Latest / Die Informantin - News erklärt von Sally Lisa Starken / US-Truppen in Deutschland | Zölle auf EU-Autos | Lage im Iran
Transcript
- 0:00Speaker 0: Heute ist Montag, der vierte Fünfte.
- 0:02Speaker 0: Ich bin Sally Lisa Starken, eure Informantin und das sind unsere Themen!
- 0:07Speaker 0: Wir starten mit Trumps Ankündigung US-Truppen aus Deutschland abzuziehen.
- 0:11Speaker 0: Dann geht es noch um seine neuen Zolldrohungen gegenüber der EU.
- 0:14Speaker 0: mehr und weiter schauen wir noch in den Iran wo sich der Gesundheitszustand der Friedensnobeltreisträgerin Najis Muhammadi weiter verschlechtet.
- 0:23Speaker 0: Zum Schluss gibt's wie immer die Good News.
- 0:24Speaker 0: los geht´s von Sally Lisa Stark.
- 0:35Speaker 0: Ihr Lieben Das US-Verteidigungsministerium gab am Freitag bekannt, dass fünftausend Soldatinnen aus Deutschland abgezogen werden sollen.
- 0:43Speaker 0: Der Rückzug soll innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein.
- 0:47Speaker 0: U.S.-Präsident Trump weitet diese Pläne am Wochenende jedoch noch aus – erklärt hier gegenüber JournalistInnen das die Zahl der Soldaten deutlich stärker reduziert wird und die Truppenstärke um weit mehr als fünf tausend Personen sinken soll.
- 1:01Speaker 0: Aktuell sind etwa neununddreißig Tausend US-Soldatinnen in Deutschland stationiert.
- 1:05Speaker 0: Der Abzug folgt laut Pentagon einer Überprüfung der Estruppenpräsenz in Europa.
- 1:10Speaker 0: Expertinnen sehen jedoch einen Zusammenhang mit der Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz am US-Krieg gegen den Iran.
- 1:17Speaker 0: Dazu sagte Merz, die USA verfolgten im Iran keine klare Strategie – er sprach sogar von einer Demütigung durch die iranische Führung!
- 1:25Speaker 0: US-Präsident Trump reagierte darauf mit Kritik auf seiner Plattform Truth Social und warf Merz vor Keine Ahnung vom Thema zu haben.
- 1:34Speaker 0: die US-Regierung auch die geplante Stationierung von Tomahawk Marschflugkörpern in Deutschland abgesagt.
- 1:40Speaker 0: Diese Stationierung war ursprünglich für dieses Jahr vereinbart worden, die Marschlukörper sollten eine Reichweite bis nach Russland haben und als Abschreckung
- 1:48Speaker 0: dienen.".
- 1:48Speaker 0: Sicherheitsexpertinnen halten die abgesagte Stationierung der Raketen für deutlich problematischer als den Truppenabzug.
- 1:55Speaker 0: Ohne diesen Waffen fehlt Europa ein wichtiger Teil seiner Verteidigung.
- 1:59Speaker 0: Deutschland hat aktuell keine vergleichbaren Systeme, um auf Bedrohungen aus Russland zu reagieren.
- 2:05Speaker 0: In Deutschland lösten die Ankündigungen besorgte Reaktionen aus.
- 2:08Speaker 0: Verteiligungsminister Pistorius nannte den Schritt jedoch absehbar – er betonte dass Europa nun mehr in die eigene Verteiltigung investieren müsse.
- 2:16Speaker 0: Auch innerhalb der USA gibt es kritisierte von Republikanerinnen.
- 2:19Speaker 0: Die Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse im Kongress zeigten sich besorgt, sie warnten davor, dass eine Reduzierung der US-Präsenz ein falsches Signal an den russischen Präsidenten Putin
- 2:29Speaker 0: sende.".
- 2:31Speaker 0: Und wir bleiben in den USA!
- 2:32Speaker 0: Dort hat Trump nämlich angekündigt die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU stark zu erhöhen – dazu hören wir einmal in seine Erklärung
- 2:39Speaker 1: rein….
- 2:41Speaker 1: Wir haben ein Handelsabkommen mit der Europäischen Union.
- 2:44Speaker 1: Sie halten sich nicht daran, also habe ich die Zölle auf Autos und Lkw auf twenty-fünf Prozent
- 2:50Speaker 1: erhöht.".
- 2:50Speaker 1: Dadurch fließen viele Millionen Dollar in die Vereinigten Staaten – und es zwingt sie ihre Fabriken schneller hierher zu verlagern!
- 2:57Speaker 0: Ihr habt's gehört, der Zollsatz soll von derzeit fünfzehn Prozent auf fünfundzwanzig Prozent steigen.
- 3:02Speaker 0: Die neuen Tarife sollen bereits ab der kommenden Woche gelten.
- 3:05Speaker 0: Als Grund dafür gab Trump an dass die EU ein bestehendes Handelsabkommen nicht einhalte.
- 3:11Speaker 0: Er bezog sich dabei auf einen Rahmenabkommen vom August zwanzig fünfundzwanzig.
- 3:14Speaker 0: In diesem Abkommen hatten sich die USA und die EU auf eine Zoll-Obergrenze von fünfzehnt Prozent für die meisten Waren geeinigt.
- 3:21Speaker 0: Im Gegenzug sollte die EU den Marktzugang für Essagraprodukte wie Schweinefleisch Produkte erleichtern.
- 3:28Speaker 0: Zudem sollten Zölle auf US-Industriegüter gestrichen werden, die US Regierung wirft der EU vor keine ausreichenden Fortschritte bei der Beseitigung von Einschränkungen im Handel gemacht zu haben.
- 3:38Speaker 0: Dabei geht es insbesondere um Regulierungen für amerikanische Techkonzerne und hohe CO-Zweiabgaben.
- 3:44Speaker 0: Trump erklärte das die UDUSA seit Jahren Ausnutze.
- 3:47Speaker 0: daher wolle er Autobauern dazu bewegen mehr Fabriken in den USA zu bauen.
- 3:51Speaker 0: Fahrzeuge die in US Werken hergestellt werden sollen nämlich von den Zölln befreit bleiben.
- 3:56Speaker 0: Expertenin vermuten hinter der Drohung jedoch auch politische Gründe.
- 4:00Speaker 0: Die höheren Zölle werden als eine Art Reaktion auf Bundeskanzler Merz gesehen.
- 4:04Speaker 0: Weil Deutschland viele Autos ins Ausland verkauft, würde das die deutsche Wirtschaft besonders treffen.
- 4:09Speaker 0: Die USA sind dabei der wichtigste Markt für Hersteller wie BMW, Mercedes und Porsche.
- 4:33Speaker 0: Während die USA Zusagen immer wieder brechen würden.
- 4:37Speaker 0: Die wirtschaftlichen Folgen einer solchen Zollerhöhung wären für Deutschland deutlich spürbar, das IFU-Institut warnt sogar davor, dass es zu einem wirtschaftliche Abschwurm kommen könnte falls ein neuer Handelskrieg ausbricht.
- 4:51Speaker 0: Schätzungen des Kieler Instituts zur Weltwirtschaft gehen von Produktionsverlusten in Höhe von bis zu dreißig Milliarden Euro aus.
- 4:58Speaker 0: Das würde das ohnehin schwache deutsche Wirtschaftswachstum weiter belasten.
- 5:01Speaker 0: Der Verband der Automobilindustrie forderte beide Seiten zur Deeskalation und zu Gesprächen auf.
- 5:07Speaker 0: Und zu den möglichen Gegenmaßnahmen, der EU gehört das sogenannte Anti-Zwangsinstrument – damit könnten Einschränkungen für OS-Unternehmen in Europa fängt werden.
- 5:16Speaker 0: Auch eine Liste mit Gegenzöllner für OS Produkte liegt bereits vor.
- 5:19Speaker 0: Das Europäische Parlament will in der kommenden Woche über das weitere Vorgehen beraten.
- 5:26Speaker 0: Dort ist der Gesundheitszustand der inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Nages Mohamadi nach Angaben ihrer Stiftung lebenspetrolig.
- 5:33Speaker 0: Sie wurde im Jahr twenty-dreiundzwanzig mit dem Frieden's Nobelpreis ausgezeichnet, das Komitee ernte sie für ihren jahrelang Einsatz für Frauenrecht im Iran und gegen die Todesstrafe.
- 5:42Speaker 0: Mohamaddi verbrachte einen Großteil der letzten zehn Jahre im Gefängnis.
- 5:46Speaker 0: Zuletzt wurde sie im Dezember zwanzigfünfundzwanziger Neut festgenommen.
- 5:49Speaker 0: Sie hatte bei einer Beerdigung die geistliche Führung des Irans kritisiert.
- 5:53Speaker 0: Daraufhin wurde jährigen Haftstrafe wegen Verschwörung und Propaganda-Vorteil.
- 5:59Speaker 0: Muhammadi gilt weltweit als Symbol für den Widerstand der iranischen Zivilgesellschaft, trotz ihrer schweren gesundheitlichen Probleme unter wiederholten Haftstrafen setzt sie ihren Einsatz aus dem Gefängnis heraus fort.
- 6:10Speaker 0: Den Nobelpreis nahm im Jahr zwanzig-dreinzwanzig stellvertretend ihre beiden Kinder in Oslo entgegen.
- 6:16Speaker 0: Die Aktivistin kollabierte am Freitag im Zentralgefängnis der Stadt Sanchan.
- 6:20Speaker 0: Sie wurde daraufhin in ein lokales Krankenhaus eingeliefert Intensivstation verlegt.
- 6:26Speaker 0: Muhammadi leidet unter akuten Herzproblemen und extrem schwankenden Blutdruckwerten.
- 6:31Speaker 0: Laut ihrem Anwalt Mostafanili sind die medizinischen Fachkräfte vor Ort nicht ausreichend über ihre komplexen Krankengeschichte informiert.
- 6:38Speaker 0: Ihre Familie berichtet, dass sie bereits Ende März ein Herzinfarkte-Litten habe – seit er habe sich stark an Gewicht verloren und auch die Medikamente wirken nicht.
- 6:46Speaker 0: Ihre UnterstützerInnen fordern eine sofortige Verlegung in einer Fachklinik nach Teheran.
- 6:51Speaker 0: Dort soll sie von ihrem eigenen Ärztetheam behandelt
- 6:54Speaker 0: werden.".
- 6:54Speaker 0: Der Chef des Nobelkomitees Jörg Weidner-Friedenes erklärte, dass ihr Leben ohne diese spezialisierte Behandlung in akuter Gefahr sei.
- 7:01Speaker 0: Er forderte die iranischen Behörden auf, die Verantwortung für ihr Leben ernst zu nehmen – das Iranische Geheimdienstministerium weigert sich jedoch bislang eine Verlegung nach Tehran zuzustimmen.
- 7:12Speaker 0: Ihre Familie wirft den Gefängnisbehörden vor, Mohamedi notwendige Medikamente und eine kardiologische Versorgung verweigert zu haben.
- 7:20Speaker 0: Das Anwaltsteam steht nun in Kontakt mit dem Büro des Generalstaats um eine Verlegung zu erzwingen.
- 7:27Speaker 0: Wir brauchen sie, die Gut News.
- 7:28Speaker 0: Und diesmal geht's um Fußball!
- 7:30Speaker 0: Der Weltfußballverband FIFA hat nämlich eine Sonderregelung beschlossen, die es der afghanischen Frauen-Nationalmannschaft im Exil ermöglicht wieder an internationalen Wettbewerben teilzunehmen.
- 7:40Speaker 0: Demnach können die Spielerinnen künftig auch ohne Anerkennung durch den afghanischem Fußballverband international antreten.
- 7:47Speaker 0: Das Team wird dabei organisatorisch und finanziell von der FIFA unterstützt.
- 7:52Speaker 0: Im Rahmen der neuen Regelungen ist ein Trainingslager der Exilmannschaft in Neuseeland geblieben.
- 7:57Speaker 0: Dort sollen auch Vorbereitungsspiele stattfinden.
- 8:25Speaker 0: News erklärt von Sally Lisa Starken.
- 8:29Speaker 0: Eine Produktion von Sally Lieser-Starken, Redaktion Sally Liezer-Starken, Ton Marius Fraune und Schnitt Alexander Horst.