Latest / FOMtastisch - Daily Handball Podcast / Die dänische Handballformel #9 mit Lars Mühling und Dennis Horn
Transcript
- 0:00Guten Morgen, Handball Deutschland.
- 0:01Es ist Dienstag, der 5. Mai.
- 0:03Schön, dass ihr auch heute mit dabei seid.
- 0:04Ich bin vom Finn Ole Martins. Normalerweise gibt es an dieser
- 0:07Stelle die News folgen unter der Woche und das bleibt auch so,
- 0:10allerdings war ich gestern unterwegs und hatte terminlich
- 0:12keine Zeit ne neue Folge oder ne ne News Folge aufzunehmen, so
- 0:16ist es richtig und diese Folge die dänische Handballformel
- 0:18liegt schon lange auf Halde sozusagen und jetzt komme ich
- 0:21endlich dazu sie auch auszuspielen, weil es ne ganz
- 0:23besondere geworden ist mit Lars Mühling und Dennis Horn wir
- 0:25haben uns wieder in das Thema Reingefuchst, alle anderen
- 0:28folgen sind natürlich auch schon auf.
- 0:30Plattform könnt ihr euch auch gerne noch anhören.
- 0:32Morgen gibt es alle Analysen zum European League Tag heute Abend
- 0:35ja Flensburg in Hannover, Kiel spielt gegen nächste, Melsungen
- 0:39auswärts, bei Porto haben wir gestern bei Form von Henning
- 0:42schon alles ausführlich analysiert, morgen gibt es dann
- 0:44dazu die Nachberichte, das ist ja völlig klar und alle
- 0:47aktuellen Handball News gestern ist allerdings auch nicht was
- 0:50Bahnbrechendes passiert. Wenn, dann hätte ich das an
- 0:52dieser Stelle mit reingebracht. Deswegen können wir ganz
- 0:54entspannt heute die dänische Handballformel hören.
- 0:56Wünsche euch dabei ganz viel Spaß und viel Vergnügen und
- 0:59morgen gibt es dann wieder ne klassische News Folge jetzt
- 1:01gehen wir rein in die Folge viel Spaß.
- 1:05Vorm Tast der Daily Handball Podcast.
- 1:13Mit Lars Mühling, der in Dänemark arbeitet, bespreche ich
- 1:16hier mittlerweile in der 9. Folge schon.
- 1:17Was macht den dänischen Handball eigentlich aus, was ist die
- 1:20Erfolgsformel? Es geht immer wieder um Spaß an
- 1:23der Sache, es geht um viele Freiheiten und das wird auch
- 1:25heute das Thema. Ich freue mich sehr, dass nicht
- 1:27nur Lars wieder zugeschaltet ist, sondern auch Dennis Horn,
- 1:30der Nachwuchskoordinator des TSV Bayer Dormagen, neulich schon in
- 1:33der Folge vom 22. März, da waren die beiden hier
- 1:35zugeschaltet und wir haben. Über Unterschiede im
- 1:39Abwehrbereich gesprochen wie wird eigentlich im Jugendbereich
- 1:42beispielsweise gedeckt und welche Vorgaben gibt es
- 1:44eigentlich wo? Und da sind wir vor allem auch
- 1:46auf die RTK zu sprechen gekommen, auf die Rahmen
- 1:48trainingskonzeption und insbesondere Lars hat die auch n
- 1:51Stück weit kritisiert, also die Vorgaben, die es auch im
- 1:53deutschen Handball im Jugendbereich gibt, damit wollen
- 1:55wir auch gleich einmal einsteigen.
- 1:57Erstmal möchte ich die beiden ganz herzlich begrüßen, Guten
- 1:59Morgen Lars Guten morgen Dennis. Guten Morgen, ihr beiden.
- 2:02Moin, freue mich sehr, dass ihr wieder mit am Start seid und
- 2:05schon mal der Hinweis. Also wir setzen jetzt
- 2:07unmittelbar direkt an an an die letzte Folge vom 22.
- 2:11März. Wer die noch nicht gehört hat,
- 2:13es lohnt sich da erst mal reinzuschalten und dann machen
- 2:15wir hier jetzt mit weiter, denn wir haben auch n paar Kommentare
- 2:18auf Spotify bekommen, auf Youtube und auch eine per
- 2:21Instagram die ich zugeschickt bekommen habe von Oliver Liebe
- 2:24Grüße vielen Dank die möchte ich einmal ganz kurz vorlesen und
- 2:26reingehen und dann starten wir direkt damit und die bezieht
- 2:29sich nämlich auf die RTK. Er schreibt ein kleines Feedback
- 2:32dazu und zum er nennt es offensiven Abwehrzwang in
- 2:35Deutschland. Aus meiner Erfahrung in den
- 2:37letzten Jahren in E und D Jugend im Breitensport muss ich sagen,
- 2:41dass ich das offensive System richtig und wichtig finde, aus
- 2:44einfachem Grund die Qualität der Trainer im Breitensport ist zum
- 2:47Teil wirklich nicht gut, diese Vorgaben helfen dann aber
- 2:50trotzdem gute Spieler auszubilden, wenn wir nur gute
- 2:52Trainer hätten, bräuchte man sehr wenige bis gar keine
- 2:55Regulierungen. Durch eine Abschaffung würde man
- 2:57unten in Anführungsstrichen mehr kaputt machen als oben
- 3:00verbessern. Das schreibt Oliver, möchte mich
- 3:02ganz herzlich für die Nachricht bedanken, vielen Dank und bevor
- 3:05bevor das jetzt gleich loslegt, denn das vielleicht startest du
- 3:08mal und wir müssen schon auch noch mal sagen, also ja sie war
- 3:11großes Thema, man kann auch inhaltlich über sie streiten,
- 3:13aber es ging ja nicht darum sie abzuschaffen oder so.
- 3:15Also eine Abschaffung, glaube ich.
- 3:17Das war auch bei uns im letzten Podcast kein Thema, sondern es
- 3:19ging einfach noch mal um um eine Ausrichtung und ich glaube auch
- 3:23das hatte ich auch schon schon schon letztes Mal gesagt.
- 3:26Hat ich glaube schon, dass man auch in Deutschland verstanden
- 3:29hat, wie vorteilhaft es sein kann, auch ja gegen andere
- 3:34Abwehrsysteme wie nur eine Manndeckung anzugreifen.
- 3:37Also das glaube ich schon und dass es die Mischung am Ende
- 3:40macht und wenn, jetzt geht es ja in dem in dem Kommentar auch
- 3:45sehr sehr stark um Vorgaben, man kann ja Vorgaben auch in andere
- 3:48Richtungen setzen, das muss man ja auch dazu sagen und
- 3:52dementsprechend. Ja, also ich bin nicht gegen
- 3:55eine Abschaffung der RTK, das kann ich auch noch mal so klar
- 3:57sagen und vielleicht muss ich Dallas auch noch mal
- 4:00positionieren, aber von meiner. Seite ich wollte erst mal das
- 4:04Buch Reinstarten. Ja, aber also von meiner Seite
- 4:08aus, bevor wir gleich auch ins Thema reinstarten, bin ich da
- 4:11absolut dabei, dass man, dass man den Leuten was mit an die
- 4:14Hand gibt, dass man auch Leuten, die vielleicht noch gar keine
- 4:17Trainerausbildung gemacht haben oder nicht in den Genuss.
- 4:20Auch einer Trainer Ausbildung gekommen sind auch Dinge mit an
- 4:23die Hand gibt, die es ihnen erstmal leichter machen.
- 4:26Ich glaube das ist ist absolut sinnvoll, dementsprechend bin
- 4:30ich da total dabei bei dem Kommentar und ich glaube und da
- 4:34werden wir auch heute wieder viel drüber sprechen, es geht
- 4:36einfach auch darum, wie gestaltet man es aus was was
- 4:40bringt man da zusätzlich vielleicht noch für für weitere
- 4:43Vorgaben mit rein und. Um eben nicht nur gegen
- 4:46Manndeckung anzugreifen, sondern eben auch Dinge mit einfließen
- 4:50zu lassen, die die Spieler auch auf andere Situationen
- 4:53vorbereiten. Das vielleicht ganz kurz schon
- 4:55mal vorweg von mir. Übrigens hat auch Katharina
- 4:58ähnlich argumentiert bei Spotify Kommentar gegeben.
- 5:01Dann jetzt mal Feuer frei, Lars. Also in der in dem Kommentar von
- 5:07Oliver, er nennt es ja gute Trainer, Ich glaube da muss man
- 5:11noch mal differenzieren Richtung gute Ausbilder.
- 5:15Weil das eine Trainer sein und das andere ausbilden, sind
- 5:18nochmal 2 unterschiedliche Punkte und der alles
- 5:20entscheidende Faktor ist ja wirklich als Jugendtrainer die
- 5:24die Ausbildung und diesen diesen Punkt, den Oliver dann auch zu
- 5:30Recht anspricht, ist ja dieser Regelzwang, der irgendwo auch
- 5:33notwendig ist und wo ich auch immer wieder im Podcast gesagt
- 5:36habe, man braucht in Deutschland regeln, weil das unsere Kultur
- 5:39ist. Um auch sage ich mal genau wie
- 5:42Dennis sagte diesen Trainern dann auch zu helfen, nenne ich
- 5:46es mal, diese Variabilität herzustellen und das bietet in
- 5:50der Theorie die RTK auch an mit ihren Leitfäden, weil sie auch
- 5:54eben immer wieder sagt Okay Kindergerecht ausbilden, was das
- 5:59ganze aber in der Praxis heißt, eben wenn ich nenne es mal die
- 6:04die Trainer da rangehen, ist eben häufig diese Finalität von.
- 6:09Wir müssen Technik richtig schulen, wir müssen Handball
- 6:13richtig schulen, und da ist der Fokus mir zu doll in Deutschland
- 6:18auf diesem richtigen denn, und das habe ich ja geprägt, auch in
- 6:23den anderen Podcast folgen. In einer Spielsportart gibt es
- 6:28kein richtig, und ich glaube da dadurch, dass man dann
- 6:32beispielsweise einen hohen Fokus in der in der Technikschulung
- 6:38hat. Ganz überspitzt dieses 1 gegen 0
- 6:41Air Bunny und ich muss meinen Arm in dem Winkel halten und ich
- 6:44muss meinen Fuß dahin setzen und wir gehen Schritt bei Schritt.
- 6:48Also wieso ein wieso ein wirklichen Haus von von
- 6:51aufbauen, das ist meiner Meinung nach das große Problem das.
- 6:57Was ist denn also, wenn du sagst, es gibt kein richtig?
- 6:59Was gibt es dann? Viele Wege führen nach Rom.
- 7:01Viele Wege, jeder und jeder, jeder Spieler muss individuell
- 7:05seine Fähigkeiten nutzen und. Und beispielsweise, wenn wir
- 7:09jetzt bei Technik reinschauen, dann gibt es keine 1 zu 1
- 7:14Lösung, sondern jeder Spieler funktioniert anders, körperlich,
- 7:19mechanisch, er funktioniert anders in unterschiedlichen
- 7:23Situationen, er funktioniert anders, in Drucksituationen
- 7:28beispielsweise, was das ganze ja so, ich nenne es mal, spannend
- 7:31macht, weil man diese Variabilität quasi einfach
- 7:34einfach mitbringt, und da finde ich das eben, wie gesagt
- 7:38einfach. Einfach einfach zu schwierig
- 7:40oder beziehungsweise zu manchmal manchmal einfach zu viele
- 7:45Regeln, die dazu führen. Unter dem Motto Ich sehe es so
- 7:48in der E Jugend spiele ich 2 Jahre Mann Deckung in der D
- 7:51Jugend spiele ich 2 Jahre 33 in der C Jugend spiele ich 2 Jahre
- 7:55321 was eigentlich sinnvoll ist und ich glaube da hatten wir
- 7:59auch beim letzten Mal dann gesagt das ist das ist
- 8:01eigentlich der Punkt den wir haben wollen ist diese
- 8:04Variabilität. Und eben nicht diese
- 8:07Baukastikartige. Wir gehen von Schritt a bis z,
- 8:11sondern man muss maximal variabel ausbilden und das
- 8:15erfolgt einfach durch dieses Spielen, spielen, spielen in
- 8:18unterschiedlichen Situationen. Und da versucht die RTK das auch
- 8:23vor oder vorzugeben und mit den sag ich mal den den Inhalten, da
- 8:27auch den Trainern zu helfen, was aber in der Praxis?
- 8:33Dann eben meiner Meinung nach einfach nicht gut genug
- 8:36umgesetzt wird. Und da reden wir eben über die
- 8:39Qualität der Ausbilder an sich, die dann nicht nicht genügend
- 8:45Freiheiten den Spielern überlassen.
- 8:48Vielleicht da noch ganz kurz zu vom ich weiß, wir wollen wollen
- 8:52auch gleich reinstarten, aber ich finde das total wichtig und
- 8:56da sollten wir heute drüber sprechen ist, dass wir auch über
- 8:59über Räume nachdenken. Und in welchen Räumen müssen wir
- 9:03eben a Techniken in all ihren Variationen anwenden, aber b
- 9:09auch vor allem in welchen Räumen müssen wir Entscheidungen
- 9:12treffen und welche Signale gibt es in den Räumen?
- 9:15Und ich finde, wenn wir jetzt beispielsweise über eine
- 9:18Manndeckung sprechen, dann sprechen wir über ganz viel
- 9:21Wahrnehmung in der Tiefe des Raums, das ist so ein bisschen
- 9:24wie beim Fußball, ja, also ich muss wirklich.
- 9:27Nach vorne in das Spielfeld reingucken und wahrnehmen, was
- 9:31passiert. Dort beispielsweise als
- 9:33Rückraumspieler. Und ich finde, was wir halt
- 9:35sehr, sehr viel auch im Erwachsenenhandball sehen,
- 9:38gerade gegen Defensive kompakte Abwehrsituationen ist halt, dass
- 9:44wir ganz viel Wahrnehmung auch in der Breite haben, also ich
- 9:47muss von meinem Linksaußen bis zu meinem Rechtsaußen im
- 9:51Optimalfall alles im Blick haben und ich finde immer, dass wir
- 9:56ja, ich glaube schon, da bin ich auch nicht auf Lars Seite.
- 10:00Ich glaube schon, dass dieser spielzentrierte Ansatz auch
- 10:02zunehmend in Deutschland sich durchsetzt.
- 10:04Also das nehme ich schon wahr, aber man muss in diesem
- 10:08spielzentrierten Ansatz auch tatsächlich die
- 10:11Wahrnehmungskomponente, weil die ist die Voraussetzung für alle
- 10:14weiteren Entscheidungsfindungen, die muss man halt in den Fokus
- 10:18rücken und. Wie schaffe ich das?
- 10:20Ich glaube, da muss ich in erster Linie erstmal Situationen
- 10:24schaffen, die. Die dem Zielspiel, wo wir am
- 10:28Ende irgendwann landen, sehr ähnlich sind.
- 10:30Jetzt gibt es natürlich auch die Situation Manndeckung im
- 10:32Erwachsenenhandball ja, und man man kann auch mal im
- 10:36Erwachsenenhandball gegen gegen Manndeckungssituationen wird man
- 10:39auch auf jeden Fall gewisse, Ja gewisse Skills brauchen, aber
- 10:44ich glaube die Vielzahl der Situationen die im
- 10:47Erwachsenenhandball Halt stattfinden sind nach wie vor
- 10:50noch gegen defensivere Abwehrverbunden.
- 10:54Nicht Verbünde ist falsch, aber zumindest abwehrsituationen wo
- 10:57es dann wirklich auch um um Wahrnehmung und
- 10:59Entscheidungsfindung ganz viel auch in der Breite geht.
- 11:02Und das sehe ich, das sehe ich zwiegespalten, das bringt ein
- 11:07Angreifen gegen eine Manndeckung beispielsweise nur zum Teil,
- 11:11also da gibt es für mich zu wenig Situationen, wo wir in
- 11:14diesen Entscheidungsfindungen sind und das finde ich noch ganz
- 11:16spannend, da sollten wir heute so ein bisschen drüber sprechen,
- 11:18finde ich. Weil das zahlt auch unfassbar in
- 11:22dieses Thema Freiheitsgrade ein. Und wie gestalte ich auch eine
- 11:25freie Situation, die kann ich ja trotzdem designen, die kann ich
- 11:28trotzdem gestalten als Trainer und das ist glaube ich, das ist
- 11:32für mich ein ganz entscheidender Punkt.
- 11:34Wäre es dann vielleicht sinnvoll, weil das ist eben in
- 11:37Dänemark der Fall und da, da gehe ich eben einfach davon aus,
- 11:41dass der, ich nenne es mal jetzt, der deutsche klassische
- 11:44Trainer so geschult ist unter dem Motto, Das und das ist
- 11:47richtig. Und da eben hohen Fokus auf
- 11:52Technik hat so ein bisschen. Wir hatten es letzte Folge
- 11:54beschrieben, Richtung Roboter, wir sind Maschinen und und ich
- 11:58als Trainer weiß, was richtig ist.
- 12:00Und in Dänemark ist das zum Teil der Fall, ich glaube, da werden
- 12:03wir später auch noch mal drauf eingehen, aber dadurch, dass man
- 12:07diesen Fokus auf dieses Spiel hat und beispielsweise Training
- 12:11immer und egal ob es u. 19 u. 17 u. 15 u. 13 u. 11 ist.
- 12:16Es wird immer eine Tempoform, eine Tempospielform gegeben und
- 12:21immer ein ein Spiel ein 6 gegen 6 Spiel und ich glaube das ist
- 12:27das ist in Deutschland weniger der Fall, was einfach diese
- 12:31Vorteilhaftigkeit allein schon aufgrund dieser 2
- 12:34unterschiedlichen Art und Weisen mit sich bringt.
- 12:38Das einfach, und das ist ja eigentlich das Ziel auch von
- 12:41dieser RTK spielen zu lassen, spielerisch auszubilden und.
- 12:46Und das ist aber in dieser Umsetzung einfach noch mal ein
- 12:50anderer Punkt. Und in Dänemark passiert das,
- 12:53ich nenne es mal schon automatisch, weil immer wieder
- 12:56geprägt wird, das aller allerwichtigste ist, dass wir
- 13:00Handball spielen wollen so. Heißt aber, um es noch mal ganz
- 13:04kurz auf den Punkt zu bringen, Lars, um auch das Feuer noch mal
- 13:07rauszunehmen. Du bist nicht komplett gegen die
- 13:09RTK, sondern nur um das was drinsteht, das ein bisschen
- 13:11aufzubrechen. Ja, ich würde da vor allem
- 13:13sagen, dass man den den Fokus, der die Attika hat, in der
- 13:17Theorie richtig ist. Und auch diese Variabilität und
- 13:21diese Spielform ja in der Theorie zumindest maximal auch
- 13:26als Ziel ausschreibt, das aber in der Umsetzung einfach auf
- 13:30aufgrund auch Softfaktoren beispielsweise.
- 13:32Ich hatte es jetzt genannt und am Motto metaphorisch
- 13:35gesprochen, dieser Roboter, der. Dass man, dass man das sage ich
- 13:39mal, auch wieder mitregeln, weil es anders nicht funktioniert,
- 13:43das versucht mit reinzubringen und mit diesen Zielen maximal
- 13:48viel zu spielen, maximal unterschiedliche Situationen zu
- 13:52haben, um die dann zu steuern. Was ich da?
- 13:55Ich bin Lars in einer Sache total bei dir.
- 13:58Ich nehme das auch wenn ich jetzt auf trainerfortbildung
- 14:01bin. Auch als Referent nehme ich das
- 14:03auch häufig, war im Kinderhandball.
- 14:06Ich war im Sommer auf einer Fortbildung, da ging es ganz
- 14:08viel um diese Wahrnehmungs und Entscheidungskopplung.
- 14:12In ganz vielen Vorträgen ging es darum, einfach nicht nur über
- 14:16Techniktraining nachzudenken, sondern eben auch Wahrnehmungs
- 14:20und Entscheidungskomponenten in jegliches.
- 14:23Übungsdesign Spieldesign, wie auch immer mit einfließen zu
- 14:26lassen und der deutsche normale Kinderhandballtrainer ist immer
- 14:31bei den Punkten hängen geblieben, wo es darum ging.
- 14:34Wieviel gelenkwinkel habe ich jetzt in meinem Ellbogen bei
- 14:38einem Schlagwurf und da bin ich bei dir, ich glaube das ist
- 14:43immer noch da sind zu viele deutsche Trainer noch an diesem
- 14:47Punkt hängen geblieben, dass es um diese Detailfragen geht und.
- 14:50Und da bin ich absolut bei dir. Da geht es im Schlagwurf nicht
- 14:54drum, weil es gibt nicht den einen Schlagwurf auf dem
- 14:57Handballfeld, sondern jedes Mal muss der Gelenkwinkel n bisschen
- 15:00anders sein, weil er ist abhängig vom Abwehrspieler und
- 15:03vom Blockspieler, der mir da gegenüber steht deswegen.
- 15:07Finde ich diese Diskussion auch so müßig und ich bin bei dir,
- 15:11wir müssen dahin kommen, auch in der breiten Masse, dass wir von
- 15:15diesem technischen Denken alleine weggehen und dass, wenn
- 15:18man über Techniktraining spricht, dann muss man über
- 15:21differentielles Techniktraining sprechen.
- 15:24Also dass man wiederholt, ohne zu wiederholen, jede
- 15:27Wiederholung ist halt ein bisschen anders und im
- 15:29Optimalfall ist sie signalgebunden einfach anders,
- 15:33weil mir ein Abwehrspieler ein anderes Signal gibt, muss ich
- 15:36eine andere Handlung, was auch immer, Handlung oder Zieltechnik
- 15:41dann dementsprechend ausführen und das finde ich das, da gebe
- 15:45ich dir recht, das ist in der breiten Masse noch nicht
- 15:48angekommen. Ich würde dir in einem Punkt
- 15:50widersprechen. Ich glaube schon und nehme schon
- 15:53wahr, dass es auch im im Wissenstransfer angekommen ist,
- 15:58dass es, dass es auch in der Trainerausbildung zunehmend
- 16:02ankommt, aber es da auch einfach noch zu viele alte, ja, ich will
- 16:08mal sagen, Seilschaften zu durchschneiden gilt, das muss
- 16:11man schon auch sagen. Weil halt auch auch
- 16:14Kinderhandballtrainerausbildung einfach zum Teil von Leuten
- 16:18gemacht wird, die es auch schon vor 30 Jahren gemacht haben.
- 16:21Ja und das da gebe ich dir recht, in dem Punkt, glaube aber
- 16:25gleichzeitig auch, dass aus wissenschaftlicher Sicht
- 16:28Deutschland da schon auch auf einem guten Weg ist, weil es
- 16:31auch genügend Leute gibt, die sich mittlerweile mit einem sehr
- 16:35wahrnehmungs und entscheidungslastigen Ansatz
- 16:38auch für für Kinder und Jugendhandball beschäftigen, das
- 16:40Glaube ich schon deswegen. Stimme ich dir nur zum Teil zu.
- 16:44Ja, also ich glaube, das ist dann auch vielleicht der
- 16:47Unterschied beziehungsweise ich gehe eben auch davon da mit
- 16:51unter dem Motto, Ok, wir müssen mehr spielen.
- 16:53Und genau dieser Punkt, dass auch die Entwicklung dahin geht
- 16:56und das nehme ich ja dann auch wahr, wie gesagt, das war auch
- 16:58schon vor vor 3 Jahren in der Entwicklung so, in der
- 17:00Ausbildung, so in Deutschland, wo ich da noch da war.
- 17:03Der entscheidende Punkt ist aber für mich, um diese Freiheit
- 17:07wirklich zu haben, nur. Muss man verstehen und ich
- 17:12glaube, da hapert es einfach noch teilweise bei den deutschen
- 17:15Trainern, dass es eben auch heißt, ich als Trainer kenne die
- 17:20Lösung nicht und das ist, glaube ich, für mich dieser oder dieser
- 17:25entscheidende Punkt bei diesen freien Ansätzen, bei einem.
- 17:28CLA beispielsweise bei einem Constraint Lead Approach wo wo
- 17:33es darum geht Spiele zu steuern. Also das ganze Mal zu definieren
- 17:36constraints Lead approach, also ein Konzept zur Erklärung des
- 17:39menschlichen Verhaltens in diversen Situationen,
- 17:42beeinflusst von diversen Faktoren.
- 17:44Constraints kommt ja durch Zwang sozusagen, geht dabei aber eher
- 17:48darum. Wie verhalten sich Spielerinnen
- 17:50und Spieler in gewissen Situationen aufgrund diverser
- 17:53Faktoren oder durch diverse Bedingungen sozusagen, die
- 17:56geschaffen werden? Ich verlinke euch mal eine
- 17:58genauere Definition der Deutschen Sporthochschule Köln
- 18:02in den Shownotes da ist das noch mal gut beschrieben.
- 18:05Ja, also das heißt im Endeffekt, dass es keine eine Lösung gibt
- 18:10und ich als Trainer unterschiedliche Situationen
- 18:13herstellen muss mit diesen Constraints.
- 18:16Um eben den Spielern Raum zu geben, ihre eigene Lösung zu
- 18:20finden. Da ist aber für mich der alles
- 18:22entscheidende Punkt, dass ich da reingehen muss und sage, ich
- 18:27kenne die Lösung nicht und fairerweise, das ist jetzt auch
- 18:32nicht in Dänemark der Fall, das ist jetzt eher die persönliche
- 18:34Meinung und da ist eben dann auch vielleicht, wo ich sage, in
- 18:37Deutschland müsste man das dann eben auch extremer denken, damit
- 18:40das funktioniert. Weil es einfach sehr viele
- 18:44einfach und unterschiedliche Themen gibt.
- 18:46Aber ich finde, bei diesem Ansatz darfst du nicht reingehen
- 18:50und sagen, das ist die Lösung und ich glaube, das geht dann
- 18:53auch wieder zurück, wo Dennis eben auch sagt Okay auch in der
- 18:56Breite, ich sage noch mal, ich erweitere das ganze noch mal und
- 18:59auch in der auch in der Spitze bei vielen Trainern, bei vielen
- 19:03deutschen Trainern, die sagen einfach, das ist richtig, und
- 19:07wenn ich mit diesem Ansatz reingehe und dann bei
- 19:10beispielsweise ein Constraint Lead Approach im Training
- 19:13anwende und versuche Variabilität zu schulen, aber
- 19:16gleichzeitig als Trainer trotzdem davon überzeugt bin,
- 19:19dass was ich weiß, richtig ist und das so auch den Spielern
- 19:24mitgebe, dass da einfach das in Anführungszeichen scheitert, um
- 19:31ernsthafte Freiheit und ernsthafte Wege zu schaffen,
- 19:36dass die Spieler variabel lernen.
- 19:39Also ich finde an dem Ansatz den wenn wenn du jetzt ja diese CLAS
- 19:42mit Reinbringst da ist ja das Spannende eigentlich, in
- 19:45Deutschland gehen wir ja auch alleine durch durch die Vorgabe
- 19:49der Manndeckung einen CLA in eine e Jugend.
- 19:52Ja, also das ist ja auch sozusagen was, was machen wir,
- 19:56wir gestalten da in dem Fall nicht als Trainer, sondern als
- 19:59System die Spieltechniker die die das vorgeben, die Gestalten
- 20:03eine Umweltbedingung, die nur bestimmte Situationen zulässt,
- 20:08ne und? Das ist ja so immer die
- 20:10plakativste Diskussion gegen eine Manndeckung entstehen
- 20:13verhältnismäßig wenig schlagwürfe ja und alles was in
- 20:18der Entscheidungsfindung rund um den Schlagwurf auch passiert,
- 20:21entsteht natürlich genauso wenig.
- 20:23Ja und? Das ist eigentlich das
- 20:26Spannende, dass dass man als Trainer und ich hab es letztes
- 20:29Mal gesagt, wir müssen uns einfach Bewusstsein, sei es
- 20:32durch uns gesteuert oder durch nen Spieltechniker, der eben
- 20:35sagt, wir müssen jetzt mal andeckung spielen, in der in der
- 20:38EU, das ist jetzt einfach vorgegeben, ja, da muss ich mir
- 20:42Bewusstsein, was was erzeugt, diese Umweltbedingung und diese
- 20:45Umweltbedingung erzeugt für mich eben ganz, ganz viele
- 20:48Entscheidungsfindungen in der Tiefe, ich muss mich anbieten,
- 20:51ich muss mich frei laufen, ich muss meinen Anbietenden
- 20:54Mitspieler muss ich wahrnehmen. Themen Wo steht er auf dem Feld?
- 20:57Das ist alles OK, aber ich glaube, ich hab es vorher schon
- 21:00mal einmal kurz angedeutet. Diese Situation entsteht in der
- 21:04zielsportart Handball einfach nicht ausreichend häufig, dass
- 21:08ich sage, man verbringt nur 2 Jahre in diesen Themen und ich
- 21:12sehe im deutschen System, deswegen sehe ich bei mir auch
- 21:14kein Problem, wenn vorgegeben ist, wir spielen im Spielbetrieb
- 21:17nur Manndeckung. Weil das erzeugt sicherlich auch
- 21:20Erfolgserlebnisse und viele einfache Tore und erzeugt damit
- 21:24hoffentlich auch Freude bei Kindern.
- 21:25Auch über diesen pädagogischen Ansatz muss man ja nachdenken,
- 21:29aber ich, was ich eben das Gefühl hab, ist, dass ich als
- 21:34Trainer dann sage, ey, mir fehlen da Situationen, die die
- 21:37später auch können müssen, also muss ich im Training
- 21:41Umweltbedingungen schaffen, die diesen Situationen näher kommen.
- 21:45Und das wäre mein Ansatz. Das wäre mein deutscher,
- 21:48wissensbasierter Ansatz, sozusagen unter Berücksichtigung
- 21:53dieser Wissensmodelle, und ich glaube, das machen zu wenige.
- 21:57Darf ich, darf ich? Aber das ist nicht mein Punkt.
- 22:00Mein Punkt ist, wenn du diese Constraints baust und wo ich ja
- 22:05mitgehe unter Motto unterschiedliche Spiele sorgen
- 22:07für unterschiedliche Situationen und das ist gut das.
- 22:10Das ist ja, da sind wir uns einig, und ich als Trainer muss
- 22:13eigentlich maximal dafür sorgen und mir bewusst werden, welche
- 22:16Situationen eventuell kommen und welche nicht.
- 22:19Wir sprechen aber so über Situationen und mein
- 22:21entscheidender Punkt ist ja, dass die deutschen Trainer auch
- 22:25Richtung Spitze zu viel die Meinung haben, das was ich weiß
- 22:30ist richtig und das ist doch dieser.
- 22:33Das das beißt sich doch dieser Ansatz von wir wollen oder wir
- 22:37wollen maximale Variabilität haben mit maximalen
- 22:39Lösungsansätzen, aber wir haben einen Trainer und überspitzt
- 22:43gesagt der der meint das ist richtig und das ist ja mein
- 22:47Punkt, alles andere sind wir uns glaube ich einig, aber wie
- 22:50siehst du das ist das. Bin ich da bin ich da?
- 22:53Liege ich da falsch, oder? Ich würde also, da müsstest du,
- 22:56glaube ich, diese Rolle des Trainers noch mal näher
- 22:59definieren, weil ich finde, wenn es darum geht, dass der Trainer
- 23:03Lösungsansatz vorgibt, also in einer Art Spielzug ergibt in
- 23:07einem Spiel was rein, was zu einem sicheren Tor führt, dann
- 23:11schult das alles nur keine Wahrnehmungs und
- 23:14Entscheidungsfindung, weil der Spieler läuft auf Schienen das
- 23:17ab, was ihm der Trainer gesagt hat.
- 23:19Da bin ich 100% bei dir, dass wir in diesen Punkten über die
- 23:23Rolle des Trainers nachdenken sollten, was Coaching angeht.
- 23:28Ich sehe den Trainer aber in einer sehr zentralen Rolle als
- 23:31Designer und auch als Diagnostiker im Sinne von der
- 23:36muss wahrnehmen, was machen wir gut und was machen wir nicht gut
- 23:40und dann kommt wieder das Designer Thema ins Spiel, dass
- 23:43er was designt oder was was baut, was entwickelt, was dazu
- 23:46führt, dass man die. Die Dinge, die man vielleicht
- 23:49nicht so gut macht, zukünftig besser macht.
- 23:51Dass in diesem Design trotzdem Freiheitsgrade bestehen sollten,
- 23:56die ein freies Handeln eines Spielers auch auch provozieren
- 24:00und nicht nur eine Lösung vorgeben, da ist 100% bei dir,
- 24:05aber ich würde es immer aus einer aus einer Designersicht
- 24:07sehen. Ich weiß, du siehst es anders,
- 24:09ist auch okay für mich, aber das wäre so ein bisschen meine mein
- 24:13mein Punkt, den ich einfach da wichtig fände.
- 24:17Ich glaube, da sind wir, sind wir gar nicht so
- 24:19unterschiedlicher Meinung. Ich glaube, da da, da ist meine
- 24:23Realität einfach ein bisschen bisschen anders als als deine,
- 24:26wo ich eben sage okay genau das, wo wir einstimmen, ist genau
- 24:31unter dem Motto Variabilität. Als Trainer muss ich tendenziell
- 24:33Design und dann auch lernen, wie ich das Coache und da ist eben
- 24:38diese Thematik, wo sich dann, sage ich mal, die Problematik
- 24:41entsteht, dass dass das Coachen dann zu viel hingeht, zu das.
- 24:47Das ist die richtige Lösung und wir sind die besten.
- 24:50Also ich. Ich würde sogar behaupten, die
- 24:52Deutschen sind die besten in Übung beziehungsweise
- 24:54Spieldesign, gerade in Leistungszentren, weil die sich
- 24:57damit noch mehr auseinandersetzen, die haben
- 25:00noch mehr Zeit in Dänemark, wie gesagt gibt es kaum
- 25:03hauptamtliche Trainer da dran scheitert es nicht, sondern es
- 25:07scheitert dann in der Umsetzung genau wie du sagtest Dennis in
- 25:11diesem Coaching in was ist meine Rolle als Trainer und?
- 25:14Und da sage ich einfach, das ist zu viel zu viel.
- 25:18Wir machen das, um das hinzubekommen.
- 25:21Im Detail erzähle ich denen, das nenne ich es jetzt mal.
- 25:25Aber ist genau das nicht auch also dieses explizite
- 25:30vermitteln, das explizite Korrigieren einer auch
- 25:33taktischen Situation? Das ist doch total abhängig von
- 25:37der Altersklasse. Also es ist doch so, dass
- 25:42natürlich, wenn ich Kreativität, wenn ich Freiheitsgrade, wenn
- 25:47ich Originalität entwickeln möchte, dann darf ich das nicht
- 25:50machen, weil dann muss ich den Spielern die Möglichkeit geben,
- 25:55mitzudenken, dann muss ich den den Spielern die Möglichkeit
- 25:58geben, selbst auf Lösungen auch zu kommen, auf die ich
- 26:01vielleicht als Trainer auch gar nicht komme.
- 26:03Das würde ich als Kreativität ja benennen.
- 26:08Und ich glaube, wenn es dann aber um Spielintelligenz geht,
- 26:12also jetzt in dieser Situation, du hast dein 1 gegen 1 gewonnen,
- 26:17der nächste Spieler hilft klar aus, dann gibt es auf dem
- 26:21Handballfeld eine ganz klare Entscheidungssituation und die
- 26:24heißt Ball weiter spielen und ich glaube umso älter die
- 26:28Spieler werden, der. Desto mehr brauchen Sie diese,
- 26:31dieses explizite Feedback. Umso mehr ich über Performance
- 26:37sprechen möchte, desto mehr brauche ich dieses explizite
- 26:39Feedback und wenn ich aber n langfristiges entwickeln im
- 26:43Sinne hab, das Kreativität was Originalität entwickelt, was nen
- 26:47variable Skillset entwickelt, dann muss ich denen die
- 26:50Freiheitsgrade geben plus die Möglichkeit selbst Lösungen zu
- 26:54finden und da bin ich auch absolut bei dir, ich würde das
- 26:57nur abhängig von der Altersklasse sehen.
- 27:00Ja, also gehe ich, gehe ich auch mit.
- 27:03Wie gesagt, mir mir ist dieser Punkt von, ich nenne es mal der
- 27:07Deutsche um vielleicht auch auch einen Schritt weiter zu gehen,
- 27:09was das Ganze für uns heißt, diese Constraints und als
- 27:12Trainer gestalten, wo ich einfach dieser dieser Punkt
- 27:17sehe, der sich dann halt beißt, dass wir ganz viel planen wollen
- 27:20und tendenziell überplanen und da hatten wir jetzt auch oder
- 27:23beziehungsweise auch schon mit vom beispielsweise diese
- 27:26Trainingsplanung angesprochen, ja.
- 27:29Jahresplan Ausbildungs oder beziehungsweise Ausbildungsplan
- 27:34und da ist mir zu viel, nenne ich mal Struktur drin und das
- 27:41meine ich dann vielleicht geht auf diesen Punkt hinein, wie wir
- 27:44dann Freiheitsgrade definieren, wie wir Variabilität schaffen
- 27:47wollen, dass der Deutsche überplant aus meiner Sicht, der
- 27:51will zu viel in die Hand nehmen, sage ich mal, und und das
- 27:56Gestalten, und das hat beispielsweise diesen.
- 27:59Punkt. Von oder jetzt mal in
- 28:02Unterschieden gesprochen, wie dann Dänemark.
- 28:04Es gibt keine Wochenplanung, es gibt keine Monatsplanung, es
- 28:08gibt keine Jahresplanung, so es wird, und das hatten wir auch
- 28:12schon auch schon in den in den anderen Episoden gesprochen,
- 28:16selbst in den Top Leistungszentren, weil irgendwie
- 28:20die Trainer noch alle hauptberuflich was nebenbei
- 28:22machen, treffen die sich 15 Minuten vor halbe Stunde vorher,
- 28:26besprechen das Training und gehen da rein und.
- 28:29Und dann wird eben irgendwie eine halbe Stunde gedaddelt.
- 28:32Nenn ich es mal aufgewärmt und und dann geht es da rein so und
- 28:37das das ist vielleicht dieser Punkt, wo Dänemark einfach
- 28:41strukturell den Vorteil hat, weil man sich diese Gedanken gar
- 28:44nicht so viel macht über diese Planung, weil blöd gesagt, wenn
- 28:47ich hauptamtlicher Trainer bin, dann muss ich auch, sage ich
- 28:50mal, so viele Ressourcen in meine Trainingsplanung und
- 28:53Gestaltung reinstecken, und das ist vielleicht dieser Punkt von
- 28:56Überplanung, das. Dass ich, dass ich als deutscher
- 29:00Trainer sehr, sehr viel machen will und dass gleichzeitig dann
- 29:04eben auch wieder einiges verhindern, weil wir haben ja
- 29:06auch gesagt, unter dem Motto OK oder in Dänemark ist dann auch
- 29:11wieder dieser strukturelle Faktor, dass jeder Trainer
- 29:14anders trainiert, anders trainiert, anders spielt.
- 29:18Und dadurch, dass man dann auch immer diese Wechsel hat von
- 29:20Trainern beispielsweise nach jeden 2 Jahren gibt es einen
- 29:23neuen Trainer mit einer ganz anderen Philosophie, mit einer
- 29:26ganz anderen Trainingsgestaltung, so im Kern
- 29:29immer noch mit Handballspielen und dass dadurch automatisch
- 29:33diese Variabilität zustande kommt.
- 29:36Und ich nenne es mal, das hatten wir auch schon mit Jamal
- 29:38gesprochen, dass es dann vielleicht dieser rote Faden,
- 29:40den Dänemark hat und. Unter dem Motto mit anderen
- 29:42Trainern mit immer wieder anderen auch im Detail in der
- 29:45Wochenplanung beispielsweise. Wir spielen immer gegen andere
- 29:48Handball, ob es gegen erste Liga dam ist als U 15 Mannschaft oder
- 29:52gegen die U 17 aus der Akademie oder gegen die U 13
- 29:55beispielsweise. Man will immer wieder spielen
- 29:59und das schafft dann automatisch.
- 30:01Wir haben es eben angesprochen oder rtk Manndeckung, das ist ja
- 30:04schon ein Constrainer an sich, dadurch dass man das aber in
- 30:08Dänemark jeden Tag hat. Automatisch und man, ich nenne
- 30:12es mal ganz blöd gesagt, einfach nur Handball, spielt in aber
- 30:16verschiedenen Constraints und ich als Trainer mich dadurch
- 30:20einfach zurücklehnen kann, übertrieben gesprochen und mich
- 30:24einfach nur aufs Coaching konzentrieren kann und einfach
- 30:27auf diese Hilfssituation konzentrieren kann, entstehen
- 30:31dadurch dann auch automatisch wieder diese andere Qualität,
- 30:34die ich eben als Trainer angesprochen habe, oder?
- 30:38Um im Endeffekt genau das automatisch zu erzeugen, was der
- 30:42Deutsche in seiner Überplanung machen will.
- 30:44Aber das finde ich spannend. Lass uns direkt da mal
- 30:46reingehen, weil jetzt könnte man ja einfach platt sagen okay, was
- 30:50macht denn der Trainer denn der schließt die Halle auf, braucht
- 30:52man gar nicht. In Dänemark sind die Hallen
- 30:53immer auf, also geht einfach rein und er passt auf, sondern
- 30:55das ist ja nicht so, sondern Lars was was coacht man denn
- 30:59dann, wann unterbrichst du als Trainer in den oder wann
- 31:02unterbricht der? Der dänische Coach, die dänische
- 31:04Trainerin. Im Spiel wenig, im Spiel
- 31:07eigentlich gar nicht. Also das das ist eben dann auch
- 31:09der Unterschied oder vielleicht der Unterschied.
- 31:11Ich weiß jetzt nicht, das kommt dann ja auf Trainer an immer,
- 31:14aber da wird wie gesagt halbe Stunde gehen wir ins Aufwärmen,
- 31:17dann haben wir direkt nach dem Aufwärmen eine Tempospielform,
- 31:21dann wird je nach Situation je nach Trainingsschwerpunkt den
- 31:24man besprochen hat vorher 4 gegen 43, gegen 36 gegen 6
- 31:28gespielt, je nachdem was man hat, da wird dann individuell.
- 31:33Da hat man dann 234 Trainer oder tendenziell 2 bis 3 Trainer, die
- 31:37sich dann individuell mit diesen Spielern beschäftigen und genau
- 31:40das was Dennis sagte, je nach Altersstufe eben mehr
- 31:43individuell sagen okay guck mal da und da und da hast du das
- 31:47wahrgenommen, finde diese Lösung so und da passiert dann eben
- 31:51automatisch einfach ganz viel, dass wir, dass wir gar nicht so
- 31:55viel oder der Dehne an sich, der steuert, gar nicht so viel was
- 31:59das Design angeht und. Und ich glaube, da ist dann auch
- 32:02dieser Unterschied vielleicht, und das meine ich mit dieser
- 32:04Überplanung, und da nehme ich mich nicht raus, weil ich in
- 32:08Hamburg das versucht habe, genau unter diesen CIA approach zu
- 32:12versucht haben, das zu maximalisieren das mit der
- 32:16maximalen Effizienz zu gestalten, dass man diese
- 32:18Variabilität für jeden Spieler dann auch systematisch hat, um
- 32:22viele Wiederholungszahlen zu schaffen, und der dänische
- 32:26Trainer denkt gar nicht so. Viel da dran, sondern der denkt
- 32:30einfach handballerisch. Aber wenn er dann spielen lässt,
- 32:34spielen er das Spielen lässt, gibt es dann danach
- 32:36nachbesprechung? Und alles, also viel, viel
- 32:39individuell mit Spielern. Da wird viel gesprochen.
- 32:41Und da muss ich sagen, das finde ich auch wieder spannend, das
- 32:46geht ja, zahlt ja sehr in diesen Ansatz von Diversifikation ein,
- 32:50also dass man einfach sagt, man steuert.
- 32:52Variabilität über Jahre, also nicht über ein Jahr, sondern
- 32:57wirklich über Jahre, über verschiedene
- 32:59Trainerpersönlichkeiten und in dem Punkt bin ich, bin ich bei
- 33:03dir, den kann ich absolut nachvollziehen und den halte ich
- 33:06auch für inhaltlich total sinnvoll, aber man muss sich
- 33:11dann halt auch klar sein, dass man dann halt auch diese
- 33:14unterschiedlichen Trainerpersönlichkeiten braucht.
- 33:17Also es darf dann halt zum Beispiel, und das ist ja in
- 33:19Deutschland auch häufig so, es gibt da auch Mannschaften,
- 33:23Jahrgänge, die von einem Trainer über 6 über 8 Jahre oder von
- 33:28einem Trainerteam, die alle dieselbe Idee haben, kann ja
- 33:30auch sein, begleitet werden, und ich glaube, da geht Variabilität
- 33:34verloren und das sehe ich dann schon als Gefahr.
- 33:37Kann natürlich sein, dass sich das über ganz Dänemark über eine
- 33:40Nation aufhebt, aber das sehe ich eben als als eine der
- 33:45Gefahren und. Hundertprozentig.
- 33:47Aber ich glaube, dadurch und das, das meinte ich eben mit
- 33:49dieser Trainingsstruktur an sich, du hast sowieso schon
- 33:54maximale Variabilität aufgrund dieser verschiedenen
- 33:57Trainingssituationen beispielsweise und und auf den
- 34:03Punkt gebracht, das reicht, weil genau das, das kommt dann ja im
- 34:08Training zustande, wenn ich immer gegen andere Spieler
- 34:11spiele, dann. Dann habe ich ja automatisch
- 34:14andere Wahrnehmungsaufgaben, weil jeder anders reagiert,
- 34:18andere Spieler, andere Situationen, ob sie größer sind,
- 34:20kleiner sind, schneller sind. Und dann habe ich automatisch
- 34:24diese Variabilität, ohne groß was zu machen als Trainer.
- 34:28Hat denn hat denn da trotzdem jeder Trainer eine Agenda für
- 34:33eine Trainingseinheit? Also dass er sagt, ich möchte
- 34:35bestimmte taktische Situationen schaffen.
- 34:40Ja, und da ist dann eben auch dieser Unterschied, sage ich
- 34:42mal, zwischen guten dänischen Trainern und Breitensport der
- 34:46Fall, weil die dänischen Trainer dann eben auch explizit in
- 34:50dieser 4 gegen 4 Situation beispielsweise Kreiskooperation
- 34:55trainieren wollen und das ist dann auch die Agenda passiert,
- 34:59aber pro Schwerpunkt ungefähr 15 Minuten maximal.
- 35:03Das ist das ist, und das ist eben dieses Perplexe was.
- 35:07Was ich eben mit dieser Überplanung ansprechen wollte.
- 35:10Der Däne sagt dann 15 Minuten reichen und dann coache ich das
- 35:13vielleicht rein, Tempospiel vorher hat was komplett anderes,
- 35:17also dann, sagen sie beispielsweise, ist ja dieser
- 35:20rote Faden okay, ich will vielleicht, sagt der deutsche
- 35:24Trainer, ich will auch eine Tempo tempoform schon mit drin
- 35:26haben, dann dann will ich auch eine Kreiskooperation schon in
- 35:31der Tempoform mit drin haben, dann will ich im Torwart
- 35:34einwerfen, eine Kreiskooperation drin haben, dann will ich eine.
- 35:37Im Passkontinuum eine Kreiskooperation haben und so
- 35:40weiter also dieser rote Faden und der ist nicht vorhanden und
- 35:44der ist maximal dann. Dieser Schwerpunkt ist maximal
- 35:4615 Minuten inklusive dann diesem Coaching.
- 35:50Also das kann ich verstehen. Letztendlich glaube ich, ist es
- 35:53wichtig, dass Spieler im Laufe einer einer Laufbahn einer
- 35:57Karriere auf eine gewisse Wiederholungszahlen in
- 36:00bestimmten Situationen kommen. Wenn das in Dänemark
- 36:03sichergestellt ist. Und das wirst du besser bewerten
- 36:05können als wir. Dass das über diese Karriere
- 36:09einfach trotzdem, sagen wir mal, eine kreiskooperation 2000 mal
- 36:13gespielt wird, ne, dann ist das ist das auch für mich legitim,
- 36:19und dann sind wir ja wieder in diesem Punkt oder Ansatz der
- 36:21Diversifikation, dass das einfach natürlich dadurch noch
- 36:25mal nachhaltiger gelernt wird, wie wenn ich diese 2000
- 36:28Wiederholungen überspitzt formuliert en Block gelernt
- 36:32habe, ne, also da bin ich, bin ich auch total bei dir.
- 36:36Das kann ich verstehen. Trotzdem glaube ich, ist es auch
- 36:40von Vorteil, das ein oder andere mal Dinge zu planen und zum
- 36:44Beispiel auch über Effizienz auch ein Stück weit
- 36:47nachzudenken. Da bleibe ich auch dabei und ob
- 36:52man jetzt über einen roten Faden das ganze Macht oder nicht, es
- 36:56steht auf einem anderen Blatt, da bin ich bei dir.
- 36:58Als hauptamtlicher Trainer musst du das ja auch machen.
- 37:02Jetzt haben wir so viel über über Freiheiten gesprochen.
- 37:05Freiheit auf dem Feld, Freiheiten als Trainer in der
- 37:09Trainingssteuerung oder im Coaching selber und so weiter
- 37:12und sofort. Wie definiert er denn
- 37:14Freiheitsgrade überhaupt, weil Lars, das hast du das, das war
- 37:17mein Constraint für diese Folge sozusagen, die er mir
- 37:20mitgebracht hat. Wir müssen Freiheitsgrade
- 37:22definieren, dann auf geht's. Also ich, ich glaube, das
- 37:26schließt der oder das. Genau diese Diskussion, die wir
- 37:30eigentlich die letzten 30 Minuten hatten, da bemerkt man
- 37:34schon im kleinen Detail unsere Unterschiede, wie jetzt Dennis,
- 37:39Dennis und ich Freiheitsgrade definieren, weil übertrieben
- 37:44gesprochen. Ich fange eben damit an und sage
- 37:48Freiheit heißt, ich plane gar nichts, ich gehe einfach
- 37:53beispielsweise heute im Podcast und guck mal, was kommt.
- 37:56Ich bereite mich nicht vor, ich habe keine Punkte, ich habe
- 38:00keine vorgeschriebenen Antworten auf eine Frage, sondern ich
- 38:03gucke einfach mal, was kommt, und das ist.
- 38:08Das ist vielleicht dieser Anfang vom wie in Dänemark Handball
- 38:14definiert wird. Wir spielen erstmal und dann
- 38:18wird eben geguckt, was verbessert werden muss.
- 38:24Mit dieser unglaublichen Variabilität in diesen, in
- 38:29diesen verschiedenen Situationen, und das meinte ich
- 38:32eben, und das hatte ich versucht, vorhin
- 38:33herauszustellen, dass eben nicht gesagt wird, unter dem Motto,
- 38:38das ist hier die Lösung in diesen 2000 Wiederholungen über
- 38:42die 10 Jahre, sondern dass dass jeder Trainer diese Situation
- 38:48sich erstmal anschaut und auch offener drüber oder offener
- 38:52denkt, so dass. Und jetzt kommt vielleicht das
- 38:55Perplexe was, was ich auch schon immer wieder erwähnt habe, dass
- 39:00die Trainer natürlich genauso wie Dennis auch gesagt hat, die
- 39:04gehen da auch rein und sagen, Guck mal, probiere das mal so
- 39:07und so, weil dann funktioniert das Ganze, was ja eigentlich mit
- 39:11Freiheit gar nichts zu tun hat, das ist ja eigentlich das
- 39:14Gegenteil von Freiheit, wenn ich als dänischer Trainer sage, so
- 39:17und so solltest du es machen, dadurch, dass wir aber diese
- 39:21Softfaktoren. Wir haben es gerade genannt über
- 39:24ich habe unterschiedliche Gegner, ich habe
- 39:26unterschiedliche Spielsituationen, ich habe
- 39:28unterschiedliche Trainer und am Ende und auch diese Kultur und
- 39:33dann ist wieder ist wieder dieser Punkt von Kultur, jeder,
- 39:38jeder Spieler weiß auch, dass er sich individuell entwickeln muss
- 39:42und das gibt einfach diese Kultur her und diese Freiheit an
- 39:45sich. Ganz, ganz viel
- 39:47Entscheidungsfreiheit, ganz viel auch Verantwortung für sich
- 39:50selber, was diese diese dänische Kultur einfach hat, funktioniert
- 39:56es halt dahingehend, dass diese diese Freiheit von wir fangen
- 40:00komplett frei an, um dann eben gezielt, sage ich mal
- 40:05reinzugehen so und das das wäre so, es ist auch vielleicht zu
- 40:10komplex, die Antwort, also Freiheit.
- 40:12Das hört sich, hört sich blöd an, wenn ich sage, Freiheit
- 40:15heißt Freiheit, weil ich glaube, das ist eben dieser dieser, was
- 40:20in den Kopf nicht unbedingt als Deutscher reingehen will, und
- 40:23das verstehe ich eben auch nicht manchmal, dass Freiheit eben
- 40:27auch einfach heißt, wir gehen völlig ohne ohne Plan rein und
- 40:32planen einfach nichts, und das gefällt dem Deutschen
- 40:36tendenziell nicht, dann wird er nervös, das.
- 40:38Weil er, weil er es nicht gesteuert kriegen kann oder
- 40:40nicht kontrollieren kann. Und ich glaube, das ist eben
- 40:42dieser Punkt, einfach diese diese Kontrolle abzugeben und
- 40:46ernsthafte Freiheit herzustellen und.
- 40:49Da muss ich sagen, um auf deine Frage zurückzukommen, vom da bin
- 40:53ich zumindest. Und ich glaube auch viele meiner
- 40:55Trainerkollegen in dem Feld, wo ich mich bewege, in einem
- 40:59anderen Ansatz unterwegs. Wir versuchen dieser Kontrolle
- 41:02weiter Herr zu werden und. Und das finde ich eigentlich
- 41:05ganz spannend in in dem Ansatz. Also wenn ich jetzt überlege,
- 41:09mich nervt es zum Beispiel, meine Spieler sind vielleicht
- 41:12nicht maximal kreativ, das heißt, die haben eine Situation,
- 41:17wo sie wo sie wo angreifen sollen und auf einmal passiert,
- 41:21aber ganz entfernt auf einer anderen Position auf dem
- 41:23Spielfeld was was dazu führt, dass man eigentlich diese
- 41:26Position angreifen muss, dann sind meine Spieler, kann ich
- 41:31mal. Nicht in der Lage, das zu
- 41:33erkennen, dass da jetzt der Ball hin muss, sondern greifen das
- 41:35an, was sie sich gerade, was ja auch gerade vorgenommen wurde,
- 41:38ne, irgendwo ne Isolation angreifen, das würde ich sagen,
- 41:41ist 1 der Probleme die wahrscheinlich in Dänemark
- 41:43weniger vorkommen und mein Ansatz wäre dann in ne
- 41:47Trainingseinheit zu gehen und zu sagen wir gehen jetzt in ne
- 41:49Spielform. Wo ich Handlungsdruck an einem
- 41:53bestimmten Ort auf einer Abwehr erzeuge, indem ich einen Ball zu
- 41:56einem Abwehrspieler passe zum Beispiel.
- 41:58Und auf einmal hat dieser Spieler maximalen Handlungsdruck
- 42:03und dann würde ich von einem Angreifer erwarten, der muss den
- 42:05Ball jetzt dahin spielen und der Abwehrspieler darf jetzt den
- 42:09Ball aber weitergeben zu einer anderen Position, und auf einmal
- 42:12ist auf einer anderen Position Handlungsdruck und dann wäre
- 42:15natürlich mein Wunsch, dass der Angreifer auf der.
- 42:18Genannten Position. Wieder erkennt.
- 42:20Der Ball muss wieder auf eine andere Position und das wäre zum
- 42:24Beispiel mein Ansatz, wenn wir vorher über Design sprechen, wie
- 42:28ich versuche diesen Kontrollverlust Herr zu werden.
- 42:33Und ich glaube ich. Glaube Lars gibt uns vor Lachen
- 42:35gleich vom Stuhl. Warum?
- 42:36Ja, weil genau genau das, was Dennis gerade erklärt und
- 42:42versucht, rhetorisch gut zu formulieren.
- 42:44Ich würde mir wünschen. Und das ist ja mein Constrain,
- 42:48also wäre das ja eigentlich die die beste Lösung und ich müsste
- 42:52da ja aus logischer Sicht angreifen.
- 42:54Ja, pass auf, lass mich fertig erklären.
- 42:56Es kann ja auch sein, dass der zweite Abwehrspieler durch das
- 43:01passen noch so viel Stress hat, dass man ihn trotzdem angreifen
- 43:03kann. Also es hat ja mehrere
- 43:05Ausfahrten. Okay, also Dennis ist schon mal
- 43:08freier, freier, weil er 2 Optionen in seinem Kopf hat.
- 43:11Was okay ist so, aber das ist das.
- 43:14Deswegen, deswegen muss ich lachen, weil das ja genau dieser
- 43:16dieser Punkt ist. Und das verstehe ich auch als
- 43:19Deutscher, weil wie gesagt diese diese Kontrolle, selbst wenn ich
- 43:22einen constrain reingebe, dann erwarte ich etwas und mit dieser
- 43:26Erwartungshaltung gehe ich da rein, und dann nenne ich es mal
- 43:31in meinem Framing, in meinem Kopf als als einfach bias.
- 43:35Was ist denn das deutsche Wort für bias?
- 43:38Also so ein Fehldenken, so ein Fehldenken so.
- 43:41Ja, fehldenken nicht, aber. Verzerrung.
- 43:43Ja. Ja, Verzerrung ist schon sehr,
- 43:45sehr deutscher Translator, aber genau dieses verzerrte Bild, das
- 43:50man ja einfach, das hat jeder. Jeder hat eine Verzerrtung, das
- 43:53meinte ich mit dieser Wahrnehmung, jeder hat eine
- 43:54andere Wahrnehmung als andere, weshalb?
- 43:56Voreingenommenheit. Vorgenommenheit und dass dadurch
- 44:00automatisch durch diese Überplanung und ich sage, guck
- 44:03mal, hier und hier, da habe ich die Situation, dass durch diese
- 44:06Überplanung diese Freiheit schon ein wenig eingeschränkt ist und.
- 44:11Und das ist vielleicht auch dieser entscheidende
- 44:12Unterschied, und deswegen muss ich so lachen, weil es genau das
- 44:15zeigt, was der Deutsche also in Form von Dennis heute genau,
- 44:23genau diese diese Planbarkeit, die man eigentlich haben will,
- 44:27und diese Kontrolle, wie gesagt, es hat auch seine Richtigkeit in
- 44:30vielen Situationen, aber das ist einfach in Dänemark, auch
- 44:33aufgrund von vieler Softfaktoren, weil ich sage eben
- 44:36genauso, die Trainer sind ja jetzt auch nicht
- 44:37unterschiedlich. Als die sagen trotzdem okay das
- 44:40und das ist richtig aufgrund dieser Softfaktoren und
- 44:43gleichzeitig auch noch mal diesem Fokus auf diesen Spielen
- 44:47und nicht wir hatten von Anfang unter dem Motto von diesem
- 44:50Roboter gesprochen, passiert ganz viel mehr Richtung dieser
- 44:56dieses Coachings. Lars, Ich bin da bei dir.
- 44:59Ich finde, nur eine Sache ist da wichtig.
- 45:02Die Situation, die ich eben beschrieben habe, da ist ja ein
- 45:04Kind in Brunnen gefallen. Also Kreativität ist oder oder
- 45:09eine gewisse Entscheidungsfindung ist über
- 45:12Jahre nicht entwickelt worden und das finde ich eine wichtige
- 45:17Trainerkompetenz das, was ich gerade beschreibe, ist
- 45:19eigentlich ein Ansatz, um dann kurzfristig irgendwelche Dinge
- 45:22aufzufangen, wieder besser zu machen, und ich glaube, für
- 45:25einen kurzfristigen Entwicklungserfolg.
- 45:28Ist das der zielgerichtetere Ansatz?
- 45:30Jetzt kann ich das natürlich auch über Spiel und über
- 45:32explizite Korrekturen machen, ne, also das kann ich auch über
- 45:37Videoanalyse und all diese Themen ist logisch, das kann man
- 45:40genauso machen, aber es ist ein für mich trainingsbasierter
- 45:43Ansatz, wo ich eine Spielform designe, die vielleicht einen
- 45:47gewissen Sinn und Zweck erfüllt, um Spieler darin besser zu
- 45:50machen. Und das ist ein ja sehr
- 45:53deutscher Ansatz. Da bin ich bei oder du würdest
- 45:55es als deutschen Ansatz bezeichnen, ja, aber ich glaube,
- 45:59es ist eine Kompetenz als Trainer, die man auch manchmal
- 46:02braucht und das sehe ich so ein bisschen als Vorteil, um
- 46:07kulturelle Defizite vielleicht auch aufzufangen.
- 46:10Und was ist, wenn in Dänemark auf einmal in 10 Jahren die
- 46:15Social Media Kultur auch voll zuschlägt und.
- 46:18Und nicht mehr das tägliche in der Halle sein.
- 46:20Dass Hugge irgendwie eine Rolle spielt.
- 46:24Und dann könnte es sein, dass dass man da mit solchen Ansätzen
- 46:29vielleicht auch sogar irgendwann einen Vorteil hat, weil man
- 46:31einfach in der Lage ist, man hat einen Kompetenzvorsprung im
- 46:36puncto implizite Vermittlung. Aber ich glaube, dass es, dass
- 46:41es dann auch vielleicht, also es ist natürlich eine.
- 46:45Sehr, sehr gute Frage. Ich glaube genau diese
- 46:48Unterschiede, die wir gerade beschrieben haben, warum
- 46:50funktioniert das auch in Dänemark trotz dessen, wenn ein
- 46:55Trainer reingeht und sagt, das ist, das ist so richtig, das
- 46:57habe ich ja auch rausgestellt, in Dänemark ist das nicht so
- 47:00großer Unterschied wie in Deutschland, nur mit einem
- 47:03anderen Freiheitsdefinition, sage ich mal.
- 47:06Und warum funktioniert das? Auch aufgrund dieser
- 47:10Softfaktoren, und davon haben wir unglaublich viele in diesem
- 47:13Podcast erwähnt, von beispielsweise wir haben nur 12
- 47:16Spieler im Kader von hinzu im Jugendbereich darf kein 7 gegen
- 47:206 gespielt werden von hinzu es sind immer unterschiedliche
- 47:24Trainer ohne großer Struktur dahinter, genauso wie Vereine
- 47:28unterschiedlich agieren zum kulturellen wo.
- 47:32Wo das eben ganz, ganz wichtig ist.
- 47:34Und das ist eben auch in Skandinavien der Fall.
- 47:36Das ist in Schweden der Fall, das ist in Farö der Fall, die ja
- 47:40noch mehr prozentual gesehen Handballspiele auf top Niveau
- 47:43produzieren, dass diese Softfaktoren eben auch dazu
- 47:49führen, dass dieses System funktioniert, und das ist
- 47:52natürlich auch eine gute Frage dahingehend von Dennis, was
- 47:56passiert, wenn diese Softfaktoren, und das ist ja
- 47:59quasi deine Frage, was passiert, wenn die wegfallen, oder?
- 48:02Genau, kann ja, also. Kann ja sein, dass einfach
- 48:04bestimmte Dinge irgendwann nicht mehr greifen.
- 48:08Und, und da würde ich behaupten, und das ist vielleicht auch auf
- 48:14dieser dieser große Unterschied, dass gar nicht so effizient in
- 48:18diesem Effizienzdenken, dass der Deutsche unterm Motto, wenn ich
- 48:21also anders, anders formuliert, deine Frage impliziert, ja, wenn
- 48:25ich als deutscher Trainer 100% Effizienz hätte und.
- 48:29Und das erreiche. Dann bin ich besser als andere.
- 48:33Also worauf ich hinaus wollte mit dem Punkt, den ich genannt
- 48:38hatte hatte. Früher hatten wir noch eine
- 48:40Straßenspielkultur und ich glaube, die ist in Deutschland
- 48:43verloren gegangen und diese Straßenspielkultur bringt ganz
- 48:47viele der Punkte, die wir heute genannt hatten.
- 48:50Diversifikation, Implizites lernen, eigenständiges lernen.
- 48:54Sowohl technisch wie auch im Spiel bringt das mit sich und
- 48:57die ist glaube ich verloren gegangen.
- 48:59Das ist schon meine Beobachtung in.
- 49:00Deutschland warum durch Social Media?
- 49:03Durch genau, ich glaube schon, dass Fokuspunkte bei Kindern und
- 49:08Jugendlichen sich verschoben haben und dass man eben auch
- 49:10nicht mehr so, also wenn ich an meine Jugend noch denke, dann
- 49:14war ich eine Vielzahl meiner Freizeit, war ich einfach
- 49:17draußen, ich komme vom Dorf dann.
- 49:19Da war das auch vielleicht einfacher möglich.
- 49:21Aber, und da war immer ein Ball dabei, da war immer irgendein
- 49:24Sportgerät dabei und jetzt bin ich kein herausragender
- 49:28Handballer geworden, aber man liest das ja auch in
- 49:31Erfahrungsberichten, es gibt ja auch die Untersuchung im
- 49:34Delivered Pray Play Ansatz, das heißt, herausragende
- 49:39Kreativitätssportler haben auch einfach viel länger frei
- 49:44gespielt in ihrer Kindheit, und das finde ich.
- 49:48Das ist in Deutschland verloren gegangen und das versuchen wir
- 49:51im Training aufzufangen. Und deswegen ist Duin Jamal hat
- 49:55mal drüber diskutiert, die Passgasse bei uns auch nicht
- 49:58mehr der Fall, weil wir halt sagen, wir brauchen diese 5
- 50:01Minuten, weil wir einfach sagen, damit fangen wir hoffentlich 5
- 50:06Minuten auf, die vielleicht auf dem auf dem Pausenhof, wo auch
- 50:13immer verloren gegangen sind und.
- 50:15Und das bin ich. Das würde mich interessieren,
- 50:17wie das in Dänemark ist, weil so wie du es beschreibst, ist ja
- 50:20diese Straßenspielkultur schon auch noch in Dänemark vorhanden
- 50:24und ich wäre gespannt, wie das sich ändern würde, wenn sie mal
- 50:28nicht mehr vorhanden ist durch gesellschaftliche Entwicklung.
- 50:31Und deswegen deswegen zurück auf meine Implikation dieser Frage,
- 50:36weil diese Imperfekt, diese, diese.
- 50:41Unvollständigkeit, sage ich mal. Die ist im dänischen System eben
- 50:44auch schon da. Du hast jetzt nicht mehr jeden
- 50:46Spieler in der Halle, das ist jetzt nicht so, wie es immer
- 50:50geframed wird und am Motto, jede Halle ist offen und jeder spielt
- 50:53da Handball und guckt da 3 Stunden vorher und nachher zu.
- 50:56Hast du das nicht erzählt? Ist auch.
- 50:57Teilweise der Fall, aber das ist ja auch in Deutschland der Fall.
- 51:01Du hast ja auch noch diese baller und diese Passgassen, die
- 51:04gab es vor 10 Jahren in Dänemark und die gibt es aber auch noch
- 51:07heute, das heißt, du hast schon diese.
- 51:10Nicht diesen, diesen Effizientgrad im Training aus
- 51:14deutscher Sicht und deswegen, und ich glaube, das ist dann
- 51:17eben auch dieser entscheidende Punkt aus deutscher Sicht,
- 51:20versuchst du diese das aufzufangen durch perfektes
- 51:25Training nenne ich es mal, durch einen höheren Effizienzgrad, was
- 51:29aber in Dänemark gar nicht das Ziel ist.
- 51:31Das war noch nie Ziel, und das ist auch nicht Ziel, weil weil
- 51:34die einfach ein anderes Verständnis von Effizienz
- 51:36beziehungsweise auch Freiheitsgrad haben und.
- 51:39Und, und das das ist schwierig, im deutschen Kopf reinzukriegen,
- 51:42weil ich ja eben auch ins Training gehe und sage, ey, die
- 51:44müssen, die müssen mehr wiederholungszahlen haben in den
- 51:47und den Situationen, wir müssen mehr trainieren und trotzdem,
- 51:52und das ist eben dieses Perplexe auch, und deswegen ist diese
- 51:55Frage hochinteressant, aber umso schwieriger zu beantworten aus
- 51:59deutscher Sicht, weil diese, weil das überhaupt nicht der
- 52:04Fall ist, und trotzdem sind sie besser aktuell und.
- 52:07Und ich würde auch behaupten, in 10 Jahren jetzt müssen wir in 10
- 52:12Jahren zurückblicken, aber aufgrund dieser Faktoren
- 52:16Richtung Freiheit, es ist ein Hobby daraus, daraus lerne ich
- 52:22spielen und und man in deutscher Hinsicht versucht das und das
- 52:27meine ich mit dieser unterm Motto, Man will diese Kontrolle
- 52:31haben, die in gewissen Situationen richtig sind, aber
- 52:35dann eben auch wieder. Dafür sorgen, dass eben nicht
- 52:38diese Kreativität vorhanden sein kann.
- 52:40Dass das immer wieder gut, das hat, wie gesagt, extrem viele
- 52:44Softfaktoren, auch Druckthema hatten wir auch schon erwähnt
- 52:47und mit von besprochen ganz viel, dass dieser Druck
- 52:50beispielsweise der in deutschen Jugendzentren einfach herrscht,
- 52:54eben auch dafür sorgt, dass die sich nicht wirklich frei
- 52:57entwickeln kann und diese, ich nenne es mal hückelkultur, eben
- 53:00einfach dafür sorgt und ich glaube, das wird nicht weggehen
- 53:03und selbst wenn es ein wenig. Davon davon weggeht, sage ich
- 53:08mal, dass trotzdem noch der entscheidende Thema
- 53:11Wettbewerbsvorteil ist. Diese, diese Freiheit in dieser
- 53:16Kultur, und die wird, die wird nicht weggehen, die wird nicht
- 53:18weggehen in Dänemark, und deswegen werden die auch immer
- 53:23wieder kreative Spieler, die unglaublich schnell im
- 53:27Entscheidungsverhalten sind, ausbilden.
- 53:31Weil das finde ich, ist ja das auch für deutsche Spieler.
- 53:34In dem Alter ist es ja ein Hobby.
- 53:36Das muss man schon sagen, aber die gehen halt 3 am Anfang
- 53:40viermal fünfmal die Woche ins Training.
- 53:42Und wenn diese anderthalb Stunden Training rum sind, dann
- 53:45ist eben auch nicht mehr Handball so, das ist meine
- 53:48Beobachtung bei vielen und das würde ich wahrnehmen.
- 53:51In Dänemark ist es anders, da ist es obligatorisch zu den
- 53:54Spielen der ersten Mannschaft zu gehen, vielleicht vorher noch
- 53:57die erste Frauenmannschaft zu gucken, vorher noch die
- 54:00weibliche B Jugend zu gucken. Und dann sind die halt einfach 6
- 54:03Stunden in der Halle und der Deutsche ist dann vielleicht 6
- 54:06Stunden an der Playzy. Jetzt mal ganz plakativ
- 54:10überspitzt formuliert natürlich, da gibt es auch andere Beispiele
- 54:13und das finde ich halt halt einfach spannend, ob das in in
- 54:1810 Jahren auch noch so ist. Da würde ich zumindest ein
- 54:20Fragezeichen hintersetzen, aber ich glaube, das spielt eine ganz
- 54:26wichtige Rolle, weil die dadurch viel Handball beobachten,
- 54:29implizit. Was die Deutschen eben nicht
- 54:32tun. Und da glaube ich dann auch das.
- 54:35Überspitzt formuliert, gibt es immer Gegenbeispiele, aber da
- 54:38glaube ich schon, dass das auch eine wichtige Rolle auch spielt
- 54:40in der in der Entwicklung von Kompetenzen, auch von
- 54:43Wahrnehmungskompetenzen. Ja, also wie gesagt, ich würde.
- 54:47Ich würde einfach die Frage beantworten, dass es anders
- 54:51definiert wird, dass es anders gelebt wird und und das eben
- 54:56auch noch in 10 Jahren der Fall ist.
- 54:59Es kann natürlich, und da bin ich auch, sage ich mal, deine
- 55:01Meinung, dass eigentlich eigentlich ein Training
- 55:05effizienter gestaltet werden würde, aber das ist aus der
- 55:08deutschen Brille und deswegen wird das, das wird ja so wie es
- 55:12gibt, kein, wenn du als deutscher Trainer nach Dänemark,
- 55:15nach Skandinavien fährst, dann kriegst du immer den Eindruck,
- 55:18warum sind die gut, das ist eigentlich immer, immer häufig
- 55:22der der Eindruck von dem Trainer, mit denen ich, mit
- 55:25denen ich dann rede, die Spielen, die Spielen einfach nur
- 55:28die. Aber warum sind die jetzt gut?
- 55:30Die haben genauso diese Passgasse, die ist in
- 55:33Deutschland, da wirst du für in Leistungszentren gibt es das
- 55:36nicht mehr oder tendenziell nicht mehr so, und deswegen ist
- 55:39es einfach einfach für uns und es ist einfach eine andere,
- 55:45komplett andere Herangehensweise an diesen Sport, an diese Kultur
- 55:50und an diese Faktoren, die dazu führen, dass einfach bessere
- 55:53Handballspieler rauskommen, und ich glaube, das, das ändert sich
- 55:56nicht. Aufgrund dieser Trendsituation,
- 55:59sondern ich würde behaupten weiterhin, dass diese
- 56:03Kompetenzen von, ich nenne es mal diese Variabilität im
- 56:07Training, auch diese hohe Trainerqualität genau dahin in
- 56:10diesen Spielen zu coachen, dass dieser Faktor nicht geringer
- 56:15wird. So und deswegen deswegen meine
- 56:19Behauptung, das haben wir auch noch in in 10 Jahren.
- 56:23Lars, Das schreit nach einer Folge zur Trainerausbildung,
- 56:27vergleiche Trainerkompetenzen Dänemark und Deutschland.
- 56:30Und so sind wir uns so schließlich auch der Kreis in
- 56:31der heutigen Folge, denn wir mit der RTK begonnen, die gewisse
- 56:35Dinge vorgibt, die Sinn ergeben, das müssen wir auch noch mal
- 56:38hervor vorstellen, aufgrund der Tatsache, dass es auch noch
- 56:43Trainer und Trainerinnen geben sollte, die.
- 56:47Die halt einfach starten wollen und Vorgaben brauchen.
- 56:50Sozusagen mit an die Hand gegeben wollen und deswegen
- 56:52möchte ich eigentlich auch noch mal abschließend Worte an alle
- 56:55richten, die Trainerinnen oder Trainer auch im Jugendbereich
- 56:58werden, denn die brauchen wir und die fördern die Kids und
- 57:01deswegen ist es toll und ich möchte alle motivieren, die
- 57:05darauf Bock haben und eben auch genau um auch Dennis dagegen,
- 57:09diesen Trend den du gerade beschrieben hast
- 57:11entgegenzuwirken, dass immer mehr Kids möglicherweise am
- 57:14Handy sind. Und solange es keine virtuellen
- 57:16Handballspiele. Gibt die.
- 57:18Bislang irgendwie aus irgendwelchen Gründen auch immer
- 57:20noch nicht irgendwie auf den Markt kommen.
- 57:22Vielleicht sollten die auch mal entwickelt werden, vielleicht
- 57:24fördert das auch noch mal die Handballbegeisterung brauchen
- 57:27wir alle Trainerinnen und Trainer sowieso, die darauf Bock
- 57:30haben und wie wir die noch besser schulen können, Lars,
- 57:32vielleicht werden wir das in einer neuen Folge mal erörtern
- 57:34oder ist das ein Plan? Das können wir auf jeden Fall
- 57:36machen. Ich.
- 57:36Möchte mich ganz herzlich bedanken bei euch beiden für die
- 57:38fantastische Diskussionskultur. Genauso stelle ich mir eine
- 57:41Diskussion vor, konstruktiv und so weiter und.
- 57:44Argumente austauschen, das ist überragend gewesen.
- 57:46Dennis, vielen Lieben Dank. Gerne.
- 57:48Ich komme dann in 10 Jahren wieder, dann machen wir den
- 57:50dritten Podcast, wir 3 und dann werden wir Lars an seinen
- 57:55Aussagen zur Kulturentwicklung in Dänemark messen.
- 58:00Das können wir machen. Wir können.
- 58:02Dann die Diskussion zum Abschluss zu bringen.
- 58:05Währenddessen gucken wir uns ein hocheffizientes Training von
- 58:08Dennis Horn an. In einem deutschen
- 58:10Leistungszentrum. Und wehe, da steht einer rum und
- 58:13hat eine Sekunde Pause. Also die Einladung steht.
- 58:18Ich werde dann in der Zwischenzeit meine Playstation
- 58:20ausmachen und hoffentlich dann das Handballspiel, was da dort
- 58:23auf dem Fernseher läuft, kurz pausieren.
- 58:25Lars auch an dich mange Tag hat wieder jede Menge Spaß gemacht.
- 58:29Ja, sehr, sehr gerne. Beste Grüße gehen raus nach
- 58:32Dänemark und euch vielen herzlichen Dank fürs
- 58:35Einschalten. Wenn auch ihr Gedanken,
- 58:36Kommentare, Anregungen habt zu dieser Diskussion, schreibt sie
- 58:40gerne wieder in die Kommentare, freuen wir uns sehr drüber, euch
- 58:43ein schönes Wochenende, alles Gute und Tschüss.