Latest / Israelnetz aktuell / Israelnetz Aktuell 21. Januar 2026
Transcript
- 0:01Speaker 0: Mittwoch, einundzwanzig sei Januar.
- 0:03Speaker 0: Hier ist die Israel-Netz-Radio mit Nachrichten.
- 0:05Speaker 0: Am Mikrofon begrüßt sie Daniel Frick.
- 0:08Speaker 0: Guten Tag.
- 0:10Speaker 0: Abriss von UNRWA-Gebäuden.
- 0:13Speaker 0: Israel hat am Dienstag Gebäude des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge UNRWA in Jerusalem abgerissen.
- 0:21Speaker 0: Der Schritt erfolgte im Rahmen gesetzlicher Maßgaben.
- 0:25Speaker 0: Die Knesset hatte Ende Oktober, zwei-tausend-vierundzwanzig für ein Betätigungsverbot der UNRWA gestimmt.
- 0:32Speaker 0: Grund dafür sind Vorwürfe gegen das Werk, mit Terrororganisationen wie der Hamas zusammenzuarbeiten und in der Schulbildung Hetze gegen Israel zu verbreiten.
- 0:42Speaker 0: UN-Generalsekretär Guterres verurteilte den Schritt scharf.
- 0:46Speaker 0: Israel verletze damit seine internationalen Verpflichtungen.
- 0:52Speaker 0: Obduktion verboten.
- 0:55Speaker 0: Israels Oberstes Gericht hat am Dienstag die Obduktion der zwei Säuglinge verboten, die in der illegalen Kindertagesstätte in Jerusalem gestorben sind.
- 1:04Speaker 0: Es gab damit einen Antrag der Eltern statt.
- 1:07Speaker 0: Die beiden Säuglinge, ein Junge und ein Mädchen, wurden noch am Dienstagabend beigesetzt.
- 1:13Speaker 0: Bei der Beerdigung sagte die Mutter des Mädchens, es sei ein Kind der Liebe gewesen.
- 1:19Speaker 0: Ermittler gehen derzeit davon aus, dass Dehydrierung zum Tod der Säuglinge geführt hat.
- 1:27Speaker 0: Neue Universität Die Tel-Khai Akademie in der nord-israelischen Stadt Kiryat-Aba ist nun offiziell eine Universität.
- 1:37Speaker 0: Der Rat für höhere Bildung votierte am Dienstag einstimmig für einen entsprechenden Antrag.
- 1:43Speaker 0: Die Bildungseinrichtung heißt nun Kiryat Shmonar Universität in Galilea.
- 1:49Speaker 0: Eine permanente Anerkennung ist nach Ablauf eines fünfjährigen Probezeitraums vorgesehen.
- 1:55Speaker 0: Die Aufwertung dient der Stärkung des Nordens Israels, sagte Bildungsminister Kish.
- 2:01Speaker 0: Junge Menschen aus der Region sollen damit eine akademische und wirtschaftliche Zukunft haben.
- 2:09Speaker 0: Korruption vorgeworfen.
- 2:12Speaker 0: Ein früherer Geheimdienstchef der palästinensischen Autonomiebehörde wirft der Führung vor, systematische Korruption zuzulassen.
- 2:21Speaker 0: Am Dienstag veröffentlichte Thorfik Tiravi einen offenen Brief an den Präsidenten der Autonomiebehörde Abbas.
- 2:29Speaker 0: Darin schrieb er, er habe das Problem gegenüber Abbas mehrfach angesprochen, doch ohne Erfolg.
- 2:36Speaker 0: Das Korruptionssystem laufe nun mit Selbstbewusstsein und Unverletzlichkeit, schrieb der siebenundsebzigjährige.
- 2:43Speaker 0: Wenn sich nichts ändere, werde er weitere Details enthüllen.
- 2:47Speaker 0: Tiravi leitete den palästinensischen Geheimdienst im Westjordanland von nineteenhundertvierneunzig bis zweitausendacht und gilt als Kritiker von Abbas.
- 3:00Speaker 0: ESC-Kandidat steht fest.
- 3:03Speaker 0: Beim diesjährigen Eurovision Song Contest wird Noam Bethan Israel vertreten.
- 3:08Speaker 0: Am Dienstagabend gewann der siebenundzwanzigjährige den israelischen Gesangswettbewerb Hakuchaf Habar, der nächste Star.
- 3:17Speaker 0: Bethan ist so ein französischer Einwanderer und stammt aus Ra-Nana bei Tel Aviv.
- 3:23Speaker 0: Mit welchem Lied er beim ESC in Wien antritt, wird im März bekannt gegeben.
- 3:28Speaker 0: Wegen der israelischen Teilnahme haben einige Länder, darunter Spanien, einen Balkot angekündigt.
- 3:34Speaker 0: Betan erklärte, er wisse, dass er nicht mit offenen Armen empfangen werde.
- 3:39Speaker 0: Doch davon werde er sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.
- 3:42Speaker 0: Der ESC beginnt am zwölften Mai.
- 3:45Speaker 0: Das Finale ist für den sechzehnten Mai angesetzt.