Latest / KI-Update – ein heise-Podcast / KI-Update kompakt: 122 Milliarden für OpenAI, Regulierung, KI in der Musik, KI-Drohnen
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- 0:02Speaker 4: Das KI Update, ein Heise-Podcast
- 0:05Speaker 2: mit redaktioneller Unterstützung von
- 0:07Speaker 4: The Decoder.
- 0:15Speaker 1: Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen – neue große Investitionen in KI, Kalifornien will Regulierung, KI in der Musikproduktion und in der Materialforschung und Drohnen die Dank KI wie Fledermäuse agieren!
- 0:33Speaker 1: OpenAI hat soeben seine bislang größte Finanzierungsrunde über einhundertzwanzig Milliarden Dollar abgeschlossen und wird nun mit achthundertzweiundfünfzig Milliarden Dollar bewertet.
- 0:46Speaker 1: Mehr dazu jetzt von Tomislaw Bismalinovic.
- 0:49Speaker 5: Die Runde wird von Finanz-, Investoren- und Techkonzernen getragen.
- 0:54Speaker 5: Dazu zählen Amazon, Nvidia und Softbank.
- 0:57Speaker 5: Allein Amazons Beteiligung liegt bei fünfzig Milliarden.
- 1:01Speaker 5: Rund fünfunddreißig davon sind allerdings daran geknüpft, dass OpenAI an die Börse geht oder das Ziel einer allgemeinen künstlichen Intelligenz erreicht, berichtet Bloomberg.
- 1:12Speaker 5: Die Finanzierungsrunde wird als möglicher Schritt in Richtung Börsengang interpretiert ohne das OpenAI selbst konkrete Pläne oder einen Zeitrahmen bestätigt hat.
- 1:23Speaker 5: Anlässlich der Ankündigung hat OpenAI auch neue Geschäftszahlen veröffentlicht.
- 1:28Speaker 5: Demnach erzielt das Unternehmen inzwischen rund zwei Milliarden Dollar Umsatz pro Monat und verweist dabei auf mehr als neunhundert Millionen wöchentlich aktive Chat-Chipitinozer sowie über fünfzig Millionen zahlende Abonnenten.
- 1:43Speaker 5: Auch das Unternehmensgeschäft ist laut OpenAI gewachsen und macht inzwischen mehr als vierzig Prozent der Einnahmen aus.
- 1:51Speaker 5: Dennoch ist OpenAI weiterhin weit von der Profitabilität entfernt.
- 1:55Speaker 5: Das liegt an den hohen Kosten für Rechenleistungen, Infrastruktur und Entwicklung.
- 2:00Speaker 5: In der Branche mehren sich auch die Stimmen, die vor überzogenen Erwartungen und einer möglichen KI-Blase waren.
- 2:07Speaker 5: Sollte es sich das Wachstum nicht nachhaltigen Gewinner übersetzen lassen?
- 2:10Speaker 5: Dass sich OpenAI der finanziellen Herausforderung bewusst ist zeigen zwei jüngste strategische Schritte Die Einführung von Werbung und die Einstellung der Video-App Sora, deren Betrieb als besonders kostenintensiv galt und deren Monetarisierung unklar blieb.
- 2:44Speaker 1: Die Inbetriebennahme ist laut der Nachrichtenagentur Reuters noch für im Jahr zwölf Jahre geplant.
- 2:50Speaker 1: Im vergangenen Monat kündigte Mistrail AI bereits an, eine große Anlage in Schweden bauen zu wollen – die in Betrieb gehen soll.
- 3:00Speaker 1: Bis Ende des gleichen Jahres strebt das Unternehmen insgesamt eine KI-Rechenkapazität von zweihundert Megawatt an!
- 3:08Speaker 1: Mistral AI gehört zu den wenigen europäischen Unternehmen, die Sprachmodelle mit Frontieranspruch entwickeln.
- 3:15Speaker 1: Die also den Fähigkeiten der heutigen fortschrittlichsten Sprachmodelle entsprechen.
- 3:20Speaker 1: Das starke Wachstum des Unternehmens hängt mit dem gleichfalls wachsen Denn Europäischen Bedürfnis zusammen mehr KI-Autonomie zu erreichen und sich technologisch stärker von den USA und China zu entkoppeln.
- 3:33Speaker 1: Neben Mistral AI sorgte vor drei Wochen ein weiteres KI-Startup aus Paris für Aufmerksamkeit.
- 3:40Speaker 1: Das von KI-Pionier Jan Le Kyn gegründete Unternehmen AMI Labs sammelte rund eighthundertneunzig Millionen Euro ein, Le Kryn will mit AMI labs eine alternative zu klassischen Sprachmodellen entwickeln.
- 3:54Speaker 1: das sollen sogenannte Weltmodelle werden.
- 3:57Speaker 1: angestrebt werden dabei intelligente Systeme die ein echtes Verständnis erreichen Und noch mehr neue europäische Rechenzentren, das niederländische KI-Infrastrukturunternehmen Nebios Group errichtet ein neues Rechencentrum in Finnland.
- 4:13Speaker 1: Die Anlage entsteht in der Stadt Lappenrantha die nahe der russischen Grenze liegt.
- 4:19Speaker 1: Das Projekt hat einen geschätzten Wert von über zehn Milliarden US Dollar und soll eine Leistung von dreihundertzehn Megawatt erreichen.
- 4:28Speaker 1: Damit wäre es eines der größten KI Rechen Zentren in Europa.
- 4:32Speaker 1: Von diesem werden wohl besonders stark die US-Tech-Giganten profitieren.
- 4:37Speaker 1: Nebius hat Partnerschaften und Verträge mit führenden US-Unternehmen wie Microsoft und Meta geschlossen, um für sie KI Infrastrukturen bereitzustellen – Die Wahl fiel übrigens auf Finnland da das landniedrige Energiepreise bietet und einen hohen Anteil an erneuerbaren Energien.
- 4:55Speaker 1: Zudem senkt das kühle Klima die Kosten für die Kühlung der Serveranlagen.
- 5:01Speaker 1: Auch der US-Chip-Konzern NVIDIA investiert übrigens in die Nebius Group und, wie jetzt bekannt wurde auch zwei Milliarden West-Dollar in Marvel Technology.
- 5:11Speaker 1: Das haben beide Unternehmen am Dienstag mitgeteilt.
- 5:14Speaker 1: Marvel entwickelt maßgeschneiderte Chips für KI Anwendung und arbeitet dabei eng – mit zum Beispiel Amazon, Google und Microsoft zusammen!
- 5:22Speaker 1: NVIDIAs Ziel ist es Marvel's Know-How in den Bereichen Netzwerkinfrastruktur und kundenspezifische Chips zu nutzen, um die eigene Dominanz im KI Rechenzentrummarkt auszubauen.
- 5:35Speaker 1: Konkret sollen Marvel Komponenten zB direkt in NVIDias NVLink Fusion Plattform integriert werden, um eine REX galierbare Infrastruktur zu schaffen – damit wird die Vernetzung von tausenden GPUs beschleunigt!
- 5:51Speaker 1: In den USA regt sich Widerstand gegen die geringe Regulierung der heimischen Tech-Riesen.
- 5:57Speaker 1: Kalifornien plant neue, strenge Richtlinien für KI Unternehmen.
- 6:02Speaker 1: Mein Kollege Robin Ahrens aus der ZIT-Redaktion mit den Einzelheiten.
- 6:08Speaker 2: Wer denkt da nicht an Sonne mehr unendliche Küstenstraßen und KI?
- 6:13Speaker 2: Ja, Kalifornen gilt auch als Zentrum der globalen KI-Branche.
- 6:17Speaker 2: In dem US-Bundesstadt sitzen der weltweit fünfzig führenden KI-Unternehmen, und für die sollen nun schärfere Regeln gelten.
- 6:26Speaker 2: Am Montag hat der demokratische Gouverneur von Kalifornien Gavin Newsom ein Dekret unterzeichnet – das sieht strenge Richtdienen und Sicherheitsvorkehrungen für KI Unternehmen vor.
- 6:37Speaker 2: Ziel der neuen Standards ist es die öffentliche Sicherheit zu priorisieren und die Recht und die Privatsphäre der BürgerInnen zu schützen.
- 6:45Speaker 2: Die kalifornischen Behörden haben ab jetzt rund vier Monate Zeit, um Empfehlungen für konkrete Maßnahmen vorzulegen.
- 6:52Speaker 2: Der Erlass betrifft alle KI-Unternehmen die Geschäftsbeziehung mit dem Bundesstaat Kalifornien pflegen.
- 6:57Speaker 2: Diese Firmen müssen in Zukunft nachweisen, dass sie Richtlinien und Sicherheitsvorkehrungen aufsetzen, die den Missbrauch ihrer KI Technologien verhindern.
- 7:06Speaker 2: KI-Unternehmen müssen dann bald nachweisen, dass sie die Rechte der US-BürgerInnen schützen und gegen die Verbreitung von illegalen Inhalten vorgehen.
- 7:15Speaker 2: Explizit nennt er Elasta etwa Darstellung von Kindesmissbrauch oder sexualisierende Deepfakes – aber auch die Diskriminierung und Überwachung mittels KI-Technologien sollen die Unternehmen künftig unterbinden müssen.
- 7:27Speaker 2: Sogar den Bayes ihrer KI-Modelle sollen sie verringern, also zumindest diejenigen Unternehmen, die mit dem Bundesstaat Kalifornien Geschäfte
- 7:34Speaker 2: machen.".
- 7:36Speaker 2: Der aktuelle Erlass des kalifornischen Gouverneurs dürfte US-Präsident Trump ganz schön verärgern.
- 7:41Speaker 2: Der will nämlich eine Regulierung von KI Anwendungen auf der Ebene der Bundesstaaten verhindern, erst im Dezember vergangenen Jahres hat er deshalb selbst ein Dekret erlassen – in dem Erlass formulierte Trump einen nationales politisches Rahmenwerk für den Umgang mit künstlicher Intelligenz und erwies das Justizministerium an, eine Taskforce für KI Rechtsstreitigkeiten
- 8:02Speaker 2: einzurichten.".
- 8:04Speaker 2: Ob diese Taskforce nun gegen die geplanten KI-Regulierung von Kalifornien vorgeht, bleibt abzuwarten.
- 8:22Speaker 1: Eine umfassende Recherche des Musikmagazins Rolling Stone zeichnet nun das Bild einer Branche, die im stillen und tiefgreifenden Wandel durchläuft.
- 8:32Speaker 1: Mehr dazu von Max Schreiner vom The Decoder.
- 8:46Speaker 4: Diese Haltung ist der Recherche nach unter Profis tatsächlich weit verbreitet.
- 8:50Speaker 4: Als Warnung dient der Fall des US-amerikanischen Sangers Teddy Swims, der nach einem offenen Bekenntnis zur KI Nutzung heftige Kritik einstecken musste und seitdem herrscht in der Branche hauptsächlich Schweigen.
- 9:02Speaker 4: Produzent David Barron ist laut der Rechersche überzeugt das KI generierte Musik bereits in den Billboard Shards gelandet und die großen Plattenlabels verfügen demnach über keine funktionierende Software, um KI-Musik zuverlässig zu erkennen.
- 9:16Speaker 4: Stattdessen verlassen sich die Branche auf ein bloßes Ehrensystem.
- 9:20Speaker 4: Besonders drastisch soll der Wandel im Hip Hop sein.
- 9:23Speaker 4: statt echtes Soul-Platten aus den Sechzig oder Siebzigerjahren zu lizenzieren lassen Produzenten die KI effektive Retro-Samples erzeugen.
- 9:30Speaker 4: Produzent Young Guru, langjährige Toningenieur von Jay-Z schätzt das mittlerweile mehr als die Hälfte des Sample basierten Hip Hops.
- 9:37Speaker 4: auf diese Weise entsteht Eine Umfrage des Audio-Unternehmens ZonaWorks unter mehr als elevenhundert Produzenten und Toningenieuren bestätigt den Trend, sieben von zehn Befragten experimentieren zumindest gelegentlich mit KI Tools jeder fünfte Nutze regelmäßig.
- 9:52Speaker 4: Für der pläte Songwriter eröffnet die Technologie auch neue Möglichkeiten, fertige Demos entstehen in Minuten statt Stunden – und im Privaten sagt ein Songwriter das sei ziemlich großartig!
- 10:02Speaker 4: Denn man müsse sein Copyright nicht teilen und brauche keine Produzentin zu
- 10:06Speaker 4: bezahlen.".
- 10:07Speaker 4: Doch die Kehrseite trifft vor allem die zweite Reihe Sessionmusiker, die früher Demoseinsagen und Studioassistenten verlieren laut Rolling Stone ihre Aufträge.
- 10:15Speaker 4: Auch der Markt für Stock- und Produktionsmusik – etwa für kleinere TV-Produktionen sei praktisch erledigt!
- 10:24Speaker 1: Eine neue mit KI ausgestattete Aufklärungsdrohne orientiert sich über Ultraschallsensoren und der Auswertung des eintreffenden Echoes.
- 10:33Speaker 1: Das ist weniger energieintensiv als herkömmliche Verfahren, und die Drohne kann dadurch auch bei schlechten Sichtbedingungen navigieren ohne irgendwo anzuecken.
- 10:43Speaker 1: Oliver Bündte berichtet mehr darüber.
- 10:46Speaker 0: In den kleinen Drohnen haben die Forscher zwei winzige Ultrashallsensoren eingebaut, die über ein Mikrocontroller synchronisiert werden.
- 10:52Speaker 0: Damit sie zur Ordnung von Hindernissen und zur Navigation eingesetzt werden können, müssen die Ultraschall-Echo-Signale allerdings erst aus dem Propellerlärm der Drohne herausgefiltert werden.
- 11:01Speaker 0: Um das einfacher zu machen haben die Wissenschaftler eine akustische Abschirmung an die Drohnen montiert – trotzdem ist das Echo-S signal immer noch sehr schwach!
- 11:09Speaker 0: Um es auswertend zu können trainierten die Forscher eine KI mittels Deep Learning.
- 11:14Speaker 0: Die KI konnte danach die Echo-signale zuverlässig erkennen.
- 11:17Speaker 0: Die Daten nutzt die Fledermaustrone dazu, eine Flugbahn um die Hindernisse herumzuberechnen und den Steuersignale für die Motoren umzuwandeln.
- 11:26Speaker 0: Die Technik arbeitet in Echtzeit und benötigt nur sehr wenig Energie.
- 11:29Speaker 0: Entsprechend kann die Batterie der Drohne klein gehalten werden – allerdings reicht sie für lediglich fünf Minuten Flugzeit!
- 11:36Speaker 0: Die Wissenschaftler testeten die Drohnen einem Wald mit dünnen Bäumen und kleinen Ästen sowie im Labor.
- 11:42Speaker 0: Sie musste dabei schwarze Hindernissen ausweichen und in einem Hindernisparcour ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.
- 11:48Speaker 0: In insgesamt hundertvierzig Testflügen erzielt die Drohne eine Erfolgsquote von mindestens knapp seventy- drei Prozent, bei geringeren Fluggeschwindigkeiten war die Erfolgskurte höher.
- 11:58Speaker 0: Die Drohnte hatte vor allem Schwierigkeiten dünne Metallstanden und kleine Äste zu erkennen, weil sie die Ultraschallsignale nur sehr schwach deflektieren.
- 12:06Speaker 0: Die Forscher suchen nun nach wegen der Erkennungsleistung zu erhöhen und den Energiebedarf weiterzusenken Denn bei Such- und Rettungsaktionen, für die die Drohne eingesetzt werden könnte, entscheiden möglicherweise wenige Sekunden der Flugzeit über Leben und Tod.
- 12:41Speaker 1: Deshalb will die Firma nun einen anderen Weg gehen, sie setzt jetzt auf KI-gestützte Materialforschung.
- 12:48Speaker 1: Mehr dazu von Jenny Lipis, Redakteurin von MIT Technology Review.
- 13:11Speaker 3: Das beschäftigte sich mit der Technologie für Festkörper-Batterien und fokussierte sich dann auch bald auf Batterien für Elektroautos.
- 13:19Speaker 3: Es kamen Zusammenarbeiten mit GM, Hyundai und Honda zustande.
- 13:23Speaker 3: Es sah eigentlich recht gut aus – zudem trägt man die Entwicklung einer Batterie mit Siliziumanode voran.
- 13:30Speaker 3: Allerdings stockte so langsam den Markt für Elektrautos und durch die Trump-Regierung wurde auch in dem Jahr zwölfundzwanzig die Förderung von E-Autos und Steuergutschriften gestrichen.
- 13:40Speaker 3: Angesichts solcher Entwicklungen ist es dann klar, dass Unternehmen wie EU ins Nachdenken kommen.
- 13:45Speaker 3: Für ihn war dann klar das ein Unternehmen eine Veränderung brauchte.
- 13:49Speaker 3: Unter den Namen SASAI setzt nun seine Hoffnung auf eine KI-Plattform zur Materialforschung.
- 13:57Speaker 3: Die Idee ist es diese Plattform auch anderen Batterieherstellern zur Verfügung zu stellen.
- 14:02Speaker 3: Aber sie soll für SASAI auch dazu dienen neue Materialien für Batterien zu identifizieren und diese entweder zu lizenzieren oder an andere Unternehmen zu verkaufen.
- 14:15Speaker 3: SASAI gibt dann, dass die KI-Software bereits sechs neue Elektrolytmaterialien gefunden hat.
- 14:22Speaker 3: Die Firmengeschichte zeigt, das sie Wissen über Batterien angesammelt hat – und who hofft, dass gerade diese Kenntnisse die KI Plattform zu einem nützlichen Werkzeug machen?
- 14:32Speaker 3: Physische Batterien werde das Unternehmen selbst nicht mehr herstellen!
- 14:36Speaker 3: Durch diese neue Fokussierung soll der SSAI dann künftig schneller skalieren können.
- 14:42Speaker 3: So schlüssig jetzt die neue Ausrichtung auch Klingenmarkt, so sind doch einige Branchen-Experten skeptisch – sie bezweifeln dass die Materialforschung mit HKI eine gesamte Branche wiederbeleben könne.
- 14:54Speaker 1: Danke Jenny!
- 14:56Speaker 1: Der Softwarekonzern Oracle entlässt Berichten zufolge tausende Mitarbeiter.
- 15:01Speaker 1: Das Unternehmen baut massiv Personal ab, um hohe Investitionen in neue KI-Infrastruktur zu finanzieren.
- 15:09Speaker 1: Im Mai dieses Jahres beschäftigte Oracle noch rund onehundertsechzigtausend Menschen.
- 15:15Speaker 1: Der Konzern nimmt für den Bau neuer Rechenzentren bereits Schulden auf – im Januar kündigte Oracle an, Kredite in Höhe von fünfzig Milliarden US Dollar aufzunehmen.
- 15:26Speaker 1: Seitdem verlor die Aktie des Unternehmens rund ein Viertel ihres Wertes.
- 15:31Speaker 1: Finanzanalysten schätzen, dass der Abbau von bis zu dreißigtausend Stellen etwa zehn Milliarden US-Dollar an freiem Kapital einbringen könnte.
- 15:40Speaker 1: Oracle nennt den betroffenen Mitarbeitern in den Kündigungsschreiben keine konkreten Gründe – das Unternehmen verweist lediglich auf aktuelle Geschäftsanforderungen.
- 15:51Speaker 1: Berichten zur Folge plant der Technologiekonzern Meta ähnliche Schritte um seine eigenen KI Investitionen auszugleichen.
- 16:00Speaker 1: Die Ostsee ist zunehmend Schauplatz sogenannte Hybrida Bedrohung, etwa durch manipulierte GPS-Signale, Drohnenspionage oder beschädigte Unterseekabel.
- 16:11Speaker 1: Die Identifizierung von Tätern scheitert bisher an oft starren lückenhaften Überwachungssystemen.
- 16:18Speaker 1: Das Frauenhofer Center hat nun ein mobiles KI System namens Kirmes entwickelt.
- 16:23Speaker 1: Bisher war der gängige Ansatz für die Überwachung fest installierte Anlagen zu nutzen.
- 16:29Speaker 1: Kirmis dagegen ist mobil und besteht aus flexibel einsetzbaren Sensoren auf Anhängern und Schiffen, die schnell an verschiedenen Küstenabschnitten aufgebaut werden können.
- 16:40Speaker 1: Sie erfassen dabei zahlreiche Datenquellen wie Schiffs und Flugbewegungen sowie Funkverkehr.
- 16:46Speaker 1: Eine zentrale Stärke ist dabei die KI-gestützte Auswertung, mit ihr werden alle Informationen zu einem Lagebild kombiniert und darin dann auffällige Muster erkannt – etwa abgeschaltete Ordnungssysteme oder gefälschte Positionsdaten.
- 17:03Speaker 1: Das System wird derzeit auf der Kieler Förder erprobt um Spione und Saboteurin Echtzeit zu entlarven.
- 17:11Speaker 1: Das war das KI-Update von Heiser Online vom ersten April, und eine neue Folge gibt es Montags Mittwochs und Freitags ab fünfzehn Uhr.