Latest / Coding Buddies | Tech & Dev-Mindset / Warum agile Frameworks oft scheitern
Transcript
- 0:00Na ja, aber wenn wir es jetzt 3 Wochen machen, dann können wir
- 0:02das ja in Ruhe fertig machen und dann machen wir einfach 3, also
- 0:063 Wochen. Da hast du halt auch Zeit
- 0:07wirklich mal was abzuarbeiten. Ja, richtig, richtig hat man
- 0:11dann nämlich auch. Dann hat man.
- 0:15Deinem Podcast rund um die Softwareentwicklung und
- 0:17aktueller Tech News. Herzlich Willkommen.
- 0:32Herzlich Willkommen zur neuen Folge vom Coding Buddies
- 0:35Podcast. Die Gastgeber hier sind wieder
- 0:37am Start, das bin ich, der Fabi und natürlich Tino und den
- 0:41Begrüß ich jetzt ganz herzlich Tino schön dich zu sehen, schön
- 0:45dich zu hören, wie geht es dir? Hi Fabi, ja mir geht's gut.
- 0:48Alles super. Ich habe Bock wie immer, ich bin
- 0:52motiviert, ich bin auch wieder sehr angetan von deiner
- 0:56Einleitung. Sehr schön.
- 0:57Sehr schön. Kurz, prägnant, wie man so schön
- 1:00sagt, gefällt mir ja auch. Herzlich Willkommen an dich,
- 1:04Liebe zuhören, liebe Zuhörer, schön, dass du wieder
- 1:06eingeschaltet hast. Und ja, fabi, erzähl doch mal.
- 1:10Was geht denn bei dir so ab? Ist bei dir auch alles schick?
- 1:13Alles schick Job irgendwie, bin gut gelaunt.
- 1:17Können wir direkt losstarten in der Folge?
- 1:21Auch wenn das Thema jetzt n bisschen ernster wird.
- 1:24Oh, du hast n ernstes Thema mitgebracht, wie ernst auf einer
- 1:26Skala von 1 bis 10. 9,87 Periode.
- 1:34Steamperiode krass. Also das ist ein sehr besonderes
- 1:38Thema. Scheinbar.
- 1:39Nein, also es ist, es ist jetzt kein ernstes Thema, es ist auf
- 1:43jeden Fall einfach. Es ist aber ein Thema, was.
- 1:46Mich und ich glaube dich auch schon das ein oder andere mal
- 1:50ein bisschen getriggert hat oder mal so weiß ich nicht.
- 1:53Also ich glaube man hat halt einfach so sein Paintpoint mit
- 1:57diesem Thema unter Umständen. Und es geht quasi genau.
- 2:02Es geht um grober Kontext, agile Softwareentwicklung und es geht
- 2:07darum, dass man ja in agilen Softwareentwicklung, wie zum
- 2:10Beispiel bei Scrum. Kann man jetzt ein Framework
- 2:14nutzen, was man möchte? Da geht es ja darum, dass man in
- 2:17sogenannten Iterationen arbeitet, also Scrum nennt man
- 2:21zum Beispiel Sprint, und die haben ja eine definierte Länge
- 2:27und. Was mir mal so aufgefallen ist,
- 2:30was man ja auch am eigenen Leibe gerne mal erlebt ist und.
- 2:34Dass diese Iteration, die der Theorie nach kurz gehalten
- 2:39werden sollen, gerne mal in die Länge gezogen werden, ne, damit
- 2:43meine ich sowas wie OK, die Theorie sagt OK, ne Iteration
- 2:46hat eine Woche oder 2 oder was auch immer und.
- 2:51Dann wird gerne, sage ich jetzt mal von den Protagonisten im
- 2:54Team gesagt, lass uns doch mal eine Iteration vielleicht ein
- 2:57bisschen länger machen. Das ist aber ganz schön kurz und
- 3:01so weiter und warum genau diese Theorie und die Praxis dann so
- 3:06auseinander driften, also. Kurze Iteration der Theorie nach
- 3:11die Praxis hält es aber schon so, dass die Iteration häufig
- 3:15länger gehalten werden oder die Tendenz dahin geht.
- 3:19Und da würde ich mich gerne mal mit dir ein bisschen darüber
- 3:21unterhalten. Wieso das so ist, also quasi n
- 3:26paar Fragen klären. Also erstmal, warum ist es
- 3:28überhaupt sinnvoll kurzsituationen zu verwenden?
- 3:30Warum wird es häufig nicht so gemacht, was kann man tun, damit
- 3:34es so ist oder damit es gelingt und halt auch ein bisschen
- 3:38gucken was unsere Erfahrung damit sind, was hältst du davon?
- 3:42Ja, können wir gerne machen. Das ist ein ganz, ganz
- 3:44spannendes Thema, das haben wir auch in einer Twitch session ja
- 3:47mal schon mal ein bisschen angerissen mit der Community und
- 3:51da gibt es halt viele Meinung beziehungsweise wie du schon so
- 3:55meinst, viele haben da so ihren Pain mit und negative
- 3:58Erfahrungen gemacht wie ihr selbst.
- 4:00Ja auch deswegen können wir auch mal selbst ein bisschen
- 4:02berichten, was wir da so erlebt haben.
- 4:06Noch mal kurz zur Eingliederung für diejenigen, die nicht
- 4:09wissen, was wir jetzt mit agil und Iteration meinen.
- 4:12Also ganz grob gesagt, wie du ja schon meintest, es geht um
- 4:15Zeitabschnitt, indem man quasi festlegt, was man innerhalb
- 4:19dieser Zeit erreichen möchte in der.
- 4:23Ja, bei uns jetzt in der Softwareentwicklung zum Beispiel
- 4:25am Produkt neue Features implementieren.
- 4:28Man legt sich dann darauf fest, dass man sagt, OK, wir haben das
- 4:31jetzt geplant, die nächsten 2 Wochen und das und das wollen
- 4:34wir in der Zeit erreichen. Und ja, dann gibt es ja wie
- 4:38jetzt bei Scrum teilweise, sagen wir mal, noch andere Termine,
- 4:42die da dann noch einspielen. Da würde ich jetzt nicht drauf
- 4:44eingehen, aber das man mal grob weiß warum es worum es geht,
- 4:47weil daran kann man denn auch immer schon ganz gut.
- 4:51Lernen, was ist denn so eine Ursache oder ein Grund, warum
- 4:58dann so diese Aufruhr kommt oder beziehungsweise der Aufschrei
- 5:02mit. Dem sage ich mal so
- 5:05unterschwelligen. Na ja, aber hätten wir jetzt
- 5:08noch ne Woche länger, also. 3 Tage wär schon besser.
- 5:12Also irgendwie ist das ja auch alles ganz schön zeitlich eng
- 5:15hier und dann haben wir wie gesagt noch diese randtermine
- 5:18wir müssen immer alle 2 Wochen planen, wenn man jetzt sagt, man
- 5:21hat jetzt eine Iteration von 2 Wochen, da müssen wir jetzt
- 5:23schon wieder planen, wir haben das alte aber noch nicht mal
- 5:26fertig, ach irgendwie, irgendwie kommen wir nicht wirklich, wir
- 5:29arbeiten nicht effektiv. Es sind so viele Termine in
- 5:33dieser, in dieser Zeit. Wollen wir nicht vielleicht.
- 5:37Diese Zeiteinheit ein bisschen verlängern, damit man nicht
- 5:39immer so viele Termine hat. Genau in die Richtung und der
- 5:44Ursprung da drin ist ja im Prinzip ganz einfach gesagt, man
- 5:49plant etwas auf, also man verwendet, denn sage ich mal
- 5:52dieses Framework und in der Theorie klingt das gut, in der
- 5:56Praxis wird es dann aber schlecht umgesetzt bzw nicht
- 5:59unbedingt schlecht umgesetzt, kann ja auch mangels fehlende
- 6:02Erfahrung sein. Es läuft aber nicht rund.
- 6:05Mal ganz einfach auf den Punkt gebracht.
- 6:07Das heißt, es kommen Probleme auf, beispielsweise wie eben
- 6:10schon angeschnitten, man schafft nicht das, was man aufgeplant
- 6:13hat in dieser Iteration. Ganz großer Klassiker wird jeder
- 6:18kennen, wird jeder, auch wahrscheinlich immer noch
- 6:20erleben. Also ich hab die jetzt
- 6:21persönlich und ich glaube es geht dir auch so, es noch nicht
- 6:24erlebt, dass man jetzt irgendwie jede Planung die man macht
- 6:27komplett einhält und sagt Na ja ist klar man.
- 6:30Sagen wir mal 34 Iteration läuft es nicht rund, aber danach weiß
- 6:34ich ganz genau, was ich planen kann und es schaff immer was ich
- 6:37da mir vornehme. Ne, also das ist ja n Painpoint
- 6:41der Real ist für alle da hab ich mich mal so weit aus dem Fenster
- 6:44legt. Das ist ja glaub ich auch ne
- 6:46Sache, mit der man einfach generell dealen muss und aber
- 6:49genau aus diesen Gründen, also man ist ja nicht ohne Grund
- 6:53dahin gekommen, dass man sagt, der Theorie nach ist es zum
- 6:55Beispiel sinnvoll Kurzsituation zu haben, weil.
- 6:59Man ja wahrscheinlich genau aus diesem Pain, den du gerade
- 7:01beschrieben hast, sich gedacht hat okay, wir müssen mal
- 7:03irgendwie gucken, dass wir was ändern.
- 7:06Das ist zumindest immer so meine Vermutung, dass solche Sachen
- 7:09quasi etabliert werden oder sich ausgedacht werden, weil halt
- 7:12irgendwas nicht so läuft, wie man sich das gerne vorstellt.
- 7:17Gerade auch nochmal, weil du gesagt hattest, sozusagen diese
- 7:21ganze agile Umgebung, Termine, die da reinfallen, da haben wir
- 7:24auch schon mal eine Folge gemacht.
- 7:25Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer, falls sich das interessiert,
- 7:27kannst du einfach noch mal ein bisschen ein paar Folgen
- 7:29zurückgehen. Und da kannst du dir das auch
- 7:31noch mal ein bisschen genauer anhören.
- 7:33Genau. Aber lass uns da erstmal gucken.
- 7:37Tino, Wieso gibt es denn überhaupt diese Überlegung zu
- 7:40sagen, diese diese der Theorie nach, dass man sagt, OK, wieso
- 7:43wollen wir denn jetzt beispielsweise?
- 7:47Wie solche Iterationen nenne ich es jetzt mal.
- 7:49Wieso soll man die denn kürzer halten?
- 7:52Ne? Also man könnte sich ja
- 7:53hinstellen, wir haben ja gesagt, OK, es kommt dann so kommen dann
- 7:55so Sachen auf wie ja gut du hast ne Iteration von ein 2 Wochen
- 7:58und du musst bestimmte Termine innerhalb diese dieser Iteration
- 8:02immer abhandeln, dann kommen halt so gibt's halt zum Beispiel
- 8:06so einen allgemeinen Tenor gerne mal, dass das heißt ja.
- 8:11Hat man ja schon wieder diese ganzen Termine.
- 8:13Aber wieso ist es denn interessant feedbackzyklen
- 8:17Feedback? Jetzt hab ich schon gesagt.
- 8:21Also Iteration kurz zu halten. Um kurze Feedbackzugeben.
- 8:28Erklären also in der Theorie geht es natürlich darum, dass du
- 8:30das kurz hältst, kurz hältst. Mensch, meine Güte, damit du
- 8:35halt wirklich schnell n Feedback bekommst, dass du halt nicht so
- 8:38batch mäßig arbeitest wie in der alten Welt, dass du sagst okay,
- 8:41wir ziehen es jetzt erst mal durch und am Ende irgendwann.
- 8:46Release nah, sage ich mal. In 6 Monaten kriegen wir mal ein
- 8:48Feedback zu dem, was wir getan haben.
- 8:50Das ist halt der worst case, weil wenn dann was nicht stimmt
- 8:53rollst du es halt komplett von vorne auf und das frisst enorm
- 8:56Zeit. Das sind so die Painpoints,
- 8:59weshalb das Ganze so alles auch quasi so dieses agile entstanden
- 9:04ist, dass man sagt okay wir wollen aber schnell wissen ob
- 9:07was nicht stimmt, wir wollen schnelles Feedback auch von
- 9:08anderen Teams von anderen. Entwicklungen, die parallel
- 9:12passieren, wo wir auch vielleicht Abhängigkeiten zu
- 9:15haben, weil der Worst case ist. Ja 2 Teams haben 2
- 9:18Entwicklungsstränge, entwickeln Monate lang parallel und da
- 9:22fehlen aber irgendwelche Absprachen des Partners passt am
- 9:24Ende gar nicht zusammen. Dann merkst du es nach 6
- 9:26Monaten, weil jeder vorhersagt. Na ja, wir machen unser Ding so
- 9:29ne. Du bist ja auch also unter
- 9:31anderem. Also diese teamzusammenarbeit
- 9:32find ich ist n gutes Beispiel, dass man quasi sich innerhalb
- 9:35des Teams in kurzen Zyklen sozusagen abspricht.
- 9:39Zusätzlich ist es ja auch gut, wenn man jetzt zum Beispiel
- 9:41sagen wir mal, du arbeitest in deinem Team vielleicht mit
- 9:43anderen Teams und du rollst das Produkt, was du quasi an dem du
- 9:47entwickelst, auch regelmäßig an User aus, dann ist es natürlich
- 9:50auch sinnvoll, zum Beispiel auch von den Usern Feedback zu
- 9:52kriegen und. Zwar in kürzester Zeit, weil
- 9:55wenn du jetzt zum Beispiel sagst okay, ich finde dein Beispiel
- 9:57ganz gut, du arbeitest relativ lange zum Beispiel an einer App
- 10:00beispielsweise, und sagst dann okay und jetzt, nach einem Jahr
- 10:03Arbeit rollen wir diese App an die User aus und dann merkst du
- 10:07auf einmal, nach einem Jahr kriegst du Feedback von den
- 10:10Usern, dass du eigentlich an der Sache, an der du gearbeitet
- 10:14hast, was diese App eigentlich machen soll, komplett vorbei
- 10:16gearbeitet hast. Dass du sagst, okay, das ist ja
- 10:18auch öfter mal sowas was also ich glaube, sowas kennt man das.
- 10:22Sozusagen die Intention von dem, was also sozusagen erst erstellt
- 10:26werden sollte, komplett von den vor an den Vorstellungen
- 10:29vorbeigeht, was die User sich beispielsweise vorstellen und
- 10:32auch zum Beispiel haben wir auch schon mal drüber.
- 10:34Geredet Uiux die Usability. Und so weiter.
- 10:36Alles Feedback, Sachen, die man sich gerne einholen kann, die
- 10:39wichtig sind und die auch am besten in kürzester Zeit kommen
- 10:42sollen, damit man schnell weiß, in welche Richtung soll denn die
- 10:45Entwicklung weitergehen? Ja, oder ob dann nur halt
- 10:48dynamische Projekte hast, wo sich Anforderungen noch oft
- 10:51ändern oder vielleicht noch gar nicht so klar sind, dann
- 10:54brauchst du halt die Möglichkeit schnell darauf auf Änderungen
- 10:56reagieren zu können und dann sind halt so kurze Zyklen
- 10:59einfach enorm wichtig und hilfreich, um halt auch diese
- 11:02Agilität im Team zu haben, darauf reagieren zu können und
- 11:07nicht zu sagen, wir entwickeln jetzt erstmal unseren Plan nach
- 11:09Meilensteinen durch und in einem Jahr können wir noch mal
- 11:12sprechen und werfen dann alles weg, was wir bis dahin gemacht
- 11:14haben, weil du jetzt schon weißt als Stakeholder, du möchtest
- 11:17eigentlich. Was haben ja genau.
- 11:19So und da das ist, das sind so mal grob umfasst, wie gesagt,
- 11:22Wir haben ja schon mal ne Folge dazu gemacht, so die Punkte,
- 11:25warum kurze Zyklen einfach aus der Theorie her wichtig sind und
- 11:31jetzt ist halt die Frage, wir wissen.
- 11:33In der Theorie. Dass es richtig ist?
- 11:36Genau. Mit wir mein ich alle Entwickler
- 11:38mal immer so n bisschen generalisierter wir.
- 11:42Wissen es alle. Und trotzdem kommt es ja immer
- 11:45wieder in Teams vor, dass halt wie gesagt es so n bisschen
- 11:48brodelt, so n bisschen Unmut kommt auf und dann ah, aber
- 11:52eigentlich ist das auch zu kurz, wir brauchen längere Iteration,
- 11:54weil bei unserem Projekt geht. Also ich versteh die Theorie,
- 11:57aber bei unserem Projekt können wir das so nicht machen, weil
- 12:00wir haben halt einfach viel zu viel von den Seiten irgendwelche
- 12:03Feuer und wir haben halt ganz ganz besondere Anforderungen,
- 12:07weshalb wir jetzt bitte nicht 2 Wochen machen sondern 4 Wochen.
- 12:11Beispielsweise. Das kennt jeder, hat bestimmt
- 12:15jeder auch schon mal erlebt, auch immer dieses.
- 12:17Bei unserem Projekt geht das halt nicht, das will ich halt
- 12:19auch immer geil so, dieses ja nee ich verstehe das, aber bei
- 12:22uns geht das nicht, tut mir leid, wir können nicht agil
- 12:25arbeiten. Das ist auch eine Sache.
- 12:28Definitiv. Wo ich immer.
- 12:29Mir denke so okay, ich stecke da nicht drin, das stimmt, da muss
- 12:33man ja auch sagen so, aber was ich mal ein bisschen schwierig
- 12:37finde ist, dass ich dann das Gefühl habe, dass.
- 12:39Wenn solche Aussagen getätigt werden, dass nicht mal
- 12:42hinterfragt wird, also dieses, das geht nicht, oder wie geht
- 12:47es? Oder wie könnte es gehen?
- 12:48Weißt du das das das fehlt mir dann manchmal so dieses Umdenken
- 12:51von ja das geht nicht, wie sollen wir das denn?
- 12:54Also ne also wirklich mal zu gucken OK wie könnte man
- 12:58angenommen du möchtest einen Wunschzustand herstellen, wie
- 13:00könnte man da hinkommen? Und dann kommt man meistens
- 13:03schon mal n bisschen mehr in die Richtung, in die man vielleicht
- 13:06doch eigentlich gerne kommen möchte.
- 13:07Aber vielleicht ist der Painpoint, der auch einfach noch
- 13:11nicht groß genug an der Stelle. Ja, also wie gesagt, es handelt
- 13:15sich ja auch um nen Framework. Man kann seinen Platz da drin
- 13:18suchen und das auch adaptieren, du musst es ja nicht
- 13:21Anführungsstriche gedanklich in nach Lehrbuch machen, sondern
- 13:25quasi dieses Mindset nehmen und dann deinen Platz da drin
- 13:29finden. Das heißt du musst ja nicht
- 13:30alles gut finden, was jetzt das Manifest von Scrum da sagt oder
- 13:35aber du kannst ja einfach diese. Techniken sage ich mal.
- 13:39Oder Prinzipien annehmen und dann einfach für dich
- 13:43adaptieren, aber nicht gleich sagen, so, ja nee, bei unseren
- 13:46Gegebenheiten geht das halt nicht.
- 13:48Kann man ja auch noch ein bisschen differenzieren, so,
- 13:50wenn das gut funktioniert, sage ich jetzt mal das Projekt, das
- 13:55Unternehmen oder was auch immer, was dann quasi so arbeitet wie
- 13:58es arbeitet und zum Beispiel sagt, Ja, das funktioniert bei
- 14:01uns nicht, wenn es aber gut läuft, dann denke ich mir so, ja
- 14:03okay, ihr braucht wahrscheinlich auch nichts damit.
- 14:06Damit ihr das Macht. Aber blöd ist halt, wenn man zum
- 14:10Beispiel auf der einen Seite sagt, ja, das und das, und hier
- 14:12gibt es. Probleme und da gibt es Probleme
- 14:15und dann wird hier gemeckert und dann wird aber gesagt, ja, aber
- 14:17ändern können wir nichts so das ist, das ist dann halt immer
- 14:20dieses Ding wo wo man dann vielleicht sich mal überlegen
- 14:24könnte, OK, vielleicht mal was ändern so ne.
- 14:27Aber also ist n fairer Punkt zu sagen okay wenn natürlich alles
- 14:30rund läuft, Never Change a running System.
- 14:32Das verstehe ich auch und du musst ja nicht nur weil es
- 14:35gehypt ist oder die letzten Jahre gehyped war.
- 14:39Jetzt ein agiles Framework etablieren, wenn es eigentlich
- 14:42rund läuft, weil wie gesagt auch nicht für jedes Projekt ist das
- 14:46was. Deswegen haben wir jetzt auch
- 14:47noch mal abgesteckt, wenn du zum Beispiel wirklich sehr dynamisch
- 14:49unterwegs bist, oft Änderungen hast, dann macht es halt Sinn,
- 14:52nach agilen Konzepten zu arbeiten und das ist ja auch
- 14:56unser Fokus und jetzt kommt es, so sagen wir mal, gehen wir mal
- 14:58von Firma XY aus mit mehreren Teams und die Stellen das um und
- 15:03am Anfang finden alle ziemlich motiviert.
- 15:06Und dann merken Sie halt okay wir haben jetzt Iteration von 2
- 15:09Wochen und die erste Iteration haben wir gerissen.
- 15:13Okay ja Mist haben wir überplant, haben uns zu viel
- 15:16vorgenommen. Das passt nicht so.
- 15:18N bisschen Unmut ist drin, aber die Motivation ist noch hoch.
- 15:21Das passiert noch mal ein 2. Iteration und ja, irgendwie wird
- 15:25es besser, aber auch man das nervt, ich will das fertig
- 15:28machen und was jetzt muss ich schon wieder planen fürs für die
- 15:30nächste Iteration ich hab hier aber noch 23.
- 15:33Themen offen von der letzten, also was wollt ihr eigentlich
- 15:36von mir? Genau das ist dieses diese wie
- 15:40soll ich sagen, diese Entstehung bei den Mitarbeitern die oder
- 15:42bei den Kollegen die halt schnell auftritt.
- 15:46Weil dann einfach Unmut aufkommt.
- 15:48Und dann geht es halt so los mit.
- 15:50Na ja, aber wenn wir es jetzt 3 Wochen machen, dann können wir
- 15:53das ja in Ruhe fertig machen und dann machen wir einfach 3, also
- 15:563 Wochen, da hast du halt auch Zeit wirklich mal was
- 15:58abzuarbeiten. Ja, richtig, richtig hat man
- 16:02dann nämlich auch. Dann hat man ja gut 3 Wochen
- 16:06sind super. Nein, aber das Problem ist ja
- 16:08Spaß. Welchen Rattenschwanz zieht das
- 16:10mit sich, das ist ja wirklich n Hamsterrad am Ende, das heißt?
- 16:15Du. Du gehst jetzt den Weg zu sagen,
- 16:19wir brauchen mehr Zeit, weil wir haben uns überplant.
- 16:22Ja, das ist wirklich n Klassiker, lass mal diesen
- 16:24Klassiker nehmen, wir sind überplant gewesen, wir haben es
- 16:27nicht geschafft, wir haben Sachen committed auch an andere
- 16:30Teams, die wir nicht einhalten können, kommt nicht cool an,
- 16:34verstehe ich absolut in Ordnung, ist nicht cool, jetzt gehst du
- 16:38halt in den Modus und sagst was können wir ändern, wir müssen
- 16:41jetzt hier wir müssen ins Laufen kommen weil wir haben auch noch
- 16:44projektdruck das heißt die Obrigkeit, nein.
- 16:48Zum Beispiel die Stakeholder fangen an, Druck zu machen.
- 16:52Auch ein ganz großer Klassiker dabei, so RA hier kommt ihr habt
- 16:55gesagt, ihr schafft das in der Zeit, es ist nicht fertig.
- 16:57Was war das Problem, woran lag es, wenn sie wenigstens fragen,
- 17:00woran lag es, wäre schon Fortschritt meistens fragen sie
- 17:02nicht, woran lag es aber, dass dann halt Druck noch dazu kommt,
- 17:07so, und dann geht's los naja gut, wir machen jetzt 3 Wochen,
- 17:10wir machen jetzt 3 Wochen, dann haben wir mehr Zeit, wir planen
- 17:13so wie wir planen, aber wir haben 3 Wochen Zeit das
- 17:15abzuarbeiten, das heißt wir wir haben ja dann schon mal 50% bin
- 17:18ich jetzt richtig weniger plannings, weniger Reviews, das
- 17:22müssen wir auch nicht mehr so oft ne Retro machen.
- 17:24Das ist halt genau der.es. Sind halt dann am Ende, sind
- 17:28also das das find ich ist ist immer das witzige ne es sind ja
- 17:31am Ende. Sind ja die Sündenböcke, diese
- 17:35Meetings, die aus dem Framework entstanden sind oder die mit dem
- 17:38Framework mit diesem agilen Framework einhergehen.
- 17:41Das sind auf einmal die Sündenböcke, wieso es gerade
- 17:43nicht richtig läuft und. Was ich so spannend an der
- 17:47ganzen Geschichte finde ist, du fängst an und sagst es läuft
- 17:51aktuell nicht. Deswegen versuchen wir eine neue
- 17:53Art und Weise der Arbeitsmethode.
- 17:56Wir benutzen ein Framework, wir benutzen zum Beispiel Scrum oder
- 17:58irgendwas anderes, du kannst auch nach XP arbeiten, also
- 18:01Extreme Programming ist auch ein agiles Framework, ähnlich wie
- 18:04Scrum, aber ein bisschen anders, aber nur mal um was anderes
- 18:07reinzubringen. Deswegen heißt es auch anders.
- 18:08Wahrscheinlich. Guter Punkt, guter Punkt.
- 18:12Macht man nichts vor. Also, und dann fängst du an und
- 18:16sagst okay lass uns mal was Neues nehmen, so wir benutzen
- 18:19jetzt Scrum und jetzt geht's los und auf einmal funktioniert
- 18:23irgendwas nicht richtig und witzigerweise auch in kürzester
- 18:26Zeit. Also es ist ja nicht so, als
- 18:28würde man sagen, ja, komm hier, lass mal scrum machen und und es
- 18:31läuft also keine Ahnung, du kannst ja auch irgendjemanden
- 18:34hinstellen, ich nehme jetzt mal wieder mein lieblingsbeispiel
- 18:37Tennis spielen und sagst jemanden, guck mal hier, so
- 18:40funktioniert Tennis spielen, das ist die Theorie und jetzt ab
- 18:42dafür, dann bist du ja auch nicht auf einmal ein Roger
- 18:45Federer. Frage ist, so geht die Vorhand,
- 18:48sag es. So geht die Vorhand genau.
- 18:50Nee, aber weißt du, das ist das ist ja das Ding, du musst es ja
- 18:54auch genauso üben und lernen, aber der Unmut kommt rein, man
- 18:57merkt, OK, das funktioniert nicht so, es wird gerade nicht
- 19:00besser. Und dann auf einmal fängt man
- 19:04an, das Framework, was man also was man eingesetzt hat, was man
- 19:08ja versucht hat um ne Besserung zu schaffen, als Sündenbock
- 19:11hinzustellen, dass es nicht funktioniert.
- 19:13Also fängt man wieder an. Schleichend oder schnell, je
- 19:17nachdem genauso zu arbeiten wie vorher.
- 19:19Und dann denkt man sich so, OK, keine Ahnung.
- 19:22Also das ist ja irgendwie, das funktioniert ja auch nicht so
- 19:25richtig und es gibt so n schönen Leitsatz den ich mal gehört habe
- 19:29und zwar wenn du eine, wenn du etwas verändern möchtest, dann
- 19:33wird erstmal etwas langsamer bevor es schneller werden kann.
- 19:36Du musst ja erstmal diese Neuerungen sozusagen aufnehmen
- 19:40verarbeiten. Damit überhaupt sag ich mal,
- 19:43besser werden darin wachsen und dann kann es hinterher schneller
- 19:47werden, wenn du es quasi dann erlernt hast.
- 19:49Mal blöd. Gesagt, also erstmal finde ich
- 19:51es cool, dass du dein Tennis Beispiel wieder angebracht hast.
- 19:56Das ist jetzt auch einfach schon so eine, so ein fester
- 19:58Bestandteil mittlerweile hier im Podcast.
- 20:02Aber ich glaube, ich habe lange nicht.
- 20:03Ja deswegen, es war mal wieder Zeit für das Tennisbeispiel und
- 20:07der Leitsatz, der gefällt mir auch sehr gut.
- 20:09Schön, dass du dir mal angebracht hast, weil der trifft
- 20:11es halt einfach so perfekt. Gerade wenn du in einem.
- 20:17Etablierten Team anfängst, auf dieses Agile zu wechseln und du
- 20:21kommst halt so aus der alten Welt, dann braucht das richtig
- 20:24viel Zeit und dieses Mindset zu ändern.
- 20:27Weil das Spannende dabei ist, dieses Framework zum Beispiel
- 20:30Scrum, bietet ja feste Abläufe beziehungsweise nicht feste
- 20:35Abläufe, Vorschläge oder Termine.
- 20:38Auch mit, wie man sie gliedern könnte.
- 20:39Aufbauen könnte die extra dafür da sind, um aus Fehlern zu
- 20:44lernen, beispielsweise ne Retro. Genau.
- 20:48Das heißt, du kriegst sogar schon an die Hand.
- 20:53Passt auf. Es wird.
- 20:54Am Anfang wird es ruckeln, ne und Turbulenzen geben, aber hier
- 21:01habt ihr nen Termin, da könnt ihr quasi analysieren und mal
- 21:04drüber sprechen. Was hat euch gefallen, was hat
- 21:06euch nicht gefallen, was müsste man besser machen, Punkte
- 21:09herauskristallisieren um halt einfach besser ins Laufen noch
- 21:12zu kommen und wie du so schön sagst oft kommt aber die
- 21:16Reaktion schleichend wieder in die alte Welt zurückzugehen.
- 21:19Man sich denkt, so, ah nee, gar keine Lust, das jetzt wieder zu
- 21:22machen. Das ist, das ist so ein innerer
- 21:24Kampf, du hast halt im Einerseits hast du im Kopf
- 21:26verdammt, ich muss noch fertig entwickeln, was ich offen habe,
- 21:30irgendein Feature, ich muss cohen, ich brauch wirklich Zeit
- 21:33zum Cohen jetzt und jetzt habe ich schon wieder einen Termin,
- 21:36jetzt soll ich auch noch in einer Retro sagen, dass ich
- 21:38gerade abgefuckt bin, weil ich eigentlich Cohen will, aber
- 21:41jetzt in diesen Termin rein muss, ja kannst du anbringen,
- 21:45ist absolut valide das auch in der Retro anzubringen, weil man
- 21:48muss ja überlegen warum du als Entwickler.
- 21:50Hitler überhaupt in diese Situation gekommen bist.
- 21:53Dafür sind ja auch solche Termine dann da.
- 21:55Das ist ja der Witz dabei. Also man man baut ne Anti
- 21:57Haltung gegen die Lösung sozusagen auch n bisschen auf.
- 22:01Oder halt, wie du ja schon meinst, das was man halt mal
- 22:05versucht. Anders zu machen, weil das, was
- 22:07man vorher gemacht hat, ja offensichtlich nicht so
- 22:09funktioniert hat. Es ist ja auch völlig valide zu
- 22:12sagen, nach einer gewissen Zeit Pass auf diese agile
- 22:14Arbeitsweise funktioniert wirklich nicht.
- 22:16In unserem Unternehmen. Kann sein, dass es
- 22:18projektabhängig klar, absolut valide, das wollen wir auch gar
- 22:21nicht in Frage stellen, aber dieser Fakt zu sagen, wir machen
- 22:26jetzt die Iteration, also wir bleiben in dem Framework, aber
- 22:28adaptieren ist quasi so hin, dass wir.
- 22:32Wieder so nahe der alten Welt kommen.
- 22:34Also ich sag mal jetzt 1 eine Woche iteration, das ist
- 22:38diskutierbar. Ist kurz, verstehe ich. 2 Wochen
- 22:42finde ich persönlich ist ein gutes Maß 3 Wochen 4.
- 22:46Nee also so das wäre jetzt so meine persönliche Abstufung, mal
- 22:49ganz kurz auf den Punkt gebracht.
- 22:51Wenn jetzt aber Leute anfangen diese Iteration noch größer zu
- 22:53machen, dann kannst du es dir halt auch echt klemmen, weil
- 22:55dann hast du diese Feedbackzyklen nicht mehr, wenn
- 22:58du sagst meine Iteration sind 8 Wochen, also grob 2 Monate und
- 23:03dann mache ich erst eine Retro, was vor 2 Monaten passiert ist
- 23:06und schief lief, das weiß ich doch alles gar nicht mehr.
- 23:08Also dann sind doch dann sind doch diese ganzen.
- 23:11Punkte auch nicht mehr, nicht mehr warm auf dem Tisch
- 23:13sozusagen. Ja genau, das ist halt auf jeden
- 23:15Fall n wichtiger Punkt und ne ne Retro kann auch durchaus mal
- 23:19emotional werden, das ist ja auch OK, man sagt ja auch, es
- 23:22gibt ja so ne Regel. Die Las Vegas Regel so alles was
- 23:25ne Retro passiert bleibt doch in der Retro und ich find das an
- 23:29sich auch ganz gut und weil du gerade gesagt hast du magst zum
- 23:32Beispiel so 2 Wochen Iteration find ich an sich auch nicht
- 23:35schlecht. Ich hab auch 5 Jahre ungefähr
- 23:38mit einwöchigen Iterationen gearbeitet und ich muss sagen es
- 23:41hat auch sehr gut funktioniert, die Frage ist immer wie ist es
- 23:45quasi abgesteckt weil das war wirklich ein Produktteam was das
- 23:49was wirklich zusammengearbeitet hat.
- 23:52Und jetzt nicht, nicht extrem Abhängigkeiten zu anderen Teams
- 23:55hatte. Das ist natürlich auch ein
- 23:57wichtiger Punkt. Das.
- 23:57Ist definitiv ein wichtiger Punkt.
- 24:01Und da waren einwöchige Iterationen auf jeden Fall
- 24:03super. Also da bin ich richtig Fan von,
- 24:05muss ich auch sagen, wie gesagt kommt immer ein bisschen darauf
- 24:07an, wie der wie der Kontext ist. Was ich aber super interessant
- 24:11fand war, dass auch wirklich in dieser Zeit wirklich sehr also
- 24:15das Mindset für agile Softwareentwicklung war auf
- 24:17jeden Fall schon sehr gut etabliert, muss ich sagen, nur
- 24:20was ich spannend fand war, dass trotzdem sowas kam wie zum
- 24:23Beispiel. War jetzt schon wieder ne Retro,
- 24:25ne also man wir haben auch wirklich dann jede Woche ne
- 24:27Retro gemacht und ich fand das sehr gut, da hat man immer mal
- 24:31Momente wo man sich so denkt so boah ich bin gerade voll drin
- 24:33jetzt wieder retro gerade rausgerissen ja.
- 24:36Ist ja auch nur menschlich, oder?
- 24:37Also genau, aber. Im Großen und Ganzen war das
- 24:40Halt meiner Meinung nach schon gut, weil erstens hast du auch
- 24:43mal ne gewisse Art von Pause, das heißt du machst mal wirklich
- 24:46was anderes und du kannst wirklich mal n bisschen
- 24:49überlegen, was ist denn eigentlich vielleicht, was ist
- 24:51gut gelaufen, was nicht so gut gelaufen, es geht ja auch
- 24:53vielleicht darum, mal wirklich Sachen zu auch rauszustellen, wo
- 24:56man sagt, das ist wirklich gut gelaufen, also eine Retro wird
- 25:00ja oft so dargestellt, dass man immer nur sagt, Oh, das war
- 25:02doof, das war doof, das war doof, es ist ja kein reiner
- 25:04Meckertermin, es ist ja auch ein Termin, wo man auch mal sagen
- 25:08kann, wir können uns feiern. Das, was wir gemacht haben und
- 25:11aber dann gucken, wieso ist das denn so gut geworden, so weißt
- 25:15du, dass man sagt, wieso sind Sachen nicht so gut und dann zu
- 25:18gucken, OK, warum ist das denn so und was können wir dagegen
- 25:21tun beziehungsweise warum ist war was war richtig gut und
- 25:24wieso ist es so gut geworden und was können wir beibehalten,
- 25:27damit es so gut bleibt, das sind ja so solche Sachen und ich
- 25:32finde es halt schwierig, zum Beispiel solche Retros sozusagen
- 25:35abzulehnen, weil das ist eigentlich finde ich, selbst
- 25:38wenn du dich hinstellt und sagst, wir arbeiten nicht nach
- 25:40Scrum. Für unser Team nicht, finde ich
- 25:42sind Retros an sich eigentlich ne total Framework unabhängige
- 25:47Geschichte, weil ich mir denke wie gut ist das, wenn man sich
- 25:49regelmäßig hinsetzt, zusammen im Team und sagt was, wo gibt es
- 25:54Optimierungspotenzial? Das ist einfach nur total
- 25:57wertvoll und natürlich muss man gucken, dass diese Termine gut
- 26:00laufen, sich einfach nur hinzustellen und zu sagen, das
- 26:02läuft blöd, ja was können wir dagegen machen?
- 26:06Oder du versuchst, Maßnahmen zu definieren, die am Ende nicht
- 26:10durchgeführt werden, die am Ende quasi nicht fruchten.
- 26:13Das kann natürlich auch frustrierend sein, definitiv,
- 26:17und dann kommt man vielleicht irgendwann auch in diesen Modus
- 26:19zu sagen, warum denn jetzt schon wieder eine Retro bringt doch eh
- 26:22nichts, da darf es halt nicht hingehen, das ist halt, das ist
- 26:26halt die Schwierigkeit, aber da zum Beispiel, ich weiß nicht
- 26:30man. Ein bisschen in die
- 26:32Lösungsrichtung gehen, weil ich finde zum Beispiel, dass gerade
- 26:34wenn man sagt, okay, warum kurze Iteration, warum funktioniert es
- 26:39oft nicht und was kann man dagegen tun?
- 26:42Allein schon, wenn man zum Beispiel sagt, OK, erst mal
- 26:45Retros machen, würde ich sagen. Ist auf jeden Fall ne wichtige
- 26:48Sache, aber wie ich schon meinte, einfach nur ne Retro
- 26:51machen. Bringt nicht so viel.
- 26:52Wenn du nicht auch. Und da kommen jetzt zum Beispiel
- 26:55sowas wie agile Coaches oder Scrum Master oder ne, ich nenn
- 26:58das jetzt mal agile Coaches, weil das so n bisschen
- 27:00allgemeiner Begriff ist, die kommen da halt mit rein und du
- 27:03brauchst gute agile Coaches, weil ich hab auch so oft erlebt,
- 27:07dass. Leute, die halt.
- 27:10Also wenn du wirklich keine guten Agieren Coaches hast, dann
- 27:14funktioniert das Ganze auch nicht gut.
- 27:16Ne die Leute die tragen das ja und ich hab manchmal auch n
- 27:19bisschen das Gefühl, dass es durchaus.
- 27:22Agile Coaches gibt die. Das selber gar nicht, wissen die
- 27:26selber vielleicht denken so ich mache hier nur so ein, Ich gucke
- 27:29ja nur, dass die Termine pünktlich anfangen und pünktlich
- 27:32aufhören, so weißt du und das ist es halt dann auch nicht so
- 27:35wie ich auch von Mitarbeitern Mitarbeiterinnen gehört habe.
- 27:39Was machen die eigentlich den ganzen Tag so und das finde ich
- 27:41halt schwierig so, weil ich finde, dass es eine unglaublich
- 27:43wertvolle Rolle ist, die auch Teil der Lösung ist, um das
- 27:46richtig durchzusetzen. Sorry, jetzt habe ich eine Menge
- 27:48gequatscht, was? Sagst du dazu, ich habe dich
- 27:51ausreden lassen, alles gut, alles gut.
- 27:52Habe mir derzeit kurz einen Kaffee geholt.
- 27:56Nein, das waren ja wirklich viele wichtige Punkte.
- 27:58Danke dafür, es ist halt, wie du schon sagst, also es ist leider
- 28:03auch oft so bei der Rolle agiler Coach, Scrum Master.
- 28:08Dass viele das auch so als Projekt oder Teamassistent
- 28:12sehen, so ja, sorgt halt dafür, dass sie Termine eingehalten
- 28:16werden, dass sie stattfinden, erinnert die Leute noch mal an
- 28:19irgendwelche Termine, aber das ist es ja nicht, es geht ja
- 28:22darum. Diese Termine auch in die
- 28:25richtige Bahn zu lenken, die richtigen Denkanstöße zu geben,
- 28:28einfach auch mal Sachen zu Challengen und n richtig guter
- 28:32agiler Coach sorgt halt auch dafür, dass diese Iteration
- 28:36glaub ich nicht so lang werden. Also einfach nicht indem man da
- 28:40nen Riegel vorschiebt, das meine ich gar nicht, sondern das
- 28:42Mindset schärft. Warum es keine gute Idee wäre,
- 28:48das jetzt zu tun? Ganz auf den Punkt gebracht,
- 28:51weil zum Beispiel. Also ich bin nicht die Rolle
- 28:54agiler Code, wir sind der Entwickler, aber wenn ich halt
- 28:58in diese Diskussion gerate, frage ich mich immer oder
- 29:01beziehungsweise mein Gegenüber, ja, was ist denn, was ist denn
- 29:04der Umkehrschluss dabei, wenn wir das jetzt verlängern?
- 29:07Also das Argument ist beispielsweise, ich möchte nicht
- 29:10jede Woche oder alle 2 Wochen retro machen, weil ich arbeiten
- 29:14muss. Dann machst du jetzt okay, dann
- 29:17spielen wir es gedanklich durch. Wir machen jetzt ein 45 Wochen
- 29:21Sprint oder Iteration, das heißt wir.
- 29:24Halbierst jetzt erstmal die Anzahl der Termine aufs Jahr
- 29:27gerechnet grob pi mal Daumen ne. Ja genau das ist doch besser so
- 29:33gut, dann kannst du aber fragen. Ja gut, nach 5 Wochen wie
- 29:37effektiv ist die Retro wenn du sagst ich muss jetzt die letzten
- 29:415 Wochen Revue passieren lassen und aber noch viel wichtiger
- 29:44wenn wir bei dem Zeitaspekt sind, wie lange wird wohl die
- 29:47Retro gehen wenn du 5 Wochen Revue passieren lassen musst im
- 29:50Vergleich zu einer Retro die nur auf 2 Wochen.
- 29:53Sich zurück bezieht. Allein schon du weißt nach 2
- 29:57Wochen viel besser, was passiert ist.
- 29:59Kannst es schneller auf den Punkt bringen und diskutieren.
- 30:01Ja, erstens ne und es ist. Logischerweise auch weniger Zeit
- 30:05vergangen. Das heißt, es kann also in 5
- 30:07Wochen wird sehr wahrscheinlich viel mehr zu diskutieren sein
- 30:10als in 2 Wochen. Das ist ein Punkt der den ich da
- 30:13zum Beispiel anbringen würde oder ein anderer Punkt, der mir
- 30:17auch super oft schon begegnet ist.
- 30:18Deswegen hatten wir den auch vorhin.
- 30:21Thematisiert ist ja einfach dieses.
- 30:26Wir schaffen unsere Aufgaben nicht, wir brauchen mehr Zeit,
- 30:28um sie abzuarbeiten. Dann ist ja das Kernproblem
- 30:32eigentlich in der Planung, dass man sich einfach über plant,
- 30:34dass man denkt, man schafft in 2 Wochen mehr, als eigentlich
- 30:37möglich ist. Statt an diesem Problem zu
- 30:40arbeiten, mit Hilfe von dem Review einer Retro das
- 30:44Kernproblem anzugehen, zu sagen, Wir haben mehr Zeit, macht es im
- 30:48Endeffekt nur schlimmer, weil deine Planung ist.
- 30:51Nicht gedanklich. Die von 2 Wochen, die denn
- 30:53vielleicht reinfitted auf 3 Wochen.
- 30:55Sondern du fängst an, 3 Wochen zu verplanen, bist am Ende
- 30:58wieder übers Ziel geschossen und kannst noch ungenauer
- 31:02vorhersagen, was in 3 Wochen. Wer was in 3 Wochen möglich ist,
- 31:07ich mein das muss man sich ja gedanklich einfach nur
- 31:09vorstellen. Mach dir mal nen Essensplan für
- 31:12die nächsten 2 Monate oder oder sag mir mal was du in 4 Wochen
- 31:16worauf du Bock hast zu essen oder was weißt du?
- 31:18Also das kannst du an sämtlichen Beispielen im Leben machen, da
- 31:21kommt doch ne super Ungenauigkeit rein.
- 31:23Ja, je weiter du in die Zukunft kommst, desto größer wird die,
- 31:26sozusagen die Varianz. Gern darüber sprechen, worauf du
- 31:30heute Abend Bock hast zu essen oder vielleicht noch morgen.
- 31:33Aber nächste Woche denkst du dir so, ich weiß es nicht, ich stell
- 31:37mir noch nicht so einen komplizierten Fragen Mann ne,
- 31:39aber das ist also das ist doch ne ganz einfache Frage, wo denn
- 31:43eigentlich schon klar wird so ja okay also keine Ahnung okay es
- 31:47gibt Leute die haben festen Ernährungsplan für die nächsten
- 31:504 Wochen die Essen oder essen jeden Tag das gleiche.
- 31:54Die Snowfront aber ihr seid kurz da, jetzt Markus, genau ihr seid
- 31:57da mal kurz nicht involviert in diesem Beispiel.
- 32:00Aber das Ding ist, es geht ja auch nicht.
- 32:02Also wenn du jetzt diese Planung nimmst, dann finde ich, je
- 32:05größer die Iteration werden, desto größer werden
- 32:08erfahrungsgemäß auch die einzelnen Aufgaben, die zu
- 32:11bewältigen sind. Also du sagst jetzt zum Beispiel
- 32:13nicht. Nur weil ich ne Iteration von 2
- 32:16auf 4 Wochen Strecke, heißt das noch lange nicht, dass ich dann
- 32:19auf einmal 2 bis 4 Tasks habe. Mal beispielsweise, sondern halt
- 32:24einfach doppelt so viele. Ne.
- 32:25Also man denkt sich also nicht doppelt soviel, sondern genauso
- 32:28viele, die aber einfach viel viel größer sind, weil man dann
- 32:30denkt okay was könnte ich denn schaffen?
- 32:33Naja, dass das und das ist so ein Topic ja dann mach doch mal
- 32:36dieses Topic sage ich jetzt mal in der nächsten Iteration, wie
- 32:39du ja schon meintest und dann über planst du dich vielleicht.
- 32:44Genau, auch bei sowas finde ich, ist eine sehr wichtiger
- 32:48Lösungsschritt zu sagen, nimm deine Aufgaben die du hast und
- 32:52brich sie runter. Also wenn du jetzt und es gibt
- 32:55so oft die Möglichkeit, dass man das habe ich auf jeden Fall auch
- 32:59in der letzten Zeit in den letzten 567 Jahren gelernt, es
- 33:04ist oft so, dass du eine Aufgabe, die vermeintlich
- 33:06zusammengehört, nochmal splitten kannst.
- 33:08Und wenn du dann zum Beispiel quasi nicht Aufgaben hast, die
- 33:12aus keine Ahnung. 10 to do s bestehen, sondern 10 Aufgaben
- 33:16hast, die aus einem Todes bestehen, dann macht das auch
- 33:19viel mehr Spaß, das abzuarbeiten.
- 33:22Kann man auch viel besser mit anderen Leuten über das Thema
- 33:25also reden, sich austauschen, weil der Kontext über diese eine
- 33:29Aufgabe eigentlich oder über dieses eine to do dann.
- 33:33Einfach viel kleiner ist. Das heißt, du kannst viel besser
- 33:36den Punkt adressieren. Jeder weiß eigentlich, auch,
- 33:42wenn man über diesen Punkt zum Beispiel gesprochen hat, was
- 33:44dann da vielleicht auch zu tun ist, weil es halt einfach
- 33:46kleinere Dinge sind, ne. Also wenn ich dir jetzt zum
- 33:48Beispiel sage, Ey, Tino, Geh mal raus und keine.
- 33:54Mach mal den Garten klar, das hier sind deine ganzen to dos,
- 33:57dann wirst du dir denken keine Ahnung, aber mach das jetzt zum
- 34:00Beispiel auch vielleicht Sinn irgendwie mit dem Rasenmähen
- 34:02anzufangen oder soll ich erstmal vielleicht die Blätter
- 34:05zusammenhaken oder du hast 1000 Sachen, aber wenn du jetzt zum
- 34:09Beispiel sagst du Pass auf. Heute hast du erstmal diese
- 34:14Aufgabe und diese und diese, dann siehst du alles.
- 34:16Klar cool, hier erstmal Blätter jäten, dann muss ich keine
- 34:19Ahnung, dann muss ich mit dem Rasen mähen, dann muss ich
- 34:21vielleicht noch irgendwas anderes machen so und morgen
- 34:23mache ich was anderes so und dann hast du quasi gedanklich
- 34:26einen Tag, ist sozusagen jetzt mal eine Iteration und dann hast
- 34:29du quasi innerhalb von deinen Arbeitszeiten, also von deinem,
- 34:33von deinem. Zeitlichen Umfang bestimmte
- 34:36Aufgaben, die du hast, die du viel besser greifen kannst, wo
- 34:39du auch weißt, schaffe ich das oder nicht?
- 34:41Ne, weil jeder weiß das ja das und das schaff ich an einem Tag
- 34:46so Garten machen zum Beispiel ich hab keinen aber ich sag
- 34:48jetzt einfach mal n Garten machen.
- 34:51Das kriege ich locker heute hin, aber am Ende schaffst du es
- 34:53nicht, weil dann kommt noch irgendjemand anders, sagt hier
- 34:55dies und das kriegt vielleicht noch Besuch oder frag mich nicht
- 34:58auf Eis kommen Sachen rein wo du dann hinterher merkst.
- 35:01Das hab ich ja gar nicht so geschafft und dann weißt du
- 35:03vielleicht gar nicht mehr, wo bin ich stehen geblieben und
- 35:06solche Sachen, aber wenn du so eine kleinen Aufgaben hast, dann
- 35:09kannst du sagen okay ich habe diese eine Aufgabe, die habe ich
- 35:11jetzt abgehakt, fertig, das passt erstmal so und selbst wenn
- 35:14ich dann unterbrochen werde, dann kann ich mir die nächste
- 35:16Aufgabe nehmen und das ist so unglaublich wichtig, weil dann
- 35:20kannst du auch viel besser. Das einteilen und auch kleine
- 35:23Iterationen haben und du hast ein viel besseres
- 35:25Erfolgserlebnis am Ende. Plus dass du natürlich das
- 35:29Feedback geben kannst, dass der Rasen jetzt gemäht ist und
- 35:32andere Teams, die darauf aufbauen, die darauf warten.
- 35:35Zum Beispiel, dass der Rasen gemäht ist, um ihre Arbeit
- 35:38durchführen zu können, die Golfer.
- 35:41Die Golfer, die stehen da schon mit den Hufen.
- 35:44Nein, aber. Kriegen natürlich dann auch
- 35:48schnell das Feedback zu sagen okay ich kann jetzt mit meinem.
- 35:51Arbeit weitermachen, weil ja, sagen wir mal, ein Blogger jetzt
- 35:55erledigt wurde. Und wenn diese Meldung erst nach
- 35:575 Wochen kommt, so nach dem Motto übrigens in den letzten 5
- 36:01Wochen hatten wir nach einem Tag den Rasen gemäht und ihr musstet
- 36:04aber dann noch 4 weitere Wochen warten bis ihr das mitbekommen
- 36:08habt. So nach dem Motto.
- 36:09Und das gehen wir auf den Rasen und sagen, Oh, der ist aber
- 36:11nicht richtig gemäht, wie wir es brauchen.
- 36:14Genau 5. Wochen melden wir uns wieder.
- 36:17Ja, richtig, und das ist, das ist ein exemplarisch halt die
- 36:21absolute Katastrophe. Und das Problem ist, was wir ja
- 36:24auch thematisiert haben, das würde ich jetzt gerne
- 36:26abschließend nochmal so ein bisschen zusammenfassen.
- 36:31Du fängst mit diesem agilen Mindset an und kriegst
- 36:34wahrscheinlich kommt. So kommen viele Leute noch aus
- 36:38der alten Welt, ist oft so, dass man das vielleicht erst
- 36:40etabliert, also ich habe es persönlich noch nicht erlebt,
- 36:43dass es komplett etabliert war, als ich in diesem, sage ich mal,
- 36:47in diesem Team angefangen habe oder hingewechselt bin, wie auch
- 36:50immer, also es ist immer noch ein Prozess, so bisschen bei mir
- 36:53gewesen, das heißt, du musst ständig daran arbeiten, es zu
- 36:58verbessern. Du vorhin gut gesagt hast.
- 37:00Learnings ziehen nicht nur aus dem negativen, sondern auch aus
- 37:04dem positiven Mal zu sehen, was lief denn gut und warum lief es
- 37:08gut und wie können wir das Nutzen und auf andere Bereiche
- 37:11übertragen, damit das auch gut läuft.
- 37:13Das fand ich nämlich n sehr guten Punkt von dir vorhin sehr
- 37:16wichtig Learnings genau, aber wirklich in beide Richtungen,
- 37:19weil viele neigen dazu immer nur über das Negative zu reden,
- 37:23gerade so ja meinetwegen in Retros oder so allgemein
- 37:26austauschtermin und. Das bringt einfach nur Unmut.
- 37:30Und dann entwickelt sich halt so eine Anti Haltung gegen das
- 37:33Framework. Dann geht's los mit naja, aber
- 37:36wir schaffen unsere Arbeit nicht, jetzt haben wir hier
- 37:38totalen Druck, die anderen Teams sagen wir blocken sie und wir
- 37:41sind hängen hier nur einen Termin, ich muss das fertig
- 37:44holen, das muss heute noch fertig werden, weil eine
- 37:46Auslieferung steht vor der Tür, auch so ein ganz klassischer
- 37:49Punkt Feedback hinten anstellen, nur ausliefern, ausliefern,
- 37:53ausliefern. Weil was habe ich von Feedback?
- 37:57Die Software muss raus, blöd gesagt.
- 38:00So, und dann betrittst du halt genau dieses Hamsterrad, was wir
- 38:04quasi angesprochen haben, weil du gerade.
- 38:08Feedback gesagt hast ne Feedback schnelle Feedbackzyklen wichtig
- 38:13weiter. Ja genau, also halt nicht die
- 38:16Iteration. Dann quasi auf Teufel komm raus
- 38:18verlängern, weil man denkt es verbessert das Ganze, weil dann
- 38:21und ich setz noch mal an bis du halt genau in diesem Hamsterrad
- 38:25gefangen und das fängt an sich zu drehen und du merkst halt so,
- 38:28ja OK wir machen jetzt 3 Wochen das Rad dreht sich los, so ja
- 38:31okay ja du spürst wahrscheinlich erstmal so ein bisschen
- 38:34Erleichterung, weil so ein bisschen Druck von dir abfällt,
- 38:37aber spätestens nach dieser Iteration denkst du dir so
- 38:39verdammt, wir waren wieder überplant und jetzt Team A hat
- 38:43irgendwas fertig gemacht. Team B gar nicht so wollten.
- 38:46Und jetzt jetzt müssen die das komplett umbauen, die sind jetzt
- 38:49komplett sauer auf uns, weil wir irgendwie das falsch
- 38:51kommuniziert haben, das ist nach 3 Wochen erst aufgefallen so und
- 38:54so weiter die Retro alles alles nur noch Mist.
- 38:57Das Rad es dreht sich immer schneller und schneller.
- 39:00Das heißt, irgendwann kommst du in diesen Modus, dass alle nur
- 39:04noch Frust schieben, du vielleicht die Iteration noch
- 39:06mal verlängerst, weil einfach es heißt, nee, wir müssen fertig
- 39:11werden. Ey, bitte hört auf mit den
- 39:12Terminen, dann kommst du in so n Task Force Modus auch so n
- 39:15wunderschöner Begriff und sagst nee bitte heute keine Retro.
- 39:21Planning fällt auch aus. Wir haben noch genug offen und
- 39:23das Rad dreht sich, bis du dich irgendwann als kleiner Hamster
- 39:26da drin dich überschlägst und gar nicht mehr weißt, wo oben
- 39:29und unten ist. Und das ganze Projekt in sich
- 39:31zusammenfällt, dann hast du zwar die Fahrt deines Lebens
- 39:34wahrscheinlich, weil es richtig schnell dreht, aber das hilft
- 39:37dir halt auch nicht weiter am Ende.
- 39:39Also dagegen gegenüber Planung kurze.
- 39:44Nicht kurze Komplexität reduzieren beziehungsweise
- 39:47Aufgaben in kleinere Teile unterteilen.
- 39:49So das ist zum Beispiel auch ein wichtiger Punkt.
- 39:52Und um das Ganze jetzt noch mal vielleicht abzuschließen, was
- 39:56auch noch vielleicht so ein vierter wichtiger Punkt ist,
- 39:58also erstmal, Learning ist wichtig und wichtig, dann kurzes
- 40:01Feedbackzyklus. Haben schnell Feedback, kriegen
- 40:04viel Feedback, kriegen wichtig, am besten auf allen Ebenen, dann
- 40:10Komplexität reduzieren, Aufgaben teilen, kleinere Aufgaben
- 40:15verteilen, wie auch immer. Wichtig ist noch oder was auch
- 40:19noch ein guter Punkt ist, um dem Ganzen entgegenzuwirken.
- 40:24Agiler Coach das ist eine Sache, sollte man nicht einfach unter
- 40:28den Tisch kehren, also drüber, drüber, so lächelnd abwinken
- 40:32oder was auch immer, sondern wirklich ernst nehmen und sagen
- 40:34okay ein agiler Coach ist ein agiler Coach und auch wenn man
- 40:38vielleicht eventuellen agilen Coach hat, wo man sagt okay ich
- 40:40bin der Meinung, der ist vielleicht nicht so gut oder sie
- 40:43ist nicht so gut, keine Ahnung, man kann ja auch unterstützend
- 40:46helfen, ist ja auch kein Problem, aber wichtig ist wenn
- 40:49man wenn man sowas hat vierter Punkt.
- 40:51Agiler Coach freut euch darüber. Hilft ja, ich würde sogar noch
- 40:57ein bisschen den vierten Punkt noch ein bisschen erweitern zu
- 40:59sagen, also ein agiler Coach ist Gold wert, es ist aber allgemein
- 41:03der vierte Punkt auch. Irgendwo, dass das Mindset halt
- 41:05da sein muss bei allen. Also es hilft halt nicht, wenn
- 41:0820% des Teams voll hinter agiler Entwicklung stehen und die
- 41:12anderen 80% dagegen arbeiten, dann sollte man halt das ganze
- 41:15Konzept noch mal überarbeiten, vielleicht sich überlegen, ob
- 41:19das denn überhaupt der richtige Ansatz ist, weil wenn da nicht
- 41:22alle am gleichen Strang ziehen, logischerweise wird es halt auch
- 41:25ja einfach nicht funktionieren und.
- 41:30Dann sogar noch der fünfte Punkt, den wir hatten.
- 41:32Gebt der ganzen Sache auch Zeit, bei sowas muss sich halt
- 41:35etablieren, gerade wenn das Mindset noch nicht stimmt.
- 41:39Schöner Abschnitt. Ja, vielen.
- 41:41Vielen Dank. Deswegen werde ich jetzt hier
- 41:43auch diese Folge beenden deswegen.
- 41:47Das obligatorische Liebe zuhören, die wir Zuhörer, falls
- 41:49sie die Folge gefallen hat, lasst uns bitte mal ein Feedback
- 41:53zukommen, also gerne auf Verbesserungsvorschläge,
- 41:56Anmerkungen dazu, das heißt, falls du auch Punkte hast oder
- 42:01Erfahrungen gemacht hast, ja schreibt uns gerne über die
- 42:05Podcast Mail oder auf den anderen Plattformen die links
- 42:07findest du wie immer in den Shownotes, dort findest du auch
- 42:10ein kleinen Spendling. Das heißt, falls du uns
- 42:13unterstützt möchtest, damit wir unser Arbeit hier noch weiter
- 42:15verbessern können, würden wir uns natürlich auch sehr, sehr
- 42:18darüber freuen. Vielen Dank schon mal dafür und
- 42:22ansonsten würde ich sagen. Auch von Fabi.
- 42:25Ansonsten würde ich sagen, hören wir uns alle beim nächsten Mal
- 42:28wieder. Noch n schönen Tag und bis zum
- 42:31nächsten Mal deine Coding. Bodys gemeinsam besser?
- 42:37Was? Was?