Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Härtere Strafen für Schmutzfinken: Hamburg zieht die Bußgeldschraube an
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 7. Oktober. Zeuge beschreibt Entführung der Blockkinder in Dänemark. Hamburg plant härtere Strafen für Umweltsünder. Tumultartiger Polizeieinsatz im Phoenix Center in Harburg. HSV-Spieler Fabio Vieira setzt Reha in Portugal vor. Männer mit Kapuzen, dunkle Autos, ausgeschaltete Scheinwerfer. Im Prozess um die Entführung der Blockkinder hat ein dänischer Zeuge die Entführung beschrieben. Hier ist irgendwas falsch, schilderte der 34-Jährige vor dem Landgericht seine Gedanken in der Silvesternacht. Damals waren während eines langen Sorgerechtsstreits der zu diesem Zeitpunkt 10-jährige Sohn und die 13-jährige Tochter der Unternehmerin Christina Block aus der Obhut des in Dänemark lebenden Vaters entführt und zu der Mutter nach Deutschland gebracht worden. Am Landgericht läuft seit dem 11. Juli ein Prozess gegen Block, die angeklagt ist, die Entführung der eigenen Kinder in Auftrag gegeben zu haben. Sie bestreitet das. Beihilfe soll unter anderem ihr Lebenspartner, der ehemalige Sportmoderator Gerhard Delling, geleistet haben. Der 66-Jährige betont, nichts Unrechtes getan zu haben. Ein ebenfalls angeklagter Israeli, 36, hat seine Beteiligung an der Rückholaktion zugegeben. Es sind Verhandlungstage bis Ende März angesetzt. Der Zeuge, ein Monteur aus Odense, sagte, er habe Silvester in der süddänischen Kleinstadt Grasten bei seiner damaligen Freundin gefeiert. Dort wohnte auch der Vater der zwei entführten Kinder, Blocks Ex-Mann Stefan Hänsel, 51. Kurz vor Mitternacht beobachtete der Zeuge seine Aussage zufolge, dass mehrere Autos in der Stadt vorfuhren und am Kai parkten. Er habe beobachtet, dass ein Kind in eines der Autos gebracht worden sei. Der Zeuge sei zunächst von einem Unfall ausgegangen, dann seien weitere Personen mit einem anderen Kind, das sich gewehrt habe, hinzugekommen. In diesem Moment habe er das Gefühl bekommen, dass die Situation falsch sei. Das Kind habe versucht, sich loszureißen. Kurz darauf seien die Autos mit den Kindern weggefahren. Wie viele Entführer an der Aktion beteiligt waren, konnte der Zeuge vor Gericht nicht genau sagen. Auch Autokennzeichen konnte er aus mehr als 50 Metern Entfernung nicht erkennen. Seine Beobachtungen meldete der Mann der dänischen Polizei. Vor dem Landgericht sagte er über die Tat, über die er mit seiner damaligen Freundin sprach. Wir waren einfach schockiert über die Situation. Am Hansa-Theater sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen und der Spielbetrieb beginnt wieder. Starten sollte er am Dienstagabend mit der Produktion Cabaret mit Tim Fischer an der Ensemblespitze. Am 29. Oktober beginnt die diesjährige Varieté-Saison mit einem neuen Programm. Sie läuft bis zum 8. März 2026. Das Hansa-Theater war von Juli bis Oktober für 1,33 Millionen Euro denkmalgerecht saniert worden. Die Kosten würden zu gleichen Teilen vom Kulturbeauftragten der Bundesregierung und der Hamburger Kulturbehörde mit jeweils 664.000 Euro getragen. Ziel war die denkmalgerechte Sanierung des historischen Saals und damit auch die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs durch maximalen Erhalt der Denkmalsubstanz gewesen. Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahmen lag auf der Verbesserung des Brandschutzes. Das Hansa-Theater wurde 1878 als Hansa-Konzertsaal erbaut und erlebte 1894 unter der Leitung des Brauereibesitzers Paul Wilhelm Grell eine Neuausrichtung als Varieté-Theater. Bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg fanden in dem Besuchersaal laut Kulturbehörde rund 1500 Gäste Platz. Die Wiedereröffnung erfolgte 1945 in den ehemaligen Stallungen des Theaters, die zunächst 330 Sitzplätze boten. Ein umfassender Umbau im Jahr 1953 führte zur Vergrößerung des Zuschauerraums auf insgesamt 491 Plätze. Die Einrichtung des Theaters ist seit den Umbaumaßnahmen 1953 nahezu unverändert geblieben. Der Senat will bei Verwarn und Bußgeld härter durchzugreifen. Das sagte Umweltsenatorin Katharine Fegebank in der Landespressekonferenz. Dort stellte sie das Sauberkeitsmonitoring Hamburg gepflegt und grün für das Jahr 2024 vor. Im zurückliegenden Jahr war die Stadtreinigung Hamburg, SRH, mit einer Vielzahl von Großveranstaltungen, darunter die Fußball-Europameisterschaft, der Hafengeburtstag und der Schlagermove, sowie einer Rekordzahl an Übernachtungen und einem außergewöhnlich warmen Jahr konfrontiert. Die intensive Nutzung von Grünanlagen, Spielplätzen und des Elbstrandes, Strandes, steigende Mengen an Verpackungsmüll und ein erhöhtes Engagement von Bürgern bei Verschmutzungsmeldungen über die SRH-App stellten die Stadtreinigung vor Herausforderungen. Der Sauberkeitswert für Fahrbahnen und Gehwege sowie für den Elbstrand verbesserte sich. Dagegen gab es schlechtere Werte für Depot-Container-Standplätze, Parkanlagen und Spielplätze. Nun soll härter durchgegriffen werden. Das Wegwerfen einer Kippe kostet 100 statt bislang 40 Euro. Wer den Kot seines Hundes nicht entsorgt, muss statt 20 sogar 55 Euro bezahlen. Viel teurer wird auch die illegale Entsorgung von Sperrmüll. Anlässlich des zweiten Jahrestages des Überfalls und Massakers der Hamas auf Israel hat Hamburgs zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Grüne, der Toten gedacht. Meine Gedanken sind heute bei den Opfern des brutalen Überfalls der Hamas auf Israel vor zwei Jahren, sagte die Politikerin. In Hamburg gab es eine Mahnwache für Opfer und Geiseln zur Erinnerung an das Hamas-Massaker unter dem Motto Hamburg zeigt Flagge auf dem Rathausmarkt. Das Gedenken bedeutet nicht, dass damit die Augen vor der Not der Palästinenser in Gaza verschlossen würden. Sie leiden unter der Unterdrückung der Hamas und der unverhältnismäßigen Kriegsführung der israelischen Regierung. Für sie gilt in gleicher Weise, es ist höchste Zeit, dieses Leid zu beenden. Am 7. Oktober 2023 hatten Terroristen aus dem Gazastreifen israelisches Grenzgebiet überfallen und dort ein Massaker angerichtet. Rund 1200 Menschen wurden getötet, mehr als 250 in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte darauf mit einer Militäroffensive. Am Montagnachmittag ist es im Phoenix Center in Harburg zu einem tumultartigen Polizeieinsatz gekommen. Gegen 15.30 Uhr wurde die Polizei zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gerufen, nachdem sich zwei Frauen im Eingangsbereich eines Bekleidungsgeschäfts zunächst angerempelt und anschließend körperlich attackiert hatten. Die beiden Frauen im Alter von 20 und 40 Jahren gingen laut Polizei unvermittelt aufeinander los. Ein 26-jähriger Begleiter der älteren Frau mischte sich ebenfalls in die Auseinandersetzung ein. Als die ersten Polizeistreifen eintrafen, hatte sich bereits eine aggressive Menschenmenge versammelt, sodass insgesamt zehn Streifenwagenbesatzungen notwendig waren, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Der in diesem Jahr mit insgesamt 110.000 Euro dotierte Hanse-Merkur-Preis für Kinderschutz geht an fünf soziale Initiativen. Den mit 40.000 Euro versehenen Hauptpreis erhält dabei der Hamburger Verein Herzretter e.V., der Kinder ab dem Vorschulalter zu Ersthelferinnen und Ersthelfern ausbildet. Drei weitere Institutionen, das Mädchenprojekt Zukunft, das Handwerkerinnenhaus Köln e.V., das Berliner Modellabel People von Karuna e.V. Und die Stiftung Dianinho mit ihrem Diabetes-Nanny-Projekt werden mit Anerkennungspreisen in Höhe von jeweils 20.000 Euro ausgezeichnet. Was diese Projekte verbindet, ist ihre Menschlichkeit, ihr Mut und ihr beharrliches Engagement. Sie alle tragen dazu bei, dass junge Menschen nicht im Schatten von Not, Krankheit oder Perspektivlosigkeit aufwachsen, sondern gesehen, gestärkt und ernst genommen werden, sagte Eberhard Sauter, Vorstandsvorsitzender der Hansemerkur. Anlässlich ihres 150. Firmenjubiläums hatte die Hansemerkur das Preisgeld in diesem Jahr auf insgesamt 110.000 Euro verdoppelt. Fabio Vieira, der nach seiner roten Karte im Spiel bei Union Berlin für zwei Spiele gesperrt wurde, wird nach Absprache mit dem HSV in Portugal seine Reha fortsetzen. Vieira hatte bei seinem Foul nicht nur die rote Karte gesehen, sondern sich auch am Knie verletzt. Die befürchtete schwere Verletzung bestätigte sich zwar nicht, doch die HSV-Ärzte diagnostizierten eine Kniestauung. Beim HSV rechnet man damit, dass er nach dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg wieder zur Verfügung steht. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.