Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 049 Tarot in der Literatur - Folge 15: Der Zauberer von Oz I mit Tino Wiesinger
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- Petra: Hallo zusammen. Wieder begrüßen wir euch zu einer neuen Folge von Taro in der Literatur. Ich bin Petra Baum von Spirit, Mind, Energy. An meiner Seite wie immer, Dino Wiesinger, herzlich willkommen. In dieser Folge richten wir unseren Blick auf einen der bekanntesten Klassiker der Kinder- und Fantasy-Literatur, der Zauberer von Oz von Leimen, Frank Kaum eine andere Geschichte hat die Vorstellungskraft so vieler Generationen geprägt. Mit ihren unvergesslichen Figuren, der Reise entlang des Gelben Ziegelweges und der Suche nach Mut, Herz, Verstand und Heimat. Lyman Frank Baum wurde 1856 im US-Bundesstaat New York geboren und wuchs in einer wirklich wohlhabenden Familie auf. Sein Vater war Ölunternehmer. Schon früh zeigte er großes Interesse an Fantasygeschichten, Theater und Druckerei. Als Jugendlicher betrieb er sogar eine eigene kleine Zeitung. Sein beruflicher Lebensweg verlief ungewöhnlich vielfältig. Er arbeitete unter anderem als Schauspieler, Theatermanager, Händler, Journalist sowie als Verkäufer und Zeitungsherausgeber. Als Schriftsteller wurde er jedoch erst vergleichsweise spät bekannt. Der Durchbruch kam im Jahr 1900 mit der Veröffentlichung von The Wonderful Wizard of Oz. Der Roman soll aus improvisierten Gute-Nacht-Geschichten entstanden sein, die Baum seinen Söhnen erzählte. Das Buch wurde sofort ein großer Erfolg und bereits 1902 erfolgreich für die Bühne adaptiert. Mit der Welt von Oz schuf Baum eine der ersten großen eigenständigen amerikanischen Fantasy-Welten. Insgesamt verfasste er 14 Oss-Bände, deren Einfluss auf die moderne Kinder- und Fantasy-Literatur bis heute spürbar sind. Übrigens soll der Name Oss der Familienüberlieferung zufolge durch einen Blick auf einen Aktenschrank mit der Beschriftung O bis Z entstanden sein. Spätestens durch die berühmte Verfilmung von 1939 erlangte die Geschichte weltweite Bekanntheit und wurde zu einem festen Bestandteil der Weltliteratur. Kleiner Fun Fact, die ikonischen roten Schuhe sind eine Erfindung des Films. Im Original trägt Dorosy silberne Schuhe. So, und nach diesem kleinen Überblick über Leben und Werk des Autors, wenden wir uns jetzt den Abenteuern von Dorosy und Toto zu und der Frage, welche Tarot Archetypen sich zuordnen lassen. Lieber Tino, deine Bühne. Tino Wiesinger: Ja, liebe Petra, du wirst es nicht glauben, aber den Zauberer von Oz habe ich tatsächlich erst, ich glaube, vor zwei Jahren das erste Mal gelesen und auch den Film auch erst vor zwei Jahren das erste Mal gesehen. Petra: Hahahaha Tino Wiesinger: Ich muss sagen, ich konnte früher, eigentlich bis heute, kann ich nichts mit Geschichten anfangen, wo Leute sich dann verkleiden oder wo irgendwelche Puppen oder irgendwie das vorkommen. Das mag ich nicht. Ich mag auch nicht die Augsburger Puppenkiste und so. Das ist immer so ein bisschen gruselig. Aber wie bin ich überhaupt zum Zauberer von Ost gekommen? Das liegt daran natürlich an meiner London-Liebe und an meiner England-Liebe. Denn es gibt natürlich ein ganz tolles Musical, was die Vorgeschichte von Zauberer von Oz zeigt. Und das ist das Musical Wicked, was ich schon mehrfach gesehen habe. Und jetzt gab es ja auch diesen Film dazu. den ich auch nicht schlecht finde. Dann wollte ich wissen, wie es weitergeht. Dann bin ich auf den Zauberer von Oz gekommen. Ich habe mir irgendwann diesen Film angeguckt und war völlig fasziniert, dass der wirklich in den 30er-Jahren entstanden ist. Das muss man sich vor Augen führen. ist schon heftig, was da für Möglichkeiten da waren. Gut, man weiß, glaube ich, heutzutage, dass das gar nicht so einfach war, diesen Film zu drehen. gab es auch gesundheitliche Schäden bei den Schauspielern und so. Mit dieser Farbe, was die da alles benutzt haben. Das ist genau meine These, diese Verkleidung, das ist nicht meins. Aber letztendlich diese Botschaft, hinter Doris' Reise steht. Das ist großartig. Man muss sich erst mal vor Augen führen. Dieses kleine Mädchen, was in Kansas lebt und es erlebt einen Wirbelsturm. Und dieser Wirbelsturm ist ja da gar nicht so ungewöhnlich, aber der ist offensichtlich so stark, dass das gesamte Haus mitgetragen wird. Also das Haus fliegt in die Luft. Und Dorothy befindet sich im Haus mit ihrem Hündchen und sie fliegt da irgendwie weit weg in ein fernes Land und landet dann in einer völlig neuen Welt. Aber sie hat erst einmal überhaupt keine Ahnung. Sie weiß überhaupt gar nicht, wo führt mich diese Reise hin, warum bin ich überhaupt jetzt in die Luft gegangen sozusagen, warum fliegt das Haus jetzt plötzlich weg. Da steckt eine gewisse Naivität drin, dieser Glaube daran, dass überhaupt so ein fliegen kann, dass ein Würbesturm so stark sein kann. Und an welche Tarotkarte denken wir da natürlich? Der Beginn einer Reise, der nahe. Und da ist sogar dieses kleine Hündchen dabei. Und das ist natürlich ganz archätypisch, dass Dorothy da auf diese Reise geht und in einem völlig fremden Land aufwacht. Petra: und vor eingenommen, keine Ahnung von nichts und trotzdem sich auf den Weg machen. Tino Wiesinger: Sehr sympathisches Mädchen übrigens. Anders als es gibt noch so eine andere Geschichte. Alice im Wunderland. Alice, auch die ist nicht so ist. Die ist wiederum nicht meine Sympathiefigur. Da mag ich tatsächlich Dorothy lieber. Alice ist dann, darüber sprechen wir aber später mal in einer Folge vielleicht. Die dann nicht ihrer Lehrerin, ihrer Schwester glaube ich zuhört im Geschichtsunterricht. Das geht ja gar nicht. Dorothy schläft einfach in ihrem Bett und geht dann auf die Reise. Deswegen ist mir das sympathischer als Alice, die dann einfach eine Geschichtsstunde verschläft, mehr oder weniger. Aber gut, darüber sprechen wir dann ein anderes Mal. Ja, das ist tatsächlich so. Genau. Auf jeden Fall landet sie dann im... Petra: Ich würde mal sagen, hier spricht der Lehrer in dir, Das kleine Ego hier zu sagen, das kann ja wohl nicht wahr sein. Tino Wiesinger: Land von Oz. Und dieses Land, wir gehen heute mal nicht chronologisch vor, sondern gucken uns die Figuren an, die da vorkommen in diesem Roman. In diesem Land wird von einem Zauberer beherrscht, den ja dann auch Dorothy und ihre Gefährten aufsuchen. Und das ist der Zauberer von Oz. Und dieser Zauberer, als sie dann da auch ankommen bei diesem Zauberer... Ja, der tut nur so, als hätte er magische Kräfte und der lebt von Illusionen. Der macht Angst durch irgendwie so eine besondere, eine besondere Stimme, die ja auch nur nachahmt letztendlich. Aber in Wirklichkeit ist das nur ein kleines, armes Würstchen im Prinzip. Also gar kein wirklich großer Zauberer. Und da denke ich an die Schattenseite des Marias. Petra: Vielleicht könnte man sogar noch ganz leicht den Schwarzmagier der Illusion daneben stellen. Aber nur so etwas. Tino Wiesinger: Das stimmt, das ist genau diese Illusion, die da erzeugt wird. Und das ist das, was uns der Magie eigentlich lehrt, dass wir eben nicht täuschen sollen, nicht Illusionen... nachhängen sollen, sondern letztendlich das, was wir können, auch authentisch leben, ohne dass wir auch andere negativ für unsere Zwecke beeinflussen oder missbrauchen. Sondern es geht wirklich darum, dass wir die Macht, die wir haben, für etwas Positives einsetzen. Und der Zauberer von Ostner, der tut das eigentlich erst mal nicht so wirklich. Aber was ist denn überhaupt das Ziel dieser Reise zum Zauberer von Oz? Alice? Alice, sag ich schon. So weit sind wir schon. ⁓ ist dann wieder... Sie hat mich traumatisiert, dieses Mädchen. Dorothy trifft auf ihrer Reise in diesem Land Oz noch auf weitere Gefährten. Petra: ⁓ mein Gott! Das war's. Tino Wiesinger: Sie trifft einerseits auf den Blechmann, einem Mann in einer Blechrüstung sozusagen, auf eine Vogel. Ja, ja, ja, eben. Das ist genau das, was mich immer abgeschreckt hat, wahrscheinlich, vor dieser Geschichte. Petra: Jetzt sind wir doch fast wieder bei der Augsburger Puppenkiste. Tino Wiesinger: Sie trifft auf eine Vogelscheuche, ich dann wiederum noch, die finde ich ganz sympathisch. Und sie trifft auf einen Löwen, den ich auch ganz sympathisch finde, muss ich sagen. Aber diesen, diesen Blechmann, na ja, also ich weiß nicht, das ist nicht, ist nicht so meins. Da muss ich wirklich bisschen an die Augsburger Puppenküste denken. So, und mit diesem, mit diesen drei Gefährten begibt sie sich auf eine Reise. Denn eigentlich ist ja ihr Ziel, wieder nach Hause zurückzukommen. Und sie erhofft durch den Zauberer von Ost, dass der ihr den Weg nach Hause zeigen kann. Kriegt ihr natürlich nicht hin, weil das kein wirklicher Zauberer ist. Sie muss da schon andere Wege finden, wieder nach Hause zu kommen. Aber... Dabei helfen ihr die drei Gefährten. Die drei Gefährten sind eigentlich archätypische Figuren, die auf der Suche sind nach etwas, die sich selber vielleicht nicht so akzeptieren können und wollen, wie sie sind. Wir fangen mit dem Offensichtlichen an, mit dem Blechmann. Der Blechmann hat eine Rüstung umgelegt. Er hat eine Rüstung ⁓ sich. Er kann es ja auch nicht verändern. Und er ist rein äußerlich jemand, durch den man irgendwie nicht durchkommen kann. Ein Blech ist halt fest und nicht wirklich durchdringbar. Deswegen steht der Blechmann natürlich auch für die Sehnsucht. Nach Gefühl und was ist Gefühl, der hält es hoch, es sind die Kelche. Und zwar der Ritter der Kelche hier in dem Fall. Beim Blechmann denken wir natürlich sofort an Ritter, Ritter mit der Rüstung. Aber er sucht nach Gefühl. Er möchte ein Herz haben. Er möchte als gefühlvolle Person wahrgenommen werden. ⁓ So sieht er sich selbst eben nicht, weil er ja eben nur der Blechmann ist, durch den man nicht durchdringen kann. Dorothy möchte ihm helfen, auch zu sich selbst zu finden, letztendlich. Und dann geht die ganze Geschichte aber noch weiter. Sie trifft nicht nur auf den Blechmann, sondern sie trifft auch auf die Vogelscheuche. Und die Vogelscheuche, naja, da denkt man sofort an, die ist hässlich und die schreckt irgendwie die Vögel ab, verscheucht die Vögel. Aber wenn man sich jetzt überlegt, wie eine Vogelscheuche aufgebaut ist, die hat Stromkopf. Und Stromkopf steht immer für Dummheit. bildlich gesprochen. Das heißt, diese Vogelscheuche hält sich nicht besonders, hält sich nicht für besonders schlau, eher für dumm und sie sucht eigentlich nach dem Verstand. Nach dem Gefühl kommt der Verstand. So und da sind wir jetzt bei den Schwertern angelangt und da habe ich jetzt nicht gesagt, dass wir hier den Ritter der Schwerter nehmen, denn die Vogelscheuche Petra: Ja. Tino Wiesinger: geht es ja nicht darum, wirklich mutig und kräftig und stark zu sein oder wirklich als jemand wahrgenommen zu werden, der vielleicht noch ein bisschen zu aktiv auch durch die Welt geht, sondern eigentlich sehnt sich die Vogelscheuche danach als Ratgeber wahrgenommen zu werden, als vielleicht auch Autorität, die wirklich Ahnung von der Sache hat. Und deswegen haben wir hier den König der Schwerter. Und das schafft die Vogelscheuche dann auch. Ich verrate schon so bisschen was, genau wie der Blechmann. weil die beiden sich so annehmen, wie sie sind. Und dadurch dann auch zur Eigenschaften kommen, die man vielleicht vorher für völlig undenkbar gehalten hat. Wenn man sich nicht selbst so akzeptiert, wie man ist. Wir sind aber noch nicht am Ende. Es gibt noch eine dritte. Ja, Figur kann man nicht sagen. Ja, doch Figur kann man sagen. Kein Mensch. ist kein Mensch. Es ist nämlich der Löwe. Der Löwe, der für Mut steht. Jeder Löwe, wenn wir an den Löwen denken, denken wir an den König der Tiere, der brüllen kann, der sich mit allen anlegen kann, der wirklich mutig drauf losgeht. Petra: Vielen Tino Wiesinger: Und unser Löwe hier, ja, der ist eigentlich genau wie dieser Löwe auf der Karte, auf der Karte der Kraft. Denn der unterwirft sich, der wirkt zahm, der wirkt harmlos, man kann ihn ins Maul fassen, er würde nie zubeißen. Wahrscheinlich nicht. Petra: Wahrscheinlich. Tino Wiesinger: Aber ich finde es spannend, dass wir das aus der Perspektive des Löwen betrachten. Und nicht nur immer aus der Perspektive dieser Person auf der Karte. Man muss sich überlegen, wie fühlt sich der Löwe, der da unterworfen wird, sozusagen. Denkt er sich auch, wie toll, dass ich mal nicht mutig sein muss und nicht stark sein muss. Vielleicht denkt er das. Petra: Ja. Tino Wiesinger: Vielleicht hat er aber auch so den Gedanken, ich wäre jetzt viel lieber mutig und möchte drauf los und möchte diese Person da besiegen. bin schließlich der König. Und so denkt anfangs zumindest unser Löwe auch, dass er denkt, ich muss doch mutig sein. Ich muss doch wirklich Leute und Menschen und besiegen können. Das ist doch wichtig. Am Ende erkennt der Löwe. dass es auch schön ist, wenn man sensibel ist, wenn man nicht immer nur stark und mutig sein muss. Und ich glaube, das ist dann der größte Mut. Zu dritt sind die nämlich stark. Eigentlich sind sie zu viert, weil Dorothy daher auch noch dabei ist, die nach der Heimat sucht. Nach der Heimat, kennen sie es eigentlich, aber im Grunde suchen alle vier nach der Heimat, nämlich nach ihrer inneren Heimat. Was ist ihre innere Heimat? Und das ist eigentlich die Waagesuche. Es geht nicht darum, dass Dorothy nach Hause zurückfindet im Sinne von Kansas und das Haus wieder da steht, wo es immer gestanden hat, sondern sobald sie ihre innere Heimat gefunden hat. Oder auch, da muss ich jetzt an dieses... dieses schöne, sehr bekannte Lied denken, durch den Film ja bekannt wurde, Somewhere Over the Rainbow. Kennen ich, alle, haben wir alle im Ohr. Ja, wenn sie vielleicht zum Ende des Regenbogens gefunden hat. Und der Regenbogen steht ja für Vertrauen, übrigens auch für Vielfalt. Jeder hat unterschiedliche Charaktere und ... Es ist unterschiedlich, jeder ist so wie er ist und ist okay so wie er ist. Und da kann einem auch kein schlechter Magier oder irgendeine Hexe etwas antun, die einem was Böses will, sondern wenn man seine innere Heimat gefunden hat und sich selbst so akzeptiert, wie man eigentlich ist, wie man sein möchte und sein kann, dann findet man wieder zurück. Sie braucht gar keinen Maria, keinen Zauberer von Oz, ⁓ wieder zurückzufinden, sondern sie brauchen nur sich selbst. Und das erinnert beispielsweise ja auch an die Gefährten. Vom Herrn der Ringe. reden hier von den Gefährten. Aber auch im Herrn der Ringe wird das ja deutlich. Man wird nur durch Freundschaft und durch Zusammenhalt zum Ziel kommen. Und man ist im Prinzip nicht allein. Auch mit sich selbst ist man nicht allein. Denn man hat ja eigentlich alles, ⁓ was auch diese Gefährten hier verkörpern, Gefühl, Verstand, auch Mut, hat jeder in sich und hat dementsprechend diese innere Heimat auch in sich. Und das finde ich ganz lustig, weil wir im Vorgespräch natürlich auch auch darüber gesprochen haben, wo eigentlich unsere Heimat. Ja, die ist in uns und es ist egal, wo wir hingehen. Und da musste ich an einen meiner Lieblingsmodeschöpfer denken, Karl Lagerfeld, der gesagt hat, Heimat ist da, wo ich bin, ich nehme mich überall selbst mit hin. Und so geht es im Grunde auch Dorothy. Petra: Ja. Tino Wiesinger: Sie ist ja im bildlichen Sinn sogar noch zu Hause. Denn am Ende stellt sich raus, sie hat geträumt. Es ist ein Traum. Es passiert alles in ihrem Inneren. Und alles, das ist alles letztendlich in uns. Und dann kehren wir auch übrigens wieder zu dem positiven Bild des Magiers zurück. Weil wenn der Magier... seine Lichtseite zeigt, dann hat er auch alles in sich. Petra: Fähigkeiten in sich, was er realisieren kann. Tino Wiesinger: Ja, und wenn er seine Fähigkeiten und wirklich richtig nutzt für sich und auch im Sinne von anderen, dann findet er auch seine innere Heimat. Ja. Und damit sind wir auch schon am Ende dieser eigentlich kurzen Geschichte, aber doch so bedeutsamen Geschichte, die ich erst so richtig vor zwei Jahren kennengelernt habe. Und ich mag diese Geschichte tatsächlich, weil für mich eben nicht mehr diese Masken, diese Verkleidung im Vordergrund steht. Der Blechmann ist nur das Äußere. Die Vogelscheuche ist auch der Stroh. Sagt man der oder das Stroh? Das Stroh oder der Stroh Petra: Das. ⁓ Tino Wiesinger: Das... Ja, also auch das ist letztendlich nur Fassade. auch beim Löwen. Die Mähne, vielleicht ist auch die nur Fassade. Und... Petra: Hattet euch leger. Tino Wiesinger: Letztendlich geht es darum, auch schon im jungen Alter zu erkennen, dass man dann richtig ist, wenn man sich selbst so nimmt, wie man ist. Und dann findet man auch nach Hause. Petra: und er hat noch eine Karte gehabt, man findet seinen Platz in der Welt, wo man dann wirklich weiß, wenn ich mit all den Fähigkeiten, die in mir sind, Platz gefunden habe, dann wird im wortwörtlichen Sinne eine runde Sache draußen. Tino Wiesinger: denn die Welt, richtig, die steht für die Heimkehr. Deswegen passt das super. Petra: Ja. Und wie immer haben wir natürlich auch Karten draufgezogen. Und bei mir ist es das Ast der Stäbe. Und das ist aber auch so der gesamte Mut, diese Geschichte sich einzulassen. auch wenn es nachher ein Traum ist, es ist der Mut von den Mädchen, wieder auf den Weg zu machen, sich die Gefährten zu suchen. Es ist eigentlich so das Potenzial, was komplett in dieser Geschichte liegt. ist etwas sehr Schönes zu sagen. Wenn ich etwas erreichen will, dann mache ich das. Tino Wiesinger: Und es kostet manchmal auch Mut, zu sich selbst zu finden. Aber wenn man es dann getan hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß oder ich würde sogar sagen, ist eigentlich sicher, dass man am Ende, und das ist die Karte, ich nämlich gezogen habe, als Sieben. Petra: Definitiv, Mhm. Eine der Fortsetzungen, was entsteht aus der Initiative, kann zum Erfolg führen. Tino Wiesinger: Genau, und die Geschichte geht auch noch weiter. Wir sind ja hier bei den Wechselstäben und noch nicht am Ende, sondern Selbstfindung ist, glaube ich, ein Prozess, der immer weitergeht und auch nicht einfach abgeschlossen ist, sondern wir entwickeln uns, wir gehen die Heldenreisen bewusst im Plural immer wieder von vorne. geht's los und ja deswegen finde ich passen hier die sechs Stäbe auch sehr gut und damit Petra: sind wir wieder mal am Ende eines Tarot-Gesprächs gelandet und diesmal über die fantastische Welt von Oz und Libertino. Ich danke dir herzlich. Es ist immer wieder eine sehr lebendige Welt, die wir hier aufrufen. Es geht uns ja nicht darum, das Buch chronologisch zu erzählen, sondern wirklich das rauszuziehen, wer Interesse hat an der Literatur. der kann sich das Buch dann auch noch mal zulegen. Wir freuen uns über eure Kommentare, eure Ansichten, eure Ergänzungen oder Zustimmungen und sagen wieder mal Tschüss, bis zum nächsten Mal. Tino Wiesinger: Bis zum nächsten Mal. Ciao!