Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #26 Folge 1: Die Dopamin-Falle: Wie Roblox & TikTok das Gehirn deines Kindes auf Sucht primen
Transcript
- 0:00Hallo und herzlich Willkommen zu unserer heutigen Erörterung.
- 0:03Ich freu mich echt riesig, dass du heute wieder eingeschaltet
- 0:06hast, um dir Zeit für dich und ja, für n echt wichtiges Thema
- 0:10zu nehmen. Es geht nämlich um einen Artikel
- 0:12von Neelix Berlin, einer Webseite, die sich mit einer
- 0:15ziemlich brisanten Frage beschäftigt, wie beeinflussen
- 0:18Apps wie Roblox, tik Tok oder Youtube Kids eigentlich die
- 0:22Gehirne unserer Kinder? Die Grundlage für unser Gespräch
- 0:25heute ist ein Artikel von Gabriel auf nilix Berlin vom 10.
- 0:29November 2025 und unsere Mission sozusagen ist es, die
- 0:33Kernaussagen dieses Textes mal für dich zu beleuchten.
- 0:36Was steckt da wirklich drin? Genau.
- 0:39Was sind die Thesen, was die Argumente?
- 0:41Und bevor wir da jetzt so richtig tief reingehen, eine
- 0:44Sache ist ganz wichtig, vorab zu verstehen.
- 0:46Der Autor Gabriel, der Gründer von Nilix Berlin, der geht total
- 0:51offen damit um, dass er selbst betroffen ist oder war von
- 0:55Sucht, von psychischen Problemen.
- 0:56Er teilt das ganz bewusst auf seiner Seite, nicht nur, um
- 1:00authentisch zu sein, sondern vor allem auch, um dir vielleicht zu
- 1:02zeigen, falls du dich angesprochen fühlst.
- 1:04Hey, du bist nicht allein damit. Und das gibt dem ganz natürlich
- 1:07eine sehr persönliche, eine sehr eindringliche Perspektive, finde
- 1:11ich. Das ist nicht nur Theorie.
- 1:13Absolut. Und noch ein kurzer Hinweis, den
- 1:16auch Gabriel gibt. Das, was wir jetzt besprechen,
- 1:19das ist ne ziemlich ungeschminkte Analyse, wie
- 1:22digitale Medien laut diesem Artikel eben auf
- 1:25Suchtmechanismen abzielen könnten.
- 1:27Das soll anregen, vielleicht aufrütteln, aber ganz wichtig,
- 1:31es soll dich als Elternteil auf keinen Fall verurteilen, das ist
- 1:34Gabriel wichtig und uns auch Mhm.
- 1:36OK, lass uns mal direkt in so ne Szene springen, die Gabriel
- 1:40beschreibt. Vielleicht kennst du das ja am
- 1:41Abend, langer Tag Stress, schnell Essen machen.
- 1:44Ja, der Klassiker. Genau und dein Kind, sagen wir
- 1:47mal so zwischen 6 und 10 fängt an zu quengeln.
- 1:50Handy rohblocks jetzt du sagst nein, bleibst vielleicht
- 1:54standhaft. Und dann geht es los.
- 1:57Es wird lauter Wutanfall, Eskalation, der Stresspegel.
- 2:01Puh. Und irgendwann vielleicht nur
- 2:03für die Ruhe, gibst du nach das Handy als Zitat Digitaler
- 2:07Schnuller, kommt dir das bekannt vor?
- 2:09Ich glaube, das kennen viele Eltern ja.
- 2:12Gabriel hat dazu ne ziemlich steile These im Artikel.
- 2:14Das ist nicht unbedingt nur ne trotzphase, es könnte, so seine
- 2:18Argumentation, ein handfester Dopaminentzug sein.
- 2:22Seine Kernbotschaft Eltern sind oft nicht hilflos, sondern
- 2:25einfach uninformiert über diese Mechanismen.
- 2:28Das ist n starker Vorwurf, aber er meint es ja als Weckruf.
- 2:31Genau, er zieht n Vergleich der erst mal schlucken lässt.
- 2:35Wir sagen Kindern Nein zu Drogen, geben Ihnen aber Geräte,
- 2:39die, so sagt er, mit ähnlichen Suchtmechanismen arbeiten wie
- 2:43ein Spielautomat. Puh.
- 2:45Vielleicht sollten wir da kurz einhaken, was mit Dopamin hier
- 2:48gemeint ist. Es ist ja nicht nur das
- 2:50Glückshormone. Stimmt, das ist oft verkürzt.
- 2:53Genau in dem Kontext hier ist es eher das ich will, das haben
- 2:56Molekül. Es geht weniger um das
- 2:58Glücksgefühl danach, sondern um die Erwartung der Belohnung,
- 3:02diese Vorfreude, dieses Verlangen, das treibt uns an.
- 3:05Und der Artikel nennt das Dopamin Priming.
- 3:08Das Gehirn wird quasi darauf trainiert, diese Belohnung zu
- 3:11erwarten und ja einzufordern, das ist die Brücke zur
- 3:15Suchtmechanik dieses Craving. OK, verstehe und um das zu
- 3:19untermauern, listet Gabriel dann ein paar Punkte auf, die er
- 3:23harte Fakten nennt. Erstens genau dieses Dopamin
- 3:27priming, Apps wie Roblox oder Tik tok funktionieren laut ihm
- 3:32wie variable Belohnungssysteme, das ist wichtig oder variabel.
- 3:37Absolut. Das ist der Schlüssel.
- 3:39Unvorhersehbar wie beim Spielautomaten.
- 3:42Du ziehst am Hebel oder eben du swipest du klickst.
- 3:47Und weißt nie genau, wann was Gutes kommt.
- 3:49Exakt, aber das Gehirn erwartet es bei jedem Mal.
- 3:53Es wird darauf konditioniert, ständig auf diesen nächsten
- 3:56unberechenbaren Dopaminkick zu lauern.
- 3:59Zweitens, und das ist provokant, der Vergleich mit Drogen.
- 4:03Gabriel bezieht sich da auf Doktor Niklas Carderas kennst du
- 4:06vielleicht Glow Kids? Ja, das Buch hat ja für viel
- 4:09Aufsehen gesorgt. Genau.
- 4:11Und Kadaras beschreibt wohl, dass Gehirnscans von Kindern,
- 4:16die exzessiv zum Beispiel Minecraft spielen, erschreckende
- 4:20Ähnlichkeiten mit Scans von Kokainabhängigen haben können.
- 4:23Das ist natürlich harter Tobak. Die Aussage ist.
- 4:26Das Belohnungssystem wird ähnlich überflutet, drittens die
- 4:31möglicherweise zerstörte Frustrationstoleranz.
- 4:34Unser Gehirn ist ja eigentlich auf Warten ausgelegt oder etwas
- 4:38lernen, Geduld haben. Evolutionär gesehen schon.
- 4:42Digitale Medien, so die Kritik, bieten aber oft sofortige
- 4:46Befriedigung. Klick, Belohnung Bäm.
- 4:49Die Folge laut Gabriel das Gehirn verlernt, Langeweile oder
- 4:53Frust auszuhalten. Aber genau das, diese Fähigkeit,
- 4:56Unangenehmes auszuhalten, ist ja Superwichtig für die spätere
- 5:00Suchtprävention. Genau das sagt er.
- 5:02Und viertens der Punkt zur Industrie.
- 5:05Die Designer als Dealer er verweist auf Insider.
- 5:08Kennst du sicher aus The Social Dilemma.
- 5:10Ja, die Doku war auch Augen öffnend.
- 5:12Weil die Aufmerksamkeit, die wird ja verkauft.
- 5:15Das Geschäftsmodell dahinter? Also was der Artikel hier sagt,
- 5:18es sind nicht nur spiele, es sind gezielte psychologische
- 5:23Mechanismen, die unser Belohnungssystem triggern, wie
- 5:26man es sonst von Glücksspiel oder sogar Drogen kennt.
- 5:29Das ist die Kernthese. Und der Artikel beschreibt ja
- 5:32dann diesen neurobiologischen Kreislauf, der da abläuft,
- 5:36sowohl bei Drogen als auch, so die These, bei dieser digitalen
- 5:40sucht. Ja, erklär das mal.
- 5:42Also am Anfang steht ein Krieger, ein Auslöser bei
- 5:45Drogensucht, vielleicht Stress, ein Ort, der Anblick der
- 5:48Substanz. Beim Kind, so der Artikel.
- 5:51Langeweile, das Tablet sehen eine Emotion.
- 5:54OK. Dann folgt die Erwartung, das
- 5:57Craving und jetzt kommt es. Das Dopamin fängt schon vor der
- 6:01Handlung an. Zufließen dieses ich will das
- 6:03jetzt. Ah, das ist interessant.
- 6:05Dann die Handlung. Konsum bei der Droge App öffnen
- 6:10beim Kind und schließlich die Belohnung, Rausch, Kick,
- 6:14Abtauchen, Realität vergessen die Kernbotschaft des Artikels
- 6:19ist, diese Apps trainieren durch ihre variablen Belohnungen genau
- 6:23diesen Kreislauf immer wieder. Sie bauen quasi eine
- 6:27neurologische Autobahn für schnelles Belohnungsverhalten
- 6:32und potenziell eben auch für spätere Süchte.
- 6:35Und dieses Training, so Gabriel, hat dann eben sichtbare Folgen
- 6:40im Kinderzimmer, das er plakativ Schlachtfeld nennt.
- 6:43Die Botschaft hier, wenn ein Kind bei Handyentzug komplett
- 6:47ausrastet, ist es nicht einfach böse oder unerzogen.
- 6:50Sondern. Sein Gehirn reagiert laut
- 6:53Gabriel wie bei einem Süchtigen auf Entzug.
- 6:56Es schreit nach seinem Stoff, um das greifbarer zu machen, hat er
- 7:00ne Checkliste mit Symptomen für so nen digitalen Entzug.
- 7:04Okay was steht da drauf? Erstens extreme Wutanfälle, also
- 7:08nicht Normales trotzen, sondern echt unkontrollierbare
- 7:12Aggressionen, wenn das Gerät weg ist.
- 7:14Gehirn schreibt nach Stoff, schreibt er krass.
- 7:17Puh, zweitens Anhedonie. Schwieriges Wort aber heißt
- 7:21freudlosigkeit bei normalen Dingen.
- 7:24Das Kind sagt, alles andere ist langweilig, Lego malen, draußen
- 7:28spielen verliert den Reiz, weil der Kick fehlt.
- 7:31Hm der Vergleichsmaßstab verschiebt sich.
- 7:34Drittens Lügen und Verstecken bildschirmzeit wird
- 7:38verschleiert, heimlich gespielt, gelogen viertens.
- 7:42Verlust der Impulskontrolle alles muss sofort warten, ist
- 7:47Qual. Bedürfnisse müssen direkt
- 7:48befriedigt werden. Das kennt man ja auch aus
- 7:50anderen Suchtkontexten. Und Fünftens sozialer Rückzug.
- 7:55Der Chat im Spiel wird wichtiger als echte Freunde treffen.
- 7:59Ja, wenn man diese neurobiologische Sicht des
- 8:01Artikels nimmt, klingt das erschreckend nachvollziehbar.
- 8:05Wenn das Belohnungssystem ständig überreizt wird, fühlt
- 8:08sich das normale Leben halt grau an.
- 8:11Die Schwelle für interessant verschiebt sich und wichtig der
- 8:15Artikel betont, das ist nicht primär willensschwäche, sondern
- 8:19vielleicht ne Folge der veränderten Gehirnchemie, so wie
- 8:22die Quelle es darstellt. Okay aber die große Frage ist
- 8:26ja, was tun, wenn man so was beobachtet.
- 8:30Gabriel sagt, Das ist ein Marathon, kein Sprint, keine
- 8:35schnellen Lösungen. Das ist realistisch.
- 8:37Aber der allererste Schritt ist entscheidend.
- 8:40Radikale, ehrliche Bewusstwerdung der
- 8:43Bewusstseinshack er schlägt ein erste Hilfe Kit für Woche 1 vor.
- 8:48Ah okay, was beinhaltet das? 4 Schritte erstens, und das ist
- 8:53vielleicht das Wichtigste. Akzeptanz ohne Scham gibt nicht
- 8:57dir die Schuld, du bist Teil eines Systems, wo ne
- 8:59Milliardenindustrie mit psychologischen Tricks arbeitet,
- 9:02das soll entlasten, Scham blockiert.
- 9:05Ja, absolut. Das ist psychologisch sehr
- 9:08wichtig. Zweitens.
- 9:09Werde zum Datenanalysten. Klingt technisch, ist einfach,
- 9:13nimm dir 3 Tage, mach ne Strichliste wie oft fragt das
- 9:16Kind wie lange spielt es wirklich brutal ehrlich sein,
- 9:19man kann nichts ändern was man nicht misst, sagt Gabriel.
- 9:22Macht Sinn, objektivieren drittens.
- 9:25Identifiziere den digitalen Schnuller.
- 9:28Wann gibst du nach? Beim Kochen im Auto, beim
- 9:31Telefonieren, das sind die Knackpunkte, für die du
- 9:34Alternativen brauchst. Die Triggersituation erkennen.
- 9:37Genau. Und viertens ein konkreter Tipp,
- 9:40der 5 Minuten Kampf Kind will Handy, sag nicht sofort nein sag
- 9:45ja klar, aber erst in 5 Minuten. Ah, der Aufschub.
- 9:49Genau, du vermeidest die direkte Konfrontation, gibst aber ne
- 9:53Minidosis. Warten müssen Minitraining
- 9:56Frustrationstoleranz sanft das Gehirn wieder ans Aufschieben
- 10:00gewöhnen. Diese ersten Schritte sind
- 10:02psychologisch gut durchdacht, die Akzeptanz reduziert den
- 10:05Druck. Das Messen macht sichtbar und
- 10:08die 5 Minuten Regel ist so ein kleiner Hebel mit potenziell
- 10:11großer Wirkung. Man trainiert den Aufschub, ohne
- 10:14gleich den Riesenkonflikt zu riskieren, gibt einem auch n
- 10:16bisschen Kontrolle zurück. Gabriel geht dann ja auch auf
- 10:20viele typische Fragen ein. Die Eltern haben ein super
- 10:23ausführlicher FAQ Bereich, lass uns da mal durchgehen, als
- 10:27hättest du die Fragen jetzt direkt gestellt, nehmen wir uns
- 10:30ruhig Zeit dafür. Gerne.
- 10:32Frage 1, die sicher viele denken, ist das nicht alles
- 10:36furchtbar übertrieben. Nur Spiele, harmlose
- 10:39Unterhaltung, Gabriels Antwort, Klares Nein, eben keine
- 10:44harmlosen Spielereien, sondern psychologisch optimierte
- 10:48variable Belohnungssysteme, vergleichbar mit
- 10:51Glücksspielautomaten der Tech Designer als neuer Dealer, der
- 10:56die Knöpfe kennt. Ja, der Kernpunkt ist die
- 10:58Mechanik dahinter, nicht der Inhalt.
- 11:00Die Unvorhersehbarkeit der Belohnung, die schnellen
- 11:03Schleifen, das ständige Dopamin erwarten, das ist laut Artikel
- 11:07das Suchtpotential. Ähnlich wie beim Glücksspiel.
- 11:11OK, nächste Frage kennt man ja auch, aber mein Kind lernt doch
- 11:16bei Minecraft zum Beispiel total viel, ist kreativ.
- 11:20Gabriel nennt das die bequeme Lüge.
- 11:23Klingt hart, aber er meint ja, klar gibt s kreative Aspekte,
- 11:27aber die Kernschleife der Antrieb ist primär
- 11:30dopamingetrieben. Der Unterschied zur echten
- 11:33Kreativität? Genau die ist oft langsam,
- 11:37mühsam, frustrierend. Malen, Instrument lernen,
- 11:42digitale Kreativität in vielen Spielen liefert sofortige,
- 11:46Bunte, leichte Belohnungen. Und das, sagt er, prägt die
- 11:51Erwartung. Der Artikel unterscheidet also
- 11:53stark prozessorientierte Kreativität versus
- 11:57belohnungsorientierte Aktivität, die auf den nächsten Kick
- 12:00abzielt. Die Sorge ist, dass Letzteres
- 12:03überwiegt und echte intrinsische Kreativität behindert, weil der
- 12:08schnelle digitale Erfolg reizvoller ist.
- 12:11Dann die praktische Frage, ab welchem Alter ist es denn
- 12:15halbwegs sicher? Gibt's ne Grenze?
- 12:18Gabriels Antwort, basierend auf Experten wie Cadaras
- 12:22idealerweise keine dieser stark dopamintriggernden Apps vor 1213
- 12:27Jahren, weil das Gehirn der präfrontale Cortex für
- 12:31Impulskontrolle vorher maximal verletzlich ist.
- 12:34Die Gehirnentwicklung ist da noch voll im Gange.
- 12:37Genau. Gleichzeitig sagt er aber auch,
- 12:40das ist oft unrealistisch heute. Deshalb braucht's eben Wissen
- 12:46und Strategien, die Hacks und. Um den Schaden zu begrenzen,
- 12:50wenn Kinder früher damit in Kontakt kommen.
- 12:52Die Altersempfehlung hängt eben mit dieser Reifung des
- 12:55präfrontalen Kortex zusammen. Jüngere Kinder können
- 12:59Verlockungen schwerer widerstehen, sie sind anfälliger
- 13:02für diese schnellen Belohnungszyklen, so die Logik
- 13:05im Artikel. Nächste Frage, die Angst macht,
- 13:09wird mein Kind jetzt hundertprozentig drogensüchtig
- 13:12durch Roblox? Klares Nein von Gabriel, kein
- 13:16Automatismus. Aber, und das ist die Warnung,
- 13:20die neurologische Autobahn für schnelles Belohnungsverhalten
- 13:24wird angelegt. Das Gehirn lernt Unruhe,
- 13:27Langeweile, Stress, schneller Kick als Lösung.
- 13:30Das Muster wird etabliert. Genau.
- 13:33Ob der Kick digital bleibt oder die Schwelle für Chemisches
- 13:37sinkt, weil das Muster schon da ist.
- 13:39Das ist die Gefahr. Das Risiko steigt massiv.
- 13:43Wichtig ist hier. Der Artikel spricht von Priming,
- 13:46von Warnung, von Risikofaktoren, nicht von Determinismus.
- 13:51Exzessive Nutzung kann ein Risikofaktor sein neben vielen
- 13:54anderen, es geht um Wahrscheinlichkeiten, nicht um
- 13:57vorhersagen. Und die letzte, vielleicht
- 13:59persönlichste Frage. Ich bin gestresst.
- 14:02Alltag fordert ich geb oft nach für meine Ruhe bin ich ne
- 14:05schlechte Mutter, Vater Gabriels Antwort ganz klares empathisches
- 14:11Nein. Du bist ein Mensch in einem oft
- 14:14überfordernden System, beeinflusst von der
- 14:17finanzstarken Industrie. Die Systemkritik.
- 14:19Genau seine Botschaft. Nimm die Scham weg, sie lähmt
- 14:24ehrliche Analyse ohne Selbstverurteilung ist der erste
- 14:28Schritt, er verweist da auch auf kommende Artikel bei sich, die
- 14:31sich genau damit beschäftigen. Das ist entscheidend für die
- 14:34Motivation. Die Entlastung von der
- 14:37alleinigen Schuld kann die Energie geben, was zu ändern,
- 14:40statt sich in Selbstvorwürfen zu verlieren.
- 14:42So nach den FAQS jetzt meine kleine Einladung zur
- 14:45Selbstreflektion. Inspiriert vom Artikel ein
- 14:48elterncheck ich les mal die Fragen und Antwortmöglichkeiten
- 14:52vor, überleg mal für dich, was deiner Realität am nächsten
- 14:55kommt, nicht richtig oder falsch, nur die Perspektive des
- 14:58Artikels anwenden. OK.
- 14:59Frage 1. Dein Kind 8 Jahre, rastet
- 15:02regelmäßig aus, wenn du das Handy wegnimmst.
- 15:05Was könnte laut Artikel dahinter stecken?
- 15:07Normale Trotzphase, Respektlosigkeit, Grenzen testen
- 15:11oder eben die Perspektive des Artikels, ein dopaminentzug
- 15:15Frage 2. Was bedeutet Dopamin Priming bei
- 15:19Roblox und tik tok laut Artikel? Kreativität fördern soziale
- 15:24Kontakte, Hausaufgabenhilfe oder wie der Artikel es sagt, das
- 15:28Training des Gehirns auf sofortige variable Belohnungen
- 15:31wie beim Spielautomaten. Die Kernmechanik.
- 15:34Frage 3 ehrlich sein, wenn du dem Kind im Auto beim Kochen et
- 15:39cetera das Handy gibst für Ruhe, wie bewertet der Artikel das
- 15:44gute Erziehung? Medienkompetenz, Begabung oder
- 15:48die Einordnung im Text, der digitale Schnuller
- 15:52nachvollziehbar, aber potenziell problematisch.
- 15:56Die Bewältigungsstrategie. Frage 4 was meint Anhedonie im
- 16:00Artikel heimlich spielen, aggressiv werden, neue Konsole
- 16:06wünschen? Oder die Bedeutung im Artikel,
- 16:09die Unfähigkeit, Freude an normalen analogen Dingen zu
- 16:12empfinden, weil sie langweilig wirken.
- 16:15Der Reizverlust bei normalen Dingen.
- 16:17Und Frage 5. Was ist laut Gabriel der
- 16:20allererste wichtigste Schritt für dich, wenn du was ändern
- 16:23willst? Handyverbot, Therapie,
- 16:27entschuldigen, oder das betont er immer wieder, die radikale
- 16:31Bewusstwerdung und Akzeptanz ohne Scham.
- 16:34Schonungslos analysieren, aber ohne Selbstverurteilung.
- 16:38Diese Selbstreflexion kann wirklich ein Anstoß sein, zu
- 16:41sehen, wie diese Mechanismen vielleicht im eigenen Alltag
- 16:44wirken, ohne Verurteilung. Das ist oft der Startpunkt, um
- 16:48aus Automatismen auszubrechen, das Problem aus der Perspektive
- 16:52der Quelle verstehen, bevor man Lösungen sucht.
- 16:55Gabriel zieht am Ende ein sehr persönliches Fazit.
- 16:58Er vergleicht seine eigene frühere Heroinsucht.
- 17:01Mit dem, was er heute als digitale Einstiegsdrogen wie
- 17:05Roblox tiktok sieht. Ein harter Vergleich.
- 17:08Ja, er sagt, das ist dasselbe Dopaminsystem, das gekapert
- 17:11wird. Er geht sogar soweit zu sagen,
- 17:14dass Drogenverherrlichung in Musik, zum Beispiel Rap, nur so
- 17:17gut verfängt, weil die Gehirne durch die Dopaminfalle im
- 17:20Kinderzimmer schon perfekt vorbereitet Geprimed sein.
- 17:24Den nächsten stärkeren Kick zu suchen.
- 17:26Sein Appell Du kämpfst nicht nur gegen den Wutanfall deines
- 17:29Kindes, sondern gegen ein Milliardensystem.
- 17:32Genau da, bei Unterstützung und weitermachen hat Gabriel auch ne
- 17:35bitte formuliert, die wir gern weitergeben.
- 17:37Wenn dir diese Analyse basierend auf seinem Artikel Denkanstöße
- 17:40gegeben hat. Wenn du die Arbeit von Nelix
- 17:43Berlin wertvoll findest, dann freut sich Gabriel über
- 17:46Unterstützung. Genau, du kannst ihm helfen,
- 17:48indem du diesen Beitrag oder den Originalartikel, den Podcast von
- 17:52nelix Berlin, auf Social Media teilst oder den Nelix Berlin
- 17:56Podcast auf Spotify Apple Podcasts bewertest und Likest.
- 18:00Er schreibt das Projekt Nelix Berlin wird komplett allein von
- 18:03ihm finanziert und erstellt. Jede Unterstützung Teilen,
- 18:07Liken, bewerten hilft ihm, sich selbst zu helfen und
- 18:10gleichzeitig andere Betroffene zu unterstützen.
- 18:12Sein Motto, das ihn antreibt, aus allem schlechten in seinem
- 18:17Leben etwas Gutes. Machen ein starkes Motto.
- 18:21Damit sind wir für heute am Ende unserer Betrachtung.
- 18:24Eine Frage vielleicht noch für dich zum Nachdenken.
- 18:27Wenn diese digitalen Mechanismen so wirksam sind, wie können wir
- 18:30dann nicht nur individuell, sondern auch als Gesellschaft
- 18:34resilientere weniger manipulierende digitale
- 18:37Umgebungen für Kinder schaffen? Eine wichtige Frage.
- 18:40Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, zuzuhören.
- 18:43Pass gut auf dich auf und bis zum nächsten Mal bei unserer
- 18:46nächsten Analyse.