Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Digitaler Nomad lebt in Kolumbien & verdient 20'000+ CHF/Monat – so funktioniert seine Agentur wirklich
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Mein Name ist Kevin Keller-Mazza und mein heutiger Gast ist Andrej. Andrej ist ein Jungunternehmer. Besser gesagt, er ist ein digitaler Nomad. Und in diesem Podcast habe ich wirklich verstanden, was ein digitaler Nomad ist. Weil bis jetzt habe ich immer ein komplett falsches Bild gemerkt.
- 0:23Doch der andere konnte mir auf jeden Fall auf den Sprung helfen und hat von seinem Leben erzählt, von seinem Werdegang, wie das passiert ist, dass er heute im Ausland lebt und ganz, ganz viel tolle Firmen unterstützen kann, ihr Wachstum und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. In diesem Podcast reden wir über Entscheidungen, wir reden über Mut und wir reden über Disziplin, dass man niemals aufgeben sollte, wenn man einen Traum hat. Auf jeden Fall möchte ich nicht zu viel vorab nehmen, und zwar einfach jetzt sagen, Intro ab.
- 0:53Und schon mal schauen wollen, ob die Leute das kaufen. Ich hatte irgendwie 200 Abonnenten und habe drei Kollegen von mir geschrieben, hey, ich würde das gerne kaufen. Und dann habe ich ausgerechnet, ich habe 150 Franken verdient mit den drei Leuten, die es kaufen. Macht das Sinn? Ich habe halt sehr viel Business mit allem durchgespielt. Ich habe einfach gemerkt, 99% der Modelle machen gar keinen Sinn für den Anfänger.
- 1:09Guten Handshake, ich habe es gelernt, die ganze Zeit präsentiert, herzfreie Fragen gestellt, unterschrieben, am nächsten Tag das Geld überwiesen und ich habe mich gefühlt wie ein Unternehmer. Ich habe allen erzählt, ich habe 3'000 Franken verdient, jetzt fängt es an. Jetzt geht es so hoch und ist auch wieder. Ob es in 10 Jahren ist, ob ich 97 bin, wenn ich meinen ersten Milliard habe, das spielt mir komplett keine Rolle, es geht nur darum, irgendwann erreiche ich es.
- 1:27Ich weiss es jetzt schon. Es geht mir jetzt hauptsächlich darum, dass ich im Leben wiederkomme, dass ich einen wahren Mehrwert schaffen kann, dass ich einen Impact habe auf die Leute, auf sehr viele, die auch in den Stunden, in denen ich damals war, unheimlich das Leben geniessen können. Eben, Freiheit haben. Man fragt sich, was man macht. Wie würdest du das beschreiben? Ich kann das in einem sehr einfachen Satz zusammenfassen. Ich helfe heute Angestellten in der Schweiz dabei, wie sie ein Online-Business starten können, ein Neben-Einkommen generieren können, so wie ich das selber immer wollte.
- 1:50ob du selbstständig bist, ob du Top-Sucher bist, ob du schon eine Führungsposition bist und ganz viele Leute unter dir hast, Teamleiter bist, weisst, dass du irgendwie nicht ganz frei sein wirst im angestellten Verhältnis, irgendwie ein Leben einkommen suchst, ein Online-Business, wie wir vorhin angesprochen haben, such für dich etwas aus, was Sinn macht, wie zum Beispiel eine Marketingagentur und setz es einfach um, bis es funktioniert, bis du die erste Runde gewinnst.
- 2:14Mein Lieber Andrei, wie geht es dir? Mir geht es sehr gut, danke mal. Dir auch, Kevin. Hey, sehr gut, danke. Mich hat es mega gefreut, dass es geklappt hat, dass wir den Podcast heute zusammen machen können. Ich habe von dir ein paar Sachen nachlesen können, online. Bin ich gespannt. Ja, ja, ja, ich auch sehr. Ich bin auch sehr gespannt auf deine Geschichte, weil ich glaube, du hast eine sehr spannende Geschichte. Und ich starte aber immer gerne mit so einer ersten Frage. Trotz deiner jungen Jahre, was siehst du, was ist der Sinn des Lebens?
- 2:45Gute Frage. Ich habe genau gewusst, dass du mir die Frage stellen wirst. Ich sage jetzt mal, hauptsächlich geht es um Freiheit. Ich finde, wir alle haben oder es sollte irgendwie eine richtige Freiheit geben. Ja.
- 2:57Ein sehr gutes Beispiel war Corona. Ich sage immer, Disziplin gleich Freiheit. Dort haben wir sehr viel Freizeit bekommen. 90% der Leute haben einfach irgendwas gemacht. Netflix geschaut, sehr viele TikTok-Videos geschaut. Sehr viele unnötige Sachen. Irgendwann um 9, 10 Uhr aufgestanden am Morgen. Da gab es ein paar wenige Leute, die diese Zeit wirklich genutzt haben. Und ich sage, die meisten, die Disziplin haben, haben dort richtig Geld verdient, sind früher im Leben gekommen, haben Zeit für Fitness, Sport genutzt, was auch immer.
- 3:28Darum sage ich, Sinn des Lebens, Fazit oder kurz zusammenfassend, richtig Freiheit gehen. Richtig Freiheit gehen. Was ist für dich der Inbegriff von Freiheit? Die Definition von Freiheit ist, dass man ohne Zwang etwas machen kann, Entscheidungen treffen kann und oder Handlungen ausführen kann. Das heisst, dass man selber sagen kann, mein Ziel ist X, was brauche ich, um zu diesem X heranzukommen?
- 3:55Okay. Gut, jetzt hast du gesagt, vor allem in dieser Corona-Phase, wir hatten zwar sehr viel Freizeit, Leute haben dann etwas daraus gemacht und haben dann die Freizeit gebraucht, um etwas aufzubauen, andere halt nicht. Wie hast du diese Zeit aber genutzt für dich? Was hast du da gemacht?
- 4:12Ich war damals knapp 19 Jahre alt. Ja. Dann habe ich neben den Jobs angefangen, neben dem Gymnasium. Z.B. habe ich bei der Post gearbeitet. Ah, ich sehe, ja. Genau. Du hast Pakete ausgeliefert. Pakete ausgetragen. Und dadurch die ganze Zeit, die ich hatte, brauchte es, um einfach zu arbeiten, Pakete auszuteilen. Ich habe mit dem Laptop mitgenommen, Homeschooling von dem Postbus gemacht und irgendwie geschaut, dass man nicht erkennt, dass ich am Arbeiten bin in meinem Postoutfit. Wirklich?
- 4:40Die Lehrer haben es gemerkt, aber es war mir so egal. Ich habe wirklich nur fürs Geld und für meine Entwicklung geschaut. Das war mir das einzig Wichtigste damals. Ich habe mein erstes Buch gelesen, die 4-Stunden-Woche. Okay. Und gemerkt, ich will 4 Stunden in der Woche arbeiten können und so viel Geld wie möglich verdienen. Und ich könnte ja diese 4 Stunden mehrmals ausführen und umso mehr und mehr machen. Wie meinst du, diese 4 Stunden mehrmals ausführen? Hast du das Buch gelesen? Ich habe es gehört. Ähm...
- 5:10Aber ist eben für mich auch eines der ersten gewesen und ist schon massiv lang her. Wahrscheinlich zu der gleichen Zeit habe ich es gelesen.
- 5:18Ich kann es absolut jedem empfehlen. Ich sage es mal zusammenfassend. Er sagt aus, dass du gar nicht zwölf Stunden am Tag arbeiten musst, um auch das Freisleben zu haben, sondern er wollte auch mit der Familie herumreisen. Er wollte auch mehr Zeit für sich haben. Und das Konstrukt, sein Unternehmen so aufgesetzt, dass er mit vier Stunden genug verdient und wirklich auch genug Sachen pro Woche hinbekommt.
- 5:43und das ganze Unternehmen läuft. Das war eine Supplementfirma. Er hat dann alles delegiert, was er nicht machen muss. Das sage ich auch allen. Du siehst, dass du alles wie möglich delegieren kannst, wenn du das Unternehmen hast. Und halt die 4 Stunden einfach gebraucht für wichtige Termine, Strategie überlegen, vielleicht Marketing etc. Also das heißt, es hat die 4 Stunden...
- 6:08Mehrmals machen? Genau, das ist eine Frage. Und zwar, wenn du es angebracht hast, sagen wir jetzt in einer Zahl aus dem Nichts, sagen wir mal 20'000 Franken im Monat verdienst, mit 4 Stunden. Sagen wir jetzt 4 Stunden pro Woche. Du kannst ja theoretisch sagen, ich mache jetzt die 4 Stunden, aber ich mache jeden Tag die 4 Stunden.
- 6:26Okay, dann ist es keine 4 Stunden Wucht, sondern 4 Stunden Tag. Genau. Aber du hast ja den Hebel mehrmals. Ja. Ich sage, viel mehr bringt es gar nicht an, weil voller Fokus mehr als 4 Stunden am Tag ist sehr schwierig. Ich sage, maximal 6 Stunden am Tag wirklich produktiv sein könnte. Was ich auch bei mir mache, ich arbeite ja zwischen 4 und 5 Stunden am Tag für meine Agentur. Ich habe nebenbei eine Marketingagentur. Und dort mache ich genau das. Ich brauche 80% der Zeit für das Thema Sales, weil mir das am meisten Geld bringt. Den Rest delegiere ich einfach. Ja.
- 6:55Also du hast ein Team von x Personen, die für dich dann gewisse Arbeiten durchziehen, ob das administrative Sachen sind, Controlling. Machst du Controlling? Genau. Das macht auch meine Mitarbeiterin. Macht auch die Mitarbeiterin. Gut. Also zwei Vollzeit und Freelancer alle zusammen etwa 150% plus minus. Okay, gut.
- 7:17Mit dieser 2-Folgs-Zeit? Nein, ohne diese 2-Folgs-Zeit? Nach dieser 2-Folgs-Zeit. Nach dieser 2-Folgs-Zeit hast du noch 150% vergisst an Freelancern. Genau, ja. Okay, cool. Super. Ähm, also. Wir sind jetzt schon recht in der Sache, die du jetzt machst. Ich möchte aber noch nicht darauf eingehen, was es genau ist, sondern einfach ein paar Jahre zurückschrauben. Mich würde es sehr wundern, wie ist der andere entstanden, wie er heute ist? Was hat er durchgemacht? Wo kommt er her? Schule? Aufgewachsen? Eltern?
- 7:46Wie ist das Ganze passiert? Eine sehr gute Frage. Ich könnte stundenlang über dieses Thema reden. Ich habe Zeit. Ich habe genug Speicher, also let's go. Let's go. Ich habe immer gewusst, ich will Milliardär werden. Okay. Was heisst immer gewusst? Seit ich das Wort Milliardär wahrscheinlich gehört habe und mein Vater mir erklärt hat, was es ist, habe ich gewusst, das ist mein Ziel. Es ist sogar noch spannend zu wissen, wie hat es sich erklärt? Was ist ein Milliardär?
- 8:13Da überfragst du mich, weil es halt sehr lange her ist, was ich um die 20, 21 Jahre her... Und ich habe einfach gewusst, Milliardär, das ist mega viel Geld. Es geht mir gar nicht ums Geld. Weil mit 10 Millionen auf dem Konto kannst du dir die meisten Sachen leisten. Der Unterschied ist, du kannst ihn vielleicht noch in einen Fussballklub kaufen, was auch immer. Was keiner braucht. Ich habe einfach gewusst, das ist etwas, was fast niemand erreicht hat. Und ich habe immer gewählt, und will es auch heute noch, dort hinzukommen.
- 8:42Und da habe ich mir einfach das Leben lang überlegt und auch aufgezeichnet, wie sieht irgendwann mein Haus aus, wenn ich so viel Geld habe, wie sieht meine Firma aus. Ich habe ganz andere Sachen gespielt als andere Kinder. Ich weiss noch einmal, als ich zu Hause war, ich hatte so einen Computer, wo man Spiele spielen kann auf dem Computer. Ich habe keine Spiele gespielt, also ein Fake-Computer, also Plastikgerät. Und habe ihn immer so getan, als würde ich jetzt meine Firma managen. Und habe ihn so ein bisschen gespielt im Sinne von, ich habe jetzt diese Firma, ich verkaufe die, da kommt das rein, dann mache ich kurz das.
- 9:11Und lustig ist, es sieht heute genau mein Leben so aus. Klar, es ist viel langsamer. Besserer Computer. Besserer Computer, der wirklich funktioniert.
- 9:21Aber ich bin langsam da drin, wo ich schon immer sein wollte. Okay. Okay, gut. Also du hast einfach damals schon als Kind das Wort Milliardär gehört, dein Vater hat dir das erklärt und dann hast du eigentlich schon manifestiert, dass du das wirst und dass du das bist. Ja. Gut. Dann irgendwann ging es um die Schule, du gingst in die Schule. Was besuchst du für eine Schule? Normale Primarschule, nachher die Chemie. Du hast nachher die Chemie gemacht. Genau. Mit welchem Hintergedanken? Was wolltest du werden?
- 9:51Ich wollte... Milliardär werden. Milliardär werden, genau. Ich wollte bei Google mein Praktikum machen. Ja. In der Technik studieren. Okay. Eine eigene Firma machen. Irgendetwas im Tech-Bereich. Und das für einen Milliard verkaufen. Das war mein Plan. Das war dein Plan? Ja. Okay. Dein Plan hat sich wahrscheinlich dann irgendwann verändert. Genau. Gut. Als ich die 4-Stunden-Woche gelesen habe, habe ich gemerkt, man kann ja sehr viel Geld verdienen, auch von anderen Orten. Ich habe kurz nachher die Gesetze der Gewinner gelesen von Bodo Schäfer. Das habe ich auch schon mal gehört. Sehr geiles Buch, ja.
- 10:20Wunderbares Buch. Sehr viele Seminare besucht, von Bodo Schäfer, Dirk Kreuter, Tony Robbins. Alles, was du findest. Hast du die besucht? Ich habe die besucht vor Ort. Ich habe ein Webinar gemacht, das war halt Corona. Am Anfang gab es nur Webinare und später vor Ort. Dirk Kreuter, ich habe wahrscheinlich jede Vertriebsoffensive geschaut, die es überhaupt gab. Auch in Deutschland hingeflogen.
- 10:43Und ja, für mich dann irgendwann gesehen, ich kann ja theoretisch statt jetzt den klassischen Weg durchgehen mit Studieren, fünf Jahre brauchen, dann Praktikum machen, dann angestellt sein und langsam alles aufbauen. Ich könnte das ja viel schneller umsetzen und den ganzen Prozess beschleunigen. Was haben deine Eltern gemacht? Mein Vater bei der CS, 35 Jahre, jetzt arbeitet er bei der Basler Kontinentalbank. Hat er den Ausstieg noch geschafft, bevor es...
- 11:09Genau in diesem Zeitpunkt. Es gab ein Jahr, in dem er nichts gemacht hat. Bezahlt. Und dann nachher in den Basel gewestet. Die Mutter ist Arzt und Spitalsekretärin. Auch schon seit etwa 15 Jahren. Aber halt beide angestellt. Beide angestellt.
- 11:24Und wie sind Sie damit umgegangen, dass Ihr Sohn sagt, hey, ich möchte mich selbstständig machen, eine Firma aufbauen, das und das. Ich war halt komplett anders. Ich habe einfach anders gestickt. Ich war nicht anders in den Kindern. Ich war mit einem Kollegen, ich war genau gleich. Ich habe, was ich am meisten gemacht habe, vor allem...
- 11:42Ich war ganz normal gegen draussen. Aber innerlich war ich komplett anders programmiert und meine Eltern haben das gewusst. Ich habe das selber gewusst. Ich habe auch immer gesagt, wenn wir an jedem Fitnessstudio vorbeigefahren sind, habe ich gesagt, wenn ich 16 Jahre alt bin, mache ich mir hier ein Abo. Jedes Mal. Und so war es auch. Ich habe mir 16 Jahre ein Abo gemacht und bin jeden Tag gegangen. Wirklich? Bis heute. Ich trainiere jeden Tag. Sechsmal die Woche.
- 12:04Ohne Seich. Ohne Seich. Es gibt es für mich einfach nicht, dass ich nicht trainiere. Was ich morgens erst mache, ist einfach Training. Schön. Wichtig. Absolut. Du bist sehr diszipliniert. Du bist sehr diszipliniert und ein Mensch, der eine Vision hat und diese Vision verfolgt. Ich bin sehr rational denkend. Das sehe ich im ganzen Leben. Das haben meine Eltern mir auch schon immer gesagt.
- 12:29Logischerweise kann ich Emotionen, alles ganz normal. Aber ich denke mir immer, was macht jetzt am meisten Sinn, strategisch. Ich bin sehr strategisch veranlagt und überlege zum Beispiel einfach, was macht jetzt am meisten Sinn, um so weit wie möglich zu kommen. Das setzt sich einfach um. Auch wenn ich vielleicht mal keine Lust habe.
- 12:48Okay. Jetzt hast du gesagt, du hast im 19. Jahrhundert noch studiert. Du hattest Homeschooling. Ja, als ich 19. war. Als du 19. warst. Währenddessen hast du aber gesagt, ich muss jetzt irgendwie Geld verdienen und bist bei der Post die Pakete ausgeliefert. Ja. Währenddessen hast du deinen Laptop offen gehabt und versucht, dass man es nicht merkt. Sie haben es dann einfach gemerkt. Was aber nicht wieder schlimm war, nehme ich an, oder?
- 13:13Mehr oder weniger. Ich habe zwei, drei Schreiben bekommen, ich habe zwei, drei Gespräche mit den Lehrern. Ich bin mehrmals verwarnt worden. Wegen was? Hey, du darfst nicht arbeiten während dem Homeschooling? Ich habe es halt schon noch mal einiges weitergetrieben. Ich war einfach bei der Post am Arbeiten. Ich habe zum Beispiel in der Schule Französisch gelernt. Ich habe gar kein Französisch gelernt. Ich habe mich voll auf Spanisch fokussiert. Weil es mir einfach mehr Spass gemacht hat. Ich war einfach so ein bisschen auf meinem eigenen Weg. Ich habe gesagt, ich lerne nichts von der Schule. Ich mache alles selber.
- 13:43Okay, gut. Das heisst, du hast dann dein Grau verdient bei der Post, hast da deine Sachen gemacht. Und wann ist das entstanden, dass du gesagt hast, weisst du was, jetzt mache ich mich selbstständig. Wann war das?
- 13:58Im letzten GIMI-Jahr habe ich das GIMI auch für meine Eltern fertig gemacht, weil ich es mal durchmachen muss, damit meine Eltern wenigstens stolz auf mich sind. Direkt das Militär gemacht. Anschliessend ein Jahr Reisen. Ich glaube, du hast sogar ein Militärvideo, das massiv viral gegangen ist, mit fast 500'000 Aufrufungen. Kannst du mal erzählen, worum es genau ging? Ich habe es hochgeladen und schreibe, dass man sogar während des Militärs Geld verdienen kann, wenn man es wirklich will.
- 14:23Ist logisch ein Witz, weil das war im WK, nicht in der RS. Und dann haben die meisten Leute kommentiert, dass es gar nicht möglich ist. Und ihre RS ist die härteste. Jeder hat das Gefühl, die eigene RS ist die brutalste. Es hat triggert. Und ja, aber einfach zum zeigen, was ich eigentlich überbringen will und auch sehr gut überbracht habe, ist, es spielt keine Rolle, was rundherum ist. Du kannst im Militär sein, du kannst Abschlussprüfungen haben, du kannst im Ausland sein, wo auch immer.
- 14:50Du kannst die Zeit, die du hast, nutzen, um noch ein bisschen weiter im Leben zu kommen. Um Geld zu verdienen, um Business zu machen, um Bücher zu lesen, was auch immer. Das habe ich halt gemacht. Ich habe meine ganze Ernstzeit gebraucht, um in jeder freien Minute YouTube-Videos zu schauen, Bücher zu lesen. Ich habe irgendwie überlegt, was für ein Business-Modell ich machen könnte. Ich habe auf Notizen auf dem Handy ein File über Business-Modelle. Ich könnte jetzt 20 Business-Modelle aufzählen, die ich schon im Kopf hatte.
- 15:18Ich habe sogar ein paar angefangen. Zähl auch fünf auf. Also, das erste Mal, das hat Bluebird, habe ich das genannt? Bluebird, okay. Bluebird, genau. Dass du, wenn du an etwas am Zahlen bist, sagen wir, du willst irgendwas zahlen an der Kasse, kostet 50 Franken und du hast die 50 Franken nicht. Was hat sehr vielen Jungen passiert. Ich habe die ganze Zeit miterlebt, irgendwie, du bist im Gymnasium und dann...
- 15:42muss man 20 Franken über ihn auszahlen, weil er kein Geld hat. Und da habe ich mir gedacht, theoretisch, mit dieser Bluebird-App kannst du zahlen und dann bist du wie im Minus und musst einfach zurückzahlen innerhalb von 30 Tagen. Und wenn du es nicht zurückzahlst, also du zahlst ihn zurück, plus 1 Franken. Ich habe durchgerechnet, das macht mega Sinn, weil dann zahlen die Leute das zurück und da habe ich auch bei jeder Transaktion einen Franken verdient.
- 16:06Mhm. Sehr komplex, das Ganze. Nein, geht. Eigentlich sehr simpel. Eigentlich sehr simpel, aber zum Aufbauen. Zum Aufbauen wahrscheinlich sehr komplex, weil du kannst wahrscheinlich da voll in die Finma rein. Absolut. Also bist du voll in der... Ja. Haben wir da auch jemanden gesagt? Genau, du musst ja in die Finma. Ich habe ja gar nicht gewusst, was die Finma überhaupt ist.
- 16:21und gesagt, okay, irgendwie macht das nicht so viel Sinn, dann gehst du zum zweiten Business. Also würdest du investieren, wenn ein Business da wäre, Bluebird, du bist an der Kasse, hast keine 50 Franken, du kannst dir Geld ausleihen lassen und du weisst, du musst nur einen Franken, eigentlich ist es ein Frankenzins, den du zahlst. Genau, einfach einen Franken, egal was der Betrag ist, und das in halb 30 Tagen. Dann schreib es mal in die Kommentare, wie würdest du investieren. Das geht auch unter.
- 16:45Das zweite ist, ich habe ein Fitnessbuch geschrieben. Ja. Das habe ich sogar verkauft. Etwa 5-6 Mal. Okay, geil. Für 11.90 Franken. Stopp. Ausgeholt. Ja. Ich habe es genannt. 10 Kilo in... Oder 10 Kilo in 10 Tagen. Oder 10 Kilo im Jahr. Irgendwie so. Okay, ja. Jetzt hat keiner verstanden, ob es geht 10 Kilo hoch, 10 Kilo runter. Vielleicht wollen wir erklären, 10 Kilo Muskelmasse zu nehmen in einem Jahr. Ja.
- 17:12Ich habe dann ganz viele Seiten geschrieben, es gab noch keine Chachapitique, ich habe alles von Hand gemacht, 250 Seiten. Während der ganzen Reise, wo ich in Costa Rica, Panama, Mexiko war, habe ich wirklich jeden Morgen
- 17:25Und nochmal irgendwie fünf Seiten dazugegeben. Ja, krass. Das Buch war absolut mega für mich. Ich habe es eben ein paar Mal verkauft. Und irgendwann merkte ich, doch nicht so das, weil du verdienst gerade mal 11 Franken, um es manuell zu verkaufen. Ja, aber das ist ja... Und jedes Mal muss jemand nochmal neu überzeugen. Und du hast vielleicht gezahlt, um es zu produzieren. Ich habe es gar nicht produziert. Ich habe nur das PDF verkauft. Ah, du hast das PDF verkauft. Ja.
- 17:49Okay, geil. Gut. Jetzt haben wir zwei. Ich wollte einen Fitness-Shake machen. Der heisst Pre-Workout-Shake-AJ. Ich habe keinen einfacheren Namen gefunden.
- 18:02Ich habe das Logo produziert, habe jemandem Geld gezahlt, dass er mir diese Box erstellt, dass es echt aussieht. Ich habe das überall auf Insta gepostet und schon mal schauen wollen, ob die Leute das kaufen. Ich hatte irgendwie 200 Abonnenten und habe drei Kollegen von mir geschrieben, hey, ich würde das gerne kaufen.
- 18:19Und ein bisschen ausgerechnet, okay, ich habe 150 Franken verdient mit den drei Leuten, die es kaufen. Macht das Sinn? Es hat nicht wirklich Sinn gemacht, weil du musst mindestens 20'000 investieren für die ganze Produktion. Ich habe sehr viele Business-Modelle durchgespielt, die Anfänger halt haben. Klassische Sachen wie Kleidermarken, so irgendwie Tanktops erstellen, eben Fitnesscoaching, ich habe nachher noch das Fitnesscoaching angefangen. Ganz viele Sachen durchgespielt, die ich einfach gemerkt habe, es gibt, also 99% der Modelle machen gar keinen Sinn für den Anfänger.
- 18:50Jetzt haben wir drei Besitz. Okay, warte mal. Die Aussage, viel Business, macht keinen Sinn für einen Anfänger. Du musst das schon parkieren, dann nehme ich mich nachher bei Wunder. Gehen wir zu der vierten. Perfekt. Das vierte eben, Fitnesscoaching. Okay. Und zwar Personal Training. Ja. Da habe ich eine Webseite erstellt für über 1000 Franken mit einem Inder, für den ich engagiert bin. Oh mein Gott.
- 19:12Ich wusste selber nicht, wie das funktioniert. Heute kannst du es ja mit Claude, Code und Manu machen. Heute hast du deine Homepage in einem halben Tag. Genau. Aber damals hast du sie nicht. Vor vier Jahren. Dann habe ich ein Video gemacht mit zwei Kollegen. Bei ihnen 200 Franken bezahlt. Studio gemietet. Also für mich schon mal fast zwei Millionen.
- 19:36Dann versuche ich das zu verkaufen über Instastories und wirklich so ein paar klassische Sachen wie «Nur noch heute» für 54 Franken Training statt für 87. FOMO aufbauen und alles, was ich je gehört habe. Künstliche Knappbegung. Also wirklich komplette Amateur-Techniken, die ich gebraucht habe.
- 19:55Ich habe kein einziges Training verkauft. Also minus 2000? Minus 2000, genau. Und das ist ja alles vom verdienten Geld von der Post. Du hast kein einziges Training verkauft? Kein einziges. Schade, ja. Ich hatte eine, wo sie gesagt haben, vielleicht... Also ich hatte ein Verkaufsgespräch. Und wie viel hast du angeboten? Irgendwo zwischen 50 und 100. Das ist nicht so viel. Und dann bin ich auf 29 Franken runtergegangen. Auf den Stories. Da hat dann auch niemand reagiert.
- 20:22Und dann hast du gewusst, okay, ich werde einfach sein. Genau, ich bin nicht so mies. Okay, gut. Ich habe dann auch gesagt, ich möchte nicht mit Fitness Geld machen, das ist mein Hobby, ich liebe es, ich will es aber nicht assoziieren mit dem Job. Okay, okay. Dann die vierte. Mhm.
- 20:37Vielleicht spannend hier, wieso hat es nicht geklappt in euren Augen? Was denkt ihr, wieso hat die vierte ein Fitnesscoaching, ein Personalcoaching nicht geklappt, obwohl der Preis so, so günstig war? Spannend eigentlich. Ich könnte 20 Sachen aufzählen, bis es nicht funktioniert. Du schreibst nachher zurück in die Kommentare, wieso. Ich kommentiere nachher auch. Also, fünfte. Fünfte. Ich muss gerade überlegen. Okay.
- 21:05Network Marketing, ob das zählt? Hey, zählt. Habe ich auch gemacht. Was hast du gemacht? Herbalife. Ich habe mit Herbalife angefangen. Achso, ich eben auch. 17 Jahre war ich da. Das ist jetzt 20 Jahre her. Krass. Und hast du Geld verdient? Ja, lustigerweise. Heute muss ich wirklich sagen, lustigerweise habe ich Geld verdient. Aber nicht durch Network.
- 21:28Also nicht durch Teamaufbau, sondern einfach nur durch Produktverkauf. Ich konnte relativ schnell Leuten helfen auf- und abbauen. Und ich hatte so zwei richtig geile Kundenstorys, wo die eine irgendwie 35 Kilo abgenommen hat. Und das war natürlich so wie mein Aufhänger. Und sie haben mir ein paar Kunden gebracht. Und ich habe dann schlussendlich relativ schnell aufgestiegen. Ich war auch in Turin an der
- 21:59Ein riesen Event. Ich weiss genau, weil du meinst, kein Ereignis heisst, aber ein riesen Event, das irgendwie einmal im Jahr hat. Ja, ein riesen Event, ein riesen Auftritt. Extra auf Touring gefahren mit der Mutter. Extra Vaganza. Extra Vaganza.
- 22:14Ich hatte 30-40 Kunden in Monaco, die über mich Produkte gekauft haben. Aber ich glaube, in dieser ganzen Zeit, nur etwa 2-3 Leute, die eingestiegen sind durch mich. Ich wusste einfach wie verkaufen, ich dachte, ich wüsste wie verkaufen, es hat irgendwie geklappt. Aber mit Leuten aufbauen ging gar nicht. Da habe ich lange gesagt, lass mich in Ruhe mit Network Marketing, ich wollte nichts mehr davon wissen.
- 22:41Ich habe dann relativ lange Pause gemacht und habe dann noch zwei weitere Firmen aufgebaut, die auch cool und gut gegangen sind. Dann habe ich gesagt, ich habe da mein Business. Aber ja, Herbalife kenne ich. Spannender Einblick. Meine Erfahrungen sind ähnlich. Ich habe ein bisschen Geld verdient. Ich würde sagen, 300-400 Franken im ersten Jahr. Ich habe dann auch immer wieder mal Schecks verkauft.
- 23:01Aber du bist halt die ganze Zeit deinen eigenen Kollegen am durchtelefonieren und jeder weiss, andere Leute hier, er will irgendetwas verkaufen. Das hat mich halt weggebracht. Ich wollte Sachen verkaufen, kann gerne mit Leuten kommunizieren, aber nicht den eigenen Kollegen. Okay, verstehe. Also da haben wir fünf Sachen. Und du hast mindestens 20, die du dir aufgeschrieben hast, die nicht geklappt haben, die du nicht weiterverfolgt hast. Irgendwann bist du ja bei einer stecken geblieben. Was war das?
- 23:31Spannende Geschichte. Ich hole ein bisschen aus. Oh ja, sehr gerne. Ich bin nach Hause gekommen von meiner Südamerika-Reise. Du bist aus Südamerika, weil? Weil ich immer wieder reisen kann. Also auch zum Reisen, Ferien machen. Zum Reisen, genau. Okay, gut, ja. Vielleicht eine ganz kurze Vorgeschichte auch zum Reisen. Kommen wir nachher zu der Vorgeschichte vom Geldverdienen. Und zwar, ich bin als Kind immer in die Amerikanische gegangen. Ja. Und für mich war Spanisch so faszinierend.
- 23:54Ich habe die ganze Zeit die Leute gehört, Spanisch zu sprechen, Spanisch zu singen, zu tanzen, diese Musik. Und ich habe immer gesagt, irgendwann will ich wie die sein. Ich finde das so cool, das ist genau meins. Du bist auch, also Spanisch ist, kannst du fliessend? Jetzt fliessend, ich bin aber halb Russ, halb Schweizer, ich habe nichts Spanisch im Blut. Kannst du sagen, herzlich willkommen zum Momentum Podcast? Ja. Bienvenidos al Podcast de Momentum.
- 24:19Super, das ist noch gut. Den nutzen wir gleich als Start. Top, perfekt. Sehr geil. Okay, krass. Also du bist sehr viel in die Dombre gegangen. Brutal. Das war absolut mies. Ich habe nichts anderes von Südamerika und Lateinamerika gesehen. Ich habe genau gewusst, das ist absolut mies. Und dann mit dem Reisen war einfach klar, ich gehe irgendwo dort hin. Ich schmecke komplett egal wo. Hauptsache Strand, Leute, die Spanisch sprechen und Leute, die cool drauf sind. Zuerst mal Costa Rica. Ich habe nach sechs Tagen Costa Ricanerin kennengelernt.
- 24:48Jeder Junge kommt an und denkt, jetzt machst du eine mega Party und eine coole Zeit. Nach sechs Tagen direkt verliebt. Jeden Tag mit ihr verbracht. Jeden einzelnen. Ich habe mit ihr gewohnt. Wir haben eine Wohnung am Strand gemietet. Das ganze Haus sogar. Dann bin ich umgereist.
- 25:09Mit ihr? Zuerst mal mit ihr, danach noch ein wenig weiter. Ja. Ich bin dann eben zurückgekommen aus Südamerika, Panama, Mexiko, Kolumbien noch gemacht. Ich bin zurückgekommen, sie in die Schweiz genommen, mit ihr in der Schweiz gewohnt für drei Monate, bis ihr Visum abgelaufen ist. Und ich habe die drei Monate durchgehend gebraucht,
- 25:28um zu überlegen, wie ich Geld verdienen kann. Ich habe nicht gehandelt, ich habe einfach nur überlegt. Du hattest keinen Job? Ich hatte keinen Job. Also ich habe in einer Bar gearbeitet als Barkeeper auf Stundenlohn, um einfach überleben zu können, mit ihren Ausflügen zu machen, vielleicht auch mal ein paar Sachen kaufen zu können. Ja, ja, ja, okay.
- 25:46Und dann brauchst du einen Streamer, um etwas zu finden. Ja. Okay? Genau. Ich habe einfach jedes YouTube-Video geschaut, was es zum Thema gibt. Online-Business, Online-Geld verdienen, bestes Business-Modell 2000 und ich weiss auch nicht was. Und dann für mich entschieden, weil Iman Gaci hat seine erste Million gemacht mit einer Marketingagentur.
- 26:07Grant Cadone hat einen Test gemacht, wenn er keinen Kontakt hat, kein Business hat, von null starten muss, wie er das erste Mal 10'000 Franken im Monat verdient. Er hat eine Marketingagentur gegründet und so dann nach zwei Wochen den ersten Deal gemacht für eben 10'000 Franken und ganz viel weiter hin.
- 26:27Sonst auch Alex Ramosi, wenn ich mich nicht enttäusche. Und dann habe ich gesagt, hey, wenn die das gemacht haben, die erste Million von komplett null, dann kann ich auch genau das Gleiche machen. Weil es macht auch Sinn. Du musst kein Geld investieren,
- 26:38Du gehst auch zu einer Firma und sagst, ich mache dir eine Webseite für 5'000 Franken. Oder ein Werbetext, noch viel einfacher. Du musst ja nur ein bisschen schreiben, einen guten Text haben, heute kann ich Seemann-Chat-Jabbiti machen und dann zahlt ihr relativ viel Geld. Wenn er Nein sagt, gehe ich einfach zum Nächsten. Wenn der Nein sagt, zum Nächsten, bis irgendwann jemand Ja sagt. It's a numbers game. Einfach ein numbers game, wie überall im Leben. Und so bin ich dann nachher für die Firma losgegangen. Ich habe mal 50 E-Mails geschickt, mit einem Video, ich habe allen ein Video geschickt, von zwei Minuten von mir.
- 27:08Kein grosses Zeitaufwand. Zwei haben direkt gesagt, wir haben einen Termin. Ein Schweizer, ein Österreicher, beide gekauft. Der eine für 2'960 Franken. Das war mein erster Deal. Das habe ich mich gefragt, was war dein erster Deal, der abgeschlossen war? 2'960? 2'960 Franken. Ich bin hergefahren auf Bern. Eine Whirlpool Firma, das kann man sich auch sagen, Adamspa GmbH. Dann sagt er, wenn wir es anschauen, dann kommst du bei mir vor Ort vorbei.
- 27:36Heute würde ich klar sagen, machen wir nicht. Machen das über Zoom, ganz entspannt. Was für alle auch okay ist. Damals mega nervös geworden, ja sicher, ich komme vorbei auf Bern, das ist ja nur zweieinhalb Stunden entfernt. Im Hochsommer, das war 18. April, war schon recht heiss. Ich mit meinem hellblauen Anzug, wo man so halb gesessen ist,
- 27:57Die zweieinhalb Stunden durchtrainiert. Was sage ich? Wie sage ich es? Jede Frage aufgeschrieben, die man haben könnte. Und wirklich die Abschlussfrage, Herr Adam, wenn wir das zusammen machen, 500 Mal durchgesagt. Laut im Zug.
- 28:14Bin ich angekommen, 5 Minuten zu früh, also 5 Minuten zu früh, dass man halt rechtzeitig ist, reingekommen, wurde ein Handshake, wie ich es gelernt habe, das Ganze präsentiert, er hat zwei Fragen gestellt, unterschrieben, am nächsten Tag das Geld überwiesen und ich habe mich gefühlt wie ein Unternehmer. Ich habe allen erzählt, ich habe 3'000 Franken verdient, jetzt fängt es an. Jetzt geht es so auf und ist es auch wirklich.
- 28:39Gut, und du hast für diese Whirlpool-Firma, hast du was genau gemacht? Ich habe acht Newsletter geschrieben und seine ganze Webseite einfach nur getextet. Okay. Einfach nur in Text geschrieben und sie haben es dann ihrem Webdesigner gegeben, sozusagen. Genau. In der Geschichte, er hat es eingepflegt, bei Cobello ist es drei Wochen gegangen.
- 29:01Dort steht das. Gut. Was war dein erster Deal? Was war dein zweiter Deal? Das war auch Text. Auch Text. Website-Text für eine Saunafirma. Saunabauer.at Eine sehr grosse Saunafirma aus Österreich. Da hat der Marketingleiter gesagt, dass es okay für ihn sei. Ich habe ihm 3600 Franken gepitcht, was ja damals noch sehr hoch war.
- 29:23Und dann wurde er auf 3-3 angekündigt. Ich sagte, ja, sicher machen wir. Was auch immer, bezahlen, bezahlen, was auch immer. Deal abgenommen. Dann die Texte geschrieben, er super happy.
- 29:34Und dann merkte ich, das funktioniert einfach. Die Texte, die du geschrieben hast, du hattest ja keinen Marketing-Background. Nein. Hast du das gelernt, was soll stehen, was gut ankommt durch YouTube, was du gelernt hast, oder wie hast du das beigebracht? Guter Punkt. Ich hatte einen Mentor. Ich habe bis heute Mentoren. Ich finde, ohne Mentor kommst du viel länger voran. Das ist sehr wichtig. Und mich für einen entschieden. Ich habe wirklich online geschaut.
- 30:00Online-Coach für Copywriting, Online-Coach für Marketingagenturen. In der Schweiz gab es keine. Es war einfach aus Deutschland, Österreich, zwei, drei. Ich habe alle mal angeschaut, Gespräche geführt und der Sympathischste hat mich für ihn entschieden. Und eben vom Start mit ihm am 1. April bis zum ersten Deal sind es 18 Tage gegangen. Also in 18 Tagen mit deiner ersten Agentur, die noch eine Einzelfirma war in dem Jahr? Genau, Einzelfirma. Also Andrej Joller Copywriter, wie es heisst. Ah, wirklich? Ja.
- 30:31Und dadurch mit dem Copywriting-Business anfange. Okay. Und wie viel von deinem Copywriting-Business gibt es heute noch? Mhm.
- 30:40Also die Einzelfirma gibt es heute faktisch nicht mehr. Ja. Aber ich verkaufe immer noch Text. Okay. Damals habe ich es selber geschrieben, weil ich bin ein sehr guter Copywriter geworden mit der Zeit. Ich bin sehr gut auch in der Verkaufspsychologie, allgemein Marketing. Ja. Heute logischerweise, ich weiss, wie man promptet, kann die Texte über ZGPT verkaufen oder hauptsächlich Manus, die ich brauche. Schau nochmal drüber, schreibe die zweiten Sachen um und that's it. Okay.
- 31:03Wieso denkst du, müssen wir eine Marketingagentur engagieren, die Texte macht, wenn man doch selber einfach prompten kann und auf ChatGPT? Die meisten machen das halt nicht. Die meisten sind zwischen 40 und 65 Jahre alt, Unternehmer, weil sie gar nicht wirklich KI brauchen. Sie kennen ChatGPT, kennen aber die besseren Tools nicht für gute Texte, wissen nicht, wie man richtig promptet, können den Text rausnehmen und gar nicht analysieren.
- 31:31Darum besser jemand, der kein Profi ist. Ich habe ja selbst Dienstleister, die mir Texte schreiben. Für meine Kunden. Also engagiere zum Teil auch eine physische Person. Bevorzuge, wie KI. Wo ich zahle. Also das heisst, du machst immer noch oder über deine Firma oder Firmennahe.
- 31:52Offiziell Firma. Ich habe nur eine Firma, die YOLA Consulting GmbH. Es laufen aber mehrere Sachen darüber. Ja, genau. Stand heute. Gut. Und unter der ist jetzt unter anderem das Consulting oder Texting, wie heisst das? Copywriting? Copywriting, genau, ja. Wo du oder wo dein Team Text erstellen tut. Eigentlich mega simpel, mega geil. Super. Absolut. Well done. Well done. Sehr, sehr cool. Danke.
- 32:15Gut, und dann ging es irgendwann weiter. Du hast angefangen mehr zu verkaufen, mehr Kunden zu akquirieren, mehr Kunden zu akquirieren und mehr Kunden zu akquirieren. Und irgendwann hast du gedacht, oder wann ist der Moment entstanden, wo du gesagt hast, oh mein Gott, vielleicht werde ich Milliardär, so wie ich es mir vorgestellt habe als Kind. Nie, weil ich weiss es. Es ist so, ich hinterfrage das gar nicht. Auch mein Vater, es war lustig, ich hatte einmal ein Gespräch, wo meine Mutter das leicht hinterfragt hat.
- 32:41Mein Vater hat direkt das Thema beendet. Das ist gar keine Diskussion, das ist einfach Fakt. Und ich weiss es auch. Ob es in 10 Jahren ist, ob ich 97 bin, wenn ich meinen ersten Milliard habe, das spielt mir komplett keine Rolle. Es geht nur darum, irgendwann erreiche ich es. Ich weiss es jetzt schon. Es geht mir jetzt hauptsächlich darum, dass ich früher komme im Leben, dass ich einen wahren Mehrwert schaffen kann, dass ich einen Impact habe auf die Leute, auf sehr viele, die auch dort stehen, wo ich damals war, und dass ich mein Leben auch geniessen kann. Eben, Freiheit haben.
- 33:12Was macht ihr jetzt über deine Firma? Was ist jetzt der Hauptfokus? Cool, also wir haben jetzt sehr viele Sachen. In der YOLA-Consulting, ich sehe jetzt mal zuerst aus der Agentursicht, biete ich alles an im Bereich Marketing, mache LinkedIn-Werbung, mache Webseiten sehr, sehr geil aufgebaut. Nicht jetzt irgendwie ein Standard-Cloud-Prompt und dann sieht das aus wie alle anderen Cloud-Webseiten. Wir machen eben noch Werbetext, machen Social-Media-Werbung, hauptsächlich für Immobilienmakler und Architekten. Heute habe ich auch über 170 Firmen betreut.
- 33:43Schön, ja. Alles aus dem Bau, Handwerk und Immobilienbereich. Gut. Und das ist mal ein Part. Was machst du sonst noch über die Firma? Ich habe eine Beratung. Und zwar, ich habe irgendwann, als ich angefangen habe, Geld verdient. Ich sage jetzt irgendwie zwischen 20.000 und 30.000. Und habe gesagt, hey, das funktioniert mega gut. Und immer mehr Leute fragen mich, wie machst du das eigentlich? Du siehst eigentlich nur Bilder von mir im Strandhemd irgendwo in Kolumbien.
- 34:11Tom Red bin ich dann wieder oft gegangen, Dubai, Miami, überall. Ich treffe dann auf einmal Leute, die man kennt. Letztens zum Beispiel auch mit dem Andrew Tate, Tristan Tate, gehe Boxen gehen, Pottis posen und auf einmal überall Aufmerksamkeit. Andere, wie hast du das gemacht? Und da habe ich das mal eins zu eins Leuten beigebracht, gesagt, guck, ich habe meine Marketing-Aktur aufgebaut, du kannst genau das Gleiche machen, such dir einfach eine andere Branche wie ich, dann funktioniert das wunderbar, so gewinnst du Kunden. Auf einmal meine Kollegen und Leute, die ich so halb gekannt habe, gesagt, okay,
- 34:41die Strategie, die ich aufgebaut habe, die kann man einfach replizieren. Und dort habe ich mich entschieden und gesagt, ich kann ja theoretisch, dass auch mehr Leute beibringen, mir wirklich Zeit nehmen und darum eben schaffe ich jetzt 4 Stunden, sagen wir 4,5, meine Agentur am Tag und die restlichen 4 Stunden eben für Leute, die dort stehen, wo ich damals gewesen bin, also halt aus dem angestellten Verhältnis, das sind Leute, die mir haben
- 35:0420-25-Jährige mit sehr vielen 40-45-Jährigen, die sehr gut bezahlt angestellt sind, aber merken irgendwie, die Freiheit wirst du gar nicht haben im Angestelltenverhältnis. Sie haben zwar gut Geld verdient, Familie aufgebaut, wollen aber das Nebeninkommen generieren und diesen Leuten helfe ich eben, um eine eigene Agentur aufzubauen.
- 35:23Okay. Und was ist... Du baust dir mit dem wie eine Konkurrenz auf. Wenn du anderen dazu hilfst, um das Gleiche zu machen wie du... Ich bin der ganz klaren Meinung, der Kuchen ist genug gross. Es hat Platz für alle. Es hat genug für alle. Und ich finde es schön, dass du dein Wissen rausgeben und weitergeben kannst, damit die Leute das auch machen können.
- 35:53Im Gegenzug baust du deine Konkurrenz auf. Jetzt hast du mit diesen Verträgen einen gewissen Prozentsatz, den sie an dich verdienen, den du auch mitverdienst. So eine Lizenz-Fee. Oder sagst du, weisst du was, kostet dich einfach x, y und dann kannst du das auch machen und jetzt nimmst du mir vielleicht einfach 10 Kunden weg. Guter Punkt. Ich schaue es immer als ein Vakuum an. Ich weiss, der Markt ist kein Vakuum.
- 36:21Wenn du eine Firma akquirierst, die ich auch akquiriere, kann es sehr gut sein, dass du den Kunden gewinnst und ich Geld verzichten muss. Trotzdem, ich sage immer, es geht um meinen Impact. Ich könnte 50 oder von mir aus auch 200 Marketingagenturen aufbauen, die alle eine komplett andere Branche haben, ein komplett anderes Angebot und mit einer
- 36:42tangieren null. Also es ist einfach null Überschneidungen, weil es gibt so viele Selbstständige, es gibt so viele Firmen, die alle Marketing brauchen. Und jetzt einfach mal vom Angebot, du kannst theoretisch Social Media Werbung anbieten, du kannst Webseiten verkaufen, du kannst Mitarbeitergewinnung
- 36:58anbieten. Du kannst den Firmen helfen, ihre Prozesse zu automatisieren. Es gibt so viele Sachen, dass auch wenn du jetzt zum Beispiel auch auf Immobilienmakler gehst, es gibt ja in der Schweiz 2750 Immobilienmakler, die eingetragen sind. 2750 Immobilienmakler? Genau. Ich habe 50 davon. Und ich bin wahrscheinlich einer, der am meisten Immobilienmakler betreut in der Schweiz. Ich habe so einen kleinen Prozentsatz
- 37:23Aber ich verkaufe halt sehr hochpreisig. Ich muss gar nicht 1'000 Kunden haben. Das sage ich immer. Verkaufe eine gute Marketing-Dienstleistung und verkaufe sie hochpreisig. Du verkaufst hochpreisig. Wenn ich jetzt die Agentur aufbauen möchte und ich mache das über dich, mit was muss ich rechnen? Um die 10'000 Franken im Schnitt. Okay. Und was ist der Claim? Also ab wann wir dir Geld verdienen können? Wenn du jetzt eine Firma bist und ich helfe dir mit Marketing. Ja.
- 37:51Ziemlich schnell eigentlich. Es kommt darauf an, was du machst. Wenn ich dir eine Webseite verkaufe, wirst du nicht messbar dank mir mehr Geld verdienen. Du siehst ja nicht, wer kommt dank dieser Webseite rein. Wenn du eine Social Media-Anbietung hast mit einem Funnel, siehst du ganz genau, jetzt haben sich da 20 Leute eingetragen im ersten Monat. Davon haben drei gekauft. Ich habe einen Umsatz von 97'000. Der andere Joller hat mich 10'000 Franken gekostet. Wenn ich 2'000 Werbebudget habe, dann geht das auf.
- 38:17Eine Webseite, werbe Text, ist sehr schwer messbar. Ist aber auch einiges günstiger. Okay. Ist so 10'000, oder was ist der, wenn du das sagen kannst, was ist der verkaufte Abschluss einzelner Kunden, die du am meisten eingekauft hast? Bei einem Deal? Ja. Dein erfolgreichster Deal? Um die 15 bis 18. 15 bis 18 Millionen? Ja. Und das ist das Agenturbusiness gewesen? Ja, für die Agentur.
- 38:48Wie hat sich das angefühlt? Recht gut. Aber eigentlich auch neutral. Weil ich habe dort laufend Aufträge für 10-12'000 CHF eingeholt. Und dann einfach immer mehr und mehr. Und dann schreibt jemand mal für 15,4 CHF und noch das Budget obendrauf für das Marketing. Für mich 15,4 CHF. Das ist dann einfach eine Zahl, die den Umsatz nicht viel grösser macht. Ohne diese ist der Umsatz nicht viel kleiner.
- 39:15Okay. Und jetzt lebst du nicht mehr in der Schweiz? Ich bin angemeldet in der Schweiz, aber ich lebe in Kolumbien. Du lebst in Kolumbien. Ich habe mal irgendwas davon gelesen wegen Airbnb. Hast du schon mit Airbnb noch? Hast du Airbnbs? Gar nicht. Gar nicht? Nein. Gar nicht. Ich lebe in Airbnbs. Also du lebst einfach in Airbnbs? Und Luxushotels. Ja. Was hast du lieber?
- 39:40Luxushotels. Luxushotels, die aber ein Apartment haben. Mit Küche und vielleicht auch Balkon. Und das gibt es viel in Kolumbien? Ja. Ja, wirklich? Es gibt sehr viel sogar. Ich habe in letzter Karnevalzeit in Barranquilla, Kolumbien in einem, wahrscheinlich sogar das teuerste Hotel der ganzen Stadt, ein Apartment gemietet. Es gibt so, im Hotel gibt es Hotelzimmer und es gibt Apartments im Hotel. Ah, wirklich? Ja. Das war mega cool.
- 40:07Ich kenne es auch in der Schweiz, aber nicht von einem Luxushotel. Ich habe auch 9 Monate lang in einem Hotel gelebt. Und dort war auch ein Studio, in dem ich auch eine Küche hatte. Eine, die ich nie gebraucht habe. Aber von einem Luxushotel kommt mir jetzt nicht in den Sinn, dass es immer ein Luxushotel-Zimmer hat mit einer eigenen Küche. Ja. Aber es macht Sinn. Also auch so ein ziemlich langgezogenes Raum war das. Schön, ja. Sieht wirklich aus wie eine Wohnung. Ah, wirklich? Ja.
- 40:34Es ist mir wichtig, dass ich selber kochen kann. Ich habe ja meine 20 Proteine und Supplement-Böckschen, die du auch schön verteilst. Und ich nehme mich am Morgen, es geht ja eine halbe Stunde, bis ich alles genommen habe, meine Shakes gemacht habe, meine Eier gekocht habe etc. Und das brauche ich schon. Das ist jetzt ein guter Einstieg. Wie sieht dein typischer Alltag von dir aus? Cool. Mein Morgen ist eigentlich immer gleich. Ich schaue entweder um 4 oder 5 Uhr auf. Unterschied durch?
- 41:03Was ich nachher habe, was für Termine ich habe, wenn ich ins Bett gegangen bin, ich schlafe mindestens neun Stunden. Also vom Zeitpunkt, wo ich ins Bett liege, mindestens neun Stunden später, wenn ich aufwachen darf. Ich gehe sehr früh ins Bett, meistens irgendwie um sieben, acht. Dann zuerst mal, ich trinke etwa einen Liter bis eineinhalb am Morgen. Ich mixe das mit recht vielen Sachen. Ich habe Elektrolyt, ich habe so ein Greens-Pulver, wo halt nichts drin ist, ausser Teil von Brokkoli, Teil von
- 41:32Sellerie, etc., Gurken, was auch immer. Sehr gesunde Sachen. Spirulina. Spirulina, genau. So ein violettes Pulver, das noch Antioxidantien hat. Rote Beete. Rote Beete. Ich verstehe das gar nicht alles. Ich weiss nur, wenn ich alles nehme, das kostet mich im Monat irgendwie 600 Franken. Es muss gesund sein. Und ich kaufe immer das Beste. Auch das, was wirklich am besten aussieht,
- 41:55Ich recherchiere dann auch, okay, die Marken und so. Das, was am besten aussieht, ist nicht immer das, was am besten ist. Genau. Das weisst du als Marketing-Expert. Das stimmt. Sehr guter Punkt. Was am besten aussieht, Inkubation mit dem Preis. Aber auch da, es gibt wahrscheinlich Sachen, die gesünder sind, die ich jetzt einfach nicht weiss. Diese Zeit habe ich jetzt aber auch nicht, um da im Lade alles zu recherchieren. Ich laufe nicht mehr raus mit so einer riesen Tasche, die für den ganzen Monat reicht.
- 42:18Und Reis auch, mit dieser Tasche umher. Man könnte es viel einfacher machen, aber das ist einfach wichtig. Das ist meine Morgenroutine. Ich habe zwischen 5 und 8 Eier, die ich am Morgen esse. Entweder roh im Shake oder gekocht, Spiegeleier, wie auch immer. Und Berries. Also Keto am Morgen, Keto am Mittag, damit ich den ganzen Energieflow behalten kann. Mittags meistens Poulet und Brokkoli oder sehr viel Steak, also jeden Tag mindestens ein Steak, etwa 250 bis 350 Gramm.
- 42:46Und eben auch Brokkoli am Abend, dann Kohlenhydrate wie Reis, Haferflocken, Bananen, was auch immer. Und den ganzen Tag durch ist wirklich nur arbeiten. Ich arbeite immer auf den Punkt 9 Stunden, das ist mir mega wichtig. Morgenroutine, klassische Sachen wie Journal führen, meditieren, einfach so in den Tag reinkommen. Ja. Sehr viel reflektieren und dann einfach wirklich nur Termine, Arbeiten, selbst. Ja.
- 43:12Okay, das heisst, du hast einen sehr durchtakteten Tag, alles sehr durchgeplant. Wieso hast du das so? Gibt dir das gewisse Sicherheit? Mhm.
- 43:23Du bist ja ein sehr freiheitsliebender Mensch. Ja. Und dadurch, dass du das machst, würdest du dir ja viele Einschränkungen generieren. Können wir jetzt gar nicht aus dem einen. Also, du sagst, vier Uhr aufstehen oder um fünf Uhr, nachdem einfach neun Stunden schlafen, dann Supplements, eineinhalb Liter Wasser. Und dann noch etwas. Und dann Keto dort, Keto da, dann Kohlehydrat. Also eigentlich...
- 43:48Null Freiheit, sondern voll durchgetaktet. Das ist für mich ganz entspannt. Wie gesagt, wie vorhin, Disziplin gleich Freiheit. Es braucht eine gewisse Disziplin dahinter, dass ich frei sein kann. Weil theoretisch, ich bin komplett frei. Ich habe immer wieder mal einen Tag, wo ich sage, heute mache ich gar nichts.
- 44:07Ich habe keinen Termin, der ist einfach blockt im Kalender. Meine Assistentinnen, also meine Assistentinnen und meine anderen Mitarbeiter, wie sie ganz genau sagen, melden sich einfach niemand. Einfach am Morgen schreiben, was sie machen, am Abend schreiben, was sie erledigt haben und that's it.
- 44:22Social Media macht auch deine Assistenten? Ja. Wir hatten, glaube ich, geschrieben, ich weiss gar nicht, wie wir das Ganze gestartet haben, ich wüsste es wirklich nicht mehr, ob man deine Assistenten geschrieben hatte. Ja, aber nicht von mir. Von mir habe ich immer geschrieben.
- 44:37Aha. Aber das Standen hat von ihrem dir noch geschrieben. Also hat man von ihrem mir geschrieben wegen dir? Irgendwie so, ja. Ja, genau. Okay, also von deinem Account hast du den vollen... Ja, genau. ... den vollen Kontrollen. Also sie hat auch den Zugriff. Ich habe dann auch Anfragen. Ich sage ihr, ich schaue mir zuerst einmal die Anfragen an, was die Anfragen sind. Und dann mir zu sagen, aber meistens schreibe ich selber auf meinem Insta. Ja. Zu 90 Prozent.
- 45:01Wie machst du das mit Teammanagement, wenn du so oft weg bist? Jetzt bist du ein paar Wochen da, aber sonst bist du sehr weit weg. Wie machst du das mit dem ganzen Teamzusammenhalt? Es ist alles remote. Wir haben jeweils Calls, ich weiss ganz genau, was sie machen. Wir haben To-Do-Boards, wo ich sage, das ist heute wichtig. Und ich rechne nicht nach, wie viele Stunden sie arbeiten, weil sie könnten auch drei Stunden arbeiten. Das spielt auch keine grosse Rolle. Das muss einfach erledigt sein. Ob du sieben oder neun Stunden hast, ist mir eigentlich egal.
- 45:31Also wenn sie jetzt viel zu lange hat und mir sagt, hey André, keine Chance, weiss ich es. Dann sage ich, guck, weil es so tut, werden wir vielleicht fünf Mohren machen, Mohren verschieben, so dass es halt ein bisschen aufgeht. Und sie wissen das auch, dann passt es eigentlich immer. Okay.
- 45:46Sie haben sehr direkte Kommunikation. Was ist ihr Hauptjob? Was machen sie für dich genau? Die Assistentin macht auch sehr viele private Sachen. Wir buchen Flüge, suchen Hotels, organisieren solche Sachen. Sie betreut meine Kunden in der Marketingagentur. Sie macht das ganze Fulfillment.
- 46:04wir haben sehr viel KI, die wir brauchen aber es hilft eigentlich alles zu managen und eben, ich sage immer wieder, wenn du eine Marketingagentur aufbaust, die Arbeit ist eigentlich mehr die Kommunikation, macht auch alles Sinn, sie deckt mich einfach ein bisschen dass ich mich auf meine Sachen fokussieren kann auf Content
- 46:20auf Sales, auf eben Leute betreuen können. Da nehme ich mir sehr viel Zeit auch. Ich gehe manchmal sehr tief rein. Ich habe jetzt gesehen, einer, den ich betreue, hat ein Verkaufsgespräch, das morgen ansteht. Dann schauen wir vorne zusammen das Ganze nach. Sagen wir ganz genau, was er sagen soll. Wir üben das auch miteinander. Nach dem Gespräch, einen Tag später, nimmt er das entweder auf oder gibt mir ein Feedback, wie was wo. Dann geben wir das schriftlich durch.
- 46:44Sonst werden sie den Call aufzeichnen, mit seinem Bodensee kommt, egal ob es ein Ja oder ein Nein ist. Dann sitze ich mit dem Mann und sage ihm, da hast du einen Fehler gemacht wegen dem und dem. Hättest du folgende Fragen stellen können, schreib dir das auf für das nächste Mal und so werden die Leute auch wirklich besser und besser. Das braucht halt sehr viel Zeit und darum nimmt das Stände alles andere ab. Ja, okay, macht schon Sinn.
- 47:07Wenn du dich beschreiben müsstest und deine Tätigkeit beschreiben müsstest, du lernst jemanden kennen und man fragt, was machst du? Wie würdest du das beschreiben? Ich kann das in einem sehr einfachen Satz zusammenfassen. Ich helfe heute Angestellten in der Schweiz dabei, wie sie ein Online-Business starten können, ein Nebeninkommen generieren können, so wie ich das selber immer haben wollte.
- 47:27Okay. Wirst du mit Gegenfragen konfrontiert wie «Hey, das ist doch ein Scam, man verkauft irgendwelche Päckchen.» Hat es das schon gegeben? Die ganze Zeit. Oh wirklich? Und wie gehst du damit um? Ich frage immer, ob sie schon mal etwas gemacht haben, was ein Scam war, weil es gibt faktisch gesehen Scams draussen. Es gibt Leute, die auch Beratungen anbieten, die sehr seriös sind, die sehr gut sind.
- 47:51Und wenn man merkt, okay, du hast das gemacht, aber den Erfolg nicht gehabt, weil du nicht umgesetzt hast. Ich frage mich ein bisschen nach, ich muss finden, was so die Meinung gibt. Weil ich habe sehr viele Coachings schon gebucht, ich glaube vier oder fünf gebucht, von Leuten, die man kennt, wo für mich alles sehr gut funktioniert hat, weil ich habe es sehr gut umgesetzt.
- 48:10Aber ich weiss, dass es auch Leute draussen gibt, vor allem so in der Dubai-Szene gibt es immer wieder, die das nicht 100% ernst nehmen. Du hast ja vorher Andrew Tate angesprochen, dass du mit ihm bist gebockt warst, also mit Andrew und Tristan. Und sie hatten ja auch so eine Plattform, oder haben immer noch so eine Plattform. Universe, irgendetwas?
- 48:39Etwas mit University. Oder University. Hustlers University. Oder Real World. Oder Real World. Ja, genau. Gut. Hast du mit ihnen zu tun gehabt? Bist du dort dabei gewesen? Oder hast du dort auch Sachen daraus heraus gelernt? Oder wie kannst du sein? Ich habe nie von ihnen gelernt. Ich habe jetzt auch nichts konsumiert. Ich habe einmal das...
- 49:02Ich habe den Kurs für einen Monat gekauft, um zu schauen, wie es aufgebaut ist. Ist aber nicht von innen selbst. Der ist nicht von innen selbst? Ja, die Videos sind nicht von innen. Und ich finde bei so etwas immer, wenn es persönlicher ist, authentischer, ist mir auch wichtig, dass die Leute mit mir Kontakt haben, nicht irgendwie mit jemandem, den ich geschult habe, der nur 30% vermissen hat.
- 49:22Deutlich hätte ich mehr von dem erwartet, aber es ist mega günstig, du kostest 49 Franken im Monat. Der Kurs? Ja genau, kannst direkt auch einkünden. Aber eben der Kontakt zu ihnen, wie hast du den? Wie kennen die euch? Ich habe einen zweiten Geschäftspartner, der jetzt in Dubai ist. Also wo wir Engländer sind, wir haben uns in Kolumbien kennengelernt. Und dann hat er gesagt, wir gehen nach Dubai, ich habe Dubai noch nie gesehen.
- 49:49Ich bin jetzt auch nicht der Dubai-Typ. Ist nicht wirklich meins. Ja, also wenn du sagst, lieber so Kolumbien, dann kann ich mir vorstellen, dass du das pure Gegenteil bist. Pure Gegenteil, aber auch sehr frei, sehr schnelllebig, was ich auch faszinierend finde. Da bin ich auf Dubai geflogen, da haben wir fünf Tage zusammen Seminars gehabt, wir sind in den Gewässer gegangen, ich habe Dubai angeschaut.
- 50:11Und an einem Tag sind wir geboxen. Ich mache seit einem Jahr sehr intensiv Boxen. Und sind dort auch trainieren gegangen. Wir sind sehr nahe zu einem meiner Geschäftspartner. Er trainiert die beiden. Er hat Andrew trainiert für seinen letzten Kampf, den er hatte. Und so hat er jede Runde gemacht. Ich habe die Rettigkeit der Boxer. Der hat den Kampf verloren? Ja genau, der hat verloren. Ach, das geht nicht heiss. Jason Moore. Ja.
- 50:38Gut, also so lernte ich dann irgendwie kennen. Genau, ja. Gut. Du bist selber noch sehr jung. Du bist in den 01. Jahr gegangen, hast schon sehr viel erreicht, hast schon sehr viel gemacht, hast schon sehr viel Wissen im Unternehmertum. Was denkst du, ist heutzutage so ein bisschen der grösste Pain der Jugendlichen? Mhm. Die meisten wollen halt
- 51:02Ich sage jetzt mal, so viel erreichen wie möglich, möchte aber nicht viel hineingeben für das. Ich merke es immer wieder, dieser Drive ist einfach nicht da. Und es ist nicht nur meine Generation, nicht nur die Jüngeren. Wieso ist das so? Was hast du für... Wieso ist das so? Es ist bei allen so. Also, ich bin Mann, ich sehe es aus der männlichen Sicht, fehlt das Testosteron, ist eigentlich ganz einfach, um es mir zu erklären. Ich merke es bei mir selber. Je weniger ich schlafe, desto tiefer ist mein Testosteron, desto weniger Lust habe ich, Sachen zu machen.
- 51:28Bei Frauen kann ich es nicht erklären, aber ich sage, alles mit dem Handy, alles schnelllebige TikTok-Videos, das reduziert ja auch das ganze mit Lust aufs Arbeiten, Lust auf Sport machen. Das ganze Dopaminlevel ist viel, viel tiefer. Oder das Dopamin, das günstige Dopamin ist viel, viel höher. Ich glaube, das ist einer der grössten Gründe.
- 51:53Ja, weil ich, weisst du, wenn es irgendwelche Events da oben gibt und dann kommen irgendwelche sehr junge Männer oder Mädchen zu mir und fragen, hey, was kann ich machen? Ich hätte eine Idee, wie kann ich umsetzen? Und dann versuche ich sie mal zu verfolgen für ein paar Wochen, so auf Insta und sehe auf einmal, ist das wieder verflogen? Ist auf einmal wieder weg? Es ist kein Thema mehr, was sie gesagt haben. Es ist so wie, sie haben das Gefühl, oder man hat schnell das Gefühl, hey, weisst du was, ich mache jetzt etwas und
- 52:23Ein Beispiel. Ich verkaufe jetzt Homepages, mache jetzt das, blase raus, wie gut ich bin und dass ich der Beste im Webseitenbau bin, dass du die geilste Webseite bekommst. Dann merken sie, zwei, drei Wochen kein Kunde, vierte Woche kein Kunde, okay, ich mache es nicht mehr. Absolut. Und das ist schade. Die Leute haben kein Drive. Durchhaltevermögen.
- 52:46Ja, es ist das Ganze dahinter. Eben TikTok-Videos. 15 Sekunden. Das muss ich die ersten Millisekunden catchen, dass es ganz schnell abhängt. Dann meinen sie jetzt, nach zwei Wochen habe ich den ersten Kunde. Und eben, nach vier Wochen immer noch keinen Kunde.
- 53:01Wenn du das Richtige machst, wirst du irgendwann den ersten Kunden gewinnen. Das ist einfach nur eine Frage der Zeit. Klar, wenn du das Richtige Businessmodell hast, bist du leugnig zu dem Ganzen. Das ist klar. Also jetzt würde ich nochmal zurückgehen und nochmal das Fitnesscoaching aufbauen. Wäre es viel erfolgreicher, ich weiss wie Ads funktionieren, ich weiss wie man kommuniziert, ich weiss wie man Sachen verkauft, ich kann Deals abschliessen.
- 53:22wäre viel erfolgreich. Auch das Buch. Ich würde es ja nicht manuell in Fitnessstudios verkaufen, ich würde das Ganze online, ich würde ein E-Book machen auf Audible, ich würde Ads schalten auf das Buch, ich würde Webinar machen, um mehr Leute auf das Buch zu bringen. All diese Sachen, das weisst du gar nicht am Anfang. Du weisst gar nicht, wie das funktioniert. Klar, ja. Auch hier, egal was du machst,
- 53:42einfach durchziehen und einfach die ganze Zeit, wie im Fitness. Deine Muskeln wachsen, einfach weitermachen, YouTube-Videos schauen, dich selber analysieren, was kann ich verbessern. Du gehst nochmal ins Fitnessstudio, schaust nochmal irgendwelche Videos, okay, der hat zum Beispiel eine grosse Muskelmasse aufgebaut, was hat er gemacht, was isst er. Dinge implementieren von anderen, schauen, okay, wer ist dort, wo ich irgendwann sein will. Und einfach das Ganze übernehmen und übernehmen.
- 54:06Okay. Jetzt in dieser ganzen Zeit deiner Selbstständigkeit, die du jetzt schon ein paar Jahre machst, was würdest du sagen, ist so der grösste Struggle gewesen, das grösste Hindernis, das du überwinden musstest? Mhm. Gute Frage. Das grösste Hindernis, das ich gehabt habe, ist das Modell zu finden, das mir zuseht. Mhm. Wo ich vollgas reingehen kann.
- 54:33Ich habe mehrere Sachen probiert, die nicht funktioniert haben. Bei der Marketingagentur habe ich genau gewusst, dass es funktionieren muss. Ich habe einen Coach gesucht, einen Mentor. Und ich habe es gar nicht mehr hinterfragt. Ich habe gewusst, ich gehe voll für das. Ich hatte das Gefühl aber nicht bei den anderen Businessmodellen.
- 54:51Bei der anderen Business hast du in dem Fall auch, dass der Drive nicht wirklich verspürt, nachdem du das gefunden hast, verspürt hast. Ich habe den Drive verspürt, aber ich habe nicht gewusst, ob es sich lohnt, um es wirklich langfristig durchzuziehen. Und bei dem habe ich gecheckt, es hat wahnsinnig viel Potenzial. Sehr viele andere haben zuerst Geld mit genau diesem Businessmodell gemacht. Wenn ich das Gleiche mache, wird es auch bei mir funktionieren. Das ist der grösste Struggle bis jetzt? Ja. Hast du noch nie...
- 55:22Wenn ich jetzt denke, was in meiner Zeit die grössten Struggles waren. Ich meine, ich habe zwölf Tage vor dem ersten Lockdown meine Firma gegründet. Eine Eventfirma. Eigentlich war es nur eine Struggle. Ich kann mir vorstellen. So finanzielle Engpässe oder Angst oder irgendwie...
- 55:44Behörden oder keine Ahnung, solche Sachen hattest du gar nie. Es lief immer relativ gut und du konntest von Anfang an relativ schnell durchstarten. Mein grösster Struggle war teilweise kurz vor dem 25. Ich wusste nicht, wie ich in drei, vier Tagen die Löhne meiner Mitarbeiter bezahlen sollte. Und ich versetzte Berge, um das irgendwie hinzubringen, dass sie ihren Lohn bekommen.
- 56:14Hast du so etwas nie gehabt? So spezifisch nicht, nein. Was ich verspüre ist, wenn du Mitarbeiter einstellst, ist es mir auch schon 5-6 Monate her, als ich die erste Mitarbeiterin eingestellt habe, wo halt am Anfang sehr komplex ist. Du denkst, die Person tickt genauso wie du. Es ist ja selbstverständlich, dass man die Aufgabe so macht,
- 56:37Du hast das Gefühl, dass diese Person gleich überlegt wie du. Das musst du alles an trainieren. Ja, das kann nicht. Und ich habe auch immer gedacht, okay, überleg doch mit. Mhm. Es ist eigentlich klar, wie es funktioniert. Dann kommen zum Teil unnötige Fragen, bis ich mich herausgefunden habe, okay, ich kann ja einfach ein System bauen, wo diese Person eigentlich nicht mich fragen muss, sondern einfach überlegt, okay, Szenario X ist schon dreimal vorgekommen, der andere hat immer gleich reagiert, das ist die Antwort.
- 57:05Ja, ja, ja. Du baust so ein System für die Mitarbeiter auf. Ganz genau, ja. Du bist ein sehr strukturierter Mensch. Ja. Ich eben gar nicht. Okay. Ich gar nicht. Ich habe das mega antrainieren müssen, weil ich jetzt weiss, wie wichtig das ist. Ähm,
- 57:23Gleichzeitig musst du sehr kreativ sein, wenn du texten machst. Du musst dich in gewissen Personen, in die Personas deiner Kunden fühlen, dass du weisst, wenn ich diesen Text mache, den catchst du. Der kommt gut an. So ist es ein sehr kreativer Job auch.
- 57:42Und ich glaube, das kann, wahrscheinlich ist das einfach dein Erfolgsrezept, dass du sehr strukturiert, aber kreativ kannst sein. Weil die meisten, die ich kennenlerne, sind entweder sehr strukturiert oder sehr kreativ. Und dass man das verbinden kann, ich glaube, das ist das, wo, oder, wir kennen uns jetzt seit zwei Stunden, ich glaube, das ist etwas, was wahrscheinlich bei dir
- 58:05sehr ausprägt ist und was ein Erfolgsfaktor sein kann. Guter Punkt. Du kennst das Buch Psycho-Cybernetics? Nein. Sag es nochmal. Psycho-Cybernetics. Nein. Wem ist das? Kann ich nicht sagen. Psycho-Cybernetics. Kann ich dir anschauen? Nein, kann ich nicht. Kann ich dir empfehlen. Kann ich jedem empfehlen.
- 58:28es sagt aus, dass du dir selber ein neues Gesicht machen kannst und deine Selfview, also wie du es selber siehst, dass das auch eintrifft.
- 58:39Zum Thema kreativ, ich war eigentlich nie der kreative Typ. Ich habe mir aber selber gesagt, ich muss kreativ sein für meinen Job. Also bin ich jetzt aber kreativ. Okay, gut. Das ist, wie du dich selbst identifizieren musst. Und das ist eines der stärksten... Anthony Robbins sagt dir das genau gleich. Ganz genau, ja. Eines der stärksten Tools, die wir haben, ist, wie wir uns identifizieren. Wenn ich sage, ich bin ein...
- 59:04Wenn ich sage, seit einer Woche rauche ich nicht mehr, ich bin am aufrauchen. Deine Tage sind gezählt, du wirst wieder anfangen. Wenn du sagst, ich rauche seit einer Woche nicht mehr, ich bin ein Nichtraucher.
- 59:16Ganz genau, deine Identität, bist du nicht draus, bist du eine kreative Person, sagst alles selber, bis du es glaubst und dann glauben es irgendwann andere. Ja, okay, speziell. Und das machst du aktiv bei dir? Ja, aktiv bei allem, was ich will. Ja, okay, spannend. Es gibt gewisse Sachen, gewisse Eigenschaften, die nicht eine Stärke sind, die ich aber so lasse, weil es mir nichts bringt. Ich bin ein schlechter Klavierspieler.
- 59:40ein guter Klavierspieler sein, würde mir nichts bringen. Darum überlege ich mir gar nicht, dass ich ein guter Klavierspieler bin. Das ist wie eine Last, die man einfach so braucht. Das ist so Energie, die du anders kanalisieren kannst. Absolut, das sehe ich mega ein. Das sehe ich mega, mega fest ein. Und ich glaube, genau an solchen Sachen, die du gerade gesagt hast, merkt man, wie viel Seminar du schon besucht hast, dass du dich sehr interessierst für persönliche Weiterentwicklung, Bücher, die du liest. Das sind alles Sachen, die, ganz ehrlich,
- 1:00:11höchst selten zu finden sind. Höchst selten. Und das macht es dann aus. Das macht es dann aus, ob jemand erfolgreich sein kann oder nicht. Ich glaube, es sind genau diese Sachen. Wie fest willst du es wirklich? Was gibst du dafür? Gibst du die 500 Franken für das Seminar raus? Gibst du die 1'000 Franken raus für das Seminar, um dich weiterzunehmen? Ich habe x-Tausende Franken ausgegeben für persönliche Weiterentwicklung. Und ich finde, es ist wichtig, dass man das macht. Absolut.
- 1:00:41Klar, die letzten paar Jahre. Ich habe alles zusammengerechnet, was ich je investiert habe für Weiterentwicklung, für Coachings, für Seminare. Über 100'000. Das ist ein hoher Fehler. Über 100'000 Franken. Massiv Fehler. Wenn ich jetzt überlege, diese 100'000 Franken, oder das Ganze, was ich gelernt habe, ich würde auch 200'000 Franken zahlen, für das Gelernte. Es ist gar nicht so viel Geld.
- 1:01:03Ja, es ist nicht so viel Geld, wenn man das versteht. Wenn man es versteht. Genau. Wenn man weiss, was nachher rauskommt. Ich muss dir vorstellen, du bist wie ein Auto. Wenn ich jetzt Geld investiere in meinen Motor, in bessere Räder, die besser heben, und am Schluss geht es im Rennen um 5 Millionen. Klar, ich investiere richtig 10'000 für einen besseren Motor. Logisch, logisch.
- 1:01:25Er will die 100'000 Franken im Vergleich zu was möglich ist, um nachher zu verdienen, ist es in Peanuts. Genau. Sehr gute Formulierung, was möglich ist. Und die Leute fragen mich die ganze Zeit, Andrej, funktioniert das überhaupt? Ich sage immer wieder, es ist wie im Tennis. Wenn ich dir einen Tennis-Schläger gebe, der funktioniert, und ich dir zeige, wie ein Aufschlag funktioniert, die Bewegung, die er vormacht, du den Tennis-Schläger nimmst und so viele Mal den Schlag machst, bis er ins Feld geht.
- 1:01:55Er geht irgendwann ins Feld. Klar, funktioniert es. Wenn du aber entweder einen kaputten Schläger nimmst oder es gar nicht probierst oder drei Aufschläge machst und es liegen lässt, dann funktioniert es nicht.
- 1:02:06was man in diesem Fall ganz klar sagen kann, du entscheidest, ob es funktionieren kann oder nicht. Du entscheidest, wie viel, gibst du wie viel, mal stehst du auf nach einer Niederlage, um wieder einen Angriff zu machen, um es zu versuchen, um es zu funktionieren. Ja, weil faktisch gesehen funktioniert es. Also alles, was irgendjemand schon erreicht hat, können wir auch machen. Einfach rein physikalisch. Ja, total. Wir machen ja nur das Gleiche, was die andere Person gemacht hat.
- 1:02:36und das einfach replizieren und dann kommt das auch bei uns. Ja, absolut genau so. Jetzt hast du vor ein paar Tagen, heute ist Montag? Heute ist Dienstag, ja. Heute ist Dienstag? Ja, heute ist Dienstag. Hast du das auch mal gesagt? Ja, sicher. Keine Ahnung. Ich weiss gar nicht, was das Datum ist. Nein, ich...
- 1:02:57Ich hätte fast nicht erwartet, dass es Montag ist. Aber du warst da am Samstag, haben wir den Go-Day gehabt. Beim Go-Day, genau. Mal ein paar Wörter. Ist das dein erster Go-Day, den du gemacht hast? Der erste, wo ich einen Speech hatte. Um was ging es bei deinem Speech? Um mehr Freiheit im Business. Um mehr Freiheit im Business. In einer Nutshell, was hast du erzählt? Um was ging es?
- 1:03:2280% deiner Zeit immer dem Thema Sales und Kundengewinnung widmen. Weil du ständig verdienst mehr Geld, wenn wir Sachen verkaufen. Die anderen 20% sind Mails beantworten, Strategie überlegen, Fulfillment und was es sonst noch für die Tausend gibt. Aber nicht 90% des Tages irgendetwas machen, an der Webseite rum basteln, Strategie überlegen, YouTube-Videos schauen und 10% 3-4 Cold Calls machen. Das funktioniert halt nicht.
- 1:03:50Und darum arbeiten die meisten, die eine Agentur gründen oder eine Selbstständigkeit machen, sehr viel und verdienen praktisch kein Geld. Ich arbeite sehr wenig und hole sehr viel raus, weil ich halt... Also von meinen vier Stunden, ich mache dreieinhalb Stunden mindestens am Tag Sales. Der Rest delegiere ich.
- 1:04:06Wie machst du hauptsächlich Sales? Ich mache immer noch ein paar Cold Calls. Nicht jetzt 100 wie damals am Tag. Ich habe eine Zeit lang 100 Cold Calls jeden einzelnen Wochentag gemacht. No matter what. Heute sind es irgendwie zwischen 40 und 60, wenn es hochkommt. Am Tag? Am Tag, genau. Heute immer noch? Ja, das geht eine Stunde bis zwei.
- 1:04:28Und dann nochmal, ich habe so beim Schnitt ein Verkaufsgespräch am Tag. Geht auch nochmal eine Stunde, eineinhalb. Und vielleicht noch ein, zwei Ehrgespräche. Das ist mein ganzer Agenturalltag. Ich bin crazy. Ich habe in dieser Zeit nämlich auch, ich habe 80, für mich ist es so die 80er-Tage, ich habe 80 LinkedIn-Messages rausgeladen in dieser Zeit, weil ich dachte, weisst du, eben, Covid. Jetzt geht es zwei, drei Monate. Ja.
- 1:04:51In dieser Zeit mache ich Vollsales, dann gibt es ein Vakuum und dann kommen alle. In meinem Kopf war das so. Es ist natürlich dann ein bisschen länger gegangen, zwei, drei Monate, in zwei, drei Jahren. Aber in dieser Zeit habe ich wirklich so 80 am Tag angeschrieben. 80 Leute angeschrieben. Ich habe gesagt, wenn ich von 80 anschreibe, 10 schauen es an. Von diesen 10, 3 kommen in die Location. Und wenn ich jeden Tag drei Leute habe hier drin, einen, einen buche ich.
- 1:05:20Wenn sie die Location sehen, einer bucht. Das ist so ein bisschen der... Und das ist das, was die Leute jetzt überlegen. 80, am Schluss gibt es einen, geht keine Ahnung, 5'000 Franken, was auch immer. Aber das Lustige ist, der eine bucht ja nochmal. Und das über Jahre. Und der empfiehlt dich weiter. Und die Leute, die kommen an das Seminar, von dem einen, sind es wieder Leute, die buchen.
- 1:05:44Hast du das vielleicht vergessen? Ich habe damals 100 Cold Cards gemacht. Alle meine Stammkunden, ich meine, ich habe ja 172, 173 Firmen gewonnen. Ich könnte Cold Cards machen, nur auf meine Stammkunden, was ich manchmal auch mache. Und allein so kannst du im Telefon neue Sachen abschliessen. Nein, absolut. Finde ich sehr schön, dass du das so sagst, wie wichtig es ist, der Sales Part. Und ich glaube...
- 1:06:10Wenn man mich heute darüber fragen müsste, welche Fähigkeiten ich lernen würde, wenn ich wirklich erfolgreich werden will, dann ist es Sales. Absolut. Mach Sales. Nur Sales. Genau. Lern am Telefon dich verkaufen. Lern dein Produkt verkaufen. Lern, wie man redet. Lern an Netzwerke-Events gehen und einfach fremde Leute ansprechen, die Hand geben und dich vorstellen. Sie wollen lernen. Sales, Sales, Sales. So enorm wichtig. Absolut. Nein, das sehe ich total nicht.
- 1:06:40Hey André, ich finde es wirklich mega, mega spannend, was du alles schon gemacht hast. Es ist sehr beeindruckend und ich danke dir, dass du dir auch die Zeit genommen hast, um hierher zu kommen. Das ist ja dein erster Podcast, haben wir heute rausgefunden. Ja, erster Podcast tatsächlich. Überhaupt geil. Obwohl, jetzt wirst du gleich ein paar haben, ein paar Podcasts. Die Woche kommen noch ein paar, ja. Was sehr toll ist. Ich hoffe, ich würde dich natürlich dann auch sehr gerne anschauen, um zu schauen,
- 1:07:05Was hat sich so ergeben? Was sind vielleicht noch andere Sachen, die wir hätte können angehen? Also ich glaube, es wird noch sehr, sehr spannend rund um dich. Wir sind aber da noch nicht ganz fertig. Cool, ja. Obwohl wir sind schon eine Stunde zu 10, sind wir eigentlich schon dran. Aber wir sind, wie gesagt, noch nicht ganz fertig. Ich schaue nur, ob ich da meine Sachen, die ich gewusst haben wollte, ob wir die durchgecatcht haben. Absolut. Geil.
- 1:07:28Also ich habe immer so eine Schnellfeuerrunde, muss ich noch fragen. Und darum, mein lieber André, bist du ready für die Schnellfeuerrunde? Absolut ready. Sehr gut. Airbnb in Kolumbien oder Thailand, wo bleibst du lieber? Kolumbien. Thailand bist du aber auch schon gewesen. Schon gewesen, weil ich 14 war. Nicht so experienced, wie ein Erwachsener wird. Gar nicht, aber definitiv. Hey, ich muss, ich bin noch nicht...
- 1:07:55Ich war schon ganz viel auf der westlichen Hemisphäre. Ja. Der östlichen noch gar nicht. Also Asien kennst du gar nicht. Dubai ist das östlichste, wo ich gewesen bin. Aber sonst kenne ich... Also Thailand ist wunderschön, was ich gehört habe. Es ist halt sehr ähnlich wie das ganze Südamerikanische. Aber die Kultur ist noch ein bisschen anders. Auf jeden Fall einiges sicherer. Lumbi ist nicht das sicherste Land. Mexico schon gewesen? Schon gewesen.
- 1:08:21Wo? Nicht wahnsinnig meins. Ich habe an beiden Küsten gemacht. Also ganz Yucatan und was es noch gibt, links Acapulco, also jetzt westlich. Acapulco, Mexiko Stadt. Ich könnte noch 10 weitere Jahre aufzählen, weil ich es nicht im Kopf habe. Wir machen im Dezember ein Pilotenstudio in Turm auf.
- 1:08:42Ich bin noch nie in Touren gewesen, aber es hat sich mir ergeben, dass man Details aufmachen hat. Manchmal ist es einfach so ein Signal. Manchmal passiert es einfach. Okay, spannend. Gut, das letzte Buch, das du wirklich komplett durchgelesen hast? Biografie von 50 Cent. Oh, geil. Nein, noch nicht dazugekommen. Aber mega spannend wahrscheinlich. Sehr. Was ist es, das dich am meisten gecatcht hat?
- 1:09:12Bevor ich es gelesen habe oder während ich es gelesen habe? Nein, während ich es gelesen habe. Auch das ist durchgehalten für mich. Der typische Businessman durch und durch. Durch und durch. Was er erzählt hat, was ich sehr cool finde, ich bin genau gleich.
- 1:09:28Er hat ja immer diese Partys gemacht im Ausgang, dann viel Champagner und Alkohol. Er hatte den ganzen Abend eine Flüssigkeit, die aussieht wie Champagner. Kurze Nebenstory bei mir. Ich habe ja nie wirklich getrunken, ich trinke auch heute nicht. Ich hatte zum Teil Partys, auch damals, als ich noch jung war. Leute geladen haben, Kollegen, und haben mir irgendwie Shots gemacht. Ich hatte immer einen Wassershot. Und je betrunkener die Leute sind, desto weniger haben sie gecheckt, dass ich immer einfach nur am Wassertrinken bin.
- 1:09:54Ja, sehe ich voll. Ich bin auch heute völlig gesund. Alkohol seit sieben Jahren trinke ich keinen Schluck Alkohol mehr. Rauchen seit 2011 habe ich aufgehört. Aber ja, sehe ich mega, finde ich mega gut. Allgemein dein Lieblingsbuch? Reality Transurfing.
- 1:10:17Wenn du es nicht gelesen hast, das sollte das erste Buch sein, das jeder lesen sollte. Okay. Das Beste überhaupt zum Thema manifestieren. Schön. Sehr deep. Musst du irgendwie drei, vier Mal lesen. Ich würde empfehlen, das einmal lesen, dann auf YouTube die Zusammenfassung lesen. Ja. Oder schauen. Und nochmal lesen. Und nochmal lesen. Okay. Sehr gut. Dann eine Person, die dich unternehmerisch am meisten geprägt hat. Cristiano Ronaldo.
- 1:10:43Wieso? Er ist kein faktischer Unternehmer oder hat nicht angefangen mit dem Unternehmertum, aber sein Denken ist einfach straight. Ich habe so viel wie möglich übernommen von Ronaldo. Mache es auch heute noch. Mega sympathische Person, sehr diszipliniert.
- 1:11:03Kennst du ihn persönlich? Nein. Du hast vorhin gesagt, du hast immer einen Mentor. Mentoren. Ich meine, eine Person, die dich unternehmerisch weitergebracht hat, die du persönlich kennst, die persönliche Gespräche stattgefunden hat. Hm.
- 1:11:21Ich sage jetzt mal, in der Vergangenheit, ich hatte mehrere Mentoren, die mich persönlich gepusht haben und weitergebracht haben. Jetzt einfach mal Dirk Kreuter. Ganz klar Bodo Schäfer. Bodo Schäfer. Absolut number one. Das finde ich super. Dirk Kreuter auch. Genial, was er aufgebaut hat. Seine Strukturen von seinen Geschäften. Abartig, gleich wie bei Bodo. Bodo ist einfach so ein bisschen...
- 1:11:49Ich habe das Gefühl, er ist noch etwas menschlicher. Er ist etwas... Er ist etwas ruhiger. Das gefällt mir sehr. Er ist sehr ruhiger. Er ist sehr ruhiger. So ein Ruhepol. Ja. Dann habe ich... Diese Frage haben wir vorne durch. Mal schauen, ob ich den Betrag noch weiss. Weil die Frage wäre, dein erster bezahlter Kunde, wie viel war er wert? Nein, nein, eigentlich gut. Weil die Frage ist, wie viel er wert war.
- 1:12:17Der Auftrag ist ja bei 2960. Ganz genau. Aber so viel hat der Kunde nicht wert. Weil, wie wir gerade vorhin herausgefunden haben, Kunden bringen weitere Kunden. Genau. Könntest du eine Zahl setzen, was dieser Kunde wert hat? Alles in allem. Es könnte Ende 4-stellig sein, also Höhe 4-stellig, Anfang 5-stellig.
- 1:12:40Nicht allzu viel, weil ich habe einmal Texte gemacht, ich habe nachher Social Media Posts gemacht für ihn. Lustiges Gesicht, wie es eigentlich geändert hat in der Zusammenarbeit. Ich habe ihm einmal 40 Leads gebracht. Du hast ihm 40 Leads gebracht? Absolut. Die besten Leads, die es überhaupt gibt. Ja. Ich habe die selber durchtelefoniert nachher. Okay. Darum weiss ich, dass sie absolut top waren. Und kaufbereit. Und er hat keinen einzigen Anruf geliefert.
- 1:13:07Und ich habe mehrmals angeklickt, ich hatte dort noch einen Verkäufer, der sagte, «Laut zuerst an, bis du ihn erreichst, und sag ihm, er soll die Leads anlauten. Wenn er das nicht machen will, lautet er diese Leute an.» Anscheinend haben drei Leute einen Whirlpool gekauft, in der Zwischenzeit, seit der Anmeldung, bis wir die erreicht haben. Das war etwa einen Monat dazwischen. Und ich sagte, «Schau, sobald du auf meine Leads schaust, ich schaffe sehr gerne mit dir weiter, aber so ist es halt sehr schwierig.»
- 1:13:38Krass eigentlich, was war das eigentlich? Das war im Sommer, was viel zu tun hatte, viele Kunden. Man muss sagen, Handwerker habe ich nicht die beste Erfahrung gemacht mit Leuten abzutelefonieren. Immobilienmarkler sind genial. Sie sind anders gepolt. Sie sind anders gepolt, also Immobilienmarkler kannst du irgendwelche Leute geben, die eine Immobilie haben und die schliessen einfach laufend ab.
- 1:14:04Darum habe ich auch gewechselt auf Immobilienmakler. Ich hatte das gleiche mit... Ja, einer hat mich mal im Lift angesprochen. Im Tower hat es eine Firma. Die machen Immobilien, das sind Immobilienmakler. Der hat mich einfach im Lift angesprochen. Der hat mich nicht gekannt. Das ist ein neuer Mitarbeiter. Ja. Und dann habe ich so, schaust du auch da? Ich so, ja, voll. So.
- 1:14:27Brauchst du das aus? Nein, gerade nicht. Man hätte es anders machen können, man hätte es besser machen können, aber sie machen es. Besser wie gar nicht. Genau, sie machen es. Das ist genau der Punkt. Und ich kann wetten, heute machen sie es besser. Hundertprozentig. Die verdienen Geld. Logisch, so ist es. Sehr, sehr geil. Nächste Frage. Und zwar, was gönnst du dir heute, was du dir früher nicht leisten konntest?
- 1:14:51Ich kaufe mir immer wieder Sachen, die ich damals wollte, die ich heute nicht wahnsinnig brauche. Zum Beispiel irgendwie, ich weiß nicht, ich habe mir letztens eine Louis Vuitton-Buchtaste gekauft. Ich laufe nie mit einer Buchtaste herum. Ich habe es einfach immer wollen, als ich klein war. Und gesagt, guck, jetzt kaufe ich mir es einfach. Ich kaufe mir, also ich habe mir mal eine schöne Uhr gekauft, weil ich es einfach immer wollte. Ich laufe jetzt mit dieser Uhr herum. Ich denke nicht jedes Mal, wie schön sie ist, aber es ist einfach so etwas, das hat mir damals das Ziel gesetzt. Heute erfülle ich es.
- 1:15:20Was ich mir am meisten gönne und was am meisten Wert für mich hat, sind Reisen. Reisen ist ein absolut wichtiges Thema für mich. Ich gehe manchmal einfach spontan irgendwo. Ich meine jetzt Kolumbien, Miami ist nahe. Irgendwie Panama ist nahe. Mal Weekend-Trips innerhalb von Kolumbien. Ist es finanziell nicht allzu teuer, aber etwas, was mir viel mehr sagt. Schön. Okay. Mhm.
- 1:15:49Würdest du dich als digitaler Nomad bezeichnen? Ja, absolut. Was ist der grösste Irrtum des Lebens eines digitalen Nomads? Dass digitale Nomaden in Bali in einer Dschungel abhängen, Barfuß rumlaufen, kein Geld verdienen. Du kannst so... Ich laufe sehr oft mit dem Anzug rum. Ich finde Stil und auch das ganze Luxus sehr wichtig.
- 1:16:14Trotzdem ist die Definition eines digitalen Nomads, dass er Geld verdient von seinem Laptop-Bus von überall auf der Welt. Und das bin ich faktisch gesehen. Ja, okay. Sehr gerne. Von allen Social-Media-Kanälen, die du kennst, mach mal eine Auflistung von wichtigsten bis am wenigsten wichtigen. Instagram ist Nummer 1. Inklusive Facebook, weil darüber ist alles Werbung. Das bringt wirklich Geld. LinkedIn ansässend. TikTok.
- 1:16:45TikTok kann sehr gut viral gehen, wenn man etwas verkauft oder Kunden gewinnen will, Reichweite, etc. Snapchat, ich weiss gar nicht, ob du Snapchat überhaupt noch brauchst. Brauchst du Snapchat? Ich glaube, ich habe noch nie Snapchat gehabt. Ich habe es einmal gehabt für zwei Jahre. Als ich 16 war. Ich weiss es nicht, ich glaube, ich habe nie Snapchat gehabt, nein. Für mich eine sehr unnötige Plattform. Was kannst du da machen? Kannst du einfach Bilder schicken in mir, oder? Ja, schickst einfach Bilder. Die du nur irgendwie ein paar Sekunden lang siehst. Ist das nicht so eine typische Plattform für irgendwie, ich weiss nicht, also
- 1:17:17Was halt ein sehr lustiger Nebeneffekt ist von Snapchat, was sehr viele gebraucht haben, ist, du kannst, wenn wir sagen wir 15 Tage hintereinander, jeden Tag, wo sie jedes Bild schicken, wir zahlen 15. Eine Art Streak, die halt dann bleibt. Und die Leute haben dann angefangen, hey, ich habe jetzt 300 Tage mit dieser Person, die haben es richtig cool gefunden, um halt mit dem zu flexen, wie viele Tage sie haben. Oh wirklich?
- 1:17:45Ja, es gibt für alles einen Markt. Es gibt für alles einen Markt. Eine App, die du ohne nicht schlafen könntest? WhatsApp könnte ich verzichten. Ich könnte E-Mails schreiben, kein Problem. Instagram bräuchte ich auch nicht.
- 1:18:07Gar keine. Ich bin nicht abhängig von irgendetwas. Sag ich mir, schau, wenn ich kein Handy hätte, würde ich trotzdem Geld verdienen. Ich würde halt physisch etwas verkaufen. Hast du jemals bereut, dass du dir weggenommen bist? Nein. Würdest du heute etwas anderes machen? Wenn ich zurückgehen könnte. Ich würde früher Sales lernen. Ich würde früher meine Marketing-Aktur gründen.
- 1:18:37Ja. Und wäre ich jetzt einfach viel, viel weiter. Oder halt viel schneller dort, wo ich heute bin. Okay. Dann diese Frage entscheidet, ob wir jetzt weitermachen mit diesem Interview oder nicht. Und zwar Ananas auf der Pizza. No way. No way. Super, dann können wir gerne weitermachen. Perfekt, freut mich, dass du die gleiche Meinung hast. Ja, also definitiv. Ich weiss nicht, wie man das kann. Nein, keine Chance.
- 1:19:07Das geht gar nicht. Das geht gar nicht. Es gehen viele Sachen. Es gehen sehr viele Sachen. Anders auf der Pizza. Pommes mit McFlurry. Das sind einfach Sachen, wo... Dort merkst du einfach, wie die Person tickt. Ja, ja, ja. Okay. Nein, nein, absolut. Wann warst du das letzte Mal richtig gestresst? Immer wieder. Schon? Ja, klar.
- 1:19:32Letzten Freitag. Letzten Freitag. Wegen dem Vortrag? Nein, nicht wegen dem Vortrag.
- 1:19:39Sondern, das merkst du sicher auch, je mehr Mitarbeiter du hast, je mehr Leute mit dir einfach zusammen irgendetwas machen, mit dir agieren, interagieren, desto mehr kommt auf einen zu. Du musst dann ganz viele Sachen handeln. Da hat die Mitarbeiterin mir fünf Nachrichten geschrieben, fünf Fragen, wo ich einfach das Gefühl hatte, okay, mega einfach zu beantworten. Ein Kollege schreibt mir noch das und das. Grossmutter, bin ich gewandert, fragt, wo wollen wir hin? Fünf Optionen. Und dann muss ich alles handeln.
- 1:20:07Ist etwas, was mich eigentlich nicht stresst, aber das war so am Feierabend, am Freitag, nachdem ich irgendwie die ganze Woche mit 540 Leuten geredet habe. Da habe ich gedacht, hey, guck, ich stelle das in mein Handy einfach ab. Ich bin dann eben in Louis Vuitton gegangen, habe mir zwei Sachen gekauft. Und dann habe ich am Samstagmorgen dann eben den Podcast gehabt. Und irgendwann am Samstagabend mal meine Sachen nachgeschaut und gedacht, guck, jetzt beantworte ich mal alle Nachrichten. Sonst ich beantworte... Am Samstagmorgen hast du den Vortrag, nicht den Podcast. Den Vortrag, genau. Den Vortrag. Und dann eben mal alle Sachen anfangen zu beantworten.
- 1:20:36Da war ich so sekundengestresst. Und dann wieder gemerkt, eigentlich gar nicht schlimm. Ich kann ja einfach alles ignorieren. Ich kann einfach alles ignorieren, okay, why not? Ja, aber ja, es geht. Die Leute können ja ihre Antworten selber finden. Es geht ja wirklich gut. Absolut. 9 von 10 Fragen löst sich eh. 100%. Was würdest du dem 20-jährigen Ich heute auf den Weg mitgeben? Lerne Sales.
- 1:21:04Ich würde sagen, gib Vollgas, aber das habe ich eh gemacht. Lerne Sales so schnell, wie es geht. Und starte mit der Marketingagentur. Ich habe mit 21 angefangen, gehe aber lieber mit 20 angefangen. Meinst du, das Jahr hat so viel ausgemacht? Nicht viel. Ich habe sehr viele Erfahrungen gesammelt, die ich gebraucht habe. Ich habe sehr viele Fehler gemacht, die mich heute einfach geformt haben. Darum absolut okay.
- 1:21:28Dann fängst du noch zu der letzten Frage der Schaufführerrunde und zwar der Podcast heisst Momentum was heisst Momentum für dich?
- 1:21:38Momentum ist er eine Art, ich schätze es mir immer wie einen Ball vor, der anfängt zu rollen. Sehr ein schwerer Ball, wo du sehr viel Kraft brauchst am Anfang, bis er eben anfängt zu rollen. Du weisst faktisch gesehen, ist er gemacht zum Rollen. Er kann auch sehr schnell unterwegs sein. Am Anfang stoßst du, stoßst du, bis er sich auf einmal langsam bewegt. Du kannst auch Hilfe holen,
- 1:22:00Sobald er rollt, kannst du ihn gar nicht mehr stoppen. Und so ist es halt wirklich im Unternehmertum. Sobald mal der Peaking Point erreicht ist, dann läuft es einfach und du kannst zum Teil gar nicht erklären, wieso es läuft. Du kannst mal irgendwie 3-4 Tage freinehmen und es läuft immer noch weiter. Das ist absolut Momentum. Würdest du sagen, du bist im Momentum? Ja. In deinem persönlichen Momentum?
- 1:22:21Ich hatte mehrere Phasen, wo ich das Momentum hatte und ausgestiegen bin. Ich habe mir vor einem Jahr gesagt, jetzt fange ich ein neues Momentum an und ich bin einfach geblieben.
- 1:22:34Sehr schön. Mega, mega spannend gewesen. Mich hat es, wie gesagt, sehr, sehr gefreut, dass du hier gekommen bist, deinen ersten Podcast zu machen. Von sehr weit her. Von Kolumbien bist du jetzt angereist. Du bist jetzt zwei Wochen hier, gell? Zwei Wochen hier für den Podcast, eben den Vortrag. Und dann gehe ich wieder. Dann gehst du wieder. Danke dir für das Gase. Sehr, sehr gerne. Absolut coole Fragen. Sehr, sehr gerne.
- 1:22:58Wir sind noch nicht ganz fertig. Das ist deine Kamera. Wenn du noch etwas mitgeben möchtest, der Community, deiner, meiner Community,
- 1:23:07junge Unternehmer, die vielleicht sagen, «Hey, weisst du was, ich habe eine Idee, ich habe etwas im Kopf, aber ich weiss nicht, wie ich es umsetze.» Irgendetwas. Deine Zeit. Coole Sache. Egal, wo du stehst, ob du selbstständig bist, ob du auf Jobsuche bist, ob du schon eine Führungsposition bist und ganz viele Leute unter dir hast, Teamleiter bist,
- 1:23:30und einfach weisst, dass du irgendwie nicht ganz frei sein wirst im angestellten Verhältnis, ein Online-Business, wie wir vorhin angesprochen haben, such für dich etwas aus, was Sinn macht, wie zum Beispiel eine Marketingagentur und setz es einfach um, bis es funktioniert, bis du die erste Runde gewinnst.
- 1:23:47Ich habe zum Beispiel auch ein Video erstellt, wo ich ganz nachher erweitert das gemacht habe. Du kannst zum Beispiel auch auf die Seite gehen, freedom-agency.ch Ich bin trotzdem nochmal, freedom-agency.ch Ein Video, kostenlos, kann man anschauen. Genauso habe ich meine Agentur gegründet. So gewinne ich meine Kunden, damals wie auch heute noch. Damit du schon mal so ein bisschen Inspiration hast, die den Weg hinzuführen kann.
- 1:24:10Sehr, sehr schön. Danke vielmals für das. Danke vielmals für diese Worte. Du kannst mir alles schicken, ich blende alles gerne in die Caption ein. In der Caption findet ihr alles, könnt ihr alles nachschauen, klickt drauf, folgt ihm, macht gerne Content. Und vor allem seht ihr, wo er sich auf der Welt aufhält. Also unbedingt, einfach alles schicken.
- 1:24:28Sehr gerne. Und an dieser Stelle ein finales, grosses Dankeschön von meiner Seite. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, um hierher zu kommen. Es hat mich sehr, sehr gefreut, dich besser kennenzulernen. Es war schon lässig, am Samstag, als du da warst, in der Location und deinen Vortrag hatte. Jetzt noch heute, ich durfte wirklich persönlich kennenlernen mit deinen Struggles, wo es hingegangen ist, wie hast du alles aufgebaut, an was hast du gedacht, welche Bücher haben hier eine Rolle gespielt, ist sehr spannend. Darum danke viel, vielmals für das. Danke dir, Kevin.
- 1:24:58Und auch dir, danke vielmals, dass du wieder eingeschaltet hast bei Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Und du kennst das Game. Da hat es ein paar Knöpfe. Einer heisst abonnieren. Wenn du den drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal läuft. Es gibt noch einen, das ist so eine kleine Glocke. Wenn du die Glocke drückst, wirst du sogar benachrichtigt, wenn ein neuer Podcast draussen ist. Also, schenke dir ein bisschen Liebe, kommentiere, beantworte die Fragen, die wir gestellt haben. Und bis zum nächsten Mal bei Momentum. Tschüss.
- 1:25:29It's a wrap. Mega. It's a wrap.