Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / "Chefs in Town"- Special: Programm, Termine und Hintergründe
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- Neben noch so manchen anderen Sachen, also zum Beispiel Musik machen und boxen und spazieren gehen und lesen und vielleicht auch schlafen, also es führt jetzt hier zu weit wirklich alles aufzuzählen, habe ich ja eines ganz besonders gerne, Essen. Also so richtig Mahlzeiten und so, aber vor allem Snacken. Könnte ich ja den ganzen Tag, mache ich auch oft genug. Und deswegen habe ich mich richtig doll darüber gefreut, dass es Ende September wieder eine Veranstaltung gibt, bei der man viele verschiedene kulinarische Stationen ausprobieren kann, sich also quasi durch die Stadt zwängen. Düsseldorf hat ja viele Gesichter, das wissen wir mittlerweile zu genüge. Und unter anderem wird dieses Thema, also Essen gehen, vielfältiges gastronomisches Angebot und so weiter, hier ganz besonders gut bedient und großgeschrieben. Grund genug, um gleich mehrere Festivals in der Richtung zu veranstalten, unter anderem Chefs in Town. Vom 26. bis zum 28. September tummeln sich unzählige Spitzenköchinnen und Spitzenköche in der Stadt, um an verschiedensten Orten ihr Handwerk und ihre Kunst zu zeigen. Und wer könnte besser über dieses Thema sprechen und mich und uns in die Hintergründe einbeiden, durchs Programm erzählen und dann auch noch coole Interviews mit den Verantwortlichen liefern? Genau, Helene Pawlitzki. Und mit der habe ich für diese Folge über all diese Dinge gesprochen. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 386 und der Rhein steht bei 2,75 Meter. Music. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch auf der Seele, im Herzen oder unter den Nägeln brennen, wenn ihr Lob oder Kritik anbringen wollt oder wenn ihr Termine wisst, auf die wir hinweisen dürfen, dann kontaktiert uns doch einfach unter rheinpegel.podcast.reinische-post.de oder 0160 80 80 844 erreicht ihr uns und wir freuen uns immer von euch zu hören. Gut essen, viel ausprobieren und vor allem die Macherinnen und Macher hinter gastronomischen Konzepten kennenlernen und selbstverständlich vor allem die Köchinnen und Köche, die die kulinarische Stadtkarte Düsseldorfs ausbauen und bereichern. Das ist ein Themenfeld, mit dem sich meine liebe Kollegin Helene Pawlitzki viel und, sage ich jetzt einfach mal so, gerne auseinandersetzt. Und deswegen wünsche ich euch jetzt einfach viel Spaß mit dieser Folge zu Chefs in Town. Helene Pawlitzki. Hi. Hi, du bist in the house. That's it, that's true. This is the house and I'm in it. You are in that house and you are a guest in the podcast You Invented Yourself. Because this is my Redaktion und ich bin sehr oft hier. Yes, und bevor das hier jetzt eine multilinguale Geschichte wird. Ich arbeite hier, Tosja Kormann, ich arbeite hier. Und du bist heute bei mir zu Gast. Und es ist mir eine Freude. Mir auch, Helena. Eine Freude. Und nicht nur bist du bei mir zu Gast, sondern es sind sehr viele Leute. Also jetzt, pass auf, jetzt mache ich einen Interesse, der kommt mal an Moderation. Es sind, In den nächsten Tagen sehr viele Menschen in dieser Stadt zu Gast, die ein Thema bedienen, was auch eines deiner Lieblingsthemen ist. Gastronomie. Ich hätte jetzt alles sagen können. Nicht nur ist Helene Pawlitzki in the house, sondern die Chefs sind in town. They are not yet in town, but they will be very soon. Also, wie genau. Wir reden heute über Chefs in town, was eine Veranstaltung, sozusagen ein Festival, oder man könnte auch sagen, wenn man sehr gemeint ist, ein Festival. Nein, Spaß. Ein Festival ist, was stattfindet am Wochenende vom 26. bis zum 18. September und es findet statt genau vor einer Fachmesse, die in Düsseldorf stattfindet, der sogenannten Rolling Pin Convention, einer Messe, die sich ausschließlich an Gastronominnen und Gastronomen richtet, also alle, die in der Gastrobranche unterwegs sind, Köche, Köchinnen, Barkeeper und so weiter und so fort. Die findet jetzt zum zweiten Mal in dieser schönen Stadt statt. Und vor dieser am Montag und Dienstag stattfindenden Messe, das Wochenende, das ist eben so ein bisschen wie bei der ProWein, die auch eine Fachmesse für Weinkenner ist oder die Weinbranche, wo es ProWein Go City normalerweise gibt. Ist das hier so, dass man sich an diesen drei Tagen als Düsseldorferin, Düsseldorfer oder Zugereister intensiv mit den hervorragenden Früchten der Gastronomie beschäftigen kann. Und das verspricht ja schon beim Hören, Hochgenuss und vor allem Hülle und Fülle. Wie viele Chefs sind in Town? Ich kann es dir nicht sagen, es sind wirklich richtig viele. Es sind manche, die super, super bekannt sind, deren Namen man wohl schon mal gehört hat, wenn man sich irgendwie damit beschäftigt. Zum Beispiel, sagen wir mal, wer ist denn alles da? Also, Alexander Herrmann ist zum Beispiel da, den hat man schon mal gehört. Tim Raue ist da, den hat man auch schon mal gehört. Der war letztes Jahr auch da, der hat Clary Wars gemacht. Ja, genau, es kommen auch immer mal wieder welche zurück. Alexander Wulf ist da, der muss man natürlich auch sagen, nicht weit weg kocht. Wo denn? Also du wirst den natürlich mit Namen um dich, weil du in der Materie bist. Naja, man muss die nicht alle kennen. Tim Meltzer, das ist eine interessante Frage. Ich glaube, da baggern so einige an dem Moment, dass der vielleicht auch noch kommt. wollte nur mein Level an... Nee, das verstehe ich. Mir geht das auch ehrlich gesagt immer so. Da sind viele Namen dabei, die kann man mal gehört haben oder nicht. Es gibt ein paar, da hat man vielleicht schon mal einen Kochbuchtitel von gesehen oder man hat sie schon mal... Also Alexander Wulff zum Beispiel, Tim Raue, Alexander Herrmann, die waren ja alle schon mal im Fernsehen und wenn man diese einschlägigen Sendungen sieht, The Taste oder irgend sowas, dann hat man das schon mal irgendwie oder Grill den Hänzler oder was auch immer oder Schlag den Raab oder so. Ich weiß nicht, nein, Spaß. Ich gucke das ja auch alles nicht. Deswegen kenne ich die doch auch nicht daher, sondern ich kenne die tatsächlich eher so von der Lektüre von irgendwelchen Fressmagazinen. Vielleicht hat man den Namen Turo Nakamura schon mal gehört. Der hat nämlich in diesem Jahr seinen dritten Michelin-Stern bekommen und das ist für einen deutschen Koch ja durchaus ungewöhnlich, drei Sterne zu haben. Aber muss man auch alle nicht kennen. Ich glaube, das ist auch gar nicht der entscheidende Punkt. Aber sagen wir mal so, für die Nerds unter uns, die sich mit sowas auskennen und die gerne mit sowas, die auch, wenn sie in eine andere Stadt fahren, überlegen, welche Sternerestaurants gibt es da und könnte ich da nicht vielleicht doch hingehen. Für die ist es auf jeden Fall schon mal was, weil viele dieser Chefs sowieso zur Rolling Pin gehen und davor eben dann schon mal vorher kommen und irgendwo schön kochen. Zum Beispiel kommt auch der mal mit zwei Sternen ausgezeichnete Koch Bobby Breuer, der jetzt in München wirkt, wieder zurück nach Düsseldorf. Das ist insofern ganz witzig, als dass der mal hier gekocht hat, nämlich im Victorian, diesem legendären Restaurant in der Königstraße. Das war bis zu seiner Schließung 2019 ein wahnsinnig legendärer Ort, weil dort alle Stars immer hingegangen sind und vor allen Dingen die ganzen berühmten Leute, die in Düsseldorf unterwegs waren. Welche berühmten Leute? Also von welcher Kategorie Star reden wir hier? Naja, das Problem ist natürlich, wir reden von einer Zeit, die schon relativ lange vorbei ist. Das hat in den 80ern angefangen und zog sich so in die Nullerjahre rein, aber das ist halt auch schon lange her, deswegen ich muss da auch immer gucken, welche Namen ich da so kenne. Aber beispielsweise, wenn man vielleicht noch kennt, Verona Poth alias Feldbusch, die ist da immer mal reingegangen, aber auch Angela Merkel war mal da, also es sind auch Leute dann gekommen, die von außen abkommen. Verstehe. Johnny Versace hat da gegessen, der hat da mutmaßlich gegessen, weil Albert Eickhoff, was ein ganz, ganz, ganz, ganz bekannter Modehändler auf der Königsallee war, ganz lange Jahre und Jahrzehnte, dort Stammgast war. Also da sind immer alle hingegangen, die es sich mal richtig gut gehen lassen wollten, die hatten da ganz tolles Stammgastpotenzial und der hat da ein paar Jahre gekocht und kommt jetzt wieder und kocht im Haartod. Und ob da dann auch einige Stars und Sternchen hinkommen, die sich an ihn erinnern? An diesem Abend? Who am I to, keine Ahnung. Ich möchte nur darauf hinaus, ob auch Chefs in Town einen gewissen Glamour-Faktor in die Stadt bringen kann. Kulinarisch ja, ansonsten also es kommen auch ein paar Leute, zum Beispiel der Schauspieler Armin Rode, der kommt zum, der macht einen Abend, der kein Koch ist offensichtlich, der macht einen Abend im La Vie bei Thomas Bühner und gestaltet den mit. Ein anderer Schauspieler, der kommt, ist Tim Oliver Schulz, der macht was bei Lettini, Also es kommen auch ein paar Leute, die, und was ich zum Beispiel sehr cool finde, wo ich unbedingt Bock habe hinzugehen, Toro Nakamura, dieser besagte Drei-Sterne-Koch, macht einen Foodtruck am Stadtstrand mit alle Farben, dem DJ. Also irgendwie witzige Kombinationen, die sich da auftun und das zieht sich so ein bisschen durch, würde ich sagen. Ja, also es ist Chefs in Town, genau, es ist für Leute, die Gastronomie mögen und sich auskennen und wissen, wer diese ganzen Leute sind. Aber es ist auch ein bisschen dazu da, Düsseldorf als Gastrohauptstadt, wo es ja auch später noch ein wenig intensiver darum gehen wird, zu etablieren und sozusagen unters Volk zu bringen. Genau. Ich will auch nicht zu viel vorwegnehmen, was wir gleich noch hören, aber ich glaube, es geht halt viel darum, die Gastronomie in ihrer ganzen Bandbreite zu präsentieren. Deswegen, das klingt jetzt alles auch so ein bisschen so nach fancy fancy und muss ich da irgendwie Algensalat essen. Es gibt auch ganz klassische Geschichten, Foodtruck-Sachen, Burger-Sachen. Grilled Cheese Sandwiches auf eine besondere Weise, die an verschiedenen Orten in der Stadt einfach so zum mal probieren sind. Natürlich kostet das alles Geld, aber es ist auf jeden Fall so, dass wenn du an diesen drei Tagen durch Düsseldorf laufst, kannst du dir ziemlich Breakfast, Lunch und Dinner echt sehr gute Sachen probieren und richtig Spaß haben. Ganz leger und casual oder halt wirklich Fine Dining mit Drölfgängen im Menü, und alles dazwischen und es gibt zum Beispiel auch Partys einfach, wo DJs auflegen und wo es einfach dann was Gutes zu trinken gibt. Es gibt auch viele Sachen, die mit Bar zu tun haben oder Barkeeperei oder sowas. Also es ist ein sehr vielfältiges Programm und ich finde das schon ein großes Geschenk, muss ich sagen, an Düsseldorf, wo ja viele Leute sind, die gerne ausgehen. Ich muss jetzt vielleicht als kleinen Disclaimer sagen, wenn ich hier so lyrisch darüber spreche, wir sind Medienpartner bei Chefs in Town. Das heißt, dass wir besonderen Zugang zu den Veranstaltungen haben und eben auch viel darüber berichten. Aber das tun wir eben auch deswegen, weil wir glauben, dass das so eine Veranstaltung ist, die für unsere Leserinnen und Leser einfach überaus interessant ist, weil da einfach auf verschiedenen Ebenen viele Sachen passieren, wo wir sagen, boah, das lohnt sich richtig für uns darüber zu schreiben, uns das anzugucken und auch darauf hinzuweisen im Vorfeld. Das heißt, es gibt wahrscheinlich irgendwo ein Programm einzusehen, was da alles passiert. Man kann sich wahrscheinlich, wie bei anderen Wochenenden, die hier in der Stadt stattfinden, Frankreich Fest, äh, Gourmet-Festival, ähm, Pro-Wein, Go-City, mit dem ganzen, äh, Stundenplan und Kalender aufstellen, wann man von 10 Uhr morgens bis wahrscheinlich halb 3 Uhr nachts sich irgendwo aufhält und sich, äh, durchverköstigt. Ähm, Ich habe irgendwie ein bisschen im Gefühl, dass wir uns da sehen, Helene. Ich weiß nicht, warum, dass ich dich vielleicht an den einen oder anderen Ort begleite, ob du willst oder nicht. So wie unsere Freundschaft immer funktioniert. Aber das wäre mir. Genau so ist das. Es wäre mir eine Ehre, Tosja. Und lass uns doch gleich gemeinsam mal ins Programm gucken, wo wir vielleicht zusammen hingehen wollen. Vorher würde ich aber vorschlagen, wir hören von den Leuten, die Chefs in Town erfunden haben. Das ist zum einen die ehemalige Gastronomin, inzwischen Gastroberaterin und sie nennt sich aber Gastroaktivistin Kerstin Rapschwan. Der eine oder andere kennt die Schwan-Restaurants, da war sie mit dabei. Inzwischen ist sie aber in erster Linie, glaube ich, schon so in dieser Meta-Ebene beteiligt. Und sie hat doch auch einen Preis gewonnen, ne? Gut, sie sagt, sie hat doch vorhin des Jahres gewonnen, genau. Und Martin Behle, der ist bei der Metro Horeca Officer, das ist der ganz offizielle und auf der obersten Ebene zuständige Mensch für die Beziehungen dieses Großhandelskonzerns zur Hotel, Restaurant und Catering. Ich wollte nämlich gerade dich unterbrechen und sagen, soll ich mal sagen, was ich glaube, was Horeca heißt. Ja, sehr gut. Und ich glaube, es ist Hotel, Restaurant, Catering, weil ich habe ja mal in Amsterdam gelebt. Das habe ich hier übrigens seit drei Folgen nicht mehr erwähnt, also es ist mal wieder Zeit. Und seit ich nicht mehr vegan bin, ist das das Einzige, womit ich hier punkten kann. Also ich habe ja mal in Amsterdam gelebt und da habe ich auch in der Gastronomie gearbeitet. Und da ist nämlich auch überall Horeca-Verband. Und es gibt doch hier auch Horega, Gasthaus. Und Horeca ist nämlich quasi international. Du meinst Dehoga, oder? Dehoga meine ich, genau. Das ist nämlich Deutscher Hotel- und Gaststättenverband. Und Horeca ist Hotel, Restaurant, Catering und das ist quasi nämlich, also auch in den Niederlanden der Verband. Dein Abkürzungsgame ist stark, Tosja Kormann. Du meinst TC. Was denn? Ich habe mich jedenfalls mit den beiden getroffen und sie natürlich danach gefragt, wie das eigentlich alles zustande kam. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Kerstin Rapschwan, Martin Biele, herzlich willkommen im Rhein-Pegel-Podcast. Hallo. Wir sprechen über ein cooles Programm, das Chefs in Town heißt und das euer Baby ist, muss man ja sagen. Ihr habt es mit noch anderen Leuten natürlich, aber auch im Prinzip gemeinsam aus der Taufe gehoben. Woher kam diese Idee? Wächst du an? Nee, du. Also die Idee, da war ich Zeuge. Ich saß im Büro von Steffen Gräubel und in dem Raum saßen die Kerstin und noch die Yvonne Bollo. Ja, Steffen Gräubel, der Chef von Metro. Ja, ganz genau. Und ich saß so als Vierter am Ende des Tisches und ich beobachtete, wie die drei darüber sprachen, was man jetzt hier in der Stadt machen könnte. Da kommt ja die Rolling Pin Convention und wir bringen die Köche, wollen wir die nicht in die Stadt bringen, zu den Menschen. Und ich dachte so, oh nee, nicht schon wieder so eine Nummer mit Aufwand. Und ich bekam dann über die kommenden Monate, das war eigentlich tatsächlich die Idee. Und dann über die kommenden Monate bekam ich so ein bisschen sozialen Druck. Kerstin schüttelt gerade den Kopf. Ich muss weiter vorne anfangen. Okay, fang doch vorne an. Ich habe ja gesagt, fang an. Ja, also Steffen Gräubel hatte schon längere Zeit den Wunsch, etwas für die Gastronomie zu tun. Und dieser Wunsch entstand schon in Corona. Und da saßen wir öfter mal zusammen und haben uns immer gefragt, was kann man denn tun? Was hilft denn den Gastronomen und der Relevanz der Branche und dem sozialen Schmierstoff? Und in dem Zuge haben wir verschiedene Ideen entwickelt gehabt, auch zu der 7%-Debatte, ob sie bleiben oder nicht. Mehrwertsteuer. Genau, Entschuldige, natürlich muss ich das erklären. Das war der reduzierte Mehrwertsteuersatz, für den die Branche schon seit über 20 Jahren kämpft, weil es einfach eine Gleichbehandlung auf ganz vielen Ebenen ist. Aber das ist ja jetzt nicht das Thema, aber es ging da nicht um eine Subvention, sondern vielmehr darum eben, die Dinge, die gleich sind, auch gleich zu behandeln. Und in dem Zuge wollten wir was machen und dann war aber klar, die wird uns erstmal wieder weggenommen. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz. Und somit war immer dieses Schwellen im Kopf, was kann man tun für die Branche. Und dann war Corona vorbei, dann waren die 19 Prozent wieder da und dann saßen wir dort im Büro. Und ich finde es einfach wichtig zu erwähnen, dass dieser Wunsch etwas auf die Relevanz der Branche einzuzahlen und zu tun, einfach um auch jedem Gast oder jedem Menschen eigentlich klarzumachen, wie wichtig diese Branche ist und wie relevant sie ist und zwar von der Pommesbude bis zum Sternerestaurant. Das war so der Gedanke, dass wir da gesagt haben, da wollen wir was tun. Und dann kam dieses Meeting in dem Büro sehr viel später und dann wurde es langsam, das war ja letztes Jahr im Frühjahr, glaube ich, oder das Jahr davor im Winter, also sehr kurzfristig eigentlich. Wir hatten ja nur ein paar Monate, um das überhaupt auf die Beine zu stellen. Total interessant, der Kontext, denn das heißt ja auch, jetzt für uns, wenn wir draußen sozusagen, wir Menschen, die in Düsseldorf rumlaufen, das fühlt sich so an, als wäre das für uns gemacht. Das ist es auch. Das ist es auch. Es geht darum. Dem Gastronomen das Selbstbewusstsein zu geben, du bist wichtig und auf der anderen Seite dem Gast zu zeigen, wenn es die Gastronomie nicht mehr gibt, wo trefft ihr euch denn? Und wo ist der soziale Schmierstoff? Wo kommen wir in Kontakt miteinander? Und gerade in der heutigen Zeit mit den ganzen sozialen Medien und Netzwerken, wo man sich ja viel mit Headsets und Kameras vor den Augen und sonst was irgendwie, irgendwie sozial trifft, ist ja der Melton-Pod hoffentlich auch in Zukunft, dass man sich in Gastronomien, Bars, Kneipen, Cafés, Kindercafés, all das, das ist ja für jeden Lebensbereich, bieten wir ja was und deshalb ist das tatsächlich richtig, es ist was für die Gäste und es ist gleichzeitig eben aber auch für die Branche. Im Grunde hat sie alles gesagt. Aber ich habe es so gut tot gemacht. Du kannst es noch ergänzen. Nein, deswegen wollte ich ja auch, dass sie anfängt, weil dieses Masterminding dahinter, warum das getan wird, das kann Kerstin wesentlich besser erklären. Ich bin ein bisschen weniger eloquent als Kerstin, was sowas angeht. Und ich erinnere mich dann eben an dieses besagte Meeting und ich hatte am Anfang wirklich eher so, ist das richtig, wollen wir das machen? Ich meine, die Gastköche kommen zwar gegebenenfalls zur Rolling Pin, die berühmten Köche, aber die kommen nicht am Wochenende davor. Von daher sah ich den pragmatischen, im pragmatischen Sinne habe ich gedacht, das wird schwierig. Und dann kam aber eben auch der soziale Druck und hey, wir müssen das machen und so weiter. Und dann begab es sich dann so im Mai, dass ich dann mal angefangen habe, einige der bekannteren Gesichter der Branche mal anzurufen und zu sagen, hey, wir haben das und das vor im September. Wie findest du das? Jetzt muss man natürlich erklären, Martin, was ist das und das? Erstens das und zweitens aber auch, warum kannst du die einfach alle anrufen? Du kannst tatsächlich einfach alle anrufen, weil du die alle irgendwie per Du kennst. Du kennst, glaube ich, ungefähr jeden Koch in Deutschland, der irgendwas kann, was wirklich cool ist. Den kennst du irgendwie und hast deine Telefonnummer. Und deswegen finde ich das witzig, die Geschichte, weil das war ja sehr wichtig, glaube ich, dass du die auch alle anrufen konntest sozusagen und einfach sagen konntest, hey, wir haben da sowas vor, wir haben das noch nie ausprobiert. Willst du mitmachen? Aber was war denn der initiale Gedanke tatsächlich? Der initiale Gedanke, und das ist vielleicht das, was man noch erklären muss, war zu sagen, es wäre doch schön, wenn wir so ein paar bekannte Köche aus Deutschland gewinnen könnten, mit Gastronomen aus Düsseldorf zusammen ein Happening zu gestalten. Also wir haben das relativ grob besprochen, das ist nach und nach, also ab Mai eigentlich permanent weiterentwickelt und entstanden. Wir haben mal gedacht, vielleicht haben wir so 30 Restaurants, die was machen und vielleicht haben wir so 5, 6 Star-Köche, die da reinkommen und die anderen, die überlegen sich selber was. Und dann, ja, brauchten wir ja aber auch die 5, 6 Star-Köche. Und ein paar kennt der Tim Koch, der ja sehr stark involviert ist auch und ein paar kennt auch ich und auch der Steffen, aber der Martin kennt es ja alle am besten. Und dann hatten wir irgendwann einen Sonntag, wo wir gesagt haben, so Martin, jetzt müsstest du dann auch mal den Hörer in die Hand nehmen und die dann auch mal anrufen. Und es war dummerweise ein Sonntag, weil er tat es dann an diesem Sonntag. Ich glaube, es muss geregnet haben, weil er hat es den ganzen Tag gemacht und unser Telefon stand nicht mehr still. Also weil tatsächlich alle begeistert waren von der Idee, okay, es ist keine kommerzielle Geschichte im Sinne von, da verdient jetzt die Metro oder irgendjemand ganz viel Geld mit, sondern wir organisieren das von hier aus und brauchen aber auch noch andere Unterstützer. Und ihr kommt und richtet ein Hotel und wäre toll, wenn ihr euch dann hier in den Restaurants engagiert. Und das kam aber so gut an, auch von, dass Tim Raue zum Beispiel gesagt hat, ich möchte nicht nur für zwölf Gäste irgendwie erreichbar sein, sondern ich möchte das ganz gerne für ganz viele und hat dann eben Currywurst auf dem Burgplatz gemacht. Also der Gedanke ist wirklich, dass man Menschen zusammenbringt. Und da hat Martin dann, bevor ich sage, was wir noch für soziale Aspekte reingebracht haben, hat er den Hörer in die Hand genommen und war, glaube ich, die ersten zwei, drei Telefonen hatte so, du, ich habe da mal eine Frage, ohne die wirklich stellen zu wollen. Und dann war es aber positiv. Okay, aber das ist sehr interessant, mal abgesehen davon, dass sie das vielleicht machen, weil sie dich kennen, Martin, und weil sie dich auch kennen, Kerstin, und sagen, na gut, wenn die das machen, dann ist das was Reelles. Was motiviert denn die Gastronomen, bei sowas mitzumachen? Denn so einer wie Tim Rauhe, der hat natürlich nicht zu wenig Arbeit, glaube ich, in seinem Leben und durchaus auch andere Sachen, die er machen könnte an so einem Wochenende. Stattdessen kommt er aber eben zwei Tage früher nach Düsseldorf und richtet dann hier irgendwas aus, was er ja auch vorher organisieren muss. Warum machen die Gastronomen das? Ich meine, vielleicht haben sie es im Vorhinein nicht gewusst. Wieso haben sie im Nachhinein gesagt, das war eine gute Idee? Ich glaube, wegen der Grundmotivation, aus der wir das heraus machen. Und Kerstin hat das ja auch schon vorhin illustriert mit 7%, 19%, dem ganzen Auf und Ab, der manchmal auch schlechten Presse, die Gäste, die manchmal sagen, oh, das ist alles zu teuer und ich halte mich zurück. Das Erlebbarmachen der Gastronomie, das ist ein Thema, obwohl sie sehr kleinteilig ist in Deutschland oder überall, weil es ganz viele Betriebe gibt, gibt es tatsächlich so ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Und ich glaube, es entschlüsselt darin, dieser altruistische Gedanke, dieses, wir bringen mal was zusammen, wir machen mal was zusammen, für einen größeren Zweck, als wir selber sind. Und das trennt nicht den berühmten Starkoch von der einfachen Pommesbude. Und das ist der zweite Punkt, dass wir nie gesagt haben, wir machen jetzt hier so ein kulinarisches Event, High-End und so weiter, sondern wir sagen, eine Pommesbude ist uns genauso wertvoll wie ein Sterne-Lokal. Eine Bar ist genauso wichtig wie das Hotel um die Ecke oder das Fünf-Sterne-Hotel und dadurch, dass wir gesagt haben das ist alles Gastronomie und das ist alles Teil des Erlebnisses für den Gast, für den, Düsseldorfer, aber eben nicht nur für den Düsseldorfer. Kerstin sagte vorhin, der soziale Schmierstoff, der Ort, an dem wir uns treffen der dritte Ort in der Soziologie und genau das hat irgendwo verfangen und ich merkte, dass, selber völlig ungläubig an diesem besagten Sonntag, als sich einige dieser Menschen anrief, die alle sagten, ey, ich mach das, weil meine Kernbotschaft war, du, ihr könnt kommen, kriegst aber keine Kohle dafür. Das ist wirklich, wie ich es vorhin sagte, so ein bisschen altruistisch. Und das verfing. Und das verstanden die Menschen. Und ich zitiere jetzt mal einen relativ berühmten Koch aus Berlin. während der Veranstaltung, der gar nicht mitgekocht hat, sondern nur als Gast dazu gekommen ist. Und er sagte dann am Ende zu mir, Martin, das ist ja wie ein Familienfest. Und das ist genau dieses Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie kommen zusammen, sie sind zusammen, sie erleben was zusammen und sie tragen bei dazu, dass eben die Gastronomie an diesen drei Tagen nochmal besonders hoch gelebt wird. Und auf der anderen Seite die ganzen gastronomischen Betriebe hier, denen wir sagen trau dich etwas mach mal was was du sonst nicht gemacht hast. Weil du kannst das in diesem geschützten Raum Chefs in Town tun und mal gucken, was hinten rauskommt. Das passiert eben und das zeigt eben auch die Kreativität derer, die sich daran beteiligen. Und das, glauben wir, hat eine starke Sichtbarkeitswirkung nicht nur auf die Gastköche, sondern eben auch jeden einzelnen lokalen Gastronomen aus Perspektive des Gastes. Darf ich das ergänzen noch, weil ich finde das ganz wichtig. Es hat ja nicht jeder der Gastronomien, die jetzt mitmachen, einen Star-Koch, wenn wir die so nennen wollen, oder Köchin, sondern es gibt eben auch viele, die machen einfach so mit, was genauso wertvoll ist. Die haben selber alle tolle Köche. Eine besondere Karte, ein besonderes Menü. Die denken sich ganz tolle Sachen aus. Und das andere, was ich sehr wichtig finde, ist, dass es nicht nur ums Kochen geht, sondern es geht eben um die gesamte, ich nenne das jetzt einfach mal so, Kunst der Gastronomie und Und das Wertvolle darin, also von der Kaffeebar über eine normale Bar bis hin eben zum Essen und darüber hinaus haben wir gesagt, wir wollen auch darauf einzahlen, dass man vielleicht die Branche noch ein bisschen besser versteht und auch auf die Berufe. Es wird nicht leichter, Azubis zu finden, die in ganz vielen Berufen nicht, auch in unseren nicht, und zu sagen, wie wahnsinnig wertvoll eigentlich die Ausbildungen in unserer Branche sind. Und deshalb gibt es eben auch mit dem DEHOGA, mit der IHK, mit dem Frauennetzwerk verschiedene Veranstaltungen, die haben gar nicht was damit zu tun, dass wir da groß kochen. Da wird zwar auch gekocht, aber da werden dann nicht ganz viele Gäste kommen, sondern das sind dann vielleicht auch die Eltern, vielleicht die Ausbilder, vielleicht andere Schüler. Denn zum Beispiel bei dem Kochwettbewerb, da wird es so ein Pairing geben von Getränken, also von Mixed-Getränken und Essen. Sternekoch mit Barweltmeisterinnen machen das zusammen mit den Azubis, was ganz schön ist, weil die sind da letztes Jahr maximal begeistert rausgekommen und haben sich noch einmal mehr für diese Berufe entschieden. Deswegen, es geht wirklich um alles bei uns und wir sind dieses Jahr ja sogar auch im Kinderhilfezentrum und machen was mit den Kindern dort, mit der, ich hoffe ich darf das schon sagen, Alina Meissner-Bibroud, die dort mit den Kindern kocht. Weil die da auch eine sehr große Küche haben und die auch ausbilden. Also es geht wirklich um die gesamte Branche. Und am Ende ganz wichtig noch, wir sind ganz oft gefragt worden, weil es ja auch schon andere Formate gab, wie zum Beispiel Tour de Menu, das kostet ja den Gastronomen sehr viel. Also mit sehr viel meine ich, das ist ja teilweise dann eben auch schon vierstellig, da mitmachen zu können. Das kostet den Gastronomen nichts. Also der macht einfach mit, der muss ein bisschen kreativ sein und einfach Freude daran haben, aber es wird kein Geld dafür verlangt. Also weder von den Gastronomen noch bekommen die Köche was. So sind die Unterstützer dieses ganzen Projektes oder Produkt des Chefs in Town diejenigen, die das Ganze finanzieren. Und da kann man eben sagen, hat die Metro hier eben auch mit Steffen Gräubel so den Stein ins Rollen gebracht. Schauen wir noch eine Sekunde auf die Gäste. Wer ist denn eure Zielgruppe? Wen wollt ihr damit erreichen und ansprechen? Ich glaube, das kommt schon aus dem, was ich sagte, mit Pommesbrüde bis Sterne lokal. Jeden. Weil wir wollen da unbedingt keinen Unterschied, keine Differenzierung herbeiführen, sondern es ist genau das, was wir wollen, dass die Menschen ohne die Furcht vor der Hemmschwelle oder dem Gefühl der Ausgrenzung sagen, ja, das ist ja nichts für mich. Doch, es gibt ganz viel für dich und für dich und für dich. Such dir was aus und das ist genau der Punkt, also für alle. Keine Wertung, also. Keine Klassifizierung. Ich würde aber gerne noch zu der Geschichte, tour du Menü und das kostet ja Geld. Das müssen wir vielleicht einmal ganz kurz erklären, wie das funktioniert und warum das die Gastronomen Geld kostet, was das ist. Also die meisten, es gibt Formate, da muss man Einfach als Gastronom einen Beitrag zahlen, um dabei zu sein. Das ist nichts Außergewöhnliches, auch nichts Falsches. Das ist auch nichts Verwerfliches, weil das sind Agenturen, die damit Geld verdienen. Genau. Und wir haben eben ein Sponsoring aufgebaut. Da ist die Metro natürlich drin, aber da ist auch Coca-Cola drin, da ist die Stadtsparkasse drin, sogar die Stadtwerke sind da drin etc. Und viele, viele Unternehmen, die da reintun, Geld reinstecken, um das überhaupt ermöglichen zu können. Und dementsprechend geht das dann auch für uns und ich erinnere mich nur an ein Gespräch, das ich mit einem sehr, sehr bekannten Gastronomen hier in Düsseldorf führte, den ich persönlich noch gar nicht kennengelernt habe. Aber ich bin da persönlich hingefahren, um ihm das zu erklären. Das war eine sehr förmliche Begrüßung und wir saßen eine Viertel, halbe Stunde auf dem Kaffee und ich habe ihm das erklärt. Und irgendwann kam die Frage, ja und was muss ich dafür bezahlen? Und ich sagte gar nichts. Da stand er auf, war völlig perplex und umarmte mich. Und solche Momente, du siehst das hier, das kann man jetzt natürlich nicht hören, aber sehen, kriege ich eine Gänsehaut. Weil das ist genau die Essenz. Dieses wirklich Geben anstatt immer nur Fordern. Und das ist das, was dieses Herzensprojekt ausmacht. Ja, das ist schön. Ihr kennt das Programm, glaube ich, so gut wie niemand sonst. Und es wird euch wahrscheinlich jetzt schwerfallen, was rauszupicken, aber vielleicht habt ihr trotzdem Lust, ein Spotlight auf ein, zwei Programmpunkte zu werfen. Jeder einen vielleicht, wo ihr sagt, da freue ich mich persönlich besonders drauf oder der wird vielleicht ein bisschen übersehen und es würde sich lohnen, da hinzugehen oder das ist was ganz Außergewöhnliches dieses Jahr speziell. Irgendwas, wo ihr sagt, wenn man irgendwo anfangen muss, sich zu überlegen, wie man dieses Wochenende verbringt. Das ist ja tatsächlich eine ziemlich große Herausforderung, weil so viele Sachen gleichzeitig passieren. Da könnte man anfangen. Boah, das ist so krass. Das ist schwierig, ne? Das ist die schwierigste Frage. Du musst aus 123 Kindern jetzt das liebste Kind aussuchen. Also ich hatte letztens auch journalistisch die Frage gestellt, was ist dein Highlight? Und mein Highlight ist erstmal, dass es überhaupt passiert. dass diese Stimmung, ja gut, das ist eine politische Antwort. Ich sag dir ganz ehrlich was mich am meisten berührt hat war der Münstergrill, seit drei Jahre jünger als ich, An der Münsterstraße. Und da sind zwei Stefanos und seine Frau, die betreiben die. Die waren letztes Jahr auch schon dabei. Und ich bin dieses Jahr hingefahren, um ein kleines Video mit dem Sticker zu machen. Und die beiden habe ich kennengelernt. Das war so ein Herzensthema. Und dann durfte ich auch deren Gyros probieren. Das war so lecker. Und die haben sich jetzt einfach in diesem Münstergrill, das einfach nur, wenn wir jetzt mal despektierlich, eine Frittenbude ist mit Gyros, die haben sich richtig was ausgedacht und das haben sie letztes Jahr auch schon gemacht und ich finde, das ist viel, darauf freue ich mich auf jeden Fall und da werde ich ganz sicherlich hinfahren. Genau, die machen ein Giardlu Gyros, ich hoffe, ich spreche das jetzt richtig aus, aber eine ganz spezielle Sorte Gyros und es gibt noch ein paar andere Sachen, die man da probieren kann, unter anderem ein Bergkraut, Eistee, also verschiedene Sachen, die man da machen kann, aber genau das ist es, du kannst da sehr spontan vorbeigehen als Publikum, Du kannst sagen, ich muss nicht reservieren oder irgendwas, sondern im Laufe dieses Wochenendes spaziere ich mal Münstergrill vorbei und kriege da eben dann was Besonderes und kann auch mal neu auf das Thema Gyros in diesem Fall gucken. Okay, Kerstin. Kerstin sieht schon die ganze Zeit so aus. Also vorweg noch was Politisches. Würde sie gern fliehen vor dieser Frage. Ja, genau. Ich finde, also was alle nochmal wissen müssen, ist, dass die Hospitality-Branche der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland ist. Und dass im Moment ja ganz viele wirklich leiden und auch vom Markt verschwinden. Und das tun sie eben aus Gründen, die könnten wir jetzt hier auch eine Stunde besprechen. Deshalb finde ich es ganz wichtig, dass bei all diesen Veranstaltungen eben transportiert wird, Auch als Gast, vergesst nicht, wir sind wichtig auch für euch, weil wenn das irgendwann nicht mehr da ist oder nur noch Kettenrestaurants, die ich nicht schlecht machen will, die haben auch ihre Relevanz und ihre Wichtigkeit, aber dass wir auch die Individuellen behalten. Und deshalb, es fällt mir wahnsinnig schwer zu sagen, dies, das, jenes finde ich am besten. Was ich toll finde, ist, dass ich auch Menschen, nämlich Schauspieler zum Beispiel, wie der Tim-Oliver Schulz, Armin Rode, dass ich auch außerhalb unserer Branche Menschen gesagt habe, da würde ich gerne mitmachen oder es wird ja auch noch einen sehr großen, ich weiß gar nicht, ich habe schon bekannt, dass Musikauftritt geben, kannst du gleich sagen, falls ich schon sagen darf, weil die alle verstanden haben, die Gastronomie ist wichtig. Und teilweise eben auch sehr gerne kochen. Also so ist der Tim Oliver Schulz zum Beispiel bei Latinis oder der Armin Rode beim La Vie von Thomas Bühner. Also sowas finde ich auch ganz großartig, dass das passiert. Und genauso eben, ja, wird es in den Bars die Linden-Gurien wieder geben, die eben auch das Getränk zaubert. Eine Barkeeperin. Genau, die Bar-Weltmeisterin, muss man sagen. Eine ganz tolle Frau, die auch selbst schon ein Buch veröffentlicht hat, wo es nur um alkoholfreie Getränke geht, was ja auch ein totaler Trend ist. Also unsere Branche ist ja auch in einer ständigen Dynamik und sich Entwicklung und darauf zahlen diese Menschen alle ein. Und deshalb ist es jetzt, jetzt habe ich zwei genannt, aber ich finde genauso toll, dass Löffelbar und Mangold mitmachen, dass Hotel Hotel mitmacht, dass überhaupt auch Hotels sich zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel... Breidenbacher Hof oder aber auch das Kühl 59. Wir werden mit dem Frauennetzwerk Food Service einen tollen Talk haben, einfach auch, um nochmal zu zeigen, wie relevant auch Frauen in Führungsrollen bei uns sind. Das Ganze werden wir tatsächlich paaren mit zwei ganz tollen Frauen aus unserer Stadt, nämlich Annette Grappe und Charlotte Beiser, Stadtwerke und Rheinbahn. Das wird mit Sicherheit spannend. Also wir zahlen auf ganz vieles ein. Und ich glaube, man muss einfach auf die Website gucken und so ein bisschen gucken für sich. Was kann ich für mich vielleicht einmal Giros essen und einmal vielleicht Sterneküche? Der Duke ist im Fischhaus ein ganz toller Koch, ganz toller Mensch auch aus Berlin. Ja, also ich könnte jetzt eine Stunde darüber reden, weil ich die alle toll finde. Ich hätte mich versucht daran zu halten, ein Beispiel zu geben. Naja, so ist das. She don't play by the rules. Neither do I normally, aber vielleicht noch eine Ergänzung dazu, weil sie das schon so ein bisschen getriggert hat und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Es ist eben, das wird, das ist viel breiter geworden als nur die Gastronomie. Sie hat schon die kochenden Schauspieler erwähnt und der Herr Lege, der Sebastian, der organisiert am Samstagabend einen 90er Jahre Rave mit niemandem Geringeren als West Bam. Oh, nice. Manchmal habe ich das Gefühl, bei diesem Programm gibt es nichts, was es nicht gibt. Wir machen natürlich gleich im Podcast hier noch eine kleine Schau über das Programm und ich habe versucht, das mal so ein bisschen zu gliedern, damit man so einen Einstieg findet, denn wenn man auf die Website geht, was man auch unbedingt tun sollte, kann man sich, glaube ich, wunderbar in einen Rabbit Hole begeben und nie wieder auftauchen, während man liest, was alles, Unglaubliches an diesen drei Tagen in Düsseldorf passiert. Martin Wehle, Kerstin Rapschwan, ganz herzlichen Dank fürs Gespräch. Music. Also die ErfinderInnen wissen natürlich wahrscheinlich ganz genau, was im Programm steht. Sie haben es ja schließlich gemacht. Aber jetzt bin ich doch neugierig geworden. Also ganz ehrlich, die haben mir einen Haufen Arbeit gemacht in erster Linie, weil ich muss ja das Ganze jetzt irgendwie durchforsten und versuchen, die Highlights, die Rosinchen herauszupicken, aufzuschreiben. Volker Rosinchen. Der Name ist mir noch nicht begegnet. Also ich bin ganz ehrlich, ich habe das alles jetzt einmal durchgescrollt und gebrowsed. Ich bin noch nicht durch mir das alles sehr genau anzugucken und alles in der Tiefe zu lesen, gebe ich ehrlich zu. Weil es ist echt viel, es ist wahnsinnig, was sie zusammengetragen haben und es ist sehr vielfältig. Zum Glück haben die auf ihrer Website chefsinntown.de, haben sie so das Programm, haben sie so einen Filter installiert, sodass man sich das nach Frühstück, Lunch, Dinner filtern kann, nach Fine Dining, Street Food, Café oder Just Drinking, Day Drinking und Day Drinking. Die Varianten gibt es, Just Drinking oder Day Drinking. Und Just Walk In. Das heißt, wenn man jetzt sagt, ich bin eher so der, ich möchte da jetzt nicht irgendwie groß vorreservieren oder irgendeinen Scheiß, mir ist das nicht so wichtig, dass ich jetzt irgendwie den Monster-Top-Chef-Koch irgendwie sehe, sondern ich will einfach was Geiles probieren, dann würde ich sagen, klick mal auf Just Walk In und guck mal, was passiert und dann siehst du schon relativ viele coole Sachen. Ich mache das hier jetzt einfach mal. Und du siehst dann zum Beispiel, dass du zum Beispiel einfach in den Münstergrill reinlatschen kannst. Das wurde ja erwähnt. Oder du kannst bei Bulle Burger ein ultimatives Corned Beef Sandwich probieren. Oder du kannst bei Casita Mexicana Ramen al Pastor, also mexikanische Ramen-Nudelsuppe essen. Oder im Kasper ist ein veganes Himmel und Erd. Oder du kannst zum Beispiel, was haben wir hier noch Schönes, verschiedene Sorten... Aperol trinken im Hotel-Hotel. Wie viele verschiedene Sorgen Aperol kannst du denn noch geben? Warte, ich kann es dir genau sagen, wie viel sie hier sagen. Das steht hier nämlich zufällig, weiß ich. Präsentiert euch zwölf neue Aperol-Spritz-Varianten. Wow, aber Aperol ist doch immer Aperol, das heißt der Spritz ist dann was anderes. Aperol, sondern Aperol, das war jetzt auch mein Fehler. Ach, Aperol, ah. Aperol, Aperol, Aperol. Also zwölf neue Aperol-Varianten, darunter auch zwei Frosenspritz, die in diesem Sommer garantiert werden. Okay, also jedenfalls, das könntest du machen. Du könntest einfach reinlatschen oder du könntest auch zu What's Beef gehen, was dann zu What's Duck wird, weil es dort ein Duck-Smashed-Burger geben wird von Philipp Vogel präsentiert. Die kleinen Enten. Die Entchen müssen dran glauben. Mit gesmaschten Enten. Mit gesmaschten Enten, ja. Also da gibt es lauter lustige Sachen. Viele Sachen, wo ich gedacht habe, das ist cool. Zum Beispiel auch Downtown Delights. Das ist so ein Gastroprojekt, wo Menschen mit Down-Syndrom in einem Café arbeiten. Die machen was, ein Grilled Cheese Sandwich am Stadtstrand. Es gibt da wirklich echt super viele Sachen, wo man gar nicht groß planen muss, sondern wo man einfach sagt, ich gehe da jetzt hin und gucke mir das an. So, aber dann gibt es natürlich auch, wenn wir jetzt mal das andere Ende vom Spektrum nehmen, die Sachen, wo man unbedingt reservieren sollte. Also wo ein Koch ein tolles Menü kocht und wo man wahrscheinlich sinnvollerweise sich mal anmeldet. Ich gucke jetzt gerade mal hier im Programm, was würde ich denn unbedingt mir angucken wollen. Also ich habe ja schon gesagt, ich würde eigentlich wirklich gern zu Bobby Breuer im Harto gehen, weil ich glaube, ich liebe, wie im Harto gekocht wird und ich finde, Bobby Breuer macht auch coole Sachen, das heißt, das kann eigentlich nur eine lustige Kombination sein. Was ich auch so ein bisschen im Auge hatte, war Björn Freitag kommt ins Agathas und das Motto heißt The Great British Bite. Raffinierte kulinarische Highlights aus Großbritannien neu interpretiert. Da denke ich doch, das will ich irgendwie. Dann gibt es Yorkshire Pulling und Scouts. Auch schön finde ich Sushi-Komposition mit Alexander Wulff und dem Team vom Troja aus Erkelenz im Go bei Steffen Hensler, was er jetzt ja neu geöffnet hat. Wo ist das eigentlich? An der Breitestraße. Ah ja. Und da gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Und dann gibt es die Variante, die ich einfach mal Freaky nennen würde. Da gibt es so ein paar Sachen und ich möchte eine Sache besonders hervorheben, die ich mal eben finden muss. Es gibt einen Koch, der heißt Hannibal Lecter. Also diese Überleitung ist sehr gut und leider gar nicht so weit weg von dem, was ich jetzt gleich erzählen würde. Schon im vergangenen Jahr hat es eine Veranstaltung gegeben, die hieß Sautanz. Und es handelt sich dabei um ... Ich habe jetzt schon Gänsehaut, weil du so ... Ich weiß nicht, was du jetzt sagst, Helene. Es handelt sich darum, um das vollständige Zerlegen eines Schweines. Eines riesigen Schweines. Ich weiß zufällig, dass das ein riesiges Schwein sein muss, weil ich zufällig weiß, wer damit beauftragt ist, dieses Schwein zu organisieren. Die ursprüngliche Idee von Max Stiegel, der in der Branche ein bisschen, wie soll ich sagen, auch den Ruf eines Menschen hat, der gerne mal einfach was macht, was andere weird finden. Zum Beispiel auch, isst er sehr gern Biber. Es gibt ja an manchen Städten auch eine Biberplage. Und er sagt, wenn die eh geschossen werden, dann müssen wir die auch essen. Wo manche Leute sagen, Biber sind so niedlich und toll. Und wir in Deutschland sowieso nicht so viele Biber haben, wie wir gerne hätten. Jedenfalls, der wollte eigentlich auch gerne dieses Schwein dann tatsächlich vor Ort schlachten. Aber das Ging, glaube ich, schon letztes Jahr durfte er das nicht. Deswegen ist es wahrscheinlich dieses Jahr auch so. Ein Sautanz ist eben ein traditionelles Fest aus ländlichen Regionen Österreichs. Du als ... Wir machen das jeden Sonntag zu Hause. Mit österreichischen Wurzeln, du wirst es wissen. Es geht von 9 bis 18 Uhr an den Sonntag. Und es funktioniert im Prinzip so, dass da ein riesiger Schweinekadaver hängt. Och Mann. Und dann wird gemeinsam gefrühstückt. Wie wird gemeinsam gefrühstückt? Jeder macht sich ein Stück ab und breit sich das? Oder wie wird gemeinsam gefrühstückt? Ich kann es dir nicht sagen. Oder sitzt man einfach gemütlich um den Kadaver rum? Ja, also das schon auf jeden Fall. Und hier steht Begrüßung mit Frühstück vom Schwein. Aber ob du jetzt auf deine Cornflakes so eine kleine Portion Schweineblut kriegst oder so, das weiß ich tatsächlich. Ich will mich auch nicht so sehr drüber lustig machen. Ich finde das wirklich eine coole Sache. Ich würde es gerne sehen. Ich frage mich nämlich gerade, da hängt dieser Schweinekadaver und dann sage ich, ach, jetzt möchte ich doch ein Wurstbrot. Und dann wird in dem Moment ein Stück Schwein abgeschnitten und das gebraten. Ich kann es dir wirklich nicht sagen, aber ich glaube, geh hin und guckst er. Oder ist der Kadaver eher so als Show und das Schwein ist schon, dieses Schwein wird von vorne, von morgens ist es noch heile und abends ist es nicht mehr da. Zubereitung und Verarbeitung des Schweins, traditionelles Handwerk erleben steht hier, kreative Schweinegerichte. Okay, und wo findet das statt? Das findet statt bei Windmann Catering in Hilden. Man muss dafür ein bisschen außerhalb der Stadtgrenze gehen. Ausgründen. Ist eben doch was eher für den ländlichen Bereich. Sorry, Hilden. Nee, aber also ist schon was, wo ich denke, da kannst du was erleben. Ja, da kannst du auch richtig was erleben. Es ist halt auch so, ich als Städterin immer schon und vor allem war, werde das niemals wieder irgendwo sehen können wahrscheinlich. Und ich fände das schon interessant. Ich gehe da auch nicht aus voyeuristischen Gründen hin. Das klingt jetzt irgendwie so. sondern ich gehe da hin, weil ich wirklich denke, es ist ein Handwerk zu schlachten. Und ich würde das total gerne mal sehen. Ich würde auch gerne was darüber lernen. Und ich finde das auch gut. Und das ist so ein Nose-to-Tale-Ding, wo ich mir denke, wenn man es ernst meint, dann muss man es genauso machen. Ich frage mich ja, also die Fragen, die sich mir jetzt ernsthaft stellen, sind tatsächlich eher logistischer Natur. Also weil ich mir vorstellen würde, also ich selber habe noch nie gejagt, dementsprechend noch nie was auseinandergenommen, dementsprechend auch noch nie irgendwie so einen Prozess mitbekommen. Aber ich habe Menschen in meinem weiteren Umfeld, die das machen und da habe ich immer das Gefühl, das ist eine sehr zeitintensive Sache. Also es ist ja nicht so, dass du das Wildschwein irgendwie erlegst und dann direkt am Abend gibt es eine Wurst, sondern darum frage ich mich tatsächlich, wie so ein Schwein quasi in Echtzeit zubereitet und direkt auch verzehrt werden kann. Das frage ich nicht. Also ich glaube, das ist schon abgehangen. Insofern nicht so ein Kotelett auch erstmal ein bisschen hängen. Nee, das Kotelett an sich glaube ich nicht, sondern ich glaube, das Schwein, ich weiß es nicht, ich kann es wirklich nicht sagen. Also ich würde mir vorstellen, denn das Schwein ist schon ein wenig abgehangen und man kann es dann schon veressen, aber natürlich schmeckt es anders, als wenn es jetzt so professionell gereift oder sowas ist. Und ich weiß aber auch gar nicht, wie soll man das beim Schwein macht. Bestimmt auch, aber wahrscheinlich in anderer Form als beim Rind, wie dem auch sei. Also jedenfalls this is happening und kann man sich angucken. Wenn man jetzt sagt, nee, das ist mir aber zu crazy und zu krass, kann man aber auch andere Sachen machen, die schon ein bisschen außergewöhnlich sind. Zum Beispiel findet an dem Samstag wieder eine Supermarkt-Tour durch Zurheilestadt. nachts im Supermarkt. Und da bin ich doch dabei. Da träume ich seit einem Jahr von. 20.30 Uhr geht's los, bis Mitternacht geht's. An welchem Tag? Am Samstag. Also am 27. September. Ego Hopp ist wirklich ein zauberhafter, toller, lieber Mensch. Das ist der Chefkoch vom Setzkasten von dem Restaurant, was da in Zweidem Untergeschoss ist und das jetzt sehr verdientermaßen einen Stern bekommen hat in diesem Jahr. Ich liebe Egos Küche und er ist ein ganz toller Mann und man geht da dann eben durch diesen Supermarkt und er zeigt einem alles und es gibt ein paar Signature-Dishes, ein Flying Buffet, Champagner und das Ganze kostet 149 Kröten. Naja, aber jedenfalls ist eine süße Veranstaltung. Ich kann doch nicht. Also es gibt viele solcher Sachen, genau. Und es lohnt sich einfach dieses Programm zu durchforsten. Und ich glaube, da sind noch ganz viele Geheimnisse. Apropos durch Forsten, passieren auch Open-Air-Sachen. Also weil ich gerade an Wald denke, also passieren auch so ein paar Sachen. Klar, das Schweinehütending da in Hilden ist ja auch schon ein bisschen ländlicher wahrscheinlich. Ist wahrscheinlich draußen, nehme ich an. Nee, aber so gibt es auch so was. Durch Forsten, Pizze sammeln im Raffenberger Wald oder Holunder pflücken in Vollwaswert. Oh, das weiß ich jetzt nicht. Ehrlich gesagt, es erstreckt sich, glaube ich, nicht so sehr auf die Produzenten, sondern es ist schon sehr gastro-fokussiert. Es gibt so ein paar Sachen, die natürlich schon auch draußen irgendwie mit sind. Also es gibt zum Beispiel ein Bütchen, was mitmacht. Wo man, glaube ich, das Fortuna-Bütchen macht auf jeden Fall mit. Bedris' Bütchen macht auch zu, da wird es, glaube ich, auch nett. Am Stadtstrand gibt es ein paar Sachen, die, glaube ich, auch sehr schön sind. Und zum Beispiel Federweißer Party gibt es am Stadtstrand mit Ziebelkuchen. Also ja, da gibt es ein paar Sachen, die, glaube ich, ganz nice sind. Und ich glaube, man kann sich auch wirklich ganz gut durch die Stadt, durch die Innenstadt, durch Stadtmitte treiben lassen und hier und da und so eine kleine Tour draus machen. Das glaube ich tatsächlich auch. Sehr schön. Also die Chefs sind in Town und die Town geht hoffentlich hin. Ich denke, die Town wird hingehen, ja. Die Chefs sind auch deswegen in Town, glaube ich, weil das eben organisiert wird von den Leuten, die es organisiert haben. Und die Verankerung in der Metro ist, glaube ich, auch ganz wichtig. Also Metro ist ja ein großer, großer Konzern, der seinen Sitz hier in Düsseldorf hat und eben als Hauptzielgruppe Gastronomin und Gastronomen hat, weil sie eben dieses Großhandelsgeschäft machen. Und ich habe mich mal unterhalten mit Steffen Gräubel, dem CEO von Metro, warum die das eigentlich genau machen. Mhm. Steffen Gräubel, was ist deine beste Erinnerung an die erste Ausgabe von Chefs in Town? Die war ja letztes Jahr, also sehr frisch ist die Erinnerung noch. Die größte Erinnerung habe ich eigentlich, dass das so einen unglaublichen Hype ausgelöst hat. Ich habe kein einzelnes Event, sondern ich habe einfach nur dieses Movement, diese Bewegung total gut in Erinnerung. Da gab es dann immer mehr Nachrichten, der und der kommt, der und der kommt, der und der macht mit. Und es hat sich dann so aufgebaut von so einer Schnapsidee zu so einer richtigen Bewegung und das ist mir eigentlich in Erinnerung geblieben. Das war so ein Gastro-Flashmob irgendwie, so ein virtueller. Aber eigentlich verrückt oder, dass ein Konzern wie Metro dann mal in eine Schnapsidee einsteigt? Wir schlagen andauernd mit irgendwelchen Ideen ein, ob die dann schnapp sind oder nicht, das machen wir dann am Schluss. Aber es war halt mal so eine wilde Idee und das hat sich jetzt eigentlich irgendwie bewährt. Und ich würde jetzt mal sagen, das ist wahrscheinlich das zentrale Gastronomieformat, das wir initiiert haben und das wir auch weiterhin unterstützen werden. Das ist schon unsere Nummer eins jetzt im Augenblick. Das heißt, du hast im vergangenen Jahr gesehen, es funktioniert, das ist eine gute Schnapsidee und dann habt ihr beschlossen, euch noch mehr zu engagieren, soweit ich weiß. Was ist denn eigentlich das Ziel von Metro bei solchen Sachen? Also warum, wenn du sagst, es funktioniert, was heißt denn, es funktioniert in diesem Fall? Ja erstmal, also funktionieren tut es jetzt erstmal für die ganzen Gastronominnen und Gastronomen, die da draußen die Gastronomiebetriebe betreiben. Wenn die volle Hütte haben, dann ist erstmal für mich ein Indiz, dass diese Initiative was gebracht hat. Und die meisten von denen sind dann unsere Kunden und von daher finde ich das erstmal gut, weil wenn unsere Kunden volle Hütte haben, haben wir auch volle Hütte und dann ist erstmal gut. Jetzt mal ganz platt gesagt. Das ist aber nicht die Motivation. Also du kannst jetzt nicht in der Metro-Umsatzwelt Chefs in Town bemerken. Im Sinne von immer, wenn Chefs in Town ist, schnell die Umsätze. Dann geht es dir. Na, vergiss es. Das siehst du nicht, das ist viel zu klein, teile ich. Das Wesentliche sind zwei Dinge, nämlich erstens mal der Gastronomie einfach ein Gesicht zu verleihen. Das ist ja eine sehr kleinteilige Branche, ich habe neulich erst eine DEHOGA-Umfrage gelesen, 87%. Aller Gastronomen oder Gastronomiebetriebe haben unter zehn Mitarbeiter, also das ist eine sehr kleinteilige Branche und ich finde, da braucht es halt auch irgendwo sozusagen Teilnehmer in dieser riesen Gastronomieindustrie, die ja dann doch groß ist, die dem ganzen Gesicht verleihen, weil der einzelne Gastronom individuell, der wird es immer nie können, das ist also Nummer eins und Nummer zwei dann halt an dem Standort Düsseldorf, weil es halt einfach unser Heimatstandort ist und so die Intersektion von Gastronomie, Gesicht verleihen und Heimat, ich sage das jetzt ein bisschen pathetisch, stärken. Kommt halt dann bei Chefs in Town zusammen. Ich habe neulich gelernt, dass dieser Ausspruch, Düsseldorf kann Gastrohauptstadt oder Gastrohochburg Deutschlands werden, dass der von dir stammt. Ja, das stimmt auch. Ja, hervorragend. Hauptstadt habe ich gesagt. Hauptstadt. Das hat man versucht mir wieder auszureden, aber ich bin dabei geblieben. Warum eigentlich? Warum bist du dabei geblieben? Weil ich finde Hauptstadt, wir brauchen immer ein bisschen Ambition. Und mich nervt diese ganze Unambitioniertheit, die wir teilweise im Unternehmen, aber auch im Land irgendwo haben. und ich finde, man muss mal eine große Ambition irgendwo haben und eine Hauptstadt zu sein, ist mal eine große Ambition. Klar heißt es dann, man will eine Hauptstadt von allen möglichen werden, aber ich finde also wir werden wahrscheinlich schneller Gastrohauptstadt, bevor wir Fußballhauptstadt werden. Ich wollte gerade sagen, es ist ja nicht unbedingt so, dass Düsseldorf jetzt nicht die Ambition hätte Hauptstadt von irgendwas zu werden. Die Frage ist ja immer was heißt denn das eigentlich? Hauptstadt werden wollen und das Zeug haben das auch dann in einer einigermaßen vernünftigen Zeit hinzubekommen sind ja oftmals noch zwei verschiedene Dinge. Ich finde, Düsseldorf hat schon das Zeug und ist auf einem guten Weg dahin und hat das komplette Potenzial. Es tickt alle Boxen eigentlich wirklich, das gastronomische Aushängeschild von Deutschland zu werden. Also mit anderen Worten, ich sitze in Costa Rica und denke mir, ich würde gerne mal nach Europa fliegen und ein richtig geiles gastronomisches Wochenende haben, wo fliege ich hin? Nicht nach Kopenhagen, sondern nach Düsseldorf. Das ist der Anspruch. Oder wenn du nach Deutschland kommst, dann weißt du halt, in Düsseldorf, da gibt es irgendwie alles. Da gehst du jetzt mal hin. Aber das müsste doch heißen, dass zum Beispiel, sagen wir mal, ein erklecklicher Teil von World's Greatest Restaurants in Düsseldorf sind. Also diese ganzen besten Listen, die es so gibt. Ganz viele Michelin-Sterne, aber auch ganz viele andere Sachen. Es müsste richtig geilen Streetfood geben. Es müsste sowas geben, wie immer man Straße nur irgendwie verzehnfacht. Genau. Es müsste jeden Tag ein Food-Festival geben. Wir verstehen uns. Okay, hervorragend. Aber da sind wir noch Millionen Kilometer von weg, oder? Nicht Millionen Kilometer, aber ein paar Kilometer davon. Du bist ja hier reingelaufen und da hast du ja links geguckt und da siehst du ja das La Vie von Thomas Bühner. Und das ist sozusagen, der ja bei uns auf dem Campus eröffnet hat. Und solche Formate, die brauchen wir natürlich noch viel mehr, weil ich glaube einfach die Top-Gastronomie setzt einfach dann auch irgendwo den Anspruch. Und dann müssen natürlich all die Dinge, die du gesagt hast, dann noch letztendlich folgen. Ich glaube, es ist aber sehr wichtig, dass wir einfach die Top-Gastronomie hier stärken. Wenn man sich anguckt, wie Restaurants im Standardbereich verteilt werden, dann siehst du ein starkes Süd-Nord-Gefälle. Also mehr im Süden als im Norden. Ich finde, das kann man auf jeden Fall ändern, weil die Potenz ist da. Es ist groß genug. Es ist immer noch genügend Geld da. Also von daher, Düsseldorf kann wirklich von seiner Strahlkraft her auch das tatsächlich dann irgendwie darstellen. Wer soll das denn sonst sein? Wer soll denn das Lyon von Deutschland werden? Außer wir. Also die Franzosen würden behaupten, niemand? Ja, in Frankreich sollen die ihr Lyon, das ist völlig in Ordnung. Da bleibt da auch Lyon weiter die Gastraubstunde. Das hat ja auch eine Figur geprägt. Das kann aber doch in Deutschland, also können wir doch in diese Bresche, die es ja offensichtlich gibt, dann einfach reingehen aus Düsseldorf. Naja, interessant ist ja, dass Lyon auch noch im Endeffekt auch deswegen, nicht nur jetzt beispielsweise wegen Paul Bocuse, Gastrohauptstadt geworden ist, sondern auch weil es, drumherum unglaublich tolle Produzenten gibt, die super tolle Lebensmittel da produziert haben. Da kam halt vieles zusammen. Da würde ich jetzt sagen, naja gut, am Niederrhein ist auch schön, aber ist jetzt natürlich nicht dafür bekannt, dass da alles wächst und blüht und gedeiht. Ja, dafür gibt es dann die Metro. Wir stellen dann sicher, dass das alles hier zur Verfügung steht. Na gut, das war jetzt eine Steilvorlage. Inwiefern bringt einen denn ein Programm oder ein Projekt wie Chefs in Town dahin? Na, ich glaube, es bringt einen ja jetzt nicht solitär dahin. Es ist ein. Ein Mosaikstein in so einem Gesamtgebilde. Aber ich finde es schon wichtig, dass wir genau solche Projekte, die ja eine gewisse Strahlkraft irgendwo haben, die viele Gastronomen, viele tolle Köchinnen und Köche von außerhalb hier hinbekommen, der ganzen Branche dann einfach irgendwo dann noch so ein bisschen Gesicht verlangen. Von daher ist es, glaube ich, ein Event, aber es ist niemals die Lösung dahin, weil die Kleinteiligkeit der Branche, die muss ja, hast du ja auch selber gerade gesagt, da auch zum Beispiel Lyon, das ist ja immer eine Kombination von ganz, ganz vielen Dingen. Von tollen Restaurants, von Streetfood, von einzelnen Straßenzügen, die total gastronomisch geprägt sind, von Lieferanten, von Unternehmen, von Kultur, das muss ja alles einhergehen zusammen und von daher kann das nur ein kleiner Teil sein, aber es ist ein wichtiger Teil. Und ich hoffe, es wird aus allen möglichen Ecken noch viel, viel mehr solche Teile geben, sodass dieses Mosaik dann einfach an Farbe, an Größe, an Tiefe gewinnt. Wenn ich der Chef vom Metro wäre, dann hätte ich mir dieses Chefs in Town Wochenende schon Jahre im Voraus sozusagen einen Kalender geblockt, hätte mir ein schönes Auto bereitgestellt, das mich überall hinfährt und dann müsste man aber sehr Tetris spielen, damit man alle Programmpunkte so nahtlos aneinander rührt. Hast du einen Favorite-Programmpunkt, etwas, worauf du sagst, da gehe ich auf jeden Fall hin, da freue ich mich sehr drauf. Also ich habe das Wochenende erstmal geblockt selbstverständlich und ich gehe auf jeden Fall einmal in die Brauerei Schumacher, weil da der Alexander Herrmann irgendwo hingeht und der ist ja ein Landsmann und da muss ich auf jeden Fall mal einmal vorbeigehen und mal gucken, wie sich Altbier mit fränkischer Küche verträgt. Steffen Gräubel, herzlichen Dank fürs Gespräch. Sehr gerne. Music. Wo gehen wir denn jetzt zusammen hin? Wo gehen wir zusammen hin? Also mich interessieren ja ein bisschen, irgendwie bin ich jetzt bei diesen Aperos hängen geblieben, auch wenn ich gar nicht mehr so viel Alkohol trinke, aber so ein bisschen so was kleines Feierabendliches. Ja, ich wollte dir jetzt gerade das Gegenteil vorschlagen. Für dich eine personalisierte Empfehlung, von der ich glaube, dass sie wie Arsch auf einmal passt. Sag. Am Samstag ab 19 Uhr kocht Sebastian Kopin ein ganz bekannter und unglaublich netter, ich habe ihn mal interviewt, Veganer-Koch, ein ganz, ganz netter, süßer Typ, kocht ein Mehrgänge-Menü in der Brasserie Stadthaus. Aha. Ja. Ich lese kurz vor, es gibt ein kleines Amüsebüche und ein Brioche, okay. Und dann gibt es gebackene Beete Cashewcreme Apfel-Charlotten-Venaigrette. Chicorée im Safran-Orangensud mit veganer Hollandaise, Tortelloni gefüllt mit Pilzen und Jus de Mer und weiße Schokoladenmus, Haselnuss, Crumble, Zwetschgen, Portwein, Röster und Sambi. Dann sehen wir uns am 27. In der Brasserie. Vielen Dank, dass du hier mit mir gemeinsam durch die gastronomischen Abenteuer und Freuden dieser unserer geliebten Heimat bzw. Wahlheimatstadt geführt hast, mich mal wieder durchgezogen hast. Und ich freue mich schon jetzt, wenn du das nächste Mal zu Gast bist und du hast es lange genug gemacht. Möchtest du die Ehre haben, hier die letzten Sätze zu sagen? Das letzte Wort in diesem Podcast, Rheinpegel-Podcast. Was soll man denn machen, wenn man diesen Podcast unterstützen möchte? Oh Gott, ob ich das noch kann? Wenn ihr uns was sagen möchtet, schreibt uns gerne eine Mail an rheinpegel-post.de und wenn ihr diesen Podcast unterstützen wollt, dann habt ihr mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten ist es, indem ihr einfach jemanden, den ihr gut kennt und der den Podcast noch nicht kennt, sagt, dass es ihn gibt und ihm vielleicht sogar einen Link zu dieser Episode schickt. Sehr viel Vehemenz möchte ich dazu sagen. 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