Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / "Jahr der großen Entscheidungen" - welche Bilanz der Stadtchef zieht
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- Ich bin ja hier und da schon ein kleiner Snob, das gebe ich offen und ehrlich zu. Das zeigt sich beispielsweise, wenn ich so Filme oder Serien gucke und die Wohnungseinrichtungen und Klamotten nicht zu dem passen, was die DarstellerInnen verkörpern sollen. Also so stilmäßig, weil ich der Überzeugung bin, ich wüsste es besser. Und natürlich bei meinem Musikgeschmack. Also no judging whatsoever, alle hören, was sie hören wollen. Es gibt kein Guilty, nur Pleasure, aber meine Playlists sind halt die besten. Obwohl ich der Vollständigkeit halber sagen muss, dass sich in meinem näheren Umfeld sehr wohl Menschen bewegen, auf deren Song-Empfehlungen ich nichts kommen lasse. Geschenkt also, dass mein ganz persönlicher Feiertag des Jahres der Tag ist, an dem Spotify rappt rauskommt, wo quasi Bilanz gezogen wird, da habe ich es dann schwarz auf weiß bzw. Bunt auf bunt wie breit aufgestellt und ausgewählt mein exquisites musikalisches Oeuvre ist. Ganz so ernst nehmen meine ich das natürlich nicht. Aber trotzdem, schon spannend, was sich da in zwölf Monaten so alles sammelt. Vor allem, wie viel Zeit ich mit Hören verbracht habe. Und mein absoluter Song des Jahres. Den hätte ich wahrscheinlich so gar nicht ausfindig gemacht, aber den verrate ich euch natürlich. Take a Chance von Domi und J.D. Beck mit Anderson Park. Glaubt's mir. Bilanz gezogen, wenn auch nicht musikalischer Natur, hat der Oberbürgermeister Stefan Keller auch. Und noch mehr hat er nach vorne geschaut, was die Entscheidungen, die er in diesem Jahr getroffen hat, für Konsequenzen mit sich bringen können. Alexander Esch kennt die Einzelheiten. Eine nicht sehr schöne Bilanz kam von der hiesigen Polizei. Immer mehr riskante Verfolgungsfahrten mit Streifenwagen liefern sich die Menschen. Oft sind Alkohol oder Drogen im Spiel. Wie tragisch das manchmal endet, darüber habe ich mit Verena Kehnsbach gesprochen. Um auch genug Zeit zu haben, um das Jahr Revue passieren zu lassen, tut man gut daran, sich während der Feiertage so wenig Stress wie möglich zu machen. Zum Beispiel beim Weihnachtsmenü. Das kann man sich bei verschiedenen Restaurants in der Stadt bestellen und abholen. Wo es was gibt und was das alles schon wieder kostet, weiß Paul Küchler. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel. Ihr hört Folge 347 und der Rhein. Music. Hallo und herzlich Willkommen zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede, jede, jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Torstia Kormann und für eine kleine, wunderbare Weile darf ich diese wirklich sehr, sehr schöne Aufgabe übernehmen. Und auch heute wird unser aller Lieblings-Podcast von der Tago-Bank gesponsert. Die Möglichmacher tragen diese Stadt und alles, was mit ihr zu tun hat, nämlich ganz besonders nah am Herzen. Zum Beispiel Fortuna für alle, eine Initiative, die möglichst vielen Fans und solchen, die es noch werden wollen, ermöglichen soll, ins Stadion zu gehen und ihre Mannschaft anzufeuern. Die Tore, die dann gemacht werden, gehen dann wahrscheinlich in die Vereinsgeschichte ein und über die, Achtung, hier schließt sich der Kreis, sprechen dann die lieben Kollegen vom Fortuna-Podcast 1895. Heute gibt es eine neue Folge und die wird ebenfalls unterstützt von der TagoBank. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr erzählen wollt, welcher euer Top-Song bei Spotify Rap war, wie eure Jahresbilanz aussieht, worauf ihr euch schon im nächsten Jahr freut, Wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln und auf der Seele brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen können oder wenn ihr einfach mal Lob oder Kritik oder Lob loswerden wollt, dann tut dies sehr gerne unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Das Jahresende ist zum Bilanzziehen da, auch in der lokalen Politik. Stadtchef Stefan Keller hat genau dies getan. Von einem Jahr der großen Entscheidungen spricht er, aber auch konkrete Pläne und Entwicklungen stellt er vor. Was sich in seinem Rückblick auch als Aussicht interpretieren lässt, wie schnell er so manches Großbauprojekt als erledigt hofft und in welchem Punkt er Selbstkritik übt, Alexander Esch hat es verraten. Lieber Alexander, herzlich willkommen ein weiteres Mal in meinem Podcaststudio. Dankeschön. Ich freue mich, wieder hier zu sein. Ziehst du so Bilanz am Ende des Jahres oder mal mittendrin im Jahr, mal anders? Also das ist ja meistens so, bei mir und bei vielen anderen ja auch, dass man gerade am Ende des Jahres für überhaupt gar nichts mehr Zeit hat. Das soll ja dann immer die Adventszeit sein, in der man so zur Ruhe kommt und dann irgendwie das Leben irgendwie ein bisschen ruhiger angehen lässt oder so. Glaube ich, ist bei manchen die Idee, aber es ist immer genau das Gegenteil. Und deswegen komme ich gar nicht zum Bilanzieren, sondern bin einfach, finde ich, das ist ein bisschen doch die stressigste Zeit des Jahres. Wann ist dann so Zeit zum Bilanzieren? Eher so Anfang des Jahres? Oder so im Sommer? Ja, also ich... Ich habe das so während des Jahres, da habe ich mir ein paar Mal gedacht, an dieses Jahr werde ich mich doch dann irgendwie erinnern. Da kam so relativ viel so im Privaten einfach auch so zusammen. Das kumulierte dann so und da habe ich so während des Jahres ein bisschen Bilanz gezogen und dachte, ja. Weil eigentlich bin ich nicht so ein Jahreszahlen-Typ, also wenn man irgendwie fragt, wann war denn das nochmal oder so, dann kriege ich nicht hin. Manche können ja sofort sagen, ja 2017 war das und das und das und das. Das schaffe ich eigentlich nicht, weil ich das nie mit so Zahlen verbinde, was da passiert ist. Ja, verstehe. Aber dieses Jahr ist es anders. Dieses Jahr ist es anders. Wer am Ende des Jahres, wie es sich gehört, sage ich jetzt mal, Bilanz zieht, ist der Oberbürgermeister. Und der erinnert sich bestimmt auch an dieses Jahr. Das habt ihr dann gemeinsam, weil es ist ja viel passiert in der Stadt. Nicht zuletzt war hier eine EM zu Gast mit sehr vielen schottischen Menschen. Was ist noch passiert? Japan-Fest, also es war ja irgendwie, der ganze Sommer war ja ein einziger Reigen voller Festivitäten und Deko und guter Laune. Es sind ein paar Sachen zwangsversteigert worden, es sind ein paar Schienen neu gelegt worden, es sind ein paar Großbauprojekte geplatzt. Und darüber und über noch ein paar andere Dinge hat jetzt der Oberbürgermeister, wie schon gesagt, Bilanz gezogen und auch nach vorne geguckt, weil das ist ja immer das Wichtigste. Hinter sich lassen und nach vorne gucken. Ja, das ist schon, muss man sagen, auch journalistischer Perspektive ist man dann doch auch dankbar, weil dann so eine reine Bilanz, da nochmal wieder zu erzählen, was alles gewesen ist oder so, das ist dann oft dann, ja, erschöpft sich das auch ein bisschen. Ja, das stimmt. Und da hat es einen Wiederholungseffekt, aber das stimmt, er hat in seiner Bilanz, Picard doch auch. Einige Punkte angeführt, die jetzt so nach vorne weisen, die auch neu waren, eigentlich wo er ja auch neue Projekte vorgestellt hat oder angekündigt hat, dass sich da aber wichtigen Dingen in der Stadt jetzt in Kürze auch die Weichen stellen. Das ist schon ein Stichwort, da möchte ich gleich sehr gerne drauf hinaus. Ich habe dieses Stück, was du dazu geschrieben hast, natürlich gelesen und da sind auch Zeiträume angesetzt für bestimmte Dinge, die mich haben staunen lassen, aber gut, da kommen wir gleich zu. Worüber wurde denn jetzt im Großen und Ganzen Bilanz gezogen? Also wie gesagt, er wird natürlich wahrscheinlich auch Privatbilanz ziehen oder personaltechnisch, aber bei diesen Terminen, wo du jetzt warst, wo ihr gemeinsam das Jahr habt Revue passieren lassen. Worum ging es da so schlaglichtmäßig? Ja, es ging, es war, der Ort war vielleicht dann symbolträchtig gewählt. Also es war in seinem Büro. Klingt erstmal nicht so spannend, aber er hatte dann bei den letzten Bilanzauftritten, dann immer sich sowas besonders ausgedacht. Den MTV-Club liest er, glaube ich, da am Rater-Dom und so weiter. Und jetzt war es einfach mal in seinem Büro, weil er eben so ein Schlaglicht drauf werfen wollte, dass hier in diesem Büro oder das in diesem Büro an den unterschiedlichen, am Konferenztisch, da gibt es eine Sitzecke und den Schreibtisch, dass da unterschiedlichste Dinge besprochen, verhandelt und entschieden worden sind in diesem Jahr. The room where it happens sozusagen. Und genau, und da hat er schon so ein bisschen so ein Superlativ aufgemacht, dass da so viele Entscheidungen von großer Bedeutung getroffen wurden in diesem Jahr, wie das eigentlich lange nicht der Fall war in Düsseldorf. Weil er ganz besonders viel im Büro war oder warum? Wahrscheinlich, ja. Nee, irgendwie schon, ja. Also einfach harte Kernearbeit. Nein, aber das sind ja schon dann viele Runden, die man da immer wieder zusammenrufen muss und verhandeln muss und da am Ende auch Entscheidungen trifft. Also das ist einfach ein Platz tatsächlich, in dem man, hat auch selber gesagt, sehr viel Zeit verbringt. Also es ist natürlich auch viel auf Tour und muss ja auch immer wieder dann sich sehen lassen und seine Reden halten, Sachen eröffnen und so weiter, was das Standardprogramm ist, aber da passiert ein großer Teil, den man aber nicht sieht. Das ist ja dann, das würde man ja gerne als Journalist immer dabei sitzen quasi, aber da ist ja dann doch einfach auch viel hinter verschlossenen Türen, wo man dann auch nicht so einfach rankommt. Und ja, da hat er nochmal so ein bisschen den Blick zurückgeworfen und da so ein paar Sachen eben einfach nochmal aufgezählt, die da passiert sind. Da kommen wir bestimmt auch gleich nochmal zu. Was du ja aber auch schon gesagt hast, das eigentlich Wichtige und ja auch Interessante und auf der Meta-Ebene auch Weiterbringende ist ja, nach vorne zu gucken, beziehungsweise aus den Sachen, die passiert sind, zu lernen. Ein Wort, das mir sehr ins Auge gesprungen ist, in deinem Stück direkt zu Anfang ist das Wort, Ermittlerteams, weil das natürlich ich finde ja eh, da haben wir ja auch schon drüber gesprochen manchmal klingt das ja alles wie so eine, Soap irgendwie und Ermittlerteams, also da stelle ich mir irgendwie Leute vor mit so Trenchcodes, mit so hochgeschlagenen Krägen, die dann irgendwas ermitteln in diesem Fall geht es um unrechtmäßige Verdrennung aus Wohnungen von MieterInnen, was wird Wird da ermittelt und haben die auch alle eine Lupe in der Hand? Wahrscheinlich nicht, aber die ermitteln, ob da es wirklich mit rechten Dingen zugeht. Dass beispielsweise Häuser saniert werden sollen und dann der Aufzug abgestellt ist oder die Heizung nicht mehr funktioniert und so. Also so klassische Dinge, die einem widerfahren können, wenn plötzlich ein Eigentümer vielleicht das Haus sanieren will. Die dann einfach so unbequem werden, dass man von alleine auszieht, damit man nicht rausgeschmissen werden muss. Am Ende ist es das. Genau. Was jetzt ja gar nicht allzu lange her da in Goldsheim zu dieser Hausbesetzung geführt hat, richtig? Also das sind so diese unrechtmäßigen Verdrängungen. Genau, da gab es ja eine Reihe von Fällen, die jetzt so publik geworden sind, wo Mieter sich ungerecht behandelt fühlen. Und der OB hat ja das Gespräch da auch gesucht, hat sich ja getroffen mit den Mietern, hatte dann auch angekündigt, das auch nochmal wiederholen zu wollen. Und hat sich da wirklich sehr bewegt gezeigt von diesen Schilderungen und da schon auch Handlungsbedarf jetzt offenbar gesehen. Und nicht nur das, sondern hat dann eben auch vorgestellt in dieser PK, dass da, wenn man so will, letztendlich Personal aufgestockt wird. Weil es wird natürlich heute schon, gibt es eine Bauaufsicht und so weiter, Einheiten in der Stadt, die darauf gucken, dass Wohnraum nicht missbraucht wird, dass nicht zu lange Leerstand da ist, dass bei Sanierungen alles mit rechten Dingen zugeht, dass Mieter nicht zu Unrecht aus ihren Wohnungen geworfen werden, weil die Sanierung vielleicht gar nicht so nötig ist. Oder wenn man zu der Erkenntnis kommt als Eigentümer, das ist nicht mehr wirtschaftlich, hier das Haus weiter zu betreiben, weil es einfach so runter ist. Man muss es neu bauen. Stimmt das wirklich? All diese ordnungsbehördlichen Maßnahmen, wenn man so will, ergreift die Stadt auch heute schon. Aber es gab auch immer den Vorwurf aus der Politik. Die Linke hat das immer wieder gesagt, auch bin ich ganz sicher, aber auch von der SPD beispielsweise, auch der Mieterverein hat da immer wieder gesagt, da muss die Stadt mehr machen, die muss da mehr personelle Ressourcen zur Verfügung stellen und das macht er jetzt am Ende, aber es wird eben auch neu strukturiert, dass da. Übergreifender gearbeitet werden kann, da besser sich vernetzt werden kann, also dass die technischen Experten auch zusammenarbeiten mit den sozialen Experten, wenn man so will, also die, die dann Wohnraum vielleicht weiter vermitteln oder helfen einfach in der Not, und da soll es eben zwei solche Teams geben, jeweils mit sieben Leuten, ich glaube insgesamt werden vier neue Stellen geschaffen, Ich weiß nicht genau, also ein paar in diesem Team sind eben auch heute schon bei der Stadt und ja, da will er eben mehr Fokus drauf legen und ja, am Ende sind es Ermittlerteams aus dem Grund, weil natürlich schon ermittelt werden muss, geht da alles mit rechten Dingen zu, da muss man Sachverstand mitbringen, der das baulicher einschätzt, aber auch juristisch sich auskennen und so weiter. Ja, und wenn es dann auch so designierte Teams gibt, dann ist es vielleicht auch für MieterInnen, die den Verdacht haben, um in diesem ermittelnden Sprech zu bleiben, unfair behandelt zu werden. Die haben dann natürlich auch nochmal ganz anders AnsprechpartnerInnen. Richtig, genau, den soll es nämlich auch geben. Da gab es bisher einfach nur eine Funktionsadresse, wenn man so will. Aber da soll auch wirklich das mit einem Gesicht hinterlegt werden, dass man einen festen Ansprechpartner bei der Stadt für solche Probleme auch hat. Das ist ja eigentlich ein sehr schöner Ausblick, dass diese Sache, die ja wirklich sehr, sehr viele Menschen direkt auch betrifft, so ernst genommen wird und das ja dann doch relativ schnell quasi in die Wege geleitet wurde. Das stimmt, obwohl die Kritik natürlich auch schon wieder kam, es ist lange nicht genug, was die Stadt müsste noch viel mehr machen, auch in anderer Hinsicht. Gerade bei möglichen Verstößen gegen die Mietpreisbremse und so weiter, da intensiver auch auf die Mieter zugehen und so weiter. Da sind sich, glaube ich, alle einig, einen Schritt in die richtige Richtung. Und das ist ja manchmal auch schon was. Genau. Bauern ist jetzt gerade ein bisschen das Urathema, bei dem wir bleiben. Es gibt ja diverse Baugroßvorhaben in dieser Stadt, die mehr oder minder smooth laufen. Naja, das Karschhaus, auch länger nichts mehr passiert. Dann gibt es ja auch da, beim Glasmacherviertel war ja auch irgendwie lange so ein bisschen hin und her, was da jetzt passiert, ob da was passiert und so. Und da hat jetzt der Oberbürgermeister laut deines Stückes bei diesem Termin gesagt, dass da Durchbrüche in Kürze erwartet werden, sogar in den nächsten Tagen und Wochen. Und das finde ich schon irgendwie also so noch schnell vor Jahreswechsel oder also wie kommt das jetzt? Da ist ja jetzt wirklich lange nichts passiert, vor allem beim K-Schauhaus und das soll jetzt in den nächsten Wochen alles passieren. Ja, das fand ich auch. Also da hat er sich doch sehr festgelegt fast schon oder das sehr optimistisch so dargestellt, dass wirklich jetzt vor Weihnachten da bei wirklich zentralen Großbaustellen es vorangehen soll. Also das, obwohl das auch schon ein bisschen länger der Fall ist. Am ehesten erwartet wird das eigentlich bei Valorek. Da soll der Verkauf ja stattfinden. Wo aber die Verhandlungen sich jetzt doch immer noch immer weiter gezogen haben, obwohl man schon auch vor zwei Wochen erwartet hatte, die müssten sich eigentlich mal einigen. Also das sieht er kommen, da hat er von den nächsten Tagen gesprochen sogar, aber es ist jetzt auch schon wieder eine Woche her, dass die Pressekonferenz war. Offenbar ist das noch nicht passiert. Ja, aber genau. Und das vielleicht in Innenstadt prominenteste Beispiel ist ja das Karschhaus, wo eben jetzt nach der Siegnerpleite nicht weitergebaut wird, schon seit längerer Zeit. Aber offenbar sich da jetzt auch was neu sortiert. Wo ist eigentlich der Pavillon? Gute Frage. Sollten wir mal recherchieren. Steht der irgendwo, ne? Irgendwo wurde doch... Ja, ich habe es nicht im Kopf. Ich auch nicht. Habe ich mich gerade gefragt. Da war ich früher immer drin. Genau, dann das Glasmacherviertel hast du ja auch, da sagst du so schön mit einer Mischung oder eher Mischung aus Daumenschrauben und geschickter Strategie. Das ist durchaus auch ein Mittel, was ich oft angehende. Die letzte Stadt war schon ein bisschen überrascht auch, glaube ich, da von diesem Deal, das die LEG jetzt da übernimmt. Aber ja, er sagt schon, dass man da eben auch drauf hingewirkt hat. Also das ist ja vor allem etwas, was jetzt vielleicht beim Grand Central auch passiert. Das ist ja das, was er auch angekündigt hat, dass sich da jetzt auch eine verlässliche Eigentümerstruktur vielleicht gebildet hat. Und dass Adler sich da auch von diesem Grundstück trennt, hier am Hauptbahnhof, ja auch ein riesiges Areal, wo viel Wohnraum entstehen soll. Also da hat er auch sehr konkret Hoffnung gemacht, dass es da vorangeht und Adler sich trennen wird und dass es dann nach dem Glasmacherviertel, wo man jetzt eben auch guter Hoffnung sein kann, dass es da vorangeht. Nach Jahrzehnt muss man fast schon sagen, Stillstand, kann es jetzt auch am Hauptbahnhof endlich weitergehen. Ja, und ich finde mit dieser Wortwahl, wie gesagt, die ja schon von einiger Vehemenz zeugt, wird die aber auch deutlich, genau, es wird auch gewürgt. Nicht gewürgt, sondern gewürgt im besten Falle. Dann gibt es ja dieses Vorhaben, das habe ich gar nicht mitbekommen, wo ich doch immer alles mitbekomme, dieser Fahrradkeller da am Konrad-Adenauer-Platz. Und da möchte ich jetzt ein bisschen drauf hinaus, es gibt ja auch personelle Veränderungen, beziehungsweise es gibt neue Stellen, wie wir gerade schon gesagt haben, auch in anderen Bereichen wurde irgendwie das Personal aufgeschockt. Es gibt aber auch sozusagen Verantwortungsbereichsveränderungen. Also mit dieser ganzen Sache ist jetzt Dezendentin Konelia Zuschke betraut, nicht wahr? Ja. Also das ließ sich ein bisschen so, als sei da auch ein kleiner Wechsel und nicht mehr. Ja, der OB hat das schon so gesagt, aber es ist am Ende... Und aus meiner Sicht hat der Jochen Kral da abgezogen, den Verkehrsdezernenten und die Planungsdezernenten da die Verhandlungen jetzt übernehmen lassen, offenbar, weil er nicht zufrieden war mit dem, wie es gelaufen ist. Das ist jetzt meine Interpretation zumindest an der Stelle. Das ist ein bisschen ein auf dieses, ein bisschen vehemente, wirklich was ändern mit was, Daumenschrauben und geschickt. Ja gut, also da hat er, ja stimmt, das hat der OB natürlich auch schon mal unter Beweis gestellt, indem er sich auch von einem Dezernenten getrennt hat, mit dem er völlig unzufrieden war und ja, also da handelt er schon, wenn er da nicht zufrieden ist mit einer Performance vielleicht am Ende. Und das ist ja auch ein relativ großes Bauvorhaben, was ja noch gar nicht gestartet wurde, da muss er jetzt erstmal losgelegt werden. Die Verhandlungen laufen ja schon lange mit der Bahn, wie wer was umzusetzen hat, wie man da zusammenkommt, weil ja Stadt und Bahn eben Grundstückseigentümer sind auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Ist ja auch schon über 20 Jahre alt, diese Idee, das jetzt endlich mal umzubauen. Aber es geht dann doch seit einigen Jahren schrittweise planerisch zumindest voran und eine Kernfrage war jetzt zuletzt, wie kriegt man das denn hin mit dieser unterirdischen Parkgarage, wo wirklich hunderte Fahrräder abgestellt werden können, weil da eine riesen Rampe gebaut werden müsste, über die man dann in diese Garage kommt. und diese Rampe müsse ja irgendwo sein. Die würde da, so hat der Keller das als städtebauliche Zäsur bezeichnet, also natürlich schon irgendwie so eine Straße dann total irgendwie öffnen und so eine Barriere schaffen an einer Stelle. Und da wurde hin und her überlegt, wie kann man das umsetzen? Technisch sehr anspruchsvoll, es ist natürlich auch teuer und wie soll diese Rampe sein, dass man die gut nutzen kann? Gibt es den Bedarf, weil es so viele Leute gibt, die gerne mit dem Fahrrad fahren würden, aber das nicht machen, weil es da keine Abstellplätze gibt? Also... Dass Düsseldorf irgendwie eine Fahrradstadt werden soll, da haben wir ja auch schon, auch wir beide, aber da wird ja auch so viel drüber gesprochen, auch mit diesen ganzen Radleitrouten und so. Also ist es so, dass wirklich Bedarf da ist oder ist es ein bisschen mit, wenn man was anbietet, dann werden vielleicht auch mehr Leute so auf Radbahn fängeln? Es ist beides, würde ich sagen. Aber ich finde es erstmal sehr nachvollziehbar, dass man in so einem Hauptbahnhof, diese Möglichkeiten schafft. Ich weiß nicht, wenn man an Amsterdam denkt oder so, da steht ja das auch direkt daneben. Ich habe schon seit drei Folgen nicht mehr erwähnt, als ich mal in Amsterdam gewohnt habe. Gut, dass du mich dahin leitest. Ich habe ja mal in Amsterdam gewohnt und da gibt es nämlich überall diese Fahrradfahrt. Ja, also ich glaube schon, dass das Bedarf hat auch bei vielen Pendler, die das vielleicht dann nutzen können, die auf Fahrrad da stehen lassen. Also da gibt es, glaube ich, viele Anwendungsfälle. Auf jeden Fall ist es, das ist der politische Wille auch und der ist auch dann so vereinbart mit der Bahn. Naja, aber jetzt gibt es eben die Idee, um sich diesem komplexen Bauvorhaben da. Ja, das eben zu umgehen und auch diese hohen Ausgaben zu umgehen, eher ein anderes Grundstück zu kaufen oder ein Haus zu kaufen, wo bisher das Finanzamt drin war, an der Harcourtstraße, so ein Eckgebäude, um da im Erdgeschossbereich Vielleicht diese Fläche für die Fahrräder vorzuhalten und vielleicht auch das Gesundheitsamt, um drüber einziehen zu lassen und so weiter. Also da einfach einen anderen Weg zu gehen und da ist man jetzt dabei, ein Angebot vorzubereiten, ermittelt den Wert, um das dann dem Land letztendlich abzukaufen. Verstehe, aber das ist in etwas fernerer Zukunft, aber auf jeden Fall wieder ein sehr großes Projekt, weil sonst wird es ja auch langweilig. Du zitierst den Oberbürgermeister, dass er ein Jahr der großen Entscheidungen Revue passieren lässt. Jetzt haben wir Ausblicke quasi schon bekommen, aber welche großen Entscheidungen wurden denn getroffen, vielleicht jetzt abseits von denen, die dahin führen, worüber wir gerade gesprochen haben? Ja, ich glaube, das Entscheidende und auch für viele kam es ja dann auch wirklich überraschend, war der Kauf des Wehrhahngrundstücks aus der Signa Insolvenz heraus und damit verbunden eben auch die Entscheidung, die dann auch hinter verschlossenen Türen vorbereitet wurde, den Opernneubau dorthin zu verlegen. Also das ist sicherlich an erster Stelle zu nennen. Er hat andere Sachen gesagt, wie den Masterplan für die freie Szene, den Ausbau der Bürgerhäuser, der beschlossen wurde, die Gründung von NetD, also in einer Gesellschaft, an der die Stadt beteiligt ist, die hier den Glasfaserausbau voranbringt. Auch eine Digitalagentur, also eine städtische Tochter, ist ja gegründet worden, um die Digitalisierung noch weiterzubringen. Besser voran oder wirklich besser voranzubringen, weil es der doch gehakt hat auch zuletzt. Und das nicht nur innerhalb der städtischen Verwaltung zu tun. Höhergruppierung von Erziehern, die Übernahme von Rheinterassel-Rattingerhof durch D-Live. Ich finde, viele Sachen haben mit Kulturszene zu tun, was mich natürlich in meinem anderen Leben freut. Also viele von denen, zumindest von den Dingen, die du hier auflistest, also sowohl jetzt als auch in deinem Stück, haben ja was mit Entertainment, mit Veranstaltungen, mit irgendwie Kultur zu tun. Das finde ich schon sehr schön. Und das Gefühl habe ich auch bei ihm, dass das tatsächlich was ist, was ihm tatsächlich am Herzen liegt. Ja, also genau, die Open-Air-Fläche kommt ja noch dazu, da darf man ja wirklich jetzt darauf gespannt sein, dass im nächsten Sommer vielleicht das erste große Konzert mit 80.000 Leuten in Düsseldorf und Stadt geht, also das ist ja schon auch was Neues. Wen würdest du dir da wünschen? Ich habe da letzte Woche mit Uwe Jens Rohner drüber gesprochen, über diese Open-Air-Fläche, wen möchtest du da gerne mal sehen? Ich will ja immer gerne Manu Chau sehen, so oft es geht, aber 80.000. Naja, wenn man es ihm anbietet vielleicht, kommt er dann und bringt. Ich weiß nicht, ob. Bringt noch 60.000 Leute mit. Ja, das könnte sein. Ja, aber dann, okay. 60.000, 80.000, ja. Aber von diesen Monster-Pop-Acts oder so, die da sowas dann automatisch voll machen, da bin ich nicht so der ganz große Fan bei irgendjemandem, wo ich dann sagen würde, ja, das würde ich da gerne sehen. Da überlege ich es nochmal. Vielleicht fällt mir noch was ein. Gut, Sicherheit ist natürlich auch ein wichtiges Thema des OBs. Kultur ist ja eigentlich nicht so weit oben auf seinen... Auf seiner Wahlversprechen-Agenda oder so. Vielleicht hat sich das da so ein bisschen reingeschlichen. Ja, ich glaube, er sieht einfach auch dann Chancen und nutzt sie dann vielleicht auch, um so Themen abzureihen. Und es war ja auch ein erfolgreiches Jahr. Ich meine, wenn wir jetzt mal Kultur auch, wenn wir da auch reinnehmen, genau diese Großveranstaltungen, Feste, jetzt Sport, das ist nochmal was anderes, aber dann war es ja auch ein Jahr der erfolgreichen Veranstaltungen und so oder so. Also das ist mir dieses Jahr schon aufgefallen. Das wurde ja wirklich von März bis irgendwie Ende September wurde ja durchgefeiert hier ständig. Und da ist natürlich dann Sicherheit auch ein großer Teil von. Also dann geht es ja doch irgendwie handend. Wenn man das eine optimiert, kann man das andere halt auch nochmal anders bieten vielleicht. Das stimmt. Weil 150 zusätzliche Ordnungskräfte wurden auch eingeschafft. Ja, sein Wahlversprechen ist da jetzt eigentlich auch umgesetzt, genau da aufzustocken und nach diesem sehr umfassend angelegten Sicherheitsprojekt in der Altstadt wird jetzt der Schwerpunkt auf den Hauptbahnhof gelegt, um auch dort eben nicht nur ordnungsbehördlich, sondern auch mit Streetwork und so weiter, diesen Bereich auch gerade am Bohringer Platz nochmal ganzheitlicher anzugucken, um doch nochmal andere Ansätze auch vielleicht zu entwickeln, wie man da weiterkommt. Ja, damit das alles passiert, muss ja so eine Stadt auch irgendwie verdienen. Und irgendwoher muss das Geld ja kommen. Ja. Zum Beispiel durch die Gewerbesteuereinnahmen, die ja auf, naja, Rekordniveau, mein Gott. Im letzten Jahr gab es einen Rekord, ja. Aber auch jetzt, in diesem Jahr, das habe ich jetzt gerade auch nochmal aufgeschrieben, weil es im Haupt- und Finanzausschuss Thema war, entwickeln sich die Zahlen noch besser als gedacht und man ist schon wieder bei 1,5 Milliarden im Jahr, die hier in die Stadtkasse fließen, das ist schon... Wirklich ein satter Betrag. Da gucken sich viele Kommunen in der unmittelbaren Umgebung doch echt um. Und ist es nicht immer wieder absurd, dass es trotzdem Menschen gibt, die das einfach haben und noch mehr? Also manchmal finde ich das einfach so krass. Du meinst jetzt privat? Ja, ja, dass es einfach Leute gibt, die haben dann noch... 1,5 Milliarden haben. So viele sind es nicht, aber das ist krass. Ja, aber trotzdem, es gibt ja einfach, ich wollte auch gar kein anderes Thema aufmachen. Ich finde das manchmal nur so krass, dass das ist so ein Stadteitat oder Einnahmen, Gewerbe, Steuereinnahmen von so einer Stadt und dann gibt es Leute, die haben das so viermal. Ich denke halt immer, das ist halt so ein Riesenbetrag. Wenn da jetzt eine Million mal mir überwiesen würde, wäre es doch eigentlich kein Problem. Das denke ich doch auch. Ich schreibe ja auch fleißig Briefe und so E-Mails. Naja, okay. Das liegt daran, dass sich Unternehmen und ich glaube auch so viele Startups und so hier tatsächlich ansiedeln, wie es im Fachjargon heißt. Also 120 Neuansiedelungen. Oder hier schon sind. Ich glaube, die größten Zahler, das sind natürlich nicht die Startups, sondern das sind wahrscheinlich ja schon Unternehmen. Ja, aber die bringen natürlich auch Sachen hier rein, oder? Ja, also natürlich. Insgesamt ist das so, wenn man hier eine Stadt hat, die attraktiv ist für Unternehmen, die sich hier niederlassen, dann ist das natürlich ein perfekter Nährboden dafür, auch hohe Gewerbesteuerannahmen zu haben. Das finde ich spannend. Also ich hatte Düsseldorf tatsächlich nie, also kein Disrespect, aber nie so jetzt vordergründig oder zuallererst vor Augen, dass das hier so eine brodelnde Business-Szene ist. Ich hatte eher immer das Gefühl, das ist hier alles sehr etabliert und es gibt so diese paar sehr großen etablierten Unternehmen und die ziehen natürlich Leute, aber das ist hier so sprudelt und so. Also das hätte ich jetzt nicht, basierend auf meiner... Ich finde mal das Überraschende oder für viele oft dann doch noch Überraschende ist, wie stark der Industrieanteil da auch ist. Man hat das eher so als Businessstadt im Kopf eher, aber es gibt eben noch einen großen Industrieanteil auch, der da auch eine Stärke ausmacht. Klar, wenn man auch an Henkel denkt oder solche Unternehmen, das macht schon richtig was aus. Und was ja dann doch auch eine spannende Verknüpfung ist, es geht eben doch darum, auch eine attraktive Stadt zu haben, in der es interessant ist, für Menschen zu leben erstmal. Und wenn das Unternehmen eben auch sehen, dann siedeln sich natürlich eher in so einer Stadt, die viel bietet, auch kulturell bietet, um dann auch Mitarbeiter, gerade in diesen Zeiten, denen es schwer ist, Fachkräfte zu finden und passende Mitarbeiter zu finden, siedeln sich natürlich lieber in so einer Stadt wie Düsseldorf, an die das dann doch ja eher bietet, vielleicht als andere Stadt. Hast du das Gefühl, dass gerade so eine Phase ist und so eine Phase kann ja trotzdem auch fast zehn Jahre dauern, dass jetzt einmal wieder so ein Umbruch, also es wird gerade ganz viel neu gemacht oder nochmal neu reingesteckt und dann kommt, also es gibt doch immer so Schwung, so Schwünge. Ja, so Wellen. Also ist gerade so eine Phase, wo viel, es wird ja irgendwie echt viel gebaut, es wird viel gemacht, es wird viel geplant und dann ist ja auch irgendwann mal fertig in dieser Zeit. Also hier bewegt sich gerade viel, oder? Das Gefühl habe ich schon und vielleicht spricht er deswegen auch von dem Jahr der Entscheidungen oder der großen Entscheidungen. Ja, genau. Obwohl das ja Sachen sind, die wirklich eher in der Zukunft dann umgesetzt werden. Andererseits muss man schon sagen, diese riesigen Innenstadtprojekte Werhahnlinie und Kühlbogen 1 und 2, die sind ja jetzt gerade mal, Schadowstraße auch noch dazu mal abgeschlossen. Also jetzt gerade so die letzten Arbeiten am Kühlbogen, die jetzt noch so stattfinden, also dieser Riesenumbau der Innenstadt, der ist eigentlich vollzogen, aber andererseits hast du auch wieder recht, die halbe Kühl ist eine Baustelle jetzt gefühlt, aber man sieht sie schon, die Rohbauten, die da stehen und die Entkernung, die Sanierung, die Baustellen, das stimmt, also ja, das ist wahrscheinlich. Ich weiß gar nicht, ob das so in Wellen, Die passiert wahrscheinlich, ja, aber es gehört wahrscheinlich zu so einer Stadt dieser Größe und dieser Dynamik dazu, dass sich permanent die Kräne drehen, wie ein früherer Oberbürgermeister mal gerne gesagt hat. Permanent drehen sich die Kräne. Genau, also das heißt, es wird Geld ausgegeben, es kommt aber auch Geld rein, das ist ja alles ganz toll. Genau, die Messe erwähnt er natürlich auch, das ist ein großer Faktor, der natürlich eine gewisse Internationalität auch herholt, das heißt, die Unternehmen, die hier sich ansiedeln, sind ja auch durchaus von allen Kontinenten, strömen sie hierher. Genau und den 120 Neuansiedlungen hat er nochmal betont im letzten Jahr und was er auch betont hat ist so seine eigene Rolle dabei das kann ich natürlich schwer überprüfen aber das sagt er schon mit großem Selbstvertrauen und Überzeugung, dass das. Schon auch gutiert wird, dass es so Chefsache ist in Düsseldorf, dass er selber zu den Unternehmen auch fährt, nach Korea fährt, nach Japan fährt und sich mit dem Valorix-Chef in Frankreich trifft und so weiter Also da auch er selber offenbar einen großen Wert auf diesen Teil seiner Arbeit, also diesen wirtschaftlichen Faktor Düsseldorfs einen Schwerpunkt legt, um eben diesen Wirtschaftsstandort am Ende da möglichst gut aussehen zu lassen. Und ja, also das hat er schon sehr betont. Also dass es an seine Person auch ein bisschen gebunden ist, diese ganzen Connections. Ja genau, dass man es wirklich zur Chefsache macht auch, dass man auch auf der MIPIM, auf der Immobilienmesse dann als OB selber steht und diese Präsentation macht, wo wird was gebaut in der Stadt und so. Da sagt er, das macht so keine andere Stadt eigentlich. Und hat das in der Düsseldorfer Stadtgeschichte, haben das andere OberbürgermeisterInnen? Ja, haben das auch gemacht, das ist Tradition eigentlich, genau, absolut. Aber das ist vielleicht auch jetzt nicht so kellerspezifisch, sondern haben andere OBs zum Teil auch gemacht, dass sie auch mit dem Messechef unterwegs waren und diese Reisen gemacht haben. und dass das eben schon auch dazu führt, dass man sich da ... Ja, besonders ernst genommen fühlt vielleicht als zukünftiger Partner. Ja, kann ich mir gut vorstellen. Auch ernst genommen, mein Gott, ich habe heute wieder Überleitungen wie aus dem Lehrbuch, auch ernst genommen wird die Personalfrage. Es gibt tausend neue Mitarbeitende wurden eingestellt. Ja, in diesem Jahr, genau. Und natürlich auch, also das ist jetzt gar nicht so weit weg, also ich schwenke jetzt nicht auf ein anderes Thema. Genau, bei der Stadt, weil damit so ein ganzer Apparat funktioniert und dann der OB natürlich auch viel außer Haus sein kann und viel unterwegs sein kann, Das hat ja alles, also da sind ja auch sehr, sehr viele Menschen, die da dran mitarbeiten und dafür arbeiten in den verschiedensten Bereichen und das wurde aufgestockt. Ja, es ist gar nicht so ein Aufstocken, sondern es geht schon darum, wen hat man neu gewonnen, aber es gibt natürlich viele Abgänge und darum geht es eigentlich, dass man jetzt diesen Kampf antreten muss, wie schafft man es, die Verwaltung weiterhin personell so auszustatten, wie es sein muss, weil eben ein richtig großer Teil dieser Verwaltung in den nächsten zehn Jahren in Rente geht. Also das ist die große Herausforderung für viele Kommunen, wie man das Personal akquiriert. Und das ist wirklich eine Wellenbewegung, wenn diese Babyboomer in Rente gehen. Die Babyboomer. Es gab also sehr viele große Entscheidungen, wie wir jetzt schon öfter betont haben. Und die waren auch irgendwie alle offenbar in die richtige Richtung. Und auch der Ausblick ist eigentlich ein positiver. Eine Sache beschreibst du, wo ja vielleicht ein wenig... Und Selbstkritik geübt hat. Dieses ganze Verkehrsthema, eins unserer Lieblingsthemen, Alexander. Da hat er eingeräumt, dass es alles nicht so schnell vorangeht, wie er es sich vielleicht gewünscht hätte und auch andere Leute. Aber natürlich alles besser ist als sein Ruf, also das schon, aber ja, das hat er eingeräumt so von sich aus, es ist ja auch klar, dass bei so einer Pressekonferenz als Oberbürgermeister, man zieht Bilanz, dass es schon auch so ein bisschen was von einer Selbstlobhudelei hat. Klar, aber ja, an dem Punkt hat er das direkt so anmoderiert und hat ihn auch relativ kurz nur umrissen, diesen Punkt und ja, ein paar Beispiele genannt, aber ihn auch relativ schnell wieder verlassen, also viel größerer Schwerpunkt lag auf dieser ganzen Wirtschaftsfrage. Zum Beispiel, weil Düsseldorf natürlich wahrscheinlich auch dort besser da steht. Und doch, man sagen muss, bei vielen Verkehrsprojekten ist so ein bisschen der Wurm drin. Und es geht längst nicht so schnell voran, wie man das eigentlich geplant hat und sich wünschen würde. Im wahrsten Sinne des Wortes, weil man ständig irgendwo im Stau steht. Ja, dann sowieso. Aber dann sollte man vielleicht Verkehrsmittel wechseln. Selbst mit dem Fahrrad? Ja, im Stau? Ich stand letztens mit dem Fahrrad so, dass ich nicht vorangekommen bin. Und da habe ich nämlich gedacht, es hat am besten zu Fuß wahrscheinlich. Am allerbesten zu Hause bleiben. Vor allem jetzt. Gegen Ende des Jahres, wenn es draußen regnerisch und grau und kalt wird. Ich danke dir sehr für diesen ausführlichen Bericht quasi from the room where it happened. Danke auch. Aus dem Oberbürgermeisterbüro. Wir treffen uns dann im März für deine Bilanz des Jahres. Bis dahin. Tschüss. Ciao. Bis zum nächsten Mal. Music. Feiern in der Altstadt inklusive diverser Drinks und dann hinters Steuer, womöglich sogar ohne Führerschein. Was sich erstmal anhört, wie eine Idee, von der man tunlichst abrücken sollte, passiert laut Polizei immer öfter. Die Folge riskante Verfolgungsfahrten, wenn es zu Kontrollen kommt. Und die gehen mitunter tragisch aus. Im Herbst kam eine Frau bei einer solchen ums Leben. Verena Kehnsbock hat mit mir darüber gesprochen, was der Grund für den Anstieg dieser Vorfälle sein könnte, wie die Polizei vorgeht, wenn es zu einer Verfolgungsfahrt kommt und was die FahrerInnen erwartet, wenn sie versuchen, einer Kontrolle zu entkommen. Liebe Verena, ich starte ja immer gerne mit irgendwelchen mehr oder minder holprigen Übergängen und Anmoderationen in unsere Gespräche. Bei diesen gibt es irgendwie nichts, wo man sich langhangeln kann, weil es vielleicht ein wenig pietätlos wäre und ein bisschen despektierlich und sich nicht so gut eignet. Wir sprechen heute darüber, du hast ein Stück geschrieben darüber, dass es immer mehr riskante Fluchten vor Polizeikontrollen in der Stadt gibt. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass tatsächlich immer häufiger die Polizei Autofahrer kontrollieren möchte. Meist passiert es nachts am Wochenende, also so klassisch zwischen 23 und 5 Uhr morgens, irgendwo im Zentrum der Stadt, also da, wo man sich eben nachts so aufhält, wenn man vielleicht noch unterwegs war. Und dann will die Polizei kontrollieren, doch die Autofahrer rasen ihn einfach davon. Und dadurch kommt es dann zu wirklich extrem gefährlichen Verfolgungsfahrten mitten in der Stadt. Das finde ich ja sowieso schon mal eine Sache, die ich schwer mit diesem kleinen beschaulichen Dörfchen am Rhein zusammenbekomme. Also nicht, wie gesagt, nicht, weil ich mich drüber lustig mache oder weil ich es nicht glaube, Sondern einfach dieses Wort Verfolgungsfahrt hat für mich so was siebenspuriger Highway-Helikopter verfolgt oder auf irgendwelchen Landstraßen. Aber ja, es kommt hier immer öfter vor. Jetzt möchte ich zuallererst mal fragen, was heißt denn immer öfter? Also gab es vorher 35 pro Schicht und jetzt gibt es 230. Also was heißt immer öfter? Also ganz so hoch sind die Zahlen glücklicherweise nicht. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt neun solcher Verfolgungsfahrten. Und die Polizei spricht immer dann davon, wenn die Situation wirklich außer Kontrolle gerät. Also nicht, es kann natürlich auch sein, dass ein Autofahrer zum Beispiel das nicht sieht und der fährt einfach weiter, dann fährt die Polizei hinterher, dann ist das aber eine Nachfahrt. Wenn sich aber jemand wirklich bewusst der Kontrolle entzieht, dann spricht man von einer Verfolgungsfahrt. Und auch wirklich…, ist von hohem Tempo die Rede und Missachten von roten Ampeln zum Beispiel. Also einfach Gas geben und los geht's. Und das ist letztes Jahr neunmal in Düsseldorf passiert, im Stadtgebiet. Auf den Autobahnen kommt es natürlich auch vor, aber das spielt sich tatsächlich auch ein großer Teil ab, aber da sind natürlich jetzt nicht unbedingt zum Beispiel Fußgänger unterwegs. Also deshalb ist keine Ampeln, deshalb ist natürlich irgendwie die Brisanz dieser Fahrten im Stadtgebiet noch ein bisschen höher. Und in diesem Jahr waren es bereits neun von Januar bis einschließlich August und allein im September hat es zwei weitere gegeben und einer davon endete sogar tödlich. Ja, das ist, glaube ich, die Geschichte, die viele jetzt direkt im Kopf haben, vielleicht sogar vor Augen, also am 1. September in den frühen Morgenstunden ist auch ein Auto angehalten worden, um kontrolliert zu werden. Und die beiden Insassinnen, beziehungsweise die Fahrerin hat sich dafür entschieden, auch dieser Kontrolle entkommen zu wollen. Das Ganze war Rotterdamer Straße, also da Richtung Goldsheim. Und die ist dann schlussendlich von der Straße abgekommen und eine Person ist gestorben. Und da war ja, und da kommen wir ja vielleicht schon so ein bisschen zu einem Kern der ganzen Sache, da waren ja Alkohol und Drogen im Spiel bei den Personen im Auto. Ist das oft ein Grund, warum ich mich so einer Kontrolle entziehen möchte, weil ich weiß, dass ich in einer Situation bin, in der ich bei so einer Kontrolle nicht gut wegkomme? Eindeutig ja. Also auch mal kurz zu dem einen Fall. Offiziell steht das toxikologische Gutachten noch aus. Das dauert immer, bis das tatsächlich abgeschlossen ist, aber es liegen laut Staatsanwaltschaft Hinweise darauf vor, dass die Fahrerin 30 Jahre alt Alkohol getrunken und Drogen genommen hatte und sie hatte auch offenbar keinen Führerschein. Und das sind tatsächlich, wenn man die Polizei fragt, die Experten, die ja diejenigen sind, die kontrollieren ganz oft die Situation und die Motive tatsächlich auch um. Aufs Gas zu gehen bei Sicht einer Polizeikontrolle. Also es ist wirklich, wir reden hier nicht von den großen irgendwie Bankräubern unbedingt, die davor. Man hat ja mal so James-Bond-artige Szenen, wie du gerade ja sagtest mit dem Hufschrauber. Ja, die haben auch so dicke Karren. Genau, aber eigentlich in der Regel sind es tatsächlich Leute, die zwar ein bisschen was aus dem Kerbholz haben offensichtlich, weil sie sich eben irgendwie betrunken oder unter Drogen hinters Steuer setzen oder auch oft keinen Führerschein haben tatsächlich, den schon aufgrund anderer Vergehen verloren haben, aber eben keine Schwerstkriminellen. Und wie auch die Frau bei diesem Septemberunfall, die ist ja ein ganz kleines Auto gefahren, die war mit so einem Toyota Kleinwagen unterwegs und auch das ist tatsächlich, es sind jetzt nicht immer die hochmotorisierten Wagen, die dann durch die Stadt rasen, aber nichtsdestotrotz kann das natürlich lebensgefährlich sein für alle Beteiligten. Ja, wir kommen da gleich nochmal so ein bisschen genauer zu. Jetzt schreibst du auch in deinem Stück, dass sich dieser Trend im ganzen Land quasi abzeichnet. Also in NRW stiegen diese Verfolgungsfahrten oder die Zahl dieser Verfolgungsfahrten 2022 auf 1164. Das ist ja wirklich also auch im Gegensatz zu neun nochmal irgendwie eine große Schere. Jetzt frage ich mich mal so ganz. Vielleicht ein bisschen stumpf, aber dass Leute getrunken haben und Auto gefahren sind oder auch anders konsumiert haben oder ohne Führerschein oder so, das ist ja nicht erst seit zwei, drei Jahren so. Also wie ist das zu erklären, dass es jetzt vermehrt zu diesen Verfolgungsfahrten kommt? Also hat die Polizei die Schlagzahl der Kontrollen erhöht? Ist das sowieso eine Entwicklung, also was Autofahren, Raser, Poser, ja sowieso ein bisschen so Verkehrsraudis angeht, davon liest man in den letzten Jahren ja tatsächlich geballt, gerade in NRW so. Also ist das ein genereller Trend? Hast du da irgendwelche Background-Infos oder Ideen zu? Ja, also es lässt sich natürlich nicht so auf eine Begründung herunterbrechen. Das ist wahrscheinlich eine Kombination aus allem. Tatsächlich, also ja, früher sind natürlich auch Menschen betrunken Auto gefahren, aber tatsächlich sind offenbar die Hemmungen, sich alkoholisiert hinter Steuern zu setzen, gesunken. können. Polizei führt hier immer ziemlich genau auf, was auch Unfallursachen sind. Und da ist, glaube ich, bis auf letztes Jahr gab es einen kleinen, es ist wieder ein bisschen abgesagt, aber ansonsten ist Alkohol als Unfallursache extrem angestiegen in den letzten Jahren. Und laut Polizei gibt es alle vier Stunden in Düsseldorf einen Verkehrsverstoß wegen Alkohol oder Drogen. Und das ist ja echt eine Wahnsinnszahl. Das ist eine Wahnsinnszahl. Also vor allem, weil ich halt, also jetzt auch so völlig blöde, aber ich frage mich so, warum fährt man überhaupt mit dem Auto zum Feiern? Also das ist ja schon das Erste. Also hä? Verstehe ich nicht. Also ist es auch das, dass irgendwie das Auto benutzen angestiegen ist? Also hat das alles miteinander zu tun? Wahrscheinlich, oder? Also wir beobachten ja zumindest auch in Düsseldorf, dass es immer mehr Autos gibt. Also wahrscheinlich fahren die Leute auch einfach mehr Autos. Ja, in der Altstadt, so samstagsabends. Ja, und lassen es dann auch trotzdem nicht stehen. Also wahrscheinlich vielleicht auch, weil sie den öffentlichen Nahverkehr nicht attraktiv genug finden. Und dann einfach aus Bequemlichkeit Auto fahren. Auch so dann ehrlicherweise ohne Rücksicht auf Verluste. Und vielleicht auch eher aus dem Umland dann kommen. Was ja auch auf der anderen Seite wieder was ist, was natürlich wahrscheinlich begrüßt wird, wenn immer mehr Leute hier hinkommen, die hier feiern, die hier konsumieren, also jetzt nicht Drogen konsumieren, sondern Getränke, also die einfach hier, Ausgehen und sind und feiern. Natürlich, aber wenn die dann mit dem Auto kommen und dann irgendwie. Total. Und das war auch in dem Fall von der 30-jährigen Autofahrerin mit dem Unfall, die stammte wohl auch nicht aus Düsseldorf. Also es ist, glaube ich, ein Phänomen tatsächlich. Und dann fährt halt irgendwer zurück. Und ich habe mit Thorsten Fleiß gesprochen, der ist Leiter der Polizeiinspektion Mitte und es ist halt ein Bereich, in dem fast alle dieser Fahrten passieren. Und er sagte, also er sagte auch eben, Alkohol ist ein großes Thema, Drogen sind ein großes Thema, verlorene Führerscheine, dass dann einfach in dem Moment, wenn die Personen dann die Polizeikontrolle sehen, obwohl es völlig irrational ist, dann einfach aufs Gas gehen. Und er sagte aber auch, was er auch feststellt, ist wirklich so klassische Unvernunft und Egoismus. Also er sagt viele, er beobachtet das wirklich so als gesellschaftliche Entwicklung, dass viele sich keine Gedanken darüber machen, welche Folgen ihre Handlung haben könnten. Und hinzukomme, und das ist natürlich alles so ein Komplex, fehlender Respekt gegenüber Polizeikräften. Und wenn man ohnehin die nicht als wirkliche Autorität erkennt, ist es wahrscheinlich, drückt man eher aufs Gas und fährt davon. Ja, ich habe jetzt zwei Fragen, die sich natürlich irgendwie tendenziell anhören, aber tatsächlich sind die nicht so suggestiv gestellt und einfach so. Also das, was zwei Frauen waren in diesem einen Auto. Ist das eine große Ausnahme oder ist das da relativ gemischt und gibt es so einen bestimmten Altersrahmen, in dem das zu beobachten ist? Also sind es FahranfängerInnen oder ist das eigentlich Wumpe? Ich kenne jetzt nicht die genaue Geschlechterverteilung. Tatsächlich sind es aber, glaube ich, häufiger junge Männer. Das ist so der klassische Klientel. Also ich wollte tatsächlich nur, da hat mich jetzt gerade, es ist mir in den Kopf gekommen, ob das, wie gesagt, wenn man so dieses ganze große Autofahren-Thema, Stress-Autofahren-Thema sozusagen nimmt, dann sind es einfach eher junge Männer, die dem irgendwie zuspielen. So oder so ist es natürlich irgendwie schlimm, diese Entwicklung. Wenn jetzt so eine Fahrt völlig außer Kontrolle gerät, haben wir ja eben schon darüber gesprochen, was dann im allerschlimmsten Fall passieren kann. Was für Handlungen hat die Polizei, um zu stoppen? Also was machen die? Sind die immer eins schneller? Die Polizei, also für die sind das wirklich hochriskante Einsätze. Wenn da so ein Auto durch die Stadt rast. Das heißt, die setzen wirklich, Thorsten Fleiß sagte, den ganzen Polizeiapparat in Bewegung. Und meistens ist es ja eben ein Wagen, der hinter dem Auto, dem fliehenden Auto herfährt. Und die machen dann ganz viele Sachen gleichzeitig. Die rufen zum einen weitere Verstärkungen hinzu, die dann von anderen Seiten kommen, um im besten Fall mit Blaulicht, Sirenen zu zeigen schon, es hat keinen Sinn, bremst und beendet diese Fahrt. Sie haben ja meistens auch das Kennzeichen irgendwie erkennen können, da sind die auch drauf geschult, dann können sie relativ schnell den Halter ausfindig machen, sie wissen, wo der wohnt, wissen, in welche Richtung der wahrscheinlich fährt, können ihn im schlimmsten Fall zu Hause aufsuchen, wenn es denn so weit kommt oder halt ansonsten auch. Naja, in diesem Fall ja wahrscheinlich sogar fast im besten Fall, weil das heißt, dass erstmal nichts passiert ist, sondern also immerhin, ne, so, ja, ja, verstehe, aber. Aber je nachdem, wie weit der Weg halt ist, ist es ja schon dann relativ riskant. Genau und die holen halt ganz viele Verstärkungen hinzu, um diese Fahrt irgendwie möglichst zu beenden und müssen da aber natürlich selber drauf achten. Sich selber und andere Menschen dann nicht zu gefährden. Also dann selber auch als Polizei über Rot zu fahren. Das müssen wir dann immer abwägen. Machen wir das jetzt oder machen wir es nicht? Geht das oder geht es nicht? Das stelle ich mir auch so krass vor. Also auch vielleicht dann irgendwann den Moment zu haben, wo man denkt, okay, dann lassen wir den jetzt quasi, genau, wir haben jetzt die Infos, die wir brauchen. Wir brechen jetzt ab. Wir lassen den fahren in der Hoffnung oder sie in der Hoffnung, dass es sich beruhigt und machen dann im Nachhinein irgendwie Aktionen. Also das stelle ich mir auch. Also ja, das ist keine schöne Position. Und die wirklich Ultima Ratio, es hat wirklich so mechanische Instrumente. Also die können theoretisch auch Nagelketten auf die Straße legen und damit die Fahrt abrupt beenden. Das ist schon, das hat dann... Das kommt aber, muss man dazu sagen, wirklich nicht häufig vor. Also äußerst, äußerst selten. Das ist wirklich nur, wenn es gar keinen anderen Ausweg gibt. Ja, genau, wenn jetzt dann, ja, Nagelketten oder auch nicht ins Spiel gekommen sind, wenn jetzt also so eine Verfolgungsjagd vorbei ist, worauf müssen die FahrerInnen sich einstellen und was ist, genau, also, ich stelle mir dann vor, dann hast du irgendwie Alkohol am Steuer und dann auch noch so eine, also irgendwie. Also Gefährdung des Straßenverkehrs ist meistens der Tatvorwurf, der diesen Menschen gemacht wird. Und das kommt natürlich ein bisschen darauf an, ob da jetzt noch was passiert ist oder nicht. Aber wer bei dieser Gefährdung des Straßenverkehrs auch wirklich andere Menschen gefährdet, dem kann eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren drohen. Also und das ist wirklich, ich sag das jetzt so leicht daher, das sollte man sich gut überlegen, aber Alkohol am Steuer oder Fahren ohne Führerschein sind halt ebenso. Deutlich milder, mildere Taten. Also Alka am Steuer bedeutet meist eine Geldbuße oder Punkte in Flensburg. Und wenn man dann zu viele hat, kann es natürlich auch ein Fahrverbot geben. Das ist bestimmt für viele Menschen ärgerlich und in einigen Fällen vielleicht auch existenzbedrohend, aber eben keine Gefängnisstrafe. Und Fahren ohne Führerschein bedeutet meistens eine Geldstrafe und im allerschlimmsten Fall eine einjährige Haftstrafe. Ja, aber da muss man wahrscheinlich den schon siebenmal abgegeben haben und immer wieder gefahren sein. Also das stelle ich mir. Ja, genau. Also an den äußersten Rand des Gesetzes geht es ja selten. Und wahrscheinlich hat noch nie so eine Flucht geklappt. Also in den meisten, eigentlich in allen Fällen. Es ist halt, also deshalb lohnt es sich tatsächlich einfach wirklich nicht, weil die Polizei, also es ist unfassbar gefährlich Und die Polizei hat eigentlich alle Möglichkeiten, dass irgendwie, also selbst wenn sie es nicht schaffen, das von sich aus zu beenden, dann finden sie den Fahrer oder zumindest den Fahrzeughalter. Also die Erfolgschancen, das selbst im Nachhinein noch aufzuklären, sind extrem hoch. Und deshalb lohnt sich so eine Aktion einfach leider nie. Ja. Deswegen und vor allem jetzt auch zur Weihnachtszeit, wo es nicht nur früh dunkel, sondern auch glühweinig und sonst eierpunschig wird, don't drink and drive, never. Und ja, es gibt Taxis, es gibt Mietwagen mit Chauffeur, Fahrrad fahren übrigens auch nicht, wenn man getrunken hat. Also laufen oder Taxi fahren, Bahn fahren oder einfach zu Hause bleiben. Zu Hause Glühwein trinken, dann kommt niemand zu Schaden. Ich danke dir sehr für dieses aufklärende Gespräch und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Music. Weihnachtszeit heißt Besinnlichkeit, gemütliche Stunden, Friede, Freude, Eierkuchen bzw. Mehrgängiges Menü, oder? Wenn sich die ganze Verwandtschaft ankündigt, kann das durchaus stressig werden. Wie praktisch, dass man in einigen hiesigen Restaurants das Ganze einfach vorbestellen und abholen kann. Was es wo gibt, wer sogar liefert und welcher Klassiker überall auf der Karte steht, Paul Küchler weiß Bescheid. Lieber Paul. Hallo. Herzlich willkommen im Podcast-Studio. Vielen Dank. Zurück hier. Ich kann ja jetzt alles behaupten, weil die Menschen, die das hören, wissen ja nicht, wie es hier aussieht. Ich habe weihnachtlich dekoriert. Es glitzert und blinkt und leuchtet hier in allen Farben des Regenbogens. Es riecht nach Tannenduft. Ja, gebrannten Mandeln. Die Räuchermännchen fackeln ab. Also es ist ja eine weihnachtliche Stimmung, sondergleichen. Das Einzige, was fehlt, ist so ein richtiges, schönes Mehrgänge-Menü. Ja. Es ist ja noch ein bisschen Zeit bis Weihnachten, also deswegen sieh es mir nach, wenn das jetzt hier noch nicht kredenzt ist. Kochst du eigentlich gerne? Wir reden so oft über Essen und über Restaurants und über Dinge, die man irgendwie konsumieren kann, aber kochst du auch gerne? Ja, tatsächlich schon. Ach wirklich? Gerne und ich behaupte jetzt einfach auch mal ganz gut. Ja, kann ich mir gut vorstellen. Also ich meine, wenn man was gerne macht, macht man es ja meistens auch gut. Und was kochst du dann so? Also bist du auch so ein Menü-Typ? Also dann gibt es irgendwie Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Käse, Oh Gott. Nachklang, Gruß aus der Küche. Göl noch zwischendurch. So ein Palette-Cleanser. I wish, aber nein. Nee, meistens ein Gericht halt. Ich bin irgendwie gut in Soßen. Alles andere bin ich so okay, aber Soßen kann ich irgendwie ganz gut. Was ist dein Singlet-Shirtisch? Boeuf Bourguignon kann ich ganz gut tatsächlich. Ach so. Ich wollte hier gerade so, ich kann richtig gut oben. Wobei meine Bolle ist auch, da schütte ich immer ordentlich schön Wein rein, lass sie einköcheln. Also ja, für mich ist es auch so ein bisschen mediativ, so abends dann nach der Arbeit irgendwie in der Küche und schnibbeln. Ich bin auch so ein Mensch ohne Musik, ohne alles. Ich habe dann voll meine Gedanken in der Karotte quasi. Ja, und machst es dir dann auch richtig schön und dann deckst du den Tisch und dann wird das auch genossen. Also ich hatte mal einen Freund, der hat unfassbar gut gekocht, also auch so mit der hat immer irgendwas sortiert oder irgendwas, keine Ahnung, dann marinierte seit drei Tagen irgendwo irgendwas rum und ich meine, das war noch im Studium, das war eh alles total in so einer Einzimmerwohnung, also alles so, hatte gar nichts zusammengepasst und der hat dann wirklich immer Stunden und Wochen auf so ein Gericht verbracht. Und habe das dann einfach so gegessen vorm Fernseher. Also ich mochte irgendwie diese Ambivalenz oder diesen Gegensatz sehr gerne. Also die Zubereitung ist das. Aber es gibt ja auch Leute, die machen sich ein Butterbrot und eine Kerze an. Also wo bist du da? Wo stehst du da? Also ich glaube, atmosphärisch ist mir das eigentlich relativ bumms. Also ich esse dann irgendwie ganz unspektakulär auch bei mir in der Küche. Aber ich versuche mir schon irgendwie Zeit zu nehmen. Und ich weiß jetzt nicht, ob ich das Wochen im Voraus plane. Aber ich bin dann eher so ein spontaner Mensch. Ich habe zum Beispiel das letztens zum ersten Mal Pierogi. Also diese polnischen gefüllten Teigtaschen selber gemacht, weil ich zufällig zu Hause noch Kartoffeln, Frischkäse, einen Becher Schmand hatte und dachte ich mir, jetzt machst du dann halt mal Pierogi irgendwie und das war ganz lecker. Also ich würde sagen eher spontan und dann aber in dem Moment genießen, wobei was ich immer merke, also ich koche ganz gut, denke ich, aber ich esse mein Essen gar nicht so gerne, weil ich probiere natürlich immer schon viel während des Essens und so und dann sitzt man da später und denkt sich so, ja gut, das kennst du jetzt ja auch schon irgendwie. Die alte, während des Essens eigentlich schon zwei Portionen reingedrückt haben. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht die große Köchin, ich kann ja ganz gut backen. Das kann ich zum Beispiel gar nicht, also wahrscheinlich ist man auch nur in einem der beiden Dinge gut. Ja, ich glaube, wir könnten das auf jeden Fall zusammen tun. Würden wir anbieten wollen, worüber wir heute sprechen. Und wenn ich das jetzt richtig durchhöre, bist du nicht die Zielgruppe, die dein eigenes Stück quasi lesen würde. Es geht um Weihnachtsmenüs, die man ja selber zubereiten kann, wie wir wissen und wie es wahrscheinlich sehr, sehr viele Menschen auch tun, weil es ja auch ein bestimmtes Ritual vielleicht ist und auch irgendwie eine Gemütlichkeit inne hat. Aber man kann sich diese Menüs auch außer Haus quasi zubereiten lassen und dann nach Hause holen und einfach nur an die festlich gedeckte Tafel oder aufs Sofa holen und dann essen. Du hast dich auf die Suche gemacht und hast vier Restaurants und Lokale rausgesucht, wo man quasi exemplarisch sich ein Weihnachtsmenü zusammenstellen kann oder sind die immer schon fest? Wie ist das? Teils, teils. Also das sind jetzt insgesamt vier Restaurants, die ich da jetzt zumindest exemplarisch rausgepickt habe. Teilweise kannst du dir da noch einzelne Sachen quasi zum Hauptgericht vielleicht dazu bestellen, verschiedene Beilagen. Teilweise sind auch die Hauptgerichte, kannst du aus einer Auswahl dann quasi wählen. Aber oftmals ist es natürlich schon irgendwie mit Rotkraut, irgendwie einem Knödel nebenbei. Also teilweise schon festgelegt, aber weihnachtlich halt. Ja, also ich weiß, ich habe mich natürlich erkundigt, die Classic Guns ist auf jeden Fall vertreten. Richtig. Wir arbeiten uns jetzt einfach mal durch, quasi durch die Stadt. Also wir fangen an im... Süden, eher Süden, Südosten am Karlsplatz. Ich sag das jetzt einfach, keiner kann wissen, ob das stimmt, ob der Karlsplatz im Südosten der Stadt ist, irgendwie fühlt es sich so an. Auf jeden Fall, wir fangen an rund um den Karlsplatz bei Münstermann-Kontor, die du so schön schreibst, ein Düsseldorfer-Klassiker. Total, ja. Ist ja wirklich schon tausend Jahre alt ungefähr, also auch ich kenne das noch aus meiner Kindheit und Jugend, jetzt auch so. Man kann sich da Menüs holen, da sagst du jetzt ein bisschen was dazu. Tatsächlich ist bei allen eine Deadline, ne? Also man kann nicht am 23. Irgendwie 17.45 Uhr sagen, ja, achso, ich wollte gerne noch siebenmal das Andersmenü, sondern meistens ist es so Mitte Dezember mit den Bestellungen schon vorbei. Da am 15. Dezember. Genau, da ist es schon nächste Woche. Ja, kommende Woche Sonntag, der 15. Ist das dann der dritte Advent? Ja, der dritte Advent. Genau, das ist quasi die Deadline. Bis dahin müsste man sich wohl auch in echt, Also wenn man selber kocht, entschieden hat, was man isst. Deswegen fair enough. In der Tat, richtig. Genau. Und dann kannst du aber quasi bis dahin eigentlich vorbestellen. Abholzeit selber ist jetzt zumindest beim Münstermann-Kontor der 23. Zwischen morgens und mittags, 10 und 15 Uhr in dem Fall. Genau, das heißt, du hast da auch ein bisschen Vorlauf auch, bis es dann wirklich auf den Tisch kommt, einen Heiligabend oder so. Was gibt es da alles so? Beim Münstermann-Kontor gibt es, ich sage mal, eine Auswahl zu Beginn. Also da gibt es verschiedene Suppen. Es ist einmal eine Kartoffelsuppe mit Trüffelcroutons und so ganz klassisch eben eine Rinderkraftbrühe vom Tafelspitz, also von dem Fleischstück mit Wurzelgemüse. Also einmal vielleicht ein bisschen mit diesen Trüffelcroutons, ein bisschen was ausgefalleneres und die Rinderkraftbrühe eben ganz klassisch. Und dann wie gesagt einmal vegetarisch, einmal mit Fleisch. Genau, dann kannst du dir noch eine kalte Vorspeise auch noch dazu bestellen, vielleicht so quasi wie als Zwischengang sozusagen. Da gibt es dann als Option eben norwegischen Räucherlachs, ich meine auch mit einem kleinen Sößchen nebenbei, mit so einem Senf-Dill-Sößchen oder sowas in der Art. Genau, und dann beim Hauptgericht wird es auch klassisch, da kommt dann nämlich auch die Gans. Da kommt die Gans und ich habe gesehen, es gibt auch Geschnetzeltes, Zürcher Geschnetzeltes und es gibt Böfbegründung. Stehst du da in der Küche? Sind wir schon wieder beim Thema, jetzt verrate doch nicht mal meine ganzen Geheimnisse hier. Genau, aber da sieht man schon, es ist so ein bisschen eine Mischung, also sind jetzt natürlich alles Fleischgerichte, muss man auch dazu sagen, also für Vegetarier in dem Fall leider ungeeignet oder für Veganer, aber Fleischesser haben zumindest eine Wahl aus mehreren Hauptgerichten. Also es ist auch schon, es ist alles, ne? Dann gibt es irgendwie Kartoffeln dazu, Knödel, Spätzle, Rotkohl, Gemüse, Maron, also wirklich alles relativ classy, relativ basic, aber im allerschönsten. Dann gibt es Mousse au Chocolat als Nachtisch. Die Frage ist ja immer das ist ja die ewige Frage, die sich auch mir stellt, ist jeden Tag auswärts essen, kommt das am Ende preislich aufs gleiche raus als wenn ich immer selber koche, ich, ja, bitte sag jetzt nichts weil ich mache mir meine Realität ja so wie sie mir selber gefällt ich sag ja, ich komme aufs gleiche raus aber, wenn ich jetzt so ein Weihnachtsmenü mir, ich meine das schlägt schon, guck mal so ein Hauptgerichtskost zwischen Ja, 20 und 23 Euro. Teilweise noch ohne die Beilagen. Die kommen dann nochmal extra dazu für so 12, 13, 14 Euro. Dann klar, die Suppen kosten auch zwischen 15 und 20 Euro. Der Räucher lag 26 Euro. Also das ist ja schon, dann will man vielleicht noch was trinken dazu und so. Also pro Person kommt man da schon auf einen gewissen Preis. Das ist jetzt halt die Frage, wenn ich jetzt selber mir eine Gans mache. Also was meinst du, wie groß ist die Schere? Beziehungsweise da habe ich natürlich auch dann die Gelegenheit, dass alle was anderes haben können. Also dass zum Beispiel, wenn die eine Tante mag aber lieber den Fisch, die andere möchte nur Rotkohl mit Klößen. Also das kann man natürlich dann so ein bisschen anders variieren. Also was meinst du? Ich habe da nicht so ein richtiges Gefühl zu. Also ich glaube leider quasi entgegen deiner Realitätsvorstellung. Ich denke in dem Fall ist es definitiv teurer, wenn man sich das bestellt. Also ich glaube, das ist ganz klar. Dafür hast du natürlich auch, wie du es schon erwähnt hast, erstens verschiedene Optionen. Also ich denke mir dann gerade so, hey, ich habe zu Hause vier Herdplatten. So, wenn jetzt aber Tante Y gerne lieber ein Gemüse zu ihr als Beilage hätte und Onkel X aber Spätzle und die dritte Person wiederum Klöße, dann sind schon mal drei Herdplatten ja gebelegt. Also ich würde sagen, es ist so ein bisschen so eine ganz persönliche Frage, aber von vornherein ist klar, auch diese Angebote sprechen, wie es oftmals generell in der Gastronomie ja auch ist, sprechen bestimmtes Klientel einfach an, ähm. Das kann sich das leisten. Beziehungsweise vielleicht macht man sowas ja dann auch eher, wenn man zu zweit ist und nicht jetzt irgendwie mit, also wir sind ja, wenn wir nur die kleine Besetzung sind, immer schon irgendwie um die, weiß ich nicht, 17 Leute. Ja, klar, das ist in dem Fall wahrscheinlich schwierig. Also auch nicht unmöglich, denke ich mir, aber klar, so am Ende des Tages. Aber auch wie ich es ein bisschen beschreibe, du hast natürlich einmal diese, ich sag mal, Dimension so ein bisschen. Gleichzeitig, glaube ich, geben auch viele Leute gerade zu Weihnachten für Essen und Trinken gut Geld aus. Also das ist ja immer nochmal so ein besonderes Fest, wo man mit der Familie zusammenkommt, vielleicht auch mal eine schöne Flasche Wein dazu kauft oder zum Anstoßen einen guten Sekt oder einen Champagner. Das heißt, vielleicht ist an Weihnachten sowieso schon die grundlegende Voraussetzung, dass man eben bereit ist, ein bisschen mehr Geld in die Hand zu nehmen. Vielleicht ist das auch schon gegeben und dann spart man sich halt auch echt einfach eben Stress und To-dos quasi zu Hause. Naja, das stimmt. Ich meine, Stress kann man sich dann irgendwo anders machen. Also über irgendwas wird man sich schon stressen an Weihnachten. Klar, wenn du am 23. Im Stau stehst auf dem Weg zum Abholen, stresst dich das wahrscheinlich auch. Also wenn das Essen dann gesartet ist, dann weiß ich nicht, gibt es vielleicht Geschenkestress oder so. Also ich bin ja der Meinung, wir finden immer irgendwas, was uns anstrengt. Aber gut. Also das heißt, wir sind jetzt am Karlsplatz gewesen, haben jetzt da irgendwie Münstermann-Kontor leergefressen und dann geht es weiter nach Gerresheim. Genau. Genau, weil es gibt es natürlich in eigentlich fast allen Stadtteilen, was ja auch wichtig ist, weil wenn ich jetzt denke, ich wohne in Benrath oder in Gerresheim oder in Angermaus, also Angermut, dann fahre ich ja vielleicht nicht unbedingt, also dann bin ich schon auf jeden Fall gestresst, wenn ich zum Karlsplatz fahre am 23. Definitiv. Genau, deswegen hast du auch ein Beispiel in Gerrisheim rausgesucht. Beim Restaurant da Giacomo würde ich jetzt eher denken, da stehst du auch wieder hinterm Herd und machst deinem Bollo. Aber da gibt es auch ganz italienische Art. Italienische Art, also mal ein bisschen anders zubereitet. Ich schätze mal, da ist wahrscheinlich noch irgendwo ein Stückchen Tomate noch mit drin, so ein bisschen mediterraner gemacht. Wobei auch dort tatsächlich zumindest die Beilagen ganz klassisch sind. Also das sind dann Rotwein, Maronen, Rotkohl, Klöster und Marzipanapfel. Da höre ich jetzt Italien noch nicht so raus, aber ich kenne das Restaurant persönlich. Ist ein super Italiener und alles immer frisch, ist ein Familienunternehmen. Und wie du auch sagst, es war mir auch einfach wichtig zu zeigen, hey, erstens gibt es diese Angebote nicht nur in der Innenstadt. Sondern eben auch in den Stadtvierteln, eben im Osten, im Norden, im Westen der Stadt. Weil das ja auch nur mal einfach die Orte sind, wo die Leute wohnen und die dann wahrscheinlich am Vorweihnachtstag nicht noch Lust haben, da irgendwie eine halbe Stunde die Stadt zu düsen, sondern halt sagen, komm, eben hier im Sack. Und da ist die Menüauswahl ein wenig kleiner gehalten als zum Beispiel Herr Minstermann, da gibt es eine Menü, kostet dafür 36,50, fair, also muss ich sagen, für diesen Gänsereigen. Es wird auch geliefert. Ganz genau. Es wird vor allem auch in andere Stadtteile, also nach Lügenberg, nach Grafenberg und nach Fennhausen. Richtig, tatsächlich. In Fennhausen war ich noch nie. Ich weiß immer nur, dass die Busse da sind. Ja, wollte ich gerade sagen, da gibt es glaube ich einen Betriebshof von der Rheinbahn. Ach guck mal, und nach Erkrad. Genau, also auch in die Nachbarstadt tatsächlich. Und das unterscheidet das dann natürlich auch nochmal so ein bisschen vom, also man muss sagen, das ist gegen Aufpreis, aber nichtsdestotrotz, das unterscheidet dann natürlich auch nochmal so ein bisschen im Vergleich zum Münstermann-Kontor, wo du es dann wirklich abholen musst. Und hier kriegst du es dann immerhin noch nach Hause geliefert. Ja, und da muss man auch abholen am 22. Richtig, ganz genau. Was natürlich irgendwie, also bis zum 24. Sind es ja dann noch zwei Tage. Genau, das ist halt auch immer so die Sache, die man, glaube ich, im Hinterkopf einfach haben sollte. Egal, ob es am 22. oder am 23. Quasi das Abholdatum ist. Du musst Platz im Kühlschrank haben, zumindest für ein, zwei Nächte, um die ganzen Sachen auch unterzubringen. Dann musst du ja dann doch wieder aufwärmen, dann hast du ja doch wieder deine vier Herplatten. Genau, und das ist nämlich quasi so ein bisschen auch der Knackpunkt. Also es ist, glaube ich, nicht so, dass man gar keine Arbeit damit hat. So am Ende, du musst es trotzdem in den Ofen schieben, in die Gans oder was auch immer. Du musst es Rotkraut warm machen, du musst die Klöße wahrscheinlich nochmal aufwärmen, die Soße genauso. Also gar keine Arbeit hat man damit auch nicht. Ja, naja, gut, okay. Aber wie gesagt, irgendwas ist ja immer. Dann fahren wir quasi einmal ganz durch die Stadt. Richtig. Lassen den Rhein entlang ab North nach Calcum bei Meier und Frehmann. Jetzt Frehmann war ich auch schon öfter zu Gast und weiß aus eigener Erfahrung, dass Essen da auf jeden Fall gut schmeckt. Auch hier gibt es die Garns, eigentlich gibt es überall Garns. Es ist halt einfach ein bisschen der Klassiker ja auch zu Weihnachten. Was ist euer Klassik-Weihnachtsessen, wenn du das verraten möchtest? Das verrate ich, das ist Osso Bucco. Das ist so ein italienisches Schmorgericht, was meine Mama tatsächlich jedes Jahr macht, ganz klassisch. Also das kriege ich auch nicht so gut hin. Früher, als ich Kind war, und dann haben wir noch in noch größere Runde quasi gefeiert, gab es auch immer eine ganz Gans und dann, wo ihr die klassisch irgendwie tranchiert am Tisch. Aber inzwischen, weil du so ein Schmorgericht halt auch einfach super vorbereiten kannst, setzt du irgendwie am Vorabend auf, lässt das köcheln, irgendwann Gemüse reingeschmissen und dann muss nur noch abgeschmeckt werden eigentlich. Und das schmeckt echt ausgezeichnet. Und bei euch? Bei uns ist es tatsächlich immer ein bisschen, es gibt so ein paar Gerichte, die so durchgewechselt werden. In den letzten Jahren... Gab es eigentlich sehr oft Raclette. Oh ja. Weil, also es ist jetzt ja nicht so ein super klassisches Weihnachtsessen. Ich finde, das ist eher so gen Silvester, so Fondue und Raclette. Ja. Wir sind aber tatsächlich sehr, sehr viele Leute. Und alle sind halt, also es gibt VeganerInnen, es gibt VegetarierInnen, es gibt Leute, die mögen nur Fleisch, es gibt Leute, die mögen nur Fisch, viel Gemüse. Also da werden halt alle irgendwie, können sich wiederfinden. Total. Und es gibt aber auch immer einen zum Aperitif irgendwie einen kleinen Snack. Und dann gibt es irgendwie, ja, oft auch nochmal eine Suppe oder einen Salat zur Vorspeise und zum Nachtisch wechselnde Sachen, die so gerade angesagt sind, oft was mit, ja, so geschichtet, weißt du, ein bisschen Tiramisuig oder. Was man auch gut irgendwie schon vorbereiten kann so ein bisschen. Ja, beziehungsweise, also da bin ich oft für zuständig, beziehungsweise meine jüngste Schwester und da fällt uns schon immer was Gutes ein. Genau, aber das ist so, also manchmal gibt es einen Fisch oder so, das kommt immer ein bisschen drauf an, aber ja, eigentlich sind wir so eine Raclette-Familie. Da habe ich ja auch, also mein Käselimit kenne ich auch nicht so richtig. Wer tut das schon? Dieses Jahr wird es spannend, weil ich bin ja, wie oft ich das hier noch erzählen möchte. Übrigens. Ich ernähre mich vegan, leider mal. Aber gibt es schon veganen Raclette-Käse? Es gibt auch veganen Raclette-Käse. Halleluja, weil das ja das Wichtigste an der ganzen Sache quasi. Das stimmt. Aber auch das ist heute nicht das interessanteste Thema, sondern es geht um Freemann und auch da gibt es Gans mit Klößen, da gibt es Bratapfel mit Vanillesoße, Also da gibt es dann Brandy Maronen anstatt der Classic, einfach nur relativ sonst immer trockene Maronen. Ja. Genau. Da wird abgeholt am 23. Dezember auch zu einer sehr designierten Zeit zwischen 12 und 15 Uhr. Ganz genau. 34,50 Euro schlagen auch hier zu Buche, was auch? Also ich sehe eine Tendenz. Genau, also es ist, wenn man dann Fleisch, Beilagen, vielleicht noch ein Sößchen oder einen Rotkohl oder so dazu rechnet, dann kommt man schon auf über 30 Euro mindestens. Und in dem Fall, also hier gibt es dann jetzt noch einzelne Komponenten, die einfach dazu gewählt werden können. Also wenn man sagt, hey Mensch, mir reichen vielleicht die Klöße nicht oder der Rotkohl. Gibt es zum Beispiel noch Rosenkohl mit Speck und Zwiebeln für 3,50 Euro oder den Bratapfel noch zum Dessert. Das kannst du dann eben noch oben drauf dir bestellen quasi. Aber dementsprechend steckt dann natürlich auch der Preis klar, ja gut, aber, auch noch, okay und dann fahren wir wieder zurück, also wir haben jetzt echt eine komische Route durch die Stadt genommen, fair enough jetzt landen wir in Oberkassel, im Westen der Stadt quasi, einmal rüber über den Rhein und da gibt es das Restaurant Stappen direkt an der Lugallee, quasi mitten in Oberkassel, also da gab es so ziemlich die Hälfte von Oberkassel, bevor es dann nach Herd geht, und da gibt es eine relativ große Auswahl, es gibt, wer hätte das gedacht, Gans mit Rotkohl und Klößen und allem, was dazu gehört für 38 Euro pro Person, also ich wollte sagen, ich sehe so eine Tendenz, also man zahlt ungefähr knapp unter 40 Euro für so ein Gänsemenü jetzt in allen drei Restaurants, wo wir das vorgestellt haben, man kann auch eine ganze Gans, eine ganze Gans und die kommt auch mit Beilagen und die reicht für fünf Personen ungefähr, sagt das Restaurant zumindest. Ja, kann ich mir vorstellen. Die kostet dann 270 Euro, ist nochmal eine andere Hausnummer, aber, Klar, wenn man es wieder hochrechnet. Und so, 54 Euro pro Person hast du ausgerechnet. Richtig. Es gibt aber da, und jetzt haben wir die Ganze ein bisschen abgehandelt, es gibt ein Highlight, die Weihnachtsmenü-Box. Ganz genau. What does that mean? Das meint, dass da einfach verschiedene, wie soll man das denn, Kleinigkeiten, ich will gar nicht Tapas sagen, irgendwie ja schon, drin sind. Also da sind dann Amuse-Girl dabei für die Kulinarik-Liebhaber. Nein, kleine Häppchen quasi. Es gibt einen gebeizten Thunfisch mit einem Gurken-Kimchi-Salat. Es gibt ein kleines Süppchen, ein Kürbis-Ingwer-Süppchen. Es gibt ein zweierlei Form Rind in dieser Weihnachtsbox. Das ist einmal das Bäckchen, dann einmal die Tranche und ein Haselnuss-Törtchen. Also auch da unten tatsächlich noch Brot und Dips dazu irgendwie. Also wenn man das wahrscheinlich bestellt, dann hast du einfach nur ein kleines Konvolut an... Das ist wirklich mal was anderes, ne? So, und ich glaube, es entfernt sich halt auch mal so ein bisschen von diesen klassischen Rotkohl-Klöße. Sind vielleicht auch mal ein bisschen frischere Geschmäcker dabei, was ja vielleicht auch angesichts dessen, dass dann da eine ganze Gans vor mir liegt oder ein Teilstück, Keule oder Brust, fährt ja auch gar nicht so schlecht und vielleicht kommst du darauf gleich auch noch zu sprechen, aber es gibt da auch ein Kindermenü und ein vegetarisches. Also die Auswahl, wie du schon gesagt hast, ist einfach ein bisschen größer. Ja, auch da holt man am 23. Dezember ab und zwar bis 18 Uhr, was ja, ich meine, das ist irgendwie Ist schon ein Stück nach hinten mal. Ja, ist ein Stück nach hinten ist doch okay. Genau. Jetzt frage ich mich gerade, wie gesagt, also diese Idee von, ich hole es einfach ab, so lieferservicemäßig und dann esse ich das direkt, ist halt eh nicht gegeben, weil es so oder so einen Tag vor Heiligabend ist, was ja auch nicht heißt, dass man es nicht auch an dem Abend schon essen darf. Klar, natürlich. Also alle können machen, was sie wollen. Jetzt hört sich das auch, ich denke gerade an die Suppen und die ganzen Beilagen und so, das hört sich auch nach relativ viel Verpackung an. Weißt du ganz zufällig, ob ich auch hingehen kann mit meiner Tupper-Sammlung und mir das selber, also es ist schon, also es kommt ja alles einzeln verpackt wahrscheinlich. Ich schätze es mal, ich kann es ehrlich gesagt nicht beantworten, tendenziell würde ich sagen grundsätzlich ja, why not, weil ob sie es dann wahrscheinlich in deine Tupper-Box packen oder in deine Glasbox, was auch immer, oder in die eigenen, nur ich weiß halt nicht, ich kann mir nämlich vorstellen, dass vielleicht das Essen quasi teilweise schon servierbereit sozusagen, das ist nur noch, oder Zubereitungs-Ready, dass es wirklich nur noch reinschieben muss und vielleicht, Du brauchst dann dafür die Aluschale, wo es schon drin liegt oder das ist schon so eingepackt, dass du es wirklich nur noch reinschieben musst und rausholst und dann servierst. Vielleicht hat das auch einen Gedanken, zumal ja dann irgendwie, wenn du es am 22. Teilweise abholst, also brauchst du dann ja auch wirklich zwei Tage, bis es zumindest an Heiligabend serviert wird, dass es dann auch frisch gehalten wird. Aber ich denke mal, wenn man da anruft, was man ja eh tut, um die Bestellung abzugeben, teilweise geht das ja auch online, aber dann greift man vielleicht einmal zum Hörer und fragt vielleicht nach und vielleicht freuen die sich ja auch ein bisschen weniger Müll. Damit zu produzieren. Also ich glaube, da kann man dann einfach mal nachfragen. Ja, also alle genaueren Infos, wo man sich melden kann, was man alles braucht, telefonisch, per Mail, ist alles in deinem Stück auf rp-online zu lesen beziehungsweise auch bei den Restaurants selber zu erfragen. Jetzt denke ich, das Einzige, was natürlich dann wegbleibt, wenn man sich so ein Menü holt, was ja dann immer eine designierte Portion pro Person ist, ist natürlich das, was ich ganz besonders mag, am ersten und auch am zweiten Weihnachtstag morgens die Leftovers quasi essen, zum Mittag, damit es abends dann frisch weitergehen kann. Man könnte sich natürlich jetzt eine Extraportion bestellen, um das irgendwie herzustellen, aber das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Wie gesagt, ich finde irgendwie die Idee natürlich ganz cool, gerade stressmäßig und so, dass man das alles auch ein bisschen auslagert und es ist ja bestimmt auch gut für die Gastronomen, innen, also weil es ja eine weitere Quelle der Einnahme auch ist und so. Auf der anderen Seite dieses Zusammenkochen und Schnippeln und irgendwie darüber bonden, je nachdem wie viele Menschen man ist und so, hat natürlich auch was für sich. Deswegen hat man ja da die Wahl. Es gibt aber natürlich auch noch andere Küchen, die ich durchaus im nahen und etwas weiteren Bekanntenkreis kenne, die bemüht werden an Weihnachten, zum Beispiel indische Küche. Also es gibt ja Oder ich weiß, auf der Düsseldaler Straße ist ein indisches Restaurant und da kann man sich auch Menüs quasi abholen. Es gibt die vietnamesischen Restaurants haben auch teilweise, bieten das auch an, dass man sich Menüs zusammenstellt. Sushi an Weihnachten, why not? Hast du da auch noch ein bisschen alternative Ideen oder habt ihr das so, dass ihr am ersten Weihnachtstag dann immer mit Pizza bestellt oder... Also bei uns jetzt ganz persönlich, wir sind sehr international kulinarisch unterwegs, auch schon immer eigentlich in der Familie. Lustigerweise an den Weihnachtstagen bleibt es meistens relativ klassisch. Aber klar, ich würde sagen, es gibt einige Adressen noch in Düsseldorf, sei es jetzt indisch, vietnamesisch, chinesisch, wo es sich zumindest einfach lohnt, vielleicht auch da einfach mal nachzufragen. Weil, wie du sagst, die Gastronomen freuen sich gegebenenfalls total darüber. Und vielleicht kann man da sich ja auch einfach ein eigenes Menü zusammenstellen lassen. Also, dass man anruft und sagt, hey, bietet ihr das an? Kann ich das zumindest abholen am gleichen Tag oder vielleicht am Vorabend? Und was kann ich mir da alles quasi zu bestellen? So, und warum dann nicht mal Sushi essen? Oder warum nicht mal eine Pekingente oder gebratene Nudeln? Oder was Leckeres vom Inder, was dann vielleicht auch mal geschmacklich nochmal eine ganz andere Richtung ist. Warum nicht? Das Wichtigste an Weihnachten sind ja eh die Geschenke. Nur, nur die Geschenke zählen. Deswegen, esst doch, was ihr wollt. Genau, was auch immer ihr esst, ich hoffe, es schmeckt euch, ich hoffe, es ist warm und nahrhaft, aber wir haben ja auch noch ein paar Wochen, um uns darüber Gedanken zu machen und uns das gegenseitig zu wünschen. Vielen, vielen Dank, lieber Paul, für dieses sättigende Gespräch. Sehr gerne. Wie immer, wenn wir über Essen reden, um diese Uhrzeit knurrt mein Magen so laut, dass ich Ich fast schon befürchte, dass man es auf der Aufnahme hört. Deswegen hole ich mir jetzt ganz schnell hier unten irgendwas Weihnachtliches zu essen. Mal gucken und ich sage bis zum nächsten Mal. Wohlbekommens. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Mit Regen und Wind werden wir das Wochenende größtenteils verbringen. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ich werde heute schnurstracks in den Wetterbericht starten. Es gibt nicht so super viele interessante Themen zu berichten rund ums Wetter. Das wird sich dann, denke ich mal, in der kommenden Woche ändern, sodass ich euch dann mit interessanten Themen auf nächste Woche vertagen werde. Der Freitag wird uns relativ viel Regen bringen. Wir werden aus der Nacht heraus kräftigen Regen bekommen, der dann bis in den Vormittag hineinhalten wird. Im Nachmittagsbereich gibt es dann nochmal vereinzelte Schauer, die dann auch etwas kräftiger ausfallen können. Die Temperaturen liegen dabei bis 7 bis maximal 8 Grad und der Wind wird eine sehr unangenehme Geschichte sein. Wir werden so Spitzenböen in Richtung 60, 65 Kilometer pro Stunde bekommen. Der Samstag wird uns ein neues Tief bringen. Wir werden dann im Laufe des Vormittags wieder kräftigeren Regen bekommen. Zum Nachmittag ist es dann etwas weniger Regen, aber auch hier kann es dann durchaus auch noch mal etwas kräftiger sein. Die Temperaturen liegen dann im Groben bei 6 bis maximal 10 Grad und der Wind bleibt weiter stark und unangenehm bis maximal 50 km pro Stunde in Böen. Hier noch eine kleine Besonderheit oder eine kleine besondere Information. Es kann sein, dass dieses Tief, was am Samstag dann aufziehen wird, nicht durchzieht. Da gehen im Moment die Modelle von aus und das bedeutet im Umkehrschluss, dass es dann nicht kälter wird, sondern dass es dann eher bei diesen Temperaturen, die wir aktuell haben, bleiben wird. Sollte dieses Tief doch sich überlegen durchzuziehen, wonach es halt eben aktuell tatsächlich nicht aussieht, dann gibt es dann gerade in der Nacht nochmal kräftigeren Regen und die Temperaturen gehen dann auf 4 Grad zurück. Der Sonntag, auch hier ist es noch ein bisschen unsicher, sollte das Tief durchziehen, bekommen wir Rückseitenwetter, das heißt wir werden relativ viele Schauer bekommen, sollte das Tief nicht durchziehen, dann bleibt es eher bei so einer Mischung aus relativ dichten Wolken und vielleicht mal so vereinzelten Schauern. Das Ganze dann bei 5 bis maximal 7 Grad. Sollte die Kaltfront durchziehen, ist es entsprechend ein wenig kühler. Und dann gucken wir noch auf die neue Woche. Wir werden weiterhin viele Wolken bekommen, ab und zu ein bisschen Regen. In Richtung Mitte nächster Woche könnte es dann mal kurzzeitig ein bisschen stabiler werden. In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder, das letzte Mal dann in diesem Jahr, bis ich dann in den Urlaub fahre. Also bis dann, euch das allerbeste und bis nächste Woche. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Und das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine riesengroße Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo er zu abonnieren ist und bewertet ihn, kommentiert. Lasst Sterne da, lasst Daumen da, lasst Punkte da, lasst da, was immer da zu lassen ist. Und empfehlt diesen Podcast weiter. Erzählt jemanden davon, der Düsseldorf liebt oder, hey, noch viel besser, der das gefälligst lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Rheinpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Music.