Latest / «Call the Boss» / Christoph Lenz, Medienchef von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider
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- 0:00Politik ist ja irgendwie auch dankbar, weil permanent etwas
- 0:03Neues passiert, wo man wieder darüber sprechen kann.
- 0:05Das ist ein bisschen, ich weiss nicht genau wie Promis oder so
- 0:08etwas. Call the Boss, Ein Format vom
- 0:13Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munut
- 0:17und vom SEG Areal am Rheinfall. Call The Boss Christoph Lenz,
- 0:24Medienchef von der Bundesrätin Elisabeth Bumschneider.
- 0:30Christoph Lenz. Da ist die Nina vom Wirtschafts
- 0:32Newsletter Zahltag. Hallo Christoph.
- 0:35Hallo Nina. Christoph, Du bist in
- 0:37Schaffhausen aufgewachsen und quasi politisch sozialisiert
- 0:40worden. Als Mitglied von der AL kennt
- 0:43man dich vielleicht noch, hast jahrelang als Journalist im
- 0:45Bundeshaus gearbeitet, beim Blick beim Tagi und jetzt hast
- 0:49du, wieso viele Zeiten gewechselt und bist Medienchef
- 0:52von der Bundesrätin Elisabeth Bonschneider sag mal, ist sie
- 0:56ein guter Boss? Ja, ich finde, es ist ein.
- 1:01Es ist ein guter Boss. Sie hat also wie bei jeder, bei
- 1:06jedem Job, wenn man so miteinander ins Gespräch kommt,
- 1:09ob man will, zusammen arbeiten, dann fängt man an zu verhandeln
- 1:13und ich muss sagen, also so, ich bin in einer speziellen
- 1:16Situation, ich habe 2 kleine Buben, ich will mit denen auch
- 1:21einen Tag verbringen, also ich arbeite da nicht 100%, sondern
- 1:2380, ich wohne in Genf. Bin deshalb auch nicht immer,
- 1:29kann nicht immer in Bern verfügbar sein.
- 1:30Ich muss manchmal Buben in der Kita holen gehen, manchmal
- 1:33überbringen und so weiter und das ist ein wichtiger Teil
- 1:36gewesen in den Verhandlungen mit meiner Chefin und ich finde, sie
- 1:40hat sich jetzt in diesen zweieinhalb Jahren, wo wir
- 1:42zusammenarbeiten, wirklich sehr gut an unsere Vereinbarung
- 1:46gehalten, dass ich manchmal auch einfach familiäre Pflichten habe
- 1:51und nicht immer ihr kann zur Verfügung stehen.
- 1:54Also sie lebt das, wo sie sich auch dafür einsetzt, nämlich
- 1:57Gleichstellung. Kannst du uns noch etwas
- 2:00verraten von ihr, wo vielleicht die wenigsten wissen?
- 2:05Das ist schwierig zu sagen. Ich würde sagen, etwas, wo man
- 2:11auch öffentlich jetzt zunehmend von ihr sieht, ist, dass sie
- 2:14jemand ist, wo wirklich sehr grosse Kompetenzen hat, so in.
- 2:22Im dialogischen, so im Zusammenbringen von Leuten von
- 2:26Positionen im Finden von irgendwie einer gemeinsamen
- 2:31Ebene. Das hat im im Gesundheitswesen
- 2:33im letzten Jahr auch so wie ein ein Durchbruch gebracht mit
- 2:36diesen neuen Arzttarifen, wo es vorher blockiert gewesen ist und
- 2:40das gleiche versucht sie jetzt bei der Altersvorsorge zu
- 2:43machen, und das ist vielleicht eine Qualität, wo man auf den
- 2:48ersten Blick nicht sieht. Wo aber dann so quasi gleich
- 2:53politische Resultate bringt, und das ist auch etwas, wo ich erst
- 2:56an ihr kennengelernt habe, wo wir zusammengearbeitet haben,
- 2:58Mhm. Jetzt habe ich gelesen, Sie
- 3:01jasse gerne und habe ein Faible für Fondue und Raclette.
- 3:04Das tönt ja eigentlich eher nach einem SVP Politiker.
- 3:09Nein, also auch ich jasse gerne und bin auch eher nicht auf dem
- 3:15politischen Flügel anzufinden. Und Raclette und Fondue.
- 3:20Ich glaube, das sind so Gerichte, auf die man sich in
- 3:24der Schweiz eigentlich in allen politischen Lagern verständigen.
- 3:27Kann erzähl uns doch mal, wieso ein Alltag als Medienchef von
- 3:31einer Bundesrätin aussieht, hockst du ständig in einem Zug
- 3:35oder im Bundesrat? Chat reist viel, schreibst vor
- 3:38allem reden, wartest an Anlässen, wie muss man sich das
- 3:41vorstellen? Also grundsätzlich, man
- 3:44verbringt sicher viel Zeit am Telefon.
- 3:47Mhm. Aber so der Alltag, der fängt
- 3:50bei mir eigentlich. Meistens hat man am Morgen um 6
- 3:5306:30 Uhr an mit dem Lesen von den Zeitungen und konsumieren
- 3:58von den elektronischen Medien, wo irgendwie.
- 4:02Meine Aufgabe, ich führe ja denden.com Dienst vom
- 4:06Eidgenössischen Departement vom Inneren gemeinsam mit einem co
- 4:09com Chef. Also wir sind zu zweit, unsere
- 4:11Aufgabe ist zum einen Mal am morgen früh so die Medienlage zu
- 4:15analysieren, zu schauen, welche von unseren Themen sind.
- 4:19In den Medien wird das was stimmt das was geschrieben wird
- 4:24mit unseren Informationen überein, in welche Richtung
- 4:28läuft laufen die Debatten und. Das müssen wir so ein bisschen
- 4:33auf dem Radar haben, weil dann gegebenenfalls muss man
- 4:36vielleicht mal etwas mit der Bundesrätin besprechen, wo
- 4:40irgendwie, wenn ein Thema aufkommt, wie man sich dazu
- 4:43positionieren will oder so, das ist 1, dann hat man sicher jeden
- 4:46Tag eine Sitzung mit dem sogenannten Briefing Team.
- 4:50Da sind die persönlichen Mitarbeiter, Generalsekretäre
- 4:54und eben die Kommunikation dabei, da tut man quasi immer
- 4:58alle Anlässe von der Bundesrätin an diesem Tag und vielleicht
- 5:01auch am Folgen. Tag Vorbesprechen das sind
- 5:03manchmal ja pro Tag hat sie manchmal 15 verschiedene
- 5:07Termine, Gespräche, sie gibt da noch ein Interview, am Abend hat
- 5:11sie eine Rede irgendwo, das muss man alles natürlich
- 5:14koordinieren, das ist wirklich eine sehr intensive Agenda und.
- 5:20Dann bin ich aber nicht nur quasi für die die Arbeit mit der
- 5:24Bundesrätin selber zuständig, sondern ich führe auch den
- 5:28Comdienst im Eidgenössischen Departement vom Inneren.
- 5:31Das sind etwa 10 Leute, die einerseits die
- 5:34Medienmitteilungen schreiben, aus dem Eidgenössischen
- 5:37Departement vom inneren, sie bereiten Anlässe, also
- 5:42beispielsweise irgendein Verein hat 150 Jahre Jubiläum, sie
- 5:46laden die Bundesrätin ein, eine Rede zu halten, wir sagen.
- 5:50Das ist gut, wir kommen. Und dann gibt es ganz viel
- 5:53administratives, Organisatorisches.
- 5:55Wo muss ich machen, wann muss ich dort sein, wer wird vor Ort
- 5:58sein, wann muss man grüssen. In der Anrede von der Rede,
- 6:05welche politischen Kontakte kann man vor Ort noch machen, ist das
- 6:11Rednerpult in der richtigen Höhe, gibt es ein Headset, also
- 6:15das sind ganz viele organisatorische Fragen, wo auch
- 6:18von uns betreut werden und. Denn natürlich sind wir auch auf
- 6:22den sozialen Medien. Wir haben eine eigene Website,
- 6:24die auch gefüttert werden muss, mit den wichtigsten
- 6:27Informationen aus dem Departement, und die Leute, die
- 6:29das machen, die, die führe ich direkt so plus ich.
- 6:35Hilfe auch den Ämtern, die in unserem Departement sind, bei
- 6:38ihrer Kommunikation. Also angenommen, irgendwie ein
- 6:42Bundesamt für Sozialversicherungen möchte über
- 6:45ein Thema kommunizieren, sagen wir, ein Thema in der AHV, dann
- 6:50kommen sie auf mich zu und fragen ja, wie würdest du das
- 6:53machen? Und ich habe vielleicht eine
- 6:55Idee sagen, das wäre gut mit einem Hintergrundgespräch, oder
- 6:58vielleicht könnte es ja Direktor ein Interview geben, also ich
- 7:01versuche auch irgendwie, es gibt departementale Aufgaben, die ich
- 7:05habe. Das sind eigentlich die 3 Felder
- 7:07einerseits die Arbeit mit der Bundesrätin selber, dann die
- 7:10Arbeit mit dem Team direkt und dann die Arbeit mit den Ämtern,
- 7:14welche in unserem Departement angegliedert sind.
- 7:17Das klingt nach einem breiten Portfolio.
- 7:19Allgemein wird es ja im Departement nicht langweilig.
- 7:22Gesundheitspolitik, AHV, Gleichberechtigung und so weiter
- 7:26hast du ein Lieblingsthema oder gibt es etwas, was du am
- 7:29liebsten machst? Von all deinen Tätigkeiten?
- 7:32Also beim.com Chef ist ja so ein bisschen die spezielle
- 7:35Situation, dass man vor allem sich kommunikativ Gedanken
- 7:39macht. Das heisst, ich bin nicht
- 7:42wirklich der, der die politischen Lösungen erarbeitet,
- 7:45sondern ich bin der, der versucht, irgendwie gemäss den
- 7:50Grundsätzen der Bundesverwaltung, dass man
- 7:52transparent informiert, dass man rasch informiert, dass man
- 7:57umfassend informiert. Versuchen, politische Themen
- 8:01oder Probleme, die sich uns stellen, irgendwie zu übersetzen
- 8:04für die Öffentlichkeit, um der Öffentlichkeit zu erklären, was
- 8:07wir genau machen und warum wir es machen und dort.
- 8:11Ist es ist es so? Themen fliegen bei uns einfach
- 8:14so rein und sie sind manchmal interessanter, manchmal weniger
- 8:18interessant, manchmal sind sie leicht, manchmal sind sie
- 8:24schwer. Also wir haben bei uns auch zum
- 8:26Beispiel ein Bundesamt für Kultur, das ist jetzt nicht ein
- 8:30Thema, wo man die die härtesten ideologisch aufgeladenensten
- 8:35Kontroversen rundherum hat, sondern wo es vielleicht eher
- 8:38darum geht, Anerkennung zu geben.
- 8:41Und bin ich kann somit nicht sagen, ich habe ein
- 8:45Lieblingsthema, sondern es gibt wie Sachen die ich, die ich sehr
- 8:49gerne mache und etwas, das ich jetzt in den letzten, wo man in
- 8:52den letzten Monaten intensiv daran gearbeitet hat, das ist so
- 8:55die neue AHV Reform, AHV, 2030, wo es darum geht, dass man man
- 9:02sieht, dass im nächsten Jahr so die letzten Babyboomer ins
- 9:05Rentenalter kommen, und das ist für die AHV eine
- 9:08Herausforderung, weil die Zahl von Rentenbezügern, die steigt,
- 9:13sehr rasch und die Zahl von Versicherten, die einzahlen, die
- 9:17steigt nicht so rasch. Deshalb gibt es Defizite, und
- 9:21das muss man irgendwie überwinden, die nächsten 10
- 9:25Jahre, was man aber auch schon sieht, ist, dass dann etwa so ab
- 9:27Mitte den dreissiger Jahren der demografische, die demografische
- 9:31Welle mehr oder weniger bewältigt wird, sein wird und
- 9:35sich dann eigentlich das chronische Problem, das man das
- 9:37die letzten 30 Jahre die AHV geprägt hat.
- 9:39Nämlich quasi eine demografische Disbalance.
- 9:42Dass man dann das überwunden haben wird, und das ist, das ist
- 9:45zum Beispiel etwas, was ich extrem interessant finde, dass
- 9:49wir uns da an einem einmaligen Punkt befinden von der AHV, wo
- 9:54man seit langem sagt man, irgendwann kommt dann ein
- 9:56Problem. Und jetzt ist es da, jetzt muss
- 9:59man es bewältigen und nachher hat man es aber auch gelöst, so
- 10:02Mhm. Jetzt ist die AHV eher eines
- 10:05wahrscheinlich von den Herausfordernderen oder
- 10:08schwereren Themen. Was ist die lustigste
- 10:11Kommunikation oder vielleicht auch die lustigste Rede oder
- 10:13Medienmitteilung, die du bis jetzt geschrieben hast?
- 10:15Uff, also lustig. Ist es in der Politik selten.
- 10:26Ich würde sagen, also lustig sind die Sachen wo man wo man
- 10:30erlebt, bei dem bei dem Job. Man ist ein schöner Teil von der
- 10:35von der Zeit wo man arbeitet ist man nicht im Büro in Bern,
- 10:39sondern man ist unterwegs in der Schweiz, also meine Bundesrätin.
- 10:44Ist eine ganz entschlossene Zugfahrerin und man verbringt
- 10:49einfach viel Zeit im Zug. Im Intercity zwischen Bern und
- 10:52Zürich und dann irgendwo nach Schaffhausen, nach Frauenfeld,
- 10:56nach Sankt Gallen und auf diesen Reisen gibt es sehr viele
- 11:02Begegnungen und da ist schon etwas, wo sehr lässig ist, weil
- 11:06es ist unplant es ist ganz spontan, die Leute kommen auf
- 11:09einen zu, sagen einem etwas. Die Leute wollen vielleicht ihre
- 11:14Sitzplatzreservation im erst ihren Sitzplatz nicht abgeben,
- 11:18obwohl man reserviert hat und vielleicht gerade weil es eine
- 11:22Bundesrätin ist, weil man irgendwie findet, nein, wir sind
- 11:26eine Republik und nicht irgendwie.
- 11:29Ja, ja, also so. Es gibt so lustige Situationen
- 11:32und ich finde es schon auch so. Es ist es ist lässig, dass das
- 11:36in der Schweiz so einfach möglich ist, dass man am an
- 11:40einem irgendeinem Montag um 4 kann in Zug einsteigen und man
- 11:43wird nicht behelligt und man fährt 2 Stunden in irgend allen
- 11:48anderen Pendlern im Zug irgendwo hin und kann ganz normal seiner
- 11:54Arbeit nachgehen und sein, sein Leben führen, also als
- 11:57Bundesrätin, das finde ich schon.
- 11:58Sehr schön. Wie redet ihr denn eigentlich
- 12:00zusammen? Französisch?
- 12:03Ja, ich. Also ich versuche teilweise
- 12:07schon. Also ich rede auch Französisch,
- 12:09häufig reden wir französisch, manchmal, wenn man, wenn es
- 12:12vielleicht noch jemand drittes dabei hat, reden wir auch
- 12:15Deutsch, oder dann gibt es quasi so in der Bundesverwaltung gibt
- 12:18es die Tradition, dass jeder in dieser Sprache redet, wo ihn, wo
- 12:24er am besten beherrscht, sodass ich auf Deutsch mit ihr Rede und
- 12:27sie auf Französisch. Du bist ja quasi auch mit
- 12:30Politik verheiratet respektive familiär verbandelt.
- 12:34Lisa Mazzone, Präsidentin der Grünen ist deine Partnerin, ihr
- 12:37habt zusammen 24 und sechsjährige Kinder, du hast es
- 12:40gesagt, vergeht da überhaupt einen Tag, ohne dass ihr zu
- 12:44Hause über Politik redet? Politik ist sicher etwas
- 12:50Wichtiges, in denen jedes Paar hat ja so seine Gesprächsthemen.
- 12:55Wir reden sicher wichtig viel über Politik und Politik ist ja
- 12:59irgendwie auch dankbar, weil permanent etwas Neues passiert,
- 13:03wo man wieder darüber reden kann.
- 13:04Das ist ein bisschen wie ich weiss nicht genau wie Promis
- 13:07oder so etwas, wo auch die ganze Zeit etwas Neues passiert, aber
- 13:11die Diskussionen, die sind, also es gibt quasi Grenzen, wo
- 13:16beispielsweise ich aufgrund von der Vertraulichkeit von meiner
- 13:20Arbeit Sachen nicht kann, erzählen aber häufig.
- 13:24Ist ja auch irgendwie das, wie man, wie man von einem Tag im
- 13:28Büro nach Hause kommt, ist nicht das interessante, was jetzt
- 13:32genau in einem Dokument steht, sondern das, was man eigentlich
- 13:36will, seiner Partnerin oder seinem Partner erzählen, ist
- 13:39vielleicht mit wem, dass man Kaffee getrunken hat oder wer
- 13:44das an einer Sitzung einem das Wort nicht erteilt hat, obwohl
- 13:48man schon lange hat reden wollen oder so etwas, also das sind
- 13:50eher so. Die atmosphärischen Sachen und
- 13:54die natürlich da, da reden wir viel darüber, aber ich glaube,
- 13:58wir reden immer noch deutlich mehr über die Eigenschaften von
- 14:02unseren Kindern und wo sie im Moment gerade irgendwie müssten
- 14:06wieder eine Spur finden oder so. Ihr lebt ja so viel ich weiss
- 14:10ein bisschen das Modell Stocker zwischen 2 Städten.
- 14:14Teilt euch den Familienalltag zwischen Bern und Genf, wie
- 14:17funktioniert das? Also.
- 14:21Wir haben früher haben wir quasi unter der Woche in Bern gelebt
- 14:26und am Wochenende in Genf, und unsere Buben sind die ersten 23
- 14:30Jahre in Bern in die Kita gegangen, unter der Woche und am
- 14:33Wochenende mit uns in Genf gewesen.
- 14:35Jetzt leben wir eigentlich seit 2022 voll in Genf und haben
- 14:39einfach ein kleines Studio in Bern, wo manchmal ich und
- 14:43manchmal Lisa eine Nacht schlafen, wenn es zum Beispiel
- 14:47einen Abendeinsatz gibt. Bei mir ist es eben vielleicht.
- 14:50Ich habe noch regelmässig Begleitungen von der Bundesrätin
- 14:53am Abend irgendwo an einen Anlass, wo sie eine Rede hat
- 14:56oder so. Und die Lisa hat regelmässig
- 15:00irgendwelche Termine in einer Kantonalsektion von den Grünen,
- 15:05wo sie am Abend nicht mehr nach Genf zurück schafft.
- 15:08Dann arbeitet sie vielleicht bis Bern, schläft in Bern und kommt
- 15:10dann am nächsten Morgen zurück. Es ist viel Organisation so am
- 15:14Sonntagabend ist in der Regel. Statt Tatort zu schauen, schauen
- 15:19wir unsere Google Agenda an und versuchen irgendwie unser Leben
- 15:24auf das Dreien zu kriegen, so dass jedes Kind am richtigen Ort
- 15:28ist, an jedem Wuchentag und rechtzeitig wieder zu Hause ist
- 15:33oder dass nie ein Kind vor der Schule steht.
- 15:36Aber es ist auch irgendwie cool, weil.
- 15:40Lisa hat einen Job, der ihr viel Freude macht und ich habe auch
- 15:44einen schönen Job und wir haben es bisher immer geschafft.
- 15:49Und deine Kinder reden Französisch Berndeutsch oder
- 15:52haben das gute alten Schaffhauser Dialekt.
- 15:54Also Beela der Ältere in der Kita in Bern hat er tatsächlich
- 16:00so irgendwie so Einbrüche vom Berndeutschen gegeben und.
- 16:05Und die habe ich ihm jetzt aber in in Genf wieder total
- 16:08abgeschliffen. Und jetzt ist das ein astreiner
- 16:10Schaffhauser Dialekt, den er in dieser Sprachblase von seinem
- 16:15Vater irgendwie aufgenommen hat, und das erfüllt mich auch immer
- 16:20wieder mit Stolz und es ist auch so, quasi beim ins Bett gehen
- 16:23ist es ein Monorplöckli und der ganze Katalog von Dieter
- 16:28Wissmann ist eigentlich so ein bisschen die Standardwahr, die
- 16:30sie dann in den Schlaf schickt. Wie häufig sind denn ihr noch in
- 16:33Schaffhausen? Ich also, weil wir auf der Achse
- 16:36Bern Genf leben, ist Schaffhausen schon so ein
- 16:39bisschen daneben. Aber wir versuchen schon sicher
- 16:41auch im Sommer jeweils etwa eine Woche in Schaffhausen Ferien zu
- 16:44verbringen. Ich glaube, dieses Jahr werden
- 16:47wir anfangs Juli mal ein paar Tage in Schaffhausen sein, so
- 16:50ein bisschen so auf den Weidling und zum Freunde treffen und zum.
- 16:56Das wirklich wunderbare Schaffhausen im Sommer für
- 17:00Familien zu geniessen. Und das Politgeschehen hier
- 17:02nehme ich an, verfolgst du auch mit Spannung, ja.
- 17:06Ja, ich, ich bin auch noch abonniert bei der Schaffhauser
- 17:10gepresst und und und. Ich bin, ich verfolge es mit
- 17:14grossem Interesse, ja. Christoph, Wir sind leider schon
- 17:18über dem Zeitlimit. Wer hätte das bei 2 Journalisten
- 17:21gedacht. Danke vielmals für das Gespräch,
- 17:24ich wünsche dir weiterhin. Viele spannende Erlebnisse in
- 17:27und um Bern und wir freuen uns, dich das eine oder andere mal
- 17:31auch wieder hier in Schaffhausen zu sehen.
- 17:33Danke Nina. Danke.
- 17:34Tschüss. Call the Boss, Ein Format vom
- 17:40Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munut
- 17:44und vom SIG Areal am Rheinfall.