Latest / Raumrauschen / Holunderblütengelee - das etwas andere Rezept
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- Hallo und herzlich Willkommen zu Raumrauschen. Wir erzählen uns hier am digitalen Lagerfeuer persönliche Geschichten und blicken hinter die Texte der AutorInnen. Schön, dass ihr dabei seid. Ja, hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Raumrauschen. Heute mit jemand ganz Neuen. Die Anita ist nämlich zu Gast. Hallo Anita. Hallo. Schön, dass du heute da bist zum allerersten Mal. Das ist eine kleine Premiere. Und ich bitte dich, dich einmal kurz vorzustellen. Wer bist du denn eigentlich? Ja, ich bin die Anita Maybaum, wohne in Gallenkirchen, habe zwei erwachsene Söhne. Ich arbeite in der Verwaltung bei einem sozialen Unternehmen. Ja und als Ausgleich habe ich schon seit Jahren das kreative Schreiben, was ich sehr gerne mache in meiner Freizeit, aber auch fotografieren und also nicht professionell, aber mit viel Spaß und offenen Augen und ja und Fahrradfahren war ich auch sehr gerne. Und jetzt sitzt du hier mit mir bei einer Folge Raumrauschen und hast hier einen ersten Text, eine erste kleine Geschichte mitgebracht und ich möchte euch Zuhörenden natürlich erstmal die Geschichte erzählen bzw. Erzählen lassen, wie die Anita zu uns gekommen ist hier zu Raumrauschen. Denn ich muss sagen, das freut mich riesig, als ich zum ersten Mal mit ihr ins Gespräch gekommen bin, wie sie jetzt hier zu Raumrauschen gekommen ist. Anita, magst du kurz erzählen, wie es dazu gekommen ist? Ja, ich kann es selber gerade noch so gar nicht ganz glauben. Und zwar bin ich bei einem Kurs vom Katholischen Forum in Gladbach gewesen und auch zum kreativen Schreiben und habe dann danach, bevor ich rausgegangen bin, auf so einem Tisch Flyer durchgeschaut und unter anderem den Flyer bzw. Eine Postkarte war es, glaube ich, mit Raumrauschen entdeckt. Und irgendwie hat es mich sofort angesprochen und ich fand dann auch sehr interessant die Berufsbezeichnung von dir, die da hinten drauf steht. Ja, Referent in Berufungspastoral, das hat mich auch irgendwie angesprochen. Und da habe ich gedacht, ach, das ist doch interessant, das müsstest du mal weiter verfolgen und dich mal schlau machen, was das so ist. Ja, und dann hat das eine ganze Zeit gedauert und zum Glück irgendwann, ja, habe ich dann den Mut gefasst und dich dann kontaktiert. Genau, das Dauern lag dann ja eher in diesem Zögerlichen, vermute ich. Als ich deine E-Mail bekommen hatte oder als wir im Kontakt waren, habe ich sofort gedacht, Mensch, das ist die Gelegenheit, jemanden so kennenzulernen und ich kann mich noch genau erinnern, als ich diese Karte der Lucia bzw. Im Büro der Regionen ausgelegt hatte, dass da die kleine Hoffnung eben auch bestand, den einen oder anderen Autor, Autorin darin zu gewinnen. Und eins sage ich schon vorweg, ich weiß jetzt nicht genau, wann die Folge herauskommt, aber es wird neue Postkarten geben und wer weiß, ob der eine oder die andere auch Interesse daran findet, mitzumachen beziehungsweise auch nochmal auf die Seite guckt. Ja, wunderschön. Genau, jetzt nach einigem Hin und Her haben wir uns hingesetzt und du hast heute die erste Geschichte mitgebracht. Wie heißt die denn? Ja, die heißt Holunderblütengelee, das etwas andere Rezept. Dann hören wir einmal gemeinsam rein. Music. Man nehme ein paar offene Augen, ein Fahrrad, zu Fuß geht auch, eine Rosenschere, zur Not eine normale Schere, einen Stoffbeutel. Als ich Anfang Mai an einer Kräuterwanderung teilnehme, bin ich erstaunt, wie viele Heilkräuter bei uns in der Umgebung einfach so am Wegesrand wachsen. Was uns bei dieser Wanderung erzählt wird, kann ich natürlich nicht alles behalten, geschweige denn die Kräuter später noch wiedererkennen. Einige schon, aber manche sehen sich so ähnlich, dass ich mich da nicht alleine rantrauern würde. Was ich auf jeden Fall kenne, sind Holunderblüten. Die Leiterin der Wanderung hat unter anderem Apfel-Holunderblüten-Gelee mit Brot zum Verkosten dabei. Eine Mischung aus trübem Apfelsaft und Holunderblüten-Aroma. Es schmeckt einfach köstlich und ich nehme mir vor, das auf jeden Fall selber mal herzustellen. Da schon jetzt überall Holunderblüten zu sehen sind, trage ich mein Vorhaben direkt in meinen Kalender für das Wochenende ein. Ich schaue vorher im Internet nochmal nach, um sicher zu gehen, dass ich alle Zutaten zu Hause habe. Man braucht nur noch Apfelsaft, Gelierzucker und Zitronensaft. Das Wetter spielt auch mit und ich brauche mit dem Fahrrad nicht weit zu fahren, bis ich die ersten Blüten entdecke. Was die Natur und so alles an jeder Ecke bereithält. Bewaffnet mit einer Rosenschere geht das Abschneiden leicht und in kurzer Zeit habe ich 25 Dolden in meinem Stoffbeutel. Gut, dass ich meine Jeans und feste Schuhe anhabe, denn unterhalb des Holunderstrauchs stehen jede Menge Brennnessel. Das ist oft so in Kombination, wie ich später feststelle, nachdem ich mehr darauf achte, wo überall Holunder zu finden ist. Was mir aber bisher noch nie aufgefallen ist, ist die vollendete Schönheit der einzelnen Holunderblüten. Von Weitem und im Vorbeispazieren oder beim Fahrradfahren habe ich die Blüten nie als etwas Besonderes gesehen. Eher als eine gewöhnliche Pflanze, da sie auch mit ihrer Farbe nicht unbedingt besticht. Sie ist nicht schneeweiß, sondern eher unauffällig, creme- bzw. Gelb-weiß. Aus der Nähe betrachtet ist sie jedoch wunderschön, sehr zart und filigran und durch die Vielzahl der einzelnen kleinen Blüten entsteht eine prachtvolle stolze Dolde, die ihresgleichen sucht. Froh und glücklich wie ein Kind, das zum ersten Mal etwas Neues entdeckt, mache ich mich mit meiner Beute auf den Heimweg. Wenig später bin ich erstaunt, dass etwas so Zartes auch nach dem Abspülen unter laufendem Wasser noch standfest zusammenhält. Die einzelnen Dolgen tupfe ich vorsichtig auf Küchenpapier trocken und gebe sie in einen großen, flachen Topf. Den trüben Apfelsaft gieße ich zum Schluss darüber und verschließe den Topf mit einem Deckel. 24 Stunden soll jetzt die Masse ziehen. Nach einer Stunde hebe ich neugierig, aber andächtig den Deckel und ein süßlich-fruchtiger und einzigartiger Geruch steigt mir entgegen. In den nächsten Stunden muss ich immer mal wieder meine Nase in den Topf stecken und rieche schon jetzt den Geschmack des späteren Gelees. Ergriffen von einem tiefen Glücksgefühl, mit so einfachen Dingen mir selber eine Freude zu bereiten, lege ich mich ins Bett und kann es kaum erwarten am kommenden Abend. Music. Ja, vielen Dank für dieses wunderbare Rezept und für deine Geschichte. Meine erste Frage ist eine ganz einfache Frage, hoffe ich. Wie war es denn für dich, diese Geschichte aufzuschreiben? Ja, also das hat eine Zeit gedauert, wie so oft bei mir bei solchen Ereignissen, dass mir die Sachen immer wieder durch den Kopf gehen und irgendwann merke ich, das hat mich so berührt, das musst du einfach zu Papier bringen. Und dann war das so wunderschön, das in den ganzen Einzelheiten nochmal zu beschreiben. Und wenn ich das dann nachher selber lese, bin ich wieder total drin in dieser Situation und kann riechen, schmecken, fühlen. Also das ganze Repertoire an Erlebnis kommt dann wieder. Und ja, es ist einfach wunderschön. Und weil ich auch von Natur aus eher so ein vergesslicher Mensch bin, ja, ist das einfach toll. Ich kann es auch Jahre später lesen. Also der Text ist auch schon, der ist schon ein paar Jahre alt, muss ich dazu sagen. Und es ist so, als wäre es gestern gewesen. Du hast hier von einer Kräuterwanderung gesprochen und da würde mich interessieren, ob das jetzt ein regelmäßiges Ding von dir ist, bei Kräuterwanderung mitzumachen oder auch wie du dazu gekommen bist, daran teilzunehmen. Nee, das war jetzt diesmal auch eine einmalige Geschichte. Das war, ich glaube, ein Angebot von der Volkshochschule. Da gibt es ja dann so Angebote, wo man irgendwo sich beteiligen kann. Das war, glaube ich, an einem Samstag eine Wanderung. Und ja, sowas mache ich dann auch schon mal hin und wieder. Und das hat mich einfach sehr angesprochen dann. Und weil der Holunderblütengelee so gut geschmeckt hat, habe ich gedacht, das machst du jetzt wirklich mal sofort nach. Man nimmt sich das ja oft vor. Und wenn man da nicht direkt rangeht, dann... Ich hebe das wieder so ab. Deswegen habe ich es wirklich in meinen Kalender eingetragen, die andere Termine. Und dann hat es auch funktioniert. Und ich mache es seitdem auch wirklich regelmäßig, jedes Jahr. Das heißt also, der Kalendereintrag nach Kräutern suchen und Holunderblütengelee zu machen, ist jetzt fix terminiert. Ja, genau. Also ich sage mal, nach Kräutern suchen weniger, aber auf jeden Fall den Holunder. Ja, ich finde es spannend, wie du dich da auf den Weg gemacht hattest. Also ich bin hängen geblieben bei diesem einen Satzanfang, bewaffnet mit einer Rosenschere, geht das Abschneiden leicht. Also ich höre da so diesen Enthusiasmus, dass es da losgeht und dass du dir das auch fest vorgenommen hattest. Wie war das für dich dann, als dir deutlich wurde, dass das halt bitter nötig war? Also dieses Werkzeug und dann auch die Jeans, die du dann kurz danach erwähnst. Mit dem Ergebnis, dass es viele Brennnesseln drumherum gibt. Also ich spinne jetzt noch ein bisschen weiter. Da hört sich für mich zumindest sowas raus wie, da ist was Gutes und Gefährliches zugleich. Also du sprichst hier so schön vom Holunderblüten und gleichzeitig erwähnst du die Brennnesseln und sagst auch, deine Erfahrung hat dir dann gezeigt, dass Holunderblüten und Brennnesseln immer nah beieinander sind. Wie deutest du das so? Ja, das ist wirklich so. Also ich fand es erstaunlich, weil man dann ja erstmal wirklich darauf achtet, wo wächst denn überall Holunder. Und es ist bis heute so. Also jedes Jahr, wenn ich gucke, wo gehst du, dann habt ihr inzwischen so meine Stellen, wo ich den pflücke. Aber es ist wirklich ganz oft so, dass da im unteren Bereich die Brennnessel wachsen. Und ja, das ist vielleicht auch so ein bisschen sinnbildlich, wie auch im Leben. Da gibt es Gutes und Schlechtes. Und also das war wirklich, ich war froh, dass ich. Trotz des guten Wetters, das erinnere ich mich schon noch, dass es damals ein warmer Tag war, aber dass ich da eine Jeans anhatte, weil mit einer kurzen Hose oder so wäre ich wahrscheinlich wieder unverrichteter Dinge nach Hause gefahren. Entweder das oder voller Brennzelnstiche, mehr oder weniger. Genau. Ja, und die Rosenschere ist auch wirklich besser als eine normale Schere. Ich sage mal, die Holunderstänge sind jetzt nicht so hart, aber es geht auf jeden Fall besser mit einer Rosenschere. Da hast du dich dann richtig gut gewappnet mit. Genau. Du nimmst uns ja wirklich mit in diesen Prozess, also wie du zur Kräuterwanderung gekommen bist, was du erlebt hast, als du diese Holunderblüte gesehen hast und eben mit den Brennnesseln auch die entsprechende Umgebung. Und dann hast du dich nochmal ein bisschen mehr ins Detail getraut und gesagt, was dir so aufgefallen ist an der Holunderblüte. Und ich würde jetzt einfach mal behaupten, du siehst sie jetzt mit anderen Augen, oder? Ja, auf jeden Fall. Und das ist wohl was, was ich oft im Prozess des Schreibens feststelle. Ich fange ja an, den Text zu schreiben und manche Sachen, die kommen einfach dann so ins Gedächtnis, wo ich vorher selber nicht mit gerechnet habe. Also dieses, die Holunderblüte nochmal näher zu betrachten im geistigen Auge, im Rückblick auch. Also das gelingt komischerweise beim Schreiben manchmal noch besser und dadurch fallen mir Dinge im Nachhinein nochmal stärker auf. Und so war es auch wirklich bei dieser Holunderblüte, wo ich gedacht habe, ja, ich habe die schon immer wahrgenommen. Aber wie gesagt, eher so als gelbliche Blume oder von Weitem und aber nicht so als sowas Besonderes. Und als ich die dann wirklich abgepflückt habe und näher in der Hand hatte und ja, da habe ich erst mal gesehen, wie schön so eine einzelne Dolde ist und aus wie vielen Mini-Blüten die dann besteht und ja, wie schön sie eigentlich ist. Und dass man, ja, das ist so für mich auch die Essenz bei dem Ganzen. Dass man sich mit so einfachen Dingen so eine Freude machen kann. Genau, das ist jetzt schon so der letzte Punkt in dieser ganzen Geschichte, den du jetzt vorweggreifst. Ich gehe nochmal einen kleinen Schritt zurück, denn in unserem kurzen Vorgespräch möchte ich nochmal auf deine Neugier zurückgreifen. Denn das Rezept sagt klar, 24 Stunden soll das Gelee jetzt in der Masse gezogen werden oder sich ziehen. Und du schreibst einfach ganz bewusst, ich war neugierig und hebe sogar andächtig den Deckel und dann kriegst du so einen wunderbaren, fruchtigen Geruch zu schmecken. Das heißt also eigentlich, Anita, du hast den jetzt nicht 24 Stunden ziehen lassen, sondern warst doch neugierig, wurde es dafür belohnt. Später hast du dich dann sogar noch, ich sage jetzt ganz lustig, erdreistet noch mehrfach daran zu schnuppern und den Geruch zu bekommen. Wie war das so für dich, diese Neugierde? Bist du generell auch ein neugieriger Typ, wenn ich so fragen darf? Oh, schwierige Frage. Ich würde es eher nicht behaupten, dass ich neugierig bin. Ja, aber in der Beziehung auf jeden Fall. Das ist ja zum Glück nicht wie bei einem Kuchen, wenn man dann den Ofen zu früh aufmacht, dann fällt er womöglich zusammen. Also die Gefahr bestand ja hierbei nicht. Und deswegen, ich habe nur gedacht, naja, also weil wenn man es so fertig macht, die Blüten, dann die riechen zwar schon, aber nicht so stark wie das Gelee, was ich da gegessen habe bei der Kräuterwanderung. Ich konnte es mir fast nicht vorstellen, dass es in 24 Stunden so eine Entwicklung macht. Und deswegen musste ich einfach zwischendurch immer mal schnuppern. Ja, das war natürlich auch wunderschön. Dann habe ich schon gemerkt, ja, es scheint zu klappen. Ja, wir haben jetzt über eine Sache noch gar nicht gesprochen. Die steht nämlich ganz oben, nämlich das Rezept, was sich jetzt bei den Lesenden, also wenn ihr auf raumrauschen.de guckt und diese Geschichte lest, dann seht ihr das auch in einer klassischen Rezept. Ich sage mal, so wie so ein Rezept auch aussieht, so eine kleine Liste. Ich lese nochmal ganz kurz vor, was dieses Holunderblütengelee-Rezept sein kann. Ein paar offene Augen, ein Fahrrad, zu Fuß geht auch, eine Rosenschere, zur Not eine normale Schere und ein Stoffbeutel. Und jetzt mal ganz provokant gefragt, was meinst du jetzt mit ein paar offenen Augen? Wofür steht das denn? Ja gut, das steht für die Sinneswahrnehmung. Also, dass man, ja man fährt ja schon auch, nehme ich mich selber auch ein, ganz oft. Irgendwohin und da rauscht die Landschaft nur so an einem vorbei, weil man schon den nächsten Termin im Kopf hat. Aber wenn man nochmal ganz bewusst durch die Gegend geht oder fährt, ja mit offenen Augen und Sinnen, dann nimmt man auch nochmal anders die Dinge wahr, die um einen herum sind. Jetzt heißt ja unser Motto bei Raumrauschen und das hat dich, glaube ich, auch so ein bisschen fasziniert, hoffe ich zumindest, teile deine Geschichten. Und Anita, eine der Fragen, die ich gerne auch stelle, ist, was wünschst du dir, was die Hörenden oder auch die Lesenden aus der Geschichte mitnehmen, die du uns jetzt hier als deine erste Geschichte, wohlgemerkt, das hast du auch gesagt, dass es eine schöne Einstiegsgeschichte sei, die du jetzt hier mit uns teilst? Ja, also vielleicht auch dieses Rezept zu nehmen im wahrsten Sinne. Ja, mit offenen Augen durch die Gegend zu gehen, zu fahren und es muss vielleicht gar nicht immer so weit weg sein oder die Reise, ich weiß nicht wohin, sondern vielleicht einfach mal die Reise in die nahegelegene Natur. Und ja, um sich dann von Dingen vielleicht auch überraschen zu lassen, die man zwar schon öfter so im Vorbeigehen mal gesehen hat, aber ja, noch nie so richtig wahrgenommen hat. Also die Schönheit der Natur auch einfach. Mit offenen Augen. Ja. Quasi auch im Alltag wahrzunehmen. Ja, genau. Danke dir fürs Teilen. Wir hatten jetzt am Anfang kein klassisches Intro-Spiel mit unseren Wertvoll-Ich-Karten zum Beispiel. Sondern da war es mir wichtig, dich nochmal vorzustellen jetzt möchte ich nochmal am Ende der Folge dich nochmal fragen kannst du Raumrauschen mit einem Satz für dich mal übersetzen und mit uns teilen also anders gesagt wofür steht Raumrauschen für dich. Ui, mit einem Satz ist schwierig, glaube ich. Also Raumrauschen, ja, ich würde es so verstehen, einen Raum zu haben. Also für mich ist es ja ein Raum, wo ich jetzt was teilen kann, für andere, wo sie auch was erfahren können oder hören können oder auch lesen können. Und dann rauscht das Rauschen letztendlich, würde ich so beschreiben, bei jedem rauscht ja irgendwie so ein bisschen was anders oder entwickelt sich dadurch. Und Rauschen ist was für mich, kann positiv oder negativ sein. Und es gibt halt auch Geschichten, die vielleicht erstmal aus einem positiven oder auch aus einem negativen Ereignis wachsen, die aber immer irgendwie einen Effekt haben. Danke dir. Das nehme ich mal so mit in die Definition von Raumrauschen, so für mich. Und ich hoffe sehr, dass es euch Zuhörenden gefallen hat, hier mit Anita und mir, mit ihrer ersten Geschichte. Und ich hoffe auch sehr, dass wir viele weitere Geschichten von dir lesen und hören werden. Und bis dahin wünsche ich dir erstmal alles Gute und bis zum nächsten Mal. Mach's gut. Ja, danke. Ich freue mich auch. Findet ihr unter www.raumrauschen.de. Folgt uns auf Instagram unter raumrauschen-ac. Raumrauschen ist ein Angebot der Berufungspastoral im Bistum Aachen. Musik Robert Niegel, Produktion, Social Media und Podcastagentur Kunden fokussiert.