Latest / Epoch Im Fokus / Israels früherer Armeechef Halevi: Hamas-Angriff war „verhinderbares Versagen #261
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- 0:00Speaker 0: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Israels früherer Ermehlchef Halebi.
- 0:05Speaker 0: Hamas Angriff war verhinderbares Versagen, ein Artikel von Reinhard Werner vom zweiten November zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
- 0:14Speaker 0: Der frühere IDF-Generalstabchef Herzi Hallebi hat eine Untersuchung der Versäumnisse vor dem Hamas Massaker vom siebten Oktober zwanzich dreiundzwansicht gefordert erräumte schwere Fehleinschätzungen der israelischen Sicherheitsbehörden im Vorfeld ein.
- 0:29Speaker 0: Der frühere Generalstabschiff der israelischen Verteidigungsstreitkräfte IDF Herzi Halebi, hat sich am Sonntag jester November erstmals seit seinem Ausscheiden aus dem Amt im März twenty-fünfundzwanzig öffentlich geäußert.
- 0:42Speaker 0: Bei einer Veranstaltung in der Bürgerrechtsorganisation Shurat Hadin in New York trat er für eine Untersuchungskommission zum siebten Oktober zwanzig drehenzwanzigeinen.
- 0:51Speaker 0: Diese soll klären welche Fehler im Vorfeld auf seiten israelischer Sicherheitsbehörden Nachrichtendienste und der Armee begangen wurden.
- 0:58Speaker 0: Das Massaker der terroristischen Hamas in israelischen Grenzgebieten zu Gaza, sehr ein verhinderbares Versagen der israelische Sicherheitsarchitektur gewesen.
- 1:08Speaker 0: Halevi weist Verschwörungserzählungen zum siebten Oktober zurück.
- 1:12Speaker 0: Gleichzeitig wies Halebi Narrative zurück, wonach es absichtliche Versäumnisse oder Verrat aus dem politischen oder militärischen Establishment herausgegeben haben könne – damit spielte er auf eine Verschwörungserzählung an, wo nach Teile der Armeeführung die Pläne der Hamas gekannt und nichts unternommen
- 1:28Speaker 0: hätten.".
- 1:29Speaker 0: Diese Erzählung wurde laut The Times of Israel einerseits von Vertretern der extremen Rechten in Israel verbreitet, darunter Jair Netanyahu, die Ersohn des Ministerpräsidenten.
- 1:39Speaker 0: Andererseits spielte sie auch im Diskurs weltweiter anti-israelische Kreise eine tragende Rolle.
- 1:44Speaker 0: Hallevi erklärte dazu, erkenne jeden der Entscheidungsträger und keinem sei ein solches Handeln zum Schaden der eigenen Bevölkerung zuzutrauen.
- 1:52Speaker 0: Der frühere Generalstabchef
- 1:54Speaker 0: ergänzte."
- 1:55Speaker 0: Auch in praktischer Hinsicht würde nicht eine einzelne Person ausreichen um der Hamas zu helfen.
- 2:00Speaker 0: Es hätte eines sehr breiten Netzwerks bedürft das grenzüberschreitend hätte agieren müssen Und nach drei Jahren gibt es nicht einmal bei einer Person Hinweise auf eine solche Kollaboration.
- 2:11Speaker 0: Zudem erinnere er sich an jeden einzelnen Soldaten, den er im Laufe seiner Karriere verloren habe – Sohalewi.
- 2:18Speaker 0: Er würde keinen einzigen in Gefahr bringen wenn es nicht zwingend erforderlich wäre.
- 2:23Speaker 0: Iran und Hisbollah galten als unmittelbarere Gefahren.
- 2:27Speaker 0: Für die IDF sei der von mehreren Ausgangspunkten aus geführte Angriff der Hamas völlig überraschend gekommen.
- 2:33Speaker 0: man habe sechs bis sieben Stunden gebraucht um die Lage unter Kontrolle zu bekommen.
- 2:37Speaker 0: Halibi, der eigene Fehler als Begründung für seinen Rücktritt nannte, sprach von falschen Prioritäten und Fehleinschätzungen im Vorfeld des siebten Oktober.
- 2:45Speaker 0: Für Israel und seinen Sicherheitsapparat sei der Iran in jeder Zeit stets die erste Priorität gewesen – die zweite sei die Hisbollah
- 2:52Speaker 0: gewesen.".
- 2:53Speaker 0: Die Hamas sei erst an dritte Stelle gekommen.
- 2:56Speaker 0: Nach den kurzen Eskalationen im Mai, und dem August, sei man in Israel davon ausgegangen, dass über vereinzelnde Raketenabschüsse und Grenzprovokationen hinaus nicht viel mehr zu erwarten sei.
- 3:08Speaker 0: Bei der Eskalation im August, hatte sich die Hamas allerdings aus den Kämpfen Israels mit dem palästinensischen islamischen Chihad herausgehalten.
- 3:17Speaker 0: Hallebi erklärte, Zitat.
- 3:18Speaker 0: Die vorherrschende Einschätzung in IDF, Shinbeth – Inlandsgeheimdienst und politischer Entscheidungsetage war das Hamas keinen Krieg wolle.
- 3:26Speaker 0: Zitat Ende.
- 3:28Speaker 0: Hamas setzte laut Halleibi auf ausbleibenden Einmarsch.
- 3:32Speaker 0: Die Hamas habe auch einigen Aufwand betrieben um diesen Eindruck zu erzeugen.
- 3:36Speaker 0: In Jerusalem sei man davon ausgegangen dass das ungestörte Regieren des Gaserstreifens der Terrororganisation wichtiger sei als eine aktive Konfrontation.
- 3:45Speaker 0: Halibi hält auch die These für verfehlt, wonach der später getötete Hamasführer Yahwa Sinbar Israel durch den Terrorakt in einen langen Bodenkrieg habe zwingen wollen.
- 3:54Speaker 0: Er habe vielmehr geglaubt dass Israel einen solchen aufgrund der schwierigen Kampfbedingungen auf jeden Fall vermeiden wolle.
- 4:00Speaker 0: Der frühere Generalstabchef ergänzt er Zitat Bedauerlicherweise haben wir zu dieser Einschätzung beigetragen.
- 4:07Speaker 0: Tatsächlich habe es Sinwa eher vorgeschwebt, die Reservisten dazu zu bringen, Zuhause zu bleiben und die Hisbollah zur Angriffen zu bewegen.
- 4:15Speaker 0: Diese haben jedoch zurückhaltend reagiert weil der damalige Herr Massführer sie nicht in sein Vorhaben eingeweiht hatte.
- 4:21Speaker 0: Zudem habe Israel der Hisbolla noch am Tag des Massakas eine Ankündigung übermittelt, wonach ein Eingreifen ihrerseits eine groß angelegte Offensiver Israels zufolge haben würde.
- 4:31Speaker 0: Halevi hielt Bodenoffensive zur Erreichung der Ziele für unabdingbar.
- 4:36Speaker 0: Der frühere Generalstab-Chef trat auch Darstellungen entgegen, wonach die Regierung die Armee zur Offensiva in Gaza hätte drängen müssen.
- 4:43Speaker 0: Man habe nach dem siebten Oktober mehrere Optionen erörtert.
- 4:46Speaker 0: zu Hallewi – man habe auf Fragen eine professionelle Antwort gegeben!
- 4:50Speaker 0: Die Bereitschaft sowie die Überzeugung einer Militäroperation erfolgreich durchzuführen, habe er jedoch bei seinen Soldaten selbst
- 4:57Speaker 0: gesehen."
- 4:58Speaker 0: Wir wussten das ist schwierig würde aber wir waren sicher dass wir es
- 5:01Speaker 0: schaffen!".
- 5:03Speaker 0: Ausschließlich mit Luftschlägen zu arbeiten wäre aus Sicht Hallibis keine Option gewesen, nur durch die Bodenoffensive habe es gelingen können einen erheblichen Teil der für den Angriff verantwortlichen Hamas-Terroristen zur Rechenschaft zu ziehen.
- 5:16Speaker 0: Auch sei eine Befreiung der Geißeln und der gefangenen Soldaten nur auf diese Weise möglich gewesen!
- 5:22Speaker 0: Die Armee habe lange gebraucht, um die Regierung von einer Bodenoffensive zu überzeugen.
- 5:27Speaker 0: Ohne den militärischen Druck innerhalb des Gaserstreifens hätten die Geiseln nicht zurückgebracht werden können, betonte Halibi.
- 5:33Speaker 0: Allerdings seien auch Geislen durch israelische Bomben
- 5:35Speaker 0: gestorben.".
- 5:37Speaker 0: Halibi äußerte dazu – man habe Zitat «nicht gewusst», dass sie dort waren.
- 5:41Speaker 0: Eine Untersuchungskommission soll nun die Fehler im Vorfeld des Hamas-Massagers aufarbeiten.
- 5:46Speaker 0: Zitat »Wir müssen dem Versagen ins Auge blicken, um Korrekturen vornehmen zu können«.
- 5:51Speaker 0: Zitat in dem.