Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Podcast #119 - Andre Wenzlitschke und das Leben eines Tourdrummers
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Was haben Max Giesinger, Johannes Oerding, Kerstin Ott, Ray Garvey, Jupiter Jones und viele weitere gemeinsam? Findet es heraus. Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Hallo zusammen dort draußen an die Sommerwelt, in die Sommerwelt hinaus. Ich begrüße euch zum 119. Schlagabtausch mitten im Hochsommer. Mein Name ist Timbrit Groth und mir gegenüber sitzt bestens gelaunt mit der Sonne. Im Genick, wollte ich schon sagen. Im Genick, Alter. Mit der Sonne im Herzen, das war mein Ausdruck. Das war ein sehr poetisches. Mein lieber Freund, der Dirk Brandt. Hallo Dirk. Ja, hallo liebe Hörenden und Sehenden. Ich freue mich, denn wir haben bereits Viertel vor eins. Das ist eine sehr gute Zeit für mich. Das heißt, ich bin tatsächlich halbwegs ausgeschlafen. Ich freue mich. Draußen ist es wirklich unfassbar warm. wenn nicht sogar heiß. Also ich schwitz mir hier echt einen Affen, ich muss es wirklich sagen. Du hast ja auch gestern Abend gespielt, wir haben jetzt einen Sonntagmittag, sag ich mal. Dirk und ich haben gestern gespielt. Ich war im Schokoladenmuseum in Köln, hab da eine schöne Veranstaltung gemacht und ich war nach dem ersten Set schon durchgeschwitzt und ich hab die Mail bekommen, den Ryder vor der Veranstaltung. Schwarze Hose, schwarzes Hemd, schwarzes Sakko. Und ich habe auf die Temperatur und guckt, das ist nicht euer Ernst, Leute, oder? Ich war nach, ich glaube nach der ersten Nummer schon, selbst das Sakko war nass. Und das will schon was heißen. Also es ging komplett durch. Es war durch. Es war völlig heiß. Wo hast du gestern gespielt? Hier ganz in der Nähe. Also überhaupt, aber war auch irgendwie so ein ganz kleines Ding, aber auch schwarzer Sakko und, äh, schwarzer Sakko mein Gott, schwarzer Anspruch meinte ich natürlich. Inklusive Sakko. Und es ist echt, ja, und ich finde dann ein Typ, wenn ich einmal einen Sakko anhabe, ich ziehe es ja tatsächlich nicht aus. Ich habe es ja durch. Ich habe nach dem ersten Set ausgezogen. Aber ich meine, man sieht es auch an den Gästen. Ich meine, die Gäste waren auch schon alle ohne Sakko. Und da dachte ich mir, ey, wenn die das ohne Sakko haben, dann... Nein, das ist völlig okay. Bei mir hat es echt eine andere, wirklich eine andere Verwandtnis. Und zwar, ich bin jemand, der unfassbar sensibel auf Zugwind reagiert. Und wenn ich dann nass geschwitzt bin und das Sakko ausfällt und dann ist irgendwo Zugwind, weiß ich, ich habe am nächsten Tag eine Erkältung. Und um dem zu entgehen, traue ich mich wirklich nicht. Ja, also dieses Sakko, weil das Hemd ist ja nass irgendwann, ist ja klar, und deshalb ziehe ich das Sakko nicht aus. Zum Beispiel, ich bin jemand, ihr da draußen, vielleicht könnt ihr auch mal eure Story mehr erzählen. Ich rede gerade von Nebelmaschinen. Wir gehen vom Sakko zu Nebelmaschinen, weil Nebelmaschinen brauchen ja alle so ein Gebläse da hinten. Und ich hasse es, ist egal auf welcher Bühne ich auf dieser Welt spiele, darf wenn hinter mir so eine beschissene, entschuldige den Ausdruck wirklich so eine beschissene Nebelmaschine ist und wirklich mir so hinten diese kalte Luft, im Sommer mag es manchmal auch angenehm sein, aber trotzdem sobald Zugwind ist, wird es wieder gefährlich aber im Winter, ich finde, ich hole mir wirklich sofort einen weg und ich sage jedem Drumtech oder Backliner alter Nebelmaschinen. Gitarristen, super. Aber ich hole mir echt wirklich einen weg. Und wenn es dann auch so Nebelmaschinen sind, kennst du das auch, die so komische, Kühlflüssigkeit haben für den Nebel? Da gibt es einige, die riechen relativ okay und da gibt es einige wirklich, die sind nicht schön. Ich glaube, es könnte echt eine Maglücke sein, Nebelmaschinen mit Aroma anzubieten. Nee, also ich bin, ich reagiere da echt. Jetzt sind wir zwar ein bisschen off-topic geworden, aber ihr kennt das bestimmt auch. Also ich bin jemand, es gibt ja auch Schlagzeuge, die sende ich echt so einen Riesenventilator neben einer Schlagzeug. Ist bei mir, ist für mich tödlich. Obwohl dein Haar schön wallen würde dann. Das mag, ja, magst du. Das würde bestimmt schon echt für die Show mega aussehen. Ich sag's dir. Bei mir ist ja nichts. Ich kann sowieso drauf verzichten, aber Nee, ich kann das echt nicht haben. Ich werde da bescheuert. Also wenn so eine Nebelmaschine ist mit dem gebläst und dann dauernd hier hinten noch im Rücken. Boah, vergess es. Es ist nicht meins. Da kann ich nichts mehr erwangen. So, auf, jetzt haben wir genug gelabert, mein Lieber. Rundown, Rundown. Rundown. Music. Nach etwas Smalltalk folgt etwas Smalltalk. Das können wir euch heute nicht vorenthalten. Dann haben wir heute einen großartigen Kollegen, den André Wenzlitschke und wer den Namen nicht kennt, aber die Künstlerinnen und Künstler, mit denen er zusammengearbeitet hat und live spielt und auf Tours, die kennt ihr alle, die laufen im Radio hoch und runter. Also ein ganz, ganz lieber, toller Kollege. Freut euch auf das Gespräch mit dem André und wie immer gibt es dann noch am Ende die Empfehlungen der Woche. Music. Der Dirk hat vor kurzem ja ein Quiz hier quasi rausgehauen. Ja, weißt du es denn? Bist du selber draufgekommen? Nö, ich bin nicht draufgekommen. Aber es sind eine Menge Leute draufgekommen. Wir haben also wirklich ganz, ganz viele Zuschriften bekommen. Und ich bin mir nicht mehr ganz sicher, hattest du gesagt, der Allererste bekommt ein paar Sticks von dir? Drei. Die ersten drei. Die ersten drei. Okay. Dann hätten wir auch schon drei Gewinner, muss ich sagen. Erstmal wollen wir es auflösen. Kannst du noch mal den ganzen Spruch sagen? Und dann folgt die Auflösung. Alles klar, warte. Er muss es einmal nachgucken. Da muss ich wirklich einmal nachgucken. Bevor ich nämlich etwas falte. Ja, ganz wichtig. Passt mal auf, was man aufgibt. Gleich kommt es, gleich kommt es, gleich kommt es. Lauf nicht weg. Es handelt sich nur um Stunden. Es handelt sich nicht nur noch um Stunden. Nein, nein, nein, nein. Nein, nein, nein, nein. Der Dirk findet es auch irgendwann. Ich bin relativ zuversichtlich. Ich bin ziemlich frohen, mutig, dass ich diese... Ich bin nur gerade überrascht, weil er wusste nicht, dass das jetzt kommt. Genau, das war ich wirklich nicht irgendwie. Ich bin da ja echt nachts drauf gestoßen. Aber wir sind in den 119. Und das kam ja jetzt in der 116. Genau, aber wir sind nicht... Das heißt, wir müssen ja so langsam mal auflösen auch. Ja, genau. Okay, bist du bereit? Ich bin sowas bereit. Alle anderen auch. Alle sind bereit. Okay. Hallo Leute von A bis Z, von 1 bis 100. Von Norden bis Süden, von Osten bis Westen. Hier bin ich wieder. Euer guter Alter. Spencer. Yeah. Und das haben einige gewusst. Wirklich einige. Und einige verdammt schnell. Also wir erinnern uns, der Podcast kommt ja immer, Podcast-Not-Cast, kommt ja in der Regel donnerstags bei YouTube um 18.45 Uhr raus. Das ist ja wirklich Gesetz. Und bei allen anderen wissen wir es nicht so hundertprozentig. Aber donnerstags ab 19 Uhr aufwärts in die Abendstunden rein. Und der allererste, der uns geschrieben hat und der damit ein paar Sticks gewonnen hat, ist der Arne. Und das ging ein um, ich kann ja die Uhrzeit eigentlich irgendwo auch nachgucken, meinte ich zumindest, um 20.15 Uhr an dem Donnerstagabend. Das bedeutet, die Folge dauert ja auch über anderthalb Stunden. Ich wollte gerade sagen, aber früher. Also die Folge zu Ende gehört und dann sofort geschrieben. Wahnsinn. Also Arne, du hast ein paar Sticks gewonnen. Ebenso wussten die richtige Antwort der Stefan, zweites paar Sticks, und der André, drittes paar Sticks. Und vielen lieben Dank an alle anderen, die uns geschrieben haben und auch natürlich die richtige Lösung parat hatten. Aber die drei waren die schnellsten. Ich gucke mal nach, wann die geschrieben haben. Oh, der Stefan auch noch an dem Donnerstagabend. Also, der war auch noch ziemlich früh am Start. Und der André, muss ich auch noch mal kurz nachgucken. Das sehe ich mir einfach jetzt neugierig. Der war um 22.25 Uhr, sehe ich hier gerade. Also, das war, oh, ich habe, glaube ich, auch falsch gesagt. Warte, warte, warte, warte. Doch, 20.15 Uhr, der Arne und der Stefan, auch um 20.15 Uhr, das ist ja strange. Oder mein E-Mail-Programm veräppelt mich gerade. Aber die drei waren direkt am Donnerstagabend schon direkt parat, haben das rausgehauen und haben verdientermaßen. Und ich muss ja sagen, ich habe es ja komplett nicht gepeilt. Aber kennst du es denn? Einfach nichts gewonnen. Ja, ich kenne es natürlich. Logisch. Logisch. Damals gab es ja nur drei Programme, natürlich kenne ich das. Ja, genau. Und das dritte Programm war nie eine Option. Ja, niemals. Das Programm war dann, nee, das existierte quasi nicht. Also erstens das Programm. Super, vielen lieben Dank, dass ihr mitgemacht habt. Ganz, ganz großartig. Adressen haben wir, wenn nicht, schreibe ich euch nochmal an und dann bekommt ihr alles zugeschickt. Dann nochmal ganz kurz und ihr habt es natürlich mittlerweile alle mitbekommen, nochmal die Termine, die hier von uns außer, von unserer Seite aus anstehen. Das ist einerseits, und das ist nicht mehr in allzu ferner Zukunft. Unser, wie soll man das jetzt nochmal sagen, wie haben wir das genannt? Unser Abhängen, nein, das klingt zu negativ. Unser gemeinsamer Nachmittag klingt auch nicht schön. Unser Kaffeekränzchen, das ist doch schön. Kaffeekränzchen mit Dirk und Timo in Musikklier in Nürnberg am 13.09. Also ab Nachmittags-Uhrzeit ist immer noch nicht ganz safe. Es liegt ein bisschen an uns, dass die Kommunikation mit Musikklier noch etwas schleppend verläuft. Aber wir sind mit allen wichtigen Infos auf Start. Aber merkt euch das Datum. Samstag, 13.09. Musikklier Nürnberg. Kaffee Kränzin mit Dirk und Timo. Einen Monat später ist dann unser Trump Camp am 11. und 12. Oktober. Es sind noch drei Plätze aktuell frei. Das heißt, wenn ihr noch Bock habt, mitzumachen, mitzunörden, viel Input zu bekommen, aber auch eben viel Community, viel familiären Zusammenhalt und einfach nette Menschen kennenlernen möchtet, dann kommt zu unserem Drum Camp und dann nochmal kurz die Aufmerksamkeit richten auf das 16. Percussion Kreativ e.V. Teacher Tagen Event vom 21. bis 23. November diesen Jahres. Da sind Dirk und ich auch mit am Start und auch dazu findet ihr und auch zu den anderen beiden Events alle Links in den Shoutouts. Music. Du hast es getan. Ich mache das, weil ich weiß gar nicht, ob du jetzt eigentlich weißt, was kommt, weil du hast ja nur Smalltalk gesagt. Ihr da draußen, ihr müsst wissen, der Timo hat mir vor kurzem etwas zugesendet, was ich mal querlesen sollte, wo ich mal meine Meinung zugeben, abgeben sollte. Und mich hat es ziemlich aus den Socken gehorchen, weil ich es super interessant finde. und der Timo hat sich wahnsinnig Arbeit gemacht. Und zwar, wer den Timo ein bisschen verfolgt, der weiß, dass Timo auf seinen unterschiedlichen Kanälen immer wieder auch über Jazzmusik redet. Das heißt, dass er Stilanalysen vornimmt, dass er auscheckt, wie jemand etwas gespielt hat oder auch Vergleiche, wie der gleiche Song auch noch von jemand anderem interpretiert worden ist. Und Timo hat gesagt, Mensch, wenn ich mir doch schon so viel Arbeit mache, dann packe ich doch das mal zusammen, ein Sammelsorium. Und ich darf es jetzt auch sagen, wie gesagt, er weiß nicht, dass es jetzt kommt, aber ich weiß, dass es geklappt hat. Denn Timo hat das Ganze als Buch zusammengefasst und ich glaube, ich darf sagen, du hast es geschafft und ich beglückwünsche dich. Das Ganze wird bei Hudson Music verlegt, einem amerikanischen Verlag, was ich finde, also echt so ein kleiner Ritterschlag auch ist, Timo. Und ich finde, wie gesagt, dieses Buch für alle Leute, die einfach nur mal auch in die Jazzwelt nur eintauchen wollen, die einfach mal wissen wollen, warum haben Tromner denn dies oder jenes gespielt oder warum sind solche Leute wie Max Roach, Art Blakey, Tony Williams, Steve Gett, warum sind die einfach überhaupt solche Legenden? Warum haben die so einen Legendenstatus erworben? Was ich wirklich total smart bei dir finde, du hast nämlich zweimal das gleiche Stück von zwei verschiedenen Schlagzeugen, die das Stück natürlich unterschiedlich interpretieren, analysiert, dargestellt. Ich denke mal, bevor ich jetzt, weiß Gott, was für so lustige Sachen über dein Buch erzähle, weil ich finde es wirklich, Congrats ohne Ende, also ich beglückwünsche dich, ich finde es ist ein tolles Buch geworden und wie gesagt, am besten erklärst du mal und dann kann ich ja auch noch so ein bisschen nachhaken hier und da, was dein Buch denn alles so beinhaltet, was du dir dabei gedacht hast und ja, erklär einfach mal die ganze, wie gesagt, ich habe es ausgecheckt, ich finde es wahnsinnig, es ist sehr, es ist aller doch arbeitsintensiv, wenn man das wirklich alles nachspielen will. Und du hast nämlich alles nachgespielt. Erzähl doch am besten mal selber. Oh mein Gott. Ja, erstmal vielen Dank für die Lorbeeren. Ich bin ja ganz schlecht, in sowas jetzt über mich selbst zu reden und über die eigenen Projekte zu sprechen. Ja, deshalb habe ich gesagt, deshalb sage ich es ja auch nicht. Boah, da bin ich gar nicht gut drin, ey. Ja, also erst einmal, ja, ich habe ein Buch rausgebracht, das nennt sich Jazz Standards on the Drum Set. Und ist jetzt digital, das muss man dazu sagen, ganz wichtig, digital verlegt von Hudson Music. Das heißt, es gibt es nicht in einer gedruckten Form. Das war in der Kommunikation mit Hudson dann schon so, dass sie direkt gesagt haben, wenn wir das machen, nur digital, weil die schreiben ganz eindeutig, gedruckt lohnt sich nicht mehr. Nur noch für, also sie haben beschrieben, für ganz wenige, da muss aber den richtig fetten Namen im Background haben. Obwohl wir den Schlagabtauschen machen, sind wir noch nicht so weit. Jetzt kann es ja nur noch um Monate handeln. Aber ich bin super froh, dass, das sind Rob Wallace und Joe Bergamini, mit denen ich ja Kontakt habe. Und der Joe Bergamini ist auch der, mit dem ich dann letztendlich die letzten finalen Sachen gemacht habe. Und super nette Menschen, muss ich auch an der Stelle sagen. Super hilfsbereit. Egal, wie dumm meine Frage war, es kam immer eine ordentliche Antwort zurück. Und da bin ich echt super dankbar für und ich bin auch sehr froh, dass ich es bei Hudson Music mache, denn das Buch richtet sich ja an Leute, die Jazz interessiert sind und der internationale macht es einfach viel größer als jetzt der rein deutschsprachige Markt das ist natürlich einer der Gründe, warum ich versucht habe auch mit Hudson da so ein bisschen, das machen zu können ja und worum geht es in dem Buch? Es sind 20 Transkriptionen die ich angefärktet habe es sind aber nie die vollständigen Transkriptionen, bis auf zwei Ausnahmen, sondern es sind immer meistens so die ersten, 68 Takte, manchmal sind es auch nur die ersten eine Minute, anderthalb Minuten ungefähr, je nachdem wie schnell der Song ist halt manchmal ist es sogar unter eine Minute, manchmal ist es über eine Minute es hängt immer so ein bisschen von der BPM-Zahl des Songs ab, aber es geht immer um die 68 Takte sind es tatsächlich geworden weil die passen auch bei mir auf zwei DIN A4 Seiten so, also ganz praktische Gründe, und das Ding war eigentlich zu zeigen, wie. Drummer, die Chorusse, die Themen, die Melodien begleitet haben und interpretiert haben und nicht die Soli später. Deswegen habe ich irgendwann auch den Cut gemacht. Ich habe noch ein paar Soli-Stellen, wie gesagt, mitgenommen dann in die Transkription, weil ich dachte, okay, es ist eine rundere Sache. Aber mir geht es eigentlich immer darum, wie wurde das Thema, also wie wurde, dann nennt man auch bei den Drummern das The Hat, also das Thema, der A-Teil, der B-Teil, wie wurde das von der Melodie her mitgespielt? Weil es ist dann doch oft was ganz anderes als einen Solisten zu begleiten. Weil doch die Phrasierungen anders werden und so weiter und so fort. Und dann war es mir auch nicht genug zu sagen, okay, ich mache das jetzt Beispiel an Take 5 von Dave Pruebeck Quartet fest, weil das ist einmal, das hat John Morello gespielt, das ist halt die Interpretation von John Morello, aber wie hätte das jetzt ein anderer Schlagzeuger interpretiert? Bei Take 5 ist jetzt was Besonderes, weil Take 5 habe ich nicht zweimal, das heißt, es gibt ein anderes, das nennt sich Take 10, ist aber Take 5 heißt nur anders so. Ist auch der gleiche Komponist. Paul Desmond hat beide Stücke geschrieben. Und witzige Anekdote dazu. Paul Desmond hat Take Ten ein paar Jahre später geschrieben für sein eigenes Album. In der Hoffnung, dass es genauso durchstartet wie Take Five damals, was natürlich nicht passiert ist. Und der Schlagsäger damals war dann Connie Kay. Und der hat es komplett anders gespielt, diesen Fünfviertelswing, als ein John Morello. Und das zieht sich fast dann so durch alle Stücke natürlich. Jeder Schlagsäger hat seine eigene Spielweise, seine eigene Interpretation, obwohl mich überrascht, dass manchmal es auch doch sehr ähnlich ist. Aber ich meine, grundsätzlich hängt es natürlich auch davon ab, wie an und für sich ein Stück interpretiert wurde schon von den Interpreten. Aber manchmal sind die Sachen sehr ähnlich. Ich habe auch So What drin von Miles Davis. Zweimal. Zweimal von Miles Davis und zweimal mit dem gleichen Schlagzeuger, nämlich James Jimmy Cobb. Einerseits nämlich, weil das Original auf Kind of Blue ist relativ gediegen, läuft smooth nachher. Und ein Jahr später haben die gleichen Musiker das Ding live gespielt. 100 BPMs schneller. Wow. Also es ist So What. Es ist fast die gleiche Band. Ein Saxofonist ist sicher bei Ken Ball-Adderley war nicht mit auf Tour, ist ein anderer Pianist, ansonsten sind sie gleich ein Kollege und die haben das Stück einfach mal 100 BPMs schneller gemacht. Einfach mal zu sehen, wie wurde das denn dann interpretiert von James Jimmy Cobb? Also ich finde das total spannend, ich hoffe, dass andere es auch spannend finden. Das Buch ist jetzt seit... Ist ganz frisch eigentlich. Ist jetzt ganz frisch im Hudson Shop erhältlich, Link ist er dann auch jetzt, darf ich das ja auch dann machen anscheinend, Link ist dann in den Shownotes. Und ich würde mich natürlich freuen, wenn der ein oder die andere mal da draufschauen und mir auch gerne Feedback geben, was ist gut. Ich schreibe auch in dem Buch selbst, ich bitte darum, Feedback zu bekommen. Und ich schreibe es auch in dem Buch, eine Transkription ist immer eine Interpretation. Es ist immer nur das, was ich höre. Es ist immer nur mein Erfahrungsstand. Ich kann nicht alles perfekt raushören. Es ist unmöglich. Ich glaube, das geht auch gar nicht, weil irgendwelche Nuance fehlt da doch. Was ich so sehr spannend daran finde, und das ist für euch auch gerade vielleicht, wenn ihr noch gar nicht so sehr in diesem Thema Jazz drin seid, aber Jazz denkt man immer so Spengeleng, Spengeleng und das ist es halt nicht. Sondern jeder Schlagzeuger, und das macht ja auch Jazz so interessant, jeder Schlagzeuger hat erstmal seine eigene triolische Phrasierung. Die kann man ein bisschen nach hinten, ein bisschen mal nach vorne oder zur Mitte oder wie auch immer welche, weil du hast drei Noten, die kann man irgendwo zusammenrücken. Das muss nicht immer mathematisch gleich sein. Das ist erstmal das Spannende. Und was ich daran finde, dass man wirklich an den Transkriptionen. Dass man wirklich sieht, wie das Reitbeckenlenk spielt. Es ist halt nicht Spengelenken. Es sind manchmal nur Viertelnoten, die einfach leise durchlaufen. Dann finde ich es ganz interessant, du hast ja auch einige Lettensstücke, also quasi notiert, transkribiert, dass die auch wieder ganz, manchmal auch ganz subtil nur begleitet werden. Ich glaube, das ist eine, ich weiß nicht, war das St. Thomas, hast du glaube ich, wo ich dachte, dann würde ich wahrscheinlich am Schlagzeug rummetern wie die Sau und dann, ich weiß nicht, wer es jetzt war, ich habe es jetzt gar nicht mehr drin. Hast du zwei Versionen von St. Thomas? Also St. Thomas kennt, glaube ich, fast jeder. Sonny Rollins, berühmt dafür, der Saxophonist, der das Stück. Gar nicht gesagt hat, dass der es geschrieben hat, aber die Plattenfirma hat gesagt, du hast es geschrieben. Weil es beruht auf traditionelle Stücke. Und es gab nämlich auch ein paar Monate zuvor eine Aufnahme, die nannte sich Fire Down Here. Und es ist exakt das gleiche Stück. Es ist exakt, es klingt, die haben es ein bisschen mehr in die Länge gezogen, sag ich mal. Aber es ist die gleiche Melodie. Und der Schleifzeuger da drauf ist Wilbert Hogan. Kennt keiner. Also ich hatte den Namen vorher nicht gehört. Und was ich interessant fand, war, ich hatte auch Kontakt zu John Reilly, für mich einer der geilsten Jazz-Educator im Tram-Bereich überhaupt, weil ich mit einigen Stücken nicht klarkam. Wo ich dachte, ich brauche mal noch jemanden, der mir sagt, okay, du bist auf der richtigen, sag mal, du bist auf dem richtigen Weg, oder was du gerade machst, ist total aber umfug. Und ich habe John Reilly mit in dieses Boot geholt bei Fire Down Here vom Randy Westen-Trio und der kannte das Stück auch nicht. Das fand ich so genial. Und ich dachte, der kennt alles und der kannte es nicht. Und was ich da interessant fand, war sowohl bei St. Thomas als auch bei Firedown hier, es wird sehr spärlich erstmal begleitet. Und zwar ich würde behaupten, man kann es nicht mehr nachvollziehen, weil es gibt ja keine Videoaufnahme, es gibt auch keine Bildaufnahme. Also keine, der im Studio mal Fotos gemacht hat, dass man irgendwas erkennen könnte. Ich behaupte, es ist in einer Hand ein Mallet bei Firedown hier und in der anderen Hand ist es eine Hand. Also kein Stick, sondern dass er wirklich mit der Hand auch die Snare Drum gespielt. Oder vielleicht auch Toms. Auch das ist manchmal nicht mehr ganz eindeutig nachzuvollziehen. Und Max Roach, der dann St. Thomas eingespielt hat, damals als Sonny Rollins, dass der es ähnlich gemacht hat. Auch mit einer Hand, aber kein Metal, sondern eine Stick in der anderen Hand. Also, und da auch die Nuancen alle wiederzugeben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Weil eine Snare Drum hat dann doch mehr Töne als drei. Wie willst du das in Noten noch darstellen? Es geht nicht. Es ist unmöglich. Es ist also immer nur so eine Richtlinie, so eine Anlehnung, ein grober Fahrplan vielleicht sogar, vielleicht ein bisschen mehr als grob, aber es ist ein Versuch nur. Es kann nur ein Versuch sein. Aber du hast recht, weil ich ja auch zeigen wollte, wenn du ein Buch bist, Jazz spielen muss nicht zwingend schwer sein. Es gibt so viele Leute, die Angst haben, oh Gott, was muss ich jetzt machen? Oh Gott, oh Gott, oh Gott, ich muss jetzt krasse Lixi raushauen oder Kompifiguren oder was weiß ich auch. Nee, es ist manchmal, manchmal ja, okay. Manchmal ist es natürlich ultra anspruchsvoll, aber manchmal ist es einfach nur ein Swing und der wird einfach mal gespielt. Kombifiguren, ja, warum? Gibt's oft, sehr, sehr spärlich, manchmal wird auch gar keiner Hyatt mitgetreten. Was nicht immer auch klar ist, wurde die Bassdrum wirklich in Vierteln mitgemacht oder nicht? Weil es so leicht gespielt ist. Es ist auf den Aufnahmen nicht zu hören, weil natürlich auch, das schreib ich auch im Buch im Vorwort oder in der Einleitung, die Aufnahmequalitäten damals, Meine Stücke bewegen sich meistens so 50er- bis 60er-Jahre. Die waren manchmal nicht so weit, dass man sagen kann, okay, das Schlagzeug ist super clean am Start, sondern oft hat das Schlagzeug ein Mikrofon gehabt und dieses eine Mikrofon musste das komplette Drumset aufnehmen. Und dann bleiben Frequenzen auf der Strecke. Manche Frequenzen überlagern sich auch mit dem Bass, manche Frequenzen überlagern sich mit dem Piano und so weiter und so fort. Wie gesagt, deswegen ist es eine Interpretation, aber ich hoffe, ich kann dir so ein bisschen zeigen, dass Jazz nicht unbedingt schwierig sein muss und dass jeder auch seine Stimme finden kann. Deswegen auch die verschiedene Interpretationen. Deswegen ein Fünfvierteltakt a la, wie gesagt, Joe Morello, der ja wirklich sehr filigrane Sachen spielt darin. Im Vergleich zum Connie Kay, der das relativ basic-mäßig macht, wo sich das repetitiv eigentlich auch ständig wiederholt, sein Pattern, beides funktioniert und beides hat seine Berechtigung. Und wenn die das dürfen, dann dürfen wir das auch. Nein, was ich auch so klasse finde für euch, das Buch ist durchsetzt mit QR-Codes, das heißt, ihr könnt euch einerseits die Originalaufnahme anhören. Das solltet ihr auch zuerst mal und dann quasi wie du sie transkribiert hast und dann auch könnt ihr quasi Timo über die Schulter schauen und könnt sehen, wie Timo das Ganze, wie gesagt, sein Notenbild nochmal in einer sehenden Version umgesetzt habt, dass ihr das Ganze sehen und hören könnt, die Noten dazu vergleichen. Chapeau für mich, für dich Chapeau für mich, genau. Für dich auch. Für mich auch. Nein, also wirklich ganz, ganz tolles Buch. Gratulation dazu und ihr da draußen checkt das Buch wirklich mal aus. Es lohnt sich. Es steckt unheimlich viel Arbeit da drinnen. Da ziehe ich wirklich meinen Hut vor dir. Und ja, eigentlich ist es die Empfehlung dieses Monats. So, bam. Music. Von Nordhessen auf die großen Bühnen des Landes. André Wenzlitschke zählt heute zu den gefragtesten Drummern der deutschen Musikszene, ob mit Max Giesinger, Johannes Oerding, Jupiter Jones oder Meute. André steht für tightes, geschmackvolles Drumming und eine stilistische Bandbreite, die ihn vom Hip-Hop über Pop bis hin zum Singer-Songwriter-Projekt geführt hat. Sein Weg führte ihn über eine Ausbildung zum Bierbrauer zunächst, nach Dinkelsbühl, Los Angeles und zum Popkurs in Hamburg. Heute lebt der Wahlhamburger in der Hansestadt, tourt extensiv durch Clubs, Arenen und Festivals und ist ein gefragter Drummer im Studio. Im Interview sprechen wir über seinen musikalischen Werdegang, seine Ausbildung zwischen Dinkelsbühne und Kalifornien, Schlagzeugkuren, das Leben als Tourmusiker, Studioarbeit, peinliche Momente und vieles mehr. Viel Spaß mit unserem Gespräch mit André Wenzlitschke. Ton ab. Ja, guten Morgen ihr Lieben da draußen. Heute haben wir einen besonderen Gast und den ich auch und Timo, glaube ich, genauso zum ersten Mal live hier quasi im Cybernet uns gegenüberstehen. Das ist der liebe André Wenz-Litschke und ich freue mich riesig, dass du heute hier dir um diese Uhrzeit die Zeit genommen hast, bei uns dabei zu sein. Denn ich bin gerade vor 20 Minuten aufgestanden. Wir haben jetzt 9 Uhr. Der André sagte mir immer, der hat nämlich ein anderes Leben. Der Timo hat ja eben schon so ein bisschen vorgelesen, wo er denn überall spielt. Es sind Tausendsasser in der Musikbranche, der überall und nirgends spielt. Also von daher ist es bestimmt ein ganz, ganz tolles Gespräch. Der hat auch ein anderes Leben mal gehabt wie ich. Ich war ja auch mal Industriekaufmann, habe zumindest mal eine Lehre damals. Und André, ich denke mal, der Timo sagt auch noch mal, guten Morgen, aber dann erzähl doch mal, du bist früher sogar morgens um vier aufgestanden. Aber erst mal sagt Timur. Ich sage erst mal auch Hallo André, schön, dass du dabei bist. Also auch, wir sehen uns das erste Mal live und in Farbe, also mega. Und auch an dieser Stelle nochmal toll, dass ihr dir Zeit nehmt, weil du bist im Moment sehr busy. Es ist der Festivalsommer nämlich am Laufen. Yes. Und da werden wir gleich noch einiges drüber hören. Aber Dirk hat schon angekündigt, das heißt, der Dirk ist erst vor 20 Minuten aufgestanden. Ich bin vor drei Stunden aufgestanden, aber du bist früher noch früher aufgestanden. Und das nicht freiwillig. Nee, auf gar keinen Fall. Ich habe meine Ausbildung zum Bierbrauer gemacht. Und da bin ich jeden Morgen vier aufgestanden. Wahnsinn. Aber warum so früh, ist die Frage. Ich meine, vom Bäcker kennt man das natürlich. Aber Bier ist ja jetzt erstmal geduldiger als ein Brötchen. Hopfen und Malz. Vielleicht ist das so viel für seine Zeit. Wird der Hals? Es gab halt so Schichtarbeit. Und die erste Schicht muss halt so von 10 vor 6 bis 14.30 Uhr arbeiten. und dann die Nächste Schicht von 14 Uhr bis 22 Uhr 30 und dann die Nachtschicht. Das war also eine sehr große Brauerei anscheinend. Nee, es ging. Das war in Kassel die Martini-Brauerei. Die gibt es aber leider nicht mehr. Aber es ist auch schon alles sehr, sehr lang her. Ja, aber dann könntest du doch, eigentlich ist das doch ein gutes Stichwort, so ein bisschen mal erzählen, wie kam es dann, dass du einerseits dann hinterher diesen Job dann gesagt hast, oh, ich trommel doch vielleicht mal professionell. Wie ist das Ganze gekommen bei dir? Dass du vielleicht einfach mal erzählst, wie hat alles bei dir angefangen? Und wie kam es dann, dass du dann gesagt hast, Ich nehme von meinem gelernten Job doch das Risiko auf mich, gehe nach Amerika oder studiere überhaupt Musik. Wie ist dein Werdegand? Also ich komme aus so einem super kleinen Dorf bei Kassel in der Nähe, Fiesebeck. Und ich glaube, das hat ganz klassisch angefangen. Irgendwann gab es so einen Spielmannszug beim Schützenfest und ich fand den Schlagzeuger cool. Und wollte dann Schlagzeug spielen, habe dann so Kinderschlagzeug bekommen. Es hat alles noch ein bisschen gedauert, bis ich dann, glaube ich, mit zehn oder elf zur Musikschule gekommen bin und zu Weihnachten so ein kleines Schlagzeug bekommen habe. Und von da ging es dann relativ schnell, dass ich so Schulbands hatte und im Jugendzentrum mit Freunden Bands gegründet habe und so. Und das wurde dann immer wichtiger. Aber der Unterricht der Musikschule war nicht so richtig motivierend und der Lehrer war auch so Medium. Und dann wurde mir Stefan Emig empfohlen. Der wunderbare Stefan, liebe Grüße. Der hat damals noch in Kassel gelebt. Und über den habe ich so durch Schlagzeugmagazine, Drums, Percussion und Sticks und so erfahren. Und wir haben uns dann zufällig bei einem Dave-Wreckel-Workshop kennengelernt. Und ich habe ihn angesprochen und meinte, hey, du bist doch Stefan Emig, kann ich bitte Unterricht bei dir nehmen? Und dann habe ich, glaube ich, mit 15 genau dann Unterricht bei ihm bekommen und da wurde es dann alles ein bisschen ernster. Und Stefan hat mir dann von der L.A. Music Academy erzählt, wo er studiert hat, und da bin ich, glaube ich, mit 16 zu meinem Vater oder zu meinen Eltern gegangen und habe gesagt, hey, ich möchte Schlagzeuger werden, ich möchte gerne in Amerika Schlagzeug studieren und dann nach Hamburg oder Berlin ziehen und Profimusiker werden. Und mein Vater fand das so medium gute Idee und haben wir lange diskutiert und dann war so der Deal, ich mache erst mal eine Ausbildung, eine ordentliche Ausbildung in seinen Augen, und dann kann ich Musik studieren und da habe ich mich überbeworben und unter anderem als Bierbrauer, und als Bierbrauer waren ja die Arbeitszeiten am kompatibelsten mit Schlagzeugbericht und Üben und die Brauerei war tatsächlich direkt neben dem Proberaum von Stefan, und da dachte ich werde ich Bierbrauer und habe dann die Ausführung zum Bierrohr gemacht und habe es drei Jahre durchgezogen, war mir aber einfach super klar vorher schon, dass ich das nicht machen will, sondern. Musiker werden möchte und dann war die Ausführung vorbei und dann war der Deal eigentlich klar, dass ich dann in Amerika Schlagzeug spielen durfte und das war mir doch immer noch ein bisschen zu früh und ich habe es mir nicht so richtig zugetraut, weil ich damals glaube ich, ich weiß gar nicht 19 war oder so und bin dann noch nach Dinkelspiel gegangen und habe da zwei Jahre an der Berufsfachschule studiert bei Klaus Hessler. Und nach den zwei Jahren bin ich nach Amerika gegangen, zur LA Music Academy. Und hatte dabei Mike Shapiro, Joe Pocaro, Ralph Humphrey Unterricht und genau. Dann hat mein Vater quasi einen Teil des Deals dann eingelöst. Mich würde mal kurz interessieren, wie warst du denn musikalisch geprägt zu der Zeit? Ich muss gerade die Dackeli-Huntergrund entschuldigen. Wie warst du zu dieser Zeit musikalisch geprägt? Also in welchen Bands hast du schon gespielt? Was war da so dein Background diesbezüglich, so mit 15 halt? Also die Bands waren meistens so Coverbands. Alles mögliche, was für ein Charts war. Aber mich hat damals auf jeden Fall total dieses erste Saviour-n-du-Live-Album total geprägt mit Ralf Guske. So Ralf Guske war mein Held. Ich finde ihn immer noch super. Aber damals war ich so unfassbarer Ralf-Ruske-Fan und habe dieses Album hoch und runter gehört. Dieses mit 20.000 Meilen und das erste Live-Album von Saber Nadu. Das war auf jeden Fall meine Bibel so. Also schon so Popmusik auch schon. Also im Prinzip, was ich heute mache. Danach kam so April Boy Jr. Den habe ich dann irgendwann gecheckt, als er bei Paul McCartney gespielt hat. Das ist so einer meiner absoluten Favorites. Das habe ich viel gehört damals. Und heute immer noch. Ja, das war auf jeden Fall viel Popmusik und die Bands, mit denen ich gespielt habe, auf jeden Fall so Coverbands und genau, aber auch so Poprock. Und deine Ausbildung war jetzt sehr vielseitig, also du warst an der Musikschule, du warst beim Stefan im Privatunterricht anscheinend, du bist nach L.A. Gegangen, du warst in Dinkelsbühlen, du bist auch am Popkurs in Hamburg gewesen, da bist du nochmal nach Berlin gegangen, hast auch nochmal dort Unterricht genommen, das heißt, du hast dich sehr breit aufgestellt, was die Ausbildung anbelangt und du warst quasi an sehr renommierten Instituten, kann man ja wirklich sagen. Du warst ja bei wirklich Sachen, die immer genannt werden, wenn man mit so Leuten wie dir spricht. Wo warst du übrigens? Aber könntest du jetzt mal sagen, da du an so vielen dieser Institute warst, welches war, oder falls man das sagen kann, welches war das prägendste für deine jetzige Karriere, für das, was du jetzt machst? Wo würdest du sagen, okay, wenn ich das jetzt nochmal, wenn ich nur eins aussuchen dürfte, nochmal, da würde ich nochmal hingehen. Ich finde alles super. Und es war halt so alles zu deiner Zeit. Ohne Stefan, und das sage ich ihm auch immer, wenn wir uns sehen, ohne den würde ich das gar nicht machen, was ich jetzt so mache. Das war auf jeden Fall super wichtig, dass er mich so inspiriert hat und mir so vorgelebt hat, wie man Profimusiker sein kann. Deswegen war das auf jeden Fall total wichtig. Dinkelsby war halt so das erste Mal in meinem Leben, dass ich nur Musik machen konnte den ganzen Tag, ohne irgendwas anderes, Schule oder Ausbildung, beziehungsweise als Bierbrauer zu arbeiten. Deswegen war das total besonders für mich. Und Amerika, das war halt super aufregend, auch immer in Los Angeles zu leben. Ich komme aus einem 201-Wohnert-Dorf, war vorher noch nie wirklich in einer Großstadt und hab da in den Jahren in Los Angeles gelebt. Das war schon richtig, richtig spannend und dann auch sehr praxisorientiert. Also wir haben super viele Ensembles gespielt und mussten jeden Tag irgendwas vorspielen und so. Ähm, Das kann mich nicht so richtig entscheiden, ehrlich gesagt. Ich glaube, das ist auch schwierig, da jetzt auf einmal so einen Cut zu machen. Das war's. Aber wie kam denn dann von dir, das heißt, der Timo hat es ja auch gerade nochmal erzählt, du hast an vielen renommierten Instituten studiert. Wie ist denn dein Werdegang, dein Weitergang? Wie bist du so ein bisschen von dieses Amateurlager oder von der Coverband in dieses Profilager reingerutscht? Also nach dem Studium in Los Angeles bin ich nach Berlin gezogen und kann zu niemanden. Bin einfach sehr naiv hingezogen und dachte, okay, es wird schon irgendwie. Und bin einfach jeden Abend auf eine Session gegangen. Also ich habe mir wirklich so einen Sessionplan gemacht sozusagen oder Konzerte, wo ich jeden Abend irgendwas machen, um Leute kennenzulernen. Hab da super viel auf irgendwelchen Sessions gespielt und wenn dann eine Person da war, wo ich dachte, hey, der oder die spielt super und hab die Person dann kennengelernt und konnte vielleicht über die Person wieder neue Leute kennenlernen. Das war so das Ziel auf jeden Fall. Damals war es nicht so Social Media mäßig. Es gab Myspace und vielleicht Facebook so. Aber es ist irgendwie so mein Ding. Ich habe aber versucht, so schnell es geht super viele Leute kennenzulernen. Habe dann auch so im Internet auf irgendwie Annoncen geantwortet und bei irgendwelchen Bands vorgespielt, die ich vielleicht selber gar nicht so cool fand, aber vielleicht war irgendwer in der Band, wo ich dachte, das ist cool, den kennenzulernen. Und ging das Schritt für Schritt. Hab dann immer mehr gespielt. Und irgendwann wurden es auch mal so Artists, mit denen ich unterwegs war, was so ein bisschen mein Plan war, so der Sideman-Session-Musiker zu sein. Hab dann angefangen, ein bisschen Unterricht zu geben an so einer Musikschule. Und irgendwann war es dann so, krass, jetzt kann ich davon leben anscheinend. Dann bin ich wohl jetzt Profimusiker. Hat so ein bisschen gedauert, aber ja, das war so die Anfangszeit in Berlin auf jeden Fall. Die da sah dann so aus. Wie hast du dich denn auf solche, also was ich ja erstmal klasse finde, das ist der Begriff, der wird vielen Studenten heute guttun, Klinken putzen. Du bist ja wirklich, du hast gerade gesagt, du bist ganz viel auf Sessions gegangen. Wie hast du dich vorbereitet? Hast du dich überhaupt vorbereitet? Hast du gesagt, ich mach mal jetzt einfach, ich geh da mal hin, ich guck mal? Oder hast du speziell gesagt, okay, in diese Ecke möchte ich auch gehen oder überhaupt, wie hast du dich aufs Profilager, ich nenne es mal jetzt so, vor, hast du jetzt gesagt, ich will das oder daran muss ich jetzt ganz besonders üben, das ist wichtig. Was waren da so deine Prioritäten für deinen Werdegang? Ich habe schon einen Plan gehabt, was ich machen wollte und wo ich hin wollte. Es war sehr schnell klar, ich wollte jetzt nicht so ein Allround-Schlagzeuger werden, weil ich mir das, glaube ich, selber nicht zutraue in so vielen verschiedenen Genres auf so einem Niveau zu spielen, wo ich denke, das cool ist, wo ich dann zufrieden bin. Und ich habe einfach am meisten Bock gehabt auf so Popmusik und habe das dann im Speziellen so geübt. Also viel so mit Klick spielen, an meinem Sound gearbeitet, viel zu Popmusik gespielt, mir viele Konzerte angeguckt, auch einfach mal so Songs drauf geschafft von irgendwelchen Leuten, wo ich dachte, das fühlt sich gut an, wenn die spielen. Transkriptiert und so. Solche Sachen und genau, hab dann auch auf eine Session, ich bin jetzt auf keine Jazz-Session gegangen oder so, weil das wäre jetzt auch nicht wirklich Werbung gewesen, wenn ich da auf die Bühne gegangen wäre und einfach schlecht Jazz gespielt hätte. Deswegen hab ich schon ein bisschen gecheckt, wo ich hin wollte und hab das dann so ein bisschen rausgesucht, wo es dann Sinn macht, hinzugehen und wo ich mich vielleicht nicht blicken lassen sollte oder nicht auf die Bühne gehen sollte. Hattest du dann auch Vorbilder im Bereich der Pop-Drummer? Ich meine, Stefan war bestimmt auch einer deiner Vorbilder, kann ich mir aber nachvollziehen, hat gesagt, wie wichtig er für dich war. Aber gab es noch irgendwie andere Pop-Drummer, wo du gesagt hast, Ralf Guske ist ja auch dann so ein Name vielleicht, den du dann auch, ich sage nicht, nachgeeifert hast, aber wo du sagst, okay, der Sound ist cool von dem, das, was der musikalisch macht, dieses Feel mag ich. Also Ralf Kuske war auf jeden Fall so ein Typ damals, aber auch so, wie der gearbeitet hat, weil ich wusste es nicht, wie man als Profimusiker oder als Schlagzeuger, was er für Möglichkeiten gibt. Man kann natürlich so in der Band spielen und erfolgreich sein, oder vielleicht auch nicht erfolgreich sein, aber ich hatte schon Bock, was Ralf Kuske so ein bisschen vorgelebt hat, dieses bei Saviour Naidoo zu spielen, bei Sündenmannheim, Sabrina Settur, Gianna Nanini, dieses Hin und Her zwischen und zwischen den Acts. Das war auf jeden Fall so fand ich super und dann dieses ich glaube es war einer der ersten, der so mit so zwei, drei Snares, diese Drum und Bass Sachen so ein bisschen eingebaut hat, das fand ich irgendwie ganz hip, und also der war auf jeden Fall ein Vorbild, dann war Aple Bobby Jr. Bis heute ist es mein absoluter Lieblings Schlagzeuger, vom Sound von der Attitude, von dem Selbstbewusstsein von der Musikalität das ist auf jeden Fall einer meiner absoluten Heroes. Dann hat Continuum von John Mayer das Album das hat mich total weggehauen Steve Jordan, ist da ganz vorne dabei dann Sean Pelton der ist gar nicht so bekannt aber der spielt Saturday Night Live seit was weiß ich vier Jahren in Amerika und das ist so ein Held von mir dem hab ich dann mal Unterricht genommen so ein paar Stunden und so. Es gibt so viele das ändert sich dann auch immer wieder Aber so Able Boyle ist ja auf jeden Fall so der Typ, der sich so durchgezogen hat, den ich immer wieder gerne höre und das immer wieder angucken muss. Ja, Able Boyle ist natürlich der Mann, sage ich mal, einfach bei so einem Sound. Das interessiert mich, da würde ich gerne noch ein bisschen mehr drüber erfahren. Sound ist ja heute ganz wichtig, aber es ist sehr, sehr schwierig, auch einem Schüler zu erklären oder einem Studenten, Sound, wie hast du an deinem Sound gearbeitet, weil du bist ja jemand, der wirklich mit ganz vielen unterschiedlichen, zwar im Pop und Rockbereich bist, aber du bist jemand, du spielst ja jetzt anders bei Jupiter Jones als bei Kerstin Ott, sag ich mal. Das ist ja schon eine andere Attitude. Wie hast du daran gearbeitet, dass du sagst, das ist jetzt der andere, das ist jetzt so mein Sound, du hast, finde ich ja schon auch so einen Wiedererkennungswert und noch ein bisschen, wie hast du darauf dich vorbereitet oder welche Übungen hast du dafür? Ich glaube, das wird viele Zuhörerinnen und Zuhörer interessieren. Ach, so richtig Übungen? Also ich habe mich auf jeden Fall sehr viel aufgenommen, und probiere nach jedem Auftritt einen Mitschnitt zu bekommen. Und nerve da unsere FOH-Leute und dass ich doch bitte einen Mitschnitt bekomme. Um mir das alles nochmal anzuhören, wie es das in dem Moment für mich angefühlt hat, wie es klingt, wie die Dynamik ist innerhalb vom Set. Solche Sachen. Und einfach viel dazu gespielt. Also gerade Jupiter Jones, bei dem habe ich ein paar Jahre gespielt. Das war schon so ein bisschen was anderes, als was ich sonst so mache. Da habe ich einfach zwei Wochen in meinem Pro-Raum eingeschlossen und habe ständig, also die ganze Zeit dazu gespielt, um diese Attitude so hinzubekommen und den Sound und das Authentisch spielen zu können. Und jetzt nicht einfach nur so mehr rauszuschreiben und dann die Patterns runterzuspielen. Da habe ich genau, viel Zeit investiert für sowas. Natürlich so der Sound von den Trommeln, das ist halt immer so eine Geschmackssache und auch so, das ändert sich ja ständig. Also ich kann mich erinnern, so meine Berlin-Side, da habe ich mal ganz lange eine 26er Bassdrum gespielt und bin zu jedem Gig mit einer 26er Bassdrum hingegangen. Zu jedem Gig. Alter, Alter. Ob im A-Train oder ich glaube, ich habe damals mit so einem Rapper gespielt und habe auf Splash gespielt und habe meine 26er Bassdrum mitgenommen und egal wo, egal mit welchem Act, wollte ich immer diese 26er Bassdrum spielen. Davon bin ich jetzt so ein bisschen weg obwohl ich sehr gerne wieder eine 26er Basszone spielen würde, aber variiere so ein bisschen mit dem Sound aber diese Soundvorstellung und der Geschmack was ich gut finde, ändert sich halt ständig, gefühlt gerade geht es ja wieder so ein bisschen weg von den ganz tiefen Snairs, habe ich das Gefühl und ich habe auch wieder Bock, mal so ein bisschen höhere Snairs zu spielen vielleicht mal ein paar offene Snare-Sounds wieder anstatt jetzt nur dieses tiefen Snare-Sound. Deswegen ändert sich das natürlich von Zeit zu Zeit und auch von, Künstlerinnen oder Künstler zu Künstlerinnen, also zwischen den verschiedenen Acts mit denen ich spiele, was es ja für Sound hat, wie das Setup ist und die ganzen, zum Beispiel bei Kerstin Odd kommt halt schon ein bisschen was vom Band und da macht es dann einfach höhere Toms zu spielen, weil einfach nicht so viel Platz ist von der Frequenz her, mit diesen Boom, Boom Toms, die sich einfach dann null durchsetzen. Und dann spiele ich dann auch schon mal ein 8er Tom, wird dann mal wieder ausgepackt, und bei Jupiter Jones habe ich meistens so 13, 16 Toms zum Beispiel gespielt. Genau, ändere ich einfach mal ein Setup so von Act zu Act. Da würde ich mich noch interessieren, wenn du dann, du änderst deinen Sound, ja passend zum Act, also zu der Künstlerin, der Künstler der Band, hast du denn da die Hoheit drüber oder kommt auch Management an, der die Künstler selbst, die Bands sagen, ey, wir würden aber gerne, dass du so und so klingst oder ist das alles liegt das komplett bei dir? Oder vielleicht, du arbeitest ja wahrscheinlich auch mit Drumtech logischerweise zusammen. Wie weit ist der noch mit involviert in den ganzen Prozess? Das ist unterschiedlich von Act to Act. Aber ich spreche das schon ab, mit dem Music Director, teilweise mit F.O.H. Und mit dem Artist, in welche Richtung es gehen soll. Also ich mache mir vorerst mal Gedanken, welche Richtung es geht, wie ich das fühle, welche Richtung ich gehen möchte. So vom Sound her, ob ich E-Drums nehme oder nicht, oder vielleicht nur so ein Clapsack oder so und mit Absprache mit dem Musical Director und teilweise dem FOH oder Künstler oder Künstlerin stellt ihr ein Setup zusammen. Aber ich habe schon mal als erstes selber eine Idee und schlage was vor. Und meistens geht das so durch. Aber es gibt dann auch schon mal so Sachen, so ein bisschen für Low End. Wir wollen keine Gong-Torren zum Beispiel. Ich habe gerade eine Gong-Torren bekommen, wollte die eigentlich überall spielen. Und wurde schon ein, zwei Mal abgewählt, leider. Aber ich werde es noch mal spielen, irgendwann. Darfst du denn. Du hast gesagt, du sprichst das mit einem Musical Director ab, für die Leute, die es nicht will. Ein Musical Director ist so derjenige, der die Band zusammenhält. Das ist so intern unter den Musikern der Bandchef, neben dem Künstler, weil der Künstler hat ja gar nicht immer Zeit, sich mit der Band zu beschäftigen, sondern der kommt in der Regel zum Probentag. Aber bevor der Künstler meistens mitprobt, trifft sich eigentlich nur die Band. Und in dieser Band muss ja einer der Chefs sein, das ist der sogenannte Musical Director. Das heißt, bringst du dann auch alles mit oder wird das im Vorfeld schon geklärt? Oder entsteht der Sound, dieser Live-Sound, erst bei den Proben? Dass du sagst, ich bringe mir jetzt sechs Snares mit und davon nehme ich dann, das habe ich im Kopf oder ist das im Vorfeld schon abgeklärt? Wir klären im Vorfeld schon ein bisschen, welche Kerbe es uns schlagen soll, soundmäßig. Aber ich nehme ja schon ein paar also lieber ein bisschen mehr mit so den Proben als zu wenig, also ein paar Snares mehrere Becken, wo man vielleicht mal so ein bisschen auswählen kann und teilweise, Bei Max Giesinger zum Beispiel haben wir gerade geprobt und da habe ich am Anfang ein bisschen größeres Setup gehabt, um so nach und nach, okay, das zweite Floortarm lasse ich jetzt doch weg und jetzt nehme ich doch ein anderes Ridebacken. Da hatte ich so mehrere Ridebacken zum Beispiel dabei, nur Hiats. Da wird so ein bisschen ausgesucht und da war aber zum Beispiel vorher schon klar, dass keine E-Drums eingesetzt werden und genau, hat am Anfang noch eine zweite Snare, die haben wir dann auch weggelassen. Also ist dann so ein bisschen zusammengeschrumpft, aber ich nehme erstmal ein bisschen mehr mit. Dass du was anbieten kannst. Genau, genau. Aber ganz grob kann man eigentlich vorher schon mit dem Music Arrector besprechen, in welche Richtung es gehen soll. Das ist so meine Erfahrung auf jeden Fall. Ja. Bevor die eigentliche Bandprobe losgeht, wie bereitest du dich darauf vor? Kriegst du MP3s? Kriegst du Noten? Musst du die Noten radorbar rausschreiben? Oder sagt man einfach, hey, da hast du... Wie können wir uns vorstellen, wenn die eigentliche Probe beginnt, wie sieht deine Arbeitsphase aus? Ja, meistens kriege ich Songs und es gibt Cheats, aber die Cheats sind dann so von dem Gitarristen oder dem Keyboarder geschrieben. Deswegen schreibe ich mir mal selber welche, die für mich funktionieren, wo einfach nur meine Informationen drauf sind. Genau, ich schreibe mir die Songs raus und mache mir dabei so ein bisschen Gedanken, die ich die umsetzen kann. Das hängt natürlich so ein bisschen davon ab, ob das jetzt schon Live-Arrangements sind und die 1 zu 1 so gespielt werden sollen oder das jetzt so Album-Versionen sind, wo wir dann in der Probe noch so eine, wo wir in der Probe halt eine Live-Person erarbeiten. Aber wenn das jetzt schon Live-Personen sind, dann schreibe ich ihn so raus und gucke, dass ich eventuelle E-Drum-Sounds am Start habe und habe ein Sheet und spiele es einfach rund, bis es für mich gut anfühlt und gehe dann so zur Probe. Versuche vorher noch so ein bisschen zu checken, wenn Ableton schon steht, wie die Einzähler sind und solche Sachen. Ob mit Klick gespielt wird oder ohne oder ob Ableton dabei ist, solche Sachen halt, ja und dann gehe ich zur Probe wenn das jetzt eine Albumversion ist schreibe mir das auch raus und mache mir immer so ein bisschen Gedanken, wie ich es machen könnte und habe immer so zwei, drei verschiedene Ideen, wie ich es umsetzen könnte dass ich auf jeden Fall schon was anbieten kann dass ich so einen Plan habe für einen ersten Durchgang wenn dann gesagt wird, hey, wir spielen den Song einfach mal nicht nachdenken, wir spielen uns einfach dass ich da schon mal so eine Idee habe, wie ich es umsetzen kann, gerade wenn es programmiert ist uns jetzt nicht, mit Live-Trams aufgenommen wurde. Man muss gucken, wie man es umsetzt, dass ich da irgendwie einen Plan habe. Und da wird halt so dran gearbeitet und wird das entwickelt. Also bringst du die, das fand ich eben ganz spannend, weil das habe ich so und so gehört, bringst du dann, wenn zum Beispiel programmiert ist, da sind E-Drams drin, das heißt, du bringst auch tatsächlich erstmal E-Dram-Material mit zur Probe. Oder ist das dort vorhanden und hast du dich damit gar nicht zu kümmern? Oder kennst du dich auch mit E-Drams aus? Ja, also ich habe zu den SBDS und ein paar Trigger und ein paar Pedal und. Ähm Also so, dass die Basics da sind quasi. Genau, genau. Also ich frage halt vorher, wie es so aussieht und ob das gewünscht ist und dann frage ich beim Music Arrector, ob es vielleicht die Möglichkeit gibt, dass ich die Original-Samples bekomme. Wenn nicht, suche ich einfach was, was so ein bisschen in die Richtung geht und versuche das so ein bisschen basic so nachzuprogrammieren oder so. Genau, aber dass ich da so ein bisschen was anbieten kann. Wenn halt ein Clap da in der Strophe ist, dass ich halt ein Clap am Start habe. Oder ein Snap oder was auch immer. Oder eine 808 Bassdrum. Solche Sachen. Auch wenn die dann nicht genommen werden, dass ich es in der Probe schnell anbieten kann. Da würde mich das einmal kurz interessieren, weil das kam jetzt mal vor kurzem auf, hier eine Frage bei uns im Podcast. Da war die Frage, wie mache ich das mit In-Ear oder mit Monitoring und Zuspielern? Und das ist ja schon was ganz anderes, ob du jetzt so einen Clean-Sound von einem Samplingpad bekommst oder eben ob du auf deinen Snare-Tram drauf haust. Wie machst du denn da deinen Monitor-Mix? Hast du da irgendwie einen Tipp, den du allen geben kannst, die auch vielleicht nicht das Glück haben, immer mit FOH oder Monitor-Mixern also Ingenieuren auch zu spielen? Ich bin immer noch ein bisschen am suchen nach meinem perfekten Monitor-Sound. Ich hatte so ein bisschen Unterricht bei Victor Andrews. Wer ist das? Unfassbarer Schlagzeuger aus Los Angeles. Der spielt seit 15 Jahren bei Lannis Morissette. Hat im Studio die ganzen Lavin-Sachen eingespielt, die letzten Lizzo-Sachen. Oh, cool. Ist so einer der Top-Studio-Schlagzeuge aus Angeles. Ein unfassbar netter Typ. Und ich hatte Unterricht bei ihm, da habe ich auch mit ihm drüber geredet, über seinen In-Ear-Sound. Und er hat sich selber so gut wie gar nicht auf dem In-Ear. Und ich bin so ein bisschen am rumexperimentieren, aber ich habe mich auch eher, also wenn dann nur Bass, du musst näher so ein bisschen auf meinem Ende ja. Ähm, Weil, keine Ahnung, mich irritiert das so, wenn ich die Hyatt dann noch so, keine Ahnung, also ich habe so ein bisschen Bass, ein bisschen Snare, wenn überhaupt, vom In-Ear. Und das SBDS natürlich, also die ganzen E-Sounds, um das am Start zu haben und orten zu können. Aber sonst versuche ich mal, In-Ear so leise wie möglich zu haben und so das Nötigste drauf zu haben. Also natürlich alle, die mitspielen, dass man gut zusammenspielt, den Klick, so ein bisschen was von dem, was mitläuft, aber für mich selber sehr, sehr wenig. ehrlich gesagt. Aber ich bin so ein bisschen am Rummix-Reprenzieren gerade. Hast du selber Einfluss auf den In-Ear-Sound? Also ich meine jetzt vor dir am Schlagzeug, weil bei mir ist es so zum Beispiel, wahrscheinlich, weil ich da irgendwann mal echt so ein Horrorszenario gehabt habe, dass ich habe ganz gerne, dass ich ein externes Mischpult bei mir habe, dass ich den Klick leider oder lauter drehe, weil der ist irgendwann mal vom Monitormann gekommen, der hat gepennt, hat die Mute-Taster nicht rausgeschickt, geschickt und hatte halt keinen Klick. Also das ist ja worst nightmare halt irgendwie. Und von daher habe ich gesagt, ich gehe nie wieder auf die Bühne, wenn mit Zuspielern gearbeitet wird, dass ich nicht selber mir die Lautstärke von Klick, also mich interessiert eigentlich nur der Klick, wenn ich die anderen nicht höre, gut, ich hatte Pech gehabt, wenn wir so Flugshows haben, gerade mit Exes, wenn wir im Ausland sind. Das Wichtige ist für mich, mit dem Klick kann ich die Show blind spielen. Aber wenn ich die anderen höre und den Klick nicht, das ist scheiße. Ja, auf jeden Fall, total, total. Hast du das selber, also Bei dir oder sagst du nicht, ich vertraue meinem Monitormann? Ich meine, ihr habt auch ein Fest, bei uns ist das schon mal so und so. Wie arbeitest du da? Ich vertraue dem Monitormann. Also ich habe da keinen Mischwort neben mir stehen oder so. Ja, das war meine Frage. Ja, nee, nee, habe ich nicht. Bis jetzt hat es meistens funktioniert. Also du sitzt ja auch neben der Bühne und da kann man mal schnell rüberwinken und so. Und wenn es halt so fremde Monitorleute sind, Also ich sehe es auch so, dass einfach der Klick, wenn man es mitläuft, aber das Wichtigste ist. Und wenn es so fremde Monitorleute sind, dann sage ich auch, bitte guck beim ersten Song zu mir. Und wenn ich irgendwie so oder so mache, dann ist das erstmal nur für einen Klick, dass wir da safe sind. Genau, der Rest ist nett, wenn er da ist, aber der Klick ist erstmal die Macht. Ja, genau. Das auf jeden Fall, versuche ich damit so abzusprechen, dass das auf jeden Fall safe ist. Aber ich habe kein eigenes Mischpult. Okay, ja, ja. Aber eigentlich eine gute Idee. ich habe das früher mal gehabt, wo ich selber Ableton noch gemacht habe und ich hatte so ein kleines Ableton-Rack und dann habe ich mir das alles so gesplittet von der DI-Box und konnte das alles selber dann so ein bisschen einstellen und so mischbüht, aber, nee, nicht mehr, aber eigentlich eine gute Idee, das mal wieder zu machen. Ja, das ist ja nur deshalb, weil ich mir dann eine Hose gemacht habe. Aber ich kann es nicht verstehen, ja. Wie gesagt, das fand ich ganz gruselig, also wo ich dachte, der pennt. Wir haben auch kein, also wir haben schon Festen, aber das ist halt jetzt nicht so groß. Und gerade bei Flugschuss bist du halt auch mal auf die Festival-Crew an. Das ist auch nie böse gemeint, aber ist denn beim Ine-Bar was Witziges passiert bei mir, weil bei uns war zum Beispiel, wie gesagt, Axis ist ja Metal und da hat der FOH Mann vergessen, vorne einen Abba-Song zu muten. Und da war die ganze Zeit auf der Bühne, auf allen Bock. Wow. Drei Jahre. Ich meine, du spielst ja so viel, Da ist, komm, erzähl mal irgendeine lustige Geschichte, das ist bestimmt auch mal passiert. Ich glaube, das Schlimmste für mich auf jeden Fall war, ich habe den Simon Gattringer bei Johannes Oerding vertreten. Und Johannes und ich waren so gute Freunde und hingen vorher schon viel rum und habe immer mal so ein, keine Ahnung, so ein Showcase von 9 Songs und immer mal wieder mitgespielt. Und das war so die erste Show in 90 Minuten. Ich habe mich wirklich so akribisch darauf vorbereitet und habe so Bock gehabt. Und wir haben vorher geprobt und alles war wirklich cool, alle waren ja, ja, ja, und Soundcheck auch, alle total motiviert, alles hat gut geklappt, alle waren happy und dann sind wir auf die Bühne und ich dachte, geil, das wird so ein es hat einfach alles schon vorher so geklappt das, einfach nur genießen und Spaß haben, und ich hab nach Ableton gestartet bin auf die Bühne, hab Ableton gestartet und da kam so 8 Takte Intro so ein Streicher Intro, so eine Fläche oder so und nach 8 Takten im achten Takt so ein Pick-up auf die 4 und wollte losspielen. Und ich hab bloß gespielt und mein In-Ears ausgegangen. Einfach alles weg gewesen. Ich hab nichts mehr gehört. Und hab gespielt und hab mich so umgeguckt und alle waren so ganz normal. Also es, Die hatten halt die India noch. Also es ging bei denen noch. Ich bin der Einzige, wo es ausgefallen ist. Und hab gespielt. Und dann kam der Sound wieder und ich war noch so einigermaßen auf Klick. Und ich dachte, okay, keine Ahnung, was passiert. Aber egal, ich bin jetzt, ich bin immer noch drauf. Hab dann weitergespielt und ein paar Sekunden später ist es nochmal weg gewesen. Und dann war ich so lang, dass ich dann Ableton gestoppt hab und weitergespielt hab. Und alle gucken mich so an und ich war so, ey, ich hab keine India. Und dann haben wir den Song so zu Ende gespielt, ohne Ableton. Was auch funktioniert, weil da einfach so reinig vom Band kam. Und dann kam der Monitormann zu mir und ich meinte so, hey, mein India geht nicht. Und der hat so ein bisschen rumgefummelt und wusste aber auch nicht so richtig, was passiert ist. Und wir mussten aber weitermachen. Und dann habe ich, glaube ich, so drei, vier Songs ohne India gespielt. Chapeau. Die aber ohne Ableton waren, sondern einfach, die wir so gespielt haben. Aber es waren natürlich keine Amps oder keine Monitore auf der Bühne, sondern es war einfach, ich zähle das Ding ein und hoffe, dass wir irgendwie zusammen anfangen und zusammen aufhören. Das haben wir da gemacht und nach so drei, vier Songs kam der Monitormann und der, jetzt müsste es wieder gehen. Da war der Gig für mich natürlich schon gelaufen. Das war halt total krass. Das glaube ich dir. Ich saß da auf der Bühne und wusste nicht, wohin mit mir und dachte, oh Gott, das kann doch nicht wahr sein. War auch so ein Riesenfestival, keine Ahnung. Da haben wir weitergespielt, da hatte ich immer noch mal wieder so ein bisschen Aussätze und am Ende haben wir noch so Alles brennt gespielt. Das war damals so der Hit von Johannes und da kam auch was vom Band und ich hatte so mega Schiss, dass wir den Song spielen und dann das wieder passiert und hab einfach die ganze Zeit mit so einer latenten Angst gespielt. Das glaub ich dir. Bis dann der letzte Song kam und dann war der Song vorbei und ich bin einfach nur von der Bühne und. Das war auf jeden Fall ein anstrengender Auftritt. Boah, das wünscht man echt keinem. Also das ist wirklich, wow, total, weil du fühlst, wie du schon sagst, du spielst die ganze Zeit mit Angst. Ja, total. 90 Minuten Dauerangst. Boah, völlig unentspannt. Scheiße. Und letztens, jetzt vor kurzem gerade auf der Tour, glaube ich, gab es ein kleines Missverständnis, so ein FOH-Mann hat die PA gemutet, warum auch immer. Ich weiß nicht genau, was da genau passiert ist, aber die PA war halt gemutet und wir haben angefangen und auf meinem Indie war alles drauf und ich hab dann so einen großen Schlagzeug-Fill, das gespielt und die PA war halt nicht an und es war einfach so random-mäßig kam dieses Schlagzeug-Fill und alle waren so also das Publikum war halt so erschrocken und ich hab gespielt, hey, was ist denn los? Also, das war alles wie immer und dann wurde die PA angestellt und dann, aber es war auf jeden Fall ein komischer Moment Hammer Ja, Wir haben jetzt über sehr viele Live-Sachen gesprochen du gehst mit sehr vielen Künstlerinnen und Künstlern und Bands auf Tour, das ist so, kann man sagen, dass es ein Hauptbrot ist als Musiker der Zeit oder machst du auch sehr viele Sachen noch im Studio, weil du hast ja auch gesagt, du hast ja ein Fable für Studio, du nimmst extra Unterricht bei Leuten, die Studio, Experten sind. Wie ist denn da das Gleichgewicht? Also, wenn du so mal das Jahr dir überschaust, weil ich glaube, im Sommer ist natürlich sehr viel Festival, sehr viel Live, sehr viel Touren. Vielleicht gibst du mal so einen kurzen Überblick über so ein typisches André-Jahr. Oh, ähm, ein anderes Jahr. Also traditionell fliege ich Anfang des Jahres immer nach Los Angeles für, ähm, eigentlich so lang es geht, irgendwas zwischen vier und zehn Wochen oder so. Wahnsinn. Und schreibe mich da, ich glaube, da hast du studiert, oder? Musicians Institute. Genau. Da gibt es ein Programm, das heißt M.I. Select und da bezahlt man quasi nur die Stunden, die man wirklich nehmen will. Und dann nehme ich so eine Privatstunde in der Woche, das ist dann so finanziell überschaubar für so drei Monate, Für so ein Quarter. Man hat aber einen Proberaum dann. Ah, okay. Das ist der einzige Grund, also der Hauptgrund, warum ich das mache. Ich habe dann so eine Stunde bei jemandem von der Schule, habe einen Proberaum, kann da üben und nehme einfach Unterricht bei meinen Lieblingsschlagzeugern. So in den letzten Jahren habe ich super viel Unterricht bei Dave Elitch genommen. Ja, Wahnsinn, da bin ich sehr, sehr neidisch drauf. Aber sehr positiv, weil es muss ein geiler Typ sein und ich finde die Philosophie auch sehr interessant. Ja, Dave ist mega. Ja, der hat mir so geholfen in den letzten Jahren. Vielleicht erklärst du mal ganz kurz, wenn wir jetzt den Namen schon hier aufkloppen haben, was ist Dave Elicchs besonderes Konzept? Weil man sieht ihn doch jetzt auf Instagram und auf YouTube und so weiter und so fort. Und was ist das Besondere, Ani? Was macht der anders als andere? Vielleicht erklärst du auch kurz, wer Dave Elicch ist. Also früher Mars Wolter und dann so ein, ich fasse mal kurz zusammen, ist eigentlich so ein Pädagogikpapst auch. Didaktikpapst, der sich sehr viel damit auseinandersetzt. Wie sitze ich am Schlagzeug, meine Körperhaltung am Schlagzeug, meine Spannung, der sich sehr mit diesen physischen Dingen auch auseinandergesetzt hat. Und bekannt geworden ist er damals als der Trommler eigentlich von Mars Wolter. Kann man das so kurz, du weißt vielleicht noch viel mehr mit ihm, über ihn sonst. Genau, also er unterrichtet super gerne, hat alles ausgecheckt und ist da super interessiert und hat richtig Spaß am Unterrichten und geht sehr tief in alle Themen. Und daneben hat er halt super viel Live-Erfahrung. Also hat Mars Wolter gespielt, Miley Cyrus, hat im Studio mit Justin Timulek gearbeitet, hat, ich glaube, vor zwei Jahren war mit Weezer auf Tour, 1975 und so, also ganz viele Sachen und ähm, Ich kann das gar nicht so richtig sagen, aber das war vor, ich weiß nicht, sechs, sieben Jahren oder so, war ich einfach nur im Urlaub in Los Angeles und dachte, wenn ich schon mal hier bin, dann nehme ich ein bisschen Unterricht und hatte so, weil alle bei Dave Illich Unterricht nehmen oder ganz viele in Amerika und dachte, komm, nehme ich mal zwei Stunden. und es war so gut. Ich war so ein bisschen uninspiriert und wusste nicht, was ich üben sollte. Ich wollte jetzt nicht so. Irgendwelche Gospel-Jobs oder Double Bass oder Left Foot Clove üben oder so, sondern wollte halt meine einfachen Sachen so ein bisschen besser machen und so und wusste nicht so genau, wo ich hin sollte damit und was ich üben sollte. Und dachte, komm, ich nehme einfach mal zwei Stunden bei Dave Illusion und gucke, was passiert. Und es war so gut und nach den zwei Stunden meinte ich, ey, ich bin ja noch vier Tage hier, kann ich noch mal zwei Stunden nehmen? Ja, klar, dann bin ich am nächsten Tag noch mal für zwei Stunden hin und dann habe ich gesagt, okay, können wir noch mal zwei Stunden machen. Und dann, also er am Samstag fliege ich, können wir vielleicht vorher noch mal Unterricht machen? Und dann ist er noch mal eine Stunde, also insgesamt so sieben Stunden oder so. Hammer. Weil er ist, ich weiß nicht genau, er hat einfach auf alles so eine Antwort und ich habe das Gefühl gehabt, ich konnte mit so allen Fragen, die ich so habe, zu ihm kommen. Und das war nie, das war alles immer sehr praxisnah. Und es war jetzt nicht so, hey, wir können dann so eine krasse Übung machen, sieben gegen fünf und dann machst du noch alles bla bla bla sowas, sondern es war alles sehr, sehr praxisnah. Und ich konnte es umsetzen und es hat mir sofort was gebracht, hatte ich das Gefühl. Und ja, und dann bin ich halt in den letzten Jahren immer Anfang des Jahres rüber und habe Unterricht bei ihm genommen. Ich glaube, vor drei Jahren oder so, da war ich mal so zehn Wochen im Stück da. Das war super. Da habe ich jede Woche zwei Stunden bei Dave gehabt und es war einfach so unfassbar krasse Zeit. Super inspirierend. Worauf hat er denn am meisten geachtet bei dir? Wo du sagst, das hat jetzt wirklich auch bei mir einen Switch gegeben. Du hast ja gedacht, er hat jetzt nicht einfach nur gesagt, du kommst ja zu Ted Reed, Seite 23, die machen wir in der letzten Plase. Sondern wie ist er, wo du sagst, das ist jetzt eine Art zu unterrichten, wie ich sie vielleicht auch gar nicht bisher erfahren habe. Es geht auch natürlich viel so um Körperhaltung, wie entspannt bin ich, dann wie atme ich, da habe ich noch nie mit irgendjemandem drüber geredet, so richtig. Dann Mindset-System. Wie ich spiele, also wie selbstbewusst oder wie unsicher über solche Sachen haben wir geredet, dann, ich kann mich an so das Ding erinnern, so timingmäßig, welche Tendenzen ich so hab und dann saß mir ewig da, hat ein beiden Klick auf den Hohen und ich hab gespielt und so ah, jetzt hast du, wenn ich so ein Phil spiele, dann hab ich so die und die Tendenz und so und solche Sachen haben wir einfach zusammen ausgecheckt und zwar ich hab mich einfach so gut aufgehoben gefühlt und hab ihm total, oder eine richtig gute Zeit und jetzt ist es so ein Freundschaftsverhältnis, wir sehen uns so und haben immer wieder Kontakt und hängen einfach auch gerne mit ihm rum und ja, also ich kann es jedem nur empfehlen, wenn man in Los Angeles ist oder vielleicht einen Zoom lässt oder so, geht zu Dave Village und grüßt informieren. Geil, sehr gut. Okay, lass uns mal zurückgehen. Also, du machst jetzt quasi Anfang des Jahres so eine, ich sag mal, Schlagzeugerkur. Ja, ja. Wie geht's dann weiter in deinem Jahr? Dann kommst du zurück? Oder machst du auch was beruflich in L.A.? Bist du da auch? Oder machst du das quasi, um dich dann vorzubilden? Das ist wirklich diese Kur? Ja. Ja, okay. Also ich treffe natürlich auch Freunde und hänge ein bisschen am Strand rum und so, aber es ist hauptsächlich so dieses Schlagzeug-Ding. Geh auf Konzerte und nehm Unterricht. Dann komme ich wieder und normalerweise gehe ich dann gleich so Proben los oder so, weil im Frühjahr meistens so ein oder zwei Touren stattfinden, würde ich sagen. Genau, ich habe dann auch so ein flexibles Rückflugticket so, dass ich so, wenn man gucke, wann muss ich zurückkommen, und da gehen meistens Proben los dann proben wir ein bisschen und dann ist so die, in den letzten Jahren auf jeden Fall immer so ein oder zwei Frühjahrstouren, und ja, dann bin ich auf Tour, Dann zwischendurch halt mal Studio-Sessions. Das ist halt so unregelmäßig. Manchmal ist es relativ viel. Manchmal auch für so zwei Wochen gar nichts oder so. Das ist jetzt auch nicht so, ich habe da schon total Bock drauf, aber das ist jetzt nicht so mein Hauptfokus. Wenn jetzt mal zwei, drei Wochen nichts passiert, dann ist es auch keine Katastrophe so. Wenn das kommt, dann freue ich mich total und es macht total Spaß. Aber mein Hauptaugenmerk ist auf jeden Fall auf dem Live-Spielen. Oder mein sicheres Standbein ist auf dem Live-Spielen. Genau, dann ist im Frühjahr meistens irgendeine Tour dann gehen da so die Proben los nach der Tour für den Festival Sommer mit verschiedenen Acts und dann ist halt Festival Sommer immer mal Sub hier und da und die Leute mit denen ich so festspiele, und dann fangen schon die Proben an für so Touren im Herbst und Winter also relativ überschaubar das ja, also eigentlich so Blöcke. Wie gehst du damit um? Weil das kriege ich auch häufig gefragt. Es kann ja nun mal passieren Du hast eine Tour zugesagt, die nächste Tour kommt Es gibt Überschneidungen Oder es gibt Du hast einen Künstler, den begleitest Bist dem zu verpflichtet Hast aber beim anderen auch schon zugesagt Und jetzt hat der auf einmal einen Fernsehjob Oder sonst was Wie gehst du damit um? Was macht man damit professionell? Ich denke mal, je professioneller er ist, findet man eine Lösung aber trotzdem, wie händelt ihr das dann? Schwieriges Thema, auf jeden Fall. Das finde ich mit am schwierigsten, dieses Thema. Ähm... Ich habe jetzt niemanden für den Spiele, wo ich so immer am Start sein muss. Also ich kann immer einen Sub schicken und ich habe, glaube ich, bei jedem Künstler oder jeder Künstlerin ein Sub, vielleicht sogar zwei Subs. Ich versuche aber mit allen natürlich fair umzugehen und jedem so ein gutes Gefühl zu geben. Und jetzt nicht so, dass das so priomäßig irgendwie hinten runterfällt oder sowas. Oder dass ich weg bin, wenn etwas Besseres kommt. Ich versuche schon fair zu sein und gucke so ein bisschen, wer zuerst fragt, da bin ich dann am Start. Aber es gibt natürlich dann auch Situationen, wo man sagen muss, ey, also ich musste jetzt, ich habe jetzt noch andere Anfragen gekriegt und ich müsste fünf Gigs absagen, nur wegen dem einen Gig mit dir. Können wir irgendeine Lösung finden? Ich glaube, so Offenheit und einfach ehrlich mit den Leuten sprechen ist da der beste Weg auf jeden Fall. Und dann kommt es halt schon mal vor. Aber ich habe so viele gute Freunde um mich rum, die auch Schlagzeug spielen, die ich dann da hinschicken kann mit gutem Gewissen oder die mich auch fragen, wo ich dann für die Aushilfe mache, irgendwo. Deswegen ist es, meistens klappt es, aber wenn man so viele verschiedene Sachen macht, dann kann es auch schon mal sein, dass irgendwer sagt dann, ey, sorry, du kannst einfach so wenig oder wir fragen jetzt wen anders, weil das hin und her ist dann doch zu viel. Damit muss man halt irgendwie ab und zu mal rechnen. Mit wem kommunizierst du denn hauptsächlich? Ich meine, du hast ja, wir sprechen ja jetzt hier nicht von irgendwelchen Künstlerinnen und Künstlern, sondern wir sprechen ja wirklich von den gehobenen, deutschen, bekannten Künstlerinnen und Künstlern. Du hast eben Max Giesinger schon erwähnt, Johannes Oerding, Kerstin Ott und so weiter. Das sind ja alles Namen, die sehr populär sind im deutschsprachigen Raum. Kommunizierst du direkt mit den Künstlerinnen und Künstlern oder ist das Management, mit denen du redest? Oder ist es der MD, also der Musical Director, mit dem du zu tun hast? Oder ist es auch da unterschiedlich? Wie läuft die Kommunikation denn dann ab? Also bei Johannes spiele ich auch nur Vertretung für Simon. Da spiele ich gar nicht fest. Aber das ist, glaube ich, auch von Act zu Act unterschiedlich. Also jetzt zum Beispiel gerade mit Florian Künstler, das ist so ein Sänger, mit dem ich viel spiele. Da kann ich jetzt einen Auftritt nicht und das habe ich mit ihm dann abgeklärt. Weil wir einfach so ein enges Verhältnis haben. Ruf ich halt an und sag, dass ich den einen Auftritt nicht kann, aber, der und der mich da vertritt und der super ist und das du ja auch vorher abkläst, ob es so cool ist, dass die Person das macht, aber das ist dann genau so und es gibt auch auch Acts, wo ich dann, eine Anfrage vom Management bekomme und dann einfach direkt schreibe, sorry, da kann ich nicht oder so oder mit dem User-Character, das ist so unterschiedlich, Und wenn du jetzt auf Tour bist, du bist ja sehr viel auf Tour, wir reden jetzt von mehreren Wochen im Jahr oder Monatjahr wahrscheinlich sehr, ja. Ist der Touralltag immer sehr ähnlich? Also egal, mit wem du unterwegs bist, es ist eigentlich immer, okay, Dirk hat es auch schon oft genug erzählt, du kommst in der Venue an, du machst den Soundcheck, du hast Backstage, du siehst nichts von der Stadt. Also es ist sehr, ähnelt es sich immer sehr? Oder ist es auch da sehr unterschiedlich, mit wem du unterwegs bist? Es hängt natürlich auch ein bisschen davon ab, ob ein Leiter unterwegs ist oder eventuell Sprinter oder, so, wenn wir zum Nightline unterwegs sind, da versuche ich jetzt vielleicht nicht ganz so lang zu schlafen, sondern vielleicht morgens schon mal rauszugehen und, bei Florian Künstler zum Beispiel mit dem Bassisten, wir gehen so jeden Tag irgendwo, suchen den besten Kaffee der Stadt und suchen einen Schallplattenladen und kaufen Schallplatten. Das ist so ein bisschen unser Ritual. Und bei anderen Produktionen, ich versuche schon immer Leute in der Stadt zu treffen, weil es gibt ja schon, in den meisten deutschen Städten kennt man ein paar Leute und sich auf einen Kaffee zu treffen oder irgendwie die Zeit zu nutzen. Aber wenn man mit dem Sprinter unterwegs ist und jeden Tag drei, vier Stunden fährt, dann bleibt natürlich nicht mehr so viel Zeit, irgendwas zu machen. Dann ist der Soundcheck, zwischen Soundcheck und Gig isst man noch zusammen und hängt so ein bisschen rum. Und dann ist der Gig und dann ist man schon im Hotel und dann geht es am nächsten Tag weiter. Das mache ich ja schon so ein bisschen hamsterradmäßig. Aber gerade mit Nightlander finde ich es dann schon so, dass man schon Zeit hat und die Zeit auch nutzen kann, sich mit Leuten zu treffen und irgendwas Schönes zu machen. Irgendwer organisiert irgendwas in der Stadt und sagt, hey, heute ist das und man geht irgendwo hin oder also mittags oder guckt sich irgendwas an. Das kann man schon machen. Also es ist schon sehr unterschiedlich. Ich höre auch raus, es ist auch von der Größenordnung, wie du unterwegs bist, sehr unterschiedlich. Das heißt, du bist im Nightlander unterwegs, Okay, du bist auch nur im Sprint unterwegs. Das heißt, wie ändert sich denn auch dann die Sache mit Leuten, die dir zur Hand gehen? Hast du immer einen Drumtech dabei? Es gibt wahrscheinlich immer auf jemanden einen Chant oder machst du sogar Sachen noch teilweise dann auch wirklich komplett alleine? Ja, voll, total, ja. Also schon, meistens sind schon irgendwie so Backländer dabei oder auch ein Drumtech, aber es gibt auf jeden Fall auch eine Produktion, wo ich selber auf und abbaue und mich drum kümmere und so. Auf jeden Fall. Total. Ich finde, du hast ein Merkmal, woran man dich immer kennt. Wenn du auf der Bühne bist, du bist derjenige, der die dicken Kopfhörer auf hat. Das ist bei mir, glaube ich, immer... Sind das diese Vic First, ich habe keine Ahnung, Sie sehen wie Vic First Kopfhörer auf, diese Dinge. Warum, wieso, weshalb? Das finde ich jetzt, das wollte ich dich wirklich immer schon mal fragen. Finde ich mega. Ähm... Keine Ahnung, ich hab die von super langer Zeit, also ich hab super viele Paare von denen schon gehabt, aber in Dinkelsville, glaube ich, hab ich zum ersten Mal gehabt und hab damit gespielt, sonst hat sich irgendwie gut angefühlt. Und beim Üben fand ich es immer viel cooler, damit zu spielen. Und dann irgendwann hab ich mit Ineos machen, das ist jetzt auch gerade Ineos drin. Und hab ich beim Spielen aber immer wohler gefühlt mit den großen Kochführern. Und es gab so eine Tour, ich glaube, das war die Michelle, genau, Michelle war ich auf Tour und ich habe die Proben mit den großen Kopfhörern gespielt und dann kamen die Produktionsproben und da habe ich auch noch aufgehabt und irgendwann meinte ich, kann ich nicht einfach bei den Shows auch auflassen? Und dann alle so, ja klar, das rauf, so alles cool. Und ich fühle mich einfach wohler damit. Ja, geil. Und ich finde so, dieser Gedanke, sich irgendwie so in ihr, in den Kopf reinzuschieben, ich habe so ein bisschen Probleme beim Ningen Ohr und so und irgendwie fühle ich mich wohler mit diesen großen Kopfhörern. Und irgendwann kam Pat Farr zu mir, wir haben irgendwo zusammen gespielt und Pat meinte so, ey, zieh es einfach durch das ist so dein Ding das ist, wenn ich eigentlich, man sieht dich vom Weiten und ich weiß ach guck, das ist André, das müsste er sein ich sag ja, das ist wirklich so ein Spielmittel fast schon bei dir geworden ohne Scheiß fühlst du dich denn. Ich finde ja immer ganz wichtig wir gehen mal jetzt wieder zum Unterrichten Also wir gehen mal ein bisschen mehr in die pädagogische Seite. Es gibt ja auch Schüler, die, wenn die sich in das Set setzen, als allererstes diese dicken Kopfhörer aufsetzen. Und ich finde nach wie vor, also ich hatte damals selbst, als ich in L.A. Damals war, weil das sind diese kleinen Übelkabinen, die wahrscheinlich im M.A. Heute noch so sind, da konntest du ohne Kopfhörer nicht ballern, sage ich mal. Weil es war von allen Seiten, da hast du eigentlich keinen Sound gekriegt. Die Sets waren auch damals ziemlich runtergenudelt. Und eigentlich musstest du mit diesen Kopfhörern spielen. Ich und jetzt auch meine Schüler, deshalb komme ich da drauf, empfand aber dann, wenn ich in der Klasse vorgespielt habe, es war für mich, so ein anderer Sound, den ich halt durch die dicken Kopfhörer so dumpf und so basslastig gewohnt war, dass ich echt Schwierigkeiten hatte, auf einmal in der Klasse, ohne diese Kopfhörer zu spielen, weil ich fand, es war so ein komplett anderer Sound. Wie gehst du damit um? Ist bei dir, weil du hast ja eben auch gesagt, wenn ich übe mit Mikrofon, sagst du lieber, ich übe so lieber oder nee, ich achte auch darauf, es gibt ja schon mal kleinere Clubs, wo vielleicht nicht nur Bassdrum, also bei mir ist das so, da gibt es ja nur ein Bassdrum-Mikrofon, gerade wenn ich mit dem Orgentrio unterwegs bin. Wie gehst du, weil du bist ja schon so ein Soundfetisch-Schützer, wie gehst du damit um? Oder sind das für dich einfach wirklich ganz zwei andere Welten? Wie meinst du, ohne Kopfhörer, wenn ich jetzt ohne Kopfhörer spiele? Ja, es ist ja, würde ich sagen, man hat ja... Ich spiele immer mit Kopfhörern. Das war eigentlich meine Frage. Du spielst tatsächlich immer mit Kopfhörern. Außer wenn es jetzt so... So Akustik-Sets sind oder so, oder keine Ahnung, wenn irgend so ein Fernsehauftritt ist und man spielt so einen Song im kleineren Gewand oder bla, dann baller ich mal halt so ein Indie rein, aber eigentlich schon... Aber du hast immer was in den Ohren, du hast quasi... Ja, ja, voll, voll. Ich hab sehr empfindliche Ohren, ich hab früher nicht so richtig drauf geachtet und ich glaube, ich krieg gerade so ein bisschen die Quittung dafür. Aber ist das denn Sound, also das, das, das, das wollte ich eigentlich, darauf wollte ich hinhalten. Für mich ist das so ein anderer Sound, auch mit Indies. Wenn ich Indies drüber habe, hab ich einfach mehr Bässe. Die Höhlen sind gekillt. Und es ist für mich so, auch die Becken klingen anders. Und sobald ich die Dinger drin habe, habe ich einen anderen Sound. Also das stört dich überhaupt nicht. Da muss ich mich mal kurz immer so justieren. Aber ich spiele halt gar nicht mehr ohne Gehörschutz. Also gar nicht mehr. Okay, alles klar. Also ich übe nicht ohne Gehörschutz. Mein ninkes Ohr ist super empfindlich. Also ich habe jetzt keinen Chinitus, aber sobald es im Simpsons wird, merke ich es sofort und habe ein Piepen im Ohr. deswegen achte ich so wirklich penibel darauf, dass ich immer Gehörschutz drin habe und eigentlich immer die Kopfhörer auf habe. Wahrscheinlich weiß ich schon gar nicht mehr, wie es klingt ohne Kopfhörer. Ja, ich meine, bei großen Bühnen ist es ja okay. Ich glaube, gibt es noch einige, klar, ich glaube, es gibt in jedem Set auch, Songs vielleicht ohne Zuspieler, aber weil Timo und ich, wir hatten das ja im Podcast, wir haben jetzt demnächst auch noch eine Folge für euch da draußen über Zuspieler, wie arbeitet man damit, da kommt noch was. Gibt es eine Produktion, die gar keine Zuspieler mehr hat? Ich glaube, gibt es was gar nicht, oder? Also es gibt eine Scholl, aber ich spiele nicht mit. Also alle Sachen, wo ich mitspiele. Also ich würde natürlich mitspielen, aber bei den Sachen, die ich dieses Jahr spiele, auf jeden Fall, sind überall Zuspieler dabei. Und ich habe mich wirklich an keine... Darum ging es mir. In den letzten Jahren habe ich, glaube ich, keine Produktion gespielt, ohne Zuspieler. Also komplett ohne Zuspieler. Es sind schon so ein paar Songs, immer ohne Klick und ohne Zuspieler. Ja klar, im Set das glaube ich aber. Aber in der Regel, wo du sagst, es wird den ganzen Abend ohne Zuspieler, gibt es, glaube ich. Gibt es schon, glaube ich. Ja, aber... Aber da können wir vielleicht mal fest an einer Stelle an alle, die mal denken, das beruflich machen zu wollen, ihr müsst in der Lage sein, mit einem Zuspieler, also Klicksequencer, spielen zu können. Sonst stehen euch viele Jobs einfach, oder der Großteil der Jobs überhaupt nicht zur Verfügung in dem Sinne mehr. So ist es einfach. Total. Lass uns was kurz anderes noch ansprechen. Du bist ja aus der Nähe von Kassel nach Dinkelsbühl, das ist ja auch irgendwo, ich sag jetzt mal, von Dinkelsbühl dann nach Amerika, nach L.A., dann nach Berlin. Aber jetzt bist du in Hamburg gestrandet. Ja, mittlerweile schon seit zehn Jahren tatsächlich. Ich will mal auf diese Unterschiede der Städte zu sprechen kommen. Jetzt gerade mal Berlin-Hamburg. Wie ist die Musikszene, ich meine, es ist jetzt schon wieder zehn Jahre her, aber wie war die Musikszene in Berlin im Gegensatz zu Hamburg und warum bist du dann oder warum hast du die Entscheidung getroffen, dann in Hamburg zu bleiben und nicht in Berlin? Es sind ja beides sehr große Städte, beide bekannt für ihre Musikerszene. Was ist an Hamburg anders gewesen, was sagst, egal, nee, Hamburg ist meinsch? Also ich habe ja damals Popkurs gemacht. Ähm... Der ist ja in Hamburg und da war ich dann zum ersten Mal in der größeren Stadt, so drei Wochen am Stück oder zweimal drei Wochen am Stück in Hamburg und ich fand es so, so cool und wollte eigentlich immer nach Hamburg ziehen und bin aber nach meinem Studium, so mein bester Freund damals, der hat dann eine Wohnung in Berlin gehabt und hat gesagt, komm, wir machen eine Wiki und ziehen nach Berlin und dann bin ich nach Berlin gezogen, was ich auch nicht bereue, das war auch alles cool, aber Hamburg war schon immer so ein bisschen, wo ich dachte, ich muss irgendwann mal in Hamburg wohnen. Das war schon immer so ein bisschen der Plan. Und nach sieben Jahren Berlin habe ich immer mehr Leute aus Hamburg kennengelernt. Und zum Beispiel Franz Plaza, so ein Produzent, der hat so ein Studio in Hamburg. Für den habe ich so eine Session gespielt für einen Sänger aus Berlin. Und Franz fand das irgendwie ganz gut, wie ich gespielt habe. Und da habe ich dann ständig angerufen. Das heißt, ich war einfach fast jede Woche in Hamburg, um irgendwas zu machen. Habe dann immer mehr Leute kennengelernt. Und im Home-Studio, also im Studio von Franz waren noch ein paar andere Produzenten, die mich dann auch angerufen haben und dann habe ich beim Konzert Johannes Oerling kennengelernt, der war so Special Guest, da habe ich mit Alex in der Knappe gespielt, so ein Däger aus Berlin oder Cottbus, Berlin und Johannes war Special Guest und wir haben uns so ein bisschen unterhalten, da fand ich es ganz gut, ich gespielt habe und. Und wollte meine Nummer haben, meinen Kontakt und so und dann hat mich irgendwann gefragt, ob ich für Simon Simon vertreten kam und habe ich dann ein paar Gigs mit Johannes gespielt und er meinte, komm, zieh mal nach Hamburg. Zieh mal nach Hamburg, wir machen eine WG. Und ich war so, ja, nee, ich bin ja in Berlin so. Und dann waren immer mehr Leute in Hamburg, die ich so kennengelernt habe und mit denen ich Musik gemacht habe und dann wurde ich so quasi so ein bisschen nach Hamburg gelotst. Und fand ich da auch einfach total schön, weil es einfach so ein bisschen übersichtlicher ist. Es sind jetzt nicht so viele Szenen, sondern irgendwie in der Schanze haben sich immer so alle getroffen in so einer Bar. Und irgendwie habe ich mich da wohl gefühlt. Und auch die Leute, mit denen ich da zu tun hatte, das war alles super. Und dann hatte ich immer mehr da zu tun und habe immer mehr Glicks gespielt. Und dann dachte ich, komm, ich gehe nach Hamburg. Das war eine Bauchentscheidung. Ich habe mich wohl gefühlt in Hamburg und mag die Stadt. Das ist ein bisschen über sich hier als Berlin, nicht ganz so verteilt. Und irgendwie liegt mir das, glaube ich, mehr. Das ist auch eine Glückwunsch des Schicksals sozusagen, weil du eher nach Hamburg wolltest dann. Ja, genau. Witzig. Jetzt bist du aktuell auf Tour. Mit wem kann man dich denn jetzt diesen Sommer und diesen Herbst noch sehen? Wie weit sind die Planungen auch für die nächsten Jahrzehnte vielleicht schon vorangeschrieben? Ja, dieses Jahr ist auf jeden Fall schon ziemlich durchgeplant. Ich bin jetzt im Sommer, so Sommerfestival, so spiele ich mit Max Giesinger, Florian Künstler, Philipp Dittberner. Dann spiele ich noch ein paar Gags mit 1986. Da portrete ich den wunderbaren Carlo Caduff und ein paar Auftritte mit Vanessa May. Und im Herbst gehe ich dann mit Philipp Ditt-Berner auf Tour, so drei Wochen. Und dann fangen die Proben an für Kerstinot. Man hört schon, vollgepackt. Ja. Dann sind wir nochmal so sechs Wochen mit Kerstin unterwegs. Und dann ist auch schon so Mitte Dezember, glaube ich. Ja, da geht es schon wieder fast nach L.A., würde ich sagen. Da geht es schon noch nach L.A., genau. Das ist der Plan. Das ist eigentlich auch nochmal ein gutes Stichwort. Groove via Technik via Filz. Du bist ja jetzt nicht als der Dramas-Drama bekannt. Ich finde viel geiler, was du machst, mit so vielen Künstlern zu spielen. Aber wie stehst du zu dem Ganzen? Was übst du heute noch? Wie siehst du das Ganze? Groove, Technik? Sagst du, nee, Technik ist egal oder das eine schließt das andere nicht aus? Wie ist so dein Statement dazu? Also auf jeden fall groov vor allem auf jeden fall das ist so für mich das wichtigste und das was ich auch am meisten geübt habe oder groovs ausgecheckt habe mich aufgenommen habe und was mir am meisten berührt auch bei anderen schlagsägern also meine lieblings schlagsäger berühren mich mit einem geilen groov und geilen sound das für mich das absolut wichtigste und haben tatsächlich im studium alle witze darüber gemacht weil ich keine filz gespielt habe und man nur buchstack gespielt habe anscheinend. Es ist auf jeden Fall das Wichtigste. Und Technik ist so, also wenn ich irgendein Problem mit irgendwas habe, also ich schaffe mir irgendein neues Programm drauf oder lerne irgendeine Sachen und checke dann, okay, irgendwas hakt dann da, dann versuche ich mich damit so ein bisschen auseinanderzusetzen. Warum das nicht so funktioniert und versuche ein bisschen ins Detail zu gehen und, oder wenn ein Groove irgendwie hakt und nicht geil klingt, dann versuche ich mich mit Technik auseinanderzusetzen und zu gucken, warum das gerade nicht funktioniert. Aber auf jeden Fall Groove an erster Stelle. Und die Technik... Ich würde sagen, es ist nicht ganz egal, gerade so die Zeit, die ich mit Dave Idisch verbracht habe, da haben wir ein paar Sachen gearbeitet und hinter klang es einfach alles besser. Deswegen würde ich jetzt nicht sagen, es ist komplett egal, aber trotzdem ist es das erste. Ich glaube, es ist ja auch eine Symbiose. Es muss ja auch hintereinander greifen. Ich glaube, wenn du keine Technik hast, dann kannst du auch keinen Groove haben. Aber du würdest eher, also es ist ja so, es gibt ein paar, also nehmen wir mal Steve Gett, finde ich der, für mich sieht der total schön aus, aber das sind schon lustige Bewegungen. Der klingt einfach fantastisch dabei. Da kommen wir auch noch rum, Tena. Snare Drum in der Mitte oder Rimshot? In der Mitte, ohne Rimshot. Ohne Rimshot, geil. Mein Mann, mein Mann. Ich drehe mir den linken Stick um, dass das dicke Ende vorne ist. Ja. Das habe ich irgendwo mal gesehen. Ich weiß gar nicht bei wem. Sean Pelton oder so. Ja, kann sein. Ich glaube, Enden Fick macht das sogar auch so. Das machen einige Studiotramme. Das machen einige Studiotramme. Und ich kann es halt nicht mehr andersrum. Ich nehme es mir dann mal vor. Und spiel so ein paar Takte und dann denkst du, das fühlt sich einfach komisch an und drehen jetzt gleich wieder um. Bale Strum, rein ins Fell oder raus? Beides. Ich verbinde so Gefühle, also Gefühle, so feels damit. Aber wenn ich so ein bisschen loose spielen möchte, fühlt sich das für mich besser an, wenn ich rausspiele. Ja. Also ich probiere eigentlich rauszuspielen, aber keine Ahnung, wenn es so vorne Floor-Ding ist und alle so abgehen und so, dann, verbinde ich mit diesem viel einfach ins Feld reinspielen. Ja. Wahrscheinlich nicht die beste Idee, auch nicht für den Sound, nicht besonders gut, aber das ist irgendwie das Gefühl. Ich bin ja ein bekennender Spielerein, Just ja auch, ich lasse einfach boom drin, also klar, Jazz spielen oder, das kommt drauf an, wie die Bass drum eigentlich gestimmt ist, oder hab ich jetzt viel Material drin, das heißt, wenn ich ein ganz fettes Kissen drin hab, was soll ich da rausspielen? Weil dann ist der Ton ja gar nicht, ja, werde ich allerdings Ton in der Bass drum, jetzt kommen wir wieder an, viel die Bassdrum gedämpft oder offener Ton? Meistens gedämpft. Obwohl ich so offene Bassdrums auch cool finde. Aber meistens für die Sachen, die ich jetzt spiele, schon gedämpft. Aber da würde ich mich noch interessieren, weil du hast ja gesagt, du hast super gerne 26 Zoll Bassdrum gespielt. Und ich muss zugeben, ich habe in meinem Leben, glaube ich, so eine Oldschool-Vintage-28 Zoll Bassdrum. Okay. Aber wie hast du die gestimmt gehabt? Ich meine, die offen gestimmt, Das wäre so noch krasser als John Bonham-Style quasi. Nee, nee, die waren nicht offen, auf jeden Fall. Also ich habe schon ein gedämpftes Fell drauf gemacht und Sachen reingestoppt. Wie tief war die? Von der Tiefe her, von der Welt schon, 16. 26 mal 16. Schon ein Eimer. Mega. Ich fand die so toll. Ich hab die immer noch. Ich spiele aber gar nicht. Es gibt halt so einen ganz anderen Aufbau vom Set. Das 13er-Turm und das 16er-Turm waren einfach so weit voneinander entfernt. Das hält einem schon mal von ab, schnelle Schläge zu spielen. Oder schnelle Sachen zu spielen. Und es hat einfach so viel Luft. Und die ganzen Bewegungen, die man machen muss, sind einfach viel größer und so inspirierend. finde ich. Ich mag einfach große Trommeln. Ich mag große Hi-Hats. Ich spiele total gerne in 16er Hi-Hats. Große Crashbacken, große Ridebacken. Da passend dazu irgendeine tiefe Snare oder so. Das ist schon mein Lieblingssound. Der hat nicht immer passt, aber eigentlich schon mein Lieblingssound. Bei den Fällen, aufgeraut oder clear? Aufgeraut lieber. Aber wenn clear, dann gerne rot. Ich liebe diese Colour-Tone-Fälle. Ich habe so Apple-Wort-Colour-Tone immer drauf. Immer in Rot. Das ist mein Ding geworden. Also für so einen Pop-Sound, ich habe so mehr oder weniger so zwei Setups. Einmal so diesen Pop-Sound. Das Set spiele ich gerade bei Max und bei Kerstin Ott und für solche Pop-Sachen. So 10, 12, 16 meistens und ein bisschen höheres Snare und eine 2,5-Bass-Drum. Da habe ich dann schon meistens Clear-Fälle drauf, also diese Empora Color-Tone, Red, auf den Toms und teilweise auf das Snare. Da gibt es ja auch dieses, ich weiß gar nicht, wie das heißt, Pause-Druck 3, nee, Pause-Druck in Red, Clear. Das habe ich eine Zeit lang gespielt. Und bei Florian Künstler ist alles so ein bisschen wärmer vom Sound. Da spiele ich so ein Noir-Vintage-Set, 13, 16, 24er Bassdrum. Und da habe ich auf jeden Fall Coated Fälle drauf. Okay. Stimmst du dein Resonanzfälle höher? Oder besonders bei den Toms? Oder wie stimmst du überhaupt? Wie gehst du davor? Sagst du einfach Pi mal Daumen? Oder hast du deine Philosophie hinter? Oder wie gehst du da dran? Ich würde eher sagen Pi mal Daumen. Also ich probiere etwas rum. auch jeder Raum klingt ja anders. Das Set steht halt da, oder ich baue es auf und haue ein bisschen drauf rum und stimme halt so lang rum, bis ich mich wohlfühle und denke, dass es cool ist. Ich habe jetzt keinen Drum, wie heißt das, Drum Dot? Keine Ahnung, wie so das Stimme... Drum Tune, diese Tune. Ja, genau. Drum Dial oder was ist das? Ja, genau. Das habe ich nicht. Tatsächlich habe ich das irgendwo rumfliegen, aber das hat sich für mich jetzt nicht so... Ich habe es nicht so richtig gecheckt, glaube ich. Aber deswegen probiere ich einfach so lang rum und so ein bisschen mit Dämpfen, dass es für mich im Raum einfach gut klingt. Wo wir jetzt bei diesen Entweder-Oder-Fragen sind, die Dirk jetzt mal neu ins Spiel gebracht hat. Sehr interessant, sehr interessant, Dirk. Solche Seiten kenne ich ja gar nicht von dir. Nein, Quatsch. Würde mich noch interessieren. Hand-Clap-Stack, also akustisch, oder elektronisch über Zuspieler? Clap-Stack. Meine Clap-Stack. Auf jeden Fall. Das ist ein bisschen organischer, aber dann klickt halt jeder so ein bisschen anders. Und man kann ja trotzdem mit Dynamik auch spielen und so. Das macht natürlich mehr Spaß, als auf so ein Pad zu hauen, wo einfach jeder Clap genau gleich klickt. Wobei das natürlich auch cool sein kann und bei gewissen Produktionen dann gewünscht ist. Aber wenn ich es mir aussuchen kann, würde ich mir lieber einen Clap-Stack hinhängen. Dirk, hast du noch eine Entweder-Oder-Frage? Ne, jetzt gerade nicht. Doch, doch, doch. Reitbecken, reincraschen oder lieber nicht? Möchtest du ein Reitbecken haben, mit dem du es crashen kannst oder darf es auch dick und schwer sein? Also bist du auch lieber ein Reincrasher? Ja, voll, total. Nimm das gerne noch mal als so ein größeres Crashbecken auf der rechten Seite. Ja. Da kann auch mal reingemetet werden. Ja, auf jeden Fall. Geil, doch mal. Geil. Was würdest du vielleicht so ein bisschen abschließen, wenn jemand, du bist ja wirklich in der Top-Szene der deutschen Drama, die jetzt unterwegs sind. Was würdest du einem jungen Drama, einer jungen Drummerin empfehlen, wenn die sagen, Mensch, ich finde das, was der andere macht, total klasse, ich möchte auch. Wo sagst du, das müsst ihr an Fertigkeiten mitbringen, das solltet ihr auf der Kette haben. Und wie kann ich vielleicht so reinschlittern in diese Sache? Ist natürlich schwierig, aber so deine, wo du sagst, joa. Wenn man schon drüber geredet, auf jeden Fall Klickspielen ist so ein Must irgendwie, das am Start zu haben, dann einfach gucken, dass man einen guten Sound hat, Dynamik im Griff hat, dass man auch leise spielen kann, das finde ich irgendwie wichtig. Sich gut vorbereiten. Ich finde, das Thema Vorbereitung kann man einfach gar nicht sagen, wie wichtig das ist. Also es ist einfach überall hinkommen, guten Eindruck zu hinterlassen, die Sounds am Start zu haben, das richtige Tempo am Start zu haben. Ich schreibe mir immer so Sheets. Das funktioniert für mich irgendwie ganz gut. Da kann man auch so kurzfristig... Noten, ja oder nein? Noten, ein Muss, ja oder nein? Also ich schreibe mir jetzt so ein bisschen, also ich schreibe mir Sachen ohne Notendilien auf. Ich habe immer so karierte Blätter und dann oben so ein paar Kreuze, dass die Hi-Hat und dann ein bisschen da drunter ist die Bassdum. Das funktioniert für mich total super. Ähm... Deswegen würde ich schon sagen, ja. Also ein Wert darauf auf jeden Fall, dass man erkennen kann, was es sein soll. Weil es dann schon manchmal relativ kurzfristig ist, wo man sich Sachen draufschaffen muss. Und für mich das am besten funktioniert mit so Sheets. Dann auch noch eine Frage dazu. Sheet auf der Bühne, ja oder nein? Genau, das war meine Frage. Timo, Timo. Man könnte meinen, wir arbeiten zusammen. Ehrlich gesagt kann ich einfach keinen Song ohne Sheet spielen. Ah, wie geil. Ich habe so ein Tablet neben mir stehen und ich habe aber so Angst, dass dieses Tablet kaputt geht. Und aus irgendeinem Grund, diese ganze Technik, das macht mich verrückt. Deswegen habe ich rechts neben mir noch die Zettel liegen. Also ich schreibe mir das per Hand raus, fotografiere die Zettel ab. Dito, Dito. Ja. Das ist jetzt nicht so, dass ich die ganze Zeit mitlese, aber trotzdem kann ich mal kurz drauf gucken. Das ist das Gefühl der Sicherheit. Ja, genau. Ich glaube, die Psyche, dass ich einfach nur weiß, wie gesagt, selbst die Ex-Shows, ich kann die Songs in- und auswendig, ich muss einfach nur wissen, da ist mein Backup, wenn ich mal so ein Blackout habe, dass ich irgendwie, oder tatsächlich ich nur den Klick höre, dass ich einfach so einen Fahrplan habe, ich sage, Alter. Da kann ich mich so ein bisschen drauf stützen, da kann ich mich drauf verlassen, falls mein Brain mal gerade nicht so, geil, dass du das zugibst, finde ich mega. Total, also alle wissen das auch, mit denen ich zusammenspiele, dass ich immer mehr Tablet am Start habe. Hat es auch noch nie Stress gegeben mit? Nee, nee. Weil ich hatte auch schon mal einen Künstler, der gesagt hat, wie sieht das denn aus? Ja, also man muss es ja nicht so über die Toms so mitten vormachen. Aber wenn man das irgendwo da hinmacht... Ist ja nur ein Backup. Ich glaube auch heutzutage... Das Tablet ist ja auch etwas unauffälliger, als wenn du es an Notenstelle hast mit einer dicken Mappe beispielsweise, oder? Ja, sowas würde ich auch nicht machen. Auch früher, als ich noch kein Tablet hatte, da habe ich dann immer meine Stand-Tom-Tasche, links neben die Hi-Dat her hingestellt. Und da lagen die Zettel so drauf. Genau. Und dann kam der Windstoß. Ja, genau. Oder halt irgendjemand, der ein bisschen überambitioniert war und einfach nur alles geflackert hat oder so und nichts mehr erkennen konnte. Genau, genau. Oder wir machen die Nebelmaschine mal anführen. Eintraubend. Also schon besser mit so einem Tablet auf jeden Fall. Aber ich habe trotzdem immer noch die Zettel dabei. Und meistens habe ich beim Handy abfotografiert nochmal. Um wirklich sicher zu gehen. Doppelt und dreifach abgesichert. Ja, ja, voll. Das ist mein größter, also das ist wirklich so ein Albtraum, dass ich auf die Bühne gehe und das Tablet nicht da ist. Also ich gehe auch immer mit dem Tablet, also ich lasse es nach dem Soundcheck nie auf der Bühne, sondern nehme es wieder mit runter und Und mache es dann vor dem Gig? Also fünf Minuten vor dem Auftritt gehe ich kurz auf die Bühne, checke nochmal alles, checke, ob der Bassdrum-Schläge irgendwie noch dran ist, weil das auch so ein... Auch so ein Ding. Genau. Was ist das Krasseste, was dir auf der Bühne, vielleicht dann kommen wir so lange zum Abschluss, was ist das Krasseste, wo du sagst, was dir so auf der Bühne passiert ist. Kann positiv oder negativ sein. Also Schlips war auf jeden Fall diese Johannes-Earling-Story, wo das in mir ausgefallen ist. Vielleicht positiv. Vielleicht gibt es einen schönsten Moment, wo du jetzt immer noch sagst, boah, das war so krass, das werde ich meinen... Ich glaube, der emotionalste und einer der schönsten Auftritte war, ich weiß nicht, es gab mal so eine Konzertreihe, die hieß All Hands on Deck. Das war während Corona. Und da wurden so Spenden gesammelt, so ein Streaming-Konzert und da gab es eine Backing-Band und oder zwei Backing-Bands, weil es einfach sechs Stunden ging und die Bands, die man so abgewechselt hat. Und man hat mit ganz vielen verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern gespielt, und das haben so zwei Frauen organisiert, so Freundinnen von mir und die haben mich dann gefragt, hey André, kannst du die Bands zusammenstellen und sich um alles kümmern, so um die Band und ein Music-Character machen? Da habe ich erst mal Ja gesagt und dann habe ich aber gemerkt, was für ein Ausmaß das alles annimmt. Aber ich musste quasi zwei Bands zusammenstellen und habe dann einfach in meinem Freundeskreis meinen Lieblingsmusiker, mit denen ich auch gefreundet bin, angerufen. Und das war damals auf dem Hausboot von Olli Schulz und Fan Finn Kliemann. Und das war während Corona, mitten in Corona. Und alles mit so ein bisschen Abstand und Test und alle haben lang keine Gigs mehr gespielt. Und da haben wir da gespielt und ich war der Musical Rector, Ich hab dann Martin C.A. Ja noch reingeholt, das ist ein guter Freund von mir, der sehr oft als Musikkarakter arbeitet, da haben wir das zusammen so ein bisschen gemacht und haben dann ein 6 Stunden Konzert gespielt. Wahnsinn. Und an dem Tag, keine Ahnung, ich hab mit Jan Plevka ohne dich gespielt, zum Beispiel von Selig oder mit Kontra K und Bowser und Polman und Stopbox, so ganz viele Leute, die ich total geil finde. Und dann war halt dann sechs Stunden des Konzerts vorbei und wir standen da mit zwei Bandbesetzungen mit insgesamt, glaube ich, 13 Leuten mit Bläsern und Percussion und allem Pipapo. Ich habe Stefan mit Reigen und Robert Emig, da hat Percussion gespielt mit Bier zu draußen. Das war der erste Gig, den wir zusammengespielt haben. Es kamen sehr viele Sachen zusammen, die den Tag einfach sehr speziell gemacht haben. Das war, glaube ich, so einer der schönsten Momente, wo ich so die Verantwortung mit übernehmen musste und das dann alles so geklappt hat. Das war auf jeden Fall ein sehr, sehr schöner Tag. Für alle, glaube ich, weil alle lang keine Gigs mehr gespielt haben. Das war, wie gesagt, diese Corona-Zeit. Und dann halt so ein Ding und da waren auch nur tolle Leute dabei. Und alles so Freunde von mir. Das wurde ein paar Mal haben wir das dann gemacht. Es gab ja immer einen zweiten Schlagzeuger und dann waren da so Leute wie Marco Müller, Callas, Mario Garutio, alle nur so Leute, die Freunde, die ich aber auch musikalisch so geil finde und das war einfach immer wunderschön. Klasse. Da würde ich jetzt einmal kurz nachfragen, weil du sagst, du hast den Musical Director dort ein bisschen gemacht. Was muss denn, welche Fähigkeiten muss ein Musical Director mitbringen? Ich meine, wie gut sind deine, musst du unbedingt alle Akkorde wissen? Musst du perfekt Klavier spielen können? Was ist so ein bisschen da deine Aufgabe gewesen als MD? Also ich bin ja nicht wirklich Musical Director. Die haben mich halt gefragt damals, ob ich mich um die Band kümmern kann. Und ich habe erst mal die Bands zusammengestellt. Dann habe ich geguckt, wann wir proben, wo wir proben. Und aber den kreativen Part, den hat dann Martin eher übernommen. Ich habe so ein bisschen die Orga-Sachen gemacht und Martin macht das die ganze Zeit. Wir machen super viel zusammen. Kerstin Ott, dann bei Vanessa Mayer, der Musik-Charakter, dann habe ich ihn zu Florian Künstler geholt oder Tom Gregory, da haben wir mal eine Zeit lang zusammengearbeitet. Der hat auf jeden Fall total Plan von den ganzen Harmonie-Sachen und so und macht halt die Arrangements und, hatte mal so ein bisschen das letzte Wort, die Kommunikation mit dem Künstler, Künstlerin, eventuell sogar mit irgendwelchen Leuten, die das Stage-Design machen oder so. Solche Sachen. Und da, also wie gesagt, ich bin kein Jusik-Karakter so richtig. Das war nur, ich wurde da gefragt und hab dann die Verantwortung so ein bisschen übernommen, hab Martin mit uns Brot geholt, hab mit uns zusammen gemacht. Aber ich, Das können andere Leute besser. Chris Rodriguez oder Felix Gerlach, das sind so gute Freunde von mir, mit denen ich viel zusammen mache. Die sind auch so Musiker-Aktoren. Den schlage ich lieber die vor. Ich freue mich, wenn er einfach Schlagzeug spielen kann und das reicht mir dann schon. Sehr super. Wenn man mit dir in Kontakt treten kann, wo kann man das denn tun? Nehme an, man möchte dich vielleicht für eine Tour buchen oder vielleicht gibt es auch Privatstunden, wenn man mal Interesse hat zum Unterrichten oder man möchte dich fürs Studio holen. wie kann man mit dir in Kontakt kommen? Instagram, Facebook wahrscheinlich. Das sind so die Sachen. So wie Dirk. Dirk hat bei Instagram angeschrieben. Das hat mich sehr gefreut. Ja, Instagram ist auf jeden Fall sehr verlässlich. Da lese ich auch immer alle Nachrichten. Wunderbar. Das haben wir natürlich auch dann in den Shownotes drin, den Insta-Link zum André. Ja, Wahnsinn. André, Megatyp. Vielen Dank. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank für die Einladung. Ja, sehr gerne. Ich glaube, lang überfällig, muss ich fast sagen. Ja, ja, ja. Und es war wieder sehr aufschlussreich. Du hast uns mitgenommen in deine Welt, die nicht jeder von uns auch kennt, logischerweise, und auch viele nicht kennenlernen dürfen. Also großartig und Glückwunsch zu dieser Wahnsinnskarriere, muss ich auch mal an der Stelle sagen. Vielen Dank. Mega, danke, dass du bei uns im Podcast dabei bist. Wie gesagt, uns hat es mega viel Spaß gemacht, denke ich mal. Und ja, bist ein geiler Typ, bleibst du. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg oder wir beide, denke ich mal. Und ich hoffe, unsere Wege kreuzen sich wirklich mal live. Und wenn du in der Bielefelder Münsteraner-Gegend bist, dann sag mal Bescheid. Ich sag auf jeden Fall Bescheid. Würde mich auch sehr noch freuen. Vielen Dank für die Einladung. Hat richtig Spaß gemacht. Mach's gut. Alles Liebe. Mach's gut. Tschüss. Ciao. Ciao. Music. Liebe Schlagabtausch-Community, das war der 119. Wow, 119. Krass. Schlagabtausch. Schön, dass ihr dabei wart. Wir hoffen sehr, dass ihr wieder was da raussaugen konntet. Wenn ihr irgendwas habt, schreibt uns. Aber erst kommt die Chefroch-Empfehlung. Ich mache schon wieder die Abmoderation. Erst kommt die Chefroch-Empfehlung der Woche, selbstverständlich. Und ich starte natürlich, wie das sich wieder eingebürgert hat, mit einer Empfehlung, Wieder mal aus YouTube, aber irgendwie eher notgetrunken in dem Falle. Und diese Chefcompan-Empfehlung ist nur zur Hälfte meine, also eigentlich nicht mal zur Hälfte, nur zu einem Hundertstel. Denn die kommt von unserem lieben Freund und Podcast-Kollegen, sage ich jetzt mal an der Stelle schon, Harry Schubauer, der mich auf eine Dokumentation aufmerksam gemacht hat. Und diese Dokumentation nennt sich The Untold Stories of Your Favorite Musicians Hired Gun. Eine Dokumentation, der Dirk nickt schon kräftig, eine Dokumentation, in der es um die Musikerinnen und Musiker geht, die eigentlich jetzt nicht so sehr bekannt sind, also nicht in der ersten Reihe stehen, sondern eben aber die ganzen Pop-Rockstars begleitet haben im Studio als auch live, mit denen auf Tour sind, ohne die halt eben gar nichts funktioniert. Und diese Dokumentation gibt es kostenfrei auf YouTube zu sehen. Die ist aus dem Jahr 2016 und die passt natürlich auch perfekt zu diesem Podcast, weil der André Wenzlitschke ist auch ein Hired Gun. Also thematisch hervorragend. und in der Dokumentation kommen so Leute vor wie Steve Lukather, Steve Wye, Kenny Aronoff für unsere Schlagzeugfraktion und Liberty Di Vito und die erzählen vom Alltag in Tourleben, vom Studio, von, Frustration und alles mögliche. Also es ist eine ganz, ganz ehrliche, schöne, wahrhaftige Dokumentation, die ich mir sehr gerne angesehen habe. Und deswegen danke ich für den Tipp und möchte diesen Tipp unbedingt weitergeben, alle da draußen. Ist natürlich auf Englisch, aber relativ gut zu verstehen. Die meisten geben sich auch, ob sie absichtlich Mühe geben, weiß ich nicht, aber irgendwie, sie haben sich anscheinend Mühe gegeben. Man kann es wirklich gut nachvollziehen. Tolle, also auch schön von der Kameraführung her, schöne Bilder, schöne Musik auch dabei natürlich. Meine Empfehlung. The Untold Stories of Your Favorite Positions. Hired Gun. Dauert ungefähr 1,40. Und ich glaube, in den Sommer auch die Perfekte. Wenn man auf dem Liegestuhl liegt, kann man sich das mal reinpfeifen. Nein, besonders was ich wirklich klasse finde, das sind großartige Musiker, die halt mehr im Schatten auch stehen, der großen Künstler. Weil den großen Künstler kennt man, aber meistens die Backing-Band da hinten nicht unbedingt. Und die, was ich so, auch gerade hier Liberty DeVito hat mich sehr fasziniert, der dann wirklich auch von seinen Fehlschlägen, von seinen Kündigungen Rausschmissen. Berichtet hat, was ich gar nicht wusste und auch dass auch diese Leute mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen haben und auch nicht, wo du denkst, ey, das ist doch so ein Weltklasse Typ, das passiert dem niemals, das passiert nur mir, no bullshit. Das ist wirklich, ich kann es euch nur empfehlen, ich fand das auch sehr ehrlich, also es Es kommt auch nicht irgendwie, die man sonst bei den Amis mal kennt, so als, ja, nee, war alles gar nicht so schlimm und so. Ich fand das sehr ehrlich. Also mich hat es sehr berührt damals und ich kenne es wirklich schon, wie gesagt, 2016 war es, ne? Genau. Also ich kenne es wirklich schon lange, Und hat mich sehr beeindruckt, auch nachhaltig noch. Also wirklich so zum Denken mal angeregt, dass man oft, wenn man mal einen Fehlschlag hat, das passt doch wieder zu unserem Bereich, was sie hatten, Motivation. Auch wenn man, weiß ich nicht, man verlässt meine Band. Ich sage immer, es schließt sich eine Tür, dadurch öffnet sich eine andere. Also das fand ich halt sehr integriert. Also wie gesagt, gerade das hat mich berührt, wie die so mit Fehlschlägen auch mal umgehen. Oder wenn mal was nicht so geklappt hat. Hat mich damals sehr berührt. So habe ich das halt empfunden, wo ich dachte, boah, es sind auch alles nur Menschen halt irgendwie. Und dem passiert die gleiche Scheiße, auf Deutsch gesagt, wie uns auch. Also, tolle Empfehlung. Absolut. Und auch der Druck, den die da manchmal erleben. Immer abzuliefern. Also, da wollen, glaube ich, nicht wir alle in der gleichen Situation sein. Die leben mit einem ständigen Druck. Weil einfach, okay, der Name ist da. Und wenn du einmal nicht lieferst, ah, okay. Okay. Das, genau. Plötzlich war es das, so nach dem Motto. Wahnsinn. Also ganz tolle Dokumentation. Vielen lieben Dank, Harry, dass du mir diesen Tipp genannt hast. Und wie gesagt, schaut euch das unbedingt mal an. Superspannend, super ehrlich. Ja, super Empfehlung. Dagegen wirkt meins schon wieder ein bisschen boah, geht so. Ich fand es aber eine super Sache. Hast du euch was zum Essen? Nein, ich war im Lidl und, warte mal, ich stehe mal in, oh, ja, ja, ja. Schon wieder ein neues Getränk? Nein, nein, nein, nein. Da bin ich wieder. Für die Leute, die jetzt den Podcast hören und denken, was ist mit dem Brandtus? Okay, er kommt mit einer Packung wieder. Genau. Und zwar, das fand ich ganz cool. Und zwar, das sind so dieses Spann-Gummi-Set. Und das habe ich echt bei Lidl für, glaube ich, 4,95. Und zwar, ich mache ja gerne, wenn ich so Techno-Drum-and-Bass-Beats spiele, lege ich ja gerne mein Splash-Becken auf die Snare oder sonst wo. Und früher habe ich das immer mit Gaffer-Tape. So festgemacht und das fand ich halt mega und das brauche ich jetzt nicht mehr, weil es gibt verschiedene Spannringe, ich habe mir sogar zwei Sets gleich gekauft, die einfach, wie gesagt, die ich überließe und die auch wirklich ein super Format haben, wo ich die dann echt festmachen kann, quasi an den Spannreifen und das brauche ich nicht immer riesig Gaffer-Tape auf die Snare draufpacken, sondern kann das halt mit diesen. Spanndinger, die auch unterschiedliche Größen haben. Das fand ich auch cool. Also es gibt so eine, da kann es auch einen Stampturm. Oder man hat das ja im Moment so Gadgets, wenn man dann hier so Glöckchen auf die Snare legt. Die Annika macht das ja. Die Annika macht das. Machen ganz viele Trommel. Legen so in den Schlüsselbund. Ihr Portemonnaie auf die Snare. Und damit das nicht durch die Gegend hüpft, fand ich diese Spannreifen zu dem Kurs. Mega. Das ist echt meine Empfehlung, 4,95. Und wenn man dann im Auto noch was festzogen will, damit es nicht durch die Gegend rappelt, auch dafür ist es super. Wahnsinn. Ich glaube, da ist es sogar für gedacht eigentlich. Das ist natürlich speziell für Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger. Da hat Lidl bestimmt dran gedacht damals. Aber da möchte ich ganz kurz, dann mache ich jetzt noch eine zweite Empfehlung. Okay. Da mache ich noch eine zweite Empfehlung, weil da möchte ich gerne eine Lanze brechen, nochmal kurz an der Stelle, für die Klangmacherei, für den lieben Mick Schaf. Denn der hat dazu auch schon mal Gedanken gemacht. Es gibt nämlich in seinem Shop ein Drum-Tool und das nennt sich die Klangmacherei Spannschnur. Und es ist exakt das Gleiche. Also in Schwarz. Also wer auf Farben steht, muss zu Lidl greifen. Wer es dezenter mag, der kann zu der Klangmacherei Spannschnur greifen. Und es ist genau dazu gedacht, was du gerade beschrieben hast, dass man sich Sachen irgendwo am Set befestigen kann. Kostet bei ihm im Online-Shop 5 Euro. Ja, genau. sie tut. Also, darf ich dir fast sagen, support the Trump-Community. Ja, ja, ich wusste gar nicht, dass es das gibt. Ich weiß es nicht. Ich wusste noch nicht mal, dass es das gibt halt irgendwie. Also so eine Spannstuhl. Ich habe es nur gesehen, ich war einkaufen und habe gesehen, boah, geil, da kann ich ja meine ganzen kleinen Tools, damit die nicht in die Gegend rumfliegen. Und ist es nicht schlimm? Man läuft überall her und irgendwo her und man muss ständig an Schlagzeug denken. Und das sagt uns wieder, wir haben alles richtig gemacht. Bäh. Liebe Leute, sag ich jetzt auch Hey Spencer-mäßig? Nein. Von Nord bis Süden, von Westen bis Osten, von der schönen Schweiz bis hoch, an die dänische Grenze und über die Grenzen hinaus. Schön, dass ihr dabei wart heute. Zu unserer Sommerausgabe sozusagen. Ja, eigentlich war es einfach eine normale Ausgabe, aber klingt irgendwie gut. Ich hoffe, ihr hattet Spaß. Ihr konntet wieder was mitnehmen. Wenn ihr Fragen, Anregungen, Kritiken oder sonstiges habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an schlagabtauschpodcast at gmail.com. Da haben uns ja zu dem Quiz sehr, sehr viele Leute erreicht. Mega, mega, mega. Danke nochmal an dieser Stelle. Wenn ihr mal mehr wissen wollt über den Podcast, die Trump-Cams und unsere Schlagabtausch-Akademie, schaut mal auf schlagabtausch.net vorbei, unsere Homepage. Und was soll ich noch sagen? Ich weiß gar nicht. Ach so, wenn wir das mal schon ein Thema hatten. Ich mache aber ganz kurz, und ich bin ja so schlecht da drin, Eigenwerbung für mein neues Buch, Jazz Standards on the Drum Set. Verschienen. Erschienen. Erschienen bei Hudson Music. Link in den Shownotes. Über Unterstützung würde ich mich auch da sehr freuen. Und wenn ihr es habt, schreibt mir gerne eure Meinung. Und wenn ihr Fehler findet in den Transkriptionen, schickt mir auch die Verbesserung. Denn auch das habe ich im Buch geschrieben. Wenn jemand was hat, nicht einfach und meckern, sondern ich will dazulernen, schickt mir, wie es anders geht. Also ganz wichtig auch. Wir können immer alle voneinander lernen. Das ist auch ganz wichtig, mir an der Stelle zu sagen. In dem Sinne, Ja, kommt schwitzfrei durch den weiteren Sommer oder vielleicht wollen noch einige schwitzen. Also, lieber schwitzen, als das Regen ist, zum Beispiel im Sommer. Jetzt sind ja die Sommerferien, glaube ich, fast in allen Bundesländern am Start, wenn diese 119. Folge rausgekommen ist. Also, ich wünsche euch eine schöne Zeit und gebe das letzte Wort ab an den Dirk, dem immer noch die Sonne aus dem Herzen scheint. Richtig. Und da auch nochmal die Ankündigung, Dienstagabend das betreute Trommeln Mittwochster Dramek. In den Ferien mache ich das betreute Trommeln weiter, damit wir alle fit bleiben und auch in den Ferien mal den Hintern hochkriegen. Schaut da einfach mal vorbei. Wenn ihr Fragen habt, einfach an uns beide und wir antworten euch. Ansonsten bleibt mir nicht viel zu sagen. Gratulation, Timo. Tolles Buch. Schaut da mal rein. Ich sage, es sind immer noch stürmische Zeiten. Passt euch auf. Euer Podcast. Music.