Latest / Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte / #2230 Nele und der Nachbarshund
Transcript
- Ab ins Bett mit Marco König Folge 2230 – Nele und der Nachbarshund (Arbeitstitel, bitte gegenprüfen) Sonntag, 4. Oktober [Hinweis: Dieses Transkript wurde automatisch aus der Audiodatei erstellt (lokale Spracherkennung, kein manuelles Gegenlesen). Namen und Titel sind Rekonstruktionen aus dem Gehörten und sollten gegen das Original-Manuskript geprüft werden.] 00:00 Diese Werbung unterstützt Ab ins Bett dabei, unabhängig zu bleiben. Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher. Genau die richtige Zeit für mehr Ruhe beim Einschlafen. Und ich habe dafür einen Adventskalender gebaut, 24 Türchen. Jeden Abend eine neue Geschichte, exklusiv, nicht hier im Podcast. Pupsi und das goldene Leuchten, in 24 Teilen erzählt. Jeden Abend zehn bis fünfzehn Minuten, ohne Werbung, nur die Geschichte. Ganz viel Fantasie und ganz viel Ruhe. Zu finden im Shop auf abinsbett.net. Werbung Ende. 00:40 Ab ins Bett, ab ins Bett, ab ins Bett, ab ins Bett, ab ins Bett, dann geht der Podcast los. 00:47 Hier ist euer Lieblingspodcast, hier ist Ab ins Bett. Ich bin Marco, ich begrüße euch zu 2230. Das ist eine gute Nachtgeschichte für Sonntagabend. 00:58 Vorher aber das Recken und das Strecken. Nehmt die Arme und die Beine, die Hände und die Füße. Und reckt und streckt alles so weit weg vom Körper, wie es nur geht. Macht euch ganz, ganz lang. Spannt jeden Muskel im Körper an. Und wenn ihr das gemacht habt, dann lasst euch ins Bett hinplumpsen und sucht euch eine ganz bequeme Position. Und heute, da bin ich mir sicher, findet ihr die bequemste Position, die es überhaupt bei euch im Bett gibt. 01:38 Hier ist die 2230, die gute Nachtgeschichte für Sonntagabend, den 4. Oktober. Nele und der Nachbarshund. 01:51 Nele ist ein ganz normales Mädchen. Es ist ein ganz normaler Tag, es kann sogar heute sein. Nele geht mit Mama den Weg zum Spielplatz, so wie fast jeden Tag. Der Weg führt direkt am Zaun von Herrn Widinski vorbei. Hinter dem Zaun wohnt Wuff, sein großer, zottliger Hund, sein Fell hängt in dicken Strähnen fast bis zum Boden. Sobald Nele und Mama näher kommen, hebt Wuff den Kopf, bellt laut, und dabei wedelt sein Schwanz hin und her. 02:28 Nele presst sich sofort an Mamas Bein, und ihre Finger krallen sich fest in den Stoff von Mamas Hose. Lass uns einen anderen Weg laufen, sagt Nele und zieht dabei an Mamas Hand. Mama schaut sich um. Wir müssen über die Wiese gehen, aber das ist alles matschig, sagt Mama. Nele schaut trotzdem nicht zum Zaun. Sie starrt auf ihre Schuhe, also gehen sie über die Wiese. Der Matsch reicht bis an Neles Strumpfhose, ihre Schuhe sind mittlerweile nicht mehr weiß, sondern braun und nass. 03:08 Am nächsten Tag ist es genauso, Wuff bellt, Nele dreht sich um und rennt sofort ein paar Schritte zurück. Wollen wir mal näher hingehen, fragt Mama, doch Nele schüttelt den Kopf, ihre Schultern ziehen sich zusammen. Nein, sie möchte einen Umweg laufen, auch wenn ihre Schuhe danach dreckig sind. 03:42 Eines Nachmittags spielt Nele im Garten, sie wirft ihren roten Ball so hoch sie kann, und dann springt der Ball direkt rüber zum Grundstück von Herrn Widinski. Nele bleibt stehen, sie starrt dem Ball hinterher, ihr Bauch zieht sich zusammen. Mama ist auch im Garten, sie hängt gerade Wäsche auf. Mama, mein Ball, ruft sie und zeigt mit dem Finger zum Nachbarsgrundstück. 04:11 Genau in diesem Moment öffnet sich die Tür von Herrn Widinskis kleinem Haus. Herr Widinski kommt raus mit einer Gießkanne, Wuff trottet neben ihm her. Er beugt sich zum Boden, als er Nele sieht, bleibt er stehen. Einmal bellt er kurz, und dann wedelt sein Schwanz ganz aufgeregt. 04:33 Ach, das ist wohl dein Ball, sagt Herr Widinski, hebt ihn auf und geht ganz langsam zum Zaun. Wuff bleibt ganz dicht an seiner Seite, Nele rennt sofort zu Mama. Wuff bellt, weil er aufpasst, erklärt Herr Widinski, nicht, weil er böse ist. Willst du mal sehen, wie man Wuff richtig Hallo sagt? 04:56 Nele schaut hoch. Sie ist interessiert. Dann macht es Herr Widinski vor. Er geht in die Hocke, sodass er ungefähr so groß ist wie Wuff. Man kommt langsam näher, nicht schnell, sagt Herr Widinski. Und nicht von oben über den Kopf streicheln, das mögen Hunde nicht. 05:26 Wuff schnuppert an Herrn Widinskis Hand, er hält sie einfach nur hin für seine Nase. So weiß er, wer du bist, wenn er schnüffelt, meint Herr Widinski, und dann kann der Hund selber entscheiden, ob er näher kommen möchte oder nicht. 05:42 Nele beobachtet jede Bewegung ganz genau. Vorsichtig legt sie sich vorstellen, wie es wohl ist, die Hand direkt vor Wuffs Nase zu halten. Du musst es nicht heute machen, sagt Mama, nimm dir deine Zeit. 05:56 Ein paar Tage später steht Nele wieder vor dem Zaun, wieder mit Mama. Herr Widinski ist auch im Garten, er gießt seine Tomatenpflanzen, Wuff liegt im Schatten. Möchtest du es heute versuchen, fragt Herr Widinski? Nele spürt zwar einen kribbeligen Bauch, aber probieren will sie es heute trotzdem. 06:18 Sie hat mit Mama in den letzten Tagen viel darüber gesprochen, und eigentlich wünscht sich Nele auch einen Hund. Aber dafür sollte man keine Angst haben, wenn man mit einem Hund zusammen wohnt. 06:31 Nele macht einen Schritt, erst einen, dann noch einen. Sie hält ihre Hand gegen den Zaun. Herr Widinski steht auf der anderen Seite, Wuff kommt auch. Die flach ausgestreckte Hand hält sie direkt an den Zaun. Sie spürt, wie ihr Herz schneller klopft. 06:55 Dann berührt seine Nase ihren Finger, feucht und warm. Das fühlt sich interessant an, für Wuff und für Nele. Plötzlich dreht sich Wuff um, er rollt sich auf den Boden, seine Pfoten strecken sich in die Luft. Nele lacht. 07:14 Ich denke, er mag dich und er vertraut dir, sagt Herr Widinski und lächelt dabei. Den ganzen Nachmittag verbringen die beiden damit, sich gegenseitig kennenzulernen. Nele und Wuff, durch den Zaun, immer wieder streckt sie ihre Hand zum Zaun, und immer wieder schnüffelt Wuff, wedelt mit dem Schwanz und fühlt sich wohl. 07:40 Morgen, Mama. Morgen können wir am Zaun vorbeigehen. Wuff freut sich dann bestimmt wieder. Und vielleicht können wir mit ihm auch mal Gassi gehen. Herr Widinski ruft von drüben, dass das eine gute Idee ist. 07:57 Am Abend liegt Nele im Bett. Sie denkt noch daran, wie schön es sich anfühlt, wenn Wuff schnüffelt, und wenn er ihr zeigt, in Hundesprache, dass er sie mag. Genau in diesem Moment hört sie von drüben noch ein ruhiges Bellen. Wuff sagt ihr gute Nacht. Nele weiß genau, wie. 08:22 Jeder Traum kann in Erfüllung gehen, du musst nur ganz fest dran glauben. Und jetzt heißt's, ab ins Bett und träumt was Schönes. 08:33 Bis morgen ab 18 Uhr auf abinsbett.net. Und bitte vergesst nicht, den Podcast zu folgen und zu bewerten. Danke schön. --- Alle Folgen und mehr: abinsbett.net Den Podcast unterstützen: abinsbett.net/support