Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Rolex auf der Kö, Paarberatung im Gefängnis und Michelin-ausgezeichnete Hotels
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- Ich weiß ja nicht, wie ihr so zur herbstlichen Küche steht, aber ich hab ja manchmal so einen leichten Kürbisverdruß. Ist mir einfach ein bisschen zu omnipräsent, so ich hab's gesagt. Klar, ist ein Klassiker, schmeckt ja auch gut und alles, aber ihr wisst schon. Ein anderes Gericht kommt mir da manchmal mini-bisschen zu kurz, der gute alte Zwiebelkuchen. Kann man ja auch wunderbar selber machen, in vegetarisch oder vegan. Und bekommt man natürlich auch an verschiedenen Orten hier in der Stadt. Mein lieber Kollege Paul Küchler hat mal eine Liste mit eben diesen zusammengestellt. Könnt ihr auch nachlesen auf rp.online. Bei verschiedenen Bäckereien gibt es die rheinländische Spezialität, genauso wie im Pong im Ehrenhof und in der Weinhandlung Barik an der Nordstraße und da natürlich in der fast unschlagbaren Kombi mit Federweißer. Wer lieber zu Hause selber ran will, für den hat Paul noch direkt ein Rezept dazu gelegt. Also ich finde, ich bin meiner Herbstsnack-Empfehlpflicht hiermit nachgekommen. Mit Paul habe ich auch mal wieder über die Hotels hier in der Stadt gesprochen, beziehungsweise über ein neues Auszeichnungssystem. Der Guide Michelin mischt jetzt auch damit und verleiht Schlüssel statt Sterne. Wie das geht und welche Hotels in Düsseldorf einen bekommen haben, das erzählt Paul. Wer in Häusern absteigt, die neben mehreren Sternen jetzt auch gleich noch Schlüssel haben, der oder die geht sicher auch gerne mal auf der Kühl shoppen. Soweit so klischeehaft gedacht. Für wen das aber zutrifft, gibt es bald was Neues auf Düsseldorfs Luxusmeile. Ein Rolex-Store. Hinter diesem Satz steckt eine tatsächlich fast spektakuläre Geschichte, in der auch ein alter Bekannter eine Rolle spielt, Uwe Reppegater mit seiner Zentrumgruppe. Die ganze Chronologie kennt Maximilian Novroth. Paarbeziehungen können manchmal herausfordernd sein. Wenn da noch besondere Umstände hinzukommen, erst recht. Zum Beispiel, wenn ein Teil des Paares im Gefängnis sitzt. An der JVA in Düsseldorf wird deswegen Paarberatung angeboten. Verena Kehnsbock durfte eine Sitzung begleiten. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 391 und der Rhein steht bei 1,54 m. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln und auf der Seele brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel.podcast at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören und wir freuen uns auch immer, wenn wir euch eine Freude machen können. In der letzten Woche habe ich ja hier mit Daria und Maurice gesprochen, die mit ihrer Lola Land Neo Revue im Kapitul gastieren und das schon sehr bald, nämlich am Freitag, dem 17. Und am Samstag, dem 18. Oktober. Ja genau, wenn ihr die Folge direkt bei Erscheinen hört, also morgen und übermorgen. Und damit zwei von euch auch die Gelegenheit bekommen, eine Reise in Lolas Galaxie zu erleben, verlosen wir einmal zwei Tickets für den Samstag, also den 18. Die Show beginnt um 21 Uhr, Einlass ist ab 8. Alles, was ihr machen müsst, ist bis Freitag, 18 Uhr, eine E-Mail schreiben an podcasts.reinische-post.de. Wir benachrichtigen euch dann per Mail, falls ihr gewonnen habt. Die Teilnahmebedingungen und den Datenschutzhinweis findet ihr auf rponline unter rponline.de slash allgemeines slash Teilnahmebedingungen und Datenschutzhinweise für Gewinnspiele und auch nochmal bei uns in den Shownotes. Viel Glück! Die Luxusuhrenmarke Rolex eröffnet eine große Boutique auf der Kö. Diese Meldung klingt erstmal interessant, aber nicht unbedingt spektakulär, sind doch viele hochpreisige Marken und auch Juweliere dort vertreten. Beim zweiten Hinschauen aber sind doch einige Besonderheiten zu erkennen, unter anderem der Umstand, dass Rolex das Gebäude, in dem die neue Boutique entstehen soll, direkt gekauft hat und nicht verwendet. Sonst üblich bloß mietet. Und auch die Beteiligten in diesem Immobilien-Deal sind teilweise keine Unbekannten. Unter anderem tauchen die Namen Uwe Reppegater und Zentrum auf. Wie der Zeitstrahl dieser durchaus besonderen Geschichte war und ist, was es noch alles Außergewöhnliches zu wissen gibt und was die nächsten Schritte sind, das erzählt Maximilian Novroth. Max, what time is it? It's Showtime. It is Showtime. Völlig unabgesprochen. Das wissen wir. Zwei alte Rampensäulen natürlich. Always Showtime. Aber ich könnte dich natürlich jetzt auch in echt fragen. Max, wie spät ist es denn einfach? Ich schaue mal auf meine Armbanduhr, die mich jetzt hier gerade erstmal sehr blendet. 12.40 Uhr, Düsseldorfer Zeit. Die Zeit vergeht wie im Flug hier in der Düsseldorfer Lokalredaktion. Wir sprechen heute offenbar über Uhren beziehungsweise über eine ganz bestimmte Marke, Rolex, Rolli, wie auch immer. Man sie nennt. Und das ist wirklich ein Thema oder ein Luxusgut, das verstehe ich nicht ganz so doll, aber ich komme auch nicht aus einer Uhrenfamilie zum Beispiel. Also bei uns wird auch nicht irgendwie das immer weiter vererbt, gibt es ja so. Also da gibt es andere Sachen, die irgendwie präsenter sind. Dementsprechend hat mich jetzt dieses Thema Rolex und dass die jetzt eine Immobilie auf der Kühl gekauft haben, das ist ja Der Knackpunkt. Gar nicht das Ding, sondern wieder einmal die Zeile dazu in dem Stück auf Apple Online. Und zwar, ich bin fast hinten rüber gekippt und da habe ich mich gefragt, ja, aber warum denn? Und wer überhaupt? Und dann habe ich dieses Stück gelesen, Max. Und dann bin ich auf... Einen kleinen Satz gestoßen, der mein Herz hat hüpfen lassen und ich wusste, darüber sprechen wir oder ich hau dich an, dass du hier nochmal in den Podcast kommst, weil es steht da Zeit für eine Chronologie. Und da wusste ich, für mich ist jetzt nämlich eben nicht Showtime, für mich ist jetzt Zurücklehntime. Und Maximilian Novroth erzählt uns jetzt mal die Chronologie der Rolex Immobilie an der Kö. Also vielleicht einmal kurz die Eckdaten. Von welchem Haus reden wir eigentlich? Königsallee 52 bis 54 Ecke Steinstraße gegenüber von Cartier. Das ist ein Haus, was seit der Nachkriegszeit dort steht und wo aktuell im Erdgeschoss noch die Luxusmarken Patricia, Pepe und Pomolato drin sind. Die müssen aber Ende Dezember raus, genauso wie alle anderen Mieter, weil das Haus eben verkauft wurde und ab kommendem Frühjahr umfassend umgebaut und komplett saniert wird, damit Rolex da einziehen kann mit einer zweigeschossigen Boutique. Die soll Ende übernächsten Jahres eröffnen. Also der Umbau wird wirklich sehr, sehr aufwendig, wird Millionen kosten. Die brauchen einen Tresor, um diese ganzen teuren Uhren natürlich auch aufzubewahren. Die brauchen Sicherheitsglas, um die Ware im Schaufenster ausstellen zu können und einfach diesen Laden natürlich auch ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Und dieses Eckhaus gehörte schon seit Jahren Zentrum, Luxusimmobilienentwickler aus Düsseldorf. Die haben das vor ungefähr vier, fünf Jahren gekauft und Zentrum ist insolvent gegangen im Sommer 2023. Da war ja so eine Insolvenzwelle innerhalb der Immobilienbranche, weil sich der Markt sehr schnell sehr stark verändert hat. Die Zinsen, die vorher jahrelang auf Null waren, also Geld war sehr billig, es gab eine rauschende Party und sehr viel Immobilien konnten gekauft werden. Die Zinsen sind sehr schnell sehr stark angestiegen. Die Baukosten sind gleichzeitig explodiert, Projekte wurden ja unkalkulierbar teuer und es gab einfach kaum noch Interessenten wegen dieser Gemengenlage, die dir eine Immobilie abgekauft hätten, deswegen war der Markt quasi still. In diesem dreifachen Teufelskreis ist auch Zentrum geraten und muss der Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden. Die konnten sich dann auch innerhalb von neun Monaten neu aufstellen. Also jetzt haben wir ja Oktober 2025, seit Februar 2024, seit anderthalb Jahren ist Zentrum wieder zurück im Geschäft. Was wirklich was Besonderes ist, weil viele andere Projektentwickler, die ebenfalls pleite gegangen sind im Sommer 2023, sind einfach Geschichte, die sind verschwunden. Zentrum hat es geschafft, sich zu retten. Und Uwe Reppegater, der Gründer von Zentrum, ging auch in die Privatinsolvenz, was wirklich spektakulär ist, denn in den Medien ist immer im Moment viel von René Benko die Rede und Siegner. Und ich will die beiden jetzt gar nicht vergleichen oder gleichstellen, aber man muss halt wissen, dass bei Reprogate auch sehr viel Geld im Spiel war, denn die Forderungen, die Menschen und Institutionen gegen ihn hatten, beliefen sich auf 1,6 Milliarden Euro. Also eine unglaublich hohe Summe. Dafür kriegt man drei Rolex. Und vielleicht auch noch ein Haus von Rolex dazu. Um diese Summe ging es halt bei der Privatinsolvenz. Und diese Privatinsolvenz war erst im April dieses Jahres ausgestanden. Also die lief eine ganze Weile. Und die Gläubige, also die Menschen und Institutionen, denen Replica Geld geschuldet hat, die haben am Ende nur weniger als ein Prozent ihrer Forderungen zurückbekommen. Ist das gängig oder ist das? Das ist sehr wenig. Also bei einer Privatinsolvenz möglicherweise gängig, wenn man so will, aber ich sag mal, wenn Unternehmen insolvent gehen, dann ist es eigentlich schon eine deutlich höhere Quote, so wird das genannt, die erreicht wird. Und diesen Hintergrund sollte man kennen, wenn man jetzt halt erfährt, Aha, Zentrum hatte also dieses Haus, was mittlerweile Rolex gehört. Dieses Haus war auch Teil der Insolvenzmasse und die Objektgesellschaft von Zentrum musste eben auch Insolvenz anmelden. Und jetzt haben wir Sommer oder Herbst 2025 und das Haus gehört plötzlich Rolex. Wie geht das denn? Wie hatte Zentrum da seine Finger im Spiel? Und das kann ich vielleicht einmal chronologisch erzählen. Und man muss eben auch wissen, dass es noch nie vorgekommen ist, dass eine internationale Luxusmarke überhaupt in Deutschland, geschweige denn in Düsseldorf, ein Haus gekauft hat, um dort einen Laden zu eröffnen. Ja, das steht ja auch in deinem Text, das ist ja auch ein Ritterschlag für die Stadt. Das sagt Peter Wien, das sagen nicht wir, aber der Köhl-Lobby ist Peter Wien, der der Anliegerchef ist. Dass jetzt eben eine Marke wie Rolex hingeht und hier zuschlägt, ist ein Novum. Und das Ganze begann im Prinzip im Juni 2024. Da wurde nämlich das Insolvenzverfahren eröffnet gegen eine Gesellschaft, der zu dem Zeitpunkt dieses Haus gehörte. Das heißt, die stand im Grundbuch als Eigentümerin des Hauses Königsallee 52 bis 54. Und zu der Zeitpunkt war eben auch schon die Privatinsolvenz, von der ich gerade erzählt hatte, gegen Uwe Reppegater am Laufen. Bei dieser Eigentümergesellschaft war Reppegater auch persönlich als Gesellschafter eingetragen. Jetzt wird es ein bisschen betriebswirtschaftlich in der Form eines Begriffs, muss man aber sagen, er war Kommanditist, also er war quasi als persönlicher Gesellschafter eingetragen und es gab aber noch weitere Kommanditisten, also Gesellschafter bei dieser Eigentümerkonstruktion von der KÖ 52 bis 54 und die muss man jetzt nicht namentlich nennen, aber wenn man diesen Firmen nachgeht, stößt man auf die beiden minderjährigen Kinder von Uwe Repagata. Kann man als minderjährige Person Kommanditistin sein? Also der Kommanditist ist in dem Fall genau genommen eine GmbH und Co. KG, die wiederum diverse Firmen mit sich zieht, die aber irgendwann auf die jeweiligen Kinder von Uwe Repregata zulaufen. Und ja, ich wusste das vorher auch nicht, die Firmen, wo diese Kinder als Gesellschaft eingetragen sind, wurden angemeldet, wo die Kinder noch wirklich relativ jung waren. Das gibt dem Film Boss Baby einen ganz anderen Anstrich, okay. Boss Baby is real, ja cool, okay, also spannend. Ja, so und dann gehen wir ein paar Monate weiter in den Oktober, also heute vor einem Jahr, Oktober 2024, der wurde, dann ist dann Uwe Reppegater ausgeschieden aus diesem Kreis der Gesellschafter von dem Haus KÖ 52 bis 54, aber im gleichen Zug ist eine andere Firma anstelle seiner in den Kreis der Gesellschafter eingetreten und diese Firma heißt VR Vermögensverwaltung und die Initialen VR stehen für seine Ehefrau. Das ist gesichert, ich werde ihren Namen jetzt hier nicht nennen, aber das ist so. Auch das kann man im Handelsregister nachverfolgen. Also ich erzähle jetzt hier nicht aus irgendwelchen geheimen Quellen, sondern das kann man alles nachrecherchieren, wenn man das will. Im Handelsregister und ja, das ist natürlich ein interessanter Move, dass er rausgeht, als der zentrale Kopf in sein Zentrum und seine Frau reinkommt und sich damit quasi der Kreis der Familie schließt, abseits von ihm. Er ist als Gründervater von Zentrum nicht mehr dabei, er ist aus der Haftung raus im laufenden Insolvenzverfahren. Und der Vater ist dann natürlich auch ein schönes Wort, ja. Aber seine Frau und die beiden Kinder sind drin. Ja, und dann wird dieses Haus tatsächlich verkauft und zwar Mitte Dezember, also zwei Wochen vor Weihnachten. Verkäufer, das sollte man auch wissen, ist in dem Fall der Insolvenzverwalter. Und das ist ein sehr bekannter Mann, Frank Kebekus mit seiner Kanzlei Kebekus Partner zum Beispiel, Sanierer gewesen von Galeria Kaufhof Karstadt. Wir haben ja hier auch schon öfter gehört. Genau, genau, ja, also man kann sagen, Insolvenzverwalter mit einem Ruf wie Donnerhall, der in ganz Deutschland bekannt ist, ja, und der diese ganzen Zentrumverfahren unter anderem auch dieses betreut hat. Und das Gebäude wurde aber eben nicht an Rolex verkauft zu der Zeit, was man vielleicht schon hätte denken können, sondern an ein anderes Unternehmen, was ebenfalls diese initialen VR, die eben für die Ehefrau von Herrn Rebbegater stehen, verkauft wurde. Also das Unternehmen, nennen wir es jetzt einfach mal kurz, hieß VR Düsseldorf, Königsallee 52, 54 GmbH und Co. KG. So, jetzt holen wir mal kurz Luft. Dieses Unternehmen stand eben dann im Grundbuch, neu. Das war die neue Eigentümerin dieses Gebäudes, was also quasi vorher Zentrum gehörte, pleite ging und dann an diese neue GmbH und Co. KG verkauft wurde. Und wenn man sich die wiederum anschaut im Handelsregister, erinnert die Firmenstruktur eigentlich fast eins zu eins an den vorherigen Eigentümer. Nämlich, der gesellschaftliche Kreis besteht aus drei Familienmitgliedern von Reppe Gartas, Sohn. Tochter und Frau. Nicht Herr Repagata selber, der Tochter nicht auf, sondern nur die drei anderen aus der Familie. Und der Sitz dieser Firma ist die Keilstraße 8b und das wiederum ist die Unternehmenszentrale von Zentrum. That's what I mean, als ich gesagt habe, das hat irgendwie alles so was Soapiges im Sinne von, weil es dreht sich irgendwie, es sind mehrere Folgen einer großen Geschichte. Das ist eine herrliche Familiensaga. Oder zumindest ein Kapitel davon, genau. Und ja, Herr Kebekus hat dieses Haus verkauft Und wir haben, als dieser Verkauf bekannt wurde, das war im Frühjahr, also heute vor einem halben Jahr, haben wir ihn auch gefragt, wie war denn das eigentlich, dass jetzt quasi aus der alten Insolventenzentrum an eine neue Gesellschaft, die aber offensichtlich mit Zentrum verbunden ist und mit der Familie des Gründers verbunden ist, wie ist dieser Deal zustande gekommen? Und das muss man auch sagen, da hat Herr Kebekus uns geantwortet und gesagt, ja, Zentrum hat sich ja neu aufgestellt nach dieser überwundenen Insolvenz und in dem Zusammenhang bieten sie eben dann eben auch über beteiligte Gesellschaften auf andere insolvente Zentrumgesellschaften mit, aber nur in einem geordneten Bieterprozess. Also dieser Bieterprozess muss immer dann ablaufen, wenn ein Insolvenzverwalter ein Haus verkauft oder eine Immobilie, die aus einer Insolvenz stammt. Geordneter Bieterprozess heißt, der kann jetzt nicht einfach sagen, dieses eine Unternehmen bietet mir 45 Millionen, weil das war der Kaufpreis in dem Fall, ungefähr 45 Millionen Euro, sondern der muss auch zig andere Bieter anschreiben. Und da sagt halt Herr Kebekus gegenüber uns, dass der Bieterprozess offen und transparent abgelaufen sei und auch in der Gläubigerversammlung also mit den Leuten, die, mit diesem Haus finanzielle Forderungen hatten, auch diskutiert wurde und genehmigt wurde. Aber es gibt auch Leute aus der Immobilienszene hier in Düsseldorf, die sagen, die haben nichts von diesem Bieterprozess mitbekommen, was die halt wundert, weil sie eigentlich immer zu einem Kreis, genau, sie hätten teilnehmen können, sie hätten auch teilnehmen wollen und gehören auch zu Leuten, die Geld haben oder andere Investoren mitbringen, die für solche Immobilien normalerweise in Frage kommen. Okay, also alles ein bisschen... Ungeordnet geordnet. Also ich entziehe mich jetzt hier mal einer Wertung, das ist einfach nur, man muss ja immer beide, oder wir wollen immer beide Seiten darstellen und das sind in dem Fall die entscheidenden Seiten. Natürlich, ich verstehe. So und dieser vorweihnachtliche Verkauf des Kö Eckhauses, also das wurde ja wie gesagt schon im Dezember 2024 verkauft, von Zentrum Alt zu Familie Repagata Neu, der wurde erst im Frühjahr publik und da sagte dann eben die Kanzlei Kebegruß-Partner gegenüber uns, Rolex ist nicht die Käuferpartei. Also zu dem Zeitpunkt stand es überhaupt nicht fest und auch der Insolvenzverwalter selber, der Verkäufer dieses damaligen, dieses Hauses hat gesagt, nein, Rolex ist nicht der Käufer. Wir hätten aber schon das Gericht gehört mit Rolex, deswegen sind wir dran geblieben. Verstehe, also dass Rolex irgendwie an die Kühl kommt und da was, da einen Laden eröffnet. Genau, und das konnten wir, also dass Rolex den Laden eröffnet, konnten wir dann auch im Juli hart kriegen, wie man so schön sagt, also wir haben genügend mit der Angelegenheit vertraute Personen gefunden aus der Immobilien-Szene, die gesagt haben, ja, definitiv Rolex kommt nach Düsseldorf. Wahnsinn. Standort Köl 52 bis 54. Aber dass Rolex dieses Haus auch gekauft hat, das haben die uns erst vor ein, zwei Wochen wirklich auch offen gesagt. Ja, wir haben diese Liegenschaft gekauft. Beste Lage, werden sie jetzt sanieren und dann eröffnen. Die Ereignisse, die dazu geführt haben, haben sich aber schon im Juli 2025, also ich sag mal mitten in diesem Sommer, zusammengetragen und auch komplett überschlagen, weil das war alles an diesem 28. Juli, da wurden mehrere Verträge gezeichnet. Auch die findest du im Handelsregister. Und zwar, wenn du nach der Rolex Immobilien GmbH schaust, das ist ein neu gegründetes Unternehmen, also es wurde schon vorher gegründet vor diesem Sommer 2025, aber entscheidend ist ein Gesellschaftsvertrag, der an diesem 28. Juli unterzeichnet wurde und darin steht eben, dass Rolex alle Anteile einer anderen Gesellschaft übernimmt. Und diese andere Gesellschaft heißt VR-Vanoa-Invest, also schon wieder diese beiden Initialen VR im Zusammenhang mit der Ehefrau von Uwe Reppegater. Und wenn man diese GmbH, dessen Anteile Rolex plötzlich übernimmt, verfolgt, stößt man als alleinige Gesellschafter auf die Frau von Uwe Reppegater. Und die wiederum ist auch verbunden, das hatten wir schon gesagt, mit dem Kö-Eckhaus. Das bedeutet, Rolex hat sich, indem sie die Anteile übernommen haben von dieser VR GmbH. Auch als Eigentümer eintragen lassen können für die Immobilie an der Königsallee 52 bis 54. Auch darüber gibt es einen Kaufvertrag. Das ist aber eben kein klassischer Immobilienverkauf in dem Sinne, dass ein Asset, also die Immobilie den Besitzer wechselt, sondern die Anteile eines Unternehmens, was Eigentümer dieser Immobilie ist. Ja, verstehe. Glaube ich. Also das heißt, normalerweise kaufe ich einfach ein ganzes Haus. In dem Fall habe ich ein Haus gekauft und noch Anteile an einer Firma. Du hast die Firma gekauft. Ich habe die Firma sogar gekauft. Die die Eigentümerin des Hauses ist. Du hast nicht das Haus gekauft, aber das Haus ist im Eigentum der Firma. Ja, okay, so rum. Das ist wie wenn ich jemanden kennenlerne und der hat einen Hund. Dann gehört der Hund auch dazu. Genau, genau. Okay, ja, ja. Und warum haben die das gemacht? Das haben wir Zentrum und Rolex gefragt. Also warum dieser im Fachjargon, sagt man, Share-Deal, also warum haben die die Anteile dieser Objektgesellschaft übertragen und die dann auch in Rolex umbenannt und nicht... Einen klassischen Immobiliendeal, wir haben keine Antwort bekommen. Ein klassischer Grund, warum man sowas macht, ist, weil du auf legalem Wege die Grunderwerbsteuer umgehen kannst. Grunderwerbsteuer zahlt jeder Mensch da draußen, der eine Immobilie kauft. Wenn du eine Wohnung kaufst, ein Haus, du musst 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer in NRW bezahlen. Wenn wir jetzt hier von einem Wert reden, also ich habe keine Ahnung, wie viel Rolex ein Zentrum bezahlt hat für die Immobilie, aber es wäre mit Sicherheit mehr als die 45 Millionen Euro gewesen sein. Ich dachte gerade ganz kurz, dass du sagst, ich weiß nicht, wie viel Rolex ich für das Haus bekomme. Auch das habe ich noch nicht umgerechnet, das wäre eine interessante Idee, weil es gibt ja Rolex-Uhren bis hoch in den sechsstelligen Bereich. Aber worauf ich hinaus wollte, ist, dass die sicherlich deutlich mehr als 50 Millionen bezahlt haben. Und wenn du davon 6,5 Prozent nimmst, haben die sich einen Millionenbetrag gespart durch diesen Deal. Also das ist mit Sicherheit ein Grund, der dazu geführt haben könnte. Verstehe. Fakt ist jetzt also, die Chronologie hört dann jetzt quasi jetzt auf und wird jetzt weitergeführt. Also das letzte Kapitel war im Prinzip so, dass die Mieter, ich hatte ja schon zwei genannt, Formulator und Patricia Pepe, vor kurzem im September erfahren haben, schriftlich, dass sich der Eigentümer des Hauses geändert hat. Nämlich nicht mehr die besagte VR-Köhl 52, 54 GmbH Coca-G, sondern neuerdings Rolex-Immobilien und dass die bisherigen Gesellschafter alle ausgeschieden sind. Und bedeutet, die Frau, der Sohn und die Tochter von Herrn Reppekater haben nichts mehr mit diesem Objekt, mit diesem Haus, mit dieser Firma zu tun, sondern jetzt ist nur noch Rolex verantwortlich. Und das war quasi das letzte Kapitel, dass dann auch alle Bescheid wussten, okay, jetzt ist es wirklich offiziell Rolex-Eigentum. Und das ganze Haus wird jetzt auch Rolex, also du hast ja schon gesagt, die müssen raus. Und genau, jetzt schließen wir da mal diese Chronologie ab, wo sie ja jetzt auch erstmal stehen bleibt und gucken vielleicht ein bisschen wie den Trailer für die nächste Folge. Das wird jetzt also umgebaut und da kommt dann wirklich einfach eine riesen... Rolex-Boutique rein. Genau, im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Also das war bisher noch nicht so. Du hattest bisher Läden nur im Erdgeschoss und das wird zusammengelegt mit dem ersten Obergeschoss. Das wäre nämlich meine Frage, was da noch ist. Da sind ja wahrscheinlich keine Privatwohnungen drin. Büros bisher. Nur Büros und die bleiben dann vielleicht zumindest die oberen. Also das können wir nicht wissen. Das ist jetzt auch erstmal gar nicht so spannend. Sehr gut, damit schließen wir jetzt. Ich danke dir sehr für dieses wirklich sehr detaillierte Durchführen durch diese Chronologie und Und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Ich mich auch. Bis bald. Ciao. Paarberatung ist sicher ein Thema, mit dem sich viele schon lange in Beziehungen lebenden Menschen irgendwann auseinandersetzen, vielleicht auch sollten oder das zumindest erwägen. Auch wenn die Umstände vielleicht besondere sind, zum Beispiel, weil ein Teil des Paares im Gefängnis sitzt. Die JVA in Düsseldorf bietet solche Beratungen an. Das Angebot wird gut genutzt, unter anderem von Amit und Vanessa. Ahmed sitzt seit einem Jahr seine Haftstrafe im geschlossenen Vollzug ab. Vanessa zieht die gemeinsame Tochter, die während Ahmeds Aufenthalt zur Welt kam, alleine groß. Verena Keensbock hat mit den beiden gesprochen über ihre Geschichte, ihre Wünsche für die Zukunft und darüber, inwieweit die Paarberatung im Gefängnis eine Hilfestellung ist. Liebe Verena, du hast über ein Thema geschrieben und dazu recherchiert und dementsprechend auch Leute getroffen. Die sich nicht einfach so, obwohl sie eine Beziehung pflegen, sich nicht einfach so treffen können, sondern erstmal verschiedene, im wahrsten Sinne des Wirtes Hürden nehmen müssen. Es geht um Paare in der JVA. Wie bist du da drauf gekommen? Und die katholische Beratungsstelle für Ehe, Familien und Lebensfragen, die macht er schon seit 30 Jahren zusammen mit der JVA. Es gab eine kleine Pause für diese Paarberatung. Jetzt haben sie wieder angefangen und haben in diesem Zuge auch eine Pressemitteilung verschickt. Aber es ist natürlich immer das eine zu hören, was die Organisatoren über sowas sagen und das andere mit denen zu sprechen, die in Anspruch nehmen und davon betroffen sind. Und deshalb habe ich angefragt, ob es möglich wäre, mal in die JVA in Düsseldorf zu kommen und mit einem Paar zu sprechen. Und es hat sich tatsächlich eins gefunden, die bereit waren, mir ihre Geschichte zu erzählen. Und mir auch, also ich durfte so halb bei einer Sitzung dabei sein mit der systemischen Beraterin Deborah Fuchs, die das gemacht hat. Und die haben mir erzählt, was ihnen das bringt und wie das so abläuft. Ja, das erzählst du uns hier gleich weiter. Ich möchte nur noch einmal ganz kurz auf diesen Anfang hinaus, weil du steigst ja auch in dein Stück dazu so ein, dass es quasi nicht einfach ist, hey, wir treffen uns irgendwie oder leben eh zusammen oder treffen uns auf einen Kaffee, sondern die Frau von dem Paar, was du uns gleich vorstellst und erzählst, ja, muss ja erstmal irgendwie, an ihren Mann rankommen, der in der JVA einsitzt. Und das schon eine Weile und auch noch ein bisschen. Aber erzähl doch mal. Ja, also ich habe ein Paar getroffen. Wir haben die Namen auf ihren Wunsch geändert. Wir nennen sie Ahmed und Vanessa. Und Ahmed sitzt seit ziemlich genau einem Jahr in der JVA in Düsseldorf ein. Und wenn Vanessa ihn besuchen möchte, muss sie sich erst mal anmelden. Mit ziemlich Vorlauf da ankommen. Sie muss ihren Personalausweis abgeben und ihr Handy wegschließen und dann eine halbe Stunde ungefähr auf so einer Metallbank in einem Warteraum ausharren, bis irgendwann ein Vollzugsbeamter sie abholt und sie zu ihrem Partner bringt. Und das macht sie sehr regelmäßig. Gibt es eine Begrenzung, wie oft man darf, oder darf ich theoretisch jeden Tag? Es gibt bestimmte Regelmäßigkeiten, in denen man sich treffen darf und es gibt unterschiedliche Besuchsformen. Also es gibt einen offenen Besuchsraum zum Beispiel, da können dann so mehrere, gibt es mehrere Tische, an denen die dran sitzen. Es gibt Familienräume, da gibt es dann zum Beispiel Spielmöglichkeiten auch für Kinder und es gibt einen Raum für Langzeitbesuche. Da dürfen sie dann maximal drei Stunden zusammen verbringen und das kann man natürlich nicht jeden Tag so machen, wie man lustig ist, sondern das muss alles vorher geregelt und geklebt werden. Und hat man bei diesen Langzeitbesuchen ein bisschen Privatsphäre oder ist das immer beobachtet? Bei den Langzeitbesuchen sind die tatsächlich ungestört in diesem Raum. Weil das ist natürlich eine Sache, die ich mir vorstellen kann, die auch dann in so einer Paarberatung natürlich zum Thema wird, wenn man mit jemandem eine Beziehung hat und immer unter Beobachtung in Gesellschaft ist, ist ja was anderes, als wenn man auch einfach mal ein bisschen Zeit zu zweit hat. Ja, vor allem, wenn die Zeit extrem begrenzt ist, also da kommen wir bestimmt auch gleich nochmal drauf, aber das sind, dann dürfen wir auch regelmäßig telefonieren, diese Telefonate dürfen immer nur zehn Minuten dauern und da kann man sich vielleicht vorstellen, dass in zehn Minuten nicht beide Parteien gleichermaßen gerade erzählen können, was sie gerade auf dem Herzen haben, sondern dann ist das Gespräch beendet, Punkt. Es ist natürlich auch eine Ausnahmesituation, also... In der die sind, auch nicht ohne Grund. Also darum, ich finde immer, wenn man das jetzt so betrachtet und klar, es ist wenig Zeit, aber es ist immerhin Zeit dafür, dass einer der Beteiligten halt im Gefängnis sitzt, wenn man es mal so ganz plakativ sagt oder ganz klar sagt. Was mich natürlich, als du mir davon erzählt hast und ich gedacht habe, das ist bestimmt ein sehr, sehr interessantes Thema, zum ein bisschen ausführlicher drüber sprechen, ist ja die Frage, sind diese Paare oder jetzt dieses Paar in dem Fall aber auch, du hast ja dann wahrscheinlich auch noch über andere gehört oder dir so ein bisschen den Überblick verschafft, sind das Paare, die sowieso schon lange zusammen sind und dann wurde eine Straftat begangen und ein Teil des Paares wurde verurteilt und musste die Haftstrafe oder muss die Haftstrafe absitzen oder gibt es auch Paare, die sich, kennenlernen im Gefängnis oder während einpaarschen? Also was ist da so? Gibt es da eine, naja, einen Überhang in die eine oder in die andere Richtung? Also soweit ich weiß, es ist in der Regel so wie bei Vanessa und Ahmed, dass die schon eine Beziehung geführt haben vor der JVA, und es dann zur Inhaftierung kommt und sie dann irgendwie versuchen, diese Beziehung am Leben zu halten. Und die beiden haben das zumindest jetzt über ein Jahr hinweg geschafft. Unter anderem, wie Sie sagen, halt auch mithilfe dieser Paarberatung. Auf die kommen wir jetzt zu sprechen. Und erst mal noch, genau, jetzt bleiben wir bei diesem einen Paar als Beispiel, als Geschichte. Genau, weil da gibt es ja auch noch eine Besonderheit, die sich verändert hat in deren Paarleben, außer dass überhaupt die Situation so ist. Ja, ich kann ja mal ein bisschen vorne anfangen. Ich habe sie natürlich auch gefragt, wie sie sich kennengelernt haben. Und damals war ja dann für die beiden noch alles ganz anders als jetzt. Das ist eine komplett andere Situation. die haben sich vor ungefähr zwei Jahren kennengelernt, haben beide, waren Arbeitskollegen, haben beide in der Gastronomie gearbeitet, kommen beide aus Düsseldorf und Ahmed hatte zu diesem Zeitpunkt schon diese Straftat begangen, für die er heute hinter Gitter sitzt und das war damals auch schon drei Jahre her. Deshalb sagt Vanessa auch, sie, hat ihn ganz anders kennengelernt als den Straftäter. Diese Straftat, es kam dann aber trotzdem irgendwann zum Prozess. Das hat ihn eingeholt. Er wurde dafür verurteilt. Und er durfte seine Freiheitsstrafe, das war übrigens eine Körperverletzung. Durfte das erst mal im offenen Vollzug verbüßen. Das bedeutete, er durfte regelmäßig die JVA verlassen. Die durften täglich telefonieren, die haben sich regelmäßig gesehen, er durfte jedes zweite Wochenende zu Hause verbringen, also die hatten trotz Gefängnisstrafe irgendwie als Paar die Möglichkeit, sich weiter kennenzulernen, die waren ja noch relativ frisch zusammen und irgendwie so zusammenzuwachsen. Und Vanessa sagt auch heute, es war damals ziemlich absehbar, dass er wieder rauskommt. Also es war jetzt nicht so, der ist jetzt weg und in Haft und für immer und wir sehen uns nicht mehr. Und deshalb haben sie das auch einfach weitergeführt, weil es halt absehbar war, dass es bald wieder ein Ende nimmt. Und dann ist Vanessa aber schwanger geworden. Und, Dann hat Ahmet, er hat es so formuliert, er hat Mist gebaut. Und dieser Mist war, man muss es halt wirklich so sagen, es war nicht klug, was er getan hat und trotzdem irgendwie menschlich nachvollziehbar. Er ist nämlich so hat er es mir erzählt kurz vor der Geburt nicht in die JVA zurückgekehrt sondern bei Vanessa geblieben. Und damit hat er die Regeln verletzt und seinen offenen Vollzug verspielt, was wahrscheinlich einfach relativ schnell geht, weil so ein offener Vollzug ist ja schon ein Privileg oder eine Handreichung und es gibt ganz strikte Regeln zu welchen Uhrzeiten man rausgehen darf und natürlich auch, wann man wieder zurückkommen muss. Und wenn man sich an diese Regeln nicht hält, dann ist es vorbei mit offenem Vollzug und dann gibt es geschlossenen Vollzug. Und der ist wahrscheinlich auch nicht einfach eine halbe Stunde später gekommen, sondern ja, gar nicht. Wahrscheinlich auf einer menschlichen Ebene auch irgendwie nachvollziehbar, wenn man weiß, da ist irgendwie Nachwuchs unterwegs und das in absehbarer Zeit, dass man aber ja, okay. Und Mist gebaut Was, aber dann halt, das ist halt dann wirklich einfach wirklich ganz kurzsichtig gedacht zur Folge hat, dass er seine Familie jetzt nur noch im Gefängnis sieht. Das heißt, die Konsequenz ist jetzt dann schon seit ungefähr einem Jahr. Seit Oktober 2024 ist er jetzt im geschlossenen Vollzug. Das Kind ist inzwischen geboren. Das Kind ist inzwischen geboren. Vanessa kommt auch natürlich regelmäßig irgendwie mit der gemeinsamen Tochter in die JVA, um da den Papa zu besuchen und das bringt immer natürlich irgendwie extreme Schwierigkeiten auch mit sich, ne, also das, ähm. Ist natürlich ein komplett anderer Alltag, den beide haben. Hat dieser, dieses, also genau, wenn wir das jetzt nochmal kurz zusammenfassen, die lernen sich kennen, die Straftat liegt zurück, dann holt es ihn doch ein, er muss irgendwie diese offene Strafe, ja, absitzen ja trotzdem. Sie sagt, ich kann mich damit arrangieren und dann kommt jetzt dieses Mist gebaut, er muss in den, also war das der Punkt, wo klar war, dass die an der Beziehung auch arbeiten müssen, Wir reden ja am Ende auch immer noch über diese Paarberatung. Also war das der Punkt, wo sie dann vielleicht gemerkt hat, okay, wenn das hier weitergehen soll, dann ... Nee, es hat tatsächlich noch ein bisschen gedauert. Und es war Ahmed, der das vorgeschlagen hat. Er hat ein Plakat von der Paarberatung in der Frau auf dem Flur hängen gesehen und hat Vanessa das vorgeschlagen. Und hat gesagt, vielleicht sollten wir das mal ausprobieren, was wohl eher ein bisschen ungewöhnlicher ist, dass die Gefangenen das von sich aus in die Wege leiten und so offen dafür sind. Ich habe mit Robert Doman gesprochen, vom Sozialdienst der JVA. Der sagte, in den allermeisten Fällen sind die Inhaftierten ziemlich verschlossen, was auch ihre Beziehung angeht. Auch so dem Sozialdienst gegenüber. Gibt es viele Inhaftierte, die Beziehungen haben? Also konntest du das irgendwie rausfinden? Ist das mehr, als man denkt? Oder denkt man überhaupt was? Weiß ich gerade nicht. Ich habe leider keine Statistik. Insgesamt sind über 800 Inhaftierte in der JVA. Und natürlich werden die allermeisten von denen irgendeine Art von familiärer Anbindung haben. Also vorausgesetzt, die kommen irgendwie hier aus der Nähe, ist da ja meistens irgendwie eine Familie. Und das spielt wohl auch eine extrem große Rolle. Für das Leben in der JVA und auch so für die. Also Resozialisierung, dass es da jemand gibt, für den man sich anstrengen kann und für den es sich lohnt. Ja, verstehe. Also Ahmed sieht jetzt also dieses Plakat und sagt zu Vanessa, hey, das wäre doch was. Ja. Und sie sagt, ja klar. Ja, und jetzt gehen sie regelmäßig mittwochs, haben sie diesen Termin mit Deborah Fuchs. Die hat das bis zuletzt jetzt gemacht von der Beratungsstelle. Und sie haben zum Beispiel zusammen Ziele formuliert, die sie für ihre Beziehung sich wünschen. Dazu gehört zum Beispiel, ich meine, es sind ganz oft tatsächlich erstaunlicherweise wirklich alltägliche Sachen. Also man denkt so, vielleicht spielt ja jetzt die Straftat eine große Rolle, was hat mein Partner getan, das ist so gar nicht so bedeutend, sondern vielmehr wie... Und kommunizieren wir eigentlich. Also wie in jeder anderen Beziehung ja ehrlicherweise auch. Ja, aber irgendwie finde ich das sinnig, weil wahrscheinlich hat man sich ja eh, wenn man sich jetzt entscheidet, mit jemandem eine Beziehung weiterzuführen, der eine Straftat begangen hat und dann auch noch ins Gefängnis muss, wahrscheinlich hat man den Punkt ja für sich oder auch gemeinsam eh schon ein bisschen angeguckt. Also natürlich geht es irgendwie darum, diese Zeit, die total belastend ist natürlich für das Paar, irgendwie zu überbrücken und zu versuchen, da nicht zu viel sich aufstauen zu lassen. Und eben, das hatte die Frau Fuchs so schön gesagt, die wollen denen eben diesem Paar einen Raum bieten, wo die auch wirklich ein Paar sein können. Weil dafür gibt es natürlich, wenn da eine Partner inhaftiert ist, nur noch ziemlich wenig Gelegenheiten. Ja. Und da geht es aber natürlich dann ganz oft auch darum, wie geht es dann weiter. Ja. Und auch bei Ahmed und Vanessa sprechen natürlich schon ganz viel über die Zukunft und was sie sich wünschen. Und allen voran natürlich irgendwie ein straffreies Leben ohne Gefängnis. Ja. Und da gehört aber natürlich irgendwie viel zu, gerade mit dem Kind noch, den Tochtern, die die beiden haben, da eine richtige Beziehung aufbauen und dann irgendwann wieder zusammenleben werden. Also Vanessa sagt auch so, ich war von einem auf den anderen Tag alleinerziehende Mutter und damit hatte ich nicht gerechnet. Ja, jetzt habe ich eine Frage, die schießt ein bisschen ins Blaue, aber das kommt gerade so auf. Wahrscheinlich gibt es das nicht empirisch irgendwie festgehalten, aber hat dir einer von den ExpertInnen, mit denen du gesprochen hast, von den Involvierten irgendwie Rückmeldungen geben können, dass, Ja, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen Paaren, die dann nach so einer Paarberatung, nach der Entlassung auch tatsächlich das schaffen, zusammenzubleiben oder, ne, und im Gegensatz zu denen, die die Beratung nicht, oder gibt es überhaupt Statistiken, wie viele, weil das ist ja auch eine Sondersituation, mit der man sich ja wahrscheinlich, ich meine, wir sind ja so adaptierfähig am Ende dann doch. Also ich kann mir auch vorstellen, wenn man sich mit so einer Ausnahmesituation arrangiert, dass es dann auch erstmal wieder total komisch ist, wenn man den Zustand wieder erreicht oder überhaupt erreicht, den man sich die ganze Zeit wünscht und zwar beide, wie du auch beschrieben hast, in Freiheit straffrei zusammen wohnt, aber du hast ja dann zwei Jahre nicht zusammen. Also es gibt meines Wissens nach keine Studie, die das in Düsseldorf begleitet hat, dass ich da jetzt Zahlen nennen könnte. Ich weiß aber, dass es natürlich, also erstmal überlebt nicht jede Beziehung diese Haft. Also und auch dafür ist die Paarberatung da, dass auch Trennung begleitet werden sozusagen. Also das kann natürlich auch die Konsequenz dessen sein, also irgendwie natürlich Beziehungen zu stabilisieren und dass sie eben nicht daran zerbrechen und manchmal aber auch Trennung zu begleiten. Auf der anderen Seite sagte Deborah Fuchs dass sie durchaus Paare, auch nach der Haft noch weiter begleitet hat und versucht da auch den Kontakt zu halten wenn die das wünschen natürlich, um die eben nicht so völlig sich selbst zu überlassen sondern dass sie da noch so diese Anlaufstelle haben, weil ja wie du sagst wenn man plötzlich wieder einen gemeinsamen Alltag hat. Nach vielleicht anderthalb Jahren ist das eine große Umstellung für beide. Haben Vanessa und Ahmed dazu was gesagt, also wie sie sich das vorstellen? Das habe ich natürlich auch gefragt. Das Erste, was die zusammen essen. Ich habe gefragt, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und Ahmed sagte rosig. Ja, das habe ich eh. Also tatsächlich für beide ganz oben steht straffrei bleiben. Also ich glaube, diese rosige Zukunft, die sie sich vorstellen, ist ehrlich gesagt, wie Vanessa auch sagte, ein ganz normales Leben führen. Also einfach einen normalen Job haben, viel Zeit zusammen verbringen. Eben keine Straftaten begehen und da einfach diese Stabilität schaffen, die sie halt vorher nicht hatten. Haben die anklingen lassen, ob die das auch weiter in Anspruch nehmen wollen würden? Nach der Haft. Also haben die vor, sie machen das jetzt und das bleibt auch erstmal so. Das ist nicht so, dass sie gesagt haben, die Proben ersetzt ein halbes Jahr. Ein bisschen was haben sie noch vor sich und dann wird sich das, glaube ich, zeigen. Sehr spannend. Vielen, vielen Dank, dass du da mir und uns so ausführlich von berichtet hast und einen Blick gegeben hast in eine Welt, die ja nun wirklich für die meisten von uns wahrscheinlich sehr uneinsichtig ist. Ich freue mich schon auf unser nächstes Gespräch und bis bald. Die Qualität eines Hotels ist, zumindest im allgemeinen Verständnis, an der Anzahl der vorhandenen Sterne zu erkennen. Nicht zu verwechseln allerdings mit den Sternen, die Restaurants bekommen, in denen auf einzigartig hohem Niveau gekocht wird. Der Guide Michelin, also die Institution, die bislang die Restaurants ausgezeichnet hat, verleiht nun auch Qualitätssiegel an Hotels in Form von Schlüsseln. In ganz Deutschland waren die Testerinnen und Tester in diesem Jahr zum zweiten Mal unterwegs, natürlich auch in Düsseldorf, um besonders herausragende Häuser. Also auch noch auf ihre Standards zu testen. Paul Küchler kennt sich aus im teilweise ja wirklich kompliziert wirkenden Bewertungssystem des Gastgewerbes und erzählt außerdem, was die Kriterien sind, warum ein Hotel ohne Sterne trotzdem Schlüssel bekommen kann und welche in der Stadt zu den glücklichen, auserwählten zählen. Paul, wir haben ja schon oft auch in deiner Expertise mit deinem Hotelfachhintergrund, und auch bei Dyself geht aus, bist du ja auch für die schönen Seiten des Lebens zuständig, Also Essen, Trinken und dann, wie gesagt, wo man sich dann danach ausruhen kann. Und haben ja schon mal über die Luxushotels hier in der Stadt gesprochen, von denen es ja, finde ich, immer noch relativ viele gibt. Dafür, dass Zillow eine große Stadt ist, aber jetzt auch nicht irgendwie. Jetzt nicht die Weltmetropole schlechthin. Vor allem, weil die sich ja auch flächenmäßig alle irgendwie relativ nebeneinander liegen. Ja, knubbeln sich. Dass wir jetzt irgendwie finden, das sind Luxushotels oder dass die das selber finden, ist ja das eine. Dann gibt es ja aber noch die Schiene, dass man natürlich ausgezeichnet werden kann. Jetzt hast du ein Stück geschrieben und darüber sprechen wir auch heute. Es geht, wie man jetzt unschwer erahnen konnte, um Luxushotels in der Stadt, beziehungsweise Hotels in der Stadt, die ausgezeichnet sind vom Giet Michler. Ja, richtig, genau. Und ich war so, hä, Moment, ich meine, ich bin jetzt keine Fachfrau, also ich esse halt sehr gerne, aber ich dachte immer, das kriegen Restaurants. Mir war nicht klar, dass auch Hotels quasi Michelin ausgezeichnet werden können. Ja, ist auch noch relativ neu tatsächlich. Seit vergangenem Jahr vergeben die das erst und das sind dann auch nicht die Sterne quasi, wie es analog sozusagen bei den Restaurants ist, sondern die nennen das Michelin Keys, also Keys wie Schlüssel für, ne, ich gehe mein Zimmer rein. Weil die Hotels haben ja auch schon Sterne. Richtig, die Hotels haben Sterne und zwar, das ist auch gut, dass du das erwähnst, es gibt ja diese Sterne-Klassifizierung in Deutschland und Gid Michelin unterscheidet sich da ein Stück weit von, weil in dieser Sterne-Klassifizierung geht es eigentlich mehr so um die gebotenen Services, sag ich mal. Also viele Leute denken hier immer, wow, vier Sterne plus Hotel ist das Nonplusultra fast schon nach einem Fünfsternhotel, aber oftmals beschreibt das eher so die Dinge, ist ein Safe im Zimmer, ist ein Föhn im Zimmer, kannst du Zimmerservice die ganze Nacht bestellen oder ist es zeitlich begrenzt, gibt es die ganze Nacht einen Ansprechpartner, also die Hotels müssen quasi... Ab einem bestimmten Sternelevel diese und diese Leistung anbieten. Und oftmals, glaube ich, durchschauen die Leute das nicht so ganz, weil die dann sofort denken, okay, ne, fünf Sterne brauche ich jetzt, weil, und sehen dann vielleicht in die Sterne rein und denken sich, ach Mensch, eigentlich die Sachen, die bei den drei Sternen angeboten werden müssen, reichen mehr vielleicht schon. Also das ist so ein bisschen der... Ich stelle mir auch vor, wenn, genau wie du das, ich finde, das hast du jetzt ganz schön eigentlich dargelegt, dass das eine sind die Sachen, die angeboten werden müssen, aber es geht ja auch darum, wie es angeboten wird, in welcher Qualität, in Art und Weise, viel Wärme, auch in welcher Ästhetik. Krieg ich da den Zimmerschlüssel hingeklatscht vor mir oder werde ich freundlich begrüßt, vielleicht auch mit Namen oder so. Ja, genau. Jetzt erklär mal. Gibt mich, das spreche ich dir nicht richtig aus, ja. Ich bin... Michelin, Michelin, Michelin, Michelin. Auf jeden Fall, die kommen ja von Reifen, das wollte ich noch hier kurz droppen, dass ich das weiß. Das ist eigentlich ursprünglich als Werkstattweiser für Auto und Radfahrer gestartet. Genau, jetzt haben wir schon geklärt, ich mache mir ja immer Notizen, da steht auch Hotels, schon immer, ja und nein. Was sind denn die Voraussetzungen, dass ich jetzt da ausgezeichnet werde, neben den Sternen, die ich hier habe? Genau, also man muss auch dazu sagen, es gibt durchaus auch Hotels auf der Liste, die nichts mit Michelin-Sternen zu tun haben. Also das ist ja auch, viele der Hotels haben natürlich Restaurants, aber keine Sterne-Restaurants, das heißt, das ist wirklich unabhängig. Aber um auf die Michelin-Keys quasi zu kommen, also der Gied Michelin sagt eben, das soll so ein bisschen die Crème de la Crème der Selektion hervorgehoben werden, also wirklich nochmal innerhalb dieser Hotellerie-Welt eben mit den Schlüsseln, dass du es so ein bisschen erkennen kannst direkt. Genau, verliehen wurde das auch erst vergangene Woche, meine ich. Also am Mittwoch, jetzt vor einer Woche quasi. Heute ist ja unser Aufnahmetag am Mittwoch. Genau, und besonders eben meistens die Punkte Design, Architektur, Service und Persönlichkeit des Hotels stehen so im Mittelpunkt. Also das sind so ein bisschen die Kriterien. Genau, und es orientiert sich quasi, damit Interessierte das so ein bisschen leichter vergleichen können wie an den Michelin-Stern. Das heißt, wenn ein Hotel ein Key hat, wie ein Stern und das heißt, drei ist natürlich die beste Auszeichnung. Und ich kann aber dann diese Keys auch wieder verlieren, so wie ich einen Stern wieder verlieren kann. Also das ist auch nochmal ein Ansporn, diese Qualität dann aufrecht zu erhalten. Genau, man muss halt dazu sagen, ich denke dadurch, dass das erst im vergangenen Jahr wirklich ins Leben gerufen wurde, diese neue Auszeichnung, ist es für die Hotels wahrscheinlich jetzt noch nicht so der Knackpunkt, wo es dann heißt, wow, wir müssen das unbedingt halten, sondern das ist wahrscheinlich nice to have. Wir werden ja auch bestimmt nochmal drüber quatschen, welche Hotels ausgezeichnet wurden und ich kann mir auch vorstellen, dass bei denen, die nicht ausgezeichnet wurden, das eigentlich jetzt nicht so eine Riesenrolle spielt, aber klar, es ist natürlich schön, wenn du irgendwo reinkommst und du weißt, auch der Gied Michelin oder Michelin war hier und befindet das Hotel für gut, exzellent, wie auch immer. Ja, haben die auch sofort drei rausgeballert? Also. Wie meinst du genau? Drei Kies? Oder fangen die jetzt erstmal langsam an und sagen, es gibt jetzt hier ein Jahr, ihr kriegt jetzt alle erstmal ein. Die haben drei Kies direkt rausgeballert, also auch schon im vergangenen Jahr, als es quasi das erste Mal verliehen wurde. Was ganz spannend ist, aber da kommen wir bestimmt gleich drauf zu sprechen, ist so ein bisschen die geografische Verteilung, muss man sagen. Also da gibt es relativ, also sag ich mal so zwei Fokusräume in Deutschland, wo vor allem diese drei Key-Hotels gelegen sind. Aber natürlich in Düsseldorf sind einige dabei, die eben einen bekommen haben, was ja auch schon eine große Auszeichnung ist. Jetzt ist es so, weil du das gerade schon ansprichst, wir gehen jetzt mal von Düsseldorf ein bisschen weiter ins ganze Land. Es sind ja überhaupt nur sechs ausgezeichnet worden. Mit drei Kies, ganz genau. Und die liegen entweder in Hamburg, also das ist dann das Fontenay, das ist so ein relativ modernes Hotel, direkt glaube ich an der Alster, wenn mich nicht alles täuscht. Und das Femau Hotel vier Jahreszeiten, wo oft gesagt wird, das ist wirklich so eins der besten Hotels Deutschlands, wenn nicht sogar das beste. Direkt an der Binnen-Alster, meine ich, gelegen. Genau, und dann gibt es eben noch im Süden des Landes, da sind zwei im Schwarzwald und zwei in Bayern. Und zwar einmal das Hotel Schloss Elmau, wo damals der G7-Gipfel, ich weiß gar nicht, ob es noch G8 war, auf jeden Fall der Gipfel damals stattgefunden hat vor dieser Alpenkulisse, wo man das mit Barack Obama und Angela Merkel, wo sie so mit ihren Armen so zeigt, das kennt man so ein bisschen. Und das Althoff-Seehotel Überfahrt am Tegernsee. Also ich sage mal auch in so Regionen, wo man jetzt sagt, da geht es den Leuten nicht schlecht und da ist auch ein gewisses Genussniveau vorhanden. Ja, und ja auch, ich habe nämlich sofort, als du das gesagt hast, beziehungsweise als ich das so auch überlesen habe, habe ich direkt gedacht, safe irgendwo im Süden, weil da ist natürlich mit den Seen, mit den Alpen, mit denen auch Schwarzwald ist irgendwie sinnig. Ist eine andere Kulisse als eine A59 in Duisburg. Klar, ich meine in einer großen Stadt und Hamburg und ich kann mir das auch nicht vorstellen, aber natürlich kann ich mir vorstellen, dass der…, Ja, allein schon, das sind dann wahrscheinlich alleinstehende Häuser und dann kann man da drumherum ja schon mal, ne, die Kulisse machst du halt mit so. Also darum, das ist sinnig für mich. Wie viele Hotels wurden denn insgesamt ausgezeichnet im Land? Genau, also insgesamt wurden 130 Hotels deutschlandweit ausgezeichnet. Jetzt, Premiumfrage, wie viele Hotels gibt es? Boah, in ganz Deutschland? Ja, also die in dieser… Das ist ja eine böse Frage. Nein, aber sind das viele prozentual gesehen von denen, die es gibt jetzt, die dafür in Frage kommen? Oder ist das so schon eine… Weil es hört sich für mich nach einer sowieso sehr exklusiven Auswahl an. Ja, also ich glaube unter dem Aspekt sind es tatsächlich gar nicht mehr so viele, weil natürlich, also man muss ganz kurz dazu sagen, ich möchte einfach nochmal mir selber quasi vorgreifen, wofür die Schlüssel stehen. Das sollten wir vielleicht nochmal ganz kurz klären. Und zwar, ein Schlüssel steht für einen ganz besonderen Aufenthalt, zwei Schlüssel eben für einen außergewöhnlichen Aufenthalt und drei Schlüssel für einen einzigartigen Aufenthalt. Also man merkt, das ist auch ein bisschen fließend, glaube ich, die Kategorien. Und klar, wenn man jetzt überlegt und mal runterbrecht. Hört sich auch ein bisschen an, wie damals die Bewertungskriterien bei Jugendmusik zählt. Also es ist so. Tätig grüßt das. Hier im Bundesjugendspiele. Oh Gott, bitte, erinnere mich an sowas. Ausgezeichnet, ganz besonders, einzigartig. Also, okay. Nee, genau. Und... Ich denke einfach dadurch, dass es von vornherein tendenziell eher wenige Hotels gibt, die auf einem derartigen Niveau von vornherein sozusagen sich befinden. Ja, verstehe. Wo ein ganz besonderer Aufenthalt, außergewöhnlicher Aufenthalt überhaupt in Frage kommt. Das heißt, da wird wahrscheinlich der Pol an Hotels, aus denen du auswählen kannst oder die, der mich da eben testet, der wird wahrscheinlich kleiner sein als die, ich sag jetzt mal einfach eine Zahl, weiß ich nicht, 20.000 Hotels, die es in Deutschland gibt. Bitte nicht mich darauf festnageln. Ich weiß aber leider auch nicht, das geben die nämlich nicht bekannt ob die dann wirklich alle auch testen also da werden wir nämlich später drüber reden weil in Düsseldorf gibt es eben ein paar, die nicht ausgezeichnet wurden wo man jetzt denken möchte, okay die sind ja auch auf einem bestimmten Niveau und da ist leider unklar, das geben die zumindest nicht bekannt ob die die überhaupt getestet haben oder ob die von vornherein überhaupt nicht in Frage kamen und dass sie deswegen auch nicht in der Liste sind aber weil die eh schon so gut sind also weil das ne das ist es nicht, also glaube ich zumindest weil also wenn man sich das jetzt mal wirklich anguckt Soll ich jetzt schon ein bisschen spoilern? Ja, Spoiler, hier komm. Also es gibt ein paar Hotels, wo man jetzt in Düsseldorf denken würde, okay, die sind schon exponiert und irgendwie in einer guten Lage und bieten einen guten Service, haben auch dann fünf Sterne. Also zum Beispiel das Hyatt Regency im Medienhafen oder das Hotel Köhl 59 hier an der Königsallee, was ja zu den drei großen Köhl-Hotels quasi gehört. Die wurden beide gar nicht ausgezeichnet unter anderem. Und da habe ich mir dann zumindest die Frage gestellt, okay, wie macht der Gidmichland das? Also testen die von vornherein nur die und die Hotels oder testen die alle, das weiß ich dann leider nicht. Verstehe. Genau, aber so ist einfach die Lage sozusagen. Ja, okay. Also, das heißt, es... Und ich interpretiere jetzt mal so, es ist sowieso eine relativ exklusive Sache. Richtig. Und ich finde, dadurch, dass auch nur sechs mit diesen drei Schlüsseln ausgezeichnet wurden, ist schon ein Zeichen dafür. In Düsseldorf also keins mit drei. Kein drei Key Hotel. Drei Key Hotel. Aber du weißt ja sicher trotzdem, wer wie viele bekommen hat. Erzähl das doch mal. Also das beste Hotel Düsseldorfs laut der Kritiker quasi ist in dem Fall der Breidenbacher Hof. Und zwar haben die zwei Schlüssel erhalten, also die Kritiker empfehlen sozusagen den Aufenthalt dort als außergewöhnlich eben. Das ist jetzt, du hast gerade schon reagiert, das ist jetzt nicht so eine Riesenüberraschung, es ist nun mal... Man kann es glaube ich schon so sagen, so das beste Hotel der Landeshauptstadt oder vielleicht sogar in NRW oder in einer näheren Umgebung zumindest, sodass die ausgezeichnet wurden, würde die wahrscheinlich sehr freuen, aber das ist jetzt nicht so die Riesenüberraschung. Genau und dann gibt es eben noch einige Hotels, die quasi sich über einen Schlüssel freuen können, was ja auch schon mal eine ziemlich gute Sache ist. Und zwar ist es einmal das Steigenberger Parkhotel an der Königsallee, das ja quasi ein Steinwurf vom Breidenbacher Hof auch da entfernt liegt und eben das Hotel The Wellem. Und zwar ist das ja in diesem ehemaligen Gebäude in der Altstadt vom Amts- und Landsgericht untergebracht. Gehört, meine ich, zur Hyatt-Gruppe, aber bin ich mir jetzt gar nicht ganz sicher. Und auch die wurden eben mit einem Key ausgezeichnet. Das heißt, wir haben sozusagen schon einige Hotels, die eben eine Auszeichnung erhalten haben. Und besonders spannend ist dann eigentlich noch der Blick nach Köln, muss man sagen. Ja, da können wir gleich mal rüber blicken. Aber die Sache, also es ist ja schon auch interessant, dass die alle, klar, also haben wir ja eben auch schon gesagt, dass auch die Luxushotels sich natürlich hier so in der Innenstadt irgendwie ballen, aber die sind ja alle in Rufweite voneinander quasi. Ja, absolut. Und weil du das gerade schon gesagt hast, was sind denn die Voraussetzungen? Also geht es da auch um die Lage zum Beispiel? Also dass jetzt sowas wie die Kö gut erreichbar ist, also was sind die Kriterien für diese Schlüssel? Genau, die Kriterien sind eben, also ich glaube Lage ist gar nicht so entscheidend tatsächlich, sondern es geht eher so ein bisschen darum, was machst du daraus aus dem, was du hast quasi. Und da ist eben vor allem Design, Architektur, Service und Persönlichkeit entscheidend. Also gar nicht mal, ob du jetzt irgendwie direkt an der Königsallee liegst oder am Medienhafen oder so, sondern viel eher, was leisten quasi die Angestellten auch vielleicht in dem Hotel so ein bisschen. Ja, verstehe. Ich meine, genau, die Punkte hast du ja eben schon ausgezeichnet. Ich dachte nur, es gäbe da noch so... Also ich gehe davon aus, das ist leider so ein bisschen die Sache, die Kriterien geben, die natürlich nicht so ins letzte Detail bekannt. Aber ich sehe hier gerade, also es geht so ein bisschen, sag ich mal, auch über die Punkte, die ich gerade schon erwähnt habe, einen Tick weit hinaus. Also, dass man zum Beispiel auch anguckt, okay, wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Das heißt... Bei einem Breidenbacher Hof, wo ja jetzt wirklich ein Zimmer mehrere hundert Euro die Nacht kostet, da vergleichen die dann natürlich, okay, was kriegst du aber auch für diese 500 oder wie viel Euro auch insgesamt. Das heißt, ich glaube an diesem Punkt ist so ein bisschen die Relaktion auch dazu quasi. Genau, wie die das natürlich en Detail machen, ist glaube ich einfach ganz schwierig rauszufinden. Aber ja, Lage weniger, sondern tatsächlich eher, hat das Hotel auch einen Charakter? Also wenn du da reinkommst, wirst du da mit offenen Armen begrüßt? Wie fühlst du dich da, wirst du vielleicht auch mit deinem persönlichen Namen direkt angesprochen? Also so diese Feinheiten in der Hotellerie, die ja einfach einen Unterschied machen. Ich denke, auf diese Dinge wird vor allem Fokus gelegt, weil in Anführungszeichen alles andere kann jeder. Also jeder hat eine Rezeption, wo du irgendwie einchecken kannst und so, nur dann ist immer die Frage so ein bisschen wie und ich glaube diese Art und Weise, da gucken die eben vor allem drauf, zumal ja eben mit der Hotelklassifizierung, also mit den Sternen eben schon eine andere irgendwie Parameter vorhanden sind, die dir sagen, okay, das Hotel bietet folgendes und folgendes. Jetzt nochmal auf die Sterne zurückzukommen, weil ich mich gerade, während du auch gesagt hast, das können ja alle oder können ja jeder oder haben ja wahrscheinlich alle. Ja, das sind jetzt vielleicht auch drei Häuser, wo es jetzt keine Riesenüberraschung ist, dass die auch einen gewissen Standard halten. Ich möchte, das habe ich nämlich immer noch nicht so ganz verstanden. Ich kann auch ein Michelin Key bekommen, wenn ich keinen Stern theoretisch habe. Richtig, richtig. Also das heißt, es könnte auch richtige Überraschungen geben. Ich kann den Beispiel zum Beispiel geben. Oder ein kleines, familiengeführtes Hotel. Nicht mal das unbedingt. Also man muss dazu sagen, diese Hotelklassifizierung ist freiwillig in Deutschland. Also die allermeisten Hotels machen da mit, weil das natürlich den Gästen auf den ersten Blick irgendwie einen Rahmen bietet, dass sie sagen können, okay, vier Sterne Hotel buche ich. Aber das ist freiwillig und es gibt auch durchaus Hotels, die sich dem gar nicht unterwerfen wollen, weil du nämlich eben…, Also da gibt es einfach festgelegte Kriterien, wie du die jetzt findest, ist eine andere Sache und es gibt halt Hotels, zum Beispiel in Düsseldorf ist es das 25-Hour-Hotel, was ja tatsächlich, was so Gästebewertungen und so angeht, wenn man sich das mal im Vergleich anguckt, doch wirklich auf die vorderen Plätze in Düsseldorf gehört und die haben sich dem nicht unterworfen. Also die haben nicht vier oder fünf Sterne, die haben gar keine Sterne, weil die sagen, Mensch, wir sind ein Lifestyle-Hotel. Und da gibt es dann zum Beispiel irgendwie, weiß ich nicht, Badewannen auf dem Balkon. Und dann ist eben die Frage, wie packst du sowas in diese Klassifizierung rein? Und das geht dann halt gar nicht. Dann haben die eben gesagt, okay, wir ziehen uns da aus diesem Hotel-Klassifizierungssystem eben raus und der Laden läuft, der brummt richtig. Also das heißt, die könnten auch drei Michelin-Kies bekommen. Im Grunde genommen schon, gehe ich jetzt einfach mal davon aus. Also es steht zumindest nirgends, dass eine Verbindung da sein muss zwischen Sterne und Kies. Ja, weil ich mich das gerade gefragt habe, dann wäre es ja nochmal schön, wenn man dann sozusagen das auf einer anderen Ebene haben könnte, weil es auch einfach andere Leute sind, die das testen und prüfen. Und da komme ich jetzt ein bisschen zu meiner abbindenden, abschließenden Frage, bevor wir nach Köln gucken. Ja, richtig, da war noch was. Bevor wir nach Köln gucken, aber damit mit Köln, das ist unser Rausschmeißer. Ist da jetzt auch eine neue Berufsgruppe anlockt oder sind das dieselben TesterInnen, die auch die Restaurants testen? Boah, das ist eine sehr gute Frage. Also da kann ich auch wieder nur mutmaßen, weil die sowas leider nicht bekannt geben. Ich würde jetzt rein von einer beruflichen Ausgangslage quasi davon ausgehen, dass vielleicht schon andere Menschen das testen. Also es gibt ja auch den Ausbildungsberuf Hotelfachleute und es gibt den Ausbildungsberuf Restaurantfachleute oder Hotelkaufmänner, Kaufleute. Das heißt, ich kann mir schon vorstellen, dass sie aus den jeweiligen Branchen so ein bisschen rekrutieren. Ja, aber wie das genau von stattgeht, weiß ich da gar nicht. Das ist tatsächlich eine interessante Frage, das könnte man versuchen rauszufinden, aber das würde ich jetzt zumindest so aus meinem Gefühl her sagen, dass es vielleicht doch unterschiedliche Leute sind. Aber weil natürlich du auch auf andere Dinge achtest, also wenn du jetzt wirklich Michelin-Restaurant-Kritiker bist, dann guckst du ja wirklich, gerade bei Sterne-Geschichten, passen die Sachen zueinander, wiederholen sich die Farben da auch nicht in dem Gericht und die Konsistenzen und so. Also du hast da ja vielleicht eher so eine Mikro-Ebene, auf die du dich konzentrieren musst und bei diesen Hotelsachen bist du vielleicht eher so auf so einer Meta-Ebene quasi, dass du von oben betrachtest. Ja und du kannst ständig irgendwo überlachten, ist ja auch irgendwie cool. Das ist natürlich noch, da kommt es so oben drauf. Wenn das so ist, kann ich mir auch vorstellen, dass sie vielleicht in den jeweiligen Städten oder Kreisen irgendwie ihre Leute haben und die dann da hinschicken. Ich denke mir das so, dass man dann so jedes Wochenende woanders übernacht. Wo möchtest du diese Woche hin? Amin, wenn es so wäre, wäre das ein ziemlich cooler Beruf, glaube ich ehrlich gesagt. Auch anstrengend, denke ich tatsächlich, weil du kannst dich ja nie outen quasi. Du darfst ja eigentlich nicht, dich nach außen zu erkennen geben oder so. Das heißt, ich glaube, das ist auch gar nicht so einfach, weil du musst ja schon gerade für so einen intensiven Test irgendwie alles einmal abklopfen und testen und gucken, wie reagieren die auch. Und alle denken einfach nur, du bist ein richtig weirder Gast. Nicht unbedingt. Es gibt tatsächlich, wenn man selber im Hotel arbeitet, gibt es so, sage ich mal, Erkennungszeichen, wie Hotelmitarbeiter vielleicht merken, okay, die Person könnte eine Testperson sein. Soll ich die verraten? Sag. Also oftmals ist es natürlich so, dass eine Testperson… Oder ist das wie bei Magicians, dass man das nicht verreibt? Man verreibt nicht die Zaubertricks. Ja, weiß ich nicht. Ich komme ja auch von der anderen Seite. Wenn dann outcalle ich ja jetzt hier die Tester und das ist mir dann relativ bumms. Nein, aber also normalerweise so ein Erkennungszeichen ist natürlich, dass so Hotel-Tester zum Beispiel alles mögliche, was im Hotel verfügbar ist, testen. Das heißt, die bestellen nachts um drei eine Flasche Cola beim Room Service. Die wollen frühstücken gehen, aber haben Frühstück noch nicht gebucht, sondern wollen das dann vor Ort buchen, um zu gucken, wie reagierst du da drauf und was gibt es da für Besonderheiten. Das heißt, die testen alles, das, was das Hotel ausmacht, testen die aus. Und dann siehst du aber zum Beispiel, wenn ein Gast irgendwie, ich darf dir jetzt glaube ich erzählen, du siehst dann irgendwie, er war in der Bar, hat einen Drink genommen, ist dann aufs Zimmer, hat da beim Room Service noch einen Drink bestellt, also irgendwie merkst du so ein bisschen, okay. Ist schon ein bisschen sass, so ein bisschen suspicious. Aber vielleicht hat sich das seitdem auch geändert, das weiß ich nicht. Und natürlich dann irgendwie, wenn die beim Check-in und beim Check-out sind, dann fragen die wahrscheinlich, können sie mir ein Taxi organisieren und ganz viele so kleine Feinheiten. Ich muss gerade die ganze Zeit, ich kriege ein immer größeres Lächeln, weil ein bisschen beschreibst du auch mich. Ja, das Ding ist, ich kenne das ja selber durch meine eigene Vergangenheit. Nein, Hundescheiß, ich frage ja auch immer alles direkt. Dass ich irgendwie relativ spontan Frühstück buche, ist auch schon passiert, weil ich immer denke an, nee, also, weißt du sein? Nur einen Drink an der Bar, aber dann irgendwie oben im Zimmer doch nochmal sich entscheiden. Wie gesagt, und andersrum, also wenn ihr für Hoteltester gehalten werden wollt, dann macht das doch einfach, weil dann gibt es wahrscheinlich nicht besonders. Okay, bevor wir uns jetzt hier knietief in irgendwas reinreden, wo wir alle, dann moderiert hier ja niemand mehr den Podcast, wenn ich dann auch noch Hoteltesterin werde. Was ist in Köln los? Komm, erzähl. Man muss ja sagen, Köln in allen Ehren und die größte Stadt in NRW. Aber vergleichsweise gibt es da nicht so viele gute Hotels, muss man einfach sagen. Also jedenfalls auf diesem absoluten Spitzenniveau. Also jetzt zum Beispiel wurde ein Hotel ausgezeichnet, das sich aber auch nur einen Schlüssel sichern konnte. Im Vergleich, der Breidenbach hat ja zwei bekommen. Und das ist das Excelsior Hotel Ernst. Das ist ein sehr bekanntes Hotel. Das gehört auch zu diesen Leading Hotels of Germany. Aber am Ende des Tages... Wo ist das in Köln? Ich meine, das ist sehr zentral. Am Heumarkt, das? Ich meine, entweder ist es das am Heumarkt. Da gibt es nämlich noch eins, was bald wieder öffnet. Ja gut, okay, aber auf jeden Fall in Zentralen sind Köln. Trankgasse. Ja, ja, das ist da. Das ist dann da direkt. Genau, die haben eben einen Key bekommen und sonst ist Köln quasi leer ausgegangen, was ich tatsächlich im Vergleich mit einer Landeshauptstadt wie Düsseldorf, die 650.000 Einwohner hat und auch deutlich weniger Touristenbesuche pro Jahr, finde ich schon ganz spannend eigentlich. Aber ich denke mal, da wird es dann auch darum gehen, so ein bisschen wer kommt und was sind die Zielgruppen und da muss man ja einfach sagen, ist es so in so einem... Gediegeneren Düsseldorf, vielleicht ein bisschen eine andere Zielgruppe auch und dementsprechend gibt es hier einfach mehr Luxushotels. Aber ich fand das ein funny Facts. Ja, ich werde jetzt hier an diesem Tisch, ich habe gerade ein anderes Wort gesagt, an dieser Tafel, immerhin sieht es ein bisschen majestätisch aus, hier dieser große Konferenztisch. Hier sitze ich jetzt noch ein bisschen und träume mich weiter. In die Welt der Luxushotels. Obwohl, ich weiß gar nicht, ob das so mein Ding wäre. Ich bin, glaube ich, eher so kleines, familiengeführtes. Achso. Nein, nein, nein. Ich glaube, so Also ich glaube, ich bin sehr gerne in Hotels und ich habe es auch sehr gerne schön und so. Aber ich glaube, so ein bisschen more cozy. Also das werde ich irgendwann mal, da reden wir das nächste Mal drüber. Aber ich habe ja so ein kleines Cottage, schön geführtes Cottage Hotel. Da müssen wir echt mal so eine Sonderfolge zu machen oder so. In der englischen Countryside sowas. Rosamunde Pilcher lässt grüßen. So, weißt du. Lieber Paul, bis zum nächsten Mal. Vielen Dank, dass ich da sein durfte. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast doch überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich mit Daumen, mit Sternen, mit Punkten, mit allem, was geht. Und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Torsten Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Reihenpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Danke.