Latest / Holger ruft an / Holger ruft an ... wegen Berichterstattung aus dem Kongo
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- 0:00Speaker 0: gerade die jungen Leute sind auch ziemlich sauer im Kongo, dass man immer nur hinguckt wenn dann grad mal wieder eine Ebola-Epidemie ist.
- 0:07Speaker 0: Weil sie sagen ja ja dann habt ihr Europäer wieder Angst das es zu euch getragen werden könnte und das interessiert euch da und ansonsten wollt ihr noch unsere Rohstoffe und wir interessieren euch nicht.
- 0:22Speaker 1: Hallo Judith hier ist Holger.
- 0:25Speaker 1: Ich rufe an wegen dem Kongo beziehungsweise Berichterstattung aus dem Kongo.
- 0:28Speaker 1: Du bist freie Journalistin, du hast lange für die SZ gearbeitet.
- 0:32Speaker 1: Vor fünfzehn Jahren hast du gekündigt und bist nach Goma gezogen!
- 0:36Speaker 1: Warum?
- 0:36Speaker 1: Wie bist du gerade auf Goma
- 0:37Speaker 1: gekommen?!
- 0:39Speaker 0: Ja ich war da zuvor schon für Recherchen.
- 0:42Speaker 0: wie man ja weiß Ostkongo ist ein Krisengebiet Und ich kam eigentlich immer mit mehr Fragen beantworten zurück und Ich wollte auch überhaupt mal das gilt für alle afrikanischen Länder wo ich waren recherchiert habe.
- 0:57Speaker 0: Ich wollte einfach mal mit den Menschen leben, über die ich sonst immer schreibe.
- 1:02Speaker 0: Weil ich mir immer dachte was wurde aus denen?
- 1:04Speaker 0: und die sind ja einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen und ich fand das so unbefriedigend quasi ja die Information abzusaugen dann meine Geschichte zu schreiben Und dann eigentlich nichts mehr von ihnen zu hören.
- 1:18Speaker 0: und es war ja auch damals noch nicht so dass man da so leicht mit WhatsApp oder so in Kontakt hätte bleiben können.
- 1:25Speaker 1: Hast du's je bereut?
- 1:26Speaker 0: Nee, überhaupt nicht.
- 1:29Speaker 1: Du sagtest Ostkongo ist ein Krisengebiet?
- 1:32Speaker 1: Wenn in Deutschland übern Kongo berichtet wird, geht's fast immer nur um Ebola!
- 1:37Speaker 1: Jetzt leben da hundert und zehn Millionen Menschen.
- 1:39Speaker 1: Passiert da sonst nix?
- 1:40Speaker 1: Gibt es keine Krisen außer Ebola?
- 1:44Speaker 0: Doch also es ist eigentlich schon in der Region seit dreißig Jahren mehr oder weniger Krieg.
- 1:51Speaker 0: Das ist ein lange andauernder Konflikt, der noch auf die Kolonialzeit zurückgeht.
- 1:55Speaker 0: Die Belgier haben damals Arbeitskräfte in den Masisi-Bergen angesiedelt, die sie aus dem heutigen benachbarten Rwanda geholt haben.
- 2:04Speaker 0: Dann wurden da schon Wurzeln für einen Konflik gelegt als so der Klassiker Menschen, die Weideland brauchen sind in Konflikte mit Menschen, Diktatoren dann durch verschiedene Machthaber und so nahm eigentlich das Unglück seinen Lauf.
- 2:24Speaker 0: Es kam dann im Nachbarland Rwanda der Genozid noch dazwischen, nachdem dann viele Menschen die dort Mörder waren in den Ostkongo gefüchtet sind.
- 2:35Speaker 0: Und das hat dann die Lage noch mehr verkompliziert.
- 2:39Speaker 0: also es gibt eigentlich immer wieder Krieg.
- 2:41Speaker 0: Es gibt auch ganz andere Krankheiten zum Beispiel an Malaria sterben jedes Jahr mehr wie man jetzt von Ebola hört.
- 2:48Speaker 0: Und die Leute, gerade die jungen Leute sind auch ziemlich sauer im Kongo.
- 2:51Speaker 0: Dass man immer nur hinguckt wenn dann grad mal wieder eine Ebola-Epidemie ist weil sie sagen ja ja dann habt ihr Europäer wieder Angst dass es zu euch getragen werden könnte und das interessiert euch dann und ansonsten wollt ihr noch unsere Rohstoffe und wir interessieren euch nicht.
- 3:07Speaker 1: Das heißt nur über Ebola zu berichten hier in Deutschland ist weniger angemessen.
- 3:13Speaker 1: jetzt ist dieser Krieg wie du gesagt hast ja schon sehr alt.
- 3:16Speaker 1: warum Sollte der mich trotzdem noch interessieren hier in Deutschland?
- 3:19Speaker 1: Das ist auch weit weg.
- 3:21Speaker 0: Ja, es ist weit weg aber ich meine heutzutage hängen die Leben der Menschen ja in fast allen Regionen miteinander zusammen.
- 3:30Speaker 0: Zum Beispiel haben wir gerade um die Ecke bei Goma gibt's eine sehr wichtige Kultarnmiene und von da kommen je nach Schätzungen fünfzehn bis dreißig Prozent des Weltmarktes.
- 3:44Speaker 0: Und wie wir ja wissen, wird Kultarn zu Stoffen verarbeitet die dann in Handys, in Laptops.
- 3:50Speaker 0: Also auch wenn wir jetzt miteinander reden über Online und über Laptop, dann steckt da garantiert auch was drin, was aus Kultaren hergestellt wurde.
- 4:02Speaker 0: Allein schon deshalb wollen die Europäer ihre grüne Energiewende.
- 4:07Speaker 0: Da stecken auch Rohstoffe in den Batterien, die aus dem Korn gekommen sind Und allein schon deshalb hängt man zusammen, weil man eben Rohstoffe von dort braucht und dann ist ja immer ein Riesenthema.
- 4:20Speaker 0: Ist ja Migration.
- 4:22Speaker 0: Viele Leute glauben ja in Europa alle sind nur drauf aus und wollen irgendwie nach Europa flüchten was gar nicht stimmt.
- 4:29Speaker 0: die meisten geflüchteten Menschen sind im Kongo bei Gastfamilien.
- 4:34Speaker 0: aber sie sagen eben auch Wenn ihr weiterhin ungerechten Welthandel betreibt und uns ungerecht behandelt, dann können wir die Lebensbedingungen nicht schaffen, die wir bei uns brauchen.
- 4:47Speaker 0: Und dann kann es natürlich schon sein, dass man mal auf die Idee kommt zu sagen jetzt reicht's.
- 4:52Speaker 0: Jetzt gehen wir auch mal dahin wo die Reichen sind.
- 4:56Speaker 1: Was passiert wenn du in deutschen Redaktionen diese Geschichte oder solcherlei Geschichten anbietest?
- 5:03Speaker 0: Ja, also wenn gerade was aktuell ist wie Ebola dann wird es genommen und auch damals.
- 5:08Speaker 0: Es ist ja so, ich lebe in Goma und wir wurden im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig.
- 5:13Speaker 0: im Januar wurde unsere Stadt von einer Rebellengruppe eingenommen die M-Dreien-Zwanzig heißt die vom Nachbarland Rwanda finanziert und geschürt wird und auch rwandische Soldaten sind bei uns auf kongolesischen Boden Also so ein bisschen das ähnliche Modell wie Russland, dass die Ukraine besetzt.
- 5:33Speaker 0: Und als die Angriffe waren da wollten auch alle Medien plötzlich wieder irgendwas aus dem Oskar-Ongo haben.
- 5:39Speaker 0: ja wenn sowas passiert was sage ich mal in das Bild der vieler Europäer passt wie Afrika zu sein habe dann ist es leicht etwas unterzukriegen.
- 5:51Speaker 0: aber alle anderen Dinge die ja noch aufpassieren zum Beispiel Wie schafft man es schon seit der Übernahme, durch diese Milizengruppe ohne geöffnete Banken zu leben?
- 6:04Speaker 0: Ohne Bargeld zu leben mit teuren Preisen zu leben.
- 6:08Speaker 0: Das ist ein wahnsinniger Kraftakt den die Menschen hier tagtäglich bewältigen.
- 6:13Speaker 0: und wenn ich darüber schreiben will und sagen wir guckt mal dieser Stärke dieser Menschen an Ja, du Judi, da haben wir keinen Platz.
- 6:20Speaker 0: Weißt du?
- 6:21Speaker 0: Trump hat wieder!
- 6:24Speaker 0: Und dann ist damit erledigt.
- 6:26Speaker 1: Versuchst du es trotzdem immer wieder solche Geschichten anzubieten?
- 6:34Speaker 0: Ich finde den Menschen schuldig.
- 6:36Speaker 0: Die Menschen haben mir so viel gegeben.
- 6:39Speaker 0: Ich bilde hier auch noch Journalisten aus und ich arbeite mit jungen Männern und Frauen zusammen.
- 6:45Speaker 0: Das sind so tolle Menschen... Also die, wie gesagt, könnten meine Kinder sein.
- 6:50Speaker 0: Ich bin jetzt auch schon ein bisschen in alter Knochen aber ich lerne jeden Tag von diesen Menschen und ganz ehrlich haben wir auch beigebracht was wirklich wichtig ist im Leben.
- 6:59Speaker 0: Und es ist sozialer Zusammenhalt das Auseinanderhelfen dass immer wieder aufstehen und wenn's noch so aussichtslos aussieht ja aufsteht weitermachen einen Weg finden und dabei aber auch noch die Lebensluß zu behalten, weil auch das passiert hier.
- 7:18Speaker 0: Hier werden Hochzeiten gefeuert, hier lacht man miteinander... Wenn mal irgendwas Schönes erlebt hat, dann weiß man es zu genießen.
- 7:28Speaker 0: Also ich glaube dass die Menschen, die ja unter täglicher Lebensbedrohung sich durchschlagen müssen, glaube ich, dass Tenden sehr viele glücklicher sind wie Leute, die ich in Deutschland treffe.
- 7:43Speaker 1: Trotzdem lese ich natürlich mehr über die Lebensverhältnisse, beispielsweise in Italien.
- 7:48Speaker 1: Weil da einfahre ich im Urlaub.
- 7:49Speaker 1: Das heißt, Italien ist mir näher als der Kongo.
- 7:52Speaker 1: Wie wäre es möglich den Kongo... Du merkst?
- 7:55Speaker 1: Ich bin bei Nachrichtenkriterien.
- 7:57Speaker 1: Ja!
- 7:58Speaker 1: Wie wäre's möglich, den Kongonäher an mich heranzurücken so dass sich von meiner Zeitung erwarten würde das auch gelegentlich wenigstens über dem Kongo berichtet wird und zwar nicht nur über Ebola?
- 8:09Speaker 0: Ich glaube, dass man da zum Beispiel persönliche Vergleiche machen kann.
- 8:15Speaker 0: Also ich habe gemerkt... also ich weiß nicht ob das jetzt zu viel Eigenwerbung ist aber ich hab ja gerade ein Buch geschrieben und da habe ich gemerkt immer wenn ich über jemanden geschrieben habe und mir dann überlegt habe was habe ich eigentlich in dem Alter gemacht?
- 8:31Speaker 0: Dann rückt es irgendwie näher als.
- 8:34Speaker 0: ich mache mal ein Beispiel eine Freundin von mir Als sie vierzehn Jahre alt war, war auch gerade mal wieder Bürgerkrieg.
- 8:42Speaker 0: Ihre Familie wurde von einer Bombe getroffen.
- 8:44Speaker 0: Sie blieb unverletzt.
- 8:45Speaker 0: Flio flog zwar durch die Luft wie durch einen Wunder und dann wollte sie raus aus ihrem Holzhaus und gucken was draußen los ist.
- 8:52Speaker 0: Und dann findet sie vor ihrer Tür den ja abgetrennten Kopf ihrer Nachbarin.
- 8:59Speaker 0: Dann habe ich mir überlegt, mein Gott!
- 9:00Speaker 0: Die war da vierzehnt Jahre alt?
- 9:03Speaker 0: Ja, dann habe ich mich überlegt was hab ich eigentlich gemacht mit vierzehen?
- 9:07Speaker 0: Da fiel mir ein, da hatte ich gerade Latein in der Schule und ich musste diesen Debello Gallico auswendig lernen von César.
- 9:14Speaker 0: Und ich habe mich damals schon fürchterlich aufgeregt, dass ich so einen Kriegskram auswendigt lernen muss ja.
- 9:21Speaker 0: Aber das war irgendwie mein wichtigstes Problem beim Leben mit vierzehn Jahren, während meine Freunde mit vierzen Jahren einen abgetrennten Kopf finden.
- 9:33Speaker 0: Und ich glaube, wenn man mal so Vergleiche macht und die Bevölkerung in Deutschland auffordern würde sagen, guck mal.
- 9:40Speaker 0: Da ist halt hier jetzt eine junge Frau ein Teenager gerade hier in Goma, grad gestern ist es passiert.
- 9:46Speaker 0: Und du wie alt bist Du?
- 9:48Speaker 0: Was erlebst denn Du grade?
- 9:52Speaker 0: Wenn man dann noch vielleicht die Verbindung macht und vielleicht guckst Du die Nachrichten jetzt gerade auf Deinem Handy an Ja!
- 9:59Speaker 0: In diesem Handy da steckt was drin was bei uns um die Ecke unter einem hohen Blutzoll abgebaut wird.
- 10:07Speaker 0: Wie fühlst du dich dann?
- 10:08Speaker 0: Fühlst du Dich doch ein bisschen zusammengehörig, hast Du den Wunsch dass es anders wird?
- 10:12Speaker 0: Kannst Du etwas machen?
- 10:14Speaker 0: Also ich glaube das man so einfach Menschen zusammenbringen auch Menschen zusammen bringen sage ich mal durch Praktika oder so.
- 10:26Speaker 0: wir hatten zum Beispiel ich arbeite beim Radioverband Da hatten wir auch mal eine Praktikantin aus Deutschland.
- 10:33Speaker 0: Und wenn man dann, sag ich mal solche jungen Leute die zu uns herkommen nach Roma berichten lässt was sie jetzt erleben und das dann in Deutschland berichten lasst, dann glaube schon dass es, dass man das mehr Interesse damit wecken könnte.
- 10:59Speaker 1: Berichtet bei uns.
- 11:00Speaker 1: Also weil schlimmer als Da ist Krieg, geht's ja eigentlich kaum aber trotzdem schreibt es niemand?
- 11:06Speaker 0: Ja vielleicht sollt man aber auch diese Gegend gar nicht immer nur bei dem Krieg stehen bleiben eben nicht bei dem Da is Krieg sondern ein Schritt weitergehen.
- 11:15Speaker 0: da ist Kriegg und jetzt guckt mal wie die Menschen das bewältigen!
- 11:20Speaker 0: Und da gibt so wahnsinnig viele tolle Geschichten wie Leute einander helfen.
- 11:27Speaker 0: Zum Beispiel, als wir die drei Tage so heftige Straßenkämpfe haben, wurde auch eine Freundin von uns angeschossen.
- 11:33Speaker 0: Die hatte einen Bauchschuss und es war natürlich Chaos.
- 11:36Speaker 0: Die Stromleitung zerschossen in den Krankenstationen ging nichts mehr.
- 11:41Speaker 0: Die musste dringend operiert werden und sie musste überhaupt erst mal durch das Gefecht ins Krankenhaus kommen.
- 11:48Speaker 0: Und sie hat gerade nur so überlebt weil alle miteinander geholfen haben.
- 11:53Speaker 0: ja Und ich finde das wahnsinnig, wie welche Belastung die Menschen zwar haben durch den Krieg auch psychische Belastungen.
- 12:01Speaker 0: Auch jetzt wo wir unter Rebellen Herrschaft leben ja da stehen Leute ein für Meinungsfreiheit obwohl sie sich und ihre Familien gefährden mit einem Mut, sondern das Gleiche.
- 12:13Speaker 0: Ich finde man müsste das auch mal stärker zeigen.
- 12:16Speaker 0: Weißt du wenn ich in Deutschland bin dann merke ich im Moment total Offenbar haben Leute hier riesige Angst, vermutlich Angst vor Wohlstandsverlust.
- 12:26Speaker 0: Angst für euch weiß nicht was.
- 12:28Speaker 0: Dann wählen sie irgendwelche komischen extremistischen Parteien und versinken so ein bisschen in ihrem Loch der Angst ja?
- 12:37Speaker 0: Und wenn ich dann sehe wie kreativ, wie mutig, wie hilfsbereit die Menschen im Ostkongo aber überleben und das und ihre ihren Alltag angehen Dann habe ich davor einen riesen Respekt.
- 12:52Speaker 0: und ich finde, das gehörte halt auch mal berichtet.
- 12:54Speaker 0: Und nicht nur ja es ist Kriegpunkt Elend fertig.
- 12:59Speaker 0: Warten wir am besten noch auf die Hilfsorganisation.
- 13:02Speaker 0: Die richten's dann.
- 13:05Speaker 0: Also das finde ich ein falsches Bild weil es wirklich auch nicht so ist.
- 13:10Speaker 1: Ist es denn so ganz grundsätzlich?
- 13:12Speaker 1: Überhaupt fair deutschen Redaktionen vorzuwerfen, nicht oder nur kaum über ein Land zu berichten.
- 13:18Speaker 1: Von dessen Präsident hierzulande vermutlich kaum jemand auch nur den Namen weiß?
- 13:23Speaker 1: Also
- 13:24Speaker 0: ich glaube ja was heißt jetzt fair oder nicht fair?
- 13:28Speaker 0: Felix
- 13:28Speaker 1: Chisukedi?
- 13:29Speaker 1: übrigens heißt...
- 13:30Speaker 0: Ja genau der gute heißt Chisekedi.
- 13:36Speaker 0: Also ich glaube, man sollte da gar nicht darüber reden ob das fair ist oder nicht.
- 13:41Speaker 0: Sondern man soll sich darüber Gedanken machen woher kommt es eigentlich?
- 13:45Speaker 0: Dass Redaktionen in Deutschland so ticken wie sie ticken beziehungsweise die Menschen entscheiden?
- 13:51Speaker 0: und Ich glaube dass kommt daher weil auf gewisse Weise sind Menschen in ihrer eigenen Sozialisation gefangen besonders dann wenn sie noch nie die Chance hatten, in einen anderen Teil der Welt zu kommen, der ihnen einfach geografisch fremd ist und kulturell auch.
- 14:15Speaker 0: Und ich glaube das es manchmal gar nicht böser Wille ist ja aber dass es so in den Leuten drin steckt, dass die Themen gar nichts sehen können weil ihre Sozialisation ihnen suggeriertes kann gar kein Thema sein.
- 14:33Speaker 0: Und selbst wenn man dann mal einen Bericht durchkriegt, ich mache mal ein Beispiel das mir so gezeigt hat wie das Bild auch in deutschen Redaktionen verbreitet ist.
- 14:45Speaker 0: Bei Menschen ja die sagen sie also viele Journalisten... Also ich will jetzt hier keinem zu nahe treten aber viele Journalist glauben doch dass sie doch einen sehr weiten Horizont hätten und nicht so engsterig sein.
- 14:58Speaker 0: Aber ich glaube wenn es um Afrika geht haben dann doch viele Leute eher einen kleineren Horizont und es fällt mir immer wieder auf, wenn Texte redigiert werden.
- 15:07Speaker 0: Und ich mache da mal ein Beispiel... Ich hatte dann mal das große Glück, dass sich jemandem überzeugen konnte, dass wir über den ersten Müllmann in Goma eine Geschichte machen.
- 15:18Speaker 0: Der hat vor langer Zeit ... Da standen die Rebellen übrigens mal wieder vor der Tür!
- 15:22Speaker 0: Und da kam er auf die Idee, ich gründe jetzt eine Müllabfuhr weil er gemerkt hat Mit je mehr Flüchtlinge natürlich kommen, auch in die Stadt.
- 15:30Speaker 0: Da ist so mehr Erwächster Müll und vor allen Dingen ... Die Geburtenrate ist ja hoch Und es gibt natürlich auch im Oskongo bereits Pampers oder andere.
- 15:39Speaker 0: Also die haben nicht irgendwie alle Stoffwindeln diese wieder waschen Ja?
- 15:43Speaker 0: Und dann sind da überall die gebrauchten Windeln, die sich tören.
- 15:47Speaker 0: Dann waren das zu blöd.
- 15:48Speaker 0: Da hat er tatsächlich eine Müllabfuhr gegründet und dann mit der Zeit hat er Mülltrennung gemacht, Recycling und sich allerkreuste Mülle gegeben.
- 15:57Speaker 0: Dann hat er sogar einen Müllwagen importierten Gebrauchten aus Japan.
- 16:02Speaker 0: Das ist für mich natürlich super weil ich fahre in Goma immer mit dem Fahrrad rum was eh allen lustig finden, denn die kennen die Weißen ja nur als Entwicklungshelfer in den dicken Geländeautos.
- 16:13Speaker 0: Und ich radle da halt ein Fahrrad drum Und dann diese alten, also gab es erst alte Müllwagen.
- 16:19Speaker 0: Das sind halt so alte Karren mit Pritschen wo alles drauf geladen wird und die holbern da über schlechte Straßen.
- 16:25Speaker 0: und dann hatte ich öfter mal wieder faule Eiern genickt und so wenn einer mich da überholt hat.
- 16:30Speaker 0: Deswegen fiel mir dieser Müllwagen auf der geschlossen waren wo nichts runterfiel und dann habe ich sofort recherchiert was ist das denn?
- 16:37Speaker 0: Und dann habe ich den eben getroffen und da bin ich auch mit einem Müllmenschen mit.
- 16:42Speaker 0: Der geht am Morgen um fünf los, bei uns ist ja die Kriminalität wahnsinnig hoch in der Nacht.
- 16:47Speaker 0: Da werden überfallen gemordet.
- 16:49Speaker 0: Wenn der morgens um fünf, wenn es dunkel ist noch losgeht, dann riskiert er sein Leben.
- 16:54Speaker 0: Dann sammelt er den Müllein.
- 16:56Speaker 0: Da kommt abends so ein Schießereien, wenn's wieder eine Demo gibt weil Leute Wahlen fordern oder so.
- 17:02Speaker 0: Kommt die Polizei ins Schieß?
- 17:03Speaker 0: Da muss er sich irgendwie retten.
- 17:05Speaker 0: dann muss er den Müll raus auf die Deponie bringen, da muss er durch Dörfer fahren wo Milizen sind.
- 17:11Speaker 0: Also der wirklich unter Lebensgefahr.
- 17:13Speaker 0: und dieser Müllmann übrigens das ist ein studierter Umwelttechniker.
- 17:18Speaker 0: aber weil es halt irgendwie überhaupt keine Arbeit gibt arbeitet er halt als Müllman Entsorgt auf dem Markt, sodass die Marktfrauen nicht immer krank werden.
- 17:27Speaker 0: Die Kinder nicht immer Malaria kriegen wegen der Mücken usw.
- 17:30Speaker 0: Also wirklich ich dachte beim Schreiben Wahnsinn ein studierter Umwelttechniker riskiert sein Leben um Müll einzusammeln so dass seine Landsleute möglichst gesund bleiben.
- 17:42Speaker 0: ja also ich fand das wahnsinnig.
- 17:45Speaker 0: und dann hat man die Redaktion rein redikiert ganz komer ein Müllhaufen Aber so, ja auch nicht stimmt.
- 17:53Speaker 0: Und sie tickelte auch noch ein Start-up für die Tonne und das fand ich dann doch ein bisschen respektlos weil das hört sich so für mich an dass kann man ja in die Tonnen klopfen und es fand ich so...
- 18:07Speaker 1: Soll halt gut klicken ne?
- 18:08Speaker 0: Ja soll gut kliken aber ich finde also ein bisschen Respekt gehört halt schon dazu für das was die Menschen da wirklich leisten und das zeigt mir eben wie Wie unterschiedlich die Welgen sind und dass manch sich hier wirklich gar nicht vorstellen können, wie es dort zugeht.
- 18:29Speaker 0: Und was diese Menschen dort leisten?
- 18:31Speaker 1: Der Start-up für die Tonnerartikel ist vier Jahre alt, das in der Zeit erschienen damals.
- 18:37Speaker 1: Ist es besser geworden oder ist es schwieriger geworden solcher Leitthemen unterzubringen in den hiesigen Medien?
- 18:44Speaker 0: Ach, das kann man nicht so allgemein sagen!
- 18:46Speaker 0: Es kommt sehr darauf an, wem er gerade erwischt... Und ich glaube auch online haben sie dann manchmal den Titel geändert oder einen Printhamson geändert, nachdem ich gemosert habe.
- 18:58Speaker 0: Also es ist schon manchmal ein Einsehen da aber ich merke trotzdem immer wieder dass es eine gewisse Vorstellung gibt wie Afrika zu sein hätte.
- 19:13Speaker 0: wenn man auf nur unterschwellig die Vorstellungen entspricht hat man's leichter wie wenn es den Vorstellungen nicht entspricht und das ist natürlich dann auch gefährlich.
- 19:24Speaker 0: Also ich kenne schon auch Leute, die dann auch schon so anbieten dass es eine Vorstellung entspürcht ja?
- 19:32Speaker 0: Und dann ist es natürlich so ein selbst verstärkender Mechanismus.
- 19:35Speaker 0: also ich probiere immer anders weil ich halt hier leben weil ich finde... also ich, wie gesagt, bin das dem Menschen schuldig einfach, dass man realistisches Bild zeichnet.
- 19:49Speaker 0: Aber ja, es werden schon viele Themen von mir nicht genommen oder... Ja das muss ich schon sagen.
- 19:57Speaker 0: Also ich habe es schwer Themen zu platzieren aber trotzdem würde ich's nicht anders machen
- 20:02Speaker 0: wollen.".
- 20:03Speaker 1: Jetzt könnte man als Redaktion ja eigentlich auch hingehen und sagen unsere Leitlinie ist jetzt mehr Kongo beispielsweise also das Thema Setzen wie man so schön sagt.
- 20:12Speaker 1: Denkst du sowas würde automatisch dann dazu führen dass der Kongo interessanter wird?
- 20:17Speaker 1: Weil er öfter in der Zeitung ist uns dadurch näher, sodass dann auch da wieder ein selbstverstärkender Effekt vielleicht entstehen würde.
- 20:25Speaker 1: Denkst du so was würde funktionieren?
- 20:28Speaker 0: Ja das glaube ich.
- 20:29Speaker 0: aber ich glaube dass im Moment vielen Redaktionen der Mut fehlt Themen zu setzen und es gilt jetzt glaube ich nicht mal nur für den Kongo und Afrika.
- 20:37Speaker 0: Ich habe wahnsinnig den Eindruck also als ich ganz früher mal Journalistin wurde Da hatte man auch so Vielleicht war das auch arrogant Aber man hat es so den Impetus Man muss doch irgendwie die Welt ändern und man muss die Menschen aufklären.
- 20:53Speaker 0: Und man muss Themen setzen, was hält, was öffentlich diskutiert werden sollte – das muss man jetzt mal in der Zeitung verbreiten, damit da vielleicht eine Diskussion darüber anfängt.
- 21:05Speaker 0: Also dieses Themensetzen war schon ein weitverbreiteter Ansatz in Redaktionen.
- 21:13Speaker 0: Inzwischen habe ich wirklich den Eindruck... Das kann natürlich auch verstärkt durch die sozialen Medien.
- 21:19Speaker 0: Es scheint so zu sein, als ob es wie schon gewisse Themen gesetzt gäbe in der Öffentlichkeit und die Medien, die hetzen.
- 21:29Speaker 0: dem hinterher habe ich den Eindruck.
- 21:32Speaker 0: das liegt natürlich auch daran wenn man sich sage ich jetzt mal ein bisschen quer stellt andere Themen setzt oder auch innerhalb dieser gesetzten Themen vielleicht was anders sieht wie die Mehrheit Dann muss man natürlich gute Argumente haben und gut recherchiert haben.
- 21:50Speaker 0: Und dazu gehört Zeit und Geld, und Wille!
- 21:54Speaker 0: Ich glaube alles drei ist mittlerweile weniger vorhanden wie das früher der Fall war.
- 22:00Speaker 0: Das hat dann zur Folge auch wenn ich jetzt irgendwie als Journalistin auf einer Redaktion arbeite und nicht viel Zeit habe und so... ...und dann denke ich mir den Aspekt.
- 22:12Speaker 0: Also wenn ich den schreibe, weiß ich genau.
- 22:14Speaker 0: Da setze ich mich vielleicht dann doch mehr der Kritik aus.
- 22:17Speaker 0: aber... Ich müsste da eigentlich noch tiefer reingehen bevor es schreibe Aber ich habe kein Geld oder ich hab keine Zeit Dann lasse ich den Aspekt dann doch vielleicht eher lieber weg damit ich mich nicht der Kritikaussätze und am Ende mehr um.. Ich hätte doch noch ein bisschen mehr recherchieren müssen.
- 22:34Speaker 0: also um mich selber abzusichern Lasse ich's dann vielleicht eher weg.
- 22:38Speaker 0: ja Und das bewirkt dann irgendwie, dass man fast den Eindruck hat.
- 22:45Speaker 0: Es gibt so einen Sorg von öffentlichen Themen und in dem Blasen auch sehr viele Medien aus besagten Gründen.
- 22:54Speaker 0: Mangelzeit, Geld, Wille teilweise... Angst vor Arbeitsplatzverlust, Angst vor Konflikt.
- 23:05Speaker 0: Ich weiß ich was aber das meine ich wirklich zu beobachten in der deutschen Medienlandschaft dass dieses genau dieser Aspekt ich setze jetzt mal Themen hier dass der nicht mehr so stark ist im Vergleich zu früher
- 23:19Speaker 1: und dadurch schrumpft unser Wissen über die Welt
- 23:22Speaker 0: ja das werde ich schon so sehen
- 23:25Speaker 1: Könnte man, also was wir hier besprechen ist ja im Grunde das ja ein grundsätzliches Problem der Auslandsberichterstattung.
- 23:31Speaker 1: Wir haben fast zweihundert Ländern.
- 23:33Speaker 1: in all diesen Ländern passiert irgendetwas wichtiges weil überall wo mehr als zwei Menschen sind passiert irgendwas wichtiges.
- 23:39Speaker 1: Das meiste aber scheint so weit weg dass es uns in Deutschland überhaupt nicht interessiert.
- 23:43Speaker 1: Ist das überhaupt reparabel?
- 23:45Speaker 1: Was denkst du?
- 23:46Speaker 1: Muss man es überhaupt reparieren?
- 23:48Speaker 1: vielleicht haben auch wir beide nur einen Tunnelblick.
- 23:50Speaker 0: Wenn man mal die Welt beobachtet, da verschieben sich ja jetzt gerade die Machtverhältnisse oder schon länger.
- 23:56Speaker 0: Also so einfach ist es nicht mehr das es halt.
- 24:00Speaker 0: die Pole gab Europa USA und dann gab's da im Kalten Krieg noch Russlande.
- 24:07Speaker 0: Jetzt ist es einfach irgendwie anders Und es kommen auch Länder aus dem globalen Süden wollen mehr mitreden und dadurch ist doch jetzt auch so ein Wettbewerb um Werte eigentlich entstanden.
- 24:28Speaker 0: Und dann gibt es die sage ich mal, was wir unter jetzdemokratischen Werten verstehen Menschenrechte.
- 24:40Speaker 0: Also diese Gruppe möchte ja gerne, dass möglichst viele auf der Welt auch so denken.
- 24:48Speaker 0: Und ich glaube wenn man es auf Menschenrechte runterbricht... dass es eigentlich die Menschen in allen Ländern wollen.
- 24:54Speaker 0: Jeder Mensch will gewürdigt werden, um das geht's letztlich.
- 24:57Speaker 0: Er will respektiert werden und er will ein Leben haben.
- 25:03Speaker 0: Dass er zumindest mal seine Grundbedürfnisse so befriedigen kann, dass er sich dafür nicht selbst entwürdigen muss sei es durch eine Miliz beitreten, sei ist durch schlechte Arbeitsbedingungen.
- 25:16Speaker 0: Und das glaube ich, diesen Willen oder diesen Tragen haben eigentlich alle Menschen auf der Welt.
- 25:23Speaker 0: Aber jetzt gibt es dann natürlich verschiedene staatliche Systeme und wenn man jetzt nicht die jungen Menschen gerade diese vielen jungen in den Ländern des Südens davon überzeugen kann dass ein staatliches System wie wir uns das vielleicht eher wünschen würden eher dazu führt dass man ebenso ein würdiges Leben leben kann dann läuft man Gefahr, dass man all diese jungen Menschen auf der Welt verliert.
- 25:49Speaker 0: Und wenn man das nicht will und die sich für andere staatliche Systeme entscheiden, dann finde ich, muss man als erstes mal zuhören, hinhören, hinsehen – wie geht es denen?
- 26:01Speaker 0: Was wollen sie?
- 26:02Speaker 0: Was sind ihre Träume, ihre Wünsche?
- 26:04Speaker 0: Und dann ernst nehmen und dann miteinander gucken was kann man tun!
- 26:08Speaker 0: Das kann ja nur passieren, wenn wir mehr übereinander weißen hin guckt, was in anderen Teilen der Erde geht.
- 26:17Speaker 0: und ich finde das wichtiger noch wie jemals zuvor wenn man mal sieht was in der Welt los ist.
- 26:23Speaker 0: Also von da hat die Frage haben wir jetzt einen Tunnelblick?
- 26:27Speaker 0: mag sein aber ich glaube es nicht.
- 26:29Speaker 0: also ich glaube ja dass es wichtig ist wenn man eine friedliche welt will Und die glaube ich immer noch.
- 26:39Speaker 0: Also vielleicht hält man mich dafür naiv, aber ich glaube immer noch dass man es hinkriegen kann eine Welt zu bekommen, die friedlicher und gerechter ist wie sie im Moment ist.
- 26:49Speaker 0: und dazu gehört gegenseitiges Wissen, gegenseitisiges Respektieren, gegeseitig wissen was wohl los ist um dann gucken was kann man zusammen tun?
- 26:58Speaker 1: Eine letzte Frage hätte ich noch Wie bitteschön lebt ihr da ohne Banken und ohne Geld?
- 27:04Speaker 0: Ja, das ist also gut.
- 27:05Speaker 0: Es gibt natürlich Mobile Money.
- 27:08Speaker 0: Also man kann schon mit Handy gewisse Dinge bezahlen.
- 27:11Speaker 0: zum Beispiel im Supermarkt bei die meistens von Indern oder libanesen Betrieben werden kann man mit dem Handy schon bezahlen.
- 27:19Speaker 0: da kann er sich dann natürlich von außen Geld auf sein Handy schicken lassen.
- 27:24Speaker 0: aber für ganz viele Dinge braucht man Bargeld bei der Marktfrau braucht man einfach Cash Und das kriegt man im Moment nur noch, wenn man rüber geht nach Wanda.
- 27:38Speaker 0: Dann muss man aber immer durch die Kontrolle der Rebellen was unangenehm ist und man muss hohe Auslandsgebühren haben oder man muss durchs Kampfgebiet hochfahren in das unbesetzte Gebiet wo die Banken geöffnet sind.
- 27:52Speaker 0: Aber das ist natürlich hochgradig gefährlich.
- 27:55Speaker 0: Die Mutter von einer Freundin hat es gemacht.
- 27:58Speaker 0: Sie wurde zweimal von Milizen gefangen genommen, also wir haben ja über vierhundert bewaffnete Gruppen im Ostkongone.
- 28:05Speaker 0: Dann musste meine Freundin, die eine ganz wiefe Menschenrechtsaktivistin ist und die aufgrund der Gefahrenlage nachdem die Rebellen die Stadt übernommen hatte, wurde sie bedroht.
- 28:18Speaker 0: dann hat sich zur UN-Blauhelm-Truppe ins Lager geflüchtet war dort monatelang konnte sie nicht raus war total schlecht betreut hat ihre Mutter sie eben über Handy informiert.
- 28:31Speaker 0: Ich bin jetzt hier gerade gefangen, die wollen mich umbringen.
- 28:34Speaker 0: kannst du mal auch über Mobile Money übrigens Geld schicken?
- 28:38Speaker 0: Dann musste man das Lösegeld zuschicken.
- 28:40Speaker 0: dann kam die Frau endlich raus und ins unbesetzte Gebiet.
- 28:44Speaker 0: Dann wurde sie dort vom Geheimdienst verhaftet, weil sie ist ja ... Du kommst ja aus dem besetzten Gebiet.
- 28:49Speaker 0: Du bist bestimmende Spionen und dann muss man Widerlösegeld organisieren damit man sie dort von Geheim-Dienst auslösen konnte.
- 28:56Speaker 0: Und nach dieser Odyssey konnte er endlich mal auf eine Bank da oben und konnte dann ihre fünfzig Dollar abheben.
- 29:04Speaker 0: Also es ist völlig krank wie immer ein Bargeld grad kommt.
- 29:09Speaker 0: Aber das ist Alltag!
- 29:12Speaker 0: Damit leben die Menschen dort und sie klagen nicht.
- 29:16Speaker 0: Die sagen also auf gut Deutsch, es ist ziemlich Mist was hier passiert und wir fühlen uns auch total vernachlässigt von der ganzen Welt.
- 29:24Speaker 0: aber letztlich müssen wir ja da durch und so ist es und das machen wir jetzt auch.
- 29:29Speaker 1: Judith Raub vielen Dank
- 29:31Speaker 0: Ja, danke schön auch!
- 29:33Speaker 1: Holger ruft an es ein Podcast von Übermedien dem unabhängigen werbefreien Magazin für Medienkritik ausschließlich finanziert durch unsere Community.
- 29:41Speaker 1: Ein Abo gibt's ab sechs Euro monatlich und dafür gibts sofort Zugang zu allen Artikeln und obendrauf unseren wöchentlichen Newsletter.
- 29:48Speaker 1: Wer unabhängige Medienkritike ebenfalls unterstützen möchte findet alle Infos auf übermedien.de Und dort gibts auch reichlich über Medien zu lesen bis wir in der nächsten Folge auch wieder über Medien reden.
- 29:59Speaker 1: Ich bin Holger Klein und danke für die Aufmerksamkeit.