Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Alex muss Alsterpavillon verlassen
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- Music. Heute geht es um den Alster-Pavillon am Jungfernstieg, der einen neuen Betreiber bekommt. Weitere Themen, Attacken auf Lastenräder, unerledigte Verfahren bei der Staatsanwaltschaft und eine unglaubliche Zahl aus Hamburgs Behörden. Dazu gleich mehr, zunächst wie immer die Top 3, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, Leiche liegt wochenlang neben der A7. Auf Platz 2, zu Marode, auf der Kühlbrandbrücke gilt bald ein neues Tempolimit. Und Platz 1. Alex muss aus Alster-Pavion ziehen. Neuer Betreiber steht fest. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Der Alster-Pavion am Jungfernstieg ist die wahrscheinlich bekannteste Gastronomiefläche in Hamburg. Und diese wird jetzt den Betreiber wechseln. Seit 2001 hatte hier die Kette Alex, die zu den britischen Gastro-Riesen Mitchells & Butlers gehört, die Gäste mit Blick auf die Binnenalster bewertet. Damit ist ab August Schluss. Nach Abendinformationen bekommt die Ratsherrnbrauerei mit Sitz in den Schanzenhöfen nun den Zuschlag. Sie will mit Gastronomen Hannes Schröder den Alzer Pavillon in Zukunft betreiben. Schröder betreibt schon jetzt unter anderem die Restaurants Küchenfreunde am Lehmweg in Hoheluft Ost und das Herzstück an der Osterstraße in Eimsbüttel. In einer Mitteilung der Finanzbehörde heißt es, das Konzept der Bewerbergemeinschaft habe sich als bestes Gebot hinsichtlich der Kriterien städtebauliche, gestalterische und nutzungskonzeptionelle Qualität sowie Nachhaltigkeit und Klimaschutz erwiesen. Das klingt sehr nach Behördendeutsch, aber neben Kulturveranstaltungen wie Konzerten, Lesungen oder Kunstausstellungen sollen Gäste in Zukunft auch auf einer Dachterrasse sitzen können. Wir sind gespannt, wie das dann aussieht. Die Zahl unerledigter Ermittlungsverfahren bei den Staatsanwaltschaften ist nach Angaben des Deutschen Richterbundes in Hamburg so stark wie in keinem anderen Bundesland gestiegen. Verzeichneten die Ermittler 2001 noch 22.900 unerledigte Fälle, so wuchs der Aktenberg mit offenen Verfahren im vergangenen Jahr auf fast 48.000. Das bedeutet einen Anstieg um mehr als 100 Prozent in Hamburg. Im Durchschnitt der Länder gab es laut Richterbund seit 2021 eine Zunahme unerledigter Verfahren um 30 Prozent auf einen neuen, nicht so schönen Rekordwert von 930.000 Fällen in ganz Deutschland. Die Schweiz, ein Land ohne eigenen Meereszugang, ist zur größten Containerschiff-Nation der Welt aufgestiegen. Der bisherige Flottenprimus Deutschland ist dagegen auf Platz 3 zurückgefallen, wie die Präsidentin des Verbandes Deutscher Räder Gabi Bornheim in Hamburg sagte. Nach der Schweiz folgt jetzt China auf Platz 2. Dass das Alpenland führend, nun führend in der Containerschifffahrt ist, liegt an einem einzigen Unternehmen der weltgrößten Räderei MSC mit Sitz in Genf. Sie hat sich in der Vergangenheit nicht nur durch den Einstieg beim Hamburger Hafenlogistiker Hala einen Namen gemacht, sondern zuletzt auch als Aufkäuferin deutscher Containerschiffe. Die Folge, obwohl die Bruttoraumzahl der unter deutscher Kontrolle fahrenden Containerschiffe von 29 auf 30,2 Millionen gestiegen sei, lege nun die Schweiz bei 34,7 Millionen Bruttoraumzahl und China bei 31 Millionen. Also Platz 1 für die Schweiz und da lebt ja auch Herr Kühne. Zehn Monate nach einer mutmaßlichen antisemitischen Attacke während einer Veranstaltung an der Universität Hamburg muss sich eine 27-Jährige vor dem Amtsgericht Hamburg verantworten. Der Frau wird Beleidigung und Körperverletzung vorgeworfen. Laut Anklage hatte sie eine Vorstandsfrau der Deutsch-Israelischen Gesellschaft nach einer Vorlesung zum Thema Judenfeindlichkeit beschimpft, gewürgt, ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt. Die Geschädigte tritt als Nebenklickerin in dem Verfahren auf. Nach der Anklageverlesung wollte sich die Angeklagte zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern. Ihr Verteidiger kündigte aber eine Erklärung für den weiteren Verlauf der Verhandlung an. Am Hamburger Flughafen ist nach rund 48 Stunden Stillstand der Betrieb heute Morgen wieder angelaufen. Um 6 Uhr hoben die ersten Maschinen Richtung Paris, Frankfurt und Mallorca ab. Die erste Landung war für 6.40 Uhr vorgesehen. Am frühen Morgen lag die maximale Wartezeit an den Sicherheitskontrollen bei etwa 10 Minuten. Also alles wieder normal. Am Sonntag konnten nach Angaben des Airports nur 10 von geplant, 144 Ankünften und 139 Abflügen stattfinden. Am Montag wurden alle 143 Abflüge sowie viele der 141 Landungen gestrichen. An beiden Tagen waren jeweils rund 40.000 Passagiere betroffen und das, wir erinnern uns natürlich, mitten in den Ferien. Wer hasst Lastenräder? In der Mitte Altona haben unbekannte Täter in der Harcourtstraße, der Domenica-Niehoff-Tuite, der Eva-Rümkopf-Straße und angrenzenden Straßen die Reifen von Lastenrädern zerstochen. Wie viele Menschen betroffen sind, ist noch unklar. Der Polizei Hamburg fehlen genaue Informationen. Viele Betroffene konnten noch gar keine Anzeige erstatten. Sicher ist, es ist nicht das erste Mal, dass es Unbekannte in den Quartier auf Lastenräder abgesehen hatten. Mal würden Abus geklaut, Abus hoffentlich nicht. Mal die Dächer der Vorbauten aufgeschlitzt, mal sogar die Bremsen durchschnitten, berichten verschiedene Anwohner. Und am Ende habe ich noch eine Zahl des Tages. In den Behörden und Ämtern in Hamburg werden Jahrzehnte nach Beginn der Digitalisierung noch mehr als, Achtung, 285 Millionen Seiten Papier pro Jahr ausgedruckt. Das zeigt eine Senatsantwort auf eine kleine Anfrage der CDU. 285 Mio. Seiten Papier. Tja, das ist tatsächlich eine großartige Zahl. Das war's für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin, tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast. Musik.