Latest / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing vom 24.11.2025
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- 0:00Speaker 0: Willkommen zum Rhein-Mein-Feierabend-Briefing.
- 0:03Speaker 0: Heute mit diesen Themen, Drogenkonsum bei Jugendlichen, Frankfurter Weingut neu verpachtet, Bahnbauarbeiten rund um Mainz und Alltag mit dem Elektroauto.
- 0:16Speaker 0: Frankfurter Jugendliche und junge Erwachsene konsumieren so wenig Drogen wie seit zwanzig Jahren nicht.
- 0:22Speaker 0: Das zeigt die aktuelle Drogentrend-Studie Monitoring System Drogentrends für das Jahr zwei Tausend vierundzwanzig.
- 0:31Speaker 0: Mehr als ein Viertel der Befragten hat noch nie Alkohol, Nikotin oder andere Drogen konsumiert.
- 0:37Speaker 0: Besonders auffällig, im Jahr der Teillegalisierung von Cannabis gaben seventy- acht Prozent der Jugendlichen an, noch nie Cannabis konsumiert zu haben.
- 0:46Speaker 0: Ein Rekordwert.
- 0:49Speaker 0: Auch der Konsum von Zigaretten, Chisha und E-Zigaretten ist weiter rückläufig, während der tägliche Konsum von E-Zigaretten leicht gestiegen ist.
- 0:58Speaker 0: Einzig der Konsum von sogenannten SNUES, kleinen nikotinhaltigen Beuteln, hat zugenommen.
- 1:05Speaker 0: Zweiundzwanzig Prozent der Jugendlichen greifen inzwischen dazu.
- 1:09Speaker 0: Der Konsum illegaler Substanzen wie Kokain oder Ecstasy bleibt im einstelligen Bereich.
- 1:15Speaker 0: Die Studie erfasst auch die psychische Verfassung der Jugendlichen.
- 1:19Speaker 0: Neunzehn Prozent berichten von psychischen Problemen.
- 1:22Speaker 0: Ein Wert, der das zweite Jahr in Folge gesunken ist.
- 1:26Speaker 0: Die Stadt Frankfurt sieht die Entwicklung als Erfolg ihrer Präventionsarbeit und will weiter auf Aufklärung und Beratung in Schulen setzen.
- 1:36Speaker 0: Die Stadt Frankfurt verpachtet ihr Weingut im Rheingau ab dem ersten Januar, für dreizig Jahre, an den Hochheimer Winzer Fabian Schmidt.
- 1:47Speaker 0: In den ersten drei Jahren muss Schmidt für die Gebäude und die Hälfte der Rebflächen keine Pacht zahlen.
- 1:53Speaker 0: Für den Rest der Flächen entfällt die Pacht sogar für sechs Jahre.
- 1:57Speaker 0: Im Gegenzug verpflichtet sich der neue Pächter zu erheblichen Investitionen, darunter die Sanierung von Heizung, Elektroleitungen und Fenstern sowie die Modernisierung der Halle.
- 2:08Speaker 0: Die Kosten werden auf etwa twohundertzwanzigtausend Euro geschätzt.
- 2:12Speaker 0: Schmidt plant, die Gutschenke in Hochheim zur Saison zweitausend sechsundzwanzig wieder zu eröffnen, einen Ausschankwagen für Events anzuschaffen und die Vino-Tek im Römer als temporäre Wein-Event bar zu nutzen.
- 2:27Speaker 0: Die Weinberge sollen schrittweise mit widerstandsfähigen Rebsorten wie Riesling, Burgunder und Sauvignon Blanc neu bestockt werden.
- 2:35Speaker 0: Die Stadt erhofft sich von der Verpachtung eine wirtschaftlich solide Zukunft für das Weingut und eine stärkere Präsenz im Stadt- und Tourismusmarketing.
- 2:46Speaker 0: Ein weiteres Thema.
- 2:47Speaker 0: Die Deutsche Bahn saniert in den kommenden Monaten das Schienenetz rund um den Eisenbahnknoten Mainz.
- 2:54Speaker 0: Zwischen Ende November und Mitte Februar werden Gleise, Weichen und Oberleitungen auf mehreren Strecken erneuert.
- 3:01Speaker 0: Darunter die Verbindungen nach Frankfurt, Großgerau, Wiesbaden und Bingen.
- 3:06Speaker 0: Während der Bauarbeiten werden Fernzüge umgeleitet, was zu längeren Fahrzeiten führen kann.
- 3:11Speaker 0: Für Regionalzüge und S-Bahnen sind Ersatzbusse vorgesehen, etwa zwischen Mainz Hauptbahnhof und Gonsenheim, sowie auf den Linien nach Ingelheim und Bad Kreuznach.
- 3:23Speaker 0: Besonders betroffen sind Pendler in den Wochen vor Weihnachten und im Januar, wenn es zu eingleisigen Verkehrsführungen und Streckensperrungen kommt.
- 3:31Speaker 0: Über die Weihnachtsfeiertage ruhen die Bauarbeiten, danach werden die Arbeiten bis in den Februar fortgesetzt.
- 3:38Speaker 0: Auch auf hessischer Seite, etwa zwischen Kälsterbach und Wiesbaden sowie rund um den Frankfurter Flughafen, sind ab Januar Einschränkungen und Schienenersatzverkehre geplant.
- 3:50Speaker 0: Ein Blick in den Alltag der Elektromobilität.
- 3:54Speaker 0: Nach Zehntausend Kilometern im Elektroauto zwischen Frankfurt, Sulzbach und darüber hinaus zeigt sich laut unserem Herausgeber Carsten Knob das viele Vorurteile nicht zutreffen.
- 4:06Speaker 0: Die Reichweite reicht im Alltag aus, findet er.
- 4:10Speaker 0: Er hat seine Erfahrung aufgeschrieben.
- 4:12Speaker 0: Im Sommer zeigte der Bordcomputer regelmäßig mehr als fünfhundert Kilometer an.
- 4:17Speaker 0: Auf längeren Strecken sind rund vierhundert Kilometer realistisch.
- 4:21Speaker 0: Die Ladeinfrastruktur in der Rhein-Main-Region ist gut ausgebaut.
- 4:26Speaker 0: Allein die Mainova betreibt über sechshundert Ladepunkte in Frankfurt und Umgebung.
- 4:32Speaker 0: Herausforderungen bestehen jedoch bei der Qualität der Ladepunkte.
- 4:36Speaker 0: Viele sind zu langsam, häufig defekt oder schlecht ausgestattet.
- 4:41Speaker 0: Das Laden selbst erfordert Umdenken, statt wie beim Verbrenner in wenigen Minuten vollzutanken, plant man Etappen und lädt meist nur so viel wie nötig.
- 4:51Speaker 0: Die Bedienung moderner Elektroautos ist komplex und verlangt Einarbeitung, bietet aber auch neue Möglichkeiten und Komfort.
- 4:59Speaker 0: Die Kosten für das Laden variieren stark, besonders wer auf öffentliche Infrastruktur angewiesen ist, zahlt teils mehr als für einen effizienten Diesel.
- 5:09Speaker 0: Insgesamt zeigt der Erfahrungsbericht, die Zukunft der Mobilität ist machbar.
- 5:14Speaker 0: Sie erfordert aber die Bereitschaft, sich auf neue Abläufe einzulassen.
- 5:20Speaker 0: Und nun zum Wetter für morgen.
- 5:22Speaker 0: In Frankfurt am Main bleibt es wechselhaft mit leichten Regenschauern.
- 5:27Speaker 0: Die Temperaturen bewegen sich im Tagesverlauf zwischen vier und sechs Grad.
- 5:31Speaker 0: Am Morgen ist es überwiegend bedeckt, im weiteren Verlauf bleibt es regnerisch bei mäßigen Temperaturen.
- 5:39Speaker 0: Das war das FAZ Rhein-Main-Feierabend-Briefing vom Montag, dem vierundzwanzigste November, zweitausendfünfundzwanzig.