Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Das sind die teuersten Straßen
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um die Straßen in Hamburg, in denen Immobilien am teuersten sind. Weitere Themen, Otto schließt das Geschäftsjahr mit einem Gewinn ab, die Universität Hamburg steht vor einem entscheidenden Tag und der Wanderer von Kaspar David Friedrich kehrt zurück in die Stadt. Dazu gleich mehr, zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, Niesda, Warnsteig am Flughafen Hamburg. Auf Platz 2 Insolvenzverfahren. Wie geht es mit dem Funpark weiter? Und auf Platz 1 Erdbeerkönig-Glanz. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Nach zwei verlustbringenden Geschäftsjahren hat die Handelsgruppe Otto wieder einen Gewinn erzielt. Dazu sagt die neue Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Petra Scharner-Wolf, ich zitiere, wir haben sehr diszipliniert an den Kosten gearbeitet. Zitat Ende. Nach Steuern entzielte der Hamburger Konzern im zurückliegenden Geschäftsjahr von März 2024 bis März 2025 einen Gewinn von 165 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte die Otto Group noch einen Verlust von 412 Millionen Euro verbucht. Der Umsatz war kein Treiber dieser positiven Entwicklung. Schließlich stagnierte er etwa auf Vorjahresniveau bei 14,9 Milliarden Euro. Bei Monopolo ist die Sache klar, richtig teuer wird es auf der Parkstraße und der Schlossallee. Wo die begehrtesten Lagen der Hansestadt Hamburg liegen, hat nun das Online-Portal Immowelt aus seinen Daten errechnet. Und hier kommen Sie auf Platz 1, liegt, wenig überraschend, das Alsterufer mit einem Quadratmeterpreis von exakt 14.152 Euro. So, danach folgen die Warburgstraße, die Blumenstraße, die Badestraße, die Sophienterrasse, Pösdorfer Weg, Agnesstraße, Alte Rabenstraße, Mehlstraße und die Magdalenenstraße. In der Magdalenenstraße ist der Quadratmeterpreis auf 13.176 Euro taxiert. Interessant, von den zehn teuersten Straßen Hamburgs liegen allein sieben im Stadtteil Roter Baum, zwei in Winterhude und eine in Harvesthude. Was sagen eigentlich dazu Gäste? Kolleginnen und Kollegen aus den Elbvororten. Die Polizei hat in Eidesteh zwei mutmaßliche Serieneinbrecher verhaftet. Offenbar hatten sich die beiden jungen Männer darauf spezialisiert, im Osten Hamburgs in Schulen, Kindertagesstätten und Gewerbeobjekte einzusteigen. Zudem wird wegen Drogenhandels gegen sie ermittelt. Eine auffällige Häufung von Einbruchsdelikten im Bereich Wandsbeck hatte zuvor die Aufmerksamkeit der Polizei geweckt. Insgesamt sollen mehr als 20 Einbruchstaten auf das Konto der beiden Verdächtigen gehen, und zwar allein im April. Morgen wird es in der Wissenschaft so spannend wie am 34. Spieltag der Bundesliga für Fußballer. Die Uni Hamburg wartet auf den Tag der Entscheidung über die Spitzenforschung. Am Donnerstagnachmittag geben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat bekannt, welche Exzellenzcluster in der nächsten Runde der Exzellenzstrategie des Bundes weiter bzw. Neu gefördert werden. Und dazu sagt Hauke Hekerem, der Präsident der Uni, ich zitiere, wir blicken diesem Tag mit großer Freude und gespannter Erwartung entgegen. Es ist ein bedeutender Moment für uns als Exzellenzuniversität, auf den wir intensiv hingearbeitet haben. Und wir werden natürlich morgen dann gucken, wie es geworden ist. Hamburg bewirbt sich mit sechs sogenannten Clustern. Vier waren bisher Exzellenzcluster. Dass es alle sechs werden, unwahrscheinlich. Vier wäre schon sehr gut. Wir gucken mal, was das morgen Nachmittag bringt. Die Hamburger City verliert ein weiteres inhabergeführtes Geschäft. Wer in der Stadt an Unterhaltungselektronen interessiert ist, kennt die Adresse, um die es geht, an der Mönkebergstraße. Musikanlagen, Plattenspieler, Lautsprecher, Kopfhörer, Radios. Im ersten Stockwerk des historischen Levante Hauses Es gibt es alles, was man für den richtigen Sound braucht. Lichtenfeld ist Hi-Fi-Spezialist und eines der wenigen Unternehmen in der Stadt, die sich neben Elektronik-Filialisten wie Mediamarkt oder den Online-Händlern halten konnten. Jetzt schließt Inhaber Andreas Lichtenfeld sein Geschäft aus gesundheitlichen und aus Altersgründen. Eine Nachfolgelösung für die Traditionsfirma mit 124 Jahren Geschichte hatte sich vor einiger Zeit zerschlagen. Und der Räumungsverkauf, der beginnt dann, traurig genug, am diesem Freitag. Apropos Freitag. Wer am Freitag von New York nach Hamburg fliegt, könnte das Glück haben, mit Hamburgs berühmtesten Bild zu reisen. Übermorgen bringt Markus Bertsch, Leiter der Sammlung 19. Jahrhundert an der Hamburger Kunsthalle, die Mona Lisa des Nordens zurück in ihre Heimat. So wird der Wanderer über den Nebelmeer von Kaspar David Friedrich wegen seiner großen Popularität genannt. Kein anderes Motiv des Malers wurde so häufig reproduziert und von anderen Künstlern aufgegriffen. Wie die so signifikante wie rätselhafte Rückenfigur, die um 1817 entstand und seit 1970 in der Kunsthalle beherbergt wird. Sie war jetzt drei Monate lang in New York ausgestellt. Dort sahen die Caspar-David-Friedrich-Ausstellung gut 300.000 Menschen. Also ähnlich viele wie in Hamburg im vergangenen Jahr. Und das war's für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast. Musik.