Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Bahn-Chaos trifft Tausende Fahrgäste
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 16. Oktober. Zugverkehr in Hamburg nach Kabelschaden wiederhergestellt. Streit um ZDF Silvesterparty in der HafenCity. Sicherungsverfahren gegen Täterin nach Messerattacke im Hamburger Hauptbahnhof. 93-jährige Frau in Schnelsen überfallen. Polizei sucht Zeuge. Nachdem ein Kabelschaden zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Bahnhof Altona den gesamten Zugverkehr im Norden von gestern Nachmittag an lahmgelegt hat, konnte die Deutsche Bahn heute Entwarnung geben. Die Reparaturarbeiten seien beendet, der Zugverkehr laufe wieder an, teilte das Unternehmen bereits um 2.15 Uhr mit. Der Kabelschaden war am Mittwoch bei Bauarbeiten auf der Strecke entdeckt worden. In der Folge fuhren die Züge des Fernverkehrs aus und in Richtung Süden bis Betriebsschluss nur noch im Stundentakt oder nur bis bzw. Ab dem Bahnhof Harburg. Für tausende Fahrgäste wurde die Reise zum Riesenchaos. Im Nahverkehr endeten die Züge der RE7 Flensburg-Kiel-Hamburg in Neumünster bzw. RE70 Kiel-Hamburg in Altona. Züge des Metronoms fuhren ab und bis Hamburg Hauptbahnhof. In Hamburgs Behörden mangelt es an Personal. Von rund 60.554 Stellen waren am 1. September nur 55.575 Stellen besetzt. Fast 5000 Mitarbeiter fehlen also in der Verwaltung. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine schriftliche Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Stefan Bereuter, CDU, zurück. 2023 waren noch 4050 Stellen unbesetzt, im Vergangenen erhöhte sich die Zahl auf 4700. Der rot-grüne Senat schafft es noch immer nicht, die offenen Stellen im öffentlichen Dienst zu besetzen, kritisiert Bereuter. Am stärksten von Personalmangel betroffen ist die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Rund 1.380 Stellen können dort derzeit nicht besetzt werden. Auch die Innenbehörde, zu der die Polizei zählt, hat ein Defizit von rund 960 Stellen zu verzeichnen. Keine drei Monate sind es mehr, bis Hamburg das Jahr 2025 offiziell verabschiedet und den Jahreswechsel feiern wird. Doch um genau diese Feierlichkeiten gibt es Streit. Hintergrund ist der Ortswechsel der traditionellen ZDF-Sylvesterparty am 31. Dezember. Statt des Brandenburger Tores in Berlin soll diesmal das Überseequartier in der Hamburger HafenCity-Schauplatz der riesigen Party werden. Dass das Thema Zündkraft besitzt, wurde dabei schnell klar. Schon vergangene Woche forderte Heike Sudmann, Co-Vorsitzende der linken Bürgerschaftsfraktion, den Senat auf, die Verhandlungen zur ZDF-Sylvesterparty umgehend abzubrechen. Heute wird die Großveranstaltung Thema in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. In einem öffentlichen Antrag der linken Bezirksfraktion mit dem Betreff ZDF-Sylvesterparty »Unser Bezirk braucht keine Inszenierung«, kritisiert sie das Vorgehen des Senats scharf. Berlin hat erkannt, dass die ZDF-Sylvesterparty ein teures Spektakel ohne echten Mehrwert ist und verzichtet. Doch der Hamburger Senat steht schon in den Startlöchern, heißt es. Dass der Bürgermeister es nicht für nötig gehalten hat, vorher weder mit den Anwohnern noch mit dem Netzwerk HafenCity oder mit der Bezirksversammlung zu sprechen, finden wir unmöglich, ergänzt Fraktionsmitglied Antonia Ivankowitsch auf Abendblatt-Anfrage. Die Linke in Hamburg-Mitte fordert deshalb Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer, SPD, auf, sich gegenüber dem Senat gegen die Austragung der ZDF-Sylvesterparty auszusprechen und vorzuschlagen, das voraussichtlich eingeplante Geld für die Belange des Bezirkes, zum Beispiel im Rahmen des Quartierfonds, einzusetzen. Im Mai dieses Jahres ereignete sich eine tragische Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof, bei der 15 Menschen schwere Verletzungen erlitten. Nun hat die Staatsanwaltschaft ein Sicherungsverfahren gegen die 39-jährige Täterin beantragt, um sie möglicherweise dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Ziel ist es, die Gesellschaft vor weiterer Gefahr zu schützen, da der Frau mehrfacher versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen wird. Der Fall sorgte damals für großes Entsetzen und bestimmt auch heute noch die Diskussionen um Sicherheit und psychisch kranke Straftäter. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat für die 39 Jahre alte Frau, die hinter der Messerattacke am Hauptbahnhof im Mai 2025 stecken soll, ein Sicherungsverfahren beantragt. Ziel dieses Schritts sei es, die Beschuldigte dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Durch eine solche Sicherungsverwahrung soll die Allgemeinheit von Straftätern geschützt werden, von denen immer noch Gefahr ausgehen könnte. In dem Antrag werden der Frau unter anderem versuchter Totschlag in 21 Fällen vorgeworfen, davon in 15 Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Mit einem Gemüsemesser hatte die Täterin am 23. Mai an den Gleisen 13 und 14 am Hamburger Hauptbahnhof wahllos auf Wartende eingestochen haben, laut Staatsanwaltschaft, um sie zu töten. Während sechs Menschen den Stichen ausweichen konnten, erlitten 15 Reisende zum Teil schwere Schnitt- oder Stichverletzungen. Eine 93 Jahre alte Hamburgerin ist gestern in ihrem Haus in Schnelsen überfallen worden. Die Polizei sucht nun nach dem unbekannten Täter und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Das ist geschehen. Die Frau kam gegen 12.30 Uhr vom Einkaufen zurück, als sie vor ihrem Zuhause an der Oldesloher Straße von dem Unbekannten angesprochen wurde. Der Mann folgte der Hamburgerin bis zur Tür und drängte sich ins Haus. Als der Täter sah, dass im Wohnzimmer der ebenfalls 93 Jahre alte Ehemann, der Seniorin in seinem Rollstuhl saß, ging er zum Angriff über. Er entriss der Hamburgerin ein Armband und flüchtete. Er wird wie folgt beschrieben. Etwa 1,75 Meter groß, 40 bis 50 Jahre alt, korpulente Statur, rundes Gesicht, bekleidet mit einer dunkelblauen Jeans, einem dunkelblauen Blouson, er hatte eine Papiertüte sowie einen Blumenstrauß bei sich. Wer Hinweise zum Täter geben kann oder sonstige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht hat, wird gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter der Telefonnummer, 0404 2865 6789 oder bei einer Wache zu melden. Zum Podcast-Tipp des Tages. Die Menschen in Norddeutschland kennen Jared Dibaba vor allem als Moderator und Entertainer. Was kaum einer weiß ist, dass der Hamburger auch eine große Karriere in der Kaffeebranche hätte machen können. Er war sogar schon einmal mitverantwortlich für die Mischung von Jakobs Krönung. In der Reihe Entscheider treffen Haider spricht die Baba über seine ungewöhnliche Karriere, seine Begeisterung für Plattdeutsch, über Rassismus und das Leben auf dem Land. Zu hören ist das Gespräch unter www.abendblatt.deentscheider.