Latest / Die Abschweifung / Die Abschweifung 88 Männergrippe, Krankenhaus und die Vergänglichkeit des Seins
Transcript
- 0:00*Musik*
- 0:02[Musik]
- 0:05[Musik]
- 0:11[Musik]
- 0:17[Musik]
- 0:23[Musik]
- 0:29Hallo und willkommen aus dem Krankenlager. Ich bin Sascha Markmann und sag Hallo.
- 0:39Jo, dann mal zur Abschweifung heute. Kein Klarfunk, eine Abschweifung.
- 0:47Der ein oder andere geneigte Zuhörer oder Zuseher in verschiedenen Formaten wird es ja mitbekommen
- 1:00haben, ich habe Männergrippe und ja Männergrippe ist echt gefährlich, also ich habe es wieder
- 1:11total unterschätzt. Das letzte Mal, wo ich wirklich so eine Grippe hatte, habe ich tatsächlich dann
- 1:19auch noch so zweieinhalb Wochen im Krankenhaus verbracht, weil ich dann auch noch einen
- 1:24gefährlichen Abszess entwickelt habe und der musste behandelt werden und da gab es noch eine
- 1:33Blutvergiftung und haste nicht gesehen. Und da war ich kurz davor in die ewigen Jagdgründe einzugehen,
- 1:41Mann, das ist aber auch schon verdammt lange her. Das war so 2010/2011 irgendwie. Müsste ich mal
- 1:50in meine gut sortierte Dokumentation schauen. Sonst habe ich die ganzen Jahre Glück gehabt,
- 1:58nur eine Erkältung. Hach, was ist das denn? Das einzige lästige daran ist, dass es an die Nase
- 2:03läuft oder wenn man dann halt so einen schlimmen bellenden Husten hat und dann irgendwie gefühlt
- 2:12die halbe Lunge in Stücke auswirft. Spokum genannt. Aber das ist gar nicht, worauf ich so hinaus will.
- 2:25Es geht insgesamt ums Kranksein. Meine Mutter hatte ja einen kleinen Eingriff am Herzen und das war
- 2:39gar nicht wirklich nichts Schlimmes oder so, aber die hatte die Narkose halt nicht so gut vertragen
- 2:45und war danach ein paar Stunden lang sehr verwirrt. Also das war richtig Delir. Das ist leider etwas,
- 2:54was passieren kann, wenn man älter wird.
- 3:03So ab 70, Mitte 70 tritt das oft auf, sehr
- 3:05häufig, dann wenn du 80 bist und wenn
- 3:08du 90 bist, tritt das sogar fast immer
- 3:13auf. Das ist einfach, weil das hat was mit
- 3:15dem Alter zu tun. Da muss man auch sehr
- 3:16vorsichtig sein mit den
- 3:18Medikamenten und was man da an
- 3:21Beruhigungsmitteln gibt vor. Deswegen diese
- 3:21berühmte "Leck mich am Arsch" gibt es sehr selten heutzutage und auch dann nur noch in feinster
- 3:28Abstimmung mit den Anästhesisten. Das ist wirklich ein interessantes Thema. Am Wochenende ist meine
- 3:40Mutter wieder ins Krankenhaus gekommen, weil sie eine Krise hatte. Der Blutdruck schoss auf einmal
- 3:46nach oben und ihr ging es wirklich nicht gut und selbst da sind dann halt die
- 3:53Rettungskräfte sehr schnell geworden, weil erst mal hatte sie auch nur den
- 3:58hausärztlichen Notruf gerufen und der hat dann ganz schnell dann noch
- 4:04Verstärkung nachgefordert. Die waren auch innerhalb von ein paar
- 4:09Minuten dann da und dann ging das alles seinen Weg und ich nehme das jetzt an den
- 4:15Dienstag auf, also vom Sonntag bis jetzt Dienstag späten Nachmittag, war meine Mutter dann auch im Krankenhaus.
- 4:22Und das ist so die Sache, da ich ja selber jetzt von Freitag auf Samstag in der Nacht an einer
- 4:35Männergrippe erkrankt bin, hatte ich dann noch am Samstag bei meiner Mutter telefoniert und sie
- 4:44sie merkt noch ein bisschen was und dann halt von der Punktierung an der Leiste, der Bluterguss,
- 4:52das wird langsam besser, alles gut und schön.
- 4:55Und dann wollte ich dann am Sonntag anrufen und hatte ich vorher schon eine Meldung gehabt
- 5:07von meinen Neffen, du die Oma die ist im Krankenhaus.
- 5:11Dann habe ich mit meinem Neffen telefoniert, obwohl ich da noch sehr fiebrig im Bett gelegen habe.
- 5:18Sarah war auch dabei und die war natürlich auch total schockiert.
- 5:25Da haben wir dann sogar unser Abendprogramm umgestellt und haben dann viel mit meinem Neffen kommuniziert, ob der Updates hat.
- 5:37Aber leider kam da recht wenig, weil das Handy von meiner Mutter ist auch schon ein bisschen betagter und der Akku ist auch schwach und meine Mutter hat das nicht so mit Technik.
- 5:49Sie hat zwar selbst in einem Bereich gearbeitet, wo sie viel mit dem Computer arbeiten musste, aber irgendwie so den Drang, sich mit Technik zu beschäftigen, war nie da.
- 6:03hatte immer das Gefühl gehabt, sie macht irgendwas kaputt. Lange Rede, kurzer Sinn.
- 6:08Die Vergänglichkeit des Seins. Ich meine, es ist ja irgendwie traurig, dass man eigentlich schon
- 6:19mit der Geburt sich klar sein sollte, dass irgendwann mal alles zu Ende ist. Und ich
- 6:25Ich hatte jetzt in meinem Leben halt zwei Momente gehabt, wo ich dann ja auch Angst hatte oder
- 6:33Bedenken hatte, wie mein Leben weitergeht oder ob es weitergeht.
- 6:37Und ich bin mir sicher, dass da noch so einige Ereignisse folgen werden.
- 6:44Gesundheitlich steht das ja auch nicht so besonders gut zu mir und wenn ich mal anschaue,
- 6:51da so alles an Problemchen da sind, dann, nun ja, sie werden halt nicht weniger.
- 6:59Es ist einfach so, dass seit vielen Jahren, seit meinem Schlaganfall, das so konstant gleich ist.
- 7:08Und eigentlich würde man meinen jetzt, dass so nach zehn Jahren, dass da so die eine oder
- 7:14oder Sache besser wird? Irgendwie nicht, nein. Aber das ist eine Sache, mit der man halt lernt zu leben
- 7:25und das finde ich auch gar nicht mal so schlimm, ehrlich gesagt. Ich finde mein Leben, das ist
- 7:31ausgefühlt. Ich habe es halt mit anderen Inhalten gefühlt. Ich habe jetzt halt mehr Zeit, mich mit
- 7:39den Sachen zu beschäftigen, die für mich schön sind, was früher halt Hobbys war, die ich halt
- 7:46selten ausüben konnte. Da habe ich jetzt einfach die Zeit für, für wirklich Musik machen und ich
- 7:52meine jetzt nicht die KI Sachen, sondern halt wirklich handgemachte Musik, die Malerei, das
- 8:01Programmieren, dann, naja, was? Mal ein ordentliches Spiel spielen. Egal ob das jetzt ein Computerspiel
- 8:12ist auf der Konsole oder halt ein Brettspiel. Zeit für ein wirklich intensives Gespräch zu haben,
- 8:23ohne irgendwie darauf zu achten, gleich muss es zur Arbeit oder gleich muss es zum nächsten Termin
- 8:28oder du musst zu einer Fortbildung und so weiter. Ich habe ja schon mal gesagt gehabt,
- 8:36dieser Schlaganfall hat mein Leben total auf den Kopf gestellt, aber irgendwann mal habe ich das
- 8:42akzeptiert und habe mich damit eingerichtet. Natürlich gibt es halt Sachen, die mich halt
- 8:49stören und dich gerne anders hätte. Aber das ist in Ordnung und ich finde es immer interessant,
- 8:58wenn mir Menschen unterstellen "ja du hast kein Leben". Ja, ich habe halt ein anderes Leben wie
- 9:06früher, aber trotzdem habe ich ein Leben und ich finde mein Leben lebenswert. Es ist ja nicht so,
- 9:15dass ich den ganzen Tag im Bett liege oder vor dem Fernseher sitze, sondern ich beschäftige
- 9:22mich mit ganz vielen Sachen. Und ich habe so viele Aktivitäten am Tag, mit denen ich mich
- 9:31halt beschäftige, dass ich halt genügend habe, um mich halt zu beschäftigen. Also wenn ich Bock
- 9:39habe zu malen, dann male ich. Wenn ich Bock habe eine Radierung zu machen, dann mache ich das.
- 9:46Wenn ich Lust habe einen Podcast aufzunehmen, dann nehme ich einen Podcast auf. Und wenn ich Bock
- 9:52habe mit Freunden oder alleine ein Spiel zu spielen, dann spiele ich das. Und das gibt so
- 9:58viele Sachen. Und ein schöner Filmabend. Ich hatte früher so gut wie nie Zeit. Ich musste einen
- 10:04Kinobesuch im Vorfeld planen. Spontanität war aufgrund der Dienststruktur, dann halt der Einsätze,
- 10:15die ich ja noch gemacht habe. Ich habe ja auch Auslandseinsätze gemacht im DRK. Das war so nie
- 10:23möglich und selbst wenn ich Monate im Voraus etwas geplant habe, kam was dazwischen. Ja,
- 10:31jetzt habe ich die Zeit. Ich meine, andere freuen sich darauf, wenn sie, ich glaube es muss schon
- 10:38mittlerweile 67 sein, um in die Rente zu gehen, wenn du dann fast 70 bist, dass du dann die ganze Zeit
- 10:47hast diese Sachen zu machen. Und da gibt es dann das Beispiel halt einer Oma von mir, die hat von
- 10:53ihre Rente nicht viel gehabt, weil die mit 65 schon so schwer dement war, dass sie mit 70 halt nur noch
- 11:03bettligerig war und kurz darauf gestorben ist. Das ist auch scheiße. Die hat noch eine schöne Reise
- 11:11gemacht und dann ging das ganz schnell. Das war halt eine Frontallappendemenz und da kann man
- 11:19bei zugucken und wenn ich mir anschaue mit was für ein Kokolores sich manche Leute ihren Tag füllen
- 11:28und mit was für unwichtigen Dingen sich manche ihr Leben versuchen irgendwie sich darüber zu
- 11:36definieren, dann frage ich mich wirklich Leute wo habt ihr eure Werte? Die Tage gab es mal wieder
- 11:45so eine Sache, wo halt gefragt wurde, "Was habt ihr eigentlich in euer Leben erreicht?"
- 11:56Also ich hab ganz viel in meinem Leben erreicht. Das waren Weisheiten auf einem Berliner Balkon
- 12:03in einer Plattenbausiedlung. Ja, ich habe sehr viel erreicht. Ich habe, ich weiß nicht,
- 12:14200, 250 Menschenleben mitgerettet auf Einsätzen. Ich war im Kosovo, habe dort mehrmals Flüchtlinge
- 12:27evakuiert mit einer Bundeswehrmaschine. Ich stand dort auf dem Flugfeld und habe die Schüsse gehört
- 12:38im Weiterferne. Ich habe es mitgekriegt, wie eine Transallmaschine beschossen wurde und ich habe im
- 12:50Katastrophenschutz mitgewirkt und habe
- 12:57dort auch einige Einsätze begleitet und
- 13:00mitgemacht. Ich habe halt im
- 13:03Rettungswesen gearbeitet, ich habe in der
- 13:06Altenpflege gearbeitet, habe dort Menschen
- 13:10beim Sterben begleitet, ich habe in der
- 13:13EDV gearbeitet, ich habe sogar eine ganz
- 13:17kurze Zeit lang mal im Bereich der
- 13:20Elektrotechnik gearbeitet.
- 13:20Ich war sogar parallel mal selbstständig gewesen und habe da auch am Wochenende Leuten ihre
- 13:31Computer repariert und Unterstützung gegeben.
- 13:34Ich habe so viel in meinem Leben gemacht.
- 13:37Ich habe auch immer gerne Nachbarschaftshilfe gemacht.
- 13:41Als Jugendlicher habe ich bei den Nachbarn meiner Großeltern, wenn die Kohle bekommen
- 13:49haben, die Kohle im Keller geschöpft oder in die Garage. Natürlich habe ich mir da
- 13:55immer halt ein paar Silberlinge für geben lassen.
- 14:00Wie gesagt, ich habe gerne Geld verdient und ich denke schon, dass ich mein Leben
- 14:07etwas erreicht habe. Ist halt nur irgendwann mal radikal abgeschnitten
- 14:13worden. Und ich weiß gar nicht, wo ich in den
- 14:18letzten zehn Jahre mich weiterentwickelt hätte, wenn nicht der Schlaganfall gewesen wäre.
- 14:23Das waren jetzt so ein paar Punkte, worüber ich halt nachgedacht habe, weil ein alter Mann in
- 14:33Berlin auf dem Balkon in einer Plattenbausiedlung und einer Einzimmerwohnung sich gefragt hat,
- 14:40was Sarah und ich in unserem Leben schon erreicht haben. Die Heldentaten von Sarah stehen auf einem
- 14:48komplett anderen Blatt und das ist stellenweise noch beeindruckender, wenn man halt überlegt,
- 14:53wie alt sie ist. Aber das mag sie erzählen, wenn sie da mal Lust zu hat. Ja, das ist so,
- 15:06die Gedanken, die ich halt hatte während meiner Fieberphasen. Und ich habe mal wieder gemerkt,
- 15:1539, 38, fast 40 Grad Fieber können schon echt anstrengend sein. Aber das ist auch etwas,
- 15:27das überlebt man, wenn man halt Menschen an seiner Seite hat, die einen lieben und für
- 15:32da sind und vielleicht ist das gerade das etwas, was ich als besonders größte Errungenschaft in
- 15:41meinem Leben nennen würde, dass ich immer Menschen um mich herum hatte, die mich geliebt haben oder
- 15:49mich lieben und ohne dass ich dafür bezahle, mir helfen. Umaufgefordert. Einfach so. Und ich glaube,
- 16:04das ist die größte Leistung in einem Leben, was man haben kann. Dass man bedingungslos akzeptiert
- 16:11und geliebt wird, ohne dass man halt damit prallen muss, was man für tolle Sachen sich in seinem
- 16:17Leben gekauft hat und angeschafft hat, sondern dass man Spuren hinterlässt. Und eine gute,
- 16:27ja schon fast Freundin, ein guter Mensch, meine Podologin, sagte in einem sehr deepen Gespräch,
- 16:36während sie an meinen Füßen herumspielte, dass sie so für sich als Ziel gesetzt hat,
- 16:44die Welt ein Stückchen besser zu verlassen, wie sie diese vorgefunden hat.
- 16:50Und ich glaube, das ist so ein wirklich guter Ansatz.
- 16:55Und ja, ich habe so einiges getan, um halt die Welt ein bisschen besser,
- 17:00vielleicht ein kleines bisschen, zum Mühen, besser zu hinterlassen, wie ich sie vorgefunden habe.
- 17:07Denn jede gute Tat gegenüber anderen Menschen verändert etwas.
- 17:12und da bin ich mir ziemlich sicher, dass das im Karma etwas verändert. Es verändert die Freundlichkeit.
- 17:20Natürlich, man trifft manchmal auch auf Menschen, die das nicht so schätzen wissen, aber im Großen und
- 17:25Ganzen, wenn man freundlich auf Menschen zugeht und ihnen Hilfe anbietet, das verändert Menschen.
- 17:30Man sieht es sofort im Gesichtsausdruck. Und ja, das habe ich getan. Das habe ich mehr als genug
- 17:37getan und das macht mich irgendwie glücklich und erfüllt mich auch mit Stolz. Nicht, dass ich da
- 17:46programmieren gelernt habe, dass ich halt mathematisch was tolles auf dem Kasten habe
- 17:50und so weiter. Das gar nicht. Dass ich halt kognitive Linguistik beherrsche und so weiter.
- 17:57Das ist einfach nur so Wissen rein prügeln. Aber diese anderen, diese nachwirkenden Taten,
- 18:04Das ist das, worauf ich stolz bin und das ist das, was ich in meinem Leben geleistet habe.
- 18:10Und da können sich manche alte Herren und auch jüngere Streamer mit sehr viel Pomade in der Haare
- 18:20sich mal ein Scheibchen von abschneiden. Denn der schnöde Mammon, den kann man nicht mitnehmen.
- 18:26Aber wenn man geliebt wird, hinterlässt das Spuren, wenn man nicht mehr da ist.
- 18:34Und diese Spuren sind die Erinnerung.
- 18:37Und manche Leute haben sich große Bauwerke gebaut,
- 18:42Pyramiden, die 2000, 2500 Jahre überdauern, nur damit sich die Menschen an diese erinnern.
- 18:50Ich bin mir sicher, dass sich meine Neffen und meine gegebenenfalls Großneffen, die noch kommen werden,
- 19:01sicher mich erinnern werden, was für ein cooler Onkel oder Großonkel ich war.
- 19:06Tja, was passiert bei denen?
- 19:10Was passiert bei dem Mann auf dem Balkon?
- 19:13Oder was passiert halt mit dem Mann mit der Pomade im Haar?
- 19:17Ich weiß es nicht.
- 19:19Der eine hat Vorstellungen einer Partnerin, die kaum zu erfüllen sind und der andere scheint ja wohl nicht in der Fähigkeit zu sein, selbst Kontakt zu seiner Tochter aufrecht zu erhalten.
- 19:31So sagt man.
- 19:33Also, ich weiß nicht.
- 19:37Mich wird man vermissen, wenn ich nicht da bin, von Menschen, die mir sehr viel bedeuten.
- 19:42Was ist deren Erbe?
- 19:45Ein Trikot an der Wand?
- 19:48Nikotin auf der Tapete? Alles vergänglich, aber Liebe, Liebe wächst.
- 19:56Dankeschön, dass ihr dabei wart und mir zugehört habt und ich hoffe, dass ich euch in meinen
- 20:06Fiebertraum mitnehmen konnte und vielleicht zu nachdenken anregen konnte. Wenn ihr dazu
- 20:14eine Meinung habt, schreibt es in die Kommentare, schreibt eine Mail, ihr könnt auf den Anrufbeantworter
- 20:21sprechen oder unterhaltet euch einfach mal mit Menschen, die euch gut tun. Freunde, Familie,
- 20:30Mitglieder und sagt den Menschen einfach mal auch, wie wichtig diese für euch sind. Tschüss, euer Sascha.
- 20:37[Musik]
- 20:40[Musik]
- 20:43[Musik]
- 20:49[Musik]
- 20:55[Musik]
- 21:01[Musik]
- 21:07[Musik]
- 21:10[Musik]
- 21:16[Musik]
- 21:22[Musik]
- 21:28[Musik]
- 21:34[Musik]
- 21:37[Musik]
- 21:43[Musik]
- 21:49[Musik]
- 21:55[Musik]
- 22:01[Musik]
- 22:04[Musik]
- 22:10[Musik]
- 22:16[Musik]
- 22:22[Musik]
- 22:28[Musik]
- 22:31[Musik]
- 22:37[Musik]
- 22:43[Musik]
- 22:49[Musik]
- 22:55[Musik]
- 22:58[Musik]
- 23:04[Musik]
- 23:10[Musik]
- 23:16[Musik]
- 23:22[Musik]
- 23:25[Musik]
- 23:32[Musik]
- 23:38[Musik]
- 23:50[Musik]
- 23:53[Musik]
- 23:59[Musik]
- 24:05[Musik]
- 24:11[Musik]
- 24:18[Musik]
- 24:21[Musik]
- 24:27[Musik]
- 24:33[Musik]
- 24:39[Musik]
- 24:45[Musik]
- 24:57[Musik]