Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Viele Tannenbäume werden später abgeholt
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 13. Januar. Airbus verfehlt Auslieferungsziel. Cybersicherheit und der Blockprozess. Winternotprogramm für Obdachlose weitergeöffnet. 2025 war ein turbulentes Jahr für Airbus, einen der größten Arbeitgeber Hamburgs. Lange blieb der Vorstand um Chef Guillaume Faury optimistisch, das Auslieferungsziel von etwa 820 Jets zu schaffen. Anfang Dezember zog er die Reißleine. Massive Probleme mit Paneelen für Rümpfe der A320-Familie machten das Erreichen des wichtigen Geschäftsziels unmöglich. Circa 790 Jets lautete die neue Zielmarke. Mission erfüllt, vermeldete Airbus am Jetzt. Wir haben 793 Flugzeuge an nicht weniger als 91 Kunden auf der Welt ausgeliefert, sagte Christian Scherer bei einer aus dem Hamburger Werk gesendeten Medienrunde. Der 1962 geborene Topmanager vermeldete auch noch einen doppelten Rekord, lobte den Erzrivalen Boeing, ehe er selbst nach Jahrzehnten im DAX-Konzern Abschied als Chef der Flugzeugsparte nahm und viele warme Worte fielen. Das Jahr hat erneut die erstaunliche Widerstandsfähigkeit der kommerziellen Luftfahrt gezeigt, sagte Scherer, trotz vieler geopolitischer Konflikte und daraus resultierender Marktunsicherheiten. Der Appetit der Airlines auf neue, effizientere Flugzeuge sei weiterhin da. Unsere Kunden brauchen neue Flugzeuge, um das notwendige Wachstum und den Austausch älterer Flotten durch effizientere Flugzeuge zu managen. Die israelische Firma Cyber Cupula sollte sich offiziell um die Cybersicherheit des Luxushotels Grand Elysee Block Gruppe kümmern. Doch nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Hamburg war die Gruppe um Firmenchef David B. Für die Entführung der beiden jüngsten Kinder von Christina Block verantwortlich. Im Blockhotel kam der mutmaßliche Entführertrupp laut Anklage für viele Tage unter, stieg dort unter Pseudonymen wie Steve Miller, Doris White, George Blue und Albert Green ab und zahlte weder für Übernachtungen noch für Verpflegung. Mehr als 220.000 Euro Kosten sollen dabei laut Staatsanwaltschaft entstanden sein. Wie kann das sein? Darum ging es am 29. Verhandlungstag im Blockprozess. Einer der Zeugen war ein ehemaliger Hoteldirektor des Grand-Elysée. Er erinnerte sich an zwei Personen, die über einen längeren Zeitraum im Hotel untergebracht werden sollten. Diese Anweisung sei von Blockanwalt Andreas C. gekommen, sagte der Zeuge vor Gericht. Auch C. muss sich neben Christina Block im Verfahren verantworten. Beim Einchecken müsse jeder Gast einen Personalausweis oder Reisepass vorzeigen. In dem Fall war es etwas anders, die Gäste haben keine Dokumente vorgelegt, sagte der 55-Jährige. Eine Hotelmitarbeiterin in verantwortlicher Position sei angewiesen worden, sich Alias Namen zu überlegen. Auch dieser Auftrag sei von C. gekommen. Der ehemalige Hoteldirektor sagte, er sei überrascht gewesen und habe Andreas C. darauf angesprochen. Er sagte, er kümmere sich darum, wir sollten uns keine Sorgen machen. Das Winternotprogramm der Stadt Hamburg war auch heute wieder den ganzen Tag geöffnet. Bei den für heute vorhergesagten Temperaturen und Witterungsbedingungen sollte niemand draußen unterwegs sein, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, sagte Diakonie-Pressesprecher Malte Habscheid. Aktuell stehen den 3.800 obdachlosen Menschen in Hamburg etwa 1.300 Notübernachtungsplätze zur Verfügung. Die Diakonie fordert einen Hamburger Aktionsplan gegen Obdach und Wohnungslosigkeit, um dem Ziel, diese bis 2030 abzuschaffen, näher zu kommen. Lange hat sich die Abholung der Weihnachtsbäume im Generalsviertel verzögert. Auch an anderen Orten in der Stadt stapelten sich Tannenbäume und der Hausmüll wird bei dem derzeitigen Winterwetter ebenfalls nicht zuverlässig von der Stadtreinigung Hamburg entsorgt. Die weist jetzt darauf hin, dass es wegen der aktuellen Witterungsbedingungen zu deutlichen Verzögerungen kommt. Grundsätzlich fahre die Müllabfuhr auch Nebenstraßen an, aber unsere Fahrer müssen vor Ort entscheiden, ob eine Straße gefahrlos befahrbar ist, erklärt Johann Gerner-Beuerle, Sprecher der Stadtreinigung. Erschwerend hinzukomme, dass Anlieger oft Schneemassen auf die Fahrbahn schieben oder Fahrzeuge zu weit vom Fahrbahnrand parken, was die Durchfahrtsbreite zusätzlich verringert. Zudem seien Gehwege häufig nicht ausreichend geräumt. Dadurch hätten Mitarbeiter keinen sicheren Zugang zu den Müllcontainern. Die Tannenbaumabholung konnte daher in Nebenstraßen nicht immer durchgeführt werden. Ein anderer Grund war die Schneedecke, die über vielen Bäumen lag. Dadurch wurden diese nicht gesehen. In diesen Straßen wird die Abholung zum zweiten planmäßigen Termin stattfinden, so Gerner Beuerle. Kaum war die Winterhysterie gebannt, setzte die Terminierungshysterie ein. Wann wird die wegen des Schneesturms Ellie abgesetzte Begegnung des FC St. Pauli gegen RB Leipzig nachgeholt und wird der Kiez-Club dabei möglicherweise sogar benachteiligt? Ein Blick in den Kalender beunruhigte einige St. Pauli-Fans, die befürchteten, dass die Partie bereits am Dienstag, 20. Januar, stattfinden könnte, also drei Tage vor dem Derby gegen den HSV. Doch die Sorge war unbegründet. Heute verkündete die DFL den 27. Januar 20.30 Uhr als offiziellen Nachholtermin. Und heute Abend spielt der HSV seine letzte Heimpartie in der Hinrunde gegen Bayer Leverkusen. Ein Sieg wäre wichtig, um sich ich in der unteren Tabellenhälfte, die immer dichter aneinander rückt, wieder etwas Luft zu verschaffen. Zum Podcast-Tipp des Tages. Man stelle sich zwei Jungs vor, die ihren Vater um mehr Taschengeld bitten. und der willigt ein, aber nur unter der Bedingung, dass die beiden mehr Sport machen. Genau so ist Daniel Hannelt, Gründer von MoveRepublic, auf seine Geschäftsidee gekommen. In unserer Reihe Entscheider treffen Heider erzählt der Hamburger Unternehmer, warum Firmen nichts davon haben, ihren Mitarbeitern den Beitrag fürs Fitnessstudio zu bezahlen und wie man es trotzdem schaffen kann, möglichst viele in Bewegung zu kriegen. Zu hören unter www.abendblatt.de Entscheider.