Latest / «Call the Boss» / Cyril Schiendorfer, Frischer Wind für alte Akten
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- 0:00Hoffentlich ist das eine verzerrte Wahrnehmung.
- 0:01Ich glaube, wir dürfen für uns in Anspruch nehmen, dass das
- 0:03nicht so ist. Call the Boss, Ein Format vom
- 0:08Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF und Radio
- 0:13Monot. Call The Boss Cyrill
- 0:18Scheindorfer, Stadtarchivar Stadt Schaffhausen.
- 0:24Ja. Hallo Cyril, da ist der Robin
- 0:26dank vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag.
- 0:28Hallo Robin. Du bist seit dem August 2023 der
- 0:33neue Chef im Stadtarchiv, hast also schon 2 Jahre inzwischen
- 0:37schon auf dem Buckel für ich weiss Archiv Zeitraum quasi erst
- 0:41gerade auf die Welt gekommen, aber wie ist es denn jetzt so
- 0:44gewesen den ersten 2 Jahren im? Stadtarchiv ja, ich bin dann in
- 0:48knapp 2 Jahren, würde ich sagen, ist es sehr abwechslungsreich
- 0:51gewesen, spannend. Man lernt natürlich die Details
- 0:54vor Orten erst kennen, man macht eine erste Analyse und man man
- 0:57versucht dann nach und nach das eine.
- 1:00Neu anzugehen und das Gute beizubehalten, also insgesamt
- 1:02ein Gefühl. Kurze Zeit.
- 1:04Du hast jetzt gesagt, jetzt fast 2 Jahre, das ist so ein bisschen
- 1:06eine Erinnerung an mich es, es kommt noch kürzer vor und es es
- 1:09ist und bleibt spannend. Sehr gut.
- 1:11Ich weiss ich habe vorne noch schnell rein geschaut wo du
- 1:14angefangen hast. Eben im August. 23 haben wir mit
- 1:17dir es heute im Gespräch gemacht gehabt und dort hast du gesagt,
- 1:20ich muss mich zuerst mal noch einfuchsen in die ganzen
- 1:22Abläufe. Ich muss zuerst mal
- 1:23kennenlernen, spannende Zeit, Veränderung, digitale und
- 1:27analoge Ablieferung als Archiv. Jetzt hast du den Job 2 Jahre
- 1:30gemacht. Weisst du jetzt deine
- 1:31Erkenntnisse wie Vielmal ist ja der Job dann ein bisschen
- 1:33anders, wenn man drin ist und dahinter sieht und alles weiss
- 1:36und und irgendwo drin ist. Weder wenn man am Anfang steht
- 1:39was sind deine Learnings gewesen wo du denkst OK das habe ich so
- 1:43nicht erwartet oder ist jetzt ganz neu dazu gekommen, das habe
- 1:45ich anders auf dem Plan gehabt. Ja, so ganz, ganz neu oder
- 1:49anders habe ich in dem Sinn, glaube ich, nicht angetroffen.
- 1:51Das hat man auch schon gewusst. Oder man kennt ja das Archiv
- 1:54auch so im Umfeld, man kennt die Leute, man weiss.
- 1:57Welche Aufgaben sind auch insbesondere da auf der
- 1:59kommunalen Ebene so ein bisschen gerade, gerade aktuell?
- 2:01Und was muss gemacht werden, was einerseits erfreulich natürlich
- 2:05gewesen ist, ist, dass wir, dass wir gute, motivierte Mitarbeiter
- 2:08haben, oder das ist ja eine Basis, kommen wir vielleicht
- 2:10nachher noch so ein bisschen mit dem Thema Führung dazu, das
- 2:12macht es natürlich einfacher, was wir auch gesehen haben, ist,
- 2:15dass dass vieles schon sehr gut läuft und auf Kurs ist und dass
- 2:18aber trotzdem die. Ich sage jetzt mal die grossen
- 2:21Themen in der Archivwelt die, die überall anstehen und
- 2:24insbesondere auch bei uns, dass man die jetzt forciert angehen
- 2:27muss und von dem her, glaube ich, hat es jetzt nicht die ganz
- 2:29grossen Überraschungen gegeben. Solche Nuancen hat man
- 2:31vielleicht das eine oder andere gesehen, das eine oder andere
- 2:34auch ein bisschen schon ein bisschen neu anstossen können,
- 2:36aber insgesamt entspricht es Gott sei Dank oder
- 2:38glücklicherweise dem, was man, was man erwarten durfte.
- 2:41Und wenn du sagst, eben die grossen Herausforderungen, die
- 2:43plus minus bei allen Archiven die ähnlichen oder die gleichen
- 2:46sind. Sag schnell, was sind da
- 2:48Digitalisierung? Oder es es ist die
- 2:50Digitalisierung, wo in den Archiven gerade noch mal eine
- 2:53spezielle Komponente haben, läute ich nachher gerade gerade,
- 2:57was dazu kommt oder wenn man sich so ein bisschen die
- 2:59Entwicklungsgeschichte von den moderneren Archiven anschaut,
- 3:02dann hat so in der in der zweiten Hälfte, sage ich jetzt
- 3:04mal vom 20. Jahrhundert eine
- 3:06Professionalisierung stattgefunden, auch mit mit
- 3:09baulichen Massnahmen verbunden. Und das sind viele Archive,
- 3:12nicht alle. Das muss man auch sagen, aber
- 3:14viele Archive und durchaus an mir der Situation stehen vor der
- 3:18Herausforderung, dass bei diesen Magazinen, wo man, wo man einen
- 3:21gewissen Platzbedarf berechnet gehabt hat, dass die langsam
- 3:23voll sind oder dass dass man nicht mehr ewig das Papier
- 3:25aufnehmen kann, und wenn man so ein bisschen die Archivtätigkeit
- 3:28anschaut, dann bedeutet das, dass man immer ein bisschen Zeit
- 3:30verzögert archiviert. Das heisst, wir werden noch
- 3:33viele Ablieferungen aus den Neunzigernullern und sogar
- 3:36Zehnerjahren bekommen, die vorwiegend auf Papier sind.
- 3:39Da brauchen wir noch mehr Platz, auch Abläufe dazu, also so
- 3:42bisschen infrastrukturthemen stehen überall an und das
- 3:45gleiche gilt so bisschen für die Digitalisierung da ist.
- 3:48Natürlich ist klar, da ist überall ein ein riesiges Thema,
- 3:51da führt da zum Glück kein Weg dran vorbei, bei den Archiven
- 3:55ist es so vielleicht ein bisschen ähnlich wie bei der
- 3:56Zeitung, wo es vielleicht. Weniger inhaltliche Synergien
- 4:00gibt, dass es das digitale kommt eigentlich dazu, oder?
- 4:04Also bei den wesentlichen Abläufen im Moment und auch in
- 4:07in absehbarer Zeit sind das noch papierbundene Prozesse, also wir
- 4:12übernehmen weiterhin Papier, wir bearbeiten Papier, wir haben,
- 4:15wenn man sich die ganze Zeitspanne von den Archiven
- 4:17anschaut, natürlich auch. Die Benutzung, die vorwiegend so
- 4:20Akten auf Papier ist, und das tun wir nicht alles
- 4:22digitalisieren, sondern wir müssen im Moment eigentlich die
- 4:24Infrastruktur und Abläufe vorbereiten für die digital
- 4:28produzierten Akten, die jetzt dann können.
- 4:30OK, das ist, das ist mega spannend und aber
- 4:32herausfordernd. Ja, aber auch schwierig.
- 4:34Also ich, ich sehe da gerade nur schon, das kennt jeder aus
- 4:36seinem privaten Bericht, wenn ich schaue, mein Sohn hat
- 4:39letztens im Keller, es sei geklagt, den Commodore 64
- 4:43entdeckt. Hat den hervorgeholt.
- 4:45Also einer von den ersten PCS, die es je gegeben hat, hat jetzt
- 4:48dann im Zimmer und probiert Programm zu laden.
- 4:51Es gibt keine Gerät mehr wo die Programme die Diskette, die 5
- 4:54ein Viertel Zoll Diskette laden kann und und irgendwie
- 4:57bearbeiten alles weg nach 3040 Jahren wie macht man denn das in
- 5:01der Archivwelt wo es um viele grössere Zeiträume geht und die
- 5:05Schnelllebigkeit von diesen Systemen, die wird ja nicht, die
- 5:07wird nicht also die Lebensdauer wird nicht grösser.
- 5:09Wie speichern wir etwas, dass wir es auch in 300 Jahren noch
- 5:13lesen? Können ja, das ist das ist, das
- 5:15ist eine sehr gute und wichtige Frage, oder?
- 5:16Und man muss auch ehrlicherweise sagen, für alles gibt es noch
- 5:19nicht eine Lösung, also für Systeme, die jetzt, du hast es
- 5:22erwähnt, vielleicht ein paar Jahrzehnte alt sind,
- 5:24medieninformationsträger dort kann man einerseits versuchen,
- 5:28dass wenn das funktioniert, das haltbar zu machen und auch die
- 5:31entsprechenden Abspielgeräte behalten, oder es gibt
- 5:34vielleicht zum Teil eine Überführung bei diesen digitalen
- 5:38Massenakten, die jetzt dann kommen oder die jetzt in der
- 5:40Verwaltungsabteilung in Produktion sind und auch bei den
- 5:43Privaten, dort wissen wir noch nicht, welches zum Beispiel
- 5:46Dateiformat ist in 50 Jahren wirklich das beste, Wir gehen so
- 5:49nach Standard und Normen vor, wir haben das Glück, dass
- 5:52natürlich. Wir nicht die einzigen sind, die
- 5:54da Probleme haben oder die Herausforderung, aber so ganz
- 5:57genau wissen wir es noch. Nicht.
- 5:58Sag mal, Sie sind Achivar. Das ist so ein bisschen eine
- 6:01besondere Art, Mensch. Ich habe manchmal das Gefühl,
- 6:04wenn ich mit Achivar zu tun habe, und das habe ich, ich habe
- 6:07auch Geschichte studiert, ich habe auch viele Quellen
- 6:09geschafft, wenn ich mit Achivar zu tun habe, dann ist es so,
- 6:12wenn ich mit unserer.it Abteilung rede, ich, ich mag
- 6:14achivar, ich mag auch die.it Abteilung so als
- 6:17vorausschickende Bemerkung, aber es wird viel mal ein bisschen
- 6:20der Eindruck erweckt. Das ist gut, dass es die Systeme
- 6:23oder das Archiv, dass die Bestände da sind, aber der
- 6:26Archivar oder die.it Abteilung. Ich finde es ehrlich gesagt
- 6:29nicht unbedingt nötig, dass du die Sachen benutzt, dass du das
- 6:32sehen willst und dass du das hervorholen willst.
- 6:34Also die sagen eigentlich, ich will das Zeug nur gut und
- 6:37funktionell erhalten, du als user, du als Nutzer, du störst.
- 6:40Eigentlich ist das ein falsches Bild.
- 6:43Also hoffentlich. Ist das eben.
- 6:45Hoffentlich ist das eine verzerrte Wahrnehmung, ich
- 6:47glaube, wir dürfen es bei uns in Anspruch nehmen, dass das nicht
- 6:49so ist. Das wäre ganz falsch oder so,
- 6:51vom Selbstverständnis sind alle Verwaltungsabteilungen, aber
- 6:54besonders auch das Archiv, natürlich Dienstleister für die
- 6:57Öffentlichkeit, bei uns kommt noch dazu, wir sind auch
- 6:59Dienstleister für die Verwaltung, also wir sind so ein
- 7:01wenig an dieser Schnittstelle und haben in dem Sinn 2
- 7:03interessante Kundensegmente, also Sinn und Zweck vom Archiv
- 7:06ist nicht irgendwie einfach eine Arbeitsbeschäftigung, sondern
- 7:09eben, dass man das benutzt oder dass man es benutzen kann, also
- 7:13wenn. Wenn ich das vielleicht so sagen
- 7:14darf, was wir machen, ist ja einerseits, wir archivieren ein
- 7:17bisschen zur Rechtssicherheit von der Verwaltung selber, von
- 7:19der Akten produzierenden Stelle zur Unterstützung im Alltag.
- 7:22Dann ist aber natürlich auch der der Auftrag da, dass wir Sachen
- 7:26übernehmen für die historische Forschung, also so für.
- 7:28Traditionsbildung kulturelle Forschungshistorische Analyse
- 7:32ergebnisoffen und dann vor allem auch, dass wir für für die
- 7:35Nachvollziehbarkeit und in gewissem Masse auch für die
- 7:38Transparenz vom Verwaltungshandeln sorgen.
- 7:40Und das geht natürlich nur über die Benutzung.
- 7:41Also wir müssen eigentlich Grundlagen schaffen für die
- 7:43Benutzer und insofern sind machen wir eigentlich alles.
- 7:47Wo wir, wo wir den ganzen Tag ja Haustür rein machen, machen wir
- 7:51für die Kunden. Das kann vielleicht einmal ein
- 7:54Einzelfall gewesen sein, das wäre aber sehr schlecht für uns,
- 7:55wenn das repräsentativ wäre, also.
- 7:57Ich habe ich, habe ich Erfahrungen über Schaffhauser
- 7:59Stellung. Gesprochen.
- 8:00Ja, ja, ja, das ist gut. Du, ich sage mal in dem Umzug,
- 8:05wenn ihr jetzt mal auf die Benutzer seid, also die Leute,
- 8:07die zu euch kommen, Kunden, was wird da vor allem nachgefragt?
- 8:10Sind das Leute die Genealogie machen?
- 8:13Mein Professor hat immer gesagt von den Geschlechtskranken, die
- 8:15sich für ihr, für ihre Geschlechtsgeschichte
- 8:18interessieren oder sind das ganz andere Leute, sind das
- 8:21historische Forschungen anderer Natur oder ist das die
- 8:24Verwaltung wo ich etwas nachschauen möchte?
- 8:25Was ist der Haupthorst? Ja, ich glaube, da gibt es eine
- 8:28Breite. Beck darum tatsächlich, die
- 8:30Familienforschung ist sehr wichtig, dort ist der Vorteil,
- 8:33dass man immer mehr Bestände auch digital einsehen kann.
- 8:36Das heisst, da haben wir eigentlich eine efo gemacht und
- 8:39eine Angebotsleistung viele Archive, wo dann
- 8:41Standortunabhängig konsultiert werden kann, das spüren wir
- 8:44jetzt gar nicht mehr so fest. Im Alltag, aber ist sicher, ist
- 8:48sicher ein grosser Teil von der Benutzung.
- 8:50Dann gibt es aber je nach Themenlage und Konjunkturen
- 8:53irgendwie Veränderung im historischen Interesse, wo man
- 8:55merkt, ja, da kommt jetzt etwas, das das gewinnt, das Gewicht,
- 8:58das schwankt ein bisschen, das verändert sich auch, da kann man
- 9:00jetzt, glaube ich, nicht so sagen, was oder wie sich das
- 9:03entwickelt, da sind wir dann jeweils auch überrascht und
- 9:05gespannt, und dann gibt es natürlich.
- 9:08So ganz klassische Einsicht von Betroffenen oder das Können
- 9:11schwierige Sachen sein. Immer noch ein grosses Thema
- 9:14sind Zwangsmassnahmen, die Fürsorgerischen von mir immer
- 9:17noch viele Betroffene oder Angehörige von Betroffenen
- 9:19haben, die kommen, aber es kann auch um etwas, ich sage es jetzt
- 9:22ein bisschen salopp, banaler gehen, wie ein Haus, ein
- 9:25Eigentum. Irgendeine Information zu zu
- 9:28Gebäuden oder beikommen. Also ich bin eigentlich ein, das
- 9:31ist ja unser Auftrag, eine breite Überlieferungsbildung und
- 9:33entsprechend auch ein breit gestreutes Interesse von deinen
- 9:36Kunden. Du hast es vorhin angesprochen,
- 9:38dein Team ist überblickbar, ich glaube, das bist du und die 3
- 9:41Leute sind eigentlich da, die Vollzeitstellen oder sind da
- 9:43Teilzeitstellen? Ja, wir haben jetzt noch 2
- 9:46zusätzliche Stellen bewilligt bekommen.
- 9:48Das heisst, wir sind dann insgesamt 6.
- 9:50Leute mit 5,3 FTOK statt Archiv. Arbeiten genau da konnte man
- 9:55sehen, dass das eine zusätzliche Stelle gibt.
- 9:57Da hat ja der Kollege, der Journalist Luca Niozary, der das
- 10:01sind on top stellen, da gibt es dazu hin als Ersatz.
- 10:06Nein, die kommen dazu, weil wir gesehen haben, oder das ist auch
- 10:08im Rahmen von so einer Zustandsanalyse, die wir gemacht
- 10:11haben, gerade am Anfang, als ich gekommen bin und dann Massnahmen
- 10:13dazu ist. Das ist das eigentlich
- 10:15ersichtlich geworden, dass durch den Zusatzaufwand von der
- 10:17Digitalisierung und ehrlicherweise auch durch die
- 10:20Verwaltungseinheiten, die ziehen, wo viel mehr Papier in
- 10:23Umlauf kommt, dass das, dass das braucht, das sind aber
- 10:27insgesamt, würde ich sagen, gerade auch im Vergleich zu den
- 10:29Kolleginnen und Kollegen, wo du schon am Telefon gehabt hast,
- 10:31sind wir ein Kleines, ein kleines Team, ja.
- 10:33Nichtsdestotrotz ein Wichtiges. Und wie tust du?
- 10:36Du dieses Team führst, bist du die harte Hand oder die lange
- 10:39leide? Ja, ich glaube das.
- 10:40Das ist zum Teil auch ein bisschen situativ, wenn ich das
- 10:43jetzt für mich beschreiben müsste, dann bin ich so auf
- 10:45dieser dieser Bandbreite von autoritär bis kooperativ bin ich
- 10:49sicher eher beim Kooperativen, so ein bisschen beim kollegialen
- 10:51vielleicht auch so ein bisschen von meinem Naturell oder von
- 10:54meiner, von meinem Werdegang und dem sportlichen der sportlichen
- 10:58Prägung, die ich habe. Also ich sehe mich eigentlich
- 10:59als Teil vom Team, das. Der für gewisse
- 11:02Rahmenbedingungen, Ziele und Regeln Sorgen muss.
- 11:04Aber ich bin nicht ich bin kein lauter Chef, glaube ich da OK,
- 11:07bin ich nicht gut. Aber du hast, du hast es
- 11:09angesprochen in deiner Vergangenheit Situationen
- 11:12gehabt, wo du auch ein Teamplayer sein musstest.
- 11:13Aber wo es manchmal auch ein bisschen auf der Lautstärke
- 11:15ankommt, auf dem Fussballplatz hin und wieder auch du bist
- 11:18lange ein sehr ein erfolgreicher Fussballer gewesen, hast die
- 11:22Junioren Nati gespielt, den GC Wohlen, Gossau, Kriens, immer
- 11:26erste Mannschaft, du bist dann wieder zurück gekommen zu
- 11:28Schaffhausen, auch eine ernste Mannschaft, also eigentlich
- 11:31nicht nur. Ein gescheiter Kai, der an der
- 11:33Uni einen Master macht in allgemeiner Geschichte, sondern
- 11:36du bist auch sportlich ein sehr ein erfolgreicher junger Mann
- 11:39gewesen und wahrscheinlich immer noch du bist jetzt beim FC
- 11:41Theingingen. Ich bin in Daing.
- 11:43Jetzt habe ich gerade so ein bisschen, wie man das hat oder
- 11:44immer mehr gewisse Schulterprobleme.
- 11:46Also ich bin nicht mehr, ich wechsle auch immer mehr in das
- 11:48passive jetzt im Sport, das darf man glaube.
- 11:50Ich sagen erfahren. Jetzt ja, ja, genau nein.
- 11:53Aber es ist, ich glaube, es ist auch ein für mich ein sehr
- 11:56gewinnbringender Ausgleich gewesen, oder dass man nicht nur
- 11:58den Sport hat, also auch viel oder nicht nur ich sage jetzt
- 12:01mal so ein bisschen die die Studiumskarriere und das das
- 12:03Intellektuellere, sondern immer der Ausgleich, und das ist sehr,
- 12:07sehr interessant gewesen für mich und hat gepasst, ja.
- 12:09Wo hat es eigentlich am besten gefallen?
- 12:10Von allen Clubs, die du gesehen hast?
- 12:12Das ist schwierig, schwierig zu sagen in Schaffhausen, das ist
- 12:14sehr schön gewesen, oder? Das ist zwar nur ein Jahr
- 12:15gewesen, aber ich bin dann mitten im Studium gewesen, habe
- 12:18so ein bisschen am Morgen ein Geschichtsstudium machen können,
- 12:21Latein nachholen, all das, was man so muss, wenn man es
- 12:24verpasst hat, vorher und am Nachmittag in Schutta also, das
- 12:27ist eine ganz, ganz schöne Zeit gewesen und dann auch wieder
- 12:29zurück nach Schaffhausen, oder als ich dort angekommen bin.
- 12:31Sehr gut verfolgst du da jetzt was passiert mit dem FC
- 12:34Schaffhausen? Folgst du da noch oder ist das
- 12:35für dich auch weit weg? Nein, das verfolge ich natürlich
- 12:38mit Interesse und man hofft ja, dass alles gut kommt.
- 12:41Aber aus der Ferne ja, also ich bin dort nicht irgendwie näher
- 12:44involviert, sondern einfach als Fan und begeisterter Zuschauer
- 12:47dabei. Jetzt noch eine Frage zum Chef
- 12:50Cyrill Schinder, was tolerierst du gar nicht?
- 12:54Weisst du für dich ein no go, wenn Leute bei dir schade.
- 12:57Schwierig zu sagen. Was soll man darauf?
- 12:58Also was, was mir schon wichtig ist, ein gewisses Mass an
- 13:00Pünktlichkeit, so ein bisschen, dass man sich an
- 13:03Verlässlichkeit, könnte man das vielleicht sagen, es gilt dort
- 13:05intern, es gilt dort, aber auch bei externen Terminen, oder dass
- 13:07man pünktlich ist, dass man auch aktiv informiert oder
- 13:11kommuniziert. Ich, ich glaube, das muss man
- 13:13mindestens in meiner Erfahrung schon ehrlicherweise zugeben, es
- 13:16kommt ein bisschen darauf an, was kann man dann tolerieren und
- 13:18was nicht, es gibt, wie du gesagt hast, ein paar No Gos zu
- 13:20spät sein oder einfach ja so ein bisschen das das.
- 13:23Passt man nicht, das würde ich ja für mich in Anspruch nehmen,
- 13:25dass man, dass man da schauen muss.
- 13:27Ich glaube, wir können nicht wirklich noch weiter reden.
- 13:29Ich hätte noch so viele Fragen von Historiker zu Historiker und
- 13:33trotzdem, wir sind schon wieder am Ende der Zeit, es geht
- 13:35manchmal die Gleitung schnell und es ist wieder so weit.
- 13:38Cyril, ich danke dir für das Gespräch, ich fand das sehr
- 13:41spannend, ich habe das Gefühl, du bist dort sehr gut aufgehoben
- 13:45und für die Benutzerinnen und Benutzer ein sehr ein guter
- 13:48Ansprechpartner, bin ich sehr zuversichtlich und werde bei der
- 13:51Gelegenheit mal wieder vorbeischauen.
- 13:53Ja, unbedingt, vielen Dank fürs Telefon, Robin.
- 13:55Und dann bis bald mal. Bis dann ciao Siri.
- 13:57Tschüss ciao, Robin. Call the Boss, Ein Format vom
- 14:03Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF und Radio
- 14:07Munot.