Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Zukunftsentscheid, Deutsche Bahn und Militärübung
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 26. September. Hamburgs Bürgermeister kritisiert Volksentscheid zu Klimaschutz als praxisfern. Deutsche Bahn verdichtet Fernverkehr und streicht wenig nachgefragte Verbindungen. Militärübung, Red Storm Bravo in Hamburg simuliert Krisenszenario. Besatzung eines gesunkenen Lotsenboots vor Sylt unverletzt gerettet. Steinwürfe auf Autos in Hamburg sorgen für Ermittlungen der Polizei. Der Männerkorps Goldkehlchen bereitet sich auf ausverkaufte Show vor. Music. Lange war es still um den Zukunftsentscheid. Nun nimmt diese wichtige Frage Fahrt auf. Kein Tag vergeht, ohne dass sich Schauspieler, Politiker, Gewerkschafter oder Wirtschaftsbosse äußern. Bürgermeister Peter Tschentscher, SPD, hat sich öffentlich nicht geäußert, sich aber intern klar positioniert. Er betrachtet die Vorlage der Initiative, über die die Hamburger bis zum 12. Oktober anstimmen, als falsch, wie das Abendblatt erfuhr. Sie sei nicht zu Ende gedacht und praxisfern. Oppositionsführer Dennis Thering, CDU, hatte Tschentscher aufgefordert, endlich Stellung zu beziehen. Er dürfe sich nicht wegducken und abtauchen. Allerdings ist der Bürgermeister qua Gesetz zur Zurückhaltung bei inhaltlichen Äußerungen zu Volksentscheiden verpflichtet. Intern ist das anders. Tschentscher hält das Vorgehen der Initiative für falsch. Es gefährde den Erfolg der Klimaschutzstrategie Hamburgs, mit der die Hansestadt die CO2-Emissionen seit 2011 strukturell um rund 6 Millionen Tonnen reduziert habe, erklärte Tschentscher wiederholt intern, wie mehrere Personen aus seinem Umfeld bestätigen. Es sei wichtig, diese Strategie nicht mit Bürokratie und dogmatischen Vorschriften zu belasten. Der Gesetzesentwurf der Initiative ist wie das Heizungsgesetz der Ampelregierung, nicht zu Ende gedacht und praxisfern. Dadurch wird Klimaschutz nicht beschleunigt, sondern blockiert und in der Akzeptanz gefährdet, sagte Tschentscher demnach. Die Kampagne mit dem Slogan »Jetzt wird Klimaschutz bezahlbar« ist eine schwerwiegende Täuschung der Bevölkerung. Das Gegenteil sei der Fall. Mit dem Fahrplanwechsel zum Jahresende verdichtet die Deutsche Bahn den Takt im Fernverkehr auf zentralen Strecken. Das Streckennetz, auf dem etwa alle halbe Stunde ein Hochgeschwindigkeitszug fährt, wächst von 900 auf 2300 Kilometer, erklärte die Bahn am Freitag. Allerdings dünnt der Konzern dafür einige weniger nachgefragte ICE-Verbindungen unter Verweis auf die fehlende Wirtschaftlichkeit deutlich aus. Von Hamburg über Hannover nach Göttingen fährt den Angaben nach ab dem 14. Dezember etwa alle halbe Stunde ein ICE. Zudem setzt die DB auf den wichtigen Achsen Hamburg, Frankfurt und Berlin-München mehr sogenannte Sprinterzüge ein, die besonders schnell unterwegs sind und seltener halten. Einige sehr schwach nachgefragte Züge könne die DB allerdings angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit hohen Kostensteigerungen nicht mehr anbieten, führte der Konzern aus. Ab Mai kommt eine neue Verbindung von Prag nach Kopenhagen über Dresden, Berlin und Hamburg hinzu. Buchbar sind Verbindungen im neuen Fahrplan ab dem 15. Oktober. Bewaffnete Soldaten, Dutzende Militärfahrzeuge und eine simulierte Krisensituation. Hamburg und die Bundeswehr proben in dieser Woche den Ernstfall. Die Übung Red Storm Bravo simuliert bis morgen einen bewaffneten Konflikt, soll Reaktionsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der deutschen Truppe prüfen. Das Szenario, ein baltischer NATO-Bündnispartner wird angegriffen und deutsche Truppen sollen über den Hafen nach Osteuropa transportiert werden. Passend zur Übung wurde in Hamburg eine weitere Zusammenarbeit zwischen Lettland und dem Rüstungskonzern Rheinmetall bekannt gegeben. Dabei ging es auch um Blomplast Voss. Jüngst hatte Rheinmetall den Kauf der Hamburger Traditionswerft angekündigt und damit für viele Spekulationen um Arbeitsplatzabbau und die Zukunft der Werft gesorgt. Ich glaube, dass es erhebliches Potenzial für die Werften in Deutschland und auch den Standort hier in Hamburg gibt, sagte Papaganun. Ob es zu Stellenstreichungen kommt? Genau das Gegenteil wird passieren. In allen Standorten, wo wir bisher eingestiegen sind, haben wir das Personal deutlich erhöht. Aktuell habe der Konzern 40.000 Mitarbeiter. weiter. Insgesamt wolle man in den nächsten Jahren aber eine Zahl von 70.000 Beschäftigten erreichen. Schiffsunglück vor Sylt. Ein ehemaliges Lotsenboot ist in der Nordsee etwa 70 Kilometer westlich der Insel in Seenot geraten und gesunken. Nach Angaben des Havariekommandos in Berlin wurde die zweiköpfige Besatzung der NS Sea Dagger am Donnerstagabend nahe dem Offshore-Windpark Dantisk unverletzt gerettet. Ein Schiff in der Nähe habe die Crew aufgenommen. Warum das etwa 17 Meter lange Schiff in Seenot geraten und untergegangen ist, war zunächst unklar, wie ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts, WSA, Elbe-Nordsee der Deutschen Presseagentur sagte. Nach aktuellem Kenntnisstand sind keine Dritten beteiligt. Es gab also keine Kollision. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte die Besatzung über den internationalen Seenotkanal 16 einen Hilferuf abgesendet. Es gab keinen direkten Kontakt zur Besatzung. Die Verrückten sterben nicht aus. Die Autobahnpolizei Maschen ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, der sich am Donnerstag auf der A1 südlich von Hamburg ereignete und der nur durch Zufall und großes Glück keine dramatischen Folgen hatte. Gegen 12.20 Uhr war eine 21-jährige Frau mit ihrem Passat auf der Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs. Im Bereich der Anschlussstelle Dibbersen durchquerte die Frau das Brückenbauwerk der Bundesstraße B75. Auf der Brücke konnte sie eine Person erkennen, die ihren Arm über das Geländer hängen ließ. Unmittelbar danach ließ die Person einen Gegenstand aus der Hand fallen, der auf die Windschutzscheibe des Passats fiel und diese beschädigte. Die Frau blieb unverletzt. Kurze Zeit darauf gab es einen ähnlichen Fall an der Ausfahrt aus dem Wallringtunnel in Richtung Lombardsbrücke. Dort warf ein 40- bis 50-jähriger Mann einen Stein auf die Windschutzscheibe eines Pkw und beschädigte diese. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Und dann sind da noch die Goldkehlchen. Vor dem Auftritt am Sonnabend in der mit 15.000 Fans ausverkauften Barclays Arena hat der Leiter des Männerchors, Paul Jungeblot, gleich vier Proben in fünf Tagen angesetzt. Insgesamt kam man so auf rund 15 Stunden. Bei einer dieser Proben war der liebe Lars live dabei, wovon er auch in unserem Podcast 040 erzählt. Darin geht es auch um die Frage, was an einem Männerchor fasziniert, der nicht singen kann. Und um die Frage, warum Dilettantismus den lieben Lars so fasziniert. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast. Musik.