Latest / Epoch Im Fokus / Die 15-Minuten-Formel: Wie Sie das Nachmittagstief stoppen und der clevere Kaffee-Trick vor dem Nickerchen #198
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- 0:00Speaker 0: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema die fast vergessene Tradition der Mittagsruhe.
- 0:05Speaker 0: Die fünfzehn Minuten Formel, wie sie das Nachmittagstief stoppen und der clevere Kaffee Trick vor dem Nickrchen.
- 0:13Speaker 0: Ein Artikel von Kristina Sperck vom achtem Oktober.
- 0:15Speaker 0: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
- 0:19Speaker 0: Wer das nachmittag stief einfach ignoriert riskiert seine Gesundheit.
- 0:23Speaker 0: welcher einfache fünfzehnt minuten Trick die Akkus im Gehirn sofort wieder auflädt und warum sie dafür nicht einmal richtig schlafen müssen.
- 0:32Speaker 0: Zwei Stunden Mittagspause, wer kann sich das heute noch vorstellen?
- 0:36Speaker 0: Während meiner Arbeit in einer traditionellen Apotheke auf dem Land erlebte ich genau das.
- 0:41Speaker 0: Die Mitarbeiter sollten in Ruhe nach Hause gehen können, warm essen und eine echte Mittagsruhe halten.
- 0:47Speaker 0: Ich damals Anfang zwanzig hatte dafür wenig Verständnis und wollte lieber moderne flexible Arbeitszeiten.
- 0:53Speaker 0: früher nach Hause zu gehen oder später zu beginnen kam mir besser vor als den Arbeitstag mit einer so langen Pause zu unterbrechen.
- 1:01Speaker 0: Heute zeigt die moderne Forschung jedoch, was nicht nur die Apotheker der früheren Generationen wussten sondern auch verschiedene Kulturen seit Jahrtausenden schätzen.
- 1:09Speaker 0: Eine Mittagsruhe oder Mittagsschlaf?
- 1:12Speaker 0: Richtig gemacht kann gesundheitliche Vorteile bringen und die Konzentration fördern!
- 1:18Speaker 0: Was während des Mittagschlafs passiert?
- 1:21Speaker 0: Studien zeigen das.
- 1:22Speaker 0: wenn man die mittags Müdigkeit nicht ignoriert sondern für ein paar Minuten die Augen schließt einiges in unserem Körper passiert.
- 1:29Speaker 0: In Ruhe und bei leichtem Dämmer-Schlaf beginnt sich der schlaffördernde Botenstoff Adenosin, der sich über den Vormittag angesammelt hat wieder abzubauen.
- 1:38Speaker 0: Gleichzeitig kommt es zu charakteristischen Veränderungen des autonomen Nervensystems – das Stresshormon Cortisol, der Blutdruck und die Herzfrequenz Sinken.
- 1:47Speaker 0: Das Ergebnis nach dem Aufwachen?
- 1:49Speaker 0: Man fühlt sich entspannter und wieder aufnahmefähiger als zuvor!
- 1:53Speaker 0: Untersuchungen zeigen, dass man um diesen Effekt zu erreichen nicht unbedingt wirklich einschlafen muss.
- 1:58Speaker 0: Auch ruhen mit geschlossenen Augen und ohne Bildschirm hilft!
- 2:02Speaker 0: Die biologischen Hintergründe des Mittagstiefs Die Schlappheit rund um die Mittagszeit ist keineswegs Einbildung – auch ein leichtes Mittagessen wirkt dem nur bedingt entgegen.
- 2:13Speaker 0: Denn der biologische Effekt des Mittagstiefs ist nicht nur vom Energieverbrauch, der Verdauung des Mittagsessens abhängig sondern auch von zwei anderen Systemen die mittlerweile wissenschaftlich gut untersucht sind.
- 2:24Speaker 0: Zum einen sieht's die innere Uhr des Gehirns im suprachiasmatischen Nucleus – das Hyportalamus am frühen Nachmittag ein kleines Schlaffenster vor in dem Wachheit und Aufmerksamkeit abnehmen!
- 2:36Speaker 0: Zum anderen ist der Schlafdruck, der sich über den Energieverbrauchs seit dem morgendlichen Aufstehen aufbaut um diese Zeit besonders hoch.
- 2:44Speaker 0: Durch den Energiestoffwechsel entstehen der Botenstoff adenosin und verwandte Verbindungen.
- 2:49Speaker 0: In hoher Konzentration hemmt dieser Botenstoff bestimmte neuronale Netzwerke im Gehirn.
- 2:54Speaker 0: Die Folgen sind spürbar die Konzentriation lässt nach Der Schlaftrucks steigt Und die Augenlieder werden langsam schwer.
- 3:02Speaker 0: Vorsicht Zu lange zu schlafen macht den Effekt zur Nichte.
- 3:06Speaker 0: Für den gelungenen Mittagsschlaf ist es wichtig, nicht zu lange zu schlafen.
- 3:09Speaker 0: Das optimale Zeitfenster liegt zwischen zehn und fünfzehn Minuten Denn mit zunehmender Schlafdauer steigt die Wahrscheinlichkeit in tiefere Schlafstadien zu sinken.
- 3:18Speaker 0: Aus solchen Tiefschlafphasen ist es schwieriger aufzuwachen Und die Schlafträgheit ist dann stärker ausgeprägt.
- 3:24Speaker 0: Daher sollte unbedingt ein Wecker gestellt werden um den gewünschten Erfrischungseffekt zu erreichen.
- 3:30Speaker 0: Tipps für direkt nach dem Aufwachen.
- 3:32Speaker 0: Nach dem Aufwachen werden die wachheitsfördernden Systeme des Gehirns wieder aktiv.
- 3:37Speaker 0: Dazu gehören unter anderem nurradrinärige und dopaminerige Netzwerke, die Wachheit und Aufmerksamkeit unterstützen.
- 3:44Speaker 0: Allerdings kann es ein paar Minuten dauern um diese Effekte zu merken und wieder in die Gänge zu kommen.
- 3:50Speaker 0: Um die Ausschüttung der wachmachenden Botenstoffe zu unterstützen und schneller richtig wach zu werden, kann man auf folgende Tricks zurückgreifen Helles Tageslicht nutzen, durch beispielsweise ein paar Minuten an einem sonnigen Tag aus dem Fenster blicken direkt nach dem Aufwachen.
- 4:06Speaker 0: Eine kurze Bewegungseinheit von dreißig Sekunden einlegen wie beispielsweise Kniebeugen oder leichte Dehnübungen Für Kaffeeprofis?
- 4:14Speaker 0: Wenn Sie einen Kaffee trinken gewöhnt sind können sie eine Tasse direkt vor dem Hinlegen trinken.
- 4:19Speaker 0: Kopf für ihn braucht ungefähr zwanzig bis dreißzig Minuten bis es beginnt im Körper zu wirken.
- 4:24Speaker 0: Damit setzt die wachmachende Wirkung genau zum Ende des Mittagsschlafs ein.
- 4:30Speaker 0: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung.
- 4:32Speaker 0: Bei Gesundheitsfragen wenden sie sich bitte an ihren Arzt oder Apotheker.