Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Illegales Straßenrennen mitten in Hamburg
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 22. August. Illegales Straßenrennen in Hamburg, drei Menschen verletzt. Streit über Fahrradstadt-Potenzial geht in die nächste Runde. E-Bikes in Hamburg, die Hansestadt hat Nachholbedarf. 100-Wasser-Café in Ottensen wird wieder eröffnet. Dockville-Festival ruft zur finanziellen Unterstützung auf. Music. Offenbar durch ein illegales Straßenrennen sind auf der Kennedybrücke in der Nacht zum Donnerstag drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei Hamburg mitteilt, sollen gegen 23.15 Uhr ein schwarzer Mercedes E-Klasse und ein weißer Smart-Vorfur direkt hintereinander mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung St. Georg unterwegs gewesen sein. Als der Fahrer des Mercedes nach dem Überholen eines Skoda zurück auf den rechten Fahrstreifen wechseln wollte, stieß er während seiner leichtsinnigen Aktion gegen das Heck eines vorausfahrenden Wagens. Dadurch verlor der Mercedes-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Lichtmast an der Fahrbahn. Der 26 Jahre vermeintliche Raser erlitt durch die Kollision leichte Verletzungen, ebenso wie der 43 Jahre alte Fahrer des Autos, das der Mercedes am Heck getroffen hatte, sowie dessen 41-jährige Beifahrerin. Ein Rettungswagen musste den 26-Jährigen zur weiteren Behandlung in eine nahe Klinik fahren. Einsatzkräfte entdeckten den zweiten an dem mutmaßlichen Rennen beteiligten Wagen sowie dessen Fahrer einen 28-jährigen Mann. Gegen ihn sowie den 26-Jährigen wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Ihnen wurden auch Blutproben entnommen, da es Hinweise auf eine Beeinflussung durch Alkohol oder Drogen gab. Die Autos wurden beschlagnahmt. Ist Hamburg eine Fahrradstadt? In dieser Frage sind CDU-Fraktionschef Dennis Thering und Verkehrssenator Agnes Thiaks, Grüne, aneinandergeraten. Thering hatte im Abendblatt erklärt, Hamburg ist keine Fahrradstadt und wird auch künftig keine Fahrradstadt sein, weil die Rahmenbedingungen im Vergleich zu Kopenhagen, Amsterdam oder Rotterdam andere sind. Das müssten SPD und Grüne endlich auch verstehen. Postwendend kam die Antwort der grün geführten Verkehrsbehörde, Hamburg ist auf dem Weg, eine Fahrradstadt zu werden. Das zeigen auch die Zahlen ganz eindeutig. Das Fahrrad ist der seit einem Vierteljahrhundert am stärksten wachsende Verkehrsträger. Nun positioniert sich der Koalitionspartner SPD in der Mitte. Hamburg ist eine Stadt, die allen Menschen das richtige Mobilitätsangebot macht, sagte der SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf. Zu einer weltoffenen und vielfältigen Großstadt gehört es dazu, dass der Fahrradverkehr eine wichtige Rolle spielt, genauso wie der Autoverkehr und der ÖPNV. Das Elektrorad aber scheint in der Hansestadt keine große Rolle zu spielen. In Hamburg rollen bundesweit die zweitwenigsten E-Bikes über die Straßen. Das geht aus einer Umfrage des Energieanbieters E.ON hervor. Demnach liegt die Besitzquote von Elektrofahrrädern in der Hansestadt bei 19,8 Prozent. Ganz anders sieht es in Schleswig-Holstein aus. Das nördlichste Bundesland belegt mit 29,5 Prozent Platz 4. Unter den Landkreisen liegt Plön vorn, 34 Prozent. An der Spitze liegt mit 34,9 Prozent Niedersachsen. Schlusslicht ist mit nur 14,9 Prozent Berlin. Bundesweit fuhren 28 Prozent aller befragten Fahrrad mit elektrischer Unterstützung. 2024 waren es 24,7 Prozent. Eine Kaffee-Ikone geht wieder an der Start. Die weiß getünchte Fassade des Stadtcafés an der Beringstraße in Ottensen war über Jahre ein beliebtes Ziel für Fans üppiger Brunch-Buffets. Doch dann stand die als 100-Wasser-Café bekannten Location seit 2019 leer. Ab Oktober wird sich das ändern. Lena Paus will dann das Pauszeit in den Räumen eröffnen, an deren Gestaltung der weltberühmte Künstler Friedensreich 100 Wasser mitwirkte. Die 28-Jährige ist studierte Ökotrophologin und war vor ihrem Sprung ins Gastrogewerbe in der Ernährungsbildung tätig. Paus setzt auf pflanzenbasierte Küche, möglichst regional und saisonal. Wir planen mit einem ganztägigen Frühstücksangebot mit Stullen, Pancakes, süßen und herzhaften Bowls, sagt Paus zum Hamburger Abendblatt. Gerade erst ist das Dogville Festival 2025 in Wilhelmsburg zu Ende gegangen, da senden die Veranstalter auf ihren Social-Media-Kanälen einen Notruf. Die Lage ist ehrlicherweise schwer, heißt es in dem Posting, und man wolle das jetzt transparent kommunizieren. Die Produktions- und Personalkosten sind enorm gestiegen, teils sind sie sogar doppelt so hoch wie zuvor. Der Markt ist hart umkämpft, die Fördermittel auch. Damit sind wir nicht allein. Viele Festivals kämpfen mit denselben Herausforderungen, manche können sie nicht mehr stemmen. Das MS-Docville werde weiter stattfinden und der Termin für 2026, 14. und 15. August, stehe ja auch schon. Doch damit das Festival eine langfristige Perspektive habe, sei jetzt dringend Unterstützung notwendig. Weil die Lage so ist, wie sie ist, melden wir uns heute bei euch. Es schließt sich die Bitte an, mit dem Ticketkauf für 2026 nicht zu warten, sondern sofort zuzugreifen. Gerade die erste Phase des Vorverkaufs, wenn es Early-Bird-Tickets zu kaufen gibt, ist die wichtigste für uns. Um ganz direkt zu sein. Nur wenn ihr frühzeitig Tickets kauft, können wir das MS-Docville sicher planen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.