Latest / Gin And Talk / Jan Weiler über Probleme, Lösungen und Komplexität
Transcript
- 0:00Speaker 0: Merkwürdigerweise scheint das jetzt alles viel fragiler zu sein als noch vor zwanzig Jahren und wir kommen in unserer eigenen Umwelt nicht mehr richtig zurecht.
- 0:11Speaker 0: Das ist auf der einen Seite natürlich tragisch, auf der anderen Seite finde ich aber wir können uns auch nicht ununterbrauchen dafür die Schuld zu schieben weil wir können ja gar nicht anders leben.
- 0:25Speaker 0: Wir müssen uns damit abfinden dass Gesellschaft eine Gesamtgesellschaft ein relativ träger Tanker ist, in dem es eben unglaublich viele Individualinteressen gibt die sich nicht mit den anderen vertragen.
- 0:40Speaker 1: Herzlich Willkommen, mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich sehr euch heute zur allerersten live aufgezeichneten Episode von Gen & Talk begrüßen zu dürfen.
- 0:48Speaker 1: Im Rahmen des Forty Eight Forward Festivals habe ich Jan Weiler getroffen!
- 0:52Speaker 1: Der Schriftsteller ist hier bei Gen&Talk ein alter Bekannter denn er war in einer der ersten Episoden zu Gast.
- 0:59Speaker 1: Dieses Mal haben wir uns darüber unterhalten, wie es unserer Gesellschaft eigentlich geht.
- 1:04Speaker 1: Wie wir mit all diesen Krisen umgehen können und was ist eigentlich braucht damit wir am Ende des Tages auch optimistisch in die Zukunft schauen können?
- 1:13Speaker 1: Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören!
- 1:15Speaker 1: Schön dass ihr alle wieder dabei seid.
- 1:30Speaker 0: Herzlich willkommen
- 1:31Speaker 1: zu einer neuen Folge Gin & Talk.
- 1:35Speaker 0: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche
- 1:38Speaker 1: ein in die verrucht düstere
- 1:41Speaker 0: Atmosphäre
- 1:42Speaker 1: unserer Studio-Bar!
- 1:52Speaker 1: Ja lieber Jan!
- 1:53Speaker 1: Guten
- 1:53Speaker 0: Tag.
- 1:54Speaker 1: Wir machen Gin&Talk heute also zumindest ich mit Gin und du mit Talk.
- 2:00Speaker 1: Also wir haben's quasi aufgeteilt.
- 2:01Speaker 1: Ich bin so... elf, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
- 2:10Speaker 1: Inzwischen ist Episode, ich glaube, achtundsebzig oder neunundsebtig online gegangen und als wir uns damals getroffen haben wusste ich noch gar nichts.
- 2:20Speaker 1: so recht also ein paar Episoden gemacht und ich wusste noch gar nicht was dabei eigentlich rauskommt.
- 2:26Speaker 1: dass sich inzwischen irgendwie jede Woche eine neue Episode mache jeden jede Woche neues Gespräch mache mit den unterschiedlichen Leuten unterschiedlichsten Leuten war noch gar nicht so richtig absehbar.
- 2:39Speaker 1: Du hattest damals gerade dein Buch Eltern veröffentlicht und jetzt ist gar nicht solange her, da hast du deinen Buch der Markisenmann veröffented.
- 2:48Speaker 1: also passt ja wunderbar dass wir uns quasi ja fast zwei Jahre später oder ich glaube sogar ziemlich genau zwei Jahre ziemlich genau zweieure später hier wieder treffen.
- 2:59Speaker 1: herzlich willkommen zum zweiten mal!
- 3:02Speaker 1: Der erste Genantog Gast der Zweimal kommt War wahrscheinlich nicht so schlimm beim ersten Mal, oder?
- 3:08Speaker 0: Nee war nicht so schlimmer.
- 3:09Speaker 0: Ich glaube das war damals relativ kurz nach meiner Corona Erkrankung.
- 3:14Speaker 1: Du hast es nicht gerochen!
- 3:15Speaker 0: Bitte genau ich konnte nichts riechen.
- 3:17Speaker 0: jetzt geht's wieder
- 3:18Speaker 1: sehr gut.
- 3:19Speaker 1: ja seitdem hat sich eine ganze menge verändert.
- 3:22Speaker 1: die pandemie so richtig vorbei ist irgendwie immer noch nicht und wir müssen immer noch hier und da mit verschiedenen Beranderscheinungen und Nebenwirkungen kämpfen, haben wir heute ja schon viel darüber gesprochen.
- 3:36Speaker 1: Aber bevor wir da tiefer reingehen – was beschäftigt dich eigentlich momentan am allermeisten?
- 3:46Speaker 0: Am allermeistens beschäftigt mich das der Krieg in der Ukraine und die völlig unerwarteten Folgen, Ich habe mir zuletzt Gedanken darüber gemacht, ob eigentlich Putin und die Leute, die diesen Krieg irgendwann geplant haben das alles genau gewusst hat mit dem Getreide zum Beispiel.
- 4:11Speaker 0: Dieser Umstand dass durch die ausbleibenden Getreidelieferungen der Ukraine an den Rest der Welt tatsächlich Hungersnöte entstehen können.
- 4:21Speaker 0: Wussten sie das?
- 4:22Speaker 0: Haben sie das einkalkuliert?
- 4:25Speaker 0: Das beschäftigt mich gerade sehr.
- 4:27Speaker 0: ja!
- 4:28Speaker 1: Wir lernen ja jeden Tag neue Dinge, die da so passieren.
- 4:32Speaker 1: Dadurch gestern auch wieder mit Clemens Baumgärtner lange darüber gesprochen, der ja bei unserem Dinner gestern Abend war, der Wirtschaftsreferent des Stadt München, der mir auch wieder ganz neu Dinge erklärt hat das für eine Stadt wie München besonders tragisch es kaum noch möglich ist, Magnumflaschen Champagner zu bekommen.
- 4:53Speaker 0: Das ist insetzlich?
- 4:55Speaker 1: Weil... Ja!
- 4:57Speaker 1: weil die wohl in der Ukraine gefertigt werden, also die Flaschen.
- 5:01Speaker 0: Und hier im München von Russen getrunken werden?
- 5:04Speaker 0: Interessant!
- 5:06Speaker 1: So leicht lässt sich Weltpolitik erklären.
- 5:10Speaker 1: aber ja wir lernen täglich was Neues irgendwie und merken dass Diese heile Welt, die wir uns da die letzten Jahrzehnte gebaut haben in der wir geglaubt haben das nicht sich verändert und alles wunderbar so weitergeht.
- 5:25Speaker 1: Die Depots steigen, die Aktien-Depots Wir bekommen ständig mehr Gehalt Alles ist wunderbar, die Welt ist friedlich Der Wohlstand wächst Und dann machen wir auf einmal auf und merken Ah nee irgendwie ist ja gar nicht alles so in Stein gemeißelt.
- 5:41Speaker 1: Haben wir uns ein bisschen zu sehr ausgeruht?
- 5:45Speaker 1: Wohlstand auf diesem gewohnten, was uns so gefallen
- 5:53Speaker 0: hat?
- 5:54Speaker 0: Ich glaube das bleibt ja auch als Menschen gar nichts anderes übrig.
- 5:57Speaker 0: Wir müssen mit der Umwelt zurechtkommen die uns sozusagen zur Verfügung gestellt wird und wenn wir es nicht besser wissen dann Machen wir die Dinge so, wie wir sie eben für angenehmer achten.
- 6:11Speaker 0: Und jetzt leben wir merkwürdigerweise in einer Zeit wo aus allen Richtungen so eine Fragilität entsteht, ob das nun im Gesundheitswesen ist, ob es ein Sozialwesen isst und ob das in der Arbeitsplatzsicherheit ist oder ob das im internationalen Politik ist.
- 6:29Speaker 0: Merkwürdigerweise scheint dass jetzt alles viel fragiler zu sein als noch vor zwanzig Jahren Und wir kommen in unserer eigenen Umwelt nicht mehr richtig zurecht.
- 6:40Speaker 0: Das ist auf der einen Seite natürlich tragisch, auf der anderen Seite finde ich aber – wir können uns auch nicht ununterbrochen dafür die Schuld zu schieben weil wir können ja gar nicht anders leben!
- 6:54Speaker 0: Ich persönlich kann gar nichts beurteilen in meiner Umwelt.
- 6:57Speaker 0: Ich kann mich nur damit abfinden wie mit dem Wetter.
- 7:03Speaker 0: Und deswegen, finde ich, sollten wir alle insofern ein bisschen zuversichtlich sein als wir mit vielen Dingen ganz gut zurechtkommen können wenn wir das müssen.
- 7:17Speaker 0: Wir sind in unserer Gesellschaft überhaupt nicht krisenerprobt.
- 7:21Speaker 0: Ich lebe die Hälfte des Jahres in Italien – es ist ein Land, das immerhin irgendeiner Krise sich befindet und die müssen immer irgendwelche Krisensituation ausgleichen Und das kennen wir in Deutschland nicht so.
- 7:35Speaker 0: Andere leiden jetzt gar nicht so sehr, wie wir uns das einbilden, dass wir es
- 7:40Speaker 1: tun.
- 7:40Speaker 1: Wie kommen wir denn eigentlich miteinander klar?
- 7:44Speaker 1: Ich glaube, wir haben auch darüber gesprochen als wir das letzte Mal zusammen saßen vor dem Mikrofon.
- 7:53Speaker 1: Es war ja schon irgendwie ... Also die Sozialkompetenz hat jetzt nicht unbedingt zugenommen in dieser Pandemie.
- 8:00Speaker 1: Eigentlich müssten wir ja jetzt so ein bisschen näher zusammenrücken, wo wir merken irgendwie dieser Kontinent ist vielleicht doch nicht so sicher wie wir immer dachten.
- 8:09Speaker 1: Das
- 8:09Speaker 0: werden wir vermutlich tun wenn wir es wirklich müssen.
- 8:12Speaker 0: also Menschen tun immer nur Dinge dann, wenn sie's müssen.
- 8:15Speaker 0: Dann fangen die an.
- 8:17Speaker 0: zum Beispiel vor knapp dreißig Jahren fangen dir an Müll zu trennen.
- 8:22Speaker 0: heute sind wir deutschen glaube ich Mülltrennungs-Weltmeister und ich glaube, dass wir für sehr viele Probleme dann Lösungen schaffen wenn es wirklich nicht mehr anders geht.
- 8:34Speaker 0: Und dann sind wir vorbildlich!
- 8:37Speaker 0: Wir sind aber nicht dann vorbildlig, wenn uns das aufoktuiert wird, ne?
- 8:43Speaker 0: Wenn irgendeine Gruppe der Meinung ist jetzt muss alles durchgegenert werden, dann heißt es noch lange nicht, dass alle das tun.
- 8:48Speaker 0: Das auch ein relativ gesunder Impuls.
- 8:51Speaker 0: Sondern die Leute fangen an das zu tun, wenn sie persönlich anfängt zu betreffen.
- 8:56Speaker 1: Aber wie sehr muss es denn wehtun?
- 9:00Speaker 1: Also das ist ja so ein inkrementeller Prozess dieses Betreffen.
- 9:05Speaker 1: Wenn ich heute an die Tankstelle fahren würde, wenn ich dann Auto fahren würde und würde schon merken dass es mich betrifft.
- 9:13Speaker 1: Das sind ja quasi Baby-Steps des Betreffens und wir gewöhnen uns mit jedem kleinen weiterdrehen.
- 9:20Speaker 1: Gewöhnen wir uns wieder an den neuen Zustand Staatzustand, Zielzustand an einem Tag gehen würden.
- 9:31Speaker 1: Dann wird es uns richtig wehtun?
- 9:32Speaker 1: Ich glaube dann würden wir auch was tun
- 9:34Speaker 0: können wir halt nicht gut und ich glaube das ist menschlich.
- 9:39Speaker 0: also wir müssen natürlich wahnsinnig viel verändern aber wir verändern nichts indem wir Leuten sagen sie müssen oder sie dürfen jetzt kein Fleisch mehr essen.
- 9:50Speaker 0: das ruft einfach unglaubliche Widerstände hervor.
- 9:55Speaker 0: Wir können das nur sehr langsam hinbekommen und diese, ich find's bedauerlich.
- 10:03Speaker 0: Also es ist nicht so, dass ich das richtig fände aber wir müssen uns damit abfinden, dass Gesellschaft eine Gesamtgesellschaft ein relativ träger Tanker ist in dem es eben unglaublich viele Individualinteressen gibt, die sich eben nicht mit den anderen vertragen.
- 10:24Speaker 0: Das ist eben freie Gesellschaft und nicht Diktatur.
- 10:29Speaker 1: Wobei die ja auch quasi in manchen Regionen eine Renaissance fast schon erlebt und wir ja heute auch in vielen Diskussionen gelernt haben.
- 10:42Speaker 1: Diese Manipulation von Meinung, von Nachrichten, von Informationen die im Netz zum Beispiel auf uns einströmen ist ja auch ein Stück weit Taktik von Ländern wie Russland.
- 10:57Speaker 1: Von Ländern wie China, die natürlich so ein bisschen ihr eigenes System retten und beschützen wollen und versuchen die anderen schlecht zu machen.
- 11:08Speaker 0: Das machen wir ja auch in gewisser Hinsicht.
- 11:12Speaker 0: Wenn man, glaube ich, mit russischen Medien oder mit chinesischen Medien zertun hat als Einwohner Russlands oder Chinas bekommt man den Eindruck Europa und die USA sind wahnsinnig geworden weil sie ein Nazi-Regime in der Ukraine unterstützen.
- 11:33Speaker 0: diese Desinformation wird ja von den Leuten nicht Lügenmärchen wahrgenommen, also genauso wie es eben viele Kreationisten und viele Irre in USA gibt die den Sturm aufs Kapitol für eine legitime Handlung erhalten.
- 11:50Speaker 0: Das gibt's nun mal.
- 11:52Speaker 0: Damit müssen wir leben!
- 11:54Speaker 1: Jetzt gibt's ja diesen alten Spruch früher war alles besser.
- 12:00Speaker 1: Dichten wir uns das eigentlich immer so hin?
- 12:02Speaker 1: Also glauben wir dass oder war eigentlich früher auch nicht alles besser?
- 12:08Speaker 1: diese ganzen tollen Studien, die herausgefunden haben, wenn man mal wirklich auf die Statistiken und Zahlen schaut.
- 12:14Speaker 1: Eigentlich wird ja irgendwie alles besser?
- 12:17Speaker 0: Nee es wird nicht alles besser sondern früher haben wir es nur nicht gewusst.
- 12:22Speaker 0: Das ist glaube ich der riesige Unterschiede.
- 12:24Speaker 0: also zum Beispiel gibt's hier Statistik darüber über Gewalt gegen Kinder- und Vergewaltigungsraten, die wirklich seit den siebziger Jahren extrem weit immer weiter runter gehen.
- 12:36Speaker 0: Aber die Berichterstattung ist immer mehr geworden.
- 12:38Speaker 0: Das heißt, man hat jetzt den Eindruck, dass die Kinder viel gefährdeter sind als früher.
- 12:45Speaker 0: Tatsächlich waren sie aber früher viel gefährdeter, aber damals hat man es nicht gewusst.
- 12:49Speaker 0: oder nimmt zum Beispiel Unfallzahlen, passive Sicherheit in Autos.
- 12:54Speaker 0: Es gab viele Tausende Mehrverkehrstote In den Siebziger Jahren als heute.
- 13:01Speaker 0: Die Autos sind viel sicher und das Fahren ist viel sicherer geworden.
- 13:05Speaker 0: Trotzdem dichten wir uns das immer schön, indem wir dann erzählen wie in den siebziger Jahren mit den Eltern über einen Brenner gefahren sind.
- 13:13Speaker 0: Keiner war angeschnallt und alle haben Kapri-Sonne getrunken.
- 13:16Speaker 0: Es war alles großartig und so.
- 13:18Speaker 0: In Wirklichkeit waren das lebensgefährliche Fahrten.
- 13:22Speaker 1: Also scheitern wir ein bisschen an der Komplexität der Information?
- 13:26Speaker 0: Wahrscheinlich ja.
- 13:27Speaker 1: Glaubst du da können wir irgendwie noch besser werden?
- 13:29Speaker 0: Nein weil wir dazu neigen die Dinge zu akzeptieren, die wir verstehen.
- 13:39Speaker 0: Also es darf nicht mehr zu komplex sein.
- 13:42Speaker 0: also Beispiel jetzt am Wochenende in Berlin Humboldt Universität lädt eine Wissenschaftlerin ein, die einfach nur das relativ simple Prinzip der biologischen Geschlechter erklären will.
- 13:55Speaker 0: Das ist erste Semester Biologie.
- 13:59Speaker 0: zwei Geschlechter in der Biologie Nicht in der Soziologie aber in der Biology.
- 14:03Speaker 0: dann wird die ausgeladen, weil es Menschen gibt, die das absolut nicht hören wollen.
- 14:09Speaker 0: Weil denen das in dieser Unterkomplexität, die dass hat als Information nicht mehr reicht.
- 14:16Speaker 0: Das genügt ihnen nicht, dass jemand ihnen das erklärt.
- 14:19Speaker 0: Es muss immer in einen Zusammenhang gebracht werden der ihnen besser gefällt.
- 14:24Speaker 0: Die Menschen wollen immer Dinge nur dann hören wenn sie ihnen, wenn irgendwas dabei ist was ihnen gefällt.
- 14:29Speaker 1: Wo hast du dir trotzdem irgendwie so ein Optimismus da noch?
- 14:33Speaker 1: Wir sind ja sehr negativ heute, wir zwei.
- 14:37Speaker 1: Auch eine neue Perspektive.
- 14:38Speaker 1: aber können wir trotzdem noch irgendwie optimistisch in die Zukunft schauen oder müssen alle eigentlich uns irgendwo...
- 14:46Speaker 0: Naja, für meinen speziellen Fall ist es ja so, dass ich daraus immer was machen kann.
- 14:51Speaker 0: Ich habe ja etwas davon.
- 14:52Speaker 0: Für mich ist das Inspiration – ich kann mit diesem Quatsch arbeiten!
- 14:57Speaker 0: Insofern bin ich natürlich schon optimistisch weil ich hier die Chance hab in meiner Arbeit damit umzugehen und das zu verwenden und auch andere Sichtweisen zu formulieren.
- 15:10Speaker 0: Gesellschaftlich glaube ich, dass wir es schwerer haben werden in der Zukunft.
- 15:15Speaker 0: Also auch schwerer Mehrheiten für sinnvolle Dinge zu finden weil's eben immer diverser wird, weil sich die Gesellschaft immer weiter in Mikrointeressengruppen aufspaltet.
- 15:27Speaker 0: das wird glaube ich echt schwierig
- 15:31Speaker 1: aber dann wird zusammen anpacken und Probleme lösen ja dadurch auch quasi unmöglich.
- 15:36Speaker 0: Naja, das kommt immer darauf an.
- 15:39Speaker 0: wenn ich jetzt zum Beispiel Leuten einer bestimmten Interessengruppe klar mache es ist richtig dass wir diesen Bahnhof bauen dann kann man damit schon Zustimmung kann man schon organisieren aber eben nicht grundsätzlich für den Bau von Bahnhöfen sondern für den bau dieses einen Bahnhofs in Landshut.
- 16:02Speaker 0: Also es wird nötig werden, alle Dinge extrem klein zu besprechen und extrem im Kleinen zu entscheiden.
- 16:12Speaker 1: Und das bei einer vermeintlich sinkenden Aufmerksamkeitsspanne?
- 16:16Speaker 0: So ist es!
- 16:17Speaker 1: Die irgendwie ja so ein bisschen die von Goldfischen teilweise ähnelt wenn man sich mal anschaut wie Menschen teilweise nicht einmal hinbekommen die einfachsten Zusammenhänge nachzuvollziehen oder dann eben die sind vermeintlich einfacher in alternativen Wahrheiten verfallen und damit Tür und Tor für Fake News und Co.
- 16:38Speaker 1: öffnen?
- 16:39Speaker 0: Es macht halt mehr Spaß, es ist am Ende unterhaltsamer und es macht mir Spaß wenn ich zum Beispiel an dieses Schlumpfhausenmäßige bei der AfD glaube.
- 16:52Speaker 0: Wenn ich also sage wir als Deutsche, wenn wir nur unter uns bleiben besser gestellt, das hilft uns bei irgendwas.
- 16:59Speaker 0: Wenn ich Angst vor dem Fremden habe dann fühle ich mich da drin wohl in dieser Vorstellung und dann werde ich es möglicherweise unterstützen gegen jede realistische oder gegen jedes sachliche Argument Fachkräftemangel zum Beispiel.
- 17:18Speaker 0: Ich werde aber trotzdem sagen wenn das was die sagen fühlt sich für mich besser an Dann sind wir bei dem Begriff gefühlte Wahrheit und das ist halt eben die Wahrheit, die sich besser anfühlt.
- 17:34Speaker 1: Wir sind natürlich auch sehr gut darin zu jammern – das waren wir ja in Deutschland ohnehin schon immer!
- 17:39Speaker 1: Also wir beschweren uns über alles von einer zu hohen Hecke und bis hin zum schiefhängenden Bild oder sonstigen.
- 17:53Speaker 1: Der Ärger kann oder das Problem kann gar nicht klein genug sein.
- 17:58Speaker 1: Hauptsache wir haben irgendwas zum dagegen sein, um uns aufregen.
- 18:01Speaker 1: Das ist aber auch so ein deutsches Kulturdinge oder?
- 18:04Speaker 1: Also da sind wir schon verdammt gut drin.
- 18:06Speaker 0: ich finde es ja lustig.
- 18:08Speaker 0: also Ich habe jetzt haben vielleicht einige gesehen bei Facebook wird das gerade so geteilt eine Also ein Zettel, den Leute in ihrer Nachbarschaft aufgehängt haben.
- 18:19Speaker 0: Weil bei ihnen eine Katze durch den Garten gelaufen ist und sie jetzt die Nachbarsschaft darüber informieren das Dänige der die schwarze Katze hat.
- 18:28Speaker 0: Der Katze bitte sagen soll dass sie nicht mehr bei Ihnen durch den garten laufen soll weil Sie sich dadurch gestört fühlen.
- 18:36Speaker 0: Und das ist ja so ein Ding, hat so zwanzig Zeilen wo sie genau sagen Sie haben nichts gegen Tiere aber die gegen diese Katze und ich finde es wahnsinnig lustig.
- 18:45Speaker 0: Also das hat schon dieses Jammern oder dieses sich dauernd über alle und alles beklagen.
- 18:55Speaker 0: Das ist schon auch sehr rührend und sehr ulkig und Ich mag das gerne.
- 19:01Speaker 0: Also nicht das Gemäcker, sondern diese Haltung.
- 19:06Speaker 0: Dass jemand anderen mitteilen muss, dass jemand im Haus zu laut Geschlechtsverkehr hat und es leise machen soll oder so.
- 19:15Speaker 0: Oder dass eben Katzen da durchlaufen oder wieder jemand Flaschen in den Müll geworfen hat wo sie es nicht hingehört und so.
- 19:22Speaker 0: Das ist alles ein Kennzeichen dafür, dass Menschen leben.
- 19:29Speaker 0: Und das ist ja immer noch besser Als wenn wir alle wie so NPCs durch die Gegend laufen, hat mir mein Sohn beschimpft mich immer als NPC.
- 19:38Speaker 0: Wenn ich durch die Wohnung gehe dann schubst er mich und erwartet der von mir dass ich bei GTA einfach so einmal nach vorne steupe und weitergehe.
- 19:49Speaker 0: Und ich finde es immer schön, wenn Leute halt sich erregen aufregen, wenn ihr gemüht zum Ausdruck bringen.
- 20:02Speaker 0: Ich mag das
- 20:03Speaker 0: irgendwie.".
- 20:04Speaker 1: Als wir es letzte Mal gesprochen haben, bist du ja noch relativ frisch vom Land in die Stadt gezogen?
- 20:10Speaker 1: Hast Du Dich an die Skurrilität der Urbanität eigentlich inzwischen gewöhnt?
- 20:14Speaker 0: Ja ich finde ist natürlich schön!
- 20:16Speaker 0: Ich habe achtzehn Jahre richtig auf dem Dorf gelebt und dann sind wir nach Schwabing gezogen.
- 20:24Speaker 0: Menschen leben.
- 20:26Speaker 0: Es gibt tatsächlich Menschen, die so über den Tag auf der Straße sind und genieße das sehr und höre immer anderen Leuten zu.
- 20:35Speaker 0: Ich liebe es immer sehr in Cafés auch auf Lesereise, auf Tournee.
- 20:41Speaker 0: Liebe ich es immer, sehr anderen Menschen zuzuhören wenn sie reden, auf dem Dorf wird aber nicht viel geredet.
- 20:47Speaker 0: Aber im Café ... Ich war einmal in Ostwestphalen in einem Café wo zwei alte Damen saßen und so riesige Torte gegessen haben.
- 20:59Speaker 0: Und die sagten also eine Viertelstunde nichts, und dann sagte die eine, was macht der Mann?
- 21:05Speaker 0: Dann war fünf Minuten Ruhe und dann sagt die andere, der war in einer Schiefshebetechnik tätig und ist kurzfristig verstorben.
- 21:15Speaker 0: Das fand ich großartig!
- 21:16Speaker 0: Und dann haben die wieder nix gesagt.
- 21:18Speaker 0: Das waren das Einzige, was sie gesagt haben – die beiden Sätze.
- 21:22Speaker 0: Und ich dachte, das ist doch unglaublich.
- 21:24Speaker 0: Das war für einen Riesenspaß wenn man unter Menschen sein kann so wie in der Stadt.
- 21:31Speaker 0: Vor ein paar Monaten bin ich auf der Hohenzollernstraße hinter einem Pärchen gegangen und die gingen so nebeneinander her und ich höre wie sie zu ihm sagt, wolltest du eigentlich wirklich mit mir ausgehen oder hast du Wolltest du mich eigentlich anrufen oder hatte Katja nur keine Zeit?
- 21:56Speaker 0: Und dann dachte ich, das ist eine wahnsinnig gute Frage.
- 21:59Speaker 0: Und hab mir dann überlegt was die besten Antworten wären, die er geben könnte.
- 22:03Speaker 0: Anwort eins Ich habe dich nicht angerufen.
- 22:07Speaker 0: Antwort zwei Katja ist tot Oder drei Bist du nicht Katja?
- 22:16Speaker 0: Ich habe weiß nicht, was er geantwortet hat.
- 22:19Speaker 0: Aber sowas erlebt man nicht auf dem Dorf und bin ganz froh, dass ich in der Stadt wohne jetzt.
- 22:24Speaker 1: Wie sehr musst du dich in solchen Situationen eigentlich zurückhalten um nicht in die Situation hineinzuspringen?
- 22:32Speaker 1: Also Teil der Situation zu werden sozusagen.
- 22:35Speaker 1: also ich meine bist ja quasi mit so einem ständig beobachtenden Auge und sehr gut funktionierenden Ohren scheinbar, in der Stadt und überall sonst unterwegs.
- 22:46Speaker 0: Das ist halt mein Beruf.
- 22:49Speaker 0: Ich bin teilnehmender Beobachter und das schon seit irrsinnig vielen Jahren und ich muss mich da nicht zügeln oder so.
- 22:59Speaker 0: Also ich bin grundsätzlich vielen, vielen Jahren immer so dass ich eigentlich nie richtig Teil von irgendwas bin sondern immer da rumstehe und gucke und zuhöre oder mir Notizen mache.
- 23:16Speaker 0: Das ist so eingeübt.
- 23:17Speaker 1: Analoge?
- 23:18Speaker 1: Oder digitale Notizen?
- 23:20Speaker 0: Digital weil ich die Erfahrung gemacht habe ganz seltsam.
- 23:25Speaker 0: wenn ich mir Dinge aufschreibe in meiner Handschrift dann gefallen sie mir hinterher nicht mehr.
- 23:32Speaker 0: Also ich hab die dann auf irgendeinem Zettel und wenn ich den wieder hervorhole, denke vielleicht kann ich mit der Idee oder mit dem Gedanken irgendwas anfangen.
- 23:41Speaker 0: Dann habe ich den ja schon mal geschrieben nämlich auf diesen Zetteln Und dann langweilt es mich.
- 23:46Speaker 0: also das ist dann sofort weg.
- 23:48Speaker 0: Das interessiert mich überhaupt nicht mehr.
- 23:51Speaker 0: Ich mache das immer über die Notizfunktion vom Handy und muss mir dann aber auch relativ genau aufschreiben, weil ihr sonst nicht mehr weißt was ich damit gemeint habe.
- 24:03Speaker 1: Wie sortierst du die dann für dich irgendwann?
- 24:06Speaker 1: Also wenn du dann dich hinsetzt und dir überlegst okay ich hab jetzt da so eine Idee für ein neues Buch und dann habe ich also ich kenne diese Notizenapp die ist jetzt nicht wahnsinnig gut strukturiert!
- 24:19Speaker 1: Also wenn man da viele Sachen reinschreibt dann verliere ich zumindest recht flott den Überblick.
- 24:25Speaker 1: Wie filterst du dann und schaust, was kann ich jetzt davon verwenden?
- 24:30Speaker 0: Ich filter das eigentlich gar nicht.
- 24:32Speaker 0: Sondern ich weiß zum Beispiel zum Thema Limonade.
- 24:40Speaker 0: Also wenn ich dann irgendwas schreibe und da kommt Limonada drin vor, dann erinnere ich mich dunkel.
- 24:44Speaker 0: Ich habe mal irgendeinen brillanten Satz über Limonader aufgeschrieben und dann suche ich den halt mit der Subfunktion.
- 24:51Speaker 0: aber Es ist nicht so, dass ich da irgendwie so mindmappingmäßig mir irgendwas anlege und dann genau weiß wo was ist oder so.
- 24:59Speaker 0: Das mache ich überhaupt nicht.
- 25:02Speaker 0: Also wie ich überhaupt eigentlich auch relativ wenig Notizen mache und nie Strukturen baue für Romane- oder Drehbücher oder so, sondern ich mach das alles im Kopf!
- 25:12Speaker 0: Weil ich sonst sofort das Gefühl ... Es gibt ja so Leute, die machen sich dann mit so Karteikärtchen an die Wand.
- 25:18Speaker 0: So irgendwie mindmappingmäßig.
- 25:20Speaker 0: und was passiert dann?
- 25:22Speaker 0: Und dann machen sie für verschiedene Figuren unterschiedlich farbige Karteikkarten und überlegen sich dann wann, was wo passiert und so.
- 25:32Speaker 0: Wenn ich das machen würde und an die Wand hängen würde, dann würde ich da zehn Minuten drauf gucken, dann würde ich das alles abnehmen und wegschmeißen.
- 25:42Speaker 0: Und dann wäre es buchfertig.
- 25:43Speaker 0: Ich hätte keinen Bock mehr!
- 25:45Speaker 0: Ich muss das alles im Kopf machen, sonst geht's
- 25:48Speaker 0: nicht.".
- 25:48Speaker 1: Was steht denn als erstes bei so einem neuen Buchprojekt?
- 25:53Speaker 0: Bei einem Roman
- 25:54Speaker 1: zum Beispiel...
- 25:57Speaker 0: Also die Handlung muss fertig sein bei mir im Kopf.
- 26:00Speaker 0: Es gibt ja Leute, von denen dann behauptet wird sie setzen sich dann ins Café und dann klappen die so ihr Laptop auf und bestellen einen Chai-Dingsbums und fangen an überlegen das ist eine saudofe Künstlerfolklore.
- 26:17Speaker 0: Niemand der ernsthaft arbeitet würde es so arbeiten sondern man hat im Kopf was man Macht, die Idee davon.
- 26:29Speaker 0: Auch die Handlung auch die Figuren und dann arbeitet man relativ strukturiert diesen Prozess ab.
- 26:39Speaker 0: Das ist nicht so dass man auf der Tastatur da ein bisschen rumdödelt und mal guckt was dann so kommt und dann schmeißt man das weg sowie die früher immer in Filmen aus der Schreibmaschine das Blatt Papier und dann wird es den Papierkorb ganz voll und alles totaler Unsinn Genauso wie die Frage nach Inspiration.
- 26:58Speaker 0: Wo nehmen Sie eigentlich Ihre Inspiration her?
- 27:02Speaker 0: Gibt es eine super Antwort von Chuck Close, vom Maler, der mal gesagt hat Inspiration ist für Amateure.
- 27:11Speaker 0: Profis kommen zur Arbeit setzen sich hin und legen los Und das ist genau das, wie man das macht.
- 27:18Speaker 1: Das heißt Es ist tatsächlich auch einfach viel Disziplin.
- 27:23Speaker 0: Es ist viel Disziplin und es hilft, wenn man für bestimmte Arbeitstage eine Art Agenda hat.
- 27:31Speaker 0: Also mit Forst zum Beispiel schreibe ich meine Kolumne.
- 27:36Speaker 0: Morgen übrigens die siebenhundertdreinachtzigste Folge Und an anderen Tagen habe ich Termine mit meinem Management oder ich habe Büro-Termine, wo ich irgendwie Reisen planen oder irgendwas mache.
- 27:52Speaker 0: und dann gibt es wirklich Tage, wo völlig klar ist heute muss das vierzehnte Kapitel von dem und dem Buch geschrieben werden.
- 28:00Speaker 0: Oder es muss eine Szene in dem Drehbuch überarbeitet werden.
- 28:04Speaker 0: Das ist halt meine Aufgabe so wie ein Fliesenleger ja auch morgens um acht weiß.
- 28:10Speaker 0: heute fahre ich zur Familie Völk und mache die Gäste Toilette.
- 28:15Speaker 0: Und da fragt auch keiner, wo nehmen sie denn die Inspiration her?
- 28:19Speaker 1: Würdest du eigentlich sagen dass du... Also wenn man sich mal so ein bisschen deine ganzen letzten Bücher anschaut waren ja alle recht erfolgreich.
- 28:29Speaker 0: Nicht alle!
- 28:30Speaker 0: Fast alle.
- 28:31Speaker 0: Aber okay, die Masche.
- 28:32Speaker 1: Also überdurchschnittlich viele, sagen wir es so.
- 28:36Speaker 1: Würdest Du sagen das du eine Art bewusste Idee inzwischen dafür hast, was du tun musst damit ein Buch erfolgreich wird?
- 28:48Speaker 0: Ja heute vielleicht eher.
- 28:51Speaker 0: Ganz am Anfang überhaupt nicht und ganz am Anfang ist das erfolgreichste Buch erschienen.
- 28:57Speaker 0: als ich das gemacht habe Maria im schmecktsnich hieß dass war mir überhaupt nicht klar wie man das macht und welche schubladen man zieht.
- 29:07Speaker 0: Ich kannte nicht mal die Schubladen also geschweige denn waren da Knöpfe dran, sondern ich habe das eben einfach gemacht weil mich ein Verlag dazu überredet hat.
- 29:19Speaker 0: Ich wollte nicht mal einen Buch schreiben und hab das aus reiner Höflichkeit gemacht, weil die Frau vom Verlag mich dauernd zum Essen eingeladen hat und es war mir so unangenehm.
- 29:29Speaker 0: Und dann habe ich halt gesagt, dann schreibe ich Ihnen halt Ihr Buch und ... Das war dann sehr erfolgreich und ich habe heute keine Ahnung Warum jetzt, warum das so gut geklappt hat?
- 29:46Speaker 0: Weil ja in meinen Augen tatsächlich gar nichts geklappte.
- 29:49Speaker 0: Ich habe das nur halt gemacht.
- 29:51Speaker 0: Heute ist es anders.
- 29:52Speaker 0: Heute kenne ich eigentlich schon Mechanismen auch Wirkmechanismen von Humor oder dramaturgische Techniken oder so.
- 30:04Speaker 0: Das ist mir heute relativ bekannt und schon auch sehr strategisch schreiben.
- 30:12Speaker 0: Also ich kann dir jetzt auch was ganz Langweiliges schreiben, wenn du möchtest.
- 30:18Speaker 1: Ja!
- 30:18Speaker 1: Ich würde sagen wir haben die Kurve zum positiven Mindset doch noch ganz gut hinbekommen.
- 30:25Speaker 1: Ich hoffe... Wir haben das geschafft.
- 30:29Speaker 1: Es gibt da draußen noch schönes Wetter.
- 30:33Speaker 1: es gibt noch etwas zu essen
- 30:35Speaker 0: hervorragend.
- 30:36Speaker 1: es gibt kühle Getränke
- 30:38Speaker 0: zauberhaft.
- 30:39Speaker 1: Es gibt für Autofahrer sogar Eistee und Wasser.
- 30:43Speaker 1: Also insofern würde ich sagen, wir gehen jetzt alle noch mal daraus, holen uns ein bis Mal sehen wie viele Drinks und noch einen Burger, Pommes, Krepp, worauf immer ihr Lust habt.
- 30:58Speaker 1: Danke fürs Zuhören!
- 30:58Speaker 1: Schöne
- 30:59Speaker 0: Zeit noch, tschüss!
- 31:10Speaker 0: Das war es leider schon.
- 31:12Speaker 0: die letzte Runde ist ausgetrunken.
- 31:14Speaker 0: das Gespräch zu Ende.
- 31:16Speaker 0: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 31:18Speaker 0: Bitten
- 31:19Speaker 1: im Rücksicht auf die Nachbarn
- 31:21Speaker 0: und sei leise, wenn
- 31:22Speaker 1: du die
- 31:22Speaker 0: Bar verlässt!
- 31:23Speaker 0: Aber vergiss
- 31:24Speaker 1: auf keinen Fall den abonnieren Button zu
- 31:39Speaker 0: klicken.