Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Olympia-Träume, und Abschied von einer Legende
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 19. Februar. Hamburg erhält bei seiner Bewerbung um olympischen Sommerspiele Unterstützung. Goldbach am Rathausmarkt geschlossen. Trauer um Sepp Piontek. Das aktuelle Lagebild der Stabsstelle Flüchtlinge zeigt, der Migrationsdruck auf Deutschland und damit auf Hamburg geht deutlich zurück. Die Migrationswende, die Alexander Dobrindt, CSU, am ersten Tag als Innenminister ausgerufen hatte, wirkt. Im ersten Monat des neuen Jahres stellten insgesamt 7.649 Menschen einen Erstantrag auf Asyl in Deutschland. Das ist nur noch die Hälfte der Zahl von Januar 2025. Die Behörde in Hamburg registrierte im Januar 432 Asylsuchende, ein Minus von einem Drittel im Vergleich zum Vorjahresmonat. 311 Personen blieben in Hamburg, minus 38 Prozent, von denen nur die Hälfte einen Unterbringungsbedarf anmeldete. Nach dem Zwischenhoch im Herbst, verursacht durch eine vereinfachte Ausreise junger Männer, sinkt auch wieder die Zahl der Schutzsuchenden aus der Ukraine, trotz der brutalen Kriegsführung der Russen gegen die Zivilbevölkerung in diesem Winter. Positiv entwickeln sich die Statistiken zur Integration. Hamburg erhält bei seiner Bewerbung um olympischen Sommerspiele Unterstützung von anderen nördlichen Bundesländern. Neben dem im Konzept bereits involvierten Nachbarn Schleswig-Holstein unterstützen auch Bremen und Niedersachsen das Vorhaben ausdrücklich. Die Ausrichtung des bedeutendsten Sportereignisses der Welt ist eine Jahrhundertchance, sagten Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte, SPD und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, SPD, sowie Niedersachsen-Ministerpräsident Olaf Lies, SPD und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, CDU. Die norddeutschen Länder verbinde die sportliche Begeisterung für Olympia und zugleich die Perspektive auf den Ausbau von Wirtschaft, Infrastruktur und länderübergreifender Zusammenarbeit. Als moderne, innovative und weltoffene Region im Zentrum Nordeuropas sind die norddeutschen Länder hervorragende Gastgeber, hieß es weiter. Niedersachsen-Ministerpräsident Lies hatte zu Beginn des Monats in einem Podcast der Handelskammer gesagt, dass eine Bewerbung kein Einzelprojekt sein dürfe, sondern die norddeutschen Bundesländer müssten sich als zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum verstehen. Goldbach am Rathausmarkt geschlossen. Diese feine Brasserie mit dem französischen Touch hat eine echte Premiumlage am Rathausmarkt. Seit 2021 war hier das Goldbach bei Daniel Wischer zu Hause. Doch nun ist das Restaurant geschlossen. Liebe Gäste, wegen Umbau haben wir leider vorübergehend geschlossen, steht auf einem schlichten Zettel, der an der Eingangstür hängt. Aus dem Kasten daneben ist die Speisekarte bereits entfernt worden. Das Goldbach ist verkauft und an einen guten Nachfolger übergeben worden. Der neue Betreiber ist die Firma Bouillon GmbH aus Dänemark. Sie wird das Goldbach in leicht verändertem Stil und mit einem etwas anderen Küchenkonzept weiterführen, sagt der bisherige Betreiber Dieter B. Kasischke. Es wird das erste Restaurant des dänischen Gastro-Unternehmens in Deutschland. Auch die künftigen Betreiber setzen demnach auf ein Brasserie-Konzept. Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Nachbarn ist ein Mann in Hamburg dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das entschied das Landgericht. Der 49-Jährige beging die Tat demnach im Zustand der Schuldunfähigkeit. Es handelte sich daher um ein Sicherungsverfahren. Demnach hatte der Beschuldigte einen Nachbarn unvermittelt mit Pfefferspray attackiert und ihm dann mit einem langen Küchenmesser in den Bauch gestochen. Der 49-Jährige soll das Zusammentreffen demnach selbst provoziert haben, indem er in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Bramfeld laute Musik abspielte. Die Tat ereignete sich Ende Juni. Laut Staatsanwaltschaft starb der 54-jährige Nachbar nach dem Angriff im Treppenhaus an einem Verblutungsschock. Früheren Berichten zufolge versuchten weitere Nachbarn noch vergeblich, das Opfer wiederzubeleben. Rechtlich wurde die Tat als heimtückischer Mord eingestuft. Da der Beschuldigte schuldunfähig ist, ordnete das Gericht die Unterbringung in einer Psychiatrie an. Das Urteil vom Mittwoch ist noch nicht rechtskräftig. Der frühere St. Pauli-Trainer Sepp Piontek ist nach kurzer Krankheit im Alter von 85 Jahren gestorben. Sepp wird für immer als einer der einflussreichsten Nationaltrainer in der Geschichte des dänischen Fußballs in Erinnerung bleiben, schrieb der dänische Fußballbund DBU am Donnerstag. Zuvor hatte der dänische Fernsehsender TV2 unter Berufung auf Piontekts Familie von dessen Tod berichtet. In den Anfangszeiten der Bundesliga spielte Piontek in der Defensive von Werder Bremen, am Sonntag Gegner des FC St. Pauli am Millern-Tor. In seiner Spielerkarriere lief der in Breslau geborene Piontek zwischen 1960 und 1972 in mehr als 300 Pflichtspielen für Werder auf und erzielte dabei 19 Tore. Mit ihm gewann das Team von der Weser 1961 den DFB-Pokal und 1965 seine erste Meisterschaft. Als eine Verletzung Piontecs aktive Karriere stoppte, machte er den Trainerschein. Er coachte erst Werder, dann Fortuna Düsseldorf, das Nationalteam Haitis und 1978-1979 den FC St. Pauli in der 2. Liga, bevor er nach dem Lizenzentzug der Hamburger 1979 Trainer der dänischen Nationalmannschaft wurde. Er galt als Vater des Danish Dynamite. Wegen des anhaltenden Winterwetters hat der Hamburger Fußballverband, HFV, erneut alle Punkt-, Pokal- und Freundschaftsspiele im Amateurbereich in der Hansestadt bis einschließlich Sonntag abgesagt. Die Entscheidung sei nach Absprache mit den Bezirksämtern, Städten und Gemeinden, teilte der Verband mit. Die Absage gelte auch für Spiele auf Kunstrasenplätzen. Zuletzt war die Wiederaufnahme des regulären Spielbetriebes von Ende Januar auf das kommende Wochenende verschoben worden. Jetzt sollen Spiele frühestens am Wochenende 27. Februar bis 1. März stattfinden. Auch Nachholspiele dürfen zwischen Montag und Donnerstag kommender Woche nicht stattfinden, auch wenn die Platzverhältnisse es zulassen würden. Von Samstag an wird in Hamburg das Ende der Minustemperaturen und ein deutlicher Sprung auf 8 bis 13 Grad im Laufe der kommenden Woche vorhergesagt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. 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