Latest / FONDS professionell PODCAST / #83 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Ferdinand Haas
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- 0:14Speaker 1: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast.
- 0:17Speaker 1: Einfach einen ETF auf den MSIA World kaufen und schon ist das Geld weltweit breit gestreut, so lautet heute viel Anleger das Erfolgsrezept!
- 0:26Speaker 1: Aber ist es wirklich so einfach?
- 0:29Speaker 1: Mein heutiger Gast hat sich intensiv mit genau dieser Frage beschäftigt... und kommt zu Ergebnissen, die so manche lieb gewonnene Gewissheit infrage stellen.
- 0:39Speaker 1: Was wenn aus breiter Streuung längst ein Klummbrisiko geworden ist?
- 0:43Speaker 1: Was wenn die USA viel zu hoch bewertet sind?
- 0:46Speaker 1: Und was passiert mit unserem Geld, wenn der Dollar deutlich an Wert verliert?
- 0:50Speaker 1: Darüber möchte ich heute sprechen – und natürlich auch darüber, was die Anleger daraus machen sollten!
- 0:56Speaker 1: Mein Name ist Jaren Nareike und ich suche heute das Gespräch.
- 1:01Speaker 1: Wir hatten uns schon mal das Vergnügen miteinander und wir tauschen uns regelmäßig aus.
- 1:05Speaker 1: Und wir haben uns darauf geeinigt, dass wir heute nochmal ganz besonders intensiv zu einem Thema sprechen was in aller Munde ist.
- 1:13Speaker 1: Hängt ein bisschen mit dem Altersvorsorge-Depot zusammen von dem schon viele wissen um was es da geht.
- 1:18Speaker 1: Das bricht also die Rentenreform dazu führt, dass sich mehr den Kapitalmarkt geöffnet werden soll und eine Lösung die immer genannt wird in diesem Zusammenhang MSCI World ETF zu zeichnen.
- 1:34Speaker 1: Fernand, ist das die einfachste Lösung?
- 1:36Speaker 0: Das ist der einfachste Weg alles falschzumachen!
- 1:40Speaker 1: Okay da hat du den einfachsten Weg alles falsche und dann gehen wir mal da rein.
- 1:44Speaker 1: also ich glaube wir fangen am besten damit an.
- 1:46Speaker 1: wie sieht denn ein MSCI-World ETF aktuell aus?
- 1:51Speaker 0: Der MSCI world ETF besteht heute zu knapp drei Vierteln aus US-amerikanischen Aktien und hat ein enormes Konzentrationsrisiko in alleine zwei Titeln, die über zehn Prozent des Portfolios ausmachen.
- 2:06Speaker 1: Und die beiden Titel sind?
- 2:07Speaker 1: Die kennt wahrscheinlich jeder?
- 2:08Speaker 1: Nvidia
- 2:08Speaker 0: und Apple!
- 2:10Speaker 1: So das heißt nur dass wir das nochmal ganz klar machen.
- 2:12Speaker 1: wenn ich das heute kaufe dann kaufe ich auf jeden Fall über zehn prozent meines Geldes Nvidia und apple.
- 2:22Speaker 1: Und da können wir schon von einem Klumpenrisiko sprechen, weil wir sprechen ja von mehreren Tausend Aktien die in so einem Produkt enthalten sein sollten.
- 2:30Speaker 1: Theoretisch
- 2:31Speaker 0: enthalten und ETF-Anbieter oder passive Manager werben oft mit irgendwelchen Anzahlen von enthaltenen Titeln.
- 2:42Speaker 0: Aber das ist alles Unsinn, denn das Problem an Passiven investieren In der heute gängigen Form ist es für zu enormen Konzentrationsrisiken.
- 2:52Speaker 0: Und wenn ich nominell irgendwo in einem Portfolio Tausender von Aktien habe, in der Realität... ...in der ökonomischen Realität, also wie viele Aktien sind tatsächlich für meine Performance bestimmend?
- 3:03Speaker 0: Dann sind's ein Dutzend vielleicht zwanzig, vielleicht dreißig!
- 3:07Speaker 0: Die Portfolios sind heute derart verklumppt dass es wirklich erwahnsinn ist.
- 3:13Speaker 0: Wir haben nur einmal in der jüngeren Finanzmarkt-Geschichte eine ähnliche Situation gehabt, das war Nineteinen, Achtzig, Neunzig und Japan.
- 3:23Speaker 0: Da hat der japanische Aktienmarkt fünffünfzig Prozent des MBCI World ausgemacht.
- 3:29Speaker 0: Damals notierten die japanischen Aktien hier nachdem welche Größe man betrachtet also zyklusadjustiert oder nichtzyklus adjustiert auf dem sechzig bis hundertfachen Jahresgewinn.
- 3:40Speaker 0: Was heißt das KGV?
- 3:42Speaker 1: Der Aktien war zwischen sechzig und hundert.
- 3:45Speaker 0: Ja, also zyklusadjustiert, weil es war natürlich auch eine Boomphase, waren's hundert und roh waren's sechzig.
- 3:55Speaker 1: Und jetzt müssen wir uns mal auf der Zunutzer gehen lassen.
- 3:57Speaker 1: Das war Japan was viele Jahre meiner Karriere im Finanzmarkt eigentlich überhaupt keine Rolle gespielt hat.
- 4:07Speaker 0: Korrekt, das ging dann ab dem Jahr.
- 4:09Speaker 0: auch nur noch eine Wichtung.
- 4:10Speaker 0: Japan macht heute knappe sechs Prozent glaube ich das MSCI World aus.
- 4:15Speaker 0: Das heißt die Position hat knappe neunzig Prozent ihres Wertes relativ gesehen eingebüßt.
- 4:22Speaker 1: Ist ganz spannend weil Japan hatte damals du sagst es ist eine MSCI-World Gewichtung von jenseits der fünfzig Prozent.
- 4:30Speaker 1: Das war eine ganze Zeit lang so, wie das MSCR-Weltgewicht der USA gewesen ist.
- 4:34Speaker 1: Bis bis zum Jahr zwei Tausend, fünfzehn,
- 4:39Speaker 0: sechzehnt, siebzehn – so wahr?
- 4:40Speaker 0: Na ja!
- 4:40Speaker 0: Nein, nein, nein.
- 4:40Speaker 0: Sondern die U.S.A.
- 4:41Speaker 0: waren an der gleichen Zeit rund um zwanzig Prozent.
- 4:43Speaker 0: Heute sind sie für seventy-fünf.
- 4:47Speaker 0: Es
- 4:47Speaker 1: hat sich genau geschiftet
- 4:48Speaker 0: und der Effekt dahinter ist ganz einfach.
- 4:51Speaker 0: Passives Investieren übergewichtet über bewertete Aktien und überbewertete Märkte und je bizarrer ein Markt oder eine Aktie überbewertet ist, desto höher wird er automatisch gewichtet.
- 5:06Speaker 0: Stellen wir uns vor Wir sind einen allwissenden Investor.
- 5:09Speaker 0: Der Aktienmarkt besteht aus zehn Aktien Und eigentlich sei jede Aktie zehn Euro wert.
- 5:16Speaker 0: Wenn sich nun fünf dieser Aktien im Wert verzehnfachen Und zwar ohne dass sich an den Fundamentaldaten was ändert Was macht der passive Investor?
- 5:28Speaker 0: Er kauft einfach in Zukunft die zehnfache Menge dieser Aktien.
- 5:32Speaker 0: Das heißt, je verrückte Bewertungen explodieren, desto mehr steigt die blinde Nachfrage.
- 5:40Speaker 0: passive Investoren nach diesen völlig überbewerteten Titeln.
- 5:46Speaker 1: Und das wollen wir heute ein bisschen rausarbeiten ist ein gefährliches Spiel weil es automatisch passiert.
- 5:53Speaker 1: Geldzufluss wird allokiert wie die Gewichtung des Indexes Genau.
- 5:57Speaker 1: Ohne dass man sagt, warte mal, da ist eine Apple die ist keine Ahnung KGV-Hundertfünfzig oder was weiß ich, spielt ja keine Rolle sondern einfach ein Beispiel zu nennen.
- 6:06Speaker 1: Das heißt es wird klarwisch plint ohne Nachdenken in das investiert was per sehr höchsten Gewichtes mit dem Höchstengeld oder mit den meisten Geld?
- 6:16Speaker 0: Ja!
- 6:16Speaker 0: Was mit anderen Worten am teuersten ist.
- 6:19Speaker 1: Was mit andere Worten Am Teuersten is?
- 6:21Speaker 1: Heißt allerdings auch nicht blöderweise, aber heißt nicht automatisch Dass es mich noch weiter geht, also auch die Kurse.
- 6:29Speaker 1: Ja
- 6:30Speaker 0: natürlich ist die Blinde... Sie gucken uns die Japan an.
- 6:33Speaker 0: Japan war in den Fünften und Achtzig schon völlig bizarre bewertet.
- 6:37Speaker 0: das lief doch fünf Jahre weiter.
- 6:38Speaker 0: Die USA waren auch schon vor Jahren auf einem bizarren Bewertungsniveau.
- 6:44Speaker 0: Das hat sich weiter ausgeweitet.
- 6:46Speaker 0: Das Problem an solchen Bewertungssignalen sind untauglich um Timing Entscheidungen zu steuern.
- 6:54Speaker 0: Wahnsinn kann noch eine ganze Weile weitergehen und wie der alte Spruch sagt, solange die Musik spielt musst du aufstehen und tanzen.
- 7:05Speaker 1: Das haben wir früher oft gesagt im Moment ich höre noch Musik lass uns weitertanzen.
- 7:10Speaker 1: aber es ist einfach ganz wichtig dass wird das doch ein Erklären weil
- 7:14Speaker 0: ja aber das dicke Ende des Problems ist.
- 7:16Speaker 0: wenn man das über einen längeren Zeitraum betrachtet dann wird sehr einfach nämlich Bewertungsdivors sind für längere Investmentzeihorizonte, für zum Beispiel zehn Jahre extrem verlässliche prognose Instrumente.
- 7:29Speaker 0: Und eins ist klar wenn ich einen Markt oder eine Aktie für ihren hundertfachen Jahresgewinn kaufe dann bedeutet das nichts anderes als dass sich nach Anfangs Rendite von einem Prozent habe.
- 7:42Speaker 0: und um aus einer Rendite vom einem Prozent fünf Prozent zu machen brauche ich entweder unglaublich explosives Gewinnwachstum oder ich brauche eine noch bizarrere Überbewertung, nämlich ein Zweihundertfaches Gewinn.
- 7:58Speaker 0: Also dann ist das halt irgendwann schwer.
- 8:01Speaker 0: und wenn ich heute auf solche Zahlen gucke und mir zum Beispiel die Zahlen für den amerikanischen Aktienmarkt anschauen, dann sagt mir eigentlich jedes halbserriöse oder saubergemachte Prognosemodell sagt mir dass die erwartete Rendite für US-Aktien irgendwo zwischen zweieinhalb und vier Prozent liegt in der Zukunft und eben nicht bei den nördlich zehn Prozent, die ich momentan sehe wenn ich in den Rückspiegel gucke.
- 8:25Speaker 0: Aber das ist auch ganz natürlich weil... Wenn wir eine Phase sehen in der Überbewertung sich aufbauen dann ist es nämlich automatisch der Fall dass wir in dessen die Renditen sehr gut aussehen wehren sie dann wenn über Bewertungen sich wieder abbauen Beispiel Japan sieht's halt weniger schön aus Dann verliere ich halt auch mal schnell innerhalb von zehn, zwanzig Jahren Die Hälfte bis zu den Prozent eines Vermögens, wenn ich auf dem falschen Niveau gehörft habe.
- 8:52Speaker 1: Das bedeutet ja aber Vorsicht an der Beinsteigkante!
- 8:56Speaker 1: Weil wir sind uns glaube ich alle einig darüber dass diese Öffnung hin zur Kapitalmarkt für die Rentenvorsorge... Dass das was Gutes ist, da tun wir es immer uns einig.
- 9:09Speaker 0: Über das Timing sind wir es nicht ganz einig?
- 9:11Speaker 0: Timings?
- 9:13Speaker 0: Es gab sicherlich bessere Zeitpunkte an Aktienmärkten anzulegen als heute, denn die Bewertungen sind heute im historischen Vergleich an den meisten Märkten auf einem extrem hohen Niveau und damit ist die zu erwartene Rendite in der Zukunft an den Meisten Märkten unterdurchschnittlich.
- 9:30Speaker 0: Das heißt ich befürchte persönlich dass wir jetzt mit dieser Reform im Ergebnis etwas bekommen das die Leute dann enttäuschen wird.
- 9:38Speaker 0: also wie gesagt wenn sie ihren MSCR World ETF kaufen wird nach sagen wir mal allen gängigen Modellen, die ich so im Zugriff habe, landen wir irgendwo vorkosten bei der Redite von vielleicht dreieinhalb Prozent.
- 9:53Speaker 0: Im Mittel und das wird niemandem glücklich machen.
- 9:56Speaker 0: Das wird für niemanden reichend.
- 9:58Speaker 0: Und das ist das Problem?
- 9:59Speaker 1: Ja weil natürlich auch ganz offensiv damit argumentiert wird dass die letzten dreizig Jahre pro Jahr keine Ahnung zwischen sieben und acht gebracht haben in der Größenordnung.
- 10:08Speaker 1: Wir haben gerade skizziert warum der Fall gewesen ist, weil es perpotiert sich ja so ein bisschen dass das quasi durch den permanenten Mittel zufluss in passiv sklavisch nachbildende Indices natürlich das sozusagen befeuert wird was eh schon hochgewichtet ist.
- 10:27Speaker 0: Korrekt!
- 10:28Speaker 0: Das teuerste Zeug wird weiter hochgekauft.
- 10:30Speaker 0: Das ist nicht das erste Mal, dass wir das in der Menschheitsgeschichte sehen.
- 10:35Speaker 0: Es ist das erste mal, dass es jetzt vollkommen automatisiert abläuft.
- 10:39Speaker 0: Aber auch in der Vergangenheit war es ja schon so, dass Menschen dazu tendiert haben, vergangene Wertentwicklungen naiv zu extrapolieren.
- 10:46Speaker 0: Und dann hat man ähnliche Verhaltensweisen.
- 10:47Speaker 0: die Leute sind immer auf den heißesten Scheiß draufgesprungen wie man in den neunziger Jahren oder den achtziger jahren gesehen hat anhand der japanischen Optionsscheine.
- 10:55Speaker 0: Es gab damals hier in deutschland Magazine Die sich japanische Optionen scheinen.
- 11:00Speaker 0: Ich erinnere
- 11:01Speaker 1: mich, ich erinnne mich So
- 11:02Speaker 0: Das ist Wie gesagt das dicke Ende kommt dann mit Sicherheit Und ich befürchte, dass dicke Ende wird für die Investoren im MSEI-World genauso kommen.
- 11:12Speaker 0: Und es wird nämlich wahrscheinlich nicht so sein, dass man dann einfach schleppend über die nächsten zehn Jahre jedes Jahr drei Prozent verdient sondern typischerweise ist diese Situation eher so... Es gibt erstmal einen richtig schmerzhaften Rücksetzer und dann fängt sich das Ganze vielleicht irgendwann wieder ein kleines bisschen.
- 11:29Speaker 0: aber am Ende der zehn Jahre steht man eben mit einer enttäuschenden Redite da Okay!
- 11:34Speaker 0: Das bedeutet
- 11:35Speaker 1: du sagst wir sind mit der richtigen Idee ein bisschen spät dran, so ungefähr dreißigvierzig Jahre etwa schätze ich nun keine Ahnung und die Enttäuschung ist möglich.
- 11:47Speaker 1: Jetzt gibt es natürlich auch Möglichkeiten dieser Enttäuschung ein bisschen zu entgehen.
- 11:54Speaker 1: was sagst du?
- 11:55Speaker 1: Vielleicht sagen wir bevor wir eine Handlungsempfehlung geben oder eine Idee mitgeben wir sprechen noch mal kurz darüber Wie unterscheidet sich denn so ein MSCI-World von anderen Initias, die man auch abbilden könnte über ein passives Investment?
- 12:09Speaker 1: Naja.
- 12:10Speaker 0: Das ist im Grunde Etikettenschwindel wenn man ganz ehrlich ist.
- 12:13Speaker 0: Solange man auf Marktkapitalisierungsgewichtung setzt landet man zwangsläufig fast immer beim selben Ergebnis.
- 12:20Speaker 0: und der Grund ist eben die enorme Überbewertung oder die enorm hohe Bewertungen einige wenige amerikanische Technologiewerte.
- 12:28Speaker 1: Ruhig Gärtung bedeutet ja
- 12:29Speaker 0: drohes Gewicht.
- 12:30Speaker 0: Genau, selbst wenn ich den MCI All Country World I Am I also inklusive Nehmenswerten kaufe,
- 12:38Speaker 1: dann betreut investible Market.
- 12:39Speaker 0: Dann lande ich immer noch bei einem US-Gesicht von knapp zwei Dritteln.
- 12:43Speaker 1: Also Deutsch über sechzig Prozent.
- 12:46Speaker 1: oder wie ist Europa da gewichtet?
- 12:48Speaker 1: Wahrscheinlich zwanzig Prozent oder sowas.
- 12:50Speaker 0: Tiefer
- 12:52Speaker 1: sogar.
- 12:54Speaker 1: Das heißt es gibt Alles, was so MSCI orientiert ist.
- 12:57Speaker 1: Und es gibt ja noch ganz riesige passive Investments die ausschliesslichen USA investieren.
- 13:03Speaker 0: Die größten und das ist das Besorgnis erwegens daran... ...die größten passiven Forst dieser Welt sind noch nicht mal MSCI World Force
- 13:14Speaker 1: sondern SOP-Fünfhunderten,
- 13:15Speaker 0: S&I-Fivehunderte, Nestaec & Co.
- 13:18Speaker 0: Da kommt genau der Effekt her weil diese blinde Nachfrage in diese Instrumente fließt.
- 13:24Speaker 0: PUSHT den amerikanischen Aktienmarkt höher und höher, oder PUSCHTE ihn höher.
- 13:33Speaker 0: Spätestens mit der aktuellen, mit der Explosion der Zinsen in den USA haben wir jetzt langsam das Ende der fahrenden Stange erreicht weil wie gesagt amerikanische Aktien wenn man sie einigermaßen seriös modelliert im ökonomisch sinnvollen Modell landen irgendwo bei einer Langfrist Rendite von vier Prozent.
- 13:52Speaker 0: amerikanische Staatsanleihen liegen drüber.
- 13:55Speaker 0: Das heißt, man kann davon ausgehen jetzt wird da auch mal irgendwann wieder ein bisschen Geld umallokiert werden raus aus dem Aktienmarkt rein in die Anleihen wobei ich jetzt persönlich auch niemand empfehlen würde amerikanisches Staatsanliehen zu kaufen.
- 14:07Speaker 0: und auch hier gilt die bizarre Logik passiven Investience.
- 14:12Speaker 0: im Falle von Rentenindices ist es sogar in Wirklichkeit noch wahnsinniger als bei Aktien.
- 14:18Speaker 0: Bei Aktien kann ich immer noch sagen, eine wirklich gute, teure Aktie ist meistens auch, macht die irgendwas richtig.
- 14:24Speaker 1: Hier guter bei Bandleinmarkt ist es so je mehr Geld ich in dem Index investiere, desto höher gewichtig im Grunde ein höchster Schuldenstaat?
- 14:31Speaker 0: Korrekt!
- 14:32Speaker 0: Das ist so als würde ich mir nur Leute mit einem negativen Schufereintrag raussuchen um ihnen Kredite zu vergeben am besten Leute, die vielleicht spielsüchtig und alkoholkrank sind.
- 14:42Speaker 0: das ist verrückt.
- 14:43Speaker 0: Es gibt keine Berechtigung, keine Rechtfertigung dafür Passiv in der Anleihen zu investieren, das meiner Sicht.
- 14:48Speaker 0: Das ist absolut voll Unsinn und das wird furchtbar ins Auge gehen.
- 14:53Speaker 0: Weil wenn ich aktuell mir die Situation an den USA angucke – Die gesamtwirtschaftliche Verschuldung also Haushalte unternehmen plus der Staat liegt bei zweihundertsechzig Prozent der Wirtschaftsleistungen Und so etwas ist in der gesamten Menschheitsgeschichte noch nicht ein einziges Mal gut gegangen!
- 15:09Speaker 0: Ich würde eine hohe Wette darauf abschließen dass es auch diesmal nicht gut gehen wird.
- 15:16Speaker 0: Der einzige Ausweg, der politisch gangbar ist, ist eine massive Abwertung der Währungen.
- 15:22Speaker 0: Das Kernszenario, das praktisch jedes ernstzunehmende wissenschaftliche Paper mit dem Thema beschäftigt, das Kernscenario, dass jede dieser Untersuchungen als Ausweg identifiziert.
- 15:37Speaker 0: Finanzielle Repression, Abwertungswährung...
- 15:40Speaker 1: Ich wollte sagen, es gibt so ein paar Sachen die eine wirklich hohe Verschuldung bekämpfen können.
- 15:46Speaker 1: Das eine ist, sagst du gerade Abwertung und Währung dann natürlich wäre das galantisch das schönste brutales Wirtschaftswachstum unmöglich?
- 15:55Speaker 1: Unmöglich!
- 15:56Speaker 1: Hohe Inflation?
- 15:57Speaker 0: Ist ja das wäre, wir sind jetzt praktisch in derselben Szenario über die Abwehrwährung aber eben mit noch katastrophaleren Folgen.
- 16:05Speaker 0: Aber bei der Währungsabwertung müssen wir nun mal konstatieren dass der eine der fübenden Berater des amerikanischen Präsidenten oder der amerikanische Regierung ein gewisserer Miran, das der schon mit Handelspartnern und diskutiert hat was passieren würde wenn man den Dollar dreißig Prozent tiefer legt.
- 16:25Speaker 0: Also aus meiner Sicht wer heute noch dollar long ist der ist eigentlich nicht mehr zu retten.
- 16:32Speaker 0: also weil wenn die Regierung deren Währung es ist, wenn die anfängt mit Handelspartnern zu diskutieren ob man auch mal dreißig Prozent abwerten kann.
- 16:41Speaker 0: Dann wird's eigentlich höchste Zeit alles wegzuwerfen.
- 16:44Speaker 0: und das heißt interessanterweise hat der norwegische Staatsfonds gerade das jüngst getan.
- 16:49Speaker 0: Wollte
- 16:49Speaker 1: ich grad sagen?
- 16:49Speaker 1: Das ist ja interessant weil du musst dir das so vorstellen Ich gebe dir hundert Du bist US!
- 16:55Speaker 1: Ich geb dir hundert und du sagst mir während ich dir die Hundert in die Hand trüge ich geb dir auf jeden Fall nur siebzig zurück.
- 17:00Speaker 1: oder
- 17:00Speaker 0: ich denke darüber nach was passieren würde Wenn ich dir nur siebt sich zurück geben
- 17:03Speaker 1: würde.
- 17:04Speaker 1: okay Erluten du, dass das mal klar ist.
- 17:05Speaker 1: Das wäre so ein Deal.
- 17:08Speaker 1: Den machst du eigentlich nicht wenn du komplett alle Fasse im Schrank hast.
- 17:11Speaker 1: So, das heißt USA Währung Vorsicht an der Bahnsteigkante.
- 17:17Speaker 1: auch hier eine heiße Geschichte total überschuldet.
- 17:21Speaker 1: die Geschichten kennen wir alle.
- 17:22Speaker 1: Noch mal interessant, nochmal den Blick darauf.
- 17:24Speaker 1: Anleihenmarkt ist eigentlich noch ein schöneres Brennglas wie man das einschätzen kann und was Passiv investieren manchmal auch falsch machen kann nämlich nochmal im Anleihemarkt nicht
- 17:34Speaker 0: nur manchmal.
- 17:35Speaker 0: aber wie gesagt es gibt keine ökonomisch sinnvolle Begründung dafür im Anleihenmarkt passiv zu investieren.
- 17:41Speaker 0: die passiven Passiven Produktanbieter werden das natürlich gerne vielleicht ein bisschen anders sehen wollen, aber ganz ehrlich gesagt wirklich denjenigen der am verschuldeten ist am meisten Geld zu geben.
- 17:51Speaker 0: Ist keine ökonomisch sinnvolle Maxime
- 17:54Speaker 1: und eine der erfolgreichsten Investoren der letzten Jahrzehnte nämlich du hast gerade angesprochen Der norwegische Staatsfonds reagiert darauf.
- 18:04Speaker 1: Sie haben sehr signifikant ihre US-Teabills, also die Treasuries der US ausgegebenen Treasories reduziert.
- 18:14Speaker 1: Sie haben sowieso insgesamt nur etwa dreißig Prozent Staatsanleihen in ihrem Portfolio und sind mit knapp siebzig Prozent Aktien unterwegs.
- 18:24Speaker 1: Das heißt das ist schon mal eine ganz spannende Geschichte eigentlich auch wie man so ein Portfolio zusammenstellen kann und wie aktiv außerhalb von tatsächlichen Indexgewichtungen man so etwas tun kann.
- 18:40Speaker 1: Das ist schon auch ein Leuchtturm an der einen oder anderen Stelle?
- 18:44Speaker 0: Ja, das ist ja eine traurige Realität dass wir jetzt hier in Deutschland diese Begeisterung für einige naive Indexprodukte haben während beispielsweise für eine Staatsfonds weltweit keine Passivallokationen vornehmen sondern dann eher in systematische, extrem preisgünstig verhandelte aber systematisch aktive Manager investieren.
- 19:08Speaker 0: Weil die halt relativ problemlos in der Lage sind mehr wir jetzt zu produzieren nach Kosten
- 19:15Speaker 1: und lass uns fertig sein versuchen mal den bohbe zu spannen.
- 19:20Speaker 1: was können wir jetzt dem Menschen da draußen sagen?
- 19:23Speaker 1: weil ich wiederhole mich Ich glaube, dass es wichtig und richtig und gut ist sich den Kapitalmarkt zu öffnen um eine langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben.
- 19:33Speaker 1: Das finde ich nicht grundsätzlich falsch.
- 19:34Speaker 1: im Gegenteil Es wurde Zeit.
- 19:36Speaker 1: wir sind zu spät haben wir festgestellt.
- 19:39Speaker 1: aber was kann man jetzt tun?
- 19:40Speaker 1: Also angenommen bin der Investor oder derjenige der für die nächsten vierzig fünfzig Jahre eine Investitionsmöglichkeit sucht.
- 19:48Speaker 1: Was soll er tun deiner Meinung nach?
- 19:50Speaker 0: Erstens ist es enorm bedeutsam Märkte zu suchen, die realistischerweise in der Lage sein werden eine ansprechende Aktienrendite zur Wirtschaften.
- 20:02Speaker 0: Das sind typischerweise Märkte, die entweder sehr günstig bewertet sind oder die sehr dynamisch wachsen weil wenn eine Volkswirtschaft mit sechs-sieben Prozent Perno wächst dann ist es auch relativ leicht innerhalb dieser Volkswirtschaft die Unternehmensgewinne in einer ähnlichen Größenordnung wachsen zu lassen.
- 20:19Speaker 0: Wenn du Volkswirtschaft gar nicht wächst Dann wird's auch schwer mit den Unternehmen gewinnen.
- 20:23Speaker 1: Gut, die deutsche Volkswirtschaft wächst nicht um sechs, sieben.
- 20:26Speaker 0: Nein!
- 20:27Speaker 0: Aber dass das eine gute Nachricht ist... Dafür sind europäische oder gerade Unternehmen in der Eurozone sehr viel günstiger als beispielsweise US-Unternehmen bewertet.
- 20:37Speaker 0: Also insofern selbst wenn dann ein Unternehmens zum Zehntagennahresgewinn kauft, dann ist meine Anfangsrandeite bei definitiv zehn Prozent.
- 20:47Speaker 0: und selbst wenn sich die Unternehnungsgewinne in den nächsten zehn Jahren gar nicht bewerten bewegen, dann habe ich immer noch meine zehn Prozent im Sechsel.
- 20:54Speaker 0: Das ist ja vielleicht nicht schlecht.
- 20:55Speaker 0: und wer mit?
- 20:56Speaker 0: hier in Europa haben wir durchaus die Situation dass auf Euro-Zonen Aktien stehen momentan praktisch Anfangsrenditen drauf von rund sieben Prozent.
- 21:05Speaker 0: wenn man davon ausgehen das vielleicht doch ein bisschen Produktivitätspaktum noch möglich ist Dann erscheint es möglich mit Aktien aus der Eurozone durchaus attraktive Renditen zu erzielen.
- 21:19Speaker 1: Das heißt, du kommst sehr stark von der Bewertungsmethodik.
- 21:23Speaker 1: Das heißt dass du dir merkt an wie sind sie bewertet?
- 21:27Speaker 1: Was gibt es noch für Märkte die interessant sind?
- 21:28Speaker 1: aus deiner Sicht?
- 21:30Speaker 1: unter diesem Aspekt
- 21:31Speaker 0: und der bewertungsaspekten ist momentan Die eine region die massivste vorsticht islathan amerika weil die haben natürlich genau die gegensätzliche erfahrung gemacht die beispielsweise die usa gemacht haben in den letzten jahren.
- 21:45Speaker 0: da ging's praktisch nur Seitwärts abwärzt und entsprechend günstig sind dort die Bewertungsdivers.
- 21:53Speaker 0: In Brasilien starte ich alleine mit einer Dividendenrendite von knapp sieben Prozent, während ich in den USA im S&P-Fünfhundert bei einem Prozent Dividendrendite bin.
- 22:03Speaker 0: Und dann muss ich mir nur überlegen... Ich meine jedes Jahr indem ich die beiden Märkte gegeneinander antreten lasse, allein auf der Dividende Seite hat er der eine Markt sechs Prozent Vorsprung vor dem anderen.
- 22:13Speaker 0: Es ist nicht so furchtbar verwegen davon auszugehen, dass über einen längeren Zeitraum der eine Markt den anderen Markt outperformen wird.
- 22:23Speaker 1: Ja genau jetzt kommt noch ein wichtiger Aspekt dazu weil Lateinamerika ist jetzt sicherlich schwierig zu verargumentieren das man sagt okay ich nehme meine langfristige Altersversorgung und lässt die Latein Amerika.
- 22:39Speaker 1: gehen wir auf einen anderen Punkt zurück dem du auch schon gesagt hast Europa Das MSCI World Gewicht sehen, haben wir jetzt ausführlich drüber gesprochen.
- 22:48Speaker 1: Ich bin der deutsche Anleger, der beginnt seine private Altersvorsorge aufzubauen und ich investiere da hundert Euro im Monat oder tausendem Jahr oder was auch immer.
- 22:59Speaker 1: dann gebe ich ja immer ein Großteil dieses Geldes in die USA.
- 23:03Speaker 1: In einen Markt, der total überbewertet ist, der zwar hochgewichtet ist in dem Produkt das ich gekauft habe aber ich gehe trotzdem weg.
- 23:13Speaker 0: Das ist genau, das ist ordnungspolitisch auch der absolute Wahnsinn.
- 23:16Speaker 0: Wir erzählen hier irgendwas von Kapitalmarktförderung und Öffnung des Kapitalmarkts und sehen dann zu wie Produkte an die Rampe gerollt werden, die das Geld in die amerikanische Volkswirtschaft stopfen wollen.
- 23:33Speaker 0: Macht aus meiner Sicht absolut keinen Sinn würde ich grundsätzlich aus einer politischen Sicht nicht mehr fördern wollen.
- 23:42Speaker 0: Also ich weiß nicht, warum der deutsche Staat einen MSCI World oder selbst MSCI-Aqui ETF steuerlich akzeptieren sollte als förderungswürdig.
- 23:54Speaker 0: Also absolute Minimum wäre das ein Produkt wirklich breit gestreut ist.
- 23:59Speaker 0: und dann reden wir eben zwangsläufig nicht von Marktkapitalisierungsgewichtung sondern reden wir von irgendeiner Gewichtung die eher nach Profitabilität oder nach Dividendenhöhe oder geht.
- 24:17Speaker 1: Die
- 24:20Speaker 0: billigsten Märkte weltweit sind auch typischerweise die Märkte mit der höchsten Dividendenverläte, weil irgendwann muss das Geld ja hin.
- 24:29Speaker 0: also klar wenn eine US Firma beim knapp hundertfachen Jahresgewinn notiert dass sie nicht in der Lage ist Dividend zu zahlen ist praktisch zwangsläufig.
- 24:40Speaker 0: Aber wenn der brasilianische Firma im Jahr erst mal zehn Prozent Gewinnerendite produziert, dann ist es für so eine Firma auch sehr einfach fünf, sechs, sieben Prozent Dividende zu zahlen.
- 24:51Speaker 1: Das heißt das wäre eine Handlungsempfehlung.
- 24:53Speaker 1: dass man sagt ein bisschen Investitionspatriotismus?
- 24:57Speaker 1: Wenn ich das mal ausdrücken darf...
- 25:00Speaker 0: Auf jeden Fall und zwar alleine aus dem Grund Ich habe ja eigentlich wenn ich investiere.
- 25:05Speaker 0: in der langen Sicht habe ich jetzt zwei Ziele die Miteinander in gewisser Weise konkurrieren und auch in Konkurrenz stehen.
- 25:13Speaker 0: Nämlich A will ich absolut gesehen eine vernünftige Rendite machen, aber B nützt mir das alles nichts.
- 25:19Speaker 0: wenn ich den absolut gesehen befriedigende Rendite mache von fünf Prozent um mich herum werden alle meine Mitbürger stinkreich weil dann gehe ich Flaschen sammeln obwohl ich eigentlich ne vernünftig Rendite hatte.
- 25:33Speaker 0: Dementsprechend ist ein gewisser sogenannte Home-Bice, also eine Übergewichtung des Heimatmarktes macht durchaus Sinn.
- 25:42Speaker 0: Weil wenn es am Heimatmarkt extrem gut läuft will ich da unbedingt dabei sein damit ich nicht der Flaschensamler dann bin.
- 25:50Speaker 1: Okay das macht sicherlich Sinn.
- 25:53Speaker 1: aus verschiedenen Ordnungspolitischen hast du auch angesprochen
- 25:57Speaker 0: und
- 25:57Speaker 1: dass ja auch die gute Lage ist gibt ja unzählige Produktvarianten Europa, EU, Deutschland konzentrieren und wo man sein Geld ebenfalls investieren kann.
- 26:10Speaker 1: Das ist auch alles hochseriös, kann man tun.
- 26:13Speaker 1: Und da das Dumme ist
- 26:13Speaker 0: nur hier der Gesetzgeber hat einen irrsinnigen Schwachsinnigen kann man sogar sagen Fehler gemacht.
- 26:22Speaker 0: er lässt nämlich nicht zu dass sich im Altersvorsorgedepot verschiedene Riscante Force, also zum Beispiel einen Fonds der ETF für europäische Aktien mit einem Welt-ETF-Kombinier.
- 26:35Speaker 0: Er lässt nur ein einziges Produkt
- 26:37Speaker 1: zu
- 26:38Speaker 0: und das ist eine absolute IOT.
- 26:41Speaker 0: Es ist erschreckend!
- 26:43Speaker 0: und führt dazu, dass wir jetzt gerade momentan schauen wie wir aus einer Strategie die wir eigentlich gezielt gelornscht hatten als Schaukasten fürs Altersvorsorge-Depot als Vermögensverwaltung.
- 26:54Speaker 0: Wie wir daraus jetzt einen Dach vormachen können um dann die praktisch globale Diversifikation im Dachfonds durchzuführen weil auf Depotebene darf ich sie nicht durchführen.
- 27:05Speaker 1: Und der Ansatz
- 27:06Speaker 0: der
- 27:06Speaker 1: Politik kam wahrscheinlich daher.
- 27:07Speaker 1: das die gesagt haben naja Ich habe da sowieso schon viertausend Aktien
- 27:11Speaker 0: Momentan.
- 27:11Speaker 0: wenn man ehrlich ist fehlt es ganz offensichtlich in der hier einstägigen Politik massiv an Sachverstand, das kann man leider nicht anders sagen.
- 27:23Speaker 1: Aber die Idee oder warum man eben nur ein Produkt zulässt ist weil man sagt dass eine Produkt ist dann sowieso schon so breit diversifiziert?
- 27:32Speaker 0: Das Gesetz legt hier nicht mal sinnvolle Maßstäbe an sondern theoretisch kann ich eben auch Ein einzelnes massiv in den USA übergewichtetes Produkt hier reinpacken.
- 27:46Speaker 0: Das ist ein Riesenfehler, ich weiß nicht wer da den Leuten die Einflüsterungen gemacht hat aber das ist keine gute Idee definitiv nicht.
- 27:56Speaker 1: Um jetzt die Verwirrung komplett zu machen, muss man ja auch noch wissen.
- 27:59Speaker 1: Wir haben das zwar schon angesprochen aber das müssen wir nochmal ganz deutlich machen.
- 28:03Speaker 1: US-Aktien werden in aller Regel im US Dollar gehandelt und ich habe Euro.
- 28:08Speaker 1: Du und Ich, wir haben Euro, die wir investieren.
- 28:11Speaker 1: Und was passiert da?
- 28:12Speaker 1: Da wird der Euro getauscht in US Dollar und von den US Dollar werden Akte gekauft.
- 28:18Speaker 1: Das heißt ich hab im Grunde die Gefahr an zwei Enden richtig auf die Schnauze zu fliegen.
- 28:25Speaker 1: Das ist nämlich die Bewertung der Aktie, das ist einfach aber auch die Bewerbung der Währungen in der ich gekauft habe.
- 28:32Speaker 1: Weil wenn ich das Geld irgendwann wieder zurück haben möchte gibt es einen weißen Versahtausch und meine Forderung die ich nun mal hier habe einkaufen gehen tanken muss sich ein Euro
- 28:46Speaker 0: Genau.
- 28:47Speaker 0: Und wie gesagt, die Trump-Administration diskutiert aktuell schon mit Handelspartnern, ob man die Währung einfach mal dreißig Prozent abwerten kann?
- 28:55Speaker 1: Das ist ja dann aus dem Währungsaspekt auch doch etwas wo man sagen muss stopp!
- 29:00Speaker 1: Stopp!
- 29:00Speaker 1: STOPP!
- 29:01Speaker 1: Da müsste ich sagen
- 29:02Speaker 0: das ist absoluter Irrsinn.
- 29:03Speaker 0: diese Dollar Position in einem.
- 29:05Speaker 0: also wenn man über die Aktienposition da kann man noch irgendwie versuchen, optimistisch zu sein und sagen ja die Amerikaner schaffen das ganz toll.
- 29:13Speaker 0: Die Unternehmen sind unglaublich ignorativ und bla bla bla.
- 29:17Speaker 0: Alles gut aber bei der Währung gibt es keine zwei Meinungen.
- 29:21Speaker 1: oder können wir auch nicht raus?
- 29:23Speaker 1: Wir sind in Euro Zuhause.
- 29:25Speaker 0: Wir
- 29:25Speaker 1: müssen alles was wir kaufen was wir bezahlen.
- 29:29Speaker 1: Und wenn ich es dann schon mal auf zwei Seite ein Problem bekommen, dann habe ich einfach weniger Kaufkraft und dann sehe mich es erreicht was ich haben wollte.
- 29:36Speaker 1: Nein,
- 29:37Speaker 0: deswegen ist die Entscheidung der Politik hier nicht sagen wir mal intelligentere Vorgaben zu machen eine Katastrophe.
- 29:46Speaker 0: Gut
- 29:46Speaker 1: das bedeutet?
- 29:48Speaker 1: Damit will ich allen die Laune verhagelt haben weil die Idee des Gesprächs war ja vor allem auf die Problematik hinzuweisen und auch die Gefahr hinzuweisend dass sie existent ist weil sie der ganzen Euphorie so ein bisschen ausgeblendet wird aktuell.
- 30:03Speaker 1: Wir weisen darauf hin, wir sagen bitte da vorsichtig sein.
- 30:07Speaker 1: die Klumpenrisiken gibt es, die sind hochgefährlich, können hochgefällig sein.
- 30:12Speaker 1: Handlungsempfehlung ist ein bisschen mehr nach dem eigenen Markt zu schauen.
- 30:16Speaker 1: Gibt es da eine Möglichkeit vielleicht in Europa mehr zu investieren?
- 30:21Speaker 0: Es gibt zwei Handlungsempfehlungen, die eine ist grundsätzlich breiter zu diversifizieren und zweitens Machtmärkten zu suchen, die jetzt nicht am historischen Allzeithöchststand notieren.
- 30:36Speaker 0: Sondern die es noch erlauben auch eine Wertsteigerung zu haben und nicht nur die Dividende von einem Prozent zu bekommen.
- 30:43Speaker 1: Und die gibt das?
- 30:43Speaker 1: Das ist die gute Nahrheit!
- 30:44Speaker 0: Ich liebe dieses Rhein-Weiß alles!
- 30:45Speaker 0: Nehmen wir wieder unser schönes Beispiel Japan.
- 30:49Speaker 0: heute nachdem der Markt jetzt vierzig Jahre nur eine Richtung kannte, ist Japan einer der attraktivsten Aktienmärkte der Welt.
- 30:58Speaker 0: Sie finden in Japan.
- 30:59Speaker 0: Wir finden in Japan Unternehmen insbesondere im Nebenwertebereich, die Unternehmen notieren unterm Liquidationswert.
- 31:08Speaker 0: Das heißt wenn ich die ganze Firma einfach heute auflöse
- 31:12Speaker 1: und alles
- 31:13Speaker 0: verkaufe was da steht erhalte ich mehr zurück als ich reingesteckt habe.
- 31:19Speaker 0: Da kann relativ wenig schief gehen.
- 31:21Speaker 0: es gibt Firmen.
- 31:22Speaker 0: Also privat investiere ich sehr stark in herrpanischen Nebenwerden.
- 31:26Speaker 0: Es gibt Firmen, die haben vierzig Prozent ihrer Marktkapitalisierung als Cash auf dem Konto liegen.
- 31:32Speaker 0: Bargeld!
- 31:33Speaker 1: Ja es ist spannend.
- 31:35Speaker 0: Gut...
- 31:36Speaker 1: Ich fasse zusammen Vorsicht an der Bahnsteigkante bei Datenweise wie man sein Geld investiert.
- 31:41Speaker 1: Klumpenrisikel vermeiden, klumpen risiko aktuell am allerhaler höchsten und größten in den USA inklusive.
- 31:47Speaker 1: Das Aktienmarkt ist aber auch der Währung.
- 31:49Speaker 0: Genau, das Währungsrisiko wird dich ganz wichtig.
- 31:52Speaker 1: Anleihen ins Besatz anleihen gleiches Risiko, gleiche Geschichte.
- 31:58Speaker 1: Ich investiere in einen Index, der in Staatsanleihen investiert, automatisch in das für sich verschuldete Land kann im Grunde auch keinen Sinn machen.
- 32:06Speaker 1: du hast ein schönes Beispiel gebracht.
- 32:08Speaker 1: es wäre wie wenn eine Bank ausschließlich schlechte Schultner sucht und denen noch besonders viel Geld gibt.
- 32:17Speaker 1: nicht schlau sein, aber dennoch natürlich die Möglichkeiten diese Altersvorsorge, die Post der privaten Altersversorgung nutzen langfristig in Geld am Kapitarmarkt zu investieren.
- 32:28Speaker 1: Sehr sehr gerne aus verschiedenen Gründen heraus auch durchaus in der Nachbarschaft, durchaus in Europa und an der einen oder anderen Stelle auch in Märkte, die noch besser bewertet sind als das was wir eben in Europa sehen.
- 32:40Speaker 1: Das ist so die Empfehlung, die wir mitgeben vor allen Dingen mal Fragen stellen dazu.
- 32:44Speaker 1: Ja richtig?
- 32:46Speaker 0: Und nochmal hier vielleicht ein kleiner Appell an die Branche.
- 32:49Speaker 0: Wir brauchen ein vernünftiges Standardprodukt und zwar nicht die Geschenk zu teuer Produkte aus den einschlägigen Markkapitalisierungsgewichteten Indizes, wir brauchen Produkte auf der Standarddepotsite oder Standardproduktsseite, die tatsächlich global diversifiziert sind, die klar vernünftig und bewährdungsorientiert vorgehen und nicht irgendwelche Abnormen, Klumpenrisiken auf der Währungsseite.
- 33:21Speaker 0: Und Bewertungsrisiken an der Aktienseite beinhalten.
- 33:24Speaker 1: Und die brauchen wir um das Ziel zu erreichen mit der privaten Altersvorsorge eine wirklich alternative zu ernten?
- 33:29Speaker 0: Sonst wird es ne absolute Bauchlandung!
- 33:31Speaker 0: Die erste Absäule war ein Wirklichkeit der wenn man ganz ehrlich ist... Ne Arztkettenbrief.
- 33:37Speaker 0: und es ist erschreckend wie lange die Wählerschaft Stichbord Norbert Glüh über diesen Schwachsinn hinweg geäußt wurde.
- 33:47Speaker 0: Aber es darf jetzt nicht passieren, dass die nächste Reform der Altersvorsorge wieder so verläuft wie die letzten, nämlich Erfolg und Ergebnis
- 33:56Speaker 0: los.".
- 33:57Speaker 1: Okay das ist ein schönes Schlusswort.
- 34:00Speaker 1: Vielen Dank für deine Zeit!
- 34:01Speaker 1: Vielen dank für die Einblicke und für die Erläuterung.
- 34:04Speaker 1: Ich glaube Sie haben einiges rausgearbeitet was wirklich, wirklich relevant hat.
- 34:08Speaker 1: Bitte unbedingt beachten und danke für Deine
- 34:12Speaker 0: Zeit!
- 34:15Speaker 1: Eine Produktion von Vorprofessionell.