Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Steht der neue Haspa-Chef schon fest?
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 19. März. Nahes Ende einer Ära bei der Haspa. So entwickeln sich die Immobilienpreise. Die Bauarbeiten an der nördlichen Seite der Berliner Tordammbrücke gehen weiter. Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendblatts, wer sich wie ich für politische Talkshows und Hamburg eher interessiert, kommt in dieser Woche auf seine Kosten. Am Sonnabend war die ehemalige Gruner-plus-Jahr-Chefin Julia Jäkel bei Karin Miosga, gestern hatte Finanzsenator Andreas Dressel seinen souveränen Auftritt bei Markus Lanz und heute Abend ist dort Altbürgermeister Ole von Beuys zu Gast. Der scheint sich offensichtlich von dem langen Gespräch mit dem lieben Kollegen Matthias Iken erholt zu haben. Zu den Nachrichten des Tages. Hamburgs bekanntester Banker ist Ende Januar 67 Jahre alt geworden, auch wenn man es ihm nicht ansieht. Und jetzt steht fest, wie es mit ihm beruflich weitergeht. Ende des Jahres höre ich als Vorstandssprecher der Haspa auf, sagt Harald Vogelsang. Und sein Nachfolger? Steht er schon fest? Vogelsang will dazu den Gremien nicht vorgreifen. Auf seinen Stellvertreter Olaf Oester-Helweg angesprochen, sagt er dann, ich würde mich freuen, wenn er weiter aufrücken würde. Wem auch immer hinterlässt der bisherige Chef eine grundsolide Bank. Die Haspa hat ihr Ergebnis im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf 150 Millionen Euro gesteigert. Mit diesem Ergebnis sind wir zufrieden. Wir wollen es aber weiter verbessern, damit wir als Motor der regionalen Wirtschaft die anstehenden Investitionen mit ausreichend Kreditmitteln begleiten können. Hierfür benötigen wir ein kontinuierlich wachsendes Eigenkapital aus erwirtschafteten Gewinnen, sagt Vogelsang. Auf dem Hamburger Immobilienmarkt zeichnen sich neue Herausforderungen ab. Zwar sehen Hamburgs Makler eine Stabilisierung bei leicht gestiegenen Preisen und Verkaufsabschlüssen, aber die weitere Erholung ist mit vielen Fragezeichen versehen. Denn die Finanzierung von Immobilienkäufen durch Banken wird immer schwieriger. Der Krieg im Iran und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen verunsichern erste Käuferschichten und die Zinsen für Immobilienkredite steigen deutlich. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage des Immobilienverbandes IVD Nord unter Hamburger Maklern, die dem Abendblatt exklusiv vorliegt. 65 Makler gaben ihre Einschätzung zur Entwicklung des Marktes in der Hansestadt ab. Anders als bei Eigentumswohnungen sehen Hamburgs Makler bei Einfamilienhäusern in den kommenden sechs Monaten größere Chancen auf Preissteigerungen. Knapp jeder Dritte rechnet mit steigenden, die Mehrheit 55 Prozent mit gleichbleibenden Preisen. Für die vergangenen sechs Monate registrierten 35 Prozent der Makler steigende Preise bei Einfamilienhäusern, die aber bei maximal 10 Prozent lagen. Noch bevor sich die Hamburger Hochbahn und die Gewerkschaft am 23. Und 24. März, kommenden Montag und Dienstag, erneut am Verhandlungstisch gegenüber sitzen, zeigt Verdi dem Verkehrsunternehmen noch einmal, wo der Hammer hängt. Heute wird in Hamburg gestreikt und dabei bleibt es nicht. Verdi hat auch für Sonnabend zu einem Streik aufgerufen. Es wird der 8. In kurzer Zeit sein und wieder ist damit zu rechnen, dass kaum U-Bahnen und Busse fahren. Jeder Streiktag kostet die Hochbahn rund 140.000 Euro. Große Dramen braucht es nach den Turbulenzen rund um Intendant Demis Wolpi nicht mehr am Hamburg Ballett. Vielmehr Kontinuität und Sicherheit. Dafür hat der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper jetzt auf seiner Sitzung gesorgt. Er hat die gemeinschaftliche Interimsleitung des Hamburg Ballett für eine weitere Spielzeit bestätigt. Das Trio, bestehend aus Nikolas Hartmann, Lloyd Riggins und Gigi Hyatt, wird also bis Mitte 2027 federführend an der wichtigen Hamburger Bühne bleiben. Mit Beginn der Spielzeit 2025-26 hatten die drei als Interimslösung übernommen, nachdem Wolpies Vertrag nach nicht mal einer ganzen Saison im Juni 2025 aufgelöst worden war. Es hatte zahlreiche Vorwürfe gegeben, die sich sowohl auf die Qualität der Arbeit Wolpies als auch auf sein persönliches Verhalten gegenüber Ensemble-Mitgliedern bezogen. Die Bauarbeiten an der nördlichen Seite der Berliner Tordammbrücke gehen weiter. Wer an diesem Wochenende bis über das Berliner Tor in die Innenstadt fahren möchte, muss sich einen anderen Weg suchen. Denn von Freitagabend, 20. März, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 23. März, 5 Uhr, werden die Berliner Tordammbrücke und die Bürgerweide für jeglichen Verkehr gesperrt. Das betrifft auch diejenigen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Zeitgleich wird die A7 zwischen den Anschlussstellen Stellingen und Heimfeld in beiden Richtungen für 55 Stunden gesperrt. Davon betroffen ist auch der Elbtunnel.