Latest / Gin And Talk / Frank Schätzing über Klimawandel, Umwelt und Vernunft
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- 0:00Speaker 0: Wir tun immer noch so, als läge es in unserer Hand wie viel Klimaschutzwäges betreiben wollen.
- 0:05Speaker 0: Wollen wir damit machen?
- 0:07Speaker 0: Wollen ein bisschen?
- 0:08Speaker 0: Wellen wir viel machen?
- 0:09Speaker 0: Gleiches gilt für Digitalisierung und wir verkennen komplett dass uns diese Wahl längst abgenommen wurde.
- 0:15Speaker 0: Wir können nur zu hundert Prozent uns darauf einlassen.
- 0:19Speaker 0: ohne die armen Länder, die Entwicklungsländer gibt es keinen globalen Klimaschutz.
- 0:24Speaker 0: Es wird nicht gelingen!
- 0:25Speaker 0: Wir müssen ihnen diese Technologien liefern und wir müssen sie ihnen kostenlos liefern.
- 0:30Speaker 0: Und wir müssen ihn ihre Schulden erlassen, damit sie nicht länger in der Schraubzwinge ihrer Verpflichtungen gezwungen sind eben auf umweltschädliche Weise möglichst schnell Geld zu verdienen.
- 0:39Speaker 0: Ich glaube erst mal ist es so, Deutschland sind keine Revolutionäre – wir sind Evolutionäre!
- 0:43Speaker 0: Wir sind eben nicht die, die in einer solchen Situation die Grünen ins Kanzleramt wählen.
- 0:47Speaker 0: Wir sind die, denen relativ viele Stimmen geben aber wir wollen doch dann eher den konservativen Vertreter da haben um dann mitzuerleben, wie der es verkackt.
- 0:55Speaker 0: Und dann sind wir im zweiten oder dritten Schritt bereit diesen Weg zu gehen.
- 0:59Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 1:01Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürk und bevor wir gleich mit dieser Episode starten möchte ich kurz unseren heutigen Gast vorstellen den ich in Köln treffe.
- 1:08Speaker 1: Frank Schätzing zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Nation.
- 1:12Speaker 1: Seine Thriller fesseln Millionen von Lesern auf der ganzen Welt.
- 1:15Speaker 1: Allein sein Werk, Der Schwarm hat seit seinem Erscheinen eine Gesamtauflage von vier Komma fünf Millionen Exemplaren erreicht und wurde in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt.
- 1:24Speaker 1: Sein neuester Titel Was Wenn wir einfach die Welt retten?
- 1:27Speaker 1: ist Ausnahmsweise ein Sachbuch wurde ebenfalls direkt zum Bestseller Und gibt Eine beeindruckend verständliche Erklärung Zum Klimawandel.
- 1:35Speaker 1: Ich Wollte Von Frank Schetzing wissen wie ernst Die Lage Ist Ob es noch Hoffnung und Handlungsspielraum gibt.
- 1:41Speaker 1: Und wie wir alle etwas dazu beitragen können, dass wir auch in Zukunft eine Erde erleben die lebenswert für uns Menschen ist.
- 1:48Speaker 1: Bevor wir aber gleich starten – noch eine Bitte!
- 1:50Speaker 1: Wenn euch den Talk gefällt folgt uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer ihr gerne Podcasts hört.
- 1:56Speaker 1: so verpasst ja auch keine der folgenden Episoden.
- 1:59Speaker 1: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören.
- 2:01Speaker 1: Schön, dass ihr alle wieder mit dabei seid.
- 2:07Speaker 0: Und eine Menge Zeit für ein persönliches Bargespräch.
- 2:12Speaker 0: Herzlich willkommen an unseren Bartresen!
- 2:15Speaker 0: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gin & Talk.
- 2:20Speaker 0: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre unserer
- 2:28Speaker 1: Studio-Bar.
- 2:37Speaker 1: Frank Schetzing ich freue mich sehr dass wir uns hier heute im wunderschönen Köln treffen können um über ihr großartiges Buch zu sprechen.
- 2:44Speaker 0: Ja, danke.
- 2:45Speaker 0: Ich freu mich auch.
- 2:46Speaker 1: was wenn wir einfach die Welt treppen heißt ihr neuestes buch?
- 2:49Speaker 1: es ist kein thriller es ist keinen krimi Es ist ein sachbuch wobei es ja irgendwie aus so'n bisschen thriller is weil sie sagen auch selbst der klimawandel indem wir uns befinden ist irgendwie da der größte thriller in dem wir überhaupt nur stecken könnten.
- 3:05Speaker 1: wie wie meinen Sie das?
- 3:08Speaker 0: naja es gibt dir das schöne genre des endzeit films und dass das entzeit romans in dem man immer versucht die größtmögliche Katastrophe vorzudenken, um dann den Test zu machen wie wir da bestehen ob wir überleben.
- 3:22Speaker 0: Ob wir alle untergehen oder einige überleben und ich denke dass wir dieser Herausforderung näher sind denn je ohne weil jetzt zu katastrophieren.
- 3:36Speaker 0: aber der Klimawandel ist sicherlich die größte Bedrohung, die größten Herausforderungen der Menschheit in vielen Teilen der Welt, dass er schon stattfindet.
- 3:45Speaker 0: Also das die Klimakrise schon zur Klimakatastrophe wird.
- 3:49Speaker 0: also befinden wir uns mitten dem End-Zeitthröller oder dem Endzeitthröhler überhaupt denn die Bedrohung ist global.
- 3:57Speaker 0: Das heißt wenn es uns nicht gelingt die Erderwärmung bei maximal zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen dann kann es passieren dass wir eine Kettenreaktion los treten die werden auch nicht mehr in der Hand haben Und dass wir unsere Lebensbedingungen und Überlebensbedingung vernichten.
- 4:14Speaker 0: Wenn das mal kein Swirler ist, dann was?
- 4:17Speaker 1: Ihr Buch hält sich jetzt schon die fünfzehnte Woche in der Spiegel Bestsellerliste, was mich persönlich ja sehr positiv stimmt.
- 4:23Speaker 1: Dass ich zumindest ausreichend Leute mit dem Thema auseinandersetzen wollen.
- 4:27Speaker 1: Es gibt noch so zwei drei andere Bücher, die auch ein ähnliches Thema behandeln, die gerade in den Bestseellerlisten sind.
- 4:34Speaker 1: also sind sie optimistisch dass wir genügend Menschen finden, die sich endlich auch mal ernsthaft mit diesem Thema aueinander setzen möchten?
- 4:41Speaker 0: Ja schon, in den letzten Jahren hatte ich da meine Zweifel.
- 4:44Speaker 0: Da muss ich gestehen, dass ich zum Teil schon ein bisschen ratlos war wie wir das noch hinkriegen sollen aber... Ich habe das Buch ja zu schreiben begonnen vergangenes Jahr als Klimaschutz gar nicht mehr stattfand.
- 4:55Speaker 0: Monothematisch war Corona und ich dachte wenn wir das jetzt so aus den Augen verlieren dann werden die Pariser Ziele nicht einhalten können.
- 5:05Speaker 0: und dann fahren wir das Ding vor die Wand.
- 5:09Speaker 0: Und hab das Buch geschrieben In der Hoffnung dass sich dieses Jahr wieder etwas im Denken tut, das man wieder mehr über die größere existenzielle Bedrohung nachdenkt und hätte nicht erwartet, dass es so massiv ist.
- 5:24Speaker 0: Es hat sicherlich auch was damit zu tun mit der Bundestagswahl.
- 5:26Speaker 0: Das hat damit natürlich zu tun, dass alle Parteien und dann versucht mit grünen Inhalten zu punkten.
- 5:32Speaker 0: aber ich sehe ja auch, dass immer mehr Menschen über Nachhaltigkeit nachdenken, der Politik mit großen Misstrauen begegten hinsichtlich dessen was ihr alles verschleppt hat in den letzten Jahren dass sie jetzt endlich einfordern das was geschieht.
- 5:47Speaker 0: Der viele verschiedene Aspekte zusammenwachsen.
- 5:49Speaker 0: es ist ja nicht nur das Klima, es sind Pandemie und es ist das Tierwohl.
- 5:54Speaker 0: Es sind unsere ganzen Lebensgewohnheiten, es ist unser Wertesystem diese eigenartige Vorstellung das alles immer in unbegrenzter Menge zu jeder Zeit verfügbar sein müsste und das immer zum billigsten Preis Allmählich erkennen, dass das so nicht funktioniert.
- 6:10Speaker 0: und mein Eindruck momentan ist vorsichtig ausgedrückt.
- 6:15Speaker 0: Dass wir da diesbezüglich gerade eine exponentielle Bewusstanzbildung haben die sich wie ich hoffe hier zu landen auf den Wallen nieder schlagen wird und es ja in anderen Teilen der Welt schon getan hat.
- 6:29Speaker 1: Was war denn bei Ihnen, um quasi im Vokabular des Buches zu bleiben?
- 6:32Speaker 1: Der Kipppunkt das Sie gesagt haben.
- 6:34Speaker 1: Also sie waren ja eigentlich mittendrin ein ganz anderes Buch zu schreiben.
- 6:37Speaker 1: Ja, ja!
- 6:38Speaker 1: Was war dann der Kipp Punkt?
- 6:40Speaker 1: dass Sie gesagt habe ich beschäftige mich jetzt mit diesem Thema und setze es anderen Mal on hold und mache lieber erst mal das Thema Und auch einen Sachbuch dazu.
- 6:50Speaker 0: Naja die Grundstimmung was sich bei mir aufstaute war eben einfach Das nichts mehr stattfand bezüglich Klimaschutz ist das Thema war vom Tisch.
- 6:59Speaker 0: Und der Kipppunkt war sicherlich, dass es dann doch eine Diskussion gab im Oktober an der ich auch teilnahm so ein virtuelles Panel und da ging es dann wieder um die Zukunft des Klimaschutzes, das ging in die Zukunft der Klimabewegung also explizit auf Fridays for Future.
- 7:16Speaker 0: In dieser Diskussion wurde als erstes wieder die Angstfahne hochgehalten, auf der dann steht Verbot verzicht Arbeitsplatzverlust So typisch so symptomatisch.
- 7:29Speaker 0: alle medialen Diskussionen aber auch die Diskussion, die Menschen untereinander führen beginnen immer erstmal mit dem Angstszenario und dann brauchst du ganz lange bis du da durch bist.
- 7:38Speaker 0: Um dann irgendwann mal darüber zu sprechen dass wir ja in einer großen globalen Transformation stecken.
- 7:44Speaker 0: In der nicht nur der Klimawandel eine Rolle spielt sondern eben auch zum Beispiel digital Digitalisierung Robotik künstliche Intelligenz.
- 7:52Speaker 0: Und wie viel zu wenig über die Chancen reden?
- 7:55Speaker 0: Wir tun immer noch so als Leg es in so unserer Hand wie viel Klimaschutzwäges betreiben wollen, wollen wir da mitmachen?
- 8:02Speaker 0: Wollen wir ein bisschen?
- 8:03Speaker 0: Wollen wir viel machen?
- 8:05Speaker 0: Gleiches gilt für Digitalisierung und wir verkennen komplett dass uns diese Wahl längst abgenommen wurde.
- 8:10Speaker 0: Wir können nur zu einhundert Prozent uns darauf einlassen Und das geht am besten wenn wir die Chancen betonen und sagen Schau mal was gerade passiert ist im Grunde genommen Ein großer Next Step ist ein Teil unserer Höherentwicklung.
- 8:25Speaker 0: Die Menschheit ist wieder einmal an einen Punkt gekommen ... wo sie mit ihren bisherigen Lebensmodellen nicht weiter kommt.
- 8:30Speaker 0: Und jetzt haben wir die Möglichkeit, alle vor die Wand zu laufen oder aber... ...wir finden Wege etwas Besseres daraus zu machen als es vorher war.
- 8:39Speaker 0: und ich frage mich warum wir diese Diskussionen... ...die wir dafür nicht mit der Vision des besseren beginnen?
- 8:45Speaker 0: Mit den Chancen und das hat den Ausschlag gegebenes Buch zu
- 8:49Speaker 0: schreiben.".
- 8:50Speaker 1: Sie sagen sehr schon, wir neigen immer dazu erstmal schlechte zu sehen und schieben dann alles erst mal was irgendwie uns negativ beeinflussen könnte so lange vor uns her dass wir möglichst nichts damit zu tun haben.
- 9:02Speaker 1: Und wenn es eigentlich schon fast zu spät ist wachen wir auf und sagen ja jetzt müssen wir mal etwas tun.
- 9:10Speaker 1: können wir das Klima denn noch retten oder ist es schon zu späte?
- 9:14Speaker 0: Also das Klimaa Als solches ist ja weiter von entfernt gerettet werden zu wollen.
- 9:21Speaker 0: Das Klima ist das Klima, also wir hatten in der Erdgeschichte ja unterschiedlichste klimatische Bedingungen.
- 9:27Speaker 0: Wir hatten eine Schneeballerde die war komplett zugefroren und wir hatten eine komplett eisfreie Erde.
- 9:31Speaker 0: Da war das Wasser im Schnitt fünfzehn Grad wärmer als heute.
- 9:35Speaker 0: Sondern warum es ja letzten Endes geht?
- 9:37Speaker 0: Es ist nicht dass wir den Planeten zerstören, das können wir nicht aber dass wir unsere Lebenswelt zerstören also die Randbedingungen, dieses doch sehr fragile Fenster an Randbedinge und innerhalb dessen wir überhaupt überlebensfähig sind.
- 9:50Speaker 0: Das ist es ja was wir aufs Spiel setzen und tatsächlich haben wir diese Randbedinger schon sehr gedehnt.
- 10:01Speaker 0: Also wir haben denke ich in den nächsten zehn Jahren noch mal eine Chance die Kontrolle zu behalten und eben das was wir jetzt momentan überstresst haben wieder zurückzuführen in einen ein Fenster, indem wir leben können.
- 10:20Speaker 0: Aber wenn wir es nicht schaffen dann fürchte ich verlieren wir die Kontrolle Dann überschreiten wir zwei Grad dann landen wir sehr schnell bei drei graden dann ist man auch sehr schnell mal fünf grad weil dann schaukelt sich da etwas auf dessen wir nicht mehr her werden können.
- 10:36Speaker 0: dann sind wir nur noch mit Überleben beschäftigt Während sich dieser Planet in einen für uns lebensfeindlichen Planeten verwandelt.
- 10:44Speaker 1: Sie haben ja im ihrem Buch auch ein Kapitel den Szenarien gewidmet wie es sich entwickelt und haben die eigentlich so ein bisschen, ja wie eine Erzählung beschrieben wo man erstmal mit der ich Perspektive auch starten und da so auf die Reise geht und entdeckt wie die Auswirkungen heute schon sind und, wie sie sich eigentlich weiterentwickeln in verschiedene Staffeln geklastert.
- 11:06Speaker 1: Und Sie haben damit was geschafft aus meiner Sicht wo sich ganz viele andere nach wie vor die Zähne ausbeißen nämlich sehr sehr anschaulich, sehr verständlich erklärt, wie die Lage heute ist wie sie aussehen könnte und was passieren müsste damit wir eben nicht in diese ich weiß gar nicht die wievielte Staffel es am Ende war ich glaube acht neun.
- 11:28Speaker 0: Die Geschichte wird dann mit Riesenlibellen und Dinosauriern weitererzählt, die uns wieder ablösen werden.
- 11:34Speaker 0: Also Staffeln gibt's genug aber wir spielen nicht überall mit.
- 11:38Speaker 1: Aber warum tun sich denn Politiker und auch Aktivisten teilweise so schwer dieses Thema anschaulich zu erklären?
- 11:47Speaker 1: Sie haben ja in einigen Interviews auch immer wie das Thema der Aufklärung angesprochen dass wir eigentlich mal dahin kommen müssen, was da passiert, fern ab von all der Panik erst mal sachlich zu erklären.
- 11:59Speaker 0: Was
- 12:00Speaker 1: eigentlich los ist und das Ganze auch wirklich in einer breiten Masse zu schaffen.
- 12:06Speaker 1: Wir brauchen die Breite der Bevölkerung um wirklich eine Veränderung herbeizuführen.
- 12:10Speaker 1: Also warum fällt uns das immer noch so schwer dieses Thema in der Breite verständlich zu machen?
- 12:15Speaker 0: Weil es beispiellos komplex ist.
- 12:18Speaker 0: also wir sehen das ja an den Bildern, beziehungsweise den Bilderen die wir nicht haben.
- 12:24Speaker 0: Also es gibt für alles... ...für jede Form der Katastrophe gibts ein ikonisches Bild.
- 12:28Speaker 0: Für eine Flutkatastrophe einen Waldbrand und Meteoriten-Einschlag.
- 12:32Speaker 0: Wenn wir Bilder vom Krieg sehen Sie und ich, wir haben beide keinen Krieg erlebt aber wir gucken auf zwei drei Fotos und wissen sofort das ist Krieg.
- 12:39Speaker 0: Wir sehen dass es ne Hungerkatastrofe.
- 12:41Speaker 0: Alles lässt sich abbilden Und niemand bezweifelt dann auch Dass es genau das zeigt was es zeigen will.
- 12:49Speaker 0: Nur im Klimawandel ist es so, dass es dieses eine ikonische Bild nicht gibt.
- 12:52Speaker 0: Sondern der Klimawandel ist ein extrem vielschichtiges Phänomen das sich in ganz unterschiedlichen Symptomen zeigt die aber auch alle Interpretationsoffen sind.
- 13:02Speaker 0: Mal zeigte ich ihnen über Flutung mal in einem Brand mal in nem abschmelzenden Eisschild Von dem aber dann auch Skeptika immer wieder sagen können Das ist ja in Wirklichkeit ganz andere Ursachen hätte.
- 13:13Speaker 0: Der eigentliche Klimawander hält Es So wie Es in den fünf üblichen Verdächtigen so schön beschrieben wird.
- 13:21Speaker 0: der große Trick des Toffels ist eigentlich die Menschen glauben zu machen, dass es ihnen nicht gibt.
- 13:25Speaker 0: Der Klimawandel selbst als der große Erzschorke im Hintergrund tritt selber nie in Erscheinung.
- 13:31Speaker 0: wir wissen ja nicht wie er wirklich aussieht.
- 13:33Speaker 0: er zeigt sich nur in Symptome und das macht es so schwer für uns ihn zu greifen und auch uns vorzustellen wie das Leben auf einer drei Grad wärmeren Erde eigentlich wäre.
- 13:44Speaker 0: Womit man momentan zu kämpfen haben sind Wetter extrem, ich meine wir hatten nun gerade die schrecklichen Flutkatastrophen hier besonders in Nordrhein-Westfalen.
- 13:52Speaker 0: Und allein wenn man das schon sieht dann denkt man es ist ein Science Fiction Film.
- 13:57Speaker 0: also man sieht die Kraft des Wassers aber das ist nur eine kleine Facette von sehr vielen.
- 14:03Speaker 0: Aber das Leben auf einer Erde die drei Grad wärmer ist wo es auch keine Komfortzone mehr gibt Also wohin man nicht mehr entwischen kann.
- 14:10Speaker 0: Es gibt dann du kannst mit dem teuersten Learjet nirgendwo mehr hinfliegen wo's besser ist.
- 14:13Speaker 0: Das ist dann überall gleich schlimm.
- 14:16Speaker 0: Uns das vorzustellen, fällt uns wahnsinnig schwer... ...dass das eine und das zweite ist dass die Ursache eben auch sehr vielschichtig ist.
- 14:24Speaker 0: Wir können beim Waldbrand, wir können das eingrenzen können sagen, guck mal das sind das und das sind die Ursachen.
- 14:30Speaker 0: es ist zu trocken da hat einer gezündelt, da hat das Lager vorher so lange gebrannt er ist der Blitz eingeschlagen.
- 14:37Speaker 0: man kann es doch schon in einer Hand abzählen.
- 14:39Speaker 0: aber beim Klimawandel ist es so, praktisch alle subsysteme, ökologischen subsystemen auf der Erde einzeln betrachten müssen um herauszufinden wann die eigentlich kippen.
- 14:51Speaker 0: Das heißt wenn sie sich in eine unwiderbringlichen Richtung entwickeln, die uns nicht gefallen kann und die wir auch nicht mehr aufhalten können Und dann sehen wir das eben ob es der tropische Regenwald ist, ob es die Jetstreams sind oder der grünländische Eisschild ist, die Monsunwinde, den Golfstrom Dass alles für sich betrachtet aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann und dann auch seinerseits alles andere aus dem gleiche Gewicht bringt.
- 15:17Speaker 0: Die Verkettung von alldem ist wirklich immens komplexen.
- 15:20Speaker 0: darum ging es mir das überhaupt erst mal zu beschreiben, sodass man mal so ein Überblick bekommt über dieses ganze Phänomen.
- 15:26Speaker 0: was ist eigentlich Klimawandel?
- 15:28Speaker 0: Und warum ist menschgemachter Klimawandel etwas anderes als natürlicher Klima Wandel?
- 15:31Speaker 0: Warum geht das viel schneller von Staaten?
- 15:34Speaker 0: Damit wir, wenn wir das verstanden haben auch wissen was wir tun können um es aufzuhalten.
- 15:39Speaker 0: Denn wenn wir eine Bedrohung nicht verstehen dann können wir ja auch nicht entgegentreten.
- 15:43Speaker 1: Sie haben auch gerade die Klimaskeptiker, die Klimaleugner angesprochen und da gibt's auch noch die Verschwörungstheoretiker wo man so in der Klassifizierung runter bricht.
- 15:56Speaker 1: Ich hab manchmal das Gefühl, während man in anderen Themen die Verschwörungstheoretiker klare Gruppen fassen könnte.
- 16:04Speaker 1: Wo man sagt, na ja ... Die Corona-Leugner sind vielleicht dann auch teilweise eher ein bisschen weiter rechts als normal oder wie auch immer.
- 16:13Speaker 1: Wenn's um das Thema Klimawandel geht, hab ich das Gefühl es zieht sich wirklich durch alle Gesellschaftsschichten und Altersgruppen usw.
- 16:22Speaker 1: Ich hatte kürzlichen Gespräch auch mit einem Journalisten, der durchaus renommiert ist.
- 16:28Speaker 1: Der dann auch irgendwie angefangen hat und ja... Und ob das jetzt alles so ein Mensch gemacht ist und überhaupt?
- 16:35Speaker 1: Man weiß es ja nicht und alle drehen durch!
- 16:38Speaker 1: Und ich stelle mir dann immer so'n bisschen die Frage Leute, die's eigentlich besser wissen müssten, Qua profession quasi mit Recherche auseinandersetzen, die ja all die Quellen vorliegen haben.
- 16:51Speaker 1: Also gebildete Menschen, die sich mit dem Thema auseinander setzen können und sollten.
- 16:56Speaker 1: das die trotzdem immer noch auf die Idee kommen ist es gibt gar keinen menschgemachten Klimawandel.
- 17:01Speaker 1: Die Wissenschaft ist sicher eigentlich inzwischen.
- 17:04Speaker 1: also wirklich ich weiß nicht ob es viele Themen gibt, in denen sich die Wissenschaft derart einig ist.
- 17:11Speaker 1: Gut, dass die Erde rund ist.
- 17:13Speaker 1: Da sind sich wahrscheinlich noch mehr einig?
- 17:15Speaker 0: Ja aber auch nicht alle!
- 17:17Speaker 0: Also die Fraktion der Flachertler ist ziemlich groß.
- 17:20Speaker 0: Nicht in der Wissenschaft muss man dazu sagen... ...aber bei vielen Menschen von denen sie nicht glauben würden, das die dann sowas glauben,... ...aber die denken wirklich, die Ere sei flach.
- 17:28Speaker 1: Ist es so ein Ei, sich selbst die Situation schönreden und alles ausblenden, scheuklappenmäßig was irgendwie nicht so toll ist?
- 17:38Speaker 1: oder ist es wirklich eine...?
- 17:40Speaker 1: Ja wie eine eigene Agenda dahinter, dass man sagt nee also das ist ja mal auch von Gruppierungen teilweise gesprochen die sich zusammenfinden um aus wirtschaftlichen Interessen zum Beispiel natürlich diese Themen klein zu halten.
- 17:56Speaker 1: Wenn man die ganzen Ölmultis sich anschaut die haben nichts anderes gemacht in den letzten Jahrzehnten so ist es vielleicht auch deshalb Der Grund, dass wir verschiedene Ursachen haben für diese Symptomatik.
- 18:08Speaker 1: Dass Leute einfach wieder besseren Wissens haben, weil sie sich nicht damit beschäftigt haben und auf der anderen Seite auch die, die es ganz genau wissen.
- 18:18Speaker 1: Und das aber trotzdem irgendwie versuchen kleinzureden.
- 18:20Speaker 1: Also ist dieses ... Auch da wieder die Komplexität, die so schwierig macht?
- 18:26Speaker 0: Es gibt unterschiedliche Motivationen.
- 18:27Speaker 0: Es gibt die, was besser wisse und trotzdem nicht danach handelt.
- 18:31Speaker 0: Das hat zum Teil schon... Gründe, die man durchaus Verbrecher rechnen konnte.
- 18:35Speaker 0: Die Ölindustrie hat ja tatsächlich Mitte des vergangenen Jahrhunderts, also von Anfang an.
- 18:40Speaker 0: ExxonMobil und Texaco haben ihre eigenen Forschungsabteilungen angewiesen mal hochzurechnen was denn eigentlich passieren würde mit unserer Atmosphäre und unserem Planeten wenn wir weiterhin exponentiell Autos bauen die alle mit verschiedenen Brennstoffe angetrieben werden.
- 18:57Speaker 0: oder dann haben sie Forschungsabteilungen von ExxonMobil gesagt, dann werden wir um das Jahr zweitausend herum ein massives Klimaproblem bekommen.
- 19:06Speaker 0: Wir werden eine massive Klimaerwärmung haben die wir auch nicht mehr rückgängig machen können.
- 19:10Speaker 0: der Meeresspiegel wird ansteigen und als diese gutachten Vorlagen haben die Ölkonzerne sie in den Giftschrank geschlossen... ...und haben fortan begonnen in einer gezielten Faknisskampagne ihre eigene Forschung zu diskreditieren.
- 19:24Speaker 0: also das war im Grunde genommen der Beginn ... der Diskreditierung der Klimaforschung.
- 19:29Speaker 0: Der wurde ganz bewusst betrieben, weil das natürlich in keiner Weise mit den Geschäftsmodellen zusammengingen... ... sowohl nicht mit denen der Autoindustrie als auch der Ölindustrie.
- 19:37Speaker 0: Das sind einfach sehr mächtige Lobbys die natürlich sagen wir können ja immer noch irgendwann ganz am Ende mal was tun.
- 19:44Speaker 0: aber das müssen wir jetzt nicht, weil es natürlich wirklicherweise unsere Bilanzen schädigt und deswegen kehren wir das unterteppig.
- 19:53Speaker 0: Gleiches gilt für Politiker natürlich auch, die das Gefühl haben, wenn sie anerkennen würden was verfehlte Politik in der Vergangenheit angerichtet hat.
- 20:04Speaker 0: Dass dann die wahrscheinlich alle voraus sich noch die nächste Wahl verlieren würden.
- 20:08Speaker 0: also sind schon niedere Beweggründe zum Teil am Spiel.
- 20:10Speaker 0: Dann wiederum muss man sehen dass ein harter Kern der Verschwörungstheoretika Das ist denen gar nicht so sehr darum geht wogegen Sie jetzt in der Sache sind.
- 20:21Speaker 0: von der Kuge gestalte Erde abzugrenzen oder davon, dass wir auf dem Mond waren ist an sich langweilig.
- 20:27Speaker 0: Es wird in dem Moment interessant wo dahinter ein sinistisches Herrschaftskomplott vermutet wird.
- 20:32Speaker 0: das heißt also den Verschwörungstheoretiker interessiert gar nicht so sehr die Sache als die mächtigen Dahinter deren böse Pläne er durchschaut und entlarvt.
- 20:45Speaker 0: dadurch gewinnt er an Bedeutung nur durch den Gegner.
- 20:48Speaker 0: wenn es diesen Gegner nicht gibt dann hat er auch keine Bedeutung.
- 20:52Speaker 0: Also wächst er daran, das sieht man bei den Querdenkern auch.
- 20:56Speaker 0: Diese ja zum Teil auf wirklich makabren Antikorona-Demonstrationen richten sich ja immer gegen eine Regierung in einer omnipresente Regierung die uns fast klafen will.
- 21:07Speaker 0: und sie Die wenigen Erleuchteten haben es verstanden.
- 21:12Speaker 0: wir Volpfosten haben das nicht begriffen aber Sie haben's verstanden.
- 21:15Speaker 0: Sie haben verstanden, dass Bill Gates dahintersteckte das alles erfunden hat und der ins Mikrochip implantieren will um uns zu kontrollieren.
- 21:23Speaker 0: Man möchte den immer zurufen warum zum Teufel sollte sich Bill Gates für euer scheißlangweiliges Leben interessieren?
- 21:30Speaker 0: Und wenn es so eine ausgekügelte Verschwörung ist wie kannst du Idiot an davon wissen?
- 21:35Speaker 0: aber... Das ist eigentlich was sie interessiert.
- 21:39Speaker 0: sie sind gegen dieses Herrschaftskomplott.
- 21:43Speaker 0: Und dann gibt es die vielen anderen, bei denen ist glaube ich einfach Angst und Hilflosigkeit.
- 21:50Speaker 0: Natürlich gibt es auch Fachleute, die sagen das ist doch alles gar nicht richtig bewiesen.
- 21:53Speaker 0: Das sind aber eigentlich nicht wirklich Fachleuten.
- 21:56Speaker 0: Es sind Leute, die dann doch nicht alles gelesen haben, die sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
- 22:03Speaker 0: Die Pseudowissenschaftlichen Quark erzählen einfach weil sie Angst haben.
- 22:10Speaker 0: Ich glaube die Angst spielt hier eine sehr große Rolle Denn man muss auch nochmal vielleicht unterscheiden zwischen Prognosen und Szenarien.
- 22:18Speaker 0: Was uns ja so in Angst und Schrecken versetzt ist, dass wir das Gefühl haben es kommen Leute und die wissen, die studiert haben, die alles gelesen haben und sagen So wird's kommen!
- 22:32Speaker 0: Die Prognose ist immer totalitär.
- 22:34Speaker 0: Die Prognoße ist besserwinselisch.
- 22:36Speaker 0: Die sagt ihr so wirds kommen nicht anders.
- 22:38Speaker 0: Das heißt wir treiben Hilfes darauf zu Davor wenden wir uns ab, dann stecken wir den Kopf in den Sand und pfeifen im Wald und sagen bestimmt überhaupt alles gar nicht.
- 22:46Speaker 0: Aber tatsächlich kann kein Mensch die Zukunft prognostizieren.
- 22:50Speaker 0: aber was wir erstellen können sind Szenarien.
- 22:52Speaker 0: Wir können also sagen ausgehend von dem was wir jetzt gerade tun oder nicht tun.
- 22:57Speaker 0: wenn wir das weiter so machen Dann ist das Szenario A das Wahrscheinlichste.
- 23:03Speaker 0: Wenn wir aber unser Verhalten jetzt ändern Dann ist das Szenario B, das Wahrscheinlichste.
- 23:09Speaker 0: Und dann haben wir zwischen dem Worst Case und dem Westcase-Szenario noch alle möglichen Zwischenszenarien... ...und das Schöne an Szenarieren ist dass sie unsere Gestaltungshoheit zurückgeben.
- 23:18Speaker 0: Denn Sie sagen ja nicht so wird es kommen sondern Sie sagen Es wird so kommen wenn du das und das tust beziehungsweise unterlässt.
- 23:26Speaker 0: Das verwechseln viele Menschen.
- 23:28Speaker 0: sie verstehen nicht dass sie einen Handlungsspielraum haben sondern sie denken Hier kommen böse Klimatologen und sagen, es wird alles ganz fürchterlich.
- 23:38Speaker 1: Da ist ja auch so ein bisschen diese Verbotskultur im Punkt der natürlich bei vielen Leuten aber diesen Widerstand auf keimen lässt.
- 23:49Speaker 1: also warum soll ich jetzt mich an Verbote richten dieser ganze Verzicht?
- 23:55Speaker 1: Jetzt haben wir in der Gesellschaft den Wohlstand und können uns viele Dinge leisten.
- 24:00Speaker 1: Und jetzt sollen wir wegen dem Klima auf alle möglichen Sachen verzichten, also diese Argumentationskette gibt es ja durchaus unter gerade auch diesen Leuten aber auch unter vielen anderen die natürlich nicht auf das zu verzichten wollen egal wie angesagt Klimaschutz grade ist.
- 24:16Speaker 1: Aber ... Diese Verbots- Und Verzichtsgeschichte ist natürlich auch was, womit viel Politik gemacht wird.
- 24:24Speaker 1: Also wenn man jetzt auch gerade den Wahlkampf der Grünen anschaut... Es wird viel darüber geredet über Inlandsflüge es wird viel gerede über Tempolimit und ähnliches.
- 24:35Speaker 1: Was mir in der Debatte das sind für sich alles absolut relevante Themen die wir angehen sollten, die wir lösen sollten.
- 24:43Speaker 1: aber mir fehlt in dieser ganzen Debatte immer dass Auch die anderen wirklich großen Themen, also Kargoverkehr auf den Welten Meeren.
- 24:53Speaker 1: Unsere ganze Ernährungsweise ... Die Massentierhaltung all diese Themen, die versuchen wir immer so ein bisschen unter den Tisch zu kehren und es gibt immer nur dieses schwarz-weiß Denken.
- 25:07Speaker 1: Entweder man ist dann am besten vegan oder man ist klimasünder weil man Fleisch isst.
- 25:13Speaker 1: Also aber Dass es ja schon helfen würde, wenn wir alle ein bisschen bewusster mit den Themen umgehen würden und eben nicht das billig Fleisch kaufen sondern halt uns auch überlegen wo kommt es her?
- 25:25Speaker 1: Und vielleicht nur einmal die Woche.
- 25:27Speaker 1: Dann wird es ja auch schon ganz viele helfen.
- 25:28Speaker 1: ist ihnen die Debatte da ausreichend?
- 25:31Speaker 1: sage ich jetzt mal.
- 25:32Speaker 1: Nein
- 25:32Speaker 0: überhaupt nicht!
- 25:33Speaker 0: Die Debatte ist extrem kleinteilig und es wird zum Teil auch geschürt.
- 25:36Speaker 0: Wenn man doch mal ganz ehrlich sind was haben die Grünen denn verboten?
- 25:40Speaker 0: Nix.
- 25:40Speaker 0: Es gibt kein Verbot seitens der Grünen.
- 25:42Speaker 0: Das gibt doch keine Forderung noch einem Verbot.
- 25:45Speaker 0: Sondern wir tun hier so in unseren, muss ja schon sagen unserer Wohlstandskomfortzone.
- 25:49Speaker 0: In der wir ja leben die allermeisten von uns jedenfalls als sei bereits eine kleine Einschränkung oder ich will sagen man sogar eine Kurskorrektur in unserem Verhalten eine unzumutbare Belastung ein nicht hindembarer Stresstest unserer Freiheiten.
- 26:08Speaker 0: aber wir bleiben doch vor einer roten Ampel stehen und bei grün gehen wir.
- 26:12Speaker 0: Warum stellen wir das denn nicht infrage?
- 26:15Speaker 0: Wir ärgern uns über den Radfahrer, der uns fast über den Haufen kachelt, weil der wer rot durchgefahren ist.
- 26:20Speaker 0: Also wir haben doch offenbar gar kein Problem mit Regelwerken wenn sie sinnvoll sind und die Sinnhaftigkeit eines Regelwerks passt sich doch immer der jeweiligen Situation an.
- 26:31Speaker 0: Wenn ich auf dem Weg durch die Wüste bin und ich weiß nicht wann die Wüsste endet und ich habe eine Wasserflasche mit dann kann ich natürlich auf meine Freiheit pochen diese Wasserflrasche in einem Rutsch auszudrinken.
- 26:40Speaker 0: aber drei Tage später werde ich wahrscheinlich in der wüste Verräuchung.
- 26:43Speaker 0: ... weil ich nichts mehr zu trinken habe.
- 26:45Speaker 0: Das heißt, das was wir hier regulieren wollen... ... wir sagen stell dir doch einfach mal vor,... ... du änderst deine Ernährungsweise,... ... es heißt ja nicht, dass du irgendwas weggenommen bekommst,... ... sondern stell dir auch einfach mal hervor,... ... siehst du als Bereicherung, du bekommest etwas anderes viel besseres dafür,... ... aber du musst es eben einfach verändern,... ... weil sonst wenn du nichts verändern möchtest,... ... dann bist du morgen tot.
- 27:08Speaker 0: Das gibt's ja auch keine Option!
- 27:10Speaker 0: Und das müssen wir den Menschen glaube ich wieder deutlicher machen.
- 27:15Speaker 0: Nehmen wir mal das Beispiel Arbeitsplätze, dass ist jetzt zum Beispiel so.
- 27:18Speaker 0: ein großer Killer Armin Laschet geht hin und sagt in Interviews ja Klimaschutz wäre wichtig aber Arbeitsplätzen wären auch wichtig.
- 27:26Speaker 0: was er damit macht isst.
- 27:28Speaker 0: er konstruiert einen Scheingegensatz indem Klimaschutz und der Erhalt von Arbeitsplatz ineinander ausschließen.
- 27:34Speaker 0: Damit hält er die Angstfahne hoch.
- 27:36Speaker 0: Das machen die allermeisten Tatsächlich.
- 27:39Speaker 0: aber, wenn wir konsequent Klimaschutz betreiben und die nachhaltige Wende dann werden wir mehr Arbeit haben denn je.
- 27:47Speaker 0: Das ist ja das eigentliche Geheimnis.
- 27:49Speaker 0: Wir dürfen nicht hingehen und dürfen immer nur Arbeitsplätzebranchen intern gegeneinander aufrichten und sagen okay jetzt innerhalb dieser Branche gehen Arbeitsplätzen verloren aber es kommen vielleicht keine neuen sondern wir müssen uns die Gesamtarbeitsmarktsituation anschauen Und müssen feststellen, dass natürlich in bestimmten Bereichen Arbeitsplätze verloren gehen sowie alle Pferdekutsche ihren Job verloren haben als das Automobil kam.
- 28:12Speaker 0: Aber große gesellschaftliche und technologische Transformationen führen ja vor allen Dingen dazu, dass mit dem verschwinden einiger Branchen sehr viele neue Branchen entstehen.
- 28:21Speaker 0: Das heißt, man immer sehen muss wo findet man denn dann Arbeit?
- 28:28Speaker 0: Wenn man das frühzeitig erkennt, also wenn eine Regierung ein Staat, eine Wirtschaft oder auch eine Bevölkerung frühzeitig das neue System erkennt.
- 28:36Speaker 0: Das bessere und sehr schnell darin investiert um sehr schnell deren Technologie Innovations- und Weltmarktführer zu werden dann heißt es dass man dann in diesen neuen Zukunftsbranchen sehr viel mehr neue Arbeitsplätze schaffen kann als man verliert.
- 28:50Speaker 0: Und da muss man sich keine Sorgen machen.
- 28:52Speaker 0: nur wenn man zu lange an den alten Systemen klammert ... am Auslaufmodell verdienen will, unter Verweise auf Arbeitsplatzerhalt eben nicht neu investiert.
- 29:04Speaker 0: Dann riskiert man genau das, dann riskiert Man Arbeitsplätze.
- 29:08Speaker 0: und insofern ist es diese Zaghaftigkeit dieses Nicht mitmachen wollen sich dem technologischen Wandel verweigern im nachhaltigen wandelverweigert was uns gefährdet nicht ihn anzugehen.
- 29:19Speaker 1: Warum tun wir uns eigentlich gerade in Deutschland oft so schwer mit Empfehlungen?
- 29:23Speaker 1: Also man kann ja jetzt jedem mal sagen, hier ist doch vielleicht ein bisschen weniger Fleisch und kauf nicht mehr das ganz schlimme aus der Massentierhaltung.
- 29:32Speaker 1: Überlegt ihr vielleicht mal zweimal ob du innerhalb Deutschlands ins Flugzeug steigst?
- 29:37Speaker 1: Vielleicht fahr mal ein paar Mal öfter mit dem Fahrrad!
- 29:40Speaker 1: Und wir haben immer gleich diese Verbotsdiskussion hier.
- 29:42Speaker 1: ich bin normalerweise recht viel in Skandinavien unterwegs viele in Finnland unterwegs dort zum Beispiel mit denen über Corona-Regeln spreche.
- 29:54Speaker 1: Da stellt sich gar keiner die Frage, also Stichwort Masken
- 29:58Speaker 1: z.B.,
- 29:58Speaker 1: es gibt keine Maskenpflicht in Finnland aber es gibt eine Empfehlung in Supermärkten und Kaufhäusern usw.
- 30:06Speaker 1: die Maske zu tragen.
- 30:08Speaker 1: kaum jemanden finden, der keine Maske trägt.
- 30:10Speaker 1: Geschweige denn die Maske irgendwie unter der Nase trägt?
- 30:14Speaker 1: Hier in Deutschland ist es immer so gleich mit einem Angriff auf Freiheitsrechte konnotiert und ich möchte aber mit zwei Hundert über die Autobahnen fahren.
- 30:21Speaker 1: Ist mir doch egal oder am besten noch schneller.
- 30:24Speaker 1: also warum tun wir uns dann so schwer damit bevor wir gleich irgendwie Hilfe verbote schreien erstmal zu reflektieren ob eine Empfehlung vielleicht eine ganz sinnvolle Sache
- 30:33Speaker 0: ist.
- 30:34Speaker 0: Ich glaube erst mal ist das so.
- 30:35Speaker 0: Deutschen sind keine Revolutionäre.
- 30:37Speaker 0: Wir sind Evolutionäre.
- 30:38Speaker 0: Wir sind eben nicht die, die in einer solchen Situation die Grünen ins Kanzleramt wählen.
- 30:42Speaker 0: Wir sind die, denen relativ viele Stimmen geben.
- 30:45Speaker 0: aber wir wollen doch eher den konservativen Vertreter da haben um dann mitzuerleben wie der es verkackt.
- 30:51Speaker 0: und dann sind wir im zweiten oder dritten Schritt bereit diesen Weg zu gehen.
- 30:55Speaker 0: Das hat sicherlich was damit zu tun.
- 30:56Speaker 0: das zweite ist glaube ich dass wir historisch haben eine eigenartige Entwicklung durchlaufen.
- 31:02Speaker 0: nach dem Krieg gab es ja hier nichts mehr.
- 31:04Speaker 0: Alles war weg, das heißt wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst kannst du nur noch vorne gehen.
- 31:08Speaker 0: Das war die Zeit in der die Deutschen sehr wahrgemutig waren, in der man sich sehr viel getraut hat, vieles riskiert hatte.
- 31:13Speaker 0: es konnte ja im Prinzip nicht schiefgehen.
- 31:15Speaker 0: Du konntest hier nur gewinnen mit einem neuen Produkt einer neuen Dienstleistung und Unternehmen aufgebaut hast.
- 31:20Speaker 0: Es herrscht nur Mangel.
- 31:22Speaker 0: also natürlich sind große Unternehmer da schnell reich geworden und haben diesen Ruf des dynamischen fortschrittlichen innovativen Deutschlands geprägt.
- 31:32Speaker 0: Aber dann kamen die Generation, die das alles geerbt haben und in deren Händen es jetzt lag.
- 31:37Speaker 0: Das zu verwalten und nicht mehr zu verlieren.
- 31:40Speaker 0: Und damit schließe ich die German Angst ein.
- 31:43Speaker 0: Jetzt ging es nicht mehr darum das meiste richtig zu machen sondern dass wenigste verkehrt.
- 31:47Speaker 0: und wir haben ihm muss man leider sagen bei aller Wertschätzung für Angela Merkel.
- 31:51Speaker 0: Aber wer im Klima einer visionslosen zögerlichen Aufsichtpolitik, in der es darum ging nichts falsch zu machen ist dieses einzige Technologie und Innovationswunderkind Deutschland auf das traurigste verkümmert.
- 32:04Speaker 0: Man hat sich nichts mehr getraut und weil man sich nicht mehr Getraut hat dann festgestellt dass man die Hoheit über Entwicklungen aus der Hand gegeben hat.
- 32:11Speaker 0: Und dieses Gefühl der Ohn macht dass man selber erzeugt hat dass man nicht gestalten kann Das führt dazu dass wir uns dann wenn wir gestalten sollen dem verweigern weil wir es eigentlich als Zumutung, als Belastung empfinden.
- 32:24Speaker 0: Uns wird was weggenommen aber wir sehen nicht... ...was wir erstens dafür bekommen und zweitens was wir uns selbst dafür wiedergeben können, was man uns wieder schaffen kann.
- 32:33Speaker 0: Und in Schweden ist das anders.
- 32:34Speaker 0: die Schweden haben von Anfang an in allem ihren Gestaltungsspielraum erkannt.
- 32:41Speaker 0: sie sind sehr früh auf erneuerbare Energien gegangen weil sich festgestellt haben wenn wir das tun, wenn wir proaktiv investieren in neue Energien, dann können wir darüber ein ökologisches Wirtschaftswunder erschaffen.
- 32:52Speaker 0: Also sie sind als Gestalter ihrer Zukunft aufgetreten.
- 32:56Speaker 0: auch dass es jedes zweite Auto in Schweden ein Elektroauto ist.
- 33:00Speaker 0: Dass Sie Erfolgsmeldungen haben, dass Sie jetzt mittlerweile fifty-fünfzig oder sechsundfünftig Prozent glaube ich Ihrer gesamten Energieerwählung über die erneuerende treiben das sind ja tolle Nachrichten.
- 33:10Speaker 0: also Sie können sich wirklich als die Macher hinstellen und wir haben es einfach verpasst.
- 33:14Speaker 0: Wir sind nicht mehr die Mache.
- 33:16Speaker 0: Das zeigt sich noch etwas anderem.
- 33:19Speaker 0: Wir haben es versäumt in den letzten Jahren, in Start-ups zu investieren.
- 33:23Speaker 0: Also verglichen mit anderen Volkswirtschaften ist das Risikokapital in Deutschland erbärmlich gering und wenn man das Wort mal sich betrat Risikkokapitel steckt ja ein interessantes Wort drin ins Risiko zu gehen also nicht von vornherein eine Garantie dafür zu bekommen dass es klappt Aber eine große potenzielle Chance, dass es klappen könnte.
- 33:47Speaker 0: Und selbst das scheuen wir!
- 33:49Speaker 0: Wir haben nicht den Start-ups investiert.
- 33:51Speaker 0: Das führt dazu, dass natürlich die großen Finanzierungsrunden immer mit ausländischem Kapital gemacht wurden Mit dem Resultat, dass unsere klügsten Köpfe ins Ausland gehen.
- 33:59Speaker 0: Also wir bluten diesbezüglich auch raus und bleiben natürlich um ein weiteres zurück.
- 34:04Speaker 0: Wir verkennen, dass Start ups Jobmotoren sind, dass alleine über Start ups oder über Scale Ups über unicorns und unicorns die also da sich den unicorns annähern, dass man darüber Millionen Arbeitsplätze schaffen kann.
- 34:16Speaker 0: All das haben wir aus der Hand gegeben!
- 34:19Speaker 0: Und wir müssen wieder zurück ins handeln finden, wir müssen eben diese Empfehlungen nicht verstehen als Verbote- und Verzichtdebatten und dass man uns praktisch kastriert sondern dass man im Gegenteil den Werkzeugkasten aufmacht und sagt such dir was aus!
- 34:37Speaker 0: Spannt die Muskeln an Jetzt bist du aufgefordert, bau die neue Welt.
- 34:42Speaker 0: Das müssen wir einfach wieder lernen.
- 34:44Speaker 1: dazu vielleicht auch eine Anekdote von einem deutschen Autobauer.
- 34:48Speaker 1: ich habe vor zwei Jahren mal einen der ersten Investoren in Tesla im Silicon Valley getroffen und er hat mir dann die Geschichte erzählt dass eher der auch für einen großen Autobauer gearbeitet hat eine Zeit lang für den deutschen großen autobauer hat dann irgendwann vom Vorstand die Anfrage bekommen, er soll doch jetzt mal ganz dringend zwei Tesla besorgen in den unterschiedlichen Reichweillenkapazitäten.
- 35:14Speaker 1: Damit man die mal anschauen kann.
- 35:17Speaker 1: und dann hat der gemeint, der davor schon immer geprägt hat, kommt auch mal rüber schaut euch das an wir kaufen mal gemeinsam einen Tesla ihr müsst auch mal diese diese Experience im Laden usw.
- 35:28Speaker 1: Das hat die aber alles nicht interessiert.
- 35:30Speaker 1: er hat sich dann gefreut als der Anruf kam Und meinte jetzt endlich ist der Groschen gefallen, endlich sind die mal interessiert daran.
- 35:37Speaker 1: Am Ende ging es ihnen aber nur darum diese Autos komplett zu zerlegen, zu schauen wie sie zusammengebaut sind und wie die Gewichtsverteilungen sind weil Tesla wohl für die verschiedenen Reichweitenmodelle damals nur einen Crash Test gemacht hat und damit Geld gespart hat.
- 35:54Speaker 1: Deutsche große Autobauer war der Meinung man könnte jetzt endlich mal Tesla hier eins auswischen und beweisen, dass die ja eigentlich gar nicht so toll sind.
- 36:02Speaker 1: Und sogar gegen die Regeln verstoßen weil man für beide Reichweitenmodelle quasi einen eigenen Trash Test machen hätte sollen.
- 36:11Speaker 1: also es ging nie darum irgendwie zu gucken wie funktioniert denn die Technologie bei denen was kann man davon lernen?
- 36:16Speaker 1: sondern es ging nur darum wie können wir den in irgendwie schaden?
- 36:20Speaker 1: Unser eigenes was wir haben bewahren?
- 36:22Speaker 1: Also auch da wieder, die ganze Automobilbranche.
- 36:25Speaker 1: Sie haben ja in ihrer Vergangenheit durchaus Kontaktpunkte gehabt.
- 36:30Speaker 1: Es ging immer viel darum irgendwie zu bewahren und noch effizienter besserzumachen was man ohnehin schon hat statt mal darüber nachzudenken.
- 36:37Speaker 1: Und jetzt auf einmal sieht man dann zum Beispiel einen VW-Vorstandsvorsitzenden.
- 36:43Speaker 1: bei Markus Land sitzen wir irgendwie prädigt.
- 36:46Speaker 1: Ja Wir sind hier die neuen Elektrohelden aufgestellt.
- 36:52Speaker 1: Das ist doch irgendwie auch ein Stück weit verlogen, oder?
- 36:56Speaker 0: Na es ist arrogant und natürlich ist das ein Stück weiter verlogen denn wir haben hier in Deutschland über viele viele Jahre die E-Mobilität komplett verpennt.
- 37:05Speaker 0: also Auto und Ölindustrie und Politik haben sich im Grunde genommen im Hinterzimmer zur Innovationsvermeidung getroffen weil es beiden eben nochmal kurzfristig in der Bilanz würzte.
- 37:16Speaker 0: Und dann plötzlich, nachdem sie alle ihren Mask verlacht haben, wollen Sie allen Selfie mit ihm.
- 37:24Speaker 0: Als Nächstes werfen Sie sich in die Brust und bauen nur noch E-Autos... ...und tun jetzt so als wären Sie immer schon die Nachhaltigkeitspepste gewesen.
- 37:32Speaker 0: Was Sie aber dann tun ist, das ist auch wieder der nächste große Fehler, der gemacht wird,... ...dann versteifen Sie sich auf eine einzige Technologie nämlich auf die Elektrifizierung von allem, was nicht bei drei offenbaum ist anstatt Technologieoffen zu bleiben.
- 37:47Speaker 0: Denn genau das Problem, dass wir eben nicht technologieoffend waren hat uns ja überhaupt erst in die Britolier gebracht, dass man eben zu lange an immer selben Wertschöpfungsketten festgehalten hatte, immer selber technologischen Einbahnstraßen.
- 38:01Speaker 0: und jetzt wo wir die Chance hätten tatsächlich vielfältig zu denken in vielen verschiedenen Mobilitätskonzepten die einander ergänzen vom grünen Wasserstoff über Elektrobobilität biofuels, Solarlacke die Energie erzeugen könnten.
- 38:17Speaker 0: Da kommt dann eben die große Automarke und sagt ne es wird jetzt alles aufgedeilt und verdab elektrifiziert denn das ist im Prinzip die nächste Milchkuh.
- 38:27Speaker 0: da geht es nicht darum technologie offen zu sein da geht nur noch um Effizienz und um Bilanzen.
- 38:32Speaker 0: Und dann sind wir wieder in der Situation, die wir schon mal waren.
- 38:33Speaker 0: Das heißt, wir scheinen nichts gelernt zu haben.
- 38:36Speaker 0: Da sehen uns andere eben auch weit voraus, die sagen gut... Wir haben so viele Ansatzpunkte für eine nachhaltige Wende, lass uns doch einfach gleichzeitig an allem arbeiten und schauen dass sich das alles ergänzt.
- 38:48Speaker 0: Es ist irgendwo nicht die deutschen Köpfe zu kriegen!
- 38:51Speaker 1: Ich stelle mir gerade bei der Mobilität immer die Frage warum zwar immer über Antriebstechnologien reden und über noch effizienter und Elektro- und Wasserstoff- und Verbrenner, wie auch immer.
- 39:03Speaker 1: Wir reden aber gar nicht so viel über ganz neue Mobilitätskonzepte.
- 39:06Speaker 1: also die Frage brauchen wir eigentlich ein Auto was uns gehört?
- 39:10Speaker 1: Was irgendwo in der Garage steht die meiste Zeit des Tages und wird dann mal kurz ins Büro fahren und zurück?
- 39:16Speaker 1: oder brauchen wenn ich ganz neue mobilitäts Konzepte die irgendwie auch in der Lage sind bestimmte Bedürfnisse, bestimmter Bevölkerungsschichten.
- 39:25Speaker 1: Also es findet vielleicht nicht jeder toll in einem vollgepackten Bus zu fahren aber vielleicht ist jemand der nicht busfahren möchte dazu zu bewegen sich zumindest mit zehn anderen ein Auto zu teilen oder einen eine Art kleineren Bus zu teile indem er vielleicht ein bisschen mehr Komfort hat wie auch immer aber das ganze einfach viel umweltfreundlicher vonstatten geht als im Individualverkehr.
- 39:49Speaker 0: ja und es geht ja noch viel weiter Denn man muss es ja noch nicht mal zähne knuschen ausprobieren, sondern.
- 39:55Speaker 0: Es kann ja auch aus einem nativen Bereitschaft herauskommen wenn wir uns gerade einmal junge Leute ansehen.
- 40:00Speaker 0: ich habe.
- 40:01Speaker 0: Dreißig Jahre für die Automobilbranche gearbeitet.
- 40:04Speaker 0: Ich war in der Wärmung und haben viele der großen Marken strategien geschrieben und kreative Konzepte erarbeitet.
- 40:11Speaker 0: Und in all der Zeit hab ich beobachtet wie die Autobau sich immer fragten welches Auto die leute wohl morgen kaufen werden wollen Nur dass sie gar nichts mehr kaufen wollen.
- 40:19Speaker 0: Auf die Idee kamen sie nicht, aber tatsächlich beobachtet man bei jungen Leuten, dass sie keine Lust auf ein eigenes Auto haben.
- 40:27Speaker 0: Sie finden den Besitzer eines individualer Fahrzeugs nicht sonderlich erstrebenswert.
- 40:31Speaker 0: Das ist ja eine Entwicklung, auf der man wunderbar aufsetzen kann weil man dann überhaupt niemandem irgendwas verbieten muss sondern man kann ja ausgehend davon ein neues Mobilitätssystem installieren das fortschrittlicher ist und das eine Menge Probleme löst.
- 40:47Speaker 0: Das wäre ja, dass man sagt stell dir mal vor wir ersetzen sukzessive den Individualverkehr.
- 40:54Speaker 0: In Innenstädten durch ein System intelligenter selbst fahrender caps.
- 40:58Speaker 0: das ist gesteuert von künstlicher Intelligenz und wenn ich ans brauche rufe ich mir eins an.
- 41:03Speaker 0: kommt das Ding so?
- 41:04Speaker 0: das ist so wenig noch ein Auto wie ein Smartphone und Telefon ist.
- 41:08Speaker 0: das ist ein voll vernetzter kleiner Lebensarbeits- und Freizeitbereich.
- 41:12Speaker 0: und das ding bringt mich jetzt ... meiner Haustür dahin, wo ich hin will und nehme sofort die nächste Fahrt auf.
- 41:18Speaker 0: Von jemand anderem.
- 41:19Speaker 0: Das heißt wir haben keine Lehrfahrten mehr... ...und man hat ausgerechnet das wenn es keine Lehrfahrten mehr gäbe,... ...die Anzahl der benötigten Fahrzeuge sowohl im Kargo-Bereich als auch am Personenverkehr... ...sofort drastisch sinken würde was natürlich nicht im Sinne der Autobauer ist.
- 41:35Speaker 0: Mal wenn nicht möglichst wenig Autos verkaufen sondern möglichst viel!
- 41:38Speaker 0: Aber das wäre so ein Konzept dass sogar auf Gegenliebe stoßen würde Wenn die Attraktivität größer wäre, als die Attaktivitäten eigentlich ins Auto zu besitzen.
- 41:49Speaker 0: Also wenn man sagt guck mal diese Caps sind sehr komfortabel Du bist individuell sofort überall wo du hin willst Du brauchst keine Garage die du bezahlen musst für dein Auto die allermeisterzwert nur rumsteht.
- 42:02Speaker 0: Du musst dich nicht um dieses Auto kümmern.
- 42:04Speaker 0: Es ist ja alles aus der Hand genommen, du bekommst einfach nur die pure Mobilität in allerbester Form geliefert.
- 42:10Speaker 0: Ich bin sicher das man darüber einen Umdenken erzeugen könnte und darauf habe ich mich mit besagtem Vorstandsvorsitzenden letzte Woche noch unterhalten... ...und er wollte tun nichts dem Gedanken Raum geben dass man das Menschen so denken konnte.
- 42:22Speaker 0: Er sagte nein Menschen werden immer ein Auto als Statussymbol haben wollen!
- 42:27Speaker 0: Und sagte dann, naja also vielleicht in Deutschland würde sich das ändern aber dass wäre ja unrealistisch.
- 42:32Speaker 0: man müsste hier in die Welt schauen.
- 42:33Speaker 0: Wo jetzt gerade die Nation wie China oder eben auch andere prosperierende Schwellenländer jetzt beginnen wirtschaftlichen Erfolg zu haben und die Leute ist ein Auto haben wollten.
- 42:45Speaker 0: Es kann aber auch nicht der Sinn und Zweck der Rache sein, dass wir jetzt in diesen Ländern wieder in der Steinzeit anfangen.
- 42:51Speaker 0: Sondern diese müssen wir doch ermächtigen, ermöglichen das sie von vornherein ein fortschrittliches Mobilitätssystem implementieren.
- 43:00Speaker 0: Dass die nicht die Fehler der Vergangenheit auch wieder da machen!
- 43:02Speaker 1: Richtig, ja.
- 43:03Speaker 1: Also ich finde auch... Ich merke das an mir selbst immer.
- 43:06Speaker 1: Ich habe zum Beispiel nie einen Führerschein gemacht.
- 43:08Speaker 1: also war das Thema für mich ein eigenes Auto besitzen, ein eigener Autofahren war für mich... Ich hab schon immer irgendwie alle anderen Alternativen ausgenutzt die sich irgendwie so geboten haben und bin auch trotzdem immer meinen ganzen Leben lang von A nach B gekommen Und ich würde sogar behaupten meistens sogar ein Stück komfortabler weil ich die Zeit anders nutzen konnte.
- 43:27Speaker 1: Ja klar Aber trotzdem wird man in Deutschland immer noch ein bisschen schräg dafür angeschaut.
- 43:32Speaker 1: Also wenn ich Leuten erzählt hab gar keinen Führerschein gemacht und so weiter, ist dann immer wie?
- 43:37Speaker 1: Wie kann das sein?
- 43:38Speaker 1: usw.?
- 43:40Speaker 1: Gerade in Deutschland, wir sind schon sehr verbunden mit unserem eigenen Auto und diesem Gedanken.
- 43:47Speaker 1: Da hat man irgendwie die Garage untersteht das Auto drin und man kann immer damit fahren.
- 43:51Speaker 1: also ich glaube da haben wir schon gerade in Deutschland noch einen weiten Weg Und das das gefährliche ist.
- 43:56Speaker 1: ja Wir sind ja irgendwie auch Vorbild für dann eben Entwicklungsländer Die jetzt auf die Idee kommen sie könnten Autos brauchen.
- 44:02Speaker 1: und Ich glaube der einzige Hebel den man da Hat is wirklich die Automobilbranche die sagen könnte naja Wir erkennen das Problem und wir denken ganze Konzepte neu.
- 44:12Speaker 1: Und gerade VW hätte ja eigentlich solche Konzepten in der Schublade, wenn man sich mal sowas wie Moja in Hamburg zum Beispiel anschaut, die genau dieses Carpooling-Konzept verfolgen mit Elektroautos... durchaus recht komfortabel durch die Stadt fahren für wenig Geld, aber irgendwie rollt man das auch nicht in andere Städte aus.
- 44:31Speaker 1: Und dann macht es mal so als kleines Modellprojektchen irgendwie in Hamburg.
- 44:36Speaker 1: also da ist glaube ich noch viel Arbeit zu tun.
- 44:38Speaker 1: Also Volkswagen
- 44:39Speaker 0: hatte diese Konzepte immer schon in der Schublade.
- 44:42Speaker 0: Ich habe von Volkswagen gearbeitet über einer der Kreativchefs in Deutschland auf Volkswagen Und man hat uns alles gezeigt, wir durften ins Allerheiligste in die Entwicklungsabteilung.
- 44:56Speaker 0: Man hat uns die Pläne dessen was man bauen könnte gezeigt und es war erstaunlich zu sehen dass sie damals in der Lage gewesen wären nachhaltige Automodelle zur Serienreife zu entwickeln.
- 45:09Speaker 0: aber Sie haben es nicht gemacht und Sie haben mehr oder weniger.
- 45:12Speaker 0: offen gesagt das ist darum nicht tun weil Sie keine Lust haben die Investition zu tätigen ... in diese neuen Wertschöpfung und Fertigungsketten, weil man wollte erst mal so lange wie möglich das was man hat ausnutzen.
- 45:26Speaker 0: Und dann wenn das Öl versickert wäre damals war ja noch ein anderes Schreck ins Szenario wir haben irgendwann kein Öl mehr da sind wir ja drüber weg.
- 45:36Speaker 0: aber das war damals das größte Szenarier und dann gesagt naja also wenn es irgendwann nicht mehr da ist können wir immer noch hingehen und können diese Konzepte implementieren natürlich nicht darüber nachgedacht dass es dann viel zu spät sein könnte.
- 45:49Speaker 0: Es zeigt aber, dass egal welchen Bereich man sich anschaut es fast überall ein besseres Angebot gibt und das ist genau die Geschichte, die wir den Menschen erzählen können.
- 46:00Speaker 0: Klimaschutz heißt nicht, dass dir was weggenommen wird sondern Klimaschutz ist die Kunst des besseren Angebots.
- 46:06Speaker 0: Wenn wir also in einer Branche Arbeitsplätze verlieren, dann müssen wir aber dafür sorgen dass wir drei neue Branchen schaffen die diesen Verlust mehr als ausgleichen.
- 46:15Speaker 0: Wenn wir Geringverdiener haben sie sich Klimaschutz nicht leisten können, da muss der Staat mit Klimaschutz Hilfen und Steuererleichterungen diesen Menschen helfen.
- 46:24Speaker 0: Wir müssen Menschen umschulen.
- 46:25Speaker 0: wenn wir feststellen das wir zum Beispiel Inlandflüge reduzieren wollen Dann ist es aber verbunden damit dass wir neue Branche schaffen im Bereich China dass wir unser, muss man sagen, tals lausiges Schienensystem einfach in ein neues Jahrhundert überführen und neue futuristische Schienesysteme installieren.
- 46:46Speaker 0: Wenn wir über Energieersparnis reden dann heißt es nicht, dass wir hier in unserer Wohnung das Wasserabstelle und die Heizungabstellung des Lichts ausdrehen müssen sondern das heißt, dass wie uns als Technologiestandort unsere Fähigkeiten im Bau von künstlichen Intelligenzen besinnen Und in Städten, Intelligent Grids und smarte Verteilernetze installieren.
- 47:07Speaker 0: Künstliche Intelligenzen die in der Lage sind zu sehen wo irgendwo ein Energieüberschuss ist und damit sofort am anderen Ende der Stadt einen gerade auftretenden Energiemangel kompensieren.
- 47:19Speaker 0: Das ist Fortschritt das ist Zukunft.
- 47:21Speaker 0: und dass es im Zweifel ein besseres Leben in einer besseren Welt mit besseren Produkten besserer Nahrung besserer Kleidung größere Chancengleichheit für alle auch in anderen Armenländern auf der Welt, als wir es jetzt haben.
- 47:34Speaker 0: Das ist die Geschichte, die wir erzählen müssen und darin müssen wir
- 47:36Speaker 0: mitarbeiten.".
- 47:37Speaker 0: Und dann kommt mal ein letztes dazu, wenn ich das noch sagen darf... Es wird hier in Deutschland immer gerne das Argument hochgehalten.
- 47:45Speaker 0: Das wäre ja alles eine obsolete Diskussion denn wir würden ja sowieso in der Emissionsbilanz CO² und CO²-equivalente Treibhausgase nur zwei Prozent ausmachen.
- 47:54Speaker 0: also was wir denn eigentlich mit unseren zwei Prozent überhaupt ausrichten wollten?
- 47:58Speaker 0: Und da muss man einfach feststellen Das ist diese rein rechnerischen zwei Prozent, die wir imitieren nichts zu tun haben mit unserem Einfluss als politischer und als technologischer Nation auf die Welt.
- 48:11Speaker 0: Wenn wir hier in Deutschland zeigen dass wir mit grünen Technologien in der Lage sind ein nachhaltiges Wirtschaftswunder auf die Beine zu stellen das also funktioniert.
- 48:20Speaker 0: Dass wir darüber Arbeitsplätze schaffen, dass wir nachhaltige Wertschöpfungsketten schaffen das wird das Leben der Menschen verbessern.
- 48:26Speaker 0: dann werden andere das Nachmachen.
- 48:27Speaker 0: Dann können wir Druck ausüben Kraft unseres politischen Gewichts auf andere, dann können wir in Verhandlungen mit anderen sagen ihr müsst das aber jetzt auch tun.
- 48:34Speaker 0: Dann können wir zeigen dass unsere nachhaltigen Technologien Exportschlager sind.
- 48:40Speaker 0: damit können wir Deutschland wieder an die Weltmarktspitze bringen.
- 48:43Speaker 0: vor allen Dingen aber können wir dann prosperierende Länder arme und schweden länder in den Standversätzen nachhaltig zu prosperieren denn sonst sind sie gezwungen mit Kohlekraftwerken unter Versündigung all dessen was wir bereits getan haben zu prosperiere.
- 48:59Speaker 0: Insofern ist das ja unsere große Verantwortung und die Verantwortung der reichen Nationen.
- 49:03Speaker 0: Ohne die armen Länder, die Entwicklungsländer gibt es keinen globalen Klimaschutz.
- 49:09Speaker 0: Es wird nicht gelingen!
- 49:10Speaker 0: Wir müssen ihnen diese Technologien liefern und wir müssen sie ihnen kostenlos liefern.
- 49:15Speaker 0: Und wir müssen ihn ihre Schulden erlassen damit sie nicht länger in der Schraubzwinge ihrer Verpflichtungen gezwungen sind eben auch umweltschädlicherweise möglichst schnell Geld zu verdienen damit sie nicht in dieser reinkonsum- und gewinnorientierte Wachstumsspirale rein geraten, in der wir schon sind.
- 49:30Speaker 0: Sondern es wird zu einem nachhaltigen und mehr werteorientierten System finden.
- 49:34Speaker 0: All das kann Deutschland in hohe Maße beeinflussen – das geht weit über diese zwei Prozent hinaus!
- 49:41Speaker 1: Jetzt haben wir ja vielleicht, wenn wir zum Abschluss noch mal optimistisch in die Zukunft blicken oder zumindest konstruktiv in die Zukunft blicken.
- 49:49Speaker 1: Wir sind ja in diesem Wahljahr... Kommen
- 49:50Speaker 0: wir doch die ganze Zeit schon!
- 49:52Speaker 1: Richtig, ja?
- 49:53Speaker 1: Wenn wir in diesem Wahliya ...wir sind in diesem Wahljahr und im September steht die Bundestagswahl an.
- 49:58Speaker 1: Wir werden alle also hoffentlich eine neue Regierung bekommen.
- 50:03Speaker 1: In jedem Fall aber einen neuen Bundeskanzler oder neuer Bundeskünstlerin.
- 50:07Speaker 1: Wenn Sie jetzt der Klimastrategie-Chef dieser neuen Personen wären.
- 50:13Speaker 1: Was werden denn Ihre konkreten ersten Schritte, wo man irgendwie anpacken müsste und wo Sie sagen würden?
- 50:19Speaker 1: das, dass wären die ersten Sachen, die wirklich oberste Priorität hätten?
- 50:22Speaker 0: Bis spät ist ein Zwei-Tausenddreißig komplett raus aus den Fossilen.
- 50:28Speaker 0: also nicht Abschaltung des letzten Kohlekraftwerks erst Zwei Tausend Drei-Sicht sondern vor Zwei Tausend Dreißig absolute Ausstieg Und bis dahin dann eine Vollversorgung, eine flächendeckende, sufficente Vollversorgen durch erneuerbare Energien.
- 50:44Speaker 0: Denn das müssen wir schaffen!
- 50:47Speaker 0: Wir haben ja momentan – wir haben ja die durch das Karlsruher Urteil bedingt unser Klimaschutzgesetz nochmal reformiert.
- 50:55Speaker 0: Interessanterweise auch zu sehen wer denn da alles vor die Kamera getreten ist und sich wie Bolle darüber gefreut hat nämlich genau die Die ist vorher vermasselt hatten und die, die man dann im Grunde genommen abgewatscht hat dafür dass es nicht gut gemacht haben.
- 51:06Speaker 0: Haben sich dann für die Mikros gestellten gesagt wichtiges Signal aber es ist immer noch nicht ausreichend.
- 51:13Speaker 0: das heißt immer noch dass wir in bis Anfang der zweitausend dreißiger Jahre unser Emissionsbudget verbraucht haben werden also das was wir noch ausstoßen dürfen an CO zwei und Äquivalenten um eben die Erderwärmung bei maximal zwei Grad plus zu begrenzen was das Alleräußerste dessen ist was wir dürfen Und das gilt ja für alle Länder dieser Welt.
- 51:32Speaker 0: Der Weltklimarat hat diese Emissionsbudget ausgerechnet, aktualisiert sie immer und sagt so viel dürfte er noch in die Luft blasen und alles was ihr darüber hinaus in die luftblasst Das führt uns dann in die Hölle.
- 51:43Speaker 0: Dann haben wir keinen Gestaltungsspielraum mehr.
- 51:45Speaker 0: So das heißt also wenn jetzt die Bundesregierung hingeht und ganz stolz verkündet Sie hätte den Zeitpunkt an dem wir klimaneutral sein wollen auf zwei tausend fünfund vierzig vorgezogen Dann ist es quatsch Völliger Blödsinn.
- 51:59Speaker 0: Der Klimawandel ist nicht beeindruckbar von politisch ausgehandelten Ausstiegsdaten, sondern wir müssen klimaneutral sein wenn wir unsere Emissionsbudgets aufgezehrt haben.
- 52:07Speaker 0: Denn entweder müssen wir dann weiter CO-Zwei imitieren weil wir keine Vollversorgung durch Erneuerbare haben was fatal wäre für die Umwelt oder aber wir würden Versorgungslücken riskieren und würden damit die Bewältigung einer Krise auf junge Menschen abschieben, die sie nicht verursacht haben.
- 52:25Speaker 0: Beides wäre fatal, da haben wir nur die Alternative.
- 52:28Speaker 0: Nur die Möglichkeit zwei Tresunddreißig die Vollversorgung durch erneuerbare zu haben ist dass wir müssen stärker in die Innovation nicht nur mit den vorhandenen Mitteln die Erneuerbaren ausbauen Wind Sonne und andere sondern wir müssen vor allen Dingen an diesen Technologien noch mal weiter forschen.
- 52:44Speaker 0: Wir müssen sie verbessern.
- 52:45Speaker 0: oder gibt es fantastische Ansätze?
- 52:48Speaker 0: aber das müssen wir hier in die Hand nehmen.
- 52:49Speaker 1: optimistisches Schlusswort sind Sie der Meinung wir schaffen das?
- 52:55Speaker 0: In einem Szenario von vielen schaffen wir das.
- 52:58Speaker 0: Und es liegt in unserer Hand?
- 52:59Speaker 0: Noch!
- 53:00Speaker 1: Dann nehmen wir das mal als Appell für die Zukunft und für die nächsten Monate, ich glaube man sollte eher die nächsten Monate als die nächsten Jahre... ...in den Blick nehmen und da wirklich schnell handeln und die richtigen Weichen stellen.
- 53:12Speaker 1: Ich danke Ihnen sehr für die Einblicke, für das großartige Buch und das Gespräch.
- 53:17Speaker 1: Dankeschön,
- 53:18Speaker 0: danke Ihnen.
- 53:19Speaker 0: Das war's leider schon.
- 53:21Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken Das Gespräch zu Ende.
- 53:25Speaker 0: Vielen Dank fürs Zuhören!