Latest / Gin And Talk / Michael Sorgenfrey über Tradition, Vertrauen und das Adlon
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- 0:00Speaker 0: Jeder war sich bewusst, dass wenn er im Atlun fürs Atlund arbeitet, hundertzwanzig Prozent geht.
- 0:06Speaker 0: Die Hardware ist ja vorgegeben und das ist natürlich wunderschön in diesen Mauern, in diesen Hallen, sich tagtäglich zu bewegen.
- 0:17Speaker 0: aber das Leben die Seele sind ja die Mitarbeiter und es sind bei uns die Sternchen.
- 0:23Speaker 0: jeder einzelne Der Staatsgast geht ja auch durch die Lobby und der Gast fragt sich, Mensch kenne ich doch oder auch den Filmstar oder ähnliche.
- 0:33Speaker 0: Aber das ist dann eben auch hier wieder, dass der Gast diskret sich zurückhält, trotzdem dir Pianist auf weiterspielt und nicht alles in die Haltung geht.
- 0:45Speaker 0: Genau das verkörpert das Atom eben auch.
- 0:49Speaker 0: Hier ist die Welt zu Hause!
- 0:51Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 0:52Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürk und bevor wir gleich mit unserem Gespräch starten, möchte ich gerne kurz unseren heutigen Gast vorstellen.
- 0:59Speaker 1: Wir sind heute nicht an einem Badresen und wir sind auch zum Glück nicht virtuell zugeschaltet sondern wir sind in der Royal Suite des Hotel Adlon in Berlin.
- 1:07Speaker 1: Und das hat einen ganz bestimmten Grund denn unser Gast ist Michael Sorgenfrei.
- 1:12Speaker 1: Seit Anfang Zwei-Tausendzwanzig ist er der neue Managing Director des Adlons und hat das Haus damit durch die Pandemie geführt.
- 1:20Speaker 1: Ich wollte von ihm wissen, wie man das eigentlich macht und wie das neue Normal aussieht in dass wir nun langsam aber sicher hinein finden.
- 1:28Speaker 1: Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören und schön, dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 1:50Speaker 0: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre unserer
- 1:58Speaker 1: Studio Bar.
- 2:06Speaker 1: Michael Sorgenfreie ich freue mich sehr dass wir uns heute hier in Berlin treffen können.
- 2:11Speaker 1: Wir sitzen hier im wunderschönen Zimmer nämlich der Royal Suite des Hotel Adlon.
- 2:17Speaker 1: Erstmal vielen Dank das sie sich die Zeit nehmen
- 2:19Speaker 0: Sehr gerne.
- 2:20Speaker 1: In diesem Zimmer haben ja schon einige Menschen geschlafen dürfen wir ja reden, weil es ist deshalb ja die Royal Suite.
- 2:27Speaker 1: Also die Queen war auch schon hier aber das Haus zeichnet sich ja schon auch da so aus dass wirklich eigentlich jeder hier gefühlt schon übernachtet hat oder?
- 2:37Speaker 1: Also jeder der irgendwie Rang und Namen sozusagen hat und in Berlin ist oder war, hat hier auch schon mal übernachtet.
- 2:44Speaker 0: Naja also ja, jeder der Rang-und-Namen hat kann man vielleicht so auch ausdrücken.
- 2:49Speaker 0: Aber es waren sicherlich schon weltweit international sehr viele vom Vom Adel bis hin auch zu Präsidenten oder eben auch Hochrangige, die gerne hier in Berlin auch dann das Adlon aufgesucht haben und hier dann ihre Herberge hatten.
- 3:12Speaker 0: Und ja also es ist schon da eben auch etwas Besonderes hier an diesem ehrwürdigen Platz am Pariserplatz direkt am Brandenburger Tor, auch mit dem Blick aufs Tor.
- 3:21Speaker 0: Ich denke dass für jeden der dann eben auch nach Berlin kommt und so zwei, drei Tage die Stadt auch eben kennenzulernen.
- 3:32Speaker 0: Und dann hier zu wohnen wirklich am Puls der Zeit das ist schon für jeden etwas Besonderes und das trägt es wird auch rausgetragen.
- 3:40Speaker 0: Das ist dann wirklich wie eine Botschaft auch international und somit ist Berlin auch finde ich jedenfalls meine Meinung mehr und mehr zur Welt stattgediegen.
- 3:50Speaker 0: wenn man jetzt im Vergleich Paris London New York nimmt, dann haben wir hier schon auch einen großen Schritt nach vorne gemacht.
- 3:58Speaker 1: Auf jeden Fall ja!
- 3:59Speaker 1: Und
- 3:59Speaker 0: tragen auch dazu bei?
- 4:00Speaker 1: Für Sie persönlich ist es schon das dritte Mal dass sie hier im Adlund sind und waren kurz nach der Wiedereröffnung hier, dann waren sie zwischendurch nochmal her und jetzt haben sie quasi kurz vor dem... Kurz bevor es wirklich schlimm wurde mit der Pandemie quasi Als wir noch nicht wussten, was da auf uns zukommt haben sie das Ruder hier übernommen und sind jetzt Direktor des Hotels.
- 4:25Speaker 1: Was bedeutet dieses Haus für Sie ganz persönlich?
- 4:27Speaker 1: Also auch dass es Sie immer wieder hierhin zurückgezogen hat?
- 4:31Speaker 0: Also vielleicht ganz kurz ich war tatsächlich auch während der Öffnung dabei schon in dem kleinen Kreis in der damalige Direktor eben auch eingestellt hatte.
- 4:43Speaker 0: Aber was bedeutet das für mich wieder zurückzukommen?
- 4:46Speaker 0: Wie sagt man so schön, alle guten Dinge sind drei oder ein Kreis schließt sich.
- 4:52Speaker 0: Wenn man eben in dem Jahr die ganze Zeit Rechnung hatte – es war ja alles noch mal, mein Gott, das ist schon so lange her, jetzt als viel passiert und wenn ich jetzt zurückblicke, dann war das etwas ganz Besonderes.
- 5:11Speaker 0: als der Anruf Michaelte, Herr Songfrei.
- 5:16Speaker 0: Wollen Sie Mitglied des Eröffnungsteams im Adlon werden?
- 5:19Speaker 0: Da habe ich gar nicht lange gezögert
- 5:21Speaker 1: und
- 5:22Speaker 0: hab dann eben zwei Jahre hier auch daran gearbeitet oder mitwirken dürfen.
- 5:28Speaker 0: dass die ersten beiden Jahre war natürlich sehr aufregend große Erwartung ob der Berliner seinen Adlon wieder öffnet eben auch da natürlich ganz Deutschland und dann über die Grenzen hinaus.
- 5:43Speaker 0: Aber dann kam auch tatsächlich, wir Hoteliers... Wir haben ja auch Träume Und ich wollte immer gerne auch in Bangkok gearbeitet haben.
- 5:51Speaker 0: Das ist auch eine weitere Legende Die sei vielleicht hier auch ganz kurz beiläufig erwähnt.
- 5:55Speaker 0: aber das Orientel im Bangkok war für mich immer schon mit dem Herrn Wachtfeidl Kurt Wachtveidel auch ein Deutscher Hotelier Wenn nicht einer der Hoteliers Eine Legende Der dort auch vier Dekaden das Haus geleitet hat.
- 6:09Speaker 0: Ich wollte immer gerne unter ihm oder mit ihm auch in Bangkok arbeiten und das durfte ich dann, oder konnte ich dann auch und da bin ich ja two-tausend, neunzehntneunundneunzig für drei Jahre nach Bangkok.
- 6:21Speaker 0: Und der damalige Direktor hier im Adler und Herr Van Dalen hat mich dort besucht.
- 6:27Speaker 0: Er hatte auch weil hier der Anbau anstand von der Residenz – das Haus hat sich ja in der Zeit wurde erweitert Und Herr Van Dahlen kam dann nach Bangkok, weil dort auch natürlich die Möglichkeit besteht schönes Geschirr zu kaufen.
- 6:43Speaker 0: Er ist ja Asien auch bekannt und dann haben wir zusammengesessen auf der Terrasse dort im Hotel und dann fragte er ob ich denn noch wieder vielleicht zurückkommen würde.
- 6:53Speaker 0: und dann bin ich tatsächlich in den Jahr zwei Tausend Zwei als ein Stellvertreter zurückgekehrt.
- 7:00Speaker 0: Das war nochmal ganz anders dann in dem Moment, weil man ja hier schon gearbeitet hat und dann wieder zurückzukehren.
- 7:08Speaker 0: Da denkt man im ersten Moment ist das jetzt so der richtige Schritt?
- 7:12Speaker 0: solltest du nicht vielleicht da wo du jetzt bist oder doch noch mal was anderes?
- 7:15Speaker 0: aber das Adlon hat eben doch diese diese Anziehungskraft und ich habe mich eben schon zu meiner ersten Zeit hier wahnsinnig wohlgefühlt.
- 7:24Speaker 0: wir haben so viel Hier auch gelassen.
- 7:26Speaker 0: Also ich wollte nicht sagen das letzte Hemd, Schweiß im Blut aber wir haben wirklich... Wir haben ja teilweise hier in die Nächte hinein.
- 7:35Speaker 0: Aber jeder also da nehme ich mir ja nicht irgendwie aus sondern jeder hat hier wirklich alles gegeben Alles für den Erfolg dieses Hauses und gerade die ersten zwei Jahre oder gerade das erste war.
- 7:45Speaker 0: er Ja ist ja so wie überall man macht nur einmal eine Öffnung Man hat nur einmal die Chance ein Hotel zu öffnen Und da eben dann auch wirklich alles reingeworfen.
- 7:55Speaker 0: Und ja, ich glaube man kann auch sagen der Erfolg hat uns wirklich nicht nur recht gegeben sondern uns auch ein Stück weit belohnt für die harte Arbeit.
- 8:04Speaker 0: Dann habe ich die Möglichkeit gehabt mit Kempinski weiterzugehen und bin dann nach London gegangen.
- 8:13Speaker 0: Ich habe Häuser in Kroatien öffnen dürfen.
- 8:15Speaker 0: in Bodrum an der EG ist wo mittlerweile mein zweites Zuhause gefunden habe weiß ich auch sehr zu schätzen.
- 8:23Speaker 0: Ich konnte mein MBA mit der Firma machen, also meinen Master in Hotelmanagement... Auch das ist nicht selbstverständlich dass eine Firma einem diese Möglichkeit gegeben hat.
- 8:35Speaker 0: Auch dort sich weiterzubilden.
- 8:38Speaker 0: Ich finde es ist immer sehr wichtig, dass man nebenbei immer noch mal schaut wie man sich weiterbilden kann parallel zum Beruf.
- 8:47Speaker 0: Also man hat dann natürlich dann auch noch mehr Zeit investieren dürfen müssen.
- 8:54Speaker 0: Aber das hat man gerne getan und rückblickend bin ich sehr dankbar, dass die Firma das aus mir ermöglicht hat – vielen von uns!
- 9:06Speaker 0: Und dann kann es im Jahr zwei Tausend Neunzehn tatsächlich dann ja vierzehn Jahre später.
- 9:12Speaker 0: Das ist auch eine lange Zeit, die man dann für andere Firmen unterwegs war.
- 9:17Speaker 0: Was auch per se ja gut ist, weil man dann eben auch mal andere Kulturen, Firmkulturen und andere Visionen kennenlernt für sich um dann auch ein Stück weit abzuwiegen was es jetzt besser für einen sondern jeder macht das eben auf seine Art ja auch gut hat man dann auch da wieder sich was abgeguckt, mitgenommen.
- 9:46Speaker 0: So wie auch von den Direktoren, mit denen man ja früher gearbeitet hat und das Ganze in Summe hat mir eben die Möglichkeit gegeben, wieder hierher zu kommen.
- 9:57Speaker 0: und so schließt sich der Kreis.
- 10:00Speaker 0: aber ich sage mal so als der Anruf kam und am Telefon mir sagte Herr Sorgenfreien können Sie sich vorstellen wieder zurück ins Atom Als Managing Director.
- 10:12Speaker 0: Da blieb mir fast schon ein bisschen die Spucke weg, es hört sich jetzt vielleicht ein bisschen naiv an.
- 10:17Speaker 0: Aber es ist einfach ja ein Haus mit dieser Geschichte, auch mit dieser Erwartungshaltung.
- 10:24Speaker 0: und das ist auch nicht mal eben dass man da sagt natürlich und das mache ich und man fragt sie vielleicht auch erstmal traut man sich das zu?
- 10:32Speaker 0: Und dann habe ich aber auch, dann hört man es natürlich in sich hinein und seine Stimme sagt dann, du hast jetzt so viel.
- 10:39Speaker 0: Auch eine Erfahrung gesammelt an Lebenserfahrungen, an Berufserfahrung mit verschiedensten Kulturen.
- 10:44Speaker 0: selbst hier im Haus haben wir über fünfzig kulturen verschiedene Länder die hier zusammenkommen was ja auch das Haus ausmacht.
- 10:52Speaker 0: So bunt auch irgendwo wenn man das jetzt mal so visuell sicher anschaut dieses Mosaic was sich dann dieses Gebilde zusammen stellt und dem jetzt vorzustehen, um es mal so auszudrücken als Direktor.
- 11:09Speaker 0: Das ist auch eine Ehre.
- 11:12Speaker 0: das ist für mich wie sagt man noch vielleicht der Zenit der Karriere der Laufbahn und ja mit etwas Demut geht man natürlich auch an die Aufgabe ran.
- 11:24Speaker 0: und so bin ich dann angetreten.
- 11:27Speaker 0: Anfang war man quasi gar nicht mehr nur Direktor, sondern er war eher der Krisenmanager.
- 11:36Speaker 0: Oder man ist der Krisemenager noch weil die Pandemie ist ja noch nicht vorbei wir sind ja nicht mittendrin.
- 11:43Speaker 0: das würde ich jetzt vielleicht eher verneinen.
- 11:45Speaker 0: wir sind glaube ich schon auf einen guten Weg.
- 11:47Speaker 0: Die Impfungen sind vorangeschritten und haben gerade noch drüber gesprochen.
- 11:51Speaker 0: Wir hatten hier auch ein Testzentrum eingerichtet für die Mitarbeiter.
- 11:53Speaker 0: Das war mir wichtig dass wir von unserer Seite dazu beitragen dem Mitarbeiter Sicherheit zu geben, dem Gas weil wir das Haus nie geschlossen haben.
- 12:02Speaker 0: Wir haben ja immer für die Stammgäste ihr zweites Zuhause geboten und somit auch den Mitarbeiter die Sicherheit.
- 12:09Speaker 0: Und dann war der nächste Schritt Die Impfung dass wir ein Impfanggebot gemacht haben Das aber nicht verpflichtend selbstverständlich freiwilligen Basis Aber viele haben das sehr dankend angenommen und Somit sind wir auch dort neben dem Hygienekonzept, was Kempinski ins Leben gerufen hat schon zu Anfang der Pandemie als Vorreiter auch in der Szene, in der Industrie Weitglorf Services und das haben wir dann eben auch hier eingeführt umgesetzt.
- 12:41Speaker 0: In allen Häusern weltweit und das wurde von den Gästen auch wirklich sehr gut aufgenommen und das im Sommer auch wieder hat uns gut aufgestellt.
- 12:51Speaker 0: Und so bin ich jetzt seit anderthalb Jahren.
- 12:54Speaker 0: Man glaubt, das ist ja kaum wie... Aber man wächst auch mit seinen Aufgaben weiter hin.
- 13:01Speaker 0: Ich glaube uns für jeden Manager, für jeden Menschen der diese Pandemie nun mitbekommen hat war es ja... Man musste sich fragen, kneif mich mal was da eigentlich gerade passiert?
- 13:16Speaker 0: Und jeder Tag, ich werde ja auch manchmal gefragt, ja das ist ja... wir haben sie dann auch Routine.
- 13:22Speaker 0: Aber keinem Tag ist hier Routine!
- 13:25Speaker 0: Ob mit oder ohne Pandemie?
- 13:26Speaker 0: Das soll dazu gesagt werden.
- 13:27Speaker 0: Das ist einfach so ein wunderbarer Beruf.
- 13:30Speaker 0: Berufung vielleicht auch im wahrsten Sinne des Wortes.
- 13:33Speaker 0: Ich mache meine Aufgaben, es gehe ich sehr gerne nach und habe dann unglaubliche Freude.
- 13:40Speaker 0: Auch während dieser Krise, während dieser schweren Zeiten sehe ich mich auch wirklich eben als derjenige, der für die Mitarbeiter da ist.
- 13:50Speaker 0: Der auch wie sagt man ein Stück weit den Rücken stärkt Ansprechpartner ist zuhört.
- 13:57Speaker 0: das war wichtig zuzuhören zu kommunizieren um dann eben auch so bestmöglich durch die Krise zu kommen.
- 14:05Speaker 1: Sie haben ja gefühlt, gerade erst mal Zeit gehabt ihr Büro wieder einzurichten und dann kam diese Pandemie um die Ecke.
- 14:12Speaker 1: Gab es so einen Schlüsselmoment wo sie gemerkt haben oh das ist jetzt wirklich was uns länger beschäftigen wird?
- 14:19Speaker 1: Und was nicht nur eine Geschichte für ein paar Wochen ist sondern wirklich etwas Ernstes ist?
- 14:24Speaker 0: Ja das kann ich jetzt gar nicht ausmachen wann genau?
- 14:27Speaker 0: aber Sicherlich, weil ich ja vorher auch in... Ich war ja vorher tätig als Vice-President für Middle Eastern Africa im Dubai Base für die... Für Kim Binsky.
- 14:38Speaker 0: Da waren wir schon ein bisschen näher dran am Puls also quasi Dubai so the center of world und was da schon in China.
- 14:46Speaker 0: und Also man hatte natürlich schon eine Vorahnung Man hat das nicht wirklich glauben wollen dass dieses Ausmaß.
- 14:57Speaker 0: Aber ich glaube, wir wären noch ein bisschen naiv.
- 14:59Speaker 0: Oder man wäre naiv gewesen, wenn man nicht irgendwo gedacht hat es kann auch genauso nach Deutschland überschwappen.
- 15:06Speaker 0: und so war's ja dann auch.
- 15:08Speaker 0: Und ich kann mich aber erinnern als ich dann auch das Krisenteam Wir haben einen Krisenteem hier im Haus Das nennen wir dann auch so Crisis Management Team haben auch eine Gruppe dafür, wo wir dann also wenn auch irgendwas ansonsten Feuer oder irgendwelche Dinge Havarie im Haus, dann informieren wir uns umgehend und da habe ich dann auch umgehende gesagt.
- 15:29Speaker 0: Also jetzt ist der Zeitpunkt... Wir müssen uns zusammensetzen!
- 15:32Speaker 0: Um ernsthaft über die nächsten Schritte und was leiten wir ein?
- 15:37Speaker 0: Und da war es denn wirklich von dem Tag an, wo man nur noch in Krisenmodus macht und wirklich ich sage mal von einem vollem Haus Wir haben die Berlinale ja noch hier.
- 15:48Speaker 0: Also das war das Einzige wirklich, was ich hier noch mit Achtzig-Ninzig Prozent Belet.
- 15:54Speaker 0: Auslastung im Hotel... Die Bankettsäle, die Räumlichkeiten, die Restaurants.
- 15:59Speaker 0: also es war ein Treiben im Hotel wie zu besten Zeiten und dann wirklich Woche für Woche hat man ja gesehen, wie im Grunde genommen dem Haus so dass das Leben genommen wurde und wir dann irgendwann bei ... zwanzig Zimmer Auslastung
- 16:18Speaker 1: machen.
- 16:19Speaker 1: Was macht es mit so einem Haus?
- 16:21Speaker 1: Also, wenn man wirklich... Sie haben gerade schon gesagt,... ...sie waren quasi auf Volllast.
- 16:27Speaker 1: Es war wirklich viel los und dann auf einmal kaum noch Zimmerbildung.
- 16:32Speaker 1: Also sie durften ja auch über viele Wochen der Pandemie hinweg einfach auch keine Gäste, keine Touristen empfangen zumindest.
- 16:40Speaker 1: Geschäftsreisende schon aber keine Geste, keine touristen Empfang die hier... für ihr Vergnügen herkommen, sag ich jetzt mal.
- 16:48Speaker 1: Das heißt sie sagen gerade schon zwanzig Zimmer aber sie haben ja trotzdem einen wahnsinnigen Apparat, sage ich jetzt einmal an Haus hier zu führen, an Personal zu führen und Zimmern irgendwie sauberzuhalten, sag' ich mal ganz platt Wie sieht denn ein Alltag aus mit gerade mal zwanziger Zimmernbelegung?
- 17:11Speaker 1: Also wie bekommt man das hin dass man auch die Leute dann motiviert hält?
- 17:15Speaker 0: Ja, das sind sehr viele Fragen.
- 17:17Speaker 0: jetzt in einer Frage.
- 17:20Speaker 0: Und natürlich saß ich manchmal im Büro.
- 17:22Speaker 0: Sie haben das Büro gerade angesprochen und da war es tatsächlich noch gar nicht eingerichtet.
- 17:27Speaker 0: Da hat man noch keine Zeit gehabt am Anfang.
- 17:28Speaker 0: Hat man erst mal andere Prioritäten bevor man dann vielleicht sich das ein bisschen einrichtet.
- 17:35Speaker 0: aber... Ich saß ab und an dem Büro abends und habe gesagt Mensch also jetzt wirklich ruhig bleiben und schauen, wo Prioritäten zu setzen sind.
- 17:47Speaker 0: Und wie gesagt versuchen die die bestmöglichen Schritte einzuleiten um auch keine Zeit zu verlieren und weil man ja eben diese Art von Krise in der Form und in diesem Ausmaß in dem Moment noch gar nicht abschätzen kann.
- 18:04Speaker 0: also ich glaube auch dort man wusste um das Problem fürs Haus, aber die tragweite und auch die wirtschaftliche tragweite war noch gar nicht wirklich präsent.
- 18:19Speaker 0: Der Alltag für mich hat sich natürlich komplett auf den Kopf gestellt eigentlich.
- 18:23Speaker 0: Aber die Lobbyjahr leh man war im Grunde genommen da gar nicht mehr gefragt so als Gastgeber und vielmehr... mit meinem Exektivkreis, mit den Abteilungsleitern zu besprechen.
- 18:37Speaker 0: Wie gehen wir vor?
- 18:38Speaker 0: Und das ist natürlich... Sie wissen ja selber Veränderungen bedeuten für jeden raus aus der Komfortzone in der wir alle waren und dass Adlon und die Hotellerie haben Jahr für Jahr über zehn Jahre wirklich nur Hochkonjunktur also immer wieder nochmal fünf Prozent noch mal ich sage jetzt mal eine halbe Million mehr Umsatz usw.
- 18:59Speaker 0: Und auf einmal stand man womöglich vor einem riesen Scherbenhaufen und es war wie so ein Flugzeug, das gerade auf Zehntausend Meter unterwegs war.
- 19:09Speaker 0: Schon über gefühlte eben zehn Jahre und dann hat man da eine Bruchlandung auf einmal vor sich Und die abzuwenden... Das war wirklich für mich genau.
- 19:19Speaker 0: dass, dass da irgendwelchen Kollateralschaden jetzt entsteht haben wir besprochen, da haben wir dann die Wege eingeleitet oder das was.
- 19:27Speaker 0: Man hat sich auch ausgetauscht.
- 19:28Speaker 0: natürlich mit dem Head-Office wäre mir Unterstützung sehr.
- 19:30Speaker 0: nicht so dass man alleine mit dieser ganzen Situation darstand sondern wir haben uns ausgetauscht auch mit meinem direkten Vorgesetzten.
- 19:38Speaker 0: Wir haben dann auch natürlich die Firma hat ja auch verschiedenste Häuser in Deutschland damit man da eben auch einheitlich ein Stück weit vorgeht.
- 19:50Speaker 0: Gut jedes Bundesland hat es natürlich im Zuge ein bisschen anders gehandhabt, das wissen wir.
- 19:58Speaker 0: Aber dann haben die Mitarbeiter informiert und dann haben wir auch einen Krisenkatalog quasi erstellt so ein A bis Z ein Stück weit bei Feuer haben wir das ja auch was man zu tun hat.
- 20:13Speaker 0: aber so eine Pandemie hatten wir eben nicht.
- 20:17Speaker 0: und woran ist es zu denken?
- 20:20Speaker 0: Und so sind wir eigentlich an die Sache rangegangen und immer versuchen oder ich habe immer gesagt, versuche einen kühlen Kopf zu behalten.
- 20:28Speaker 0: Und als natürlich auch voranzugehen weil da war natürlich Führung wirklich gefragt.
- 20:35Speaker 1: Reisen in der Pandemie ist ja auch eine ganz spezielle Sache.
- 20:39Speaker 1: es war ja sehr begrenzt auf Geschäftsreisende.
- 20:42Speaker 1: Ich selbst musste ein paar Mal auch mitten in der Pandemie verreisen und hatte dann Ja, das Glück, dass ich quasi im Hotels übernachten konnte.
- 20:53Speaker 1: Aber es war irgendwie ein ganz anderes Erlebnis.
- 20:56Speaker 1: Wie haben Sie diese verbliebenen reisenden Wahrgenommen?
- 20:59Speaker 1: Die trotzdem kamen?
- 21:01Speaker 1: und wie waren da auch ... Haben die das Erlebnes hier auch an sie zurückgespielt in dieser verrückten Zeit?
- 21:09Speaker 0: Da hab' ich sehr schöne Erinnerungen!
- 21:11Speaker 0: Im wahrsten Sinne weil eben wir ja gesagt haben den Stammgästen bieten wir unser zweites Zuhause plus denjenigen die vielleicht jetzt nicht Stammgäste, aber die hier eben in Berlin dann auch zu tun haben und weil eben ja auch viele andere Hotels geschlossen waren, haben sie dann auch unser Haus aufgesucht.
- 21:27Speaker 0: Und wir haben tatsächlich auch einige von diesen Gästen, die sonst woanders vielleicht auch gewohnt haben, hat Stamm-Gäste mittlerweile gewonnen.
- 21:33Speaker 0: das ist vielleicht mal dazu Aber wir haben die Gäste im Vorwege informiert darüber was sie im Haus hier erwartet.
- 21:42Speaker 0: Das war natürlich etwas dezimiert wir eben kein Restaurant mehr öffnen durften.
- 21:47Speaker 0: Das war dann ja alles auf quasi das Rumservice Frühstück zum Beispiel, eben begrenzt worden.
- 21:56Speaker 0: Wir mussten uns ja einfach auch nach Regularien oder Anregularien halten.
- 22:01Speaker 0: Das haben wir auch eins zu eins getan und dann haben wir wirklich dafür gesorgt dass wenn der Gast ins Haus kam dass wir die berühmten mittlerweile AHA-Regeln eben eingehalten haben.
- 22:15Speaker 0: Aber dennoch, auch das der persönliche Kontakt da war sofern es machbar war und dann hat man den Gast eigentlich wirklich über den Tag ich will nicht sagen ich gesehen aber dann hat er auch im Zimmer wir haben alles soweit vorbereitet aber ansonsten war das ja dann auch eben nicht mehr mit wie sagt man Turn Down Service Das für den Abend, ich sage einfach mal die Nachtruhe vorbereitet hat das Vier alles weg.
- 22:45Speaker 0: Wir haben aber auch das alles schriftlich kommuniziert schon mit der Reservierungsbestätigung und von daher hat der Gast viel mehr... Ich will nicht sagen Mitleid mit uns gehabt, aber er hat mitgefühlt wie es mir uns geht weil die Hotellerie ja so hart getroffen war oder ist.
- 23:08Speaker 0: Sie haben damit, dass sie auch gekommen sind und sich weiter unterstützt.
- 23:11Speaker 0: Auch wenn es ein Tropfen auf einem heißen Stein war, wenn man eben zwanzig Zimmer hat anstatt dreihundert Zimmer belegt oder vierhundert ... Wir haben dreieinhalbundachtzig Einheiten im Haus aber das war schon besorgniserregend insofern, dass man ja nicht wusste wie lange geht denn das?
- 23:31Speaker 0: Das hat sich wie so einen Kaugumier gezogen und zieht sich immer noch weil die Unsicherheit ist ja immer noch vorhanden bei den Menschen.
- 23:39Speaker 0: Aber jetzt sind natürlich die Lockerungen gekommen und die tun ja auch gut.
- 23:45Speaker 0: Es hat ja auch mental und physisch, also alles ist irgendwie angegriffen worden.
- 23:52Speaker 0: Und auch bei den Gästen haben sie dann mit mir geteilt.
- 23:56Speaker 0: So war geteiltes Leid irgendwo.
- 24:00Speaker 1: Sie haben es gerade schon gesagt, so langsam geht's jetzt wieder los.
- 24:04Speaker 1: seit Anfang Mai dürfen sie hier auch wieder Touristen quasi willkommen heißen.
- 24:12Speaker 1: Die Leute kommen wieder zurück und ich hab gestern mit Freunden beim Abendessen noch darüber gesprochen.
- 24:18Speaker 1: Ich habe ein bisschen das Gefühl eine gewisse Klientel die hier natürlich gerne zu Gast ist, aber auch die sich vielleicht vorher immer noch so ein bisschen gescheut hat dann auch in so ein Haus zu gehen.
- 24:32Speaker 1: Ich glaube die Menschen sind jetzt auch wirklich froh erst einmal dass es wieder geht.
- 24:37Speaker 1: und zweitens das Sind sie auch eher, glaube ich bereit inzwischen?
- 24:41Speaker 1: Auch für Qualität.
- 24:43Speaker 1: Für wirklich Perfektion.
- 24:45Speaker 1: Auch nochmal lieber einen Ticken mehr zu zahlen als irgendwo Kompromisse einzugehen.
- 24:49Speaker 1: Also ich glaub dieser Qualitätsanspruch nach der Pandemie gerade was Reisen angeht ist zumindest von meinem Gefühl ein Stück weit gestiegen bei den Reisenden.
- 25:01Speaker 1: Ist das etwas, was ihnen auch irgendwie auffällt?
- 25:04Speaker 0: Also Qualitätsanspruch, gut den hat man natürlich automatisch irgendwo.
- 25:09Speaker 0: Wenn man jetzt Atmung bucht in dem Moment wo man hier die Schwelle übertritt dann sagt man ich bin jetzt im Atmer und ich sage mal die fünf Buchstaben die stehen schon für enorme Erwartungshaltung und der sind wir uns bewusst und dementsprechend bereiten oder haben wir uns vorbereitet.
- 25:32Speaker 0: Natürlich galt es jetzt ja auch, viele Mitarbeiter zurückzuholen.
- 25:34Speaker 0: Ich möchte auch an dieser Stelle erwähnen dass ich letztes Jahr am Anfang der Pandemie haben wir hauptsächlich mit den Auszubildenden hier oder ich das Haus geführt plus dann eben noch den einen oder anderen festen Mitarbeiter um eben auch unsere Ausbildungspflicht für Sorgepflicht nachzukommen.
- 25:58Speaker 0: Und jetzt seit dem vierten Juno, wie gesagt wo wir auch wieder touristische Buchungen annehmen dürfen ist es eigentlich primär die Freude A. Wieder Reisen zu dürfen B. Wieder ins Atom zu kommen.
- 26:12Speaker 0: Die Erwartung steht da eigentlich ein Stück weit ich will nicht sagen im Hintergrund aber natürlich liegt das ja auch an uns das gar nicht in Frage zu stellen, sondern gleich wieder zu versuchen jedenfalls da anzuknüpfen wo wir aufgehört haben.
- 26:28Speaker 0: Und da verlangen oder verlangen wir sehr viel von unserem Team.
- 26:32Speaker 0: aber ich glaube der Mitarbeiter der möchte wie sagt man?
- 26:36Speaker 0: Der schad mir schon mit den Hufen zu Hause Ich will wieder arbeiten.
- 26:39Speaker 0: Wie oft habe ich wirklich das gehört Wir wollen wieder können wenig dürfen wir nicht und jetzt dürfen sie eben wieder Ich will nicht sagen vom ersten Tag weg.
- 26:48Speaker 0: Wir haben auch innerhalb des Hauses, innerhalb der Firma das Programm I am Ready eingeführt um dem Mitarbeiter tatsächlich zu informieren.
- 26:57Speaker 0: was hat sich verändert im wahrsten Sinne wieder zu integrieren und da habe ich auch noch mal persönlich jede Gruppe oder mein Stellvertreter begrüßt um nochmal auf das ein oder andere vielleicht hinzuweisen.
- 27:13Speaker 0: aber viel mehr wirklich dieses Herzlich willkommen zurück im Adlon, in Ihrem Adlon.
- 27:20Speaker 0: In unserem auch zu Hause ein Stück weit und ich will nicht so weit gehen Familie weil wir ... Ich sehe uns als Team, wir arbeiten hier als Team Und das kommt jetzt wieder so dieses wie jeder Mosaic Stein setzt sich jetzt wieder zusammen und so ist dann das Gebilde auch fast wieder vervollständig.
- 27:39Speaker 0: Wir sind noch nicht alle wieder zurück.
- 27:42Speaker 0: Das wird sicherlich noch vielleicht dieses Jahr weil es eben noch so unsicher ist, dauern.
- 27:48Speaker 0: Aber die Hoffnung ist natürlich das wirklich wie gesagt, dass irgendwann auch im nächsten Jahr dann sich normalisiert und die Qualität um darauf nochmal zurückzukommen... Gut man hat ich sag mal so, das hat man, das tragen wir auch in uns also jeder einzelne Mitarbeiter hier oder ich lebe das natürlich auch vor oder möchte es vorleben Tag für Tag Stunde um Stunde, Minute um Minute wenn ich auch durchs Haus gehe mit offenen Augen.
- 28:17Speaker 0: Ich sage mir die Sinne nicht die Six Senses aber sie sind schon wichtig also dass das Hören auch sehen selbst auch das auch riechen oder fühlen, dass man einfach ein Gespür hat für sein Haus und natürlich auch für diese Situation, für die Mitarbeiter wie fühlt man sich?
- 28:36Speaker 0: Und ihnen dort auch abzuholen auch für dieses schwiegereise die immer noch vor uns liegt ergibt dann auch ein Stück weit das Qualitätsverständnis und das nimmt der Mitarbeiter dann eben auch mit.
- 28:48Speaker 0: Der eine mehr, der andere weniger.
- 28:50Speaker 0: aber das heißt nicht dass... Aber das Ganze eben da wollen wir dann eben wieder anknüpfen wie es war quasi Anfang zwanzig-zwanzig
- 28:59Speaker 1: Jetzt spricht ja jeder von diesem New Normal nach der Pandemie.
- 29:04Speaker 1: Reisen hat sich sehr verändert, wir haben alle immer noch Masken auf, wir müssen Abstände wahren.
- 29:10Speaker 1: auch hier in den Zimmern merkt man es sind Dinge anders als vorher.
- 29:16Speaker 1: Fernbedienungen sind in Plastikfolien verpackt um eines der einfachsten Beispiele zu nehmen.
- 29:22Speaker 1: das hat sich einiges verändert.
- 29:25Speaker 1: Es wird darüber diskutiert, ob Geschäftsreisen je wieder so zurückkommen werden wie sie zuvor waren.
- 29:33Speaker 1: Ob Unternehmen nicht sagen, Sie wollen eher einsparen an Reisekosten auch im Sinne der Nachhaltigkeit hier in Zeichen zu setzen?
- 29:41Speaker 1: Was denken Sie denn?
- 29:42Speaker 1: Wie sieht dieses New Normal aus?
- 29:44Speaker 1: Gibt es Dinge wo Sie denken die werden sich wirklich nachhaltig verändern?
- 29:48Speaker 1: Auch lange nach der Pandemie?
- 29:50Speaker 0: Ja ich habe gerade gestern hat mir diese Institution Ich glaube, wir müssen uns darauf einstellen dass so eine Art neue Epoche vielleicht auch beginnt.
- 30:05Speaker 0: Dass man Dinge nicht nur hinterfragt sondern vielleicht dann verändern muss weil eben diese lange Zeit der Stillstand Wie gesagt, das hat ja nicht nur menschlich was mit angemacht.
- 30:25Speaker 0: Sondern es hat auch eben mit der Wirtschaft, mir denken nur an die Unterstützung, die natürlich auch geflossen sind von der Bundesregierung diese vielen Milliarden, die Mitarbeiter waren am Existenzlimit glaube ich auch kann man sagen haben sich wirklich gefragt wie geht das alles weiter?
- 30:49Speaker 0: Ich glaube, das hat auch ein Stück weit erst mal vorrang.
- 30:51Speaker 0: Wir müssen irgendwie schauen, dass wir... Das meinte ich auch mit Zuhören.
- 30:55Speaker 0: und was können wir für den Mitarbeiter tun?
- 30:59Speaker 0: Dass er natürlich hier wieder seinen Beruf nachgehen kann.
- 31:05Speaker 0: Aber da sind wir wirklich am Puls.
- 31:07Speaker 0: Da machen wir eine Mitarbeiterbefragung.
- 31:11Speaker 0: Die machen wir aber generell jährlich, dass wird da auch ein stückweit Feedback bekommen um das dann zu analysieren und weitesgehend auch umzusetzen, wo es uns möglich ist.
- 31:25Speaker 0: Ihre Frage bezüglich des Geschäfts wie wird das weitergehen?
- 31:28Speaker 0: Das ist natürlich eine Glasskugel die wir Hotelliers alle in der Hand halten.
- 31:33Speaker 0: Wir sind jetzt wieder im Budget für nächstes Jahr ist natürlich ein ganz anderes Budgetverhalten oder also die Überlegung an wie man rangeht als die Jahre zuvor.
- 31:43Speaker 0: Da konnte man sich ja orientieren.
- 31:45Speaker 0: Jetzt ist es sehr schwierig da überhaupt ... in die Zukunft zu blicken.
- 31:51Speaker 0: Und dadurch, dass ja digital eh schon alles so weit immer... Also die Technik ist ja jeden Tag hat sich da irgendwie gefühlt was getan,... dann kam jetzt das noch verstärkt durch Zoom Calls und Team Meetings und alles eben gar nicht mehr persönlich.
- 32:12Speaker 0: Und so hat sich sicherlich auch die ein oder andere Firma durch Romoffice oder gesagt, also wir können das eben anders aufstellen.
- 32:21Speaker 0: Wir müssen eben nicht von München nach Berlin fliegen sondern dann schalten wir eben Herrn- oder Frau dazu und damit sind eigentlich die Meeting Groups wie wir sie das Segment nennen per se mit Nichten.
- 32:35Speaker 0: Also da wird es sicherlich brauchen ob dann irgendwann das mal wieder kommt.
- 32:42Speaker 0: Wohin gehen private Veranstaltungen, da merken wir auch unsere Restaurants und unser Gourmet-Restaurant.
- 32:47Speaker 0: Also per Öffnungstag waren die Anfragen oder wir hatten schon warte Listen.
- 32:56Speaker 0: informieren sie uns wenn Sie wieder aufmachen.
- 32:58Speaker 0: Die Terrasse gut immer ein bisschen wetterabhängig aber egal wo Sie hinschauen ist es alles wieder.
- 33:04Speaker 0: Die Leute wollen einfach raus.
- 33:05Speaker 0: Die haben auch viel... Eben noch Existenz.
- 33:09Speaker 0: viele haben natürlich trotzdem was gespart weil sie sagen Mensch wir konnten ja gar nichts ausgeben.
- 33:13Speaker 0: Private Veranstaltungen, ich glaube schon dass die Menschen einfach sich wieder treffen wollen.
- 33:18Speaker 0: Die wollen wieder das ihre Angehörigen sie besuchen ob nun in Berlin oder eine andere Stadt und so kommt dann auch wieder eben zu uns die Geburtstage und die Jubiläen und also das wird mit Sicherheit oder das merken wir auch große Veranstaltung.
- 33:36Speaker 0: hingegen ganz mit Vorsicht Optional ja, aber immer mit dem Hintergrund oder mit dem Wissen da könnte noch mal was kommen.
- 33:52Speaker 0: Von daher ist das... Das ist alles sehr wage.
- 33:55Speaker 1: Also auch mehr Flexibilität gefragt von einem Haus wie dem Ard London?
- 34:00Speaker 0: Absolut, ja das waren wir aber von vornherein.
- 34:02Speaker 0: Auch damals als es anfing mit den Stonnierungsfristen oder so da waren wir sehr, sehr kulant und das kommt uns auch im Nachgang sehr zugute.
- 34:10Speaker 0: also dass haben die Gäste wirklich immer wieder betont wie Kulant wir damit umgegangen sind.
- 34:16Speaker 0: sensibel wird er mit umgegang sind offen sehr transparent War vielleicht gar nicht so, dass man das erwartet hat von uns.
- 34:26Speaker 0: Aber nein!
- 34:27Speaker 0: Da habe ich auch gesagt haben wir als Team diese Entscheidung getroffen.
- 34:31Speaker 0: Ich höre natürlich immer gerne ins Team hinein bevor man dann eben die finale Entscheidung trifft.
- 34:37Speaker 0: aber wir stehen dann gemeinsam und... ...aber das war wirklich, ich sage es gerade auch die Tage.
- 34:45Speaker 0: Wir haben vieles richtig gemacht.
- 34:46Speaker 0: Hätten sicherlich auch das ein oder andere anders machen können Wenn man so rückblickend ob nun von Gäste Seite, Mitarbeiter Seite meine ich haben wir trotz der Unwissenheit dieses Virus oder dieser Zeitspanne sind wir gut durch die Krise gekommen bisher.
- 35:05Speaker 1: Nachhaltigkeit war ja schon vor der Pandemie ein großes Thema, ist es jetzt glaube ich noch umso mehr.
- 35:10Speaker 1: Ich glaub gerade auch die Bilder, die wir diese Tage aus NRW und Rheinland-Pfalz sehen, brennen sich ja wirklich in die Köpfe ein und stellen die große Frage müssen wir noch mehr tun?
- 35:23Speaker 1: Was können wir tun, um den Klimawandel auch ein Stück weit aufzuhalten?
- 35:29Speaker 1: für ein Haus wie das Adlon, das ja auch immer ein Stück weit Vorreiter war bei vielen Entwicklungen und bei vielen Innovationen in der Rotellerie.
- 35:39Speaker 1: Was kann man tun um auch ein Haus so wie das adlon nachhaltiger zu machen?
- 35:45Speaker 1: Ich gehe davon aus es wird ja schon einiges getan.
- 35:49Speaker 1: was kann da getan werden?
- 35:51Speaker 0: Ja vielleicht soll oder nicht möchte ich an dieser Stelle aussagen.
- 35:55Speaker 0: Das ist wirklich dieses Leid, was über NRW oder viele Länder Berchtesgaden, wo wir auch ein Haus haben.
- 36:03Speaker 0: Ich habe gestern die schrecklichen Bilder gesehen von der Rodelbahn, die da auch komplett... Aber das eine ist ja das Materielle, es kann wieder aufgebaut werden.
- 36:09Speaker 0: aber die vielen Menschen, die ihr Leben lassen mussten, das ist wirklich sehr traurig und dass das eben dann einhergeht mit dem Klimawandeljahr.
- 36:22Speaker 0: Umweltkatastrophen gab es ja schon auch vorher, ich meine ich denke dann nur an den Sonami.
- 36:30Speaker 0: Aber das ist natürlich wirklich sehr bedrückend auch.
- 36:35Speaker 0: Auch jetzt wenn man überlegt hier in Berlin geht das Leben ganz normal weiter wir gucken raus im Fenster und da kommt eben uns kein Haus entgegen oder kein Auto wird unterspült oder ähnliches.
- 36:48Speaker 0: Wir haben auch gestern hier eine Veranstaltung gehabt wo die Hotelliers sich zusammen getan haben und wir mit einem kleinen Zeich mit einer Spende dazu beitragen wollen, dass vielleicht auch etwas Unterstützung von unserer Seite hier im Haus oder auch bei der Firma Nachhaltigkeit ist wie Sie sagen schon seit Jahren ein Thema.
- 37:07Speaker 0: Das ist natürlich immer dann die Frage ich meine jetzt seit dem ersten Juli ist ja auch kein Plastik mehr, kein Plasticmüll das ist ja überfällig.
- 37:14Speaker 0: gut.
- 37:15Speaker 0: jetzt müssen wir schauen dass wir da auch eben das alles noch ein Stück weit davon los werden um es mal sozusagen.
- 37:26Speaker 0: Und ja, auch das ist wieder eine Veränderung.
- 37:29Speaker 0: Wir sprachen vorhin von Veränderungen.
- 37:31Speaker 0: Ich denke der Mensch jeder sollte sich ein Stück weit mal hinterfragen.
- 37:35Speaker 0: Das fängt ja schon im eigenen Haushalt an.
- 37:38Speaker 0: Auch wenn ich manchmal so die Mülltonne aufmache, da sage ich schmeißt du das jetzt da rein beziehungsweise solltest du das so in der Form wieder kaufen?
- 37:46Speaker 0: Also es ist schon je mehr natürlich auch darauf aufmerksam gemacht wird desto mehr beschäftigt man sich damit.
- 37:52Speaker 0: und dass tun wir auch hier im Haus in den Zimmern, wie wir eventuell jetzt auf Shampoo oder eben auch das Duschgel oder... Wir haben da natürlich auch Vorreiter wo wir sehen wie es gehen kann.
- 38:10Speaker 0: Man muss das Rad ja immer nicht neu erfinden und so sprechen wir auch im Corporate Office also mit unseren vorgesetzten oder ich mit meinen und dann gibt es dort eine Richtlinie genauso im Food & Beverage uns überlegen.
- 38:30Speaker 0: Und so gehen wir sukzessive natürlich auch das Thema an, aber ich glaube sonst als dieses was da draußen jetzt ja passiert ist wirklich mit diesem Unwetter und dass eine jetzt im Haus die Nachhaltigkeit wie gehen wir mit Materialien um?
- 38:47Speaker 0: Das ist vielleicht nochmal unterschiedlich zu betrachten.
- 38:52Speaker 0: Ja, ich bin auch gespannt jetzt im September haben wir die Bundestagswahl steht ja an und wie sich dann die Bundesregierung neu aufstehen wird.
- 39:03Speaker 0: Die Zusammenstellung welche Koalition?
- 39:05Speaker 0: Die Grünen sind ja da sehr behaulich und sehr stark in dem Thema.
- 39:12Speaker 0: Ich denke es ist ein sehr wichtiges Thema.
- 39:15Speaker 0: über das wird uns sicherlich noch Jahre beschäftigen wenn nicht immer.
- 39:20Speaker 0: also Es wird immer irgendwo ein Thema sein Und dann kommt es natürlich auch darauf an wie das getragen wird und dann auch umzusetzen, Geld.
- 39:30Speaker 0: Und auch dafür dann Geld in die Hand zu nehmen weil man hätte ist immer gut Fahrradkette vielleicht dass ein oder andere auch unterbinden können.
- 39:39Speaker 0: Aber da bin ich natürlich jetzt auch nicht der Experte.
- 39:41Speaker 0: Ich bin in meinem Beruf und da will ich mich gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen, das sollen dann die tun, die wirklich eben auch die Experten sind.
- 39:47Speaker 0: genauso wie wir jetzt die Virologen hatten für die Pandemie.
- 39:50Speaker 0: So werden auch – ich hoffe jedenfalls – es heißt ja auf man hätte vielleicht als ein oder andere verhindern können durch Information.
- 40:02Speaker 0: Wenn das wirklich so ist, dann wäre das natürlich auch wiederum irgendwo eine Katastrophe.
- 40:06Speaker 0: finde Dafür haben wir eben die Technik, wollte ich gerade sagen und die Metriologen.
- 40:12Speaker 0: Und auch die Politiker in dem Sinne oder Bürgermeister vielleicht auch so sollte finde ich aber jeder von uns fängt ja irgendwo bei sich an und zu Hause womöglich um da eben auch zu beizutragen.
- 40:27Speaker 1: Wir haben Anfangs schon über die Anziehungskraft des Adlon gesprochen.
- 40:31Speaker 1: Ich glaube es gibt kaum ein Haus das in Deutschland wenn nicht sogar in Europa bekannter ist wahrscheinlich wenig Häuser über die Filme gemacht worden sind, Serien gemacht worden und vieles mehr.
- 40:46Speaker 1: Was bedeutet diese wahnsinnige Geschichte, die dieses Haus hat auch heute noch?
- 40:51Speaker 1: Und die Werte von damals im heutigen Alltag des Hauses?
- 40:57Speaker 0: Ja das ist natürlich enorm!
- 41:00Speaker 0: Die Tragkraft, die das Haus hat... Also wenn ich mit Gästen spreche Ob beim Frühstück oder in der Halle, beim Austausch in der Lobby.
- 41:12Speaker 0: Dann sprechen wir natürlich sehr oft auch über die Geschichte wie Lorenz Adlon eben seines Zeichen das Hotel ja hier auch aufgebaut hat.
- 41:24Speaker 0: und wenn man die Bilder sieht auch ich jetzt meine Generation Das ist schon...das ist diese Besonderheit natürlich auch Jetzt waren wir leider nicht dabei.
- 41:39Speaker 0: Manchmal würde ich gerne mich so ein bisschen in diese Zeitfenster so hinein beam lassen, um es mal so auszudrücken, dass man mal so da so ein bissel mal Mäuschen spielt, Menschen spielen war's damals auch Eskophie.
- 41:56Speaker 0: das sind ja so wirklich.
- 41:57Speaker 0: also diese besonderen Menschen die das auch alles geprägt haben dieser Epoche und dass es dann eben auch wieder aufgebaut wurde.
- 42:09Speaker 0: Ich meine, wie das Haus auch genutzt wurde während des Krieges und die Gründe oder auch die Idee überhaupt, das Hotel hier an diesem Originalplatz wieder aufzubauen.
- 42:25Speaker 0: Und auch relativ schnell, denn von zwei Jahren wurde das Haus ja auch dann wieder aufgebaut.
- 42:31Speaker 0: Und jetzt selbst hier Zeitzeuge in den Zweitausenden, das ist schon auch für mich und für uns alle was ganz andere.
- 42:42Speaker 0: Und natürlich ist es so beides auf der einen Seite eben die Geschichte zu leben.
- 42:47Speaker 0: wenn man hier wohnt und ja auch in einigen Teilen nachgebaut wurde Der Brunnen zum Beispiel, Elefantenbrunde in der Halle steht Da wird man auch immer wieder darauf angesprochen, wird immer mal wieder gegoogelt Mensch guck mal hier da steht er tatsächlich und da sitzen wir jetzt und trinken unseren Kaffee Und das ist tatsächlich dann auch so eine Destination, wo die Gäste vor allen Dingen die jetzt nur einen Kaffee trinken möchten.
- 43:11Speaker 0: Die kommen hierher weil sie eben mit der Oma dem Opa oder den Neffen und den Kindeskindern zu sitzen und hier sitzen wir jetzt im ehrwürdigen Adronen.
- 43:24Speaker 0: Das ist für jeden Gast von nah und fern international und deswegen der Bekanntheitsgrad sicherlich eben auch weltweit getragen durch auch die Qualität, wir haben es vorhin gesagt.
- 43:40Speaker 0: Die hier auch von... die einfach sich durchzieht.
- 43:43Speaker 0: da ist nie wirklich stillstand gewesen bis auf natürlich eben die Zeit des Wiederaufbaus.
- 43:49Speaker 0: aber seitdem hat jeder einzelne Mitarbeiter auch eben nach Lorenz Adlon die Generation nach ihm was ich bewusst so würde ich das jedenfalls bezeichnen oder beziffern, dass jeder war sich bewusst das wenn er im Atlund fürs atlun arbeitet hundertzwanzig Prozent gibt und das sehe ich ja auch bei meinem Team.
- 44:13Speaker 0: Das habe ich auch gestern wieder bei einer Veranstaltung heute Morgen beim Frühstück die Kommentare der Gäste ihre Mitarbeiter ihre Mitarbeiter weil Die Hardware Ja gut Die ist ja vorgegeben Und das ist natürlich wunderschön in diesen Mauern In diesen Hallen Sich tagtäglich zu bewegen.
- 44:33Speaker 0: aber Das Leben, die Seele sind ja die Mitarbeiter.
- 44:38Speaker 0: Und das sind bei uns die Sternchen jeder einzelne der wirklich nicht sein letztes Hemd aber alles gibt für den Erfolg.
- 44:47Speaker 0: und dann sage ich auch immer wieder dass gibt auch die Freude und den Spaß weil wenn der Gast ja so zufrieden ist Dann bekomme ich ja auch in dem Moment des Lob.
- 44:59Speaker 0: das haben viele Berufe gar nicht Aber wir hier wirklich am Empfang wenn der Gast auscheckt, so wie es heute ja auch geschehen wieder.
- 45:08Speaker 0: Dann kriegt der Mitarbeiter in dem Moment das Lob und dann ist es doch nicht schön.
- 45:15Speaker 0: Schöneres gibt's doch gar nicht!
- 45:16Speaker 0: Wenn du abends dann aufs Fahrrad setzt, viele unserer Mitarbeiter fahren mit dem Fahrrad.
- 45:20Speaker 0: Ich seh die immer, wenn ich joggen gehe, kommt da einer mal im Fahrrad gegen mich entgegen.
- 45:24Speaker 0: Die fahr nach Hause und dann gehen die mit so einem breiten Grinsen weil sie sagen ey, das war wieder ein Tag und das ist eben das Adlon Das ist dieser Mythos, das ist dieses Besondere an dem Haus und das jeden Tag aufs Neue.
- 45:43Speaker 0: Anders!
- 45:44Speaker 1: Ich war jetzt auch selbst schon einige Male hier zu Gast und habe hier übernachtet.
- 45:49Speaker 1: Und ich hab einmal aus miterlebt als hier parallel ein Staatsbesuch im Haus war sehr beeindruckt davon, wie man es hinbekommen hat.
- 46:03Speaker 1: Dass man trotz diesem ganzen Aufwand der dafür betrieben werden muss.
- 46:08Speaker 1: Das hier draußen mit Fahrzeugkolonne und allem drum und dran.
- 46:12Speaker 1: Es war recht amüsant weil ich hatte den Zimmer zur Straße hin und hab das quasi vom Zimmer aus alles mitverfolgen können.
- 46:21Speaker 1: Und es war aber trotzdem für den Gast oder zumindest habe ich es so empfunden.
- 46:25Speaker 1: Trotzdem großen Aufwand keine... negative Belastung, also der individuelle Gast, der sonst im Haus ist.
- 46:33Speaker 1: Der bekommt es zwar mit aber ist jetzt nicht so dass es irgendwie zum irgendwelchen negativen Effekten kommt.
- 46:41Speaker 1: ich stelle mir vor das eine wahnsinnige Herausforderung ist diesen Spagats hinzubekommen zwischen den Anforderungen eines Staatsbesuches und trotzdem dem Aufrecht erhalten des normalen Hotelbetriebs mit dem individuellen Service für jeden einzelnen anderen, in Anführungsstrichen, normalen Gast.
- 47:01Speaker 1: Wie bekommt man das hin?
- 47:02Speaker 1: Ja,
- 47:02Speaker 0: das sind natürlich auch die Erfahrungswerte mittlerweile.
- 47:05Speaker 0: wenn man überlegt Das fing ja eigentlich schon gleich Siebenundneunzig am Dreiundzwanzigsten August war ja hier die Wiederöffnung.
- 47:14Speaker 0: Die offizielle, wo auch Roman Herzog dann das werde ich auch nicht vergessen der ist das rote Band also wirklich symbolisch dann eben für die Öffnung des Hotels durchgeschnitten hatte und fortan war es im Grunde genommen auch Gästehaus.
- 47:29Speaker 0: Also die Regierung jetzt auch die Zusammenarbeit Und auch die Überzeugungskraft bzw.
- 47:38Speaker 0: wie wir dann eben das Vertrauen aufgebaut haben mit den ersten Staatsbesuchen, die hier im Haus genächtigt haben.
- 47:45Speaker 0: und dann ist das auch irgendwo die Erfahrung, die man sammelt und da kommen ja so viele Institutionen zusammen also das BKA, wie gesagt die Botschaften Das ist ein Gefläch von allen!
- 48:01Speaker 0: Das ist nicht nur das Haus selber und die Mitarbeiter Nur dieses Verschmelzen von dem eigentlichen Geschäft der Gäste, die damit ja gar nichts zu tun haben.
- 48:11Speaker 0: Ist ja nicht so dass wir das Hotel dann in zwei Hälften aufteilen muss man so bildlich auszudrucken sondern der Staatsgast geht auch durch die Lobby und der Gast fragt sich Mensch kenne ich doch oder auch den Filmstar oder ähnliche.
- 48:26Speaker 0: Aber das ist dann eben auch hier wieder Dass der Gast diskret sich zurückhält trotzdem der Pianist eben auf weiterspielt und nicht irgendwie alles dann in die Haltung geht.
- 48:38Speaker 0: Genau das verkörpert das Atom eben auch, hier ist die Welt zu Hause.
- 48:43Speaker 0: Wir haben selten kann ich mich eigentlich auch erinnern dass ein Staatsgast gesagt hat also er möchte dem entgehen aber auch dann sind wir parat.
- 48:52Speaker 0: da haben wir natürlich dann auch verschiedene Möglichkeiten über die Tiefgarage durch die Fahrstühle Ich will nicht sagen manipulieren können, aber natürlich so einstellen das dann eben der Fahrstuhl durchfährt in die Suite oder auf der Stockwerk und dann ist da noch mal eine ganz andere Privatsphäre.
- 49:13Speaker 0: Aber ich würde mal sagen, neunzig Prozent möchten das gar nicht.
- 49:17Speaker 0: Die möchten einfach wirklich normal behandelt werden und trotz ihres Ranges ist das dann gar nicht das Thema.
- 49:27Speaker 0: Aber es ist natürlich immer wieder auf was Besonderes.
- 49:31Speaker 0: Wenn der rote Teppich dann ausgerollt wird an die Bordsteinkante und dann im Grunde genommen eher der Berliner da draußen unter den linden Pariser Platz sind, oh!
- 49:40Speaker 0: Dann kommen sie alle mit ihren Handys und wer kommt denn?
- 49:44Speaker 0: Und aber auch da wieder Diskussion.
- 49:46Speaker 0: Aber wenn der Staatsgaskant kommt wie auch jetzt kürzlich, dann wird genauso gewunken.
- 49:52Speaker 0: das habe ich ja beobachten wir ja dann auch immer wieder.
- 49:54Speaker 0: also Das ist eine Symbiose, das verschmelzt dann irgendwo.
- 49:58Speaker 0: Und dann ist es eigentlich für mich und wir haben auch unseren Battler der schon seit vielen Jahren, mit dem ich hier schon zu Anfang gearbeitet habe in einer anderen Funktion, dann ist er reingewachsen in diese Battler-Tätigkeit.
- 50:13Speaker 0: Wenn der Battler im Haus ist – ich will nicht sagen – dann ist das sowieso noch mal ein Heimspiel.
- 50:18Speaker 0: Man kann sich zurücklegen aber das Vertrauen auch in mein Team hundert Prozent!
- 50:25Speaker 0: Und das Unvorhergesehene, dafür sind wir ja dann auch da.
- 50:31Speaker 0: Da geht man dann ins Gespräch und selbst wenn es vielleicht mal ist, geht gar nicht darum eine Beschwerde.
- 50:37Speaker 0: Das ist gar nicht eine Beschwärde sondern eher vielleicht ne Anmerkung.
- 50:39Speaker 0: oder könnten wir das denn noch kurzfristig verändern?
- 50:43Speaker 0: Dann machen wir das!
- 50:44Speaker 0: Also es gibt kein Nein.
- 50:46Speaker 0: also das weiß auch jeder Mitarbeiter.
- 50:48Speaker 0: Wir versuchen alles und wenn wir das dann nicht umsetzen können dann versteht auch die Botschaft des BKA, dass wir haben alles versucht.
- 50:56Speaker 0: Aber in der Regel, wie sagt die Kanzlerin immer?
- 50:59Speaker 0: Wir schaffen das und wir schaffen es auch.
- 51:01Speaker 0: Haben's auch!
- 51:01Speaker 0: Und wir werden es auch weiter hier im Adler
- 51:03Speaker 0: schaffen.".
- 51:04Speaker 1: Wunderschönes Schlusswort.
- 51:05Speaker 1: Ich danke Ihnen sehr für die Zeit und für die vielen Einblicke und hoffe, dass dieses Pandemie-Thema zumindest was die Einschränkungen für Ihr Haus angeht... Jetzt erst mal quasi die Kuh vom Eis haben, sag ich immer.
- 51:21Speaker 1: Und es sich zumindest nicht mehr verschlechtert.
- 51:24Speaker 1: Danke!
- 51:24Speaker 0: Ich hab zu danken.
- 51:26Speaker 0: Das war's leider schon.
- 51:28Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken
- 51:30Speaker 1: das Gespräch
- 51:31Speaker 0: zu Ende.
- 51:32Speaker 0: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 51:35Speaker 1: Bitten
- 51:35Speaker 0: im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise
- 51:38Speaker 1: wenn du die
- 51:38Speaker 0: Bar verlässt Aber vergiss auf keinen
- 51:41Speaker 1: Fall den abonnieren Button zu klicken.
- 51:48Speaker 1: Gin & Talk ist ein Podcast von Forty-Eight Forward, produziert in den Forty Eight Forward Studios in München.