Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Aktuelles aus der Redaktion und die drei Düsseldorfer OB-Spitzenkandidat*innen
Transcript
- Ich erzähle hier an dieser Stelle ja immer gerne ein bisschen was davon, was mich gerade beschäftigt oder was ich so erlebe. Immer wieder habe ich natürlich auch richtig coole Tipps, aber manchmal, da bin ich ganz, ganz ehrlich, passiert einfach nicht so viel. Ist ja irgendwie auch mal ganz schön, bleibt aber zum Erzählen halt nicht so viel übrig. Und so war es irgendwie in der letzten Woche auch. Nur eine Sache habe ich und deswegen mache ich sie heute short and sweet. Leute, der Herbst ist da. Noch nicht so richtig natürlich, aber wenn man ganz genau hinguckt und hinriecht, dann kann man ihn schon spüren. Und alle, die regelmäßig zuhören, wissen, I love it. Also macht euch schon mal gefasst darauf, dass ich in den nächsten Wochen immer wieder vom schönen Licht, der immer crisper werdenden Luft und den ersten goldenen Stunden schwärmen werde. Dass mein lieber Kollege Maximilian Lovroth den Herbst auch mag, das kann ich mir irgendwie richtig gut vorstellen. Diese Frage habe ich ihm heute allerdings nicht gestellt, dafür ganz viele andere. Führt uns Max schließlich heute durch die drei für ihn präsentesten Themen der Woche. Präsent ist momentan auch die Kommunalwahl am 14. September. Die OB-SpitzenkandidatInnen haben sich in der RP-Wahlarena den Fragen der Moderatoren gestellt und ihre Standpunkte vertreten. Alexander Esch und Uwe Jens Runau berichten vom Abend und stellen die drei etwas näher vor. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 384 und der Rhein steht bei 1,81 Meter. Music. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Thorsten Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln und auf der Seele brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, you know the drill, dann schreibt uns unter rheinpegel.podcast.reinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Mein lieber Kollege Maximilian Novroth hat es auch mal wieder vor das Podcast-Mikro geschafft und erzählt uns heute durch seine drei präsentesten Themen der Woche. Für ihn und sicher noch viele andere kam eine Nachricht zu Anfang der Woche sehr überraschend. Das Traditionskaufhaus Franzen auf der Kö schließt zum Ende des Jahres. Peter Franzen, einer der geschäftsführenden Gesellschafter, spricht gar von einem Schock. Max kennt die Hintergründe. Die Schule hat wieder angefangen. Für viele heißt das auch neues Equipment. Federmäppchen, Sportbeutel und Turnister. Die sind inzwischen ganz schön kostspielig und auch in Beschaffenheit und Tragekomfort gibt es sehr viel Auswahl. Da ist gute Beratung sicher vonnöten. Und die liefern die Mitarbeiterinnen bei Ranzen, Fee und Koffertroll. Natürlich mit der Hoffnung, die Produkte dann auch zu verkaufen. Aber immer öfter passiert es, dass Menschen sich beraten lassen und dann im Internet shoppen. In dem Fachgeschäft in Herd kann das jetzt Konsequenzen haben? Hausverbot. Was das bedeutet, darüber sprechen wir. Toniboxen sind aus vielen Haushalten mit Kindern nicht mehr wegzudenken. Jetzt bringt die Firma aus Düsseldorf nach knapp zehn Jahren die zweite Generation auf den Markt. Was die kann, wie viel das Ganze kostet und was es sonst zu wissen gibt, auch das erzählt Max mir und uns. Lieber Max. Liebe Tosja. Ein weiteres Mal herzlich willkommen. Lang nicht mehr gehört. Wirklich lang nicht mehr gehört. Schön. Ich würde ja jetzt fast sagen, du warst ja auch im Urlaub, aber das ist wirklich schon bei mir her auch. So eine ähnliche Diskussion hatte ich letztens oder ein ähnliches Gespräch hatte ich letztens mit Alexander Esch, der dann gesagt hat, der ist ja schon drei Wochen her, du hast mich einfach nicht eingeladen. Deswegen also schön, dass du mein Urlaub bist. So sehe ich es nicht. Nee, ich freue mich auch. Und heute obliegt dir die wunderbare Aufgabe, uns drei Themen vorzustellen, hier in unserem immer noch Reinpegel Sommerflow, die dich beschäftigt haben oder die du sehr präsent erlebt hast. Und wir haben gerade kurz schon gesprochen mit Mikro aus. Du hast ja schon einiges erlebt in deinem Journalistenleben, in deiner Laufbahn und trotzdem hast du gerade das Wort Schock benutzt. Das erste Thema, worüber wir sprechen, hat auf jeden Fall Strahlkraft, Schlagkraft. Würde ich sagen, ich meine, es gibt an der Königsallee nur noch wenige inhabergeführte Traditionshändler und einer von denen ist Franzen, die haben da ein sehr großes Geschäft in Bestlage, Haus Nummer 42 und dieses Geschäft schließt, das war für mich und auch glaube für unser Publikum so die News dieser Woche und die Schließung ist halt insofern heftig, weil der Laden dort besteht seit 1911, das Unternehmen besteht seit 205 Jahren und die sind jetzt eben am Ende. Und haben auch gesagt, wir sind unter Schock. Das haben wir auch in die Überschrift reingeschrieben. Wir als Redaktion haben es am Montagabend per Pressemitteilung erfahren und der Peter Franzen, das ist einer von drei Geschäftsführern von Franzen, 41 Jahre alt, wenn man so will, der Juniorchef, also der jüngste der drei, Den kenne ich auch witzigerweise, weil der in Meerbusch, wo ich auch aufgewachsen bin, Trompete gespielt hat. Ich habe Posaune gespielt bei einem Orchester und dann konnten wir auch sprechen. Ja, und der hat mir natürlich dann auch noch so ein bisschen das Emotionale, aber auch das Rationale, das Wirtschaftliche erzählt, wie und warum es dazu gekommen ist. Das wirst du uns sicher auch jetzt noch ein bisschen nahe bringen. Ich habe eben die Frage gestellt, war das nicht irgendwie schon klar? Also ich hatte irgendwie im Kopf, dass da eh, ich meine, dass die umgebaut haben und so ist das eine, aber ich hatte irgendwie im Kopf, dass das sowieso angezählt ist. Aber vielleicht habe ich mir das auch einfach ausgedacht. Nee, ich denke, was bei dir mitschwingt, ist diese Entwicklung, die es in den vergangenen Jahren gab, dass sie sich trennen wollten von diesem besagten Haus. Also das große Geschäft ist da und die haben auch mal teilweise drüber gewohnt, Königsallee. Man munkelt von einem Preis von 80 Millionen Euro, den der Düsseldorfer Entwicklerzentrum zahlen wollte und sollte. Es gab einen Vertrag mit Franzen für dieses Haus, aber dann kam die Insolvenz von Zentrum dazwischen 2023 und der Vertrag wurde rückabgewickelt. Und eigentlich hat Franzen gesagt, die Frequenz hier an der Kö, also die Laufkundschaft wird weniger, wir wollen hier weg, der Laden ist zu groß, 1500 Quadratmeter mehrere Etagen, nicht mehr zeitgemäß. Wir wollen gerne an das neue, in die neue Bestlage in Düsseldorf, also sagen viele, dass das so ist, Schadowstraße, relativ weit vorne. Da gibt es ein Haus, was schon länger Baustelle ist, in der Nähe von Uniqlo, und daneben früheres Douglas, da sollte Franzen rein, auf einer halb so großen Fläche, also ungefähr nur 800 Quadratmeter, aber dazu kam es nicht. Kann ich mir gar nicht vorstellen auch. Meinst du, das hätte da funktioniert? Das ist eine gute Frage, also natürlich hätten sie, das ist jetzt wirklich rein spekulativ, erstmal eine Menge Rücklagenkapital gehabt aus diesem Verkauf, der wirklich lukrativ gewesen wäre, zumal zu der Zeit, also dann hätten sie natürlich auch längeren Atem gab für das Geschäft, aber sie hätten dort halt natürlich eine deutlich höhere Miete zahlen müssen. Also bisher zahlen sie ja auch eine Miete an sich selber, also die wird schon sehr fair sein, da eben dann an anderen Eigentümer. Gut, und die Frequenz wäre vielleicht höher gewesen, man hätte den Laden nochmal neu denken können. Also ich denke, unternehmerisch hätte das schon Sinn gemacht. Also für mich ist Franzen halt natürlich so köh, wenn man mal irgendwie zur Kommunion sich was richtig Besonderes wünscht oder irgendwie Hochzeitsgeschäft. Also für mich ist das so ein Laden. Wer kennt es nicht, wenn man sich zur Kommunion mal was Besonderes wünscht? Also meine Kommunion ist ja fast 30 Jahre her. Ich war damals einfach froh über die 1000 Mark, die ich am Ende zusammen hatte und ich hätte bloß kein Porzellan gewollt. Aber ich war auch noch nie in dem Laden. Warst du da mal drin? Ja, ja. Okay, erzähl doch mal. Ja, das ist, also wie gesagt, ich finde, das hat sowas von, also es gibt, ich bin jetzt auch keine Geschirrfanatikerin und, ähm. Trotzdem mag ich schöne Dinge und ich habe schon das Gefühl, es ist so ein bisschen, wenn es um Hochzeitsgeschenke geht oder um was Besonderes, was man sich selber oder vor allem jemand anders vielleicht anbringen möchte, dann geht man da rein. Es ist natürlich wie in diesen ganzen alten Traditionsgeschäften, man wird irgendwie gut beraten, es ist so diese Teppichstille, es wird wirklich schön beleuchtet und da stehen halt überall diese wunderschönen Sachen rum und natürlich auch ein bisschen modernere mittlerweile. Also ich weiß, dass wir da immer den Blub kaufen, so diesen Fisch, der Blub macht, wenn man, kennst du diese Karaffe? Ja, doch jetzt, wo du es sagst. Da zum Beispiel, also das war, genau. Ja, Dekoration haben die genau, Schmuck. Irgendwie, also ich könnte mir das jetzt nicht vorstellen auf der Schattelstraße in klein. Also für mich macht es auch schon dieses ein bisschen Kühlfeeling aus. Total, also ich meine, die Historie von Franzen geht ja wirklich lange an der Königsallee zurück. Wie gesagt, 1911 da hingezogen und dann diese Luxus-Mile auch einfach über Jahrzehnte geprägt. Da sind Menschen aus Düsseldorf, aus der Region, aber auch aus dem arabischen Raum, aus Russland hingegangen, haben da zehntausende Euros für Porzellangedecke ausgegeben. Die haben Luxushotels wie das Steigenberger Parkhotel mit Waschschüsseln ausgestattet. Also wirklich ein Rufi Donnerhall. Und ja, ich glaube, jeder in der Stadt kennt die auch. Man sieht das auch an den Reaktionen auf sozialen Medien oder bei uns in den Kommentaren, wie die Leute wirklich dann auch, sorry für das Wort, erneut, aber geschockt waren, ob dieser Schließung, die da jetzt bevorsteht. Und die haben halt auch viel versucht, sich in der Vergangenheit zu verändern. Also Peter Franzen hat betont, wir sind kein Porzellanhändler mehr. Das waren wir über Jahrzehnte, aber wir machen auch, Dekoration, Schmuck, die haben zwischendurch mal Möbel versucht. Der aktuelle Bestseller, ich habe ihn danach gefragt, ist ein Coffee-Table-Book. Also diese sehr schweren Bildbänder, die man irgendwie auf Tische legt. Schaut sich, kommt jemand an, aber sieht halt irgendwie schick aus. Ja, und am Ende hat es aber eben trotzdem nicht gereicht, weil tatsächlich, was ich vorhin schon sagte, diese Laufkundschaft immer dünner wurde. In dieser Lage an der Königsallee. Die Kosten, wie für alle anderen Händler, haben sich auch erhöht. Vielleicht sind manche Kunden in Richtung Online abgewandert. Und die haben halt auch 50 Beschäftigte. Das darf man nicht unterschätzen. Also die haben ein paar Stellen abgebaut. Das heißt, Leute, die in Rente gegangen sind, wurden nicht nachbesetzt. Welche, die gekündigt haben, wurden nicht nachbesetzt. Aber 50 Leute, das ist immer noch ein Brett. Und die alle brauchen einen neuen Job ab März. Ja, verstehe. Ich habe gerade gedacht, Franzen ist für mich so wie Heinemann. So gehört das dazu. Also das meine ich. Das ist für mich was sehr Düsseldorfer. Früher Eickhoff noch, genau. So diese Läden. Die Kühlkönige. Ja, die Kühlkönige, genau. Dazu gibt es ja auch ein Stück auf RPA Online, da kann man sich dann weiter informieren. Ja und jetzt ist es irgendwie dann vorbei. Genau, also es ist so, dass der Betrieb im Geschäft zunächst normal weiterlaufen wird, allerdings wird dann kurz nach Weihnachten am 27. Dezember ein Schlussverkauf eingelautet, den gibt es eigentlich schon immer, aber in dem Fall ist es ein Räumungsverkauf und das Ziel ist eben bis zum 28. Februar, das ist der allerletzte Tag, alle Artikel und das sind Unmengen, also Peter sagte 20.000 um die Pi mal Daumen, 20 Artikel sollen verkauft werden, damit der Laden leer ist und dann weiß er selber noch nicht, wie es dann weitergeht. ob das Haus verkauft wird von der Familie, ob das vermietet wird. Auch wie es für das Unternehmen ohne diesen Standort, den einzigen Standort weitergehen wird, ist alles offen, weil jetzt muss erstmal das Ganze verarbeitet werden. Meinst du, die denken so Richtung Online-Handel? Also das dann so pur online zu machen und das Sortiment quasi trotzdem zu … Nein, also das Unternehmen, kann man so sagen, wird im Kern abgewickelt, wird so nicht mehr existieren. Die ganzen Beschäftigten sind primär im Geschäft unterwegs gewesen. Online-Shop haben die natürlich schon, aber ich habe das eher so als Katalog wahrgenommen, um sich das dann vor Ort anzuschauen und da auch zu kaufen. Ja, das ist jetzt wirklich fast ungewollt eine wunderbare Überleitung in das zweite Thema, was du mitgebracht hast, deswegen schneide ich das hier jetzt mal ab, also Franzen macht dicht, wer möchte kann sich dann jetzt, es ist natürlich jetzt so ein bisschen. Wie nennt man das sarkastisch, aber sich schon mal in den 27. Dezember notieren, wer da aber, also für die nächste Kommune was Besonderes kaufen will. Aber es ist legitim, also ich glaube, man sollte vielleicht noch den Satz dazu, kein schlechtes Gefühl haben, bei einem Räumungsverkauf zuzuschlagen, weil das hilft ja auch dem Händler, wenn man jetzt daran mal emotional denken möchte, es würde nicht helfen, da gar nicht mehr hinzugehen, um sich da irgendwie nicht schlecht zu fühlen, also völlig legitim. Sammeln schon mal Tüten und auf geht's. Ja, sich was im Geschäft angucken, beziehungsweise sich was online angucken und das dann im Geschäft kaufen, ist die eine Variante, die vielleicht etwas elegantere. Es gibt's auch andersrum. Es gibt Leute, die gehen in Geschäfte, lassen sich beraten, mit anfassen, also nicht sich anfassen, sondern das Produkt anfassen. Ausprobieren, testen. Und ausprobieren, testen. Beraten lassen, ja. Und sagen dann, ah, ich krieg grad einen Anruf, ich muss nochmal kurz raus und war nie wieder gesehen und bestellen sich das dann natürlich im Internet. Ja. ein Laden in Herd. Also, wahrscheinlich mehreren, aber du warst in einem, wo es den Leuten, den VerkäuferInnen reicht. Ranzen, Fee und Koffertroll. Also, dieser Name ist wirklich, ich verstehe, was der Hintergrund ist, aber ich finde es fast ein Zungenbrecher. Man merkt ihn sich aber, wir kommen von Franzen zu Schulranzen. Es ist ja auch Schulstart in dieser Woche, Mittwoch, also an dem Tag, wo wir gerade den Podcast aufnehmen, glaube ich, weiterführende Schulen und morgen Donnerstag dann die Grundschulen. Und ich habe erst mal gelernt, wie unglaublich teuer Schulranzen sein können, wenn man High-End-Modelle will. Also ich habe hier auch mal rumgefragt, ob ich der Einzige war. Nein, es waren eigentlich früher fast alle mit diesem Scout-Kasten-Toni ausgestattet. Welches Muster hattest du? Ich glaube, so ein quietschbuntes. Ja, ich habe nämlich letztens, es gab irgendwann mal was mit… Auf jeden Fall mit Wiegegriff. Ja, ja, mit Wiegegriff, das hatte ich auch. Und es gab dann, ich hatte nämlich, was war denn so der Classic für quasi Mädels? Pferde gab es für Mädels auf jeden Fall. So cool waren meine Eltern aber nicht. So Wendy-Poster-mäßig. Es war irgendwas Buntes, aber auf jeden Fall. Dann hatte man immer diese Schnallen, die so geleuchtet haben, dieses orange Lichtband, damit man nicht auf dem Fahrrad losgesehen hat. Und wenn man richtig mitgespielt hat, dann hat man natürlich auch den Turnbeutel und das Federnäubchen und so alles. Der war meistens inklusiv, das ist heute immer noch so. Ist das so? Ich hatte das Gefühl, wir mussten dafür auch kämpfen, aber ich habe viele Dinge aus meiner Kindheit einfach vergessen oder erzähle die jetzt anders. Auf jeden Fall natürlich hatte ich auch einen Scout, klar. Ich erinnere mich auch, dass der so breit war, dass man teilweise sich drehen musste, um durch Türen zu kommen und nicht hängen zu bleiben im Bus zum Beispiel. Aber diese Zeiten sind vorbei. Also Scout gibt es immer noch und davon gibt es eben Modelle, die bis zu 400 Euro kosten. Und diese Zahlungsbereitschaft kommt ja nicht von ungefähr. Man will sich beraten lassen, man will auch verstehen. Gefällt es dem Kind nicht nur, sondern ist es auch gut für das Kind ergonomisch. Wir reden mittlerweile von Hüftgurten, wir reden von Polstern, je nach Größe. Also es ist wirklich eine Beratung wie bei einem Tracking-Rucksack. Und bei eben diesem Laden Ranzen, Vieh und Koffertroll in Herd. Du sagst das richtig schön fehlerfrei und schnell hinterher. Ich habe es geübt. Ranzen, Vieh und Koffertroll. Da kann eine Beratung 30 Minuten dauern und die haben wirklich Warnschilder, anders kann man es nicht nennen, die einem mit Hausverbot drohen, sollte man es wagen, nach dieser Beratung zu sagen, nee, sorry, ich schaue nochmal und dann online günstigster Preis, Idealo, Zoom-Maschine oder so gucken und dann dazu schlagen. Ich verstehe den Impuls. Die Frage ist zum einen natürlich ob das jetzt erlaubt ist oder nicht ist ja was anderes, Hausrecht kann jeder machen, was er will aber wie wissen sie das, also wie wollen die das denn also die Wahrheit ist, ich habe die Verkäuferin Petra Engelschalk ihr Name gefragt sie hat diese letzte Instanz, diese letzte Mittel noch nie durchgesetzt, was die halt schon macht, ist Leuten, wenn sie merkt, da steht jetzt jemand im Laden, guckt sich die Preise an und googelt sofort vor die Tür schicken das sind natürlich auch keine Pros, also das macht man auch nicht ja, finde ich auch einfach frech, aber es kommt vor Eine Kollege von ihr hat geschätzt, dass bei jedem siebten Beratungsgespräch die Kunden offensichtlich sagen, ich schaue nochmal woanders und wieder gehen. Wo die dann natürlich schon auch irgendwie enttäuscht sind. Jeder kann sich ja umgucken, wie er will, aber das Ziel ist dann schon irgendwie zum Kaufabschluss zu kommen. Und ja, Hausverbot gab es dann auch nicht, aber ich finde halt so diese Methode, das auch mehrfach im Laden zu zeigen, interessant. Ich habe da mal eine Kundin gefragt, die war gerade dabei, ihre beiden Kinder auszustatten. Die hat das Schild erstmal nicht gesehen, ist dann gelesen und meinte, ja, finde ich gut, finde ich beständig. Okay, also das heißt, dass die Leute, die sich dann damit rühmen oder die dann quasi sagen, nee klar kaufe ich auch, wo ich mich beraten lasse, die finden das auch okay. Jetzt sind da natürlich in diesem Stück Worte wieder, also Beratungsdiebstahl und Showrooming und Service-Schnorrerei. Also wie stehst du zu diesen Vokabeln? Also machst du das ehrlich gesagt auch manchmal? Bist du sowieso ein Online-Shopper? Hast du auch schon mal dich beraten lassen und dann heimlich im Internet bestellt? Ja, also letzteres beantworte ich mal als erstes nicht unbedingt heimlich. Ich habe mich für einen Fahrradhelm beraten lassen, bei einem Fahrradhelm da in Düsseldorf und den dann da auch gekauft. Dann habe ich den aber, ich glaube, entweder verloren oder meine Frau wollte auch einen. Jedenfalls haben wir den dann gezielt online, weil wir wussten, da ist der 40 Euro günstiger als diese UVP im Laden gekauft, was sich nicht richtig anfühlte. Aber ja, wir haben es gemacht. Wir sind aber auch nicht die Einzigen. Also ich habe hier eine Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Presseagentur gemacht wurde, die zeigt, dass einer von drei Deutschen schon mal so gehandelt hat und wahrscheinlich, wenn ich dich frage... Schon mal Shogo-Room? Nein. Ja, also es ist normal, oder? Ja, ich sage jetzt was, was sich mal wieder ausgedacht anhört. Es ist aber wirklich, ich bin sehr spät auf das Thema Online-Shopping überhaupt gekommen. Und tatsächlich, also es ist noch nicht so, dass ich schon seit Jahrzehnten im Internet zum Beispiel Klamotten oder so bestelle. Sonst kaufe ich auch gar nicht so viel. Also ich habe jetzt weder ein Hobby noch irgendwas, wo ich so super viel Equipment brauche. Dass ich so für musikalische Sachen gehe ich sowieso also mache ich sowieso in echt, weil das bringt ganz nichts und, ja, also darum tatsächlich habe ich das noch nie gemacht, aber gar nicht aus noblen Beweggründen, sondern einfach, weil entweder brauche ich sofort was und dann kaufe ich es halt auch direkt, wenn ich mich beraten lasse oder ich kaufe es halt nicht. Deswegen war mir gar nicht klar, dass das so ein Vorgehen ist, was man so machen kann. Ich finde es aber irgendwie sinnig, wenn ich ganz ehrlich bin. Also ich finde es schon, wenn ich mir jetzt, wie gesagt, wenn es jetzt Kopfhörer für 20 Euro sind, irgendwie die muss ich jetzt nicht irgendwie mich beraten lassen, aber wenn ich das Gefühl habe, ja, obwohl nee, eigentlich finde ich es nicht cool. Ich finde, wenn ich jemanden eine halbe Stunde in Anspruch nähe, es ist ja wie, wenn ich zum Friseur gehe und der macht mir irgendwie, berät mich und alles und dann sage ich, ah danke, dann weiß ich das jetzt, dann lasse ich das irgendwie meiner Schwester nachmachen. Also unabhängig davon, dass die nicht Haare schneiden kann, kein Disrespect, aber das finde ich irgendwie, würde ich ja andersrum auch nicht wollen. Sehe ich genauso. Also ich bin ein großer Fan von stationärem Handel wegen der Beratung, aber auch wegen dem, was nach dem Kauf möglich ist. Du kannst zum Beispiel bei diesem Schulranzenladen wegen Reklamationen hingehen, du kannst den Rucksack nochmal einstellen lassen. So haben wir auch, wir haben unsere Wanderrucksäcke hier bei einem Fachhändler in Bild gekauft, da kann ich auch manchmal hingehen oder wenn wir Schuhe für unsere Kinder kaufen, das ist ein Fachladen in Wersten, die gucken dann auch mal, passen die Alten noch, das kannst du alles online nicht abbilden und deswegen macht da Beratungsliebstahl, finde ich, auch überhaupt keinen Sinn und so sollte es ja auch sein, dass die Kunden gar keinen Grund dazu haben, woanders zu schauen, ob die jetzt ein paar Euros sparen, sondern wissen, ah, hier wurde ich toll beraten, ich habe ein gutes Gefühl und weiß auch, ich kann wiederkommen und werde dann halt zu wiederkehrenden Käufern. Ja. Also ich habe zum Beispiel auch mit einem anderen Händler gesprochen. Thomas Görner von Fotokoch, das kennt man ja von der Shadowstraße, die auch hochwertige Produkte intensiv beraten und er sagte, die haben zum Beispiel so eine 14-Tage-Bestpreis-Garantie, dass wenn man so einen Sparfuchs hat, der von mir aus mal gucken kann, die Kamera gibt es da und da günstiger und dann zahlen die sogar die Differenz dazu aus, zu dem im Laden gezahlten Preis. Und dann gab es noch, das habe ich in den Kommentaren bei uns gelesen, häufiger die Frage, naja, warum nehmt ihr denn nicht für die Beratung Geld, so gerichtet an die Händler? Und da sagte mir zum Beispiel der Laufschuhhändler Absolute Run, früher Sport Bunert, das haben die mal versucht, aber es gab so viele Diskussionen mit Kunden, dass man sich auch wieder davon verabschiedet hat. Stimmt, so Sport-Equipment, das kann ich mir auch vorstellen, dass das da viel vorkommt. Also, dass man irgendwie Laufschuhe ausprobiert und sich die dann, wie du erzählst, mit dem Fahrradhelm, also das war jetzt bei euch nicht vorsätzlich, aber das sind ja auch Sachen, die man wahrscheinlich ausprobieren muss. Ja, wäre sinnvoll. Ja, das heißt, da in Herd sollte man sich nur blicken lassen, wenn man wirklich auch am Ende einen Kauf abschließt, jetzt mal mit einem Augenzweck, kann gesagt, im Sinne von, also ne, sonst bekommt man Hausverbot. Sonst trollen die Ranzen fehlend dich. Das würde mich nach wie vor immer noch interessieren, wie die das, also, ne? Also ich glaube, die vertrauen darauf, dass diese Schilder ihre Wirkung zeigen und können dann eben auch im Laden darauf verweisen, nach dem Motto, so, sie haben es hier gesehen, wir haben sie dabei gesehen, das ist nicht richtig, ist respektlos, intolerant. Ja, und ich glaube, die sagen, die fahren ganz gut damit, aber das Problem nehme trotzdem zu. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Was man dann alles in so einen Tonist da reinpacken kann, ist ja dann wieder eine andere Frage. Also wir hatten gerade schon Federmäppchen im Stile des Ranzens. Es gibt Turnbeutel, es gibt Brotdosen, die man vier Wochen vergisst und dann schimmelt das Käsebrot vor sich hin. Schlampermäppchen, das ist auch ein sehr schönes Wort. Ich habe gelesen, man sollte nur noch Edelstahl benutzen, weil da schimmelt es irgendwie nicht drin. Genau, vielleicht was zu trinken. Ob ein Brot nach vier Wochen in der Edelstahldose gut schmeckt. Ich werde das mal auswählen und dir dann hier das Ergebnis präsentieren. Dann, was hatte ich noch so im Ranzen? Wahrscheinlich heimlich irgendwann Zigaretten tatsächlich. Die Jacke, die ich nicht anziehen wollte, solche Sachen. Was ich noch nicht in meinen Turnister, weil ich schließlich 2005 die Schule abgeschlossen habe und das wirklich schon eine ganze Weile her ist, reinpacken konnte, ist eine Tony-Box. Die gab es nicht. Tony im Tony gab es bei uns nicht. Tony im Tony. Es gibt die Tony-Boxen aber ja seit wann? 2016. Also made in Düsseldorf. Schon? Düsseldorf war ein Unternehmen, ja. Relativ lange. Neun Jahre. Es gibt Kinder, die sind damit aufgewachsen. Kann man so sagen. Ja, also bisher ist es vor allem für Kinder im Kita-Alter, also drei bis sechs, ein riesen, riesen Erfolg. In Deutschland zum Beispiel habe ich jetzt gelesen, 60 Prozent der Kinderzimmer haben eine Tony-Box in diesem Alter. Und selbst in den USA, wo die Tonys mittlerweile die Hälfte des Umsatzes machen, ist schon zehn Prozent Marktdurchdringung. Sehr, sehr erfolgreich. Die Boxen sind millionenfach verkauft. Die Hörfiguren, mit denen du ja das dann kinderleicht abspielen kannst, ein Hörspiel oder eine Geschichte, noch viel häufiger. Vielleicht kannst du noch einmal kurz beschreiben, was eine Tonybox ist für die drei Leute, die zuhören, die es nicht wissen. Also man muss sich das vorstellen wie einen Würfel, der nett designt ist, 12 cm Kantenlenker, also so ein kleiner Würfel und der kann ich an den Ohren lauter und leiser machen. Man muss also keine Knöpfe drücken, wie auf einem Kassettenplayer. Und ich brauche auch keine Kassette oder keine CD einschieben, sondern ich kann eine Figur, die zum Beispiel dann aussieht wie der Griffelow, auf die Box setzen. Dann spielt die Box sofort los und der Griffelow erzählt seine Geschichte. Das ist so eine geniale Idee. Das ist eine super Erfindung. Also es ersetzt einfach diese nervigen CDs und Kassettenspieler von früher und sorgt eben dafür, dass Kinder das selber bedienen können. Die brauchen ihre Eltern dafür gar nicht mehr. Haha, die brauchen euch nicht mehr. Und man kann selber Tonys besprechen. Das finde ich natürlich super. Richtig, kreativ Tonys. Die kommen auch immer im Starter-Set dabei, ja. Und was ich mich nur frage, weil ich gerade natürlich bei Kassetten und CD-Player und so, ich habe ja früher Pumukl und so rauf und runter gehört und was sind drin drin, das gibt es alles, ne? Ja, es gibt 1300 Figuren plus, es gibt Disney, es gibt Paw Patrol, es gibt Winnie-Pooh, alles. Man kann selbst als erwachsener Mensch noch in irgendwie Erinnerungen schwelgen, also man kann sich auch eine Tony-Box ins Zimmer stellen, wenn man über neun ist. Das ist jetzt also, das ist die Tony-Box, Die kommt aus Düsseldorf, unser Exportschlager. Made in China zwar, aber trotzdem hier designt und entdeckt. Und genau, das wissen natürlich auch die meisten und es geht jetzt auch nicht um die Tonybox als Erfindung an sich, sondern es gibt eine neue. Ja. Die zweite Generation. So ist es, die Tonybox 2 und das ist wirklich was Besonderes, weil es ist eben die erste Erneuerung dieses Erfolgsproduktes seit dem Start 2016 und. Und darüber berichten wir diese Woche, das tun auch viele andere Medien, weil an diesem Mittwoch morgens eben die offizielle Kommunikation läuft. Wir hatten aber das Privileg schon am Dienstag mal vorbeizuschauen, die haben an der Oststraße das Hauptquartier, kennen vielleicht manche von außen, das ist direkt neben Brauerei Schumacher und weiter daneben ist dieses Café Röstzeit, sehr schönes Büro und da haben 100 Leute, also die Hälfte der Leute, die dort arbeiten für Tonis, an diesem Produkt über zwei Jahre gearbeitet, also sehr beeindruckend. Und ich konnte mit Produktchef Christian Springmeier sprechen, der mir die neue Tony Box 2 auch gezeigt hat. Und eben die entscheidende Neuerung, nämlich es ist für mich so eine Spielkonsole für die Ohren. Es ist kein reines Abspielgerät mehr. Du hast einen Controller. Den du draufsetzen kannst und so kleine Spieldisks nennen die das, wo du dann zum Beispiel ein Wimmelbuchspiel mit der Box spielen kannst oder ein Quiz zu Disney-Figuren. Und wie geht das? Weil es macht ja kein Bild. Es ist ja alles auditiv. Genau, es hat weiterhin keinen Bildschirm, aber du hast zum Beispiel ein Buch, das ist dieses Wimmelbuchspiel für Dreijährige und du hast diese Disc und diesen Controller und dann spricht auch die Box zu dir und sagt, hallo Toni, Freund, finde die Chipstüte und da musst du halt auf dieser Box mit dem Drehknopf das Bild auswählen, wo diese Chipstüte auf dem Buch zu finden ist. Das ist quasi so ein bisschen die Verschmelzung zwischen analog, das kann ein kleines Buch oder eine Karte sein und dieser Box. Okay, krass. Und bisher, ja, krass. Also ich versuche das mir gerade vorzustellen. Ja, okay. Weil, was ich vorhin sagte, bisher ist es primär fürs Kita-Alter 3 bis 6. Und was die jetzt halt machen wollen mit dieser Tonybox 2, ist ab dem ersten Lebensjahr zu starten, also mit kurzen, einfachen Geschichten, bis zum 9. Also wirklich fast bis zur weiterführenden Schule. Weil sie eben sagen, jetzt können die Kinder auch spielen, die können auch mit Freunden damit spielen, die können mit den Eltern spielen. Und die Tonybox wächst so ein bisschen mit dem Alter mit. und auch Lerninhalte vermitteln? Ja, das gibt es schon länger. Die sogenannten Clever-Tonys, wo es so ein bisschen Richtung Was ist was und Sachgeschichten geht. Auch, man kennt ja diese niedlichen Figuren. Ich hatte vorhin schon den Griffelow erwähnt oder, weiß ich nicht, Winnie-Pooh. Das ist dann irgendwann nicht mehr. Dann sehen halt die Tony-Figuren aus wie Bücher zum Beispiel, dass dann ältere Kinder, die in die Form nicht mehr so wichtig ist, dann ein Buch draufstellen können, um ihr Lieblingshörbuch zu hören. Oder ganz kleine Kinder kriegen neue Figuren, die man drücken kann, ähnlich wie eine Badeente. Das ist alles so ein bisschen altersgerechter, individueller wird. Jetzt stelle ich eine Frage, die stelle ich quasi in meiner Rolle und auch, weil ich sie mir selber stelle, aber da ich ja keine Kinder habe und mich deswegen da erstens nicht so gut auskennen und zweitens mich nicht in irgendwelche Gefilde wagen möchte, wo ich keine Ahnung von habe. Aber ich hätte jetzt immer gedacht, dass man möglichst lange quasi fremd. Berieselung fernhält von Kindern. Also ich kenne das alle in meinem Umfeld natürlich, haben bis neun keinen Bildschirm gesehen in ihrem Leben. Aber so dieses, dass man nicht super früh anfängt mit was gucken, mit Hörspiel hören im Sinne von was anderes. Ich meine, klar kann man jetzt sagen, wenn ich was vorlese, ist es ja, ob das jetzt ich vorlese oder du, übers Telefon ist ja vielleicht, aber das frage ich mich jetzt einfach ganz wertfrei und einfach so. Also wenn du jetzt sagst, es soll eigentlich möglichst früh schon anfangen mit sowas Interaktivem. Natürlich ist das alles basiert auf irgendwelchen Sachen, kann ich mir vorstellen. Also gibt es da Kritik oder wird es da vielleicht Bedenken geben oder ist das jetzt schon prädestiniert, dass es da Diskussionen darum gibt, dass es zu früh ist? Das glaube ich ehrlich gesagt nicht, weil diese Nutzungssituation für ganz kleine Kinder, die ich mir vorstellen kann, ist zum Beispiel, dass ein Elternteil eine Figur auf die Box stellt und dem Kind eine Gute-Nacht-Geschichte vorspielt. Also dass das Kind selber die gar nicht jetzt unbedingt bedient und dann dabei einschläft. Es gibt ja auch so extra so Schlummer-Geschichten. Ja, aber dann, das meine ich, dann ist ja aber die Situation weg, dass das Kind in meinem Fall dann vielleicht eine Nichte auf meiner Brust liegt und von mir was vorgelegt bekommt. Sondern dann, das meine ich. Das ist ja eine Fremdbeschallung. Total, richtig. Habe ich bisher jetzt noch keine Kritik zu wahrgenommen. Aber bisher war es eben auch erst ab drei. Das ist wirklich ein Novum. Es ist auch ab 1 zertifiziert, wie die so selber sagen. Ich glaube aber, das entscheidende Kriterium, mit dem sie jetzt auch wirklich eine neue Zielgruppe erreichen wollen, ist dieser Gaming-Faktor mit dem Controller und wie gesagt, Quizzes, Wimmelbuchspiele oder dass man auch selber mit dem Controller den Verlauf der Geschichten bestimmen kann. Willst du jetzt nach links, willst du nach rechts, dass die Box zu dir spricht und dich so ein bisschen da durchführt. Davon versprechen sich so einen neuen Durchbruch. Dass die Box halt nicht im Alter von sechs quasi verkauft wird. Ja, schon eher gezielt auf das etwas ältere Publikum. Würde ich sagen, Grundschulalter. Jetzt sind das natürlich neue Funktionen. Ich meine, so eine Tony-Box ist jetzt auch ein Geschenk, was man vielleicht auch sogar zur Kommunion bekommt. Also irgendwas Besonderes. Ich meine, das passt jetzt vom Alter nicht so ganz, aber du weißt, was ich meine. Wie teuer war die Tony-Box bislang? So im Schnitt? 80 Euro. Also wenn ich jetzt zu Thalia Meiersche hier an der Shadowstraße Kühl gehe, ich war gestern noch da, 80 Euro Starter Set, sprich die Tony Box 1, die es ja in drei Wochen nicht mehr geben wird, das ist auch wichtig zu wissen, die läuft komplett aus, die ist dann weg. Kann man denn dann trotzdem die alten Tonys noch benutzen oder muss man sich alles neu kaufen? Nein, nein, nein, das nicht, also die alten funktionieren auch auf der neuen Box, aber bisher eben 80 Euro und die neue, wenn du die dann da kaufst in drei Wochen, wird 120 Euro kosten, also 50 Prozent mehr. Ja, das ist schon ein Preis. Finde ich auch. Also Tonis sagt natürlich, die rechnen nicht mit diesen 50 Prozent, sondern die rechnen anders. Die sagen, bisher haben wir als UVP, da haben wir es wieder 100 Euro rausgegeben und so teuer ist auch aktuell die erste Box bei denen auf der Internetseite und die neue eben 120 Euro, also 20 Prozent mehr. Aber ich finde, man muss fairerweise von dem Preis ausgehen, die jetzt die meisten Leute zahlen. Und man ist ja nicht blöd und zahlt 100, wenn es irgendwo anders 80 kostet im stationären Handel. Deswegen 50 Prozent mehr. Und hinzu kommt übrigens, wo wir gerade schon bei Geld sind, wenn ich das volle Erlebnis haben will, das heißt, den Controller muss ich auch noch extra kaufen und die Spiele bin ich bei um die 150 Euro. Also um dieses komplette neue Erlebnis zu haben. Da muss die Familie erst mal mitkriegen. Ja, das stimmt. Und das haben ja auch vielleicht manche Familien mehr als ein Kind. Also ich meine, ich habe ja wie gesagt drei Geschwister, da hätte wohl schon jeder, also wir hatten einen Game Boy, kannst dir ja vorstellen, was da los war. Und ich möchte ja dann auch vielleicht noch immer mehr spielen. Also das heißt, diese 150 Euro sind ja dann auch nur ein Starter oder erstmal eine Grundausrüstung. Genau, genau. Wie lange habe ich da im Idealfall was von? Also haben die so lebenslange Garantie? Sind die gut reparierbar oder ist es ein bisschen … Das muss ich noch zeigen. Ich denke, die Garantie ist normal. Also würde ich jetzt einfach mal von ein bis zwei Jahren ausgehen. Bisher würde ich sagen, ist die Wertigkeit schon enorm hoch. Also ich kenne jetzt niemanden, der gesagt hat, meine Tournebox geht irgendwann nicht mehr oder taugt nicht mehr, sondern die wird dann ja auch teilweise weiterverkauft in einem guten Zustand. Und was die halt wollen, ist, dass Leute den hohen Preis dann sich so rechtfertigen, dass sie es halt, wie gesagt, jetzt schon im Alter von eins zu legen und wissen, naja, dann nutze ich es jetzt für die nächsten acht Jahre mit dem Kind. Ja, okay. Meinst du, irgendwann kommt auch eine Tonybox 3 und die hat dann was Visuelles oder bleiben die beim Hören? Das weiß man nie. Ganz spekuliert. Ich meine, wenn du es jetzt mal mit Apple und dem iPhone vergleichst, haben die sich ja auch irgendwann von Gewissheiten verabschiedet. Also ich glaube, Steve Jobs war ja auch immer sehr gegen, ich überlege jetzt gerade, welche Funktion das war. Telefonieren? Nee, also auf jeden Fall eine Sache, die sie dann nach seinem Tod dann doch mal eingeführt haben und sie war erfolgreich bei Kunden. Also ich glaube, man muss das immer sehen, aber jetzt ist halt erstmal, finde ich, spannend zu sehen, wie das Weihnachtsgeschäft für die Tunis mit dieser neuen Box läuft und eben ob der neue Preispunkt, gerade in Deutschland, wo wir eh Sparfüchse sind und jetzt auch noch eine Wirtschaftskrise haben. Und das ist ja hier immer noch ein sehr großer Markt für die Tunis und der Umsatz ging zuletzt leicht zurück. Also gerade hier versprechen sie sich von dieser Innovation jetzt auch mal so einen neuen Push, ob es halt auch gut funktioniert. Das finde ich gerade spannend, weil es haben ja schon sehr viele in der Tonybox. Also das wäre ja jetzt auch spannend, ob du dann sagst, okay, Jungs, es ist Weihnachten, es gibt zwei neue Tonyboxen, obwohl wir welche haben, aber die geben wir dann vielleicht ab. Also das, genau. Würdest du machen? Würdest du neue kaufen? Ne, ich würde es deshalb bei uns nicht machen, aber es ist rein persönlich, weil die sehr wenig genutzt wird. Es ist wirklich schade, wir haben die schon zur Geburt von Freunden bekommen und ich glaube, die Jungs wissen im Moment gar nicht, wo die steht, weil die so selten benutzt wurde. Wir starten neun, versuch den nächsten nochmal, weil es sind ja schon vier und sind vielleicht auch konzentrierter mal auf ein Hörspiel, aber wenn du als kleiner Rabauke Action willst, ist so aus meiner Erfahrung als Papa bei unseren Kindern Turniebox nicht das Richtige, aber kann ja noch kommen. Ich denke gerade, weißt du, es gibt ja diese Kreativ-Tunos, du könntest dir alle reinpegel folgen, indem du mitmachst, einfach auch auf diese Turniebox spielen und dann wissen die nicht nur, was der Papa den ganzen Tag macht, sondern auch, was in Düsseldorf passiert und besser geht es doch kaum. Lieber Max, vielen Dank für diesen kleinen Umriss über diese drei Themen und wir sprechen uns bald wieder. Bis bald, mach's gut. Tschüss. Music. Weniger als einem Monat wird in der Stadt gewählt, unter anderem für den Posten des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin. In der von der Rheinischen Post veranstalteten Wahlarena trafen die drei SpitzenkandidatInnen jetzt aufeinander und diskutierten teils hitzig über die Themen, die die Stadt am meisten bewegen. Wer die drei KandidatInnen sind, wofür sie stehen und was sie versprechen, das erzählen uns Alexander Esch und Uwe Jens Runau. Das ist tatsächlich eine Premiere. Euch beide zusammen hatte ich noch nie in diesem Podcast. Umso schöner, dass wir dann auch noch ein so aktuelles und für die Stadt wichtiges Thema besprechen. Und ihr seid natürlich beide prädestiniert, uns da jetzt durchzuführen. Es geht um den Wahlkampf, um die anstehende Kommunalwahl am 14. September. Und jetzt haben wir alle schon Wahlbenachrichtigungen bekommen, wo die QR-Codes nicht so richtig funktioniert hat. Hattet ihr das auch? Ja, ich habe es noch nicht ausprobiert selber, aber es gab natürlich einige Beispiele. Ja, also es gibt, die sind schon verschickt und dann ist ja immer die Frage, wen wählt man denn jetzt eigentlich? Wer entspricht mir und meinen Vorstellungen vielleicht so sehr, dass ich mein Kreuz an der für mich dann richtigen Stelle mache? Und um diese Frage vielleicht beantworten zu können nach Hören dieser Episode, werdet ihr uns mal die drei KandidatInnen vorstellen, die sozusagen am wahrscheinlichsten in die Stichwahl kommen, wenn ich das richtig verstanden habe. Weil es dir um die Oberbürgermeisterkandidaten ja geht. Natürlich werden auch Parteien gewählt und die Vertreter in den Bezirksvertretern und so weiter. Genau, es sind drei Wahlen. Wenn nicht sogar vier. Ja, der Integrationsrat wird auch noch gewählt. Aber es wird auch ein Oberbürgermeister gewählt. Oder eine Oberbürgermeisterin. Oder eine Oberbürgermeisterin, die dann auch tatsächlich richtig Gehalt kriegt und das Rathaus führt und eine Verwaltung mit, weiß nicht, wie viel sind das, 12.000? Ja, genau. Mit Töchtern und so weiter. Das heißt ja immer Konzernstadt. Man ist ja dann auch in den Aufsichtsräten der großen Tochtergesellschaften, Flughafenmesse und so weiter. Im Stadtrat sitzen ja mehr Ehrenamtler. Also die kriegen auch schon so Aufwandspauschalen. Und je nachdem, wenn die dann Aufsichtsräten sitzen, auch mehr. Aber eigentlich sind das ja eher Ehrenamtler. Verstehe. Und der Oberbürgermeister ist eben was ganz Besonderes, seit 1999 früher war der immer nur so das repräsentative Oberhaupt der Stadt, aber seitdem... Ist derjenige, der da auf diesem Sessel sitzt, gleichzeitig oberster Repräsentant und Chef der Verwaltung. Das ist wirklich was ganz Besonderes. Da gab es früher einen Oberstadtdirektor für und der hat eine unglaubliche Fülle. Und ist auch die einzige Person im Stadtrat, die diese quasi Doppelfunktion hat. Mitglied des Stadtrates und gleichzeitig Chef einer großen Verwaltung. Der ist auch stimmberechtigt eben da. Das ist die Verwaltung sonst nicht. Die Dezendenten, die da sitzen, sind nicht stimmberechtigt. Ja, wir sind ja jetzt schon, also mir schwirrt jetzt schon der Kopf von all den Informationen und wir sind schon mittendrin. Aber das heißt, umso wichtiger, dass man ganz genau sich darüber im Klaren ist. Wer soll da Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister sein. Der hat ganz, ganz viel Einfluss. Oder bleiben. Weil auch der aktuelle Oberbürgermeister kandidiert ja wieder. Ist das eigentlich normal? Also macht man das automatisch? Die meisten, ja. Ja, ne? Wie oft darf man? Doch, wie man will. Das ist ja cool. Das ist jetzt nicht wie in Amerika. Ich meine, man weiß ja nicht, ob Herr Trump nochmal ein drittes Mal auf einmal antreten will. Also es gibt schon im Weißen Haus so Hüte, habe ich gesehen. Den Trump 28, zeigt der immer ganz stolz in dem Shop. Weil man darf doch nur zweimal. Ja, aber der hat einfach schon so Hüte, wo drauf steht Trump 28. Das ist dem doch egal. Das ist dem ja egal, genau. Außerdem sagt er ja, das heißt ja nicht, dass ich antreten will. Ich finde einfach die Jahreszeit, also der wird ja immer irgendwas dazu erzählt. Nein, aber der Oberbürgermeister darf einfach eigentlich, der darf wieder antreten und nochmal wieder antreten. Stefan Keller wird wahrscheinlich, oder ja, können wir uns so weiter aus dem Fenster lehnen, aber es sieht jetzt nicht so aus, als ob er nochmal antreten wird. Er hat das schon mal so durchblicken lassen. Erstmal muss er ja die Wahl gewinnen. Er soll uns in der Wahl gewinnen, wenn er nochmal gewählt werden würde, dass das mit einer zweiten Amtsperiode auch reichen würde. Es gibt ja Leute im Rathaus, die sagen, das ist ein Höllenjob. Ein Höllenjob? Das hört man immer wieder. Ja, weil das einfach nicht aufhört. Das ist von morgens früh bis abends spät, diese Repräsentationstermine plus das Geschäft der Verwaltung zu führen, plus die politischen Angelegenheiten zu regeln. Also da kommt einfach so viel zusammen. Ein 14-Stunden-Job locker, also du wirst auch immer erreichbar sein, du musst immer Sachen entscheiden. Mir hat mal ein erfahrener Ratspolitiker gesagt, wenn du OB bist, nimmt man dir dein Leben. Ja, das ist so ähnlich wie Höllenjob. Ja, ich meine, es ist ja klar, du bist ja der Repräsentant, die Repräsentantin für eine ganze Stadt nach außen. Du bist für innen wahrscheinlich Ansprechpartner, innen für jegliche, dann gibt es ja wahrscheinlich auch Bürgerinnen und Bürger, die dir auch noch ständig irgendwie schreiben und auch noch sagen, wie sie es alles finden. Also ich stelle mir das schon, wärt ihr gerne Oberbürgermeister? Nein, für mich wäre das nix. Du? Ja, ich bin schon mehrfach angesprochen worden. Nein, also, nein, natürlich nicht. Also ich habe auch einen riesen Respekt, ehrlich gesagt, vor den Leuten, die den Job machen. Und wenn man auch sieht, was sie zum Teil da leisten, also so auch durchaus schaffen, bei aller Kritik, die man haben kann in politischen Fragen oder was auch mal so zu kritisieren ist, das traue ich mir nicht zu. Das muss man erstmal schaffen. Und man braucht auch ehrlich gesagt viel Wissen, einfach so zu sagen, ich mache das jetzt mal, also so, wir sind ja jetzt, wenn wir schon darüber reden, der jetzige Oberbürgermeister hat halt auch viel Erwaltungserfahrung, der war hier schon Dezernent, der war Stadtdirektor in Köln, der größten Stadt in Nordrhein-Westfalen, der weiß schon mal erst, wie die Abläufe funktionieren. Wenn du mal eben so von außen reinkommst und denkst, jetzt mach ich mal hier Oberbürgermeister, dann bist du genauso schlau wie Herr Wittkopf, der ohne Übersetzer zu Herrn Putin geht, was ich letztens gelesen habe und mit dem verhandelt hat, wo du denkst, wie kann man das einfach machen, ohne gute Rahmenbedingungen, wichtige Sachen verhandelt und entscheiden wollen. Und da Managementwissen und auch Erfahrung mitzubringen, ist sicher ein Vorteil. Ja, ihr seid ganz frisch unter dem Eindruck der Menschen, die zur Wahl stehen am 14. zumindest von dreien davon. Gestern Abend am 26. August, das möchte ich dazu sagen, damit wir hier die Tagesaktualität ganz bewusst haben, war die große Wahlarena der Rheinischen Post. Und da hast du, Alexander, gemeinsam mit Ludwig Krause, dem Leiter der Lokalredaktion. Drei Kandidatinnen und Kandidaten interviewt, beziehungsweise die haben sich euren Fragen gestellt. Kannst du mal ganz kurz umreißen, wie das alles war und dann kommen wir endlich zu den einzelnen Beschreibungen vielleicht ein bisschen. Ja, wir haben eine Vorauswahl getroffen. Also wir haben wirklich nur die drei eingeladen, die tatsächlich auch Chancen haben, die Wahl zu gewinnen, zumindest in die Stichwahl auch zu kommen. Also deswegen ist der FDP-Kandidat Ulf Montanus nicht dabei gewesen, auch ein AfD-Kandidat Klaus Henninga oder auch von den Linken Julia Mamula, um mal so die nächsten noch zu nennen. Insgesamt sind es ja zwölf. Es gibt ja auch zwei, die parteilos antreten. Und wir haben uns jetzt eben konzentriert auf Stefan Keller, den Amtsinhaber CDU, auf Fabian Zachelhaus vor der SPD. Es gab ja bisher überhaupt jenseits der CDU nur SPD-Oberbürgermeister. Und wir haben aber Clara Gerlach auch dazu geholt, die Grüne, weil die Grünen einfach Wahlergebnisse vorweisen können bei den letzten Wahlen, die auch dafür sprechen, dass sie sehr gute Chancen hat, auch in die Stichwahl einzuziehen. Gibt es die Möglichkeit, dass es so einen richtigen Überraschungssieg gibt und dann wirklich jemand von den Parteilosen oder ist das eher unwahrscheinlich? Es ist eigentlich unmöglich, oder? Ja, total unwahrscheinlich. Also von den Parteilosen und die, die man noch nicht kennt, die sind ja auch gar nicht präsent im Straßenraum, da geht das schon mal mit los und die Plakate sind ja nicht nur. Also du musst ja kommunikativ wirklich viel tun, um die Menschen zu erreichen. In den sozialen Netzwerken kann man das ja sehen, wie die Kandidaten sich da präsentieren. Die haben alle keine Chance. Ja, okay, verstehe. Und vor allem, das sagen selbst ja Menschen, die wirklich in diesem Politikbetrieb mitmischen und wichtige Funktionen erfüllen, die aber nicht in der CDU sind, die aber trotzdem hinter vorgehaltener Hand sagen, eine Wechselstimmung sehen sie überhaupt nicht in der Stadt. Und die bräuchte man ja auch eigentlich, um wirklich dafür argumentieren zu können, dass ein Außenseiter jetzt eine Chance hätte gegen den Amtsinhaber. Das spricht sogar eigentlich dafür, dass der Amtsinhaber ziemlich gut im Sattel sitzt. Ja und wenn man sieht, wir haben bei den letzten beiden Malen, das habe ich gerade so assoziiert hier, wo du das sagst, Wechselstimmung, zumindest aber mal große Fragezeichen am Amtsinhaber gab es bei den beiden letzten natürlich intensiv, muss man sagen. Dirk Elbers hatte 2014 die Feuerwehr niedergemacht öffentlich. Und vor allem das Zitat, man möchte im Ruhrgebiet nicht tot über dem Zaun hängen, ist ihm voll um die Ohren geflogen. So Arroganz halt. Und Thomas Geisel hat sich auch eigentlich ziemlich verzockt, hat immer wieder Böcke geschossen, muss man sagen. Ich erinnere mich vor allem immer an Fahrradbang, das weiß ich auch nicht. Pop-up-Radweg, der Unfälle. Ja, der Pop-up-Radweg auf der Zizilienallee, katastrophal, ganz schlecht umgesetzt. Und natürlich vor allem die Umweltspur, das ist ihm richtig. An der Uni die Umweltspur, wo Frau Strack-Zimmermann die Leute retten wollte und da stand, da ist noch viel, was schlecht da war. Und dafür sind die beide abgewählt worden, muss man sehen. Und es ist eine Persönlichkeitswahl und dann kannst du auch Fehler wirklich dieser Person zurechnen. Und bei Stefan Keller gibt es natürlich auch Kritik und so, aber er hat nicht so Böcke geschossen, oder Alexander? Nee, genau. Und wenn ich dann nochmal auf Menschen, die nicht in der CDU sind, zu sprechen kommen darf, die räumen das auch ein. Die sagen ganz offen, der macht keine Fehler, der räumt die Themen ab, alles was irgendwo aufkommt. Die sind fast frustriert. Sogar bei uns im Interview hat Fabian Zachel gesagt, der macht das ja gut sogar. Da habe ich auch gedacht, hätte ich als Spitzenkandidat ehrlich gesagt, hätte ich mir dreimal überlegt, ob ich das sagen soll, dass der ihr Amtsinhaber es doch eigentlich ganz gut macht. Aber ist das nicht eigentlich auch... Wirklich ganz schön, also jetzt ganz klein nur, aber zu hören, dass es da offenbar, also ich bin richtig gespannt, was ihr erzählt, wie gestern auch die Stimmung war. Also das Stück dazu auf RP Online titelt natürlich, die OB-KandidatInnen streiten sich in der Wahlarena, ist ja auch klar. Aber irgendwie ist es doch auch schön oder ich finde das fast beruhigend zu wissen, okay, es ist schon alles so, es läuft schon alles ganz gut. Wir reden hier ja auch oft über Themen, gerade Mobilität, die ganze Wohnungssache und so, wo natürlich auch kommunalpolitisch dann Sachen haken und so. Aber wenn der eine Kandidat über den anderen sagt, eigentlich läuft es ja schon ganz gut, irgendwie finde ich das nicht schlimm zu hören. Nee, stimmt. Wir sind in einer Stadt, wo es ja darum geht, wie schaffen wir es in einer Stadt, die immer mehr Zuwachs bekommen hat? Also mehr Menschen, die hier hinziehen, die mehr Autos mitbringen, wo es mehr Jobs gibt. Wenn wir einen Zehn-Jahres-Vergleich ziehen, wir haben viel mehr Jobs als davor. Und davor war auch schon ein Wachstum. Und es geht jetzt darum, wie managt man diese Stadt richtig? Und eigentlich sind das, da steht eine große Torte auf dem Tisch und jetzt müssen wir die Stücke richtig neu zuschneiden oder so. Es ist ja auch nicht wenig Geld da, es ist viel Geld da. Man will nur noch viel mehr ausgeben. Also wir führen, also es gibt Städte, denen es bei weitem, also schlechter wäre ja schon das falsche Wort, Düsseldorf geht es gut. Und andere haben viel größere Probleme als wir. Ja, trotzdem gibt es natürlich ein paar Themen, die hier auch immer wieder aufkommen. Und die wurden gestern Abend dann wohl auch besprochen. Genau, wir haben jetzt schon etabliert, es gibt Stefan Keller, es gibt Fabian Zachel und Klara Gerlach, die sich gestern Abend euren Fragen und wahrscheinlich auch den Fragen der Bevölkerung gestellt haben. Es gab keine Fragen aus dem Publikum. Ihr habt durchmoderiert. Sehr spannend übrigens, ich war ja unten, konnte zuhören. Und da wurde immer wieder eine sehr dichte Stimmung erzeugt. Also das ging schon auch, ich sage mal, gesittet, aber hoch her. Also man hat sich da schon auch wirklich attackiert und gewehrt und so weiter. Und das war spannend. Also du hast keine Unruhe im Publikum gehabt. Das fand ich sehr interessant. Weil du das übrigens auch gerade schon so betont hast dass es natürlich auch eine persönlichkeitswahl ist wie sind die denn so also wie wie sind die so ach die sind eigentlich sind ja erstmal so alle drei finde ich sehr zugänglich und eigentlich nett wenn man mit denen spricht, alle drei eigentlich finde ich und auch stefan keller finde ich so dass er auch trotz seiner doch jetzt fünf jahre ob, sich das immer noch auch bewahrt hat. Ich fand, er war immer so ein recht zugänglicher Typ. Zumindest jetzt für mich als Journalisten, wenn man ihn trifft, ist man natürlich immer auch in einer bestimmten Rolle. Man begegnet sich ja nicht wirklich privat. Aber das hat er sich so ein bisschen bewahrt. Und das finde ich eigentlich auch bemerkenswert, weil man das bei seinen Vorgängern, fand ich, nicht so hatte. Da hat man eher auch das Gefühl gehabt, dass das Amt die Person so ein bisschen deformiert, das ist jetzt vielleicht zu viel gesagt, aber doch schon sehr nagt. Dieser Stress und Druck der Nacht, genau. Und bei Keller hat man eher das Gefühl, dass er so angekommen ist, aufgegangen ist in dem Amt. Ich glaube, er steht auch schon sehr unter Druck. Man merkt ihm das auch an zwischendurch, dass er dann auch mal ungeduldig wird. Aber ist der erste OB mit der Machtfülle, also seit 99, der im Verlauf nicht gestresster geworden ist? Das ist ganz komisch eigentlich. Also das hätte ich gar nicht erwartet. Ich hätte auch bei ihm diesen Abschleifungsprozess so ein bisschen erwartet. Er ist der Erste, der gelassener geworden ist im Vergleich. Das ist schon ein Phänomen. Ich frage es schon. Aber trotzdem ging es so hoch her, das hast du schon gesagt. Und vor allem Clara Gerlach und Stefan Keller. Und das hat auch ein bisschen eine Geschichte. Die gehen sich schon immer ordentlich an. Ja, ja. Also da wird Clara Gerlach fast der Linksextremismus vorgeworfen. Und umgekehrt wird sich dann auch gewehrt. Also die beiden haben auch schon in der Operndebatte, da sind die Grünen ja mal kurzzeitig abgesprungen gewesen, wollten den Neubau nicht vorantreiben. und da war Clara Gerlach eine Mordführerin bei den Grünen. Keine Kitas mehr leisten in Düsseldorf und da ist richtig, sind zwei zusammengeprallt. Und sich gegenseitig Populismus vorgeworfen und das war gestern auch wieder so. Und die standen auch plötzlich sehr nah beieinander. Clara Gerlach ist so rübergerückt immer wieder und das war dann so ein bisschen, als ob die jetzt so ein Boxduell da hat. Eigentlich ist er ein Triel und dann wurde dann ein Duell draus, weil sie drehte sich auch um, also auch dem Fabian Zachel den Rücken zugedreht, was ja auch nicht so die feine Art ist eigentlich und hat nur auf Keller eingeredet. Und der Zachel war ja eigentlich egal, konnte man sagen. Und er hat sich dann gerecht, in Anführungsstrichen, indem er dann schon mal, wenn der Oberbürgermeister Frau Gerlach korrigiert hat, aus seiner Sicht, hat er gesagt, da hat der Stefan recht. Ja, stimmt. Also er hat so ein bisschen eine präsidiale Vermittlerrolle so ein bisschen gespielt gestern. Also wollte da so sehr ausgleichend irgendwie auftreten. Der Fabian Zachel fand ich. Ich weiß nicht, ob ihm das so gut tut am Ende, weil er so ein bisschen abfiel. Ein bisschen zu zurückhalten. Ich würde da eher so einen Angriffsmodus eigentlich erwarten, wenn jemand da einen aus dem Amt jagen will eigentlich. Also ich glaube, bei den beiden Herausforderungen ist ja ganz interessant, die Clara Gerlach ist schon 20 Jahre im Stadtrat, 21 Jahre. Sie hat also viel politische Erfahrung, sie wirkt aber sehr so jugendlich, sie geht auf die Leute zu, so ganz, also das macht sie sehr gut. Das muss man einfach sagen. Der Fabian Zachel ist zehn Jahre jünger und ist hier politisch eigentlich ein unbeschriebenes Blatt. Als Referent mal von Thomas Geisel als Oberbürgermeister dann beim Flughafen, der hat in der Öffentlichkeit keine Rolle gespielt. Und ich glaube, die Clara Gerlach will wahrgenommen werden, deswegen macht sie auch so Attacke. Sie ist bis jetzt immer nur eine Kulturpolitikerin gewesen, also eigentlich sehr eingeschränkt, muss man sagen, politisch. Und der Fabian Zachel will Seriosität und ein gewisses Standing ausstrahlen, was er aber noch gar nicht hat. Und so profiliert sich jetzt quasi jeder in der politischen Auseinandersetzung. Music. Diese drei Themen Wohnmobilität und Sicherheit, also da denke ich, geht es ja auch um diese ganze Sache am Worringer Platz. Also tatsächlich die Sicherheit der Menschen, Altstadt und so. Es sind jetzt irgendwie drei Themen und drei KandidatInnen. Es wäre natürlich jetzt zu einfach, wenn jede Kandidatin, jeder Kandidat für ein bestimmtes Thema ganz besonders stehen wird. Oder ist das vielleicht sogar so? Oder sind das so übergeordnete Sachen, die sich einfach rausgefiltert haben, wo es dann gestern ganz hauptsächlich darum ging? Also wir haben das Thema Wohnen auch ganz bewusst an den Anfang gesetzt, weil das zum einen bei Fabian Zachel und Clara Gerlach ganz klar das Thema Nummer eins ist und man auch beim OB sagen kann, ja es hat schon eine sehr hohe Priorität. Man findet es bei ihm auf der Internetseite nicht auf Platz 1. Da steht schon Sicherheit und Ordnung. Da kommt er auch so ein bisschen her. Das war immer auch so sein oberstes Ziel, auch diese OSD-Kräfteausbau und so weiter. Aber er hat da schon, man könnte fast sagen, ein bisschen nachgebessert, weil das war ursprünglich gar nicht auch zu Beginn seiner Amtszeit irgendwie klar auf dem Schirm. Da musste eigentlich erst, die müssten die Grünen erst abspringen bei dieser ganzen Opernfrage, dann musste eine Liaison mit der SPD eingegangen werden, die wiederum ihr Jahr zur Oper dann an Bedingungen geknüpft hat im Wohnungsbau und so kam eigentlich diese Wohnungsbau-Offensive erst zustande, für die er sich jetzt dann auch immer, also die er so vor sich her trägt auch und sagt so, das wäre seine Wohnungsbau-Offensive sozusagen. Aber eigentlich war er, das war Nachholbedarf auch bei Stefan Keller. Ja, war es auch. Und das hat er auch gestern mal an ein paar Stellen auch gesagt oder an einer Stelle zumindest, ja, man kann... Vielleicht ist man mal zu spät oder so, aber wenn wir dann was erkennen, dann handeln wir auch und ändern uns. Also man kann schon sagen, das ist schon das Thema Nummer eins und das zeigen auch Umfragen immer wieder. Da ist das Unbehagen am größten bei diesem Mangel an Wohnraum. Und da versucht auch Clara Gerlach jetzt zu zeigen, ich bin eigentlich die, die euch einen Erfolg da bringen kann, die die Stadt wirklich voranbringen kann. Da versucht sie sich quasi so von 0 auf 100 zu bewegen und macht das aber auch nicht so schlecht. Also diese 100 Millionen im Jahr für neue Wohnungen, für die SPD, also die städtische Wohnungsgesellschaft, die Tochter, 100%ige Tochter der Stadt. Und dann hat sie jetzt so ein Online-Tool rausgegeben, das gibt es zwar schon ähnlich beim Mieterverein, aber sie sagt, unseres ist ja noch niederschwelliger, noch besser. Da könnt ihr melden und checken, habt ihr vielleicht eine Wohnung, wo ihr Mietwucher bezahlen müsst? Wo sind Leerstände, das könnt ihr melden. Und da macht sie auch diese Attacke und wirft auch vor Keller, ihr seid da viel zu spät, wir sind besser. Und Fabian Zachel geht in eine ähnliche Richtung. Der sagt jetzt nicht 100 Millionen für die SPD, aber 500 Wohnungen pro Jahr soll die künftig bauen. Das ist eine irre Zahl. Da braucht sie heute vier Jahre für ungefähr. Also da müsste sich schon richtig was bewegen. Er hat gestern nicht so richtig erklären können, wie das denn eigentlich gehen soll. Und wo sollen die gebaut werden? Ja, das ist auch die gute Frage. OB Keller hat auch gesagt, ja, diese 500 Wohnungen, dafür gibt es keinen Plan. Aber es gibt eben einen Plan für 8000 Wohnungen bis 2030. Das ist das Ziel dieser Wohnungsbau-Offensive, was Keller immer stark vertritt. Aber da gibt es doch einen ziemlichen Unterschied zur SPD-Formulierung. Die sagen eben 8000 Wohnungen auf städtischen Grundstücken und bezahlbar sollen die sein auch noch die 8000 Wohnungen. Also doch eine andere Definitionslage. Da sieht man schon, dass zumindest bei CDU, bei SPD und Grünen, dass eine Art Überbietungswettbewerb stattfindet. Wer bietet mehr jetzt noch bei diesem Thema Wohnen? Und Keller sagt, realistisch sieht er das eigentlich nicht umsetzbar. Obwohl er auch die SPD stärken will. Aber wie genau das an der Stelle gehen soll, sagt er jetzt noch nicht so konkret. Ich denke gerade, dass ihr mir tatsächlich eine Antwort auf meine Frage gegeben habt. Weil dann offenbar ist Wohnen jetzt nicht das Thema, wofür zum Beispiel Stefan Keller ganz doll steht. Ich finde Mobilität eher schon, oder? Also nicht nur, weil ich weiß, wie oft wir darüber gesprochen haben mit der Radleitroute und Fahrradwegeausbau und Rheinbahn und allem, also allem, was dazugehört, Schienen, also es kommt jetzt zu viel zu Ordnung. Aber Verkehrsdienst in dieser Stadt. Ja, deswegen ist das dann vielleicht ein Thema, was mit ihm in der Verlust geht. Und genau dieses Thema ist ein Wunderpunkt, würde ich sagen. Das bei allem, was man ihm zugutehalten kann und natürlich auch ein paar Sachen, die mal schief gehen, aber Mobilität ist ein Wunderpunkt. Er hat das staufreie Düsseldorf versprochen, in Anführungszeichen, er hat es groß auf seine Wahlplakate geschrieben vor fünf Jahren. Solche konkreten Versprechen finden sich jetzt nicht mehr auf seinen Wahlplakaten. Aber er sagt, das ist das Ambitionsniveau, hat er gestern noch mal gesagt. Das Ziel bleibt. Und das Ziel müssen wir weiter verfolgen. Er bleibt da ehrgeizig sozusagen und sagt halt auch, die Situation hat sich schon merklich verbessert, sagt er. Der Anteil des Autoverkehrs. Wie die Zahlen dann so zu bewerten sind, habe ich jetzt noch nicht überprüft. Aber er sagt halt, dass der Anteil der Autos am Verkehr insgesamt von 35% auf 23% waren es, glaube ich. Ja, ich weiß auch nicht, 11% runter. Oder 11% runter, bis 2023 war das. Und der Ausgangspunkt war 5, 6 Jahre davor, glaube ich. Da gibt es ja amtliche Untersuchungen darüber und 6, 7% sind Radverkehr und Fußgängerverkehr angestiegen. Jetzt merken wir trotzdem natürlich viel Stau in der Stadt und vor allem haben wir Riesenmanko, viel zu wenig. Radwege neue. Das ist ja die große Pleite. Baustellenmanagement, muss man vielleicht zum Stau noch sagen. Da gab es auch richtig Applaus für Fabian Zachel, als er das angemerkt hat, dass das Baustellenmanagement einfach so schlecht war. Also das merkt man schon, dass den Leuten das schon auf der Seele liegt, dieser Stau in der Stadt. Aber das ist nur der eine Aspekt. Vor allem auch ein Wunderpunkt ist natürlich der Ausbau der Radwege. Stefan Keller ist ja dann doch immer auch mit dem Bild verbunden worden, das ist jetzt der Verwaltungsexperte, so wie du ihn auch beschrieben hast, der die Verwaltung richtig im Griff hat, der kann ja richtig was bewegen. Und das hat er auch immer so vor sich hergetragen. Er hat schon bei den ersten Bilanzen nach einem Jahr, nach zwei Jahren, jetzt kommen wir in die Umsetzung. Und du hast ja die Zahl wunderbar recherchiert, Alexander. Das wurde gestern wieder genannt. Letztes Jahr, was hat man geschafft effektiv? 0,9 Kilometer Radweg. Das ist lächerlich. Ja, ja. Das ist richtig schlimm. Und man muss es den Grünen auch mit vorhalten. Die sind zum zweiten Mal hintereinander Teil einer Mehrheitskooperation. Da hat ja Clara Gerlach auch gesagt, ja, das ist eine Katastrophe, hat sie selber gesagt an der Stelle. Und Umsetzungsprobleme. Sie schiebt das natürlich wieder komplett in Richtung Verwaltung zurück. Wenn man Stefan Keller sieht, da wahrscheinlich auch Probleme im Amt und im Dezernat, dass da nicht richtig umgesetzt wird. Aber der Dezernat ist auch Vorschlag der Grünen, da darf man nicht vergessen. Aber natürlich hat Keller den auch mit ausgewählt und war eigentlich auch überzeugt von ihm. Aber am Ende ist er natürlich als Chef der Verwaltung auch dafür verantwortlich und da hat sich dann doch sehr wenig bewegt, muss man sagen. Gerade in diesen beiden zentralen Fragen, Auto und Fahrradweg. Jetzt muss man sagen, auch mutiges Plakat, so staufreies Düsseldorf. Jetzt sagt er ja, trotzdem unser Ambitionsziel. Nehmen wir mal an, Fabian Zachel würde Oberbürgermeister. Der hat bei dem Thema auch eine tolle Ambition, die gestern eine Rolle spielte, nämlich 30 Kilometer Radweg neu pro Jahr. Auch nicht schlecht. Das haben wir jetzt in fünf Jahren geschafft. Ich kann mir ja Entfernungen und sowas immer sehr schlecht vorstellen. Wie viel wären 30 Kilometer von wo bis wo kommt man? Das ist einmal quer durch die Stadt fast. Also der Rhein hat 42 Kilometer. Das ist einmal quer durch die Stadt. Ja, mich würde es freuen. Muss ich mal ganz ehrlich jetzt hier sagen. Also das plant Fabian Sachl oder das verspreche, er würde eher gewählt. Genau. Und beide wollen sagen eben an vielen Stellen auch, ja, bei uns würde das oberste Priorität haben, dieser Ausbau. Und das ist natürlich auch wirklich ein Unterschied zur CDU, muss man dann sagen. Die Grünen und wahrscheinlich auch die SPD würden viel konsequenter auch Parkplätze entfallen lassen, um Fahrradwege auch umsetzen zu können. Und da ist Stefan Keller tatsächlich auch anders unterwegs, der wirklich darauf Rücksicht nimmt und eigentlich an jeder Stelle will, dass da ein Ausgleich auch geschaffen wird. Und also nicht jetzt einfach. Das hat Fabian Zachel auch gestern gesagt, dann müssen wir den Leuten auch mal sagen, nein, wir wollen jetzt diesen Radwege ausbauen, dann fallen hier die Parkplätze weg. Genau. Also wer da einen konsequenteren Ausbau der Radwege will und dann auch bereit ist in Kauf zu nehmen, dass es weniger Parkplätze gibt, Und der sollte wahrscheinlich dann eher Richtung Grüne und SPD wählen. Also natürlich nur jetzt in dieser Frage. Aber wem das wichtig ist, dass da immer ein Ausgleich auch für Parkplätze geschaffen werden und das nicht übertrieben wird sozusagen mit dem Fahrradwegeausbau, der ist wahrscheinlich bei der CDU oder bei der FDP auch besser aufgehoben. Wie viele Leute waren da gestern anwesend im Publikum? 150. Und wie, also war die Reaktion bei so Themen dann wahrscheinlich sehr spürbar? Also gab es irgendwie da... Gerade beim Verkehr schon. Kann man da genau, das frage ich mich nämlich gar nicht. Kann man da schon absehen, dass das auch ein Thema ist, was die Leute... Beim Wohnen auch. Die Leute waren schon sehr gefesselt und auch dabei. Also es wurde manchmal richtig doll geklatscht und gab auch Unruhe, wenn irgendwas kam, was manchen Gruppierungen unangenehm war. Natürlich waren auch Lager da vertreten, das ist ja klar. Aber insofern war es eine gute Konturierung. Man wusste schon klar, wo die Unterschiede... Und ich fand aber auch erstaunlich, dass gerade wir mussten oft wirklich so harte Cuts machen, die Themen abbrechen, weil wir einfach mit der Zeit nicht hinkamen. Das war auch vorher klar, dass das sehr sportlich wird, aber deswegen haben wir dann immer wieder auch Brüche gemacht. Und als ich dann angekündigt habe, wir wollen auf jeden Fall noch das Thema Sicherheit und Sauberkeit behandeln, da gab es plötzlich so einen rauen Zustimmung quasi, wo ich sehr überrascht war. Also offenbar ist das wirklich was, was den Leuten richtig auf der Seele liegt, diese Sauberkeit in der Stadt. Ja, das kann ich mir richtig gut vorstellen. Und da hat man auch gemerkt, da tun sich alle schwer am Ende, weil Keller natürlich alles aufzählen kann, was er alles für, wie viel Mülltonnen mehr und was er alles investiert hat und die Avista jetzt wieder halb in kommunaler Hand, die Mülltonnen werden öfter geleert und so weiter. Aber er selber auch zugeben muss, am Ende ist die spürbare Verbesserung nicht da. Und er schon so ein bisschen da den schwarzen Peter eigentlich bei den Verursachern sieht. Dass die Leute einfach nicht genug Acht geben auf ihre Stadt. Und er es eigentlich bitter findet, dass mittlerweile 20 Mülldetektive in der Stadt unterwegs sind und hinter den Leuten herforschen, wer jetzt da diese Müllkippe hinterlassen hat, um da ein Bußgeld verhängen zu können. Also die richtig klaren Konzepte, wie es jetzt noch besser werden soll, ja, mehr in den Stadtteilen und so, sind da nicht so richtig da. Aber man merkt umgekehrt, es liegt den Leuten schon auf der Seele. Sehr, sehr. Das hat man gemerkt an den Publikumsreaktionen. Dann ist er unzufrieden. Und die Stadt ist ja auch dreckiger geworden. Das ist einfach so. Ja, und zwar irgendwie noch nicht mal, also ich finde, was man leicht sagen könnte, ist ja, wenn auch mehr Leute in die Stadt kommen, und jetzt auch mit diesen ganzen Großveranstaltungen, klar, wo ich nicht wohne, ist es mir egal, mäßig so. Aber ich finde schon, wir haben da ja auch schon mal drüber gesprochen. Genau, es sind ja auch Leute, die in den Stadtteilen, Also es ist ja jetzt auch nicht nur, dass die Altstadt oder das Rheinufer oder so irgendwie vermüllt sind, wenn halt ein schönes Wochenende war oder so, sondern irgendwie scheint sich da auch... Was verändert zu haben, wie wir mit unserer eigenen Stadt umgehen. Ja, so ist es. Und die Sauberkeit ist das eine und die Sicherheit ist das andere. Und ich kann mir vorstellen, dass es an manchen Orten in der Stadt auch einhergeht, also dass ich das Gefühl habe, das ist hier nicht nur nicht sehr sauber, sondern vielleicht auch nicht sehr sicher. Wie groß war das Thema oder ist die Sauberkeit dann schon das, was am meisten bewegt? Ja, also vor allem das Thema Bahnhofsumfeld war nochmal zentral thematisiert, Weil die Situation ja doch sehr prägnant ist, muss man sagen. Die Drogen- und Obdachlosen-Szene, die sich da rund um den Hauptbahnhof zeigt, ist ja einfach deutlich sichtbar, wenn man sich einfach nur da aufhält. Und das war aber, fand ich sehr spannend, weil es von Keller eine Aussage dazu gab, wie denn eigentlich das Konzept genau aussehen soll. Es gibt ja da den Ansatz Vorbild Zürich. Also was da der Stadt zu folgen, das Züricher Modell, genau. Der Umgang mit vor allem der Crack-Szene. Da ist es ja so, dass zwar im öffentlichen Raum sehr strikt vorgegangen wird und die Leute immer wieder angehalten werden, jetzt diesen Raum auch zu verlassen. Aber gleichzeitig ein sehr gutes Angebot gemacht wird, dezentral auch aufgestellt mit Räumlichkeiten, wo sich diese Süchtigen nicht nur aufhalten können, sondern wo der Konsum geduldet ist und sogar der Drogenhandel geduldet ist. Und das habe ich dann nochmal nachgefragt, weil in Zürich aber Drogenhandel erlaubt und Konsum erlaubt. An den ehemaligen Rechtsdezernenten muss man ja sagen und den Juristen. Und dann hat er das offen gesagt wirklich gestern, ja, das ist unser Plan. Wir müssen eine Infrastruktur schaffen für Drogenhandel und Drogenkonsum. Das war mal ein Wort. Und da haben die anderen auch zugestimmt, finden das gut. Also Gerlach und Zachel. Es geht darum, den öffentlichen Raum davon freizuhalten. Das ist sehr betont worden. Und das ist auch wirklich das Hauptproblem. Also wer zum Kap 1 geht in die Stadtbücherei und sieht da... Wirklich 40, 50 Leute, die wirklich höchst krank sind natürlich. Aber natürlich da an der Stelle eine besonders große Belastung darstellen. Da gehen Familien lang kleine Kinder. Über eine Million Düsseldorfer nutzen dieses Kap 1. Und jetzt hat man einfach mal von heute auf morgen den Worringer Platz als Aufenthaltsort quasi erst mal zerstört, muss man ja sagen. Die Szene hat sich dann auch verteilt. Obwohl sie auch wieder da ist so ein bisschen. Man sieht das schon wieder. Ja, die schwappt jetzt wieder zurück. Aber sie ist am Worringer Platz vor allem. Und sie ist vor dem Kap 1. Diese neue Gelegenheit wird noch nicht so angenommen, die man geschaffen hat, da vor dem Immermannhof. Und was jetzt dringend nötig ist, und das dauert ehrlich gesagt viel zu lange, ist diese alternativen Orte anzubieten. Das dauert bei uns hier ein Dreivierteljahr, bis man da so einen Innenhof da hergestellt hat. Und ob das dann im Oktober, November soll es ja fertig sein, dann wird es aber vielleicht noch nicht eröffnet. Das kann einfach, das kann man nicht gutheißen, das dauert einfach zu lang. Und das war schon gestern bedeutend, dass der Keller gesagt hat, ja wir müssen das in diesen Räumlichkeiten dann auch zulassen. Sonst funktioniert es nämlich nicht. Unter diesen Schritt muss jetzt die Gesellschaft gehen. Die Drogenkranken sind halt da. Aber warum sollen sie so die Stadt, das öffentliche Bild da so dominieren an der Stelle? Das finde ich auch nicht akzeptabel. Und trotzdem haben Gerlach und Zachel da auch einen Punkt, finde ich, und da ist Keller auch, finde ich, am Ende nicht überzeugend. Warum hat man jetzt wirklich am Wohringer Platz Fakten geschaffen, ohne diesen alternativen Ort schon zu haben? Das ist ja eigentlich unabweichlich, dass dann diese Szene sich anders verteilt und dann eben am Ende vor dem Eingang der Zentralbieterfläche steht. Das kann man politisch durchaus kritisieren. Und der Keller hat dann einfach immer wieder gesagt, ja, aber das war nicht mehr hinnehmbar, wie es auf dem neuen Platz war. Der Platz war überlastet und wir mussten da einschreiten. Ja, aber eigentlich zieht das Argument, finde ich, nicht, wenn man dann die Folgen eigentlich nicht richtig abschätzen kann und die Folgen eigentlich nichts Besseres bieten. Die sind ja auch nicht beherrschbar, muss man mal sagen. Die sind jetzt seit Monaten nicht beherrschbar. Da sieht die Politik einfach nicht gut aus. Das ist Flickschusterei, was da betrieben wird. Und das war ein Pro für die anderen. Wobei beispielsweise Frau Gerlach ja auch sagt, ja da in Flingern an der Flurstraße, sehr umstritten wegen der Grundschule direkt daneben, da kam eigentlich so raus, ja das müssen die Anwohnern halt hinnehmen. Da müssen wir da hingehen und mit denen reden. Da merkt man, dass sie sich bis jetzt da noch nicht mit befasst hat, nicht mit den Anliegern gesprochen hat. Da kommt auch schon so eine Art von Hilflosigkeit rüber. Wir sind froh, dass wir das haben. Eine andere Stelle finden wir doch gar nicht, wurde gestern von ihr gesagt. Und die Bürger erwarten aber wirklich was anderes. Nämlich so ein Konzept, wie du das da gerade konzipiert hast. Da ist Zürich einfach am weitesten. Ja, wir haben ja hier auch schon über das Zürcher Modell gesprochen. Deswegen die Hörerinnen und Hörer, die immer dabei sind, genau wissen ein bisschen, worum es geht. Und das war ja tatsächlich da noch sehr weit weg, ob das überhaupt funktionieren kann. Und das war ja gestern Abend schon, wenn ich das richtig verstanden Und habe auch eine kleine Überraschung, dass das jetzt so handfest fast wurde. Ja, Stefan Keller hat das natürlich auch geschickt gemacht, muss man sagen, dass er quasi Nachrichten mitgebracht hat für uns Journalisten. Und natürlich dann die Aufmerksamkeit auch ein bisschen auf sich gezogen hat. Es gab ja noch eine weitere Aussage zum Glasmacherviertel, wo ihm ja immer vorgeworfen wird von Gerlach und auch Zachel. Er wäre dazu zögerlich und man hätte viel schneller als Stadt handeln müssen und dieses Grundstück sich aneignen müssen. Wo ja, wie viele Wohnungen sind da? 1500. 1500, also große Bedeutung für die Stadt. Aber hat gestern eben gesagt, dass die Stadt ein Kaufangebot abgegeben hat dafür bei der LEG, dem jetzigen Eigentümer. Und das war natürlich schon eine ziemliche Überraschung. Und das ist natürlich dann auch so ein Tool, weil ich finde, wir haben jetzt die ganze Zeit über diese Wahlarena, über diese Diskussion oder die Gespräche, die sich dann ja daraus ergeben, gesprochen. Aber am Ende ist es ja auch noch Wahlkampf Und natürlich hatte er da halt dann wahrscheinlich Asse im Ärmel, das ist ja der Überraschungseffekt, das ist der Nachrichteneffekt und so, also am Ende ging es ja dann auch darum. Genau, man kann natürlich, nimmt man seinen Kontrahenten natürlich voll den Wind aus dem Segeln, wenn die gerade ansetzen wollen, einem vorzuwerfen, man wäre so zögerlich beim Glasmacher-Viertel und dann zu sagen, ja wir haben gestern aber ein Kaufangebot abgegeben, das ist natürlich schon clever und das ist. Das finde ich insgesamt bei ihm schon strategisch ziemlich überzeugend, nicht nur die Oper bauen zu wollen, vielleicht eher die Klientel seiner Partei auch bedienen, sondern dann auch mal dieses Projekt jetzt hier zu wagen, die Obdachlosigkeit in der Stadt abzuschaffen. Wo man ja sagen muss, das wäre vielleicht etwas, was man eher bei einem Grünen oder bei einem SPD-Kandidaten vielleicht vermutet hätte. Also diese Bandbreite eben auch bei den Zielen dann bieten zu können, bis dahin, dass man auch noch die Kita-Beiträge für Unterdreijährige, dass er die abschaffen will bei einer 35-Stunden-Woche. Da finde ich, hat er schon so drei ... Wobei er ehrlich genug war zu sagen, diese Abschaffung der Obdachlosigkeit ist ein EU-Ziel, hat er auch gesagt. Also wir setzen dann nur um, was vorgegeben ist. Aber man hört das nicht aus so vielen Städten. Und er hat einen Clan gemacht dafür. Genau, mit Housing First, was ausgebaut werden soll. Sich wirklich mit 50-50 zusammenzusetzen dafür. Und nur so kann man im Übrigen auch so Investitionen in Europa rechtfertigen. Wenn du gleichzeitig auf der anderen Seite Dinge tust, in den Stadtteilen sollen ja die Stadtteilbüchereien in jedem Bezirk, soll es eine Stadtteilbüchereien geben, die auch zu einer Art Begegnungsstätte mit Veranstaltungsräumen ausgebaut wird. Sonst ist das zu einseitig. Wenn du viel Geld für Hochkultur ausgibst, musst du auch sozial Profil zeigen in den Bezirken, dass nicht nur die Innenstadt profitiert. Und das macht der natürlich. Wie lange ging die Veranstaltung gestern? Anderthalb Stunden. Wir mussten relativ pünktlich Schluss machen. Leider ein bisschen, weil Stefan Keller direkt den Anschlusstermin hatte. Wir sind ja bei der Belastung. Wo musste er hinfahren? Da musst du noch zu den Himmelgeister schützen einen Orden verleihen. Statt Orden. Das ist dann halt nochmal so, Dienstagabend um halb neun steht das nochmal so auf dem Programm. Ja, insofern, aber ich meine, 90 Minuten müssten am Ende eigentlich auch reichen. Ja, das war sehr kompakt. Und diese, genau, ihr habt quasi... Die haben sich zu diesen Themen geäußert. Gab es noch andere Sachen, die so drumherum waren? Also außer jetzt diesen drei großen Themen. Also gibt es noch andere Sachen, die vielleicht auf die Stadt zukommen, wenn jetzt zum Beispiel Herr Zachel gewählt wird? Ich fand ganz bemerkenswert, am Ende hatten alle drei Kandidaten nochmal die Möglichkeit in 90 Sekunden zu sagen, warum man sie dann jetzt wirklich wählen soll. Und da haben Clara Gerlach und Stefan Keller beide sehr auf Inhalte gesetzt und sehr überzeugend nochmal so ihre Punkte auch gemacht und haben die Zeit auch voll ausgereizt. Und dann hat Fabian Zachel aber einen ganz anderen Ansatz gewählt und hat dann so sehr emotional versucht zu überzeugen und damit, dass er eben als Düsseldorfer, der ja aufgewachsen ist, sehr leidenschaftlich dieses Amt übernehmen will und so und hat das so sehr kämpflich emotional. Inhalte hat er gar nicht gebracht, sondern hat nur gesagt, er wird im ersten Jahr mit ganz vielen Menschen in Düsseldorf sprechen und dann eigentlich seine Ziele festlegen. Und er war auch nach einer Minute elf fertig, hat also seine Zeit gar nicht voll ausgeschöpft und ich fand es fast ein bisschen sinnbildlich für den Abend, dass er, Auch in seinen Redebeiträgen, das ist eigentlich für den Moderator angenehm, dass er sich relativ kurz hält, aber das haben die anderen nicht gemacht, sondern die hatten einfach auch viel zu sagen, hatte man den Eindruck, es war jetzt nicht, dass da geschwallert wurde und das ist bei ihm manchmal so ein bisschen abgebrochen, wo man dachte, ja aber so, jetzt hast du doch eigentlich die Chance. Also er war ein bisschen zu zurückgenommen eigentlich. Und ich weiß nicht, ob er sich da einen Gefallen tut, sich nicht auch inhaltlich dann mal profilieren zu wollen in diesen 90 Sekunden, die er da hatte. Sondern da immer diese Karte zu spielen. Wenn du so brennst, wofür denn? Das ist dann so abstrakt. Und eigentlich ist das auch die Stunde, wo das zack, zack, zack, zack, zack, müssen die Argumente kommen. Und da haben sich eben Keller und Gerlach behakt. Und er hat nur so ein bisschen Schiedsrichter gespielt. Als wäre ich selber dabei gewesen. Vielen Dank für den Umriss dieses Abends und das damit einhergehende Vorstellen der Kandidatinnen und Kandidaten. Der Kandidatin und der Kandidaten muss man ja eigentlich sagen. Es gibt auf rp.online massig zum Nachlesen über diese Wahl auch noch über die einzelnen Menschen, die sich da aufstellen. über den Abend. Also genau, wer sich jetzt hier weiter informieren möchte, kann das gerne tun. Es ist ja auch noch ein wenig hin. Ich habe irgendwie im Gefühl, dass wir hier auch nochmal über diesen Wahlkampf und dann natürlich über die Wahl und über die Ergebnisse sprechen. Also ihr seid noch lange nicht von der Kabelleine hier. Ihr sitzt ja hier immer so schön mit diesen Kopfhörern auf und dann habe ich euch so an der Leine sinnbildlich und auch in echt. Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag. Vielen Dank für das schöne Gespräch. Sehr gerne, liebe Tosja. Irgendwann machen wir das in dieser Runde nochmal, oder? Absolut. Bis dann. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Der Frühherbst steht vor der Tür und der Hochsommer hat sich nun endgültig für das Jahr 2025 verabschiedet. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, die Großwetterlage, die hat sich jetzt erneut umgestellt und wir haben so gewisse Parallelen zu dem, was wir im Hochsommer selbst schon mal erlebt hatten, denn wir hatten ja Anfang Juli nochmal knüllerheiße Tage mit bis zu 37 Grad und danach sind sowohl die Großwetterlage mit ihrer Umstellung und damit auch die Temperaturen deutlich zurückgegangen und dann hatten wir halt eben auch durchaus mal regnerische Phasen. Das steht uns jetzt auch bevor und dementsprechend können wir zumindest mal darauf hin blicken, sagen, die Natur bekommt jetzt wieder ihren Regen, den sie die letzten Wochen so schwer vermisst hatte. Der Freitag, der wird uns noch einen freundlichen Start in den Tag bringen. Im Tagesverlauf ziehen dann mehr und mehr Wolken auf und gerade dann in den späten Nachmittag- bzw. Abendbereich fällt inzwischen durch auch mal etwas Regen. Da kann auch mal ein kurzer Blitz oder ein kleines Donnergrollen mal mit dabei sein. Das wird aber nicht die große Sache werden. Die Temperaturen liegen dann bei maximal 24 Grad. Morgen starten wir so bei etwa 15 Grad. Und der Wind, der wird im Tagesverlauf ein bisschen zulegen. Die Spitzenböden werden in Schauernähe 40 bis maximal 60 km pro Stunde erreichen. Der Samstag, der ist noch so ein bisschen unsicher. Also wir werden wohl vermutlich sonnige Phasen bekommen. Eventuell sind diese bereits am Morgen und dann wird es dann zum Abend hin eher zuziehen. Oder die sind eher abends, dann werden wir aber morgens noch ein paar Regenfälle haben. Das ist noch nicht so hundertprozentig sicher. Die Temperaturen ändern sich im Prinzip wenig, gehen so leicht zurück auf 15 bis maximal 22 Grad und der Wind bleibt spürbar, der ist die ganze Zeit über da und begleitet uns. Der Sonntag, der wird jetzt so einen klaren Cut bringen, gerade was die Restwärme von den Hitzetagen zuvor noch beinhaltet. Da werden wir vom Start weg viele Wolken bekommen, die Sonne wird kaum durchkommen und wir werden immer wieder Regen bekommen. Der Regen, der wird sich sehr wahrscheinlich gerade in den Nachmittags- bzw. Abendstunden und dann vor allem dann am Montagmorgen bemerkbar machen. Da werden wir so roundabout 10-15 Liter pro Quadratmeter zusammenbekommen. Die Temperaturen, die liegen dann bei 17-21 Grad. Wenn der Regen schon ein bisschen eher aufzieht, könnte es auch unter 20 Grad bleiben. Und dann blicken wir noch kurz auf die neue Woche, bzw. dann haben wir ja schon den Montag und der Montag ist der Start in den meteorologischen Herbst, genau. Und da werden wir weiterhin immer wieder regnerische Phasen haben. Es kann wohl sein, dass wir mal so den einen oder anderen Tag haben, der auch mal trocken bleibt und dann auch mal die Sonne zwischendurch mal durchkommt. Aber der grobe Trend bleibt erstmal wechselhaft und bleibt auch eher kühler, sodass die Temperaturen sich im Groben bei 20 bis maximal 23 Grad bewegen. Und dann gibt es neue regnerische Optionen, vor allem dann im Laufe des übernächsten Wochenendes. Bis dahin wünsche ich euch jetzt erstmal eine gute Zeit. Ich verabschiede mich erstmal in eine Pause und ihr werdet dann von mir im Rahmen des Rheinpegel-Podcasts dann Mitte Oktober wieder hören. Bis dahin guckt gerne bei mir auf der Homepage jenestrucks.blog mal vorbei. Dort gibt es dann die aktuellen Infos trotzdem in aller Unregelmäßigkeit, aber sie gibt es trotzdem. In diesem Sinne, euch eine schöne Zeit, einen schönen Herbstanfang und wir hören uns dann Mitte Oktober wieder. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog, jensstrux.blog. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich mit Punkten, mit Stern, mit Daumen, mit allem, was geht. Und teilt ihn. Erzählt jemandem vom Rheinpegel, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tasia Kolmann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ihr wollt diesem Podcast etwas richtig Gutes tun? Dann schreibt eine kurze Bewertung bei Apple Podcasts. Danke. Bis zum nächsten Mal.