Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News : Nach Sechsfach-Mord in Stade: Ermittlungen laufen weiter
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 6. Juli. Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche will auf den Norden und Osten zugehen. Unbekannte Rauben Juweliergeschäft aus. Neue Synagoge verzögert sich wahrscheinlich. Abifeier im Parlament eskaliert. Der schamlose Donald Trump und sein unterwürfiger Handlanger Gianni Infantino haben diese Weltmeisterschaft in den Dreck gezogen, indem sie die Sperre von Folarin Balogun aufgehoben haben. Nun wissen wir mit Sicherheit, dass für die USA andere Regeln gelten als für alle anderen. Die Kollegen der Daily Mail, die rote Karte für den US-Spieler Folarin Balogun, hat die FIFA nach einem Anruf von Donald Trump kassiert. Nach dem Sechsfachmord in Stade besteht nach Angaben der Staatsanwaltschaft kein dringender Tatverdacht gegen die Partnerin und die Begleiterin des Hauptverdächtigen. Deshalb sind die beiden Frauen auf freiem Fuß. Das Ermittlungsverfahren werde aber gegen alle drei wegen des Vorwurfs des Mordes geführt, hieß es am Vormittag. Ihre Tatbeteiligung werde untersucht. Welcher Tatvorwurf den Frauen gemacht werden könne, sei noch unklar, sagte Pressesprecherin Julia Pirck. Der 45 Jahre alte mutmaßliche Schütze soll in einer Mutter-Kind-Wohngruppe in der Stadt westlich von Hamburg anlässlich eines Gesprächs über das Sorgerecht seines drei Monate alten Kindes vier Frauen und zwei Männer getötet haben. Die Mutter des Kindes lebte mit der Tochter in dem Haus, die Begleiterin des Mannes soll das Fluchtauto gefahren haben. Nur der 45-Jährige mit türkischer Staatsbürgerschaft sitzt seitdem wegen des Verdachts des sechsfachen Mordes in Untersuchungshaft. Was genau passiert ist, werden wir so gut wie möglich aufklären, sagte die Sprecherin. Medienberichte, wonach der Verdächtige in der Türkei bereits in Haft gesessen habe und die Gründe dafür, wollte Pirc nicht bestätigen. Die offiziellen Wege der internationalen Zusammenarbeit in Strafsachen seien aufgenommen worden. Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, CDU, will im Streit um eine Benachteiligung beim Bau neuer Gaskraftwerke auf den Norden und Osten zugehen. Der sogenannte Südbonus für südlichere Bundesländer soll nicht mehr in der bisherigen Form gelten. Das zeichnet sich in den Gesetzesplänen zur Sicherung der Stromversorgung ab. Geplant sind Verbesserungen zugunsten von Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Darauf deutet ein Änderungsantrag der schwarz-roten Koalition hin, der der Deutschen Presseagentur vorliegt. Bis zu zwei Drittel der ausgeschriebenen Kraftwerkskapazitäten sollten nach den bisherigen Plänen vorrangig in den netztechnischen Süden gehen. Unbekannte sind in der Nacht in Harburg mit einem Auto rückwärts in ein Juweliergeschäft gefahren und haben das Geschäft anschließend ausgeraubt. Der Wert der Beute war zunächst noch unbekannt, wie ein Mitarbeiter der Polizei mitteilte. Auch wie viele Menschen an dem Raub beteiligt waren, sei bislang noch unklar. Die mutmaßlichen Tatverdächtigen sind den Angaben zufolge flüchtig. Die Ermittlungen dauern an. Aufträge im Hamburger Wohnungsbau sind zu Jahresbeginn eingebrochen. Nach Zahlen des Statistikamts Nord hat sich der Wert der neuen Aufträge des Bauhauptgewerbes im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als halbiert und fiel auf 84,4 Millionen Euro. Insgesamt entwickelte sich die Auftragslage des Gewerbes in Hamburg aber positiv. Der Wert der Auftragseingänge stieg nominal, also nicht inflationsbereinigt, um mehr als ein Drittel auf rund 785 Millionen Euro, was vor allem mit der Nachfrage im sogenannten Wirtschaftsbau zusammenhing. Darunter fallen etwa Bürogebäude, Lagerhallen und Kraftwerke. Der Neubau von Wohnungen in Deutschland stockt seit Jahren wegen gestiegener Kosten und Kreditzinsen. 2025 wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge 206.600 Wohnungen fertiggestellt, rund 45.000 weniger als im Vorjahr. Der Mangel an Wohnraum treibt die Mieten, besonders in Städten. Es ist eines der ambitioniertesten Projekte der Stadt. Am Josef-Karlebach-Platz im Hamburger Grindelviertel, wo die Nazis 1938 die Synagoge niederbrannten, soll ein neues Zentrum für die jüdische Gemeinde entstehen. Doch der Neubau, den die Bürgerschaft 2023 auf den Weg brachte, kommt kaum voran. Das zeigt die Antwort auf eine schriftliche kleine Anfrage der CDU-Abgeordneten Anke Frieling. Der Hochbunker am Josef-Kahlebach-Platz, der dem Projekt im Wege steht, ist noch immer nicht freigezogen. Es fehlt ein belastbarer Zeitplan für Rückbau sowie Baubeginn. Es ist eine Schande, wie der Senat dieses für Hamburg so bedeutsame Projekt seit Jahren verschleppt, kritisiert die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Der Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge ist ein zentrales Zeichen für jüdisches Leben in Hamburg. Wer dieses Projekt ernst nimmt, darf sich nicht hinter laufenden Prüfungen, Abstimmungen und dem Schutz interner Willensbildung verstecken. Der Senat muss endlich liefern. Einen verbindlichen Terminplan, eine vollständige Kostenaufstellung und einen klaren Starttermin für den Rückbau. Dieser fehlt bis heute. 105 Kneipen in 105 Monaten in 105 Stadtteilen. Der Zug durch die Gemeinde geht weiter. In Teil 11 hat es mich ins Riva nach Blankenese verschlagen, an einen Ort, den die Gäste in höchsten Tönen loben. Seit mehr als 20 Jahren betreiben Petra Avenarius und Michael Gamper das Bistro an der Bahnhofstraße. Ein Nicken genügt und das nächste Bier steht auf dem Tisch. Gast Carsten, ein alter Werber, fallen gleich mehrere Slogans ein, um das Riva und das Dorf zu beschreiben. Wenn Blankenese ein Westernort wäre, ist das der Saloon. Oder das unbeugsame gallische Dorf, in dem Petra als Majestix und Michael als Asterix wirken. Oder Michaels Gedanken, aufgreifend, Blankenese ist das St. Tropez Deutschlands. Gott sei Dank sind die Preise noch nicht St. Tropez-artig. Gleich zweimal musste die Hamburger Polizei in der Nacht zum Montag zu einer Abifeier im Restaurantparlament im Hamburger Rathaus ausrücken. Wie der Lagedienst der Polizei auf Anfrage mitteilte, hatte ein Anrufer um 23.30 Uhr dort eine Massenpanik gemeldet. Unter der Alarmierung, Massenanfall von Verletzten, rückte daraufhin auch die Feuerwehr aus. Vor Ort stellte sich die Situation anders dar. Der Veranstalter hatte den Eingangsbereich mit Gittern abgeschottet. Dort hatte sich eine Schlange von 50 Menschen gebildet, in der es anscheinend zu Rangeleien gekommen war. Verletzt wurde aber niemand. Nach Aussage eines Polizisten soll es eventuell darum gegangen sein, dass einige Personen ohne Bändchen in die Veranstaltungsräume wollten. Die Beamten sorgten für Ruhe und schickten die Personen, die keine Berechtigung für die Abifeier hatten, wieder weg. Und am Ende noch ein Tipp zum Lesen und Hören. Burkhard Schwenker hat fast die ganze Welt gesehen. Als Chef von Roland Berger jettete er über die Kontinente. Im Podcast »Was wird aus Hamburg?« spricht er über die Schwächen und Stärken seiner Wahlheimat. Mir fallen viele Dinge ein, die im Vergleich zu anderen Städten sehr gut funktionieren. Hamburg hat einen großartigen Nahverkehr. Hamburg hat eine beeindruckende Kultur und vor allem Musikszene, sagt der 68-Jährige. Zwei Dinge würde der Strategieberater in Hamburg ändern. Wer in die Stadt kommt, spürt die Schönheit, aber auch die Selbstzufriedenheit ihrer Bürger. Eindringlich fordert er Mut zur Entbürokratisierung. Wenn wir wieder auf einen Wachstumskurs finden wollen, müssen wir an die Regelungswut heran. Hamburg könnte das exemplarisch machen, als Leuchtturmprojekt für eine gelungene Entbürokratisierung. Ein Gespräch über die Strategien erfolgreicher Städte, warum er den Hala-Deal ablehnt und weshalb er gegen Olympische Spiele gestimmt hat. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.