Latest / Gin And Talk / Anders Indset über Philosophie, Optimismus und die Zukunft
Transcript
- 0:00Speaker 0: Das ist glaube ich die große Herausforderung, dass wir eine Art Weltverständlichkeit bekommen.
- 0:05Speaker 0: Wir interessieren uns für die Welt, verstehen die Zusammenhänge, dass sie uns von unseren Selbstverständlichkeiten befreien und dass das wir was tun.
- 0:12Speaker 0: Dass wir uns aktivieren.
- 0:14Speaker 0: Ich schreibe davon Handlungshelden wo es heldenhaft nicht in der Tat ist sondern die Handlung an sich und ich sehe das tatsächlich aus einer großen Herausforderung wie aktivieren wie acht Milliarden Menschen, dass Sie etwas tun!
- 0:24Speaker 0: Und wenn das gelingt dann können wir Unfassables leisten.
- 0:27Speaker 0: das glaube ich.
- 0:28Speaker 0: Wir brauchen ein Grundparameter des Vertrauens und dann müssen wir damit umgehen, wenn wir verletzt werden.
- 0:33Speaker 0: Wenn wir getäuscht werden usw.
- 0:35Speaker 0: Aber dann kommt der Lernprozess.
- 0:37Speaker 0: Andersrum ist das gefährlich.
- 0:39Speaker 0: Und dann ist die Vertrauen weg als obsolet.
- 0:41Speaker 0: Dann sind wir so technologisch funktionierende Wesen sowie so dopamiengesteuerte Junkies.
- 0:47Speaker 0: So eine Art Homo-Opsoletus in den überflüssigen Menschen ja?
- 0:50Speaker 0: Wo wir sagen, die Lichter sind an aber es niemand mehr zu Hause.
- 0:53Speaker 0: also wie funktionieren nur noch?
- 0:55Speaker 0: Das wäre eine ärmer und traurigere Gesellschaft finde ich!
- 0:58Speaker 1: Herzlich willkommen.
- 0:59Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürk und bevor wir gleich rüber an unseren Badresen gehen, möchte ich kurz unseren heutigen Gast vorstellen.
- 1:06Speaker 1: Anders in Zett ist Wirtschaftsphilosoph, Autor und Unternehmer.
- 1:10Speaker 1: Der gebürtige Norweger ist ein echter Vordenker und entwickelt Ideen für unsere Zukunft.
- 1:15Speaker 1: Einige dieser Ansätze und Konzepte hielt er immer wieder in Büchern fest die Wiederholt zu Bestzellern wurden und den verschiedenen Sprachen erschienen.
- 1:23Speaker 1: Wie wollen wir künftig leben und miteinander umgehen?
- 1:26Speaker 1: Wie können wir die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte meistern und welche Rolle spielen Politik, Kultur und Wirtschaft in diesem Kontext?
- 1:34Speaker 1: Große Fragen über die ich mit Anders Inset intensiv philosophiert habe.
- 1:38Speaker 1: Bevor wir aber gleich starten noch eine Bitte!
- 1:41Speaker 1: Wenn euch den Talk gefällt folgt uns bei Spotify, Apple Podcasts oder wo auch immer ihr gerne Podcast hört.
- 1:47Speaker 1: so verpasst ihr keine der folgenden Episoden.
- 1:50Speaker 1: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören – schön dass ihr alle wieder dabei seid.
- 2:03Speaker 0: Ich
- 2:29Speaker 1: freue mich sehr, dass du heute hier bei uns in München bist.
- 2:32Speaker 1: und wir diese kurze Durchreise von dir quasi nutzen konnten, um dich hier an die Bar einzuladen.
- 2:37Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 2:38Speaker 0: Dankeschön, sehr gerne!
- 2:39Speaker 1: Du hast ein Buch geschrieben – also du hast einige Bücher geschrieben – aber dein letztes Buch heißt das Infizierte Denken liegt bei uns auf dem Dresen.
- 2:49Speaker 1: Mitten in der Pandemie kam es auf den Markt Bestseller.
- 2:54Speaker 1: Wir haben vorhin schon kurz drüber gesprochen, du hast dich selbst ein bisschen gewundert weil es gab keinen Untertitel und das ist dann doch sehr viel Inhalt drin.
- 3:03Speaker 1: Und es hat trotzdem sehr gut funktioniert.
- 3:06Speaker 1: Hat dich selbst etwas überrascht?
- 3:07Speaker 0: Na ja gut ich freue mich natürlich!
- 3:09Speaker 0: Das mit dem Untertiteln war ein Kampf mit dem Verlag.
- 3:12Speaker 0: die haben gesagt Sachbuch braucht eine Erklärung.
- 3:15Speaker 0: und da sage ich wie willst du was erklären wo ich hinten drauf schreibe dass wenn du denkst du hast dass die Infizierte denken kognitiv verstanden, dann ist es ein Missverständnis.
- 3:25Speaker 0: Das Buch ist eine Liebeserklärung an das Leben.
- 3:27Speaker 0: also es ist ein Weg zur Heilung und natürlich ist es schön dass man erkennt das inhaltliche Tiefe und ich habe wirklich da mein Bestes gegeben zu versuchen so eine Art Gegenwartsanalyse zu machen dass es auch anerkannt wird.
- 3:42Speaker 0: wir merken ja heute dass junge Leute auch nicht so gerne Bücher lesen.
- 3:46Speaker 0: wie sehen sie den Zügen in Flügen?
- 3:48Speaker 0: aber das ist natürlich schön zu sehen Überinhaltlich der Themen auch ein Interesse bei der Wissenschaft, und das freut mich natürlich sehr.
- 3:58Speaker 0: Das Buch ist natürlich innovativ mit einem Hanfdruck mit dem Verlag.
- 4:01Speaker 0: also die Dinge wo ich sage Ich mag diese Haptik und dass die Menschen einen Buch noch in der Hand nehmen finde ich es natürlich sehr schön.
- 4:07Speaker 0: Also ich freue mich total dass es so gut läuft.
- 4:10Speaker 0: Die
- 4:10Speaker 1: Vermittlung von Inhalten vor allem wenn's darum geht unsere Zukunft zu gestalten ist ja immens wichtig.
- 4:16Speaker 1: wir haben gerade vorhin schon gesagt die große Herausforderung unserer Zeit Aufklärung.
- 4:22Speaker 1: Wie gut bekommen wir das eigentlich hin?
- 4:24Speaker 1: Die
- 4:24Speaker 0: Herleitung von dem Buch ist ja, dass wir so eine Art fatale Nickechen gefangen waren und wir wurden jetzt wachgepigst von dieser böse Hexe Corona.
- 4:31Speaker 0: also es ist keine Coronabuch sondern ich gehe tatsächlich zurück zu den Neunzehnten in die Siebzig und gehe über diese Phänomene wo wir uns an zurück gelernt haben und durch Aufklärungen einen unfassbaren Fortschritt geschaffen haben.
- 4:43Speaker 0: Also noch nie war's friedlich auf diesem Planeten der Lebenserwartungshaltung ist bei seventy-Jahre weltweit als wir leben nicht.
- 4:59Speaker 0: Das ist natürlich eine tolle Leistung.
- 5:00Speaker 0: Steven Pinker-Aufklärung jetzt, dort auch ein Professor Hans Rosling mit seinen Gapminder Foundation der leider zu früh gestorben ist.
- 5:07Speaker 0: aber die klären uns ja da auf!
- 5:09Speaker 0: Ich glaube das Fundus mit Vernunft Das Vertrauen in Wissenschaft und das Streben nach einer Definition von Humanismus.
- 5:18Speaker 0: Also die humanismus als sich, also die aufklärische Aufgabe ist uns durch Digitalität ein bisschen abhandengekommen, wir haben die digitalität in unser leben adaptiert.
- 5:28Speaker 0: Wir erleben es eine art binäre welt null eins deine meinung meine meinung alles wird absolutisiert und das sind gefangen uns selbstverständlichkeiten dass wir streben die kunst recht zu haben nach und sind nicht offen für die kunste unrecht zu haben.
- 5:44Speaker 0: eben philosophie und das ist glaube ich was fundamentales wie fortschritt ja die vergangenheit optimieren technologie aber brauchen auch den Wortschritt durch Neues, und das kommt eben durch die Kunst Unrecht zu haben.
- 5:56Speaker 0: Und das ist in der heutige Optimierungsgesellschaft leider ein bisschen abhandengekommen.
- 6:02Speaker 1: Unrecht zu haben bedeutet ja auch, dass man sich das selbst eingestehen kann und dass man selbst auch mal zugibt.
- 6:08Speaker 1: Ich habe einen Fehler gemacht und bin bereit zu lernen vor allem auch aus dem Fehler zu lernen.
- 6:15Speaker 1: Da tun wir uns auch so ein bisschen schwer.
- 6:17Speaker 1: oder also Gesellschaft?
- 6:18Speaker 1: Also hat man jetzt gerade erst hier Deutschland schön im Rahmen des Wahlkampfes und der Bundestagswahl gesehen, mit dem einfach mal zu sagen ich hab Mist gebaut Zieh die Konsequenzen daraus, dass es irgendwie ein bisschen schwierig geworden.
- 6:34Speaker 1: Ja,
- 6:34Speaker 0: seine ist tatsächlich das... Das ist ja den Rote schreibt von dieses... Du musst immer davon ausgehen, dass jemand eine bessere Idee haben können als wir!
- 6:44Speaker 0: Also wir sind nicht offen für das andere.
- 6:47Speaker 0: Adorno spricht hier von der kindliche Nachahmung.
- 6:50Speaker 0: Ich meine wir haben so eine pubertäre Gesellschaft, die eine erwachsenen Gesellschaft nachahmt.
- 6:56Speaker 0: Und vielleicht ist das Kindliche das Vernünftige?
- 6:58Speaker 0: Das ist sehr forschend und wir kommen ja auf der Welt mit einer leeren Festplatte und wie Menschen besitzen offensichtlich die Fähigkeit zu navigieren also uns erkunden über die Welt.
- 7:07Speaker 0: Mein Tochter letztens geht zur Rolltrep und sagt was macht diese rote Knopfklicker drauf?
- 7:11Speaker 0: und der Kunde liegt natürlich dann wie die Treppe zum Halt kommt.
- 7:14Speaker 0: Das ist die eine Seite.
- 7:16Speaker 0: Die andere Seite ist natürlich, dass du heute nicht für etwas sein kannst.
- 7:19Speaker 0: und du sprach ja von dem Bundestagswahl und das hat so.
- 7:22Speaker 0: zuerst was wie Mikado, wer sich zuerst bewegt verliert.
- 7:26Speaker 0: Erst mal den ganzen Bearbox dann der lachende Laschet als Krisengeneral mit Gummistiefel.
- 7:31Speaker 0: Der wollte es dich zeigen!
- 7:32Speaker 0: Und der Stille Scholz war der Profiteur.
- 7:35Speaker 0: Ich habe mich geirrt, ich habe gedacht am Wahl das die Grünen noch weiter abstützen wird und dass jetzt hier die Uhr am Ende die Kurve kriegt.
- 7:43Speaker 0: zu der Bequemlichkeit.
- 7:44Speaker 0: Dass die Bequemerkeit stärker ist.
- 7:47Speaker 0: Das macht Hoffnung in der Tat, dass die Menschen wandeln wollen.
- 7:51Speaker 0: Das Problem ist nicht nur das wohin ja?
- 7:54Speaker 0: Und wenn Menschen nicht für etwas stehen können... ...und das geht über die vier Jahre Legislaturperiode hinaus,... ...das ist Längefristiges dann ist es schwierig!
- 8:04Speaker 0: wo die Negation gegen etwas zu sein das Richtige ist, weil es viel einfacher ist den Menschen anzugreift an eine Schwachstelle als sich hinzustellen und sage ich stehe für was.
- 8:14Speaker 0: Wir müssen alles so professionelle Amateure werden statt zur selbsternannte Expertin also hart arbeiten.
- 8:22Speaker 0: Die Rolle des Lernendes und das Lernen an sich ist das Fundamentale, während wir mehr und mehr so eine Art Wissensgesellschaft hinterherhecheln.
- 8:30Speaker 0: So eine Wikipedia Plus wo alles vordefiniert ist aber durch die Geschwindigkeit uns dann auf Facebook Freunde und Tweets verlassen was natürlich mit Verstand nicht zu tun hat sondern es reine Datenverarbeitung zu wissen und ich glaube dass jetzt in die zwei Komponente eben ja es muss okay sein das sich irrende Kunst unrecht zu haben ist, wir brauchen Menschen die für etwas stehen.
- 8:53Speaker 0: Eine positive Leitidee und nicht nur dieser Online-Welt, die sehr gehässig ist – diese Cancel Culture!
- 8:59Speaker 0: Und die beiden Komponente sind für mich auch in dem Buch sehr wichtig.
- 9:02Speaker 1: Ich habe heute Mittag die Mittagspause genutzt und bin einfach mal eine Stunde lang hier durch die Gegend gelaufen und da hab ich so ein bisschen darüber nachgedacht, auch über unser Gespräch nachgedachten und auch über deinem Buch und das Buch davor so ein Gedanken gekommen, wo ich mir gedacht habe irgendwie ist es ja eine komische Zeit gerade.
- 9:25Speaker 1: Weil zum einen haben wir mehr oder weniger fünfzig- sechzig Jahre lang Wohlstand gehabt und das ging uns ziemlich gut und es ging immer bergauf und wir haben uns irgendwie gewöhnt an das was wir haben.
- 9:39Speaker 1: deshalb tun wir uns auch so schwer was daran zu verändern weil das ist alles gut und funktioniert ja alles vermeintlich gut.
- 9:47Speaker 1: Und auf der anderen Seite sind wir glaube Die erste Generation, die wirklich ernsthaft über die Zukunft nachdenkt.
- 9:56Speaker 1: Also die nicht nur die nächsten zehn, zwanzig oder die eigene Lebenszeit im Blick hat sondern die über die nächsten zwei, drei, vier Generationen nachdenken welche Folgen das Leben hier und jetzt unser Verhalten im Hier und Jetzt auf die nächsten hundert, zweihundert, dreihundert Jahre hat.
- 10:13Speaker 1: Und da treffen zwei so Welten zusammen weil auf der einen Seite diese Trägerheit aus der Gewohnheit dieses Diese Wohlstands-Faulheit und auf der anderen Seite dieses ja fast schon visionär verantwortliche Denken in die Zukunft.
- 10:29Speaker 1: Wie passen denn diese beiden Welten zusammen?
- 10:31Speaker 1: oder ist es genau das, was es so schwierig
- 10:33Speaker 0: macht?
- 10:33Speaker 0: Ja ich glaube wir brauchen grundsätzlich heute eine hohe Ambiguritätstoleranz also wir müssen die Widersprüchlichkeiten aushalten.
- 10:39Speaker 0: Das ist nicht entweder oder wird eben eine Welt sowohl als auch eine parallel Gesellschaft.
- 10:43Speaker 0: Ich schreibe davon Ambigurtätstolerans plus.
- 10:45Speaker 0: also wir brauchen noch sogar ein Offenheit für das Unbekannte.
- 10:51Speaker 0: Wenn wir es historisch betrachten, der erste Welt- also der Weltklimatage oder Tag der Erde Global Earth Day fand in den Neunzehnten die Stadt.
- 11:00Speaker 0: Also zwanzig Millionen Menschen gingen auf die Straße und kämpften für Klimawandel.
- 11:05Speaker 0: Und wie sehen ja wo wir jetzt gelandet sind?
- 11:08Speaker 0: Ich glaube ich muss jetzt differenzieren also wo wir sind.
- 11:10Speaker 0: In der Wohlstandsgesellschaft die wir haben.
- 11:13Speaker 0: Es ist ja so, dass wir zu diesem Wohlstand durch das Lernen aus Krisen.
- 11:17Speaker 0: Also die Nachkriegszeit echtes Unternehmertum Quality Made in Germany tolle Unternehmen, die hidden Champions Weltklasse Produkte, die wie in aller Welt exportierten egal Kultur Sprache Transaktionskosten.
- 11:28Speaker 0: Das wurde einfach.
- 11:29Speaker 0: Wachstum war das Thema.
- 11:31Speaker 0: Und jetzt wollen wir halt irgendwie vorschreiben, wie andere zu diesem Wohlstand kommen.
- 11:36Speaker 0: Also die Chinesen der Afrikaner und so weiter sind natürlich viel mehr Menschen.
- 11:40Speaker 0: Das glaube ich, wir haben kein Anricht darauf.
- 11:42Speaker 0: Wir sind also Glückspermien und schätzen es nicht.
- 11:45Speaker 0: Es ist einerseits eine kosmologische Loterie, dass wir überhaupt geboren sind und dass wir hier in dieser Welt geboren sein.
- 11:50Speaker 0: Ist natürlich unwahrscheinlich!
- 11:52Speaker 0: Und das schätzen wir nicht.
- 11:54Speaker 0: Also werden wir ein bisschen unthertig.
- 11:57Speaker 0: Ich glaube nicht, Dass die Jünger dann so zwanglos ist, dass sie über die Generationen so viel Gedanken machen.
- 12:02Speaker 0: Aber die nehmen das Thema Klima sehr ernst.
- 12:04Speaker 0: Das nehme ich auch wahr.
- 12:05Speaker 0: da passiert auch was und ich glaube wir brauchen eine enkelfähige Zukunft.
- 12:10Speaker 0: Die Frage sagt, was ist das?
- 12:12Speaker 0: Ist das durch Bedrohung und Reduktion, Limitierung sicherlich?
- 12:16Speaker 0: Wir brauchen nicht den schönen Gin von dir zu jede Mahlzeit.
- 12:20Speaker 0: Wir können auch so ein bisschen reduzieren in der dekadente Gesellschaft.
- 12:24Speaker 0: Wir brauchen eine perfekte Kreislaufwirtschaft.
- 12:27Speaker 0: also alles muss wiederverwendbar gemacht werden Ressourceneinsatz effizientes.
- 12:32Speaker 0: aber ich glaube wir brauchen vor allem auch positive Anreize Also Verhaltensänderung durch Positivität.
- 12:38Speaker 0: Wir brauchen den Anreiz, warum wir uns verändern sollen?
- 12:41Speaker 0: Versuchst du deinen Lebenspartnerin zu sagen, durch Regeln und Gesetzen zu drohnen dass sie sich verändern soll.
- 12:47Speaker 0: dann wird schwierig.
- 12:48Speaker 0: Er schafft es über einen positiven Anreiz, einen gemeinsamen Weg.
- 12:52Speaker 0: Dann kann das gelingen!
- 12:53Speaker 0: Es muss intrinsisch motiviert sein und deswegen müssen wir uns anstrengen dass die Produkte bauen die einfach besser sind als die die haben.
- 13:01Speaker 0: Das ist auch der Erfolg von Elon Musk.
- 13:03Speaker 0: letztendlich, er baut ein Raketenmoto in eine Karre und macht die Technologie rein und wir finden es geil und kaufen das und als Attribut hat es halt Elektromobilität und das ist glaube ich den Switch, den wir jetzt brauchen.
- 13:16Speaker 0: also einerseits eine unfassbare Aktivierung, dass wir was tun und andererseits das wir nach einem irrsinnigen Glauben in Technologie vor allem.
- 13:26Speaker 0: Dass wir etwas Neues finden können!
- 13:28Speaker 0: Nicht nur Reduktion, sondern auch ins Minus eine gewaltige Klimaanlage zu bauen.
- 13:32Speaker 0: Vielleicht muss es in manchen Bereichen auch schlimmer werden bevor's besser wird?
- 13:36Speaker 0: Wir werden nicht aufhören zu fliegen!
- 13:38Speaker 0: Ich komme jetzt selbst vom Flughafen und da stehen Schlangen an den Business-Launches.
- 13:43Speaker 0: Halbe Flieger ist businessklasse.
- 13:44Speaker 0: also das ist nicht getan mit Corona und Wachrüttelmomente durch die Fridays for Future und Gretas.
- 13:52Speaker 0: deswegen brauchen wir nachhaltige Flugzeuge Wasserstoff oder halt wie auch immer, was die Technologie ist.
- 13:57Speaker 0: Und da braucht man Mut, Investitionsbereitschaft.
- 14:00Speaker 0: Wir brauchen die ganze Geld, das wir im anglesaxischen Bereich haben und in dort wo wir einen Raum haben muss investiert werden und nicht durch die Krise.
- 14:08Speaker 0: dritter oder vierter Weltkrieg erlauben mehr.
- 14:11Speaker 0: Wir müssen es jetzt aus der Positivität bringen und das ist glaube ich die große Herausforderung, dass wir eine Art Weltverständlichkeit bekommen.
- 14:18Speaker 0: Wir interessieren uns für die Welt verstehen diese Zusammenhänge?
- 14:21Speaker 0: Dass wir uns von unseren Selbstverständlichkeiten befreien und dass wir was tun, dass sie uns aktivieren.
- 14:27Speaker 0: Ich schreibe davon Handlungshelden wo das heldenhaft nicht in der Tat ist sondern die Handlung an sich Und ich sehe das tatsächlich als eine großen Herausforderung.
- 14:34Speaker 0: wie aktivieren wie acht Milliarden Menschen, dass Sie etwas tun Und wenn das gelingt, dann können wir unfassbares leisten ist glaube ich.
- 14:41Speaker 1: Ich bin da immer so ein bisschen... also ich bin grundsätzlich komplett bei dir!
- 14:46Speaker 1: Ich bin nur immer ein bisschen skeptisch wie viel Veränderung wir als Gesellschaft überhaupt packen und zu wie viele Veränderungen wir bereit sind.
- 14:56Speaker 1: weil wenn ich mir anschaue dass wir seit Ja, wahrscheinlich dreißig Jahren oder vierzig.
- 15:03Speaker 1: Wahrscheinlich eher vierzig Jahre wirklich fundiert wissen das uns Rauchen umbringt und bis heute Menschen gibt die rauchen.
- 15:13Speaker 1: wir wissen seit keine Ahnung wie viele jahren dass das Zucker super ungesund ist.
- 15:19Speaker 1: Wir wissen Corona uns potenziell umbringen kann und trotzdem haben wir immer noch in Deutschland, um die dreißig Prozent ungeimpfte Menschen, die nicht bereit sind sich impfen zu lassen.
- 15:31Speaker 1: Also wir sind selbst bei Themen, die uns unmittelbar direkt in unserer eigenen Lebenszeit betreffen, sind wir wahnsinnig inkonsequent und wahnsinnigt schwer zu bewegen.
- 15:44Speaker 1: Und jetzt kommen wie eine Situation wo Wir selber in unserer Lebenszeit, also wir werden merken das es mehr Klimakatastrophen gibt.
- 15:52Speaker 1: Wir werden merke dass es wärmer wird.
- 15:54Speaker 1: Wir werden merken dass es Regionen in dieser Welt gibt die nicht mehr so bewohnbar sein werden.
- 16:00Speaker 1: aber wir selber vor allem hier in Europa werden vielen vielen Ländern In unsere Lebenszeit die jetzt ja so in unserem Alter sind.
- 16:09Speaker 1: Die werden davon nicht viel mitbekommen.
- 16:12Speaker 1: Also
- 16:13Speaker 0: wie
- 16:14Speaker 1: Was muss passieren, dass die spüren diesen eigenen Schmerz quasi.
- 16:19Speaker 1: Spüren den eigenen Bedarf.
- 16:21Speaker 1: Spüren das sie jetzt jeder einzelne von denen was anders machen muss?
- 16:25Speaker 0: Ja es ist sehr schön, dass du das ansprichst.
- 16:27Speaker 0: Das ist ja auch der Anlass für mein Buch.
- 16:29Speaker 0: Auch letzten Endes gewesen... ...das Infizierte Denken.
- 16:32Speaker 0: Ich sage chronisch nicht das Problem.
- 16:34Speaker 0: Unser Denken ist infiziert!
- 16:35Speaker 0: Du sprach ja vorhin von Aufklärung nicht und ähm.. Das ist genau das Thema.
- 16:43Speaker 0: Wir haben eine Optimierungsgesellschaft gebaut.
- 16:45Speaker 0: So eine Gefälligkeit, voll ökonomisierten Gefälligkeitsgesellschaft und der Designfederlage bei Facebook mit dieser Like-Me-Partner.
- 16:52Speaker 0: Soziale Medien ist alles aber nicht sozial in dem Kontext.
- 16:56Speaker 0: Und durch diese Spaltung kommen wir dann zur Optimierung wo wir als Selbstausbeuchtung haben uns die individuelle Freiheit hart arbeiteten und jetzt sind wir in der Freiat gefangen Und wir haben es in der Zukunftslosigkeit, aber das ist ja gut.
- 17:12Speaker 0: Es ist unbewusst was wir betreiben und da können ganz viele Themen ansprechen.
- 17:19Speaker 0: Einerseits Afrika als Thema weil es gibt im Flüchtlinge und Migration
- 17:23Speaker 0: usw.,
- 17:23Speaker 0: es sind heute eine Million Menschen.
- 17:26Speaker 0: Die Herdplatte wird wärmer und Ende dieses Jahrhundert wohnen vier Milliarden Menschen dort.
- 17:32Speaker 0: die wollen auch anders leben.
- 17:34Speaker 0: so wenn wir das verstehen dann sehen mir auch Opportunitäten und Möglichkeiten.
- 17:39Speaker 0: Also ich glaube, dass dieses Zwang und dieses Menschen zu fordern, dass sie sich verändern ist sehr schwierig.
- 17:45Speaker 0: Wir brauchen eine positive Leitidee.
- 17:47Speaker 0: deswegen sage ich mein Buch es an der Liebeserklärung anders leben weil das ist nicht eine Sinnsuche was wir betreiben sondern wir leben in einer wunderschöne Reise mit tödlichem Ausgang höchstwahrscheinlich.
- 17:58Speaker 0: Es ist ein Wundeschönreis nach nirgendwo hin.
- 18:01Speaker 0: Und wie gelingt es uns so eine Art Sinngebung?
- 18:04Speaker 0: also wie können unsere Leben mit Sinn füllen?
- 18:07Speaker 0: Und da glaube ich, wenn wir verstehen dass das Vertrauen in Fortschritt, das Vertrauen in anderen Menschen eine sehr für uns selbst sinnvolle Strategie ist.
- 18:17Speaker 0: Also das lernende Fortsschritt ist was Fundamentales Wenn wir nur sozusagen hinterherstellen und die Technologie im Wettbewerb stehen und versuchen möglichst viel unser Alltag zu optimieren.
- 18:30Speaker 0: Wenn wir von Zeit als etwas echtes ausgehen, was natürlich auch ein städtiges Thema ist von unseren unterliegenden physischen Gesetzen ... Wenn wir davon ausgenossen wie die vierundzwanzig Stunden haben, dann können wir nur beliebig optimieren.
- 18:43Speaker 0: Also ich finde es geil dass sie mal zweifache dreifache Geschwindigkeit unsere WhatsApp Nachrichten jetzt hören können aber du kannst halt nicht Hörbuch bei zweifacher Geschwindigkeiten neben Kochen und Yoga und was noch.
- 18:53Speaker 0: alles das geht halt nicht.
- 18:54Speaker 0: Und da kommen wir zu dem Erkenntnis Erfüllendes Leben ist, und ich glaube ein erfüllenes Leben ist wenn du dein Leben einen Sinn gibst.
- 19:02Speaker 0: Und das kommt von einem Vertrauen in was positiv ist der Mensch an sich glaube Ich und dass es vielleicht auch naiv aber ich glaube eines positiven Menschen ist sehr positive menschen die gestalten wollen.
- 19:12Speaker 0: nicht ohne Grund kommen viele Menschen aus ganz schlimme krisen und sagen Das war das beste was wir passieren konnten.
- 19:18Speaker 0: da sind stückweit neben eine technologie.
- 19:20Speaker 0: was fundamental menschliches und Was damit sagen möchte ist eigentlich dass Das geht schon in bisschen Richtung Aufklärung, aber es gilt auch so Richtung Bewusstseinsrevolution.
- 19:32Speaker 0: Dass wir eine Wahrnehmung haben von dieser wunderschönen Normalität aus einer Art Alchemisten der Normalität dass wir das wahrnehmen welche Möglichkeit und auch die Natur spielt da eine wichtige Rolle.
- 19:42Speaker 0: nicht denn die Natur ist ja nicht effizientes kein Optimierungs Geschichte Und das ist ein Teil von dem was wir vielleicht als Mensch sein definieren können.
- 19:53Speaker 0: Aber zumindest ist es so, dass es nicht darum geht, das Leben einen Sinn geben können.
- 19:59Speaker 0: Und somit auch wenn wir dann gestalterlich unterwegs sind und sie in eine Position versetzen, dass wir von sowas wie Glückssehrlichkeit getroffen werden können.
- 20:09Speaker 0: Also im anderen Worten... Wenn wir vertrauen den Menschen haben kommt das mit einem Preisschild.
- 20:16Speaker 0: Wir werden uns täuschen!
- 20:17Speaker 0: Wenn wir Vertrauen in was Positives haben, werden wir verletzt sein.
- 20:21Speaker 0: Aber das ist ein sinnvolles Strategie, um einen erfüllenden Leben zu leben.
- 20:26Speaker 0: Und ich glaube dass es die Herleitung nach der wir suchen nicht die zwanzig dreißig Prozent Nicht geimpften zu drohen sondern aufzuzeigen Dass es viel besser ist.
- 20:36Speaker 0: Ich muss meine eigene Recherche betreiben.
- 20:38Speaker 0: Das ist kein Argument.
- 20:40Speaker 0: Es gibt keine kognitive Erklärung warum man sich nicht impfen soll.
- 20:43Speaker 0: Natürlich ist es nicht gut sein Körper mit allen möglichen Dinge vollzustopfen.
- 20:47Speaker 0: Darum geht's nicht.
- 20:48Speaker 0: Es geht aber nur darum, dass wie Menschen Nur Menschen sein können die Ration zu anderen Menschen.
- 20:53Speaker 0: Ich kann diese harte, kämpfte individuelle Freiheit nur genießen wenn ich in das Allgemeinwohl einzahle Wenn ich was tue, wenn ich mich einbringe Und dass wiederum ist eine sinnvolle Theorischkeit Was mein Leben auch nach einem erfüllenden Charakter gibt und ich glaube das ist es.
- 21:08Speaker 0: also das ist für mich auch Ein Möglichkeit Um von Glückseerlichkeit getroffen zu werden und wenn wir das schaffen Die menschen mitzunehmen auf so ne Reise Dann glaube ich, kann es gelingen.
- 21:20Speaker 0: Und wir sehen ja in Ländern wie Neuwegen und Skandinavien das – die machen es fürs Kollektive!
- 21:26Speaker 0: Die hinterfragen es gar nicht und deswegen kommt hier halt so eine Impfung.
- 21:29Speaker 0: Deswegen haben sie alles jetzt aufgelöst.
- 21:32Speaker 0: Es gibt keine Regelungen mehr.
- 21:33Speaker 0: Corona ist nicht mehr da weil alle geimpft sind.
- 21:35Speaker 0: Das ist ein Influencer von Anfang an klar wenn es sozial akzeptiert wird dann ist es weg.
- 21:41Speaker 0: Und das funktioniert dort genau aus dem Grund
- 21:44Speaker 1: Super Überleitung zu der Frage, die ich stellen wollte.
- 21:48Speaker 1: Genau darauf wollte ich nämlich hinaus.
- 21:50Speaker 1: Ich freu mir ja schon erzählt und je höher Wissens inzwischen auch.
- 21:54Speaker 1: Ich bin recht oft da oben unterwegs.
- 21:57Speaker 1: Und ich war im Juli in Finnland unterwegs und hab mich mit ein paar Freunden dort getroffen und habe mit denen auch so ein bisschen über Corona gesprochen und wie die Finnen damit umgegangen sind?
- 22:07Speaker 1: Wie wir Deutschen damit umgingen sind?
- 22:09Speaker 1: Wir kamen genau zu diesem Punkt, genau zu dieser Frage... Der Unterschied.
- 22:14Speaker 1: Also warum kommen zum Beispiel die Finnen besser, also rein gesundheitlich von den Infektionszahlen und von den Maßnahmen, die sie dort hatten?
- 22:22Speaker 1: Warum kommen die besser durch die Krise als wir?
- 22:25Speaker 1: Und wir sind irgendwann auf den Punkt gekommen dass wir gesagt haben der Unterschied zwischen einem zumindest Finnen und deshalb bin ich gleich gespannt ob du sagen würdest es trifft auch auf Norweger zu.
- 22:36Speaker 1: Der Unterschied zwischen ein Finn und einem Deutschen in dieser ganzen Krise ist das der Finne sagt Wenn meine Regierung, meine Politiker zu mir sagen das ist sinnvoll.
- 22:48Speaker 1: Dass ich im Supermarkt eine Maske trage auch wenn es keine Pflicht gibt aber dass sich, dass es sinnvoll ist eine Masken zu tragen dann hinterfrage ich das nicht weil Ich der Meinung bin oder davon überzeugt bin dass meine Regierung in meinem Sinne etwas tut.
- 23:02Speaker 1: also dieses Verständnis als wie du schon sagst Als kollektiv.
- 23:06Speaker 1: und so sagen die Regierung das sind ja am Ende des Tages wir Also wir alle und die vertreten uns alle und handeln in unserem Sinn.
- 23:14Speaker 1: In Deutschland ist es so, wenn Maßnahmen von der Regierung kommen dann sind das immer die da oben, die uns da unten irgendwie manipulieren steuern wollen diese ganzen Querdenker- und Verschwörungstheorien Und man hat immer so ein Störgefühl Der Staat will alle Steuern haben, der Staat will irgendwie uns gängeln und einschränken.
- 23:39Speaker 1: Das ist ein vollkommen anderes Verständnis von Gemeinschaft, einem Zusammenleben am Ende des Tages.
- 23:48Speaker 1: Würdest du sagen das es generell so ein Nordics Thema also vielleicht auch für Norwegen gültig und ist das vielleicht eine Einstellung die wir lernen müssten um auch als kollektiv besser zu funktionieren?
- 24:03Speaker 0: Ja Wir hatten in den letzten Tagen im Auftrieb gesprochen mit dieser Inselmentalität, dass man immer zusammen stärk sein muss und insbesondere Neuwegen.
- 24:11Speaker 0: Meine Heimat war sehr stark an der Küste, dass man sich gegenseitig unterstützen musste.
- 24:17Speaker 0: Aber es gibt eine andere Herleitung, das ist natürlich Wohlstand.
- 24:20Speaker 0: Das sind auch in skandinavischen Länder Henne-Ei.
- 24:23Speaker 0: Wenn du viele Hennen hast, musst du lernen mit den Eiern umzugehen.
- 24:26Speaker 0: Es ist ein bisschen einfacher als das Treben und ich glaube auch, dass wir im deutschsprachigen Raum immer verteidigen müssten, also beim Grenzen zu anderen.
- 24:34Speaker 0: Das ist halt eine Grundmentalität!
- 24:36Speaker 0: Ich glaube Donald Trump spielt eine wichtige Rolle.
- 24:39Speaker 0: Österreich, Deutschland ist eine hintefragung.
- 24:42Speaker 0: Das ist nicht vernünftig!
- 24:43Speaker 0: Ich habe ja... das wurde natürlich durch die Medien ein bisschen plakativ dargestellt, aber ich habe gesagt wer sich nicht impft ist ein Egoist.
- 24:49Speaker 0: Erstens Egoismus ist nichts Schlechtes.
- 24:54Speaker 0: Aber du musst halt so zu stehen und es gibt ganz Schwierig ein kognitive Herleitung von den ganzen Argumenten zu finden.
- 25:00Speaker 0: denn ich verstehe also wir hatten damals diese sogenannte spanische Krippe die alle jetzt kennengelernt haben und ja die kann keine vorherkonten Von dem Virus, ich glaube, war im Jahr eighteenundhundert und siebenvierzig.
- 25:10Speaker 0: Stammt das Virus?
- 25:11Speaker 0: Ninze, achtzehn, neunzehnt brach es aus, weil die Gesellschaft durch Kriege usw.
- 25:14Speaker 0: alle waren schwach!
- 25:15Speaker 0: Die waren halt sehr fragil für diese Thematik... ...und der Impfstoff kam in dreiundvierzzig.
- 25:20Speaker 0: So jetzt kann man sagen, naja gut, wir haben viel länger Zeit gehabt, Impfstoff zu entwickeln und mit so testen.
- 25:25Speaker 0: Das ist nicht der Wissenschaftler Grundlage.
- 25:27Speaker 0: Wir testen heute durch die Technologie und simulieren so viel mehr und wissen so viel über diese Viren als vor siebzig Jahre.
- 25:34Speaker 0: Und wer glaubt, dass wir nicht wissenschaftliche Fortschritte gemacht haben in den letzten siebzig Jahren?
- 25:39Speaker 0: Dann müssen wir halt mal im Labor mitnehmen.
- 25:41Speaker 0: Also das gibt keine kognitive Heerleitung, die sagt, dass es irgendwie vernünftig ist was da als Gegenergument gebracht wird.
- 25:49Speaker 0: und wir hinterfragen das ja nicht.
- 25:51Speaker 0: du sagst auch die da oben die Politik und die.
- 25:53Speaker 0: ich hatte ein Kollege von mir vor ein paar Wochen jetzt hat es mir anders zu... Die haben so übertrieben!
- 25:59Speaker 0: Wer sind
- 25:59Speaker 0: die?!
- 26:00Speaker 0: Ja die da oberen also die Politiker.
- 26:01Speaker 0: Ja, wer sind die Politiker?
- 26:03Speaker 0: Was meinst du mit den ganzen Lockdowns und Sperren so ein.
- 26:06Speaker 0: Global?
- 26:07Speaker 0: Meinst du das Angela Merkel und Macron damals Chomps in der Art Cremium hatten wo sie die Menschen einsperren wollen?
- 26:12Speaker 0: Glaubst du das wirklich?
- 26:13Speaker 0: Nein!
- 26:14Speaker 0: Das meine ich nicht.
- 26:15Speaker 0: Was meinste denn?
- 26:17Speaker 0: Ja also ganz viele Profiteure von dieser Corona ja, diese Wirtschaft halt.
- 26:21Speaker 0: Ich weiß nicht mehr wie du die wirtschaft.
- 26:22Speaker 0: Es gibt auch ganz viele die auch verlieren.
- 26:25Speaker 0: Glaubst du davor gab's eine Krim, wenn man Leute sagt ich will ausrechnen wie wir jetzt damit Geld verdienen.
- 26:30Speaker 0: Ja die ganze Farbe mal und so weiter.
- 26:31Speaker 0: aber es bei ja und so.
- 26:34Speaker 0: Glaub sie das die sich vorhin getroffen haben?
- 26:36Speaker 0: Also ich bin ja bei dir dass das... ...achtzig Prozent Marsche von her die Kolleginnen an der Goldgrube beim Mainz ist schon viel!
- 26:47Speaker 0: Wenn es funktioniert, ja und dass wir nicht die Stoffe in anderen Ländern machen.
- 26:50Speaker 0: Das ist finde ich nicht schön, aber auch eine bessere Umverteilung.
- 26:54Speaker 0: was die mit dem Geld machen ob sie dann Krebsforschung und investieren und so weit jetzt auch etwas Gutes ist immer eine philosophische Debatte Was machst du damit?
- 27:00Speaker 0: Aber am Ende des Tages gibt keine
- 27:03Speaker 1: Verschwörungsmüte
- 27:04Speaker 0: der sagt er hat ein kremer Unternehmen Die uns irgendwie jetzt da ausnutzen wollten.
- 27:08Speaker 0: So und da fing es halt ganz schwierigen Antwort auf von den Menschen.
- 27:11Speaker 0: wenn Du fängst an Fragen zu stellen Und das tut mir auch mal nicht bei den politikern.
- 27:16Speaker 0: Und diese Kernaussage, ich muss erst mal ein bisschen Recherche machen bevor ich das vertraue.
- 27:20Speaker 0: Ja gut wenn du andere sagst und schickst dir an den Vordern bist Du halt eben ein Egoist!
- 27:24Speaker 0: Und so funktioniert keine Gesellschaft.
- 27:27Speaker 0: Also werden wir heute eine Krise haben und wir stehen an der Klippe und die ganze Menschheit steht hinter mir... ...und wie hohen die besten Architekten und die besten Brückenbauer die es gibt?
- 27:34Speaker 0: Und ihr baune Brücke.
- 27:35Speaker 0: Ich bin der erste der rüberläuft Weil ich sage dass ist was was wir machen müssen als Menschheit und ich vertrauer halt in den Experten die da sind Und da sehen wir auch in der Pandemie, das gibt es auch.
- 27:45Speaker 0: Ich hatte einen Artikel auch über den Christian Drossen geschrieben, der ein professioneller Amateur ist!
- 27:49Speaker 0: Der korrigiert und justiert – natürlich wird die Impfstoffe besser
- 27:53Speaker 0: usw.,
- 27:54Speaker 0: aber willst du bis Ende warten?
- 27:55Speaker 0: Bist Du halt eben ein
- 27:56Speaker 0: Egoist?!
- 27:57Speaker 0: Du stellst dich halt über die anderen.
- 27:59Speaker 0: Das ist ja eine Argumente kannst du ja machen, aber da kannst du nicht deine soziale Gesellschaft funktionieren.
- 28:04Speaker 0: Kognitiv verstehe ich das nicht.
- 28:06Speaker 0: Und deine Frage war ja eigentlich mit den Finnen, ja gut die Grenzen auch ein bisschen Richtung Osten, die haben die ganzen Saunen und so ein bisschen anders als wie Norweger, aber im Kern ist die Nordic schon zum Bissen homogener in der Richtung und es stimmt schon hohe Impfbote weil sie jetzt nicht hinterfragen.
- 28:24Speaker 0: Die hinterfragenden Menschen, die vertrauen in Wissenschaft, die Vertrauen, da sind die gewählten Politiker... Das ist nicht gut, das ist nicht perfekt!
- 28:29Speaker 0: Aber das ist das Beste was wir halt wählen konnten und die tun ihr Bestes.
- 28:33Speaker 0: Und dieses Vertrauen müssen wir haben, weil... Wir gehen aktuell von den Großproblemen aus.
- 28:40Speaker 0: Wir gehen vom Misstrauen aus und versuchen es durch Daten zu validieren.
- 28:44Speaker 0: Transparenz schafft Vertrauen!
- 28:46Speaker 0: Transparens schafft vertrauen ab.
- 28:49Speaker 0: Das macht Vertrauen obsolet.
- 28:49Speaker 0: Wenn du alle Informationen hast dann brauchst du kein Vertrauen als transparente.
- 28:54Speaker 0: Und das ist ein großes Problem.
- 28:55Speaker 0: Wir brauchen wieder Vertrauen also Grundparameter.
- 28:58Speaker 0: Dann werden wir natürlich täuschen ja?
- 28:59Speaker 0: Aber das ist auch Das was wir eigentlich kennen aus der Liebe, aus der Beziehung.
- 29:03Speaker 0: Wenn du ein Partner permanent überwachen willst und Transparenz schaffen willst dann wirst du müde frustriert dass er stört die Liebe.
- 29:09Speaker 0: Die Liebe wird leblos.
- 29:11Speaker 0: Liebe ist ein Zukunftbesprechen.
- 29:13Speaker 0: das ist der Mangel an die Information.
- 29:15Speaker 0: nur so lebt Liebe weil es lebt von den Grundparameter.
- 29:18Speaker 0: ich vertraue und werde dann irgendwann verletzt, aber ich gehe mit einem Grundparameter des Vertrauens in Rennen.
- 29:24Speaker 0: Und das braucht mir eine Gesellschaft, wir brauchen ein Grundparamet des Vertraums... ...und dann müssen wir damit umgehen wenn wir verletzts werden, wenn wir getäuscht werden usw.
- 29:32Speaker 0: Aber dann kommt der Lernprozess.
- 29:34Speaker 0: Andersrum ist es gefährlich!
- 29:36Speaker 0: Weil dann ist der Vertrauen weg als obsolet.
- 29:38Speaker 0: und da sind wir so technologisch funktionierende Wesen sowie so dopamiengesteuerte Junkies, so eine Art Homo-Opsoletus, einen überflüssigen Mensch.
- 29:47Speaker 0: ja wo wir sagen Die Lichter sind an, aber es ist niemand mehr zu Hause.
- 29:50Speaker 0: Also wir funktionieren nur noch und das wäre eine ärmer- und traurigere Gesellschaft finde
- 29:54Speaker 1: ich.
- 29:54Speaker 1: Jetzt hast du dich ja in deinem Leben auch ganz viel mit Wirtschaft auseinandergesetzt.
- 29:59Speaker 1: und wie Wirtschaft funktioniert?
- 30:02Speaker 1: unser ganzes europäisches Wirtschaftssystem und auch das der Amerikaner Fußdiamente des Tages auch auf der Verfügbarkeit von billigen Arbeitern in anderen Ländern.
- 30:15Speaker 1: Jetzt stellt sich langsam heraus, viele dieser andere Länder sind genau diejenigen, Themen wie der Klima, dem Klimawandel leiden werden.
- 30:25Speaker 1: Das heißt die, die wir die letzten Jahrzehnte ausgebeutet haben sind jetzt dann auch die in den nächsten Jahrzehn und Jahrhunderten vor allem daran leiden werde, wie wir die Umwelt verpestet haben.
- 30:40Speaker 1: einfach gesagt.
- 30:43Speaker 1: Kommen wir in eine Zeit?
- 30:46Speaker 1: Und ich habe ja vorhin schon mal angesprochen dass wir so träge geworden sind also das wir dass wir auch gar nicht mehr hinterfragen wie gesellschaftliche Systeme funktionieren, auch politische Systeme.
- 30:57Speaker 1: Also wir haben uns daran gewöhnt die Grenze von Deutschland ist nun mal die, die sie isst.
- 31:01Speaker 1: Die Grenze Von Norwegen ist die, dass sie ist, die von Italien und Spanien genauso.
- 31:06Speaker 1: Und das wird auch nicht mehr in Frage gestellt.
- 31:10Speaker 1: Kommen wir vielleicht in der Zeit, in der wir dieses ganze Systemen von Ländergrenzen einzelnen Staaten, die alle irgendwie ihre Besitztümer waren wollen und ihren Wohlstand warnen wollen.
- 31:24Speaker 1: Dass dieses System irgendwann gar nicht mehr funktionieren kann.
- 31:28Speaker 1: Weil wir irgendwann zum Beispiel auch so viele Menschen haben, die aus diesen ganzen Ländern zu uns kommen möchten weil sie dort wo sie eigentlich leben wollen und man muss das ja immer betonen.
- 31:38Speaker 1: Die kommen ja nicht weil sie da weg wollen sondern die würden da ja gerne bleiben Aber sie können dann aus bestimmten Gründen momentan eher politische, aber dann vielleicht einfach Klimagrunde weshalb Sie dort nicht mehr leben.
- 31:52Speaker 1: Können auch immer so ein Missverständnis.
- 31:55Speaker 1: die Leute denken immer die wollen da weg Die wenigsten wollen ihre Heimat verlassen niemand möchte gerne seine Heimat verlassen Aber irgendwann müssen sie vielleicht, und dann stehen die bei uns vor der Haustür beziehungsweise an den europäischen Grenzen.
- 32:09Speaker 1: Und wir müssen uns entscheiden, schotten wir uns jetzt ab machen wir zu und lassen niemanden mehr rein oder finden wir ein neues Verständnis von einer globalen Gesellschaft in der wir dann wirklich eine irgendeine geartete Umverteilung hinbekommen dienen global Wohlstand irgendwie schafft.
- 32:32Speaker 1: Und mit Wohlstand meine ich nicht Reichtum, sondern da werden sicherlich auch wir mit unserem Wohl Stand ein anderes Verständnis bekommen müssen.
- 32:41Speaker 1: von Wohl stand weil es funktioniert halt so gar nicht mehr.
- 32:44Speaker 1: also sehr lange frage
- 32:47Speaker 0: ich weiß aber
- 32:48Speaker 1: kommen wir irgendwann in den modus wo wir unser grundsätzliches system von globalen miteinander radikal verändern müssen?
- 32:58Speaker 0: Eine Verehnung der Gesellschaft.
- 33:01Speaker 0: Lass mich ein bisschen mit bespielen, weil es waren echt ganz viele Themen.
- 33:04Speaker 0: Also fangen wir mit dem ersten Thema an das wir sagen... Es ist einfacher einen großen Kuchen zu verteilen als den großen Kucheln so backen.
- 33:14Speaker 0: also wir haben schon großes geleistet und natürlich ist es eine riesige Unterschiede.
- 33:19Speaker 0: jetzt können wir natürlich beim ersten Thema wo die begonnen hat dass mit der Herleitung war ja Wir haben sie ausgebeutet da sind wir so eine Sache fängt an mit Kinderarbeit, was ganz Schlimmes und daraus entsteht eine kleine Wirtschaft.
- 33:31Speaker 0: Da ist der kleine Mittelschicht also durch die angefangenen mit der Verklamottenproduktion, Auslagerung von Arbeitskräften so.
- 33:39Speaker 0: Was du eigentlich gemacht hast?
- 33:40Speaker 0: Du hast natürlich das ermöglicht dass die Weltklasse Produkte aus hidden Champions in Deutschland und Österreich kamen, dass sie es auch machen können plus günstiger und in einer eigenen Sprache und du hast nicht die hohen Transaktionskosten.
- 33:54Speaker 0: Es heißt, du ermöglichst sehr nach Wirtschaft Und das ist ja auch der Ansatz in Afrika jetzt.
- 33:59Speaker 0: Gibt die mal eine Waschmaschine, gibt immer ein bisschen Strom und dann passiert was.
- 34:03Speaker 0: Ja?
- 34:04Speaker 0: Teil einer Meinung!
- 34:04Speaker 0: Die wollen nicht weg.
- 34:05Speaker 0: Keine wollen da weg.
- 34:07Speaker 0: Aber es ist halt eine Thematik wo sagt okay, wie schaffst du die Grundbasis?
- 34:11Speaker 0: Und da ist eben nicht die Ausbeutung sondern die Ermöglichung.
- 34:15Speaker 0: vielleicht heute ein bisschen anders als vor fünfzig Jahre.
- 34:17Speaker 0: Da war es tatsächlich so eine Billiglohn-Geschichte.
- 34:21Speaker 0: Heute ist natürlich klar, seit vielen Jahren Das war das nach dem Jahr, das war das neue Wirtschaftskrise, die ja keine große Krise war.
- 34:28Speaker 0: Aber dann gibt es einen In-Shoring und Backshoring und was haben wir noch alles?
- 34:33Speaker 0: Also das werden keine Kinder in Herzog und Aurach in Zukunft Schuhe nähen.
- 34:37Speaker 0: Das machen die Roboter!
- 34:38Speaker 0: Und die arbeiten zu Nullkost fast.
- 34:40Speaker 0: D.h.,
- 34:40Speaker 0: diese Arbeitslohnaußbeutung waren Aufbau von vielen Regionen.
- 34:44Speaker 0: Was ja im Nachhinein – also indem sie stehen nicht gutes Waben – das ermöglicht dass die auch ein gewisser Wohlstand erreichen konnten aus China ist ja auch genau das Gleiche.
- 34:55Speaker 0: Das war das Glauben an, ja unsere westlichen Werten lebt von Innovation durchs historische Kreation und Bildung was ineffizient ist, dass Investition in Forschung und Entwicklung.
- 35:07Speaker 0: aber wir wollten halt dann einfach unfassbar der Liete Universitäten die viel Geld verdienen bauen.
- 35:13Speaker 0: das heißt wir haben unten ganz viele Studenten oben keine Jobs.
- 35:16Speaker 0: Also haben wir alle ausgebildet und dann halt einen Einblick in den großen Unternehmen, USA insbesondere.
- 35:23Speaker 0: Die haben ein Jahr bei Google gearbeitet und jetzt sind sie nach China!
- 35:26Speaker 0: hohen Staatskapitalismus hast, was eigentlich laut der Wirtschaftstheorie ja nicht möglich sein sollte.
- 35:31Speaker 0: Weil da können sie nicht innovativ sein.
- 35:33Speaker 0: Die haben alles von uns adaptiert und sind höchsteffizient und viel effizienter als die westliche Welt und somit holen Sie auf!
- 35:41Speaker 0: Und dann nochmal zum Anfang – wir können ja nicht vorschreiben wie die anderen zum Wohlstand kommen und das ist auch deren guten Anrecht.
- 35:47Speaker 0: Aber den anderen Themen, was du auch angesprochen hast, dieser Globalisierungsgedanke diesen Staat, das war eine der Themen auch.
- 35:57Speaker 0: Das Staat mit den Landesgrenzen ist ja auch ein künstliches
- 36:00Speaker 0: Konstrukt.".
- 36:01Speaker 0: Und ich glaube, dass das Staat jetzt nicht effizient.
- 36:03Speaker 0: Das ist bewahren und verwalten sehr träge.
- 36:05Speaker 0: Wir leben heute in einer Welt die ist einfach lokal oder global.
- 36:08Speaker 0: wir erleben einen rebellischen Aufstand der Bürgermeister Ich glaube auch, dass in Deutschland wie eine Partei unabhängige Kanzlerin und Kanzler haben werden und wir müssen uns anstecken, dass wir in Europa leiden, die ein Positiv wird, die entwickeln.
- 36:19Speaker 0: Die Welt ist lokal.
- 36:20Speaker 0: Identitätszugehörigkeit Heimat – da sind ja Regionen.
- 36:23Speaker 0: München Frankfurt Hamburg haben ganz andere Herausforderungen und es braucht sich nicht im Berlin Lösungs- sondern löst ihr eben in den Städten meistzeitig ein interdependenten Teil der Weltgemeinschaft, also wir brauchen ein Turbo auf die Globalisierung und eine Turbo auf Identität.
- 36:38Speaker 0: Und dann spielt es keine Rolle welche Menschen dort leben weil du darfst nicht eins vergessen wie in unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft, wie vögeln's war noch?
- 36:46Speaker 0: Wir kriegen keine Kinder mehr!
- 36:47Speaker 0: Also wir haben eine umgekörte Pyramide, wir haben ja auch so nicht zu viele Menschen, wir sind zu wenige Menschen und wer soll... wir beide werden vielleicht hundertzwanzig, das soll sich um uns kümmern.
- 36:58Speaker 0: Das ist halt, wir brauchen ganz geschwind, ganz viele Roboter oder wir brauchen Arbeitskräfte.
- 37:02Speaker 0: Menschen die dann was leisten und die Menschen haben wir nicht.
- 37:06Speaker 0: das heißt sie brauchen ganz viele Menschen aus anderen Regionen wo es viele Menschen gibt weil wir haben keine die arbeiten werden.
- 37:13Speaker 0: natürliches ein Vorteil bei der Automatisierung dass wir nicht so viele Menschen haben die da arbeiten müssen.
- 37:17Speaker 0: aber wir werden ja immer älter.
- 37:20Speaker 0: Und von daher ist es schon, wir haben eine umgekehrte Pyramide.
- 37:24Speaker 0: Wo das Risiko nicht darin besteht, dass wir so viele sind sondern letztens zu wenige und also kennen ganz wenige Menschen.
- 37:31Speaker 0: Wir sind dann die Integrationskonzepte.
- 37:33Speaker 0: Also wie können wir das aufrechterhalten?
- 37:35Speaker 0: Weil da wo Wohlstand ist, haben keine Menschen mehr und da wollen Aufbau brauchen wird nicht investiert.
- 37:42Speaker 0: Wenn wir diese Mechanismen verstehen, dann tun wir Geschwindenergie Solarstrom in Afrika und Dörfer ausbauen.
- 37:50Speaker 0: Gibt eine Unternehmer aus Hanau, Thorsten Schreiber, der da so Solarcontainer baut.
- 37:54Speaker 0: Unfassbare Leistung!
- 37:56Speaker 0: Gibt Millionen von Menschen ein Grundlage?
- 37:57Speaker 0: Und diese Grundlage müssen wir schaffen.
- 37:59Speaker 0: Daraus kommt Prosperität, da kommt die erste Wirtschaft, da kommen Bildung usw.
- 38:05Speaker 0: Das ist eine mehr dimensionale Geschichte.
- 38:06Speaker 0: deswegen hast du wirklich die Büchse Pandoras aufgemacht mit deiner Frage.
- 38:10Speaker 0: Aber wir brauchen Globalität und Lokalität.
- 38:13Speaker 0: Nationalstaaten werden immer weniger wichtig.
- 38:16Speaker 0: Die Bürgermeister, das sehen wir auch in Deutschland viele Portalunabhängige Bürgemeisterinnen und das Gestalterische wird wichtig, ist Echte!
- 38:24Speaker 0: Und Unternehmen heute leben nicht im Landesgrenzen.
- 38:27Speaker 0: und vielleicht abschließend aus dem wirtschaftlichen Kontext Adam Smith schrieb ja von der Unsicht bei der Hand des Marktes.
- 38:35Speaker 0: Ich habe es auch gelesen, er verwendet das dreimal Und immer unterschiedlich.
- 38:39Speaker 0: Also er wusste selbst nicht, was der da meint.
- 38:41Speaker 0: Aber wie klar man das ist?
- 38:42Speaker 0: Das ist Begrifflichkeit.
- 38:43Speaker 0: und sagen der Kapitalismus
- 38:44Speaker 0: usw.,
- 38:45Speaker 0: der ist natürlich ganz anders heute als vor hundertfünfzig Jahre.
- 38:48Speaker 0: aber die unsichtbare Hand war für mich so eine magische Dreieck aus Staat Kirche und Kapitalismus.
- 38:54Speaker 0: Die Kirche spielt heute ein weniger wichtige Rolle.
- 38:56Speaker 0: Skandinavien hat mir vorhin auch China höchst atheistisch.
- 39:01Speaker 0: Wir brauchen Glauben ist okay, solange es im Privaten bleibt.
- 39:04Speaker 0: Wir brauchen eine Religion um das Ganze zu steuern und das andere ist der Staat.
- 39:08Speaker 0: Die Unternehmen sind heute global also in Amazon ein Google ein Apple.
- 39:12Speaker 0: die haben noch kein Landesgrenzen.
- 39:13Speaker 0: Also an Apple ist er glaube ich das acht neuntergrößte Volkswirtschaft der Welt wenn wir's als Start nach BNP rechnen.
- 39:20Speaker 0: Und diese sind halt global unterwegs.
- 39:22Speaker 0: und so sind die Mechanismen der Welt heute, also müssen wir darüber denken wie die Welt ist und nicht welche alten Systeme wir haben.
- 39:31Speaker 0: Bildung, Kapitalismus, Demokratie alles ist ein Inverden und es muss sich signifikant verändern, braten Update auf die Welten der Welt leben.
- 39:39Speaker 0: Und ich glaube das ist im Endeffekt das was du anspricht dass es viele Faktoren mit denen wir haben so einen clusterfuck aufeinanderprallende absurde Themen und damit wissen wir heute klar kommen und darüber nachdenken, wie ist die Welt heute?
- 39:55Speaker 0: Und nicht wie vor hundertfünfzig Jahre.
- 39:57Speaker 0: Das ist glaube ich ganz wichtig.
- 39:58Speaker 1: Vielleicht zum Abschluss nochmal weil es gerade so aktuell ist mit auch der Regierungsbildung hier in Deutschland gerade und der Wahl... Ich habe am Wochenende viel darüber nachgedacht.
- 40:11Speaker 1: Ich glaube jetzt ist wirklich der Punkt wo zum allerletzten Mal Man gerade noch so irgendwie ins Rennen gekommen ist mit alten Botschaften und dem Minimum an Veränderung, weil wir leben ja immer noch in der Gesellschaft.
- 40:29Speaker 1: Die Jungen haben das Thema Klima verstanden wenn man sich auch die Wählerverteilung anschaut.
- 40:35Speaker 1: Die jungen haben alle FDP nicht alle aber viel höher im Ausmaß FDP und Grüne gewählt als SPD und Union.
- 40:46Speaker 1: Union und SPD haben gefühlt diejenigen gewählt, Ja vielleicht schon mal davon gehört haben, dass da was auf uns zukommt.
- 40:54Speaker 1: Also vielleicht auch verstanden haben das aber so wirklich wollen tun sie die Veränderung nicht kann auch damit zusammenhängen, dass wir jetzt aus einer Pandemie kommen und wir so viel Veränderungen in so vielen Bereichen haben dass die Menschen auch da wieder zusätzlich ein bisschen träge geworden sind und sagen es wäre jetzt auch mal schön irgendwie vier Jahre zu haben wo nicht irgendwie wahnsinnig viel passiert sondern wo wir immer wieder zur Ruhe kommen können.
- 41:18Speaker 1: also Ich glaube wir sind an einem Punkt und deshalb ist diese Wahl, glaube ich auch noch viel historischer gewesen.
- 41:25Speaker 1: Wo es das letzte Mal möglich war sich irgendwie so durchzumogeln mit mit homöopathischen Dosen an Veränderung wo man sagt ja Klima haben wir verstanden ist uns wichtig aber ja so ganz ernst also twohtausenddreißig aus der Kohle reicht auch muss man ja nicht noch viel schneller machen usw.. Also Glaubst du denn, dass wir irgendwann also wenn Unternehmen so funktionieren würden wie der deutsche Staat dann wäre das Unternehmen.
- 41:55Speaker 1: Also wenn die so arbeiten würden diese ganzen Unternehmen werden sofort pleite und würden gar nicht mal groß werden weil wer sowas von und du hast es vorhin schon gesagt ineffizient sind und sowas bürokratisch sind?
- 42:09Speaker 1: glaubst du dass wir irgendeinmal wirklich so einen eine radikale politische Veränderung sehen und ich meine damit jetzt nicht rechts oder links, sondern eine radikkale Veränderungen.
- 42:21Speaker 1: wie Politik funktioniert, also dass diese ganzen alten verkrusteten Strukturen mit diesen vier Parteien plus links und AfD das alles mal aufgebrochen wird.
- 42:33Speaker 1: Weil irgendwann die junge Generation sagt es hat ja eigentlich noch ganz dicht ich mache doch nicht zehn Jahre Plakate kleben und vergräude meine Zeit wo ... in jedem Unternehmen Karriere machen könnte, um dann mal die Chance zu haben irgendwie... ...in ein Gemeinderat zu kommen.
- 42:50Speaker 1: und wenn ich da nochmal fünf Jahre durchhalte,... ...dann komme ich irgendwann mal in den Landtag.
- 42:54Speaker 1: Wenn ich ganz viel Glück habe.
- 42:55Speaker 1: Und wenn ich dann noch einmal irgendwie und ganz lang Atem hab, komme ich vielleicht irgendwann mal an den Bundestag.
- 43:02Speaker 1: Also diese verkrusteten Strukturen,... ...das macht doch kein junger Mensch der irgendwie hell in der Birne ist,... ...macht das doch mit?
- 43:10Speaker 1: ...
- 43:13Speaker 0: agnostisch der Arte ist.
- 43:16Speaker 0: Also das ist mit dem Glauben, das ist von mir so ein Thema... Ich glaube wir müssen was tun!
- 43:21Speaker 0: Wir müssen etwas tun deswegen, dass glauben das was passiert und es wird viel Politik gemacht von den jungen Leuten.
- 43:30Speaker 0: aber die sind nicht in der Politik.
- 43:31Speaker 0: also gibt ganz viele junge Menschen die betreiben machen sich viel Gedanken zu organisiertes menschliches Leben.
- 43:37Speaker 0: ich habe vor einige Wochen Artikel dazu geschrieben auch im Fokus wo es um eine neue DDR Digitaler demokratischer Republik.
- 43:45Speaker 0: Natürlich habe ich eine Wortspielung, aber da geht es eigentlich darum, dass die Parteiendemokratie nicht kompatibel ist mit unserer Welt in der wir leben und das ist nicht nur in Deutschland so.
- 43:54Speaker 0: Wir haben erstens keine echte Opposition an der linke Partei, die die Arbeit der Klasse ernst nimmt und Technologie versteht.
- 43:59Speaker 0: also das... Und ich glaube du brauchst Gegensätze.
- 44:02Speaker 0: Du machst Widersprüchlichkeiten über Spannungen.
- 44:04Speaker 0: Das hieß ja auch in USA Klappstuhl und Nicht-Handschuhe von Bernie Saunders innerhalb der Partei führt dazu, dass sich Joe Biden sich verendet gegenüber vor vier Jahren oder acht Jahre.
- 44:15Speaker 0: Und ich hatte da letztes Jahr diese Spielchen auch glaube ich im Kontenwirtschaft ist das mit Die alte Regierung mit einem rebellischen Kevin Kühnert als Rebellierungsminister durch ein klassisches Mercher aus der Wirtschaft zwischen SPD und CDU.
- 44:33Speaker 0: Und Angela Merkel als Bewahrer- und Stabilitätsministerin, das wäre so eine gute Gegenpol.
- 44:38Speaker 0: Das wäre halt die Vorbereitung auf diese Wahl gewesen!
- 44:42Speaker 0: Jetzt hast du halt was Schönes glaube ich.
- 44:46Speaker 0: Grüne und FDP.
- 44:47Speaker 0: Was da nebenbei dann steht spielt eigentlich keine Rolle.
- 44:51Speaker 0: Das sind die Spannungen, die du brauchst aber in einen Miteinander Und... Jetzt natürlich kann ich es ein bisschen zu Devils Advocate spielen.
- 44:58Speaker 0: Die Jungen haben FDP gewählt, weil Christian Lindner auf alle Start-up-Konferenzen und überall aktiv unterwegs war.
- 45:03Speaker 0: Der hat sich richtig ins Zeug gelegt.
- 45:05Speaker 0: Deshalb hat sich die Jungen kennen Christian Lindler und damit sagen sie das andere wollen wir nicht.
- 45:10Speaker 0: Wir nehmen Lindner oder FDP und dann kennen wir den Fanschein war cool und er hat sich wirklich mit der Community und hat sich da mit Krawater runter und hat Präsenz gezeigt und die Grünen auch gegenwärtig.
- 45:21Speaker 0: durch diese Aktivitäten.
- 45:23Speaker 0: so hast du natürlich Zugang zu den jungen Menschen.
- 45:26Speaker 0: Das ist nicht aber damit gesagt, dass du für etwas wählst sondern wir wählen es noch mal gegen das andere.
- 45:33Speaker 0: und ich glaube das ist das was die Bundestagswahl auch zeigt, dass es eine klare Signal ist Wir wollen Veränderung!
- 45:40Speaker 0: Und jetzt geht's halt darum wie gehts weiter?
- 45:43Speaker 0: Also was ist die Veränderungs- und da bin ich ja bei dir Wir können darüber diskutieren, ob Kohlekraftwerke sofort abgeschaltet werden müssen.
- 45:51Speaker 0: Auch die Debatte soll mir jetzt Kernfusionen wie den Betrieb nehmen weil durch die neuen Durchbrüche von MIT vor ein paar Wochen was ja Unfassbares und eigentlich zeigt das der Abfall Wasserstoff ist und dass so wirklich das was man theoretisch machen wollte jetzt auch praktisch umsetzen kann ist natürlich eine Energieform viele Probleme löst.
- 46:13Speaker 0: Natürlich sind die sicherer als damals mit den Problemen, wenn man sowas heute bauen würde.
- 46:18Speaker 0: aber da glaube ich Wenn das andere nicht funktioniert Und wir sagen, wir entscheiden uns Ausstieg.
- 46:25Speaker 0: Dann müssen wir uns trauen in das andere, das neue der Gegend hat zu investieren und wir wissen nicht was das ist?
- 46:32Speaker 0: Das ist das Unbekannte!
- 46:34Speaker 0: Wir bauen mir eine gewaltige Klimaanlage.
- 46:36Speaker 0: wie vertrauen wir in die Technologie?
- 46:38Speaker 0: und da liegt die Chance für Deutschland und Europa.
- 46:41Speaker 0: dass wir zurückkehren zur Leitidee von Europa legt ja auch im Namen Die Weitsicht dass wir uns Trauern in den Dingen zu investiren und dass wir einen Vertrauen haben Zukunft, wo wir ins negative gehen können.
- 46:55Speaker 0: Wo wir nicht über Limitierung landet Dichte und Denker die Kultur des Einbringen von... Philosophie von Kunst, Psychologie dieses Miteinander in Europa.
- 47:04Speaker 0: Dass wir da viel stärker an einen nicht ökohistorischen, hysterischen Ansatz sondern öko-utopischem Ansatz zusammenrücken und sagen wie können das schaffen?
- 47:14Speaker 0: Aber dann müssen wir investieren!
- 47:16Speaker 0: Da brauchen wir Fehlerkultur, wir trauen uns was zu machen wo es nicht um Fehler geht sondern glauben in eine Lösung.
- 47:23Speaker 0: Und das glaube ich ist der Weg nach vorne.
- 47:25Speaker 0: und da glaube ich dass die FDP und die Grünen Ein Weg jetzt finden, wo sie halt so ein bisschen dann Gegensätze erzeugen.
- 47:35Speaker 0: Dass wir auch eine Art Diskussion und auch eine Auseinandersetzung auf vernünftige Art und Weise bekommen können.
- 47:42Speaker 0: Das tut sehr gut!
- 47:44Speaker 0: Und natürlich aus der Politik gibt es da einen Mittelweg oder eine Kompensation was besser ist als die reine Lösung.
- 47:51Speaker 0: Dann muss der Druck aus der Wirtschaft kommen.
- 47:53Speaker 0: Da muss die Radikalität.
- 47:55Speaker 0: Wir brauchen Unternehmer Wir brauchen wirklich echtes Unternehmetum.
- 47:59Speaker 0: Und das ist die Basis, also nicht das ganze Zeug dazwischen mit viel Geld verdienen sondern Hardcoreunternehmentum.
- 48:04Speaker 0: Das heißt Problem beschreiben, Problem lösen, Rechnung stellen als eine Wirtschaft wo Ökonomie und Ökologie synergetisch sind.
- 48:13Speaker 0: Wo wir dann glauben dass damit auch Profitabilität kommen kann.
- 48:16Speaker 0: ein Kapitalismus der Humanismus integriert Ein Kapitalismus zu mehr Mitgefühl aber wo der Kapitalisme der Basis ist.
- 48:26Speaker 0: Und daran glaube ich.
- 48:28Speaker 0: Das ist natürlich zurück zu dem Einstieg, dass mein Glauben und das Thema ist – dafür setze ich mir auch ein!
- 48:34Speaker 0: Damit gehen wir nach Europa und entwickeln eine Art Quantenwirtschaft aus Leiteder.
- 48:39Speaker 0: Da sind wir jetzt dabei, das auszuarbeiten in verschiedenen Gremien, dass wir definieren was heißt eine enkelfähige Zukunft?
- 48:46Speaker 0: Was heißt die Quanten-Wirtschaft?
- 48:47Speaker 0: Ein technologisches Kapitalismus mit Mitgefühl.
- 48:52Speaker 0: Dann möchte ich meinen Beitrag leisten und zwar auch im Brüssel Und auch auf deutscher Ebene, dass wir das hinbekommen und ich wähle da den Optimismus.
- 49:00Speaker 1: Perfekter Appell zum Schluss!
- 49:03Speaker 1: Übrigens unser Motto... ...zwei-tausend neunzehn bei Fradiate Ford war A Call for Optimism.
- 49:11Speaker 1: Deshalb perfekte Klammer am Ende und ein schöner Appell mehr Mut zu haben, auch in Utopien zu denken und auch mal darüber nachzudenken ob so eine Utopie nicht dann doch irgendwie Realität werden kann wenn man bereit ist zur Veränderung.
- 49:26Speaker 1: Danke dir für deine Zeit!
- 49:28Speaker 0: Danke das sehr gerne.
- 49:30Speaker 0: Das war es leider schon.
- 49:32Speaker 0: die letzte Runde ist ausgetrunken.
- 49:34Speaker 0: das Gespräch zu Ende.
- 49:36Speaker 0: vielen Dank fürs Zuhören.
- 49:38Speaker 0: bitten im Rücksicht auf den Nachbarn und sei leise wenn du die Bar verlässt Aber vergiss auf keinen Fall, den abonnieren Button zu klicken.