Latest / Gin And Talk / Helmut Markwort über Migration, Politik und Medien
Transcript
- 0:00Speaker 1: Wenn man fragt, warum wählen Sie AfD und warum benutzen sie diese Partei um Protest auszuüben?
- 0:07Speaker 1: Dann kommt an erster Stelle das Thema illegale Zuwanderung.
- 0:12Speaker 1: Da müssen die Parteien was tun!
- 0:16Speaker 1: Die Wirtschaft ist gelehmt.
- 0:17Speaker 1: Die Menschen haben keine Lust zu investieren.
- 0:20Speaker 1: Das liegt auch ein bisschen an dieser fragwürdigen Doppelrolle des Ministers Habeck.
- 0:26Speaker 1: Der ist ja offiziell Wirtschafts- und Klimaminister, in Wahrheit ist er vor allem Klimaminster.
- 0:32Speaker 1: Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich das Ministerium
- 0:35Speaker 1: auftrennen.".
- 0:36Speaker 0: Herzlich willkommen!
- 0:37Speaker 0: Mein Name ist Daniel Fürk und ich freue mich sehr euch heute zu einer neuen Episode General Talk begrüßen zu dürfen.
- 0:43Speaker 0: Mein heutiger Gast ist Helmut Markwort – er isst Medienunternehmer, Journalist & Politiker.
- 0:49Speaker 0: Die allermeisten werden ihn kennen als Gründungschefredakteur des Fokus, der auch maßgeblich das Konzept für das bis heute bestehende Nachrichtenmagazin mitentwickelt hat.
- 0:59Speaker 0: Für die FDP zog er in den Bayerischen Landtag ein und kandidiert jetzt gerade für eine weitere Legislaturperiode.
- 1:09Speaker 0: Ich wollte von ihm wissen, woher er mit über sixundachzig Jahren die Energie nimmt nochmals für ein aktives politisches Amt zu kandidieren wie sich Medien aus seiner Sicht über all die Jahrzehnte seiner Laufbahn hinweg verändert haben, welche Sicht er auf die aktuelle globale politische Lage hat und wie wir mit allen großen Herausforderungen umgehen sollten, die auf uns zukommen.
- 1:34Speaker 0: Wenn euch diese Episode von Jenentalk gefällt folgt uns bei Spotify, Apple Podcasts oder wo auch immer ihr gerne Podcast hört und hinterlasst uns eine gute Bewertung!
- 1:44Speaker 0: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören.
- 1:46Speaker 0: Schön, dass ihr alle wieder mit dabei seid.
- 2:11Speaker 1: Lieber Herr
- 2:23Speaker 0: Mark, ich freue mich sehr dass wir uns heute hier treffen können.
- 2:26Speaker 1: Ja gerne willkommen!
- 2:28Speaker 0: Wir sind ja so langsam in der heißen Phase des Wahlkampfs kann man sagen.
- 2:33Speaker 0: im Oktober ist es soweit.
- 2:36Speaker 0: Sind Sie eigentlich noch aufgeregt?
- 2:38Speaker 1: Ich bin ab gar keine Zeit aufgeregst so sein.
- 2:41Speaker 1: Ich habe jeden Tag ein zwei Termine.
- 2:45Speaker 1: Ich kämpfe schon seit Wochen und ich denke das wir mit unserem Frühstart ein paar Pluspunkte gesammelt haben.
- 2:53Speaker 0: Jetzt könnte man ja sagen, Sie haben in Ihrem Leben unfassbar viel erreicht gemacht und getan.
- 2:59Speaker 0: Woher kommt diese Energie?
- 3:01Speaker 0: Dass sie sagen ne es geht noch weiter.
- 3:04Speaker 0: ich mache nochmal was Ich gehe nochmal in eine Legislaturperiode rein beziehungsweise Bewerbe mich quasi um eine weitere Legislatur periode.
- 3:11Speaker 1: Ja ich hätte mir auch vorstellen können nur noch Schach zu spielen Aber meine Parteifreunde habe mich gebeten nochmal zu kandidieren weil ich beim letzten mal sehr viele Stimmen gezogen habe.
- 3:23Speaker 1: Da bin ich von Platz sechzehn auf Platz zwei vorgewählt worden, geheufelt worden und das bei uns ist es ja immer knapp, bin optimistisch aber ich hoffe dass sich wieder viele Stimmen ziehen kann wobei das nicht so sehr meiner politischen Tätigkeit in der FDP zu verdanken ist sondern vor allem der Fokusgründung des Sonntags stammt.
- 3:46Speaker 1: also meine Bekanntheit als Journalist Und Gründer von etlichen Medien führt der Partei Stimmen zu und das tue ich nochmal.
- 3:55Speaker 0: Wie geht es Ihnen denn eigentlich, wenn Sie heute auf die Medienlandschaft schauen?
- 3:59Speaker 0: Wir leben ja in einer Zeit... Da werden Journalisten beschimpft!
- 4:03Speaker 0: Es geht um Fake News, es geht da um überhaupt die Wahrheit erzählt wird in den Medien.
- 4:09Speaker 0: Wir haben ganz viele Leute, die heute nicht mehr so an Journalisten glauben oder Journalisten nicht mehrso glauben wie es früher mal war.
- 4:18Speaker 0: Wie geht es Ihnen damit?
- 4:20Speaker 1: Also ich kenne natürlich das böse Wort von der Lügenpresse und ich muss auch aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das Zutrauen in Journalisten übrigens wie das auch bei Politikern stark abgenommen hat.
- 4:36Speaker 1: Die Leute glauben da wird gefälscht und vertretet.
- 4:39Speaker 1: Da tragen dann natürlich auch ... große Ereignisse dazu bei, das muss man einräumen wie die Hitler-Tagebücher im Stern oder die Reluzios-Fälschungen beim Spiegel.
- 4:53Speaker 1: Der hat ja eine große Dokumentationsabteilung und trotzdem sind da gewaltige Betrügereien bekannt geworden.
- 5:00Speaker 1: Das haben uns natürlich geschadet aber ich bin ein überzeugter Journalist und Kämpfe mit Fakten und Versuche da entgegenzusteuern.
- 5:10Speaker 1: Aber wir haben natürlich viel mehr Medien als früher, hunderte Netzmedien, sogenannte Qualitätsmedien – dann kann aber jeder darauf losschreiben was er will?
- 5:21Speaker 1: Das beeinträchtigt auch die Glaubwürdigkeit!
- 5:24Speaker 0: Jetzt gibt es diese Fakton-Verdreher nicht nur im Netz sondern auch in der Politik.
- 5:30Speaker 0: also es gibt nicht nur die Leute die Presse als Lügner bezeichnen in der Gesellschaft, sondern wir haben sie ja auch in der Politik.
- 5:39Speaker 0: Wir haben die heute in Landtagen sitzen und im Bundestag sitzen.
- 5:43Speaker 0: Die AfD hat bundesweit verrückte Zahlen erschreckende Zahlen.
- 5:49Speaker 0: Wie kommen wir denn da wieder raus aus dieser Spirale?
- 5:51Speaker 1: Ja indem wir eine bessere Volksnähere Politik machen.
- 5:57Speaker 1: Ich bin natürlich sehr betrübt, dass unsere ehemaligen FDP-Wähler wie auch die ehemalingen Unionswähler zur AfD laufen und geben mit großem Mühe sie zurückzuholen.
- 6:07Speaker 1: Wir hatten ja gerade den Parteitag der AfD, der die Europa Liste aufgestellt hat – das wird oft übersehen – die Nummer eins.
- 6:17Speaker 1: Der Europa Lister der AfD war früher in der CDU Die Nummer zwei, der Bistron war früher in der FDP.
- 6:23Speaker 1: Den kenne ich noch von früher.
- 6:25Speaker 1: Das ist ein Münchner also das ist die Zieh natürlich Wähler mit und insbesondere das Thema Migration beschäftigt die Bürger sehr.
- 6:34Speaker 1: da kann man nichts wegdrücken wenn man fragt warum wählen sie AfD?
- 6:41Speaker 1: Und warum benutzen Sie diese Partei um Protest auszuüben.
- 6:46Speaker 1: dann kommt an erster Stelle das Thema illegale Zuwanderung und da müssen die Parteien was tun.
- 6:54Speaker 0: Haben wir eigentlich eine Migration oder ein Integrationsproblem?
- 6:59Speaker 1: Ja, auch gut!
- 7:00Speaker 1: Wir haben beides ja... Diejenigen, die hier legal sind, die politisch verfolgt sind und denen wir Schutz gewähren, aufgrund unserer Verfassung, die müssen wir natürlich gut integrieren.
- 7:12Speaker 1: Das große Problem sind aber die vielen, ohne berechtigten Grund hier sind und die man nicht wieder los wird, das ist ein Riesenproblem.
- 7:21Speaker 1: Einerseits brauchen wir Fachkräfte zu Wanderung in den Arbeitsmarkt, Köcheunpfleger und Zahnarzthelferinnen und was nicht alles.
- 7:31Speaker 1: Das wird dringend gebraucht.
- 7:33Speaker 1: Andererseits gibt es sehr viele Leute, die illegal hereingekommen sind, die dem Sozialsystem zur Last fallen.
- 7:40Speaker 1: Das muss man trennen.
- 7:41Speaker 1: Das sind zwar verschiedene Punkte Das wird leider vermengt.
- 7:47Speaker 1: Der Boris Palmer, der Oberbürgermeister von Thüringen ist ein origineller Grüner.
- 7:54Speaker 1: Er hat gesagt alle Sozialwohnungen die er in Tübingen gebaut hat sind jetzt von Flüchtlingen besetzt.
- 8:01Speaker 1: das ist natürlich keine Lösung.
- 8:03Speaker 0: Das könnte man ja sagen, wir machen das ja nicht zum ersten Mal.
- 8:07Speaker 0: Wir haben das Wirtschaftswunder so ein Stück weit in diesem Land auf Migrationen aufgebaut.
- 8:12Speaker 0: Es wäre wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen, wenn wir nicht Hilfsarbeiter damals ins Land geholt hätten.
- 8:19Speaker 0: Warum fällt uns das heute so schwer?
- 8:21Speaker 0: Also dieses Thema hängt ja wie ein Damocles Schwert über der Politik und Gesellschaft spätestens seit... ...zwei-tausendfünfzehn.
- 8:31Speaker 0: Und wir scheinen, dass diese Angst, diese Wut aus der Gesellschaft da irgendwie nicht mal rauszukriegen.
- 8:37Speaker 1: Naja, das waren unterschiedliche Situationen.
- 8:39Speaker 1: erstmal die vielen polnischen Kohlearbeiter, die ins Hochgebiet eingewandert sind, die haben wir geholt auch in... Die Italiener haben wir geholt, das war ja eine gewollte Zuwanderung.
- 8:51Speaker 1: Eine Verstärkung des deutschen Arbeitsmarktes.
- 8:54Speaker 1: Das vermenge ich nicht mit den Leuten die hierher kommen Geld kassieren und nichts arbeiten und keine Berechtigung haben in Deutschland zu leben.
- 9:04Speaker 1: Das ist eine Vermengung und die Zahlen sind ja noch höher als zwei Tausend Fünfzehn.
- 9:10Speaker 1: Das berühmte Merkel – Wir schaffen das!
- 9:12Speaker 1: Er sagt heute keiner mehr.
- 9:14Speaker 1: Aber die Bürgermeister und die Landräder, die Leute am Ende der politischen Kette leiden darunter.
- 9:22Speaker 1: Und da habe ich als Sorge dass viele Spitzenpolitiker in der Berliner Blase keine Ahnung haben wie es in den Gemeinden zugeht.
- 9:30Speaker 1: Die Turnhallen sind besetzt.
- 9:33Speaker 1: Da sitzen Flüchtlinge drin.
- 9:34Speaker 1: Das hat erstens mal die üble Folge das die Tornvereine nicht mehr turnen und Sport üben können Und auch die Schulen, die in den Turnhallen gehen um Sportunterricht zu betreiben.
- 9:45Speaker 1: Die können ihr kein Sport mit den Schülern betreiben.
- 9:49Speaker 1: also es sind direkte soziale Auswirkungen und das muss offen angesprochen werden.
- 9:54Speaker 1: dass verdrängen hat überhaupt keinen Sinn.
- 9:56Speaker 0: Was würden Sie denn sagen?
- 9:57Speaker 0: Was würde denn helfen an konkreten politischen Maßnahmen?
- 10:01Speaker 1: dass man das auseinanderhält, dass man sortiert.
- 10:05Speaker 1: Dass die Landräder das Recht haben diese Leute abzulehnen und die Kontrollen an den Grenzen?
- 10:12Speaker 1: verblüffenderweise haben wir ja in Dänemark eine sozialdemokratische Partei, die das großartig gelöst hat.
- 10:19Speaker 1: oder müssen unsere Politiker ein Bondi vor Fäser, die da sehr weich und nachgiebig agiert, beweisen sich daran.
- 10:27Speaker 1: ein Beispiel nicht mehr.
- 10:27Speaker 1: es sind ja Parteigen also von ihr, die haben das besser gelöst
- 10:31Speaker 0: ist ja so ein bisschen die Testphase fast schon von dem, was auf uns zukommt in den nächsten Jahrzehnten.
- 10:38Speaker 0: Wenn wir uns heute anschauen warum Menschen ins Land kommen dann sind das ja oft politische wirtschaftliche Gründe und so weiter.
- 10:45Speaker 0: aber wenn wir mal die Uhr in die Zukunft stellen werden ganz viele Leute haben die aus dem dieses böse Wort, aber ich benutze es einmal aus dem globalen Süden kommen wo wir durch den Klimawandel Landstriche sehen werden die heute noch bewohn sind.
- 11:01Speaker 0: Die dann einfach nicht mehr bewohnbar sind.
- 11:03Speaker 0: das heißt die Zahlen an Flüchtlingen werden exorbitant
- 11:07Speaker 1: steigen.
- 11:08Speaker 1: Aber kein Land der Welt kann alle Leute aufnehmen die da rein wollen.
- 11:12Speaker 1: Das ist unmöglich.
- 11:13Speaker 1: und bei den vielen Ukrainern die wir hier haben und die wir gut behandeln hoffe ich doch sehr dass die Lage sich in der Ukraine gegen Putin so wandelt, dass diese Leute wieder zurückkommen.
- 11:26Speaker 1: Die wollen ja keine Deutschland lieben haben, das sind Ukraine-Kriegflüchtlinge und sie wollen wieder zurück in die Heimat – es sind ein paar Millionen!
- 11:35Speaker 1: Und das wäre sicher eine Entlastung.
- 11:37Speaker 1: aber Deutschland kann nicht die ganze Welt hier aufsammeln.
- 11:42Speaker 1: Das geht nicht.
- 11:43Speaker 0: Also brauchen wir eigentlich eine vernünftige auch europäische.
- 11:46Speaker 0: Natürlich,
- 11:46Speaker 1: ja da wird die Anlösung gearbeitet.
- 11:49Speaker 1: Die Grünen sind dann noch ein bisschen störig und sind dagegen aber das muss europäisch gelöst werden.
- 11:55Speaker 1: Es gibt hier einige Länder in Europa, die nehmen überhaupt keine Flüchtlinge auf und es gibt auch Länder, da will gar keiner hin.
- 12:04Speaker 1: Und die fühlen sich da schlecht behandelt.
- 12:07Speaker 1: kein Geld wie bei uns, ein bisschen Sachleistung und so.
- 12:10Speaker 1: Das muss angeglichen werden.
- 12:12Speaker 1: Deutschland kann nicht die Last der Welt
- 12:14Speaker 1: tragen.".
- 12:15Speaker 0: Die deutsche Wirtschaft schrumpft zum ersten Mal seit Ewigkeiten auch im Vergleich als einziges Land in Europa.
- 12:24Speaker 0: Wie viel Sorge macht Ihnen das eigentlich?
- 12:26Speaker 0: Das
- 12:26Speaker 1: macht mir große Sorgen.
- 12:28Speaker 1: Die Wirtschaft ist gelehmt.
- 12:29Speaker 1: Die Menschen haben keine Lust zu investieren.
- 12:33Speaker 1: Das liegt auch ein bisschen an dieser fragwürdigen Doppelrolle des Ministers Habeck, der ist ja offiziell Wirtschafts- und Klimaminister.
- 12:41Speaker 1: In Wahrheit ist er vor allem Klimaminist.
- 12:44Speaker 1: Wenn ich was zu sagen hätte würde ich das Ministerium auftrennen.
- 12:48Speaker 1: Er kann Klimaminster bleiben und würde einen eigenen Wirtschaftsminister installieren, der Optimismus und positive Grundhaltung verbreitet wie das er hat und seine Nachfolge getan haben die die Wirtschaft ermuntern.
- 13:02Speaker 1: Diese lähmende Stimmung, die von Habeck ausgeht ist ganz schrecklich für die Firmen und dann in der Logik auch für die Leute, die für diese Firmen arbeiten.
- 13:12Speaker 1: Das ist eine triste Sache.
- 13:14Speaker 1: das muss geändert werden.
- 13:15Speaker 1: Da müssen mehr Wirtschaftsminister sein oder einen Wirtschafts- minister etablieren.
- 13:20Speaker 0: haben wir uns denn zu lange ausgeruht auf diesem seit dem Wirtschaftswunder fast andauernden.
- 13:26Speaker 0: Es geht ewig immer bergauf mit kleinen Ausreißern nach unten, aber es gab ja eigentlich keine echten anhaltenden signifikanten Krisen seitdem und... Wir haben auch nicht wirklich uns angestrengt neue Wirtschaftszweige zu entwickeln in neuen völlig disruptiven Technologien zu investieren und ähnliches sondern wir haben uns irgendwie so ein bisschen aus dem Aus der Wirtschaft ernährt, die wir damals irgendwie geschaffen haben und dann iterativ weiterentwickelt haben.
- 13:55Speaker 0: Haben wir da uns ein bisschen zu sehr ausgeruht?
- 13:57Speaker 1: Naja... Wir sind ja auch dabei, die deutsche Automobilindustrie zu zerstören und so zu schwächen.
- 14:04Speaker 1: Das Volk sieht das anders.
- 14:06Speaker 1: Die Bundesregierung steckt erst nicht viel Geld in die Elektroautos, man kann sie fördern.
- 14:12Speaker 1: Viele benutzen das um dann die Förderung zu kassieren und das Auto dann ins Ausland zu verschärbeln.
- 14:18Speaker 1: aber insgesamt lesen wir ja dass sich Volkes Stimme nicht so begeistert ist von den Elektro Autos.
- 14:26Speaker 1: Die stehen herum oder brennen auf Schiffen was auch natürlich der Sache schadet.
- 14:33Speaker 1: also die deutsche Automobilindustrie muss unbedingt gefördert werden.
- 14:38Speaker 1: Dafür haben wir Gott sei Dank von der FDP darauf hingewirkt, dass das Ausdresfer Brenners relativiert und verschoben wird.
- 14:46Speaker 1: Es ist ganz wichtig – es gibt ja auch einen Grünen, der das so sieht.
- 14:49Speaker 1: Das ist der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann.
- 14:54Speaker 1: Der ist vernünftiger als viele in Berlin.
- 14:56Speaker 0: Müssten wir vielleicht auch noch mal stärker in Technologien wie Wasserstoff investieren?
- 15:00Speaker 0: Um hier eine Alternative zu ... auf jeden Fall.
- 15:03Speaker 0: Den klassischen Elektroautos zu haben?
- 15:05Speaker 1: Wasserstoff unbedingt, Herr!
- 15:07Speaker 0: Wenn wir mal nochmal den Schwenk in die Medienlandschaft machen... Wir haben ja den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hier in Deutschland mit all diesen vielen Anstalten über das Land verteilt.
- 15:19Speaker 0: Wir haben die vielen großartigen privaten Anbieter und Medien, die sich entwickelt haben.
- 15:26Speaker 0: Und Digitalen Angebote, die da noch so zwischen Rhein auch entstanden sind.
- 15:33Speaker 0: Wie gut finden Sie denn die Medienlandschaft?
- 15:37Speaker 0: Die wir momentan in diesem Land haben?
- 15:39Speaker 0: also sind sie zufrieden mit dem, was da passiert.
- 15:42Speaker 0: Auch diese Stück weit Demokratisierung der Medien weil wir haben ja diese alten Filtermechanismen sozusagen die es gab dass wir wenige Redaktionen haben in denen entsprechende Redakteure entschieden haben was denn überhaupt Aufmerksamkeit bekommt und was nicht.
- 15:59Speaker 0: Die Zeiten haben sich ein bisschen gedreht also heute können
- 16:02Speaker 1: Wir haben sehr viele Medien aber mir sind sie alle recht so lange sie ihr Publikum haben.
- 16:08Speaker 1: Ich bin dafür, dass wir möglichst viele verschiedenartige Medien nutzen können und der Nutzer entscheidet ob ein Medium überflüssig ist oder nicht.
- 16:17Speaker 1: Ich beklage natürlich sehr den Rückgang der Tageszeitung – die verlegen leider alle an Auflage – und die Verlegern ziehen daraus die furchtbare Konsequenz, dass sie Inhalte konzentrieren.
- 16:31Speaker 1: Wir hören ja oft schon am Interview, heißt das im Radio.
- 16:35Speaker 1: in der Funkegruppe erklärt wird der Dingsbumspolitiker so und so.
- 16:39Speaker 1: Die Funke-Gruppe ist ein Symbol für die Konzentration der deutschen Medien.
- 16:46Speaker 1: In dieser Funke Gruppe, die den Watzleuten in Essen gehört sind vereinigt.
- 16:55Speaker 1: Das Hamburger Abendblatt, die Berliner Morgenpost, die westdeutsche allgemeine Zeitung Thüringer Allgemeine, also zwölf Tageszeitungen die früher eigene Parlamentsredaktion hatten in Bonn und Berlin.
- 17:11Speaker 1: Und dadurch eine Vielfalt an Interviews und Meinungen verbreitet haben.
- 17:15Speaker 1: Haben wir es nur noch eine Parlament-Redaktion?
- 17:18Speaker 1: Ein Nadelöhr und ein Politiker der früher versucht hat seine Meinung Über Interviews in verschiedenen dieser Zeitungen zu verbreiten, der hat jetzt nur noch eine Quelle.
- 17:30Speaker 1: Das ist ein Beispiel dafür.
- 17:33Speaker 1: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat ein anderes Problem.
- 17:36Speaker 1: Der ist zu teuer und so einseitig.
- 17:38Speaker 1: Er hat zehn Milliarden Euro haben die zur Verfügung ARD und ZDF und Deutschland Radio.
- 17:45Speaker 1: das gibt es in der Welt nicht.
- 17:47Speaker 1: nochmal, das ist der teuerste Rundfund aber das Schlimme Nicht.
- 17:52Speaker 1: die Hälfte dieser Summe wird fürs Programm verwendet.
- 17:54Speaker 1: Und jetzt, wo der öffentliche Spatrug entstandene ist durch das Kandale beim RBB und durch die Debatten über die Gehälter der Intendanten, die alle mehr verdienen als die Ministerpräsidenten ihres Landes – ist ja ein Spatruck entstanden!
- 18:13Speaker 1: Das ist im Prinzip richtig nach den Prinzipien von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.
- 18:19Speaker 1: Aber was machen Sie?
- 18:21Speaker 1: Sie bestrafen die Beitragshalle, sie legen Kultursendungen zusammen, sie sparen am Programm anstatt dass sie an der Technik, an der Produktion oder an der Verwaltung sparen.
- 18:31Speaker 1: Da trauen sich nicht dran!
- 18:34Speaker 1: Wir haben riesige Technikabteilung ich nehme das ZDF noch mit dazu.
- 18:39Speaker 1: Mit hunderten von Übertragungswagen überall da wird nicht gespannt, da stecken die mächtigen Technikdirektoren dahinter.
- 18:47Speaker 1: Den kann man nichts wegnehmen.
- 18:48Speaker 1: Also gehen Sie auf die Armen vor allem mitarbeiterlos, auf die Kreativen und legen Programme zusammen.
- 18:54Speaker 1: also der Beitragszahler wird bestraft.
- 18:57Speaker 1: ja da und und in die Verwaltung bleibt bestehen.
- 19:00Speaker 1: eines Tages werden wir Die Verwaltung live übertragen.
- 19:04Speaker 0: ich habe lange bevor Ich die ersten grauen Haare bekommen hab mal eine Ausbildung gemacht beim Bayerischen Rundfunk Und war damals schon in meinen jungen Jahren sehr schockiert von diesem Wasserkopf an Verwaltung, der da stattfindet und wo die eine Abteilung nicht weiß was die andere macht.
- 19:22Speaker 0: Und das quasi jede Stelle irgendwie gefühlt doppelt- und dreifachbesetzt ist weil der eine gar nicht weiß, was der andere tut.
- 19:29Speaker 0: Es
- 19:29Speaker 1: gibt es aber nicht nur beim Bayerischen Rundfunk.
- 19:31Speaker 1: Das gibt es neunmal in Deutschland WDR, NDR Mitteldeutscher Rundfang, Südwestrundfang.
- 19:37Speaker 1: überall gibts dieselben Wasserköpfer Und die setzen sich zusammen und sagen, wo können wir am Programm sparen anstatt dass sie gegenseitig sparen?
- 19:46Speaker 1: Ich glaube aber der Ball liegt bei den Ministerpräsidenten.
- 19:51Speaker 1: Die sitzen ja zusammen in der Rundfunkkommission, die muss leider immer einstimmig entscheiden und die müssten mal sagen... Wir brauchen nur fünf Anstalten.
- 20:01Speaker 1: Macht uns Vorschläge, wir aus den neun oder zehn Anstalte fünf werden und das wäre dann ein Auftrag.
- 20:07Speaker 1: ich glaube nicht dass die Center von sich aus an ihre Vielfachstrukturen rangehen.
- 20:12Speaker 1: lieber schmeißen sie noch Programme raus oder verstärken die Zahl der Wiederholungen worunter wir als Zuschauer zu leiten haben.
- 20:22Speaker 0: Jetzt haben sie aber auch die Privaten oftmals den öffentlich-rechtlichen nicht ganz so einfach gemacht im Leben.
- 20:29Speaker 0: Es gab ja viele Diskussionen darüber, dürfen die öffentlich- rechtlichen überhaupt ins Netz?
- 20:33Speaker 0: Sollen die überhaupt ihre Inhalte dort veröffentlichen und so weiter und so fort?
- 20:37Speaker 0: Ist das vielleicht auch eine gewisse Diskussion, die da über viele Jahre einfach über die Lebensrealität oder die digitale Lebensrealitäten weggeführt wurde?
- 20:47Speaker 1: Die öffentlich-reichlichen sind sehr expansiv in zweierlei Hinsicht.
- 20:51Speaker 1: Einerseits verbreiten Sie Programme, die mit unseren Beiträgen finanziert worden sind über Netflix oder Spotify und geben das dann weiter in die Nähe in Ordnung.
- 21:01Speaker 1: Und dann greifen sie auch die Tageszeitungen ihrer Substanz an.
- 21:08Speaker 1: Der Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Online heißt eigentlich Programm begleitende Information.
- 21:15Speaker 1: Aber wenn Sie sich angucken, wie viele Texte zur Tagesschau oder zu den Tagesthemen veröffentlicht werden.
- 21:22Speaker 1: Das sind ganze Zeitungseiten voll.
- 21:24Speaker 1: also da kann es sein in Bremen ist das vorgerechnet worden.
- 21:28Speaker 1: Da gibt's zum Glück auch Rechtsstreitigkeiten dass die Zeitungen von dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit den Beitragsgeldern beeinträchtigt werden.
- 21:39Speaker 1: Dass ist natürlich ein Angriff auf die Informationsvielfalt.
- 21:42Speaker 1: Die Zeitungen haben sie schwer genug.
- 21:44Speaker 0: einer ihrer zentralen Punkte, die sie auch in ihrem Wahlprogramm sozusagen oder in ihren Wahlkampf vor sich her tragen ist Freiheit.
- 21:56Speaker 0: Wir kommen ja quasi aus zwei Jahrzehnten, würde ich sagen in den Neunzigern und in den zweitausender Jahren.
- 22:03Speaker 0: In den Nullerjahren, in denen wir als Gesellschaft eigentlich eine maximale Form von Freiheit erlebt haben gerade hier in Deutschland die gerade zu einem wahnsinnigen Überfluss an vielen Dingen geführt hat der uns jetzt auch ein Stück weit auf die Füße fällt an vielen Punkten.
- 22:21Speaker 0: Wie viel Freiheit können wir denn uns als Gesellschaft leisten?
- 22:24Speaker 1: Also die Freiheit ist ja das zentrale Thema der Liberalen, auch mein persönliches.
- 22:31Speaker 1: Und ich habe beobachte im Gegenteil wie ständig irgendwelche Leute versuchen durch Bürokratie oder Verordnung und Rechtlinien die Freiheit zu beeinträchtigen auf die Freiheit der Unternehmer.
- 22:44Speaker 1: Übrigens wenn sie zurückblicken, in den neunzig-achziger Jahren unsere Mitbürger in der ehemaligen DDR haben natürlich diese Freiheit nicht erlebt.
- 22:52Speaker 1: Wir erleben Sie jetzt auf ganz andere Art.
- 22:55Speaker 1: Diese armen Menschen sind ja von einer Diktatur in die andere gefallen.
- 22:58Speaker 1: Die hatten die Nazis und im Anschluss war ich noch mal vierzig Jahre die Kommunisten, das prägt natürlich auch die Menschheit.
- 23:07Speaker 1: Viele sind geflohen und die, die übrig geblieben sind haben Ressentiment mit der Demokratie.
- 23:13Speaker 1: Das ist ein großes deutsches Problem.
- 23:14Speaker 1: aber es kann nie genug Freiheit geben!
- 23:16Speaker 1: Es gibt hier genügend Regulierungen und Paragrafen, die die Freiheit einschränken.
- 23:22Speaker 1: Es ist ja kein Zufall, dass laut einer allensbacher Umfrage die Hälfte der Menschen sagt, ich kann mir meine Meinung nicht mehr äußern.
- 23:31Speaker 1: Die fühlen sich in ihrer Meinungsfreiheit beeinträchtigt.
- 23:35Speaker 1: Natürlich kann jeder seine Meinung sagen.
- 23:39Speaker 1: Niemand verbietet ihm das aber dann besteht ja die Gefahr, dass er in irgendeine Ecke getränkt wird und wird diffamiert und sind Nazi oder Rechtsradikale und so.
- 23:50Speaker 1: da ist halt der Hass in den Medien.
- 23:53Speaker 1: Die negativen Reaktionen auf andere Meinungen halte ich für ein großes gesellschaftliches Problem.
- 23:59Speaker 0: Freiheit kommt aber ja auch mit Verantwortung, wie bekommen wir
- 24:02Speaker 1: das denn hin?
- 24:03Speaker 1: Natürlich, Freiheit geht nicht ohne Verantwortung!
- 24:05Speaker 1: Wir bekommen
- 24:05Speaker 0: es dann hin dass die Bürger wieder mehr Verantwortung auch für ihr eigenes Handeln übernehmen und die Konsequenzen die daraus resultieren.
- 24:12Speaker 0: Die
- 24:12Speaker 1: Sehnsucht nach Freiheit ist nicht sehr weit verbreitet.
- 24:16Speaker 1: Ich beobachte unter jungen Leuten die studieren oder sonst eine Ausbildung haben, dass sie davon träumen einen Job beim Staat zu haben.
- 24:24Speaker 1: Die wollen zum Staat nicht machen.
- 24:27Speaker 1: Dachdeckerunternehmen auf ja?
- 24:29Speaker 1: Oder ein Architekturbüro oder was der Drang frei zu sein unabhängig selbstständig ist.
- 24:36Speaker 1: geringe Sicherheit ist das oberste Geburt.
- 24:40Speaker 1: das liegt auch daran dass natürlich wenn Sie heute Kleine Firma aufmachen, haben sie erst mal die industriellen Handelskammer.
- 24:46Speaker 1: Die schickt ihnen sofort eine Rechnung und dann gibt es tausend Auflagen.
- 24:53Speaker 1: Und die Gerichte warnen auch sofort vor Betrügern.
- 24:56Speaker 1: Ich habe mein Leben ja auf etliche GRBHs gegründet.
- 24:59Speaker 1: Private Radius da kommen sofort Betrügereien aller Art und Auflagen für kleine Handwerker, die ersticken also... Die großen deutschen Firmen, BMW und Siemens und Buda und Al Jans, die können sich große Abteilungen leisten wo die Bürokratie bewältigt wird.
- 25:21Speaker 1: Das sind Bürokratee-Bewältigungsabteilung aber ein Schreinermeister der jeden Tag rausgeht und er was repariert.
- 25:30Speaker 1: Der muss das selber machen oder seine Frau sitzt am Wochenende da.
- 25:34Speaker 1: also ich haben mir vorgenommen, wenn wir wieder in den Landtag einziehen, dass ich mich mal systematisch mit diesen Schwellen beschäftige.
- 25:45Speaker 1: Dass wenigstens die Schwelle angehoben werden.
- 25:47Speaker 1: Sie können sich Gesetze in Europa abschaffen aber mit der Schwelle meine ich eine Firma mit zehn Mitarbeitern hat folgende Auflagen mit zwanzig, den nächsten echte Schwellen.
- 25:59Speaker 1: also ich bin dafür die Schwillen anzuheben das bei Ausschreibungen beispielsweise einer mit zwanzig Mitarbeitern nicht ausschreiben muss.
- 26:08Speaker 1: Die schweren Anhebung würde viele kleine und mittlere Mitarbeiter entlassen, aber das ist schwer weil die Bürokratie beruft sich immer auf Schutz – auf Brandschutz, auf Lebensschutz oder auf Gesundheitsschutz.
- 26:24Speaker 1: Die wollen uns alle beschützen und engen uns dadurch ein.
- 26:27Speaker 1: Das haben sie beispielsweise bei der Baugenehmigung.
- 26:30Speaker 0: Wenn wir mal über die Grenzen Europas hinaus schauen auf die Welt, dann merken wir das sich dort die Machtverteilungen gerade nochmal neu definieren bzw.
- 26:42Speaker 0: Die Mächte dort versuchen ihre Machtposition zu sichern ob das jetzt die USA sind Russland China und dazwischen haben wir Europa.
- 26:51Speaker 0: und während all die anderen relativ in sich geschlossen da stehen haben wir in europa diese vielen verschiedenen Staaten, die alle ihre eigenen Interessen vertreten.
- 27:03Speaker 0: Steuern wir da so ein bisschen auf eine Identitätskrise Europas zu?
- 27:09Speaker 0: Wo wir vielleicht auch uns nochmal überlegen müssen was soll Europa eigentlich sein?
- 27:13Speaker 0: Also
- 27:13Speaker 1: diese siebenundzwanzig EU-Staaten sind immer noch alles sehr... Egoistisch, was ich auch in Ordnung finde.
- 27:20Speaker 1: und es gilt noch der berühmte Spruch von Henry Kissensche, der jetzt großartigerweise hundert Jahre alt geworden ist.
- 27:27Speaker 1: Der hat gesagt, was ist denn die Telefonnummer von Europa?
- 27:29Speaker 1: Mit wem will er sich besprechen?
- 27:33Speaker 1: Und das Europäische Parlament ist ja auch schräg zusammengesetzt!
- 27:39Speaker 1: Also Deutschland ist da unterrepresentiert, Frankreich, Spanien – die großen Länder haben Im Vergleich zu ihrer Bevölkerung zu wenig Sitze, warum?
- 27:49Speaker 1: Weil man Malta und Zypern und viele kleine Länder dann mit vier fünf Abgeordneten reingesetzt hat.
- 27:56Speaker 1: Deutschland hatte nur neunundneunzig Abgeordnete im EU-Parlament.
- 28:00Speaker 1: Das ist relativ wenig – das ist also kein Parlament was die Bevölkerungszahlen in Europa korrekt widerspiegeln.
- 28:10Speaker 1: Und dann gibt es natürlich die EU-Kommission mit der ich viel zu tun habe, weil ich im Europaausschuss das Bayerischen Landtag sitze.
- 28:18Speaker 1: Es ist unglaublich was die produzieren an Bürokratie seine nicht gewählte selbstständige Behörde, die ständig alle Menschen in allen Lebensbereichen mit Verordnungen überzieht.
- 28:33Speaker 0: Wenn wir uns die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft vielleicht auch insbesondere der bayerischen Wirtschaft von China anschauen und wir uns überlegen, dass China vielleicht nicht allzu ferner Zeit in einen Krieg eintreten könnte beziehungsweise ihre Interessen in Taiwan durchsetzen könnten.
- 28:53Speaker 0: Und wir uns dann vielleicht auch dort von dem Wirtschaftsstandort ein Stück weit zurückziehen müssen Wie viel Sorge macht Ihnen diese Gemengelage, die da vielleicht in den nächsten Jahren auf uns zukommt?
- 29:03Speaker 1: Ich habe einen großen Respekt vor Taiwan.
- 29:05Speaker 1: Das ist eine große selbstständige demokratische Wirtschaftsmacht, die natürlich den Machthabern im Magen liegt.
- 29:13Speaker 1: Aber es hat keinen Sinn, die Beziehungen zu China abzubrechen.
- 29:16Speaker 1: Die ganze deutsche Wirtschaft ist da eng verzahnt.
- 29:19Speaker 1: Da müssen wir faire und korrekte Regeln finden.
- 29:24Speaker 1: Und ich hoffe sehr, dass die Chinesen So klug sind nicht Taiwan anzugreifen.
- 29:29Speaker 1: Das wäre ein Weltfeuer, was er anlotern würde – die Amerikaner würden sofort Kriegsschiffe hinschicken.
- 29:38Speaker 1: Die deutsche Bundesregierung vertritt ja die einen Staatenteorie.
- 29:44Speaker 1: Ich selber habe mich im Bayerischen Landtag einer deutsch-taibanäischen Parlamentariergruppe angeschlossen und wir empfangen manchmal Botschafter ist er nicht, aber den Geschäftsträger von Taiwan und pflegen da Kontakte.
- 30:01Speaker 1: Und ein Fraktionskollege von mir ist auch dort hingefahren oder... Also wir pflegten das, aber es gibt ja jedes Mal Aufregungen, ich erinnere ja halt der amerikanische Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi nach Taiwatt vor und haben sich die Kinesen im Bett gegen furchtbar aufgeregt.
- 30:20Speaker 1: Das ist ein dauernder Gefahrenherd, Aber in China ist für Deutschland ein ist und bleibt ein wesentlicher Handelspartner.
- 30:29Speaker 0: Wenn wir einen Zweiter nach Russland schauen, wie stark sehen Sie die Position von Putin aktuell noch?
- 30:37Speaker 0: Wir haben jetzt gerade erst diesen Putschversuch gesehen.
- 30:40Speaker 0: Wir hören alle möglichen Nachrichten.
- 30:43Speaker 0: Man weiß nicht so genau welche sind die richtigen und welche nicht.
- 30:46Speaker 0: Was trifft wirklich geradezu auf diese Situation?
- 30:49Speaker 0: Gerade wenn es um den Machtapparat rund um Putin geht.
- 30:53Speaker 0: Glauben Sie, er kann das noch lange durchhalten?
- 30:56Speaker 1: Russland möchte gern so mächtig sein wie China.
- 30:59Speaker 1: Ist es aber überhaupt nicht!
- 31:01Speaker 1: Es hat ja viel Ärger gegeben als der damalige amerikanische Präsident Obama mal gesagt, dass er eine kleine Regional macht.
- 31:09Speaker 1: Das ist richtig, aber hat natürlich die Russen gekränkt und beleidigt.
- 31:13Speaker 1: Man sieht an den Militärparaden zu Wasser und zu Lande, wieviel Geld in Rüstung stecken.
- 31:19Speaker 1: Aber wirtschaftlich ist Russland ganz schwach Und ich hoffe sehr, dass die Ukraine mit Hilfe der Unterstützung von Deutschland vor allem von Amerika und Großbritannien und Polen in die Lage versetzt wird so viel Land zurückzuerobern.
- 31:37Speaker 1: Dass ein Friedensvertrag einen Waffenstillstandsvertrag ausgehandelt werden kann – mit gleichen Chancen!
- 31:44Speaker 1: Wenn man das jetzt machen würde dann wäre das die Aufgabe von der Ukraine aber ich hoffe, dass sie ihre militärische Basis noch erweitern können.
- 31:53Speaker 0: Wo wir gerade bei Machtpositionen sind, wenn wir in die USA schauen einen Tag bevor wer aufnehmen wurde, die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft.
- 32:04Speaker 0: Die Company
- 32:04Speaker 1: Fitch hat sich von drei A-A-A auf AA plus herab gestuft was immer noch ein hervorragender Bonitätswert ist.
- 32:13Speaker 1: aber es ist natürlich ein großer symbolischer Akt Wenn man die wirtschaftliche Bonität der USA etwas herabstuft, aber sie bieten ja auch immer wieder ein fürchterliches Beispiel im Kampf um den Haushalter.
- 32:28Speaker 1: Es sind wir immer kurz davor das Amerika und die USA die Zahlungsfähigkeit verlieren.
- 32:34Speaker 1: Das muss ich mal auswirken.
- 32:36Speaker 1: trotzdem sind die USA so stark dass es ihnen in das Substanz nicht schaden wird.
- 32:42Speaker 0: Ich habe gerade vorhin eine schöne Headline gelesen in den New York Times zum Thema Donald Trump.
- 32:47Speaker 0: Er kämpft quasi auf der einen Seite um die Präsidentschaft und auf der anderen gegen die Gerichte im Land.
- 32:53Speaker 0: Glauben Sie, er hat noch ne Chance?
- 32:55Speaker 1: Also das ist natürlich die spannende Frage nach dem Verhalten der amerikanischen Wähler.
- 33:01Speaker 1: Wie finden sie das?
- 33:02Speaker 1: Wie viele kann er mit seinen Teilweise Fake News mobilisieren?
- 33:07Speaker 1: Oder gibt es nicht innerhalb seiner republikanischen Partei ein paar vernünftige Gegenkandidaten, die im Kandidaturstreitig machen können?
- 33:20Speaker 1: Aber die Demokraten haben auch das Problem.
- 33:22Speaker 1: Ich bin der Meinung, dass Joe Biden – ich bin selber ein alter Mann und würde nicht als höheres Amt nochmal kandidieren – aber Dass Joe Biden zugebrechlich ist, er macht so viele Fehler und Pazer und Art Aussetzer.
- 33:36Speaker 1: Das wird bei uns nicht so sehr gezeigt, aber der begrüßt die falschen Leute auf der Treppe hin.
- 33:42Speaker 1: Der fällt vom Fahrrad.
- 33:43Speaker 1: Der weiß nicht manchmal wer mit wem er spricht.
- 33:46Speaker 1: Die Demokraten können doch diesen Mann nicht präsentieren.
- 33:49Speaker 1: Die brauchen auch unbedingt einen besseren Kandidaten!
- 33:54Speaker 0: Wenn wir von da die große, große Kurve zurück nach Bayern machen und über den politischen Nachwuchs zu sprechen – gerade vor einem Vorgespräch schon über eine junge Nachwuchskandidat in ihrer Partei gesprochen.
- 34:07Speaker 0: Wie steht es denn um den politischen Nachwuchs in unserem Land?
- 34:11Speaker 0: Kommen da genug Leute nach, wo wir auch merken das sind wirkliche politische Talente die auch das Zeug haben am Ende in höhere Ämter zu kommen und diese auch entsprechend auszuführen.
- 34:23Speaker 1: Als alter Mensch der Generation meiner älteren Wählervertret beobachte ich mit großer Zuversicht die jungen Kollegen.
- 34:32Speaker 1: in der Zwölfköpfigen FDP-Landtagsfraktion, der ich mit Vergnügen angehöre ist der Martin Hagen.
- 34:40Speaker 1: Halbs nicht mal halb so alt wie ich.
- 34:42Speaker 1: Der Cotella wird glaube ich nächste Woche, der Fischbach ist unter vierzig.
- 34:48Speaker 1: Also die sind schon im Landtag und in den Organisationen der Partei gibt es viele junge Aufstrebende oder da habe ich keine Sorge.
- 34:57Speaker 1: Und dass sie das ins Parlament geschafft haben, ist schonmal gut!
- 35:01Speaker 1: Die Frage Wähler, die jungen Leute oder auch die Frauen unterstützen.
- 35:07Speaker 1: Das werden wir ja auf den Listen sehen.
- 35:08Speaker 1: Wir haben bei der FDP-Liste in Oberbayern jede Menge Frauen drauf – auf Platz zwei, drei ... Aber Sie wissen man kann im Bayerischen Wahlrecht die Liste die Reihenfolge verändern und wenn dann Wähler ältere Menschen wie mich oder den Häufchen nach vorne wählen, können wir nicht steuern!
- 35:30Speaker 1: Aber wir haben gute junge Leute.
- 35:32Speaker 1: Die Susanne Seehofer zum Beispiel hat nicht nur einen tollen Namen, die ist auch ein politisches Talent und kann gut auftreten.
- 35:40Speaker 1: Sie vertritt ihre Sache auf Platz acht und ich könnte mir denken dass sie vorbeheufelt wird.
- 35:46Speaker 0: Wenn Sie einen Wunsch äußern könnten für die nächste Legislaturperiode der dann auch in Erfüllung gehen soll?
- 35:54Speaker 0: Welcher wäre das denn?
- 35:55Speaker 0: Also
- 35:55Speaker 1: man geht ja in eine Partei um was zu gestalten.
- 35:59Speaker 1: Kein Mensch geht in der Partei, um Opposition zu machen.
- 36:03Speaker 1: Der große Sozialdemokrat Mündtefering hat gesagt, Opposition ist Mist!
- 36:09Speaker 1: Ich erlebe sehr viel Wachen.
- 36:10Speaker 1: Wir können beantragen was wir wollen.
- 36:12Speaker 1: Die Mehreren, die Koalitions-Regierungsparteien stimmen alles nieder.
- 36:18Speaker 1: Der Traum wäre natürlich dass wir liberale Politik verwirklichen können das die Konstellation sich so entwickelt in einer Regierung mitwirken kann und kann, denn wenn es dabei ist ein Söder der sehr wirklich wieder etwas einbremsen und beflügeln.
- 36:37Speaker 1: In Richtung freiheitliche Marktwirtschaftler oder richtige marktwirtschaftlers sind die bei der CSU nicht.
- 36:43Speaker 0: wie steht es dann um Söder, wo wir ihn gerade schon haben.
- 36:47Speaker 0: Man hatte ja zuletzt ein bisschen das Gefühl in all seiner sehr vielfältigen Tätigkeit des Wahlkampfs verliert er sich vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch ein bisschen.
- 36:58Speaker 0: Zumindest hatte man ein Stück weit das Gefühl dass er diese Bissigkeit und diese Schlagkraft ein bisschen verloren hat.
- 37:08Speaker 0: Wie geht's Ihnen damit?
- 37:09Speaker 1: Also ich erlebe ihn relativ selten, weil er zu den Ministerpräsidenten gehört die am wenigsten ins Parlament geht.
- 37:16Speaker 1: Er ist ein Abgeordneter wie auch kommt aber nur ganz selten hin, weil der zu jeder Telefonzelle Einweihung hinläuft und Reden hält und so.
- 37:25Speaker 1: Der ist ein guter Entertainer, ein geschickter Redner und Politiker.
- 37:30Speaker 1: Aber es kann sein Dass doch mehr Bürger das Gefühl haben, dass er sein Fähnchen in den Wink hängt nach Demoskopie.
- 37:38Speaker 1: Nach Mainersforschung handelt und so.
- 37:41Speaker 1: Und natürlich hat er auch in seinem Stellvertreter Aiwanger einen Volkstribun an der Seite, der ihn an Populismus noch übertrifft.
- 37:49Speaker 0: Dann dürfen wir gespannt sein was im Oktober rauskommt wie das Ganze ausgehen wird.
- 37:54Speaker 0: ich wünsche Ihnen auf jeden Fall mal viel Erfolg!
- 37:56Speaker 0: Und danke Ihnen, dass Sie bei uns waren.
- 37:58Speaker 1: Gerne, viel Erfolg für den Podcast.
- 38:00Speaker 0: Danke
- 38:01Speaker 1: Das war
- 38:02Speaker 0: es leider schon.
- 38:03Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken, das Gespräch zu Ende.
- 38:08Speaker 1: Vielen Dank fürs Zuhören!
- 38:10Speaker 0: Bitten im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise wenn du die Bar verlässt aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren
- 38:17Speaker 1: Button zu
- 38:31Speaker 0: klicken.