Latest / Pferde stärken Frauen - der Podcast mit Jenny Becker / Grenzen setzen ohne Schuldgefühle und was wir von Pferden darüber lernen dürfen
Transcript
- 0:04Speaker 1: Ich muss mich ein bisschen beeilen, weil gleichbring ich Besuch von der Cindy
- 0:08Speaker 0: Grun
- 0:09Speaker 1: und ich freue mich schon total auf dieses Interview also bei dem Gefühl was ich bekommen habe als ich mit Cindy zu Beginn unserer Bekanntschaft gesprochen habe.
- 0:23Speaker 1: Da hab' ich gemerkt es ist eine ganz tiefe Persönlichkeit
- 0:29Speaker 0: da gibt's
- 0:29Speaker 1: keine oberflächlichen Gespräche Sondern es bekommt sofort so eine Qualität.
- 0:34Speaker 1: Und ich
- 0:35Speaker 0: freue
- 0:35Speaker 1: mich total auf unser Interview,
- 0:37Speaker 0: weil ich glaube
- 0:39Speaker 1: dass das was ganz Besonderes wird!
- 0:41Speaker 1: Also seid gespannt!
- 0:47Speaker 1: Zinnlich Was macht dich aus?
- 0:50Speaker 0: Aber mich macht aus, dass ich glaub' ich ne sehr kernige ehrliche Person bin Dass sich nicht so gut meinen Mund halten kann und dass ich immer sagen muss was ich denke manchmal auch schneller als gedacht habe.
- 1:05Speaker 1: Dieser Kongress heißt ja Pferdestärken Frauen.
- 1:13Speaker 1: Wie hast du das selbst erlebt?
- 1:16Speaker 0: Ich habe es ganz krass erlebt, weil die Pferde besonders einfährt doch ein ganz ganz wichtiger... also besonders einfert.
- 1:24Speaker 0: wie gesagt ein ganz wichtiger Teil meiner Transformation war.
- 1:27Speaker 0: ich glaube wenn's meine Pferda oder insbesondere dieses eine Pferdd nicht gegeben hätte dann würde ich jetzt nicht mit dir hier sitzen und wir würden kein Interview führen.
- 1:37Speaker 1: Kannst du darüber mal ein bisschen mehr erzählen über dieses besondere Pferd?
- 1:41Speaker 0: Ja, total gerne.
- 1:45Speaker 0: Wie jedes kleine Mädchen wollte ich natürlich immer reiten und mit Pferden was zu tun haben und am liebsten ein eigenes Pferд haben.
- 1:52Speaker 0: Das hat aber nicht funktioniert.
- 1:54Speaker 0: Hat mich in meine Familie gepasst.
- 1:58Speaker 0: Fußballer-Familie und ich weiß nicht, die fragen sich glaube ich heute noch wie das passieren konnte dass ich da rein gerutscht bin so.
- 2:06Speaker 0: Und Pferde war nie ein Thema, die Familie hatte auch Angst vor Pferden und es war einfach ja hat für die nicht so gepasst.
- 2:14Speaker 0: Ich durfte dann aber doch Reitstunden nehmen eine ziemlich lange Zeit habe aber auch gemerkt zusammen sein, mit dem Pferd viel mehr Spaß macht als es im Sattel sitzen.
- 2:24Speaker 0: Hab das aber damals noch nicht so verstanden weil ich dachte man müsste halt weit Unterricht nehmen wusste nicht dass es da auch noch mehr gibt.
- 2:31Speaker 0: und dann hatte ich eine ganz lange Zeit also mehr als zehn Jahre überhaupt gar nichts mit Pferden zu tun.
- 2:37Speaker 0: die sind einfach durch Ausbildung und Arbeit so aus meinem Leben weggebrochen.
- 2:43Speaker 0: und dann kam plötzlich ein Pferde in mein Leben und ich sage immer Ja, plötzlich stand ein Pferd auf dem Flur.
- 2:50Speaker 0: Ich kam wirklich zum Pferde wie die Jungfrau zum Kind und der Plan war eigentlich so okay wir nehmen das Pferddt, wir bringen es irgendwie in die Reihe und wenn's soweit ist dann verkaufen wir das ganz schnell wieder.
- 3:03Speaker 0: Wir haben das eigentlich nur übernommen damit ich nochmal in den Seelensträden kames gab da so eine familiäre Geschichte zu dem Pferrdt.
- 3:10Speaker 0: Und naja, wie das halt so ist?
- 3:12Speaker 0: Das Pferdes geblieben ums ist heute noch da Und es sind jetzt mittlerweile tatsächlich dreizehn Jahre, die das Pferd mich begleitet.
- 3:19Speaker 0: Nein, schuldige!
- 3:20Speaker 0: Zehn Jahre?
- 3:21Speaker 0: Ne, doch dreizehn Jahre die das pferd nicht begleidet.
- 3:24Speaker 0: und als das Pherde in mein Leben kam habe ich halt so versucht es anzuwenden was sich bisher so über Pferde zur Wissen glaubte und ich hab ganz schnell gemerkt dass ich da mit total an die Grenzen komme.
- 3:38Speaker 0: und des Pferds hat mich eigentlich gelehrt zuzuhören Pferden in eine andere Art von Austausch und Kommunikation zu gehen, um einfach so eine gemeinsame Sprache zu entwickeln.
- 3:54Speaker 0: Und über dieses Pferd und noch ein zweites was dann in mein Leben kam, kam ich dann letztendlich auch zu dem, was ich heute so mache.
- 4:06Speaker 1: Also meine Erfahrung ist ja... dass man, wenn man mit Pferden in eine Verbindung treten will.
- 4:11Speaker 1: Dass man dann auch mit sich selbst gute Verbindungen sein muss
- 4:17Speaker 0: oder selbst erst mal überhaupt das Wissen darüber oder das Gefühl dafür bekommen muss, dass man mit sich vielleicht gar nicht in Verbindung ist.
- 4:25Speaker 0: und wie stelle ich diese Verbindung zu mir her?
- 4:29Speaker 1: Wie hat dein Pferd dir das gezeigt ob du mit dir in Verbindung bist oder nicht?
- 4:33Speaker 0: Na, wenn ich nicht und es ist auch kein Zustand von wahr, sondern das ist ein Zustand vom Ist.
- 4:40Speaker 0: Dann läuft da nix, dann funktioniert nichts, ne?
- 4:43Speaker 0: Dann können wir nicht miteinander agieren.
- 4:45Speaker 0: Dann funktioniert gar nix!
- 4:46Speaker 0: Dann läuft alles aus dem Ruder.
- 4:52Speaker 1: Dir ist ja das Wahrnehmen und das Spüren sehr wichtig.
- 4:54Speaker 1: Das habe ich so aus dem rausgehört was auch auf deiner Seite steht und sowas.
- 5:00Speaker 1: Ich glaube, dass wir Frauen ganz oft viel an unserem Wahrnehmen unterdrücken, damit wir es überhaupt aushalten.
- 5:09Speaker 1: Das würdest du dazu sagen?
- 5:15Speaker 0: kann da aber nicht für mich sprechen, weil ich natürlich selbst gefangene meines Systems bin und ich glaube schon dass ich viel fühle, viel wahrnehme und es auch dasein lasse.
- 5:26Speaker 0: Auch weil ich die Erfahrung gemacht habe das ist einfach zu mir gehört, dass es mich ausmacht, das es mich authentisch macht und dass ich so bin wie ich bin.
- 5:37Speaker 0: wenn ich so sein darf, wie ich bin auch wirklich ich sein kann.
- 5:40Speaker 0: Nur dann bin ich authentisch und auch nur dann funktioniert es in der Interaktion mit den Pferden.
- 5:48Speaker 0: Ich kann dazu gerne ein Beispiel nennen?
- 5:50Speaker 1: Ja, gerne!
- 5:51Speaker 1: Ich habe
- 5:52Speaker 0: meine Pferde bei mir zu Hause und mein Paddock grenzt an das Paddock von einer Nachbarin.
- 5:59Speaker 0: Wir haben also beide Pferd hinterm Haus.
- 6:02Speaker 0: die hat mittlerweile leider keine Pferdes mehr aber Wenn ich mit meinen Pferden gearbeitet hab und wir waren so ein Sympioson, es ist gelaufen.
- 6:09Speaker 0: Wir sind so miteinander verschmolzen Und sie kamen vielleicht nur um nachem Wasser zu gucken oder was.
- 6:15Speaker 0: sofort hat sich in mir irgendwas verändert von Oh!
- 6:18Speaker 0: Ich muss das jetzt besonders gut machen oder jetzt besonders Gut funktionieren?
- 6:22Speaker 0: Dann ist natürlich gar nichts mehr gelaufen und dann hat nix mehr funktioniert.
- 6:26Speaker 0: Dann war alles daneben und es ist gar nicht so ein bewusster Switch der da abläuft Es ist mehr so unbewusster.
- 6:34Speaker 0: Aber die Pferde haben es dann sofort gezeigt.
- 6:36Speaker 0: Du bist gerade nicht bei dir, du bist nicht du.
- 6:39Speaker 0: Entweder du oder mich?
- 6:42Speaker 1: Ja ich glaube wir Frauen, wir neigen auch dazu sehr hohe Ansprüche an uns zu haben und genau das ist dann wo wir vielleicht in dem Moment uns selbst auch verlassen und was gerade sehr schwer ausgeatmet habe ich.
- 7:00Speaker 0: Ja weil's genauso
- 7:01Speaker 1: ist!
- 7:02Speaker 1: Ja.
- 7:03Speaker 1: Und was würdest du diesen Frauen denn raten, denen das so geht?
- 7:08Speaker 0: Ich habe jetzt ausgeatmen und ich würde den Frauen immer raten.
- 7:11Speaker 0: Hey wenn sie fühlen dass wir an so einen Punkt kommen mal fünf tiefe Atemzüge zu nehmen, mal fünf tiefere Atemziege und wirklich tiefe atemzügige also nicht so das was wir jeden Tag machen sozusagen sondern wirklich die tiefe Bauchatmung Also das Nervensystem wirklich mal regulieren runterfahren Richtig echt und tief bei sich ankommen.
- 7:36Speaker 1: Du arbeitest ja auf verschiedenen Wegen mit Pferden und Menschen.
- 7:41Speaker 1: Magst du darüber mal kurz was erzählen?
- 7:44Speaker 0: Also, was soll ich dazu sagen?
- 7:49Speaker 0: Die Pferde haben mich auf den Weg gebracht als ich komme aus der Tiermedizin.
- 7:54Speaker 0: Ich bin tiermedizinischer Pfoff angestellt und habe zwölf Jahre in dem Beruf gearbeitet.
- 7:59Speaker 0: Und als die Pferde in mein Leben kam, habe ich gemerkt okay es gibt da einfach Sachen, die ich selbst in die Hand nehmen muss.
- 8:04Speaker 0: Die mich interessieren und wo ich mich weiterentwickeln will und hab dann Ausbildungen gemacht im Bereich manuelle Therapie Physio-Ostyo Party was sich heute aber unter den Begriff Körperarbeit zusammenfasse denn ich arbeite mit manueller Körperarbeit auch mit energetischer Körperarbeit und das ist etwas was die energetik was mich glaube ich schon immer begleitet, schon seitlich auch der Welt bin.
- 8:30Speaker 0: Aber ganz bewusst hat das angefangen so vor gut zwanzig Jahren und es ist einfach ob ich wollte oder nicht irgendwann mit in meine Arbeit eingeflossen.
- 8:40Speaker 0: Und was mir dann passiert ist als ich nach dieser Ausbildung ganz offiziell wirklich mit Pferden gearbeitet habe dass ich mehr und mehr gemerkt hab, dass ich zwar vordergründig gerufen werde um etwas an den Pferden zu richten, aber ich doch immer mehr mit dem Menschen gearbeitet
- 9:02Speaker 1: habe durch
- 9:03Speaker 0: den Austausch, durch das Unterhalten.
- 9:05Speaker 0: Dass es immer irgendwie so ein Coaching-Kontext war mit dem Mensch der zum Pferd gehört und dass die Pferde keine Ahnung wer mich dann da wirklich gerufen hat.
- 9:20Speaker 1: Ja für die Frauen wie vielleicht im Moment an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen, gab es für dich auch mal so einen Wendelpunkt?
- 9:30Speaker 0: Für mich gab's schon ganz viele Wendeptunkte.
- 9:33Speaker 0: Und ich glaube die sind ganz wichtig und die dürfen wir mit offenen Armen begrüßen weil meist ist es so dass wir fühlen das kommt ein Wendapunkt und wir schlagen die Hände über dem Kopf zusammen aber vielleicht mal nicht die Hende über den Kopf nehmen sondern einfach sich öffnen dafür.
- 9:47Speaker 1: Ja, das ist schön ja!
- 9:48Speaker 1: Weil
- 9:48Speaker 0: so ein Wändepunkt immer ein Wachstumspunkt nur oft scheuen wir uns ein bisschen, weil unser Verstand uns immer erzählt da wo wir sind ist es gut.
- 10:00Speaker 0: Da ist es sicher und alles neue lieber nicht, weil das kennen wir schon.
- 10:04Speaker 0: Es ist gewohnt und vielleicht ist es unbequem, aber egal wie kennt's ja, es ist vertraut.
- 10:09Speaker 0: und so einen Wendepunkt der bietet immer eine Veränderung Aber Veränderungen muss gar nicht wehtun sondern es öffnet auch im Feld für neue Möglichkeiten.
- 10:22Speaker 0: Wendepunkte gibt es regelmäßig in meinem Leben und ich glaube so der wirklich größte Wendelpunkt, der in meinem leben war.
- 10:32Speaker 0: So in den letzten Jahren war der als ich entschieden habe dass ich mich von meinem Mann trennen will ist das nicht mehr funktioniert?
- 10:40Speaker 0: Und dann hat sich für mich dann haben sich so viele Türen und so viele Touren geöffnet.
- 10:49Speaker 0: Mittlerweile glaube ich, ich hätte es auch schon vorher tun können.
- 10:52Speaker 0: Aber wie sagt das Universum?
- 10:54Speaker 0: Ich muss es dir unbequem machen damit du dich bewegst.
- 10:58Speaker 1: Ja ich glaub wir Frauen wir halten auch gerne an Systemen lange fest und wir glauben wir können da noch was retten und auch erstmal bei uns immer gucken Gott kann ich vielleicht etwas ändern habe ich irgendwas versäumt?
- 11:15Speaker 1: und uns dann vielleicht auch viel Hilfe nehmen, von außen alles nochmal überprüfen zum hundertsten Mal bis wir dann doch vielleicht irgendwann auf unseren Bauch hören.
- 11:29Speaker 0: Ja und auch merken, dass das nicht immer nur von einer Seite ausgehen kann.
- 11:34Speaker 0: Dass es nicht funktioniert wenn immer nur eine Seite versucht was zu ändern oder was zu optimieren.
- 11:41Speaker 0: Und ich will gar nicht sagen, dass die andere Seite das nicht will.
- 11:44Speaker 0: Ich glaube die anderen Seite kann's manchmal einfach und ich weiß glaub wir Frauen sind oft auch ein bisschen unfair weil wir in vielen Dingen unseren Männern so weit voraus sind eben durch die Tatsache, dass wir viel an uns arbeiten.
- 11:57Speaker 0: Dass wir uns viele Gedanken machen das wir einfach auch so ein bestreben haben und es weiterentwickeln zu wollen.
- 12:03Speaker 0: ich sage jetzt nicht, dass bei allen Männern ist, dass sie das nicht wollen oder dass sich bei allen Frauen so ist, das sie das wollen.
- 12:09Speaker 0: aber so dass ich das weiß ich aus meiner Beobachtung erzählen kann ja
- 12:17Speaker 1: du arbeitest sehr viel mit mit Ölen.
- 12:25Speaker 1: Also ich komme ja auch so ein bisschen aus der Traumatherapie, für mich ist auch klar dass die Sinne sehr entscheidend sind um uns ins Ziel und jetzt zu bringen, um uns nochmal in Verbindung mit uns zu bringen und das es auch ein riesengroßes Potenzial hat an unbewusste Inhalte zu kommen.
- 12:49Speaker 1: Ja, vielleicht auch Trauma aus den Nervenzellen
- 12:52Speaker 0: zu lösen.
- 12:55Speaker 0: Ja das spricht sowas an.
- 12:57Speaker 0: also ist die Aromattherapie ein wirklich wunderbares Tool und es kann Fluch- und Segen zugleich sein.
- 13:05Speaker 0: dieses Tool denn ich kann mit Düften tatsächlich die Büchse der Pandora öffnen wenn nicht achtsam damit umgehen.
- 13:17Speaker 0: Wenn ich nicht achtsam damit umgehe und darauf anlege diese Büchse zu öffnen, dann muss ich mir dessen Gewahr sein ob ich das wirklich auch händeln kann was da auf mich zukommt.
- 13:28Speaker 0: Und das kann sowohl bei Menschen passieren als auch bei Tielen.
- 13:34Speaker 1: Und gab es damals einen Fall wo du so eine Büchze geöffnet hast?
- 13:40Speaker 0: Ich muss dazu vielleicht ganz kurz sagen dass auch wieder sowas die Pferde haben mich tatsächlich zu den Diften geführt.
- 13:47Speaker 0: Ich habe ein Event gesehen, bei Facebook auf dem am Titelbild einen Pferd zu sehen waren.
- 13:53Speaker 0: Da waren die Chakran eingezeichnet und da hat mein energetiker Herz natürlich sofort höher geschlagen und ich hab mich da blind angemeldet weil ich irgendwas mit Emotionen und Energie und keine Ahnung gelesen habe.
- 14:06Speaker 0: also ich habe halt nur das gelesen was ich lesen wollte Und dann habe ich mich angemelt, bin dahin gefallen schlecht überrascht, als die Dame plötzlich angefangen nach planetärischen Ölen zu reden.
- 14:18Speaker 0: Ich habe mich darauf eingelassen und ich habe das mitgemacht von total genial wie die Pferde auch die Düfte reagiert haben und wollte die Öle dann natürlich auch.
- 14:25Speaker 0: Dann hat sie mir erklärt, wie es funktioniert und ich weiß noch nicht so plump gesagt hab... Ach ja?
- 14:31Speaker 0: Wie weit du paar Mare!
- 14:33Speaker 0: Und ich merke dass so eine Stille im Raum ist plötzlich Also wirklich die Luft hat gestanden.
- 14:40Speaker 0: Lange rede.
- 14:41Speaker 0: kurz das Sinn, ich habe mich einschreiben lassen und hab mir den Düften gearbeitet was ich damals noch nicht gesehen habe, was ich nicht wusste dass diese Reaktion der Pferde gar nicht so eine positive auf die Düfte war sondern einen Ausdruck von Überforderung.
- 14:55Speaker 0: Und da bleibt dann ne lange Reise hinter mir um wirklich nach Wissen zu suchen das fundiert ist und nicht einfach an Verkauf geknüpft ist.
- 15:08Speaker 0: In dieser Verkaufsmaschinerie ist es leider oft so, dass behauptet wird wenn du einen Duft nicht magst dann musst du ihn benutzen.
- 15:18Speaker 0: Ich bin der andere Meinung.
- 15:20Speaker 0: ich glaube wenn du ein Duft Nicht magst, dann steht dein Thema dahinter was gerade noch nichts dran ist und wenn er den Duft dann trotzdem benutzt Dann kann sich eine Büchse der Pandora nämlich öffnen.
- 15:30Speaker 1: Ja
- 15:31Speaker 0: Und ich habe wirklich so'n Beispiel so'en Erlebnis.
- 15:34Speaker 0: Ich hatte nur Freundin bei mir zu Hause Und die hat erzählt, dass sie irgendwie ein bisschen ein Thema mit Nähe hat und sie hätte mal mich und meinen damaligen Mann beobachtet wie wir uns so in sich umarmt haben.
- 15:50Speaker 0: Sie hätte es zwar total schön gefunden aber sie könnte sich das für sich gar nicht vorstellen.
- 15:54Speaker 0: also es ist schwierig für sie auch mit den eigenen Kindern tatsächlich so das irgendwie zuzulassen und hat mir dann von einem Duft erzählt, dass sie den so gar nicht mag auch.
- 16:03Speaker 0: Und der Duft ja beschreibt eigentlich genauso das auch Wärme- und Nähe- und Geborgenheitsschränkende.
- 16:10Speaker 0: Und ich dachte okay, den duft magst ihn nicht aber spielt ihr mal einen anderen an.
- 16:14Speaker 0: Und es war gar nicht so.
- 16:14Speaker 0: der Gedanke von wenn du ihn nicht magst musst du ihn nehmen sondern einfach okay, wenn du den nicht magest vielleicht können wir irgendwie eine Brücke schlagen oder ein Umweg gehen?
- 16:23Speaker 0: Ich habe sie den Duft riechen lassen und die ist mehr in der Küche emotional zusammengebrochen.
- 16:28Speaker 0: also Es gab Wienschlag und die hat aus allen Löchern geweint wirklich.
- 16:34Speaker 0: Und sie hat mir erzählt, dieser Zustand der hat tatsächlich noch drei Tage angehalten dass sie immer wieder von diesem Gefühl übermant worden ist und es sich so durchgeschüttelt hat und sie weinen musste.
- 16:45Speaker 0: das war lange Zeit her.
- 16:46Speaker 0: da wusste ich noch nicht so viel über Düfte aber das war ein Moment den ich niemals vergessen werde und der mich letztendlich auch dazu gebracht hat, warum ich heute so eine große, große Achtsamkeit an den Tat lege.
- 16:59Speaker 0: Und auch Lehre im Umgang mit Diften.
- 17:04Speaker 1: Ja das kann ich mir gut vorstellen.
- 17:06Speaker 1: Wenn man dann allein ist damit?
- 17:08Speaker 1: Mit diesen ganzen Emotionen... Schwierter!
- 17:12Speaker 1: Im therapeutischen Bereich wird auch immer sehr oft über Widerstände gesprochen und es gibt da ja auch unterschiedliche Vorgehensweisen wie man sich so einen Widerstand nähern kann.
- 17:25Speaker 1: Und für mich immer dieser Spruch nur so schnell sein, wie die Seele auch ist.
- 17:30Speaker 0: Schön!
- 17:30Speaker 0: Ja
- 17:31Speaker 1: und es gibt sogar auch so ein Spruch, du sollst nur so schnelleiten, wie der Seele ist.
- 17:39Speaker 1: Ich glaube das ist ein ganz wichtiges Thema, achtsam zu sein mit den eigenen Grenzen, dass man schon reinspürt.
- 17:47Speaker 1: okay da gibt's was.
- 17:50Speaker 1: ich sehe das und ich nähere mich in meinem Rhythmus.
- 17:54Speaker 1: Ja,
- 17:56Speaker 0: so passend auch zu deinem Kongressthema Pferdestärken Frauen weil wenn wir unsere Grenzen kennen, wenn wir sie respektieren und achten dann können wir ganz klar sagen was wir wollen das wir nicht wollen um das zu können.
- 18:11Speaker 0: das schenkt uns eine enorme Kraft und Stärke.
- 18:15Speaker 1: Wie würdest du da sagen, helfen uns die Pferde bei dem Thema Grenzen?
- 18:18Speaker 0: Oh, Pferden setzen ja knallharte Grenzen.
- 18:21Speaker 0: Also wenn man Pferda untereinander beobachtet und dann man sieht wie sie miteinander agieren, weil erst mal geht es so über eine ganz feine, difficile Körpersprache und wenn der Gegenüber das nicht akzeptiert und respektiert, da gibt's vielleicht noch ein zweites deutlicheres Signal.
- 18:36Speaker 0: und wenn es dann aber noch nicht sitzt, dann ruschelt's also die Wissen... Untereinander, wo die Grenzen liegen.
- 18:45Speaker 0: Was sie wollen was sie nicht wollen und die kommunizieren das auch.
- 18:48Speaker 0: und es reicht da wirklich sich einfach mal in eine Pferde herzusetzen um das Mal zu beobachten und das einfach für sich so zu adaptieren.
- 18:55Speaker 1: Ja ja Frauen sind oft nicht so klar mit ihren Grenzen.
- 19:00Speaker 1: meine Beobachtung ist dass sie dann erst ganz lang lang aushalten aushalten aushalten Und dann kommt's barm auf einmal alles.
- 19:08Speaker 0: Du wirst es aber wissen wenn du aus der Traumarbeit kommst.
- 19:12Speaker 0: Das liegt einfach an unserer Erziehung.
- 19:14Speaker 0: Wir sind halt Mädchen und wir müssen am besten die braven, geschniegelten, gestriegelten Mädchen sein mit einem Röckchen oder einem Gleitchen, die immer brav die Hände in den Schoß legen und zu allem lächeln und nicken.
- 19:28Speaker 0: Wir dürfen nicht anecken, am Besten sind mehr angepasst so, nicht auffallen.
- 19:33Speaker 0: Ich meine Gott, wer will denn schon ein auffälliges Kind haben?
- 19:37Speaker 0: Und es dauert dann schon mal ein bisschen bis wird diese Rolle Ablegen, sage ich mal.
- 19:43Speaker 0: Und so ja in eine andere Rolle eintreten.
- 19:47Speaker 0: aber dafür sind eben auch genau so diese Wendepunkte in unserem Leben so wichtig dass wir immer und immer mehr zu der Person werden die wir tatsächlich sind und vielleicht auch sein wollen.
- 20:01Speaker 1: ist es denn auch manchmal so das Frauen kommen mit gewissen Symptomen und dann sagen macht du die Mal weg anstatt dass sie wirklich schauen, wo ist der Ursprung.
- 20:13Speaker 0: Also ich arbeite vielleicht zur Erklärung nicht wirklich mit Menschen und Fergen zusammen.
- 20:18Speaker 0: Es ist wirklich eher so das ich werde therapiere und mich mit Menschen unterhalte sage ich mal so.
- 20:25Speaker 0: was aber ich schon mache?
- 20:28Speaker 0: Menschen mich kontaktieren, um ein Coaching zu buchen.
- 20:30Speaker 0: Bei mir ist es aber ein energetisches Coaching.
- 20:33Speaker 0: Also ich gucke ein bisschen anders drauf.
- 20:35Speaker 0: Ich gucke wo's in einem energetischen Feld da vielleicht Probleme?
- 20:39Speaker 0: Wo gab's im Ahnensystemen Thema?
- 20:42Speaker 0: oder wo sind da dunkle Flecken die beleuchtet werden wollen?
- 20:46Speaker 0: Also ich mach das vielleicht so wie ich's mache und... Was war jetzt noch mal ganz schnell die Frage?
- 20:54Speaker 0: Ach so, abfrauen kommen und sagen ich habe da ein Symptom.
- 20:59Speaker 0: Selten kommen Menschen mit körperlichen Symptomen eher so mit emotionalen Themen, mit mentalen Themen.
- 21:08Speaker 0: Und wenn wir miteinander gearbeitet haben und es vergeht eine Zeit und dann melden sie sich wieder und sagen achso und üblichens, das ist mir gerade von paar Wochen passiert es noch nicht so lange her, dass die Klientin sich gemeldet hat mit einer solchen üblichen Zeitwerk gearbeitet haben ist meine Neurodermitis weg.
- 21:26Speaker 0: Also eher so weil ich bin auch ein Verfechter davon oder ich denke und glaube und weiß das körperliche Symptome einfach immer in Hilfe schreit als Seele sind.
- 21:38Speaker 1: Es gibt vielleicht auch die eine oder andere Frau die diesen Kongress sieht, die überhaupt nichts mit Pferden bis jetzt zu tun hatte.
- 21:46Speaker 1: Ja, was können Pferde denn auch Menschen geben die jetzt nicht unbedingt reiten wollen oder so?
- 21:52Speaker 0: Naja also für mich liegt die Verbindung gerade daran nichts zu weiten.
- 21:57Speaker 0: Ich könnte dir nicht sagen wann ich das letzte Mal auf dem Pferd gesessen bin und das wertvolle für mich ist einfach in der Energie meiner Pferden zu stehen oder ganz grundsätzlich in der Energien von Pferdem zu stehen.
- 22:12Speaker 1: Wie fühlt es sich an
- 22:14Speaker 0: mit Pferden zu sein ist so für mich wirklich das schönste, was es gibt.
- 22:20Speaker 0: Weil Tiere ganz allgemein und Pferde besonders finde ich immer.
- 22:24Speaker 0: Pferd sind einfach besonders für mich.
- 22:26Speaker 0: Das ist nicht die Energie der Pferdes sondern das ist die Magie der Pherde.
- 22:31Speaker 0: Wenn ich mit Pherden bin dann die bewerten eigentlich Die stellen einen nicht in eine Ecke oder in irgendeine Schublade.
- 22:40Speaker 0: die nehmen dich so wie du bist Und du kannst in der Energie der Pferde so sehr zu dir finden und so sehr in deine Energie finden.
- 22:51Speaker 0: Das ist für mich einfach unheimlich faszinierend, ich hatte letzte Woche so ein Ding da bin ich völlig aus meinem Rahmen gefallen, da war ich gar nicht bei mir und nicht mit mir verbunden weil es eine Situation gab die mich einfach so völlig aus mir raus hat fallen lassen.
- 23:09Speaker 0: Und dann bin ich zu den Pferden und ich warte.
- 23:11Speaker 0: Ich muss da nichts machen, als an der Heu raufestehen und denen einfach so werden wie sie heulen bemüllen.
- 23:17Speaker 0: Dann merke ich, wieso nach und nach meine Anteile wieder zu mir kommen und mich wieder vervollständig und ich wieder in mir und bei mir komme.
- 23:30Speaker 1: Das kann man nicht besser sagen!
- 23:34Speaker 1: Was würdest du noch wenn du einsatzfrei hättest für alle Frauen dieser Welt?
- 23:40Speaker 1: die noch in ihrem System festhängen und denen nicht wissen, wie sie rauskommen.
- 23:44Speaker 1: Welter wäre das?
- 23:46Speaker 0: Macht den nächsten Schritt!
- 23:47Speaker 0: Welcher auch immer es ist.
- 23:51Speaker 1: Ja vielen Dank, Cindy für dieses tiefe Gespräch.
- 23:55Speaker 0: Ich danke dir, dass ich da sein darf.
- 23:57Speaker 1: Es war sehr schön.
- 23:59Speaker 0: Das fühl' ich genauso Vielen, vielen Dank.
- 24:02Speaker 1: War das schön!
- 24:04Speaker 1: Ich fühle mich jetzt so richtig geerdet Und entspannt.
- 24:07Speaker 1: nach dem Gespräch mit Cindy Und in dem Interview hat sie unheimlich viele Dinge gesagt,
- 24:15Speaker 0: mit denen ich mich total gut
- 24:17Speaker 1: identifizieren konnte und ich glaube auch die meisten
- 24:20Speaker 0: von euch.
- 24:22Speaker 1: Also ja es war wunderbar!
- 24:25Speaker 1: Vielen Dank Cindy.