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Transcript
- Hallo und herzlich willkommen bei Raumrauschen, dem Podcast, bei dem wir uns ums digitale Lagerfeuer versammeln. In jeder Folge wird eine andere Geschichte des gleichnamigen Blogs uns begleiten. Wir sprechen direkt mit den AutorInnen über ihre Geschichten. Lassen Sie auf uns wirken und uns inspirieren. Mein Name ist Rafaul Londo, ich bin Referent für Berufungspastoral im Bistum Aachen und ich lade dich ein, mit mir und unseren AutorInnen zusammen am digitalen Lagerfeuer zu verweilen. Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge vom Raumrauschen-Podcast. Mich kennt ihr schon und den heutigen Gast kennt ihr auch. Lucia ist wieder da. Hallo Lucia. Hallo Raffaum. Schön, dass du wieder hierher gefunden hast. Du hast wieder eine Geschichte mitgebracht. Doch bevor wir anfangen, beginnen wir mit den bekannten und sicherlich schon wertgeschätzten Wertvoll-Ich-Karten. In der Beschreibung findet ihr wie immer den Link dazu, sowohl für die analoge als auch die digitale Fassung. Ich lasse Lucia heute mal wieder Karten ziehen. Lucia, mal schauen, welche Check-in-Frage du heute hast. Wie wertvoll ich. Guck mal mal die, zweite von rechts. Oh, wenn du ein Werkzeug wärst, welches wärst du? Was für ein Geräusch machst du? Das ist lustig. Ich habe gestern die Folge, ich glaube, das war mit Frederik gehört und er hatte auch diese Frage und ich habe mir gestern überlegt, was würde ich darauf antworten und ich habe es wieder vergessen. Ich wäre eine Nähmaschine. Eine Nähmaschine? Eine Nähmaschine. Und wieso? Und zwar eine Nähmaschine, die Patchwork-Decken nähen kann. Das sind so besondere. Die besitze ich gar nicht. Ich kann damit auch nicht umgehen. Aber das ist so viel von meinem Leben, Dinge zusammenzustückeln, von denen man vielleicht erst mal denkt, die gehören gar nicht so zusammen. Aber am Schluss kommt was Schönes, was Einsprechendes und hoffentlich auch ein bisschen was Kuscheliges dabei raus. Und das Geräusch möchte ich jetzt nicht nachmachen. Nähmaschinengeräusch, ihr könnt euch das vorstellen. Ja, das glaube ich auch. Dann spannendes Werkzeug. Danke für den Einblick. Gerne. Und wir machen jetzt direkt auch schon weiter. Du hast nämlich eine Geschichte mitgebracht. Wie heißt die Geschichte denn? Die Geschichte heißt Heilung und ist eher ein bisschen ein poetischer Text, aber das werdet ihr hören. Ja, dann hören wir einmal zusammen rein. Music. Heilung Lass mich für dich stark sein, sagt Gott mit der Eiche. Du bleibst doch mein Kind. Ich spüre deine Knie zittern von all den große Leute-Schritten. Kletter hoch auf meinen Schoß, lehn dich in meine Arme. Ich wiege dich wie damals. Lass mich für dich stark sein. Ich bin da. Alles wird gut. Lass die Tränen kommen, sagt Gott mit dem Wind. Du bleibst doch mein Kind. Ich spüre, dein Gesicht ist hart, von all dem tapfer sein wollen. Wende mir dein Antlitz zu und lass es mich weich streicheln. Ich tröste dich, wie damals. Lass die Tränen kommen. Ich bin da. Alles wird gut. Sei einfach da, sagt Gott mit der Erde. Du bleibst doch mein Kind. Ich spüre dein Zersplittertsein von all den Rollen und Erwartungen. Zieh deine Schuhe aus. Ich massiere dir die Füße, wie damals, bis du dich wieder spürst. Sei einfach da, bei mir. Alles ist gut. Music. Vielen lieben Dank, Lucia, für diesen sehr poetischen Text, der in meinem ersten Gedanken gesagt hat, boah, jetzt kannst du erst mal das sacken lassen. Jetzt kannst du dich selber auch sacken lassen. Lucia, was war denn für dich der erste Impuls, diesen Text zu schreiben? Gab es vielleicht auch einen bestimmten Moment, der dich zu eben dieser Form auch inspiriert hat? Ja, der Text ist tatsächlich in einer sehr besonderen Situation entstanden. Oft ist bei mir, dass ich Texte nach Situationen schreibe und der Text ist aber wirklich in dieser Situation entstanden. Das war letztes Jahr im Sommer, da war ich für ein Wochenende zum Thema Schöpfungs- und Naturspiritualität in der Eifel, hier mit unserer tollen Nationalparkseelsorge vom Bistum Aachen. Die wir natürlich auch verlinken werden. Ja, genau. Sehr zu empfehlen, wirklich. Die machen richtig, richtig gute Arbeit. Ja, und wir hatten da verschiedene Methoden ausprobiert, uns der Natur zu nähern und der Natur auch mit spirituellen Augen uns zu nähern und entsprechend wurden da Räume geöffnet, solche Erfahrungen zu machen. Und als der Text entstand, hatten wir im Endeffekt so eine Alleinezeit, also sollten unterwegs sein und uns einen Ort suchen, der in irgendeiner Form zu uns spricht. Und da bin ich ziemlich hoch auf einem Hügelkamm geklettert und da ganz oben stand eine etwas verkrüppelte Eiche, in die ich mich reingesetzt habe wirklich. Und das fühlte sich ein wenig an, als würde ich da bei jemandem auf dem Schoß sitzen. Und ja, und dann ist da in dieser Stunde, die ich da oben saß, ist der Text entstanden. Genau, und ja, wie man vielleicht so ein bisschen hört, ging es mir insgesamt in der Zeit nicht so gut. Also es war viel, viel Druck, viel Erschöpfung, ja, viel überfordert sein oder gefordert sein. Und das kam da in dieser Stille und in der Natur und in dieser Umarmung dieser Eiche bekam das auf einmal alles Raum und es fühlte sich ein bisschen an wie ein Stückchen Heilung. Ja, ich spüre da auch, dass du da wirklich aus der Seele geschrieben hast. Ich weiß nicht, in was für ein Notizbüchlein du geschrieben hast, aber wahrscheinlich war es dann ziemlich voll von Worten. Du hast jetzt, oder ich fange nochmal etwas anders an, du hast jetzt schon gesagt, wo du den Text geschrieben hast, in dieser Eiche eben auch drinne, und du hast dich ja bewusst für die Stimme Gottes entschieden, das so zu schreiben. Welche Bedeutung haben denn die Elemente, die du dann erwähnst, Wind und Erde für dich persönlich? Ja, ähm. Also an diesem Wochenende haben wir uns auseinandergesetzt mit einer Theologin, die heißt Sally McFaig. Die hat sich mit Naturtheologie oder also Schöpfungstheologie auseinandergesetzt und die hat ein Konzept geprägt. Das heißt, die Schöpfung oder die Natur als the body of God, also als der Körper Gottes. Und das hatte ich vorher noch nie von gehört und das hat mich total beeindruckt. Und das im Endeffekt zu sagen, die Welt und die Schöpfung und die Natur, alles was wir da sehen, das ist nicht nur Geschöpf, sondern das ist auch Gottes Leib, der uns begegnet. Und das konnte ich in diesem Augenblick halt total fühlen. Also es fing wirklich an, dass ich in dieser Eiche saß und mich da auf einmal so aufgehoben wirklich fühlte. Also die war auch so ein bisschen verkrümmt und ich saß im Endeffekt über diesem Abgrund, war aber gehalten durch diesen abgeknickten Stamm und habe einfach wirklich in mich reingespürt, in welcher Form kommuniziert da eigentlich jetzt gerade die Natur mit meinem Körper. Und spricht in dieser Art und Weise über die Körperlichkeit auch zu meiner Seele. Und das fing mit der Eiche an, mit diesem Getragensein durch diesen Baum. Und dann ging das mit dem Wind weiter, oben auf dem Berg. Weil bei mir kamen dann auch tatsächlich die Tränen und dann kam aber dieser Wind. Also ich hatte wirklich die ganze Zeit das Gefühl, die Natur kommuniziert mit mir. Und so in Reaktion auf das, was bei mir gerade passiert. Und da hatte ich wirklich das Gefühl, das ist aber mehr als jetzt gerade Zufall. Also es ist mehr als der Zufall, dass ich jetzt gerade diese Eiche da gefunden habe. Oder mehr als Zufall, dass jetzt gerade da ein Wind weht. Ich meine, Wind ist für mich sowieso immer ein super starkes Element. Also ich bin auch total gern an der See und liebe diese Kraft, die vom Wind ausgehen kann. Da denke ich immer an die Kraft des Heiligen Geistes und so einmal alles klären und durchpusten. Und in dem Augenblick war der Wind aber ganz zart und zärtlich, weil ich brauchte in dem Augenblick nicht noch mehr Kraft, ich brauchte einfach Zärtlichkeit. Ja, genau. Und die Erde unter den Füßen, ich habe dann tatsächlich auch die Schuhe ausgezogen, weil es war so oben so eine Hügelkuppe. Und dann also so diese Idee, wir hatten vorher eine Übung gemacht, wenn du an einen heiligen Ort kommst, zieh deine Schuhe aus. So wie die Bibelstelle ja auch sagt. Genau, genau. Und... Hatten davor auch so eine Barfußübung gemacht und das habe ich dann, also bei der Wanderung da hoch, habe ich natürlich meine Schuhe wieder angezogen, ganz so leidensbereit war ich dann doch nicht, aber in dem Augenblick nochmal die Schuhe auszuziehen und wirklich zu spüren, wo stehe ich denn eigentlich gerade und dass ein Untergrund mich nicht nur hält, sondern mir auch was gibt. Also er kann Schmerzen mir geben, wenn er sehr steinig ist, aber er kann mich auch anregen. Ja, und ich glaube, viele dieser Dinge, dieser Erfahrungen, die ich da gemacht habe, die sprechen natürlich auch so ein bisschen Kindheitserinnerungen an, dieses sich getragen fühlen und die Tränen weggestreichelt zu bekommen oder die Füße massiert zu bekommen. Das sind halt so ganz zärtliche Erfahrungen, die ich einfach auch in Erinnerung an meine Mutter habe. Also sicherlich auch meinen Vater, aber also gerade das Füße massieren, das war so ein Ding, das verbinde ich einfach mit meinen Eltern. Ja, also das liest sich ja raus. Also wenn du sagst, du bleibst doch mein Kind, das ist so ein roter Faden in dem Ganzen. Und da höre ich ja raus, diese Form der Gottesrede, die hat ja was kindlich geborgen, angenommenes. Wie wichtig ist das für dich, wenn du jetzt mit Gott ins Gespräch kommen möchtest, dass du in so eine Form, in so eine Haltung gehen kannst? Also. Hättest du mich vor 20 Jahren gefragt, hätte ich gesagt, ich möchte eigentlich von Gott nicht wie ein Kind behandelt werden. Ich möchte eher auf Augenhöhe sein und als erwachsener Mensch da sein. Und ich glaube, das ist, also inzwischen weiß ich, das muss ich nicht mehr widersprechen. Ich bin jetzt ja einfach in einem Lebensalter wo ich als erwachsener Mensch einfach. Angekommen bin und ich habe so viel Verantwortung für meine Kinder, aber es fängt halt auch an, dass ich Verantwortung für meine Eltern übernehmen muss das war auch in dem Augenblick so da war viel Erkrankung im Spiel und so, und da sagen zu können, okay, ich darf ich muss gerade so viel tapfer sein Ich muss so viel erwachsen sein und trotzdem weiß ich, ich bin auch von Gott als Kind angenommen und ich muss bei ihm oder ihr nicht immer stark und erwachsen sein, sondern darf da auch Kind sein und mich fallen lassen und auch weinen und nicht tapfer sein. Und das ist was, was mir in meinem Alltag sehr, sehr hilft. Das hat nichts mit sich klein machen zu tun. Das hat damit zu tun, seine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Sehr stark. Das geht schon so ein bisschen in die nächste Frage von mir, weil ich glaube, also ich habe so dieses Gefühl, dass gerade das Zulassen von Emotionen, die du hier so treffend erwähnst und auch gerade so schön gesagt hast, Tränen, Müdigkeit, Zersplitterung, dass diese Emotionen gerade in unserem Alter immer auf der Strecke bleiben. Was denkst du, warum fällt es denn so vielen schwer, das im Alltag zuzulassen? Ich glaube, viele von uns sind sehr pflichtbewusst. Also wenn wir in dieser biografischen Phase sind, sind wir wahrscheinlich viel bei anderen Menschen und versuchen viel, deren Bedürfnisse im Blick zu haben. Und dann ist zu sagen, es gibt Punkte, da gehe ich an meine Grenzen oder komme ich an meine Grenzen oder gehe vielleicht auch permanent darüber hinweg, weil es irgendwie das System so ist, in dem ich mich bewege oder weil ich vielleicht auch so bin. Ich glaube, das gehört ein bisschen vielleicht auch so zu unserer Kultur und Gesellschaft im Moment. Dass wir glauben, wir müssen sehr, sehr viele Vorgaben erfüllen und man muss die Zähne zusammenbeißen und anderen geht es vielleicht auch noch schlechter. Aber manchmal ist es auch gut zu sehen, okay, da kann ich nicht mehr. Also ich kann nicht mehr weiter oder das ist was, was tut gerade wirklich weh. Und das auch zuzulassen und sich auch Zeiten für sich zu nehmen, das auch wahrzunehmen. Und das meine ich nicht im Sinne von Nabelschau und im Sinne von, ja, du musst dir nur ein bisschen Wellness gönnen und dann geht es dir wieder besser, dann bist du wieder funktionsfähig. Ich glaube, darum ging es mir gar nicht, obwohl ich gestärkt aus dieser Situation hervorgegangen bin. Aber diesen Raum zu öffnen und Zeit zu haben, wahrzunehmen, wie ist es denn gerade eigentlich und es ist gerade gar nicht alles gut. Und das einfach auch sagen zu können, es ist gerade gar nicht alles gut und ich fühle mich gerade zersplittert und ich fühle mich gerade überfordert und ich bin traurig und ich bin müde und ich bin erschöpft und das wird sich wahrscheinlich auch in den nächsten Monaten nicht wirklich ändern. Aber das für sich zuzugeben und in dem Augenblick zu erfahren und das fand ich, das war einfach Gnade, also es ist so ein furchtbar altmodisches Wort, Und ich bin auch sonst vielleicht gar nicht so fromm, aber in dem Augenblick zu erfahren ... Und auch wenn du diese Schwäche gerade zugibst, bist du aufgefangen. Und dann ist ganz viel Stärke um dich herum und es ist ganz viel Zärtlichkeit um dich herum. Das war total toll. Ja, nimm uns noch mal mit, wirklich in diese Situation, weil du warst jetzt in dieser Eiche drin. Du hattest diese Erfahrung, du hast dir die Seele aufs Papier geschrieben. Du hast diese Gottesbegegnung und diese Gotteszusage dir in dieser natürlichen Form gesucht. Letztendlich ja auch nicht im Alltag, sondern eben in diesem extra gesuchten Moment. Also wirklich, da höre ich wirklich raus, Leute, wenn ihr sucht euch die Zeit, die euch wirklich helfen kann, nicht als Wellness-Trip, sondern eher als eine Erfahrung. Und da kann eben die Nationalparkseelsorge sehr gut sein. Klammer zu. Und dann warst du da rausgegangen, bist wieder rausgegangen aus dieser Eiche, hast dir die Schuhe vielleicht wieder angezogen, bist dann wieder zurück zu eurem Treffpunkt gegangen. Wie war das dann so? Hast du die anderen Teilnehmenden, die haben ja auch so eine Erfahrung gemacht, wie war das dann so für dich beim Wiederankommen? Ja. Ich erzähle noch eine Sache, die vorher passiert ist. Ja, gerne. Wir haben vorher eine Übung gemacht, da haben wir ein Stück aus der Natur in die Hand, also bei geschlossenen Augen in die Hand gelegt bekommen. Und das war in meinem Fall ein kleines Stück Moos. Und das hatte ich auch mit auf dem Weg. Und als die Stunde in der Eiche da oben vorbei war, habe ich dieses Stück Moos in ein kleines Astloch in der Eiche gesetzt. Mit ein bisschen Wasser aus meiner Wasserflasche noch gegossen. Das war im Sommer, war es sehr trocken. So als Ding, ich gebe auch wieder was zurück. Und das war fast ein bisschen wie so ein Abschluss von dieser besonderen Stimmung und auch von der Situation. Genau, und dann habe ich wirklich sehr bewusst die Schuhe angezogen und bin runtergegangen. Was besonders schön war in der Situation, Wir hatten verabredet, dass wir keine Fotos machen, also dass dieser heilige Ort auch heilig bleibt und wir nicht direkt in dieses Konsumdenken oder Aufbereitungsdenken kommen für Social Media oder zum Teilen, dass es wirklich was für uns bleibt. ist. Und in der Stimmung sind wir im Endeffekt auch wieder so zusammengekommen. Wir waren ja alle ein bisschen verstreut und man merkt aber, alle waren so ganz in sich gekehrt und still und erfüllt. Und ich weiß gar nicht ganz genau, was die anderen erfahren haben. Und manche haben erzählt, wo sie gewesen sind. Manche andere habe ich auch gesehen. Aber das waren wirklich ganz innige Momente. Und das war auch schön. Und, Ich glaube, dieses, dass das Handy in der Tasche, also ich habe tatsächlich ins Handy geschrieben, ich schreibe immer im Handy. Ich schreibe nicht so gerne mit einem Bleistift auf Papier, aber ich habe es wirklich nur zum Schreiben benutzt und nicht noch irgendetwas anderes damit gemacht. Also, wenn ich einen Tipp geben darf oder sollte, wie man sich solche Räume schafft, wenn man in die Natur geht, und das geht nicht nur in der Eifel, das geht, glaube ich, überall, lasst dieses doofe Handy einfach in der Tasche stecken, macht nicht ein Foto davon, sondern verlasst euch auf euren eigenen Körper und auf eure eigenen Augen und auf die eigene Haut, damit es nicht gefiltert ist, dass dieses Erlebnis, dass die Natur und In dem Sinne dann ja auch Gott durch die Schöpfung wirklich auch direkt mit dir sprechen kann. Und wenn man doch aufs Handy schreibt, wenn man das gewohnt ist, dann in den Flugzeugmodus unten nur die Notiz-App am besten. Ganz genau. Lucia, letzte Frage noch. Was möchtest du denn so ein bisschen den Menschen mitgeben, die gerade das, so wie du es hier beschrieben hast, Erschöpfung, Überforderung oder auch innere Zerrissenheit, die damit kämpfen, Was möchtest du denen noch mitgeben am Ende? Also ich glaube... Und ich würde sagen, versucht es wirklich aus. Geht wirklich in die Natur und schaut, was mit euch spricht. Weil ich glaube, da findet man wirklich das. Da findest du wirklich das, was du gerade brauchst. Vielleicht siehst du da was Zerrissenes und was Kaputtes und was Zersplittertes, was aber ein wunderbares Bild ist für das, wie es dir gerade geht. Und vielleicht siehst du da aber auch gerade jetzt im Frühling, dass das Leben trotzdem siegt oder dass da irgendwie was Neues entsteht. Oder du findest da auf einmal Stärke und Schönheit, wo du gerade für dich selber das gar nicht fühlen kannst. Ich glaube, dieses in Resonanz zu gehen und die Natur und die Schöpfung als auch ein Gegenüber und ein Mitdir zu empfinden, was in meinem Glauben halt von Gott kommt, das kann wirklich, das hat mir geholfen. Das kann wirklich helfen. Und dann ist auch Schwachsein erlaubt. Und das ist das Schöne am christlichen Glauben. Man muss nicht immer stark sein und sich optimieren. Auch das Schwachsein ist erlaubt. Und das hat Gott mitgemacht. Und er trägt es auch mit. Und er trägt es mit, genau. Wow, spannend. Also danke für dieses Schlusswort. Damit beenden wir den Teil der Geschichte. Und kommen wir nun zum Abschluss. wieder unsere Checkout-Fragen. Es wird gemischt. Es wird einmal fleißig gemischt. Jetzt wieder ausgelegt. Jetzt nehme ich die mittlere. Das nehme ich mir vor. Yay. Okay. Für die nächsten Tage nehme ich mir vor, definitiv mehr in die Natur zu gehen. Selber ein gutes Beispiel und Vorbild zu sein. Auf jeden Fall. Ja, ich habe so viel im Büro gesessen und habe ganz viel vom Frühling verpasst, habe ich das Gefühl. Und also das ist wirklich schade, wenn man den Frühling dann immer nur vom Auto aus sieht. Ja, und der kommt schnell. Und der kommt schnell und die ersten Bäume blühen jetzt schon gar nicht mehr. Und das nehme ich mir für die nächsten Tage vor. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Lucia, dann werde ich dich nicht aufhalten, dem nachzugehen. Vielen lieben Dank für deine Geschichte und dann hören und sehen wir uns beim nächsten Mal. Mach's gut. Bis dann. Tschüss. Music. Den blog und die geschichte zum nachlesen findest du unter www.raumrauschen.de folge uns auf instagram unter raumrauschen unterstrich ac raumrauschen ist ein angebot der berufungspastoral im bistum aachen musik robert niegel schnitt und ton jonas hütten.