Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Rekordinvestitionen mit Stau-Garantie
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 27. Januar. Blockprozess. Verteidigung fordert Einstellung des Verfahrens. Notlandung einer THP-Maschine in Hamburg. Autounfall in Hamburg. Fünf Verletzte. Warnstreik an Hamburger Hochschulen. So viel Geld wie in diesem Jahr ist noch nie in Ausbau und Erhalt der Autobahnen in und um Hamburg geflossen. Fast 284 Millionen Euro sollen 2026 investiert werden. Das haben die Autobahn GmbH und die Projektmanagementgesellschaft Deges heute bekannt gegeben. Eine Folge der hohen Investitionssumme sind besonders viele Baustellen und Staus. Eine der größten Erhaltungsmaßnahmen führt bereits seit dem Wochenende zu Staus im Berufsverkehr. Zwischen dem Autobahndreieck Südost und der Anschlussstelle Neualler-Möhe-West steht auf der A25 pro Fahrtrichtung nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Grund? Die Fahrbahn erhält in diesem Bereich neuen Flüsterasphalt. Auf der A7 wird es laut den Planern in diesem Jahr insgesamt acht Vollsperrungen geben. Dabei ist auch der Elbtunnel betroffen, ebenfalls der Schnellsentunnel. Die nächste Vollsperrung ist für das Wochenende vom 20. Bis 23. Februar vorgesehen. Die Hamburger Reederei Hapag-Leut ist ungeachtet weltweiter Krisen und der US-Zölle im vergangenen Jahr deutlich gewachsen und hat dabei sogar den Weltmarkt überholt. 2025 war für uns ein gutes Jahr, sagte der Vorstandschef des Schifffahrtskonzerns Rolf Haben-Jansen bei einem Abendessen mit Journalisten in der Hansestadt. Insgesamt habe das Transportvolumen auf den Schiffen um 8 Prozent zugelegt. Das zeigt, dass unser Angebot angenommen wurde, so Haben-Jansen. Weltweit seien die Volumina im vergangenen Jahr um 5 Prozent gewachsen, 2024 waren es sogar 6,5 Prozent. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle hätten nur einzelne Routen betroffen. So sei der Transpazifik-Handel zwischen Asien und den USA erheblich zurückgegangen. Auf anderen Verbindungen wie dem Asien-Europahandel hätte das Transportaufkommen zugelegt und die Rückgänge kompensiert. Erstmals räumte der Reedereichef ein, dass Schiffe von Hapag-Lloyd wie die anderer Reedereien auch Opfer von Angriffen aufs Navigationssystem geworden sind. Dabei wird das Global Positioning System, GPS, bewusst von Störsendern blockiert oder gar manipuliert, sodass dem Kapitän eine ganz andere Position angezeigt wird, als sein Schiff tatsächlich hat. Ja, es hat auch bei uns solche Vorfälle gegeben, sagte Haben Jansen. Diese hätten aber keinen Einfluss auf den Schiffsbetrieb gehabt. Die Verteidigung der angeklagten Unternehmerin Christina Block hat die Einstellung des Verfahrens um die Entführung der Block-Kinder beantragt. Eine objektive Wahrheitsfindung sei nicht mehr möglich, sagte Christina Blocks Anwalt Ingo Bott zum Auftakt des 33. Prozestages. Wörtliche Zitate und Aussagen aus den Akten würden an Medien weitergegeben und veröffentlicht, bevor sie in der Hauptverhandlung Thema seien. Zeugen passten sich der Medienberichterstattung an und stimmten sich untereinander ab, kritisierte Bott. Wahrheiten würden immer wieder neu angepasst. Der Prozess implodiert geradezu, sagte der Rechtsanwalt. Die Tochter von Eugen Block, dem Gründer der Steakhouse-Kette Blockhaus, ist angeklagt, den Auftrag zur Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder gegeben zu haben. Die 52-Jährige bestreitet das. Der damals 10-jährige Sohn und die 13 Jahre alte Tochter von Christina Block waren in der Silvesternacht 2023-24 am Wohnort des Vaters in Dänemark entführt und schließlich nach Hamburg gebracht worden. Vorausgegangen war ein jahrelanger Sorgerechtsstreit. Ein Flug in den wärmeren Süden hat für Passagiere der portugiesischen Airline THP am Montag gleich zweimal eine ungeahnte Wendung genommen. Wegen technischer Probleme musste eine Maschine des Flugzeugbauers Embraer vom Typ 190 am Flughafen Hamburg eine geplante Notlandung einlegen. Das Flugzeug war erst um 13.40 Uhr in der Hansestadt mit Ziel Lissabon gestartet, aber wegen aufkommender Probleme zügig wieder umgedreht, wie Flughafensprecherin Janet Niemeyer dem Abendblatt sagte. Danach ließen die Piloten die Maschine etwa zwei Stunden lang westlich von Hamburg über der Elbe kreisen und flogen den Tank leer, damit sie für die Landung leichter war und einen kürzeren Bremsweg hatte. Einen ersten Landeversuch haben die Piloten gegen 16 Uhr abgebrochen. 30 Minuten später glückte die Landung. Drei Stunden nach dieser Sicherheitslandung in Fuhlsbüttel hob die Embraer schließlich erfolgreich gen Lissabon ab. Hamburger haben sich im vergangenen Jahr durchschnittlich an rund 18 Tagen krank gemeldet. Damit ist keine große Veränderung im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten. Die Analyse wurde durch das Berliner IGS-Institut durchgeführt. Dem Institut lagen die Daten von rund 74.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Hamburg vor. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in der Hansestadt auf einem hohen Niveau ein, heißt es von der DRK. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln, sagt Jens Juncker, DRK-Landeschef in Hamburg. Juncker nimmt Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen in die Pflicht. Im Gesundheitsmanagement sehe er große Chancen zur Verbesserung. Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken, sagte er weiter. Bei einem Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen sind in Hamburg fünf Menschen verletzt worden. Vier erlitten leichte Verletzungen, einer wurde schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Wie und warum es zu dem Unfall am Morgen kam, ist bisher nicht klar. Die Polizei rief einen Sachverständigen hinzu. Die B5 zwischen der Kruse-Straße und Lohbrücker Landstraße war mehrere Stunden in beiden Richtungen gesperrt. In der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte der Hamburger Hochschulen am Mittwoch zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Arbeit niederlegen sollen beim bundesweiten Branchenstreiktag alle studentischen Beschäftigten, alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikanten sowie Dualstudierende, teilte Verdi mit. Betroffen seien alle Universitäten und Hochschulen, die Staats- und Universitätsbibliothek und das Hamburger ZBW Leibniz Informationszentrum Wirtschaft. Auf dem Campus der Universität sei um 11 Uhr eine Streikdemonstration geplant, die zur Hochschule für angewandte Wissenschaften führen soll. Die Tarifgemeinschaft Deutscher Länder, TDL, hatte in der zweiten Verhandlungsrunde am 15. und 16. Januar kein verbindliches Angebot vorgelegt. Verdi fordert unter anderem Gehaltserhöhungen von 7 Prozent, monatlich mindestens 300 Euro. Zudem will Verdi erreichen, dass der Tarifvertrag auch für studentische Hilfskräfte gilt. Die nächste Verhandlungsrunde in Potsdam ist am 11. Februar geplant. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.