Latest / Börsenradio to go / Börsenradio Schlussbericht, Fr., 08.08.25 - DAX unverändert. Goldrekord, Trump besteuert Gold aus der Schweiz, Munich Re
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- 0:00Der Goldpreis steigt auf einen neuen Rekord, 3534 US-Dollar.
- 0:19Denn nach Berichten über neue US-Zölle auf die Einfuhr bestimmter Goldbahnen, besonders
- 0:23betroffen wäre die Schweiz, wo große Mengen Gold in bestimmten Bahngrößen eingeschmolzen
- 0:28und exportiert werden.
- 0:30Neue Rekorde an der New Yorker Börse zur Eröffnung, der NASDAQ Index 100, öffnet bei 23479 Rekordpunkten
- 0:39und damit 0,4% im Plus.
- 0:42Treiber waren zu Handelsbeginn gute Werte von Tech-Schwergewichten, Amazon, Alphabet,
- 0:48Apple und Nvidia.
- 0:50Der DAX trat heute eher auf der Stelle, keine wirkliche Richtung und keine Veränderung.
- 0:55Die Aktionäre der Tüssen-Gruppe stimmen auf der HV für einen Börsengang seiner Marinetochter
- 1:01TKMS.
- 1:02Münchener Rück mit 30% mehr Überschuss, es gab wenig Großschäden, aus dem Börsenradderstöde
- 1:09meldet sich Peter Heinrich.
- 1:10Heute ist Freitag der 8.
- 1:12August 2025.
- 1:13Er hat jetzt gestern einen Putin-Tramp-Treffen-Bestätigungs-Waffen-Stillstands-Offnungs-Dachs.
- 1:25Okay, ein Wort Monster, aber sagt doch alles aus und den NASDAQ sogar mit neuen Rekorden.
- 1:30Wo stehen wir denn an dem Börsen?
- 1:3224.150 im DAX im Minus heute.
- 1:35Ja, was heißt das Schadtechnisch?
- 1:36Ich weiß noch, wir haben uns letzte Woche drüber und halten, die 24.000er Marke ist
- 1:40wichtig.
- 1:41Die hat letzte Woche nicht wirklich gehalten, einmal waren wir drüber und zwar gestern.
- 1:45Was ist denn jetzt schadtechnisch wichtig?
- 1:47Ja, es sind Ziehen und Serien im DAX, es sind 1.000 Punkte gefallen letzte Woche, jetzt
- 1:52wieder 1.000 Punkte gestiegen.
- 1:54Nichts Genaues weiß man nicht, ist glaube ich das Motto des Tages und der Woche, weil
- 1:59weder die Käufer noch die Verkäufer sich richtig durchsetzen können.
- 2:02Wir hatten Stop-Loss-Verkäufe vor einer Woche am Freitag, wo der DAX so deutlich gefallen
- 2:06ist, hat sich wieder gefragt, was war denn da los und dann kam halt die Schnäppchenjäger
- 2:10wieder rein und gerade gestern haben wir gesehen, dass wir da solche plötzlichen Kurssprünge
- 2:16hatten, DAX plötzlich 120 Punkte hoch in weniger als 2 Minuten und solche Dinge, da sieht man
- 2:23halt, dass sind Leerverkäufer, die ja fallende Kurse gesetzt haben, rausgehen, die haben
- 2:27wir fast schon sagen rausgesprengt worden, die müssen halt dann eindecken, wenn die
- 2:30Kurse zu weit steigen, das ist das Umgekehrte zum Stop-Loss-Verkauf und jetzt stehen wir
- 2:35wieder da ungefähr, wo wir von der Woche auch angefangen haben, weil einfach auch sehr
- 2:39viel Unsicherheit besteht, was jetzt die Umsetzung von den ganzen Zolldeals angeht.
- 2:45Haben wir jetzt 27% Autozölle oder sind es 15% addieren sich die Zölle oder nicht?
- 2:51Schauen wir nochmal auf die Börsenlage des Tages im Detail, die Märkte starteten zuerst
- 2:56Verhalten in den Freitagshandel bei uns mit Blick auf geopolitische Spannungen und neue
- 3:02Zölle.
- 3:03Im Fokus steht das geplante Treffen von US-Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Putin
- 3:08in der kommenden Woche, doch die Skepsis ist groß, solche Ankündungen verliefen zuletzt
- 3:14eigentlich oft im Sande.
- 3:16In den USA zeigen sich dagegen die Reise und Techwerte weiter robust, Expedia überrascht
- 3:22mit einem starken Quartal und robt die Jahresziele an.
- 3:26Die Aktie legt die Vorbürsliche schon 15%, zu auch Chip Advisor profitierte davon und
- 3:32schoss über 17% in die Höhe.
- 3:34Auf der geopolitischen Bühne sorgt Indien für Schlagzeilen, wegen der US-Zölle werden
- 3:40geplante Rüstungskäufe bei US-Herstellern auf Eis gelegt.
- 3:44Eine geplante Reise des indischen Verteidigungsminister nach Washington wurde kurzfristig abgesagt.
- 3:49Kommen wir zum Bitcoin, der profitiert von einem politischen Vorstoß Trumps, schon
- 3:56wie der Trump.
- 3:57Er will die private Altersvorsorge für risikoreiche Investments wie Kryptowährungen öffnen.
- 4:02Die Digitalwährung stieg am Freitag auf 116.700 US-Dollar, rund 1.000 Dollar mehr als am
- 4:11Vortag.
- 4:12Schönen guten Tag, mein Name ist Markus Steinbeiß von der Vermögensbehaltung Steinbeiß und
- 4:17Hecker in München.
- 4:18Ich bin dort CIO und einer der Mitgründer.
- 4:21Schauen wir trotzdem nochmal auf die Statistik.
- 4:23Eine wichtige Statistik ist ja die IWF-Prognose, wie sieht denn da die Lage für Deutschland
- 4:29aus?
- 4:30Ja, die IWF-Prognose bildet nahezu das ab, was sich seit vielen Jahren abzeigt, nämlich
- 4:36dass es eine zweigeteilte Welt gibt.
- 4:37Auf der einen Seite die Länder des sogenannten Globalen Südens, andere sagen Emergy Mars,
- 4:42ich mag beide Begriffe nicht, Emergy Mark ist noch weniger, weil es sind keine Entwicklungsländer,
- 4:46die sind uns in der Größe und in der Wirtschafts-Synamik im Aggregat weit, weit voraus.
- 4:52Nach Kaufkraftparitäten 70% des Brot-Illands-Produktes wird in diesen Ländern erwirtschaftet.
- 4:58Die Aussage ist, wenn sie so wollen, die Alte, die Welt wächst mit etwa 3%, aber sehr, sehr
- 5:03stark heterogen.
- 5:05Allen voran mit den Lernen des Globalen Südens, das Wachstum wird hier mit über 4% erwartet
- 5:12im laufenden Jahr.
- 5:13Der sogenannte Westen, die alten Industrieländern, sollten in etwa mit 1,5% wachsen.
- 5:19Mit anderen Worten, das Wachstumsglaster befindet sich und ist mit den wenigsten überraschen
- 5:23nicht in den herkömmlichen Industrieländern, sondern insbesondere in Asien, wobei man
- 5:27auch dazu sagen muss, an der Spitze des Wachstums steht zwar ein asiatisches Land mit Indien,
- 5:32sondern Nummer 2 kommt nicht China, sondern Argentinien und mit einem Wachstumserwartung
- 5:37von über 5%, Gefolge von Indonesien, China und so weiter und so fort.
- 5:42Was will ich damit sagen?
- 5:43Ich will damit sagen, dass diese Wachstumsyprenziale, die sich in den letzten Jahren herauskristallisieren,
- 5:48weiter fortsetzen, stabilisieren, das ist ein Trend geworden, das sind keine zyklischen
- 5:53Bewegungen und Ausreise, dass es ein Trend, der zu beurachten ist und der sich strukturell
- 5:59aufgeirkt.
- 6:00Deutschland bleibt in diesem Kontext nahezu null Wachstum, wenn ich mich nicht irre, ist
- 6:06Gezellipropagmose 0,1, aber das ist quasi null für das laufende Jahr an letzter Stelle
- 6:11und das ist Ausdruck eines Verlusts an Wettbewerbsfähigkeit, der mehrere Gründe hat, insbesondere in der
- 6:18Energieversorgung, aber auch auf der abgabten Seite Störerabgaben, aber der Bereich Energie
- 6:24ist einer der wichtigsten, sowohl die Kosten als auch die Versorgungssicherheit, das ist
- 6:27ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes und wenn wir mit unserem Geschäftsmodell
- 6:32das sehr energieintensiv ist, 30-40% höhere Energiekosten auf Unternehmensebene zu tragen
- 6:38haben, als das die Konkurrenz so, müssen wir uns über andere Standardfaktoren kann
- 6:41ich mir unterhalten.
- 6:42Es ist offensichtlich, dass eben frühere Strategien im Energiebereich zu dieser Problemlage beigetragen
- 6:47haben, es ist nicht nur das Werk der Vorgängerregierung, sondern da gab es davor eine für jahrzehntelange
- 6:53amtierende Regierung, die die Weichen in diese Richtung gestellt hat und das deutsche Geschäftsmodell
- 6:58ist und das europäische in weiten Teilen damit auch, ist mit diesen Energiepreisen nicht
- 7:03kompatibel.
- 7:04Wer in der Zukunft günstige Energie zur Frühung hat, das Land hat die besten Vorausrechtsung
- 7:09zur führenden Industrienation zu werden.
- 7:11Wenn Europa hier nicht die Weichen anders stellt, insbesondere Deutschland, werden wir hier weiter
- 7:16auf der ökonomischen Ebene absteigen, es wird zu deutlichen Wohlstandsverlusten kommen,
- 7:22die weit über das ökonomische hinausgehen und letztendlich im gesellschaftlichen Zusammenhalt
- 7:27gefährden, auch das politische Spektrum anders gestalten werden, als wir das heute vorfinden.
- 7:33Also der EWF-Bericht zeigt ganz klar diese Tendenz auch.
- 7:37Ein weiteres Male, das ist nichts Neues.
- 7:39Basenradio-Network AG Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse
- 7:44München.
- 7:45Das Basenradio Nr. 1 In acht Wochen startet die Rohstoffmesse
- 7:51in München und wir starten mit den neuen Goldrekorden.
- 7:54Aber nochmal auf den Goldpreis, wo steht der Goldpreis jetzt zum Zeitpunkt unseres
- 7:58Gesprächs?
- 7:59Ja, da haben wir eine spannende Situation im Future.
- 8:02Ist der Goldpreis auf ein neues Rekord hochgestiegen, 3534 war der Höchskurs im Future im Goldfuture,
- 8:133509 war das alte Allzeit hoch, also da sind wir nochmal ein bisschen drüber gegangen
- 8:19jetzt.
- 8:20Der Goldpreis war drunter bei 3483 plus 0,8 Prozent.
- 8:23Da stelle ich mir jetzt gerade die Frage vor oder ich stelle mir gerade vor, wie man
- 8:26so ein Stempel auf Gold anbringt, wenn man ihn draufklebt, wird es gehen oder brennen
- 8:32die denn mit 1.000 Grad das Gold ein?
- 8:35Nein, nein, nein.
- 8:36Also ich glaube, das ging da tatsächlich, ich habe mich da glaube ich versprochen, es
- 8:39ging da wirklich um die Zollnummer.
- 8:41Also es hat jedes Gut, dass importiert wird, eine Zollnummer oder es ist eben von Zollen
- 8:45ausgenommen.
- 8:46Das war bei Gold bisher der Fall jetzt offenbar nicht mehr, aber bisher ist das nur ein Bericht
- 8:49von der Financial Times, offizielles gibt es dazu noch nicht, man wartet jetzt ab wie
- 8:54in vielen anderen Fragen auch, wartet man ab und guckt, dass man da möglichst was Verlässliches
- 8:59aus dem Weißen Haus von der US-Regierung hört.
- 9:02Wir machen weiter mit den Ölpreisen, nach leichten Verlusten am Morgen hat der Ölpreis
- 9:06wieder Motorrad angezogen.
- 9:08Ein Barrel der Nordsee-Sorte brennt zur Lieferung im Oktober, kostet 66,67 US Dollar.
- 9:14Das waren 33 Set mehr als im Vortag.
- 9:17Der Preis für einen Barrel der US-Sorte WTI Stigung 26 Cent auf 64,14 Dollar.
- 9:23Seit einer Woche sind die Ölpreise tendenziell gefallen, in dieser Zeit ist Brent Öl zum
- 9:29Beispiel mehr als 6 Dollar je Barrel billiger geworden.
- 9:32Auslöser waren schwächere Konjunkturdaten in den USA, die Nachfrage sorgen schürten
- 9:37und die Ankündigung einer abermals kräftigen Angebotsausweitung der OPEC Plus, so Experten
- 9:44der Cummerzbank.
- 9:47Treffen sie Dirk Müller, Jochen Steiger und viele weitere Rohstoffprofis am 3.
- 9:52und 4.
- 9:53Oktober auf der Rohstoffmesse München.
- 9:55Jetzt gratis Eintrittskarte sichern unter www.rohstoffmesse-münchen.de
- 10:02Wir machen Börse hörbar und verständlich.
- 10:05Grüß Gott, mein Name ist Robert Ortell.
- 10:08Ich bin seit April CEO der Rosenbau International AG und seit einem Monat Interimistisch auch
- 10:16CFO.
- 10:17Hier schauen wir auf die Zahlen ganz kurz Umsatz deutlich gestiegen und 13% auf 605 Millionen
- 10:23gerondet und das EBTA bei 28.
- 10:27Von der Zollpolitik hin zu den anderen Kunden, das Geld ist knapp, bei den Kommunen auf Firmen
- 10:33und die Wirtschaft schauen auf die Kosten vorwähren müssen ja auch ausgestattet werden, da geht
- 10:38irgendwie kein Weg vorbei, auch wenn es teurer ist.
- 10:42wird, merkt man das im Auftragsbuch mit 2,4 Milliarden. Wenn man sich das anschieht, sagt man,
- 10:45oh, die Welt ist in Ordnung. Oder gibt es doch so eine Art Kauflaune oder Verschiebung in so
- 10:50nach dem Motor? Wir gucken mal, ob wir die alte Maschine noch mal durch den TÜV kriegen und doch
- 10:54noch mal drei Jahre fahren. Ja, alles das gibt es. Es ist nicht, jeder Kunde ist ein bisschen anders.
- 11:00Wir haben wirklich die kleine freiwillige Feuerwehr, die ein Fahrzeug alle paar Jahre bestellt. Wir
- 11:06haben deutsche Bundesländer die Großaufträge mit einer Ausschreibung vergeben. Und insofern
- 11:12lasst sich der Kunde gar nicht so leicht beschreiben. Grundsätzlich Feuerwehrbranche hat ein großes
- 11:20Glück. Es ist ein wachsender Markt. Es ist jetzt nichts, was konsolidiert, schrumpft. Es ist ein
- 11:26wachsender Markt. Es ist immer angenehmer, darin tätig zu sein. Warum ist es ein wachsender Markt?
- 11:31Einerseits, weil natürlich mit zunehmenden Wohlstand auch das Bedürfnis diesen Wohlstand zu
- 11:37schützen größer wird. Das heißt, der Markt wächst jetzt nicht dort, wo sie oder ich leben,
- 11:43aber der Markt wächst in Ländern, wo Wohlstand zuwächst. Und dieser Wohlstand zuwächst führt
- 11:49dazu, dass der Markt wächst. Wir sind einer der großen globalen Spieler. Wir haben Lieferungen
- 11:56nahezu weltweit, dort, wo wir hinliefern dürfen. Es gibt auch Länder, die Feuerwehrausrüstung
- 12:02ist sicherheitsrelevant. Zivilschutzrelevant sind und sagen, wir können, wir wollen nur nationale
- 12:09Hersteller, weil das ist was Wichtiges. Das ist auch ein gutes Stichwort. Alles, was Zivilschutz ist,
- 12:16Sicherheit betrifft, ist in Zeiten einer globalen Verunsicherung. Und es ist nicht rüstungsnah,
- 12:24aber es ist doch zivilschutznah. Auch dort gibt es Bereitschaft zu investieren. Und deswegen ist
- 12:31der Markt ein wachsender Markt aus diesen verschiedenen Gründen. Und in einem wachsenden
- 12:36Markt ist es angenehm zu sein und man kann diesen Markt begleiten. In so gesättigten Ländern wie
- 12:43Österreich oder Deutschland ist es ein sehr stabiler Markt, weil ganz einfach ein Feuerwehrfahrzeug
- 12:51auch ganz schwer länger betrieben werden kann. Irgendwann sind einfach die Kosten der
- 12:57Instandhaltung zu hoch und es wird ersetzt. Also quasi der Instandhaltungsreinvestitionsmarkt ist
- 13:05für uns natürlich ganz wichtig. Schon auf wichtige Firmenmeldungen. Die Munich Reh erzielte im zweiten
- 13:10Quartal einen Rekordüberschuss von 2,4 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 30 Prozent. Grund waren
- 13:17ungewöhnlich geringe Großschäden. Dennoch sank der Kursteaktion bis zu 8 Prozent, da
- 13:23im Kerngeschäft der Preisdruck wieder zunimmt. Tüssengruppe Marine Systems. Die Aktionäre
- 13:29der Tüssengruppe haben auf der Hauptversammlung den Börsengang der marinesparte TKMS für
- 13:34Oktober abgesegnet. 49 Prozent der Anteile sollen an die Börse gehen. 51 Prozent bleiben bei
- 13:40Tüssengruppe. Ziel ist es, die schwächelnde Konzernstruktur zu modernisieren. Ja, aber bei
- 13:46Siemens ist er vielleicht schon da. Schauen wir uns zwei Einzelaktien an. Siemens steigete im dritten
- 13:50Quartal die Gewinn um 5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Der Umsatz lag bei fast 20 Milliarden Euro.
- 13:57Der Auftragseingang sprang dank Bahntechnik auf 24,7 Milliarden Euro. Also ein Plus von 25 Prozent.
- 14:03Wir lassen uns das Ganze nochmal kurz erklären von CEO Roland Busch gestern auf der Pressekonferenz
- 14:10bei Siemens. Im dritten Quartal haben wir trotz schwieriger makoeconomischer Rahmenbedingungen
- 14:15eine robuste Leistung erzielt. Geopolitische Spannungen, schwanken Betölle und Handelsrestriktionen sind
- 14:21offenbar die neue Normalität. Wir begrüßen, dass EU, USA Handels und Investitionsamt kommen,
- 14:27weil es wieder mehr Planungssicherheit schafft. Einige Details sind noch offen. Wir verfolgen die
- 14:32Entwicklungen aber genau. Und wir konzentrieren uns auf das, was wir selbst gestalten können,
- 14:36unsere Zukunft als One-Tech-Company. Wie sieht es mit der Siemens-Aktie charttechnisch aus?
- 14:42Tatsächlich gut. Solange die 222 Euro, das ist so eine Schnapsteil, kann man sich gut merken,
- 14:49das war jetzt solange ein Widerstand gewesen. Jetzt sind wir zu letzt bei 231 Euro. Also es ist
- 14:55nur ein bisschen unentschieden, ob die Anleger die 222 Euro wirklich als ein Kurs ansehen,
- 15:01der günstig ist, zu dem man einsteigen kann oder ob das ein Kurs ist, der teuer ist. Also die klassische
- 15:09Unterstützung Widerstandsfrage ist noch nicht so richtig geklärt, sollte es aber so sein,
- 15:13dass die 222 Euro Unterstützung werden, da die Anleger also anfangen zu kaufen,
- 15:17sollte man da wieder runtergehen. Dann sieht es tatsächlich gut aus für Siemens. Sie könnten
- 15:21dann nochmal das Hochtesten vom März, das war bevor dieser Einspruch der Märkte im April kam.
- 15:28Da war die Siemens schon mal bei 244 Euro. Das könnte man in dem Fall nochmal testen. Also im
- 15:35Moment steht es hier 1 zu 0 für die Käufer. Schauen wir in die USA. Der USA EU soll dealen.
- 15:42Ja, es gibt sogar neue Wünsche. 250 Prozent auf Farmer oder Halbleiter von Trump. Er schneidet
- 15:48sich doch irgendwie ins eigene Fleisch. Also noch scheint man das nicht zu sehen in den
- 15:52USA. Wer zahlt denn eigentlich diese Zölle? Das hängt sehr, sehr stark vom Produkt ab. Also man
- 15:57liest ja immer so Aussagen. Europa oder die EU zahlt 15 Prozent. Brasilien zahlt 50. Die
- 16:04Schweiz zahlt 39 Prozent. Staaten zahlen grundsätzlich, gebe ich in Folge recht, keine Zölle. Zölle
- 16:10wird immer der Importeur auf das importierende Unternehmen. Wer die Zölle letztendlich direkt
- 16:16steht, platt. Und da kommt es sehr, sehr stark auf das Produkt an. Ein wichtiger Punkt in dem
- 16:21Zusammenhang ist beispielsweise, wie stark ist die heimische Konkurrenz? Gibt es adäquate Produkte
- 16:27jetzt in dem Fall in den USA, die davon profitieren können und dadurch ein Webbewebsverurteil erreichen
- 16:33oder gibt es die nicht im größeren Ausmaß? Es gibt einige Studien mittlerweile. Es ist ja noch
- 16:38ein sehr, sehr junges Thema in dieser Intensität. In etwa die durchschnittliche Zollquote in den
- 16:44USA ist in etwa, wenn man die Statistiken so ansieht, knapp unter 20 Prozent. Die Einnahmen pro Monat,
- 16:50die Zolleinnahmen, glauben sich derzeit auf ca. 30 Milliarden Dollar pro Monat. Riese 20 Prozent
- 16:57durchschnittliche Zollhöhe, das waren zu Beginn des Jahres, um das mehr einordnen zu können,
- 17:01zweieinhalb. Aber wer zahlt es? Es gibt einige Studien mittlerweile, die sich natürlich aller
- 17:07Voraussicht nach noch modifizieren werden in den kommenden Monaten, vielleicht in den nächsten
- 17:11ein, zwei Jahren. Aber die ersten Indikationen sind eben die, dass die importierenden US-Unternehmen
- 17:17ca. 60 Prozent der Zollliterale, ca. 25 Prozent die amerikanischen Konsumenten und lediglich 10
- 17:26bis 15 Prozent die Exporteure, also lediglichen Anführungsstrichen. Mit anderen Worten, ein
- 17:31Großteil der Belastung wird getragen von den amerikanischen Verbrauchern und den Unternehmen.
- 17:37Was eine Indikation dahingehend ist, dass das Einnahmensystem der USA modifiziert werden soll,
- 17:43weg von Steuern hin zu Zölln, gibt ja auch eine Steuerreform. Die erste große ist verabschiedet
- 17:49worden, One Big Beautiful Bill. Aber wir müssen es glaube ich alle davon freimachen, dass das ein
- 17:54einseitiges, komplett einseitiges Spiel ist. Das ist eine autoritäres Vorgehen, das ist überhaupt
- 17:58keine Frage. Das ist eine Anwendung von US-Recht auf exterritorialem Gebiet. Das hat autoritäre
- 18:05Züge, aber auf rein ökonomischer Basis muss man hier sehr, sehr differenziert vorgehen in der Beurteilung.
- 18:11Die RTL Group verbucht im ersten halben einen Umsatzrückgang von 3,2 Prozent,
- 18:16vor allem wegen schwacher TV-Werbung. Dagegen wuchs das Streaming-Geschäft um 27 Prozent auf
- 18:22235 Millionen Euro. Die Zahl zahlender Abonnenten stieg auf 2,7 Millionen Euro. Deutsche Wohnen,
- 18:30dank höherer Mieten, stieg das bereinigte operative Ergebnis, also das EBDA, auf 395 Millionen Euro,
- 18:37ein Plus von über 20 Prozent. Unter dem Strich blieb jedoch ein Verlust von 53,5 Millionen Euro,
- 18:44Grund waren Abschreibungen und negative Bewertungseffekte. Rheinmetall profitiert vom globalen Rüstungsboom,
- 18:52klar, der halben Jahresumsatz stieg um 24 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, das operative Ergebnis
- 18:59um 18 Prozent auf 475 Millionen Euro. Immunitionssparte erreichte mit 1,3 Milliarden Euro einen neuen
- 19:06Rekord. Und selbst wenn ein Waffenstillstand kommen würde im Russlandkrieg gegen die Ukraine,
- 19:11ja wird Rheinmetall in den nächsten Jahren auch weiterhin dicke Gewinne schreiben. Wo steht
- 19:16denn die Rheinmetall-Aktie? 1.702 Euro aktuell ungefähr da, wo wir letzte Woche auch waren.
- 19:22Also da spiegelt sich ein bisschen auch diese Unsicherheit wieder, die wir im DAX haben. Technisch
- 19:28betrachtet eine heikle Geschichte diese 1.655 Euro. Sollten wir die per Wochen Schluss am Ende
- 19:35einer Woche unterschreiten, 1.655 Euro, dann hätten wir so eine kleine Trendwende. Wir könnten da eine
- 19:42Kultur sehen in dem Bereich von 1.500 möglicherweise 1.400, 350 Euro. Also auch bei einem Unternehmen,
- 19:49wo solche guten Quartalszahlen, wie wir es jetzt gesehen haben, dann so kurz Verlusten führen oder
- 19:57die Anleger nicht mehr neu begeistern, obwohl alles gut klingt, können solche Aktien auch mal
- 20:01fallen, das sollte man im Blick behalten. Also nicht nur das Fortschreiben, was wir seit November
- 20:07gesehen haben, da ist die Aktie gestiegen von 400 auf zeitweise über 1.900. Das kann man nicht
- 20:12linear einfach historisch weiterschreiben, es kann auch mal Abkühlung geben. Aber der Gewinn
- 20:18liegt im Einkauf, wer also Rheinmetall kaufen möchte oder jegliche Aktien ist vielleicht gut
- 20:23beraten, das günstiger zu tun und nicht dem Markt immer hinterher zu laufen. Aber aktuell 1.655 Euro
- 20:30ist auch eine Unterstützung. Wenn wir da nicht runterfallen, bleibt der Aufwärtsrent intact und
- 20:34wir könnten auch neue Rekordhochseen in der Aktie. Ich bedanke mich fürs Zuhören. Mein
- 20:40Name ist Peter Heinrich. Ich habe das Börsenradio vor über 30 Jahren ins Leben gerufen. Noch der
- 20:45kurze Hinweis, Börsenradio.de, da finden Sie alle Interviews in langen Formen und wenn
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- 20:53möglichst vielen Sternen hin in Ihrem Podcast Portal. Ich danke Ihnen. Zum Abschluss noch eine
- 20:58Börsenweisheit von Benjamin Graham. Investieren ist nicht, was man weiß, sondern wie man sich verhält.