Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Mindset, Muskeln & Mut – Sandro Schmitter im Talk
Transcript
- 0:00Aha! Was? Wann? So gut! Dass die Leute nicht dankbar sind für das, was sie haben und nicht verstehen, wie wichtig die Dankbarkeit ist für das, was man hat. Warum es einfach mal nicht ein Jahr lang probieren? Und hey, ich bin gescheiter, das sage ich ganz ehrlich. Aber nicht so, dass ich sage, ich gebe auf, sondern next, gebe ihm. Was würdest du bezeichnen als das grösste Risiko, das du bis jetzt in deinem Leben gefrontet hast?
- 0:25Kannst du immer noch machen. Ja, aber die Träume ändern sich. Ich habe schon im ersten Lehrjahr gemerkt, scheisse. Unser Hirn kann nicht unterscheiden, ob wir uns das einreden oder ob es wirklich passiert ist.
- 0:45«Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Gäste inspirierende Geschichten erzählt. Mein heutiger Gast ist ein Schweizer Content Creator. Und er hat sich selber zur Aufgabe genommen, eine Inspiration für andere Menschen zu sein.»
- 1:03Wie er das macht, werden wir ihn heute fragen. Auf jeden Fall kann ich euch schon vorab sagen, dass es auf seinen sozialen Medien sehr viel um Gym, Persönlichkeitsentwicklung, Mindset geht. Und er zeigt immer ganz, ganz schön auf,
- 1:18dass es sich lohnt, zu kämpfen. Solange es mit dem Herz gemacht wird. Aber jetzt nicht mehr viel mehr von dem erzählt, sondern wir wollen, dass die Rechte von Ihnen gehören, hier mit einem grossen Applaus. Und schön, dass du da bist, Sandro Schmitter. Sehr, sehr, sehr gerne. Freut mich, dass es endlich einmal klappt. Mega cool, dass es klappt. Das ist ewig her. Das ist wirklich lang gegangen. Ja, wirklich.
- 1:39Amix ist es okay, wenn man warten muss? Ja, voll. Weil alles passiert zur richtigen Zeit. Richtig, genau. Der Moment war jetzt perfekt und ich freue mich, hier zu sein. Mega cool. Richtig cool. Fandro, zur ersten und wichtigsten Frage, ich stelle das immer, wie geht es dir? Ich habe gehört, dass du das immer stellst, finde ich gut. Hey, Blender nacktuell, wirklich sehr, sehr gut. Ich fühle mich gut, ich fühle mich zuwege, ich bin gesund. Einfach happy, richtig happy.
- 2:02Du strahlst auch sehr viel Energie aus. Ja, das höre ich oft. Schon? Ja, das höre ich oft. Schon immer gewesen? Hey, ja, eigentlich schon. Ich würde sagen, ich bin schon als kleiner Goof immer so wie ein Flummi rumgesackt, kann man schon fast sagen. Also wirklich so. Mega viel Energie, immer gern etwas unternommen. Und darum, ja, sehr, sehr Energie gebraucht.
- 2:25Ein paar Leute ist es zu viel, habe ich auch schon gehört. Aber eben, das ist ja okay. Das ist für ihre. Du musst ja für dich schauen. Das muss ja für dich stimmen. Ja, voll. Absolut. Wie geht es dir? Wie ein Turnschuh. Wie ein Turnschuh. Ich sage nie, was für einen. Es könnte ein ausgelaufener Tennis-Schuh sein, der auch präventiert. Nein, nein, mir geht es sehr gut, danke. Sehr schön. Ich bin gerade mega happy, wie alles so am Laufen ist. Ich bin sehr glücklich über Dofzettelab, über den Podcast, über meine Gäste. Ja, richtig cool.
- 2:55Love it. Es ist für mich auch cool zu sehen, weil wir haben ja, also das ist sicher, das ist schon über ein Jahr her, als wir mal darüber diskutiert haben. Und ich finde es auch so cool, weisst du, auch wenn ich nicht alles, alles voll verfolge, sondern immer, wenn du wieder so Bits siehst und einfach auch siehst, es geht vorwärts und wie es sich entwickelt, finde ich einfach allgemein richtig, richtig geil. Richtig cool.
- 3:16Ich glaube, es ist eh mega schwierig, wenn man sagt, ich verfolge alles, alles, alles, was ich mache. Ja, ja. Mit dieser Menge an Videos, Content und allem, was es gibt, wie willst du das machen? Ja, ja, schwierig. Dann bist du den ganzen Tag nur vor dem hohen Screen. Ja, das ist ja so. Ausser deine Hardcore-Podcast-Fans, die jeden Tag, what, neun, fünf, ja, aber... Und ich hoffe, die wachsen noch ein bisschen. Ja, genau. Das darf ja wachsen. Wir sorgen dafür, ja.
- 3:40Geil, sehr geil. Das ist die richtige Einstellung und die richtige Motivation. Sandra, du hast schon gesagt, du warst als Kinderfub schon sehr energiegeladen. Und eigentlich klingt es super. Gehen wir doch gleich ein paar Jahre zurück. Bevor wir deine Social Media Karriere ansprechen, gehen wir back in time. Wo bist du aufgewachsen? Dübendorf. Du bist in Dübi aufgewachsen. Was hat dir für ein Jahr gegangen? 1998. Ich bin jetzt 26. Wo bist du in die Schule? In Skritze? Ja.
- 4:09Warum? Mein Bruder auch. Er ist auch 98er. Auch in Skrütze? Ja. Wie heisst er? Nikolas Keller. Der Niki. Warte jetzt.
- 4:22Warte jetzt. Aber der Marlon, der ist auch... Ja, aber weisst du, es kommt noch ein bisschen auf die Abstufung an. Ich habe Säcke angemacht und dann gab es dort noch mal drei verschiedene Klassen. Wo bist du? Ich war im Grütze. Das haben sie jetzt umgebaut, glaube ich. Das ganz vorne.
- 4:42Klar an der Strasse, dort war ich drin. Klar, auf dem Pausenplatz und so. Ich ging heimgerüstet. Krass. Ich bin ein bisschen älter. Was hast du für ein Jahr? 90er. Okay, okay, okay. Aber ja, das ist gerade ein bisschen viel weiter zurück. Finde ich cool. Können wir nachher auf die Kamera anschauen. Alles gut. Du bist in Dübi aufgewachsen. Ja. Und hast dann von Säck an gemacht. Genau.
- 5:07Nach der SEDG habe ich die Lehre gemacht als Hochbauzeichner. Warum? Es war so, dass mein Grossvater damals Architekt war und eigentlich sein eigenes Büro hatte. Das hat er dann weitergegeben an seinen Sohn, sprich den Götti meiner Schwester. Bei mir war es so, dass ich schon immer Begeisterung hatte für so...
- 5:29Architektonisches Zeug oder so. Oder einfach das Ziel als kleiner Junge, irgendwann möchte ich mein eigenes Haus bauen, in dem ich selber wohne. Und da fand ich, hey, ich mache Hochbauzeichner im Büro des Götti von den Schwestern. Und habe dort einen Hochbauzeichner angefangen und die Lehre dort gemacht.
- 5:49Okay. Und du hast aber die Lehre gemacht? Ja. Und nach der Lehre? Ui, nach der Lehre. Also dein Traum war schon, ein Haus zu bauen für dich. Ja. Kannst du immer noch machen. Ja, ja, ja. Aber die Träume ändern sich, weisst du. Nein. Ich habe schon im ersten Lehrjahr gemerkt, scheisse. Ist nicht für dich. Nein, gar nicht. Also vielleicht, wenn Leute da aus der Zulassung oder so kennen, dass sie denken, die sind voll von etwas überzogen, dann gehen sie rein und merken...
- 6:12Shit, ich habe mir das ganz anders vorgestellt. Es ist mir eigentlich noch eine Ironie, wie ich es noch ein bisschen länger gemacht habe. Aber es ist mir zu viel nur vor dem Computer und für dich alleine und zu wenig... Ich konnte die Energie, die wir vorhin angesprochen haben, nicht so ausleben. Und habe dann aber nach der Lehre trotzdem noch 1,5 bis 2 Jahre auf dem Beruf gearbeitet.
- 6:38Das war ein eingerichtetes Gefühl. Aber ich merkte in der Lehre, dass ich das nicht bis zum Rentenalter verfolgen werde. Aber es ist ja gut, dass du es gemacht hast und vor allem durchgezogen hast. Ja, voll. Das habe ich mir auch gesagt. Ich habe mir schon überlegt, vielleicht etwas anderes zu machen. Aber ich war noch nie jemand,
- 7:03Auch als kleiner Govnöter, der etwas angefangen hat und nicht fertig gemacht hat. Ich habe immer gesagt, entweder ganz oder gar nicht so. Und dann habe ich gedacht, mache ich das fertig. Ich habe auch noch die technische BM gemacht.
- 7:15Ja, also habe ich das gerade miteinander gehabt und ich habe einfach gewusst, oder damals, ich weiss nicht, wie es heute ist, damals, dass die technische BM gezählt hat, hast du gleichzeitig auch einen Lehrabschluss vorweisen können. Ich weiss nicht, ob das heute auch noch so ist oder wie das jetzt läuft, keine Ahnung. Aber darum habe ich da auch gewusst, ich mache es einfach, dass ich es im Sack habe. Ob ich es brauche?
- 7:37Das hat er doch hingestellt, ja, who knows. Aber das war so ein bisschen die Lehrzeit dort, Hochbadzeichner. Und woher kommt dein Mindset? Also du sagst schon als kleiner Junge, hast du nie Sachen angefangen und nicht fertig gemacht? Sport. Sport? Was hast du denn für Sport gemacht?
- 7:55Sagt das Squash etwas? Sicher, ja. Mein Vater war sehr gut im Squash. Also wirklich top in der Schweiz. Er hat auch vereinzelt internationale Turniere, Weltmeisterschaft, Europameisterschaft gespielt. Und hat mich schon mit, ich glaube mit,
- 8:12Ich habe immer mit ihm gespielt, als kleiner Junge, der das Racquet halten konnte. Er hat mich dann aber irgendwann in ein Gruppentraining mitgeschleikt. Früher wollte ich das nie, ich wollte immer mit ihm, nicht mit anderen Leuten, ich wollte mit Papi spielen. Aber dann erst ein Training und habe es geliebt. Dann hat es angefangen. Einmal in der Woche ein Training, dann plötzlich zweimal in der Woche ein Training und so weiter. Dann war es wettkampforientiert.
- 8:39Und dort war ich einfach jemand, ich habe es gehasst, aufzugeben. Ich finde, das machst du nicht. Das ist so eine Grundstellung. Sehr kompetitiv. Ja, mega. Aber wirklich schon fast ins toxische Kompetitiv. Ein Wahn. Ja, wirklich. Du hast einen Wahn. Ich weiss nicht, du hast selber auch Sport gemacht. Ja, ja. Alle Sportler kennen das, dass du so, weisst du, hohe Erwartungen an dich selber hast. Dass es schon fast zu...
- 9:08ungesund wird irgendwann. Aber vom Sport her ist das Ganze gekommen. Das nie aufgeben, immer Gas geben und machen. Wenn du den Satsunik verloren hast, kannst du ihn noch holen. Immer in diesem Stil. Ich glaube, das ist von dort her gekommen.
- 9:26Ich liebe meine Schwester und sie hört sicher auch zu, Debi, ich liebe dich. Aber ich konnte es nicht mit ihrer Sport machen früher, weil ich so mega competitive bin. Ich wollte nicht mehr gewinnen, gewinnen, gewinnen. Und sie hat immer gesagt, es macht einfach Spass. Und ich so, nein, ich will gewinnen. Ja, wohl. Das kenne ich irgendwoher. Hast du auch geschwürzt mit ihr? Ja, ich habe eine Schwester. Das war ähnlich. Eben, okay. Sind ihr das Zweite? Ja, voll. Das Zweite. Sie hat dann ihre eigene Sportart gemacht. Aber es ist gleich...
- 9:55Wir sind beide auch ein bisschen stur, was das angeht. Nicht nur den Sport, sondern auch das Recht haben. Wir haben beide gerne Recht. Recht hast du schön. Ja, genau. Es hat sich dann auch ein bisschen gekifft.
- 10:11Wie ist es später? Waschst du immer noch? Oder ist es mehr einfach... Gar nicht mehr. Es ist eigentlich mega schade, den Sport... Also ich habe mir tatsächlich letztens überlegt, wieder etwas anzufangen. Weil im Prinzip hat mir der Sport gut Spass gemacht. Aber irgendwann, aufgrund von dem, von dieser Historie, habe ich mir selber so einen Druck gesetzt, dass ich nachher in die Fussstapfen des Vaters treten kann.
- 10:40dass ich mir den Sport mit meinen zu hohen Erwartungen kaputt gemacht habe. Ich konnte wirklich gut spielen und trotzdem vom Platz kommen und sagen können, dass es nicht gut war. Weil ich immer das Gefühl hatte, es geht noch besser. Darum meine ich, dass es toxisch ist.
- 10:56Es ist ja gut, wenn du eine Erwartung an dich hast und willst weiterkommen. Aber du musst auch sagen können, dass es eine starke Performance war. Das konnte ich nicht. Das hat es mir dann kaputt gemacht. Die Interessen haben sich dann geschifftet.
- 11:14Das gibt es ja und ist auch völlig okay. Ja, voll, denke ich auch. Wie viele Sachen auch ich schon angefangen habe und dann einfach merke, vielleicht ist es nicht ganz richtig. Aber cool, dass man es wirklich mal ausprobiert hat und sich nicht davor schämt, etwas Neues zu machen. Genau, das ist das Wichtigste. Einfach wieder probieren und wieder machen und schauen. Vielleicht ist es wieder nicht das, aber scheissegal. Dann das Nächste halt, was dann vielleicht wird. Absolut. Voll, finde ich auch. Andere Sportarten, die du heute machst?
- 11:40Gym? Das sieht man dir aber auch an. Du bist schön trainiert, du bist bereit. Jetzt bin ich ein wenig aufgegangen wie eine Sofaküchlein. Gut? Ja gut, aber auch... Muskeln auch, aber auch ein bisschen das Fett, das man eigentlich nicht will. Jetzt aktuell bin ich wieder am Cut, also mehr Cardio mache und so, aber vor allem Gym.
- 11:58Im Sommer gerne viel am Säckle, ich bin auch in Runclubs unterwegs. Weiss nicht, ob du das mal gesehen hast oder so, aber das finde ich noch cool. Aber ja, hauptsächlich Gewicht, schwere Gewichte. Wann hat das mit dem Gym angefangen? Ich hatte nach dem Sport, als ich aus dem Sporthaus bin, eine lange Pause. Und dann irgendwann kam der Punkt, wo ich... Also ein spezieller Grund, wieso du Pause hattest?
- 12:24Ja, weil ich mich an sich vom Squash entfernt habe. Und danach habe ich anderes gemacht im Leben. Oder dann ist noch mal ein anderer Job dazugekommen. Und sonstige Sachen, wo der Sport keine Priorität hatte. Und dann irgendwann einfach... Es ist noch relativ schwierig zu sagen, wann das wieder begann. Aber im Großen und Ganzen war es so ein Moment, wo ich mich einfach im Spiegel angeschaut habe und gesagt habe, ich mag das nicht so.
- 12:54Und dann meinte ich, es müsse sich etwas ändern. So habe ich dann wieder mit dem Ganzen angefangen. Nicht mit der Intention, extrem krass reinzugehen, sondern einfach, um wieder fit zu sein. Aber als ich angefangen habe, habe ich gemerkt, wie ich den Sport vermisst habe. Egal, was für ein Sport es ist. Wahrscheinlich hätte man mir auch einen Federball oder so etwas geben können. Ich hätte Freude daran gehabt. Aber ich habe gemerkt, dass ich es recht vermisst habe.
- 13:20Vor allem kicken dann eben diese Kompetitionen rein und dann denken wir «ich will mehr, ich will mehr, ich will mehr». Und ich glaube vor allem im Gym, im Fitness, in diesem Game ist es eh noch viel krasser. Voll, voll. Vor allem wenn du die ersten Veränderungen siehst, dann denkst du «okay, wenn ich das so machen könnte,
- 13:40Was, wenn ich noch ein bisschen noch ein bisschen Schraube nachziehen würde? Was wäre, wenn ich das noch dazu nehme? Ja, genau, so in diesem Stil. Und dann führt das eine zum anderen. Hat es zuerst angefangen, Sport, Gym und dann richtig essen oder...
- 13:57Hast du schon vorher immer schenkelt, was du isst? Nein, nein. In der Kurszeit war ich ein Speiser. Ich habe gegessen, was ich wollte, aber ich habe so viel verbrannt, weil der Sport so aktiv ist, dass ich ihn nicht zunehmen konnte. Als ich das erste Mal keinen Sport gemacht habe, habe ich gemerkt, dass das etwas ist, wo man schauen muss. Aber auch nie wirklich geschaut habe, darum ging ich dann auch relativ hoch.
- 14:22kam es dann erst mit dem Moment, in dem ich gesagt habe, jetzt muss ich etwas machen. Als ich das erste Mal aufs Essen geschaut habe. Als ich dann gesagt habe, das war noch recht eindrücklich. Jetzt ist es eine On-Off-Beziehung. Ich würde sagen, ich habe eine gesunde Beziehung zum Sport jetzt. Eine On-Off-Beziehung zum Essen auch. Ja, das ist so.
- 14:42Aber ich denke mir im Endeffekt auch so, hey, ich habe meine Ziele, klar, ich schaue ein bisschen, aber ich möchte auch das Leben enjoyen. Ich habe das Gefühl, dass man eine relativ gesunde Balance aktuell haben kann.
- 14:57etablieren. Sobald man die ersten Ergebnisse im Gym sieht, dann willst du noch ein bisschen mehr und dann willst du schauen, vielleicht mal mehr Protein-Shakes und Kreatine. Als du dann aufs Essen angefangen hast zu schauen, hast du nachher noch stärkeren Progress gesehen. Ja, genau.
- 15:15Ich habe... Ich sage mal so, das Essen und Gym dort hat gleichzeitig angefangen. Wo ich gesagt habe, nein, ich mag es nicht mehr so. Und dort habe ich es sehr hardcore gemacht. Also gleichzeitig, zum gleichen Punkt, hatte ich noch eine Trennung. Die Freundin hat sich damals von mir getrennt. Und dann war ich eh schon so...
- 15:38«Okay, weisst du was, komm jetzt bist du wieder alleine, kannst für dich und jetzt gib mir einfach mal einen durch und schaust, wie weit du kommst.» Und das in Kombination alles hat recht krass reingeschraubt. Ich habe dann in sehr kurzer Zeit, ich glaube in sechs Wochen irgendwie, habe ich glaube ich acht Kilo verloren oder so.
- 15:54Was? Weil ich halt nichts mehr gegessen habe. Kein Zucker mehr. Von heute auf morgen habe ich Zucker komplett rausgenommen. Am Anfang einen ganzen Monat gesagt, ich muss auf Zucker. Also du kannst nicht keinen Zucker essen. Das geht nicht. Aber weisst du, bevor ich mal angefangen habe, einen Cheat-Tee mache und so. Und immer Sport, Cardio, Gewichtlupfen, alles und so. Und dann ist es wirklich sehr schnell gegangen. Aber du hast all diese...
- 16:18Also all diese Entzugserscheinungen, wie wenn du irgendwie, keine Ahnung, also es ist ja wie ein Drogenzucker. Wenn man auf Zucker verzichtet, ist es mega. Alles, also wirklich. Lustlosigkeit war dabei, depressive Verstimmungen auch ein bisschen. Alles, die ganze Palette, oder? Bis du nach zwei, drei Wochen es mal einpendelt hast und dann merkst du, okay, es ist eigentlich etwas Geiles, fühlst dich fitter, hast mehr Energie, etc. Ja, voll. So crazy.
- 16:44Ja, ja. Wie viel das vor allem ausmacht. Ja, voll. Und ich hätte das eben nicht gedacht. Ich habe das gar nicht gewusst. Ich habe einfach unüberlegt mal gesagt, «Komm, einfach mal machen.» Und dann irgendwann gemerkt, «Boah, eigentlich ist es schon krass.» Und dann mal angefangen zu googeln und so. Und dann gemerkt, dass das eigentlich viel einen grösseren Zusammenhang hat, als man denkt. Als du mit deiner Fitnessjourney gestartet hast, hast du das Social Media schon gemacht?
- 17:12Aktiv, wie jetzt? Nein, dort war es mehr für mich. Und dann irgendwann... Social Media kam plötzlich auf. Ich habe schon immer gerne Videos gemacht und immer gerne aktiv auf Social Media gewesen. Aber es war nicht spezifisch genau. Okay. Nicht zeitig. Und...
- 17:33Vor dem Podcast hatten wir noch ein Gespräch. Da fragte ich dich, wie viel Mal bist du eigentlich schon da gewesen? Und dann sagst du, ich habe schon ein paar Mal, aber noch keine 10. Ja. Jetzt überlege ich. Genau. Noch keine 10. Genau, nachher schon. Also bei dem Kunde jetzt, das weiss ich.
- 17:49Wo vorher? Und dann sind wir darauf gekommen, dass du in einer anderen Branche gearbeitet hast. Genau, ich war da 2,5 Jahre oder 3 Jahre. Das war nach dem Wechsel vom Hochbauzeichner. Da war ich im Network Marketing. Wie Kevin, den du gerade gehört hast. Also nicht am gleichen Ort, aber auch in der gleichen Branche unterwegs.
- 18:10Das war etwa 2,5-3 Jahre. Das war noch unten im sechsten Stock? Ja, darum sagte ich letztes Mal... Wegen der Glasscheibe? Ja, genau. Das war unten. Dann waren die Events einmal da. So haben wir uns auch das erste Mal kennengelernt. Nachher haben wir uns lange nicht mehr gesehen.
- 18:30Auch zum Inspire-Day war das, glaube ich. Aber ja, genau das war die Phase, in der ich im Network tätig war. Was hast du aus dem Network gelernt? Gelernt? Gelernt? Ich weiss, Leute finden das vielleicht komisch, aber alles. Alles, was Mindset, Persönlichkeitsentwicklung angeht.
- 18:53Das Network hat für mich das Fundament geschaffen, für meinen Kopf und das Herz, so wie es heute funktioniert, würde ich meinen. Weil du dich das erste Mal, ich finde es super für das, ein super Sprungbrett, du setzt dich das erste Mal wirklich damit auseinander,
- 19:11was wäre, wenn ich keine Limits hätte? Mal gross zu denken und dich persönlich weiterzuentwickeln und auch zu beginnen mit Glaubenssätzen, dich auseinanderzusetzen, Affirmationen, mit all dem Zeug, das es braucht, dass du ein persönliches Level-Up im Leben machen kannst und auf eine höhere Frequenz schalten kannst, hatte ich ursprünglich oder meine Anfänge im Network. Darum bin ich ewig dankbar für das, was ich dort erlebt habe, weil ich würde ohne das gar nicht anstehen, wie ich jetzt bin.
- 19:41Ich kann das absolut teilen. Bei mir war es so, dass ich mit 17 das erste Mal Network gemacht habe. Krass. Herbalife ist es. Herbalife, okay. Okay, ja. Die ersten Berührungspunkte. Ich weiss, ich bin dann mit meiner Mutter auf Mailand gefahren, weil sie das gemacht hat. Ja. Und dann... Ah, sie auch? Ja. Richtig cool. Richtig, ja. Aber ich hatte sie mega schnell überholt.
- 20:03Ich war immer so mega kompetitiv, aber ich konnte nur verkaufen. Ich konnte kein Netzwerk aufbauen, weil ich keine Chance hatte. Aber ich konnte reden, das ging. Da können wir auch noch mal wieder über... Aber auf jeden Fall, dort habe ich so viel gelernt über Mindset, Persönlichkeitsentwicklung und wie wichtig, so wie du das 1 zu 1 gesagt hast,
- 20:27Mal einfach sich auseinandersetzen, was wäre wenn? Wenn es einfach keine Grenzen gibt. Genau. Und alles ist möglich. Was möchtest du wirklich erreichen? Und darum bin ich dem auch total dankbar. Ich habe jetzt auch keine Touchpoints mehr mit der...
- 20:43Du hast trotzdem noch ein paar Connections. Mega viele. Ganz viele Kunden und ganz tolle Menschen. Aber ich habe lange immer Network Marketing gemacht. Wie lange hast du das gemacht?
- 20:58Es waren etwa 3 Jahre, als ich es gemacht habe. Doch, 3 Jahre und ich konnte sehr viel davon mitnehmen. Wie gesagt, jetzt auch gar nichts mehr damit zu tun, weil die Interessen sich einfach geschifft haben.
- 21:15Aber mega viel mitnehmen können, mega viele coole Leute kennenlernen. Das Netzwerk ist halt das, was ich immer noch sage. Das Netzwerk ist so wichtig und kann dir so viel helfen im Leben. Egal was du machst. Ob du jetzt ein kleines Business machst, ob du ein grosses Business machst, ob du selbstständig bist, ob sonst irgendwie keine Ahnung, irgendwo hin möchtest im Leben.
- 21:35So viel Vorteil. Ich möchte jetzt auch ein bisschen vorgreifen. Ja, gleich vor. Du hast eine ganz tolle Intro auf Insta, wo du erzählst, wer du bist. Ja, genau. Mega, mega schön. Ich glaube, das ist ja völlig viral gegangen. Ich glaube, weil es halt einfach so mega ehrlich rüberkommt und man merkt, dass es dir wichtig ist. Und da zeigst du auch, dass man es auf sein Herz hören sollte. Jetzt, wie...
- 22:03Ist das Ganze entstanden und wieso ist es dir so wichtig, um andere Menschen zu inspirieren? Ich würde auch sagen, das hat allgemein mit der ganzen Life-Story zu tun von mir. Also dass es mich ultimativ an den Punkt gebracht hat, wo ich jetzt bin, logischerweise. Aufs Herz hören heisst für mich wirklich, das zu machen, was man selber für richtig empfindet. Nicht das, was man sich zuerst...
- 22:32fünf Stunden lang darüber den Kopf zu brechen, soll ich, soll ich nicht, sondern das, was sich der Körper dazu bewegt und sagt, hey, das möchte ich eigentlich, diesen Weg zu gehen und in diese Richtung zu gehen. Und das Leute inspirieren ist dann eigentlich dadurch entstanden, dass ich gemerkt habe,
- 22:54Mir hat es selber enorm viel gebracht, dass ich Leute hatte, die mich inspiriert haben in gewissen Situationen. Dass ich Leute hatte, die mir etwas mitgegeben haben. Oder dass ich einfach auch Idole hatte, zu denen ich aufschauen kann. Und Mentoren, die man...
- 23:13wo man etwas mitgeben kann. Und das habe ich einfach gemerkt. Ich bin schon von Natur aus, das klingt blöd, aber ich bin eine Person, die mega offen ist und mega authentisch ist, wie du sagst. Und das wollte ich... Wie soll ich sagen? Es ist mega schwierig, wenn man das beschreiben muss, wie man es selber deckt.
- 23:34Aber diese Art wollte ich an die Leute bringen, dass sie so verstehen, es ist okay, wenn ich das mache, was ich selber für richtig empfinde, weil ich bin ja in meinem Leben und nicht du, sondern ich lebe ja mein Ding und ich gehe meinen Weg und niemand anders. Hat es einen Moment in deinem Leben gegeben, wo du sagst,
- 23:56Dort war ich blockiert von dem. Ich konnte nicht machen, was mein Herz verlangte. Oder was ich wirklich machen wollte. Nein, ich will nicht sagen blockiert, aber ich war mir einfach nicht bewusst. Weil es sind Themen, all diese Dinge, das lernst du nirgends. Nicht in der Schule, nicht von den Eltern. Also kommt drauf an, was für Eltern du hast, aber in der Regel so.
- 24:22Das ist etwas, was ich gemerkt habe. Ich möchte, dass
- 24:27das nach raus tragen können, oder das, was ich erlebt habe. Ich bin ja kein Coach, ich bin kein Therapeut, auch wenn es die Leute denken, ich bin kein Therapeut, ich bin kein Psychiater, ich bin gar nichts, sondern alles, was ich mache, ist, ich teile meine Erfahrungen. Einfach meine persönliche Erfahrung. Und anscheinend können sich die Leute damit identifizieren und es gibt ihnen etwas mit, das sie dann für sich adaptieren können. Und das finde ich ausschlaggebend.
- 24:56Diese Erfahrungen kann dir niemand lernen, ausser du selber. Aber du kannst den Leuten das Gefühl geben, ich bin mit dir, du bist nicht allein, wir sind gemeinsam in einem Boot. Das sind Dinge, die lernt die Schule nicht. Du lernst Mathe und Deutsch.
- 25:15Was sonst noch alles für Fächer? Algebra. Brauchst du nicht jeden Tag Algebra? Cosinus und Sinussatz. Nein, wirklich nicht. Brauchst du es nicht jeden Tag? Algebra. Nein, nein, nein. Gut. Ich habe mir schon überlegt, in der Schule mal eine Klasse zu haben über Selbstbewusstsein. Wie ist man selbstbewusst? Wie denkt man gross? Oder so...
- 25:42Ich finde auch das Spirituelle ein mega geiles Thema, wo nirgendwo irgendwie Unterricht... Mega funny, da kommt mir ein Gast in den Sinn, der bei mir war, und zwar Celina, Sarah Celina, sie macht das, sie ist eine Lehrerin. Und sie bringt genau das. So geil! So geil. Also warte, macht sie auch Social Media? Ja. Blond? Nein, sie hat die geilsten Haare.
- 26:09So ein ganz großer Afro.
- 26:14Jetzt bin ich überfragt. Ich habe letztens jemanden gekauft. Das ist eine ganz tolle Persönlichkeit. Sie ist eben auch eine Lehrerin und sie bringt genau das. Hammer. Sie hat eine Butterfly-Journey, die sie macht mit ihren Schülern. Mega herzig. Du hast vorhin Mentoren angesprochen, dass du das eigentlich überbringen willst, weil du auch Leute hast, die dich inspirieren. Leute hast, die dich inspirieren. Und Mentoren.
- 26:44Was war dein erster Mentor? Ich würde sagen, durch das Network Marketing. In dieser Branche wird mit dem Begriff um sich gerührt. Aber dort habe ich es erst einmal verstanden, dass du von jeder Person etwas lernen kannst. Wenn du etwas lernen willst, musst du einfach nur auf die Person zugehen.
- 27:06Mein erster Kontakt mit Mentoren in diesem Stil war im Network Marketing. Da merkte man, dass der Gegenüber sich für mich interessiert und dass ich vorankomme.
- 27:23Und sonst im Leben, es sind nicht Coaches, die ich habe, sondern es sind mehr Persönlichkeiten, an denen ich mich inspiriere und an denen ich mich errichten kann. Von denen ich sehr viel mitnehmen kann, sei es Denkweise, Lifestyle, Gesundheit, sonst irgendwie etwas in diese Richtung. Wie wichtig ist Gesundheit? Du hast es angesprochen. Sehr, sehr. Also ich finde, das ist...
- 27:47Das ist so ein bisschen eines der Türen oder einfach ein grosses Thema, das du brauchst, um selbstbewusst zu sein, deine Gesundheit. Klar, jetzt mal vorweg, gesundheitliche Themen, die du selber nicht beeinflussen kannst, aber Hygiene, was du isst...
- 28:07Auch die mentale Gesundheit, wie du mit deinem Geist, mit dir selber umgehst, finde ich mega wichtige Themen. Ich glaube, das machst du vor allem extrem stark. Du hast die mentale Gesundheit angesprochen.
- 28:23ultra bewusst auf deinen sozialen Medien. Du willst das wirklich weitergeben. Weil du, ich weiss auch, die Videos, wo du auf einmal an der Tür sitzt, recht dunkler Raum, und dann erzählst du über ein Thema und erzählst einfach sofort. Ja, genau. Das ist noch mega interessant. Ich kann mir das auch mal durch den Kopf gehen.
- 28:46Meine Videos sind ja zum Teil eben, oder sind in vielen Fällen Themen, die wirklich so ein bisschen unter die Hucke gehen und tief ansprechen. Und der Gameplan dahinter ist eigentlich so ein bisschen der, wenn du, hast du das schon mal gehabt oder gemerkt, dass wenn du an einer gewissen Situation warst im Leben,
- 29:02dass der Algorithmus, respektive deine For-You-Page oder deine Insta oder so, plötzlich dir Videos anzeigt, die in diese Richtung gehen. Das ist natürlich, weil du durch gewisse Videos mehr beeinflusst wirst in so einer Phase. Und meine Videos sind ja jetzt nicht die, die du wahrscheinlich gerade auf...
- 29:23wenn du tipptopp happy bist, alles ist perfekt, zack, zack. Sondern meistens, wenn du an einem Punkt bist, wo es nicht gerade so läuft, wie du es dir vorstellen kannst und du in dem Algorithmus von diesen Scheiss-Videos bist, von diesen «Ich ziehe dich jetzt runter-Videos», dann kommt plötzlich so eins. Das ist eigentlich ein Paradox. Mega. Weil mein Content ist wie das trojanische Pferd,
- 29:45in diesem Algorithmus. Obwohl es unter diesem Algorithmus erscheint, ist eigentlich das Ziel, dass es dich dort wieder rausholt. Dass du aufstehst und etwas machst. Das fand ich eine schöne Metapher. Den Leuten nur eine Funken Hoffnung mitgeben, die sie vielleicht gar nicht haben. Wann hast du das gemerkt? Das war wirklich ein Late-Night-Thought, als ich im Bett hingekommen bin und fast eingeschlafen bin. Dann sitzt du auf und denkst dir «Shit».
- 30:14Aber das war mir nicht von Anfang an bewusst, sondern ich wollte einfach den Content machen, weil ich ihn selber geil und cool fand. Und irgendwann habe ich gemerkt, eigentlich ist das ja wirklich so ein bisschen...
- 30:24viel tiefer verankert eigentlich. Und an dem kann ich vielleicht irgendwo andocken und das weiterziehen. So ist eigentlich die ganze Journey dann so ein bisschen mit entstanden. Content Creator. Du bist ein Content Creator und ein sehr erfolgreicher Content Creator. Dankeschön. Du machst richtig tolle Content, wo, wie wir jetzt gerade angeschaut haben, ganz viele Menschen tun
- 30:47positiv beeinflussen, vor allem weil das Trojanische Pferd in so einem, ich finde das eine sehr schöne Metapher, das Trojanische Pferd in so einem Moment des Lebens, in dem es einem nicht so gut geht, auf einmal erscheinst du, der Schmitty, und dann sagst du «Hey, übrigens, los mit deinem Herz.» Wirklich ganz schön. Wann hast du angefangen zu sagen, «Okay, ich bin ein Content Creator» und was heisst das für dich, ein Content Creator zu sein?
- 31:14Okay, mega spannende Frage. Es gibt ja auch den Begriff Influencer, oder? Genau. Das gehört mir auch viel. Ich unterscheide das strikt. Für mich ist jede Person auf diesem Planeten ein Influencer. Wenn du etwas machst, das eine andere Person beeinflusst, geinfluenzt, dann ist diese Person von dir beeinflusst worden. Das ist für mich ein Influencer. Ein Content Creator ist für mich eine Person, die sich wirklich in diesem Bereich zielsetzt,
- 31:44und wirklich nicht einfach ein Video rausfällt und dann mal lässt, sondern wirklich konstant da bleibt, sagt, ich verfolge vielleicht einen Plan, eine Strategie. Ich tue auf täglicher, wöchentlicher oder einfach auf einer gewissen Basis tue ich immer wieder Content kreieren. Ich entscheide mich dazu jetzt, ich möchte in diese Richtung gehen, ich möchte Leute inspirieren jetzt in meinem Fall, ich möchte...
- 32:08Was immer das ist, es gibt ja so viel, ob das Travel-Zeug oder was weiss ich ist oder da, was ja aktuell in der Schweiz mega abgeht, sind da so Resteis oder so irgendwie, ich zeige euch das geilste Essen, so irgendwie in diese Richtung oder so. Einfach ab dem Punkt, wo du dich dazu entscheidest, wirklich also etwas in diese Richtung zu machen, zu verfolgen und konstant disziplinierter anzubleiben, dann bist du für mich ein Content Creator. Ob du jetzt 1000 Abonnenten hast oder 100 000, ist mir eigentlich relativ egal. Oder ich schaue auch immer darauf,
- 32:37machst du dann wirklich, anstatt dass du einfach redest, so in diesem Stil. Das ist für mich... Und wie viel Zeit nimmt das in Anspruch? Ich meine, du machst das neben der Probe? Es ist unterschiedlich, je nachdem was ich mache. Also, weisst du, ein YouTube-Video braucht länger, weil es halt mehr Minuten sind, sage ich mal so, oder? Mehr Einzelteile, die du zusammenschneiden musst. Im Grunde gehe ich sicher jeden Abend
- 33:06Ich würde sagen, etwa zwei Stunden. Je nachdem, was gerade abgeht. Manchmal ist es mehr, manchmal weniger. Was natürlich noch dazukommt, sind die Stories, die du tagsüber machst, die Chats, die du beantworten kannst,
- 33:21Ja, so ein bisschen. Da ist es um die andere Zeit das Ziel, aber dass das eigentlich dann noch ein bisschen mehr wird in Zukunft. Schon? Ja, ja. Ist das so ein bisschen das Steckpferd, wo du sagst, hey, ich setze auf diese Karte? Ja, also ich weiss, irgendwann ist es so weit. Es ist nur noch eine Frage der Zeit und bis dahin mache ich genauso weiter. Mache das, was ich für richtig empfinde, was mir Spass macht und irgendwann ist es dann so weit.
- 33:47Wenn man von Content Creator erzählt und redet, dann geht es auch um Videos, die viral gehen. Dein erstes Video, das viral ging, welches war das?
- 34:00Das war nicht die Vorstellung, das denken viele. Ich habe ein, zwei Videos vorher, wo ich auch einfach so in die Kamera geredet habe, bevor ich das aufgeladen habe. Und das war das Erste, wo ich einfach so in die Kamera geredet habe. So eine kurze Quote habe ich gesagt, irgendwie etwas von wegen...
- 34:24Vielleicht läuft es gerade doch richtig, du checkst es nur nicht oder so irgendwie. Und das hat auch auf Insta schon irgendwie definiert viral, ich sage jetzt viral, 50, 60, 70'000 Uferöffnungen gemacht. Ja, viral. Sorry, fix. Fix viral. Jawohl. Dankeschön. Aber ich habe immer... Wann ist das? Das war... Was haben wir jetzt? 25? Ich glaube...
- 34:53Ende 23. Also Ende 23? Wie viele Follower hattest du damals? 1500? Jetzt bist du ja, ich glaube ich habe heute geschaut, bei 16, über 16. Es kommt darauf an, auf Insta ist es ein anderes Video. Es ist wirklich mega lustig, ich tue hauptsächlich auf Insta TikTok. Es zieht halt unterschiedlich, je nachdem, weil es halt auch verschiedene Plattformen sind. Aber ich würde sagen,
- 35:18Es waren etwa 1'500. Und jetzt bin ich auf 16'500. Und die Videos haben relativ viel ausgemacht? Oder ist es die Kontinuität, die du immer wieder... Also das Video, wo ich sage, ich bin das andere, das hat sicher etwa 2'500 Follower ausgemacht.
- 35:42und der Rest ist dann einfach immer wieder und wieder. Das ist auch mein Metier, das ich verfolge. Ich habe gerade letztens in einer Story darüber gesprochen, von wegen «Hey,
- 35:53Die Views sind aktuell nicht so, wie ich es auch schon hatte. Aber ich mache einfach genau gleich weiter, bis wieder der nächste Hit kommt. Weil ich denke mir dann immer so, das ist doch genau dort, wo Weizen von Spreu sich anfangen zu trennen. Wo die Leute zuerst sagen, das ist der Algorithmus. Nein, die Zeit ist es gerade nicht. Ich sage immer, es bist immer du selber. Es bist immer du, deine Ideen, deine Videos, deine Kreativität. Es bist immer du selber. Wenn es nicht so ankommt, wie du es willst,
- 36:23cool, reflektiere, was kannst du optimieren, probiere es das nächste Mal, vielleicht funktioniert es wieder nicht, okay, next one. Im Endeffekt sage ich immer, es ist besser ein Creator zu sein, der in 100 Tagen 100 Videos heraushält, die nicht so viele Leute erreichen, als einer, der in 100 Tagen ein Video heraushält, das extrem viral geht. Das ist meine Einstellung. Einfach konstant, immer wieder, immer wieder, immer wieder. Wie kommst du auf die ganze Idee?
- 36:50Das ist eine sehr gute Frage. Bevor ich in diesem Job gearbeitet habe, hatte ich noch flexiblere Zeiten. In der Tagesübertragung kamen mir Ideen. Jetzt bin ich im Job. Da denke ich weniger an das Createn, weil ich konzentriert sein muss. Jetzt eigentlich meistens am Abend. Kennst du das, wenn du im Bett bist und wirklich
- 37:18Du merkst, jetzt ist eigentlich Go-Time im Kopf. Dann kommt mir zum Teil eine Nacht, in der ich einfach im Bett liege, eine Stunde lang. Und man kommt Idee um Idee und um Idee. Dann mache ich einfach... Ich habe es noch nicht gesagt, aber ich habe so ein Tizep, das ich einfach so... Das ich quasi ein Lager habe mit Content und Scripts, wo ich dann zum Teil direkt Scripts schreibe.
- 37:41Oder ich mache meine Sprachaufnahmen bestehend aus Videoideen. Wo ich einfach die Videoideen reinrede und denke, wenn ich sage, heute möchte ich Videos aufnehmen, nehme ich die Scripts oder die Sprachaufnahmen und was machen wir heute? Vielleicht das, das, das. Und dann kann ich wieder... Und dann machst du die Kanten immer selber? Irgendwo ein Stativ aufstellen und dann... Ein Stativ aufstellen, manchmal ist meine Schwester die Kamera in den Handtrucks oder so.
- 38:05Du arbeitest schon mit der Kamera? Ja, ich arbeite kurz Videos extra mit der Kamera. Also eigentlich von Anfang an, weil ich einfach gesagt habe, hey, ich möchte das, ich möchte es ausprobieren, schauen wie es kommt. Ich hatte keine Ahnung, wie so eine Kamera funktioniert, null. Und dann einfach gemacht und dann mache ich es nachher am PC. Also ich habe sehr lange einfach am Handy geschnitten. Sicher bis vor vier, fünf Monaten habe ich alles am Handy geschnitten.
- 38:29Also CapCut-mässig. CapCut, genau. Und jetzt nutze ich auch CapCut, bitte nicht haten, aber halt Desktop-Version am PC. Schon mal überlegt, um auf ein Premiere oder DaVinci zu gehen? Ja, ich habe ein bisschen angefangen mit Premiere, vor allem Podcast-Folge, weil dort brauchst du nicht so viel Schnitt, sondern einfach mal zum Üben, Hey, Intro rein, Zeck da, vielleicht ein paar Überlappungen machen und so habe ich mal angefangen. Aber bis jetzt... Übrigens, ja geil. High five. High five. Dein Podcast hat es gebracht.
- 38:58Ja, voll. Gut, gut. Gratuliere. Ja, danke vielmals. Ja, den Poavent habe ich gestartet.
- 39:05Ich weiss gar nicht mehr. Wie heisst er? Schmittenand. Ja, genau. Schmittenand. Es sind jetzt etwa acht oder neun Folgen. So geil. Ja, macht richtig Spass. Finde ich richtig cool. Ich bin noch nicht so professionell wie das. Aber das ist tatsächlich auch wieder so eine Inspiration für mich. Ich habe gesehen, wie das Setup aussieht. Kamera, Lichter, Mikrofon, alles. So geil. Ich liebe es. Finde ich super. Ich finde es geil, wenn Leute Podcasts anfangen.
- 39:35Ich finde das Konkurrenzdenken mega unnötig. Das finde ich absolut, ja. Das ist genug für alle. Ich sage das immer, es ist wirklich genug für alle. Und ich vermiete das ja auch. Und bei mir sind schon ein paar hierher gekommen, die gesagt haben, wir wollen jetzt einen eigenen Podcast anfangen. Wir machen zwei, drei Folgen und dann hören sie auf. Und ich finde das ultra schade. Und das ist genau so, weil ganz viel, und vielleicht wenn du das los ist, ganz viel ans Gefühl, nach dem ersten, zweiten, dritten Mal,
- 40:01können sie viral, können von diesem Leben, müssen nicht mehr bestieren, wie alles gemacht wird, wie gut es ist. Funktioniert nicht. Mach zuerst mal 100 Folgen und dann... Mach zuerst mal 100 Folgen. Unbedingt. Also wirklich einfach mal dranbleiben und...
- 40:17Es gibt so viele geile Geschichten, die leider, wenn man aufhört, nicht als Tageslicht erscheinen, weil man es nicht durchgeht. Ich möchte dort anhängen, allgemein das Thema Hate finde ich mega krass. Es sollte viel mehr ein Miteinander sein in der Schweiz. Die Schweizer sind halt so von wegen «Oh, da kommt der eigentlich.»
- 40:40Es sollte viel mehr das Miteinander sein, gegenseitig pushen, unterstützen, helfen, als gegenseitig zu haten. Es gab mal eine kurze Zeit lang jemand, der auch Mindset-Videos wie ich machte. Er hat wirklich fast ein, zwei Texte kopiert von mir.
- 40:56«Soll er das machen? Ich gönne ihm, wenn er Erfolg hat.» Und die Leute haben mir angefangen, diese Videos zu schicken und zu sagen, «Schau, der kopiert dich.» Und ich so «Hey, alles gut. Soll er das machen?» «Wir schauen, ob er in einem Jahr immer noch dran ist. Weil ich werde es sein.» Zwei Monate ist es gegangen. Nein, es ist immer das Gleiche. Es ist immer das Gleiche. Und darum, du bist den Leuten so viel voraus, nicht, dass du jemandem voraus sein musst, aber du bist den Leuten so viel voraus, wenn du einfach dranbleibst, mit dem, was du machst. Wenn du einfach sagst, okay,
- 41:26Scheiss auf das Outcome, scheiss darauf, wie schnell es kommt oder wie lange es geht und dich auf den Weg fokussierst und einfach sagst, okay, jetzt, heute, was statt heute? Boom, Moon, Boom, über Moon. Einfach das mal machen. Ich glaube, es kommt ganz darauf an, was ist deine Motivation und wenn es deine Motivation ist, zum Input zu geben, dann wirst du es durchziehen können.
- 41:46Wenn deine Motivation ist... Ich hole dir gleich noch einmal das Flaschenschleim. Ich komme gleich rein. Wenn deine Motivation ist, Output, im Sinne von ich bekomme jetzt Geld für das,
- 41:58dann ist es die falsche Motivation. Dann wird es nicht lange dauern. Und deine Motivation ist input. Du willst Menschen inspirieren, unterstützen, helfen. Und das machst du mit Herzblut. Das merkt man. Und darum kannst du das so lange durchziehen. Genau, weil ich brauche nicht den Geldfaktor, der mich antreibt. Und wie du sagst, wenn das im Vordergrund steht, das Geld, dann wirst du irgendwann, wenn das Geld nicht da ist,
- 42:22Du musst auf etwas anderes zurückgreifen. Auf ein inneres Feuer, das du haben solltest. Wenn du das nicht hast, dann verjagt es dich. Du hast gerade Antrieb angesprochen. Was treibt dich an?
- 42:36Mega Klischee, aber einfach jeden Tag ein Prozent besser zu werden als gestern. Ich liebe es zu reflektieren, ich liebe es, das klingt jetzt vielleicht negativ zuerst, ich liebe es zu vergleichen, aber nicht mit anderen, sondern mit der Person, die ich gestern war. Und ich liebe es einfach
- 42:54Fortschritt zu sehen, dass das auch das mit dem Gym tut, wenn es das erste Mal Veränderung ist. Ich liebe es, zu sehen, dass etwas geht. Produktivität, dass etwas machst. Ich finde es so schade, also wirklich kein Hate, aber ich finde nichts trauriger, als wenn Leute wirklich fünf Jahre lang machen, zum Beispiel, wirklich kein, absolut kein Hate, ich mache ein Beispiel, aber heimkommen und einfach nur den ganzen Abend vier Stunden zocken.
- 43:25Nicht, dass die Socke etwas schlechtes ist per se, aber es gibt so...nimm doch eine Stunde davon und investiere es in etwas Produktives, das dich vielleicht weiterbringt, egal was es ist. Es kann so viel ausmachen. Und ich finde das nicht schlecht, ich finde es einfach traurig, weil ich habe dann wie Mitleid mit dieser Person, dass sie das Bewusstsein nicht haben, um das zu checken, von wegen «Hey,
- 43:50Jetzt bin ich vielleicht noch jung, jetzt habe ich Energie, jetzt kann ich etwas machen, was meine Zukunft positiv beeinflussen kann. Es ist doch immer so, dass die Leute... Die Leute merken es immer, wenn es zu spät ist. Es ist immer so, hätte ich doch... Hätte ich doch das, hätte ich doch dies...
- 44:09Ja. Und dann ist es meistens etwas zu spät. Und dann noch Sachen aufholen zu wollen, ist einfach viel schwieriger. Nicht unmöglich, aber schwieriger. Ich habe mich schon einmal gefragt, warum. Ich habe das Gefühl, das ist in der Schweiz viel krasser als in anderen Ländern. Hast du dich auch schon einmal gefragt? Ich habe mich gefragt, warum ist das so? Ich glaube, es ist einfach, weil es uns zu gut geht. Mhm. Oder ich weiss nicht, was deine Ansicht ist, aber...
- 44:35In der Schweiz geht es wirklich so verdammt gut. Und ich glaube, das nimmt den Leuten auch so ein bisschen den Reiz, grösser zu denken, weil gerade so normal ist es ja okay. Es gibt keinen Schmerzpunkt. Also warum... Ich kann mit mir... Ich verstehe ganz genau, was du meinst. Aber ich finde es so schwierig eben.
- 44:58Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nur in der Schweiz so ist. Schon. Ich höre auch viele amerikanische Podcasts und es ist immer das Gleiche, es sind 98% der Menschen, die mehr am Gleiten in ihrem Leben sind. Und eben, «No Hate», super, wenn das für dich das Richtige ist. Ja, klar.
- 45:21Aber sie sind am Gleiten, sie sind am Schweben und sind wirklich nichts am machen, sondern einfach am vor sich her leben. Und ich finde das oftmals wie eine Pflanze, einfach am Vegetieren. Und dann gibt es einfach so 2% von Menschen, die wirklich etwas umsetzen und etwas machen. Und ich glaube, das ist überall so. Bei uns in der Schweiz geht es uns mega gut. Und wir sind in einem Land, wir können jeden Tag dankbar sein, dass wir hier leben. Hundertprozentig.
- 45:51Aber ich glaube, das ist in vielen anderen Ländern ein sehr ähnliches Problem. Ja, ich sehe, was du meinst. Ich habe jetzt einfach die Schweiz als Beispiel genommen, weil ich kenne es nur aus der Schweiz. Ja, voll. Aber ich hätte mir das noch gut vorstellen können mit dem System, das wir haben. Ich sage immer, unser System in der Schweiz ist nicht da, um dich zum Gewinner zu machen, sondern einfach da, um dich vom Verlieren abzuhalten.
- 46:16Weisst du, was ich meine? Du hast so viel Fangnetz, wenn dir etwas passiert, dann kommst du immer wieder zurück. Du könntest jetzt full risk all in gehen mit dem, was du willst. Und du könntest easy wieder zurück. Du findest immer wieder... Also warte. Und genau mit diesem Wissen... *** Also warte, mit diesem Wissen ist doch... Wieso macht man es nicht einfach? Ja, absolut richtig. Also wenn du eigentlich weisst, «Fuck, ich riskiere jetzt einfach mal alles.» Ja, voll.
- 46:46All in. Warum riskiert man es nicht? Wieso dann nicht machen? Worst case? Weil die Komfortzone zu gross ist. Voll. Und du keine Erfahrung hast in diesem Bereich. Und der Mensch braucht familiäre Situationen, wo er weiss, genau wie es passiert und dass er überlebt in diesen Situationen. Was würdest du bezeichnen als das grösste Risiko, das du bis jetzt genommen oder gefrontet hast in deinem Leben?
- 47:22Ich würde sagen, das grösste Risiko ist, als ich damals aus meinem Job zu den Network-Zeiten raus bin. Ich würde sagen, das ist wirklich das, was alle... Wieso hast du dann fulltime das gemacht? Ich habe es versucht. Shit. Also funktioniert hat es für mich... Also nein, warte, stopp. Es hat nicht funktioniert. Ich habe es nicht funktionierend gemacht. Ja, ja. Aber ich habe mir gesagt...
- 47:49Fuck it. Ein Heuer aus Stahl? Ja, halt wirklich. Es ist tatsächlich so gekommen, dass ich nicht selber gekündigt habe, sondern damals war es so, ich konnte immer mehr während des Arbeits Business-Zeug machen, damals. Und das geht halt nicht. Bin ich heute auch gescheiter, sage ich mal so. Aber damals hat es dann eben zu einer
- 48:16zu einer Kündigung geführt haben. Von beiden Seiten. Ich habe mir dann einfach gesagt, weisst du was, jetzt habe ich keinen Job, warum das Ding nicht einfach mal probieren. Weil ich weiss, ich kann wieder einen Job finden. Und wenn es ist, Pizza auszuliefern, was ich dann ein Jahr später gemacht habe, warum es einfach mal nicht ein Jahr lang probieren. Und hey, ich bin gescheiter, das sage ich ganz ehrlich.
- 48:42Nicht so, dass ich sagen muss, ich gebe auf, sondern einfach, dass ich sage, next, gebe ich mir so. Ich würde sagen, das war mein grösster, grösster Risiko damals. Und trotzdem sitzt du jetzt hier, hast eine wundervolle Community, die du aufgebaut hast über Jahre. Was ist das Ziel von dem Ganzen? Also was soll das sein mit deiner Community?
- 49:10Ich weiss es nicht, sag du es mir. Dort, wo es hingeht. Also ich sage dir schon ehrlich, ich habe ein Zahlenziel. Und das habe ich einfach für mich. Das habe ich nicht, um irgendjemandem etwas zu beweisen oder so, sondern das ist einfach mein Ding, das ich geil finde. Aber das grösste Ziel, oder was mich mega antreibt, ist es, Nachrichten von Leuten rüberzukommen, die sagen, quasi... «Hey Schmitty, danke dir für deine Videos,
- 49:39Ich habe mich echt durch eine Scheisszeit gebracht. Das gibt mir so viel und ist viel, viel mehr wert als Geld. Wenn du weisst, dass du ein anderes Leben positiv beeinflusst hast,
- 49:52Und die ganze Zukunft, die danach folgt, eigentlich auch. Das ist für mich eine mega Inspiration. Natürlich, ohne irgendwelche Namen zu nennen, aber du kannst von einer Story erzählen, die dir auch nahegegangen ist, wo du sagst, «Hey, diese Person hat sich bei mir gemeldet, weil sie in dieser Situation war und durch meine...» Ja. «...durch meinen Ansporn und durch mein historiages Pferd,
- 50:17hat sich das und das konzentriert. Ich habe einen engen Kollegen, das hat aber damals in der Network-Zeit schon angefangen und ich habe ihm damals das Ganze dazugeholt gehabt und es war so, er war damals sehr stark drogenabhängig gewesen
- 50:35Gewaltdelikte am Hals gehabt, Schulden und in den falschen Kreisen recht unterwegs. Und jetzt vor drei, vier Wochen hat er seine eigene Firma gegründet. Seit dem Tag damals, als wir das Ganze gestartet haben, dort clean, also kein Drogenkonsum mehr. Es sind jetzt mittlerweile vier, fünf Jahre, glaube ich.
- 51:01Und immer wieder mal tauschen wir uns aus und sitzen zusammen oder machen etwas und sagen, es ist eigentlich schon krass, was wir mit dem Leben gemacht haben, wo wir damals gestanden sind und wo wir jetzt sind. Das ist ein Beispiel, wo ich sagen muss, das ist wirklich...
- 51:18etwas, das mich bis heute inspiriert. Klar gibt es viele Leute, die mit Nachrichten auf Insta, TikTok oder sonst wo kommen. Aber das hier hat sich bei mir eingeprägt und wird immer eingeprägt bleiben. Wie er war und wie er jetzt ist. Das sind auch Dinge, die die Menschen wahrscheinlich gar nie mehr vergessen können. Ich glaube es auch. Es geht mir aber gar nicht darum,
- 51:45nicht vergessen zu gehen bei den Menschen. Wenn ich dir noch helfen konnte, einen Weg zu finden, der für dich richtig ist, dann ist der Job done. Was ich gemerkt habe, genau das Denken
- 52:02ist das, was mich aktuell voranbringt. Das Denken, das Gesetz der Anziehung, ist das, was ein Video plötzlich viral gehen lässt. Oder das, wo ich plötzlich in einem Podcast sitzen lasse. Oder sonst etwas in diese Richtung. Und darum rede ich mir einfach immer ein. Und ich weiss, dass wenn ich mit dieser Einstellung vorangehen kann, dann kommt es genau so, wie es kommen muss. Wie es kommt, keine Ahnung. Aber es kommt so, wie es muss.
- 52:25Und das beweist eigentlich, alles was du jetzt gesagt hast, beweist wieder, es geht dir null um Output, sondern rein um Input. Du hast dieser Person helfen können und ich sage gerade, wahrscheinlich wird diese Person das nie vergessen können und du sagst, «Nein, es geht mir nicht darum, dass ich vergessen bin, ich konnte dieser Person helfen.»
- 52:43Input. Mega. Ja, voll. Und dann ist immer die Folgefrage, wie ist das entstanden? Ich glaube einfach, weil ich selber auch jemanden gehabt habe, der an mich glaubt hat, in Zeiten, in denen ich nicht so an mich geglaubt habe wahrscheinlich. Ich glaube, das ist ein grosser Punkt. Darum eben. Wie lange sprichst du? Drei Minuten.
- 53:1324 vielleicht? So dort umeinander. Das waren so zwei Phasen. Einmal 22 und einmal so 24. Es ist noch nicht so extrem lange her. Aber so eine dunklere Phase. Aber dort habe ich gemerkt, krass, manchmal braucht es einfach jemanden, der mehr an dich glaubt, als an dich selber. So ein bisschen.
- 53:42Das war dann auch ein Hilfegang zum Weg einschlagen. Du nutzt das Gefühl, ich merke es wieder emotional, wie für deine Leute, für deine Community. Das ist das Ziel, genau.
- 54:06Ja, genau. So ist das Ganze contentmässig entstanden und so trage ich es aktuell, so gut es geht. Mal schauen, was einfällt. Du hast sehr viel mit Mindset zu tun, mit Persönlichkeitsentwicklung. Jim, wenn wir jetzt wirklich beim Mindset sind, was denkst du ist heutzutage, in der heutigen Generation, der grösste Mindset-Fehler, den man hat?
- 54:31Dankbarkeit, zu wenig Dankbarkeit, ist sicher ein grosser Punkt.
- 54:39dass die Leute nicht dankbar sind für das, was sie haben und nicht verstehen, wie wichtig Dankbarkeit ist für das, was man hat. Und das Gesetz der Anziehung. Also alles, was du ausstrahlst, ziehst du auch wieder an. Wenn du Negativität ausstrahlst, ziehst du Negativität an. Wenn du Positivität ausstrahlst, wird Gutes zurückkommen.
- 55:03Ich versuche nach dem zu leben. Klar, ich bin auch nur ein Mensch und niemand ist perfekt. Aber ich weiss, wenn ich in einer Situation, in der die meisten Leute das vermeintlich Negative sehen, es schaffen, das Positive zu sehen, habe ich erstens mal ein anderes Ergebnis als die meisten und zweitens mal ein gutes Ergebnis. So win-win.
- 55:23Ich würde sagen, bewusst sein, dass du über eine Situation entscheiden kannst. Eine Situation ist immer rational. Nur deine Ansicht darauf entscheidet, ob sie negativ oder positiv ist. Hundertprozentig. Das würde ich sagen. Viel zu wenig, meint man technisch, Leute, die das verstehen. Schön, ja. Und wie glaubst du, kann man das am besten... Schleifen. Schleifen oder...
- 55:54Ich suche das Wort. Wie kann man sich das bewusst werden? Wie kann man an dem arbeiten? Wie kann man den Kontrast schaffen? Mir hat es geholfen...
- 56:14es einfach mal zu versuchen, auch wenn ich es zuerst nicht geglaubt habe. Also das ist wie, das sind wie Affirmationen, das sind ja eigentlich auch Sachen, die du dir einredest, die jetzt vielleicht noch nicht so sind, aber du redest es dir ein, bis du es selbst anfängst. Es ist wie, kennst du das, wenn du als Kind etwas gemacht hast und nachher aber so lange
- 56:36darauf bestanden hast, dass du es nicht gemacht hast, bis du selber nicht mehr gewusst hast, ob du es wirklich gemacht hast oder nicht. Das ist genau das Prinzip. Und das einfach so lange einreden, eventuell vielleicht von Anfang an nicht daran glaubst, aber dich dazu zu zwingen, weil du kannst, keine Ahnung, es gibt keine logische Erklärung für Disziplin, du musst es einfach machen. Oder es gibt keinen Weg, du kannst nicht irgendwie noch ein Lifehack haben, eine gewisse Sache musst du einfach machen.
- 57:03Und das ist so etwas, was du einfach anfangen musst zu machen. Positiv reden, positiv denken, bewusst positiv denken. Und wenn du nicht weisst, wie ich dich erinnern fange, mit Post-its an die Kühlschrank oder so etwas. Und dann einfach dir einreden oder die positiven Glaubenssätze einzureden, weil du es selber glaubst.
- 57:24So habe ich es gemacht. Weil unser Hirn kann nicht unterscheiden, ob wir uns das einreden oder ob es wirklich passiert ist. Also lieber einfach sagen. Wir könnten jetzt schon einen Stopp aussetzen und wir könnten locker 10 Minuten über
- 57:43all das reden, für was wir dankbar sein könnten. Es gibt so viele Sachen, für die wir dankbar sein könnten, die wir uns aber gar nicht bewusst sind. Einfach das Gefühl haben, es ist völlig normal, dass wir das haben. Dass wir sehen, dass wir fühlen, dass wir lachen können, dass wir ein Dach über dem Kopf haben. Es gibt so viele Sachen. Das ist noch nicht einmal die Spitze vom Eisberg. Das ist noch lange nicht die Spitze vom Eisberg. Aber so ausschlaggebend. Auch das Beispiel
- 58:12Das Hirn kann nicht unterscheiden. Es kann auch nicht unterscheiden, ob du etwas verneinen oder bejahen tust, sondern es gehört einfach zu Wörtern. Das ist wie wenn ich dir sage, okay Kevin, dein Podcast ist mega cool, die Kameras sind super, das Mikrofon Hammer, der Hintergrund ist gut, aber das Kabel dort stört mich.
- 58:28dann wirst du nicht an das Gute sagen, sondern du denkst, das Scheisskabel hat ihn gestört, das muss weg für die nächste. Aber du überlegst nicht, er hat das gut gefunden, er hat die Kamera gut gefunden, das Licht hat ihm gefallen. Das Hirn kann nicht so krass unterscheiden und darum ist es wichtig, dass du wirklich positive Glaubenssätze, positive Reden, positives Ausstrahlen machst.
- 58:53Dann ziehst du das in dein Leben an, du wirst merken, dass es funktioniert. Es wird addicting und... Das ist die Selbstläuferie. Love it! Ja, genau. Hey, ich könnte fast stundenlang über das redet mit dir. Ich finde das ganz, ganz schön. Wir müssen langsam etwas vorwärts machen. Okay, Entschuldigung. Ich rede auch sehr, sehr viel. Nein, love it! Perfekt, perfekt. Aber ich habe noch eine Schnellfeuerrunde für dich. Oh, okay. Eine Schnellfeuerrunde. Du musst schnell antworten. Schnell antworten. Okay.
- 59:24Ich weiß nicht, ob ich das gut kann. Ist egal. Bei den meisten ist es eben gar kein Schnellführer, sondern es ist einfach mega lang zu antworten. Okay. Also mein Ziel ist es, schnell zu antworten. Okay. Also gut. Über eins haben wir noch gar nicht gesprochen. Was? Töpfe fahren. Oh. Ja. Love it. Ich liebe es. Eine meiner grössten Passionen. Ja, was fährst du?
- 59:49Leider ist schon länger nichts mehr. Ich bin Cup gefahren. Nein! Ich bin nicht in den Speercup gefahren. Nein, du bist... RSV4. Oha! Was? Wann? Ich zeige dir nachher später. Okay, okay. Krass. Heftigen Unfall hatte ich in Mugello. Damit... Aber jetzt verarschst du mich nicht. Das war April gestern.
- 1:00:11Erst aber erst gestern. Okay, krass. Dann mit der Rega zurückgeflogen. Ja, heftig. Und dann... aber aufgehört? Dann noch auf der Strasse gefahren. Und dann habe ich mich selbstständig gemacht. Und dann Zeit. Aber hast du aufgrund des Unfalls
- 1:00:29Hast du aufgrund des Unfalls aufgehört? Auf der Rennstrecke schon, aber es ist alles relativ zeitgleich, mit der Selbstständigkeit und dem Arbeiten. Und dann ist es noch ein wenig an dir gekommen. Krass. Geil. Wie viel Top-Content hast du?
- 1:00:47Ja, ich kann es auch miteinander verbinden. Ja, das ist auch cool, diese Videos, die du mit dem Helm redest. Genau, die können wir auch gut machen. Darum wechsle ich meine erste Frage auf Gym oder Motorrad. Gym. Früh oder spät trainieren? Früh trainieren. Dein Lieblings-Mindset-Satz? Alles kommt genau so, wie es kommen muss.
- 1:01:16Alles kommt genau so, wie es kommt. Der letzte Song, der dich berührt hat? Es war ein Live-Auftritt von... Wie heisst es? Boah, wie heisst es? Der eine Leadsänger, der verstorben ist. Linkin Park? Ich glaube, es gibt nochmals...
- 1:01:46Ich weiche auf etwas anderes aus. NF, der Rapper. Zeigt er etwas? NF ist aus Australien, glaube ich. Australien. Er macht englischen Rap. Er rappt v.a. über seine Karriere, seine Mutter, Drogenabhängigkeit, wie er herausgekommen ist, Positivität usw. An dem war es im Konzert. Sehr, sehr bewegend. Wo ist er?
- 1:02:11Das ist im, wie heisst das, in Oerlikon, die Halle. Halle 522. 522, genau. Gut, dann was gebt ihr in schwerer Zeit der Kraft? Ich selber? Also respektive...
- 1:02:37Ich glaube daran, dass alles genauso kommt, wie es kommen muss. Also, das ist wirklich... Seit ich das etablieren konnte, jetzt wird es von kurz zu lang fragen, seit ich das etablieren konnte, gibt es bei mir fast nichts, wo ich es nicht schaffe, einen positiven Aspekt herauszufinden. Also wirklich. Und dann weiss ich, okay, gut, wir sind jetzt in dieser Situation, deal with it, was können wir daraus machen?
- 1:03:02Ich bin sehr lösungsorientiert mittlerweile. Das war früher nicht immer so, aber durch die ganze Entwicklung würde ich sagen, ja. Schön, okay. Ich glaube, das weiss ich. Cardio oder Kraft? Kraft. Dein lieblings Content Creator?
- 1:03:28Sidemen, das ist eine Gruppe aus England. Die verfolge ich, seit ich 15 bin oder so. Was macht ihr?
- 1:03:37Alles. Unterhaltungsmedium, eine eigene Netflix-Serie. Was? Wir machen wirklich... Es sind sieben Leute, die jeder als sein eigenes Ding macht, aber als eine Gruppe fungieren. Das. Aber der zweite, der auch sehr hoch ist, Gary Wee. Ich weiss nicht, ob du ihn kennst. Unternehmer. Hammer Content. Sehr geil. Okay. Was würdest du deinem 15-jährigen Ich sagen? Kauf Bitcoin. Ich würde ihm sagen,
- 1:04:09Wahrscheinlich ganz banal «Lass auf dein Herz und es wird richtig laufen.»
- 1:04:18Worst Advice, den du jemals bekommen hast? Worst Advice? Bleib so wie du bist. Ich hasse es, wenn Leute sagen, hey, richtig cool, bleib so wie du bist. Und ich tue es bewusst, auch wenn wir in der Gruppe sind, kann ich es ansprechen. Nein? Nein. Ich verstehe, was du meinst, aber nein. Ich will mich entwickeln, ich bleibe sicher nicht so, wie ich bin. Worst Advice ever. Absolut. Was bedeutet Erfolg für dich in einem Wort?
- 1:04:46In einem Wort? Boah, okay, warte. Ich glaube, ja, eigentlich muss ich fast sagen Herz, aber Liebe finde ich auch gut. Okay. Ich habe noch eine. Okay. I'm ready. Noch eine. Und zwar, der Podcast heisst «Momentum». Mhm. Was heisst «Momentum» für dich?
- 1:05:18aus einer Situation, in der man ist, etwas zu generieren, das eine explosive Entwicklung vorantreibt oder sich herausbringt. Momentum aufbauen. Momentum. Ich glaube, das ist auch das, was die Zuschauer mitnehmen können, wenn sie den Podcast hören.
- 1:05:40Schön, ja, cool. Mega toll, danke. Danke dir. Danke für die Fragen unten, für die Schelfilme, die sind mega cool. Und ich glaube, du hast es wirklich sehr schnell gemacht. Ich weiss es nicht, ich kann das nicht. Es gibt ein paar andere, da bist du wirklich sehr schnell... Ja, ich habe es versucht, extra schnell zu zeigen. Und bei ein paar ist es auch gut, dass man länger ausweicht und mehr Kontext dazu gibt, das ist völlig in Ordnung. Sandro, das ist deine Kamera. Hast du noch etwas für deine Community zu sagen?
- 1:06:09Danke. Einfach wirklich danke. Weil ich weiss, es ist immer schwierig, das rüberzubringen. Aber ihr versteht nicht, wie viel das mir das bedeutet. Dieser kleine Scheissgrind, der einfach einen Traum hat, der einfach macht und einfach darauf scheisst, dass Leute von ihm halten und einfach Gas gibt.
- 1:06:30Und jetzt an solchen Dingen teilnehmen zu können, ist jenseits für mich. Und darum einfach Danke an jeden, der dabei ist, verfolgt, an jeden, der hatet, an jeden, der mich nicht gerne sieht, an alle Leute, die mich gerne sehen. Einfach danke, Mann. Ich sage immer, es bin nicht ich, der das macht, es ist wir. Wir sind ein Kollektiv und wir machen das gemeinsam. Darum danke vielmals.
- 1:06:53Mega schön. Und wenn wir bei Danke sind, darf ich mein grosses Danke an dich ausrichten. Und zwar danke vielmals, dass du dir Zeit genommen hast, um am Feierabend, wo wahrscheinlich Verkehr gekommen ist, um auf die Walliselle zu fahren, in die Lathauer zu kommen, inspirierende Geschichten zu erzählen über dein Leben, über deinen Werdegang, über deine Struggles, über...
- 1:07:18tolle und schöne Geschichten, die du erlebt hast mit anderen Menschen, über deine Passion erzählen, über deine Persönlichkeit und über deine Erfahrungen, das mit uns teilen. Ich finde das richtig, richtig schön und ich bin sehr dankbar für dich. Schön, dass wir uns kennenlernen durften, schön, dass du da bist.
- 1:07:39Danke dir, ja, danke vielmals. Hat mega Spass gemacht. Richtig, richtig cool. Danke, danke vielmals. Und auch an dieser Stelle, danke euch vielmals.
- 1:07:49dass ihr wieder zugehört habt in einer weiteren Folge von Momentum, eurem Podcast, wo inspirierende Menschen, die wir wieder mal definitiv bekommen haben, inspirierende Geschichten erzählen. Vielen Dank, dass ihr zugehört habt, dass ihr eingeschaltet habt. Ihr wisst, wie das Game funktioniert. Irgendwo hier unten hat es einen Knopf. Dort steht «Abonnieren». Dort kann man kommentieren. Dort kann man sogar weiterleiten. Und ich bin mir sicher, dass diese Folge...
- 1:08:15Es sollte weitergeleitet werden an ganz viele Menschen, weil ganz viele Menschen das andere müssen kennenlernen. Sein Content dürfen sie kennenlernen, sein Podcast dürfen sie kennenlernen. Es wird natürlich alles verlinkt. Darum schickt das unbedingt weiter, wenn ihr wisst, ich kenne eine Person, die das definitiv hören muss. Dann wird sie das Trojanische Pferd sicher schön bekommen. Danke vielmals, dass ihr da wart. Hasta la vista.
- 1:08:43Peace. It's a wrap. Geil. Ganz, ganz, ganz geil.