Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Hamburgs Hafen-Resilienz, Olympia-Träume und die neue Grundsteuer-Realität
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 14. April. Tschentscher und Günther auf gemeinsamer Ostseereise. Ausbauziel für Windkraft auf See wird wohl verfehlt. Nach der umstrittenen Auftaktsendung im Jahr 2025 schauen wohl viele auf die erste Ausgabe von Klar im Norddeutschen Rundfunk NDR mit Tanit Koch. Nachdem ich für meine beiden Kommentare mit einer ähnlichen Botschaft viel Kritik und Prügel bekommen habe, zitiere ich nun lieber dpa. Die Initiative Olympia ruft Menschen aus Sport-, Kultur- und Hamburger Stadtgesellschaft dazu auf, sich für eine Olympia-Bewerbung der Hansestadt stark zu machen. Hierzu organisiert die Initiative, ein Bündnis aus politisch unabhängigen Ehrenamtlichen, am 24. April eine Kundgebung am Jungfernstieg. Es ist Zeit, Lust zu machen auf diese Großveranstaltung, sagte Matthias Onken, Journalist, Kommunikationsberater und einer der Initiatoren der Initiative. Wir glauben, dass Hamburg die Kraft hat, das auf die Beine zu stellen. Für die Kundgebung sei ein Mix aus Musik, Wortbeiträgen und Sportaktivitäten geplant, sagte er. Unter anderem soll die Alster mit Wassersportlern bespielt werden. Es ist wichtig, dass wir da als Vereine dabei sind, sagte Katharina von Kodulitsch, Präsidentin vom Hamburger Sportbund. Ein Zusammenschluss aus den 25 größten Sportvereinen Hamburgs habe bereits zugesagt, sagte Onken. Die Finanzbehörde geht davon aus, dass bis zum Ende des Jahres fast 513,03 Millionen Euro durch die Grundsteuer A, Landwirtschaft, Grundsteuer B, Wohnen und Gewerbe und die Grundsteuer C, Baureife, leerstehende Grundstücke, in die Stadtkasse fließen werden. Die Grundsteuer B macht mit gut 507,75 Millionen Euro den größten Anteil aus. Mieter sind von der Grundsteuer indirekt betroffen, weil Vermieter die Zahlung auf die Nebenkosten umlegen können. Dass sich die Höhe der Steuereinnahmen trotz der Umsetzung der notwendigen Steuerreform unter dem Strich nicht groß ändert, war eines der Versprechen der Behörde an die Immobilienbesitzer. Diese sogenannte Aufkommensneutralität sei damit auch 2026 erneut eingehalten worden, teilte die Behörde mit. Fast vier Jahre nach einer Hundeattacke auf ein Kleinkind in Rahlstedt hat ein Prozess gegen den Halter begonnen. Dem 32-Jährigen wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Angeklagte soll im Frühjahr 2022 seinen Hund, einen American Staffordshire Terrier Mischling, seiner Mutter in Obhut gegeben haben und in den Urlaub gefahren sein. Die Mutter sei aber im Umgang mit gefährlichen Hunden weder erfahren noch besonders geschult gewesen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Am 6. Juni 2022 fiel der Hund die zweijährige Enkeltochter der Frau an. Mehrere Minuten lang verbiss er sich in den Kopf des kleinen Mädchens. Anwohner des Mehrfamilienhauses hörten Hilfeschreie und wählten den Notruf. Auch die Mutter des Mädchens kam hinzu, doch erst mit Hilfe der alarmierten Beamten gelang es, das Kind zu befreien. Es erlitt tiefe Wunden an Gesicht und Kopf und ein offenes Schädelhirntrauma. Durch eine Notoperation wurde das Leben der Zweijährigen gerettet. In der Verhandlung vor dem Amtsgericht Wandsbeck gab der Angeklagte über seinen Verteidiger eine Erklärung ab. Darin erklärte der 32-Jährige nach Angaben eines Gerichtssprechers, dass es seiner Nichte wieder gut gehe. Neben der Versorgung der Bevölkerung hätten die Häfen auch eine militärische Bedeutung und müssten deshalb resilienter werden, sagte Centscher bei einem Austausch mit Vertretern polnischer und norddeutscher Häfen. Wir sind genauso von diesen Cyberattacken betroffen, von denen wir heute gehört haben, sagte er. Die russische Schattenflotte sei in der Ostsee unterwegs. Nicht nur um Waren zu transportieren, sondern um GPS-Störungen zu organisieren, Daten abzufangen. Das Niveau, auf dem diese digitale Bedrohung passiere, sei hoch. Und deswegen ist es enorm wichtig, die Erfahrung hier aus der Region zu haben, was man an Problemen, an Gefahren erkennt und wie man dagegen vorgehen kann. Das sei das Ziel der Reise mit Günther. Danzig bildete den Auftakt der fünftägigen Reise der Nordregierungschefs. Die effektivere und bessere Strafverfolgung ohne mehr Personal und zusätzliche Kosten. Das soll in Hamburg Realität werden. Denn die Polizei Hamburg und die Staatsanwaltschaft arbeiten zukünftig deutlich enger zusammen als bisher. Möglich macht das eine neue, gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle. Ziel ist es, Verfahren von Beginn an gemeinsam zu bearbeiten, um so Ressourcen zu sparen. In Hamburg arbeiten Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt an zwei Seiten des gleichen Schreibtisches zusammen, sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote, SPD, bei der Landespressekonferenz. Hamburg sei damit bundesweiter Vorreiter. Mit der Bearbeitungsstelle könnten die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Strafverfolgungsbehörden deutlich erhöht und Doppelarbeit vermieden werden, so Grote weiter. Die Bundesregierung wird das 2030-Ausbauziel für die Windkraft in der Nord- und Ostsee voraussichtlich verfehlen. Diese Einschätzung gab Deutschlands zentrale maritime Behörde ab, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, BSH, mit Sitz in Hamburg und Rostock. Tatsächlich wird es wohl so sein, dass wir Ende 2030 nicht die geforderten 30 Gigawatt erreicht haben werden, sagte Kai Trümpler, der im BSH die Unterabteilung räumliche Planung leitet. Es sei schon während der Formulierung der Ausbauziele klar gewesen, dass diese ambitioniert seien. Trümpler geht davon aus, dass das Ausbauziel 2031 oder 2032, also verspätet, erreicht wird, wie er sagte. Und noch eine News gab es bei der Jahrespk des BSH. In der Nordsee stießen Mitarbeiter auf ein riesiges Wrack, vermutlich den im Ersten Weltkrieg gesunkenen Panzerkreuzer Blücher, sagte Präsident Helge Hegewald am Dienstag. Nach der umstrittenen Auftaktsendung im Jahr 2025 schauen wohl viele auf die erste Ausgabe von KLA im Norddeutschen Rundfunk NDR mit Tanit Koch. Im Interview verteidigt die neue Moderatorin das Format. Ich halte klar für ein gutes journalistisches Format, das wir nun weiterentwickeln, sagte sie. Und etwas ein bisschen rechtsextrem zu nennen, egal wie satirisch, nützt am Ende nur den echten Rechtsextremen. Die frühere Chefredakteurin der Bild-Zeitung äußerte sich dabei auch zur Kritik an ihrer Vorgängerin Julia Ruß. Die Debatte habe nicht geholfen. Und ich fand es auch Julia Ruß gegenüber unfair. Die erste Ausgabe mit Tanit Koch zum Thema Zielscheibe Polizei, Pöbeln, Hass und Gewalt wird am Mittwoch um 22 Uhr linear ausgestrahlt. Darüber hinaus ist die Folge ab Mittwochnachmittag in der ARD Mediathek und auf den YouTube-Kanälen NDR Doku und BR24 zu sehen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.