Latest / Fadegrad / Mental Load – die unsichtbare Last im Kopf
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- 0:00Was got eu got dodrhopf? Wir sind um 15:00 Uhr
- 0:03verabredet, das heißt, wir müssen um 14:45 Uhr da sein,
- 0:06einen Parkplatz suchen, damit wir es rechtzeitig schaffen,
- 0:08noch reinzugehen. Das heißt, wir müssen um 14:15
- 0:10Uhr losfahren, damit wir die Strecke schaffen in der
- 0:13richtigen Zeit, falls noch Stau ist.
- 0:14Das bedeutet, um 14:00 Uhr müssen die Kinder sich die
- 0:17Schuhe anziehen und noch mal auf die Toilette gehen, bevor wir
- 0:19losfahren, damit die nicht auf der Strecke noch mal müssen und
- 0:21wir rausfahren müssen und Zeit verlieren, dann müssen sie um
- 0:2413:30 Uhr aber auch schon essen, das heißt ich muss um 13:00 Uhr
- 0:26anfangen zu kochen. Damit das klappt, muss ich um
- 0:2912:15 Uhr pünktlich die Kinder abholen, bevor die Kita wieder
- 0:31zumacht. Heisst ich muss aber auch um
- 0:3312:00 Uhr losfahren und um 11:30 Uhr mit der Arbeit fertig sein,
- 0:36sonst schaffe ich es nicht rechtzeitig bis zur Kita und um
- 0:3811:00 Uhr muss ich unbedingt dran denken dem Mann Bescheid zu
- 0:40sagen, damit er sich an den Termin heute um 15:00 Uhr
- 0:42erinnert. Da ist ein Ausschnitt aus einem
- 0:47Instagram Real von einer Influencer Mutter, die erzählt,
- 0:52was für Mathematik, das sie alles im Kopf durchgeht, wenn
- 0:54sie zum Beispiel eben hier Ihren Tag plant und.
- 0:58So Videos gibt es zahlreiche auf Instagram und alle thematisieren
- 1:02das gleiche mental load. Die Folgen von mental load sind
- 1:08sehr gravierend. Wir sprechen also hier nicht von
- 1:10einem Luxusproblem. Wer jeden Tag an alles denken
- 1:13muss, was so die Alltagsorganisation angeht, kann
- 1:16oftmals schlecht ausruhen, manchmal fehlt dann auch Schlaf,
- 1:19weil sich deine to do Listen an deine Bettkante setzen und dich
- 1:22sozusagen wachrütteln. Das führt dann außerdem auch zu
- 1:26Gereizzeit, das heißt wenig Schlaf, wenig Ruhepausen.
- 1:30Wir fühlen uns gereizt und gehen schon bei der kleinsten
- 1:33Kleinigkeit an die Decke, wir können unsere Emotionen nicht
- 1:36mehr so gut kontrollieren, wenn wir ständig den Kopf voll haben.
- 1:42Wir haben jeden Tag Tausende von Gedanken, mentale Lasten, die
- 1:46überall dabei sind, beim Schaffen, im Alltag, im
- 1:50Familienleben, unsichtbar und meistens unbewusst hocken die in
- 1:54unseren Köpfchen am Morgen am Ortig, in der Nacht, vor allem
- 1:58auch in der Nacht oder am Ortig, wenn wir eigentlich zur Ruhe
- 2:01kommen, aber 100000 Gedanken im Kopf einfach die ganze Zeit
- 2:04kreisen. Da ist ständig
- 2:06koordinationsstress dran. Denken, planen, organisieren,
- 2:10Terminieren von Aufgaben, bevor sie überhaupt anstehen, wird
- 2:13häufig unterschätzt. Vater Grad der Podcast, der
- 2:25fragt, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden
- 2:29sind, wer sie sind. Ein Thema.
- 2:35Wo beschäftigen sie nicht nur influencerinnen?
- 2:38Das weiß Gabriela Harvard Zanetti, sie leitet
- 2:42Beratungsstelle Mütter in Not vom Katholischen Frauenbund zum
- 2:45Gallen Appenzell als Namen Profitorganisation bietet stell
- 2:49unentgeltlich psychosoziale Beratung, um finanzielle
- 2:53Unterstützung für Frauen an, bei Beratungen kommen sie immer
- 2:56wieder in Kontakt mit den Sorgen und Belastungen, die Frauen so
- 3:00mit sich herumtragen ich bin Lara Abterhalden schön bist du
- 3:03hier. Gabriela, welche Frauen beratest
- 3:09du und mit welchen nicht? Kommen die so zu dir?
- 3:12Ja, Beratungsstelle ist offen für alle Frauen, also nicht nur
- 3:16Mütter zwischen 18 und 65, wo im Kanton Sankt Gallen oder beiden
- 3:22Appenzell wohnen Themen in der psychologische Beratung sind so
- 3:26bunt, wenn es frauenleben sehen kann.
- 3:28Und wie häufig ist jetzt geht mental low das Thema und auch
- 3:32vor. Dass Frauen sich konkret mit dem
- 3:35Begriff bei mir in der Beratungsstelle melden, das ist
- 3:38sehr selten. Wenn Sie dann aufhören zu
- 3:40erzählen, was sie beschäftigt, wieso sie zu mir kommen sind,
- 3:44dann schwingt das gerade bei Mamis sehr oft ganz fest mit.
- 3:49Also häufig ist es so, dass die Leute gar nicht wissen, was
- 3:52nennt Low. Bedeutet ja genau, genau oder
- 3:55jetzt immer dann erst nach dem Lose von dem Podcast denken.
- 3:57Ah okay wann ihr Name für für wen ich mich fühle.
- 4:02Kannst du vielleicht kurz erklären, was mentalod ist?
- 4:05Ja, also einfach übersetzt mentalodisch, psychische Last
- 4:09oder Belastung. Der Auslöser ist, wie du am
- 4:13Anfang Einleitung gesagt hast, sind die ständigen Gedanken wo
- 4:17wir uns machen, damit der Alltag möglichst reibungslos abläuft,
- 4:20abläuft, ist sozusagen so ne unsichtbare to do Liste, was
- 4:24muss ich an, was muss ich alles denken.
- 4:26Und was sind das so für für mentale Lasten, wo Frauen haben,
- 4:30wozu dir kommen? So ein Mami Alltag ist ein
- 4:33kunterbunt und dort sind es die unterschiedlichsten Aufgaben und
- 4:37Termine in der Familie, im Haushalt, im Beruf, wo sie daran
- 4:41denken und dann auch koordinieren müssen.
- 4:44Und ich denke, der Alltag während der sogenannten Rush
- 4:48Hour im Leben, also so zwischen 25 und 45, ist einfach oft
- 4:53ziemlich intensiv. Es kommt ganz schön viel Daten
- 4:58oder Denkmaterial zusammen. Du hast ja schon so viel gesagt.
- 5:01Vom Alter her sind es auch viel wahrscheinlich Frauen, wo Kind
- 5:06haben oder wo Kind dazu kommen. Wieso sind es vor allem die wo,
- 5:11wo, wo denn so viel zu kämpfen haben mit dem Mentalen, mit dem
- 5:14Unsichtbaren, alles denken. Wieso es?
- 5:17Mamis sind eh nicht, denkst du fragst.
- 5:19Ja, ja, wieso? Dass vor allem Mamis betroffen?
- 5:21Sind ja genau genau. Es ist ja heute oft so, dass
- 5:25zwar Mamis wie Papis außer Haus Profs tätig sind.
- 5:28Daheim ist es aber doch in den meisten Familien so, dass Mamis
- 5:33der größere Anteil an der sogenannten Care Arbeit, also
- 5:37Kinderbetreuung, Hausarbeit, eventuell Betreuung von älter
- 5:40werdenden Eltern übernehmen. Bei alleinerziehenden Mietern
- 5:44ist es oft noch ausgeprägter, weil da der Kindesvater oft
- 5:49weniger im Leben von der Kind präsent ist und zusätzlich dann
- 5:53auch noch Kinderbetreuung mit dem Kindesvater abgeglichen
- 5:56werden muss. Ja und was auch nicht zu
- 5:59unterschätzen ist, dass wir Frauen oft ne sehr genaue
- 6:03Vorstellung haben und auch ne hohe Erwartung, wie ne so ne
- 6:06Familienalltag organisiert sie im US.
- 6:10Ja das das macht es nicht einfacher, weil es ist auch noch
- 6:13so durch die genaue Vorstellungen wo wir haben und
- 6:16die hohen Erwartungen schieben wir Mann oder Vater oft in so ne
- 6:20Art assistente Rolle. Mhm, also das.
- 6:24Dass Männer manchmal vielleicht wir wollen, aber wie es den
- 6:27Ansprüchen nicht gerecht wird. Ja, genau, ja.
- 6:31Also dann ist es allgemein grundsätzlich Frauen einfach von
- 6:35der von der Rolle her oder von der Betreuung her, aber auch
- 6:38wenn sie man nicht nicht lernt. Ja, ich denke, das ist schon
- 6:41auch ein Thema, oder? Also wie weit kann ich eben auch
- 6:45wirklich los, so und verantwortlich mit Partner
- 6:48rübergehen. Und wie gibt es denn bei Männer
- 6:51andere Sorgen? Wo da oben sind als bei den
- 6:53Frauen, wo vielleicht eben Frauen dann mehr so das Mentale
- 6:56haben und Männer vielleicht etwas anderes beschäftigen.
- 7:00Da müssen wir jetzt natürlich Männer direkt fragen.
- 7:02Ich finde das immer heikel, wenn Frauen über Mann diskutieren,
- 7:07ich denke einfach, also ganz grundsätzlich, und das wird bei
- 7:10den Mann auch so sein. Je mehr Verantwortung ich kann,
- 7:14sag das jetzt in der Arbeit oder daheim.
- 7:17Umso mehr steigt einfach der Mandaload, dass an 1000 Sachen
- 7:22denken und ja nicht zu vergessen nicht zu vergessen und ich
- 7:26jetzt, ich denke auch bei den Mannen, wenn sie den Tag dort
- 7:28schaffen, eine verantwortungsvolle Position
- 7:31haben und wissen spätestens um 05:30 Uhr muss ich da außen weil
- 7:34ich muss das Kind an der Kite abholen, das erzeugt sicher auch
- 7:38ein Stressgefühl. Die still heißt ja mütterin Not.
- 7:43Gibt es denn auch still für Väterin oder Möglichkeiten für
- 7:47Väterin? Genau, genau.
- 7:49Ja dann haben wir so väterin Not, da weiß ich nicht, ob es
- 7:52eine Beratungsstelle gibt, wo so heißt, was es sicher gibt, ist
- 7:55Beratung rund um väterrolle Alltag mit Kleinkind ist die
- 7:59spezialisierte Beratung für Väter vom OVK aus Schwätzischer
- 8:04Verein für das Kind, das wird wirklich von A zu a beraten.
- 8:09Dann gibt es auch maenner.ch, wo es telefonische Beratung gibt,
- 8:14auch wirklich zu der Vaterrolle oder natürlich allgemeine
- 8:18Elternberatung wie von der Projuventute, wo man auch als
- 8:21Vater sich wirklich da herwenden.
- 8:24Ja. Ich bin ja selber Mut da und ich
- 8:27kenne es auch so, bis alles denke und ja, ihn jetzt nur noch
- 8:31gesundheitshilfe mitnehmen oder noch eben irgendwie impfbüchling
- 8:34wo ist jetzt da? Und ja, das Gefühl, es betrifft
- 8:37irgendwie jede ein, wo Partner hat oder Kind oder auch Lust,
- 8:40ist es nicht so, dass irgendwie jede betrifft oder ab wen ist es
- 8:44denn quasi zu viel? Oder wenn merkt man, dass es
- 8:47jetzt nicht mehr. Gesund ist Mhm Mhm.
- 8:49Ich denke schon, dass es ein sehr häufiges Phänomen ist und
- 8:53wie du beschreibst, wenn ich hinten zukomme, dann.
- 8:57Übernehmen wir eine zusätzliche Verantwortung und zusätzliche
- 9:00Verantwortung, heißt automatisch zusätzliche Denkarbeit, was dann
- 9:04eben der mental load erhöht. Dann hast du noch 2 Proksten
- 9:09eben genau, aber wenn das es dann nicht gut ist, oder?
- 9:12Ja genau, wenn ich Mhm. Der Übergang vom Mental load zu
- 9:16einem Mental over load, das passiert meistens fließend und
- 9:20das kann sich dann auf verschiedene Ebenen zeigen.
- 9:23Also sag ich mal auf der kognitive, wenn ich merke, dass
- 9:26ich dass mir zunehmend schwer fällt, mich zu konzentrieren.
- 9:29Entscheidsfälle Termin vergessen, dann kann das das
- 9:32Zeichen sein, dass in meinem Hirn grad ziemlich viel los ist
- 9:36oder eben zu viel Datenmaterial zu verarbeiten ist.
- 9:40Dann kann sich das auch emotional oder körperlich
- 9:42zeigen, wenn ich chronisch erschöpft bin und trotzdem nicht
- 9:45ein oder durchschlafen kann, wenn ich schnell gereizt
- 9:49reagieren, immer wieder Migräne oder Herzrasen hab.
- 9:53Ja, das ist sicher ja nicht ideal, wenn es zu so einem
- 9:58Symptom kommt. Und darum ist es wirklich
- 10:00wichtig, gut zu sich zu schauen, Wort zu nehmen, wie geht es mir,
- 10:06damit ich rechtzeitig den Pausenknopf kann drücken und mir
- 10:10überlegen, wo kann ich etwas ändern, wo kann ich
- 10:13Unterstützung überkommen. Wenn jetzt du mit Frauen im
- 10:16Gespräch ist, wie merkst du, dass dass die mental überfordert
- 10:20sind? Das erzählen Sie wirklich, denn
- 10:23so, wo sie einfach sagen, ich mag einfach nicht mehr, es ist
- 10:26mir alles zu viel. Und dann noch jetzt fragen, was
- 10:30ist das alles und dann ja, haben wir die Thema, ich muss an so
- 10:34viele Sachen denken und ich schaff doch osterous und ich
- 10:36mach da Haushalt und dass es wie einfach das nie aufhören, dass
- 10:41724 ja und denken sie. Und das kann ja eben auch
- 10:47körperliche US. Ja, kriege haben, wie du gesagt
- 10:50hast. Wenn, ist es denn noch
- 10:52rechtzeitig zum Reagieren? Sag ich.
- 10:55Je früher, desto besser. Mhm.
- 10:57Genau, weil alles, was ich über längere Zeit manifestiert
- 11:01braucht in der Regel auch länger, bis ich es wieder wieder
- 11:03auflöse. Was ist denn der?
- 11:05Unterschied zwischen dem. Burnout und Mentaload Mentaload.
- 11:10Ist Belastungs oder Risikofaktor und Burnout ist denn der Zustand
- 11:14von der kompletten Erschöpfung? Und mental load oder den vor
- 11:19allem der Overload, der kann, muss aber nicht zu einem Burnout
- 11:22führen. Und wichtig ist, wie schon mir
- 11:25jetzt gesagt, es ist einfach wichtig, dass man gut auf uns
- 11:28und für sein Körpersignal lösen und Veränderungen dann
- 11:32rechtzeitig einleiten. Also es ist noch noch möglich,
- 11:37dass da nicht immer ein Burnout endet, sondern dass man wieder
- 11:40Lösungen findet zum. Unbedingt unbedingt.
- 11:42Ja, ja, das ist möglich, wenn mir das Bewusstsein da ist.
- 11:45Wie geht es mir und was brauche ich?
- 11:47Mhm, Mhm und wie geht man da am besten an?
- 11:51Ich denke, es gibt viel Hilfe zur Selbsthilfe.
- 11:53Da gibt es ganz einige Tipps, wo man auch noch noch drüber reden
- 11:59und wenn ihr ihr aber merkt, dass er oder sie Unterstützung
- 12:03braucht, dann soll er das auch wirklich in Anspruch nehmen und
- 12:05das ist dann nicht das Zeichen von Schwäche, sondern ein
- 12:08Zeichen von Selbstfürsorge. Und das ist für mich einfach so
- 12:11und so die Selbstfürsorge, dass man sich vor Luthers Sorg von
- 12:15irgend die andere sich selber einfach nicht.
- 12:17Vergisst und hilft meinst du denn psychologische
- 12:20Unterstützung oder? Ja, ich.
- 12:23Denke wenn es jetzt wirklich chronisch ist, verschiedene
- 12:26Symptome wo ich vorher erwähnt hab.
- 12:28Über längere Zeit auftreten, dann ist es sicher sinnvolles
- 12:31Gespräch mit dem Hausarzt zu suchen oder mit einer
- 12:33Psychologin. Und wenn es das noch rein
- 12:35niederschwelliger ist, dann genervter Versuch ist immer wert
- 12:39über die Hilfe zur Selbsthilfe genau, und da finde ich es
- 12:45einfach wichtig, dass man in einem ersten Schritt der mental
- 12:49load, wo eben im Kopf abspielt, zuerst für sich selber sichtbar
- 12:53zu machen. Aufschreiben Klara, die was
- 12:56genau ist denn die Last? Was mir zu viel ist?
- 12:59Und da macht, was er dann, da nimmt man wirklich einen Stift
- 13:02und schreibt auf war war einem Grad im Kopf durch Gott oder wie
- 13:05und ja ich davon da. Macht es sicher Sinn.
- 13:08Es ist bei vielen Thema so. Wenn es so lange es einfach bei
- 13:12uns im Kopf dreht und dreht, dann treiben wir oft im Kreis,
- 13:15weil ja Kopf ist runter, Gedanken dreht sich im Kreis und
- 13:19dann kann es wertvoll sein, einmal das Externalisieren, also
- 13:22was in mir ist, auf das Blatt bringen und aufschreiben, was
- 13:24ist denn, was sind all die Gedanken, wo nicht mir muss
- 13:27machen und wo ist mir es zu vieles ist ja vielleicht dann
- 13:30eben nicht alles zu viel, wenn man es aufschreibt, sondern
- 13:33sagt. Ja, OK, die arzttermin, da mach
- 13:36ich eigentlich so nebenbei, aber dass ich kaufe jede Woche, das
- 13:39stresst mit dermaßen oder und und dann kann ich irgendwie
- 13:43konkret gucken, wo wäre ich dankbar ohne Entlastung und
- 13:49Unterstützung und vor allem auch nicht nur wo möchte ich Arbeit
- 13:53abgehen, sondern auch Verantwortung, da mach ich ganz
- 13:58viel mit mir, mit dem Körpergefühl.
- 14:02Ob ich mir punktuell helfen lass oder ob ich Verantwortung
- 14:06wirklich abgehe, darf und auch kann.
- 14:10Und wie organisiert man jetzt? Da zum Beispiel vielleicht mit
- 14:12dem Partner am. Besten Mhm Mhm.
- 14:15Oder wie spricht man es auch an, wenn man das Gefühl hat, dass
- 14:17man selber die höhere mentale Last hat?
- 14:20Ist ja vielleicht auch noch schwierig in einer Beziehung zum
- 14:23über das Thema reden. Ja genau.
- 14:26Ich denke, wichtig ist das Gespräch mit dem Partner zu
- 14:29planen und zu überlegen. Wenn ich mir in Ruhe und
- 14:33möglichst auch ausgeruht miteinander rede und das
- 14:37bedeutet, dass ich das Gespräch am Partner auch ankünde, dass er
- 14:41auch weiß, du Freitagabend möchte ich gerne mit dir über
- 14:45etwas reden, wo mir wichtig ist. Und dann ist wie immer im
- 14:48Gespräch, Vorwürfe, die bringen nicht wirklich etwas und darum
- 14:52ist es zielführender, wenn ich in der ich Botschaft meinen
- 14:56Wunsch formuliere. Und da kann es manchmal noch ein
- 14:59Trick sein. Was ist eine echte ich Botschaft
- 15:03und was ist denn doch so ne schön impackter Vorwurf, also
- 15:07vielleicht als Beispiel, wenn ich sage, ich finde fang ich mit
- 15:11ich an, du beteiligst dich zu wenig an der Haus und
- 15:14Familienarbeit, dann bleibt das ein Vorwurf und darum braucht es
- 15:20zumindest umdenken, dass ich etwas von mir erzähle, wenn ich
- 15:24dann sage, wenn ich. Tag für Tag an 1000 Sachen
- 15:27denken muss, dann erschöpf mich das und das macht mich traurig
- 15:32oder wütend, was es dann halt macht mit einem und dann ganz
- 15:35wichtig den Wunsch formulieren und ich wünsche mir, dass du
- 15:39mich in dem und dem Punkt unterstützt ist, dass ich dir
- 15:42die Verantwortung abgebe. Mhm.
- 15:46Und jetzt, bei der zweiten Variante, da kommen wir als Paar
- 15:50ins Gespräch. Ich erzähl etwas von mir.
- 15:53Um mein Partner kann seine Sicht dazu schildern und zusammen
- 15:57können wir dann Lösungen diskutieren und die dann
- 16:00ausprobieren. Mhm, ich.
- 16:02Hab gelesen, es gibt ja eben auch so so Tests wo man kann
- 16:05machen wo man alles aufschreibt, auch eben wo man nur dran denkt
- 16:08und wo man nicht wirklich auch macht, dass man überhaupt mal ne
- 16:11auslegeordnung hat, was was da überall alles.
- 16:13Zusammen ist, dass alles zusammen kommt.
- 16:15Genau, genau. Und wie bringt man nachher
- 16:18gleich? Gewicht, Gleichberechtigung, da
- 16:21ist in in der in dem Gespräch hinne, dass man es so wie sie
- 16:24find. Ja, also das Entscheidende ist
- 16:27für mich wirklich, dass ich nicht Arbeit abgibe, sondern
- 16:31Verantwortung und dass mein Partner nicht arbeiten
- 16:35übernimmt, sondern Verantwortung übernimmt.
- 16:38Ja. Und mit dem mach ich auch mein
- 16:41Partner, sag ich mal vom Assistent, vom Hilfsarbeiter zum
- 16:45gleichwertigen Partner und das ist auch wirklich sehr
- 16:48gewinnbringend, einfach für Beziehung.
- 16:49Auch, dass wir wirklich auf Augenhöhe sind.
- 16:53Also zum Beispiel, indem man sagt, du bist für die Wisch
- 16:56verantwortlich und machst alles von Wäsche aufhängen, Semmelik.
- 17:00Ja, alles genau, du denkst. Gerade zum Wisch.
- 17:02Mit dir zum Beispiel genau, oder beim Einkaufen, oder?
- 17:06Das ja mach du die ich auf A bis z und dann ist wichtig als Frau
- 17:12natürlich dann auch los und ich denke ah hat er jetzt genug
- 17:15Gemüse gekauft und wieso hat es jetzt kein Joghurt?
- 17:17Also den drück ich dann auch los und.
- 17:20Wenn ich eben darum sag ich gut überlegen, wo ist der
- 17:23Hauptstresspunkt bei mir und kann ich da wirklich
- 17:26Verantwortung abgeben, wenn ich es nicht kann, dann wollt es
- 17:30mich wieder stressen, weil es jetzt zu wenig Gemüse Einkauf
- 17:33ist schon oder so, also das ist wirklich wichtig, wo kann ich
- 17:38wirklich die Verantwortung abgeben und je nachdem braucht
- 17:42es dann sag ich mal so bisschen Absprache weil sie sagen, OK du
- 17:44bist für den Einkauf verantwortlich und mir ist es
- 17:48wichtig, dass man dreimal am Tag Früchte essen, dann bleibt es
- 17:53immer noch in der Verantwortung vom Partner, aber selber kann
- 17:55man doch noch sagen, was einem wichtig ist.
- 18:01Werbung. Am 13 Juni wird das
- 18:03klosterviertel st. Gallenbunt die katholischen und
- 18:06die evangelischen Kirche laden alle Familien zu einem grossen
- 18:09fest ein. Am Kirche kunterbunt fest können
- 18:12Familien einfach mal sein und einen tollen Tag erleben.
- 18:16Nach einer Willkommenszeit sind alle Familien zur Aktivzeit
- 18:20eingeladen. Dabei wird auf verschiedenen
- 18:23Orten bastelt, sportlich, Umgetobt, verrückt ausprobiert,
- 18:27experimentiert, gezaubert und gespielt.
- 18:31Auch ruhige Elemente haben ihren Platz, nachher gibt es eine
- 18:34familienfreundliche 4. Zeit in den Kathedralen, auch
- 18:37dort geht es frech und wild und wundervoll zu und her, nachher
- 18:41sind alle zu einem einfachen Essen eingeladen.
- 18:44Alle Familien, ihre vielfältigen Formen dürfen kommen, schreiben
- 18:48sie die Organisatoren. Den Link zum Familienfest
- 18:50Kontobund findet ihr in der Podcast Beschreibung und weiter.
- 18:54Geht's mit deinem Gespräch. Wenn jetzt viel so über
- 18:59Beziehung auch geht, ist es vor allem in Beziehung ein Thema
- 19:03oder auch bei Leuten, die alleinstehend sind, ein Thema
- 19:08werben. Ja, also Alleinerziehende haben
- 19:11in der Regel den größeren Menschen Lord, weil sie einfach
- 19:14ganz vieles allein wirklich, ja, wenn es dran denken, weil der
- 19:18Kindsvater einfach nicht nicht gleich präsent ist im Leben wie
- 19:21jetzt eine Familie, wo Mama, Papa, Kind in einer Wohnung
- 19:25leben, über alleinerziehend oder als als Familie unterwegs
- 19:30entlastend können einfach Routine sein beim Essen bleiben,
- 19:33wirklich ein Menüplan machen. Für die nächsten ein bis 2
- 19:36Wochen und dann auch sagen, ja und dann wiederholen wir jetzt
- 19:40ein gewisses Zeitli. Dann bleibt nämlich auch die
- 19:43Einkaufsliste mehr oder weniger gleich und wenn man es dann noch
- 19:46online einkauft, dann ja ist die Liste dann erfasst und man muss
- 19:50im Prinzip nur noch die Lieferzeit auswählen, dann.
- 19:55Wiederkehrende Termin wie jetzt Zahnarzt kinderarztkontrolle
- 19:58quafür wenn man die immer gerade wieder direkt abmacht, dann
- 20:02bleibt das auch erspart. Ich muss noch dran denken,
- 20:05Termin abzumachen, was jetzt wieder mehr ist, wenn man als
- 20:08als Paar unterwegs ist, ist es für von einem Familienkalender
- 20:12kann entlasten wenn man Woche für Woche guckt wer übernimmt wo
- 20:16Verantwortung, also eben nicht nur die Arbeit sondern
- 20:18Verantwortung. Und da denke ich, hat sicher
- 20:23auch jede Frau, jede Familie eigene Tipps, was Ihnen hilft.
- 20:26Und am wichtigsten ist, finde ich die Tipps natürlich auch,
- 20:31wenn sie ausprobieren, hilft es uns aber einfach auch ganz
- 20:35grundsätzlich der Low, dass er die Lasten zu reduzieren und
- 20:39Tempo zu nehmen. Ich hab von einer Frau gelesen,
- 20:42du hast jetzt viel Werkzeug, hast du schon gesagt, ich hab
- 20:44von einer Frau gelesen wo JGPT nutzt, also künstliche
- 20:48Intelligenz und sie sagt da ist ihr Rekordpartner und dort da
- 20:52dann so ein bisschen ihre Mentallast verringert, zum
- 20:56Beispiel wenn sie nicht weiß was kochen oder was sie soll mit den
- 20:59Kindern unternehmen, dann dann braucht.
- 21:01Sie JGPT ja, ja. Ja, hast auch schon von so
- 21:05speziellen Werkzeuge oder Erleichterungen gehört.
- 21:08Na, da hab ich jetzt so noch nie gehört.
- 21:09Aber das klingt spannend. Und ja, ich will mich jetzt
- 21:12wahrscheinlich ein bisschen fremdbestimmt fühlen, aber ich
- 21:15sag immer, wenn es hilft, also unbedingt ausprobieren oder auch
- 21:19sag ich mal abgucken, es sind ja nicht alle Frauen, alle Menschen
- 21:23gleich betroffen von dem mental load, auch wirklich herrengucken
- 21:27und dann nachfragen, wenn man das Gefühl hat, ah, sie nimmt es
- 21:30jetzt easy, was macht sie denn oder dass er da, finde ich,
- 21:33wirklich ja. Auch das ist kein kein Zeichen
- 21:37von Schwäche, wenn ich ihn einfach fragen, sage du, wie
- 21:40bringst du das alles unter einen Hut, was machst du oder also da
- 21:44finde ich immer so wertvoll, einfach direkt aus dem Leben zu
- 21:47lernen. Dieser Podcast ist ein
- 21:51ökumenisches Projekt und wird präsentiert von den
- 21:54evangelischen und katholischen Kirchen, der Kantone St.
- 21:56Gallen und Appenzell. Danke für eure Unterstützung.
- 22:02Inwiefern spielt der Glaube eine Rolle?
- 22:04Mit dem Umgang mit Mentalode? Der Glaube kann eine grosse
- 22:07Ressourcen sein im Leben, auch im Umgang mit Mentalode.
- 22:11Wenn ich darauf vertraue, dass ich und meine Familie beschützt
- 22:15sind, dass ich Gott im Gebet alles anvertrauen kann, dann
- 22:20kann das entlasten und mir Sorgen.
- 22:22Nee, regelmässiges Betten kann auch helfen, zur Ruhe kommen im
- 22:27hier und jetzt anzukommen. Das ist ja oft auch das Thema,
- 22:30dass ich jetzt schon am Mond und auch übermond denken und das
- 22:34jetzt wie bei den Zwenik Zwenik präsent bin.
- 22:39Also auch bisschen verantwortlich abgehen.
- 22:42Ja, unbedingt. Also Kopfvertrauen zu haben, das
- 22:45bedeutet, ich habe und muss nicht alles unter Kontrolle
- 22:48haben, alles selber machen, da ist etwas.
- 22:53Größeres, wo es gut mit mir, mit uns meint und uns führt und.
- 22:57Treibt kann man sich denn vielleicht auch.
- 23:00Zwist? Auf da verlassen, dass dass dass
- 23:03dann da gleich wieder ne mentale Last wird, weil es denn nicht
- 23:06alles abgenommen wird, wo man gern.
- 23:07Hätte der Glaube jetzt. Mensch.
- 23:10Dass man enttäuscht. Wird ja.
- 23:13Genau, ja, ja, ja. Also ich denke das ist sicher
- 23:16so. Also ich bin überzeugt, dass
- 23:19Gott da ist. Uns führt und treibt und
- 23:22gleichzeitig. Weiß ich auch.
- 23:25Gott gibt uns Freiheit, unseres Leben zu gestalten.
- 23:28Also es ist nicht so, dass man zu 100% könnte abgehen das
- 23:32nicht, es ist einfach, es kann ein Anker sein im Leben, eine
- 23:35Kraftquelle. Spielt da bei den Beratungen
- 23:40auch einmal mit ein, dass dass. Probierst den Frauen mitzugeben,
- 23:44dass sie nicht allein Verantwortung.
- 23:47Haben. Ich hole immer ab jetzt, egal
- 23:49bei welchem Thema oder an was was sie glauben, das muss nicht
- 23:53immer Gott sein, aber einfach an was, was sie denn glauben.
- 23:55Was haben Sie für ein Weltbild, glauben Sie an etwas höheres und
- 23:59kann das eben zu einer Ressource werden, zu einer Kraftquelle?
- 24:05Wir haben es vorher schon mal kurz angesprochen, dass es
- 24:09häufig Frauen sind, wo die Care arbeitet.
- 24:12Die haben übernehmen nur auch schon, weil es meistens für
- 24:15Männer attraktiv ist, zum Schaffen gehen, weil es
- 24:18vielleicht einen höheren Lohn haben und drum auch sie gut
- 24:23schaffen gehen und nicht Frau. Wie nimmst du das wahr?
- 24:26Mhm. Also ich denke eben in den
- 24:29letzten 2030 Jahre hat sich da vieles zu tun.
- 24:33Also sind heute sicher viel mehr Frauen berufstätig.
- 24:37Flexiblere Arbeitsmodell sind heute denkbar wie noch vor 2030
- 24:42Jahre, es gibt mehr subventionierte Kitaplätze, aber
- 24:47es ist sicher so sag ich mal, das ist offen nach oben, man
- 24:50kann immer noch mehr, es ist dann irgendwann ist auch eine
- 24:52Frage, was der Staat sich leisten kann und will, oder?
- 24:56Und was ich bei diesen Diskussionen finde, wo wir auch
- 25:00nicht vergessen, dass es Frauen gibt, die eigentlich gerne
- 25:04daheim bleiben, solange Kinder ganz, ganz klein sind und bei
- 25:08denen, da merke ich in der Beratung, dort steigt einfach
- 25:10der gesellschaftliche Druck. Heute arbeitet man als Frau
- 25:13einfach auch ausser Haus, es gibt auch kinderplätze, wieso
- 25:16machst du denn dann nicht, also dass man die Frauen einfach auch
- 25:18nicht vergessen, wo einfach ja der Weg.
- 25:23Wahrscheinlich kann auch eine Arbeitsstelle im Mental load
- 25:26werden oder wenn man dann auch noch hat.
- 25:29Ja, genau. Und das schaffen muss ich jetzt
- 25:31auch noch. Und dort haben wir auch noch
- 25:33Sitzungen und Besprechungen und so.
- 25:35Ja ja genau und ich find einfach wirklich, dass das in der
- 25:40Gesellschaft das Bewusstsein da ist für den mental load und dass
- 25:45es entsprechende Beratungsmöglichkeiten gibt, das
- 25:48ist find ich wichtig. Oder dass man auch arbeitsmodell
- 25:51Abdenket, wie sie das skandinavische Länder übrig ist,
- 25:55wo die Eltern zum Beispiel nach der Geburt eines Jahres bis 1618
- 26:00Monate dafür daheim bleiben und der Arbeitsplatz für sie frei
- 26:03gehalten wird. Ich denke, das entlastet einfach
- 26:06schon auch. Mhm.
- 26:08Oder dass es Möglichkeit. Gibt von von Älteren.
- 26:10Zeit, wo sich. Aufteilen?
- 26:12Oder? Genau genau.
- 26:13Wo der machen die? Ja, ja, wo sind?
- 26:16Die denn mehr Verantwortung übernimmt dann vielleicht auch
- 26:18mehr mehr dem Thema ist und mehr kann.
- 26:20Mentale Lasten auch. Ab ja ja, von Anfang an.
- 26:23Sind denn die einfach ja mehr drin und das ist wirklich wie
- 26:26das skandinavische Land oft so. Dass es wirklich für Ältere ist,
- 26:30nicht jetzt nur für Mamis, sondern wirklich für beide und
- 26:34und da finde ich wichtig, dass es die Arbeitsmodal gibt, dass
- 26:38es Unterstützungsmöglichkeiten gibt, und gleichzeitig bleibt es
- 26:43zentral, dass mir fürsorglich mit die selber umgehend immer
- 26:48auch wieder ausschnufert loslehnt Ballast abwerfen.
- 26:52Und uns bewusst machen, was ist wirklich wichtig im Leben, in
- 26:55unserem Leben. Im Podcast beschreibe verlinke
- 26:58ich euch noch die Beratungsstelle mit in Not und
- 27:01noch einen Fragebogen, den ich kurz erwähnt habe, wo ihr könnt
- 27:04herausfinden, wer bei euch die habe, welche mentale Last trägt,
- 27:08Tipps und Tricks zum Umgang mit mentaler Last findet ihr auch
- 27:12auf Instagram. Dort begleitet mir das Thema mit
- 27:15einer Themenwoche, Danke fürs Zulassen und bis zum nächsten
- 27:21Mal. Vater Graz.