Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Was gutes Timing wirklich ausmacht – Flo Dauner über 33 Jahre Fanta 4 - Part 1 - Schlagabtausch # 149
Transcript
- 0:06Herzlich willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format.
- 0:11Heute wird es fantastisch. Los geht's.
- 0:35Liebe Schlagabtausch-Community, ich begrüße euch sehr herzlich zur 149.
- 0:40Ausgabe des Schlagabtausch-Podcasts mit mir, Timo Mickenroth,
- 0:45und meinem lieben Freund Dirk Brandt. Hi, Dirk.
- 0:49Schönen guten Morgen, Timo. Schönen guten Morgen, Timo, das ist doch neu.
- 0:53Schlagabtausch-Community, das ist eigentlich viel besser als Hörende,
- 0:57Sehende, was auch immer.
- 1:00Mega, ich bin wahnsinnig. Und dafür haben wir über 140 Folgen gebraucht.
- 1:04Ja, ja, ich bin begeistert. Wir sind Sprachgenies. Ja, absolut.
- 1:07Ja, ich so oder so mit meinen ganzen Verholungen. Wir werden langsam vielleicht doch Profis.
- 1:11Ja, das kann natürlich sein, das kann natürlich sein. Das ist,
- 1:14ja, also ich war gerade schon schwer angetan. Das ist ja der Knaller halt irgendwie.
- 1:19Aber bevor wir uns hier im Smalltalk verlieren, wie sieht denn der heutige Rundown aus?
- 1:33Ihr merkt es schon, heute drücken wir etwas auf die Tube, warum auch immer.
- 1:37Wir haben etwas Smalltalk für euch.
- 1:41Im Anschluss daran geht es in den Hauptteil dieses wunderbaren Podcasts,
- 1:45oder sollte ich sagen, fantastischen Podcasts, denn wir haben den wahnsinnig
- 1:49großartigen und mega sympathischen Flo Dauner bei uns im Interview.
- 1:55Unter anderem der Schlagzeuger von den Fantastischen Vier und auch bei The Voice
- 2:00of Germany auf dem Schlagzeugkocker.
- 2:03Das wird super und ich kann jetzt schon verraten, wir hatten so viel zu erzählen.
- 2:08Es wird eine zweite Folge mit dem Flo geben. Das heißt, heute kommt Part 1 und
- 2:15beim nächsten Podcast die 150, dann Part 2.
- 2:19Der Flo ist einfach ein toller Gesprächspartner gewesen und dann mussten wir
- 2:23einfach einen zweiten Part hinten dranhängen.
- 2:26Im Anschluss an das Interview haben wir noch ein kurzes Hörerfeedback,
- 2:31unsere Empfehlung der Woche und ja, damit können wir den 149 schon abschließen.
- 2:44Timo, wir müssen reden, weil ich bin ziemlich stolz auf dich und auf einige
- 2:52andere Kollegen da draußen.
- 2:54Das bist nämlich du, ich nenne dich ruhig jetzt mal als Ersten,
- 2:58der Timo Ickenroth, der Klaus Hessler, der Noah Föhrbringer und die unglaubliche Annika Nilles.
- 3:05Denn ihr seid, und da freue ich mich wahnsinnig drüber und bin auf alle natürlich
- 3:10stolz, aber bei dir hängt mein Herz hier doch ein bisschen näher dran.
- 3:15Ihr seid alle nominiert für den Modern Drummers,
- 3:20Award oder Pole in verschiedenen Kategorien halt irgendwie.
- 3:25Erzähl doch mal so ein bisschen, wie ist es dazu gekommen und ja.
- 3:31Also ich finde es unglaublich, ich freue mich mega für dich.
- 3:33Vielleicht solltest du erstmal kurz aufräumen, also erstmal danke für die Erwähnung,
- 3:36das ist ja nicht geplant gewesen.
- 3:40Na, musste sein. Wir sollten erstmal erwähnen, der Modern Drummer ist das größte
- 3:49Schlagzeug Magazin der Welt aus den USA.
- 3:54Ich glaube auch das weltweit bekannteste.
- 3:56Und es existiert noch, allerdings nur noch digital auch. Es gibt keine gedruckten
- 4:01Ausgaben mehr, es ist alles nur noch digital.
- 4:03Aber es ist weiterhin noch am Start.
- 4:06Und die haben jedes Jahr einen sogenannten Readers-Poll. Das heißt, dort können dann.
- 4:12Leserinnen und Leser oder auch alle anderen, die möchten, also man muss kein
- 4:17Abonnent von Modern Drummer sein, können dann also abstimmen über Schleizerinnen
- 4:21und Schleizer in bestimmten Kategorien, wer ihr Favorit ist.
- 4:24Dazu gehören so Rubriken wie Rockpop-Drummer, Metal-Drummer,
- 4:29Jazz, Fusion, R&B und so weiter und so fort.
- 4:33Es gibt insgesamt 18 Kategorien.
- 4:36Und in jeder Kategorie werden fünf, wenn ich mich recht entsinne,
- 4:40ne sechs Namen vorgeschlagen.
- 4:43Das heißt, die wurden vom Modern-Drummer vorher ausgewählt.
- 4:46Die sind in dieser Liste drin. aber man kann auch noch eigenen Namen hinzufügen, wenn man wollte.
- 4:53Das heißt, wenn du sagst, oh, die sechs sind alle irgendwie doof,
- 4:57dann schreibe ich halt im siebten noch einfach dort rein. Also kann man selbst eintragen.
- 5:02Und ich bin nominiert worden für mein Buch Jazz Standort on the Drum Set,
- 5:07was letztes Jahr erschienen ist.
- 5:09Und ja, der Kontakt kam zu Modern Drummer über den Mark Griffith,
- 5:14das ist ja der Chefredakteur.
- 5:15Und der fand das Buch direkt von Beginn an, als er es gesehen hat,
- 5:20halt einfach gut, sage ich mal jetzt, ohne zu übertreiben.
- 5:24Hat es wohl dann vorgeschlagen als Best Educational Product.
- 5:30So heißt die Kategorie, in der ich nominiert bin.
- 5:33Und da steht jetzt mein Name. Yeah. Und das Geile war, ich wusste nichts von
- 5:39der Nominierung bis einen Tag vorher, als dieses Voting eröffnet wurde.
- 5:45Das heißt, das Voting geht jetzt vom 1. September bis 30. September. Und ich habe...
- 5:51Erfahren davon über Instagram, weil mich der oder einer der Social Media Content
- 5:58Kollegen von Modern Drummer einfach bei Instagram angeschrieben hat.
- 6:01Übrigens ein bisschen nominiert.
- 6:02Hier ist das Nominierungsbild, hier ist der Link. Viel Glück. Geil.
- 6:08Bevor wir weiterreden, ihr Lieben da draußen, der Timo braucht jede Stimme.
- 6:12Zurecht. Also, wenn ihr irgendwo, Oma, Opa, eure Schüler, nochmal,
- 6:18der Timo hat ja gerade was ganz Wichtiges gesagt.
- 6:19Ihr müsst nicht den Modern Drama abonniert haben, sondern ihr könnt einfach
- 6:24dazu ihr könnt auf den Link klicken,
- 6:29den werden wir auch nochmal veröffentlichen natürlich und votet für den Timo,
- 6:34weil das ist schon eine klasse Sache, da ist zum Beispiel die kleinste Konkurrenz, das ist der Herr Dr.
- 6:40Steve Gett, den kennt man jetzt nicht ganz so genau, aber das wäre ja schon
- 6:43mal der Knaller, hat man irgendwann mal gehört, den Armut, da Werner liefen.
- 6:48Also ich finde, das ist schon eine ziemlich klasse Sache.
- 6:51Und gerade nicht immer nur die Amis, sondern wir Deutschen können auch schöne
- 6:56Sachen machen. Und daher freue ich mich genauso gut über die anderen drei Kollegen,
- 7:00die auch mit dabei sind. Für den Klaus stimmt auch gleichzeitig für den Klaus mit.
- 7:03Für den Noah und für die Annika natürlich. Weil das sind schon,
- 7:07das ist wirklich eine tolle Sache, eine tolle Auszeichnung.
- 7:11Gerade so über den Teich. Und ja, wie gesagt, votet alle mit.
- 7:15Denn ich kann mich auch noch daran erinnern, Und jetzt gehen wir mal ein bisschen zurück.
- 7:19Modern Drummer, wir kennen ja alle die deutschen oder die älteren,
- 7:23sage ich mal, kennen die deutschen Magazine.
- 7:25Das waren die Drums und Percussion, die Sticks, die Drumheads.
- 7:30Und dann gab es den ganz großen halt, den Modern Drummer. Dann gab es auch noch
- 7:35holländische Slugwerk-Krant.
- 7:36Ich glaube, die gibt es immer noch. Die Slugwerk-Krant gibt es noch.
- 7:38Und gibt es, glaube ich, immer noch auch in gedruckter Form.
- 7:41Und was ich halt früher toll fand, auf jedem Flughafen dieser Welt habe ich
- 7:45mir diese verschiedensten Magazine immer gekauft und ich habe den Modern Drummer
- 7:50sogar abonniert damals.
- 7:52Und hatte das eine Zeit lang auch mal digital, vielleicht mache ich das demnächst
- 7:57irgendwann mal wieder, aber die Story beim Modern Drama, das finde ich so geil,
- 8:02das hat mich wahnsinnig bescheuert gemacht.
- 8:05Beim Modern Drama ist das so, ihr müsst wissen, die deutschen Magazine,
- 8:09das ist typisch deutsch, man hat eine Geschichte und die Geschichte geht über vier Seiten.
- 8:14Beim Modern Drama ist das aber so, die Geschichte ist über zwei Seiten und geht
- 8:18dann meinetwegen auf Seite 40 weiter.
- 8:23Oder ist ein Produkttest, dann to be continued auf irgendeiner anderen Seite,
- 8:27weil damit du die anderen Seiten ja auch alle lesen musst.
- 8:30Und da sehe ich, das ist jetzt, wenn ich immer noch in die alten Ausgaben rumstöber,
- 8:34ich finde das immer Wahnsinn, dann bist du mittendrin am Lesen,
- 8:36dann to be continued auf Seite so und so.
- 8:39Das heißt, du musst erst mal umblättern, weil man erreicht natürlich.
- 8:44Dass man, wie gesagt, nachguckt oder auch bei Tests. Dann hast du,
- 8:47wie gesagt, ich finde ja toll, diese ganzen Werbebildchen, ich bin ja totaler Fan davon.
- 8:50Daher feiere ich auch so den Katalog von Musikwein, bin ja totaler Fan,
- 8:54was Haptisches in der Hand zu haben. Aber dann musst du halt irgendwie echt
- 8:57so ein paar Seiten weiterblättern und geht das Interview weiter.
- 9:00Das hat mich früher, boah, das hat mich schier wahnsinnig gemacht.
- 9:04Wird das denn mitten im Satz unterbrochen? Was? Mitten im Satz auch?
- 9:08Nein, nein, der Satz war schon zu Ende, aber es hat mich wirklich wahnsinnig,
- 9:11weil ich habe tatsächlich meine ganzen Drums und Percussion Ausgaben,
- 9:17Sticks, Drummats, ich habe sie noch nicht weggegeben, die nehmen echt viel Platz
- 9:21weg, sind riesige Staubfänger,
- 9:23aber ich finde es total toll von lieben Kollegen immer wieder was mal zu lesen
- 9:29oder diese alten Sachen, weil ich schätze gerade den Axel Mikul Jalczak, finde ich,
- 9:35ein toller Schreiber von der Sticks, war das damals der Chefredakteur,
- 9:39der tolle Interviews geführt hat.
- 9:41Grüße gehen raus, lieber Axel, den ich einfach feier, weil ich das unheimlich toll fand.
- 9:46Und auch die ganzen Testberichte, eigentlich sind wir ja wirklich eine Weiterentwicklung davon.
- 9:52Unbedingt. Diese quasi, keine Ahnung, Zeitschrift 2.0. Genau, Manni von Boa.
- 10:01Heinz Kronberger, ich hab das echt alles gefeiert, ich hab die Ingo Baron,
- 10:08ich habe die Interviews wirklich verschlungen damals, Carsten Buschmeier,
- 10:11auch jemand, der immer ganz fleißig geschrieben und getestet hat,
- 10:16Und ich fand das einfach toll und finde es nach wie vor schade,
- 10:19dass es diese Sachen nur in digitaler Form ist. Ich finde ein iPad toll,
- 10:23aber ich, boah, wenn ich es hinschmeiße, muss ich Angst haben,
- 10:25dass es kaputt geht. Das brauchte ich bei dem Heft auch nie.
- 10:28Irgendwie Kaffee schütten kann ich auch nicht drüber. Mit einem Bleistift auf
- 10:31dem iPad malen kann ich auch gut mit einem Apple Pen jetzt halt irgendwie.
- 10:35Ich sage immer iPad, ich habe halt ein iPad.
- 10:37Sorry für alle Tablet-User jetzt irgendwie.
- 10:40Kann man natürlich da auch mit einem Pen. Aber irgendwie, ich liebe einfach,
- 10:43ja, auch bei Noten ist es genau das Gleiche.
- 10:46Von daher freue ich mich ja auch, ganz kleiner Wink mit dem Zaunverlangen.
- 10:49Timos Buch wird es auch demnächst in gedruckter Form geben. Oh mein Gott,
- 10:54jetzt setzt du mich aber unter Druck hier.
- 10:56Jaja, ich warte gleich auf die Überweisung, wenn ich ehrlich bin.
- 11:00Nee, also wie gesagt, ich bin ja wirklich ein Fan davon, Noten in der Hand zu
- 11:04haben. Für mich ist das besser, ich finde auch für die Augen ist es tatsächlich besser.
- 11:08Daher brauche ich ja jetzt, ich bin jetzt froh, ich habe ja,
- 11:10habt ihr ja manchmal, eigentlich bin ich ja immer zu eitel, bei Auftritten habe
- 11:14ich sie noch nicht auf, selbst wenn ich Theaterjobs, ja, ich zeige gerade eine
- 11:19Brille. Dirk hält gerade eine Brille in die Kamera.
- 11:22Ja, ja, ich habe sie ja manchmal auch auf. Und es ist keine Sonnenbrille diesmal.
- 11:25Nein, es ist keine Sonnenbrille, aber seitdem ich sie habe, ja,
- 11:28ja, seitdem ich sie, jetzt sehe ich sie scharf. Jetzt hat er sie auf.
- 11:31Ja, ja, und ich kann meine E-Mails wieder lesen. Das ist auch Scheiße.
- 11:35Nein, das geht noch so alles, aber da muss ich doch ganz schön knibbeln,
- 11:39nennt man das, glaube ich, mit den Augen, also die Augen immer so zusammenkneifen.
- 11:43Also, ihr Lieben da draußen, wer da Interesse dran hat, das wird es demnächst auch geben.
- 11:48Und nochmal, ja, ich will doch, lass mich nochmal zwei, drei Sachen sagen.
- 11:53Also, noch mal zwei, drei Sachen, noch mehr. Ja, auf jeden Fall. Ja, viel mehr.
- 11:56Wer jetzt denkt beim Modern Drama, da muss ich mal reingucken,
- 11:59weil das kann ja nicht sein, dass sie da hin und her springen bei den Artikeln.
- 12:03Wer jetzt votet über einen Link, der bekommt die aktuelle Ausgabe kostenlos,
- 12:08als digitalen Download sozusagen.
- 12:12Und da ist die Annika, unsere Annika, wie man so schön sagt heute, unsere Annika.
- 12:18Die Annika Nelis ist auf dem Cover anlässlich ihrer Rush-Tour.
- 12:23Das heißt, da erfährt man auch einiges. Ich glaube, es ist das erste offizielle,
- 12:27Interview mit einer Zeitschrift gewesen, das die Annika führen durfte,
- 12:31nach dieser großen Rush-Sache.
- 12:34Und Also dieses Magazin hält man dann kostenlos und das ist schon mal eine coole Sache.
- 12:41Und ich wollte noch sagen, wo die anderen dann auch in welchen Rubriken die
- 12:45zu finden sind, denn der Noah Fürbringer ist in der Rubrik Jazz Fusion nominiert,
- 12:51was ich schon ziemlich krass finde als Deutscher.
- 12:56Also man findet uns vier Deutsche, sag ich mal. Und ansonsten,
- 13:00glaube ich, relativ wenig Europäer.
- 13:02Also ich glaube, wir sind fast die Einzigen. Ich kenne es auch nicht jeden Einzelnen.
- 13:06Auch ganz viele Briten kenne ich natürlich nicht unbedingt vom Namen.
- 13:09Oder ob die wirklich aus den USA kommen oder aus Britannien.
- 13:13Aber es lesen sich nicht sehr viele europäische Namen ansonsten.
- 13:17Also Noah Fürbringer ist in Jazz Fusion nominiert. Das ist ziemlich krass.
- 13:22Da ist auch noch irgendwie...
- 13:26Simon Phillips könnte auch ein Deutscher sein.
- 13:30Der ist auch in dieser Rubrik drin. Und der Klaus Hessler ist nominiert in Best Educator.
- 13:38Absolut auch verdient, wie ich finde.
- 13:41Ihr habt den Klaus kennengelernt hier im Podcast, wer ihn noch nicht kannte.
- 13:43Also es ist einfach großartig.
- 13:46Und die Annika ist direkt zweimal nominiert. Einmal in Proc Rock, natürlich für Rush.
- 13:53Und für Massive Tour ebenfalls natürlich mit Rush. Massive Tour ist eine Rubrik.
- 14:01Was ist das denn? Ja gut, da sind wir beide nicht drin.
- 14:06Who should win the Massive Tour category?
- 14:10Dabei soll ich es die anderen auch mal vorlesen. Big Tour, also Massive,
- 14:14Massive Tour, es ist ja nicht nur Big Tour, es ist Massive Tour.
- 14:17Matt Lorg von ACDC ist er nominiert da drin noch. Mike Portnoy mit Dream Theater.
- 14:22Alex Gonzalez für Manja, James Hunt für Rufus Dussol und Lars Ulrich für Metallica.
- 14:31Könnte auch ein Deutscher sein.
- 14:33Der Lars, ja. Unser Lars.
- 14:37Sehr geil. Die Rubrik kann ich jetzt echt noch nicht. Das ist die Rubrik 18.
- 14:45Nee, es gibt 19 Rubriken sogar. Das ist Rubrik 19. Massive Tour ist Rubrik 19. Aber nochmal, ja.
- 14:52Die Rubrik 20 auf Short-Distance-Tour. Die Rubrik 20 ist Lock in your vote. Ja.
- 15:00Sehr schön. Aber mal Spaß beiseite. Also, ihr da draußen, ihr tut uns deutscher
- 15:06Trump-Munität ein Riesengefallen, wenn ihr einfach für die Deutschen abstimmt.
- 15:11Also für den Klaus, selbstverständlich für die Annika, für den Noah und für den kleinen Timo.
- 15:18Und ich muss eigentlich sagen, ich bin durch das Wort natürlich auch durchgegangen,
- 15:21ich kannte auch nicht jeden einzelnen Schlagzeuger, jeder einzelne Schlagzeugerinn
- 15:24da drin, also bei Best Country war ich auch komplett raus,
- 15:30Da kann ich teilweise auch nicht mal die Künstler. Doch, also da habe ich mich sehr drüber gefreut.
- 15:36Ich glaube, Paul Lyme war da drin. Ich weiß nicht, Paul Lyme oder Eddie Byers
- 15:39und Paul Lyme, den können wir nämlich relativ viele kennen, wenn ihr die Band Pur kennt.
- 15:48Alle singen, grölen ja mit, diese Lieder, wie Lena zum Beispiel oder so.
- 15:52Ich weiß ja nicht, wie die Platte heißt oder so. In der Materie bin ich jetzt
- 15:55auch nicht. Aber Paul Lyme, ich meine Abenteuerland, ist glaube ich richtig.
- 15:59Auf jeden Fall die CD, wo Lena mit drauf ist. Und das hat alles Paul Lein getrommelt.
- 16:05Das finde ich das Interessante dabei. Ganz, ganz toller Trommler.
- 16:08Ganz, ganz alter Nashville-Hauding-Studio-Legende, würde ich jetzt auch mal
- 16:14sagen. Der auch schon, ich weiß nicht, wie alt er ist, aber so jung ist er halt auch nicht mehr.
- 16:18Die haben, glaube ich, damals pur die ganze Platte an Nashville produziert. Ja, ja, komplett.
- 16:23Das ist mit den ganzen Leuten halt... Also nicht nur das Drumming,
- 16:25sondern die komplette Platte. Ja.
- 16:28Aber ich habe jetzt erstmal aus Traumas Perspektive Selbstverständlich Nein,
- 16:33weil ich das wirklich wahnsinnig fand dass die wirklich komplett,
- 16:40von solchen Leuten und es gab nämlich damals Side Story am Rande da gab es nämlich
- 16:45mal einen Ausschnitt von der,
- 16:48PASIC, das ist die praktisch das amerikanische Pardon zur Percussion Kreativ
- 16:54also oder wir sind eigentlich das Pardon zu den Amis, weil die waren ja er halt. Nein, nein, nein.
- 17:00Weil da hat er nämlich einen Track ohne Gesang.
- 17:06Und das war von der Platte. Und das war nämlich so witzig, dass er auf der PASIC
- 17:10gespielt hat. Ich weiß nicht mehr, das ist ja auch jetzt schon ein bisschen her.
- 17:14Aber da hat es damals so ein bisschen so, deutsche Band und so.
- 17:17Und er hat da, fand ich mega.
- 17:19Das ist mir nämlich so im Kopf geblieben, dass er auf einem Workshop bei der
- 17:23PASIC halt eine Nummer von Pur getrommelt hat.
- 17:26Lustig. Ja, Wahnsinn. Das ist
- 17:29mir echt hängen geblieben. Ich fand es echt mega. Das war aber nicht Lena.
- 17:32Das weiß ich. Da habe ich keine Ahnung mehr von. Wie gesagt,
- 17:35ist ja wirklich ein paar Jahre her. Und das war der für alle Top-Fortimuker draußen.
- 17:39Er hat wahrscheinlich den Pur-Party-Hit-Mix gespielt.
- 17:43Ja, das glaube ich weniger, weil der ist bestimmt später gekommen.
- 17:47Nein, aber wie gesagt, klasse Side-Stories am Rande, auch mit dem Modern Drama.
- 17:51Ich finde das, wie gesagt, das hat mich früher immer, ich denke mal,
- 17:54ist heute noch genauso. Ich habe wirklich lange keinen mehr drin gehabt,
- 17:58dass du wirklich weiterblättern musstest.
- 18:00Was natürlich die Spannung erhöht, ist so ein bisschen so Cliffhanger-mäßig.
- 18:04Wenn du so eine Serie guckst, das Interview ist einfach aus,
- 18:08jetzt musst du 20 Seiten weiterbläddern, dann geht's weiter.
- 18:10Vielleicht sollte man es auch einen Podcast so machen, fällt mir gerade ein.
- 18:14Wir fangen einfach ein Thema an und dann machen wir ein komplett anderes Thema
- 18:18und erst, ich meine, bei uns ist es relativ länger, aber 10 Minuten später kommt
- 18:22dann das andere wieder zum Vorschein.
- 18:24Und wir machen auch keine Kapitelmarker mehr.
- 18:28Nee, ich hab jetzt auch überlegt, man könnte natürlich auch zur 150.
- 18:31Folge einfach aus allen 150 Folgen was zusammenschneiden. Mal gucken, ob das einer merkt.
- 18:38Einfach so nahtlos. Und man muss dann raten, welche... Das ist eigentlich gar
- 18:42nicht so doof. Und man muss dann raten, welche Folge das gerade war. Ach du großer Gott.
- 18:49Herrlich, sehr schön. Das kann sehr schön werden. Vor allem,
- 18:51wir hatten ja von den ersten Folgen ja auch noch nicht mal ein Bild.
- 18:54Kein Bild. Das heißt, wir müssen KI-generierte Bilder mit reinfließen lassen. Ja. Ach, herrlich.
- 19:00Wie gut, dass wir das nicht machen. Ja, KI erstellt ein Video dazu.
- 19:08Das ist ein Scheiß. Ihr Lieben da draußen, bitte votet für Timur,
- 19:13Klaus, Noah und für die Annika. Für unsere Annika.
- 19:18Und ich drücke die Daumen. Dankeschön.
- 19:30Unser heutiger Gast gehört seit mehr als drei Jahrzehnten zu den gefragtesten
- 19:35Schlagzeugern Deutschlands.
- 19:36Schon früh war sein Weg von Musik geprägt. Als Sohn des Jazzpianisten und Komponisten
- 19:40Wolfgang Dauner wuchs er quasi auf der Bühne und im Tonstudio auf und machte
- 19:44mit 15 seine erste Aufnahme mit dem United Jazz und Rock Ensemble.
- 19:49Nach ersten Jahren als Live- und Studiummusiker in Berlin studierte er Schlagzeug
- 19:52und Komposition am Berklee College of Music in Boston. 1993 wurde er Schlagzeuger
- 19:56bei den Fantastischen Vier.
- 19:58Doch allein darauf lässt sich seine Karriere keineswegs reduzieren.
- 20:02Seine musikalische Bandbreite reicht von Jazz über Hip-Hop, Funk und Pop bis
- 20:05hin zu elektronischer Musik und großen TV- und Orchesterproduktionen.
- 20:08Er spielt unter anderem mit Paul van Dijk, Joss Stone, Seal,
- 20:11Sarah Brightman, Till Brönner, Charlie Mariano und Albert Mangelsdorf.
- 20:14Und seit der ersten Staffel ist er der Schlatzberger bei The Voice of Germany.
- 20:19Was muss ein Schlatzberger mitbringen, um über Jahrzehnte in derart unterschiedlichen
- 20:22musikalischen Welten zu bestehen?
- 20:23Wie wichtig sind dabei Timing, Groove und die Fähigkeit, genau das zu spielen,
- 20:28was ein Song wirklich braucht? Und wie verändert sich der eigene Blick auf das
- 20:31Schlagzeugspielen nach tausenden
- 20:33von Konzerten und mehr als 30 Jahren als professioneller Musiker?
- 20:38Darüber und natürlich viel mehr sprechen wir jetzt mit Flo Dauner.
- 20:44Interview ab.
- 20:52Wir haben heute, nicht so voreilig, aber guten Morgen natürlich.
- 20:58Normalerweise, der Flo, der ist stürmig heute, der ist noch frisch und aufgetankt.
- 21:04Ich muss natürlich erstmal anständig sagen, hallo da draußen an den Endgeräten.
- 21:09Ich habe den Flo jetzt schon vorgestellt. Ihr werdet eh alle wissen,
- 21:12wer Flo Dauner ist. Um den kommt man einfach nicht drumherum,
- 21:16wenn man aus Deutschland, Österreich, in der Schweiz kommt. Jeder wird ihn,
- 21:20wenn man auch nicht den Namen vielleicht schon mal gehört hat,
- 21:21aber jeder wird ihn schon mal gehört haben.
- 21:23Es lässt sich eigentlich überhaupt nicht vermeiden, im positivsten Sinne.
- 21:27Und wir sind super happy, dass wir ihn heute hier bei uns haben im Schlagabtausch.
- 21:31Und jetzt mache ich die offizielle Begrüßung.
- 21:33Hallo Flo, wunderbar, dass du bei uns bist.
- 21:36Hi ihr beiden, guten Morgen. Freue mich sehr, dass ich heute bei euch sein darf.
- 21:40Morgen Flo, mega, dass du da bist.
- 21:43Und für alle da draußen wieder, ihr wisst, ihr wollt immer die Info haben.
- 21:46Wir nehmen wieder sehr früh auf und der Flo hat eben schon gesagt,
- 21:50er ist sich hundertprozentig sicher, noch nie ein Interview um diese Uhrzeit geführt zu haben.
- 21:56Und ich meine, wir haben relativ entspannte 8.30 Uhr, als wir loslegten.
- 21:59Also es geht ja halbwegs noch.
- 22:02Es geht, ja. Es geht noch. Flo, lass uns direkt einsteigen.
- 22:07Ich rolle das heute mal ein bisschen anders auf, als es vielleicht einige unserer
- 22:10Hörenden gewohnt sind. Denn ich möchte mit einer Frage anfangen.
- 22:15Du hast nämlich ein Interview geführt vor ungefähr 20 Jahren.
- 22:20Und da hast du den Schlagzeuger deiner Band mit dem Torwart eines Fußballspiels verglichen.
- 22:26Die anderen Musiker seien die Feldspieler, während der Schlagzeuger das Fundament bildet.
- 22:31Bist du heute nach 20 Jahren immer noch dieser Torwart?
- 22:37Ja, also ich ziehe diesen Vergleich immer noch gerne her, da ich...
- 22:46Das tatsächlich immer noch.
- 22:50Als ganz passend empfinde, wenn man solche Vergleiche mit dem Sport.
- 22:54Bei mir war der Sport immer sehr präsent, früher in der Jugend.
- 22:59Also Musik war die eine Sache, aber ich habe auch sehr aktiv Fußball gespielt und war da eben Torwart.
- 23:08Und habe auch über die Jahrzehnte, auch die letzten Jahrzehnte,
- 23:12nachdem ich das gesagt habe, oft gemerkt, dass es nicht nur mir so geht.
- 23:18Also dass diesen Vergleich mehrere Schlagzeuge... Ich kenne einige Schlagzeuger,
- 23:23die waren auch Torwart, als sie Fußball gespielt haben.
- 23:27Und mit denen...
- 23:31Und die sehen das ähnlich. Also ich habe das schon ein paar Mal wirklich gehabt,
- 23:37dass nicht nur ich so denke, sondern,
- 23:40ich überlege gerade nebenher im Hintergrund, mit wem ich das letzte Mal erst
- 23:45unlängst darüber geredet habe.
- 23:46Ja, ich glaube, es war der André Wenzlitschke, der mich jetzt.
- 23:57Vor ein paar Monaten bei den Aufzeichnungen zur aktuellen Voice of Germany Staffel
- 24:02bei einem Probentag vertreten musste.
- 24:05Und wir haben auch so eine Fußballerfreundschaft, der ist zufälligerweise auch
- 24:12VfB-Fan, obwohl er gar nicht aus Stuttgart kommt.
- 24:16Und somit haben wir schon öfter
- 24:17über das Thema geredet und er hat auch gesagt, er war früher Torwart.
- 24:23Und im Gegenzug gibt es auch einige Torhüter, also professionelle Torhüter,
- 24:29die ein bisschen Schlagzeug spielen. Das habe ich auch über die Jahre immer
- 24:33mal wieder rausgefunden.
- 24:36Ein über ein paar Ecken bekannter Fußballer, der Kevin Trapp,
- 24:42der in Frankfurt lange gespielt hat,
- 24:46ist ein bisschen befreundet mit meinem Tram-Tag, mit dem Roland Beck und die
- 24:53haben schon öfters darüber geredet und der Kevin Trapp hat auch ein bisschen
- 24:57Schlagzeug gespielt mal früher.
- 24:59Also insofern ist dieser Vergleich glaube ich nicht nur von mir,
- 25:06sondern da ist irgendwie was dran, weil man doch die ähnliche Position hat, wenn man es,
- 25:13wenn man es vergleichen will, so ein bisschen die Beobachterposition in der Band.
- 25:20Man spielt, hat die Band meistens vor sich oder neben sich.
- 25:25Und da man nicht so an den harmonischen Sachen klebt, also an den Akkorden und
- 25:32an den Melodien, hat man als Drammer doch ein bisschen mehr,
- 25:38Zeit, Zeit vielleicht auch so das Umfeld zu beobachten und natürlich auch,
- 25:45weil es um Timing geht und wie spielt die Band zusammen und das für einen Drummer,
- 25:50glaube ich immer so, dass,
- 25:53erstmals das Wichtige ist.
- 25:54Wie sind alle drin? Wie spielen alle im Timing?
- 25:58Denkt der eine gerade das Stück ist zu langsam und spielt weit vorne oder,
- 26:04sind wir alle zusammen im Groove, im Tempo drin und das ist,
- 26:09glaube ich, was man ein bisschen vergleichen kann mit dem Torwart,
- 26:13der von hinten das Spiel beobachtet und guckt, wie sind heute alle drauf,
- 26:17wer spielt wie, wer ist wie drauf heute und ich glaube, das geht schon ein bisschen.
- 26:27Miteinander zusammen. Es ist auch, glaube ich, gleichzeitig kann man den Vergleich
- 26:33noch ausweiten, indem man,
- 26:38in dem man weiß, dass viele Schlagzeuger oder ehemalige Schlagzeuger auch eben Produzenten sind.
- 26:45Und daher, also jetzt nicht nur Phil Collins als bekanntestes Beispiel,
- 26:50der auch wahnsinnig viele andere Künstler produziert hat, auch,
- 26:55Budwig zum Beispiel, der Nirvana und Garbage und so weiter produziert hat.
- 27:01Es gibt auch da die Parallele, glaube ich,
- 27:05jetzt nicht grundsätzlich als Regel, aber es liegt doch nahe als Schlagzeuger,
- 27:11dass man auch produziert, weil man eben diese Beobachtungsgabe mehr hat und nicht so,
- 27:19in seiner Akkordwelt vom Ablauf her, sondern eher das große Ganze,
- 27:25glaube ich, mehr überblickt von hinten.
- 27:57Ohne jetzt. auch damals gesagt, weil sich das auch für mich immer schon,
- 28:04so ein bisschen auf der Hand lag, dass es Ähnlichkeiten gibt im Spiel und dass
- 28:11es eben eine besondere Position ist, Schlagzeuger und Tora.
- 28:15Man ist Teil der Mannschaft oder Teil der Band, aber man hat ein bisschen als
- 28:21Schlagzeuger durch das Rhythmische und eben nicht mit den,
- 28:26Akkorden und den harmonischen Sachen selbst zu tun hat, so wie der Feldspieler eben draußen spielt,
- 28:35da gibt es schon eine Parallele einfach, dass die Position besonders ist,
- 28:38aber trotzdem ist man Teil der Mannschaft und hat eben andere Anforderungen.
- 28:44Nein, das ist echt ein interessanter Vergleich, weil als Schlagzeuger und als
- 28:48Torwart, du bist hinten und du siehst das große Ganze.
- 28:51Du siehst nicht nur das Kleine, also nach vorne gerichtet. Du überblickst das
- 28:54ganze Feld ja quasi. Also eine interessante Sichtweise. Super. Absolut, ja.
- 28:58Das von jemandem wie Dirk, der gar kein Fußballfan ist. Mit mir will keiner
- 29:03spielen. Ich war immer der Letzte, der gewählt wurde, weil ich immer das falsche Tor geschossen.
- 29:07Das macht nichts. Das ist aber auch oft ein Grund, warum man dann Torwart wird.
- 29:11Wenn man als Letzter gewählt wird, dann geht man halt ins Tor oder wird ins Tor gestellt.
- 29:16Also es stimmt tatsächlich. Und da hast du nämlich recht. Ich war tatsächlich,
- 29:19ob es beim Fußball oder beim Handball war, ich war eigentlich immer...
- 29:24Nee, stimmt. Ja, aber es kann auch sein, dass man da eben dann seine Berufung
- 29:28findet und plötzlich da aufgeht. Also ich war auch nicht der beste Feldspieler,
- 29:34aber tatsächlich war das nicht der Grund. Mich hat Torwart,
- 29:39aus irgendeinem Grund schon damals interessiert, komischerweise.
- 29:43Dirk, du sagst, wenn du nicht Eckfahne bist, mal bei Aufschirm ist alles in
- 29:47Ordnung, würde ich sagen.
- 29:48Pfosten. Ja, die Leben der Eckfahne.
- 29:52Ach so, wie lange hast du denn aktiv Fußball gespielt? Du hast ja im Verein
- 29:54gespielt dann. Ich habe im Verein gespielt, lange in der Jugend, also,
- 30:01Völlig auf, Tobik, da macht nichts.
- 30:05Ich habe, ja, von ganz klein, was ist das, D-Jugend, E-Jugend, C-Jugend.
- 30:11In der B-Jugend bin ich dann aus dem Verein gegangen, weil, was ist B-Jugend, so 16?
- 30:18Ja, da ist man so 17, 18 schon. 16, 17, genau. Entschuldigung,
- 30:2116 Jahre rum. Ja, da wurde es mir ein bisschen zu ruppig im Vereinsfußball. Und da ich da auch schon,
- 30:30angefangen habe, Gigs zu spielen, auch mit dem Schlagzeug, ich hatte mir tatsächlich
- 30:34auch einmal das Handgelenk gebrochen im Fußball als Torwart.
- 30:38Als ich so mit 13, 14 habe ich immer mit Größeren gespielt, freizeitmäßig.
- 30:44Wir haben uns immer nachmittags auf dem Bolzplatz getroffen in Stuttgart.
- 30:48Und da hat mal einer mit 17, 18 so stark abgezogen, dass ich mir das Handgelenk gebrochen habe.
- 30:56Und dann auch den Vereinsfußball, der hat mir dann in der Jugend nicht mehr
- 31:01so viel Spaß gemacht. Ich habe tatsächlich mit Freunden weitergekickt,
- 31:05also auch fast täglich nachmittags oder zweimal die Woche.
- 31:10Aber der Vereinsfußball hat mir nicht mehr so viel Spaß gemacht.
- 31:14Und deswegen bin ich dann aus dem Verein gegangen und muss sagen,
- 31:18zusätzlich habe ich auch in der Zeit aktiver Tennis gespielt,
- 31:23Das ist meine zweite große Leidenschaft sportlich.
- 31:30Tennis gespielt und habe da auch im Verein gespielt. Und das habe ich auch ein
- 31:34bisschen länger noch gemacht im Verein, bis ich dann nach Berlin gezogen bin mit 18.
- 31:39Wahnsinn. Also da hast du da alles schon aktiv gemacht.
- 31:43Das klingt jetzt schon so, das alles in deinen Hut zu bekommen,
- 31:46ist schon grandios, sage ich mal.
- 31:48Du hast noch was anderes damals im Interview gesagt. Das würde ich gerne auch nochmal aufgreifen.
- 31:52Das habe ich damals vor 20 Jahren auch gesagt. Timing ist alles,
- 31:55worum es beim Schlagzeug geht.
- 31:58Und manchmal ändert man seine Meinung von ein paar Jahrzehnten.
- 32:02Aber würdest du das jetzt immer noch so unterschreiben wollen?
- 32:06Ja, es ist interessant, wenn du mich jetzt so zitierst aus einem Interview,
- 32:12was 20 Jahre her ist oder so,
- 32:15dass ich merke, dass ich doch nicht so einen Blödsinn geredet habe damals vielleicht,
- 32:22weil der Vergleich mit dem Sport, der trifft eigentlich nach wie vor zu.
- 32:27Und tatsächlich, die Sache mit dem Timing würde ich auch noch so unterschreiben.
- 32:34Also alles ist vielleicht, es ist generell schwierig in der Musik mit Regeln,
- 32:39das wissen wir ja, es gibt immer, sobald man was sagt,
- 32:43sofort das Gegenbeispiel, was einem einfällt, aber ich würde schon sagen,
- 32:47dass beim Schlagzeugspielen Timing.
- 32:55Das Maßgebliche ist, was es ausmacht. Und ich merke das auch tatsächlich jetzt, wo ich,
- 33:03in den letzten Jahren mehr Workshops gebe und ein bisschen mehr unterrichte
- 33:07wie früher, das habe ich ja lange gar nicht gemacht,
- 33:12dass es auch immer wieder darauf rausläuft.
- 33:16Tatsächlich, dass ich immer wieder predigen muss, Worum geht es eigentlich beim Schlagzeugspielen?
- 33:22Eine gute Technik ist natürlich toll.
- 33:25Das ist auch das Gleiche wie beim Sport wieder. Auch da wieder der Parallelvergleich.
- 33:31Aber jemand mit einer guten Technik alleine wird kein guter Mannschaftsfußballer
- 33:37oder auch kein guter Tennisspieler sein.
- 33:40Es geht um die Grundlagen. Und die Grundlagen beim Schlagzeugspielen,
- 33:45das kann man unendlich ausweiten. Und als Koch ist es wahrscheinlich genauso.
- 33:52Du kannst fancy Sachen oder kannst geil dekorieren, sage ich mal.
- 33:56Aber wenn du die Grundlagen von der Küche, wie man kocht, also die klassischen
- 34:04Grundlagen nicht hast, dann wird es schwierig bei bestimmten Sachen.
- 34:08Und beim Schlagzeug sehe ich das ähnlich und merke es auch immer wieder.
- 34:15Ganz aktuell ist es natürlich auch so, dass,
- 34:20Dass die Menschen oder die jungen Leute, junge Musiker, es hat sich ja alles
- 34:28ein bisschen verschoben.
- 34:29Ich habe damals, als ich jung war und meinen Kollegen, mit denen ich zusammenspiele,
- 34:35dauernd geht es genauso. Wir haben einfach die Möglichkeit gehabt,
- 34:39uns auszuprobieren, öffentlich bei Konzerten.
- 34:43Ob das kleine Club-Gigs waren mit der ersten Band, mal in einem Café da, mal in einem Club da.
- 34:50Wir haben wirklich die Möglichkeit gehabt, uns auszuprobieren und dabei zu merken,
- 34:56um was geht es beim Musikmachen in der Band,
- 35:02um was geht es, dass da draußen was ankommt, was die Leute entweder zum Tanzen
- 35:08oder auch zum Zuhören bewegt und zum Dableiben, sage ich mal ganz einfach.
- 35:15Also das war ja früher so, wenn man auch mit der kleinen Band gespielt hat und
- 35:20es kamen nur fünf Leute, dann wollte man, dass zumindest die fünf da bleiben
- 35:25und nicht auch noch einer nach dem anderen geht.
- 35:28Und hat sich so auch beim Spielen viele Gedanken gemacht, was jetzt passieren
- 35:35muss, dass diese Leute eben da bleiben. Da geht es um Intensität natürlich genauso.
- 35:43Und aber natürlich auch um die Grundlagen. Und da ist Timing als Schlagzeuger,
- 35:49finde ich, das A und O nach wie vor.
- 35:51Ob du einen Groove über fünf Minuten halten kannst, ob du ein Tempo halten kannst,
- 35:59ob du eine Energiekurve aufbauen kannst über fünf, sechs Minuten,
- 36:05das passiert natürlich nicht.
- 36:09Nicht von selber und ist auch im Proberaum schwierig. Also alleine für dich
- 36:14ist es schwierig zu üben.
- 36:17Und da beneide ich die jungen Musiker nicht heute, heutzutage drum, dass man...
- 36:24Ja, natürlich kann man zu Playback spielen. Das habe ich früher auch gemacht.
- 36:29Ich habe eigentlich nur zu Musik gespielt.
- 36:31Ich habe damals die neuesten Platten mir gekauft, die auf Kassette überspielt,
- 36:38damit ich in meinem Proberaum im Keller damals bei uns im Haus hatte ich über
- 36:44ein Tape-Deck, also über ein Kassettengerät,
- 36:48eine Anlage und konnte dazu also spielen.
- 36:52Und das ist das Beste, was man überhaupt tun kann, weil.
- 36:59Man merkt sofort, ob man in der Musik drin ist, ob man eben vom Timing sich
- 37:04auf ein gegebenes Timing draufsetzen kann, ob man da zuspielen kann.
- 37:10Man merkt auch sofort, wenn man raus ist, also damals natürlich auch noch ohne
- 37:14In-Ear, sondern einfach mit Boxen, die laut waren.
- 37:18Aber auch das schult natürlich das Gehör ganz anders, wie wenn man alles im Detail hört sofort.
- 37:25Man musste wirklich zuhören und sich selber auch zuhören. Und dabei passiert
- 37:31natürlich schon mal ganz, ganz viel.
- 37:36Und heutzutage ist es eben schwierig mit Leuten Leute zu finden,
- 37:41eine Band zu finden, Auftritte zu finden,
- 37:45mit Playbacks kann man spielen das ist auch das Beste was man machen kann aber
- 37:48wenn man jetzt immer nur alleine im Proberaum ist, finde ich es ganz schwierig die Sachen,
- 37:55um die es wirklich dann geht, wenn man öffentlich spielt,
- 38:00zu proben oder zu üben Ja,
- 38:04kann ich so unterschreiben.
- 38:06Ich habe mal eine Frage, auf das Timing nochmal zurückzukommen.
- 38:10Und meinst du, es hat sich ein bisschen was verändert in Bezug auf Timing?
- 38:15Weil früher, so habe ich das empfunden, du hast gesagt, das Ganze ist jetzt
- 38:1820 Jahre her, das war dann so eine Zeit, wo man irgendwann sagte,
- 38:21jetzt muss alles nur noch auf Grit sein.
- 38:23Es muss ganz wirklich alles sehr statisch, sehr perfektioniert.
- 38:27Und heutzutage habe ich meint, man muss natürlich auch immer noch im Timing
- 38:30sein und auf dem Schritt, aber heute kommt immer mal wieder,
- 38:33dass man sagt auf einmal Platten, nee, wir machen es mal live.
- 38:36Wir nehmen mal ohne Klick auf. Das war damals überhaupt nicht möglich.
- 38:40Oder sagt, es darf auch ruhig mal leben mehr.
- 38:43Meinst du, in der Bezug hat sich da ein bisschen was verändert oder bei dir
- 38:46auch selber vom Aufnehmen sagt, da sagt er, nee, mach mal lebendiger,
- 38:49mach mal nicht ganz so statisch. oder es wird nicht alles in der DRW auf Grid
- 38:54gezogen und sagt, nee, lass es mal lebendig ruhig sein.
- 38:58Wie empfindest du das? Ja, finde ich einen ganz wichtigen Punkt, den du da ansprichst.
- 39:09Wollte ich auch selber noch ansprechen und dazukommen. Ich dachte,
- 39:13vielleicht sprechen wir noch über das Thema Klick, aber ich finde es gut,
- 39:16dass du es jetzt ansprichst.
- 39:18Das ist natürlich absolut richtig. Also ich bin auch.
- 39:26Jemand, der absolut befürwortet, dass man versucht.
- 39:35Nicht alles zum Klick zu spielen. Ich bin auch der Erste, der zum Beispiel sagt,
- 39:39wenn wir mit Voice of Germany mit der Band spielen, wenn wir die Möglichkeit
- 39:42haben, ohne Klick zu spielen.
- 39:44Also wenn keine Tracks mitlaufen müssen, das sind ja nicht immer rhythmische
- 39:49Tracks, manchmal braucht man noch Spreicher oder irgendwas, was dass in der
- 39:54kleinen Besetzung sonst niemand spielen kann.
- 39:57Aber wenn es die Möglichkeit gibt, sobald es die Möglichkeit gibt,
- 40:00bin ich der Erste, der sagt, lass Klick ausmachen oder vielleicht nur die ersten
- 40:05Takte, um das Tempo richtig zu erwischen, mitlaufen lassen.
- 40:11Und ich bin auch tatsächlich jemand, der im Studio, wenn es die Möglichkeit
- 40:18gibt, ohne Klick zu spielen, auf jeden Fall immer vorziehen würde,
- 40:22ohne Klick zu spielen. Weil man hört,
- 40:26es auch an den Aufnahmen, die uns, glaube ich, alle so beeinflusst haben oder
- 40:32immer noch beeinflussen.
- 40:34Auch was Gutes übrigens, dass ich feststelle, dass viele junge Musiker,
- 40:39man denkt jetzt, die kennen die alten Sachen nicht.
- 40:41Ich finde, da wird man immer selber immer wieder überrascht,
- 40:46wie stark die Musik 80er oder auch 70er tatsächlich immer wieder präsent ist,
- 40:53auch bei den jüngeren Leuten.
- 40:55Das kann durch Cover-Versionen sein oder durch YouTube-Versionen oder auch durch irgendwelche.
- 41:04TikTok- oder Instagram-Videos, die dann viral gehen, es gibt ja viele Beispiele,
- 41:10Fleetwood Mac-Songs oder all das,
- 41:13wo man eben auch hört, dass diese Musik letztendlich teilweise ohne Klick gespielt ist und eben,
- 41:22live zusammen eingespielt ist. Und diese Magic, was da passiert,
- 41:29wenn Leute zusammenspielen, die kann man schwer ersetzen, wenn man zum Klick
- 41:35spielt. Das merkt man ja immer wieder.
- 41:39Das ist ein sehr großes Thema. Da könnten wir, glaube ich, einen extra Podcast machen.
- 41:46Ich denke auch grundsätzlich, um das nochmal zu sagen, also Timing heißt für
- 41:51mich nicht, dass es 100% auf dem Grid ist.
- 41:55Also vielleicht, wenn man das übt und wenn man viel zum Klick übt,
- 42:01sollte man vielleicht die Fähigkeit haben oder entwickeln, ziemlich perfekt
- 42:08auf dem Klick zu spielen.
- 42:09Aber perfekt heißt für mich in dem Fall auch nicht, dass jeder Schlag 100% auf
- 42:16dem Grid ist. Das heißt, wenn man es in Pro Tools oder in Logic hochziehen würde,
- 42:20dass man sichtbar erkennt.
- 42:23Das hat für mich überhaupt keine Bedeutung letztendlich. Also für mich ist nur
- 42:27das wichtig, was man hört.
- 42:29Und auch zum Klickspiel ist nochmal zu sagen.
- 42:36Ich habe jetzt mein Klickspiel natürlich durch so eine Band wie die Fantas über
- 42:4230, 35 oder dieses Jahr sind es 33 Jahre, entwickeln können, live.
- 42:48Was natürlich auch, hätte ich in einer anderen Band gespielt,
- 42:54in der jetzt nicht alles zum Klick ist oder Loops mitlaufen und das so ein starkes
- 43:00Element auch der Musik ist,
- 43:03Samples und Loops und dadurch ein festes Timing bei 99% der Songs gegeben ist,
- 43:11hätte ich auch heutzutage ein ganz anderes Verhältnis zum Click und hätte gar
- 43:19nicht so eintauchen können, wie ich das die letzten 33 Jahre gemacht habe.
- 43:25Ich habe natürlich auch immer wieder gemerkt, dass es eine Sache ist,
- 43:31zu den Loops zu spielen, dass es nicht flammt und dass es in der Musik drin sitzt. Aber ...
- 43:40Als zweites auch sofort gemerkt, dass das nicht alles ist.
- 43:45Es muss auch Leben rein. Also heutzutage ist es auch so, dass ich,
- 43:50auch mich selber immer wieder hinterfrage und auch Stücke, die ich schon lange
- 43:55spiele mit dem Fernseher, auch teilweise seit über 20 Jahren,
- 43:58immer wieder versuche, neu zu denken.
- 44:01Aber da geht es jetzt nicht um andere Filz oder solche Sachen oder einen anderen
- 44:07Groove zu entwickeln, sondern um eine Energie, ob die Energieverteilung richtig ist,
- 44:16live. Also bei Infantast ist es so, dass wir natürlich auch die Möglichkeit
- 44:22haben, immer wieder in Live-Aufnahmen reinzuhören.
- 44:26Und da kannst du dich auch immer wieder selbst, auch nach 20, 25 Jahren,
- 44:32nochmal hinterfragen und sagen, ja, das ist zwar alles schon ganz gut,
- 44:38aber jetzt versuche ich doch nochmal was anderes.
- 44:45Im Referral vielleicht doch nochmal eine andere Energie oder auch vom Timing.
- 44:55Die Extreme ausloten. Man kann auch zu Loops ein bisschen nach vorne gehen.
- 45:01Dadurch setzt sich das eigene Spiel noch mehr in den Vordergrund und der Loop
- 45:06wird wirklich nur zum Loop, zur Begleitung. Wenn du dahinter hängst,
- 45:13dann klingt es meistens chaotisch, auch wenn der Loop, egal wie laut der Loop
- 45:18ist, ob er leise ist oder sehr laut, aber du kannst sehr viel machen, auch wenn es...
- 45:27Eigentlich den Anschein gibt, dass man nicht viel machen kann.
- 45:30Das ist vielleicht so als Fazit.
- 45:35Ich versuche immer wieder durch eine andere Energieverteilung oder auch noch
- 45:41ein bisschen extremer vielleicht,
- 45:45die wenigen Nuancen an Timing, die man hat, auszuloten, um da vielleicht,
- 45:53doch noch mehr Energie reinzubringen.
- 45:54Und das Gefühl zu erzeugen, dass es schneller wird, sage ich jetzt in Anführungsstrichen,
- 46:01oder halt im Refrain ein bisschen mehr abgeht, wie in der Strophe wieder.
- 46:06Und da gibt es doch einen extremen Spielraum.
- 46:12Ist natürlich auch eine Sache, ist eine Luxussituation bei mir,
- 46:17sich so lange damit beschäftigen zu können, auch in so einem großen Rahmen, wo du immer wieder,
- 46:25auch natürlich in deine Aufnahmen reinhören kannst, dich immer wieder neu erfinden kannst und,
- 46:36ja, auch in so einem Mikrokosmos einzutauchen, Ja, gibt es ja oft gar nicht die Möglichkeit.
- 46:42Aber es ist tatsächlich, hat trotzdem alles mit Timing zu tun, aber Timing,
- 46:49noch mal abschließend zu sagen, heißt für mich nicht, dass alles auf dem Grid
- 46:53ist, sondern Timing muss ein Gefühl sein, was man hat für ein Tempo,
- 47:00für ein Zusammenspiel, aber auch für die Musik, die man spielt.
- 47:05Das kann in einem Rock-Trio sein, in einem Jazz-Trio, in was auch immer.
- 47:13In einer Singer-Songwriter-Band, das hat damit überhaupt nichts zu tun.
- 47:18Ob Klick oder nicht, einfach ein Verständnis für ein Timing.
- 47:23Werde ich gerade langsamer, wird der Refrain langsamer. Ist das Tempo, ist vielleicht der...
- 47:29Das Pattern oder der Groove unbequem, sodass ich.
- 47:34Mich darauf zu stark konzentrieren muss in einem Fünf-Minuten-Song und das irgendwann
- 47:41auf Kosten der Intensität oder des Timings geht,
- 47:46wenn ich mir das im Nachhinein anhöre, wenn es einen Mitschnitt gibt von dem
- 47:49Gig, den wir gerade gemacht haben vor ein paar Tagen.
- 47:52Ich habe eigentlich beim Spielen das Gefühl, das lief ganz gut,
- 47:56das kennen wir ja alle, und dann hört man es sich an und denkt,
- 47:59Aber es war doch nicht ganz so geil, wie ich es beim Spielen gefühlt habe oder
- 48:04in Erinnerung hatte. Und das sind so die Sachen.
- 48:07Ich habe eine Frage noch zu dem Crit. Du nimmst ja auch sehr viel auf in Studios.
- 48:13Hattest du mal Diskussionen diesbezüglich mit Produzenten oder Künstlern,
- 48:17wo du gesagt hast, es hat sich total geil angefühlt und dann zoomen die vielleicht
- 48:21rein und sagen, du bist aber nicht genau auf der Achtel drauf gewesen oder sowas?
- 48:25Hast du solche Momente erlebt?
- 48:27Ja. Wie ist das dann ausgegangen? Konntest du dich durchsetzen und gesagt,
- 48:31aber das viel hat gestimmt?
- 48:32Oder wollten die es dann wirklich haben, nein, es muss quasi,
- 48:35ich sage jetzt mal ganz doof, quantisiert gespielt sein, so nach dem Motto? Also.
- 48:41Erstmal grundsätzlich ja, so Situation hat, glaube ich, jeder auch schon mal gehabt, egal was.
- 48:49Auf welchem Level? Ja, also gibt es auch viele Geschichten von Top-Drammern
- 48:55über Simon Phillips wie Jeff Bocaro, die darüber erzählen,
- 49:00dass sie mit diversen Produzenten überhaupt nicht zusammengekommen sind,
- 49:06aus verschiedenen Gründen.
- 49:08Aber auch das ist ein sehr komplexes Thema. Also es gibt natürlich einmal.
- 49:15Finde ich,
- 49:18eine stilistische Frage, was spielt man, wenn du es jetzt nur bezogen auf Timing
- 49:26hast, also jetzt mal die stilistische Frage außen vor,
- 49:31dann habe ich so Diskussionen auch gehabt, bloß...
- 49:39Manchmal sind die Diskussionen technischer Natur.
- 49:42Das heißt, man spielt vielleicht auf etwas drauf,
- 49:47auf eine vorproduzierte Demo oder auf eine Produktion, die programmiert ist
- 49:55oder wo schon mal jemand draufgespielt hat.
- 49:58Das alles gab es schon mal, ein anderer Drama draufgespielt hat.
- 50:02Es gibt einen Klick, es gibt die anderen Instrumente.
- 50:09In solchen Situationen kann es immer sein, dass man ich glaube jeder Musiker
- 50:14nicht nur jeder Drama, jeder Musiker fühlt den Klick ein bisschen anders,
- 50:17wo er sich selber dann positioniert das,
- 50:23heißt ich bin jemand, wenn ich den Klick höre je nach Musik Also ich ändere mein Timing.
- 50:35Ich kann im Refrain ein bisschen vor dem Klick spielen und kann dann wieder
- 50:40ein bisschen zurückgehen in der Strophe, ohne dass man es hört und verbindet es in Fills.
- 50:46Und das ist, glaube ich, das, was man musikalisch dann auch hört.
- 50:51Das hat sich ja auch nur, ich habe es früher auch erst mal versucht,
- 50:56nur perfekt auf dem Klick zu sein.
- 50:58Bloß man merkt dann irgendwann, auch wenn man Songs spielt oder Studioproduktion,
- 51:04dass dieses Perfekt zum Klickspielen die ganze Zeit den ganzen Song durch,
- 51:13oft wenn man es sich dann anhört, nach dem Take nicht gut anhört.
- 51:18Nämlich, ja, zu lasch oder zu schleppend oder zu, wie sagt man, zu unmusikalisch. Und,
- 51:31diese Diskussion.
- 51:35Habe ich eigentlich nie gehabt, weil ich habe eigentlich immer die Diskussion
- 51:38gehabt, dass das grundsätzliche Timing vom Klick vielleicht nicht stimmt.
- 51:44Auch da bin ich jemand, der da sofort eingeschritten ist und gesagt hat,
- 51:48ja, der Klick ist aber, wenn da schon andere Instrumente drauf sind und du bist
- 51:53der Einzige, der gerade spielt im Studio, gab es ja vor allem in der Vergangenheit oft.
- 51:59Also in den 90er Jahren habe ich viele solche Produktionen gespielt.
- 52:03Das hat sich Gott sei Dank auch ein bisschen geändert, dass erstens durch,
- 52:10die technische Weiterentwicklung von den Systemen, aber auch von den Plugins
- 52:16und so, dass die Sachen heute schon musikalischer klingen, auch wenn sie selber
- 52:21produziert sind, finde ich.
- 52:23Und es ist als Drummer da viel einfacher, dazu zu spielen und sich seinen Platz
- 52:29zu finden, auch timingmäßig und so in der Musik.
- 52:32Das war früher ein bisschen schwieriger, gerade in den 90ern,
- 52:36weil die Sachen eben teilweise noch mit MIDI produziert waren,
- 52:40da hast du schon viel Timingschwankungen. Und dann...
- 52:46Eben noch nicht in Pro Tools, das heißt, du kannst einzelne Spuren auch im Nachhinein
- 52:50nicht mehr verschieben.
- 52:53Du hast einen Klick, der vielleicht MIDI generiert war. Dazu hat jemand ein
- 52:57Bass gespielt oder einen programmierten Dramm-Groove, der MIDI-mäßig programmiert
- 53:03war. Dazu hat jemand ein Bass gespielt und eine Gitarre.
- 53:06Und in diesem Zusammenhang mit dem statischen Beat hat es sich vielleicht okay angehört.
- 53:12Wenn du den aber wegnimmst und live dazu spielst, kann es sein,
- 53:18es passt nicht mehr zusammen.
- 53:20Und ich habe dann oft eben versucht, den Klick, wenn es einen gab,
- 53:26weil der vielleicht auch im Nachhinein noch mal ein bisschen später ist,
- 53:30wie das programmierte Drum, wozu die anderen gespielt haben,
- 53:34was dann weg ist, was gemutet wird.
- 53:37Also ich habe dann entweder Sachen versucht, wie zu dem programmierten Drum
- 53:41zu spielen und nicht zu dem Klick oder nur zu den Instrumenten,
- 53:46die drauf waren, wenn es geht, wenn nicht so große Lücken sind oder so.
- 53:51Wenn es ein Pattern ist, was einigermaßen dicht ist, wo man dazu spielen kann.
- 53:56Und den Klick vielleicht nur als Anhaltspunkt ganz leise, wenn Pausen sind oder
- 54:01so, im Hintergrund zu haben.
- 54:03Aber dann auch zu wissen, wenn eine Pause ist, wo das Schlagzeug weiterspielt,
- 54:07dass ich dann ziemlich weit vor dem Klick spielen muss, damit man später nicht
- 54:13hört, dass man später nicht denkt, oh, was ist denn da in dem einen.
- 54:18Spiel, ist wie die Handbremse angezogen, weil man da dann auf einmal.
- 54:23Ein bisschen rüberschiftet und auf diesen Klick spielt.
- 54:27Also solche Sachen sind wahnsinnig maßgeblich und haben sich über die Jahre
- 54:32natürlich in der heutigen Produktionsweise, sage ich mal, ziemlich erübrigt.
- 54:37Also diese Diskussion oder so...
- 54:42So Probleme, wirklich im Studio Sachen dann zum Funktionieren zu bringen,
- 54:49die hatte ich eigentlich eher früher,
- 54:5290er, auch noch Anfang 2000er, wo ich auch viel mehr Studio gemacht habe,
- 54:57das muss man ja auch mal sagen, dass,
- 55:03ja mittlerweile man spielt weniger im Studio, auch ich spiele kaum noch andere
- 55:09Produktionen ein oder so, weil natürlich die Produktionsweisen sich so verändert haben,
- 55:16und auch die Produktionsbudgets und so weiter. Also es ist.
- 55:22Für reine Studiomusik oder sowas gibt es ja eigentlich gar nicht mehr wie früher.
- 55:27Und ich sehe es auch bei mir. Ich sehe meine, wenn ich jetzt meine Diskografie
- 55:31oder so mal durchgucke, ich habe 80er,
- 55:3590er auch noch, sagen wir mal, bis 2010, eigentlich bis die Streaming-Dienste übernommen haben.
- 55:43Wenn du da guckst, habe ich pro Jahr vier, fünf fremd, also andere Produktionen
- 55:49noch gespielt, plus, minus.
- 55:52Und das ist eigentlich verschwunden. Also es wird ganz selten mal noch gefragt,
- 55:57für eine Produktion was einzuspielen.
- 55:59Und es sind dann meistens Künstler, die entweder erfolgreich sind und sich das noch leisten können.
- 56:09Oder jemand, der es unbedingt will und irgendwie Sponsoring oder selber Geld hat oder,
- 56:19versucht in kurzer Zeit, also vielleicht eher so ein Fusion-Jazz-Album,
- 56:25in einem Tag oder in zwei Tagen zu produzieren.
- 56:29Aber sonst muss man ganz ehrlich sagen, das geht ja nicht nur mir so,
- 56:33das geht allen auf der ganzen Welt so auch so.
- 56:38Auch über dem Teich, also in Europa extremer noch, aber auch in Amerika und
- 56:45so weiter ist es mittlerweile so, dass man kaum noch Studiojobs hat.
- 56:51Schade eigentlich. Sehr schade. Und natürlich nicht nur schade für uns Musiker,
- 56:55sondern auch, man kriegt es ja auch mit, die ganzen großen Studios struggeln oder machen zu.
- 57:02Also viele von den Studios, in denen ich viele Aufnahmen gemacht habe,
- 57:06nicht nur das Conde Plank-Studio, das Legendäre, die gibt es einfach nicht mehr,
- 57:11weil sie irgendwann nicht mehr überleben konnten.
- 57:14Und was natürlich auch ein bisschen verloren geht, ist die Individualität,
- 57:17weil natürlich dann Samples benutzt werden, vorproduzierte Drum-Parts vielleicht.
- 57:20Es klingt relativ ähnlich, auch vom Sound her.
- 57:23Wenn man da reinhört. Also es geht leider einiges verloren, weil die Budgets
- 57:26einfach nicht mehr für solche Sachen da sind. Vielleicht auch nicht die Zeit dann, eben das Budget.
- 57:30Aber ich möchte dich an einer Stelle nochmal kurz verhaften.
- 57:33Denn du hast was gesagt, was glaube ich immer sehr viele beschäftigt.
- 57:35Du hast gesagt, du kannst auf dem Klick spielen, du kannst aber auch steuern,
- 57:39vor dem Klick zu spielen und hinter dem Klick.
- 57:42Und da kommt ganz oft die Frage, wie übt man das denn eigentlich?
- 57:46Auf dem Klick spielen ist glaube ich jedem klar, man muss halt diesen Klick treffen.
- 57:49Aber wie kann ich jetzt für mich mich hinsetzen und sagen, ich möchte jetzt
- 57:53bewusst vor dem Klick spielen, weil wenn ich spiele, habe ich das vielleicht auch gar nicht so sehr.
- 57:59Kann ich das vielleicht gar nicht so wirklich hören. Wie hast du dir diese Fähigkeit antrainiert?
- 58:04Ja, ich bin froh, dass du das ansprichst, weil ich mache sowas natürlich gerne,
- 58:10in Workshops auch, dass ich zum Klick spiele,
- 58:16Für die Leute und imaginär mal ein Songspiel, dass man eben auch wirklich direkt hört,
- 58:24dass ich nicht immer auf dem Klick bin, aber dass das Endergebnis dann musikalischer ist.
- 58:32Und ich habe mich auch ehrlich gesagt jetzt nie hingesetzt und das geübt,
- 58:37weil das ist schwierig zu üben oder sehr schwer zu üben.
- 58:42Da braucht man eigentlich mehrere Sachen, um das zu üben. Man braucht einen
- 58:46Klick, den man aufnimmt.
- 58:48Man braucht eigentlich auch andere Instrumente, so eine Art Playback ohne Schlagzeug
- 58:55vielleicht und man muss es danach anhören können.
- 58:59Also eigentlich eher eine Recording-Studio-Situation oder wie ich vorhin gesagt
- 59:04habe, wie es bei den Phantas eben ist, so eine Live-Situation.
- 59:10Das ist eigentlich eine Situation wie im Studio, nur dass wir es eben live machen und.
- 59:17Ich habe das quasi über die vielen Jahrzehnte auf der Bühne mehr oder weniger geübt oder im Studio.
- 59:25Bei so Produktionen, wie wir gerade angesprochen hatten.
- 59:33In früheren Zeiten, wo man eben als Schlagzeuger gemerkt hat,
- 59:38das, was ich geübt habe, perfekt auf dem Grid zu spielen, auf dem Klick,
- 59:42das nützt mir jetzt gerade gar nichts.
- 59:44Weil wenn ich es anhöre, im Regieraum merken wir alle, nicht nur ich,
- 59:51dass es irgendwie nicht rockt.
- 59:54Oder dass es das Schlagzeug, ich nehme oft den Begriff, dass es steht.
- 1:00:00Das Schlagzeug steht irgendwie und die Musik, es klingt wie abgekoppelt von der Musik.
- 1:00:06Und dass man da was ändern muss. Und ich habe das quasi...
- 1:00:11Über die Jahrzehnte im Studio würde ich immer wieder merken,
- 1:00:15ich muss hier vor dem Klick spielen, weil es gibt jetzt gerade keine Möglichkeit, den Klick zu ändern,
- 1:00:23sodass es für mich bequemer ist, dazu zu spielen.
- 1:00:29Also muss ich die Musik da reinbringen, weil wenn ich jetzt nur einfach stur
- 1:00:34auf den Klick spiele, hören wir alle gerade, es funktioniert nicht.
- 1:00:38Und warum das so ist, hat nicht jeder sofort analysiert. Das ist auch.
- 1:00:45So oft, wie du sagst, dass es dann danach mit dem Produzenten,
- 1:00:49der sagt, ja, aber das klingt irgendwie lasch oder schlapp, das Schlagzeug.
- 1:00:54Und wenn du dann sagst, ja, aber zieh mal auf die Spuren, ich sitze genau auf
- 1:00:59den Klick, letztendlich nützt das nichts, weil du hörst es und ja.
- 1:01:08Die Problematik, woran das liegt, ist oft, sieht jeder auch anders.
- 1:01:14Es kann auch sein, der Produzent sagt, ja, mit dem letzten Drama hat es timingmäßig
- 1:01:19eigentlich super geklappt. Wir waren nur nicht zufrieden, wie er das umgesetzt hat musikalisch.
- 1:01:24Wenn du überlegst und denkst, ja, okay, dann hat der wahrscheinlich grundsätzlich
- 1:01:28vom Gefühl, spielt der eher vorm Klick und hat da ein anderes Grundfeeling zusammen.
- 1:01:34Und deswegen hat das funktioniert, aber das andere nicht.
- 1:01:40Und nochmal zurück zum Thema. Also das zu üben ist sehr schwer, aber nicht unmöglich.
- 1:01:47In einer Recording-Situation kann man das auch für sich selber im Übungsraum üben.
- 1:01:52Wichtig wäre danach, wenn man das abhört, dass man wirklich alles hört,
- 1:01:58dass man den Klick hört, aber auch die anderen Instrumente noch durch und das eigene Spiel.
- 1:02:04Und vielleicht auch eine Version macht, ohne den Klick zu hören.
- 1:02:09Nur das Schlagzeug zu den anderen Instrumenten. Dabei wird dann ganz schnell
- 1:02:14deutlich, ob es musikalisch Sinn macht oder nicht.
- 1:02:18Und diese Spielweise...
- 1:02:23Dass man, ja, um die Musik zum Leben zu erwecken, nützt es nichts zu sagen,
- 1:02:31ich kann genau auf den Klick spielen.
- 1:02:33Oder auch im Studio dann zu sagen, wenn es Diskussionen gibt,
- 1:02:37warum geht der Track nicht ab, zu sagen, ja, aber das Schlagzeug ist auf dem Grid.
- 1:02:43Ich habe damit nichts zu tun, quasi so auf die Art. Man kennt ja auch die Diskussion mit Bandkollegen.
- 1:02:50Das muss dann was anderem liegen.
- 1:02:52Und damit kommt man natürlich nicht immer weiter.
- 1:02:57Bei mir war es oft der Anspruch an mich selbst, dass ich gehört habe,
- 1:03:03wenn ich die Aufnahme oder auch den Live-Click abgehört habe,
- 1:03:07wenn das zum Klick war, dass mich das nicht befriedigt, was ich da gerade gehört habe.
- 1:03:13Und dann eben überlegen musst, wie mache ich das nächste Mal anders?
- 1:03:18Und dabei natürlich auf so Ideen kommst, wie, ich muss ein bisschen vorm Klick
- 1:03:24spielen, vielleicht auch manchmal bei einem grundsätzlich über den ganzen Track,
- 1:03:29damit im Nachhinein nicht das Gefühl entsteht,
- 1:03:33Und der Drama ist gerade eingeschlafen.
- 1:03:39Sehr schön. Lass mal kurz einen Schritt zurückgehen in deiner Historie.
- 1:03:44Du kommst aus einem wahnsinnigen musikalischen Haushalt.
- 1:03:48Dein Papa ist Wolfgang Dauner, einer der berühmtesten Jazzpianisten,
- 1:03:52die wir in Deutschland haben und hatten.
- 1:03:56Und wie hat das denn überhaupt deinen Werdegang so ein bisschen geprägt?
- 1:03:59Das heißt, du musst jetzt nicht von Anfang, ich habe angefangen auf Kochtöfe drauf zu hauen.
- 1:04:04Wo ich hingehen würde, ist erstmal, wie hat dein Elternhaus dich musikalisch geprägt?
- 1:04:10Das heißt, auch was du jetzt später vielleicht in deinem Berufsleben schon mitgenommen
- 1:04:14hattest als Profimusiker, was kommt da auch schon aus deiner Kindheit vielleicht?
- 1:04:18Und mich würde auch jedenfalls interessieren auch, wie kam der Schritt für dich,
- 1:04:23ans Berkeley College zu gehen nach Amerika das heißt, wie kam war das ein Wunsch,
- 1:04:29den du gehegt hattest oder dann,
- 1:04:31wurde gesagt, komm geh mal da hin das ist die beste Schule, die wir jetzt,
- 1:04:34international haben vielleicht ganz und sagen mal so einen kurzen Überblick
- 1:04:39verschaffen Ja, ich versuche es kurz ist schwierig in dem Fall weil es natürlich schon alles zu tun hat,
- 1:04:47mit den Anfängen auch.
- 1:04:51Ohne meinen Vater, meine Mutter hat jetzt kein Instrument gespielt oder so,
- 1:04:57aber durch meinen Vater bin ich einfach,
- 1:05:02Seit der Geburt mit Musik in Verbindung. Das hat schon angefangen im Bauch von
- 1:05:09meiner Mutter, weil die natürlich immer bei den Konzerten war von meinem Vater.
- 1:05:15Da kam bestimmt auch schon das eine oder andere an. Ganz kurz nochmal,
- 1:05:19kann dein Papa im Hintergrund sehen?
- 1:05:22Also wer das Giebio sieht, genau. Das ist seine zweite Soloplatte,
- 1:05:28die er gemacht hat, Solopiano, daneben die allererste.
- 1:05:32Change ist halt die allererste von 1978.
- 1:05:38Da ist ein Stück drauf, das heißt Für Flo. Ach mega. Auf der ersten Solo-Platte da oben.
- 1:05:47Die gibt es teilweise, sind aber natürlich, weil damals das Label Mood Records
- 1:05:52bei 2001 war, weitgehend vergriffen. Ich arbeite da teilweise auch an neue Reissues.
- 1:06:04Das ist aber nicht ganz einfach.
- 1:06:08Bei dieser ersten Solo-Platte, ich bin 71er Baujahr, da war ich sechs oder sieben,
- 1:06:14als er die Platte gemacht hat. Als ich dann rausgekommen bin,
- 1:06:17war ich sieben oder acht.
- 1:06:20Das heißt, ich war seit meiner Geburt mittendrin im Schaffen von meinem Papa.
- 1:06:28Also das hat, wie gesagt, im Bauch von meiner Mutter angefangen.
- 1:06:32Dann war es so, dass mein Vater mich von Anfang an,
- 1:06:37zu Konzerten mitgenommen hat, also auf dem Arm, dann im Studio abgestellt.
- 1:06:46Es gibt ganz viele Fotos von mir, wo ich vier, fünf, sechs Jahre alt war,
- 1:06:53wo ich unterm Flügel bei meinem Papa bin während dem Konzert,
- 1:06:57also bei öffentlichen Konzerten.
- 1:07:01Und ich glaube, er hat es auch teilweise mit Absicht gemacht,
- 1:07:04jetzt ohne den, er hat bestimmt den Wunsch gehabt vielleicht,
- 1:07:08dass ich auch Musik mache, aber das weißt du ja nie.
- 1:07:13Als Eltern kannst du ja auch nicht bis zu einem Jahr, kannst du ja auch nicht forcieren.
- 1:07:20Aber ich glaube, er hat mich überall mitgenommen, um damit es einfach die Musik auf mich schon wirkt.
- 1:07:27Und genau so war es auch. Also wie gesagt, ich war von Anfang an von meinen,
- 1:07:33ersten Lebensjahren an, bei Produktionen dabei, im Studio.
- 1:07:38Mein Vater hat sehr viel im Studio damals gemacht, auch sehr viel für den,
- 1:07:43damals noch SDR, heute SWR, für den Rundfunk.
- 1:07:46Das war damals Produktion, Live-Produktion, das gibt es heute auch nicht mehr,
- 1:07:54dass der Rundfunk wöchentlich oder monatliche Konzerte aussprallt, so wie damals.
- 1:08:02Also ich war von Anfang an mittendrin und bin auch so zu Musik gekommen.
- 1:08:07Also beim ersten Auftritt vom United Jazz & Rock Ensemble 1976.
- 1:08:15Im Schützenhaus Stuttgart, so heißt auch dieses Album live im Schützenhaus mit
- 1:08:20John Heisman, da saß ich unterm Flügel wieder.
- 1:08:24Da gibt es auch ein Foto, ich kann euch das im Nachhinein, kann euch das Foto gerne mal schicken. Ja.
- 1:08:32Und das war so ein Schlüsselerlebnis, wurde mir dann später erzählt,
- 1:08:36auch von meinem Vater und meiner Mutter, dass ich nach diesem Abend Schlagzeug spielen wollte.
- 1:08:42Ich saß da unterm Flügel und habe den ganzen Abend den John Heisman mit seinem
- 1:08:47Riesenschlagzeug beobachtet.
- 1:08:50Und das hat mich so in den Bann gezogen. Ich war vorher ja auch schon bei Konzerten
- 1:08:55dabei und unterm Flügel gesessen. Habe aber.
- 1:09:02Nicht diese Initialzündung gehabt, dass ich das auch machen muss oder will.
- 1:09:10Aber dieser Abend war wohl so, und das lag mit Sicherheit auch am John Heisman,
- 1:09:14nicht nur an seinem großen Schlagzeug, sondern auch an der Art, wie er spielt.
- 1:09:19Ich glaube, den kennt kaum jemand mehr von den Zuhörern und Zuschauern.
- 1:09:25Die denken jetzt, wovon redet der? Aber googelt mal John Heisman,
- 1:09:30einer der großen englischen Schlagzeuger aus den 60er, 70er Jahren.
- 1:09:35Und mein großer Mentor eben auch, weil ich habe dann Schlagzeug angefangen mit sechs oder sieben.
- 1:09:43Damals war es natürlich auch nicht so wie heute, dass man gleich ein komplettes
- 1:09:49Schlagzeug kaufen konnte für ein paar hundert Mark damals.
- 1:09:54Das war sehr, sehr teuer.
- 1:09:56Und ich habe auch auf mein erstes Schlagzeug jahrelang hingearbeitet oder hingewartet, sage ich mal.
- 1:10:05Es war dann tatsächlich so, dass.
- 1:10:09Ich erst mal eine Snare bekommen habe aus einem Studio in Stuttgart,
- 1:10:13in dem mein Vater oft gearbeitet hat.
- 1:10:16Und da gab es ein älteres, ausrangiertes Schlagzeug oder Einzelteile.
- 1:10:21Da habe ich meine erste, allererste Snare gekriegt. Das war eine Ludwig Agrolight
- 1:10:26Snare, die Alu-Snare von Ludwig. Also auch noch eine tolle Snare.
- 1:10:31Mit einem Remo Black Dot Fell drauf. So hat man in den 70ern aufgenommen.
- 1:10:36Das ist die, ich sage immer die Barry White Snare, die berühmte.
- 1:10:43Ganz hoch gestimmt. Das war eine Akro-Light immer bei Barry White.
- 1:10:47Dieser typische hohe Snare-Sound mit einem Black Dot Fell drauf,
- 1:10:52würde man heutzutage eher nicht mehr machen.
- 1:10:57Aber es war meine erste Snare. Und dann kam Weihnachten nächstes Jahr.
- 1:11:05Ein Ridepacking dazu, dann kam eine Bassdrum dazu. Also das hat ein paar Jahre
- 1:11:09gedauert, bis ich mein Drumset hatte.
- 1:11:11Und habe aber, ich muss jetzt gucken, dass ich nicht zu arg in die Länge ziehe,
- 1:11:18habe aber dann schon mit sechs, sieben auch Schlagzeugunterricht gehabt bei
- 1:11:24einem örtlichen Lehrer, den mein Vater kannte, ein befreundeter Schlagzeuger.
- 1:11:31Habe aber von diesem Tag an.
- 1:11:38Weil alles, was mich interessiert hat, war eigentlich John Heisman und diese
- 1:11:41Band von meinem Papa, der United Jazz & Rock Ensemble. Diese Musik,
- 1:11:46weil die kannte ich, weil ich immer dabei war.
- 1:11:48Schon damals. Ich wollte eigentlich nur das spielen. Ich wollte nicht zum Schlagzeugunterricht
- 1:11:52gehen. Und Siegfried Fink hieß das, glaube ich, die allerersten Schlagzeugschulen.
- 1:12:00Das hat mich tatsächlich,
- 1:12:05ja, ich muss so ehrlich sein, es hat mich überhaupt nicht interessiert.
- 1:12:07Also ich bin da hingegangen einmal die Woche und habe das Siegfried-Fink-Buch
- 1:12:13auch erst aufgemacht, wieder, wenn ich im Unterricht war.
- 1:12:17Und in der Zwischenzeit habe ich aber jeden Tag Schlagzeuge gespielt.
- 1:12:21Als ich noch keins hatte, habe ich mir tatsächlich aus Kissen zu Hause von der,
- 1:12:27wir hatten so eine 70er-Jahre-Couch in Lilla mit ganz vielen,
- 1:12:32die war aus so großen vierklichen Kissen gebaut quasi.
- 1:12:36Und da konnte man sich, habe ich mir ein Riesenschlagzeug, wie es John Heisman
- 1:12:40eben hatte, mit vier, fünf Hänge, Toms, zwei Standtoms, habe ich mir quasi aus
- 1:12:44Kissen zusammengebaut und habe diese LPs aufgelegt und dazu gespielt.
- 1:12:50Und das jeden Tag von vorne, von nachmittags bis abends, bis ich ins Bett musste.
- 1:12:57Und das habe ich gemacht.
- 1:13:01Auch später noch. Also ich habe später noch, als ich dann Schlagzeug gespielt
- 1:13:06habe und eine eigene Band hatte, tatsächlich gespielt,
- 1:13:11Mehr zu Platten oder zu Musik gespielt, wie jetzt wirklich Schlagzeug geübt
- 1:13:18im Sinne von allein am Schlagzeug,
- 1:13:22vielleicht auch mit dem Metronom oder mit einem Buch, das sich durchmacht,
- 1:13:25mit einer Dramenschule.
- 1:13:27Das habe ich auch gemacht, viel später.
- 1:13:32Aber was ich immer gemacht habe von klein auf, ist Musik gespielt und eben Musik gehört,
- 1:13:41weil ich so aufgewachsen bin. Und das hängt quasi mit deiner Frage dann doch zusammen,
- 1:13:48weil ich die Musik einfach von klein auf erlebt habe, die war immer da und auf
- 1:13:54eine ganz natürliche Weise eben auch, weil ich bei meinem Vater gesehen habe,
- 1:13:59der ist Musiker, also das war für mich völlig normal.
- 1:14:02Es war für mich völlig normal, von klein auf mit ihm ins Studio zu gehen,
- 1:14:07da zu warten, wenn er Produktionen hatte,
- 1:14:09meine Hausaufgaben zu machen im Nebenzimmer oder im Büro vom Studio.
- 1:14:18Solche Sachen, Soundchecks mitzunehmen, Proben mitzunehmen. Wir hatten damals,
- 1:14:25zwei Erdgeschosswohnungen nebeneinander. In einer haben wir gewohnt,
- 1:14:30in der anderen hatte mein Vater damals ein Studio mit viel Elektronik.
- 1:14:34Er hatte auch die ersten Synthesizer gehabt, die sehr groß waren.
- 1:14:40Damals wurden die Gerätschaften überhaupt wahnsinnig groß. Also es war ein riesengroßer,
- 1:14:46Raum vollgestopft mit riesigen Instrumenten, an denen ich mit fünf,
- 1:14:52sechs Jahren Raumschiff gespielt habe.
- 1:14:56An den großen Analog-Synthesizern mit dem Ostsinus-Graf in der Mitte.
- 1:15:02Das war mein Cockpit. Da habe ich mit vier, fünf, sechs Jahren angefangen,
- 1:15:09Ja, Pilot gespielt oder auch.
- 1:15:15Raketen, das war meine Rakete. Und somit habe ich auch die Instrumente und alles, was dazugehört,
- 1:15:21als Kind eher auf eine spielerische Art kennengelernt und natürlich aber auch
- 1:15:27kennengelernt, was da rauskommen könnte, wenn man den Sound auftritt.
- 1:15:33Bloß jetzt beim Raketenspielen oder beim Pilotspielen, da ging es überhaupt
- 1:15:38nicht um Musik oder um den Klang, sondern nur um die Gerätschaft mit den vielen
- 1:15:42bunten Klöpfen auch die alten Analog-Synthesizer die sahen ja wahnsinnig aus also,
- 1:15:47der EMS Sinti 100,
- 1:15:49das war ja so ein Riesenschrank der war über zwei Meter breit und fast zwei Meter hoch mit den vier,
- 1:15:57Channels für die für die vier Kanäle und ein riesen Steckfeld noch wie ein Tisch und unglaublich.
- 1:16:05Und da habe ich eben auch von klein auf meinen Vater erlebt,
- 1:16:09wie er da Klänge rausgebracht hat und habe da eben selber auch rumgespielt auf
- 1:16:16den Steckfeldern und habe dann gehört, was da passiert.
- 1:16:20Klang nicht, wenn man die Nadeln, die ganzen bunten Nadeln so steckt.
- 1:16:24Ich habe aber mit den ganzen bunten Nadeln auf dem Steckfeld,
- 1:16:27da gab es gelbe, grüne, rote, blaue, einfach Muster gesteckt.
- 1:16:32Und dann haben wir uns angehört, wie die geklungen haben. Aber auch da war der
- 1:16:36Gedanke eher ein spielerischer oder ein visueller.
- 1:16:41Und wir haben eben dann mein kleines Schlagzeug, das dann nach und nach zu dem
- 1:16:48richtigen Schlagzeug wurde, stand auch in diesem Raum. Und somit haben wir auch
- 1:16:53täglich zusammen gespielt.
- 1:16:57Er am Klavier und ich am Schlagzeug. Diverse Jazzstandards damals schon gespielt.
- 1:17:02Mein Vater hat einfach irgendwas gespielt und ich habe dazu gespielt.
- 1:17:05Und letztendlich schließt sich der Kreis da, weil erst als mein Vater schon
- 1:17:12relativ alt war, 70, also in den letzten 10, 15 Jahren seines Lebens,
- 1:17:20haben wir es ja geschafft, eine Platte zusammen zu machen, eine CD oder dann
- 1:17:25auch noch eine zweite. Aber dieses Projekt,
- 1:17:31worüber wir eigentlich 30, 40 Jahre geredet haben, bevor wir es dann gemacht haben.
- 1:17:40Das eigentlich zum Ursprung zurückgeht. Wie ich angefangen habe,
- 1:17:44Musik zu machen und wie wir zwei angefangen haben, zusammen Musik zu machen,
- 1:17:47nämlich nur mit Klavier und Schlagzeug als Duo.
- 1:17:50Und so haben wir ja auch dann später gespielt, Live-Konzerte gespielt.
- 1:17:58Wie heißen diese Platten? Klär uns mal kurz auf.
- 1:18:02Die gibt es auf Spotify zum Beispiel oder auch auf Apple Music,
- 1:18:07glaube ich auch. Also auch auf den Screening-Diensten gibt es die mittlerweile.
- 1:18:12Die gibt es als Tonträger noch.
- 1:18:15Bei Amazon gibt es die auch, falls jemand noch CDs kauft oder hören will.
- 1:18:23Die Band heißt Downer und Downer, ganz einfach oder nicht Downer,
- 1:18:26Downer, Downer mit zwei Slash und dann Downer.
- 1:18:29Also Downer, Downer heißt die Band.
- 1:18:32Gibt es auf Spotify und das war unsere erste Produktion 2012, glaube ich.
- 1:18:40Und wir haben dann angefangen, tatsächlich nicht nur diese Platte zu machen,
- 1:18:44sondern auch wieder aktiv zusammen zu spielen als Downer-Downer und haben 10,
- 1:18:5215 Mal im Jahr gespielt die folgenden Jahre.
- 1:18:54Und das war natürlich eine ganz tolle Erfahrung auch für mich,
- 1:18:59weil wir noch diese intensive Zeit hatten.
- 1:19:04Wir sind zusammen zu den Gigs gefahren, wir sind zusammen danach manchmal nachts
- 1:19:09zurückgefahren in meinem Auto oder haben irgendwo übernachtet und sind am nächsten
- 1:19:14Tag zurückgefahren und hatten,
- 1:19:16diese Zweisamkeit, die wir eigentlich nur hatten, als wir angefangen haben zusammen,
- 1:19:21als ich noch sehr klein war.
- 1:19:26Diese Jahre hatten wir am Ende nochmal und da bin ich sehr dankbar drüber.
- 1:19:30Und in der Zwischenzeit, weil das auch so ein Thema ist, in den 30 plus Jahren dazwischen,
- 1:19:41wo wir nicht zusammen gespielt haben, fragen immer die Leute,
- 1:19:45warum habt ihr nicht zusammen gespielt?
- 1:19:46Gab es da Streit? Oder weil wir auch ganz unterschiedliche Sachen musikalisch gemacht haben.
- 1:19:52Ich mit den Fantas und ich sage mal mehr in der Popmusik jetzt,
- 1:19:59wobei das auch eigentlich nicht stimmt, weil wer mich wirklich auch kennt und,
- 1:20:05andere Sachen verfolgt hat, ich habe immer auch improvisierte Musik gemacht.
- 1:20:08Das war mir immer auch wichtig, auch als Ventil selber.
- 1:20:13Ich fand das eine Sache und da konnte ich auch mich als Musiker erfinden und
- 1:20:19als Schlagzeuger einen Stil oder mich selber erfinden.
- 1:20:25Aber das war trotzdem immer nur ein Teil auch von dem, was mir wichtig war in
- 1:20:30Musik. Mir war es auch immer wichtig, kreativ und auch frei improvisiert mich auszudrücken.
- 1:20:38So wie ich eben auch aufgewachsen bin mit improvisierter Musik und dieser Freiheit.
- 1:20:45Da hatte ich auch meinen Vater immer als Vorbild, als Freigeist,
- 1:20:48als musikalischen, der mir das immer vorgelebt hat.
- 1:20:53Er hat ja eigentlich nur Sachen gemacht.
- 1:20:58Die er wollte. Also mein Vater hat wahnsinnig viele Angebote auch gehabt,
- 1:21:03als Tour-Keyboarder oder Pianist zu spielen oder auch mit vielen,
- 1:21:10Künstlern, tollen Künstlern auch, hat das eigentlich nie gemacht,
- 1:21:15weil er immer sein eigenes Ding, der hat immer gesagt, ich muss das machen,
- 1:21:21was ich machen will, was aus mir rauskommt.
- 1:21:23Und das hat er mir auch vorgelebt. Und das war schon auch immer,
- 1:21:27obwohl ich einen anderen Weg gegangen bin, also ich habe auch viele Sachen gemacht,
- 1:21:36wo ich,
- 1:21:39im Voraus schon wusste, ich kann mich da jetzt vielleicht nicht hundertprozentig
- 1:21:44so einbringen, wie ich es will.
- 1:21:47Aber diese 20 Prozent, die interessieren mich trotzdem, wo ich die Freiheit habe.
- 1:21:55Ich kann da trotzdem meinen Stempel aufdrücken. So war es auch bei Infanta.
- 1:21:59Das war ja am Anfang auch erstens mal überhaupt nicht abzusehen,
- 1:22:04wie lange das geht. Das kneifen wir uns selber immer wieder.
- 1:22:12Und somit,
- 1:22:15Überhaupt nicht geplant in irgendeiner Form und deswegen eben auch kreativ immer
- 1:22:21offen, weil ich habe, als ich angefangen habe bei denen, da war ich ja alleine.
- 1:22:25Ich war ja nur der Schlagzeuger und die vier gab es,
- 1:22:30dreimal Rap und am Anfang die Musik noch tatsächlich von Turntables und vom
- 1:22:35Sampler mit einer selbstgebauten Steuerung vom Andy Y. Also mit einer MIDI-Steuerung.
- 1:22:42Es gab damals nur den Atari mit Notator oder Cubase als Steuerprogramm und MIDI-mäßiger
- 1:22:54Steuerung, der die Sampler angefahren hat.
- 1:22:57Und so haben wir die ersten Konzerte gemacht.
- 1:22:59Da gab es natürlich auch kein In-Ear. Das heißt, wie macht man das? Wie spiele ich dazu?
- 1:23:04Ganz normal über Wedges.
- 1:23:07Wie kann man den Klick dazu generieren oder laufen lassen?
- 1:23:12Über MIDI, über meinen alten RX-11 RAM-Computer von Yamaha, den ich von meinem
- 1:23:16Vater, ich habe immer von meinem Vater das ausbranchierte Equipment bekommen in der Zeit.
- 1:23:21Und in den 70ern, 80ern ging das eben sehr schnell, dass Geräte auch schnell
- 1:23:29veraltet waren und es gab was Neues. Dann gab es einen DX7 Synthesizer, dann gab es einen D50.
- 1:23:36Die habe ich alle bekommen von meinem Vater, als es dann neuere Keyboards gab.
- 1:23:42Somit hatten wir einen Klick generiert mit einem alten Drumcomputer,
- 1:23:45der bei mir stand, mit einem 10 Meter MIDI-Kabel, das zum Andi ging.
- 1:23:50Mit dem Kopfhörerverstärker und dem Walkman-Kopfhörer, den ich in einem Ohr
- 1:23:54hatte, wo ich den Klick gehört habe, für Stellen, wo es eben keine Samples gab,
- 1:23:59und der Rest kam aus den Wedges raus, mörderlaut.
- 1:24:05Ich habe damals tatsächlich nach den ersten Fanta-Touren kaum mehr was gehört.
- 1:24:12Du hast die Wedges gehabt, dann hast du den Klick noch gehabt in den Walkman-Kopfhörern.
- 1:24:20Habe ich auch alles versucht. Später habe ich dann mit dem HD25 versucht,
- 1:24:25den Klick auf einer Seite, da kann man den Kopfhörer so wegklappen,
- 1:24:29den anderen auf einer Seite zu hören und habe dann in der Mitte vom Konzert die Seiden gewechselt.
- 1:24:38Damit man nicht taub wird.
- 1:24:40Aber das sind so Sachen, da stand der Pioniergeist ganz vorne und somit hat
- 1:24:47mir das auch irre Spaß gemacht, am Anfang bei den Fantas mich da einzubringen,
- 1:24:55weil wir alle nicht genau wussten,
- 1:24:58wie könnte das funktionieren.
- 1:25:00Und vom Schlagzeugspiel habe ich da natürlich auch intuitiv sofort gemerkt,
- 1:25:06dass ich zu den Loops spielen muss und dass ich da was ändern muss.
- 1:25:11Ich habe sofort gemerkt, ich kann hier nicht spielen wie in meinen Bands,
- 1:25:16mit denen ich in der Zeit gespielt habe. Also sprich, das waren teilweise Rock-
- 1:25:21oder Popbands, aber auch Jazzbands.
- 1:25:23Ich habe gemerkt, ich muss hier eine andere Dynamik spielen,
- 1:25:28damit ich gegen die Loops ankomme, damit sich auch mein Spiel durchsetzt gegen die Loops.
- 1:25:36Wenn das zu viel Dynamik hat, dann geht das manchmal weg und die Loops übernehmen quasi den Vordergrund.
- 1:25:43Und das wollte ich nicht. Ich hatte natürlich schon auch als Sportler und Musiker
- 1:25:49schon tatsächlich auch einen großen Ehrgeiz, das, was ich mache, auch, ja...
- 1:26:01Zu zeigen, ja, auch das, ich wollte auch, dass es rüberkommt,
- 1:26:05was ich mache und da waren natürlich diese ersten Jahre mit dem Phantas besonders spannend,
- 1:26:10weil es erstens technische Herausforderung war, das gab es noch nicht,
- 1:26:15was wir gemacht haben, muss man einfach mal so sagen.
- 1:26:18Es gab keine Band, ich glaube sogar weltweit, die mit so einem selbstgebauten
- 1:26:26Sequencer gespielt haben und nur mit Schlagzeug und drei Rappern.
- 1:26:33Es gab damals die Roots schon, aber die haben live gespielt damals schon und,
- 1:26:38haben nicht dieses Konzept gehabt.
- 1:26:40Also das, was wir gemacht haben, das war tatsächlich Pionierarbeit und es gab
- 1:26:45auch für uns keine Vorlage, was toll war.
- 1:26:48Wir konnten nicht sagen, wir machen das so wie die Band oder so wollen wir auch
- 1:26:53klingen, sondern wir waren so in unserem Ding, wie können wir das jetzt auf die Bühne bringen?
- 1:26:58Und die fand das auch, wir haben jetzt einen Schlagzeuger auf einmal,
- 1:27:00wir können jetzt nicht mehr nur die Tracks abfeuern, weil der muss ja auch in
- 1:27:05den Pausen hören, ein Timing hören und so weiter.
- 1:27:10Und so ist diese Geschichte gewachsen und somit,
- 1:27:14auch mein Spiel als Schlagzeuger gereift und ich habe mich da selber gefunden,
- 1:27:21auf eine Art, die ich mir aber auch niemals hätte träumen lassen.
- 1:27:25Ich war auf einmal in einer Musik, die ich eigentlich bis dato nicht so richtig kannte.
- 1:27:30Ich kannte die Anfänge von Rap, aber es hat mich ehrlich gesagt vor den Fantas
- 1:27:34jetzt auch nicht so in den Bann gezogen.
- 1:27:37Ich habe andere Musik gehört und habe mich erst mit dem Thema Rap und Hip-Hop
- 1:27:42eigentlich in den Anfängen, als ich bei den Fantas gespielt habe,
- 1:27:47um eben mein Wissen da auch ein bisschen aufzufrischen.
- 1:27:54Durch, ja, gefragt, was hört ihr denn so? Und so hat man sich befruchtet und
- 1:27:59ich habe dann viel Hip-Hop kennengelernt durch die Fantas, um natürlich auch,
- 1:28:05zu wissen, wie sind da die Beats?
- 1:28:09Wie soll das klingen? Wie wird das benutzt? Was ist die Funktion?
- 1:28:15Und meine Anforderung war dann eben auch gleich, nicht die des Schlagzeugers
- 1:28:20wie bisher, wie kann ich da meine Filz unterbringen oder das,
- 1:28:24was ich gerade geübt habe, Geiles,
- 1:28:26sondern eher so eine Art, das Schlagzeug klingt ja ganz anders.
- 1:28:33Was muss ich machen, um das in diese Richtung zu bekommen? Ich habe dann angefangen,
- 1:28:39die Hi-Hat undynamischer zu spielen, mir mehr Gedanken gemacht über Snares,
- 1:28:47Ein Thema ist auch zum Beispiel die tiefe Sideslayer.
- 1:28:55Mittlerweile hat jeder zweite Schlagzeuger eine tiefe Sideslayer.
- 1:29:001993, als ich das angefangen habe,
- 1:29:05eigentlich nur aufgrund von Samples, die ich gehört habe, von Sample Loops,
- 1:29:10die vielleicht auch teilweise gepitcht waren oder runtergepitcht waren,
- 1:29:14habe ich damals schon gesagt, mit einer Snare komme ich da nicht klar.
- 1:29:21Auch damit das Schlagzeug verschmilzt mit den ganzen Loops, die es damals gab,
- 1:29:27von Fantas, die aus dem AKS 1000 Sampler abgefeuert wurden.
- 1:29:32Ich brauche zumindest eine zweite Snare und damals war eigentlich die Piccolo-Zeit,
- 1:29:3793, 94 hatte jeder eine Piccolo als Side-Snare und eine normale Snare und dann
- 1:29:43eher eine flache oder eine hohe Snare und ich habe,
- 1:29:47das komplett umgedreht und habe,
- 1:29:50gesagt, ich brauche eine tiefe Snare und zwar so tief wie möglich,
- 1:29:54hatte mich aber bis dahin auch überhaupt noch nicht mit tiefen Snares beschäftigt.
- 1:29:59Also das ist auch eine Geschichte, die ist entstanden durch die Anfänge der Fanta-Zeit und.
- 1:30:07Ja, 10, 15 Jahre später gab es mehr Leute, die auch eine tiefe Side-Snair hatten,
- 1:30:14aber zu dem Zeitpunkt eigentlich nicht.
- 1:30:17Lass mich mal kurz hier reinkrätschen, Flo. Ja.
- 1:30:21Ich möchte nicht, dass wir an der Oberfläche kratzen. Ja.
- 1:30:24Das ist mir wichtig. Deswegen wäre mein Vorschlag, wenn das für dich okay ist
- 1:30:29und auch für den Dirk, dass wir eine zweite Folge mit dir machen.
- 1:30:34Weil wir haben schon über eine Stunde. Wir sind jetzt schon ziemlich lange dran.
- 1:30:37Ich wollte gerade sagen, das ist auch schwierig. Wir können über so viel noch
- 1:30:40sprechen, das möchten wir auch unbedingt.
- 1:30:42Jetzt einfach nur, weil die Zeit quasi ein bisschen davonrennt,
- 1:30:46einfach nur schnell abhandeln, finde ich nicht schön und wird auch nicht gerecht.
- 1:30:50Können wir gerne machen. Können wir nicht an der Stelle quasi,
- 1:30:53liebe Hörenden, sagen, okay, es wird eine zweite Folge mit dem Flo geben,
- 1:30:56wenn der Flo sein Okay gibt.
- 1:30:58Das können wir gerne machen. Wir haben nämlich jetzt die Anfänge vom Flo mitbekommen.
- 1:31:02Wir haben schon viel über Timing und Klick gesprochen. Wochenende sind also
- 1:31:04schon auch in die Tiefe gegangen, aber es gibt so viel mehr von dir.
- 1:31:07Ja, was du erzählen kannst, was so ein Wissen.
- 1:31:11Du hast jetzt schon über die Fantas viel gesprochen, aber auch,
- 1:31:13wie kam da der Kontakt vielleicht zustande? Wie hat sich das über die 30 Jahre
- 1:31:17entwickelt? Ihr geht ja jetzt auch wieder auf Tour dieses Jahr.
- 1:31:20Da stehen demnächst auch Proben an.
- 1:31:23Du willst das Vermächtnis deines Vaters weiterführen. Es gibt auch viele aktuelle
- 1:31:27Projekte, über die wir auch noch sprechen können.
- 1:31:29Deswegen wäre mein Vorschlag, wir beruhen das. Lass uns mal heute auf sich so
- 1:31:33beruhen. mal sacken und dann würden wir dich sehr, sehr gerne für eine zweite
- 1:31:38Runde nochmal hier in den Schlagabtausch einladen, wenn das für dich okay ist.
- 1:31:41Das würde mich sehr freuen.
- 1:31:43Ja, mega. Wirklich Wahnsinn vom Wissen, auch das, was du sagst.
- 1:31:47Es ist eine ganz andere Art mal. Finde ich super.
- 1:31:50Finde ich wirklich klasse. Ja, können wir gerne machen. Ich bin sofort dabei.
- 1:31:54Super, dann würde ich nämlich sagen, liebe Fans des Schlagabtauschs,
- 1:31:59kann man das so sagen, das klingt total doof, liebe Schlagabtausche Hörerinnen
- 1:32:02und Hörer und liebe Sehende.
- 1:32:05Liebe Community, dann beenden wir für heute das Gespräch mit Flo,
- 1:32:10aber es gibt eine zweite Runde dann,
- 1:32:14die wir natürlich noch ausmachen werden und sagen an dieser Stelle erstmal,
- 1:32:18Flo, wahnsinnig toll und super, dass du die Zeit für uns nimmst,
- 1:32:23auch ein zweites Mal nochmal zu kommen.
- 1:32:25Das ist ja auch nicht selbstverständlich, weil du musst ja auch alles irgendwie
- 1:32:28die Zeit aus der Rippe schneiden, sag ich mal.
- 1:32:31Und von daher großen Dank und das war bis jetzt so wahnsinnig tiefgründig und
- 1:32:36das möchten wir unbedingt so weiterführen.
- 1:32:38Nee, super gerne. Hat mich auch gefreut und lass gerne wieder Trashy.
- 1:32:44Also Wahnsinn, du hast so viel zu erzählen. Echt, du hast so viel zu erzählen.
- 1:32:48Ich glaube, was einige auch interessiert, wie ist denn so ein Touralter alt? Das heißt, man ist alt.
- 1:32:55Du hast dein Geburtsdatum verraten. Wir sind unschuldig. Genau.
- 1:32:59Mega. Ja gut, komm. Dann würde ich sagen, Flo, vielen lieben Dank,
- 1:33:03dass du bei uns im Podcast warst.
- 1:33:05Und ihr da draußen seid gespannt auf Teil Nummer zwei.
- 1:33:08Wir sagen ganz, ganz liebe Grüße
- 1:33:09an den Flo. Vielen Dank, dass du den Spaß mitgemacht hast. Mach's gut.
- 1:33:25Uns erreichte mal wieder ein Hörer-Feedback von einem sehr treuen Hörer,
- 1:33:30nämlich dem Mac. Und der Mac schreibt uns.
- 1:33:34Hi Dirk, hi Timo. Ich habe ganz gespannt den Gearcheck des Boom CRD in Folge 148 verfolgt.
- 1:33:41Wie von Dirk bereits erwähnt, hatte ich Dirk ja auf der Europe Drum Show darauf
- 1:33:45aufmerksam gemacht. Umso schöner, dass er das Teil nun bekommen hat zum Testen.
- 1:33:49Ich hätte es ihm sonst mal geliehen, wenn da seitens des Herstellers nichts
- 1:33:53gegangen wäre. Ich persönlich kann es ja leider nur von der Schlagseite her
- 1:33:56fühlen oder hören, aber der Dirk hat das von der Resonanzseite her ja richtig deutlich gemacht.
- 1:34:01Das hat mein Hörempfinden von der EDR nochmals positiv bekräftigt.
- 1:34:06Ich hatte den Buben ja direkt vor Ort mitgenommen, seither ist er am Live-Set
- 1:34:09montiert. Ihr wisst ja, ich habe drei identische Sets und das ist gut so für mich.
- 1:34:15Auch wenn ein Kollege im Feedback in Folge 147 meinte, ob man das braucht,
- 1:34:19drei Sets, meine Antwort, ich schon grins.
- 1:34:23Natürlich gebe ich dem Dirk auch recht, das mal auszuschecken,
- 1:34:26denn jeder Drummer hört ja anders. Ich finde den Boom gelungen,
- 1:34:29auch wenn es ein bisschen mehr kostet, man gönnt sich ja sonst nichts.
- 1:34:33By the way, Dirk, ich spreche jetzt selbst an Dirk, also dich persönlich, Dirk.
- 1:34:38Ich bin immer noch der Mac, nicht der Mick. Ja, ich weiß, ich habe es hinterher gemerkt.
- 1:34:43Aber da ich nur ein winzig kleines Licht im Drummer-Universum bin und du ja
- 1:34:47mega viele Drummer auch namentlich kennst und damit zu tun hast,
- 1:34:51sei dir verziehen. Auch hier wieder ein Grins.
- 1:34:54Ich hätte noch gerne gewusst, ob du den Boom jetzt auch einsetzen wirst oder
- 1:34:59nicht und wie. Ansonsten weiter so. Daumen hoch. Es grüßt euch der Marc aus
- 1:35:03dem schönen Allgäu. Bäm!
- 1:35:08Ja, ich antworte mal. Mark, Mick, Mac.
- 1:35:13Mac, du hast völlig recht. Erstmal entschuldige, dass ich dich umbenannt habe.
- 1:35:16Das ist eh, das ist meistens so bei mir auch die ganzen Backliner oder Roadies.
- 1:35:20Ja, aber ganz verrückt, er nennt mich auch manchmal nicht Timo,
- 1:35:22er nennt mich auch manchmal Dieter oder Klaus oder was ihm gerade so einfällt.
- 1:35:28Ja, dich kenne ich auch nicht so. Von daher.
- 1:35:30Nee, das ist, ganz ehrlich, das ist mir relativ, als das Video komplett hochgeladen
- 1:35:36ist und wir nochmal, Timo und ich glaube ich nochmal drüber gesprochen haben,
- 1:35:39ist mir das aufgefallen, dass ich dich mitgenannt habe.
- 1:35:41Dafür entschuldige ich mich auch nochmal hier im Namen meiner Eltern. Das tut mir sehr leid.
- 1:35:47Nein, Meg, ich denke mal auch, du hast es ja schon mit dem Augenzwinkern gesehen.
- 1:35:52Ganz ehrlich, manchmal, wenn man so redet, das kriegt auch so die Karlauer,
- 1:35:55die wir so hier drin haben. Du redest und gefällt es in dem Moment nicht auf
- 1:35:58und hinterher merkst, boah, der Name wird ganz anders ausgesprochen.
- 1:36:02Von daher, sei mir nicht böse. Aber jetzt erstmal, das war wirklich eine tolle
- 1:36:06von dir diesmal eine Empfehlung, die ich dann weitergegeben habe.
- 1:36:11Das Ding ist wirklich klasse. Nochmal auch für die Leute, da ja meine Videos
- 1:36:16sind ja sonst eigentlich viel druckvoller und viel hochproduzierter,
- 1:36:19das ist wirklich der reine Mikrosond und ich hab's noch nicht mal lauter gemacht.
- 1:36:24Ich hab natürlich dann auch im Netz auch mal geguckt, was die Kollegen manchmal
- 1:36:28so machen, wie die das testen, ob ich was anders machen kann,
- 1:36:30einfach um vielleicht mich auch davon zu unterscheiden oder einfach,
- 1:36:33damit man nicht immer das Gleiche hat.
- 1:36:36Und da ist es bei vielen gewesen, die haben es dann relativ laut gemacht.
- 1:36:41Aber ich finde, man hört wirklich den Unterschied. Ganz wichtig,
- 1:36:44Timo hat es ja damals schon gesagt und auf YouTube wird auch nochmal komprimiert.
- 1:36:49Kopfhörer hilft immer, aber selbst wenn ich es übers Handy höre,
- 1:36:53hört man einen deutlichen Unterschied.
- 1:36:55Der ist jetzt nicht, dass man denkt, boah, das ist jetzt gerade mal um 100%
- 1:36:59mehr besser, aber es ist, wenn ich es über eine Anlage höre,
- 1:37:03über einen Kopfhörer, ist es ganz klar echt riesig spürbar.
- 1:37:08Vielleicht aber ganz kurz, ich habe gedacht, ja okay, wir wissen jetzt worüber
- 1:37:11wir sprechen, aber vielleicht weiß ja einer gar nicht, was wir überhaupt meinen.
- 1:37:15Was wir überhaupt getestet haben.
- 1:37:17Also der Boom CRD ist was, Dirk? Mal ganz kurz in einem Wort,
- 1:37:21oder mal kurz falsch in einem Satz.
- 1:37:23Das ist ein Tool, was quasi vor dem Ring der Bassdrum, also wenn man ein Loch
- 1:37:28in der Bassdrum hat, das wird magnetisch davor gemacht und das Ding verstärkt
- 1:37:35die Bassresonanzen der Bassdrum.
- 1:37:37Das heißt, ihr habt wirklich gefühlt mehr Low-End.
- 1:37:41Ganz wichtig dabei. Also, warte mal ganz kurz, es ist quasi wie so ein Subwoofer.
- 1:37:45Das ist eigentlich ein Subwoofer vor der Bassdrum noch mal.
- 1:37:50Und dann gibt es noch sogenannte Mod-Attachments, die habe ich zum Beispiel
- 1:37:54auch Mood-Attachments genannt, obwohl ich ja jetzt auch ein Feedback zurückbekommen habe.
- 1:37:59Das ist aber mutig. Genau, ja, da habe ich aber jetzt ein Feedback zurückbekommen von jemandem,
- 1:38:04der gesagt hat, eigentlich trifft es den Punkt ziemlich genau,
- 1:38:09weil dadurch veränderst du ja auch das Klangverhalten der Bass drum.
- 1:38:14Und damit fühlst du dich ja auch beim Spielen.
- 1:38:16Das finde ich immer ganz wichtig. Das habt ihr auch. Wenn man in einem Raum
- 1:38:19spielt, der schön klingt, dann spielt man anders als wenn. Zum Beispiel ganz
- 1:38:23trocken, ganz hallig. Man muss das spielen an. Also von daher die Gefühlswelt, die dahinter steht.
- 1:38:27Ich finde die, also von daher dachte ich, ich habe das, glaube ich,
- 1:38:31während des Videos sogar auch nochmal umgegeben. Wo ich dachte,
- 1:38:33ja, ich sage immer Mut die ganze Zeit. Eigentlich heißt es ja Mod Attachments.
- 1:38:36Habe ich, glaube ich, sogar auch im Video gesagt. Das sind nochmal so kleine
- 1:38:39Helferlein, die einerseits ebenfalls das Resonanzverhalten wieder verändern.
- 1:38:44Aber dieses Gerät, weil der Mick hat gesagt, es ist tatsächlich nicht ganz so
- 1:38:48günstig. Es liegt, glaube ich, in Deutschland Pi mal Daumen bei 99 Euro.
- 1:38:52Also knappen Huni, könnte man sagen.
- 1:38:55Aber es bewirkt wirklich was.
- 1:38:57Ich habe es am meisten gehört, als ich es aufgenommen habe und dann,
- 1:39:01als ich Schüler habe spielen lassen und habe selber das dann mal einen AB-Vergleich gemacht.
- 1:39:07Genauso wie er quasi beim Test. Aber das ist live dann ja immer noch eine Sache,
- 1:39:11als über ein Video das Ganze oder über YouTube zu hören.
- 1:39:13Also von daher, wenn ihr sagt, boah, meine Bassdrum, die bräuchte einfach noch
- 1:39:17mehr ein bisschen Low-End oder ich hätte ganz gern, dass die Subfrequenzen,
- 1:39:21die Bass-Subfrequenzen mehr nach vorne gepusht werden, dann kann ich euch dieses
- 1:39:24Gerät wirklich nur ans Herz legen.
- 1:39:27Checkt mal das Video aus, man hört es recht deutlich. Wie gesagt,
- 1:39:29es ist wirklich der reine Mikroklang, das kriegt man auch relativ gut mit.
- 1:39:34Und ich finde, es ist ein tolles Helferlein. ja und Mac, du hast recht,
- 1:39:37es wird bei mir auch zum Einsatz kommen, absolut.
- 1:39:41Das war mal sehr ausführlich. Das war jetzt quasi doch ein Geercheck,
- 1:39:44den wir gar nicht machen wollten heute. Genau, den wir gar nicht machen wollten.
- 1:39:47Aber super, Mac, vielen lieben Dank, dass du uns auch immer wieder schreibst. Mega.
- 1:39:51Wer uns auch mal schreiben möchte, der kann das gerne tun an schlagabtauschpodcast.gmail.com.
- 1:39:58Da ist nämlich auch der Mac eingegangen bei uns.
- 1:40:01Wo daher, wenn irgendwas ist, ihr wollt ein Feedback geben, ihr wollt einen
- 1:40:04Vorschlag machen, was auch immer, schreibt uns sehr, sehr gerne.
- 1:40:08Wir freuen uns auf euch. Absolut. Vielen Dank.
- 1:40:18Wir kommen natürlich noch zu den Empfehlungen der Woche.
- 1:40:23Und normalerweise ist es dem
- 1:40:24Dirk sein Metier. Aber ich empfehle heute ein YouTube-Video ausnahmsweise.
- 1:40:29Und zwar ist das ein YouTube-Video von Drameo.
- 1:40:35Die produzieren ja keine Ahnung. Da kommt ja auch stündlich quasi was raus.
- 1:40:40Das habe ich schon das Gefühl.
- 1:40:42Aber diesmal ist es ein Video, das mich an meine Jugend erinnert hat. Okay.
- 1:40:47Und zwar haben die einen Schlagzeuger eingeladen namens Dave Cruzen.
- 1:40:53Dirk, sagt dir jetzt was?
- 1:40:55Dave Cruzen? Dave Cruzen. Ich kenne Pianisten. Dave Cruzen, das kenne ich wohl.
- 1:41:01Dave Cruzen war der erste Schlagzeuger von Pearl Jam.
- 1:41:07Und der hat nämlich noch dieses legendäre Album eingeladen. Dave Abruzzi meinst
- 1:41:10du? Nein, Dave Cruzen. Dave Abruzzi kam ja danach.
- 1:41:15Aha. Dave Kruzan ist der erste Schlagsracker von Pearl Jam, der das legendäre
- 1:41:20Album eingetrommelt hat, wo Ten zum Beispiel drauf ist oder Jeremy.
- 1:41:24Und den haben sie ins Studio eingeladen zu Trameo. Und der hat nochmal die alten Tracks gespielt.
- 1:41:29Ach, wie geil. Wie er sie damals, ja gut, das ist jetzt schon ein paar Jährchen
- 1:41:32her, aber wie er sie wohl im Studio getrommelt hat.
- 1:41:35Und Dave Kruzan ist damals aus der Band gegangen worden, wegen Alkoholproblemen.
- 1:41:45Also die anderen waren er sagt ja selbst in Interviews später die anderen waren
- 1:41:48fokussierter und er hat wirklich Probleme
- 1:41:50gehabt, ist auch nachher in die Reha-Klinik gegangen, die sie dann
- 1:41:53quasi rausgeschmissen haben und also auch nie böse mit der Band gewesen,
- 1:41:57deswegen tatsächlich auch, was ja auch seltenheitswert hat, sondern gesagt, okay,
- 1:42:01ich konnte denen ihre Entscheidung verstehen ich hatte mit mir selbst zu tun,
- 1:42:06und die wollten halt die Band nach vorne bringen, aber der Typ kann halt echt
- 1:42:10hervorragend geil trommeln was man auch auf dem Album hört, ich finde Und das...
- 1:42:15Ja, absolut. Geschmackvoll. Damals fand ich das schon unfassbar getrommelt.
- 1:42:19Und jetzt sieht man doch mal, mit welcher Leichtigkeit er das spielt.
- 1:42:23Also es ist jetzt kein Trau-Hau-Schlagzeuger. Nehmen wir jetzt den Gegensatz Dave Grohl von Nirvana.
- 1:42:29Ist ein absoluter Haut-Rauf-Typ. Und hier ist wahnsinnig viel Feingefühl drin
- 1:42:33und trotzdem so ein wahnsinnig voller Sound, den der immer noch hat.
- 1:42:36Der ist auch Profi geblieben danach.
- 1:42:39Also hat in vielen anderen Bandprojekten gespielt und ist nie weg gewesen aus
- 1:42:44der Szene. ist ja nur mit Pearl Jam nicht so groß gewesen, mehr dann.
- 1:42:48Aber das ist ein tolles Video für mich als Fanboy, der Musik von damals großartig
- 1:42:53zu sehen. Dauert auch über eine
- 1:42:55Stunde, ich glaube auch anderthalb Stunden fast das ganze Video. Krass.
- 1:42:58Und trommelt ein paar Songs, erzählt die Storys dahinter und so.
- 1:43:01Also für Pearl Jam Fans super sehenswert.
- 1:43:04Oder für einfach, für Leute, die aus dieser Zeit nochmal ihre Jugend hochleben
- 1:43:08lassen möchten wie mich.
- 1:43:10Ein schönes Video, Dave Kruzan bei Trameo, der alte Schlagzeuger oder der erste
- 1:43:15Schlagzeuger von Pearl Jam.
- 1:43:18Oh, mega. Das habe ich gar nicht auf dem Schirm. Das ist eine interessante Sache.
- 1:43:22Ich habe was anderes. Ich...
- 1:43:26Bin mir eigentlich sicher, dass ich es noch nicht empfohlen habe und wenn,
- 1:43:29dann empfiehlt es sich trotzdem immer wieder gut.
- 1:43:32Denn ich habe mal wieder für mich entdeckt, ich habe das früher mal gemacht,
- 1:43:36und von einem, den ich unheimlich schätze, den da ich sogar zwei Unterrichtsstunden
- 1:43:43hatte bei diesem Typen, das ist David Garibaldi.
- 1:43:46David Garibaldi kennen die meisten wahrscheinlich von der Band Tower of Power,
- 1:43:50da ist er eigentlich ein Bekanntes mit, Es war Jahrzehnte Schlagzeug davon, hat
- 1:43:54in den Anfängen da mitgespielt, dann hat er mal ein bisschen pausiert,
- 1:43:57dann war er jetzt eigentlich bis zum Schluss relativ dabei und jetzt hat er
- 1:44:00irgendwann gesagt, hör mal,
- 1:44:02das Touren, weil Tower of Power spielt immer noch unheimlich viele Konzerte weltweit.
- 1:44:07Da hat er gesagt, das ist mir jetzt in meinem Alter ein bisschen zu stressig,
- 1:44:10ich lasse es mal ein bisschen langsamer angehen.
- 1:44:13Spielt aber noch, schreibt noch, hat auch ein neues Buch herausgebracht,
- 1:44:16was wir schon mal erwähnt haben bei uns.
- 1:44:19Und für mich wirklich Legende ist dieses Buch Future Sound und wenn ihr dieses
- 1:44:25Buch nicht kennt solltet ihr es euch unbedingt zulegen, es ist unheimlich ich
- 1:44:30mag das ja, dieses vertrakte Hi-Hat-Spiel oder auch,
- 1:44:34diese Mischung aus Linear-Drumming und manchmal fällt eine Bassdrum oder eine
- 1:44:38Hi-Hat gleichzeitig zusammen oder eine Snare und das wird in diesem Buch unheimlich
- 1:44:43toll erklärt, man muss das gar nicht alles machen, eigentlich braucht man nur
- 1:44:46ein paar Seiten davon und da kann man sich schon Jahre mit beschäftigen.
- 1:44:49Meine absolute Empfehlung, wenn ihr dieses Buch nicht kennt und sollte in jedem
- 1:44:52Schrank dabei. Und es klingt toll, es macht unheimlich viel Spaß zu trummeln. Wenn man es kann, ja.
- 1:44:58Wenn man es kann, ja.
- 1:45:01Aber das ist absolut, ja, wenn ihr ein bisschen ins Funk-Trumming,
- 1:45:05ins Moderne hereingehen wollt, auch eigentlich das, was heute,
- 1:45:08auch was der Noah zum Teil macht, es sind,
- 1:45:11auch hier sehr ähnliche Patterns, manchmal nur dann, vielleicht spielt der Noah
- 1:45:15sie als 32, das ist nochmal die Herausforderung, ein wahrendes Tempo,
- 1:45:19aber unheimlich toll zusammen, ja.
- 1:45:23Ganz tolle Übung, ganz toll zusammengefasst von David Garibaldi und das kann
- 1:45:27ich jedem nur ans Herz nehmen. Ich denke mal, Timo, du kennst das auch,
- 1:45:30denke ich. Ich habe es sogar mal durchgespielt.
- 1:45:33Komplett? Also nicht an einem Tag, aber ich habe es tatsächlich komplett durch.
- 1:45:37Wahnsinn, ich habe hinten irgendwann gesagt, jetzt ist es auch mal gut.
- 1:45:41Aber es lohnt sich auch nichts. Nein.
- 1:45:45Aber ganz kurz was dazu. David Garibaldi und wir haben ja ein ganzes Podcast,
- 1:45:51ihr erinnert euch, ist schon wieder ein paar Minuten her, haben wir über die
- 1:45:54Modern Drummer Readers Paul Geschichte gesprochen und hatten ja Klaus Hessler
- 1:45:58erwähnt als Best Educator.
- 1:45:59Derrick Garibaldi hat Unterrichtsstunden bei Klaus Hessler genommen.
- 1:46:04Damit man mal sieht, wo Klaus steht ungefähr im Ranking von den Educatoren.
- 1:46:08Also wenn jetzt da jemand zu mir käme, der mit dem Renommee wie Derrick Garibaldi,
- 1:46:14das wäre schon also Klaus, Hut ab davor auch.
- 1:46:18Und Derrick Garibaldi hat in höchsten Tönen von Klaus geschwärmt.
- 1:46:23Das kann man auch sagen. Ich habe noch eine kurze Story dazu,
- 1:46:25die wollte ich eigentlich eh noch erzählen, aber ich habe noch ganz kurz im
- 1:46:26Readers Poll, weil mein Buch ist ja bei Hudson Music erschienen und dann habe
- 1:46:31ich nämlich, und deswegen, Derek Galibaldi ist ja auch jetzt mittlerweile bei
- 1:46:35Hudson Music mit seinen Büchern.
- 1:46:37Ich glaube, du hast hier noch, glaube ich, einen älteren Verlag gehabt,
- 1:46:39Alfred wahrscheinlich. Das ist Alfred, Alfred Verlag ist das.
- 1:46:42Aber ich glaube, Hudson verlegt sowieso digital die Alfred-Sachen,
- 1:46:46aber andere Geschichte.
- 1:46:47Auf jeden Fall habe ich da natürlich Hudson Music gesagt, als ich diese Nominierung
- 1:46:52bekommen habe am 31. August. Ey, ich bin nominiert.
- 1:46:57Und die so, Glückwunsch.
- 1:47:00Woher weißt du das denn? Und ich so, ja, ich hab eine Nachrichtspunkung über Instagram. Aha.
- 1:47:08Wir wissen nichts davon. Normalerweise werden wir immer vorher informiert als
- 1:47:11Verlag, wenn Autoren von uns nominiert sind.
- 1:47:14Okay. Dann hab ich denen erstmal die offizielle Nominierungsgrafik schicken
- 1:47:18müssen, damit die das wirklich glauben.
- 1:47:21Und dann kam so zurück, ja, Glückwunsch, da müssen wir jetzt unseren Social
- 1:47:25Media Plan ein bisschen ändern, der eigentlich schon festgelegt war für den September.
- 1:47:29Da ist ein bisschen Chaos entstanden dadurch.
- 1:47:33Aber ich weiß nicht, es sind, glaube ich, bis auf ein Buch, glaube ich,
- 1:47:38alles Hudson-Music-Bücher, die dort nominiert sind.
- 1:47:41Und einen möchte ich dann erwähnen an dieser Stelle. Ich muss den Namen nochmal raussuchen.
- 1:47:45Weil das finde ich grandios und ich muss eben auch wirklich dazu gratulieren,
- 1:47:51Das ist nämlich glaube ich,
- 1:47:54Angel Bartolotta, der nominiert ist und das ist glaube ich der einzige,
- 1:47:59der sein Buch nämlich selbst verlegt hat.
- 1:48:02Und dann in diese Liste reinzukommen, ohne vielleicht auch den Support noch
- 1:48:07von einem Verlag dahinter, echt großartig.
- 1:48:11Muss ich sagen. Wir sehen euch
- 1:48:12das Buch gerne mal erwähnen. Das Buch heißt So You Want To Be A Drummer.
- 1:48:16Selbst verlegt von Angel, und ich muss den Namen nochmal nachgucken,
- 1:48:19dass ich falsch sage, Angel Bartolotta.
- 1:48:22Das finde ich schon krass. Das sagt mir auch nichts. Aber bitte trotzdem für mich, Roten.
- 1:48:34In diesem Sinne würde ich sagen, machen wir den Sack für heute zu.
- 1:48:40Freut euch schon mal auf Part 2 mit dem Flo Downer. Nächste Ausgabe kommt auf jeden Fall.
- 1:48:46Und wenn ihr irgendwas habt, schreibt es gerne, wie gesagt, an schlagabtaschpodcast.gmail.com
- 1:48:50und aber auch, hier kommt natürlich der Aufruf für unsere Social Media Kanäle
- 1:48:55und vor allem für YouTube.
- 1:48:57Es hat sich ein bisschen was getan auf YouTube, so war Stand der Dinge, aber nicht genug.
- 1:49:02Also es ist weiterhin noch Luft nach oben. Wir wollen unbedingt diese Tausender Marke knacken.
- 1:49:07Vielleicht können wir so einen Aufruf machen 1000 bis Heiligabend dieses Jahr,
- 1:49:13das wäre doch schön, das wäre ein kleines Weihnachtsgeschenk für uns.
- 1:49:17Aber jetzt nicht bis Heiligabend warten, bitte. Also ihr könnt schon auch jetzt
- 1:49:20auf Abonnieren drücken.
- 1:49:21Die 1000 ist für uns wirklich wichtig. Wir haben gute Aufrufzahlen.
- 1:49:26Alles passt, aber uns fehlen die 1000 Abonnenten, um das Ganze noch wirklich,
- 1:49:32bis zum Ende auf YouTube ausreizen zu können. Und dafür brauchen wir euch,
- 1:49:35die Schlagabtausch-Community.
- 1:49:37Also bitte, bitte, wenn ihr nicht
- 1:49:39abonniert habt, einfach bei YouTube auf Abonnieren drücken. Kostet nix.
- 1:49:43Ihr werdet euch von uns nicht zugespammt. Ihr müsst auch nicht eure Leber verkaufen dafür.
- 1:49:46Einfach draufdrücken. Hilft uns, kostet nichts, wie gesagt.
- 1:49:50Und gerne weitersagen, wenn ihr Drum Buddies habt und so weiter und so fort.
- 1:49:54Oder einfach auch Musikinteressierte. Wir wissen ja auch, dass uns einfach nur
- 1:49:57Leute hören, weil sie sich für Musik interessieren.
- 1:50:00Gerne, gerne weitersagen und auch dort die Empfehlung aussprechen,
- 1:50:04mal auf Abonnieren zu drücken.
- 1:50:07So, wieder genug gebettelt von meiner Seite aus. Ich überlasse das weitere Betteln dem Dirk.
- 1:50:13Nee. Ihr Lieben da draußen, passt auf euch auf, schaut besonders mal,
- 1:50:17das freut sich auch größerer Beliebtheit, das betreute Trommeln einfach mal,
- 1:50:23Trainingsprogramm einfach mal zum Mitmachen.
- 1:50:26Schickt uns einfach mal eine Nachricht oder mir oder dem Timo oder am besten
- 1:50:29dem Schlagabtausch, wen ihr Lust habt, da mitzumachen.
- 1:50:32Im Moment machen wir zum Beispiel Important Fills oder auch Practice-Ketten,
- 1:50:36das heißt aneinandergereihte Übungen, die Sinn ergeben.
- 1:50:40Schaut einfach rein, macht viel, viel Spaß und bei allen ist es so,
- 1:50:44wo alle sagen, boah, es prägt sich alles ein mittlerweile und es ist schon,
- 1:50:48man kommt vom Tempo ein bisschen weiter.
- 1:50:51Schaut also betreute Trommel mal rein, dann mit aus den Drum hängen mit Timo nicht zu vergessen.
- 1:50:56Bleibt uns gewogen, habt eine tolle Zeit, passt euch auf euch,
- 1:51:00passt auf euch auf, das so sollte es sein.
- 1:51:03Bapapapapapap, da war er wieder. Passt auf euch auf, wir hören uns im nächsten
- 1:51:07Podcast mit Part 2 mit dem großartigen
- 1:51:09Flo Dauner. Also, dranbleiben Euer Podcast-Team Dirk und Thibaut.