Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Kein Geld mehr für die A26?
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 18. September. Bundesfinanzierung von Verkehrsprojekten steht auf der Kippe. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident wendet sich gegen den NDR. Hamburg Airport kämpft mit Kerosin-Engpass. Drogentaxis und Kokain-Krise. Hamburg im Alarmzustand. Mann zieht Notbremse im Zug aus Verwirrung. Music. Die aktuellen Pläne des Bundes, bei wichtigen Verkehrsvorhaben den Rotstift anzusetzen, sind absolut inakzeptabel. Wir werden nicht akzeptieren, dass Projekte wie die A20 als Verkehrsader, Wirtschaftsader und militärisch-strategisch wichtiges Straßenprojekt auf die lange Bank geschoben werden. Ministerpräsident Daniel Günther, CDU. An Superlativen mangelte es nicht, als im Juni der Bundestag das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität auf den Weg brachte. Milliarden für ein modernes Deutschland, lautete die Überschrift, von Rekordinvestitionen für Schulen und Kitas, Bahnstrecken und Straßen, Forschung und Digitalisierung war die Rede. Nun scheint klar, für Straßen und Bundesautobahnen steht offenbar weniger Geld zur Verfügung als erwartet. Denn der Erhalt der bestehenden Strecken wird immer teurer. Gemäß der vom Bundesfinanzministerium beschlossenen mittelfristigen Finanzplanung bis 2029 fehlt deshalb für Neubauten das Geld. Den Norden trifft es hart, zentrale Projekte stehen vor dem Aus. Die A26 Ost, welche die Hansestadt als Entlastung für die Hafenverkehre seit Jahrzehnten vorantreibt, ist ebenso gefährdet wie der Weiterbau der A20 und der Lückenschluss auf der A39. Auch der Ausbau der A1 zwischen Harburg und Moorflied steht wieder in den Sternen. Die Sparideen aus dem Finanz- und Verkehrsministerium stoßen nun allerdings auf massiven Widerstand. Daniel Günther ärgert sich nicht nur über den Finanzstopp für Autobahnen, sondern auch über den NDR. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident hat die Einladung zur Verabschiedung des alten und zur Intronisierung des neuen NDR-Intendanten abgesagt. Dafür tauchte er überraschend an anderer Stelle auf, in der es mehr oder weniger direkt auch um den NDR ging. Günther war plötzlich in Kiel bei einer Veranstaltung der Hermann-Ehlers-Akademie zu sehen. Das Thema Debatte erwünscht, Meinungsvielfalt und Medienkultur, die Zeit 19 bis 20.30 Uhr, also nahezu gleichzeitig zu dem Termin in Hamburg, der um 19.30 Uhr begann. Dort hörte er der Journalistin und Julia Ruß zu, deren Format klar derzeit den NDR aufmischt. Vielen dort ist klar zu rechts. Nun hat sich der NDR von Ruß getrennt. Ein Fehler, kommentiere ich. Für Julia Ruß ist der Abschied zu verschmerzen. Ihr Buch dürfte sich nun aus der Opferrolle heraus noch besser verkaufen. Schade ist es für die Zuschauer. Und richtig bitter für die Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Gerade sie wird dringender gebraucht denn je. Fähren fahren nicht, Züge stoppen und nun gibt es auch noch Probleme am Flughafen. Dort stockt der Kerosin-Nachschub. Wie der Betreiber mitteilte, können die Fluggesellschaften und ihre Lieferanten die Versorgung derzeit nicht wie gewohnt sicherstellen. Es gebe einen unvorhergesehenen Kerosin-Lieferengpass seitens einer Raffinerie im schleswig-holsteinischen Heide. Der Flugbetrieb laufe derzeit noch stabil. In den kommenden Tagen seien Verspätungen oder Flugplanänderungen aber möglich. Dem Betreiber lagen demnach keine genaueren Informationen zu Ursache, Ausmaß und möglicher Dauer der Einschränkungen vor. Die Treibstoffversorgung gehöre nicht zu den Aufgaben des Flughafens, sondern sei ausschließlich Sache der Fluggesellschaften und der von ihnen beauftragten Dienstleister. Sie stelle nur Flächen für Tanklager bereit und sei selbst Betroffener der Lage, hieß es. Auch ihr entstehe ein wirtschaftlicher Schaden. Die Fluglinien und ihre Vertragspartner arbeiteten mit Hochdruck an einer Lösung. Derzeit gebe es keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Wir gehen jedoch davon aus, dass es in den nächsten Tagen zu Flugplanänderungen und Verspätungen am Hamburg Airport kommen kann. Passagiere würden gebeten, ihren Flugstatus zu beobachten und sich im Fall von Stornierungen und Umbuchungen an ihre Fluggesellschaften zu wenden. Jahr für Jahr spüren Ermittler im Hafen Drogen im Wert von Millionen oder sogar Milliarden Euro auf. 2023 waren es 34 Tonnen Kokain, 2024 mit 5 Tonnen viel weniger. Zugleich ächzen Polizei und Staatsanwaltschaft unter einer Vielzahl von Betäubungsmittelverfahren, während auf der Straße das Elend seinen Lauf nimmt. 102 Drogentote verzeichnete Hamburg im Vorjahr, so viel wie seit 25 Jahren nicht und dazu einen neuen Höchststand bei der Zahl behandlungsbedürftiger Kokainpatienten. Im Schatten dieses bedrohlichen Trends haben die Dealer einen neuen Vertriebsweg etabliert, die sogenannten Drogentaxis. Sie funktionieren wie ein Lieferdienst. Man bestellt, dann kommt die Ware, vor allem Kokain oder Marihuana, zu einem vereinbarten Treffpunkt per Kurier. Eine besonders dreiste Art der Kundenakquise ist gerade im Schanzenviertel zu beobachten. Völlig unverfroren machen überall Dealer mit Aufklebern Werbung für die Drogentaxis. Die im Schanzenviertel feststellbaren QR-Code-Aufkleber, mit welchen Drogentaxi-Syndikate im öffentlichen Raum um Kundschaft für ihre Drogengeschäfte werben, stehen sinnbildlich für die gescheiterte Bekämpfung von organisierter Rauschgiftkriminalität in der Stadt, sagt BDK-Chef Reinecke. Kurz hinter dem Hauptbahnhof hat ein Mann in einem Regionalzug die Notbremse gezogen, weil er im falschen Zug saß. Der Metronom in Richtung Harburg war zu dem Zeitpunkt etwa 40 Kilometer pro Stunde schnell und wurde durch die Zwangsbremsung abrupt zum Stehen gebracht, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Dabei wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt. Am ersten Bahnhof nach der Weiterfahrt wurde der Mann von Beamten der Bundespolizei in Empfang genommen. Der Mann habe die Tat sofort zugegeben und den Beamten gegenüber keine große Reue gezeigt. Er muss sich nun wegen des Verdachts auf Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Nothilfemitteln verantworten. Das Ziehen der Notbremse ist den Angaben zufolge keine Ordnungswidrigkeit, sondern ein Straftatbestand. Da hat der liebe Lars mal wieder was gelernt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke. 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