Latest / Interviewhelden mit Markus Tirok / Marike Frick: So wirst du zum besten Podcast-Gast 6/7
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- 0:01Speaker 1: Interviewhead, der Podcast für Fragensteller und Antwortgeber.
- 0:37Speaker 1: Mit Markus Tirok Und das bin ich und damit ganz herzlich willkommen zu einer weiteren Episode, mein Ferienprogramm.
- 0:46Speaker 1: Heute von einem meiner Lieblingsplätze direkt an der Außenalster bei einer wunderschönen Bank werde ich dich heute mit in ein spannendes Gespräch nehmen was ich geführt habe.
- 0:56Speaker 1: aber dazu gleich mehr!
- 0:58Speaker 1: Ich beschäftige mich ja berufsbedingt viel mit Dramaturgie und wenn man sich mit Dlamaturgier und den dramaturgischen Aufbau von Stücken auseinandersetzt, dann stößt man natürlich auf Muster die sich wiederholen.
- 1:10Speaker 1: Und die gelten für Kino, Bücher und Hörspiele und zeigen uns wie wir Geschichten spannend erzählen können, wie wir einsteigen können wo es höhe Punkte braucht und wie man eine Geschichte auch zu Ende erzählt.
- 1:24Speaker 1: Und das gilt nicht nur für kurze Videos zum Beispiel von fünf Minuten, es ist nicht so richtig schwierig die Aufmerksamkeit von Zuschauern hinzubekommen.
- 1:31Speaker 1: Es gilt vor allen Dingen für Stücke, die länger dauern also die vielleicht sechzig Minuten, neunzig Minuten gehen oder die sich über einige Episoden strecken.
- 1:39Speaker 1: Das ist nämlich dann schon ein bisschen herausfordernd ab und dazu habe ich neulich ein sehr schönes Kompliment von einer Zuschauerin und Zuhörerin bekommen eigentlich sogar einen Doppel Kompliment, über das ich mich auch doppelt gefreut habe.
- 1:51Speaker 1: Denn sie hat zum einen bedauert, dass die Sommerepisoden jetzt schon fast zu Ende sind und das bedeutet natürlich auch, dass der Sommer langsam sich dem Ende entgegenneigt und dass es ihr eine große Freude war dieses Thema von so unterschiedlichen Perspektiven auszubetrachten.
- 2:07Speaker 1: Das war das eine Kompliment was mich super freut und das andere war, dass es mir sozusagen gelingt Die Episoden so zu gestalten ist wir von Anfang an bis zum Ende spannend sind und dass man sie gut hören kann.
- 2:20Speaker 1: Und das freut mich natürlich ganz besonders, denn natürlich gebe ich mir größte Mühe diesen berühmten roten Faden zu schwingen zu bringen!
- 2:27Speaker 1: Der darf nicht reißen, der darf nicht so locker sein, er muss in der richtigen Frequenz schwingt und das gelingt mir natürlich mal besser und mal weniger gut.
- 2:35Speaker 1: aber ich glaube das ist klar und es liegt natürlich ein bisschen an der Schlagzahl der Podcast-Episoden die ich produziere und herausbringe.
- 2:43Speaker 1: Kuss, bevor wir also zum Ende des Sommers und zur letzten Episode kommen braucht es aus dramaturgischer Sicht nochmal ein Highlight.
- 2:51Speaker 1: Ein Peak, einen Höhepunkt noch mal ein bisschen Spannung, bevor man dann in die Endspannung gehen kann und die letzte Folge in Ruhe ausklingen lassen kann.
- 3:01Speaker 1: Und diese Spannungen dieses Highlights das möchte ich heute mitbringen und ich hoffe es gelingt mir!
- 3:07Speaker 1: Es passt natürlich wunderbar zu meiner Reihe, wie du zum besten Podcast-Gast wirst und wenn du aus irgendeinem Grund heute zum ersten Mal dabei bist dann herzlich willkommen.
- 3:16Speaker 1: Schön dass du dabei bist!
- 3:18Speaker 1: Du kannst dir diesen Podcast anhören.
- 3:20Speaker 1: Du kannst ihn aber auch anschauen auf YouTube und auf Spotify.
- 3:22Speaker 1: es ist ein Videopodcast und ich würde sie ja sogar empfehlen hier jetzt aufzuhören und lieber in der ersten Episode von meinem Ferienprogramm einzusteigen.
- 3:33Speaker 1: Das ist die Episode onehundertfünfzig und die gab es am ein dreißigsten Juli, da beginnt nämlich die Geschichte wie du zum besten Podcast-Gast wirst!
- 3:44Speaker 1: Aber nun zu meiner heutigen Episode.
- 3:46Speaker 1: ich habe mich mit Marike Frick getroffen.
- 3:50Speaker 1: Marie Gefrick ist eine Expertin für Presse und PR-Arbeit.
- 3:54Speaker 1: Und ihr Job ist es also Solo, Selbstständige und Unternehmerinnen und Unternehmern zu zeigen wie sie in die Medien kommen Also wie Sie bestmöglich Journalistinnen ansprechen Wie Sie gute Geschichten finden und diese eben auch platzieren.
- 4:10Speaker 1: Und du wirst gleich live dabei sein, wie ich Marike zum ersten Mal treffe.
- 4:13Speaker 1: Wir kannten uns vorher nicht persönlich!
- 4:15Speaker 1: Ich glaube wir sind... also ich kann es sagen, ich bin hier schon seit einiger Zeit online natürlich gefolgt und fand ihre Arbeit richtig klasse und ich denke auch sie wird mich irgendwie schon einmal wahrgenommen haben oder im Blick gehabt haben.
- 4:27Speaker 1: Schließlich sind wir eben auch Kollegen.
- 4:30Speaker 1: Sie hat viele Jahre als Journalistin für Zeitung und Magazine gearbeitet unter anderem hier in Hamburg auch für die renommierte Zeit.
- 4:40Speaker 1: Wir sprechen heute darüber, wie es dir als Experte und als Expertin gelingt eine sehr persönliche und direkte Verbindung mit deiner Gastgeberin, mit deinem Host innerhalb von wenigen Minuten herzustellen.
- 4:51Speaker 1: Denn darum geht es in Podcasts ja ganz häufig – also in Podcast-Interviews, dass du schon zu Beginn innerhalb der ersten Minuten oder Sekunden diese Verbindung aufbaust und aus einem Interview das vielleicht ein bisschen sperrig Und wie ein Fragebogen ist, dass du von dort aus in dein Gespräch kommst.
- 5:12Speaker 1: Dass dich natürlich anhört wo du dich nah bei zeigen kannst und wo man als Zuhörer sagt das kenn ich, das ist super sympathisch und mir geht es genauso.
- 5:21Speaker 1: Das ist ja sozusagen das Ziel was wir in einem Podcast als Gast und als Experte eben auch erreichen wollen Und dieses Gespräch kannst du dir aus unterschiedlichen Perspektiven anhören.
- 5:31Speaker 1: Also wenn du jetzt irgendwie hier in der Alzert schillst und einfach noch so im Sommerbodus bist, lass es einfach auf dich einwirken dann ist das hoffentlich gute Unterhaltung!
- 5:39Speaker 1: Du kannst es aber auch aus der Perspektive des Hosts, des Fragenstellenden anhören also aus meiner Perspektives.
- 5:47Speaker 1: Da würde ich Dir vorschlagen ganz besonders darauf mal zu achten wie ich das Gespräch beginne?
- 5:51Speaker 1: Wie ich das einleite?
- 5:52Speaker 1: Wie Marieke darauf reagiert Und später werden wir das nämlich tatsächlich auch thematisieren.
- 5:57Speaker 1: Das ist ganz interessant zu beobachten, und du kannst natürlich das Gespräch aus Marike's Position herausbeobachten und analysieren und mal gucken wie sie mit der Situation umgeht und überlegen, wie du vielleicht umgegangen wärst?
- 6:11Speaker 1: Ich wünsch dir viel Spaß dabei!
- 6:16Speaker 1: Aber Zahlen und so kann ich
- 6:28Speaker 0: mir total schlecht merken.
- 6:31Speaker 1: Ich habe eine digitale Spur von dir entdeckt, ich hab mich natürlich auf die Suche gemacht.
- 6:37Speaker 1: Vierter September zwei Tausend Acht!
- 6:42Speaker 1: Wo warst du da?
- 6:43Speaker 1: Weißt du das noch oder kannst du das so rekonstruieren?
- 6:47Speaker 0: Da war ich in Hamburg, da war ich In der Ausbildung.
- 6:55Speaker 0: Vielleicht habe ich da ein Review geschrieben.
- 6:59Speaker 1: Das ist der erste Artikel, den ich entdeckt habe von dir.
- 7:04Speaker 1: Und zwar bei der Zeit, was ich ja schon sehr beeindruckend finde ... Bei dem
- 7:08Speaker 0: Praktikum genau.
- 7:10Speaker 1: Ja?
- 7:10Speaker 1: Das war ein Interview mit der Hochschule in Bochum und da ging es darum, dass Ingenieure und Ingenieurinnen fit fürs Ausland gemacht worden sind.
- 7:21Speaker 0: Okay!
- 7:22Speaker 0: Das
- 7:23Speaker 1: war ein ganz kurzes Interview.
- 7:25Speaker 1: Es waren nur drei Fragen, drei Antworten oder so was?
- 7:27Speaker 1: Also
- 7:27Speaker 0: das war dann bestimmt ein Telefoninterview und das vergisst man schnell wieder.
- 7:30Speaker 1: Ja, das glaube ich.
- 7:31Speaker 0: Wenn du irgendwo hinfährst, erinnert sich natürlich eher daran aber diese drei Fragen an.
- 7:35Speaker 0: Da sind immer so schnelle Sachen.
- 7:37Speaker 0: Mach mal schnell bis Freitag ein Interview!
- 7:40Speaker 1: Aber kann es sein dass das wirklich dein erste Artikel also deine erste Veröffentlichung gewesen ist?
- 7:44Speaker 1: Oder gab's davor schonmal was für einen Interview?
- 7:48Speaker 0: Das war in der Ausbildung mein viertes Praktikum.
- 7:52Speaker 0: D.h.,
- 7:52Speaker 0: ich hatte drei schon vorher und habe da auch schon veröffentlicht, und davor hatte ich auch schon Veröffentlichungen gehabt.
- 7:59Speaker 0: für Unikum geschrieben
- 8:00Speaker 1: ...
- 8:02Speaker 0: Studentenmagazin?
- 8:03Speaker 1: Ja!
- 8:04Speaker 1: Das war die Henri-Nanzen-Schule, wo du deine Ausbildung gemacht hast.
- 8:07Speaker 1: Ganz angesehene Journalistenschule.
- 8:10Speaker 1: Und dann verging die Zeit wahrscheinlich schnell.
- 8:12Speaker 1: Acht Jahre später war es auf einmal der sechzehnte Juni.
- 8:19Speaker 1: Das bedeutet, das war der Anfang deines großen Blocks und zweites Berufsleben.
- 8:27Speaker 0: Absolut!
- 8:28Speaker 0: Ich hätte nicht gedacht, dass es ein zweites Leben geben würde
- 8:32Speaker 1: ... Und so früh?
- 8:33Speaker 0: Ja, wenn du dir dein ganzes Leben vorstellst oder deine ganze Jugend und Studium hindurch vorstellst, ich will Journalisten werden.
- 8:42Speaker 0: Das ist das Ziel, und wenn ich da bin, dann bin ich angekommen.
- 8:45Speaker 0: Und dann bist du da angekommen ... Dann denkst du so geht's halt jetzt weiter?
- 8:50Speaker 0: Das mach' ich jetzt!
- 8:50Speaker 0: Also hab jetzt meinen Beruf gefunden und das mache ich jetzt aber kam halt dann doch anders durch ein Umzug, eine Schwangerschaft.
- 8:59Speaker 0: Ich war halt nun mal Freie Journalistin damals.
- 9:01Speaker 0: Da bist du auf Aufträge angewiesen.
- 9:03Speaker 0: Die Aufträge kamen in Hamburg sehr gut rein als ich noch in Hamburg gelebt habe vor dem Kind, vor dem Umzug in die Schweiz.
- 9:10Speaker 0: Es lief alles super.
- 9:12Speaker 0: Nach dem Umzug, nach dem ersten Kind, nachdem ein Jahr Eltern auszeit, kann das alles nicht mehr so rein.
- 9:19Speaker 0: Und ich konnte nur noch Sachen machen die man schnell am Schreibtisch machen.
- 9:22Speaker 0: Kann so Telefoninterviews
- 9:23Speaker 0: usw.,
- 9:24Speaker 0: die werden nicht so gut bezahlt.
- 9:25Speaker 0: also ich konnte davon einfach nicht mehr leben.
- 9:27Speaker 0: und da musste ich mich umgucken und dann kam so eins zum anderen und dann war ich plötzlich im Online-Business gelandet und habe angefangen anderen zu zeigen wie man schon an Listen richtig anspricht.
- 9:38Speaker 1: Das war ja auch tatsächlich zu einer Zeit, wo dieses Remote-Arbeiten noch gar nicht so sich etabliert hatte.
- 9:45Speaker 1: Also es ist wahrscheinlich heute kein Problem für die Zeit irgendwie von jedem Ort der Welt zu schreiben aber damals war das wahrscheinlich schon noch ein bisschen exotisch dass man dann eben nicht in Hamburg beim Verlag in der Nähe ist.
- 9:56Speaker 0: Ich würde gar nicht sagen, dass das die Punkte waren sondern es eher so wenn du halt die großen Artikel machen willst musst du auch mal irgendwo hinfahren.
- 10:02Speaker 0: Hatt ich nur ein kleines Kind?
- 10:03Speaker 0: Das heißt, die Wege waren immer furchtbar lang.
- 10:06Speaker 0: Ich konnte mein kleines Kind auch nicht so lange alleine lassen.
- 10:09Speaker 0: und das Zweite ist wie in vielen Branchen viel über Networking passiert.
- 10:15Speaker 0: also du gehst mal einen Kaffee trinkt mit jemanden haste dann eine Woche später ein Auftrag der empfiehlt dich dann weiter an den Kollegen Dann wird man eine Urlaubsvertretung gesucht.
- 10:23Speaker 0: da machst du die schnell drei Wochen und so weiter und sofort Also dass viel halt irgendwie alles weg kam ein paar Sachen zusammen.
- 10:30Speaker 1: Was ich total spannend finde, ist dass du ja quasi hochverrat am Journalismus begann.
- 10:37Speaker 1: Hast du damals auf die PR-Seite gegangen?
- 10:39Speaker 1: Weil ... Ich komme selber aus dem Journalismus hab jahrelang in Redaktionen gearbeitet.
- 10:44Speaker 1: Da muss man sagen, dass so PR-Agenturen oder PR-Beraterinnen und Berater nicht besonders gut angesehen waren weil man immer den Eindruck hat sie wollen uns am Ende ja nur irgendwas verkaufen.
- 10:53Speaker 1: War das nicht komisch für dich so von dem totalen Leitmedium, die Zeit auf einmal auf der anderen Seite zu gehen?
- 11:03Speaker 0: Also ja war es.
- 11:06Speaker 0: Ich hab aber immer betont dass ich erstens nicht für die Leute losziehe und für die verkaufe.
- 11:12Speaker 0: Ich zeig ihnen nur an Anführungszeichen wie sie auf Journalisten zugehen sollen weil ich aus meiner Zeit als Journalistin weiß wenn mich jemand anspricht der eine coole Story mitbringt dann bin ich ja begeistert, weil ich such ständig Interviewpartner.
- 11:27Speaker 0: Ich hab damals wirklich viel Zeit damit verbracht, sogenannte Fälle zu suchen.
- 11:31Speaker 0: Fälle sind Menschen die in der Geschichte erzählen können.
- 11:33Speaker 0: also wir brauchen für diesen Artikel drei Echtefälle und dann gehst du los und suchst und du suchst, manchmal stehst du kurz vor der Deadline und hast noch niemanden.
- 11:44Speaker 0: Diese Lücke schließe ich im Prinzip, indem ich den Leuten sage.
- 11:46Speaker 0: Grab doch mal nach einer coolen Geschichte und geht dann alleine auf Journalisten zu, sprecht sie an.
- 11:50Speaker 0: Ich habe eine gute Geschichte, wäre das nicht was?
- 11:53Speaker 0: Und das ist für mich etwas anderes als Hallo!
- 11:55Speaker 0: Ich hab ein tolles Unternehmen und hier ist mein
- 11:57Speaker 0: Produkt.".
- 11:58Speaker 0: Wir bekommen wirklich viel Rückmeldung von Journalisten die sagen wir finden es so toll dass ihr den Leuten endlich mal zeigt wie PR auch gehen kann.
- 12:08Speaker 0: PR muss halt nicht sein so ne Standard-Presse Mitteilung, globehudelein sondern das kann sein Ich bin Mensch, der was zu erzählen hat.
- 12:16Speaker 1: Und das wissen ja viele nicht ... Das kann man sich nicht vorstellen, dass Journalisten darauf angewiesen sind, die Geschichten und diese Menschen zu finden?
- 12:26Speaker 1: Sie wollen es nicht, sondern sie wollen, dass ihr wohl ist!
- 12:32Speaker 1: Es ist plus halt immer die Frage, wie bieten sie sich an oder wo findet man die?
- 12:36Speaker 1: Oder wie werblich oder nicht?
- 12:37Speaker 1: werblig ist es und so.
- 12:38Speaker 1: Und da gibt es ja viele Regeln.
- 12:40Speaker 1: Wir springen auch mal ein bisschen zehn Jahre weiter das jetzt sind wir im Jahre zwanzig sechsundzwanzig gelandet.
- 12:44Speaker 1: du hast Jubiläum mit deinem Unternehmen.
- 12:47Speaker 1: aus einer einen Frau Selbstständigkeit wurde jetzt eine GmbH und mittlerweile hast Du einen Team von über zehn Mitarbeitenden.
- 12:55Speaker 1: Das ist ne Erfolgsgeschichte.
- 12:57Speaker 1: heute geworden War das immer klar auf dem Weg zu den zehn Jahren, dass es so eine Erfolgsgeschichte wird wie's heute war?
- 13:05Speaker 0: Natürlich hatte ich von Anfang an einen Masterplan.
- 13:07Speaker 0: Nee überhaupt nicht!
- 13:08Speaker 0: Gar nicht!
- 13:09Speaker 0: Ich habe wirklich erst mal nur gedacht, nochmal gucken ob das jemand haben will oder bucht.
- 13:15Speaker 0: und als das dann Leute gebucht haben, hab' ich gedacht nochmal gucken, ob ich daraus ein Online-Kurs machen kann.
- 13:19Speaker 0: und als dieser online Kurs gebucht wurde, hab', ich gesagt nochmal gucken ,ob ich den größer machen kann.
- 13:24Speaker 0: Und so bin ich einfach in meinen nächsten Schritt gegangen war klar, dass ich die Sachen nicht mehr alleine machen kann.
- 13:30Speaker 0: Dann hab' ich mir halt Leute ran geholt und dann hab' gedacht ... Ich brauch auch nicht nur Assistenz!
- 13:35Speaker 0: Ich brauche auch jemanden der das gleiche Wissen hat für mich.
- 13:37Speaker 0: damit wir zusammen die Kunden betreuen können.
- 13:39Speaker 0: Habe ich mir die erste Journalistin an Bord geholt.
- 13:42Speaker 0: Und so ging es immer weiter.
- 13:43Speaker 0: Damit Corona kam eine kleine große Explosion.
- 13:48Speaker 0: Also plötzlich war die Nachfrage ganz groß nach Online-Kursen und da habe ich mehrere Leute neu ins Team geholt.
- 13:54Speaker 0: also das hatten mich Einfach auch selbst völlig überrascht.
- 13:59Speaker 0: Also es war überhaupt nicht klar, dass ich eine GmbH gründen würde und so weiter.
- 14:03Speaker 0: Ich bin eigentlich eher losgestiefelt, ist eine Qualität die man, die sehr nützlich ist im Unternehmertum einfach losstiefeln und mitnehmen was geht und gut hingucken und zuhören.
- 14:15Speaker 0: also wenn Leute sagen... da tut es weh, dann darf er ein Angebot zu entwickeln und nicht stuhr sein ding zumachen sondern ich habe halt immer geguckt was brauchen die leute gerade?
- 14:26Speaker 0: okay dann biete ich dafür mal unterstützung
- 14:28Speaker 1: an.
- 14:29Speaker 1: Was mir gut daran gefällt ist, dass da eine gewisse Absichtslosigkeit mitschwingt.
- 14:33Speaker 1: Dass man sozusagen nicht sagt ich mache das alles nur um den großen Reibach zu machen und in zehn Jahren will ich an dem Punkt sein wo ich irgendwie vier Komma fünf Millionen Umsatz mache Und gleichzeitig aber natürlich irgendwie diese Aufmerksamkeit zu gucken wie verändert sich der Markt was brauchen die Leute?
- 14:49Speaker 1: Was kann ich auch als Angebot machen?
- 14:51Speaker 1: Ich finde es ist mal so mehr als Serviceangebot als als Kaufmittelsangebot.
- 14:56Speaker 1: Das gefällt mir sehr gut dabei und das sind finde ich auch häufig die erfolgreicheren Geschichten?
- 15:01Speaker 0: Muss ich ja ein bisschen entromantisieren.
- 15:04Speaker 0: Ich hatte tatsächlich einen großen finanziellen Antrieb und das war... Ich war bis zur Geburt meines ersten Kindes noch nie finanziell abhängig gewesen von einem anderen Menschen.
- 15:14Speaker 0: Ich hab mich immer selbst finanziert, ich hatte auch BAföG bekommen
- 15:18Speaker 0: usw.,
- 15:19Speaker 0: also staatliche Unterstützung hatte ich schon in Anspruch genommen, Gründungszuschuss hatte ich in Anspruchs genommen ... Aber ich war plötzlich abhängiger von meinem Mann und das konnte ich gar nicht haben.
- 15:28Speaker 0: Das fand ich ganz schlimm!
- 15:30Speaker 0: Also auch über Jahre hinweg abhängige von ihm und da wollte ich raus.
- 15:35Speaker 0: Also ich hatte schon großen finanziellen Antrieb, aber ich hatte nicht diese zehn Jahresvision.
- 15:43Speaker 0: Wenn ich da und da stehe, dann fülle ich irgendwelche Säle und mache so einen Sophimionumsatz überhaupt nicht.
- 15:49Speaker 0: Mein Ziel war nur finanzielle Unabhängigkeit und das finde ich ist ein großer Motivator.
- 15:54Speaker 1: Jetzt haben wir dieses Gespräch vor neun Minuten mit der Geschichte begonnen, dass ich so eine digitale Spur von dir gefunden habe.
- 16:01Speaker 1: Das ist ja ein Art Storytelling-Ansatz.
- 16:03Speaker 1: Ich hätte das auch anders machen können und als Einstiegsfrage fragen können, was eigentlich der Türöffner ist um in die Medien zu kommen?
- 16:11Speaker 1: Das wäre eher ein informativer oder Experten-Einstieg gewesen.
- 16:19Speaker 1: Was gefällt ihr besser?
- 16:21Speaker 0: Storyteling-Einstieg ist klar!
- 16:24Speaker 0: Schön sind der Gespräche, wo man entweder sofort das Gefühl hat, man ist mittendrin oder wo es gleich losgeht mit irgendwie so einer Erinnerung und eine Geschichte.
- 16:35Speaker 0: Oder einem Hindernis des Überwundenwerbemuster oder was auch immer.
- 16:39Speaker 0: Damit ich gleich das Gefühl habe, ich lerne diese Person kennen!
- 16:42Speaker 0: Du hast etwas sehr Kluges gemacht.
- 16:44Speaker 0: Dein erster Satz war Bevor wir anfangen... Und ich hab wirklich gedacht dass das jetzt noch bevor wir anfingen.
- 16:50Speaker 0: isst kann einem natürlich auch auf die Füße fallen, wenn dann jemand sagt Moment mal das strahlst du jetzt aber aus.
- 16:55Speaker 0: Ich gehe davon aus dass du es ausstrahlst.
- 16:58Speaker 0: Wahrscheinlich war ich da am ungezwungensten in diesem ganzen Gespräch und Das ist auch etwas was Journalisten natürlich immer versuchen.
- 17:08Speaker 0: Sie versuchen eine gute Atmosphäre zu schaffen sie versuchen dich Ungezwung zu kriegen bringen wir natürlich auch unseren Kunden bei, wie führt man dann so gute Interviews?
- 17:18Speaker 0: Wie schafft man es dass die Journalisten immer mehr wissen wollen.
- 17:21Speaker 0: Wie schafft man es das dem Journalisten möglichst viel zitieren von dem was man so sagt und da ist storytelling einfach Ungeschlagen, also ich hab immer als Journalistin wenn ich einen großen Artikel geschrieben habe über viele Seiten für ein Magazin und ich hatte diese drei vier Fälle.
- 17:39Speaker 0: Dann habe ich die abgeklappert, habe lange Interviews geführt und ich habe während der Interviews schon gedacht coole Story die nehme ich für den Einstieg.
- 17:48Speaker 0: das heißt wer ein guter Storyteller ist kriegt den Premium Platz im Artikel oder im Fernsehbeitrag oder im Radiobeitrag.
- 17:58Speaker 0: Das ist auf jeden Fall etwas, was auch nicht stirbt.
- 18:02Speaker 0: oder wo man sagt das eine Modeerscheinung.
- 18:04Speaker 0: Warum?
- 18:05Speaker 0: Weil wir Menschen halt so gepolt sind.
- 18:07Speaker 0: wenn jemand in der Geschichte erzählt dann hören wir automatisch zu
- 18:12Speaker 1: Das war übrigens tatsächlich gar keine Berechnung, dass ich gesagt habe bevor wir einsteigen.
- 18:18Speaker 1: In meiner Denke bezog sich das auf das Thema.
- 18:20Speaker 1: Bevor wir zum Thema wie komme ich in den Medien?
- 18:23Speaker 1: Lass uns noch mal kurz darüber reden.
- 18:25Speaker 1: aber interessant du hast es sozusagen und das habe ich tatsächlich auch kurz gedacht wo ich dachte so Denkt sie, wir sind noch nicht drauf?
- 18:33Speaker 1: Weil das war ganz schön.
- 18:34Speaker 1: Du hast dir Zeit gelassen und du hast zu Seite geguckt oder so was Dinge gemacht, die man normalerweise ... Wenn man im On-Screen-Modus ist oder sowas würde man es nicht machen weil dann antworten wir immer zu schnell oder sehr schnell und trauern uns auch keine Pausen zu machen und mit unserer Energie meistens vielleicht ein bisschen drüber oder was fand ich total schön!
- 18:53Speaker 1: Und für alle, die uns zuschauen auch vielleicht nochmal als Information vorweg hatte Ich habe gesagt, lass uns möglichst versuchen, wenig Experten sprech zu machen.
- 19:05Speaker 1: Lass uns so reden als wenn wir gerade privat zusammensitzen und Tasse Kaffee trinken, obwohl wir uns noch gar nicht kennen.
- 19:12Speaker 1: Das finde ich nur kurze Beobachtung, die ich immer wieder feststelle.
- 19:17Speaker 1: Ist es nicht verrückt?
- 19:18Speaker 1: Obwohl wir uns nicht kennen, jetzt vertraut miteinander reden ... Auf beiden Seiten ist das eine merkwürdige Entwicklung!
- 19:28Speaker 0: Ich finde, das hängt sehr vom Fragestellen ab.
- 19:30Speaker 0: Also ich war auch schon in Podcasts wo die Fragen relativ mechanisch so rund abgearbeitet wurden und wenn es wirklich eher sich anfühlt wie ein Gespräch reagiere ich halt auch wie im Gespräch.
- 19:43Speaker 0: Dass du gesagt hast, kurz vorweg.
- 19:46Speaker 0: Wie gut ist deine Gedächtnis?
- 19:48Speaker 0: Und ich hab da was von dir gefunden.
- 19:50Speaker 0: Das war ja wirklich so ein Plaudaton und wenn du den Plaudaton anschlägst, kriegst du im Idealfall auch Plautaton zurück.
- 19:57Speaker 0: Wenn du deine Fragen mechanisch abarbeitest, dann bin ich in meinem Profimodus!
- 20:01Speaker 0: Ich brauche jetzt eine gute Antwort auf diese Frage.
- 20:05Speaker 0: Insofern glaube ich kann man das auch so setten... Vorbereiten.
- 20:14Speaker 0: Und das ist sehr unterschätzt bei Podcasten, gutes Fragen stellen und nicht nur Fragen abarbeiten sondern darauf eingehen was es gegenüber sagt und sich eine Anschlussfrage überlegen.
- 20:23Speaker 0: Das machen ja auch Journalisten im Kopf ständig.
- 20:26Speaker 1: Also ich finde die Kunst oder dass das Geheimnis dahinter ist ja auch... Es klingt so an abarbeiten bedeutet ich habe irgendwie zwölf Fragen da starte ich bei der ersten Frage und lande dann bei der Zwölft und dem gegenüber steht irgendwie sich mehr darauf einlassen und sprechen.
- 20:46Speaker 1: Ich finde aber in der Profiversion ist es tatsächlich beides, weil die Fragen, die ich dir gestellt habe... habe ich ganz genauso vorher eben auch für mich definiert.
- 20:55Speaker 1: In der gleichen Reihenfolge, genau mit den Punkten also erster Punkt für digitale Spur entdeckt.
- 21:02Speaker 1: es geht beides und kann sich trotzdem so anhören als würde sich das Gespräch einfach aus sich heraus entwickeln.
- 21:09Speaker 1: Und ich glaube dass ist sozusagen wirklich... Das ist die große Freude am Interview wenn es einem gelingt, das so gut anzulegen, dass sich das am Ende anhört Hätten wir uns jetzt mal ganz kurz unterhalten und hätten uns eigentlich gar nicht vorbereitet.
- 21:25Speaker 0: Es hat auch ein bisschen was mit Zuhören, Empathie usw.
- 21:28Speaker 0: zu tun.
- 21:29Speaker 0: Was ich manchmal kriege in Interviews ist ... Ich sag was?
- 21:32Speaker 0: Und dann ist die Antwort vom Podcast-Hosst spannend!
- 21:36Speaker 0: Kommen wir mal zur nächsten Frage.
- 21:38Speaker 0: Also das ist halt so ... Das ist halt keine Reaktion auf das, was ich gesagt habe, sondern nur ... Ah, das ist ja spannend.
- 21:44Speaker 0: Interessant... So, dann wird die nächste Frage vorgelesen.
- 21:47Speaker 0: Das ist halt kein echtes Gespräch und ich glaube, die besten Podcasts sind die wo die Menschen sich richtig unterhalten und vom einen auf's andere kommen während einer der beiden im Idealfall trotzdem sein Fahrplan so grob vor sich hat und auch versucht das Gespräch immer wieder dahin zu kriegen.
- 22:02Speaker 0: davon geh ich aus dass du das machst aber trotzdem hast du es jetzt irgendwie geschafft mich ins Plaudern zu bringen.
- 22:10Speaker 1: Ich mach ja gerade mit meinem Podcast eine Sommerserie.
- 22:13Speaker 1: Also, das geht um dieses Thema.
- 22:15Speaker 1: Wie werde ich eigentlich zum besten Interview-Gast?
- 22:18Speaker 1: Und in diesem Rahmen bist du ja auch quasi bei mir zu Gast und ich habe letzte Woche schon mal eine Community Folge gemacht.
- 22:25Speaker 1: In der nächsten Woche gibt es Teil zwei davon und ich hab ganz tolle Nachrichten von Podcastern und Podcaster bekommen und einige davon bezogen sich darauf dass sie sagen wie kann ich eigentlich dafür sorgen dass ich eingeladen werde?
- 22:37Speaker 1: also wie schreibe ich Eine Interviewerin, ein Host an.
- 22:44Speaker 1: Ohne dass das irgendwie so blöd und plump klingt!
- 22:48Speaker 1: Das ist die eine Frage?
- 22:49Speaker 1: Damit fangen wir mal erst einmal an.
- 22:51Speaker 1: Hast du einen Tipp wie wir auf andere Menschen zugehen können?
- 22:54Speaker 1: Und ich glaube hier ist es fast egal ob es ein Podcast oder eine Redakteurin von einem etablierten Medium ist.
- 23:00Speaker 1: Wie können wir diesen ersten Schritt machen?
- 23:02Speaker 1: Diesen kalten Schritt, wie geht's?
- 23:06Speaker 0: Ich würde immer überlegen, was sucht mein Gegenüber?
- 23:09Speaker 0: Was ist richtig nützlich für meinen Gegenüber?
- 23:11Speaker 0: und dann gucke ich mir natürlich erst mal den Podcast an.
- 23:13Speaker 0: Das heißt wenn in dem Podcast viel Storytelling gefragt ist, dann werde ich meine Geschichte vorschlagen oder eine Geschichte, eine Erfahrung.
- 23:22Speaker 0: Wenn in dem podcast es um
- 23:24Speaker 1: harte
- 23:25Speaker 0: How-to Themen geht oder fünf Tipps wie du, dann werd' ich so ein Thema anbieten und ich würde immer mit einem konkreten Themenvorschlag auf die zugehen.
- 23:34Speaker 0: Man kann so was machen wie, hey ich hab dein Podcast gehört, Folge forty-five war ja super spannend.
- 23:39Speaker 0: Also mal Bezug darauf nehmen, ich kenn dich!
- 23:42Speaker 0: Ich finde aber ganz ehrlich muss man nicht zwingen.
- 23:45Speaker 0: also ich möchte die E-Mail so kurz wie möglich halten denn die haben in der Regel wenig Zeit wollen schnell nur wissen worum geht es hier?
- 23:53Speaker 0: Machen die E mail auf und wenn dann sofort ein Thema am besten auch noch gefettet mich anlacht wo ich denke das würde er wirklich richtig gut passen dann ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass sie sich zurückmelden.
- 24:05Speaker 0: Keine ewiglangen Intros, keine langen Lebensläufererklärung, wer ich bin und so weiter.
- 24:11Speaker 0: Es geht um dein Gegenüber und was dieses Gegenüber braucht.
- 24:13Speaker 0: Und was der braucht?
- 24:14Speaker 0: Das sind spannende Gesprächspartner.
- 24:17Speaker 0: Sich da wirklich zu überlegen ... Ich hab's schon mal so gemacht, das ... Ich habe mich als Podcast-Gast vorgeschlagen.
- 24:26Speaker 0: Ich hab wirklich das eine Thema, was diese Person richtig interessiert.
- 24:35Speaker 0: Sagen wir mal es geht jetzt um ... Ist ein E-Commerce-Podcast und ich sag wie du als E-Commers Anbieter in die Presse kommst?
- 24:43Speaker 0: Das ist dann ganz klar das eine thema.
- 24:45Speaker 0: Dann biete ich das eine tema an.
- 24:47Speaker 0: Sag vielleicht noch in drei Bullet Points, was sich da sagen würde.
- 24:51Speaker 0: Also ganz kurz und knapp, was meine Empfehlungen wären oder die drei Schritte wären, die ich nennen würde.
- 24:57Speaker 0: Und bei Rückfragen melde dich gern!
- 25:00Speaker 0: Ganz wichtig Nachhaken, nachhaken.
- 25:04Speaker 0: Ich kenne das!
- 25:05Speaker 0: Du musstest bei mir auch irgendwie fünfmal wahrscheinlich nachhacken... ich bin auch so eine die liest e-mails und denkt ah ja cool könnte man mal machen und dann wandert die E-mail nach unten und ich vergesse es wieder wenn nicht nacht hakt.
- 25:17Speaker 0: der verpasst mindestens fünfzehn Prozent seiner chancen.
- 25:23Speaker 1: wie schaffe ich denn raus zu bekommen was für die anderen interessant ist?
- 25:26Speaker 1: Also du hast gesagt, okay ich guck mir sozusagen an was machen die für ein Produkt?
- 25:30Speaker 1: Was haben sie für eine Zielgruppe?
- 25:31Speaker 1: und so weiter.
- 25:34Speaker 1: Aber wie kann ich irgendetwas von mir finden um das möglichst interessant für die anderen zu präsentieren?
- 25:44Speaker 0: Schauen... also reinhören in bisherige Folgen schauen was da schon Thema war und was ich dabei steuern könnte was so ähnlich ist!
- 25:53Speaker 0: Ich würde fast sagen, es könnte man mittlerweile gut mit KI machen.
- 25:57Speaker 0: Einfach mal ein Club gehen zum Beispiel und sagen guck mal das sind die letzten zehn Themen dieses Podcasts.
- 26:03Speaker 0: wenn die KI dich schon gut kennt könntest du dann sagen wie könnte ich denn da reinpassen?
- 26:08Speaker 0: oder stellen mir Fragen um herauszufinden wie ich da gut reinpassen könnte?
- 26:14Speaker 1: Und dann gibt es noch so einen zweiten Punkt, den man irgendwie gut mit reinnehmen kann.
- 26:18Speaker 1: Den auch du immer wieder empfehlst das ist sozusagen den Aufhänger und die Aktualität zu berücksichtigen.
- 26:25Speaker 1: Also am Tag des Buches Ist natürlich toll wenn sich irgendeine Autor irgendwie empfiehlt oder ein Verlag oder was auch immer Oder wenn's vielleicht eine neue Studie gibt oder sowas.
- 26:36Speaker 1: kann man das irgendwie nehmen um sich als Experte dort irgendwie zu präsentieren Oder manchmal auch was Kurioses.
- 26:43Speaker 1: Das kann auch helfen, um es spannender zu machen?
- 26:45Speaker 1: Also das ist bei mir zum Beispiel so... Wenn ich mich irgendwo bewerben würde für ein Podcast-Interview dann könnte ich sagen also Ich kann den Leuten erzählt wie sie irgendwie bessere Podcastinterviews geben oder Fragen stellen ist egal.
- 26:57Speaker 1: Ja, das ist okay.
- 26:59Speaker 1: Aber wenn ich den Leuten sage, ich bin der letzte deutsche Fernsehansager Dann steckt da wieder eine andere Geschichte drin.
- 27:07Speaker 1: Das ist auf dem ersten Moment eher magnetisch und zieht die Leute an und sagt, das ist interessant!
- 27:12Speaker 1: Obwohl es nur so eine winzige Geschichte ist.
- 27:14Speaker 1: kann sie dafür sorgen dass ich woanders auch reinkomme.
- 27:19Speaker 1: Man muss im eigene Business ja auch nach solchen Sachen suchen oder?
- 27:23Speaker 0: Das machen wir tatsächlich mit unseren Kunden.
- 27:25Speaker 0: Wir haben nämlich zum Beispiel Sprechtrainerinnen, Kommunikationstrainerin bei uns im Programm.
- 27:32Speaker 0: Die ist die Navistimme von VW!
- 27:36Speaker 0: So was haben wir ihr gesagt?
- 27:37Speaker 0: Schreibt das in jede deiner E-Mails rein.
- 27:39Speaker 0: Schreibt es auch gerne den ersten Satz.
- 27:41Speaker 0: Ich bin die Stimme der Millionen Menschen zu hören wenn sie Auto fahren und Das zieht sowas von.
- 27:48Speaker 0: also Wir hatten schon andere SprechtrainerInnen im Programm die nicht ansatzweise die gleichen Erfolge hatten.
- 27:57Speaker 0: medial überall bringt dann natürlich auch ihre themen an aber erstmal sagt sie hallo ich bin die bergstimme von pv.
- 28:03Speaker 0: also absolut was macht dich besonders?
- 28:06Speaker 0: irgendwie super latif bist du der erste letzte das der jüngste was auch immer dass ist immer ein guter aufhänger einfach um interesse zu wecken.
- 28:15Speaker 0: kann auch empfehlen kurz über mich einen Park zu haben, kurz zu mir Doppelpunkt.
- 28:20Speaker 0: Und dann ist der erste Satz ich bin die Navistimme von VW.
- 28:23Speaker 0: und dann kommt die anderen interessanten Fakten über dich.
- 28:26Speaker 0: Superlative aktuelle Auffänger sagen wir mal keine Ahnung, irgendein Politiker hat so ein Podcastinterview total verhauen.
- 28:34Speaker 0: könntest du jetzt losgehen und sagen Friedrich Merz hat gerade im Podcast total abgelust?
- 28:39Speaker 0: so passiert dir das nicht.
- 28:41Speaker 0: Es ist ein aktueller
- 28:42Speaker 1: Aufhänger.
- 28:42Speaker 0: Das würde auch viele da draußen interessieren.
- 28:47Speaker 0: Was noch, was haben wir noch?
- 28:48Speaker 0: Kurioses hattest du gesagt?
- 28:51Speaker 1: Relevant ist natürlich immer, wenn ich sozusagen eine besondere Experte bin, was gerade ein relevantes Thema ist.
- 28:56Speaker 1: Ernährung, eibershaltige Ernährungen oder sowas wäre wahrscheinlich etwas womit ich im Moment gut platzieren kann.
- 29:04Speaker 0: Gegenwesen aber auch.
- 29:05Speaker 1: Ja, Antithen.
- 29:08Speaker 0: Alle reden über Proteine.
- 29:09Speaker 0: Warum das aus meiner sich total übertrieben wird.
- 29:12Speaker 0: Irgendeine Gegenhaltung kann auch immer gut funktionieren.
- 29:15Speaker 1: Das ist wichtig, glaube ich für alle die eben nicht journalistische Erfahrungen haben und nicht in diesem Umfeld gearbeitet haben das zu verstehen dass auf dieser Ebene Redaktionen entscheiden.
- 29:26Speaker 1: Das muss sozusagen immer kurz und knapp sein.
- 29:28Speaker 1: wir brauchen irgendwie eine Punchline und es muss sofort eine Reaktion entstehen!
- 29:33Speaker 1: Ich will wie du gesagt hast keine langen Texte lesen sondern es muss bei mir sofort etwas auslösen und dann habe ich zumindest als wenn ich mich irgendwo bewerbe.
- 29:46Speaker 1: Nächste Frage, die aufkam.
- 29:48Speaker 1: Wie gehe ich denn mit Absagen um?
- 29:53Speaker 1: Die finde ich gut.
- 29:55Speaker 0: Sportlich!
- 29:55Speaker 0: Absagen sind normal damit rechnen dass man absagen bekommt oder das man gar nichts zurückbekommt.
- 30:02Speaker 0: also kann nicht nur sagen wer erwartet dass ich drei Anfragen rausschicke und ich bekomme drei Zusagen, das ist einfach völlig unrealistisch.
- 30:13Speaker 0: Ich würde eher so sagen schick zehn Anfragen raus dann kommen vielleicht zwei Rückmeldungen und eine aus einer Sache wird auch wirklich.
- 30:18Speaker 0: was?
- 30:19Speaker 0: aber wenn du dann halt dreißig Raus schickst weil du fleißig bist oder bei den zehn immer wieder nachhaagst und vielleicht noch mal mit einem neuen Thema auf die zugehst Dann können daraus drei vier fünf Interviews werden.
- 30:31Speaker 0: da braucht es einfach ein bisschen Fleiß.
- 30:34Speaker 0: Ich würde das wirklich mir überhaupt nicht zu Herzen nehmen und davon ausgehen, Absagen sind normal.
- 30:39Speaker 0: Es sei denn ich bin irgendwie keine Ahnung, Laura Marlina Seiler oder irgendeine andere bekannte Nummer ist einfach ... muss man mitrechnen?
- 30:49Speaker 1: Ja aber auch ein gutes Beispiel mit Laura.
- 30:53Speaker 1: Irgendwann hat sie auch angefangen, irgendwann hat sie hier erstes Interview gegeben Und was ja bei guten, funktionierenden Interviews auch immer funktioniert.
- 31:01Speaker 1: Das wirst du bestätigen als Journalistin, dass sie weitergereicht werden.
- 31:04Speaker 1: Dass wenn man einmal sozusagen ein gutes Interview gegeben hat ... Dass man bei Journalisten gerne in Datenbanken rutscht die dann eben sagen, ach guck mal hier, die Expertin ist die und die Person und auch immer gerne wieder angefragt wird?
- 31:16Speaker 1: Und ja auch andere Podcast-Hostes das vielleicht mitbekommst, dass du besonders gute Interviews gibst.
- 31:23Speaker 1: Also kann
- 31:27Speaker 0: ich aus redaktionaler Sicht nur so sagen, sehe ich auch bei unseren Kunden die gute Interviews geben.
- 31:32Speaker 0: Die unkompliziert sind und schnell antworten.
- 31:35Speaker 0: Die einfach nett sind im Umgang, die eben eine Absage nicht persönlich nehmen.
- 31:39Speaker 0: Die werden wieder angerufen!
- 31:41Speaker 0: Ich hatte mal das Beispiel einer Kundin, die war zu einer Talkshow eingeladen in Österreich.
- 31:45Speaker 0: Große Talkshow.
- 31:47Speaker 0: So ein Nachmittagsmagazin... Und sie stand schon in der Kulisse Fertig geschminkt, alles.
- 31:53Speaker 0: Und dann sagt der Redakteur zu ihr, wir schaffen es nicht, dich noch reinzubringen.
- 31:56Speaker 0: Die Sendung ist jetzt gleich
- 31:57Speaker 0: vorbei.".
- 31:58Speaker 0: Da hat sie geschluckt, gelächelt und hat hinterher geschrieben ... Ich könnte auch zur Thema XY noch mal zu ihm kommen.
- 32:05Speaker 0: Dann war sie ein paar Wochen später damit auf Sendung.
- 32:08Speaker 0: Das war viel näher dran an ihrem Thema.
- 32:10Speaker 0: Sie hat in dem Moment nicht rumgemeckert gemosert, was auch immer.
- 32:12Speaker 0: Sie wusste, der Redaktör kann nichts dafür.
- 32:15Speaker 0: Niemand kann was dafür.
- 32:17Speaker 0: Die haben einfach irgendwie überzogen sich verplaudert, professionell bleiben, freundlich bleiben und dann wird man auch wieder eingeladen.
- 32:25Speaker 1: Wenn wir eingeladene sind ist das ja leider erst die ein Drittel der ganzen Miete.
- 32:29Speaker 1: da kommt noch was dahinter.
- 32:31Speaker 1: wenn ich im Interview bin wie performe ich denn am besten?
- 32:35Speaker 1: Ich würde ganz gerne mit dir am Anfang erstmal so über die Sprache reden weil ich habe den Beobachtung gemacht dass unerfahrene ExpertInnen manchmal zu ganz kuriosen Sprachmustern neigen Und irgendwie super komplizierter herkommen, sodass es einem total schwerfällt den zuzuhören.
- 32:54Speaker 1: Obwohl die normalerweise ganz anders reden?
- 32:58Speaker 1: Hast du auch die Beobachtung dass das passieren kann?
- 33:02Speaker 0: Ja wir müssen oft den Satz sagen erstens sagt das so wie das von der Nachbarin am Gartenzaun sagen nur das stellen die die fünfundsechzigjährige Nachbarinnen vor die am Gatenzaun dich anhält und zum Beispiel fragt was machen sie denn eigentlich beruflich?
- 33:16Speaker 0: da sagst du ja auch nichts kompliziertes.
- 33:17Speaker 0: dann sagst Du was möglichst verständliches.
- 33:22Speaker 0: Zweitens im Interview mit Journalisten sehe ich, das sehe ich dann die Verantwortung beim Journalisten.
- 33:27Speaker 0: Weil die meisten Interviewpartner, die man so hat sind halt überhaupt keine Profis, sondern die machen das zum ersten Mal und das ist mein Job als Journalistin zu fragen was meinen sie denn konkret damit?
- 33:37Speaker 0: Geben Sie mal ein Beispiel!
- 33:39Speaker 0: Und das sind die beiden Dinge.
- 33:40Speaker 0: aber wenn man sich vorbereiten
- 33:42Speaker 1: möchte
- 33:42Speaker 0: weil man guter Podcast-Gast sein möchte kann man sich genau diese beiden Fragen stellen.
- 33:47Speaker 0: erstens habe ich dafür ein Beispiel Und zweitens, was bedeutet das denn konkret?
- 33:52Speaker 0: Also keine Ahnung.
- 33:53Speaker 0: Der Proteintrend ist gefährlich und hat Auswirkungen auf die Gesundheit.
- 33:58Speaker 0: Konkret bedeutet das... Als Beispiel kann ich nennen, dass ich neulich mal und so weiter.
- 34:05Speaker 0: Also auch wirklich diese Neulich ist für mich ein Wort, was ich den Leuten gerne mitgebe.
- 34:09Speaker 0: Was ist denn neulig passiert?
- 34:10Speaker 0: Was kannst du erzählen, was neulicht jemand zu dir gesagt hat?
- 34:14Speaker 0: Da sind wir automatisch im Storytelling drin Und dann kommt man raus aus diesen Substantivierungen, also in Substantiven zu sprechen.
- 34:24Speaker 0: Weil man ja besonders intelligent klingen möchte
- 34:27Speaker 1: und
- 34:30Speaker 0: das kommt nicht an bei den Menschen die zuhören.
- 34:32Speaker 0: Also die schalten ja ab.
- 34:33Speaker 0: Es kommt an wenn du eine Geschichte erzählst es kommt an, wenn du mal so richtig klar sagst was bedeutet das denn ganz konkret?
- 34:41Speaker 0: Da kann man sich immer eine Person vorstellen!
- 34:44Speaker 0: Wenn man das Gefühl hat ich bin zu abstrakt unterwegs kann man sagen, okay ich merke gerade es ist viel zu abstrakt.
- 34:50Speaker 0: Das darf man ja sagen!
- 34:51Speaker 0: Ich merke grade dass es viel zu abstrakt.
- 34:55Speaker 0: Nehmen wir mal an da ist eine Sabine die ist fünfundvierzig und die hat jetzt in der Zeitung gelesen das man in den Wechseljahren viele Proteine zu sich nehmen soll.
- 35:03Speaker 0: was sie dann macht ist folgendes was das Problem daran ist sie wird das und das merken.
- 35:07Speaker 0: so wie bringen Sie also auf eine konkrete beispielhafte Ebene?
- 35:11Speaker 0: Und ich finde wenn man keinen guten Host hat der nachfragt Hast du mal ein Beispiel?
- 35:17Speaker 0: Und man merkt das, dass man irgendwie so abstrakt und kompliziert unterwegs ist.
- 35:21Speaker 0: Darf man es auch mal laut aussprechen und sich selbst stoppen und kurz sagen Lassen Sie mir mal einen kurzen Beispiel überlegen.
- 35:30Speaker 0: Ich habe eins Es ist ja vollkommen in Ordnung.
- 35:33Speaker 1: Das ist nicht nur in Ordnung, das ist dramaturgisch total spannend.
- 35:38Speaker 1: In dem Moment, wo du das machen würdest und deine Pause machen, die länger dauert als normal ... Das ist ja nicht so, dass irgendjemand dazuhört jetzt weiter.
- 35:47Speaker 1: Jeder hört dann genau hin, weil die Pause sozusagen das Ungewöhnliche ist.
- 35:51Speaker 1: Du brichst ein Muster und man denkt, na kommt sie noch auf ihr Beispiel?
- 35:55Speaker 1: Wie gut wird das Beispiel sein?
- 35:58Speaker 1: Eigentlich ist es sogar eine ganz coole Geschichte!
- 36:02Speaker 0: Ich empfehle aber auch immer ... Die Leute sind oft sehr aufgeregt, wenn sie zum ersten Mal einen Radio- und Fernsehinterview geben.
- 36:10Speaker 0: Schlimmer noch, wenn es live ist!
- 36:12Speaker 0: Das ist ja wirklich ein Ritterschlag.
- 36:15Speaker 0: Ich empfiehle dann, einen Blatt Papier zu haben, auf dem nicht viel draufsteht.
- 36:19Speaker 0: Aber meine Hauptbotschaft?
- 36:20Speaker 0: Was will ich unbedingt rüberbringen?
- 36:23Speaker 0: Drei Beispiele und vielleicht eine Zahl.
- 36:26Speaker 0: die wichtig ist.
- 36:27Speaker 0: Man will die Leute auch nicht mit Zahlen zuballern, aber vielleicht eine Zahl, die die Relevanz zeigt?
- 36:32Speaker 0: Drei Beispiele oder zwei!
- 36:34Speaker 0: Einfach hinschreiben und ab- und zu mal draufgucken.
- 36:37Speaker 1: Und den Call to Action mehr draufmachen wenn man einen hat und gut unterbringen kann, dass man keine Ahnung den Leuten erzählen kann, das es eben den eigenen Podcast gibt oder was auch immer und zwar nicht auf eine Plumpe Art und Weise sondern so, dass es quasi auch noch irgendwie ein Servicepunkt ist.
- 36:54Speaker 1: Weil wie oft kenne ich das von Leuten, die aus dem Podcast Interview rauskommen und sagen, Markus!
- 36:58Speaker 1: Ich habe doch nicht einmal gesagt dass ich selber ein Podcast habe oder dass ich eine Internetseite habe.
- 37:05Speaker 1: Ja muss man sich halt vorbereiten.
- 37:06Speaker 1: Muss man sich aufschreiben, wie du sagst Und ich finde es ist eine gute Idee Das auch nicht zu überfrachten sondern einfach nur die wichtigsten Punkte aufzuschreiben So als Gedankenstötze, dass man das immer vor Augen hat.
- 37:18Speaker 1: Mich haben noch andere Fragen erreicht.
- 37:21Speaker 1: Beziehen Sie sich darauf wie du es eben auch beschrieben hast, am Anfang doch sehr aufgeregt sind.
- 37:27Speaker 1: Wenn sie in so ein Interview reingehen weil sie noch nicht die Erfahrung haben wenn man das ein paar mal gemacht hat dann glaube ich Erfahrung wächst Aufregung geht ein bisschen weiter runter.
- 37:35Speaker 1: Hast einen Tipp für die Leute?
- 37:37Speaker 1: Wie kann man mit der Erfahrung umgehen.
- 37:40Speaker 1: also die wünschen sich zwar immer wie kann ich die Erfahrungen loswerden?
- 37:42Speaker 1: Ich weiß nicht ob das geht.
- 37:44Speaker 1: Wie kann ich damit umgehen?
- 37:47Speaker 0: Also wie kann man
- 37:49Speaker 1: Mit der Auffregung umgehen?
- 37:52Speaker 0: Ich glaube, wenn man sich gut vorbereitet fühlt, hilft das.
- 37:56Speaker 0: Was man machen kann ist, man kann vorher fragen, falls der Podcast Host keine Infos vorab rausgibt sondern nur sagt auch lass uns da einfach plaudern oder... Das ist das Thema?
- 38:07Speaker 0: Dann kann man sagen kannst du mir ungefähr die Richtung sagen in die die Fragen dienen werden?
- 38:12Speaker 0: was willst du ungefähr von mir wissen und was kann ich vorbereiten?
- 38:16Speaker 0: Und dann sagt derjenige vielleicht ach ist immer super wenn du zwei Beispiele mitbringst oder so.
- 38:20Speaker 0: Und dann kann man das passgenau wirklich sich, sich schon vorbereiten.
- 38:24Speaker 0: also ruhig mal nachfragen.
- 38:26Speaker 0: ich finde auch das ist vollkommen in Ordnung.
- 38:27Speaker 0: das darf man Dann wie gesagt dieser zettel auf dem die wichtigsten sachen stehen den man sich hinlegt der man sich.
- 38:36Speaker 0: Ich habe es auch schon gesehen dass die leute sich das auf die tastatur ihres laptops geklebt haben so blatt papier damit sie das wirklich damit sie nicht nach hier unten gucken müssen sondern das steht da und Aufregung zugeben, ähm... Also ich ... das kommt zumindest bei Journalisten vollkommen in Ordnung an.
- 38:55Speaker 0: Ich bin ja ein bisschen aufgeregt oder jetzt hab' ich mich verheddert!
- 38:57Speaker 0: Das liegt bestimmt an der Aufregungen.
- 38:59Speaker 0: Ich fang noch mal an.
- 39:01Speaker 0: Also auch nicht sagen oh darf ich nochmal anfangen sondern wissen Sie was?
- 39:06Speaker 0: Ich habe mich gerade verheddert, ich fang nochmal an.
- 39:09Speaker 0: Was ich eigentlich sagen will also sich wenn man irgendwie in so eine Ecke läuft, wo man denkt.
- 39:16Speaker 0: Da komme ich jetzt nicht mehr raus.
- 39:18Speaker 0: Kat und sagen ... Okay, ich hab mich gerade verlaufen.
- 39:22Speaker 1: Aber auch erst dann oder?
- 39:24Speaker 1: Nicht schon am Anfang das Verweck nämlich.
- 39:26Speaker 1: Ich persönlich bin kein Freund davon, wenn irgendwelche Leute irgendwas mitbegehen und sagen, ich bin so furchtbar aufgeregt.
- 39:34Speaker 0: Ich glaub, es ist ein Unterschied, ob man einen Journalisten ein Interview gibt der ja am Ende schneidet.
- 39:41Speaker 0: Der wird das dann rausschneiden.
- 39:42Speaker 0: aber es gibt irgendwie Sympathiepunkte, es wirkt irgendwie sympathisch.
- 39:48Speaker 0: Ach Mensch, die ist ja aufgeregt und so, dann beruhige ich sie mal ... Dann kann eine nette Atmosphäre entstehen.
- 39:55Speaker 0: oder ob's ein Podcast ist von dem ich weiß der wird von A bis Z ausgestrahlt.
- 40:00Speaker 0: Da würde ich wahrscheinlich auch komisch bin wenn der Podcast anfängt mit Ich bin ja bisschen aufgereght.
- 40:05Speaker 1: Obwohl das kommt drauf an wie die Person das sagen würde.
- 40:10Speaker 1: Man könnte so ein bisschen als zuhörer dann denken ach guck mal Der oder diejenige, obwohl so bekannt in dem Bereich ist auch aufgeregt.
- 40:18Speaker 1: Ist ja sympathisch aber es könnte auch blöd wirken.
- 40:21Speaker 1: also ich glaube das kommt sehr drauf an Aber Ich würde es nicht empfehlen?
- 40:24Speaker 0: Ich würde auf jeden Fall.
- 40:28Speaker 0: Also ich weiß zum Beispiel aus meiner zeit als geigerin ich habe Seit ich sieben bin spielig geigel.
- 40:36Speaker 0: bis ich zwanzig war hab ich geigenunterricht gehabt mehrmals die woche und dann hast du ein konzert Und Du weißt dass diese eine stelle und von der hast du angst Die ist nicht so gut, da hast du viel geübt.
- 40:46Speaker 0: Sie sitzt aber auch noch nicht so hundertprozent.
- 40:48Speaker 0: Du hast vor der Stelle Angst und dann verspielst du dich!
- 40:52Speaker 0: Weil du einfach ständig darüber nach ... wie ein Kaninchen vor der Schlange irgendwie ... sagt man das so?
- 40:59Speaker 0: Ja, wie ein kaninchen Vor-der-Schlange.
- 41:01Speaker 0: Sitzt du da und kommst und dann verkrammst du und dann versaust du es halt.
- 41:06Speaker 0: Ich glaube diese keine Angst vor Fehlern... Vielleicht ist es das.
- 41:11Speaker 0: Also, wenn du dich mal verplapperst ... Wenn du mal das Gefühl hast, mich jetzt in eine komische Richtung abgebogen, gib es einfach zu!
- 41:18Speaker 0: Das ist menschlich sympathisch.
- 41:21Speaker 0: Ich glaub ich hab' mich gerade voran.
- 41:22Speaker 0: Ich fang noch mal an... Ist völlig in Ordnung.
- 41:25Speaker 0: Denn mit Angst davorreilen zu gehen?
- 41:28Speaker 0: Oh Gott, ich könnte mich total verplappern.
- 41:30Speaker 0: Ich könnte das argumentativ nicht gut hinkriegen.
- 41:33Speaker 0: Wer mit der Angst reingeht, ich glaube er provoziert dass auch wirklich passiert.
- 41:39Speaker 1: Und man ist ja in einer eigenen Sprache auch nur dann wirklich zu drehen und sicher, wenn man die normale Sprache nutzt.
- 41:45Speaker 1: Wenn ich jetzt auf einmal anfange irgendwie eine Sprache zu sprechen, die ich normalerweise nicht nutze also Experten spreche Dann geht es halt in die Hose.
- 41:52Speaker 1: aber wenn ich ganz normal spreche so wie du gesagt hast mit der Nachbarin oder meiner Mutter oder was auch immer, dann werde ich mich auch nicht so richtig vergeigen Sondern dann rede ich einfach so wie ich rede und komme natürlich viel authentischer Wahrscheinlich auch sympathischer rüber.
- 42:05Speaker 1: Das versuche ich auch, immer den Leuten deutlich zu machen.
- 42:08Speaker 1: Je privater du dich zeigst, desto persönlicher desto besser wird es.
- 42:13Speaker 0: Mir ist noch ein Tipp eingefallen der da vielleicht auch noch hilft, wenn man das Gefühl hat, man ist jemand, der sich schnell vergalopiert oder so.
- 42:19Speaker 0: Weil nicht jeder kann gleichzeitig gut sich selbst strukturieren und sprechen.
- 42:25Speaker 0: Wenn man das Gefühle hat, so jemand bin ich.
- 42:27Speaker 0: Man kann sich ein bisschen selbst strukturieren indem man sagt dafür sind drei Dinge wichtig.
- 42:32Speaker 0: Ich fang mal mit dem Ersten an.
- 42:34Speaker 0: Und dann merkt sich das Gehirn eine Nummer zwei und ein Nummer drei, wo es auch noch kommt.
- 42:39Speaker 0: Wenn man das nicht merkt, sagt der Host irgendwann, was ist Nummer zwei?
- 42:44Speaker 0: Das kann man auch n bisschen nutzen, um sich selbst zu ... geiden oder zu leiten.
- 42:51Speaker 0: Das kann ich gut vorbereiten.
- 42:52Speaker 0: Was sind denn die drei Dinge?
- 42:55Speaker 0: Oder zwei Gründe?
- 42:57Speaker 0: Und wenn man die auf dem Papier hat, die Grund eins und zwei, dann vergisst man die auch nicht.
- 43:01Speaker 0: Also, wenn man Angst hat ... Ich könnte Wichtiges vergessen.
- 43:04Speaker 0: Diese gute Vorbereitung ist wirklich sinnvoll!
- 43:07Speaker 1: Was ich im Interview mache war jetzt mein zweiter Punkt.
- 43:10Speaker 1: Der dritte Punkt, weil damit ist es ja eigentlich immer noch nicht zu Ende, was ich danach mit dem Interview mache.
- 43:15Speaker 1: oder ist das nicht sozusagen mindestens genauso wichtig wie überhaupt erst mal ins Interview reinzukommen?
- 43:20Speaker 1: Das Sprechen, das Kommunizieren über das, was sich getan habe?
- 43:25Speaker 0: Ja.
- 43:25Speaker 0: Ähm... Presseerfolge zum Beispiel bringen erst mal bedingt was ist, seitdem man landet bei Spiegel online aber bei anderen.
- 43:33Speaker 0: Es ist vielleicht ein großer Name.
- 43:35Speaker 0: mein wenig hast du es in Kapital geschafft Aber das lesen halt eine kleine Gruppe von Menschen.
- 43:40Speaker 0: Du möchtest aber dass alle Menschen das mitkriegen.
- 43:41Speaker 0: also packst du das logo auf deine Webseite oder erwähntes irgendwo Mein neuer Artikel in der kapital und so weiter.
- 43:49Speaker 0: Also das gleiche gilt ja für Podcast Interviews.
- 43:52Speaker 0: die kannst du auch zirkulieren lassen.
- 43:55Speaker 0: Kannst du teilen?
- 43:56Speaker 0: Ich würde immer dazu raten, noch ein bisschen eine Geschichte dazu zu erzählen, weil einfach nur ich war in Podcast so und hier ist das Interview wird halt keine Reichweite bringen!
- 44:05Speaker 0: Aber wenn Du erzählst, ich war so krass aufgeregt vor diesem Podcast-Interview denn das ist immerhin so und der hat mich jetzt interviewt und er hat mir eine voll unangenehme Frage gestellt bei der ich echt ins Schwitzen gekommen bin.
- 44:17Speaker 0: ihr hört sie bei Minute fünfzehn oder so hier ist der Link dann klicke ich doch viel eher rein.
- 44:23Speaker 0: Also, sich wirklich zu überlegen.
- 44:24Speaker 0: Wie kann ich denn das auf Social Media irgendwie spannend verwerten?
- 44:29Speaker 0: Noch nicht einfach nur so ... Ich bin sehr stolz in dem Podcast gewesen zu sein.
- 44:33Speaker 0: Bitte schön!
- 44:34Speaker 0: Sondern welche kleine Geschichte kannst du erzählen?
- 44:38Speaker 0: Vielleicht hast du beim Podcast-Interview was gelernt darüber wie man im Podcasts auftreten sollte oder irgendwelche ... Irgendwas ist Wissen dass du weitergeben kannst.
- 44:48Speaker 0: also zum Beispiel Ich habe mal ein Interview gegeben, einen Live-Radio-Interview gegeben und da wurde mir vorher gesagt das sind fünf Minuten.
- 44:57Speaker 0: Und ich habe hinterher gedacht, das war noch niemals fünf Minuten.
- 45:00Speaker 0: Das waren höchstens zweieinhalb und dann hab' ich's mir aber angehört nach hinein, ganz genau fünf Minuten!
- 45:06Speaker 0: Aber es kommt überhaupt nicht so vor wenn man... also wenn ich erst mal ins Reden komme, dann ist halt viel schneller vorbei als man denkt.
- 45:13Speaker 0: Das wäre doch eine kleine nette Geschichte die man erzählen kann.
- 45:17Speaker 0: Die Zeit vergeht beim Radiointerview einfach doppelt so schnell
- 45:21Speaker 1: Und wenn das ein großartiges Interview oder ein tolles Medium gewesen ist, ist es sozusagen ja auch immer eine Geschichte, die man woanders wieder platzieren kann.
- 45:28Speaker 1: Also man kann sich darauf fair beziehen in einem nächsten Interview und sagen Spiegel online hat er mich übrigens neulich mal gefragt zu dem unteren Thema und dabei ist das und das rausbekommen.
- 45:37Speaker 1: dann hat man das quasi nebenbei gedroppt und das zeigt ja quasi auch in welcher Relevanz oder in welchen Liegern man spielt.
- 45:45Speaker 1: Und ich glaube, das ist etwas was die wenigsten machen mit ihrem Interview dann angeben.
- 45:50Speaker 1: Aber das ist wichtig!
- 45:50Speaker 1: Wir müssen darüber kommunizieren damit die Leute das eben auch mitbekommen.
- 45:54Speaker 1: Ja
- 45:54Speaker 0: und aus sympathischer Art und Weise also Felix Beilhardts zum Beispiel macht das gerne irgendwie sitze bin heute irgendwie um fünf Uhr morgens aufgestanden weil ich zum Frühstücksfernsehen muss und macht dann irgendwie noch eine kleine Geschichte von der deutschen Bahn die mal wieder Verspätung hatte.
- 46:09Speaker 0: bau da damit ein oder so.
- 46:12Speaker 0: Er macht einfach Storytelling.
- 46:13Speaker 0: Er sagt nicht, dass Frühstücksfernsehen ruf mich regelmäßig an und ich bin da Experte sondern er sagt sitze in der Bahn, Frühstückfernsehen und erzählt eine Story.
- 46:23Speaker 0: also das geht ja auf sympathischer Art und Weise, dass man das immer mal wieder erwähnt.
- 46:29Speaker 1: Felix könnte das sogar umdrehen und könnte die Meldung rausbringen.
- 46:31Speaker 1: Ich bin heute übrigens nicht im Frühstucks Fernsehen.
- 46:33Speaker 1: Also das ist sozusagen etwas was noch seltener vorkommen würde als andersrum.
- 46:39Speaker 1: Früher hat man, um sich vorzubereiten als Fragenstellerin unseres Fragenstellers geguggelt.
- 46:44Speaker 1: Da macht man heute sicherlich auch noch.
- 46:46Speaker 1: aber heute zieht man die KI zur Rate und fragt dann natürlich auch nochmal über die Menschen, die man der einlädt.
- 46:54Speaker 1: Und da stellt sich dann die Frage wie werde ich eigentlich gefunden?
- 46:57Speaker 1: Das ist eine Frage mit der du dich aktuell sehr beschäftigst!
- 47:00Speaker 1: Wie werde ich denn
- 47:01Speaker 1: gefunden?!
- 47:03Speaker 0: Oh, dazu habe ich einen ganzen Workshop.
- 47:05Speaker 0: Was war ein Zufall?
- 47:07Speaker 0: Versuchen irgendwie in eine nutshell zusammen zu passen.
- 47:10Speaker 0: also Ich glaube bei dem Thema...ich bin da mal ganz transparent.
- 47:15Speaker 0: Bei dem Thema ist sehr viel Halbwissen unterwegs und es sehr viel.
- 47:20Speaker 0: Wir schätzen, es läuft so und so.
- 47:24Speaker 0: Ich hab noch niemanden getroffen, der mir klar sagt, da musst du das machen!
- 47:28Speaker 0: Wir machen gerade Tests ...
- 47:30Speaker 1: Doch davon hast du schon viele getroffen die genau behaupten.
- 47:34Speaker 1: Aber am Ende stimmt's nicht unbedingt?
- 47:35Speaker 0: Ja, also ist halt ... Das muss ... Es ist ja wie in den Anfang Jahren als Gugel neu aufkam.
- 47:40Speaker 0: Da hat man irgendwann gemerkt, achso, dass funktioniert.
- 47:43Speaker 0: Dann konnte man sicher sagen, so funktioniert momentan... wird ganz viel ausprobiert und was immer noch hilft ist, dass du überhaupt erkennbar bist als Experte in deiner Nische.
- 47:54Speaker 0: Dass du Content zu dem Thema veröffentlicht, das klar ist an wen du dich richtest, dass auch andere über dich sprechen.
- 48:02Speaker 0: Das ist total wichtig!
- 48:05Speaker 0: dass du ähm, zitierbar bist.
- 48:08Speaker 0: Also du gibst Antworten auf Fragen die die Menschen haben.
- 48:12Speaker 0: Das ist momentan das was wir so sehen, was funktioniert und ansonsten probieren wir auch gerade ganz viel aus.
- 48:18Speaker 0: also wie werde ich denn zitierba?
- 48:20Speaker 0: bringt mir das was wenn ich von KI zitiert werde?
- 48:24Speaker 0: letztendlich will KI genau verstehen für welches eine Problem bist du die Lösung?
- 48:29Speaker 0: Und dann schlägt er dich halt Er, sie, wer auch immer schlägt die KI dich dann in diesem Moment vor.
- 48:35Speaker 0: Wenn jemand mit diesen Problemen nach einer Lösung
- 48:37Speaker 0: sucht.".
- 48:38Speaker 0: Dafür ist es total wichtig dass du eben nicht irgendwie Coach, Live-Coach für Probleme bist sondern dass du was spezifisches Bedienst, eine spezificche Nische bedienst.
- 48:48Speaker 0: und im übrigen gibt es mal interessant zu fragen in einem anonymen Chat.
- 48:52Speaker 0: bitte nicht in deinem KI-Chat zu fragen Wer ist eigentlich Marike Frick?
- 48:56Speaker 0: Was macht die?
- 48:58Speaker 0: Und mal zu gucken, wo zieht denn KI die Informationen her?
- 49:02Speaker 0: Also es erkennt man ja... Ist das jetzt von meiner Webseite oder ist das vielleicht von irgendwo extern.
- 49:07Speaker 0: Weil KI liebt es wenn du extern erwähnt wirst.
- 49:11Speaker 0: Deswegen sind solche Podcastinterviews auch total sinnvoll.
- 49:14Speaker 0: Autorenkasten unbedingt mitliefern Externe Bewertungen Erwähnungen Darum dürfen wir uns viel mehr kümmern in Zukunft.
- 49:23Speaker 0: weil die KI sehr darauf guckt wird diese Person schon anderswo empfohlen.
- 49:27Speaker 1: Und wie man das strukturiert machen kann, dafür habt ihr einen Workshop entwickelt.
- 49:32Speaker 1: Erzähl mal wann ist der?
- 49:34Speaker 1: Wie muss man sich bewerben?
- 49:36Speaker 1: Kann man sich einkaufen und erzählen?
- 49:38Speaker 0: Man kann sich ein kaufen zu einem sehr günstigen Preis.
- 49:40Speaker 0: Das ist mein Kennlernpreis.
- 49:42Speaker 0: Ich gucke mal, wie Marike so drauf ist.
- 49:45Speaker 0: Denn natürlich haben wir am Ende auch das Angebot, dass man es mit uns umsetzen kann.
- 49:49Speaker 0: Also man kann das wirklich mit uns angehen vor INKI besser gefunden zu werden, dabei maximal menschlich zu bleiben und auch bei den Menschen anzudocken die dann auf die Webseite kommen.
- 49:59Speaker 0: Das sind so diese zwei... So ein bisschen der Spagat den wir mit unseren Kunden machen KI zufriedenstellen und dann die Menschen erreichen.
- 50:07Speaker 0: Und im Workshop gebe ich da einen Blick und zeige was nötig ist zum Beispiel für diese Kisichtbarkeit.
- 50:15Speaker 0: Das findet Anfang September statt, octah neunterzehnte September.
- 50:19Speaker 0: wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe sind fünf Sessions verteilt auf drei Tage und da kann man sich einkaufen für gerade mal neunundzwanzig Euro.
- 50:28Speaker 0: momentan noch der Frühbucherpreis gilt momentan und da gibt es nicht nur Tippstricks sondern gibt auch live Tests.
- 50:36Speaker 0: also wir haben auch eine App entwickelt wo man seine eigene Webseite mal testen kann.
- 50:41Speaker 0: Ist sie überhaupt für Google schon auffindbar?
- 50:44Speaker 0: Ist die für KI relevant, fehlen noch Elemente von denen ich gesprochen habe und welche sind das.
- 50:50Speaker 1: Damit ihr es habt, ist der Link in den Shownotes.
- 50:53Speaker 1: Ihr könnt euch direkt anmelden.
- 50:54Speaker 1: Das ist ein toller Einstieg in so einen Thema, wo man einfach viel mitkriegen kann oder was Marike mitkommt um sie zum Beispiel kennenzulernen.
- 51:04Speaker 1: Wir kommen zur letzten Rundung.
- 51:08Speaker 1: wenn die Zeit dich noch einmal bitten würde ... einen großen Artikel zu schreiben.
- 51:13Speaker 1: Und die würden aber sagen, bitte nicht über dein Business-Thema!
- 51:16Speaker 1: Was wären das?
- 51:18Speaker 1: Worüber würdest du schreiben?
- 51:20Speaker 0: Wo würde ich
- 51:21Speaker 0: schreiben?!
- 51:24Speaker 0: Ich hab immer total gerne menschliche Geschichten gemacht.
- 51:30Speaker 0: Also ... Geschichten von Menschen, die meine eigene Neugier befedigen.
- 51:37Speaker 0: Ich habe zum Beispiel meinen großen Artike geschrieben, warum jammern wir eigentlich so gerne?
- 51:43Speaker 0: Äh was ... Ich hab gedacht... Das muss ja irgendeine Funktion im Körper haben.
- 51:46Speaker 0: Weil man fühlt sich irgendwie gut, weil man jammert.
- 51:49Speaker 0: Viele fühlen sich gut.
- 51:50Speaker 0: Da hat man das rausgelassen.
- 51:52Speaker 0: und was passiert da im Körper?
- 51:54Speaker 0: Und da hab ich ... Das hat mein Neugier befriedigt.
- 51:57Speaker 0: Dann frage ich aber auch immer echte Menschen zum Beispiel die sagen, ich hatte eine Freundin, der hat zu viel gejammert!
- 52:02Speaker 0: Ich hab's nicht mehr ertragen.
- 52:04Speaker 0: Die Freundinnen habe ich jetzt nicht mehr.
- 52:06Speaker 0: Solche Geschichten webt man mit ein oder einen großen Artikel geschrieben über Menschen.
- 52:13Speaker 0: Das kam aus meiner eigenen Geschichte über Menschen, deren Freunde einen Schicksalsschlag erlebt haben.
- 52:19Speaker 0: Und wie geht man dann als Freundin damit um?
- 52:21Speaker 0: Weil ich hatte gerade mehrere schlimme Netzhautablösungen gehabt, mehrere Augen-OPs und ich war völlig auf der Bahn.
- 52:28Speaker 0: Meine Freunde haben sehr unterschiedlich darauf reagiert.
- 52:32Speaker 0: Ich habe gemerkt, dass mir das nicht egal ist, wie meine Freunde reagieren.
- 52:36Speaker 0: Manche haben richtig doof reagiert, fand ich.
- 52:39Speaker 0: Ach, es ist doch nicht so schlimm!
- 52:40Speaker 0: Es wird schon wieder ... Und andere haben total gut reagiert.
- 52:46Speaker 0: Das habe ich zum Thema eines Artikels gemacht, ich würde also etwas suchen was mich gerade neugierig macht das vielleicht mein eigenes erleben auch betrifft und würde dann menschliche Geschichten suchen.
- 52:56Speaker 0: Ich würde mit vielen Menschen sprechen wie siehst du das?
- 52:59Speaker 0: Wie hast du das erlebt?
- 53:01Speaker 0: Erzähl mir deine Geschichte!
- 53:02Speaker 0: So ein Artikel würde ich total gerne wieder machen.
- 53:07Speaker 1: Es ist denkbar dass du nochmal die Seite wechselst zurück zu den Wurzeln.
- 53:13Speaker 0: Also, mir macht es gerade unheimlich viel Spaß.
- 53:15Speaker 0: Es ist auch deutlich besser bezahlt als der Journalismus.
- 53:18Speaker 0: Insofern seh ich das grade nicht ... Wenn die Zeit jetzt anklopfen würde, würde ich sicher sagen, mach' ich total gerne und würd mich auch Zeit dafür nehmen.
- 53:27Speaker 0: Aber ich such's nicht aktiv!
- 53:28Speaker 0: Ich könnte natürlich auch wieder, ich hab meine Kontakte, ich könnte sagen kann ich mal was für euch schreiben?
- 53:32Speaker 0: Und hier ist meine Themenidee aber such ich grad nicht aktiv Kann sich immer wieder ändern.
- 53:38Speaker 0: also ich bin ja mittlerweile offen dafür dass die Leben So seinen eigenen Weg findet, aber mental nicht.
- 53:45Speaker 1: Marieke, du bist eine tolle Storytellerin!
- 53:48Speaker 1: Vielen Dank für das schöne Gespräch.
- 53:49Speaker 1: Danke schön.
- 53:50Speaker 1: Ich hab das Gespräch wirklich sehr genossen und mich gefreut, dass ich Marieke auf diesem Wege kennenlernen konnte.
- 53:55Speaker 1: Es ist für mich auch immer wieder faszinierend zu beobachten ob der
- 53:59Speaker 0: Versuch
- 54:00Speaker 1: gelingt zu einem komplett fremden Menschen für die Zeit eines Interviews so eine Nähe- und Vertraute herzustellen.
- 54:08Speaker 1: Und das innerhalb wenigen Minuten Zu weit gehört auch dazu, es gelingt nicht immer.
- 54:12Speaker 1: Es gelingt auch mirlich immer und das ist eben neben all der Tricks und der Kniffe, neben all dem Rhetorischen was man so beherrscht, auch immer irgendetwas dazukommt, was man gar nicht beeinflussen kann.
- 54:25Speaker 1: Was vielleicht... Sympathie am besten erklärt, ich weiß es nicht.
- 54:29Speaker 1: Und das entscheidet am letztendlich glaube ich darüber ob ein Interview oder ein Gespräch richtig gut wird?
- 54:35Speaker 1: Oder ob es einfach so mittelmäßig wird.
- 54:37Speaker 1: und manchmal entscheidet ist darüber auch ob es richtig schlecht wird.
- 54:41Speaker 1: Das ist zumindest meine Überzeugung und vielleicht auch der Grund warum es immer spannend bleiben wird Gespräche zu führen zur Gesprächen einzuladen und Gesprächen eben auch zu lauschen.
- 54:53Speaker 1: Ich hoffe dass du dich jedenfalls gut unterhalten geführt, gefühlt hast.
- 54:58Speaker 1: Heute in einer Woche gibt es dann den zweiten Teil meiner Community-Episode und das ist dann tatsächlich das Finale meines Ferienprogramms im Jahr im Sommer.
- 55:11Speaker 1: Und ich muss sagen, ich werde – und ich wurde auch schon ein bisschen wehmütig -, dass der Sommer jetzt so langsam vorbei ist und sich wieder für einen Jahr verabschiedet.
- 55:19Speaker 1: Im Moment gibt er sich noch einmal richtig mühe aber ich finde man merkt dass der Herbst im Anmarsch ist.
- 55:25Speaker 1: Man sieht es auf der Natur schon an und das Licht hat sich auch schon verändert, aber ich mag den Herbst.
- 55:31Speaker 1: von daher freue mich auch auf die Zeit, die jetzt kommen wird!
- 55:34Speaker 1: Ich wünsche dir eine schöne Woche.
- 55:36Speaker 1: und denk dran wenn du dir noch für mit meinem Sommerrabatt mein Interview Infosheet sichern möchtest dann solltest du dich jetzt wirklich beeilen.
- 55:47Speaker 1: das geht nämlich nur noch ein paar Tage.
- 55:48Speaker 1: alle die meinen Newsletter bekommen kennen den Rabattcode Und wenn du den auch haben möchtest, immerhin gibt es fünfzehn Prozent Rabatt dann meldest du dich für mein Newsletter an.
- 55:58Speaker 1: Dann schicke ich dir den und ansonsten findest du den Link zum Info-Schick natürlich hier in den Shownotes.
- 56:03Speaker 1: Ich wünsche dir eine schöne Woche!
- 56:05Speaker 1: Wir hören uns nächste Woche wieder.
- 56:07Speaker 1: Und ich tschöre jetzt noch so ein bisschen an der Eiz da.
- 56:10Speaker 1: Es ist ganz schön stürmisch heute.
- 56:11Speaker 1: Ich hoffe dass das Mikrofon es gut mitgemacht hat.