Latest / WILD FLOWER VILLAGE / #129 Verstanden, analysiert, immer noch dasselbe Muster? Warum Veränderung von Verhaltensmuste nicht im Kopf stattfindet
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- 0:00Speaker 0: Hey und herzlich willkommen im Wildflower Village Podcast.
- 0:03Speaker 0: Mein Name ist Kim Freund, ich möchte mit dir heute darüber sprechen warum du wahrscheinlich schon unglaublich viele Coachings gemacht hast Ausbildungen Du hast so viel verstanden, du hast auch Therapien gemacht.
- 0:15Speaker 0: Also du kannst allen erklären was dein Problem ist.
- 0:18Speaker 0: Und trotzdem passiert das dir immer wieder im Alltag Und du ärgerst dich wahrscheinlich ab und denkst, oh mein Gott ich will das nicht mehr machen.
- 0:25Speaker 0: Das kann sein emotionales Essen, das kann sein die Art und Weise wie Du auf bestimmte Situationen reagierst, wie Du in Beziehung oder Streitsituationen reagiert, wie du mit Deinen Kindern reagierest.
- 0:38Speaker 0: Es kann so viel das sein.
- 0:40Speaker 0: also nehmen wir mal einfach so Verhaltensmuster, die du eigentlich loswerden willst oder wo du gerne andere Erfahrungen machen würdest wo du sagst, ich wär gern jemand anderes.
- 0:50Speaker 0: Ich wäre gerne nicht so oder so.
- 0:53Speaker 0: und warum verstehen einfach nicht reicht?
- 0:57Speaker 0: Also es ist wichtig da erstmal hinzukommen.
- 0:59Speaker 0: Es kann unglaublich hilfreich sein Muster zu verstehen auch benennen zu können.
- 1:04Speaker 0: Wo kommt das her?
- 1:05Speaker 0: was passiert ja eigentlich gerade in Wahrheit aber damit hört's dann auch schon auf.
- 1:09Speaker 0: Das kann das Verhalten nicht verändern.
- 1:13Speaker 0: Es ist immer möglich das Bewusstwerdung, die er den nötigen Abstand schafft.
- 1:18Speaker 0: Also wenn du sagst ich werde mir gerade eines Muster bewusst so was wie?
- 1:21Speaker 0: Ah!
- 1:22Speaker 0: Ich greife jetzt gerade zur Schokolade oder zu einem dritten Teller von dem Kuchen weil ich mich gerade unwohl fühle.
- 1:30Speaker 0: Wenn dir das hilft der nötige Abstand zu bekommen dass du eine andere Entscheidung treffen kannst Dann hat dir das Wissen und das Erkennen und Benennen der Situation ja schon enorm geholfen.
- 1:41Speaker 0: Dann verändert es etwas, aber meistens sind diese Verhaltensmuster so tief eingeschliffen weil sie dich vor etwas beschützen sollen Und dann reicht sogar das Verstehen nicht.
- 1:52Speaker 0: und es ist als würdest du dir vielleicht kennst du dass selber dabei zugucken wie Du etwas machst was du eigentlich gar nicht willst So als wärst du nur noch Zuschauerin Wie du keine Ahnung deine Kinder anschreist weil sie gerade wieder die Milch umgeschüttet haben und du hast es ihnen dreimal gesagt, sondern darauf aufpassen.
- 2:10Speaker 0: Was auch immer!
- 2:11Speaker 0: Also spür mal bei dir nach wenn du das kennst dass du dir manchmal selber dabei zuguckst verhaltensweisen an den tag zu legen die du eigentlich schon nicht mehr willst und wo du schon verstanden hast warum das passiert und das hilft dir trotzdem nichts zu verändern dann ist diese folge für dich Und ich berichte dir hier aus erster Hand.
- 2:30Speaker 0: Also, genau... Ich hab auch unglaublich viel gelernt Ausbildungen gemacht, unglaublich viele Verstanden, viele Therapien gemacht.
- 2:38Speaker 0: Trotzdem gibt es bestimmte Dinge in denen sich mein Alltag irgendwie nicht zu verändern scheint.
- 2:46Speaker 0: und die Frage was habe ich noch nicht verstanden?
- 2:51Speaker 0: Was kann ich noch analysieren?
- 2:52Speaker 0: Warum ist das so?
- 2:54Speaker 0: ist tatsächlich die falsche Frage, denn sie hält dich im Kopf und die Lösung für diese Herausforderung diesem Wunsch nach Veränderungen der einfach nicht passiert.
- 3:05Speaker 0: Diese Lösung findest du nicht in deinem Kopf weil es passiert ja nichts in deinm Kopf.
- 3:11Speaker 0: Es ist ja nicht ein Gedankenspiel sondern das ist ein physischer Ablauf etwas was in der realen physischen Welt passiert und nur dort können wir Veränderungen bewirken.
- 3:21Speaker 0: und in dieser Folge möchte ich dir erzählen, wie du aus dem Wissen aber trotzdem noch so handeln wie du es nicht willst hin zu wirklicher Veränderung kommst.
- 3:30Speaker 0: Wenn wir das ganz doll runterbrechen wollen auf Nervensystem- und Gehirnebene ist so dass das verstehen In einem Teil des Gehirns passiert, also du kannst dich analysieren.
- 3:43Speaker 0: Du kannst benennen was gerade passiert und was hier schiefläuft.
- 3:46Speaker 0: Das passiert im sogenannten Cortex.
- 3:49Speaker 0: aber die Schutzstrategie, die so automatisch abläuft bei der du dich manchmal dir selber zuschaust wie du Dinge machst, die du gar nicht machen möchtest.
- 3:59Speaker 0: Die funktioniert in einem älteren System.
- 4:04Speaker 0: Also das ist der einzige Ort, wo wir das wirklich auch verändern können.
- 4:07Speaker 0: Wir brauchen den Kontakt zu diesem Teil und dem baust du quasi über Umwege auf weil in dem Moment wo du einen Verhaltensmuster an den Tag liegst dass du eigentlich nicht mehr willst da würde ich meine Hand für ins Feuer legen ist gerade ein Panikknopf gedrückt in dir dann bist du in Not.
- 4:26Speaker 0: man sieht es bei Kindern zum Beispiel wenn die sich ganz irrationell verhalten.
- 4:32Speaker 0: Man sagt einfach so, jetzt machen wir diese Übung oder jetzt machen mir das und dann werden die plötzlich die stören.
- 4:38Speaker 0: Dann fangen sie an quatscht zu reden.
- 4:39Speaker 0: Die können sich einfach nicht mehr darauf einlassen dass wir jetzt etwas machen wollten.
- 4:44Speaker 0: Dann kann man davon ausgehen es ist nicht Erziehung und Verhalten Sondern dieses Kind hat gerade ohne es zu wissen Ein Problem mit der Situation.
- 4:53Speaker 0: Es hat Angst was falsch zu machen Es fühlt sich demnich gewachsen Es hat angst beschämt zu werden oder es weiß, dass das nicht kann und möchte sich selber gegenüber das nicht fühlen müssen.
- 5:08Speaker 0: Es hat keine Lust auf die Anstrengung, die das für ihn kostet weil er schon so viel Kapazitäten vorher in den Stunden für andere Sachen verbraucht hat.
- 5:16Speaker 0: Also der Grund, dass ein Kind sich ich sage jetzt mal falsch verhält oder störend ja also die diese Situation unterbricht und stört liegt meistens daran das dieses kind innerlich in einer Form in Not ist.
- 5:30Speaker 0: Und dasselbe passiert bei uns Erwachsenen!
- 5:34Speaker 0: Ich möchte dir jetzt erzählen warum verstehen in deinem Körper nicht ankommt und Veränderung bewirken kann?
- 5:40Speaker 0: Es ist nämlich so, wenn ein Bedrohungsreiz Die Amygdala, das ist der Teil in deinem Gehirn, der ganz schnell reagieren kann.
- 5:49Speaker 0: Das zuständig bei Angst.
- 5:51Speaker 0: Es ist tatsächlich so dass bei Angstpatienten Menschen mit Neurodivagenz also ADAS Autismus und so weiter ist die amygdalar sehr viel aktiv und deswegen haben Menschen auch einfach eine Angststörung weil die amygdala enorm aktiviert ist Angsthormon aus, könnte man ganz vereinfacht zu sagen.
- 6:15Speaker 0: Und die wird über einen ganz schnellen Weg erreicht weil sie soll dafür sorgen dass wir schnell reagieren können wenn Gefahr droht.
- 6:21Speaker 0: nur heutzutage haben wir eben nicht das Monster hinter der Tür oder den Sebelzahn Tiger sondern es sind ja sehr abstrakte Situationen die für uns schwierig sind aber eigentlich nicht lebensbedrohlich in dem Moment.
- 6:34Speaker 0: Die Amygdala feuert trotzdem als wäre es der Fall und deswegen helfen mir auch so unglaublich gut.
- 6:40Speaker 0: zum Beispiel Es gibt so Magnettherapien.
- 6:45Speaker 0: Da werden magnetische Impulse, elektrische Impulse an die Amygdala gesendet und sie wird neu trainiert wie ein Muskel.
- 6:53Speaker 0: Sie ist kein Muskel aber sie wird trainiert als ein Muskel ungefähr und bisschen umprogrammiert, dass sie nicht mehr so schnell feuert.
- 7:00Speaker 0: Und das kann Menschen mit Depressionen, mit Angststörungen enorm helfen.
- 7:05Speaker 0: Da gibt es leider nicht genug Studien zu, dass das wissenschaftlich belegt ist aber es gibt viele, viele persönliche Berichte von Menschen mit ADS, Angststörung oder Depression die sagen, dass es ihnen enorm hilft.
- 7:17Speaker 0: Genau auch als Alternative zur Medikamenten lohnt sich das immer das mal auch zu oder zusätzlich auszuprobieren, auch bei Kindern mit Lernschwäche und Schwierigkeiten.
- 7:28Speaker 0: Ich kann ja gerade nicht sagen wie diese Therapie heißt aber es ist so eine wo da kriegt man so eine Kappe auf und dann wird mit Magnet mit Magnettfeldern gearbeitet und mit elektrischen Impulsen.
- 7:40Speaker 0: und Das passiert weil die sich am höchsten lause unglaublich schnell bedrohungsreize abbekommt.
- 7:45Speaker 0: Aber unsere heutigen zeit wird ein weiß nicht Der Chef ist sauer oder so, genauso als Bedrohungsreiz oft eingestuft wie da kommt jetzt ein Monster und will mich fressen.
- 7:59Speaker 0: Und die Amygdala feuert völlig unverhältnismäßig einen Panikmodus um uns daraus zu retten.
- 8:06Speaker 0: aber das ist ja völlig übertrieben für diese Situation.
- 8:09Speaker 0: und deswegen bevor dein Körper also bevor du überhaupt Verstehen kann es, was hier gerade passiert und das Einordnen kann es unter anderen Entscheidungen treffen.
- 8:18Speaker 0: Als sonst hat schon dieser Reit seine Ermögdaler aktiviert und der Körper ist schon im Überlebensmodus.
- 8:25Speaker 0: Ist schon nur noch am Funktionieren und zu versuchen aus der schlimmen Situation rauszukommen.
- 8:30Speaker 0: Manchmal sind wir schon so drauf trainiert Das Gefühl von uns, die wir aus der Kindheit kennen mit dem wir damals völlig überfordert waren.
- 8:38Speaker 0: Wie vielleicht Traurigkeit?
- 8:40Speaker 0: Wut!
- 8:40Speaker 0: Jetzt haben wir dafür Ärger bekommen, dass sie uns so überfordern das wir auch denken oh mein Gott es passiert was Schlimmes.
- 8:46Speaker 0: wenn ich das jetzt fühle dann kann ich nicht mehr atmen oder ich kriege gleich Ärger gleich was schlimmes Dass dann auch dieser Notfallmodus angeht.
- 8:56Speaker 0: Und alles, worum es gehen würde wäre nur dieses Gefühl einmal zuzulassen von weiß nicht Scham Enttäuschung Wut und dann wär's vorbei.
- 9:04Speaker 0: Aber das fühlen zu müssen ist so ein rotes tuch für deinen Nervensystem.
- 9:09Speaker 0: Das ist so.
- 9:09Speaker 0: tut als würde jetzt Monster auftauchen und ich gleich fressen und du bekommst Panik bist du im Überlebensmodus und machst die Dinge, die früher mit fünf Jahren mal geholfen haben wie Dissoziieren oder Essen oder schnell plappern und nicht mehr aufhören.
- 9:26Speaker 0: Es gibt so viele Muster, die halt einfach auftauchen können um uns aus einer Situation rauszubringen um etwas zum Beispiel nicht fühlen zu müssen.
- 9:35Speaker 0: Und wenn wir Stress haben Dann schaltet dieser Präferanteil Cortex herunter.
- 9:42Speaker 0: Das ist der Teil, der analysiert, plant und versteht, der uns einen Plan machen könnte.
- 9:47Speaker 0: Wie gehen wir jetzt weiter?
- 9:48Speaker 0: Wie können wir anders eine Entscheidung treffen?
- 9:52Speaker 0: Dieser Teil verliert unter Stress, komplett.
- 9:54Speaker 0: seine Funktion ist dann wie betäubt.
- 9:57Speaker 0: Und dann gibt es nur noch so ganz archaische Schutzreaktionen und dann greifen wir auf das zurück was mit drei Jahren mal funktioniert hat oder vielleicht wir landen in einem völlig betäupten Zustand und können nichts mehr entscheiden sind wie benebelt bis die Situation endlich vorbei ist oder die Person den Raum verlässt.
- 10:14Speaker 0: Das ist dann vielleicht sogar eine Reaktion aus einer Zeit an der wir non-verbal waren also nicht sprechen konnten für ich als Baby, weil wir gelernt haben das Schlimme also was das Baby jetzt schlimmer gefunden hat hört erst auf wenn die Person weggeht und ich tue es einfach so als wäre ich gar nicht da.
- 10:31Speaker 0: Ich bin ganz unkompliziert und dann wird's irgendwann aufhören wenn ich dann endlich alleine bin.
- 10:36Speaker 0: Das ist auch ein typisches Muster dass es uns besser geht, wenn wir alleine sind als mit anderen.
- 10:41Speaker 0: Weil in dem Moment, wo jemand den Raum betritt, sind unsere Muster wie eingeschaltet weil wir versuchen hier jetzt nicht fühlen zu müssen das wir vielleicht imjenigen nicht gefallen könnten oder dass jemand fühlt und wir kennen das vielleicht aus der Kindheit Also diese ganzen alten Schutzmechanismen, die wir als Kind entwickelt haben weil wir keine Möglichkeit hatten für uns einzustehen.
- 11:03Speaker 0: Wir hätten keine Möglichkeit uns in Sicherheit zu bringen.
- 11:06Speaker 0: Wir waren ja komplett koabhängig von den Erwachsenen und wenn die jetzt auch noch die Bedrohungsquelle waren für uns Ja, weil sie uns mit Liebesentzug gedroht haben oder uns das Leben Als Strafe schwer gemacht haben damit wir funktionieren dann hatten wir keine Chance als irgendwas zu entwickeln wo drüber ein Kind überhaupt Kontrolle hat und das ist der eigene Körper, dass zum Beispiel die Gesundheit.
- 11:28Speaker 0: Manche sind dann immer das kranke Kind weil dann bekommen sie Zuwendung und wenn es ihnen gut geht müssen Sie immer funktionieren.
- 11:35Speaker 0: also Es gibt so Muster, die wir dann einfach einschalten Und leider können wir nicht sagen ich will das jetzt nicht Weil der Prefrontale Cortex, der logisch denken könnte Ist dann im Stressmodus aus und dann schießt einfach nur Die Amygdala mit Angst.
- 11:50Speaker 0: Wir müssen hier überleben.
- 11:52Speaker 0: So, und jetzt kommen wir dahin wie wirklich so Verhalten sich verändern kann wenn wir in dem Moment keinen Zugang zu unserem rationalen Teil haben.
- 12:03Speaker 0: Und zwar was ist wenn wir durch Logik nicht unser Verhalten wirklich ändern können?
- 12:09Speaker 0: Dann müssen wir es über Erfahrungen machen Und was wir dann machen, wenn wir nervensystemfreundlich Veränderungen bewirken ist dass Wir uns in kleine stresssituationen bringen weil tatsächlich wir brauchen also der größte fehler die wir machen können das stresse aus unserem leben zu streichen.
- 12:28Speaker 0: Dann werden wir komplett unresilient und wirklich opfer von jeder situation weil des leben Ist einfach wild.
- 12:36Speaker 0: Es ist zyklisch es passiert Dinge passieren wir können es nicht verhindern aber wir können gucken wie resilient wir damit umgehen.
- 12:42Speaker 0: wie Wie gut können wir das ab?
- 12:45Speaker 0: Wie gut kann man das annehmen und damit umgehen.
- 12:48Speaker 0: Das ist Resilienz!
- 12:49Speaker 0: Und die können wir stärken, wenn du deine Resilience stärkst dann kannst du Stück für Stück auch völlig andere Reaktionsmuster an den Tag legen in klassischen Situationen, die dich sonst gestresst haben.
- 13:03Speaker 0: So,
- 13:03Speaker 0: d.h.,
- 13:03Speaker 0: was wir wollen ist Resilenz üben und das machen wir... über Körpererfahrung.
- 13:08Speaker 0: und zwar gehen wir bewusst in eine stressige Situation, aber eine die ganz leicht stressig neu ist.
- 13:14Speaker 0: Und das könnte zum Beispiel sein ich lasse mein Kind beim Backen selber die Eier aufzuschlagen und ich bin okay damit oder ich halte mich zurück während überall ein Riesenmess entsteht.
- 13:30Speaker 0: Alles dreckig wird, schmutzig die Schalen sind im Teig drin so weil ich das übe.
- 13:38Speaker 0: Das ist eine kleine Situation die schon Stress auslöst.
- 13:41Speaker 0: bei feiner Flippen viele aus und können sich nicht zurückhalten den Kindern die Eier aus der Hand zu reißen um es richtig zu machen oder schnell alles abzuwischen dass man auszuhalten länger ganz bewusst zu sagen Ich lasse das jetzt passieren.
- 13:53Speaker 0: hier kommt kein Sebel zantiger vorbei wenn hier alles Dreckig ist.
- 13:57Speaker 0: Es kostet mich nicht die Welt, wenn ich nachher eine halbe Stunde aufräume.
- 14:02Speaker 0: Also sich mal dem auszusetzen, dem Stress im Kleinen und genau können doch sein dass du übst den Abwasch nicht sofort zu machen und einfach auf der Sofa zu sein und zu lesen.
- 14:13Speaker 0: das wird wahrscheinlich erstmal nicht angenehm sein aber so trainierst Du deine Kapazität dafür dass das andere möglich wird.
- 14:21Speaker 0: Du trainierst auch deine Hörnregionen, dass das jetzt immer normaler für dich wird weil du immer wieder und das ist wichtig positive Erfahrung machst in der Stresssituation.
- 14:32Speaker 0: Also such dir die Reaktion, die du verändern willst in deinem Leben und dann sucht ihr die kleinste Situation, in der dieser Stress schon in dir ausgelöst wird.
- 14:42Speaker 0: Nimmst du dir jetzt vor, neue körperliche Erfahrungen zu machen.
- 14:46Speaker 0: Nehmen wir das Bild mit dem Kind, dass das Ei aufsteckt und alles geht daneben.
- 14:49Speaker 0: Alles geht schief!
- 14:50Speaker 0: Du wirst durchdrehen und das anschauen und deine innere Perfektionistin sagt oh mein Gott dann ist alles schmutzig und erinnert sich.
- 14:56Speaker 0: Deine Reaktion ist, du nimmst deinem Kind das aus der Hand, du schreißt, du kontrollierst weil du damals angeschrien wurdest.
- 15:03Speaker 0: Weil du Angst hast gleich kommen Mama und Papa von damals um die Ecke und dann krieg ich Arschärge, weil du hier alles schmutzig gemacht hast.
- 15:11Speaker 0: Das ist vielleicht deine tief eingeprägte Situation.
- 15:15Speaker 0: Und die kannst du verändern, indem du dir dann bewusst machst okay ich atme also atmen.
- 15:21Speaker 0: das ganz wichtig weil wir hören oft auf gut zu atmen in solchen situationen.
- 15:25Speaker 0: Und dann spüre ich meinen Körper.
- 15:26Speaker 0: Ich bin hier in der Küche, meine Füße auf dem Boden, mein Kind ist vor mir und schlägt einfach nur Eier auf und es geht
- 15:32Speaker 0: daneben.".
- 15:33Speaker 0: Das kann man sauber machen!
- 15:34Speaker 0: Also kann gut sein dass du dir das einfach so in deinem Kopf sagen musst was wirklich gerade passiert?
- 15:39Speaker 0: Wo bist Du?
- 15:40Speaker 0: Sonst machst du eine Zeitreise zu deiner Dreiering und die wurde angeschrien dafür, dass sie etwas falsch gemacht hat Und die versucht dich jetzt gerade zu schützen und erzählt gleich, komm mal mit dem Papa und schreien dich wieder an.
- 15:51Speaker 0: Aber das stimmt nicht!
- 15:52Speaker 0: Also geh raus aus dieser Zeit als Dreijährige, raus aus, neunzehnhundertdrei-neunzig oder so?
- 15:58Speaker 0: Du kommst zurück.
- 15:59Speaker 0: du kannst auch sagen dass hier wirklich viel in heute ist.
- 16:01Speaker 0: der weiß ich nicht, der zweite September, zweitausendundzwanzig und ich stehe hier mit meinen Füßen auf den Boden.
- 16:08Speaker 0: also dir bewusst werden dass du gerade hier bist und kein Sebelzantiger kommt keine Eltern die dich anschreien Und dann sagst du, was wirklich passiert.
- 16:17Speaker 0: Während du das tust machst du schon eine positive neue Erfahrung in der alten Stresssituation und so trainierst du dich.
- 16:24Speaker 0: Du wirst merken beim dritten Mal bleibst du ruhiger weil du erkennst, oh ich bin ja gar nicht.
- 16:31Speaker 0: Ich bin ja im Hier und Jetzt und es ist nur ein Ei dass mein Kind aufschlägt oder keine Ahnung Das könnte noch der Stress sein.
- 16:39Speaker 0: Der Haushalt sieht scheiße aus und ich erlaube nicht, dass mich das durcheinander bringt weil es bringt mich durcheinander, weil ich vielleicht Angst habe, dass gleich jemand reinkommt und ich Ärger bekommen.
- 16:48Speaker 0: aber das ist ja gar nicht heute, das war damals.
- 16:51Speaker 0: also lerne in den kleinstmöglichen Stressreaktion Situation eine positive Erfahrung zu machen indem du dir selber zeigst, dass gerade nichts passiert, dass du sicher bist Und wenn du das regelmäßig machst, wirst du merken dass auch in größeren Stresssituationen deine Reaktion sich verringert und du kannst klarer denken es geht nicht direkt die Amygdala die ganze Zeit an weil die Bewertung der Situation sich verändert hast.
- 17:18Speaker 0: Du hast sie umgeprägt und dann kann auch langsam angeschaltet bleiben und sagen, pass auf.
- 17:26Speaker 0: Hier wollen wir doch eigentlich nicht einfach essen sondern einmal drüber nachdenken geht doch einmal kurz raus waschtet die Hände mit Kite im Wasser.
- 17:32Speaker 0: das bringt dich zurück ins hier und jetzt und dann können wir noch mal eine Entscheidung treffen die nicht aus einem Angstimpuls kommt sondern die wir uns überlegt haben die wir bewusst entschieden haben.
- 17:43Speaker 0: Also das eigentliche Problem bei Mustern, die sich immer wiederholen in unserem Alltag.
- 17:47Speaker 0: Die wir eigentlich nicht mehr wollen ist, dass du da total in einer Kurzschlussreaktion drin steckst und verhaltensweisen anwendest von als du noch Baby warst, drei warst oder sieben warst und gar keine anderen Möglichkeiten hattest.
- 18:01Speaker 0: aber heute bist du erwachsen!
- 18:03Speaker 0: Und das kannst Du durch positive neue Erfahrungen verändern.
- 18:09Speaker 0: Das ist super, super simpel und gleichzeitig super herausfordernd.
- 18:16Speaker 0: Weil eins möchte ich dir dazu noch sagen wahrscheinlich geht es hier um Verhaltensmuster die entstanden sind weil du überfordert und allein gelassen warst.
- 18:25Speaker 0: Weil dir eine Person gefedert die dir geholfen hat als kleines Kind diesen emotionalen Druck zu lösen, diese schwierige Situation wirklich aufzulösen und du musst es alleine machen mit den Mitteln einer fünfjährigen.
- 18:41Speaker 0: So!
- 18:42Speaker 0: Das heißt, was daraus entstanden ist.
- 18:43Speaker 0: Sehr wahrscheinlich vor allem wenn du hier bei mir bist Bist du zur einsamen Wölfin geworden?
- 18:48Speaker 0: Du bist die geworden, die sich selber helfen kann Die vielleicht auch noch der ganzen Familie und den Geschwistern geholfen hat, die noch ihre Eltern versorgt hat.
- 18:56Speaker 0: emotional Du bist sie geworden die alles alleine kann hyper selbstständig.
- 19:02Speaker 0: Aber wahrscheinlich hast du Schwierigkeiten Hilfe anzunehmen.
- 19:05Speaker 0: Wahrscheinlich hast du das Gefühl keiner macht es so perfekt wie du.
- 19:08Speaker 0: Wahrscheinlich bist du eine Perfektionistin geworden aus diesem Drang alles richtig machen zu müssen, weil keiner für dich den Rahmen und den Raum gehalten hat.
- 19:17Speaker 0: Weil sich deine Eltern oder Bezugspersonen einfach nur an dir ausgelassen haben und ihre eigene emotionale Welt gar nicht gelenkt haben sondern dich irgendwie dafür mit verantwortlich gemacht haben.
- 19:29Speaker 0: Das heißt du musst es schon viel zu früh viel zu viel selber tragen Und das hat dich hyper selbstständig gemacht aber auch unfähig Also wirklich auch bindungsverstört wahrscheinlich und unfähig, dass wirklich dir auch geholfen werden kann.
- 19:47Speaker 0: Wahrscheinlich fühlt es sich gar nicht gut an wenn jemand dir deine Hilfe anbietet?
- 19:50Speaker 0: Wahrscheinlich bist du gar nicht zufrieden mit dem Ergebnis.
- 19:53Speaker 0: aber das hat nicht so viel mit der Realität zu tun, dass ist wirklich schlecht aus was die anderen machen sondern viel mehr damit was Du entwickelt hast als Schutzstrategie als einsame Wölfe.
- 20:03Speaker 0: Das heißt Wenn du dich die ganze Zeit auch noch selbst versuchst, zu optimieren und besser zu werden und die Muster aufzulösen steckst du wieder mitten in einem alten Muster drin.
- 20:15Speaker 0: Und zwar ich bin allein damit!
- 20:17Speaker 0: Da kommt wieder eine emotionale Überwältigung in mir hoch und ich bin schon wieder alleine damit und muss das alleine lösen.
- 20:25Speaker 0: Deswegen ist es so dass du vielleicht instinktiv auch schon gelernt hast Nähe und Hilfe zu meiden.
- 20:33Speaker 0: unbewusst, weil Abhängigkeit sich früher einfach nicht sicher angeführt hat.
- 20:39Speaker 0: Es ist eine gelernte Schutzstrategie, dass du alles immer alleine machen musst.
- 20:44Speaker 0: Einen Unterbewusstsein will das auch, weil es der einzig-sichere Ort war mit dir.
- 20:49Speaker 0: Du die einzige warst auf die du dich verlassen konntest.
- 20:52Speaker 0: Das ist kein Charakterzug!
- 20:57Speaker 0: Und am allerallerbesten, also es ist natürlich wichtig dass wir jetzt Erwachsene die Fähigkeit haben uns selbst zu regulieren und Selbstzubegleiten selber Lösungen zu finden.
- 21:06Speaker 0: Es ist ja nicht immer jemand da der das für uns macht.
- 21:09Speaker 0: Das ist auch Teil des Erwachsenwerdens.
- 21:10Speaker 0: Also deswegen sind doch viele mit sechzig noch nicht erwachsen weil sie das nicht hinkriegen sich selbst zu regulieren sondern lassen das an anderen aus und übergeben damit die Verantwortung für ihre Emotionen an andere.
- 21:21Speaker 0: Aber sehr wahrscheinlich, wenn du mir zuhörst bist du eine von denen die sich gelernt hat selbst zu regulieren und das ist aber Teil deiner Wunde damit allein gewesen zu sein.
- 21:30Speaker 0: Das heißt wirkliche Veränderungen, eine positive neue Erfahrung ist vielleicht auch gar nicht dass du das schon wieder selber schön geregelt hast sondern eine positive neu erfahrung wäre Dass jemand bei dir war Bei all den gefühlen dass du nicht alleine damit warst.
- 21:45Speaker 0: das heißt nicht dass jemand anders jetzt dein Leben und deine Gefühle managen soll Sondern dass du einfach nicht alleine damit warst.
- 21:53Speaker 0: und man könnte eigentlich so ein bisschen als grobe Regel sagen Verletzungen, Verhaltensmuster die in Verlassenheit entstanden sind.
- 22:02Speaker 0: Also weil du verlassen warst, weil du allein mit etwas warst Die im Beziehung entstanden heilen am besten in Beziehung.
- 22:11Speaker 0: Deswegen ist es so wertvoll einen guten Therapeut und Therapeutin zu haben, weil dann machst du die Erfahrung in Co-Regulation gemeinsam ein Thema zu verändern.
- 22:20Speaker 0: Dann ist gar nicht so doll deine Disziplin und die Veränderungen wie Heilung sondern dass du nicht mehr damit alleine bist isst die Heilung.
- 22:29Speaker 0: Und deswegen Co-regulation Nervensysteme vom Menschen ganz besonders von Frauen.
- 22:34Speaker 0: wir Frauen haben tatsächlich dieses hormonelle Muster, dass wir uns am besten regulieren den Stress wieder runterkriegen im Körper das Cortisol wenn in Verbindung sind.
- 22:48Speaker 0: Wenn wir reden können, wenn wir gemeinsam etwas machen.
- 22:51Speaker 0: bei Männern ist es so.
- 22:53Speaker 0: Hormonel sind die eher so strukturiert dass sich der Stress reduziert werden sie in Bewegung kommen und wenn Sie sich zurückziehen.
- 22:59Speaker 0: Weswegen es im Pärchern Situation oft Streit gibt weil er um sich zu beruhigen bräuchte Zurückzug sie braucht Verbindungen Ganz ungünstig Und deswegen wisse das du als frau noch mehr dafür gemacht bist Korregulationen zu nutzen dass du dich wieder sicher und gut fühlst, und dann wieder bessere Entscheidungen treffen kannst.
- 23:20Speaker 0: Die dir am Ende auch besser gefallen!
- 23:23Speaker 0: Also es macht total Sinn wenn du Situationen verändern willst also Verhaltensweisen ändern willst in deinem Alltag.
- 23:30Speaker 0: Und wir haben ja schon gesagt ne?
- 23:32Speaker 0: Du hast alles schon verstanden aber das ändert sich nichts.
- 23:34Speaker 0: Dann guck mal Dass du auch gemeinsam mit jemandem was macht.
- 23:39Speaker 0: Deswegen fällt es viel und so viel leichter, gemeinsam das Joggen anzufangen.
- 23:43Speaker 0: Gemeinsam zu fasten oder einfach vorhaben die viel Veränderung bräuchten, die eigentlich nicht normal sind in deinem Rhythmus, das gemeinsam zu machen in Co-Regulation Und es ist einfach auch so, dass die Lösung meistens gar nicht ist noch etwas zu machen, etwas anders zu tun.
- 24:01Speaker 0: Sondern wir haben ja jetzt schon verstanden das Problem ist gar nicht was du tust sondern wie du dich gefühlt hast also die Strategie die du entwickelt hast.
- 24:10Speaker 0: ich schreihe jemand anderes an oder ich raste jetzt aus Ich übernehme die Kontrolle Oder ich overworke, ich overshare ich gebe mehr als ich habe um mich sicher zu fühlen ist, weil du ein bestimmtes Gefühl nicht fühlen wolltest.
- 24:24Speaker 0: Das ist vielleicht Scham, dass es Unsicherheit, das ist ob du dich auf jemand verlassen kannst oder nicht, ob derjenige jetzt gleich weggeht.
- 24:33Speaker 0: All das wolltest du als Kind oder konntest du nicht aushalten zu fühln?
- 24:36Speaker 0: Weil für Kinder sind das so viele Gefühle fürs Nervensystem und dann finden die Wege über Betäubung, Dissoziationen, Angriff... ...um das nicht zu füheln.
- 24:46Speaker 0: Aber als Erwachsener kannst du das und weiß, es ist nur ein Gefühl.
- 24:52Speaker 0: Und da kann Rationalisierung helfen also das Verstehen.
- 24:56Speaker 0: aber wozu du bereit sein musst ist das Gefühl dann durchzufühlen.
- 25:00Speaker 0: Es geht darum durch das Gefühl durchzugehen.
- 25:02Speaker 0: Das heißt in dem Moment wo dann vielleicht ja dein Kind die Eier aufschlägt und alles geht schief Geht es darum zu fühlen wow jetzt kommt die Panik ich habe das Gefühl.
- 25:13Speaker 0: gleich kommt jemand und schreit mich an.
- 25:15Speaker 0: Gott macht mich das wütend.
- 25:18Speaker 0: Ich will am liebsten hinspringen und ihm alles wegnehmen, alles sauber machen.
- 25:22Speaker 0: Einfach nur bezeugen!
- 25:25Speaker 0: Und dir dabei immer wieder sagen ich bin nicht vier Jahre alt wie damals als es passiert ist.
- 25:30Speaker 0: Ich bin jetzt, weiß ich nicht?
- 25:31Speaker 0: Achtunddreißig.
- 25:32Speaker 0: Ich stehe mit meinem Kind in der Küche.
- 25:34Speaker 0: Es ist fünfzehn Uhr dreißig.
- 25:36Speaker 0: Ich bin sicher keiner kommt hier rein.
- 25:39Speaker 0: Mir kann nichts passieren.
- 25:40Speaker 0: Ich bin hier wachsen im Raum.
- 25:41Speaker 0: Ich entscheide Wie die Emotionen jetzt hier aussehen.
- 25:44Speaker 0: Das heißt du hilfst dir mit dem Verstehen, dich zu verorten und nicht in die andere Timeline zu rutschen.
- 25:53Speaker 0: Und gleichzeitig erlaubst du dir zu fühlen was damals da war und du zeigst dir Mitgefühl.
- 25:59Speaker 0: Dadurch kriegst du ein bisschen Abstand und kannst sagen ich sehe das!
- 26:01Speaker 0: Ich fühle das, es war furchtbar.
- 26:03Speaker 0: Es war so ungerecht.
- 26:04Speaker 0: Das kann man nicht mit einer vierjährigen machen finde ich schrecklich und ganz viel Mitgefühlen und dann immer wieder rein fühlen Wow, hat sich das schlimmer gefühlt.
- 26:14Speaker 0: Da wird direkt der Hals eng.
- 26:15Speaker 0: Stimmt!
- 26:16Speaker 0: Das war früher so... Aber so, das nennt man Titration.
- 26:20Speaker 0: Eine Mischung aus.
- 26:21Speaker 0: du gehst wirklich rein in das Gefühl von damals und dann auch immer wieder benennen Ja ich fühle dieses Gefühl, dass bin nicht ich.
- 26:29Speaker 0: Und also da kannst du verstanden und die Fähigkeit, die Kapazität das wirklich auch auszuhalten oder durchzugehen kombinieren immer abwechselnd weil dadurch macht dein Körper dir Fragen, oh wow!
- 26:43Speaker 0: Die kriegt das voll gut gemanagt.
- 26:45Speaker 0: Sie führt uns da durch dann können wir vertrauen und auch andere Gefühle zulassen Und die wollen einfach mal durchgefühlt werden und beim nächsten Mal sind sie schon nicht mehr so ein Schrecken.
- 26:55Speaker 0: Eigentlich ist die Angst vor der Angst das Problem.
- 26:58Speaker 0: Die Angst dass man das Gefühl fühlt und es sich furchtbar und endlos anführen könnte.
- 27:04Speaker 0: Deswegen kommen diese Strategien, wie ich schrei jemanden an.
- 27:08Speaker 0: Ich sabotiere mich selbst.
- 27:10Speaker 0: Ich gebe ganz viel Geld aus und am Ende bin ich wütend auf
- 27:12Speaker 0: mich.".
- 27:13Speaker 0: Ja es ist mehr die Angst vor der Angst als wirklich ein Problem weil heute steckst du nicht mehr in der Zeit!
- 27:19Speaker 0: Und... Die Lösung?
- 27:21Speaker 0: Wir können das nicht über das Verstehen lösen und wir müssen eine positive Erfahrung machen.
- 27:25Speaker 0: Eine gelebte gefühlte Erfahrung.
- 27:27Speaker 0: Wir dürfen auch nicht dabei nichts fühlen und nur beschreiben.
- 27:30Speaker 0: dann sind wir wieder im Verstand dass wer wieder ein Muster Ich weiß nicht, sagt mir war das jetzt zu komplex oder hat es dir geholfen?
- 27:38Speaker 0: aber ich hatte das Bedürfnis einmal drüber zu sprechen weil ich dieses Muster selber kenne und ich mich manchmal noch erwische dass sich dann den ganzen Tag denkt was kann ich anders machen wie kann ich mich noch managen damit alles besser wird.
- 27:52Speaker 0: Und dann sitze ich da abends an meinem Altar und ziehe noch drei Karten.
- 27:55Speaker 0: Was kann ich tun?
- 27:56Speaker 0: Und dann merke ich oder sogar die Karten sagen mir, du versuchst gerade wieder etwas zu verstehen.
- 28:02Speaker 0: Aber eigentlich ist es Zeit um etwas zu fühlen und dann kann ich ganz bewusst eine Entscheidung treffen und sagen okay, dann sitze ich jetzt hier und fühle einfach mal was sich den ganzen Tag mit dem Verstehen versucht habe nicht zuzulassen Und dann teilweise weine ich, dann schüttelt es mich.
- 28:18Speaker 0: Aber das hat noch nie länger als, weiß nicht, fünf oder zehn Minuten gedauert und dann war das ein Release!
- 28:26Speaker 0: Das war so gut!
- 28:28Speaker 0: Teilweise habe ich so geheult dass ich wirklich Krokodil drehen hatte aber dann ist endlich mal was zugelassen und geführt worden dass mich das gefühlt zu viel ist und es wird niemals aufhören.
- 28:49Speaker 0: Ich schwöre dir, nach fünf oder zehn Minuten waren die schlimmsten Heulkrempfe einfach vorbei!
- 28:53Speaker 0: Und es war so erleichtert, ich war so okay wow, so echte wie endlich mal.
- 28:58Speaker 0: Endlich Mal.
- 28:59Speaker 0: Da hat mein Körper eine positive Erfahrung gemacht.
- 29:01Speaker 0: Ich habe inzwischen soviel positive Erfahrungen damit gemacht Gefühle, die ich vermeiden wollte einfach durchzufühlen.
- 29:07Speaker 0: Das ist inzwischen viel schneller kann!
- 29:09Speaker 0: Ich kann es viel schneller zulassen und es passiert viel seltener dass sich meine Verhaltensmuster rutsche, die eigentlich gar nicht mehr möchte Ja... Und das verstehen ist zum Teil wichtig aber es kann mir nur helfen In dem Prozess indem ich bereit bin zu fühlen, das ist die Hauptsache um eine neue Erfahrung zu machen und mir immer wieder auch Unterstützung zu holen, dass ich sage Zu meinem Mann, boah ich weine gerade weil mir es was ganz Krasses aufgefallen und ich las grad das Gefühl zu darf ich bitte in deinem armen Weinen.
- 29:39Speaker 0: Ist eine neue Erfahrung habe ich als Kind mit dieser Situation nicht gekonnt.
- 29:43Speaker 0: Ich war alleine damit vielleicht sogar eingesperrt in mein Zimmer bis ich mich beruhigt hab oder so.
- 29:48Speaker 0: Und dass ist Heilung Dass ich einfach bewusst weiß.
- 29:52Speaker 0: Es ist gemeinsam mit jemandem da durchzugehen, dass es durch das Gefühl durchzugehende und es einfach zu Ende zu fühlen weil es nie zu Ende gefühlt wurde.
- 30:01Speaker 0: Und als Hilfe nur als Hilfe nehme ich meinen Verstand wenn es mir möglich ist und zeige mir dass sich gerade nicht in neunzehn drei neunzig feststecke sondern hier und heute bin in meinem Körper und was grade eigentlich passiert.
- 30:14Speaker 0: und dann gehe ich wieder zurück ins Gefühl.
- 30:19Speaker 0: Das ist wirklich der Weg wie ich immer über mich hinauswachse Immer mehr von den Verhaltensweisen, die ich im Alltag eigentlich gar nicht möchte hinter mir lasse.
- 30:29Speaker 0: Aber gar nicht mit Disziplinen und ich will das nicht!
- 30:30Speaker 0: Ich bin gar nicht dagegen.
- 30:32Speaker 0: Ich manage das nicht weg sondern es lässt los.
- 30:36Speaker 0: Es lässt los und kann endlich gehen.
- 30:40Speaker 0: Und dass ist auch für diese Teile, die versuchen mich am Überleben zu halten Mit...ich schreihe jemand anders an oder so.
- 30:46Speaker 0: Das kostet mich ja Lebensenergie.
- 30:49Speaker 0: Die habe ich dann endlich wieder frei für andere Dinge.
- 30:52Speaker 0: Und es ist so, so befreiend!
- 30:54Speaker 0: Ja und ein Teil in mir sagt oh mein Gott Kim du machst immer so einen Deep Talk.
- 30:59Speaker 0: ob das jemand versteht was du jetzt gerade erzählt hast?
- 31:02Speaker 0: Lass es mich gern wissen in den Kommentaren unter meinem Podcast.
- 31:06Speaker 0: Das war wirklich eine so von der Leber weg gesprochene Folge weil ich einfach das Gefühl hatte Ich will mal über dieses Thema reden warum wir nicht weiterkommen wenn wir alles immer nur verstehen Und was es bedeutet, zu verkabern.
- 31:20Speaker 0: Was Embodiment eigentlich bedeutet?
- 31:21Speaker 0: Was Durchspüren eigentlich bedeutet und das ist aber nicht schwarz oder weißes gar kein Kopf oder nur Kopf sondern es braucht wirklich die richtige Zusammensetzung um positive neue Erfahrungen machen zu können und dadurch alte Verhaltensmuster endlich endgültig loslassen zu können.
- 31:40Speaker 0: Wenn du das fühlst, wenn du merkst, ich bin so eine einsame Wölfe.
- 31:44Speaker 0: Krass!
- 31:45Speaker 0: Ich hab Themen und Muster in denen würde ich eigentlich gerne über mich hinauswachsen aber alleine schaffe ich es nicht.
- 31:50Speaker 0: Ich möchte es nicht mehr allein machen, aber ich weiß jetzt nicht mit wie mich das machen kann.
- 31:54Speaker 0: dann lade ich dich von Herzen ein Teil meiner Membership The Oracle zu sein weil da haben wir dieses Sisterhood Da haben wir eine Gemeinschaft aus Frauen die genau auf dieser Grundlage auf sich schauen, auf ihr Leben schauen und wir beziehen den Jahreskreisrhythmus mit ein.
- 32:12Speaker 0: Wir beziehen die weiblichen Archetypene mit ein.
- 32:15Speaker 0: einmal im Monat haben wir einen Call zusammen live persuben und ich gebe dir wunderschöne Inspiration für diesen Monat, für diesen Jahreskreismoment was gerade energetisch auch in der Luft liegt auch astrologisch und ich begleite dich durch ein kleines Ritual eben damit du nicht nur verstehst, sondern dass man auch anwenden kannst.
- 32:34Speaker 0: Verkörpert!
- 32:34Speaker 0: Dass du mit diesem Ritural deinem Körper auch einen Signal gibst von hey wir machen hier eine positive neue Erfahrung und du wirst viele positive neue Erfahrungen machen mit dieser Gruppe weil wir sind in der Telegram-Gruppe zusammen verbunden und über den Monat könnt ihr euch immer austauschen Und einfach auch erzählen, hey ich habe jetzt dies und das mal anders gemacht.
- 32:55Speaker 0: Das wollte ich mit euch teilen!
- 32:56Speaker 0: Auch dass es Co-Regulation zu wissen, dass du nicht allein bist und es gibt die Menschen, die verstehen was du hier gerade geleistet hast Die ähnliche Prozesse gerade durchmachen und dich feiern und dir den Raum mit dafür halten.
- 33:11Speaker 0: Also das ist wirklich die kraftvollste Art und Weise wie ich für dich als als diese Mentorin einen Raum kreiert habe, der ist niedrigschwellig.
- 33:21Speaker 0: Es kostet absolut nicht die Welt dabei zu sein monatlich weniger als ein Friseurbesuch.
- 33:26Speaker 0: es ist die Möglichkeit Korregulationen zu erfahren auf einer Simple und auch vielleicht asylinkroneweise.
- 33:34Speaker 0: wenn wir einen vollen Alltag haben können wir das nicht immer in dem Telefon naht eins zu eins machen sondern da müssen wir auch mal irgendwie da eine Info liegen lassen und dann sehen über den Tag kommt wunderschönes Feedback.
- 33:45Speaker 0: Ich bin darin gesehen, ich bin nicht alleine.
- 33:48Speaker 0: Das ist so eine schöne Möglichkeit.
- 33:51Speaker 0: wenn wir jetzt nicht die Zeit haben um uns intensiv mit einem Thema die ganze Zeit zu beschäftigen dann ja ist diese Membership The Oracle für dich gemacht.
- 34:02Speaker 0: Wenn du merkst, boah das möchtest du.
- 34:04Speaker 0: Du möchteste über dich hinauswachsen und dass nicht mehr alleine machen.
- 34:07Speaker 0: Nicht mit die einsame Wölfin sein!
- 34:09Speaker 0: Du möchest weiterhin solche Impulse wie du dich selber begleiten und halten kannst auf eine unkomplizierte alltagstaubliche Art und Weise durch diese alten Verhaltensmuster, die du nicht mehr möchtesst.
- 34:21Speaker 0: Und es ist wirklich so... Ich habe ja diese Membership in einer ein bisschen anderen Art schon mal gehabt.
- 34:27Speaker 0: Die Frauen haben gesagt, sie waren nicht mehr dieselbe.
- 34:29Speaker 0: Sie haben die Welt nicht mehr auf dieselbe Weise gesehen.
- 34:31Speaker 0: Es hat komplett ihre Sicht auf Erziehung, auf Familie und auf ihre Beziehungen, auf ihre Arbeit verändert – auf die höchste und beste Weise!
- 34:40Speaker 0: Und sie sind so viel selbstwirksamer dadurch
- 34:41Speaker 0: geworden.".
- 34:42Speaker 0: Und manche hatten Angst, dass sie gesagt haben oh Gott wenn ich das jetzt alles weiß dann will ich mir schon alles umschmeißen.
- 34:48Speaker 0: und eigentlich hat es sie nur darin bestärkt.
- 34:50Speaker 0: Dass sie gespürt haben wie dankbar sie eigentlich sind, wie viel schöner ihre verschiedenen Lebensbereiche sich anfühlen und dass es gar nicht so viele krasse Veränderungen gebraucht hat sich als Frau einfach ganz zu fühlen, angekommen zu füllen.
- 35:08Speaker 0: Wirklich glücklich und zufrieden zu fühln, sondern es hat eigentlich nur mehr Achtsamkeit und etwas Magie gebraucht in diesem sehr rationalen und leistungsorientierten Alltag.
- 35:18Speaker 0: Und all das bekommst du in The Oracle.
- 35:20Speaker 0: Also ich lade dich von Herzen ein dabei zu sein und hoffe diese Folge hat ja Schöne Impulse gegeben und geholfen dabei Dass Du weißt wie Du jetzt in die Veränderung kommst.
- 35:33Speaker 0: Ich danke dir, dass du eine Frau bist.
- 35:36Speaker 0: Die alte Zyklien durch Bericht die Trauma in der Familienlinie nicht weiter gibt, die so viel Veränderung bewirkt weil ich weiß wenn du mir folgst bist du so eine Frau und du kannst stolz auf dich sein.
- 35:48Speaker 0: Du bist einer der Mutigen die vorangeht und wirklich Veränderungen in der Welt bewirbt.
- 35:53Speaker 0: Und ich bin überzeugt davon wir müssen gar nicht so viel aktiv immer in der Politik oder im Außen verändern, wenn wir das zu Hause verändern.
- 36:03Speaker 0: Wenn wir verändern wie Kinder groß werden und welche Umgebung, in welcher Art von Beziehungen, welche Beziehung wir lokal führen und nähren.
- 36:12Speaker 0: Und dadurch verändert sich ja unglaublich viel bei denen die Wählen gehen, bei denen sie sich Meinungen bilden und in unserem Gesellschaftsbild.
- 36:22Speaker 0: Ich glaube dass wird die Welt verändern von der Familie aus, von uns Frauen aus im Großen und Ganzen.
- 36:29Speaker 0: Dann stellt ihr mir vor eine Welt die von Frauen und Müttern großgezogen wurde, die liebevoll sind, die geduldig sind, sich selber wertschätzen, die ihren Träumen folgen und trotzdem hingebungsvoll mit anderen in Verbundenheit sein können?
- 36:44Speaker 0: Wow!
- 36:45Speaker 0: Was für ein Welt wird das werden wenn Kinder das bezeugen und damit groß geworden
- 36:50Speaker 0: sind?!
- 36:51Speaker 0: Dann kann einfach nur das Gute siegen und das wünsche ich mir.
- 36:55Speaker 0: Und da bin ich mir ganz sicher, also... Ich freue mich wenn ich dich in die Oracle sehe!
- 36:59Speaker 0: Ich hoffe diese Podcast-Folge war inspirierend für Dich.
- 37:01Speaker 0: Gib mir gerne Feedback für mich ob die Art und Weise wie ich es dir erzählt habe gut bei dir ankommen konnte und noch anwendbar ist.
- 37:10Speaker 0: Und dann wünsch' ich dir einen wundervollen Tag woch immer du gerade bist und freu mich mit Dir auf die nächste Folge So Much Love Deine Kim.