Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: A7 wird erneut voll gesperrt
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um eine neue Vollsperrung der A7. Man mag es kaum glauben. Weitere Themen, die Elbphilharmonie, freut sich über 25 Millionen Besucher auf der Plaza. Die Lage, in den Hamburger Flüchtlingsunterkünften entspannt sich und Immobilien in der Stadt werden etwas erschwinglicher. Dazu gleich mehr. Zunächst, wie immer, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, iranische Regimegegner rufen zu Großdemonstrationen in Hamburg City auf. Auf Platz 2, Kontakt über Snapchat, vergewaltigte 19-Jähriger zwei junge Frauen. Und auf Platz 1, Eugen Block sagt Tschüss zu seinem neuen Geschäftsführer. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Bei uns im Norden sinken die Flüchtlingszahlen weiter und der Rückgang hat sich im Juni noch einmal beschleunigt. Verblieben im ersten Halbjahr 2024 noch 5.851 Asylsuchende in der Hansestadt Hamburg, waren es im laufenden Jahr nur noch 4.142. Das ist ein Rückgang um 30 Prozent. Betrachtet man allein den Monat Juni, den ersten Vollmonat seit den Zurückweisungen an die deutschen Grenzen, beträgt der Rückgang sogar mehr als 40 Prozent. Allerdings sind die Zugangszahlen bereits seit Ende 2023, als die Ampelregierung Grenzkontrollen anordnete, rückläufig. Inzwischen ist die Bundesrepublik Deutschland nicht mehr das beliebteste Ankunftsland für Flüchtlinge in Europa, sondern Frankreich. Die Unterbringungssituation in Hamburg, die entspannt sich. Die Auslastung der Erstaufnahme und der öffentlich-rechtlichen Unterbringung ist im Juni auf 92,7 Prozent gefallen. Zeitweise lag sie bei fast 100 Prozent. Nach der Sperrung ist vor der Sperrung. Autofahrer in und um Hamburg müssen sich am Wochenende auf die nächste Vollsperrung der Autobahn 7 einstellen. Betroffen von der 55-Stunden-Sperrung von Freitagabend bis Montagfrüh ist diesmal aber nicht der Elbtunnel, sondern der Schnellsentunnel in beide Fahrtrichtungen zwischen der Anschlussung des Schnellsen und dem Dreieck Nordwest. Die Maßnahmen beginnen am Freitag um 22 Uhr und enden dann am Montag um 5 Uhr. Die erste Röhre des schnellsten Tunnels ist 2017 in Betrieb genommen worden. Und nun teilt die Autobahngesellschaft mit, ich zitiere, nach acht Jahren Dauerbetrieb müssen die gesamten IT-Komponenten ausgetauscht und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden, um weiterhin den sichtbaren Betrieb des Tunnels bei einer hohen Verfügbarkeit gewährleisten zu können. Zitat Ende. Vielleicht kann man auch die einen oder anderen Fall dann da weniger anbringen. Die öffentliche Aussichtsplattform der Elbphilharmonie in Hamburg hat die 25-Millionen-Besuchermarke geknackt, also die Plaza. Dazu sagt Christoph Liebenseuter, der Generalintendant der Elbphilharmonie, ich zitiere, 25 Millionen, das ist eine unglaubliche Zahl. Mit der Plaza ist ein Ort voller Leben entstanden, der Menschen aus aller Welt willkommen heißt, zum Verweilen einlegt und neugierig darauf macht, was in den Konzertszenen passiert. Zitat Ende. Jedes Jahr besuchen nach Angaben der Elfphänomonie mehr als drei Millionen Menschen die Plattform. Die Plaza ist natürlich kostenlos zugänglich. Kann man sich Wohnen in Hamburg bald wieder leisten? Wohnhäuser in unserer Stadt sind innerhalb von zwei Jahren zumindest rechnerisch erschwinglicher geworden. Zu dem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Baufinanzierers Interhüb. Die dem Hamburger Abendblatt vorliegt. Um die Erschwinglichkeit von ein und zwei Familienhäusern zu bewerten, geben das Institut und das Unternehmen zweijährig einen Index heraus. Ab einem Wert von 100 gilt die Finanzierung eines Hauses als erschwinglich. Je höher der Wert, desto besser ist das für potenzielle Käufer. Hamburg ist noch nicht bei 100, kommt aber immerhin auf den Wert 90. Und das ist im Vergleich zur letzten Untersuchung vor zwei Jahren ein Plus von 17%. Und damit erreicht Hamburg den Spitzenplatz unter den sieben bevölkerungsreichsten Städten. Zum Vergleich, Berlin liegt bei 87, München bei 59. Laut der Untersuchung hat sich die Erschwinglichkeit von Häusern seit April 2023 aber in allen Bundesländern verbessert. Zur Begründung heißt es, ich zitiere, Hauptgründe sind die zuletzt leicht gesunkenen Zinsen, spürbare Einkommenszuwächse sowie ein noch moderates Niveau bei den Immobilienpreisen. Zitat Ende. Noch moderat, das heißt, wahrscheinlich werden die bald wieder steif. Vom einfachen Kippenschnippen bis hin zur illegalen Müllentsorgung. Die Waste Watcher der Stadtreinigung Hamburg sorgen für Sauberkeit im Stadtbild. Und sie haben reichlich zu tun. So sind 2024 insgesamt 14.000 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Das sagte die stellvertretende Pressesprecherin der Stadtreinigung, Anna Maria Jeske. In diesem Jahr liegt die Zahl bereits bei 8.000. Die Waste-Watcher wurden 2014 im Rahmen der Initiative Saubere Stadt ins Leben gerufen. Waren es zu Beginn zehn Mitarbeiter, die einen Blick auf den Müll in Hamburg hatten, sind es jetzt 35. Und seit 2018 haben sie auch die Befugnis, Direktordnungswidrigkeitsverfahren einzuleiten. Das sei, sagt die Sprecherin, effektiver als eine weitere Behörde einzuschalten. Und vorsichtig, selbst das Wegwerfen einer Zigarettenkippe kann relativ teuer werden, ist nämlich der häufigste Fall des sogenannten Litterings. Und das kostet ungefähr 40 Euro. Wieder was gelernt. Genau, und das war's für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns, na klar, morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin, tschüss.